All for One Steeb AG: Hauptversammlung beschließt Umfirmierung in All for One Group AG. Umsetzung Strategieoffensive 2022 auf gutem Weg

Mit großer Mehrheit ist die ordentliche Hauptversammlung der All for One Steeb AG, führendes IT- und Beratungshaus und gefragter Digitalisierungspartner im Mittelstand, allen Vorschlägen der Verwaltung gefolgt. Rund 81% (81,46%) des Grundkapitals der Gesellschaft waren an der Aktionärsversammlung am 13. März 2019 vertreten.

Viel Beifall gab es für den strategischen Kurs. »Unsere Strategieoffensive 2022 ist planmäßig gestartet und auf gutem Weg. Die entscheidenden Weichenstellungen erfolgen im laufenden Geschäftsjahr 2018/19. Dabei haben wir unsere Mittelfristziele stets fest im Visier. Bereits für 2022/23 rechnen wir mit Umsätzen im Bereich von 550 Mio. bis 600 Mio. EUR und einer EBIT-Marge von über 7%«, bekräftigt All for One Steeb CEO und Vorstandssprecher Lars Landwehrkamp. Besonders deutlich fiel die Zustimmung der Hauptversammlung zur Umfirmierung der Gesellschaft von All for One Steeb AG in All for One Group AG aus. Knapp 100% (99,99%) hatten für die Umfirmierung votiert. »Unser neuer Marktauftritt als All for One Group AG mit der Eins als neuer Bildmarke und unserem neuen Claim – one idea ahead – bringt unseren Anspruch perfekt auf den Punkt: wir wollen unsere Kunden zur Nummer Eins machen«, so Landwehrkamp weiter.

Zur erfolgreichen Umsetzung der Strategieoffensive 2022 hatte der Aufsichtsrat der Gesellschaft zudem die Verträge mit beiden Vorständen bereits im November 2018 vorzeitig bis 2023 verlängert.

Trotz erwartet hoher Einmalkosten der Strategieoffensive 2022 im Geschäftsjahr 2018/19 hatte die Verwaltung der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von unverändert 1,20 EUR je Aktie vorgeschlagen. Die gleichfalls mit großer Mehrheit von knapp 100% (99,99%) beschlossene Ausschüttung für die insgesamt 4.982.000 dividendenberechtigten Aktien liegt demnach bei rund 6,0 Mio. EUR. Die Ausschüttungsquote bezogen auf das Konzernergebnis nach Steuern 2017/18 in Höhe von 13,7 Mio. EUR (2016/17: 13,1 Mio. EUR) beträgt 44% (2016/17: 46%).

»Das Votum unserer Aktionäre ist eindeutig. Unsere Strategieoffensive 2022 erfährt damit zusätzlichen Rückenwind. An unserer Prognose für das Übergangsjahr 2018/19, ein Umsatz zwischen 345 Mio. und 355 Mio. EUR sowie ein EBIT zwischen 21 Mio. und 22 Mio. EUR vor Einmalkosten der Strategieoffensive in Höhe eines mittleren einstelligen Millionenbetrags halten wir unverändert fest. Ab 2020 rechnen wir auf Quartalsebene wieder mit einem Anstieg der EBIT-Marge«, unterstreicht All for One Steeb CFO Stefan Land.

Der Launch des neuen Marktauftritts als All for One Group AG erfolgt – abhängig von der Eintragung der Beschlüsse im Handelsregister – voraussichtlich im Verlaufe des Aprils 2019. Bereits Anfang April wird die Gesellschaft ihr neues Headquarter am Standort Filderstadt bei Stuttgart beziehen.

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Focus Money zählt Albaad zu „Deutschlands Besten“

Das renommierte Wirtschaftsmagazin Focus Money zählt die Albaad Deutschland GmbH mit Sitz in Ochtrup zu „Deutschlands Besten“. In einem umfassenden Marken-Test wurden 33,4 Millionen Kundenbewertungen und Aussagen aus Online-Medien und Social Media zu 20.000 Marken analysiert. Neben Branchen wie „Einkaufen“, „Babynahrung“ und „Haushaltselektrogeräte“, nahm die Zeitschrift auch das Marktsegment „Putz-, Pflege- und Waschmittel“ in den Blick. Albaad konnte sich hier auf Rang 14 und damit in den Top-20 platzieren.

„Wir freuen uns über die Anerkennung. Wichtiger als von Medien verliehene Titel ist uns aber, dass wir unseren Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden ein verlässlicher Partner sind“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Tenbusch. Die Albaad Deutschland GmbH ist kontinentaleuropäischer Marktführer für Feuchttücher und feuchtes Toilettenpapier im Bereich der Handelsmarken. Die Produkte finden sich in den Regalen vieler Supermärkte, Discounter und Drogeriemärkte. Im Jahr 2017 erwirtschaftete das Unternehmen rund 210 Millionen Euro Umsatz und trägt damit einen Großteil zum Konzernergebnis der Albaad-Gruppe von gut 500 Millionen Euro bei.

Albaad Deutschland wächst und sucht neue Kollegen
Das Unternehmen beschäftigt am Stammsitz in Ochtrup rund 480 Mitarbeiter aus 21 Nationen. „Jeder Einzelne ist Teil der Erfolgsgeschichte der Albaad Deutschland GmbH“, sagt Betriebsratsvorsitzender Turgay Pala. „Damit belegen wir auch, dass Integration gelingen kann. Sie braucht aber klare Regeln, wie die vorbehaltlose Akzeptanz der Geleichberechtigung von Frau und Mann“, sagt Pala. Trotz industrieller Fertigung hat Albaad einen großen Personalbedarf. Eine neue Halle mit rund 4.000 Quadratmeter Produktionsfläche steht kurz vor der Fertigstellung. In den nächsten Wochen wird die Halle mit Maschinen und Anlagen ausgestattet.

„Wir brauchen viele Hände“, stellt Tenbusch klar. Die Marktführerschaft verdanke das Unternehmen seiner hohen Flexibilität. Nur so könne ein breites Produktportfolio mit kurzen Produkteinführungszeiten und Vorlaufzeiten abgebildet werden. Dazu gehören auch vermeintliche Kleinigkeiten wie Doppelpacks, Displaykartons, Sonderaktionen und Weihnachts- oder WM-Editionen. „Was der Markt von uns fordert, ist bei aller sinnvollen Automation im Hochlohnland Deutschland nur mit vielen gut geschulten Mitarbeitern umsetzbar“, sagt Tenbusch. Aktuell stellt Albaad neue Mitarbeiter in nahezu allen Bereichen vom Maschinenführer bis zu Packern und Staplerfahrern ein.

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ABO Invest hat Stromerträge 2017 um rund elf Prozent verfehlt

  • Mangelnder Wind und Netzausbau in Irland sind die Ursachen
  • Geschäftsmodell intakt – Unternehmen steht finanziell solide da
  • Kursrückgang nicht substanziell begründet

Nach vorläufigen Zahlen haben die 14 Windparks und eine Biogasanlage der ABO Invest 2017 rund 283 Millionen Kilowattstunden Strom produziert. Hinzu kommen Erstattungen für rund elf Millionen Kilowattstunden, die insbesondere der irische Windpark Glenough wegen Ausbauarbeiten am Übertragungsnetz nicht einspeisen konnte. Der tatsächliche Ausfall durch die Abschaltungen war indes deutlich höher. Somit bleiben die vergüteten Stromerträge rund elf Prozent hinter jenen knapp 331 Millionen Kilowattstunden zurück, die 2017 bei durchschnittlichen Windverhältnissen zu erwarten gewesen wären. Auch wenn der Jahresabschluss erst im Mai vorliegt, ist bereits klar, dass 2017 kein positives Konzernergebnis erreicht wird.

Positiv bewertet Vorstand Andreas Höllinger indes, dass die Liquidität der ABO Invest trotz zweier windschwacher Jahre in Folge weiterhin gut ist. „Wir erfüllen nach wie vor alle laufenden Zahlungsverpflichtungen und erbringen den Kapitaldienst für alle Darlehen unserer Windparks planmäßig.“ Zwei windschwache Jahre in Folge seien meteorologisch nicht ungewöhnlich und daher kein Anlass, an der langfristigen Ertragskraft des Portfolios zu zweifeln. Indexbereinigt, das heißt unter Berücksichtigung des realen Windaufkommens, produzieren die Windparks der ABO Invest annähernd planmäßig.

Den jüngsten Rückgang des Aktienkurses um rund zehn Prozent hält der Vorstand für substanziell nicht begründet. „Nachdem ABO Invest die Finanzstruktur im Geschäftsjahr 2016 weiter verbessert hat, steht das Unternehmen im aktuellen Umfeld trotz Mindereinnahmen aufgrund unterdurchschnittlicher Windverhältnisse finanziell solide da“, sagt Andreas Höllinger. Trotz wenig Wind und anfänglich hohem Kapitaldienst haben selbst die jüngeren Projekte Liquidität an die Muttergesellschaft abgeführt. In Zukunft wird das Portfolio vom Tilgungsfortschritt profitieren. Auch wenn der Kurs der ABO Invest-Aktie in den vergangenen Wochen deutlich schwankt, sind das Geschäftsmodell und die Basis für eine positive Entwicklung intakt.

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Biofrontera AG: Biofrontera korrigiert Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2017

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– Umsatzentwicklung in Q3/2017 schwächer als erwartet
– Trendwende mit hohen Umsatzerlösen von rund 1,5 Mio im Oktober 2017 bereits vollzogen
– Neue Umsatzprognose für das Gesamtjahr EUR 12 Mio.

 

Anlässlich der Abschlusserstellung der Biofrontera AG (ISIN: DE0006046113) für das dritte Quartal 2017 hat sich gezeigt, dass die Umsatzerlöse für die ersten neun Monate mit rund EUR 7,3 Mio. hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Ursächlich dafür waren der saisonal schwächer als erwartete Umsatzverlauf in den Sommermonaten sowie der insgesamt verhaltene US-Umsatz in den ersten neun Monaten aufgrund des komplizierten Erstattungsvorgangs für Ameluz® ohne eigenen Erstattungscode. Mit dem kürzlich zugeteilten J-Code für Ameluz®, der den Erstattungsvorgang wesentlich vereinfacht, wird diese Hürde ab Januar 2018 nicht mehr bestehen (vgl. hierzu die Pressemeldung der Gesellschaft vom 10. November 2017).

Im Oktober entwickelten sich die Umsätze sehr erfreulich und lagen bei rund EUR 1,5 Mio. Alleine der US-Umsatz war im Oktober mit rund 900 TEUR fast so hoch wie im gesamten dritten Quartal. Diese positive Entwicklung setzt sich bisher im November fort. Trotz der erkennbaren Trendwende bestätigt sich die bereits im Halbjahresbericht geäußerte Möglichkeit, dass der Jahresumsatz 2017 aus heutiger Sicht eher unterhalb der ursprünglichen Prognose von mindestens EUR 14 Mio. liegen wird.

Der Vorstand geht nunmehr von einem Konzernumsatz für das Geschäftsjahr 2017 von ca. EUR 12 Mio aus. Dies bedeutet eine Verdoppelung der Umsätze im Vergleich zum Vorjahr.

Das Konzernergebnis wird zusätzlich durch Buchverluste aus der Währungsumrechnung des US-Dollar gegenüber dem Euro belastet. Der Vorstand erwartet nunmehr ein Konzernergebnis von EUR -18 Mio.

Die Finanzergebnisse für das dritte Quartal und die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2017 werden mit der Quartalsmitteilung am 27. November 2017 veröffentlicht.

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