Toyota: Zweiter Hackingangriff innerhalb von fünf Wochen

Für den Autogiganten ist es kein leichter Start ins neue Jahr. Bereits Ende Februar wurde Toyotas Niederlassung in Australien Opfer einer Cyberattacke. Gerade mal fünf Wochen später meldet das Unternehmen einen weiteren Angriff – dieses Mal jedoch auf den Hauptstandort in Japan.

In einer Stellungnahme gab das Unternehmen an, dass Hacker die Schutzsysteme durchbrochen und auf Daten von mehreren Vertriebsgesellschaften zugegriffen hätten. Betroffen seien Toyota Tokyo Sales Holdings, Tokyo Tokyo Motor, Tokyo Toyopet, Toyota Tokyo Corolla, Nets Toyota Tokyo, Lexus Koishikawa Sales, Jamil Shoji und Toyota West Tokyo Corolla.

Auf dem gehackten Server seien zudem persönliche Daten von rund 3,1 Millionen Kunden gespeichert, darunter Namen, Geburtsdaten und Beschäftigungsinformationen. Kreditkarten- und Zahlungsinformationen sollen sich glücklicherweise auf einem anderen Server befunden haben – der Konzern gab allerdings nicht genau an, welche Kundendaten erbeutet wurden. Ermittlungen sollen nun klären, um welche Daten es sich handelt und ob es den Hackern gelungen ist diese zu extrahieren und abzuspeichern.

Es handelt sich bereits um die zweite Cyberattacke innerhalb kürzester Zeit, die Toyota in diesem Jahr gemeldet hat. Vor rund einem Monat hat es einen ähnlichen Vorfall bei der australischen Niederlassung gegeben. Er sei vor allem deshalb schwerwiegend gewesen, weil die Verkäufe und Lieferungen von Toyota Australia deutlich eingeschränkt waren.

Die erste Hackingattacke wurde der vietnamesischen Cyberspionageeinheit APT32 zugeschrieben, die auch unter dem Namen OceanLotus bekannt ist. Experten gehen nun davon aus, dass APT32-Hacker die australische Niederlassung zuerst angegriffen haben, um dadurch Zugang zum zentralen Netzwerk von Toyota Japan zu erlangen. Toyota hat einen Zusammenhang beider Angriffe bisher allerdings nicht bestätigt.

Da die in Japan gestohlenen Informationen nach aktueller Erkenntnis aus der Verkaufsabteilungen stammen, könnten diese in den Tochtergesellschaften gespeicherten Daten dazu genutzt werden, gezielte Angriffen auf Kunden durchzuführen. Deshalb sollten Toyota-Kunden in Zukunft verstärkt darauf achten, dass jeder Kontaktversuch seitens des Konzerns auch tatsächlich von Toyota selbst stammt.

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Mehrheit für EU-Urheberrecht – Fehlentscheidung belastet digitale Zukunft

Die umstrittenen Artikel 11 und 13 des Leistungsschutzrechts in Europa fanden heute im Europäischen Parlament eine Mehrheit. Der seit Wochen erfolgte Versuch, die ausgehandelten Artikel und ihre Auswirkungen aufzuzeigen und die Europaabgeordneten zu einem Umdenken zu bewegen, blieb leider erfolglos.

Von nun an werden alle Anbieter im Internet einen verpflichtenden Uploadfilter installieren müssen. Alle Unternehmen, deren Gründung drei Jahre zurückliegt, sind betroffen, unabhängig von ihrer Größe. Bei Verstoß drohen hohe Geldstrafen.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) bedauert die zustande gekommene Mehrheit zutiefst. Dazu BITMi Präsident Dr. Oliver Grün: „Der heutige Tag ist ein schwerer Tag für Europa und ein Schlag gegen digitalen Gründergeist und gegen das freie Internet. Es ist bedenklich, in welchem Maße unsere sachliche Kritik an der Streichung der Ausnahme kleiner Unternehmen von Parlamentariern und vom Urheberrecht selbst betroffenen Medien ignoriert wurde. Zudem haben sich in den letzten Wochen viele Initiativen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Einzelpersonen zusammengeschlossen, um vor einer Zensur des Internets durch Uploadfilter zu warnen. Mittels offener Briefe, Experteninterviews und zuletzt europaweit erfolgten Demos, bei denen allein in Deutschland rund 200.000 Menschen auf die Straße gingen, versuchte die Internetgemeinde auf die Auswirkungen der Artikel aufmerksam zu machen. Doch statt zu verstehen, was morgen wichtig ist, stimmten die EU-Parlamentarier nun einem Leistungsschutzrecht zu, das mit der Einführung von Uploadfiltern zum Schutz von Autoren die alten Mechanismen der Wirtschaft auf das Internet kopiert.“

Die erfolgte Mehrheit ist auch für die europäische Idee ein schwerer Schlag. Denn, so Grün, „die Abstimmung wurde aus Sorge vor einer veränderten Konstellation im Parlament nach der EU-Wahl im Mai 2019 beschleunigt. Für sachliche Argumente blieb da keine Zeit. Dieses Vorgehen untergräbt das Vertrauen in die Demokratie.“

Der BITMi betont nochmals seine Zustimmung zu dem Ansinnen der EU, die Urheberrechtsreform zu modernisieren und Digitalkonzerne zu regulieren. Diese Urheberrechtsreform aber werde das Gegenteil erreichen. Konzern-Algorithmen statt Gerichte werden entscheiden, was im Internet zu sehen ist und Startups sowie Mittelstand werden sich diese Algorithmen nicht leisten können und erneut massiv benachteiligt.

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Rheinmetall komplettiert sein Portfolio im Bereich Schutztechnologien: Übernahme des Spezialisten IBD Deisenroth

Der Düsseldorfer Rheinmetall Konzern rundet sein Portfolio im Bereich der Schutz­technologien für militärische Fahrzeuge ab und übernimmt das operative Geschäft der IBD Deisenroth Engineering GmbH, Lohmar. Entsprechende vertragliche Vereinbarungen wurden getroffen. Über den Kaufpreis haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.

Die Transaktion soll zum 1. Juni 2019 wirksam werden.

Mit der Übernahme stärkt der Technologiekonzern für Automotive und Defence seine Position als Systemanbieter für die Landstreitkräfte in Deutschland und in zahlreichen Partnerländern sowie befreundeten Staaten.

IBD Deisenroth Engineering ist ein weltweit renommierter Anbieter von sogenannten passiven Schutzsystemen vor allem für militärische Fahrzeuge. Mit insgesamt 120 Beschäftigten erwirtschaftet das Unternehmen derzeit einen Jahresumsatz von rund 35 MioEUR.

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Honda kündigt Restrukturierung des globalen Automobilproduktionsnetzwerks an

Honda hat am heutigen Tage eine Restrukturierung seines globalen Automobilproduktionsnetzwerks angekündigt. Hierdurch möchte Honda die Umsetzung seines Bekenntnisses zur Elektromobilität beschleunigen und auf anstehende beispiellose Veränderungen in der globalen Automobilbranche reagieren. In Reaktion auf die enormen Herausforderungen durch die Elektrifizierung der Automobilbranche wird Honda seine Betriebsstätten restrukturieren und sich auf Aktivitäten an Standorten fokussieren, die hohes Produktionsvolumen versprechen.

Die Honda UK Manufacturing Ltd. hat daher heute ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darüber informiert, dass der Konzern beabsichtigt, seine Produktionsstätte in Swindon, England, im Jahr 2021 – und damit am Ende des Produktionszyklus des aktuellen Modells – zu schließen. Am Standort Swindon werden derzeit etwa 150.000 Fahrzeuge pro Jahr hergestellt und ca. 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Erste Schritte zur Verhandlung mit den voraussichtlich betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden noch heute unternommen.

Die global angelegte Restrukturierung des Produktionsnetzwerks wird auch Auswirkungen auf Hondas Automobilproduktionsstätten in der Türkei haben. Die türkische Honda Turkiye A.S. produziert derzeit etwa 38.000 Fahrzeuge pro Jahr. Diese Gesellschaft wird ihre Produktion des aktuellen Civic Sedan Modells zwar ebenfalls im Jahr 2021 einstellen, beabsichtigt ihre Geschäftstätigkeit jedoch fortzuführen. Honda Turkiye A.S. und türkische Interessenvertreter werden in der Zwischenzeit ihren konstruktiven Austausch fortsetzen.

Katsushi Inoue, Chief Officer European Regional Operations bei der Honda Motor Co., Ltd. und Präsident von Honda Motor Europe nimmt hierzu wie folgt Stellung: „Angesichts der beispiellosen Veränderungen, die unserer Branche bevorstehen, ist es notwendig, dass wir unsere Elektrifizierungsstrategie weiter beschleunigen und unser Produktionsnetzwerk entsprechend restrukturieren. Daher mussten wir unsere Mitarbeiter dazu zu Rate ziehen, wie wir unser Produktionsnetzwerk auf diese Herausforderungen einstellen. Die resultierenden Entscheidungen wurden nicht leichtfertig getroffen und wir bedauern, wie verunsichernd die heutige Ankündigung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein mag.“

Hondas europäisches Headquarter wird jedoch auch weiterhin im Vereinigten Königreich verbleiben und den Interessen der europäischen Kunden dienen.

 

 

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„Es ist unerträglich, dass die Geschäftsleitung von Opel keine klaren Worte zur Zukunft der Beschäftigten im ITEZ Rüsselsheim findet!”

Entgegen früherer Aussagen bestreitet die Geschäftsleitung von Opel neuerdings, dass das Rüsselsheimer Entwicklungszentrum in den kommenden Jahren mit verschiedenen Aufgaben voll ausgelastet sei. Der angestrebte Teilverkauf an den französischen Entwicklungsdienstleister Segula verunsichert viele Kolleginnen und Kollegen stark. Die CGM fordert daher klare Worte der Opel-Führung zur Zukunft der Beschäftigten im ITEZ Rüsselsheim.

Adalbert Ewen, Bundesvorsitzender der CGM, nimmt dazu Stellung:

„Mit dem Zukunftstarifvertrag ist im letzten Jahr eine richtige und wichtige Weichenstellung getroffen worden, die den Opel-Beschäftigten Sicherheit hinsichtlich ihrer beruflichen Perspektive im PSA-Konzern bis Mitte 2023 gewähren sollte. Dass das Management nur kurze Zeit später auf die Idee kam, bis zu 2.000 Kolleginnen und Kollegen an ein in Deutschland weitgehend unbekanntes Unternehmen wie Segula auszugliedern, war ein großer Fehler. Hier wurde das Vertrauen der Kolleginnen und Kollegen darin, dass die Selbstständigkeit der Marke Opel auch unter dem Dach der neuen „Mutter“ – wie versprochen – erhalten bleiben würde, leichtfertig verspielt.

Die CGM fordert von der Unternehmensspitze von PSA sowie von der Rüsselsheimer Geschäftsführung von Opel, dass den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern endlich reiner Wein zu ihrer Zukunft eingeschenkt wird. Dies betrifft neben der Unklarheit bezüglich des Segula-Deals insbesondere die Frage, ab wann welche neuen Fahrzeugmodelle in die deutschen Werke kommen. Klar ist, dass wir es nicht hinnehmen werden, dass die Löhne und Gehälter der Beschäftigten nach einem Betriebsübergang in ein größeres Start-Up, das nicht tarifgebunden ist, abgesenkt werden.

Als Gewerkschaft erwarten wir daher dringend klare und verlässliche Zusagen der Geschäftsleitung. Zum Wohle der Beschäftigten sind wir zu einem konstruktiven Dialog mit dem gewerkschaftlichen Partner und der Arbeitgeberseite jederzeit gerne bereit.“

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Senior-Experten Management im Einsatz bei thyssenkrupp: media access sorgt für schnellere und effizientere Abläufe

Eine Komplettlösung zur Reaktivierung von Rentnern verschafft dem Industriekonzern thyssenkrupp klare Wettbewerbsvorteile im demografischen Wandel. Der Einsatz von 175 pensionierten Mitarbeitern an deutschen Standorten wird über die Software von media access gesteuert und verwaltet. Jetzt will thyssenkrupp mit der Lösung der Stuttgarter IT- und Prozessberatung auch international demografischem Wandel und Fachkräftemangel begegnen.

Die Aufgabe: Kompetenzsicherung im Konzern

Mitarbeiter im Ruhestand reaktivieren, um Wissen und Kompetenzen im Unternehmen zu bündeln: Das ist Ziel der thyssenkrupp Senior Experts GmbH. Der Mutterkonzern thyssenkrupp verfügt über ein sehr hohes und über Jahre gewachsenes Know-how, allen voran im Bereich Engineering. Doch immer mehr erfahrene Mitarbeiter von thyssenkrupp nehmen ihre speziellen Fähigkeiten mit in den Ruhestand und können nur schwer durch neue Fachkräfte ersetzt werden. Der demografische Wandel wird diese Situation in den kommenden Jahren noch verschärfen. Es musste daher ein Weg gefunden werden, wertvolles Wissen im Unternehmen zu behalten.

„Prozesse und Verfahren ändern sich ständig, technologische Anpassungen erfolgen allerdings nur schrittweise“, sagt Marc Münstermann, einer der beiden Geschäftsführer der thyssenkrupp Senior Experts GmbH. Deshalb seien Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung unverzichtbar für das Unternehmen. Die Vermittlung und der projektbezogene Einsatz dieser Experten bringen eine Vielzahl  organisatorischer und rechtlicher Herausforderungen mit sich. Darum entschied sich thyssenkrupp für einen Ansatz, der langfristigen Erfolg garantiert: die rechtssichere und effiziente Lösung von media access.

Die Lösung: Senior-Experten Management von media access

Nach Bosch und ZF Friedrichshafen wählte das Tochterunternehmen des Industriekonzerns bereits als drittes Großunternehmen die Lösung von media access für das Senior-Experten Management. Seit Ende 2017 ist die Software dort im Einsatz. Im Rahmen der Evaluation überzeugte die Stuttgarter IT- und Prozessberatung laut thyssenkrupp mit hoher Beratungskompetenz und Erfahrung: media access setzt sich bereits seit 2007 mit den Herausforderungen beim Einsatz von Mitarbeitern im Ruhestand auseinander. „Die Software deckt alle relevanten Prozesse ab und minimiert Risiken“, sagt Marc Münstermann. Außerdem sei durch die Nutzung von Standards eine schnelle Verfügbarkeit für Anwender sichergestellt. Das habe ihn und den zweiten Geschäftsführer Peter Dollhausen überzeugt.

Die Einführung: Zwei Schritte bis zum ersten Einsatz

Der Rollout der Software ging innerhalb von sechs Monaten über die Bühne. „Die Unterstützung durch media access war eindeutig ganzheitlicher als die einer herkömmlichen IT-Beratung“, erinnert sich Münstermann. Zur Einführungsphase gehörten begleitende Workshops, in denen media access die flexibel anpassbaren Möglichkeiten des Systems aufzeigte. „Für uns ist es selbstverständlich, dass wir die Unternehmen über die gesamte Implementierung hinweg zielführend beraten“, sagt Michael Ballweg, Geschäftsführer von media access. Dabei würden auch möglichen Kostenrisiken und kostenneutrale Lösungswege aufgezeigt.

Ausblick: Internationaler Rollout geplant

„Durch den Einsatz von Senior-Experten Management wurden unsere Abläufe vom ersten Tag an effizienter“, erzählt Marc Münstermann. Dass die IT-Lösung arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Themen abbildet, bringe ein deutliches Plus an Rechtssicherheit. Diesen Vorteil wolle man jetzt auch an weiteren internationalen Standorten nutzen. media access hat für Bosch bereits mehrere Rollouts durchgeführt, etwa in Japan oder in den USA. Von diesen Erfahrungen will thyssenkrupp profitieren.

Hintergrund: Warum Senior-Experten Management?

Die Überalterung der Gesellschaft stellt die deutsche Wirtschaft vor enorme Herausforderungen. Sie wirkt sich auf zwei aktuelle Entwicklungen aus: den Fachkräftemangel und den demografischen Wandel. Bevölkerungsexperten gehen davon aus, dass es 2020 hierzulande 18,3 Millionen Menschen über 65 Jahre geben wird. Das sind über eine Million mehr als 2015. In Asien läuft dieser rasante Alterungsprozess noch deutlich schneller ab. Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) wird der Anteil an über 65-Jährigen dort bereits innerhalb der nächsten zehn Jahre von 15 auf 20 Prozent steigen. Ob an Standorten in Deutschland oder international, durch solche Entwicklungen geht in Unternehmen wertvolles Wissen verloren. Pensionierte Mitarbeiter nehmen ihr Know-how mit in den Ruhestand. Die Komplettlösung der media access GmbH fürs Senior-Experten Management eröffnet einen Weg, es projektbezogen im Unternehmen zu halten.

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Internationaler Industriekonzern beauftragt IS4IT mit Support für Zertifizierung

Der Konzern wurde seitens seiner Kunden aufgefordert, den Nachweis über die Sicherheit einer Software per Zertifizierung zu erbringen. Da dies in dieser Form nicht einfach möglich ist, entschied man sich, den gesamten Erstellungsprozess der Software sowie den Cloudbetrieb und das zugehörige Managementsystem zertifizieren zu lassen. Um möglichst effizient und zielorientiert vorzugehen, entschied man sich für die Zusammenarbeit mit IS4IT. Der praxisorientierte Ansatz im Sinne von „agiler Zertifizierung“ sorgt dafür, dass Unternehmen ihre Zertifizierungsreife sehr schnell erreichen können.

Mehrstufiges Vorgehen ohne unnötigen administrativen Overhead

Der Prozess zur Zertifizierung gliedert sich in zwei Phasen. In der Planungsphase wird ein detaillierter Maßnahmenplan gemeinsam mit dem Kunden entwickelt, der als Grundlage zur anschließenden Umsetzung im ISMS dient. IS4IT begleitet die Kunden auch noch während der Zertifizierungs-Audits bis hin zur erfolgreichen Zertifizierung des ISMS.

Für den Industriekonzern wurden während der ersten Phase zwei Workshops durchgeführt. Im Rahmen eines eintägigen Scoping-Workshops wurde der Anwendungsbereich der Zertifizierung bestimmt, relevante interne und externe regulatorische Vorgaben identifiziert sowie weitere Anforderungen festgehalten. An dem Workshop waren vier Mitarbeiter der IS4IT sowie von Kundenseite der CIO, Führungskräfte aus dem Bereich Produkt-Support, Projektmanagement, Software-Entwicklung und Cloud-Betrieb beteiligt. Um das Ziel der Zertifizierungsreife des ISMS auf Basis ISO/IEC 27001:2013 möglichst schnell  zu erreichen, entschied man sich, den Fokus im Projekt auf Software-Entwicklung, Cloud-Service-Betrieb und die Kundenbetreuung zu legen. Die Zertifizierungen der Geschäftsbereiche Vertrieb und Marketing wurden auf einen späteren Zeitpunkt vertagt.

Zwei Wochen später wurde im Rahmen einer intensiven Gap-Analyse der Reifegrad und die prozessuale Tiefe des Unternehmens ermittelt, um zu klären, inwieweit die Normanforderungen bereits erfüllt sind bzw. wo Defizite bestehen. Von Mittwoch bis Freitagvormittag führte das IS4IT-Team die Interviews mit den Verantwortlichen durch und stellte sofort den daraus resultierenden Maßnahmenplan zur Verfügung, der der Geschäftsführung als Entscheidungsvorlage Freitagnachmittag präsentiert wurde.

„Der Zeitrahmen war etwas ambitioniert“, erinnert sich Björn Rudner, Senior Consultant und Projektleiter der IS4IT GmbH. „Aber das Management war von dem Ergebnis begeistert, denn eine verständliche Exceldatei mit rund vierzig Maßnahmen war das Resultat für den Kunden und kein ‚dickes Buch mit sieben Siegeln‘. Somit wurde unser Angebot über Projektmanagement und Betreuung der Einführung des ISMS bis zur Zertifizierung umgehend angenommen.“

Vierzig Maßnahmen bis zur Zertifizierungsreife

Auch das beauftragte Folgeprojekt ist entsprechend ehrgeizig. Hinter den vierzig Maßnahmen, die bis zu den Zertifizierungsaudits im Sommer umzusetzen sind, verbirgt sich ein umfassender Katalog an Aktivitäten. Dieser umfasst die Erweiterung des Rahmenwerks des ISMS, die Abstimmung der Informationssicherheitsziele als übergeordnete Leitlinie mit Stakeholdern aus dem Management und den Kunden unter Berücksichtigung der Vorgaben der Konzernmutter, die Zentralisierung der Dokumentenlenkung, die Ausarbeitung eines internen Auditprogrammes sowie die Festlegung der Prozesse des Risikomanagements. Dabei werden Personal- und Sicherheitsthemen ebenso adressiert wie die Prozesse aus dem Betrieb oder dem Produktsupport. Weitere Bereiche, die im Rahmen des Projektes überprüft werden, sind die Einhaltung der Datenschutzvorgaben sowie die Konformität mit DSGVO und anderen gesetzlichen Regularien.

Für den definierten Anwendungsbereich müssen die notwendigen Vorgaben definiert bzw. finalisiert und die Einhaltung der Vorgaben überprüft werden. Darüber hinaus werden die Mitarbeiter durch ein entsprechendes Awareness-Programm qualifiziert. Dabei setzt IS4IT auf einen hybriden Ansatz zwischen Wasserfall- und sprintbasiertem, agilen Projektmanagement, um die geforderte Umsetzungsgeschwindigkeit zu erreichen.

„Unsere Mitarbeiter prüfen, ‚Was ist vorhanden?‘, und ergänzen Prozesse und Dokumentationen im Bedarfsfall, sodass die Einhaltung der Normvorgaben gewährleistet ist und einer erfolgreichen Zertifizierung nichts im Wege steht. Dank des technischen Know-hows unserer Consultants, was Entwicklung und Betrieb angeht, gehen unsere Management-Berater sehr praxis- und damit kostenorientiert vor. Das Feedback der Kunden zeigt, dass diese Vorgehensweise sehr geschätzt wird“, sagt Björn Rudner abschließend.

Weitere Informationen zu den Leistungen der IS4IT im Bereich Zertifizierung finden Sie unter www.is4it.de.

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Schwer Zerspanbares, leicht zerspanen

Es sind Werkstoffe wie Titan, Inconel, VA, Hastelloy oder Hardox, die Zerspaner, Maschine und Werkzeuge vor große Herausforderungen stellen. Diese schwer zerspanbaren Materialien werden immer populärer und sind weiter auf dem Vormarsch. Wer sich auf diesen Trend eingestellt hat, ist gut beraten und bleibt auch in Zukunft wettbewerbsfähig. Die CERATIZIT Deutschland GmbH ist auf Veränderungen in der Zerspanungswelt bestens vorbereitet und investiert hohe Summen in Forschung und Entwicklung, um aus schwer Zerspanbarem, leicht Zerspanbares zu machen.

Die herausragende Festigkeit von schwer zerspanbaren Werkstoffen stellt hohe Anforderungen an das Werkzeug. Gerade bei der Bearbeitung von Titan, das sich durch eine niedrige Wärmeleitfähigkeit und hoher Zugfestigkeit auszeichnet, werden die Werkzeuge thermisch und mechanisch extrem stark beansprucht, sodass sie einem äußerst hohen Verschleiß unterliegen. Zudem werden die Schneiden sehr starken Belastungen ausgesetzt, da die Zerspanung insbesondere bei der Bohrbearbeitung zu hohen Schnittkräften führt. Für die Bearbeitung eignen sich demnach Werkzeuge mit einer besonderen Beschichtung, welche sich durch hohe Warmhärte und thermischer Beständigkeit auszeichnet. Ein Paradebeispiel dafür ist der WTX-Ti von CERATIZIT. Der Hochleistungsbohrer wurde aufgrund des Wandels auf dem Werkstoffmarkt entwickelt und begeistert durch seine Performance in schwer zerspanbaren Materialien, wie etwa hochfesten und säurebeständigen Stählen, Titan oder hochwarmfesten Superlegierungen.

Seit seiner Einführung auf der EMO 2017 hat sich der Bohrer in vielen Produktionen bewährt und ist das Werkzeug der ersten Wahl, wenn Hochleistungen bei der Zerspanung von Werkstoffen mit hoher Festigkeit erforderlich sind. Das Entwicklerteam von CERATIZIT hat mit dem WTX-Ti im Grunde auf die Bedürfnisse ihrer Kunden reagiert und das Werkzeug den Anforderungen entsprechend ausgelegt. „Wichtig war uns, dass wir einen leistungsfähigen Bohrer entwickeln, der nicht nur in Titan und Inconel funktioniert“, erklärt Felix Meggle, zuständiger Produktmanager für den Bereich Bohren bei CERATIZIT und ergänzt: „Bei der Entwicklung lag unser Augenmerk darauf, dass der WTX-Ti auch bei der Bearbeitung von austenitischen und martensitischen Edelstählen sowie Hastelloy Spitzenergebnisse liefert.“

Bei allen Neuproduktentwicklungen von CERATIZIT steht immer der Kunde und dessen Bedürfnisse im Fokus. Neben der Universalität des Bohrers spielten deshalb Prozesssicherheit und Produktivitätssteigerung bei der Entwicklung des WTX-Ti eine übergeordnete Rolle. Keine leichte Aufgabe, wie Felix Meggle bemerkt: „Bei der Bearbeitung von hochwarmfesten Superlegierungen haben wir sehr hohe Temperaturen an der Schneidkante und zudem sind die Werkstoffe extrem abrasiv. Das Werkzeug muss also sehr schnittfreudig und gleichzeitig äußerst stabil sein, um Standzeiten zu bringen“, betont er. Laut des Bohrexperten wurden früher häufig VA-Bohrer beispielsweise für die Bearbeitung von Inconel eingesetzt, weil diese sehr scharf sind. Sie stellen allerdings keine optimale Lösung dar, denn die Hitze und die hohe Abrasivität führen beim Einsatz schnell zu Ausbrüchen am Werkzeug.

Um diesen Verschleiß zu reduzieren, wurden beim WTX-Ti einige Optimierungen vorgenommen. So ist es mit mikrogeometrischen Kantenschutzverrundungen gelungen, eine sehr scharfe und gleichzeitig sehr stabile Schneide zu erzeugen, die den hohen Belastungen standhält. Die polierten Spannuten beim WTX-Ti sorgen für einen sicheren Späneabtransport sowie für weniger Reibung des Spans in der Spankammer und verringern somit die Temperaturentwicklung. Bei all den Optimierungsmaßnahmen sei letztendlich aber die Beschichtung entscheidend gewesen, gib der Produktmanager zu verstehen. „Der WTX-Ti ist dank der neuesten Generation der DRAGONSKIN-Beschichtung besonders verschleißfest und eignet sich aufgrund ihrer hohen thermischen Belastbarkeit und ihrer äußerst glatten Oberfläche ideal für den Prozess“, so Meggle. In Kombination mit den außergewöhnlich schnittigen und stabilen Schneidkanten könne der WTX erstaunliche Ergebnisse liefern und Wettbewerbsprodukte weit hinter sich lassen.

Belegen kann der Produktmanager seine Behauptung mit diversen Tests, die mit dem Werkzeug seit seiner Einführung vor gut einem Jahr gemacht wurden. „Im austenitischen Edelstahl beispielsweise haben wir in einem internen Test über 72 m Standweg erreicht. Das ist schon gewaltig“, betont Meggle. Aber auch beim Kunden verzeichnete der Bohrer erstaunliche Erfolge. Bei einem Bauteil aus Inconel 718 überzeugte der WTX-Ti mit über 3000 Bohrungen bei – für dieses Material –ordentlichen Schnittwerten. Der Bohrer mit dem Ø4,40 mm wurde mit einer Schnittgeschwindigkeit von Vc= 40m/min und einem Umdrehungsvorschub von f=0,04 mm/U eingesetzt. Insgesamt wurde dabei ein Standweg von 36 m erreicht und die Produktivität aufgrund der erhöhten Schnittdaten um den Faktor 10 gegenüber dem Wettbewerb verbessert. Die Werkzeug-Standzeiten konnten sogar um das Dreifache gesteigert werden.

Diese Zahlen lassen vor allem jene Fertigungsbetriebe hellhörig werden, die viel Zerspanungsarbeit in diesen Materialien leisten müssen. Viele davon kommen aus der Luft- und Raumfahrt oder dem Energiesektor – also genau den Branchen, in denen die Prozesssicherheit an erster Stelle steht. „Wir können mit dem WTX-Ti ein Werkzeug mit hoher Prozesssicherheit anbieten, das darüber hinaus auch eine Produktivitätssteigerung mit sich bringt. Was will man mehr“, freut sich Felix Meggle. Auch wenn mit dem WTX-Ti ein erstklassiges Bohrwerkzeug für die Bearbeitung von schwer zerspanbaren Materialien gelungen ist, arbeitet das Entwicklerteam von CERATIZIT an weiteren Optimierungen. Der Markt wird nicht stillstehen und die Werkzeughersteller sind immer wieder aufs Neue gefordert, auf die Veränderungen am Markt zu reagieren. CERATIZIT verfügt dabei über sehr gute Voraussetzungen: Neben der Kompetenz in der Entwicklung von Vollhartmetallwerkzeug hat der Konzern Zugriff auf spezialisiertes Hartmetall für diese Anwendungen. Ein Vorteil, der in Form von hochwertigen Werkzeugen direkt an die Kunden weitergegeben wird.

Weitere Infos unter www.wnt.com

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ArcelorMittal Solutions – Think steel first!

Ob Menschen und Land vor Überschwemmungen geschützt werden sollen, oder ob Brücken und Kaimauern für reibungslose Mobilität und Transport sorgen sollen: Stahlspundbohlen von ArcelorMittal bieten intelligente und effiziente Lösungen – einfach und schnell zu installieren, lange haltend und nachhaltig über den gesamten Lebenszyklus der Infrastruktur. Auf der Bauma 2019, der weltweit führenden Baumaschinenmesse vom 8. bis 14. April in München, startet ArcelorMittal seine neue Initiative ArcelorMittal Solutions – Think steel first!, mit der das wahre Potenzial von Stahlspundwandlösungen für das Baugewerbe enthüllt wird. Das kündigt der Konzern heute zum Bauma Media Day in München an. Während der Messe im April wird ArcelorMittal seine Spundwandlösungen in Halle C5, Stand 338, vorstellen.

Stahl ist für die moderne Welt unerlässlich. Stark, flexibel, anpassungsfähig sowie vollständig wiederverwendbar und recycelbar, trägt es nicht nur zur Kreislaufwirtschaft bei, sondern ist das Material der Wahl für nachhaltige Konstruktionslösungen in der heutigen Welt.

ArcelorMittals einzigartige Spundwandlösungen sind auf vier Anwendungsbereiche fokussiert und bieten außergewöhnliche Vorteile, die den Alltag verbessern und eine schnelle, kostengünstige und umweltfreundliche Fertigstellung der Bauprojekte ermöglichen.

Lösungen für den Wassertransport

Beim Bau einer tiefen maritimen Infrastruktur wie Kaimauern und Wellenbrechern mit einzigartigen ArcelorMittal-Spundwandlösungen wie den kombinierten HZ®-M-Wandsystemen und den AS 500®-Rundbohlen können die Lebenszeitkosten des Projekts drastisch reduziert werden. Korrosionsbeständige AMLoCor®-Stahlsorten reduzieren den Effekt der Korrosion um das bis zu 5-fache und ermöglichen so eine länger haltende Infrastruktur. Stahlspundbohlen werden aus vollständig recyceltem und recycelbarem Stahl hergestellt und unterliegen einer Umweltproduktdeklaration. Damit reduzieren sie die Umweltauswirkungen der Projekte.

Lösungen für den Gefahrenschutz

Deich- und Hochwasserschutzbarrieren aus Stahlspundbohlen sind eine der effizientesten Möglichkeiten, um vor Überflutungen und dem Anstieg des Meeresspiegels zu schützen. Spundbohlen können mit geringem Aufwand auch an abgelegenen Standorten mit besonders kurzen Installationszeiten dank AZ®-800, den breitesten Spundbohlen auf dem Markt, problemlos installiert werden.

Die Ingenieurs- und F&E-Teams von ArcelorMittal entwickeln in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Beratern kontinuierlich Software- und Designmethodiken. Sie helfen bei der Planung von Stahspundwänden und simulieren die Auswirkungen von Erdbeben und Feuer.

Lösungen für die Mobilitätsinfrastruktur

Stahlspundbohlen sind eine hervorragende Option für den Bau von Brücken, Unterführungen, Tiefgaragen, Fundamenten, Stützmauern oder Lärmschutzwänden.

Kurze Installationszeiten und effiziente Installationstechniken ohne Vibrationen helfen dabei, Projekte schneller zu realisieren, Kosten zu sparen und die Auswirkungen auf die Umgebung zu minimieren. Durch den Bau dauerhafter Brückenpfeiler mit Stahlspundbohlen werden beispielsweise Verkehrsbeeinträchtigungen erheblich reduziert, und es werden über die gesamte Lebensdauer des Bauwerks Kosteneinsparungen von bis zu 15% erzielt. Die Verbindung zwischen Beton und Stahl kann mit der VLoad-Software gestaltet werden. Außerdem sind Digitale BIM-Dateien (Building Information Models) für ArcelorMittal-Spundwände verfügbar.

Lösungen für den Umweltschutz

Bei Verschmutzung ist Eindämmung von entscheidender Bedeutung. Spundbohlen werden vorübergehend und dauerhaft für die Deponiebereitstellung, Bodensanierung, Flussbettreinigung oder die Eindämmung von Verunreinigungen eingesetzt. Undurchlässige Einfassungen können geschaffen werden, um kontaminiertes Material sicher zurückzuhalten und einen Sanierungsplan zu erstellen, dank der zahlreichen Dichtungslösungen von ArcelorMittal, einschließlich AKILA®, einem umweltfreundlichen Dichtungsmittel, das für den Kontakt mit Trinkwasser geeignet ist.

So bietet ArcelorMittal maßgeschneiderte Lösungen, die auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten sind. Hervorragender Support durch weltweit verfügbare technische Teams unterstreicht den einzigartigen Wettbewerbsvorteil von ArcelorMittal-Spundwandsystemen und führt zu der Schlussfolgerung: ArcelorMittal Solutions – Think steel first!

Fallstudien sind zu folgenden Themen verfügbar:

Tiefgarage in Aalst
Die Stahlspundbohlen, mit denen zuerst die Baustelle abgesichert wurde, dienen jetzt als Außenwände des Parkhauses. Dies zeigt, wie vielseitig Spundbohlen angewendet werden können, zum Beispiel in anspruchsvollen Umgebungen wie dicht besiedelten Stadtgebieten.

Hafen von Køge, Dänemark
Mit AMLoCor®-Spundwänden wurde der Hafen um das Doppelte vergrößert. AMLoCor® ist eine äußerst korrosionsbeständige Stahlsorte, die eine lange Lebensdauer maritimer Infrastrukturen gewährleistet.

Hochwasserschutz, Littlehampton
Das kombinierte Wandsystem HZ®-M erwies sich als die wirtschaftlichste und technisch am besten durchführbare Lösung zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in Littlehampton an der Südküste Englands.

Eindämmungs-Struktur, Paris
Das neue, besonders breite AZ-800-Spundwandsortiment zusammen mit dem Dichtungssystem AKILA von ArcelorMittal trägt zum Schutz der größten Wasseraufbereitungsanlage in Paris vor potenziell gefährlichen Überflutungen bei.

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Schaffung eines deutsch-französischen Wirtschaftsraums

Am 22. Januar 2019 unterzeichneten Angela Merkel und Emmanuel Macron den Aachener Vertrag. Ein wesentlicher Punkt dieses bilateralen Vertrags ist die Schaffung eines deutsch-französischen Wirtschaftsraums, um die bürokratischen Hürden zwischen beiden Ländern abzubauen. Hierzu wird ein “Rat der Wirtschaftsexperten“ mit zehn unabhängigen Fachleuten gebildet.

56 Jahre nach Unterzeichnung des Élysée-Vertrags schafft damit der Aachener Vertrag „über die deutsch-französische Zusammenarbeit und Integration“ weitere Möglichkeiten die langjährig stabilen Außenhandelsbeziehungen zwischen beiden Ländern auszubauen und voranzubringen.

Welche Neuerungen bringt der Vertrag von Aachen?  

Mit einem Exportvolumen von 106 Milliarden Euro liegt Frankreich im Jahr 2017 auf Platz 2 der wichtigsten deutschen Exportländer. (Quelle: Statistisches Bundesamt,Destatis)

Deutsche Unternehmen importierten Waren im Wert von 64 Milliarden Euro aus dem Nachbarland. Frankreich liegt hinter China und den Niederlanden auf Position 3 der wichtigsten Importländer. (Quelle: Statistisches Bundesamt,Destatis)

Zur Anbahnung und Ausbau von Geschäftsbeziehungen braucht es verlässliche Informationen über den französischen Markt, in punkto Unternehmen, Produzenten, Dienstleister und Lieferanten.

Strukturierte und zuverlässige Firmeninformationen über den französischen Markt sind abrufbar über www.KOMPASS.com, der führenden, französischen Firmendatenbank mit ausführlichen Firmendaten von 5 Millionen französischen Kapital- und Personengesellschaften, das bedeudet annähernd 100 %ige Marktabdeckung im B2B und B2C.

KOMPASS ist in Frankreich das Synonym für klassifizierte, gut strukturierte Firmeninformationen und ist Marktführer für B2B und B2C Firmendatenbanken. Das Kompass Expertenteam unterstützt Unternehmen jeder Größenordnung, vom Kleinunternehmen zum mittelständischen Unternehmen bis hin zum multinationalen Konzern bei der Ausarbeitung von Strategien für den Markteintritt im Nachbarland oder beim Ausbau des Exportgeschäfts.

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