Achtung Phishing: Gefälschte Amazon-Mails

Mit gefälschten E-Mails haben es Cyberkriminelle aktuell auf deutsche Kunden des bekannten Versandhändlers Amazon abgesehen. Mit Betreffen wie „Mögliche Sperrung Amazon.de“ oder „Amazon | Neue gesetzliche Regulierungen“ verschicken Unbekannte Nachrichten im Namen des Konzerns und fordern die Empfänger dazu auf, ihre persönlichen Daten zu überprüfen. Dabei fällt es den Betroffenen oft schwer auszumachen, dass es sich bei der Nachricht um eine Fälschung handelt – den Betrügern ist es nämlich gelungen, die E-Mail-Adressen und das Design der Nachricht so zu fälschen, dass sie täuschend echt wirken. Derzeit sind verschiedene Phishing-Mails im Namen von Amazon im Umlauf, die alle das gleiche Ziel verfolgen: Datendiebstahl.

Nach einer personalisierten und korrekten Anrede werden die Kunden dazu aufgefordert, ihre Daten zu verifizieren. Als Erklärung dafür werden Gründe wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), ein aktualisiertes Konzept zum Schutz der Kundendaten oder nicht autorisierte Zahlungen genannt. Deshalb wolle der Versender einen Datenabgleich durchführen. Geschehe dies nicht, müsse der Kunde mit einer Sperrung des Kontos rechnen. Zur Bestätigung der persönlichen Daten soll auf einen Button mit der Aufschrift „weiter zur Bestätigung“ geklickt werden, der wiederum auf eine gefälschte Internetseite führt. Auch diese Webseite ist eine sehr gute Fälschung, die Betroffene schnell in die Falle lockt – dabei sollten Domains wie „kunden-legitimation-de.com/“ oder „amasecur.top/“ stutzig machen. Wer sich einloggt, übermittelt im ersten Schritt seinen Benutzernamen und sein Passwort an die Betrüger. Doch damit nicht genug: Nach dem Log-in wird man dazu aufgefordert, Adresse, Kreditkarteninformationen, Verfügungsrahmen und Bankverbindungen anzugeben, um das Kundenkonto auf den aktuellen Stand zu bringen. Nun ist es den Cyberkriminellen möglich, die übermittelten Daten zu nutzen, um auf Kosten der Betroffenen einzukaufen oder mit den geklauten Identitäten online Straftaten zu begehen.

Was kann man tun, wenn man auf die Masche reingefallen ist und seine persönlichen Daten bereits eingegeben hat? Wichtig ist, schnell zu handeln. Im ersten Schritt sollte man sich mit dem Kundenservice des Versandhändlers in Verbindung setzen und auf den Betrug hinweisen, damit Cyberkriminelle daran gehindert werden, mit den gehackten Amazon-Konten einzukaufen. Danach sollten betroffene Kredit- oder Bankkarten gesperrt werden. Wenn möglich, sollte auch das alte Kennwort geändert und die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert werden. Diese macht es Hackern nahezu unmöglich, sich in fremde Konten einzuloggen – sogar, wenn das Passwort bekannt ist.

Leider ist der Empfang von Phishing-Mails nicht hundertprozentig vermeidbar. Es empfiehlt sich allerdings, einen Spam-Filter für seine E-Mail-Konten einzurichten. Werden Sie aufgefordert, sich mit ihrem Benutzerkonto bei einem Onlinedienst anzumelden, nutzen Sie außerdem nicht den in der E-Mail angegebenen Hyperlink. Bei der Zielseite könnte es sich um eine gefälschte Webseite handeln. Melden Sie sich stattdessen immer über die offizielle Webseite des vermeintlichen Absenders an.

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Schützt die Selbstanzeige noch vor Strafe?

Bisher konnten Selbstanzeigen Strafen für nicht bezahlte Steuern auf Kapitalerträge abwenden oder mildern. Seit 30. September 2017 tauschen viele Staaten Daten zu Konten und Erträgen im Ausland aus. Das Entdeckungsrisiko steigt, denn es werden jedes Jahr mehr Länder. Die Ecovis-Steuerstrafrechtler haben nachgeforscht, ob Selbstanzeigen jetzt noch möglich sind – und wie Österreich, die Schweiz, Liechtenstein und Tschechien diese Situation handhaben.

Seit 2017 tauschen Finanzbehörden und Banken Informationen automatisiert aus. Der Automatische Informationsaustausch (AIA) soll den Behörden unbekannte und steuerlich nicht erklärte Konten und Steuerhinterziehung aufdecken. So wollen die Finanzbehörden steuerpflichtigen Privatleuten und Unternehmen auf die Schliche kommen, die im Ausland erzielte Kapitalgewinne nicht versteuern. 

„Aktuell wird allerdings nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird“, beruhigt Ecovis-Steuerstrafrechtler Alexander Littich. Zusammen mit seiner Kollegin Janika Sievert hat er beim Bundesfinanzministerium nachgefragt, was mit den Daten aktuell passiert. Die Antwort: „Rein technisch können die deutschen Behörden derzeit empfangene Finanzkontendaten nicht an die zuständigen Finanzämter weiterleiten, die die Daten prüfen und bearbeiten.“ Folglich bleibt aus Sicht der Ecovis-Steuerstrafrechtsexperten noch Zeit für eine freiwillige steuerliche Nachmeldung. „Diese kann strafbefreiend wirken“, sagt Littich „da die Tat erst dann entdeckt ist, wenn der zuständige Finanzbeamte die Steuerakte des Steuerpflichtigen tatsächlich daraufhin prüft, ob er ausländische Kapitaleinkünfte auch korrekt erklärt hat.“

Das Risiko steigt – deshalb jetzt schnell handeln

Doch seine Entwarnung schränkt er auch gleich wieder ein. Denn vollständige Selbstanzeigen seien oft langwieriger als man denkt. „Unterlagen aus dem Ausland sind keinesfalls in zwei Tagen da“, sagt er. Besonders langwierig werde es, wenn im Rahmen von Scheidungen oder eines Erbfalls Konten auftauchten. „Wir vermuten, dass wir in Deutschland maximal bis September 2019 Zeit haben für Selbstanzeigen. Und das bedeutet, dass man sich jetzt beeilen sollte.“

Wie unsere europäischen Nachbarn mit dem Automatischen Informationsaustausch umgehen

  • In Österreich wirkt eine Selbstanzeige – ebenso wie in Deutschland – strafbefreiend, wenn die zuständige Behörde geprüft hat, ob die ausländischen Kapitaleinkünfte in der abgegebenen Steuererklärung enthalten sind. Der Unterschied zur deutschen Gesetzeslage: Dem betroffenen Steuerpflichtigen muss bekannt sein, dass die Tat entdeckt wurde. Somit ist auch in Österreich eine Selbstanzeige über den 30. September 2018 hinaus grundsätzlich möglich.
  • In der Tschechischen Republik gibt es keine Selbstanzeigeregelung wie in Deutschland. Dort behilft man sich mit dem Rechtsinstitut der „tätigen Reue“. Diese setzt voraus, dass der Steuerpflichtige die bislang nicht erklärten Kapitaleinkünfte freiwillig und vor Eröffnung einer konkreten Kontrolluntersuchung der Finanzverwaltung erklärt.
  • In der Schweiz gibt es von Kanton zu Kanton verschiedene Ansätze. Schwyz ist am strengsten. Dort ist eine strafbefreiende Selbstanzeige für AIA-Sachverhalte nach dem 1. Januar 2017 nicht mehr möglich. Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) ist der Auffassung, dass eine Selbstanzeige spätestens ab dem 30. September des Jahres, in dem die erste Meldung des Partnerstaates an die ESTV erfolgt, nicht mehr möglich ist. Also zum Beispiel ab dem 30. September 2019 nicht mehr für Sachverhalte nach dem 1. Januar 2018. Die Kantone Bern und Zürich erlauben die Selbstanzeige mit strafbefreiender Wirkung so lange, bis die zuständige Steuerverwaltung die Daten bei der ESTV im Einzelfall abgerufen hat.
  • Das benachbarte Liechtenstein orientiert sich an der Haltung der Schweizerischen ESTV, wonach die Möglichkeit der strafbefreienden Selbstanzeige davon abhängt, wann der Partnerstaat die Daten nach Liechtenstein meldet.

„Wir finden es spannend, wie verschiedene europäische Länder mit demselben steuerlichen und strafrechtlichen Problem umgehen“, sagt Ecovis-Experte Alexander Littich. Für Kunden, ihre Berater sowie für Steuerstrafverteidiger ist es hilfreich zu wissen, mit welcher Argumentation gleichgelagerte Fälle in den unterschiedlichen europäischen Ländern gehandhabt werden. Seine Kollegin Janika Sievert ergänzt: „Ob die Europäische Union zukünftig auf diese unterschiedlichen Ansätze einwirken wird, bleibt abzuwarten.“ Einen ersten Versuch gibt es 2019. Dann wird die EU zum Schutz ihrer finanziellen Interessen von ihren Mitgliedstaaten ein Mindestmaß an einheitlichen Strafen und Sanktionen bei besonderen Fällen der Steuerhinterziehung fordern.

Kostenlose Broschüre zum Download:

Die Broschüre „Schützt die Selbstanzeige noch vor Strafe“ können Sie hier kostenlos herunterladen: https://www.ecovis.com/wirtschaftsstrafrecht/wp-content/uploads/2016/10/Broschuere_Steuer-Selbstanzeige_2018_Lay06.pdf

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PEEK aus sicherem Hafen

Seit über sechs Jahren importiert BIEGLO PEEK-Rohstoffe aus China.  Im letzten Jahr hat das Unternehmen seinen Umsatz mit PEEK erneut verdoppeln können. BIEGLO hat in Deutschland verschiedene Lagerplätze, um Kunden schnell beliefern zu können. Von allen vier CoPEEK-Viskositäten hält BIEGLO Puffermengen sowie von selektierten PEEK-Halbzeugen.

Zum wachsenden Erfolg trägt BIEGLOs klares Konzept bei: Liefersicherheit, Preisstabilität und stetig verbesserte Qualität in Produkt und Service. Als wohl größter PEEK-Händler Europas erweitert BIEGLO kontinuierlich das Portfolio von Hochleistungskunststoffen. Neben einem sehr breiten Programm von funktionellen PEEK-Compounds und PEEK-Farbcompounds ist so über die Jahre auch ein breites Angebot an PEEK-Halbzeugen entstanden.

Die Geschäftsführung der BIEGLO GmbH kommentiert, dass in Zeiten in denen man im angelsächsischen Raum mit vollen Segeln in die Sturmfront der Planungsunsicherheit steuert, das Geschäft mit asiatischen Partnern durch stetigem Rückenwind an Fahrt gewinnt. Auch für 2019 rechnet BIEGLO mit wachsendem Absatz und bedient sich dabei verstärkt der Produkte aus asiatischen Quellen, jedoch auch von amerikanischen Lieferanten.

Die BIEGLO GmbH ist eine Distributionsfirma für Hochleistungskunststoffe aus Hamburg. Sie hat mehrere Webshops, z.B. PEEK-Shop.de, Polyimid-shop.de, PAI-Shop.de, und PEI-Shop.de erfolgreich aufgebaut. Im April stellen Sie zudem auf der Hannover Messe aus: Halle 4 Stand G01.

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DIHK-Umfrage: Brexit schon jetzt eine hohe Belastung

Heute debattiert das britische Unterhaus über die weiteren Schritte beim Brexit. Unterdessen nehmen die Sorgen in der deutschen Wirtschaft weiter zu – dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter 1.500 deutschen Unternehmen mit Geschäftsverbindungen zu Großbritannien.

In einer Sonderauswertung der noch unveröffentlichten Umfrage "Going International" ermittelte der DIHK, inwieweit die Betriebe hierzulande konkret vom Brexit betroffen sind.

Dabei bewertete nur noch jedes fünfte der befragten Unternehmen seine Geschäfte im Vereinigten Königreich als gut; 70 Prozent der Betriebe erwarten für 2019 eine Verschlechterung.

Einige Unternehmen ziehen bereits Konsequenzen. Der DIHK-Untersuchung zufolge plant jeder achte Betrieb mit UK-Geschäft aktuell, seine Investitionen auf andere Märkte zu verlagern – größtenteils nach Deutschland und in andere EU-Länder. Zum Vergleich: Anfang 2018 hatte nur jeder zwölfte Betrieb von entsprechenden Vorhaben berichtet.

"Der Brexit ist bereits jetzt eine hohe Belastung für die deutschen Unternehmen", fasst DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier die Ergebnisse der Auswertung zusammen. Handel und Investitionen befänden sich seit dem Brexit-Referendum "auf einem gewissen Rückzug".

Fast noch schlimmer: Sogar einen Monat vor dem Austrittsdatum müssten die Betriebe "ohne Kompass navigieren", so Treier. Eine konkrete Vorbereitung auf den Brexit gestaltet sich für viele Betriebe trotz intensiver Bemühungen schwierig.

"Den größten Risikofaktor für ihre Geschäfte sehen die Unternehmen im drohenden Mehraufwand bei der Zollbürokratie", berichtet der DIHK-Außenwirtschaftschef. "Im ungünstigsten Fall würden bei einem ungeordneten Austritt bis zu zehn Millionen neue Zollanmeldungen notwendig." Hinzu kämen bei einem "No Deal"-Szenario, in dem der Handel auf WTO-Regeln basieren würde, Zölle in Milliardenhöhe.

"Rund die Hälfte der Betriebe bereiten sich mit Zollschulungen auf den Brexit vor", so Treier weiter. Allerdings hielten sich die meisten Unternehmen mit kostenintensiven Investitionen in Personal und IT noch zurück. "Stattdessen fokussieren sie sich auf Gespräche mit Lieferanten und Kunden."

Treiers Fazit: "Nicht nur der Brexit selbst, sondern auch die nach wie vor herrschende Unsicherheit über die zukünftigen Handelsbeziehungen gehen ganz konkret zulasten des Wirtschaftsstandortes Großbritannien. Aber der Ball liegt hier nach wie vor eindeutig bei den Briten."

Sie finden die Ergebnisse der aktuellen Sonderauswertung in einer deutschen und einer englischen Fassung hier zum Download:

Auswirkungen des Brexit: Sonderauswertung Going International 2019 (PDF, 489 KB)

The Impact of Brexit on German Businesses: Results of the IHK Business Survey Going International (PDF, 410 KB)

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Bertrandt entwickelt Schaufelrad für den größten Bagger der Welt

Bertrandt konstruiert in Zusammenarbeit mit der RWE Power AG ein neues Schaufelrad für den größten Bagger der Welt. Dieses wird künftig eine tägliche Fördermenge von 240.000 fm³ erreichen und fordert das langjährige Know-how der Bertrandt-Experten im Tagebau.

Seit Juni 2018 arbeiten Spezialisten aus den Bereichen Statik, Konstruktion, Fertigung und Koordination eng zusammen, um alle technischen Vorgaben zur Entwicklung eines neuen Schaufelrads für den größten Bagger weltweit zu entwickeln. Ein permanenter interdisziplinärer Austausch mit dem Kunden ist dabei ebenfalls notwendig, um die Zielvorgaben zu erfüllen.

Das neue Schaufelrad ist für eine tägliche Fördermenge von 240.000 fm³ ausgelegt.

„Das Besondere an der Stahlbau-Konstruktion im Tagebau ist, dass Bertrandt Teile für die größten mobilen Erdbewegungsmaschinen der Welt entwickelt. Es ist erforderlich, eine individuelle Herangehensweise für jedes Projekt auszuarbeiten, weil die Geräte im Tagebau extrem vielfältig sind. In dem Projekt ist das gebündelte Know-how des gesamten Leistungsspektrums von Bertrandt entlang des Konstruktionsprozesses – von der Konzeptphase bis hin zur finalen Konstruktionszeichnung eingeflossen“, berichtet Gerd Ehrlichmann, Business Development Manager Sales bei Bertrandt.

Bertrandt erbringt seit vielen Jahren Konstruktionsleistungen im Bereich Stahl- und Maschinenbau für Tagebau-Großgeräte und Bandanlagen im gesamten Rheinischen Braunkohlerevier. Darunter fallen Umbauten, Automatisierungen, Reparaturen und Instandsetzungen.

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Sicherheit und Compliance mit RPA

Lösungen zur Robotic Process Automation (RPA) wie etwa der AmdoSoft/b4 Software-Roboter „b4Bot“ sind ideal für die Optimierung und Effizienzsteigerung in Prozessen und Systemen von Unternehmen. Zugleich greifen diese Lösungen aber auch in diese Systeme ein und berühren damit auch Sicherheits- und Compliance-Bedenken. Wir empfehlen daher stets, neben den vordergründigen wirtschaftlichen Erwägungen auch diese Sicherheitsfragen bei der Planung und Implementierung mit zu bedenken. Am besten geht dies, wenn der Compliance-Gedanken auch in Sachen RPA von Anfang an eine Rolle spielt.

Sicherheitsanforderungen in Prozessen und Systemen

Im Großen und Ganzen unterscheidet man bezüglich der Sicherheit bei Unternehmensprozessen zwischen allgemeinen rechtlichen Vorgaben, die sich aus unterschiedlichen Gesetzen und Verordnungen ableiten, sowie aus branchenspezifischen Vorgaben durch Aufsichtsorgane und selbst auferlegten unternehmensspezifischen Vorgaben. Alle vier Anforderungskategorien stellen individuelle Anforderungen an eine RPA-Software, die ihnen gerecht werden soll.

Vorgaben aus dem Handels- und Steuerrecht

Eine RPA-Software muss immer im Rahmen der handels- und steuerrechtlichen Vorgaben agieren. Das betrifft zum Beispiel die Auflagen zur Aufbewahrungspflicht und zum elektronischen Datenzugriff. Wird ein Software-Roboter wie der b4Bot in der Buchhaltung eingesetzt, müssen diese Vorgaben Berücksichtigung finden.

Vorgaben aus dem Datenschutz und der Informationssicherheit

Nicht erst seit der Etablierung der DSGVO spielen Datenschutz und Informationssicherheit eine tragende Rolle, wenn digitale Daten von Kunden und Geschäftspartnern verarbeitet werden. Heute mehr als je zuvor müssen Software-Lösungen in der Lage sein, Daten zu schützen und die geforderten technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Beibehaltung der Datensicherheit zu erfüllen. Dies betrifft auch die notwendigen Werkzeuge zum Löschen, Ändern und Aufbewahren von Daten unter Wahrung der individuellen Rechte der Betroffenen.

Branchenspezifische Vorgaben

Je nach Branche und Teilgebiet berühren RPA-gestützte Prozesse oft auch gewisse branchenspezifische Vorgaben von externen Organen, beispielsweise der Bankenaufsichtsbehörden. Sämtliche Prozesse einer Kreditanstalt müssen auf diese Vorgaben geprüft werden und natürlich müssen auch die eingesetzten Software-Roboter entsprechend den geltenden Bestimmungen arbeiten.

Unternehmensspezifische Vorgaben

Nicht zuletzt entscheidet ein Unternehmen auch selbst über die eigene Compliance und über Maßnahmen zur Einhaltung dieser – etwa durch die interne Revision, eingesetzte Datenschutzbeauftragte oder das hauseigene Risikomanagement. Ein Software-Roboter muss auch den internen Vorgaben Rechnung tragen.

RPA nur mit ganzheitlichem Lösungsansatz sinnvoll

Aufgrund der Vielzahl an Anforderungen im Bereich Sicherheit und Compliance ist es notwendig, schon beim ersten Gedanken an die Implementierung einer RPA-Software das Themenfeld Sicherheit mit zu bedenken. Die Compliance-Komponente eines RPA-Werkzeugs steht nie für sich allein, sondern ist Bestandteil der Funktionalität und hängt von dieser ab. Anders gesagt: Bevor auch nur ein einziger Prozess aus Optimierungsgründen mit einer RPA-Software angegangen wird, müssen alle sicherheitsrelevanten Aspekte klar umrissen sein und in die Konzeption der Implementierung mit einfließen. Der schlimmste Fehler, den ein Unternehmen machen kann, ist es, Sicherheitsanforderungen erst reaktiv festzustellen – etwa wenn ein Verstoß ans Tageslicht kommt. Denn das kostet Ressourcen, Zeit und unter Umständen unersetzlichen Kunden-Trust.

Vorgehensweise bei der Etablierung von RPA-Software

Der erste Schritt bei (oder besser „vor“) der Aktivierung von RPA-Lösungen ist die klare und lückenlose Auflistung der Sicherheitsanforderungen eines Prozesses. Diese Anforderungen ändern sich in der Regel kaum, wenn ein Software-Roboter statt eines Mitarbeiters den Prozess abarbeitet. Die Software muss genauso vorab wissen, was von ihr erwartet wird, wie der Mensch.

In einem zweiten Schritt muss festgelegt werden, wie die Anforderungen konkret umgesetzt werden müssen und welche technischen und organisatorischen Mittel dafür bereitstehen müssen. Die zuständigen RPA-Projektmitarbeiter und auch der externe Dienstleister – zum Beispiel AmdoSoft – finden dann gemeinsam Wege, die Anforderungen konkret in der Programmierung und Implementierung des Roboters in das unternehmenseigene System zu berücksichtigen.

Wichtig ist drittens, die Sicherheitsanforderungen sowohl in der Projektphase als auch im späteren laufenden Betrieb ständig zu überwachen und gegebenenfalls anzupassen. Das gilt nicht nur für mögliche Änderungen in den rechtlichen Vorgaben, sondern auch, um mögliche Optimierungsquellen zu finden und versteckte Fehlerquellen ausfindig zu machen.

Wir von AmdoSoft achten stets darauf, bei der Implementierung unseres b4 Software-Roboters die sicherheitsrelevanten Compliance-Vorgaben unserer Kunden von Beginn an mitzudenken und bei der Konzeption einer Lösung zu berücksichtigen. Haben Sie Fragen zum Thema RPA und Compliance oder interessieren sich für eine RPA-Lösung für Ihr Unternehmen? Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.

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STP AG: Rekordwachstum in 2018

Die STP AG mit Sitz in Karlsruhe hat das Jahr 2018 erfolgreich beendet. Mit elf Prozent organischem Umsatzwachstum liegt der Software-Anbieter weit vorn am Markt, der im Schnitt 6,3% wächst. Grund für das herausragende Ergebnis war die hohe Kundenakzeptanz vom LEXolution Kanzleimanagementsystem, dem STP Dokumentenmanagement und der erfolgreiche Launch der neuen winsolvenz p4 Suite für die Insolvenzkanzleien.

Zum Ende des Jahres 2018 wurde das Kanzleimanagementsystem (KMS) mit der p4 Enterprise Edition für den Insolvenzverwalter-Markt freigegeben und hat bereits jetzt 14 namhafte Kunden gewonnen. "Das Produkt überzeugt", so Uwe Richter, CEO der STP AG "Der Reifegrad der Produkte ist sehr hoch, es läuft stabil und die Handhabung ist extrem komfortabel, da Medienbrüche vermieden werden. Das spricht für sich".

Von besonderer Bedeutung 2018 war für die STP AG, dass die STP-Kanzleimanagementsoftware nicht nur in Kanzleien, sondern zunehmend auch in Rechtsabteilungen eingesetzt wird. Auch hier setzen die Juristen auf LEXolution und nutzen den Mehrwert der Software intensiv. So konnte die STP AG bei den Commercial Law Firms und Legal Departments im Vergleich von 2017 auf 2018 einen 3,2-fachen Auftragseingang verbuchen. Die Positionierung der KMS Swiss Edition als ein strategisches Upgrade für Schweizer WinJur Enterprise- und Ancoma-Kunden, wurde bereits von der Mehrzahl der Nutzer sehr positiv aufgenommen.

Ein weiterer Erfolgsfaktor im Jahr 2018 war für die STP AG der Launch von winsolvenz p4 als Upgrade zu winsolvenz p3, welches bereits von knapp der Hälfte aller Insolvenzkanzlei Kunden beauftragt wurde. "Der Erfolg zeigt, dass wir mit unseren Produktentwicklungen auf dem richtigen Weg sind. Smarte Lösungen für komplexe Themen zu entwickeln, ist unsere Maxime. Die Kunden managen ihre Kanzleien und Rechtsabteilungen unternehmerisch und beziehen sich nicht lediglich auf Einzelfallauswertungen und Aktenverwaltung", so Uwe Richter. "Für 2019 haben wir uns die weitere Erhöhung des Nutzens unseres KMS auf die Fahnen geschrieben. Dabei nehmen die Erhebung, Verwaltung und Auswertung von Daten einen immer größeren Stellenwert ein. Der Zugriff auf umfassende Geschäftsinformationen, wie zum Beispiel Firmenauskünfte, Handelsregister- und Insolvenzdaten, werden unsere Produktvielfalt komplettieren. Damit verschaffen wir mit unseren Produkten, und gerade mit dem KMS, unseren Anwendern einen echten Wettbewerbsvorteil. Das wird auch in 2019 im Zentrum unseres Handelns stehen," formuliert Richter. 

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CCW 2019: dtms setzt mit Cloud Contact Center digicom konsequent auf integrierte Lösungen

Zum dritten Mal in Folge konzentriert sich dtms auf der diesjährigen CCW auf die Präsentation seines Cloud Contact Centers digicom und setzt damit die klare Fokussierung auf den Einsatz systemübergreifender Lösungen im Kundendialog fort. Stand der Auftritt 2018 ganz im Zeichen der künstlichen Intelligenz, liegt der Schwerpunkt in diesem Jahr auf der Vernetzung von Kanälen und Prozessen. Erklärtes Ziel ist ein effizienter Workflow über „Datensilos“ und Abteilungen hinweg.

Anschaulichkeit und hoher Praxisbezug sind auch 2019 wieder die wichtigsten Merkmale des dtms Auftritts: Konkrete Usecases zeigen am Beispiel vertrauter Abläufe aus dem Online-Handel, wie intelligente Assistenten eigenständig oder in enger Zusammenarbeit mit den Service-Mitarbeitern Routinefragen beantworten. Schon bei alltäglichen Aufgabenstellungen wie der Frage nach dem Versandstatus einer Bestellung wird deutlich, wie wichtig die Verzahnung der Einzelsysteme ist. So muss die KI zum Beispiel auf die Daten der Versandabteilung ebenso zugreifen können wie auf eine lückenlose Kundenhistorie.

Prozessautomatisierung und systemübergreifender Workflow

Um all diese Prozesse miteinander zu verbinden, „dockt“ digicom Eventrouting über klar definierte Schnittstellen an die vorhandene IT-Landschaft an und schafft eine übergreifende Instanz. Relevante Daten können so zu jederzeit aus Systemen wie SAP oder Salesforce bereitgestellt und nach Erledigung des Vorfalls punktgenau archiviert werden. So ermöglicht digicom einen 360-Grad-Blick auf alle Infomationen, wodurch sich die Arbeit von Service, Vertrieb, Aftersales und Marketing deutlich besser synchronisieren lässt.

„Unser Anspruch ist es, unseren Kunden mit genau aufeinander abgestimmten Lösungen ein komplettes Ökosystem zu bieten“, fasst Thomas Lang, CEO der dtms GmbH, zusammen. „Das setzt voraus, dass wir Abläufe nicht isoliert betrachten, sondern strategisch zusammenführen. Die Basis bildet digicom mit seiner leistungsfähigen Schnittstellentechnologie. Dabei ist es uns besonders wichtig, die bereits getätigten IT-Einzelinvestitionen des Kunden zu einem neuen Ganzen zu verbinden: Einfach, ausgezeichnet und bestens vernetzt.“

Mit digicom als Herzstück wird dtms im Estrel Berlin in Halle 3 an Stand G14/16 wieder einen perfekten Rahmen für den intensiven Gedankenaustausch bieten.

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Ascom sichert sich wichtigen Auftrag im vielversprechenden und hochmodernen Gesundheitsmarkt in Singapur

Es ist die Strategie des neuen Kunden, das beste Pflegeangebot anzubieten, weshalb er  sich von der Spitzentechnologie von Ascom überzeugen liess. Ascom liefert die Ascom Telligence Schwesternruflösung, ein modulares, skalierbares Patientenreaktionssystem, das sich nahtlos mit bestehenden Geräten und Applikationen integrieren und einfach erweitern lässt, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. Es bietet alles, von einem eigenständigen Schwesternrufsystem hin zu einer vollintegrierten durchgehenden Patientenreaktionslösung. Effizientere Workflows helfen stressvolle Situationen des Pflegepersonals zu reduzieren und bieten eine bessere Pflegeerfahrung für Patienten.

Der Auftrag ist bedeutend für Ascom, weil er zeigt, dass ein weiteres herausragendes Krankenhaus im ambitiösen Gesundheitsmarkt von Singapur die vielfältigen Angebote von Ascom schätzt und sich für Ascom entschieden hat, um die Patientenpflege in seinen Einrichtungen zu unterstützen und zu verbessern.

Aage Rask Andersen, Vice President für Asien, Australien und Afrika (AAA), unterstreicht: "Dieser Erfolg ist strategisch wichtig für Ascom, weil Singapur eine erstklassige Adresse im asiatischen Gesundheitsmarkt ist und unsere starke internationale Stellung widerspiegelt. Wir sind stolz, bei einem solch prominenten Projekt mitzuarbeiten. Unsere Lösungen werden Ärzte, Pflegemitarbeitende und Administratoren dabei unterstützen, durch die Bereitstellung einer umfassenderen Übersicht von Patientenstatus eine bessere Pflegeerfahrung anzubieten. Deshalb freuen wir uns, diese modernste Lösung an ein Krankenhaus des 21. Jahrhunderts zu liefern."

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STP AG: Weitere Expansion im Insolvenz-Bereich

Die STP Informationstechnologie AG, Deutschlands Marktführer im Bereich Insolvenz-Software, hat die WBDat Wirtschafts- und Branchendaten GmbH mit Sitz in Köln von der STP Informationstechnologie AG übernommen wurde.

Die STP AG, die damit den Geschäftsbereich STP Business Information weiter ausbaut, setzt mit der Übernahme auf die Fokussierung auf das Kerngeschäft Insolvenz und investiert weiter in Daten und Datenqualität.

Uwe Richter, CEO der STP AG, dazu: "Die Qualität und die Effizienz der Abläufe in Insolvenzverfahren wird in der Zukunft noch intensiver von der zu Grunde liegenden Datenqualität beeinflusst werden. Für unsere Kunden schaffen wir mit der WBDat-Übernahme einen weiteren Service. Wir haben so die Möglichkeit, unseren Kunden eine zukunftssichere Gesamtlösung anzubieten. Wir freuen uns über diese Transaktion, besonders auch deshalb, weil wir mit der WBDat einen weiteren Informationsdienst bekommen, der auf den Insolvenzmarkt fokussiert ist."

Die WBDat ist Marktführer im Bereich Insolvenzmeldungen. Eine Übernahme war durch die Ausgliederung der WBDat aus dem Verlagsgeschäft möglich.

 

 

 

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