Breitbandausbau: Region Hannover geht flächendeckend ans Netz

Insgesamt 41 Orte in 13 Kommunen gehen ans Netz: Der von der Region Hannover geförderte Breitbandausbau ist abgeschlossen. Im März hatten die Tiefbauarbeiten begonnen, jetzt nimmt die mit dem Ausbau beauftragte Telekom Deutschland das Netz in Betrieb und stellt Breitbanddienste von bis zu 100 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload breit. Den symbolischen Startknopf für schnelles Internet haben Regionspräsident Hauke Jagau, Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer und Michael Krüger von Telekom Deutschland heute in Twenge gedrückt. In Langenhagen profitieren drei Orte und ein Straßenzug vom geförderten Breitbandausbau: Twenge, Kananohe und Maspe sowie Anwohnerinnen und Anwohner der Evershorster Straße.

„Ich freue mich, dass das Surfen mit hoher Bandbreite nun auch in Twenge möglich ist“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau, „Damit schließen wir ein Förderprojekt ab, das für eine Versorgungsquote von über 99 Prozent sorgt und die Region Hannover zu dem am besten versorgten Gebiet in ganz Niedersachsen macht.“ Bürgermeister Mirko Heuer ergänzte: „Nicht nur in Twenge, auch in Maspe, Kananohe und an der Evershorster Straße kommt Langenhagen jetzt schnell ins Netz – ein wichtiger Standortfaktor, der unsere Stadt als Wohn- und Arbeitsort noch attraktiver macht.“

Im gesamten Regionsgebiet profitieren durch den geförderten Breitbandausbau 4.200 Haushalte, 200 Unternehmen und 20 Institutionen wie die Grundschulen in Hagen, Schneeren und Eldgasen vom schnellen Internet. Dafür waren 42 Kilometer Tiefbauarbeiten erforderlich, weitere 45 Kilometer vorhandene Leerrohre hat Telekom zum Einblasen von Glasfaserkabeln nutzen können. Insgesamt wurde über 100 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 61 neue Verteilerkästen errichtet.

In Langenhagen sind durch den geförderten Ausbau nun 76 Adressen erschlossen und insgesamt 91 Haushalte sowie zehn Unternehmen mit bis zu 100 Mbit/s im Download und bis zu 40 Mbit/s im Upload versorgt. Rund 138.000 Euro hat Telekom Deutschland in den Ausbau in Langenhagen investiert. Die Wirtschaftlichkeitslücke in Höhe von 87.000 Euro wurde durch den kommunalen Eigenanteil der Region Hannover sowie durch Fördermittel von Bund und Land gefüllt. Die geförderten Breitbanddienste von bis zu 100 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload können ab sofort gebucht werden.

„Die schnellen Internetanschlüsse kommen nicht von allein ins Haus. Die neuen Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload können ab sofort online, telefonisch oder im Fachhandel gebucht werden, sagt Michael Krüger, Leiter Infrastrukturvertrieb Nord bei der Telekom. Wer sich jetzt für einen schnelleren Anschluss entscheidet, erlebt was es heißt, in kürzester Zeit Videos aufzurufen, Bankgeschäfte zu erledigen oder Urlaube online zu buchen.“

Die Telekom ist in Langenhagen und anderen Regionskommunen auch im Eigenausbau aktiv. Damit versorgt das Unternehmen weitere Haushalte mit hohen Bandbreiten.

In Gebieten von Neustadt am Rübenberge war neben Telekom auch Northern Access aktiv geworden. Zum Jahreswechsel hatte das Telekommunikationsunternehmen dort die Tiefbauarbeiten abgeschlossen und das Netz in Betrieb genommen – davon profitieren weitere 1.000 Haushalte und 90 Unternehmen.

Nach dem Beihilfe- und Förderrecht darf die Region den Breitbandausbau nur dort fördern, wo Telekommunikationsunternehmen weniger als 30 Mbit/s im Download anbieten und in den kommenden Jahren keinen Eigenausbau planen. Die Erschließung dieser „weißen Flecken“ im Regionsgebiet wurd vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit 1,15 Millionen Euro und vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit 1,68 Millionen Euro gefördert, die Region Hannover hat den kommunalen Eigenanteil in Höhe von 340.000 Euro beigesteuert. In sehr kleinen Siedlungen oder bei einzelnen Gehöften und Forsthäusern ist das wirtschaftliche Potenzial für eine Erschließung allerdings auch mit Fördergeldern zu gering. Hier können Funktechnologien wie LTE, 5G oder Hybrid eine Lösung für mehr Bandbreite sein.

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Sicherer Messenger für die Verwaltung

Zwischen der PDV und der Deutsche Post AG wurden weitere Verträge zum Ausbau der strategischen Partnerschaft in der Produktentwicklung und in der vertrieblichen Zusammenarbeit unterzeichnet. Technisch ist geplant, den SIMSme Business Messenger der Deutschen Post vollumfänglich in die Public ECM Platform VIS-Suite der PDV zu integrieren.

PDV-Geschäftsführer Dirk Nerling erklärte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: „Mit der Möglichkeit, Informationen nun auch in den Verwaltungen von Bund, Ländern und Kommunen über einen sicheren Messenger-Dienst komfortabel versenden zu können, werden wir unsere Angebote zur elektronischen Aktenführung deutlich aufwerten.“

Marco Hauprich, Senior Vice President Digital Labs bei der Deutschen Post ergänzt: „PDV und Deutsche Post sind langjährige Partner bei der Entwicklung des Messengers SIMSme Business, der aufgrund seiner „Ende-zu-Ende“-Verschlüsselung besonders sicher ist. Nun wird die Partnerschaft beider Unternehmen mit der Integration des SIMSme Business Messenger in die VIS-Suite und einer vertrieblichen Zusammenarbeit nochmals intensiviert.“

Über die Deutsche Post (www.deutschepost.de)
Die Deutsche Post ist der größte Postdienstleister Europas und Marktführer im deutschen Brief- und Paketmarkt. Mit der starken Marke Deutsche Post und rund 150.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die höchsten Servicestandards verpflichtet sind, ist das Unternehmen als „Die Post für Deutschland” sowie als einer der führenden Anbieter im internationalen Brief- und Paket¬versand anerkannt. Das Produkt- und Serviceangebot von Deutsche Post verbindet Gegenwart und Zukunft der Post- und Kommunikationsdienstleistungen: von der Brief- und Paketzustellung über die sichere elektronische Kommunikation bis zum Dialogmarketing für Privat- und Geschäfts¬kunden. Dabei entwickelt das Unternehmen als Vorreiter neue Technologien, wie den CO2-neutralen Versand und Logistiklösungen für den Online-Handel. Deutsche Post ist Teil des Konzerns Deutsche Post DHL Group. Die Gruppe erzielte 2017 einen Umsatz von mehr als 60 Milliarden Euro.

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Sonntags-Shopping im Saarland: IHK veröffentlicht Übersicht 2019

Mit 37 verkaufsoffenen Sonntagen und sogenannten „langen Einkaufsnächten“ bietet der Handel im Saarland seinen Kunden in diesem Jahr wieder attraktive und familienfreundliche Öffnungszeiten. Der saarländische Einzelhandel und die Kommunen wollen ihren Kunden an diesen Tagen ein besonderes Erlebnis bieten und sie zugleich an das Saarland binden. Welche Städte und Gemeinden dies im Einzelnen sind, hat die IHK in einer Übersicht zusammengestellt.

„Mit der Aufstellung wollen wir den stationären Einzelhandel und die Verbraucher unterstützen. Die Verbraucher haben damit die Möglichkeit, sich frühzeitig zu  informieren, an welchen Sonntagen und in welcher Kommune sie bei uns im Saarland entspannt einkaufen können. Da die zahlreichen französischen Kunden eine wichtige Zielgruppe für den saarländischen Einzelhandel sind, bieten wir in diesem Jahr auch ein übersetzte Fassung an“, so IHK-Geschäftsführer Dr. Carsten Meier.

Mehr als 80.000 Downloads von der IHK-Homepage im vergangenen Jahr belegen das hohe Verbraucherinteresse an dieser Information. Daher ist der saarländische Einzelhandel auch ausdrücklich eingeladen, derzeit noch nicht in der Liste erfasste verkaufsoffene Sonntage und „lange Einkaufsnächte“ an die IHK zu melden.

Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert und kann unter: www.saarland.ihk.de (Eingabe Kennziffer: 738) direkt abgerufen werden. Weitere Infos zu den Ladenöffnungszeiten im Saarland finden sich unter der Kennziffer 127.
Die Übersicht für 2019 finden Sie im Anhang dieser Pressemitteilung.

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2018 wurden über 100.000 Störungen mittels stoerung24.de gemeldet

Wem fallen beim Spazieren bzw. Gassi gehen oder beim Fahrradfahren, nicht hin und wieder defekte Straßenlaternen auf? Meistens in der Dämmerung und zu diesen Zeitpunkten ist eine funktionstüchtige Straßenbeleuchtung unverzichtbar. Nur die wenigsten Menschen wissen aber auf Anhieb die richtige Meldestelle für Defekte in der Straßenbeleuchtung. Das kostenlose Störungsportal stoerung24.de ist hierfür die Lösung.

Über 100.000 Störungen gingen 2018 deutschlandweit über das kostenlose Störungsportal ein. Der Vorteil von stoerung24: Egal in welcher Gemeinde oder Stadt Sie sich befinden, Sie können jederzeit eine kaputte Straßenlaterne melden. Das Portal und die App sind rund um die Uhr verfügbar und können ohne Login von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden.

Der Betreiber von stoerung24.de, die sixData GmbH, ist Marktführer im Bereich Software für Straßenbeleuchtung und hat daher den direkten Draht zu den Verantwortlichen der Straßenbeleuchtung. Die sixData GmbH veranlasst im ersten Schritt, nach Eingang der Störung, die direkte Weiterleitung an den Zuständigen. Jede weitere Meldung eines Defektes für diesen Ort, wird automatisch übermittelt.

100.000 Störungen der Straßenbeleuchtung, dieser Wert spricht für sich. Mittlerweile sind ca. 10.000 Kommunen in Deutschland, Österreich, Schweiz und Niederlande bei stoerung24 registriert und lassen sich kostenlos Störungen der Straßenbeleuchtung von ihren Bürgern melden.

Einfachheit der Störungsmeldung überzeugt

Bürgerinnen und Bürger, denen ein Defekt auffällt, können diesen dank stoerung24 innerhalb von weniger als einer Minute melden. Zu Beginn der Störungsmeldung über das Portal bzw. die App, muss der genaue Störungsort auf einer Karte bzw. über das Suchfeld ausgewählt werden. Anschließend wählt der Störungsmelder den Defekt, z.B. Glas gebrochen, aus. Hierbei ist es möglich eine genauere Beschreibung der Störung anzugeben. Im dritten Step kann der Störungsmelder noch ein Foto des Defekts anhängen und im letzten Schritt ist es möglich, für eventuelle Rückfragen persönliche Daten anzugeben.

Natürlich müssen Gemeinden bzw. Städte nicht erst darauf warten, bis für sie die erste Störung via stoerung24 gemeldet wird. Sie können sich auch aktiv bei stoerung24.de anmelden und eine E-Mail Adresse für ihren Bereich hinterlegen lassen.

stoerung24.de kann nicht nur für Defekte der Straßenbeleuchtung genutzt werden

Viele Städte nutzen den Service mittlerweile auch für andere Objekte wie z.B. Straßenschäden und wilden Müll. Das erspart den Störungsmeldern und Gemeindemitarbeitern gleichermaßen viel Zeit. Für die unterschiedlichen Objekte werden verschiedene E-Mail Adressen hinterlegt, sodass immer der richtige Ansprechpartner in der Verwaltung die entsprechende Störung erhält.

Mehr Informationen unter: www.stoerung24.de.

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Blitzerbilanz 2018

Im Anhang finden Sie die aktuellen Bilanzen der Geschwindigkeitskontrollen in der Region Hannover – Stand 15.12.2018.

Die Aufgabe der Geschwindigkeitsüberwachung liegt in der Zuständigkeit der Städte und Gemeinden. Stationäre Messstellen werden grundsätzlich von den Kommunen selbst betrieben – die Region Hannover hat allerdings für alle 20 Städte und Gemeinden die Aufgabe der Bußgeldstelle inne. Das heißt, dass die Auswertung der Bilder sowie das Verschicken des Bußgeldbescheides von der Region Hannover übernommen werden. Wenn die Kommunen selbst mit eigener Messtechnik den fließenden Verkehr überwachen, erhalten sie 50% der Erträge aus mobilen Messungen und 40 % aus stationären Messungen. Bei stationären Blitzern gehen daher 40 Prozent der Einnahmen an die Kommune, 60 Prozent verbleiben bei der Region Hannover; bei mobilen Messungen ist die Verteilung je 50 Prozent. Wenn die Region Hannover mit ihren zwei Messfahrzeugen mobil in den Städten und Gemeinden das Übertreten der Geschwindigkeit misst, verbleiben 100 Prozent der Einnahmen bei der Region Hannover.

Generell wird nur an Unfallschwerpunkten gemessen. Tempomessungen erhöhen die Verkehrssicherheit. Wenn sich alle an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hielten, wären die Messungen nicht notwendig. Autofahrerinnen und Autofahrer, die zu schnell unterwegs sind, gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen.

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Regionsweiter Ausbau: Frühe Hilfen – Frühe Chancen

Kinder und Familien von Anfang an unterstützen und allen die gleichen Chancen auf Gesundheit, Bildung und Teilhabe ermöglichen – das haben sich die Frühen Hilfen zur Aufgabe gemacht. Seit 2014 bauen die Region Hannover und die 16 Kommunen in der Jugendhilfeträgerschaft der Region gemeinsam Netzwerke der Frühen Hilfen auf und sorgen für gezielte Hilfe für werdende und junge Familien. Mit einer Kooperationsvereinbarung besiegeln die Region und die Kommunen jetzt ihre verbindliche Zusammenarbeit beim Ausbau der Netzwerke, den die Region außerdem ab 2019 für die nächsten fünf Jahre mit jeweils 20.000 Euro pro Kommune und Jahr fördert.

„Die Zusammenarbeit mit den Kommunen bei der Vernetzung präventiver Hilfen ist schon heute sehr gut“, so Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. „Mit der Kooperationsvereinbarung und den jährlichen Zuschüssen wollen wir diese wichtige Arbeit vor Ort aber noch verbindlicher gestalten und auch in Zukunft gemeinsam die vorhandenen Netzwerke weiter entwickeln und bedarfsgerecht ausweiten.“

Den Ausbau des regionalen Gesamtnetzwerkes koordiniert das Koordinierungszentrum Frühe Hilfen – Frühe Chancen der Region Hannover, das 2012 ins Leben gerufen wurde. Seitdem berät es die Kommunen zu ihren Unterstützungsangeboten, organisiert gemeinsam mit den kommunalen Partnerinnen und Partnern Netzwerktreffen für Fachkräfte in den Städten und Gemeinden und ermittelt die individuellen Bedarfe. Mit im Boot sind Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens, der Jugendhilfe und der Elternbildung.

„Möglichst früh eingreifen, wenn Eltern überfordert sind, passgenaue Hilfen vermitteln und eine individuelle Unterstützung der Kinder ermöglichen – das sind die wichtigsten Ziele der Frühen Hilfen. Jeder Cent, den man in die frühe Förderung von Kindern steckt, macht sich hundertfach bezahlt“, fasst Dr. Andrea Hanke zusammen. So bezuschusst die Region ab dem kommenden Jahr alle 16 Kommunen, in denen die Region Jugendhilfeträgerin ist, mit insgesamt 320.000 Euro pro Jahr für die nachhaltige Stärkung der lokalen Netzwerke. Für die nächsten fünf Jahre sind dafür insgesamt 1,6 Millionen Euro eingeplant.

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Regionshaushalt beschlossen: Etat 2019 umfasst 1,96 Milliarden Euro

Das war vermutlich Rekord: Rund 125 Begleitanträge zum Haushalt 2019 haben die Fraktionen und Gruppen in der Regionsversammlung gestellt und darüber abgestimmt. Beschlossen wurde mehr als ein Drittel im Zuge des Beschlusses über die Haushaltssatzung. So sprachen sich die Mehrheitsfraktionen dafür aus, die Mittel für das Thema Verkehrssicherheit noch einmal aufzustocken, Mittel für eine Digitalisierungsstrategie für die regionseigenen Schulen einzustellen und eine Werbekampagne für die Warn-App Katwarn zu entwickeln. Zudem soll der Integrationsfonds von 150.000 auf 200.000 Euro erhöht werden. Gut zwei Stunden dauerte die Debatte, ehe die Mitglieder der Regionsversammlung ihr Votum abgaben.

Insgesamt umfasst der Etat 2019 1,96 Milliarden Euro an ordentlichen Erträgen und Aufwendungen und schließt ausgeglichen ab. Wie in den vergangenen Jahren hat Regionspräsident Hauke Jagau jedoch das Ziel gesetzt, im Haushaltsvollzug noch einmal 25 Millionen Euro einzusparen. Die größten Ausgaben sind 2019  für Soziales (1,07 Milliarden Euro), Jugendhilfe (262 Millionen Euro), Verkehr (257 Millionen Euro) und Schulen (83 Millionen Euro) vorgesehen.

Bei den Erträgen sind die wichtigsten Posten die Regionsumlage (759 Millionen Euro) und die Erstattungen im Bereich Soziales (658 Millionen Euro), gefolgt von den Schlüsselzuweisungen (210 Millionen Euro). Die geplanten Investitionen belaufen sich für 2019 auf 107,5 Millionen Euro. Gut ein Viertel (27,6 Millionen) ist für den Bereich Verkehr geplant, weitere 15,3 Millionen Euro für den Bereich Schulen. Zweitgrößter Ausgabeposten bei den Investitionen ist die Krankenhausumlage in Höhe von 18,5 Millionen Euro, die die Region Hannover ans Land zahlt.

Erstmals in diesem Jahr hat die Region Hannover 20 Millionen Euro eingeplant, um die Kommunen mit einer Wohnbauprämie für die Folgekosten von neu geschaffenem Wohnraum zu unterstützen. Für jede Wohneinheit im Ein- oder Zwei-Familienhaus soll die Stadt oder Gemeinde 1500 Euro, für jede Wohneinheit im Mehrfamilienhaus 5500 Euro erhalten. Für eine Sozialbindung von 20 Jahren ist ein zusätzlicher Betrag von 3000 Euro pro Wohneinheit geplant. Für den Zeitraum 2019 bis 2021 will die Region dafür jährlich 20 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Daneben steht das Wohnbauförderprogramm mit Zuschüssen direkt an die Bauherren – dafür stehen 11 Millionen Euro im Haushalt.

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NRW-Landtag macht den Weg frei für Gigabit-Voucher

Nordrhein-Westfalen geht jetzt als erstes Bundesland mit gutem Beispiel voran: Bürger und Unternehmen sollen in einem Mischgebiet, welches bisher keine Förderung erhalten hat oder wo ein Ausbau in den nächsten Jahren nicht zu erwarten ist, Gutscheine für einen gigabitfähigen Hausanschluss erhalten, heißt es in dem gestrigen Beschluss zum Haushaltsgesetz 2019. Auch in Berlin wird darüber nachgedacht, wie man nicht nur den Breitbandausbau fördern, sondern vor allem auch die Nachfrage nach den Glasfaseranschlüssen steigern kann. Denn gerade durch eine höhere Buchungsrate lassen sich die Ausbaukosten pro Anschluss massiv senken.

Zur bestehenden Bundesförderung in reinen Gewerbegebieten soll nun in NRW in einem Pilotprojekt versucht werden, direkt beim Ausbau mit Hilfe von Vouchern mehr Haushalte und Unternehmen in einem Mischgebiet an echte Glasfaser zu bringen. Noch steht nicht fest, in welchem Gebiet dieses Projekt starten soll. Bereits beschlossen wurde aber, dass es 500 Euro pro Hausanschluss geben wird. Mit einer Million Euro startet NRW in den Versuch, der ein wichtiges Signal für ein breit angelegtes Gigabit-Voucher-Programm sein könnte. Auf Bundesebene hatten sich in der letzten Legislaturperiode sowohl das Bundeswirtschaftsministerium als auch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur für eine Förderung der Nachfrage ausgesprochen.

Der VATM hatte ein Voucher-Programm für alle ländlichen Gebiete vorgeschlagen, die nicht bereits an FTTB/H angeschlossen oder über HFC-Netze in Zukunft mit Gigabit versorgt sind (www.vatm.de). „Voucher haben gegenüber der direkten Ausbauförderung enorme Vorteile für die ausbauenden Unternehmen, vor allem aber für die Bürger und Unternehmen in ländlichen Regionen“, ist Uwe Nickl, CEO der Deutsche Glasfaser Holding GmbH, überzeugt. „Mit einem klugen Voucher-Programm erreichen ausbauende Unternehmen schon in der Vorvermarktung mehr Kunden und Hausbesitzer. Das bringt nicht nur eine bessere Auslastung der neuen Netze, sondern wirkt viel effizienter genau dann, bevor die Bagger durch die Straßen rollen. Ein mehrfaches Ausrücken der Bautrupps, wenn sich erst später Kunden melden, wird deutlich reduziert, was auch Baustellen vermeidet und die Kommunen freut“, weiß Nickl zu berichten.

Da isolierte Anschlüsse für einzelne Gewerbekunden viel zu teuer sind, können relativ billige Voucher für alle Anschlüsse viel mehr leisten. So haben aus Sicht des VATM nicht nur Betriebe, Mittelstand oder Ärzte viel schneller Glasfaser, sondern auch Familien für Schule und Heimarbeit oder ältere Menschen, die besser versorgt zu Hause leben können. „Auch wenn die Anschlüsse in der Regel weit über 1.000 Euro kosten und oft genug ein Vielfaches davon, so ist das 500-Euro-Projekt, das der NRW-Landtag nun auf den Weg gebracht hat, ein enorm wichtiger erster Schritt, um schneller zu werden und mehr in der Fläche auszubauen“, betont Nickl. Und auch Vodafone als großer Anbieter auch für Geschäftskunden zeigt sich optimistisch: „In bewährter Kooperation mit der Deutschen Glasfaser können wir passgenaue Geschäftskunden-Angebote auf Glasfaserbasis machen. Das bringt die Digitalisierung nach vorne, bringt Verkehr auf das gigabitfähige Netz und macht den Ausbau für Investoren attraktiv“, ist Dr. Christoph Clément, Mitglied der Geschäftsführung der Vodafone GmbH, überzeugt. „Gerade für den Mittelstand und Arbeitsplätze werden Voucher-Programme enorm wichtig. Wir sind sehr gespannt, wie das NRW-Programm im Detail aussehen wird und wann die Bundesregierung handelt.“

Zuletzt hatten sich neben dem VATM auch BDI und DIHK sowie mehrere führende Wirtschaftsinstitute positiv zum Einsatz von Vouchern zur nachfrageseitigen Förderung ausgesprochen.

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Umlagesatz angepasst und weitere Maßnahmen zur Strategie 2020 beschlossen

In ihrer Sitzung am 5. Dezember 2018 hat die Vollversamm-lung der IHK Heilbronn-Franken beschlossen, den Umlage-satz ab 1. Januar 2019 auf 0,19 Prozent anzupassen. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt waren weitere Beschlüsse im Rahmen der Strategie 2020 mit dem Schwerpunktthema Digitalisierung. Verabschiedet wurden zudem der Nachtrag-Wirtschaftsplan 2018 und der Wirtschaftsplan 2019.

Anpassung des Beitragsumlagesatzes

Die IHK Heilbronn-Franken hat seit 2011 kontinuierlich den Beitragsumlagesatz auf zuletzt 0,16 Prozent gesenkt und die Mitgliedsunternehmen zusätzlich durch niedrigere Berufsbildungsgebühren entlastet. Gleichzeitig wurden Rücklagen ab-gebaut.

Im laufenden Wirtschaftsjahr 2018 und aller Voraussicht nach auch in den kommenden Jahren hat die IHK, bedingt durch Beitragsrückgänge einiger wichtiger Mitgliedsunternehmen, insgesamt sinkende Beitragseinnahmen zu verkraften. Dies führt trotz umfangreicher Sparmaßnahmen zu höheren Jahresfehlbeträgen, die nicht mehr, wie noch in den vergangenen Jahren, durch Entnahmen aus Rücklagen ausgeglichen wer-den können, ohne die Vorgaben des geltenden Finanzstatuts zu verletzten.

Die Vollversammlung der IHK Heilbronn-Franken hat daher in ihrer Sitzung am 5. Dezember 2018 beschlossen, den Beitragsumlagesatz ab 1. Januar 2019 um 0,03 Prozentpunkte auf nunmehr 0,19 Prozent anzupassen. Damit werden die Vorgaben des Finanzstatuts eingehalten und eine solide Finanzplanung und Risikoabdeckung bleiben weiterhin gewährleistet.

Nachtrag-Wirtschaftsplan 2018 und Wirtschaftsplan 2019 verabschiedet

Für das Jahr 2018 wird im Nachtrag-Wirtschaftsplan trotz um-fangreicher Einsparungsmaßnahmen ein Jahresfehlbetrag von 3,1 Mio. Euro prognostiziert. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf Rückzahlungen von Beiträgen aus den Abrechnungsjahren 2015 und 2016 und einem gestiegenen negativen Finanzergebnis. Der Ausgleich erfolgt durch Ent-nahmen aus den Rücklagen, sodass sich ein planmäßiges Bilanzergebnis von Null ergibt.

Für das Wirtschaftsjahr 2019 wird auf Basis der von der Voll-versammlung beschlossenen Anpassung des Beitragsumlagesatzes auf 0,19 Prozent und unter Berücksichtigung weiterer Sparmaßnahmen ein Jahresfehlbetrag von 1,65 Mio. Euro erwartet. Dieser resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Umsetzung not-wendiger Digitalisierungsmaßnahmen der IHK-Organisation, zusätzlicher hoheitlicher Aufgaben sowie aus dem durch die aktuelle Zinssituation geprägten negativen Finanzergebnis.

Strategie 2020 – Schwerpunkt Digitalisierung

Mitte 2015 hat die Vollversammlung der IHK Heilbronn-Franken die IHK-Strategie 2020 beschlossen. Auf deren Basis wurden dann Anfang 2016 die drei Zukunftsfelder "Wirtschaft digital", "Fachkräfte" und "Infrastruktur" von der Vollversammlung festgelegt. Aufgrund der Bedeutung des digitalen Wan-dels hat die Vollversammlung Ende 2016 beschlossen, den Schwerpunkt zunächst auf das Zukunftsfeld "Wirtschaft digi-tal" zu setzen.

Zielsetzungen sind das Zusammenwirken aller Beteiligten in der Region zu forcieren, das IHK-Portfolio stärker auf die Mit-gliederbelange hin zu fokussieren sowie die Digitalisierungsprozesse in der IHK zu beschleunigen und auszubauen.

Zahlreiche Aktivitäten, beispielsweise ein intensiver Dialog mit Vertretern der Wirtschaft, der Politik und Kommunen zum Thema Digitalisierung oder die Beteiligung am Aufbau eines regionalen Digitalisierungszentrums (DigiHub) in Künzelsau, wurden in den vergangenen Jahren durchgeführt. Dieser Weg soll konsequent weitergeführt werden. Die Vollversammlung hat sich daher für die Umsetzung folgender Maßnahmen aus-gesprochen:

– Fortschreibung der bisherigen IHK-Position "Wirtschaft digital" in Form einer konkretisierten Forderung nach einem flächendeckend ausgebauten Glasfasernetz im ländlichen Raum und einer bedarfsgerechten Versorgung mit dem neuen Mobil-funk- standard 5G in der Fläche,
– Einsetzung eines strategiebegleitenden IHK-Beirats zum Zukunftsfeld "Wirtschaft digital",
– Initiierung einer Gigabit-Allianz Heilbronn-Franken mit dem Ziel die regionale Zusammenarbeit zum flächendeckenden Ausbau mit Glasfaser und Mobilfunknetzen zu stärken,
– Umsetzung der IT-Strategie zur Digitalisierung, die die Vorgehensweise und die Maßnahmen der IHK Heilbronn-Franken bei der Digitalisierung der Kundenbeziehungen und internen Prozessen beschreibt.

Diese Medieninformation kann auch unter www.heilbronn.ihk.de/pressemitteilungen abgerufen werden

 

 

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sixData GmbH erhält Gütesiegel „Software Hosted in Germany“

Die sixData GmbH erhält vom Bundesverband IT-Mittelstand e.V. das Signet „Software Hosted in Germany“. Mit der Software luxData bietet der Hersteller eine flexible Software zur Verwaltung von Straßenbeleuchtung, Lichtsignalanlagen und E-Ladestationen. Im Bereich der Verwaltung von Straßenbeleuchtung ist luxData Marktführer. Kommunen, Städte, Energieversorger usw. die sich für die Software luxData entscheiden, profitieren vom sicheren Hosting ihrer Daten.

luxData erfüllt alle Kriterien des BITMi-Gütesiegels „Software Hosted in Germany“. Eine Vielzahl der sixData-Kunden und User der Software luxData, nutzen das Serverhosting der sixData GmbH. „Das Hosting der Daten in Deutschland ist dabei ein entscheidender Sicherheitsfaktor“, erklärt Armin Mühlberger, Geschäftsführer der sixData GmbH. „Unsere Kunden können sichergehen, dass wir einen enorm hohen Standard an Datensicherheit haben und sich ihre Daten ausschließlich in einem Rechenzentrum in Deutschland befinden.“ Das BITMi-Siegel beweist ebenfalls, dass sämtliche Daten DSGVO-konform verarbeitet werden.

Mehr Informationen unter: https://www.sixdata.de/software-hosted-ger/

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