Förderung der Kundenbindung im Einzelhandel dank mobiler Datenerfassung

In den letzten Jahrzehnten stieg die Anzahl der Einzelhändler in unterschiedlichsten Branchen unaufhaltsam in die Höhe. Kunden erfreuen sich größter Vielfalt. Doch diese Vielfalt hat besonders für die Einzelhändler einen hohen Preis. Mit der konstant steigenden Nachfrage steigen nicht nur die Einnahmen und der Kundenkreis, sondern nicht zuletzt auch der Konkurrenzdruck.

Um dem Konkurrenzdruck gewachsen zu sein, ist es wichtig den Fokus auf das wichtigste Merkmal des Einzelhandels zu legen: Der Aufbau und die Förderung einer soliden Kundenbeziehung.

Um diese zu gewährleisten, müssen Mitarbeiter, welche im direkten Kontakt zum Kunden stehen, diesem einen umfangreichen und schnellen Service bieten können.

Genau an dieser Stelle greift Ihnen COSYS Retail Management Softwarelösung unter die Arme.

COSYS Softwarelösung in Verbindung mit der mobilen Datenerfassung bietet Ihren Mitarbeitern schnelle und vielseitige Möglichkeiten die Kundenbindung zu stärken.

Ein Smartphone oder MDE-Gerät bietet Ihren Mitarbeitern im Einzelhandel den direkten Zugriff auf alle wichtigen Produktinformationen. Jegliche Fragen bezüglich Produkte und deren Verfügbarkeit lassen sich mit einem schnellen Barcodescan erledigen. Neben Produktbezeichnung, Lagerplatz, Bestand und Preis, werden zu diesem Produkt hinterlegte Bilder angezeigt. Sollte es Beschädigungen an einem Produkt geben, so kann dies der jeweilige Mitarbeiter dank integrierter Kamera im MDE-Gerät/Smartphone direkt in der Softwarelösung festhalten.

Sollte der Code an einem Produkt stark beschädigt oder unleserlich sein, so kann anhand von verschiedenen Kriterien das Produkt in der COSYS Retail Management Software manuell herausgefiltert werden.

Alle auf dem MDE-Gerät oder Smartphone erfassten Daten werden direkt ins COSYS eigene Back-End den COSYS WebDesk übertragen. Dort lassen sich erfasste und hinterlegte Daten begutachten und auswerten sowie Stammdaten verwalten.

Neben der Möglichkeit, Produktinformationen auf anhieb über den Barcode abzurufen, bietet COSYS Retail Management Softwarelösung weitaus mehr Vorteile. Jegliche Prozesse innerhalb des Einzelhandels lassen sich dank COSYS digitalisieren. Dazu zählen unter anderem die Warenbestellung, der Wareneingang, Einlagerung, Inventur oder die besonders in Spielzeuggeschäften heiß gekrönte Geburtstagskiste.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen gerne zur Seite, kontaktieren Sie uns noch heute.

Neben COSYS Retail Management Softwarelösung, bietet COSYS passende Software entlang der Supply Chain. Von der Produktion über den Transport und Großhandel bis hin zum Einzelhandel decken COSYS Softwarelösungen jegliche Prozesse dank mobiler Datenerfassung ab.

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Digitalisierung: Kleine Transportunternehmen verlieren Anschluss

Beim Thema digitale Transformation geht die Schere zwischen kleinen und größeren Logistikdienstleistern zunehmend auseinander. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die in Zusammenarbeit von Herzig Marketing, dem Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e. V. (VVWL) und der Onlinespedition Instafreight entstanden ist.

„Chancen, Risiken, selbst die Frage nach der schieren Notwendigkeit der Digitalisierung werden in der Logistik abhängig von der Unternehmensgröße vollkommen unterschiedlich bewertet“, sagt Marcus Hover, Stv. Hauptgeschäftsführer des VVWL. So hat mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern bisher kein Digitalisierungsprojekt umgesetzt. Bei Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern gaben das gerade einmal acht Prozent der Befragten an. Zwei Drittel (66 Prozent) der Transportunternehmen, die aktuell keine Digitalisierungsprojekte umsetzen, hält das aber auch nicht für notwendig. Vor allem viele kleine Unternehmen (81 Prozent) sehen offenbar keinen Anlass, ihre Prozesse zu digitalisieren.

Entsprechend hoch ist in diesem Marktsegment der Anteil der Unternehmen, die sich auch zukünftig nicht mit dem Thema befassen wollen. Mehr als ein Drittel der Befragten (38 Prozent) plant derzeit kein Digitalisierungsprojekt. Sie sehen sich vor allem durch die damit verbundene Komplexität (46 Prozent) und Zeitmangel (44 Prozent) ausgebremst. Weitere Gründe für die Zurückhaltung sind zu hohe Kosten und der mangelnde Erfolg vorheriger Projekte. Letzteres ist insbesondere bei Unternehmen mit weniger als 25 Mitarbeitern der Fall (29 Prozent).

Für die Herausgeber der Studie ist dies keine Überraschung. Kleineren Unternehmen fehle oftmals ganz einfach das Risikokapital, um sich digitalen Experimenten hinzugeben. Zumal die Anforderungen und Wünsche der Kunden bei kleinen Logistikdienstleistern offensichtlich noch keinen großen Innovationsdruck auslösen. Vernetzung und automatisierte Informationsweitergabe werden in diesem Marktsegment laut Studie nur in Ausnahmefällen erwartet.

Nach Ansicht der Studienautoren sollten kleine Unternehmen mittelfristig die Weichen stellen, um nicht den Anschluss zu verpassen: „Die Digitalisierung bringt zwar nicht jedem Unternehmen direkte Vorteile bei der Suche nach Kunden und Mitarbeitern. Aber sie bringt jedem Unternehmen ganz sicher ein Plus an Mitarbeiter- und Kundenbindung“, erklärt Herzig-Geschäftsführerin Heike Herzig. Und eine dringend benötigte Erleichterung in der täglichen Arbeit, vor allen Dingen bei Disposition und Buchhaltung.

Branche braucht Standardlösungen

Die sei auch bitter nötig, sagt Marcus Hover. „Fähige Disponenten wurden in den vergangenen Monaten fast genauso händeringend gesucht wie Führerscheininhaber der Klasse CE. Standardisierte – und damit nicht nur bei allen Kunden einsetzbare, sondern in erster Linie auch bezahlbare – Lösungen könnten der überwiegend mittelständisch geprägten Logistik viel Stress ersparen und gleichzeitig die Effizienz der gesamten Verkehrswirtschaft erhöhen“, so der Stv. Hauptgeschäftsführer. Deshalb lautete das Fazit der beiden Herausgeber: „Hier sehen wir die Aufgabe von Beratern, Verbänden und IT Anbietern zu mehr Information, Hilfe und vor allen Dingen pragmatisch einsetzbaren Standardlösungen.“

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Anlässlich 60-jährigem Bestehen: OYAK ANKER Bank GmbH hebt die Anlagezinsen an

Zur Feier des 60-jährigen Bestehens erhöht die OYAK ANKER Bank GmbH die Anlagezinsen für Neukunden. Die Anhebung betrifft die Anlageprodukte Festgeld sowie Festgeld Plus. Die fest vereinbarten und für die gesamte Laufzeit geltenden Zinssätze der beiden Anlageformen mit einer Mindesteinlage von 2.500 Euro steigen ab sofort auf bis zu 1,70 % p.a.

Die Rendite wird den Neukunden bei dem Produkt Festgeld am Ende der maximal zehnjährigen Laufzeit auf das gebührenfreie Tagesgeldkonto der OYAK ANKER Bank GmbH ausgezahlt. Die Zinsen des Festgeld-Plus-Kontos werden vierteljährlich ausgezahlt und sind dank des kostenlosen Tagesgeldkontos täglich verfügbar. Am Ende der Laufzeit können die Kunden ganz bequem auf die Festgeldanlage zugreifen. Selbstverständlich können Neu- und Bestandskunden beide Konten bequem und sicher über das Online-Formular der OYAK ANKER Bank GmbH beantragen.

Renditestarke Geldanlagen mit 60-jähriger Tradition

Attraktive Zinsen bietet das Geldhaus mit Hauptsitz in Frankfurt am Main nicht erst seit kurzem an. Sowohl für ihre Geldanlage- als auch für ihre Kreditangebote wurde die OYAK ANKER Bank GmbH mehrfach von unabhängigen Institutionen ausgezeichnet, darunter von der Stiftung Warentest und dem Finanzmagazin „Focus Money“. Der Nachrichtensender n-tv und die FMH-Finanzberatung erklärten die OYAK ANKER Bank GmbH drei Mal zur „Besten Bank für Kleinkredite“ und verliehen ihr in den Jahren 2014, 2017 und 2018 den begehrten „Zins-Award“.

„Seit 60 Jahren sind wir ein verlässlicher Partner an der Seite unserer Kunden“, betont Ümit Yaman, Geschäftsleiter der OYAK ANKER Bank GmbH. „Für die Treue und das Vertrauen der Anleger möchten wir uns bedanken.“ In ihrem Jubiläumsjahr pflegt das Geldinstitut einen intensiven Austausch mit den Kunden.

Die neuen Zinssätze für Festgeld und Festgeld Plus sind ab dem 29.11.2018 gültig.

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Weihnachtswünsche – Schreibt man heute noch geschäftlich zu einem christlichen Feiertag?

Jetzt wird es langsam eng – Weihnachten steht vor der Tür und wer seine Weihnachtspost noch nicht vorbereitet hat, der darf sich sputen. Oder ist das obsolet?

Natürlich stellen sich die Fragen: Muss man denn zu Weihnachten schreiben? Sollte man überhaupt als Firma zu religiösen Feiertagen Wünsche versenden? Und wenn, warum zu Weihnachten, nicht aber zu Ostern? Gute Fragen. Die Antworten sind nicht ganz so einfach.

Bleiben wir für den Moment bei Weihnachten: Beleidigt es einen Andersgläubigen, wenn ein Unternehmen ihm einen Weihnachtsgruß schickt? Das kommt sicher immer auf den Einzelnen an. Wer sich beleidigt fühlen will, wird das tun. Wer allerdings die wahre Absicht – nämlich einen guten Wunsch in Landestradition an seine Kunden zu senden – erkennt und würdigt, der wird die Grußkarte mit Wohlwollen entgegennehmen. Das gilt für Weihnachten, Ostern und jedes andere nationale, religiöse oder sonst ein Fest.

Materialismus und Kapitalismus haben ihren Einfluss …

Früher haben Unternehmen mit der Weihnachtspost häufig kleine Geschenke an Stammkunden und -lieferanten verschickt. Heute muss man im Rahmen der sogenannten Compliance-Regeln prüfen, ob das rechtlich unangreifbar oder schon Bestechung ist. Heute „retten“ sich viele Unternehmen, indem sie Spenden an wohltätige Organisationen abführen und ihren Kunden darüber in der Weihnachtspost berichten. Schade um den alten Brauch, sich einfach nur gegenseitig ein friedliches Fest zu wünschen.

Die Chancen der Globalisierung für kulturellen Austausch nutzen

Und auch in einer globalisierten Gesellschaft wird es zunehmend komplizierter. Früher waren zumindest Weihnachtswünsche einfacher. Ich persönlich finde unsere Tradition sehr schön. In England und den USA behilft man sich mit Season‘s Greetings, andere verzichten womöglich ganz auf geschäftliche Wünsche. Das kann ich allerdings nicht abschließend beurteilen, denn ich habe noch nie Grüße oder Glückwünsche zu einem chinesischen Neujahr oder gar einem buddhistischen oder islamischen Feiertag bekommen.

Aus meiner Sicht steckt hier noch viel Potenzial für einen wirklichen kulturellen Austausch. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich würde mich sehr über entsprechende Post aus anderen Kulturen freuen. Das wäre doch eine schöne Möglichkeit, in einen echten Austausch zu treten. Und wir sollten unseren Bräuchen ebenfalls treu bleiben und weiterhin Weihnachtsgrüße verschicken. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern einen schönen Advent, eine friedliche Weihnacht und einen guten Start ins Jahr 2019.

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Vorsicht Datenschutz: Auch in der Zusammenarbeit mit Versanddienst-leistern können Verträge zur Verarbeitung im Auftrag erforderlich sein

Für die Zusammenarbeit mit Versanddienstleistern sind in der Regel keine gesonderten Vereinbarungen zur Auftragsverarbeitung erforderlich. Die Nutzung von Diensten wie z.B. einer Online-Adressverwaltung eines Versanddienstes kann jedoch eine zusätzliche vertragliche Regelung gemäß Art. 28 DS-GVO erfordern. Dies konnte Dr. Krempl für einen Kunden zusammen mit einem der führenden Versanddienstleister erfolgreich klären.

Rechtlicher Hintergrund

Beauftragt ein Unternehmen ein anderes mit der Verarbeitung von personenbezogenen Daten, so ist in der Regel der Abschluss eines sogenannten Vertrages zur Verarbeitung im Auftrag oder ADV-Vertrages erforderlich. Die Details dazu sind im Art. 28 der EU Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) geregelt. Bei der Beauftragung zum Versand von Sendungen handelt es sich aber nicht um eine Verarbeitung im Auftrag sondern um eine Inanspruchnahme fremder Fachleistungen, wie in vielen Fällen auch bei Leistungen von Steuerberatern, Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern und sonstigen im §203 StGB aufgeführten Berufsgruppen. Dennoch gibt es in der Praxis immer wieder Fälle, in denen es strittig ist, ob der Abschluss einer Vereinbarung zur Verarbeitung im Auftrag gemäß Art. 28 DSGVO erforderlich ist.

Konkreter Fall

Hier ging es um die Nutzung eine Web-Portals der eines Versanddienstleister durch einen Kunden der Süd IT das den Versand von Paketen vereinfacht, indem es eine Funktion für die Verwaltung von Adressen anbietet. Auch wenn diese Funktion ungemein praktisch ist, so ist sie doch für die Beförderung des Paketes nicht erforderlich. Die Speicherung und Verwaltung der Adressen ist auch keine unabhängige Leistung des Versanddienstleisters, sondern sollte nur nach Weisung des Kunden erfolgen. D.h. der Dienstleister darf die gespeicherten Adressen z.B. nicht für eigene Zwecke nutzen und muss sie spätestens bei Vertragsende wieder löschen. Es handelt sich also um einen typischen Fall einer weisungsgebundenen Verarbeitung personenbezogener Daten oder eben das, was die DSGVO „Verarbeitung im Auftrag“ nennt.

Auf Anfrage von Dr. Krempl bei dem Versanddienstleister verwies man zuerst darauf, dass ein ADV-Vertrag aufgrund des besonderen Status nicht erforderlich sei. Erst eine tiefergehende Diskussion mit dem Datenschutzbeauftragten des Dienstleisters brachte ein Umdenken und dieser hat den Fall „zum Anlass genommen, um das Thema Auftragsverarbeitung zur Nutzung des Geschäftskundenportals grundlegend neu zu regeln“

Fazit

Die Einführung der DSGVO erzeugte bei Unternehmen unterschiedliche Reaktionen, von Hysterie bis Fatalismus oder Apathie. Nach Ansicht der Süd IT sind die Extreme nicht angebracht. Die anstehenden Probleme können in der Regel mit vertretbarem Aufwand gelöst werden. Sicher kommen auf die Unternehmen neue Anforderungen zu, z.B. was die Rechenschaftspflicht oder die Sicherheit der Verarbeitung betrifft. An manchen Punkten vereinfacht die DSGVO auch den Umgang mit dem Datenschutz. Bei manchen Themen besteht aber auch nach wie vor noch keine abschließende Klarheit bei der Interpretation der neuen Regeln. Es wäre daher wünschenswert, wenn sich alle Akteure mit Maß und Ziel dem Thema widmen und unterschiedliche Auffassungen, wie im vorliegenden Beispiel, konstruktiv gemeinsam lösen.

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Serie Unternehmensnachfolge: Schon heute für morgen handeln

Die Nachfolge innerhalb der Familie ist noch immer die bevorzugte Option bei der Übergabe von Unternehmen. Wenn es nur um die Frage geht, wer das Silberbesteck erhält, steht allenfalls der Familienfrieden auf dem Spiel. Geht es um ein Unternehmen, kann ein Zwist dagegen den ganzen Betrieb gefährden. Gibt es mehrere Kinder, die als Erben infrage kommen, muss erst einmal geklärt werden, wer sich als Nachfolger eignet. „Die Suche kann nicht früh genug beginnen. Der Grundstein wird schon in der Ausbildung gelegt. Es muss ein gegenseitiges Einverständnis geben. Druck der Eltern ist nicht zielführend“, weiß Florian Regenfelder, Rechtsanwalt und Steuerberater bei Ecovis in München.

Experten empfehlen daher eine offene Kommunikation innerhalb der Familie und frühzeitige Überlegungen, wie eine Übergabe gestaltet werden kann. „Wenn es beispielsweise minderjährige Kinder gibt, wird viel zu selten auf eine testamentarische Regelung geachtet. Diese verhindert, dass eine Erbengemeinschaft mit minderjährigen Kindern entsteht“, sagt Regenfelder. Fehler würden oft schon im Vorfeld gemacht, etwa bei einer Schenkung von Immobilien. „Bei einer Übertragung innerhalb der Familie ist schon frühzeitig genau zu prüfen, wie hoch das Gesamtvermögen ist, wer anspruchsberechtigt ist und wer was bekommt“, rät Thomas Müller, Steuerberater bei Ecovis in Düsseldorf.

Experten an Bord holen

Zentrale Fragen wie ein Pflichtteilsverzicht müssen im Vorfeld geregelt sein. „Korrekturen im Nachhinein sind immer teuer“, sagt Müller. Stets im Boot bei solchen Angelegenheiten sollten neben einem Unternehmensberater ein Notar oder Rechtsanwalt sein. „Ist auch privates Vermögen vor Gläubigern zu sichern, ist es sinnvoll, einen Berater hinzuzuziehen“, findet Ecovis-Experte Regenfelder. Für viele Unternehmenschefs ist mit der Übergabe das Thema Altersvorsorge verknüpft. Auch da sind die Vorstellungen bei den Generationen nicht immer deckungsgleich. Es soll schon vorgekommen sein, dass eine der Parteien beim Notar aufgestanden und gegangen ist, weil erst da klar wurde, dass die Erwartungen zu unterschiedlich waren.

Die Steuern im Blick behalten

Auch bei steuerrechtlichen Fragen ist eine gute und umfassende Vorbereitung entscheidend. „Übertragungen an enge Familienmitglieder sind in der Regel grunderwerbsteuerfrei, nicht aber zwischen Kindern. Deshalb sollte die Elterngeneration dieses Thema unbedingt lösen“, meint Müller. Bis 2016, als das neue Unternehmenserbschaftsteuerrecht in Kraft trat, blieben mehr als 90 Prozent der Unternehmen steuerfrei. Seit der gesetzlichen Änderung dürften praktisch alle Unternehmen aufgrund von nicht begünstigtem Vermögen einen steuerpflichtigen Anteil haben. „Auch dieses Problem ist nur zu erkennen, wenn eine Vorausberechnung erfolgt. Durch Gestaltungen lässt sich möglicherweise die Steuerlast reduzieren oder vermeiden“, sagt Müller. Es sei wichtig, frühzeitig eine Analyse des Unternehmenswerts machen zu lassen, um zu klären, „wie hoch das begünstigte Vermögen ist. „Wir empfehlen bei Unternehmen immer eine Modellrechnung auf Basis des letzten Jahresabschlusses. Nur dann bekommt man ein Gefühl für eine mögliche Steuerbelastung.“

Interne Übergabe

Zunehmend an Bedeutung gewinnt die Unternehmensübergabe an eine interne Führungskraft. Das hat den Vorteil, dass der Nachfolger langfristig aufgebaut und der Übergang fließend gestaltet werden kann. So können Kunden und Lieferanten Vertrauen in die neue Führung aufbauen. Doch auch da werden häufig Fehler gemacht. Wenn die Altersvorsorge des Übergebers teilweise auf dem Verkaufserlös aufgebaut ist, „sind dann Spielräume da – oder eben nicht“, weiß Regenfelder. Er fügt hinzu: „Man sollte einen ehrlichen Marktwert verlangen und nicht zu billig verkaufen. Schließlich muss es für beide Seiten passen, und auch gegenüber dem Finanzamt ist ein realistischer Preis zu dokumentieren.“ Andernfalls könnte beispielsweise Schenkungsteuer fällig werden. Müller rät, „den Großteil des Kaufpreises über eine Finanzierung des Mitarbeiters zu regeln. Wird der Kaufpreis in Raten durch zukünftige Gewinne bezahlt, birgt das wirtschaftliche Risiken für den Verkäufer.“

Florian Regenfelder, Rechtsanwalt und Steuerberater bei Ecovis in München

Thomas Müller, Steuerberater bei Ecovis in Düsseldorf

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CCT und TCC schließen Kooperationsvertrag

10. Dezember 2018. Bergisch Gladbach und Frankfurt a.M. – Das ITK-Systemhaus und Softwareunternehmen TCC hat die Avaya-Services für seine Kunden neu strukturiert und einen entsprechenden Kooperationsvertrag mit dem Systemintegrator und Softwareanbieter CCT geschlossen.

Im Rahmen dieser Vereinbarung übernimmt der Avaya-Partner CCT das Incident- und Change-Management für die installierte Avaya-Basis der TCC und unterstützt TCC außerdem bei der Weiterentwicklung der Avaya-Kundenbasis. Mit der Übertragung dieses Aufgabenbereichs haben auch Mitarbeiter von TCC zu CCT gewechselt. Dabei betreut TCC seine Kunden weiterhin als Serviceprovider und trägt die Verantwortung für das IT Service- und Sicherheitsmanagement. Umgekehrt unterstützt TCC das Unternehmen CCT im Bedarfsfall bei dessen Kunden, wenn unternehmensspezifische Aufgabenstellungen den Einsatz von Cloudservices aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen oder prozessbedingten Gründen sinnvoll erscheinen lassen.

Gemeinsam sorgen die beiden langjährigen Avaya-Partner CCT und TCC für Investitionsschutz und stellen sicher, dass die Kunden ihre Kommunikationsprozesse auch langfristig immer auf aktuellem und ihren Anforderungen entsprechendem Technologieniveau halten.

„Mit CCT haben wir einen ausgewiesenen Avaya-Spezialisten für Unified Communications und Customer Engagement-Lösungen als Kooperationspartner gewonnen“, freut sich TCC-Geschäftsführer Rolf Schiefer. „Die Spezialgebiete von CCT ergänzen die TCC-Expertise im Bereich ITK-Servicemanagement und Cloudservices in einzigartiger Weise. Mit dieser Bündelung unserer Kompetenzen haben wir für unsere Kunden die Weichen in eine sichere und erfolgreiche Zukunft gestellt.“

„Über das Avaya-Netzwerk kennen und schätzen wir uns seit vielen Jahren“, erklärt CCT-Geschäftsführer Uwe Kreuter. „Wir teilen die Philosophie, dass hervorragender Kundenservice der wichtigste Erfolgsfaktor in hoher Kundenzufriedenheit ist. Und darum geht es bei dieser Kooperation: Verlässlichkeit und Zukunftsfähigkeit für unsere Kunden.“

Über TCC
Zu den Hauptgeschäftsfeldern der 1990 gegründeten TCC GmbH zählen klassische und cloudbasierte Kommunikationssysteme sowie Alarm- und Krisenmanagementservices. Mit  ATRADIS< bietet TCC seit Jahrzehnten erfolgreich Netzdokumentation- und Servicemanagement- Software und Services an. TCC ist Technologiepartner von Unify und Avaya für softwaregestützte Kommunikationslösungen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.tcc.de.

TCC GmbH * Buchholzstraße 89-101 * 51469 Bergisch Gladbach
Tel. +49 2202 95 42 0 * info@tcc.de

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PŸUR Kabelhaushalte in Dresden schalten auf digitalen Empfang um

  • In der kommenden Woche endet der TV-Analogempfang
  • Sendersuchlauf bei allen Digitalgeräten am Umschalttag erforderlich
  • Auch Radio per Kabel wird digital

Am 11., 12. und 13. Dezember wird vom Kabelnetzbetreiber PΫUR die bereits angekündigte Digitalumstellung in der sächsischen Landeshauptstadt sowie in einigen benachbarten umgesetzt. Damit endet die Ausstrahlung der alten analogen Fernseh- und Radiosignale in Dresden, Coswig, Langebrück, Lommatzsch, Nossen und Radeburg. Alle Fernsehkunden von PŸUR müssen nach der Umstellung einen kurzen Sendersuchlauf an Ihrem digitalen Empfangsgerät einleiten, die wenigen verbliebenen Analognutzer brauchen ein digitalfähiges Zusatzgerät.

Der Wegfall der analogen Signale schafft Kapazität für mehr Programmvielfalt und für Breitband-Internetanschlüsse. Er ist vom Sächsischen Landesmediengesetz bis Ende 2018 vorgegeben und betrifft alle Kabelnetzbetreiber. Durch die Umschaltung auf die rein digitale Verbreitung werden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Der Wegfall der analogen Signale schafft Platz für noch mehr Programmvielfalt in der gefragten HD-Bildauflösung. Zudem werden Kapazitäten frei gesetzt, die in Zukunft dafür sorgen, die Breitband-Internetanschlüsse im modernen Breitbandkabel weiter zu beschleunigen.

Wegen der hohen Zahl von Kunden findet die Umstellung in Dresden und Radeburg an drei Tagen statt, je nach Kopfstelle am 11., 12. oder 13. Dezember. Am Umschalttag kann es in den frühen Morgenstunden zu einer kurzen Unterbrechung des TV-Empfangs und der über den Kabelanschluss bezogenen Telefon- und Internetanschlüssen kommen. Mehr als 90 Prozent der Kabelkunden sehen bereits digital fern, sie müssen nach der Digitalumstellung lediglich einen Sendersuchlauf am Fernseher einleiten, sofern das Gerät dies nicht automatisch durchführt. Die Signalverteilstelle in Dresden-Räcknitzhöhe wird am 11. Dezember zusätzlich grundlegend erneuert; hier werden am Vormittag einige Änderungen an Programmplätzen vorgenommen, die ebenfalls erst nach einem Sendersuchlauf zu sehen sind.

Neben Dresen findet die Umstellung in der kommenden Woche in einigen weiteren Städten und Gemeinde statt: In Coswig und Langebrück am 11. Dezember; in Lommatzsch und Nossen am 12. Dezember.

Für alle Gebiete gilt: Wer am Tag der Umstellung Programme auf den gewohnten Programmplätzen vermisst oder Empfangsschwierigkeiten hat, sollte einen Sendersuchlauf durchführen – er wird bei den meisten modernen TV-Geräten einfach über eine Funktion des Bedienungsmenüs ausgelöst. Zuschauer mit alten Analoggeräten brauchen ab kommender Woche dagegen einen DVB-C-Receiver als Zusatzgerät. Auf der Website www.pyur.com/digital hält PŸUR nützliche Hinweise hierzu bereit. Bei speziellen Fragen stehen die PŸUR Experten der eigens für die Digitalumstellung eingerichteten Hotline unter Telefon 0800 777 8282 99 täglich von 8 bis 22 Uhr zur Verfügung.

 

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„Hau‘ die Ideen raus“: Die Gründungsinitiative der Hochschule Aalen läutet zum zweiten Mal den Ideenwettbewerb stAArt-UP!de Challenge 2018 ein

Zwischen 15. Oktober und 7. November konnten Studierende, Professoren, Dozenten und Hochschulmitarbeiter ihre Idee auf einem Poster skizzieren und für den Wettbewerb einreichen. Bei den Geschäftsideen konnte es sich sowohl um kommerzielle Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht als auch um gemeinnützige Unternehmen mit der Befriedigung eines öffentlichen Bedürfnisses handeln. Alle im Geschäftskonzept enthaltene und im Template dargestellten Annahmen, wie beispielsweise Marktgröße, Preise, Kosten, Lieferanten und Kunden, sollten möglichst plausibel und realitätsnah sein.

Über 70 kreative und innovative Ideen von interdisziplinären Teams aus Studierenden, Professoren, Dozenten und Hochschulmitarbeitern wurden bis zum Einsendeschluss eingereicht. Insgesamt 40 davon wurden von einer sechsköpfigen Jury aus beteiligten Professoren und dem stAArt-up!de-Team ausgewählt. Diese sind von 26. November bis 7. Dezember als Ausstellung im Foyer der Hochschule Aalen ausgestellt. In diesem Zeitraum können alle Hochschulangehörigen ihre vier Favoriten wählen. Die Kategorien lauten: 1. Gründer-Oscar, 2. Lokalmatador, 3. Renditekönig und 4. Freigeist. An der Abschlussveranstaltung präsentieren die Favoriten ihre Idee innerhalb eines zweiminütigen Pitches. Die Expertenjury bestimmt anschließend die Gewinner.

Die Abschlussfeier findet am Dienstag, 18. Dezember, ab 18 Uhr in der Aula im Hörsaalgebäude der Hochschule Aalen in der Beethovenstraße 1 statt. Die Preise werden gemeinsam von den Sponsoren und dem Hochschulrektor, Prof. Dr. Gerhard Schneider, verliehen.

Wir sind stAArt-UP!de

Ziel des Projekts stAArt-UP!de ist, Studierende auf den Geschmack zu bringen, Probleme kreativ und unternehmerisch anzupacken – und vielleicht sogar über eine mögliche, eigenständige Geschäftstätigkeit nachzudenken.

Die Mitarbeiter der Gründungsinitiative stAArt-UP!de stehen den Studierenden mit Wissen und Know-how zur Seite, beraten und vernetzen und sind der richtige Ansprechpartner für alle Ideen und Fragen rund um Innovation und Gründung. Darüber hinaus bietet stAArt-UP!de verschiedene Workshops und Seminare an. Alle Termine sind unter www.hs-aalen.de/staart-up zu finden.

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FIT FÜR … die erfolgreiche Kommunikation im betrieblichen Umfeld

Professionelle und zielgerichtete Kommunikation in Unternehmen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor auf vielen Ebenen des Unternehmens. Kommunikation scheint für viele alltäglich und verläuft scheinbar selbstverständlich. Untersuchungen haben allerdings ergeben, dass 80% aller Probleme in Unternehmen auf Kommunikationsdefizite zurückzuführen sind und nicht nur Effizienz kosten, sondern auch Motivation und nicht zuletzt Geld.

Das gilt nicht nur von Kollege zu Kollege, sondern auch von Chef zu Mitarbeiter oder von Mitarbeiter zu Kunden. Wie man Missverständnissen und Misserfolgen mit professioneller Kommunikation vorbeugt und erkennt, wie der Gesprächspartner „tickt“, erläutert Ute Mücklich-Heinrich, umh Consulting, Saarlouis, die vom Bundeswirtschaftsministerium in Berlin zur Vorbildunternehmerin ausgezeichnet wurde. Die Veranstaltung findet  am 11. Dezember von  18:00 – 20:00 Uhr in der  IHK Saarland, Franz-Josef-Röder-Straße 9, 66119 Saarbrücken, statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei – eine Anmeldung bis spätestens 10. Dezember jedoch erforderlich an: thomas.pitz@saarland.ihk.de.

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