Bluetooth 5.1. mit Standortbestimmung veröffentlicht

"Hat das Bluetooth?" Diese Frage kennt man – und bekommt den Eindruck, dass alle Geräte, mit Bluetooth besser sind. Wir erinnern uns: Wer Anfang der 2000er einen Song von einem Handy aufs andere schicken wollte, benutzte Infrarot. Richtig Oldschool. Danach kam Bluetooth. Wahnsinn, man musste die Handys nicht mehr nebeneinanderlegen und durfte sie während der Datenübertragung bewegen.

Mittlerweile gehört die kabellose Technik zu den wichtigsten Funkstandards in unserem Leben. Egal ob Kopfhörer, Wearables, portable Musikboxen, Autos, smarte Fernbedienungen, oder, oder,oder. Es ist überall. Und es wird besser.

Bluetooth 5.1.

Die Bluetooth-SIG (Special Interest Group) hat den neuen Standard veröffentlicht. Und ein neues Feature ist besonders clever: "Direction Finding" erlaubt, Objekte extrem präzise zu orten. Voraussetzung: Diese Objekte müssen ein Bluetooth-Signal aussenden (wie z.B. ein Beacon). Mit der Vorgängerversion, Bluetooth 5.0, war es möglich, Objekte aufgrund der Signalstärke auf etwa 10 Meter genau zu orten. Doch 5.1 geht weiter: Der Dienst namens "Direction Finding" erkennt jetzt nicht nur genauer, wie weit ein Objekt entfernt ist, sondern auch, aus welcher Richtung es kommt. Gegenstände lassen sich so auf wenige Zentimeter genau lokalisieren. Anwendungsmöglichkeiten? Eine Vielzahl! Ob man als notorischer Chaot seinen Schlüsselbund verlegt hat, im Museum immer alles (Kunstwerke) und jeden (Künstler) durcheinanderbringt oder eventuell im neuen Einkaufszentrum einfach keine Lust mehr hat, bis zur nächsten Info-Tafel zu latschen – Bluetooth 5.1. kann Abhilfe schaffen.

Und wird gerade deshalb auch für Marken interessant. Die hoch gelobte Beacon-Technologie will irgendwie noch nicht so richtig zünden – trotz der eigentlich guten Idee, Nutzer, Konsumenten – also Menschen – mit zusätzlichen, höchst relevanten Informationen ausstatten zu können und gleichzeitig noch Bewegungsdaten einzusammeln. Vielleicht gibt ein zusätzlich Technik-Kniff wie Bluetooth 5.1. den nötigen Schubser in die richtige Richtung. Wir würden uns freuen.

Wermutstropfen:

Leider vergeht erfahrungsgemäß recht viel Zeit, bis neue Standards auch überall zum Einsatz kommen. Bluetooth 5.0 gibt es schon seit Sommer 2016 – und noch immer haben viele Geräte den Vorgänger 4.2 im Einsatz. Die SIG rechnet mit 400 Millionen 5.1 fähigen Geräten bis 2022. Also ist noch etwas Zeit. Und somit genau der richtige Zeitpunkt, um jetzt schon Bescheid zu wissen.

Fun Fact zum Angeben:

Das Bluetooth-Logo besteht aus den Futhark Runen H (ᚼ) und B (ᛒ). Die stehen für den dänischen König Harald "Blauzahn" Gormson (910-987). Woher der König seinen Beinamen hatte, ist bis heute umstritten (möglicherweise war er ein großer Fan von Blaubeeren). Die SIG nennt außerdem Haralds Fähigkeit Kriegsparteien zu vereinen (also sie miteinander zu verknüpfen, Zwinkersmiley) als Grund für die Namenswahl des Dienstes.

Offizielles PDF zur Einführung von Bluetooth 5.1.

 

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Interview mit PR-Berater Volker Stürzebecher zum Thema: Veränderungen und Herausforderungen der PR-Landschaft

Volker Stürzebecher erörterte in einem aktuellen Interview mit der lifePR, in acht Interviewfragen das Thema Veränderungen und Herausforderungen der PR-Landschaft:Volker Stürzebecher erörterte in einem aktuellen Interview mit der lifePR, in acht Interviewfragen das Thema Veränderungen und Herausforderungen der PR-Landschaft:

1. Welche maßgeblichen Veränderungen haben in den letzten Jahren im Bereich der PR und Unternehmenskommunikation stattgefunden?

Maßgeblich war und ist in meinen Augen, dass PR und Marketing in den Unternehmen endlich dabei sind, besser zueinander zu finden. Es gab ja tatsächlich eine Zeit, da der Begriff PR nicht selten als Abkürzung für „Presseinformationen lancieren“ ausgelegt wurde. Die beiden Buchstaben PR sind aber die Initialen der Public Relations. Und Public Relations sind sowohl strategische Management- als auch fachliche Kommunikations-Aufgabe, ebenso wie das Marketing, das Krisenmanagement oder das Employer Branding. Hier gab es schon immer deutliche Schnittmengen. Aber neuere Entwicklungen wie die Social Media oder die Digitalisierung haben auch in der Kommunikation einiges aufgewirbelt, und das nachhaltig. Viele Unternehmen mussten oder müssten sich in puncto Kommunikation neu sortieren.

2. Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für die PR und Unternehmenskommunikation?

Die ganz große Herausforderung für die Public Relations klingt vielleicht ein wenig futuristisch, besteht aber nach wie vor darin, mit den Unternehmenslenkern daran zu arbeiten, einen harmonischen Gleichklang zu schaffen von zeitgerechtem Denken und Handeln gegenüber den externen und internen Stakeholdern, von klaren Visionen und Unternehmenszielen, von starker Kundenorientierung, von einer Führungskultur, die Mitarbeiter ernst nimmt, und von einer Kommunikation, die sich an diesen Dingen ausrichtet und sie unterstützt. Das ist ein hoher Anspruch, aber wer sich diesen Zusammenhang vergegenwärtigt, sich entsprechend aufstellt und dies auch noch professionell kommuniziert, ist klar im Vorteil. Wem es gelingt, dass sich Interessenten, Kunden, Mitarbeiter und andere Stakeholder zumindest teilweise mit dem Unternehmen identifizieren können, darf eher mit Unterstützung als mit Widerstand rechnen.

3. Was sind die wichtigsten Learnings aus den Veränderungen?

Interne wie externe Kommunikations-Verantwortliche sollten daran arbeiten, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen, im Sinne des Unternehmens und der Stakeholder. Zudem gibt es hier und da immer noch Tendenzen, PR und/oder Kommunikation zu diskreditieren oder gar in Frage zu stellen. Wir sollten dringlichst damit aufhören. Meines Erachtens sollten auch die Kommunikationsverbände positive PR für die Kommunikation betreiben. Wir alle verlangen von den Unternehmen Transparenz. Wer sonst als wir, die professionellen Kommunikatoren, soll und kann das bewerkstelligen?

4. Welche Faktoren sind für PR-Verantwortliche bei der Wahl der Strategie aktuell aus Ihrer Sicht besonders entscheidend?

Abgesehen von der Nutzung neuer Technologien und Medien hat sich das menschliche Kommunikations-Verhalten per se wenig geändert. Besonders entscheidend bei der Wahl der Strategie ist, dass sie unternehmensspezifisch, prozess- und ergebnisorientiert entwickelt wird. Jedes Unternehmen ist anders. 08/15-Konzepte stoßen deshalb meist ins Leere. 

5. Wie können PR-Teams das Vertrauen in professionelle PR wiederherstellen?

Ich denke, das Schlüsselwort steckt in Ihrer Frage und heißt „professionell“. Wenn PR professionell betrieben wird, von internen und externen Kommunikatoren, den Verbänden, den Agenturen, den Hochschulen und nicht aus der eigenen Branche heraus in Frage gestellt wird, sollte der Erfolg nicht lange auf sich warten lassen. Die Unternehmen und ihre PR-Teams können sich zudem Beratung von außen holen. Es gibt dafür gute Berater, Agenturen und mittlerweile auch Interim Manager.

6. Was sind Ihre Top 3 Tipps für PR-Verantwortliche im Mittelstand?

Das kann ich nicht so pauschal beantworten – der Mittelstand ist sehr heterogen, meine Unterstützung ist unternehmensspezifisch, situationsbezogen und ergebnisorientiert. Vielleicht wären das die drei Tipps.

7. Welche Themen sind 2019 für PR-Verantwortliche relevant?

Ich glaube nicht daran, dass Hypes, Buzzwords oder allgemeine Jahres-Parolen zum Erfolg führen. Hier werden oft Gemeinplätze in den Stand von Unternehmenszielen erhoben. Diesem Anspruch können sie nicht gerecht werden. Natürlich müssen wir PR-Verantwortliche ständig den Puls der Zeit fühlen, kontinuierlich hinzulernen und uns weiterentwickeln. Das Thema von höchster Relevanz ist meines Erachtens das unternehmensspezifische und ergebnisorientierte Management der Kommunikation unter Berücksichtigung der aktuellen Themen, kommunikativen Möglichkeiten, der real verfügbaren Ressourcen und Mittel. Inhaltliche Themen lassen sich kaum zuverlässig voraussagen. Die permanente Suche nach den aktuellen Themen und ihre Einsortierung ist aber gerade in der Zeit der schnellen Kommunikation eines der Kernthemen für die PR-Verantwortlichen. 

8. Was macht Ihnen an Ihrem Beruf als PR-Schaffender am meisten Spaß?

Es bereitet mir Freude, Mensch und Unternehmen konstruktiv und für beide Seiten nutzenstiftend zusammenzubringen. Und das Schöne an meinem Beruf ist: Ich sehe das Ergebnis meiner Arbeit, andere natürlich auch. Und so kann ich regelmäßig Erfolge genießen. Wie wir aus den Verhaltenswissenschaften wissen, ist es mit der wichtigste Motivator,  Anerkennung zu bekommen, von anderen ebenso wie von sich selbst. Der Beruf fordert viel, wenn man erfolgreich sein will. Aber er gibt auch viel. 

Über den Interview-Partner:

Volker Stürzebecher ist selbständiger PR-Berater, Management Consultant und Interim Manager (Mitglied in der DDIM). Zu Beginn seiner Laufbahn wurde er bei der Agentur Koob & Partner zum Marketing-Kommunikations-Berater ausgebildet, arbeitete dann als Management- und Verkaufstrainer, bevor er sich in der internationalen Nutzfahrzeugindustrie 16 Jahre lang als Manager Public Relations und Pressesprecher betätigte und anschließend selbständig machte.

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Seminarempfehlung: Frauen in Führung

Klarheit gewinnen, Fertigkeiten und trainieren, Handlungsmöglichkeiten erweitern!

Frauen in Führungspositionen sehen sich besonderen Herausforderungen gegenüber. Ein klares Rollenbewusstsein im Führungsverhalten, beim Auftritt im Unternehmen, bei der Kommunikation mit Mitarbeitern und Kunden und in Entscheidungssituationen ist erfolgsentscheidend. Die Wenigsten hatten die Gelegenheit, die dafür notwendigen kommunikativen Fertigkeiten vorher zu trainieren und ihre Rolle klar zu definieren.

Dieser Intensiv-Workshop gibt Ihnen dazu die Gelegenheit. Aufbauend auf Erkenntnissen der Führungspsychologie und solidem kommunikativen Handwerkzeug meistern Sie Ihren souveränen Auftritt als Führungskraft. Hier können Sie Ihren ganz persönlichen Standort als weibliche Führungskraft bestimmen und die wichtigsten Führungstechniken trainieren, damit Sie sich in Ihren Führungsrollen noch kraftvoller und authentischer bewegen können.

Trainerin ist Cornelia Beckmann aus Berlin. 

Termine und Orte:
20./21. Juni 2019 in Berlin
13./14.11.2019 inMünchen

 

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Die drei PR-Trends 2019: Content treibt den Wandel voran

Die klassische Pressemitteilung wird auch nach dem Jahreswechsel die treibende Kraft in PR-Abteilungen sein. Gleichwohl sollten Kommunikationsexperten ein wachsames Auge auf die aktuellen PR- und Marketingtrends werfen, um ihre Strategie gegebenenfalls an das stetig wandelnde Kommunikationsverhalten und die Entwicklung anzupassen, die neue Chancen und Mittel für die Branche bereithält.

Visueller- und Videocontent gewinnt an Gewicht

Visuelle PR umfasst alle visuellen Inhalte in der Kommunikation, einschließlich Bildern, Grafiken und Videos. In erster Linie stellen ausdrucksvolle Bilder eine notwendige Ergänzung innerhalb jeder digitalen Marketing-Strategie dar. Die Inhalte der visuellen PR werden in Zukunft der traditionellen textuellen Pressemitteilung vor allem dabei helfen, die kurze Aufmerksamkeitsspanne der Leser und Journalisten bestmöglich zu nutzen. (Quelle: amplifier) Zusätzlich sollten die Unternehmen diese Inhalte in einem sogenannten Corporate Newsroom für Journalisten und Kunden jederzeit abrufbar zur Verfügung stellen.

Die Erfolgsmessung als essenzieller Teil jeder PR

Das Kommunikationscontrolling hat längst nicht mehr die Rolle am Rande und betrifft nicht nur Großkonzerne oder international agierende Unternehmen. PR-Verantwortliche definieren zum Jahresbeginn ihre Ziele und legen direkt KPI fest, an denen sie die Wirkung der Aktivitäten ablesen können. Nicht nur die Zugriffe auf die Webseiten oder Blogartikel, Aufrufzahlen von Videos, und Rückmeldungen per E-Mail, auch die Wahrnehmung der Marke spielt eine Rolle. Eine Möglichkeit der einfachen und umfassenden Erfolgsmessung bietet das Monitoring 2.0. Mit dem umfassenden Monitoring-Tool werden die PR- und Marketingverantwortlichen in Echtzeit informiert, wenn online über für sie relevante Themen oder ihre Marke berichtet wird. Dadurch hat ein Unternehmen stets den Überblick darüber, wie viel in Online-News, Foren, Blogs und im Social Web geschrieben wird und welche Themen die Zielgruppe aktuell beschäftigen. Denn egal ob Start-Up oder KMU, für jeden Anbieter auf dem schnelllebigen Markt ist entscheidend, ob das Bild im Kopf der Konsumenten mit der beabsichtigten Positionierung übereinstimmt.

Natives Advertising: Marketing und PR gehen in 2019 noch stärker Hand in Hand

Native Advertising (zu Deutsch „Werbung im bekannten Umfeld“) ist eine Form von Werbung im Internet und in Printmedien, die durch das Anbieten von Inhalten so gestaltet ist, dass sie nur schwer von redaktionellen Artikeln zu unterscheiden ist. (Quelle: Wikipedia) Diese Art der Werbung mit redaktionellen Inhalten ist nicht neu. Die auch in 2019 steigende Anzahl an Distributionsplattformen- und Kanälen wird es ermöglichen, Native Advertising skalierbar zu machen. In Anlehnung an Ziele der klassischen Online-PR und Öffentlichkeitsarbeit, wie z. B. Vertrauensbildung oder Markenimage, kann die Nutzung des Native Advertising in Verbindung mit einem Corporate Blog oder anderem Content im Fokus stehen. PR-Verantwortliche, die sich eingehend mit der Content-Strategie und -Distribution auseinandersetzen, kommen an einer Nutzung des Native Advertising nicht mehr vorbei.

Einzelheiten zur Pressearbeit im B2B-Geschäft, den verschiedenen Kommunikationsstrategien und Monitoring, aber auch zur Imagebildung finden interessierte Unternehmen ganz einfach unter https://www.pressebox.de/…

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„Veränderungen sind das, was man neu denkt!“

Der digitale Wandel ist für Deutschlands Unternehmen keine Zukunftsvision mehr. Sie setzen Akzente: Das Onlineshopping hat durch Transformation den stationären Handel in Schwierigkeiten gebracht, die Industrie verändert sich durch digitale Steuerungen oder digitale Währungen ergänzen das Finanzwesen. Die digitale Transformation ist nicht das Ziel, sondern der Grundstein für den Umbau von Geschäftsprozessen, Geschäftsmodellen und Abläufen. Im Mittelpunkt stehen aber nicht nur technische und wirtschaftliche Aspekte, sondern vor allem die Mitarbeiter.

„Digitalisierung heißt der große Trend unserer Zeit. Er wird zum Erfolg, wenn Unternehmen eine konkrete Vorstellung haben und alle Entscheidungsprozesse und Neuerungen transparent für die Belegschaft sind. Das beeinflusst die Motivation der Mitarbeiter, sich mit ganzer Kraft den Innovationen und Anwendungen zu öffnen und sie einzusetzen“, sagt Michael Schäfer, der Geschäftsführer der justSelling GmbH. Mit seinem Team begleitet er Unternehmen auf dem Weg zu Industrie 4.0, Vertrieb 4.0 und Sales 4.0. Schäfer: „Mit unseren Webshop- und Konfigurationslösungen machen wir digitale Veränderungen greifbar. Es ist ein spannendes Feld. Wir merken aber, dass gerade kleinere Unternehmen noch Nachhilfe brauchen.“ Er hat 5 Denkansätze, damit die Unternehmen auf einem effizienten Weg digital flott werden und es weniger Unsicherheiten beim digitalen Umbruch gibt.

1.) „Die digitale Transformation setzt derzeit viele IT-Abteilungen unter einen enormen Druck. Die Ressourcen und die Zeit, sich das Know How anzueignen, sind knapp. Hier lohnt sich eine Unterstützung auf Zeit durch Experten. Die Mitarbeiter in der IT werden entlastet und der Dialog und Wissenstransfer wird für die gesamte Belegschaft überzeugend gesichert.“

2.) „Nur wenn das Thema die gesamte DNA einer Firma prägt, das Personal, das Budget, die Organisation und auch die langfristige Strategie darauf ausgerichtet sind, erhält digitale Transformation die notwendige Dynamik. Der digitale Wandel wird auch bisherige Managementstrukturen auf den Kopf stellen. Das Management braucht realistische und umsichtige Macher, die sich nicht überschätzen, und bereit sind, zu lernen. Denn die Chefs geben Kontrolle an Mitarbeiter ab, die in einer viel größeren Eigenständigkeit und Flexibilität arbeiten müssen.“

3.) „Die Mitarbeiter sind die Basis für Veränderungen in der Zukunft, und alle Mitarbeiter sind digitale Botschafter. Ihre Ideen, ihre Kritik, ihr Enthusiasmus, ihre Motivation sind enorm wichtig, um die Ziele zu erreichen. Sie dürfen und sollen auch Fehler machen. Die Erfahrungen von Anwendungen wie beispielsweise im digitalen Marketing oder im digitalen Vertrieb werden oft „on the job“ im Arbeitsalltag gemacht. Hier passieren Fehler.“

4.) „Es ist eine Voraussetzung, dass die gesamte Belegschaft ein einheitliches Verständnis vom digitalen Wandel entwickelt. Digitale Transformation kann nur gelingen, wenn die Denk- und Arbeitsweisen übergeordnet zwischen Technik, Vertrieb, Marketing, Finanzen, Logistik oder Online verzahnt werden. Die IT kann hier nur den Anschub liefern, den Umbruch in der Unternehmens-Kultur, -Struktur und –Organisation muss das Management einleiten und das Unternehmen dann vielleicht auch neu erfinden. Veränderungen sind das, was man neu denkt! “

5.) „Digitale Transformation ist eine große Herausforderung und geht mal nicht so hoppladihopp. Sie ist ein Marathon. Die Transformation unterliegt dabei einem stetigen Wandel und einer stetigen Optimierung. Wer keinen strukturierten Innovationsprozess hat, nicht vorausdenkt, nicht mutig und agil ist, wird von der Konkurrenz überholt. Das heißt nicht, dass alles bis zum Ende diskutiert werden muss. Einfach mal machen, wäre schon ein erster Schritt in die richtige Richtung. Allerdings: Digitalisierung ist kein Allheilmittel!“

 

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NürnbergMesse optimiert die globale Wertschöpfungskette

Wie ein weltweit agierendes Unternehmen Prozesse vom Einkauf bis zum Vertrieb methodisch und kontinuierlich optimiert, zeigt die NürnbergMesse. Die Anwendungen des Softwarehauses Simmeth System unterstützen die Messegesellschaft bei regelmäßigen Bewertungen von Lieferanten und Vertriebspartnern.

Über den 1. Platz freuen sich 2018 die Teams aus Österreich und Frankreich. Jeweils 91 von 100 möglichen Punkten haben beide Auslandsvertretungen (AV) der NürnbergMesse bei der jährlichen AV-Partnerbewertung erreicht. Mit nur einem Punkt Abstand rangiert das Doppel aus Großbritannien und Italien hinter ihnen. Insgesamt bewertet die NürnbergMesse so jährlich rund 20 ihrer „AVs“.

Weltweit verfügt die Messegesellschaft, die zu den Top-15 der Welt gehört, über ein Netzwerk aus Tochtergesellschaften in China, Nordamerika, Brasilien, Italien und in Indien sowie ca. 50 Auslandsvertretungen, die in über 100 Ländern aktiv sind. Sie alle tragen dazu bei, dass auf den rund 120 nationalen und internationalen Fachmessen und Kongressen in Nürnberg und weltweit über 35.000 Aussteller mit bis zu 1,5 Millionen Besuchern zusammenfinden.

Die jährliche AV-Partnerbewertung wird von der NürnbergMesse seit neun Jahren durchgeführt, um die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern und den Vertriebspartnern rund um den Globus zu optimieren. Die Messegesellschaft nutzt dabei die Software „SC-Evaluator“ von Simmeth.

Der Beurteilungsprozess läuft weitgehend automatisch ab: Per E-Mail werden die Mitarbeiter der NürnbergMesse, welche die AVs bewerten sollen, über eine anstehende Beurteilung informiert. Über einen Link gelangen sie zu einem webbasierten Fragenbogen. Mit der Beantwortung von zehn Fragen können die Mitarbeiter die Leistung und Fähigkeiten der jeweiligen AV beurteilen. Kriterien sind u.a. Markt- und Branchenkenntnis, Innovationsfähigkeit/Ideen, Vertriebsorientierung und Zuverlässigkeit.

Die Auswertung der Antworten übernimmt anschließend der SC-Evaluator von Simmeth. Anhand einer gewichteten Scorecard errechnet die Software automatisch die Ergebnisse der AVs. Nach Abschluss und Auswertung erhalten die bewertenden Mitarbeiter der NürnbergMesse eine Information über die Top-Platzierungen. Außerdem werden die Vertriebspartner ausführlich über ihre Ergebnisse in den einzelnen Disziplinen informiert.

Die erkannten Verbesserungspotenziale ziehen die zuständigen Mitarbeiter der NürnbergMesse für die Jahresgespräche mit den Auslandsvertretungen heran, um die Zusammenarbeit und Leistungsfähigkeit weiter zu verbessern. Alle Ergebnisse fließen zusätzlich in eine Datenbank, wo sie systematisch abgespeichert werden. So können die zuständigen Mitarbeiter der NürnbergMesse auf eine Bewertungshistorie zugreifen – eine wichtige Voraussetzung für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess. „Gestützt auf die Ergebnisse der Vertriebspartnerbewertung konnten wir die letzten neun Jahre unsere Vertriebsprozesse kontinuierlich verbessern“, so Katrin Lederer, Abteilungsleiterin International Sales & Business Management bei der NürnbergMesse.

Zusätzlich honoriert die NürnbergMesse die Bereitschaft zur Bewertung und stetigen Verbesserung: Die drei besten Vertriebspartner erhalten jährlich von der Messegesellschaft einen Award, der auch mit einem Bonus verbunden ist. „Der SC-Evaluator zeigt Verbesserungspotenziale in der Zusammenarbeit mit unseren internationalen Vertriebspartnern und Lieferanten auf. Das Verfahren ist sehr transparent und wird von unseren Partnern geschätzt“, so Heiko Menn, Senior Manager im Zentraleinkauf bei der NürnbergMesse.

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So funktioniert der kluge Laden 2019!

Alles beginnt mit dem Kunden. Das Spielfeld ist in Zeiten der Digitalisierung allerdings unkalkulierbarer, unübersichtlicher und schneller geworden. „Das vielfältige Potenzial muss nur richtig genutzt werden“, meint Michael Schäfer, der Geschäftsführer der justSelling. Mut, Dynamik und Innovation sind dabei drei wichtige Bausteine für einen exzellenten Kundenservice und effektive Lösungen, um in der Gegenwart schon die Zukunft zu gestalten.

Doch was bringt die Zukunft? Eines ist sicher: Die Anforderungen der Kunden werden weiter steigen, und der Online-Handel muss sich aufgrund der Konsum-Präferenzen ständig neu erfinden. Im hart umkämpften E-Commerce-Markt ist das für viele Händler noch immer beschwerlich und komplex. Da nutzt auch keine Teilnahme in der Selbsthilfegruppe AAA (Alles Außer Amazon), sondern Mut, die Zukunft und ihre Trends mitbestimmen können. „Mut heißt Machen, sich auf ein Abenteuer einlassen“, fordert Michael Schäfer die Shopbetreiber zu mehr Agilität, Mut, Risiko und Raffinesse auf. „Wer sich nicht engagiert dem Markt stellt, sagt später, man konnte die Entwicklung ja nicht ahnen. Dann ist es zu spät.“ Michael Schäfer beantwortet die Fragen nach den Trends, Funktionen, und Anforderungen, die in Zukunft von Bedeutung sind.

Kundenkommunikation mit Pfiff

„Eine übergreifende Strategie ist in der Regel noch Mangelware, aber so wichtig, weil die Grenzen zwischen offline, online und mobil gefallen sind. Ohne ein Kundenbindungsprogramm und eine personalisierte und individualisierte Kommunikation mit den Kunden werden Händler kein nahtloses Einkaufserlebnis bieten können. Die Lösungen müssen dabei für Marketing, Transaktion und Logistik aufeinander abgestimmt sein. Für den Kunden bleibt nichts so wertvoll wie die Bequemlichkeit.“

Marketing mit Vorteilen

„Die Touchpoints werden vielfältiger, um ein großes Stück vom E-Commerce-Kuchen abzubekommen. Wir sehen drei Entwicklungen, die vor allem auch für Mittelständler interessant sind.

1.) Der Aufstieg von Voice-Commerce

Die intelligenten kleinen Blechbüchsen wie Amazon Alexa, Google Home und Apple HomePod werden zunehmend relevanter und ein Teil des Lebens. Wie passt das zum Marketing? Audioinhalte binden Verbraucher, z.B. durch "Flash Briefing", Blogs, Tipps. Das ist Mehrwert und gute Unterhaltung mit gutem Content.

2.) Internet schließt zum TV auf

Videos und Video-Adds werden immer beliebter und ein wichtiger Baustein im Marketing-Mix. Allein 80 Prozent des gesamten Internet-Traffics wird im Jahr 2019 durch Videos erzeugt werden. User sehen sich mehr mobile Videos an, und Unternehmen werden mehr Geld für Webvideos in sozialen Medien und für Web-Anzeigen ausgeben. Schöne Nebeneffekte: Die Conversation-Rate steigt, die Retourquote sinkt, weil der Kunde viel mehr Infos dargestellt bekommt. Ein Trend sind sicherlich auch Live-Videos. Händler werden insgesamt digitaler und offener für Kreativität.

3.) Social Shopping ist das neue Kaufhaus

Die Contents aus Voice-Commerce und Videos sind das Marketing-Futter für die sozialen Plattformen wie Instagram, Pinterest, Facebook oder Snapchat. Sie bieten eine Reihe von Möglichkeiten, für einen direkten Abverkauf, für die Platzierung von Botschaften und um neue Kunden zu gewinnen. Wenn dann noch das CRM funktioniert – ein Träumchen.

Produktsuche für höheren Umsatz

Viele Entwicklungen wie technologiebasierte Personalisierung über künstliche Intelligenz, In-App- oder Chatbot-Shopping in Social Media oder Omnichannel-Erlebnisse sind gut, aber die Basis sind eine exzellente Produktsuche oder eine fortschrittliche Produktfilterung.

Die justSelling präsentiert mit dem Produkt-Konfigurator einen innovativen Ansatz für eine Individualisierung und Anpassung komplexer Produkte, die das erlebnisorientierte Shopping nachhaltig fördert. Was nützt künstliche Intelligenz wenn der Webshop nicht auf der emotionalen Ebene überzeugt? Mit ganz einfachen Tricks kann man Kunden zur Kasse lenken. Ein Händler versteht seine Kunden, wenn er den Einkauf zu einem sinnlichen Erlebnis macht, Reize und Relevanz setzt und sie mit einem spannenden Storytelling fesselt.

Das Kundenerlebnis ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Beziehung zwischen Mensch und Marke. Das passende Angebot zur richtigen Zeit über den richtigen Kanal an die Kunden zu bringen, ist dann die Kür. Alles beginnt immer mit dem Kunden.“

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Lieferantenbeziehungsmanagement im Zeitalter der Digitalisierung

Der nächste Userkreis für die Kunden der Simmeth System GmbH findet am 24. Januar 2019 bei Stadtwerken Troisdorf statt.

Der Userkreise ist ein fachlicher Austausch im Sinne eines „Round Tables“. Konzeptionelle Ansätze und Theorien werden erläutert, mit Hilfe von Best Practice Beispielen anschaulich präsentiert und gemeinsam diskutiert.

Unter dem Titel „Lieferantenbeziehungsmanagement im Zeitalter der Digitalisierung“ wird besprochen, wie der Einkauf die Kernbereiche des Lieferantenmanagements und der Kommunikation mit den Lieferanten, also die Lieferantenauswahl, die Qualifikation und Integration von Lieferanten sowie die Lieferantenentwicklung und nicht zuletzt das Management der gesamten Lieferantenbasis mit digitalen Hilfsmitteln optimieren kann.

Der Userkreis eignet sich besonders für Entscheider und Verantwortliche der Fachbereiche Einkauf, Qualität und dem Supply-Chain Management. Für die Kunden der Simmeth System GmbH ist der Userkreis kostenlos.

 

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FIT FÜR … die erfolgreiche Kommunikation im betrieblichen Umfeld

Professionelle und zielgerichtete Kommunikation in Unternehmen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor auf vielen Ebenen des Unternehmens. Kommunikation scheint für viele alltäglich und verläuft scheinbar selbstverständlich. Untersuchungen haben allerdings ergeben, dass 80% aller Probleme in Unternehmen auf Kommunikationsdefizite zurückzuführen sind und nicht nur Effizienz kosten, sondern auch Motivation und nicht zuletzt Geld.

Das gilt nicht nur von Kollege zu Kollege, sondern auch von Chef zu Mitarbeiter oder von Mitarbeiter zu Kunden. Wie man Missverständnissen und Misserfolgen mit professioneller Kommunikation vorbeugt und erkennt, wie der Gesprächspartner „tickt“, erläutert Ute Mücklich-Heinrich, umh Consulting, Saarlouis, die vom Bundeswirtschaftsministerium in Berlin zur Vorbildunternehmerin ausgezeichnet wurde. Die Veranstaltung findet  am 11. Dezember von  18:00 – 20:00 Uhr in der  IHK Saarland, Franz-Josef-Röder-Straße 9, 66119 Saarbrücken, statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei – eine Anmeldung bis spätestens 10. Dezember jedoch erforderlich an: thomas.pitz@saarland.ihk.de.

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„Gelungenes Baustellenmanagement muss Standard für die Zukunft sein“

„Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat mit der Modernisierung und Sanierung der Wilhelm-Heinrich-Brücke ein positives Zeichen dafür gesetzt, wie Bauvorhaben zügig abgewickelt werden können. Dass es während der Bauphase für den Einzelhandel und die Gastronomie in der Saarbrücker Innenstadt zu geringeren Frequenz- und Umsatzeinbußen kam als von vielen befürchtet, ist das Ergebnis des gelungenen Baustellenmanagements. Aus Sicht der IHK ist zu wünschen, dass dieses Beispiel, insbesondere die rechtzeitige Kommunikation an die Bevölkerung und die Unternehmen, Schule macht für künftige Bauvorhaben. Wir appellieren deshalb an die Landeshauptstadt, die anstehenden Sanierungen der Luisenbrücke und Gersweilerbrücke ebenso engagiert anzugehen. Denn die Erreichbarkeit der Saarbrücker Innenstadt für den Individualverkehr ist für den Einzelhandel und die Gastronomie von erheblicher Bedeutung.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen die heute (26. November) offiziell fertiggestellte und wiedereröffnete Wilhelm-Heinrich-Brücke.

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