Sozialunternehmen stellen sich vor

Das CSR-Kompetenzzentrum der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND e.V.) und das Social Impact Lab Bonn laden zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung „Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU) treffen Sozialunternehmen“ ein. Sie findet am Donnerstag, 24. Januar, 17 bis 21.30 Uhr, im Social Impact Lab Bonn, Heinemannsstraße 34, 53175 Bonn, statt. Dabei geht es um Definition und Arbeitsweise von Sozialunternehmen. Die Sozialunternehmer präsentieren unternehmerische Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen. Gleichzeitig bieten sie einen Service, von denen KMU profitieren können.

Damit startet das CSR-Kompetenzzentrum Rheinland, das bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg angesiedelt ist, ins Jahr 2019. Es will kleine und mittelständische Unternehmen bei der gesellschaftliche Verantwortung (corporate social responsibility) unterstützen durch Informationen und Veranstaltungsangebote.

Nach einer Vorstellung des Social Impact Lab und einer einführenden Fragerunde stellen sich u. a. folgende Unternehmen im Rahmen eines World Cafés vor: READYMADE ist ein Sharing-Modell, bei dem nachhaltige Möbel vermietet statt verkauft werden. Der Privatkunde bestellt online die benötigten Möbel, zahlt eine monatliche Miete und READYMADE liefert, montiert und pflegt die Möbel. Sie Ziel von helpteers ist, mit Crowdmoving gemeinsam die Welt zu bewegen. Helpteers vermittelt Organisationen das Wissen und bietet den Service, um engagierte Menschen über digitale Kanäle zu aktivieren. Für soziale Organisationen erstellt helpteers Engagement-Plattformen und bietet diese als Software-as-a-Service. Die Particulate Solutions GmbH entwickelt Lösungen, die klassisches Marketing und gesellschaftliches Engagement miteinander verknüpfen. Mit Socialfunders® hat Particulate eine neuartige SaaS-Internetplattform entwickelt, die zahlreiche Möglichkeiten für innovative crossmediale Marketingaktivitäten eröffnet und den Nutzen von CSR für alle Stakeholder maximiert. Stefan Pandorf ist Geschäftsführer und Mitgründer der Particulate Solutions GmbH.

Gegen 19.15 Uhr schließen sich eine Feedbackrunde von Sozialunternehmen und Teilnehmern sowie das Netzwerken bei einem kleinen Imbiss an. Anmeldungen per E-Mail an griepp@bonn.ihk.de oder im Internet unter www.ihk-bonn.de, Webcode 6492218.

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Schüco Akustik: Die Stadt der Zukunft ist leise

Urbane Verdichtung und zunehmender Verkehr führen zu einer immer höheren Geräuschkulisse. Sie kann nicht nur stören und die Lebensqualität mindern, sondern sogar zu Erkrankungen führen. Vor diesem Hintergrund rücken verbesserte Maßnahmen zur Lärmunterdrückung und Lärmausbreitung bei der Planung neuer Gebäude in urbanen Räumen immer mehr in den Vordergrund. Auf der BAU 2019 in München präsentiert Schüco für die Gebäudehülle neue Lösungsmöglichkeiten, die Lärm in Innenräumen und städtischen Außenräumen reduzieren können. Darüber hinaus stellt das Unternehmen für Fenster- und Fassadenbauer sowie für Planer, Architekten und Bauherren zwei Akustik-Planungstools vor.

Mit dem Ziel, die menschliche Gesundheit vor Umgebungslärm zu schützen, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kürzlich „Leitlinien für Umgebungslärm für die europäische Region“ erstellt. Darin wird empfohlen, den beispielsweise durch Straßenverkehr bedingten Lärmpegel auf weniger als 53 Dezibel (dB) zu verringern, weil Straßenverkehrslärm oberhalb dieses Wertes mit schädlichen gesundheitlichen Auswirkungen verbunden ist. Alarmierend ist, dass heute schon auf einer viel befahrenen Straße bereits 80 Dezibel und mehr gemessen werden. Die Entwickler von Fenstern und Fassaden stehen vor der Herausforderung, möglichst bald neue Lösungen in der konstruktiven Ausbildung und in der Gestaltung der eingesetzten Oberflächen zu finden. Schüco hat sich der Aufgabe gestellt und zur Lärmreduzierung über die Außenhülle Produkte und neue Lösungsvorschläge entwickelt.

Schalldämmung bei natürlicher Lüftung

Das neue Schallschutzfenster Schüco AWS 90 AC.SI (Aluminium Window System, 90 mm Bautiefe, Acoustics, Super Insulated) bietet in gekipptem Zustand Schallschutz und natürliche Lüftung. Erreicht wird dies mit einer speziell entwickelten Mitteldichtung und einer Frischluftführung, die durch den Flügelrahmen erfolgt. Auf diese Weise baut sich der Schall ab und die Lärmbelästigung wird deutlich reduziert. Bei gekipptem Fenster wird ein Schalldämmwert von 31 dB bei gleichzeitiger natürlicher Lüftung erreicht. Das Fenster hat besonders für Wohn- und Bürogebäude in lärmbelasteten Gebieten einen hohen Nutzerkomfort zu bieten.

In einer Studie zeigt Schüco zwei weitere Beispiele zur Reduzierung der Schallübertragung. Hierbei kommen ANC-Lüftungsmodule (Active Noise Cancelling) zum Einsatz. Im Lüftungskanal des ANC-Lüftungsmoduls sind Lautsprecher und Mikrofone verbaut. Über die Mikrofone wird der einwirkende Lärmpegel aufgenommen. Zum einwirkenden Lärmpegel erzeugen die Lautsprecher umgehend einen entsprechenden Gegenschall. Diese beiden Schallwellen interferieren destruktiv, das heißt, der Lärm und der Gegenschall mischen sich so, dass der gesamte Schall reduziert wird. Das ANC-Lüftungsmodul wird im opaken Lüftungsflügel AWS VV (Ventilation Vent) und im Schiebeelement ASE 80.HI (Aluminium Sliding Element, 80 mm Bautiefe, High Insulation) gezeigt. Das ASE 80.HI Design Line Schiebelement ist mit einem ANC-Lüftungsmodul in Galandage-Ausführung ausgestattet. Bei geschlossenem Schiebeelement liegt das ANC-Lüftungsmodul verdeckt in der Wand. Zum Lüften kann über die Handhebelstellung am Schiebeflügel das ANC-Lüftungsmodul aus der Wand herausgefahren werden.


Schalldämmung durch Absorption

Schallabsorbierende Außenfassaden können einen wesentlichen Beitrag leisten, Lärmausbreitung im urbanen Raum zu reduzieren. Sie nehmen im Gegensatz zu üblichen Bauteilen den Schall auf, statt ihn zu reflektieren. Mit schallabsorbierenden Bauteilen kann ein Schallabsorptionsgrad bis zu 80 Prozent erreicht werden.

In einer Studie zeigt Schüco vier Lösungen, mit denen sich absorbierende Elemente gestalterisch in die Gebäudehülle integrieren lassen. Beispiel eins ist die Schüco Fassade FACID Silence, ein in die Fassade integriertes Absorberelement. Beispiel zwei ist eine Lochblechverkleidung, die mit einem Absorptionsmaterial hinterlegt ist. Eine ebenso optisch ansprechende wie technisch funktionale dritte Variante ist die Schallabsorption mit mikroperforierten Lisenen. Als viertes Beispiel wird eine Sonnenschutz-Absorptionslamelle aus Lochblech vorgestellt, die auf dem Schüco Großlamellensystem ALB basiert.

Akustik-Planungstools

Mit SoundCal und Digital Acoustics Lab bringt Schüco demnächst zwei neue Planungstools zur Bestimmung der Schalldämmwirkung von Fenster- und Fassadenelementen auf den Markt. Damit lassen sich schnell auch für komplexe Elemente verlässliche Angaben von Schalldämmwerten ermitteln, geeignete Gläser vergleichen und die besten Kombinationen aus Rahmen und Verglasung ermitteln.

Die Akustiksoftware SoundCal berechnet für Schüco Fenster und Fassaden das bewertete Schalldämm-Maß Rw. Über eine Soundsimulation ist das Ergebnis auch hörbar. Grundlagen für die Berechnung sind DIN 4109-2:2016-07 und DIN EN 12354. Der in Abhängigkeit von Elementgröße und -teilung sowie von Profilsystem und Verglasung berechnete Wert dient der Planung.

Die Akustiksoftware Digital Acoustics Lab (DAL) ist eine cloudbasierte Softwareanwendung. Planer, Architekten, und Bauherren können mit ihr die Auswirkungen von Lärmübertragungen frequenzabhängig für verschiedene Schüco Fenster- und Fassaden ermitteln. Über eine Soundsimulation ist das Ergebnis auch hörbar. Der Vergleich verschiedener Fassaden und Verglasungssysteme erfolgt über den gesamten akustischen Frequenzbereich. Architekten können mit der Software ihre Fenster- und Fassadenspezifikationen prüfen und Bauherren die Leistungen für Projektausschreibungen.

Informationen zum Schüco Messeauftritt auf der BAU unter

www.schueco.de/bau

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XV Anniversary Celebration of LAB | Bioclinical Analytical Laboratory

This year we celebrated the 15th anniversary of LAB | Bioclinical Analytical Laboratoryfrom Spain. The know-how, experience and professionalism of each individual employee made this possible. The project continues growing.

On the occasion of the anniversary, a gala dinner was held at the Hotel Envía Golf de Almería. The entire team of the LAB, its founders, as well as other managers of  Spanish Tentamus Laboratories were part of the evening. The founders and CEOs of Tentamus Group Abgar Barseyten and Dr. Jochen Zoller also joined this special event.

Juan Ramírez Cassinello, Managing Director of LAB, opened the event by thanking the entire team for their dedication and enthusiasm. He mentioned M ª Elena Hernández, Technical Director and Deputy Managerof LAB, as an important supporter of the company. In addition, Juan Ramírez Cassinello identified the three core values on which his business strategy is based: Reliability, competence and effectiveness.

Then Jose Luis Martínez Vidal and Javier Martínez del Rio, (founding partners and managing directors of LAB during all these years) dedicated their gratitude to all the professionals who contributed to the development of the project. Finally, Abgar Barseyten concluded appreciating the entire team for the ascending development of the laboratory.

The dinner ended with an exciting raffle of many gifts among all LAB employees, music, good conversations and a "photocall" where everyone could share their moments of joy and pride in the team.

Once again, we would like to thank all LAB employees for their commitment and dedication.

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Tentamus appointed Keerthi Vardhan Reddy Vemula as Country CEO for India

Tentamus appointed Indian narrative Keerthi Vardhan “Reddy” Vemula as Country CEO for India. Reddy will be responsible for the operational management of Tentamus planned activities in India. Reddy has been working as a Business Development Manager for 9 years at QSI in Bremen and later at Tentamus Group. “I am very honoured by my appointment and thrilled to start with my new task. Having worked closely with the Indian clients and being Indo-German myself, I have seen the rapid development in safety and quality requirements of food and pharma. I am looking forward to develop these areas for Tentamus in my home country,” Reddy said, referring to his new role.

Thomas Krieger, the Indian Country Chairman, was likewise delighted. “With Reddy we have someone who deeply understands the Indian market as well as the global testing industry. We believe that together with Reddy, Tentamus will have a successful market entrance in 2019”.

Tentamus’ India Strategy foresees to develop testing capabilities for pharma and food in Delhi, Mumbai, Hyderabad, Chennai and Pune. Over the years, Tentamus has established strong relationships with food and pharma laboratories across India, which qualify as strategic partners for Tentamus’ India strategy. “We are still looking for a suitable partner in India. At the same time, we are looking at free land, where we could build a start-up lab. We would prefer a mix of a partnership with a local laboratory and an organic growth strategy. However, independent of the strategy, I am sure that Tentamus will set foot on Indian ground in 2019“, Country CEO Reddy said.

India will be Tentamus second largest single country market, after the Chinese market.

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Team Marburg celebrates victory at iGEM Giant Jamboree 2018 in the overgraduate section

At the 2018 iGEM Gaint Jamboree, the team of the University of Marburg won the Grand Prize in the overgraduate section with their project “VibriGens – Accelerating SynBio”. At the end of October the team received its award in Boston, USA. In response to the great demand, the students presented again their project on Tuesday 27th of November in front of a selected audience at Campus Marburg. The company BMG LABTECH supported the team by providing a CLARIOstar® microplate reader.

Over 200 interested participants attended the public lecture at the magnificent auditorium of the Philipps-University. Surrounded by ancient paintings and chandeliers, the team presented its award-winning work. Dr Silke Angersbach, who acted as contact person from BMG LABTECH and introduced the device to the students, attended the talk as well: „We are very pleased that we were able to support such a successful team. The students achieved fantastic results. Sincere congratulations“, said Dr Silke Angersbach.

The young scientists focused on the bacteria Vibrio natriegens as an alternative to E. coli bacteria. In their project, the team developed three different cell lines: VibriClone, VibriExpress and VibriInteract. The main advantage of these organisms is their rapid growth. Since Vibrio natriegens duplicate every seven minutes, experimental times can potentially be shortened, hence reducing lab costs. By awarding the team, the jury honours the project as forward-looking.

„The CLARIOstar was the key to the success of our project. We were able to generate foundational characterization data for genetic parts in V. natriegens, which is a crucial part for establishing
V. natriegens as the next workhorse for synthetic biology. By characterizing all the different parts, we were able to win the special prize categorie "best part collection" and in the end the Grand Prize of the iGEM competition“, said René Inckemann from Philipps-University Marburg.

iGEM (international Genetically Engineered Machine) is an annual international competition in synthetic biology. Through the participation young researchers will have the possibility to realize a scientific project on their own. The winners are announced during the „Giant Jamboree“ at MIT in Boston, USA.

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Renault Trucks D 2019: Reduziert Kraftstoffverbrauch um 7 Prozent

Renault Trucks präsentiert die Version 2019 der beiden Verteilermodelle Renault Trucks D und D Wide. Die neue Variante umfasst Verbesserungen im Bereich der Aerodynamik und des Fahrkomforts. Darüber hinaus sind die Fahrzeuge mit neuen Motoren der Abgasnorm Euro VI Stufe D ausgerüstet. Diese Neuerungen führen zu einer Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs um bis zu 7 Prozent im Vergleich zur vorherigen Fahrzeuggeneration.

Motoren gemäß Abgasnorm Euro VI Stufe D

Die 5-,8 und 11-Liter-Motoren entsprechen damit nun der Abgasnorm Euro VI Stufe D, die am 1. September 2019 in Kraft tritt. Darüber hinaus wurden die Motoren der Renault Trucks Modelle D und D Wide weiter verbessert. Ergänzend erhalten die Fahrzeuge einen Partikelfilter der neusten Generation.

Um den Kraftstoffverbrauch weiter zu reduzieren erhielten die 5- und 8- Liter Motoren eine überarbeitete Software. Außerdem wurden sämtliche Nebenaggregate überarbeitet. Dementsprechend wurden die Modelle Renault Trucks D und D Wide mit einem neuen Ölkühler sowie einer neuen Wasserpumpe mit reduziertem Durchfluss ausgestattet.

Optimierte Aerodynamik

Die aktuellste Erprobung, die Renault Trucks mit dem Versuchsfahrzeug Urban Lab 2 durchführte, hat gezeigt, dass eine optimierte Aerodynamik entscheidend zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs sowie der CO2-Emissionen bei Verteilerfahrzeugen beiträgt.

Um den Luftwiderstand und den damit verbundenen Kraftstoffverbrauch erheblich zu reduzieren, wurde die Aerodynamik der Fahrzeugmodelle Renault Trucks D und D Wide weiter optimiert. Die Version 2019 erhält folglich neue Seiten- sowie einen verstellbaren Dachspoiler. Dieser lässt sich dank seiner 12 verschiedenen Einstellpositionen jeder Art von Fahrzeugaufbau anpassen.

Sicherheit und Fahrkomfort

Für mehr Sicherheit und Fahrkomfort werden die Renault Trucks D und D Wide zukünftig mit einem neuen Fahrassistenzsystem ausgestattet. Der einstellbare Geschwindigkeitsregler (ACC) ermöglicht, für eine fließende Fahrweise bei hohem Verkehrsaufkommen, automatisch einen Mindestabstand zum Vorderfahrzeug einzuhalten. Dies kann vor allem die Ermüdung des Fahrers reduzieren. Der einstellbare Geschwindigkeitsbegrenzer (ASL) ist dabei ebenfalls integriert. Die Bedienelemente dieser beiden Systeme sind in ergonomischer Reichweite des Fahrers angebracht und ermöglichen so eine effiziente und sichere Fahrweise.

Diese Ausstattungen und Verbesserungen führen insgesamt zu einer Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs um bis zu 7 Prozent im Vergleich zur vorherigen Fahrzeuggeneration.

Die Renault Trucks D und D Wide 2019 stehen ab sofort zum Verkauf zur Verfügung. Sie sind kompatibel mit Biodiesel (optional bis zu 100 %) und werden auch in einer erdgasbetriebenen CNG-Version angeboten. Die Elektroausführung der beiden Fahrzeuge wird ab dem zweiten Halbjahr 2019 im Renault Trucks Werk in Blainville-sur-Orne in der Normandie gefertigt und stehen dann auch als Serienfahrzeuge zur Verfügung.

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Fernlinienbusse: Nach dem Boom kommt die Ernüchterung

  • Die Zeiten der starken Marktdynamik sind vorbei
  • 9 % Fernbus-Nutzeranteil in der deutschen Bevölkerung
  • Bahn nach wie vor am stärksten von einer Fahrtenverlagerung betroffen
  • Begrenzte Möglichkeiten der Preiserhöhung für Flixbus

Im sechsten Jahr der Marktliberalisierung ist es ruhiger geworden um das Thema Fernlinienbusse. Zu den Hochzeiten dynamischer Markt- und Anbieterentwicklung verging kaum ein Tag ohne Pressemeldung mit Neuigkeiten zu Angeboten, neuen Wettbewerbern, Linienausweitungen oder Aktionspreisen.

„Durch die Quasi-Monopolstellung, Kapazitäts- und Netzoptimierungen sowie Sättigungserscheinungen ist der Markt für Fernlinienbus-Reisen in Deutschland für die Wachstumsgeschichte von Flixbus nicht mehr ergiebig – die Kunden haben sich an das neue Angebot und niedrige Preise gewöhnt, das wahrgenommene Preis-Leistungsverhältnis ist gut“, betont Prof. Dr. Andreas Krämer als Co-Autor der Studie MobilitätsTRENDS 2018. Die Studie untersucht u.a. MobilitätsTRENDS bei Reisen ab 50 km für eine einfache Strecke.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

Die Zeiten der starken Marktdynamik sind vorbei

Nach der Marktliberalisierung (2013) hat sich in den folgenden Jahren bis 2015 eine dynamische Entwicklung der Fernbusnutzung auf ca. 23 Mio. Fahrten pro Jahr ergeben. Dies liegt vor allem am Einstieg neuer Player, einem raschen Kapazitätsaufbau und dem beginnenden Preiswettbewerb. Die Marktkonsolidierung 2015/16 (Übernahme von Megabus und Postbus durch Flixbus, Ende von Berlin Linien Bus der Deutschen Bahn etc.) mit anschließender Quasi-Monopolstellung von Flixbus hat zunächst zu einer Kapazitätsdrosselung geführt. Infolgedessen kam es bei innerdeutschen Reisen in 2016 zu einem leichten Fahrtenrückgang. Stärkere Wachstumsraten ergeben sich in letzter Zeit im Wesentlichen durch den Ausbau internationaler Verbindungen. Gleichzeitig wird das Netz innerhalb Deutschlands weiter optimiert. Dies führt zu einer stärkeren Konzentration auf Kernrelationen zwischen den wichtigsten Städten. So liegt z.B. die Anzahl der täglich verfügbaren Verbindungen auf der Strecke Berlin–Dresden bei 144 (Bahn: 74), während dies für die Strecke Gießen–Freiburg nur 4 Verbindungen (Bahn: 46) sind.

9 % Fernbus-Nutzeranteil in der deutschen Bevölkerung

Teilweise wird in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt, dass jeder vierte Deutsche den Fernbus mindestens einmal pro Jahr nutzt. Im Rahmen einer großangelegten, als repräsentativ bezeichneten Studie wurde im Januar 2018 ein Nutzeranteil von 28 % (Zielgruppe ab 16- Jährige deutschsprachige Wohnbevölkerung) ausgewiesen. Die eigene Studie MobilitätsTRENDS kommt hingegen auf einen Kundenanteil in der Bevölkerung von 9 %. Bei einer Bevölkerungszahl (ab 16 Jahre) von 69 Mio. entspricht dies absolut 6,2 Mio. Fernbuskunden. Wird die häufig genannte Zahl von 23 Mio. Nutzungen (beförderte Personen, die sich in ca. 12 Mio. Reisen umrechnen lassen) dazu in Beziehung gesetzt, ergeben sich knapp zwei Reisen pro Kunde und Jahr. Während sowohl die Fahrten- als auch die Kundenzahl seit 2016 leicht gestiegen ist, sind die Nutzerstrukturen nur wenig verändert: Die Busreisenden sind nicht nur jünger (58 % unter 40 Jahren), sondern auch sehr bahnaffin (53 % Bahn-Nutzeranteil; 14 % BahnCard-Besitzer) und verfügen vergleichsweise häufiger über keine oder eine eingeschränkte Pkw-Verfügbarkeit.

Bahn nach wie vor am stärksten von einer Fahrtenverlagerung betroffen

Während bei der Bewertung der Umweltwirkungen häufig auf die Substitutionseffekte zwischen privaten Pkw-Nutzungen und dem Fernbus fokussiert wird (darin kommt die Hoffnung zum Ausdruck, Fernbusse würden erheblich zur Entlastung der Verkehrs- und Umweltprobleme beitragen), zeigen die empirischen Untersuchungen durchweg, dass die stärksten Konkurrenzbeziehungen zwischen Bahn und Fernbus bestehen. In der aktuellen Untersuchungswelle von MobilitätsTRENDS geben 47 % der Fernbus-Kunden an, dass sie alternativ die Bahn (im Nah- und Fernverkehr) genutzt hätten. In den Nachbarländern Österreich und Schweiz ist das Ergebnis ähnlich. Wird der Pkw als alternatives Verkehrsmittel zum Fernbus genannt, so handelt es sich dabei nicht nur um den genutzten Privat-Pkw, sondern auch um Mitfahrgelegenheiten.

Begrenzte Möglichkeiten der Preiserhöhung für Flixbus

Die Entwicklung des Preisniveaus bei Reisen mit dem Fernbus wird im Untersuchungsansatz einerseits durch eine Recherche der günstigsten verfügbaren Preise (standardisierte Methodik auf Kernverbindungen) untersucht, anderseits durch die direkte Abfrage der gezahlten Preise bei den Nutzern. In beiden Fällen ist eine relative Erhöhung der Preise im Vergleich zu 2015/16 erkennbar. Aber: Mit einem Preis von ca. 5 Cent pro km werden die Preise des Wettbewerbers Bahnfernverkehr im Mittel weiterhin deutlich unterschritten. Besonders groß wird die Preisabweichung bei kurzfristigen Reiseentscheidungen, bei denen die Spar- und Super Sparpreise der Deutschen Bahn vergleichsweise teurer werden, während die Fernbuspreise sich entlang der Buchungsfrist kaum verändern.

Auf der anderen Seite steht der Fernlinienbus in direktem Wettbewerb zu Anbietern von Mitfahrgelegenheiten wie BlaBlaCar. Der eigenen Wettbewerbsanalyse zur Folge werden in 2018 Mitfahrgelegenheiten häufiger angeboten als vor 2 Jahren, wobei das Preisniveau der Mitfahrgelegenheiten ähnlich zum Fernlinienbus ist.

„Letztendlich sind die Preisspielräume für Flixbus begrenzt: Auch bei einem Marktanteil von deutlich über 90 % ergibt sich punktuell bei Reisen mit dem Fernbus ein signifikanter Wettbewerbsdruck, gleichzeitig machen Kapazitätserweiterungen von BlaBlaCar (mit im Mittel nur leicht höheren Preisen) Flixbus zusehend das Leben schwer“, resümiert Johannes Hercher, Vorstand der Rogator AG und Co-Autor der Studie.

Hintergrund der Studie: MobilitätsTRENDS ist eine Studie zur Ermittlung und Bewertung von Trends im Mobilitätsmarkt. Sie wird seit 2013 in Kooperation von der exeo Strategic Consulting AG und der Rogator AG durchgeführt. Grundlage der Untersuchung ist eine repräsentative Befragung von mehr als 4.000 Personen ab 18 Jahren in der deutschsprachigen Bevölkerung der DACH-Region.

Link zum Studienbericht: https://www.rogator.de/app/uploads/2018/12/Rogator_exeo_MobilitätsTRENDS-2018_Marktbericht-FLB_Pricing_Lab_181203.pdf

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Dualer Studiengang Betriebswirtschaft B.A. gewinnt die Thermo Fisher Scientific (Bremen) GmbH als neues Partnerunternehmen

Mit der Thermo Fisher Scientific (Bremen) GmbH reiht sich ein weiteres Unternehmen in die Runde der Partnerunternehmen ein, die gemeinsam mit der Hochschule Bremen (HSB) junge Talente im Dualen Studiengang Betriebswirtschaft B.A. (DSBW) ausbilden.

Durch die Kooperation mit der HSB ermöglicht die Thermo Fisher Scientific ihren Nachwuchskräften, sowohl den Abschluss ‚Bachelor of Arts‘ als auch einen Berufsabschluss als Industriekauffrau bzw. Industriekaufmann zu erlangen. Studieninteressierte können sich ab sofort für den Studienstart zum WS 2019/20 bewerben. Nähere Informationen über Inhalt und Verlauf des Studiengang unter: www.dsbw.hs-bremen.de.

Thermo Fisher Scientific ist mit einem Umsatz von mehr als 20 Milliarden US-Dollar und weltweit rund 70.000 Mitarbeitern Weltmarktführer im Bereich der Wissenschaft. Die Mission: den Kunden zu ermöglichen, die Welt gesünder, sauberer und sicherer zu machen. Das Unternehmen hilft seinen Kunden, die Forschung im Bereich Life Sciences zu beschleunigen, komplexe analytische Herausforderungen zu lösen, die Patientendiagnose zu verbessern, Medikamente auf den Markt zu bringen und die Laborproduktivität zu steigern. Mit den führenden Marken – Thermo Scientific, Applied Biosystems, Invitrogen, Fisher Scientific und Unity Lab Services – wird eine unerreichte Kombination aus innovativen Technologien, Einkaufskomfort und umfassenden Dienstleistungen geboten.

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Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Bauernverbandes, des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, des Deutschen Landkreistags und des Zentralverband des Deutschen Handwerks zu den von der BNetzA verkündeten Auktionsregeln zur 5G-Versteigerung

Der Deutsche Bauernverband, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der Deutsche Landkreistag sowie der Zentralverband des Deutschen Handwerks kritisieren die heute bekannt gewordenen Überlegungen der Bundesnetzagentur (BNetzA) für Versorgungsauflagen im Zusammenhang mit der Versteigerung von 5G-Frequenzen als völlig unzureichend. Es ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung – so die Verbände –, wenn die Mobilfunkbetreiber über die bislang vorgesehenen Versorgungsauflagen hinaus künftig auch verpflichtet sein sollen, entlang der Landstraßen und besonders intensiv genutzter Schienenstrecken jenseits der ICE-Verbindungen eine Versorgung mit 5G sicherzustellen. Damit halte die Bundesnetzagentur aber an ihrem Ansatz fest, Versorgungsauflagen nur für bewohnte Gebiete (Haushalte) und einen Teil der Verkehrswege vorzusehen. Notwendig sei dagegen ein wirklich flächendeckender Ausbau des neuen 5G-Netzes.

Mobilfunknetze sind für Unternehmen in der Stadt, im städtischen Umland und ganz besonders in den ländlichen Räumen das Standortthema Nr. 1. Die Anwender wissen, dass ihre künftige Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von einer tatsächlich flächendeckenden Verfügbarkeit hochleistungsfähiger digitaler Infrastrukturen abhängt. Beim flächendeckenden Ausbau der 5G-Mobilfunknetze reicht die gegenwärtige Fokussierung auf Haushalte, Schienen, Bundesautobahnen und bestimmte weitere Straßenkategorien nicht. Insbesondere die Unternehmen benötigen neben einer Glasfaseranbindung auch 5G für ihre Geschäftsmodelle – von der Landwirtschaft angefangen über digitale Anwendungen im Handwerk bis hin zu flächendeckenden Mobilitätskonzepten und den zahlreichen Bedürfnissen eines modernen Gesundheitswesens. Die intelligente Verknüpfung im Logistikbereich zum Beispiel stellt besondere Anforderungen an die enge Integration von 5G-Netzinfrastruktur und Unternehmenslösungen, die bis in die zahlreichen Unternehmensstandorte und in alle Straßen- und Wegenetze in der Fläche hineinreichen – zu Lande und zu Wasser.

Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse basiert auf gleichwertiger Infrastruktur. Es geht um die Wirtschaftskraft und damit die Lebensperspektiven von vielen Menschen in ländlichen Räumen. Deshalb sollten dort grundsätzlich die gleichen Anwendungen/Dienste möglich sein wie im städtischen oder stadtnahen Bereich. In den ländlichen Räumen, in denen der Markt allein zu keinen volkswirtschaftlich und gesellschaftlich erforderlichen Ergebnissen führt, müssen die Rahmenbedingungen (Versteigerungsdesign, Versorgungsauflagen, Förderung, Regulierung) so ineinandergreifen, dass hochleistungsfähiges Internet gewährleistet ist.

Der Deutsche Bauernverband, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der Deutsche Landkreistag sowie der Zentralverband des Deutschen Handwerks erwarten von der Politik, dass sie die Voraussetzungen für einen vorausschauenden und aufeinander abgestimmten Ausbau gigabitfähiger Infrastrukturen im Festnetz- und Mobilfunkbereich nochmals vertieft diskutiert, und dass dabei auch unkonventionelle oder neue Lösungsansätze in die Betrachtung einbezogen werden. Die Verbände haben dazu einen von dem renommierten „5G Lab Germany“ in Dresden erarbeiteten Verfahrensvorschlag vorgelegt, in dessen Ergebnis eine Versorgung der Fläche mit 5G-Mobilfunk mit Anbindung an das Glasfasernetz zeitnah und nicht zuletzt auch wirtschaftlich erreicht wird.

Der von den Verbänden initiierte Vorschlag des „5GLab Germany“ sieht eine zweistufige Versteigerung vor, bei der in einem ersten Durchgang die nicht lukrativen Gebiete den Mobilfunkanbietern zugeteilt werden. Diese müssen durch jeweils einen Anbieter hinreichend versorgt werden. Erst wenn alle betreffenden Gebiete aufgeteilt sind, dürfen die lukrativen Gebiete versteigert werden. Wenn die nicht lukrativen Gebiete versorgt sind, erhalten die Mobilfunkanbieter die Lizenzgebühren, die sie für die lukrativen Gebiete bezahlt haben, zurück. Die Erstattungsbeträge hängen vom Investitionsaufwand für die wirtschaftlich nicht lukrativen Gebiete ab (cash back).

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Edmund Optics® Announces 2018 Educational Award Recipients

Edmund Optics®, the premier provider of optical components, announces the recipients of its 2018 Educational Award program. This award is given in recognition of outstanding undergraduate and graduate optics programs in science, technology, engineering, and mathematics at non-profit colleges and universities worldwide.

The EO Educational Award Team evaluated hundreds of applications to select 20 global finalists. $45,000 USD in EO products will be awarded to the Gold, Silver, and Bronze winners in the Americas and Europe, in support of their research. The remaining finalists will all receive a $500 product matching grant to assist with their research. Additionally, the recipient of the Norman Edmund Inspiration Award, which is an additional $5,000 in EO products, is chosen from the 20 global finalists and best embodies the legacy of Edmund Optics’ founder, Norman Edmund.

Meet the Gold, Silver, and Bronze Award Recipients

In the Americas, the Gold Award of $10,000 in EO products was awarded to Yongmin Liu at Northeastern University, United States, for the development of ultra-thin metasurfaces to create a new type of augmented reality glasses with small form factor, wide field of view (FOV), high coupling efficiency, and suppressed chromatic aberration.

The Silver Award of $7,500 in EO products was awarded to Tyler Iorizzo at the University of Massachusetts Lowell, United States, for the development of an imaging device to identify nonmelanoma skin cancer.

The Bronze Award of $5,000 in EO products was awarded to Anthony LoCurto at Iowa State University, United States, for the development of a fluorescence microscope setup to detect microplastic levels for different water samples.

In Europe, the Gold Award of €7,000 in EO products was awarded to Dr. Stefan Kalies at Leibniz Universität Hannover, Institut für Quantenoptik, Germany, for a project that combines imaging and manipulation of cardiac aggregates or intestinal organoids to study regeneration with a micro-to-mesoscopic optical manipulation platform.

The Silver Award of €5,000 in EO products was awarded to Jamie Vovrosh at the University of Birmingham, United Kingdom, for a project that aims to make a portable quantum gravity gradiometer, turning a bulky and heavy lab-based system into a portable system, while maintaining the sensitivity achieved in the lab.

The Bronze Award of €3,000 in EO products was awarded to Alessandra Franceschini at the European Laboratory for Non-Linear Spectroscopy and University of Florence, Italy, for a project to build a novel dual-view inverted dual-slit confocal light-sheet fluorescence microscope for fast high-resolution imaging of centimetre-sized tissues.

Meet the Norman Edmund Inspiration Award Recipient

The Norman Edmund Inspiration Award was awarded to Zohreh Hosseinaee at the University of Waterloo, who submitted a project that focuses on developing novel optical imaging technology for non-contact, in-vivo imaging of stem cells in the human eye. Characterization of these cells and understanding their role in human corneal tissue could open new paths for developing therapies of corneal diseases. The ability to view these cells allows young researchers to develop technologies for differentiating healthy and diseased stem cells using optical methods such as fluorescent dyes, light absorption, and scattering properties (as these methods are accurate, fast, and mostly non-invasive). In addition, since stem cell therapy is one of the cutting-edge therapeutic approaches in ophthalmology, projects like Ms. Hosseinaee’s have the potential to inspire researchers and companies to develop optic-based therapeutic methods for targeted therapy specified on stem cells.

To learn more about the Educational Award recipients and their applications, please visit www.edmundoptics.com/award.

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