Wann funktioniert ein Gebäude richtig? Brauchen wir dazu ein „Smart Building“?

Menschen in Industrienationen verbringen einen Großteil ihres Lebens in Gebäuden – zum Arbeiten, Wohnen oder für Freizeitaktivitäten. Gebäude sind daher ein wesentlicher Faktor für unser Wohlbefinden, also für unsere Lebenszufriedenheit und Gesundheit. Gerade in diesem Kontext muss die Gebäudetechnik und Architektur höchste Anforderungen erfüllen: Es reicht nicht, wenn lediglich ein behagliches Raumklima garantiert wird. Mit immer strengeren Auflagen aus der Klimapolitik und steigenden Energiepreisen müssen Prozesse im Gebäude auch energieeffizient sein.

Dazu ist es unumgänglich, ein Gebäude als ein in sich funktionierendes System zu betrachten. Es müssen die Wechselwirkungen zwischen Heizungs-, Lüftungs- und Klimaprozessen mit bauphysikalischen und architektonischen Aspekten erkannt werden, um an der richtigen Stelle „den Hebel für die Energieeffizienz“ anzusetzen. Das geht aber nur, wenn die Gebäude ganzheitlich betrachtet, entworfen und betrieben werden. Da stellt sich aber die Frage: „Geht dies bei den derzeitigen Strukturen im Bau?“ oder „Funktionieren unsere Gebäude überhaupt so"?

Kennen Sie nicht auch die Gebäude, bei denen Wärmepumpen und Blockheizkraftwerke mehr stehen als laufen, bei denen sich ständig Menschen beschweren, dass es nicht warm wird? Nimmt man dies als Maßstab, kommt man zu der Erkenntnis, dass in dem Prozess etwas nicht stimmt. Dieser Frage wollen wir nachgehen.

Es genügt heute nicht mehr, die vermeintlich effizientesten Anlagen zu installieren und, wenn überhaupt, einmalig bei der Inbetriebnahme zu konfigurieren. Nur ein regelmäßiges Monitoring und Controlling, verbunden mit Optimierungen aufgrund sich verändernder Anforderungen gewährleistet, dass Gebäude energieeffizient und mit den Funktionen, die ursprünglich angedacht waren, betrieben werden. Welche Fehler auftreten und welche Lösungsansätze zu „funktionierenden“ Gebäuden führen, zeigen die Referenten am 14. Gebäudeenergietag am 4. April 2019 an der TH in Bingen auf.

Zielgruppe unserer Tagung sind Gebäudeenergieberater, Fachplaner wie Architekten und Ingenieure, Kommunen, Behörden, Bauunternehmen und Handwerk, Energieversorger, Mitarbeiter des Facility-Managements, Contractoren sowie Wissenschaft und Fachverbände für die weitere Begleitung und Wissensvermittlung. Nutzen Sie die Möglichkeit zur Vernetzung mit Fachleuten und knüpfen Sie neue Kontakte.

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Auf einer Spur in die Zukunft

Die WEMAG und das Audi Zentrum Schwerin setzen sich gemeinsam für mehr Elektromobilität im Land ein. Dazu hat der Energieversorger einige Kunden zu einer Probefahrt am 13. und 14. März eingeladen. Das Audi Zentrum stellt noch vor der Markteinführung, die in Deutschland am 22. März erfolgen soll, den neuen Audi e-tron vor. Der SUV mit quattro-Antrieb besitzt ein Drehmoment von 664 Newtonmeter und eine Reichweite von 400 Kilometern. Dazu tragen auch die virtuellen Spiegel bei, durch die der Luftwiderstand verringert und die Reichweite um 30 Kilometer erhöht werden konnte.

Treffpunkt für die Probefahrten ist an beiden Tagen um 9 Uhr der 10-Megawatt-Batteriespeicher der WEMAG in Schwerin. Hier erhalten die Kunden Informationen rund um den neuen Audi e-tron und die Ladesäulen-Infrastruktur der WEMAG. Außerdem besteht die Möglichkeit für eine Führung durch den Batteriespeicher.

Die WEMAG beschleunigt den Ausbau der eigenen Ladeinfrastruktur. Außerdem entwickelt sie individuelle Produktlösungen für Privat- und Gewerbekunden sowie Kommunen. Bis Ende 2018 hat das Unternehmen etwa 150 Ladepunkte überwiegend in Westmecklenburg gebaut. In diesem Jahr sollen etwa 50 Ladepunkte dazu kommen.

Um 10 Uhr beginnt die Probefahrt mit vier Fahrzeugen von Schwerin nach Neustrelitz, wo es von 12 bis 13 Uhr im Landeszentrum für erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern eine Führung gibt. Die Probefahrer werden gegen 15 Uhr wieder am WEMAG-Batteriespeicher erwartet, um bei einem Imbiss ihre Erfahrungen auszutauschen.

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Handakte adieu: Kfz-Zulassung mit elektronischer Signatur im Landkreis Leer

Während viele Kommunen der Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes (OZG) sorgenvoll entgegensehen, hat der Landkreis Leer viele der Auflagen bereits erfüllt. Schon seit Jahren zeigt die innovative Kommune besonderen Weitblick in puncto Digitalisierung. Ins Auge sticht hier vor allem die Straßenverkehrsabteilung: 65.000 Kfz-Zulassungsvorgänge jährlich werden per elektronischer Signatur über Unterschriftenpads abgeschlossen. Die hohen Einsparungen an Sach- und Personalkosten sind dabei ein positiver Nebeneffekt.

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten“ – diese chinesische Weisheit ist einer der Leitsprüche von Gerrit de Wall, Leiter der Kfz-Zulassungsstelle des Landkreises Leer. De Wall weiß, wovon er spricht – er ist seit 30 Jahren beim Landkreis Leer tätig. Damals zeichnete sich die Zulassungsstelle durch wenig Bürgernähe, geringe Fallzahlen, riesige Lagerräume für Akten und wenig Einsatz automatisierter Datenerfassung aus. Heute sieht die Sachlage ganz anders aus: Die in Bußgeld- sowie Zulassungs- und Führerscheinstelle aufgeteilte Straßenverkehrsabteilung des Ordnungsamtes wickelt jährlich 65.000 An-, Ab- oder Ummeldungen ab – und zwar komplett elektronisch. Pro Tag gerechnet sind dies 200 Besucher mit ca. 260 Vorgängen insgesamt. Auch die 142.000 im Bestand gelisteten Fahrzeuge werden ausschließlich digital verwaltet.

Bei allen Zulassungsvorgängen wird großen Wert auf Digitalisierung gelegt – Handakten wurden schon lange durch die eAkte abgelöst. So befindet sich an den Arbeitsplätzen der Sachbearbeiter neben einem Einzugsscanner zur digitalen Erfassung von Dokumenten wie Vertretungsvollmachten, Fahrzeugscheinen, Gutachten oder Bescheinigungen auch ein Unterschriftenpad zum Signieren aller Zulassungsvorgänge.

Konkret nutzt das Straßenverkehrsamt hierzu seit 2016 das Unterschriftenpad signotec Delta, mit dem A4-Dokumente in Originalbreite angezeigt und vollständig gelesen werden können. Zusätzlich ist auf dem Pad eine Diashow mit sechs Bildern eingespielt, die dem Besucher Impressionen des Landkreises Leer vermitteln. Mit dem dazugehörigen Stift kann der Bürger nicht nur unterschreiben, sondern auch durch das Dokument scrollen. Die dann geleistete elektronische Unterschrift entspricht den Vorgaben der EU-weit gültigen eIDAS-Verordnung. Technisch werden die Unterschriftenpads über die Schnittstelle signoPAD-API an die Kfz-Verwaltungssoftware des Landkreises angeschlossen. Somit wird auch das unterschriebene Zulassungsdokument automatisch zur eAkte des jeweiligen Fahrzeuges bzw. Fahrzeughalters hinzugefügt. Die eingesparten Sach- und Personalkosten sind enorm: Zuvor wurde pro Monat eine Palette Papier verbraucht. Die Dokumente wurden zunächst ausgeruckt, dann unterschrieben, eingescannt und anschließend als „Datenmüll“ zur Verbrennung gebracht. „Innerhalb von sechs Monaten hatten sich die Anschaffungskosten der Unterschriftenpads schon amortisiert“, so de Wall.

Neben dem Einzugsscanner und dem Unterschriftenpad ist an einigen Arbeitsplätzen zusätzlich ein Objektscanner zum Erfassen der Kennzeichen vorhanden. Mit diesem werden neben der Erfassung der Kennzeichengröße auch die Siegelplaketten inklusive der Druckstücknummern gespeichert.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die digitale Vernetzung in Puncto Datenaustausch. Während die Zulassungsdaten beim Kraftfahrtbundesamt elektronisch abgerufen und dorthin auch wieder übermittelt werden, können Versicherungsdaten über beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft eingeholt werden. Auch die Hauptuntersuchungsdaten werden digital beim Dachverband der Sachverständigen abgefragt. Parallel erfolgt im Hintergrund die digitale Kontrolle als Voraussetzung für die Zulassung eines Fahrzeuges: Neben den Kfz-Steuerrückständen beim Hauptzollamt werden auch die Rückstände in der Kfz-Zulassung bei der Kreiskasse geprüft. Zudem erfolgt ein Abgleich der Druckstücknummern.

Darüber hinaus haben die Digitalisierungsmaßnahmen auch einen positiven Nebeneffekt in puncto Bürgerservice. Durch die Online-Terminvergabe, die durch 20 % der Bürger genutzt wird, wird langes Warten vermieden. Besonders komfortabel ist auch der SMS-Service zur Benachrichtigung der Fertigstellung eines Antrages für die Bürger sowie die Online-Warteanzeige. Das Online-Wunschkennzeichnen ist ebenfalls ein beliebter und viel genutzter Dienst.

Wer möchte, kann sich den Gang zur Behörde aber auch komplett sparen: Seit 2015 ist die Online-Kfz-Abmeldung und seit 2017 die Online-Wiederzulassung von Fahrzeugen möglich. Ab Ende 2019 ist die komplett internetbasierte Zulassung und Ummeldung geplant.

In Anbetracht dieser zahlreichen Digitalisierungserfolge sind viele der Auflagen des für alle Kommunen bis 2022 umzusetzenden Online-Zugangsgesetzes – wie z. B. der medienbruchfreie Zugang zu elektronischen Verwaltungsdienstleistungen – im Landkreis Leer schon zu großen Teilen erfüllt.

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Eine Informationsplattform für Elektrofachkräfte etabliert sich!

Das 5. Jahresforum Elektrische Sicherheit ist eine ausgezeichnete Plattform, um persönliche Erfahrungen sowie Best-Practice-Beispiele im Bereich Elektrosicherheit auszutauschen und sich über neueste technologische Entwicklungen zu informieren.

Die Teilnehmer erleben zwei spannende Tage auf dem 5. Jahresforum Elektrische Sicherheit und haben die Chance, neue Ideen, praktisches Handwerkzeug sowie Erfolgsrezepte für den Arbeitsalltag und das persönliche Weiterkommen mitzunehmen. In der begleitenden Fachausstellung können Innovationen zum Anfassen entdeckt werden. Weiterhin bieten sich vielfältige Gelegenheiten, um Erfahrungen und Ansichten der praktischen Elektrotechnik mit Kollegen und Experten auszutauschen. Die Abendveranstaltung „Mit Sicherheit elektrisch“ gibt Gelegenheit zum Netzwerken unter Kollegen.

Ziel des Jahresforums ist es, eine dauerhafte Informationsplattform zu installieren, die auch gerne Anregungen für zukünftige Veranstaltungen und weitere Themen aufnimmt. Die Teilnehmer können neben dem Gespräch unter Kollegen auch den Kontakt zu Mitarbeitern des VDE suchen, um bei der Gestaltung des Angebotes mitzuwirken.

Folgende Schlüsselvorträge erwarten die Teilnehmer:

  • Kabel- und Leitungsanlagen im Blick der VDE 0100
  • Elektrische Sicherheit im Zeitalter der Digitalisierung
  • Die fünf Sicherheitsregeln – Ihre Anwendung sowohl in AC- als auch DC-Niederspannungs-Anlagen
  • Vom Gedanken bis zur Nutzung einer Ladesäule – Die Herausforderung der Planung und Errichtung einer Ladesäule für Kommunen und Verbraucher

Begleitend zu den Vorträgen findet parallel eine Ausstellung statt, auf der sich Ihnen Lösungsanbieter im Bereich Instandhaltung vorstellen. Für Teilnehmer und Vortragende ist der Besuch der Ausstellung kostenfrei.

Das Jahresforum findet vom 21. bis 22. Mai 2019 in Darmstadt statt.

Schnell sein lohnt sich! Bei Anmeldungen bis 30.03.2019 sichern Sie sich den attraktiven Frühbucherpreis.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.vde-verlag.de/seminare/pi0400085

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Land und EU unterstützen Zukunftsprojekte in der Metropole Ruhr

Großer Erfolg für die Business Metropole Ruhr GmbH (BMR) und ihre Partner beim Förderaufruf „Regio.NRW – Innovation und Transfer“ von Landesregierung und EU: Vier BMR-Projekte sind zur Förderung in Höhe von rund 3 Millionen Euro vorgeschlagen worden. Insgesamt 14 von landesweit 36 Projektideen stammen von Wirtschaftsförderungen, Unternehmen und Hochschulen aus der Metropole Ruhr. Die mögliche Fördersumme beträgt 18 Millionen Euro.

„Damit hat die Metropole Ruhr einen Anteil von fast 40 Prozent aller positiv bewerteten Projektideen. Das ist ein großer Erfolg aller beteiligten Kooperationspartner aus Kommunen, Wirtschaftsförderungen, Unternehmen und Institutionen und spricht für die Innovationskraft der Region“, sagt Rasmus C. Beck, Geschäftsführer (Vorsitzender) der Business Metropole Ruhr GmbH.

Folgende BMR-Projekte wurden zur Förderung empfohlen:

Vermarktbare Gewerbe- und Industrieflächen sind die Basis für erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung. In der Metropole Ruhr werden diese Flächen jedoch langsam knapp. Das Projekt Gewerbliches Flächenmanagement Ruhr hilft dagegen, indem es untergenutzte Gewerbegebiete untersucht und ein gesamtregionales Nutzungs- und Entwicklungskonzept erarbeitet.

Aufbauend auf den bisherigen Erfolgen soll das Projekt Greentech 2.0 die Aktivitäten in der Metropole Ruhr bei den Themen Fachkräftegewinnung und Digitalisierung in der Umweltwirtschaft weiter verstärken. Das Projekt setzt auf ein starkes Netzwerk von derzeit 111 Gründern und Unternehmern.

Mit dem Projekt Innovationszentren Ruhr will die BMR das Netzwerk der rund 30 Technologie- und Gründerzentren sowie der Wirtschaftsförderungen der Metropole Ruhr stärken sowie die Sichtbarkeit moderner Innovationszentren in der Region erhöhen.

Die Kreativität der Kultur- und Kreativwirtschaft und die Erfahrung von regionalen Unternehmen: Mit dem Projekt Creative Innovation Ruhr will die BMR Unternehmen sowie Gründer über verschiedene Veranstaltungsformate vernetzen und deren Innovationsfähigkeit stärken.

Die Anträge können jetzt bei der zuständigen Bezirksregierung gestellt werden.

Weitere Informationen unter: www.land.nrw/…

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Urbanes Quartier

Immer mehr Menschen nutzen den Lebensraum Stadt – nicht nur zum Arbeiten und Einkaufen, sondern auch zum Wohnen. Davon profitieren viele Kommunen, so auch die bayerische Metropole Augsburg. Seit 2011 ist die Bevölkerung von Augsburg um rund 23.000 Personen gewachsen. Das entspricht einer Zunahme um etwa neun Prozent innerhalb von sechs Jahren. Verantwortlich für das Wachstum von rund 5000 Personen pro Jahr sind vor allem innerdeutsche Zuzügler. Mit dem gestiegenen Interesse am Leben und Arbeiten in der Stadt steigt zugleich auch der Bedarf an attraktivem Wohnraum. Das ist auch in Augsburg nicht anders, als in anderen deutschen Ballungszentren.

Stadtnah in der Natur

Aus diesem Grund entstanden in Augsburg in den letzten Jahren neue Wohnquartiere in beliebten Stadtteilen. Eines davon ist das „Stadtquartier Süd“ in Ausgburg-Haunstetten. In drei Bauabschnitten realisierte hier die infrabau GmbH an der Bürgermeister-Rieger-Straße 31 Stadthäuser sowie sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 68 Wohneinheiten und einer Tiefgarage mit 125 Stellplätzen. Die insgesamt sieben Baukörper bilden als Abschluss zum unmittelbar benachbarten Hallenbad und der gewachsenen Bebauung ein eigenständiges Wohnquartier. Von vier Straßen eingefasst begrenzen die Mehrfamilienhäuser den Komplex im Westen und Norden der Anlage.

Konzipiert wurde das neue Quartier als autofreie Anlage mit Gärten und großzügigen Freiflächen. Dank der guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und der direkten Nachbarschaft zum Augsburger Stadtwald bieten die Wohnungen und Häuser eine gelungene Kombination aus Stadt- und Naturnähe. So verwundert es auch nicht, dass alle Einheiten bereits vor der Fertigstellung komplett verkauft waren.

Massivbau mit Kalksandstein

Bei der Wahl des Baustoffes für die Innen- und Außenwände entschied man sich bei der infrabau GmbH bewusst für UNIKA Kalksandstein. Zum Einsatz kam das UNIKA Planelemente Bausystem. Es trägt aufgrund der Steingröße sowie der industriell vorgefertigten Schnittsteine zu einem schnellen und effizienten Baufortschritt bei. Die für jede Wand des Objektes maßgenau gefertigten Kalksandsteine bestehen aus den natürlichen Rohstoffen Sand, Kalk und Wasser. Sie werden energieschonend mit Wasserdampf gehärtet.

Dank der Verwendung von Kalksandstein profitieren die neuen Eigentümer auch von dessen produktspezifischen Eigenschaften. Im mehrgeschossigen Wohnungsbau spielt der Schallschutz eine große Rolle. Grundsätzlich gilt: je schwerer ein Baustoff ist, desto besser ist seine Schalldämmung. Durch die hohe Rohdichte von UNIKA Kalksandstein lassen sich sehr gute, über die DIN 4109 hinausgehende Schalldämmwerte beim Mauerwerk erreichen. UNIKA Kalksandsteine sind bis Rohdichteklasse 2,2 erhältlich.

Zudem trägt UNIKA Kalksandstein aufgrund seiner Wärmespeicherfähigkeit zu einem behaglichen Wohnraumklima bei. Wegen der viel größeren Speichermasse in Gebäuden in Massivbauweise kommt es im Sommer zu deutlich weniger unangenehmen Überhitzungen als in vergleichbaren Leichtbauten. Außen- und Innenwände aus UNIKA Kalksandstein unterstützen dank der hohen Rohdichte diesen Effekt und federn mit ihrer hohen Speichermasse Temperaturspitzen ab. Die Aufheizung der Räume wird reduziert.

Gleicher Grundriss – mehr nutzbare Fläche

Außenmauerwerk aus UNIKA Kalksandstein kombiniert in einem Schichtenaufbau die Baustoffe mit den jeweils günstigsten Eigenschaften. Durch diese funktionsgetrennte Bauweise können im Vergleich zu monolithischen Wänden deutlich effizientere Wandkonstruktionen erstellt werden. In der Folge steht bei gleichem Grundriss wegen der schmaleren Wandkonstruktion mehr Wohnund Nutzfläche zur Verfügung. Dabei übernimmt das Mauerwerk aus UNIKA Kalksandstein kraft seiner hohen statischen Tragfähigkeit selbst mit schmalen Wandquerschnitten die tragende Funktion. Ein beliebig wählbares Wärmeverbund- bzw. Fassadensystem sorgt für die notwendige Wärmedämmung sowie den Witterungsschutz.

Kalksandstein-Funktionswände lassen sich so optimal und stufenlos auf jedes Anforderungsniveau ausrichten. Beim Neubau des Stadtquartiers in Augsburg wurde mit der UNIKA Funktionswand der KfW-Effizienzhaus 70- Standard erfüllt.

Wachsender Stadtteil

Damit war UNIKA Kalksandstein für die luftig-hellen und weitgehend nach Süd-West ausgerichteten Baukörper des Stadtquartiers Süd die beste Wahl. Sie ermöglichten sowohl schlanke Wandkonstruktionen als auch gute Dämmeigenschaften beim Schall- und Wärmeschutz. Deshalb wurden sowohl die Außenwände wie auch die tragenden Innenwände der insgesamt sieben Baukörper im neuen Stadtquartier Süd aus UNIKA Kalksandstein-Planelementen und Plansteinen erstellt.

Mittlerweile haben sich gut 500 neue Bewohner in dem Augsburger Stadtteil Haunstetten eingelebt und genießen die Vorzüge der eigenen vier Wände. Auch für die Stadtoberen ist der mit 26.000 Einwohnern bevölkerungsreichste Stadtteil Augsburg ein wichtiger Standort. Ein städtebauliches Entwicklungskonzept soll die vorhandenen Strukturen mit den in den letzten Jahren entstandenen und für die Zukunft geplanten Wohnquartiere harmonisieren. Eigens hierfür hat man eine Bürgerwerkstatt eingerichtet, an der sich auch die Eigentümer aus dem Stadtquartier Süd aktiv beteiligen dürfen, um den wachsenden Stadtteil zukunftsfähig zu machen, deren Bestandteil sie und ihre Häuser mittlerweile selbst geworden sind.

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Bautafel:

Bauträger: infrabau GmbH, Augsburg
www.infrabau.de

Planung
Stadthäuser: Wagner Planungsbüro für Bauwesen, Augsburg
www.pbwagner.de

Planung
Mehrfamilienhäuser: Damek Architekten, Augsburg
www.damek-architekten.de

Material: UNIKA Planelemente, UNIKA Plansteine

Hersteller: UNIKA Kalksandsteinwerke Südbayern GmbH & Co. KG,
Augsburg
www.unika-suedbayern.de

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Lerbs AG kooperiert ab Herbst 2019 mit dem Dualen Studiengang Management im Handel B.A. an der Hochschule Bremen

Zum Wintersemester 2019/2020 erweitert der Duale Studiengang Management im Handel (DSMiH) den Kreis der Partner-Unternehmen: Zum Herbst eröffnet die Lerbs AG handelsinteresssierten Talenten die Chance, ein Studium an der Hochschule Bremen (HSB) und parallel dazu eine Berufsausbildung in einem renommierten Unternehmen zu absolvieren.

Die Lerbs AG mit Sitz in Stuhr versorgt als Vollausrüster Schifffahrtsunternehmen und Reedereien, aber auch Handel, Handwerk, Kommunen und Industrie mit rund 150.000 Artikeln aller Art, vom Arbeitsschutz über Befestigungstechnik bis zu Werkzeugmaschinen. Vor knapp 70 Jahren gegründet, verfügt die Lerbs AG heute über zahlreiche Niederlassungen in ganz Deutschland sowie in Italien und China.

Durch die Kooperation mit der HSB ermöglicht die Lerbs AG ihren Nachwuchskräften, sowohl den Abschluss „Bachelor of Arts“ als auch einen Berufsabschluss als Kauffrau bzw. Kaufmann im Groß- und Außenhandel zu erlangen.

Für das Wintersemester 2019/2020 können sich Interessierte ab sofort bei der Lerbs AG bewerben. Mehr Informationen hierzu sowie zu allen Partner-Unternehmen des DSMiH und deren Bewerbungsverfahren finden unter: https://www.hs-bremen.de/internet/de/studium/stg/dsmih/partnerunternehmen/.

Nähere Informationen zum Studium unter: www.hs-bremen.de/dsmih.

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ready for Innovation UG wird Modern-Paper GmbH

Papier steht in Unternehmen für Bürokratie, schleppende Abläufe, aufwendige Archivierung – und auch der ökologische Fußabdruck von Unternehmen wird zunehmend hinterfragt.

Die Antwort der Modern-Paper GmbH, bisher als ready for Innovation (UG) bekannt: der Ersatz von Papier mit den Möglichkeiten der modernen Automation der Informationsverarbeitung.
Damit ist der Anbieter von Softwarelösungen für mobile Anwendungen über die Jahre gewachsen. Anwendungen für den Außendienst beispielsweise in Handel, Gastronomie und Handwerk, für Städte und Kommunen, die Informationstechnologie oder Alarm- und Brandschutzanlagen haben das Unternehmen aus Petersaurach bekannt gemacht. So kann etwa der Vertreter einer Brauerei beim Verkaufsgespräch vor Ort in der Gaststätte Bestellungen direkt annehmen und die Bestellung direkt in das Warenwirtschaftssystem übertragen. Papierlos, inklusive digitaler Unterschrift des Kunden, auch offline. Selbst die Bilddokumentation im gastronomischen Betrieb ist möglich.

Die Tücken des papierlosen Büros erkannt

Digitale Besuchsberichte, Abnahmeerklärungen, Wartungsdokumentationen, Rapporte, Einverständniserklärungen, Lieferscheine, Messe-Leaderfassungen, Reklamationen, Tankkarten-Verträge, immer in digitaler Form, all das schätzen Unternehmen und Mitarbeiter, die dezentral, vor Ort bei Kunden tätig sind – gerade auch dann, wenn sie in abgelegenen Gebieten, ohne Internetverbindung, selbst unter der Erde tätig sind.
Die Schnittstelle zum Unternehmen ist gegeben, die einheitliche Dokumentation über die Eingabe via Tablet bzw. Smartphone oder am PC gesichert.

Mit Prozessoptimierung weiter auf Erfolgskurs

Die Modern-Paper GmbH setzt die Entwicklung unter der bewährten Führung von Friedrich Kramer fort und bietet in Zusammenarbeit mit Vertriebspartner Dochouse GmbH, Ravensburg, Softwarelösungen und Beratungsleistung für kleine und mittelständische Unternehmen, die die Digitalisierung im Haus weiter entwickeln wollen.

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Stadt Essen entscheidet sich für Online-Baugenehmigung mit cit und XBau 2.0

Die cit GmbH, Spezialist für E-Government und formularbasierte Prozesse, setzt im Projekt „Baugenehmigung online” gemeinsam mit dem Essener Systemhaus (ESH) die Digitalisierung des Baugenehmigungsverfahrens für die Stadt Essen um.

Damit sollen die Prozesse und Kommunikation zwischen Bauherren, Anliegern, Planern und Verwaltung beschleunigt und der gesamte Genehmigungsprozess künftig medienbruchfrei und effizienter werden.

Von analogen Papierbergen zu ausschließlich digitalen Unterlagen 

Die Stadt Essen nutzt für die Bearbeitung von Baugenehmigungsverfahren im Amt für Stadtplanung und Bauordnung die Software „ProBAUG” der Prosoz Herten GmbH. Aktuell werden eingehende Bauanträge weitgehend noch analog bearbeitet. Sowohl die Anträge und Planungsunterlagen, als auch die Dokumente für die verfahrensbegleitenden Abstimmungsprozesse werden zu Stellungnahmen und Mitzeichnungen klassisch in Papierform in der Verwaltung weitergereicht. Nach Abschluss des Bearbeitungsprozesses werden diese Papierunterlagen dauerhaft in den Hausakten archiviert.

Ziel des Projektes BG-Online ist es, den kompletten Antragsprozess vom Eingang der Antrags- und Planunterlagen bis zur Archivierung medienbruchfrei auf eine rein elektronische Vorgangsbearbeitung mit ausschließlich digitalen Unterlagen umzustellen.

cit intelliForm stellt dabei die Plattform zur Verfügung, über die die Bauanträge angenommen werden, bevor sie in das Fachverfahren zur Bearbeitung übernommen werden. Über die Plattform sollen die Antragsteller, die Entwurfsverfassenden und die Fachplaner künftig gemeinsam die Bauvorlagen zusammenstellen können und somit immer Zugriff auf einen aktuellen Planungsstand haben. 

Kommunikationsstandard der Zukunft: XBau 2.0 kommt zum Einsatz

Als eines der ersten Projekte bundesweit setzt die Stadt Essen für Baugenehmigung online auf den neuen XBau-2.0-Standard für den Austausch von Informationen zwischen den verschiedenen Systemen, um die Zukunftsfähigkeit der Lösung sicherzustellen und Synergien schneller nutzen zu können.

XBau 2.0 ist ein XML-basierter Standard für den Datenaustausch der Bauaufsichtsbehörden mit ihren Kommunikationspartnern. Dazu gehören auf Seiten des Bauherrn beispielsweise Architekten, Prüfsachverständige und Fachplaner, in der Verwaltung verschiedene Ämter und als dritte Gruppe Fachbehörden. Letztere werden mit XBau in die Lage versetzt, ihre Prozesse ämterübergreifend und medienbruchfrei auszuführen. Das führt zu erheblichen Effizienzgewinnen und beschleunigt den Entscheidungsprozess: Vom Antragsteller eingehende XBau-konforme Daten und Unterlagen können beispielsweise bei Prüfungen der Bauaufsicht sofort einbezogen werden. An Dritte im Prozess können Daten maßgeschneidert geliefert werden. Fachbehörden, die von der Bauaufsicht zur Stellungnahme beteiligt werden, profitieren ihrerseits, weil sie effizienter mit der Bauaufsicht zusammenarbeiten können.

Der Kommunikationsstandard XBau 2.0 wurde im Herbst 2017 vom IT-Planungsrat verbindlich verabschiedet. Jede Lösung für die Baugenehmigung online, die den XBau-2.0-Standard nicht vollumfänglich nutzen würde, hätte unweigerlich in eine Sackgasse mit Mehrkosten und mangelnder Effizienz geführt. Auch wenn das Projektteam auf die Verabschiedung und Ausgestaltung des Standards warten musste, zahlt sich die Verzögerung nun aus. Die neue Lösung konnte so von Beginn an auf den neuen Standard des Planungsrats und der Bauministerkonferenz hin konzipiert werden.

XBau 2.0 sichert Zukunftsfähigkeit, steigert Flexibilität und Effizienz

„Im Baugenehmigungsverfahren gibt es besonders viele verwaltungsinterne als auch externe Beteiligte, es erfordert deshalb eine intensive Kommunikation und einen umfassenden Datenaustausch zwischen den Akteuren”, erklärt Thilo Schuster, geschäftsführender Gesellschafter der cit GmbH. „Wir empfehlen deshalb allen Kommunen, die ihr Baugenehmigungsverfahren ebenfalls digitalisieren wollen, die umfassende Nutzung des Standards XBau 2.0. Er sichert nicht nur die Zukunftsfähigkeit der Lösung, sondern erhöht auch die Flexibilität in der Nutzung verschiedener Systeme bei den unterschiedlichen Akteuren und steigert letztlich die Effizienz in der Projektumsetzung.”

„Die cit ist bei diesem Projekt mit ihrem Erfahrungsschatz bei der Umsetzung von E-Government-Verfahren ein wertvoller Partner”, erklärt Ralf Zientkowski vom Amt für Stadtplanung und Bauordnung der Stadt Essen. „Besonders Baugenehmigungsverfahren sind sehr umfangreich und komplex. Eine übergreifende Dokumentation der Sollprozesse im Vorfeld und die praktischen Hinweise der cit haben dazu beigetragen, dass wir die Umsetzung der Lösung sehr effektiv planen konnten und jetzt strukturiert angehen können.”

In Essen arbeitet das Projektteam derzeit an der Integration in das städtische Netzwerk und der Entwicklung der Prozesse im Fachverfahren. Im nächsten Schritt ist eine interne Testphase angesetzt, die dann in eine Pilotphase mit Anträgen ausgewählter Antragsteller übergeht.

Weitere Produkte aus dem Bereich Formularserver finden Sie hier: http://www.cit.de/loesungen   

Weitere News im Kontext von formular- und dokumentbasierter Software finden Sie hier: http://www.cit.de/presse   

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Keine weiteren Belastungen: Wirtschaft gegen Tourismusbeitrag und Tourismusabgabe

„Die Finanzierung der touristischen Infrastruktur ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und darf nicht zu einer weiteren Sonderlast für einzelne Branchen und  Unternehmen führen. Bereits heute ist das Saarland Hochsteuerland. Die finanzielle Belastung der Unternehmen durch Steuern und Beiträge ist im Bundesvergleich überdurchschnittlich. Wird nun auch noch ein Tourismusbeitrag eingeführt, schadet dies dem Wirtschaftsstandort Saarland gleich in mehrfacher Hinsicht: Er verringert die Chancen auf Ansiedlungen neuer Betriebe, schwächt die Investitionskraft bestehender Unternehmen und belastet deren Wettbewerbsfähigkeit. Die Kommunen sollten daher, wie schon im Junkernheinrich-Gutachten gefordert, eher dort Einnahmen generieren, wo die Belastung im Saarland nur unterdurchschnittlich ist – etwa bei der Grundsteuer.“ So kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen die von der Landesregierung geplante Einführung einer Tourismusabgabe und eines Tourismusbeitrags im Saarland, die von den Spitzenorganisationen der Saarwirtschaft IHK Saarland (IHK), Handwerkskammer des Saarlandes (HWK), Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e. V. (VSU), DEHOGA Saarland und Handelsverband Saar abgelehnt wird.

Die Wirtschaft weist insbesondere darauf hin, dass die Kommunen bereits über die Gewerbebesteuer an der Wertschöpfung im touristischen Sektor partizipieren. Allein in diesem Bereich beläuft sich die finanzielle Mehrbelastung der Unternehmen der Saarwirtschaft im Bundesvergleich auf gut 46 Millionen Euro jährlich. Darüber hinaus können einzelne Kommunen unter engen Voraussetzungen Kurbeiträge erheben. Die nun geplante Änderung des Kommunalen Abgabengesetzes (KAG) weitet den Kreis dieser Gemeinden erheblich aus. Die Zahl der beitragspflichtigen Unternehmen wird dadurch größer, so dass zukünftig alle Unternehmen beitragspflichtig werden, denen durch den Tourismus wirtschaftliche Vorteile entstehen. Aus Sicht der Verbände läuft ein derartiger neuer Beitrag auf eine doppelte Finanzierung hinaus, da der Betrieb und die Instandhaltung der touristischen Infrastruktur heute bereits aus dem Gewerbesteueraufkommen geleistet werden können. Mit anderen Worten: Kommunen, die eine solche Abgabe einführen, müssen die Gewerbesteuer entsprechend reduzieren.

Tourismusbeitrag belastet insbesondere kleine und mittlere Unternehmen

Nach Auffassung der Wirtschaft wird ein Tourismusbeitrag – wie die Gewerbesteuer – vor allem kleine und mittlere Unternehmen belasten. Für den Fall der Einführung eines Tourismusbeitrags stehen die Unternehmen vor der Notwendigkeit, entweder Preiserhöhungen durchzusetzen oder die Mehrbelastung selbst zu tragen. Gleiches gilt für die Einführung einer Tourismusabgabe. Der gestiegene Wettbewerb und die hohe Preistransparenz werden in vielen Fällen dazu führen, dass sich die ohnehin unterdurchschnittliche Gewinnmarge weiter verschlechtert, insbesondere im saarländischen Beherbergungsgewerbe. Darüber hinaus würden sowohl eine Tourismusabgabe als auch ein Tourismusbeitrag die bereits hohe Bürokratielast nochmals deutlich erhöhen.  

Erheblicher Nachbesserungsbedarf

Zudem sehen die Kammern und Verbände erheblichen Nachbesserungsbedarf bei der Formulierung der Gesetzesvorlage, um die negativen Folgen für die Wirtschaft in Grenzen zu halten.
Besonders die im Gesetzentwurf vorgesehene Option, dass die Gemeinden ohne eine verbindliche Kopplung an die Ziele der Tourismusstrategie touristische Mittel generieren können, stößt in der Wirtschaft auf Kritik. „Das halten wir für den falschen Weg. Investitionen in die touristische Infrastruktur verlangen ein abgestimmtes interkommunales Engagement. Es ist daher sicherzustellen, dass die betroffenen Betriebe und die touristischen Akteure bei der Entscheidung zur Verwendung der Gelder eingebunden werden“, so Klingen.

Aus Sicht der Wirtschaft sollten Unternehmer, die zur Finanzierung touristischer Einrichtungen und Veranstaltungen herangezogen werden, gegenüber der Kommune auch ein Mitspracherecht hinsichtlich der zielgerichteten Verwendung der eingenommenen Mittel haben. Die Aufnahme eines derartigen Mitbestimmungsrechts in die Gesetzesvorlage würde diesem Ansinnen Rechnung tragen. „Wir sprechen uns daher dafür aus, einen entsprechenden Beirat im Gesetz zu verankern“, so Klingen.

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