Nord-West-Bahn erhält Zuschlag für die S-Bahn Hannover

Der Zuschlag ist erteilt: Voraussichtlich ab Dezember 2021 stellt die Nord-West-Bahn den S-Bahn-Verkehr auf den zehn S-Bahn-Linien in der Region Hannover sicher. Das ist das Ergebnis der gemeinsamen Ausschreibung von Region Hannover, Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) und Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Damit steht 2021 ein Betreiberwechsel ins Haus. Insgesamt hatten sich vier Unternehmen beworben.

Die entsprechenden Beschlüsse hatten die zuständigen Gremien bereits im Mai 2018 gefasst. Anschließend gab es ein Nachprüfungsverfahren, in dem die Vergabekammer Lüneburg die Entscheidung der drei Aufgabenträger bestätigte und in der zweiten Instanz das OLG Celle den Zuschlagsstopp aufhob. Damit war der Weg frei für die Erteilung des Zuschlags. „Ein solches Vergabeverfahren lässt keinen Ermessensspielraum“, stellte Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover, klar. „Die Kriterien sind im Vorfeld definiert, am Ende bekommt der Bieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot den Zuschlag.“ Ausgeschrieben wurde eine Fahrleistung von 9,6 Millionen Zug-Kilometern pro Jahr – Vergleichszeitraum war das Jahr 2016. Der Auftrag an die Nord-West-Bahn umfasst 12,5 Jahre.

Mehr Sicherheit und mehr Komfort für die Fahrgäste: Das waren Ansprüche, die die Region Hannover, die LNVG und der NWL für die Ausschreibung formuliert hatten. So wird in jedem Zug ein Zugbegleiter mitfahren. Alle Züge werden barrierefrei zugänglich sein, auch im Fahrgastraum wird es nur im Bereich der Fahrerkabinen Stufen geben. In den stark nachgefragten Linien S1, S2 und S5 werden mehr Sitzplätze zur Verfügung stehen als bislang. Zudem wird jeder Zug mit WC und WLAN ausgestattet sein.

Aktuell ist DB Regio – jetziger Auftragnehmer der S-Bahn Hannover – mit insgesamt 68 Fahrzeugen unterwegs. Die Nord-West-Bahn wird überwiegend mit neuen Fahrzeugen an den Start gehen. 13 Fahrzeuge, die 2008 im Zuge der Ausweitung des S-Bahn-Netzes nach Hildesheim angeschafft und gefördert worden waren, werden wegen der Zweckbindung bis 2028 weiter in Betrieb sein. Zusammen mit den 64 neuen Fahrzeugen werden gegenüber heute 9 zusätzliche Einheiten im Einsatz sein. Und das umweltfreundlich ausschließlich mit Ökostrom.

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krz unterstützt elektronischen Rechtsverkehr

Die Stadt Bünde besitzt als erste Kommune in Nordrhein-Westfalen ein besonderes elektronisches Behördenpostfach (beBPo) und setzt dieses seit Mitte Oktober produktiv ein. Damit entspricht sie heute schon der Verordnung zum elektronischen Rechtsverkehr, die Städte und Gemeinden verpflichtet, ihre Kommunikation u.a. mit den Gerichten elektronisch abzuwickeln. Bei der Entwicklung, der Zuteilung und der Implementierung hat das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) sein Verbandsmitglied technisch und organisatorisch umfassend unterstützt.

Die elektronische Kommunikation zwischen Kommunen und Judikative ist seit dem 01.01.2018 über das sichere Netzwerk-Protokoll für Behörden OSCI möglich. Ab dem 01.01.2020 wird die Nutzung verpflichtend. Alle Gerichte haben mittlerweile den Zugang für diesen Kommunikationsweg eröffnet. Darüber hinaus ist im Bereich des Ordnungswidrigkeitengesetzes seit 01.01.18 ein solches Postfach vorzuhalten.

Bereits 2015 begann das krz zu untersuchen, inwiefern die elektronische Kommunikation der Kommunen mit der Judikative technisch umgesetzt werden könnte. Erste Lösungen konnten schon Anfang 2016 erfolgreich getestet werden. Die Stadt Bünde stellte sich sofort als Pilot zur Verfügung.

Damit waren der ostwestfälische IT-Dienstleister und sein Verbandsmitglied ihrer Zeit weit voraus. Um aus der technischen Lösung ein einsatzfähiges beBPo zu machen bedurfte es noch vieler Schritte von offizieller Seite. So musste das Postfach einerseits mit einer eigenen Funktionalität, der Rolle egvp_bebpo, in das Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) eingebettet werden, wofür jedoch zunächst die entsprechende Verordnung in NRW fehlte.

Als diese nötigen Schritte der Legalisierung geklärt waren, war es erforderlich, Bünde mit einer entsprechenden Rolle in den digitale Verzeichnisdienst der deutschen Justizbehörden (SAFE-Verzeichnis) einzutragen, doch dafür bestand in NRW noch keine sog. beBPo-Prüfstelle. Diese Stelle bescheinigt der Behörde ihre Identität. Zugleich wird mit dieser Bestätigung ein vertrauenswürdiger Herkunftsnachweis (VHN) ausgestellt, der die Verwendung einer qualifizierten elektronischen Signatur überflüssig macht.

Um die Sache voranzutreiben und um erste Erfahrungen zu sammeln übernahm das Justizministerium des Landes für drei Pilotkunden die Rolle der beBPo-Prüfstelle. Weitere interessierte Kommunen mussten zunächst vertröstet werden.

Der Antragsprozess verlief danach problemlos, die Bestätigung der Behördenrolle lag Anfang Juli vor. Aufgrund von danach auftretenden Problemen mit dem Zertifikatsbezug in der geplanten Lösung (Nutzung des VHN) wurde eine weitere Alternativlösung getestet.

Mit dem beBPo erfüllt Bünde als erstes einen neuen Standard, der die bisherige Übergangslösung für die elektronische Übermittlung ersetzt. Bis dato behelfen sich die Kommunen in NRW dadurch, dass sie das EGVP über denselben Kanal wie die Bürger benutzen, nur zusätzlich abgesichert durch den Einsatz von qualifiziert elektronischen Signaturen (QES). Der EGVP-WebClient wurde zwar schon für 2016 abgekündigt, aufgrund der Sicherheitsdiskussion rund um das Besondere Anwaltspostfach (beA) und der damit verbundenen Verzögerung bei dessen Einführung blieb er jedoch weiterhin nutzbar.

Am 04.10.18 wurde er nun endgültig abgeschaltet. Nach einem erfolgreichen letzten Test zwischen der Stadt Bünde mit dem Verwaltungsgericht Minden ist der Zugang zur elektronischen Kommunikation mit der deutschen Justiz mittels beBPo bei der Stadt Bünde damit genau zum richtigen Zeitpunkt eröffnet.

Nach diesem erfolgreichen Abschluss arbeitet das Kommunale Rechenzentrum daran, das besondere elektronische Behördenpostfach nun auch für andere Kommunen nutzbar zu machen sowie die Lösung produktiv in weitere Geschäftsprozesse seiner Verbandsmitglieder und Kunden einzubinden.

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Dörentrup erfüllt das eGovernment Gesetz NRW

Seit Ende Juli 2018 bietet auch die Gemeinde Dörentrup ihren Bürgerinnen und Bürgern Online-Dienste über das Bürgerservice-Portal (BSP) an. Damit wird das Portal bei 36 Verbandskommunen des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg /Lippe eingesetzt und damit bei allen, die die Fachverfahren des Herstellers nutzen. Das BSP ist ein Baustein, um dem digitalen Anspruch der heutigen Zeit gerecht zu werden, es unterstützt Kommunen ebenfalls, die gesetzlichen Anforderungen des E-Government Gesetz des Landes NRW zu erfüllen.

Das Bürgerservice-Portal des Herstellers AKDB wird seit 2014 vom krz angeboten und bietet den Bürgerinnen und Bürgern einen digitalen Zugang zu ihrer Kommune und ermöglicht dieser die vollständige elektronische Abwicklung von Verwaltungsvorgängen.

Mit diesem Portal stellte die AKDB Anfang 2011 eine mandantenfähige Portallösung bereit, die sich innerhalb von drei Jahren zur führenden eGovernment-Plattform entwickelt hat. Weit über 1000 Kommunen in 11 Bundesländern setzen mittlerweile auf das Bürgerservice-Portal und stellen ihren Bürgern medienbruchfreie, bis in die Fachverfahren integrierte Online-Verwaltungsprozesse zur Verfügung.

Unabhängig von Öffnungszeiten der Verwaltung können sich die Dörentruper Bürgerinnen und Bürger nun um viele offizielle Belange kümmern. Erleichtert wird dies durch das Bürgerkonto. In diesem erfasst der Beantragende einmal seine allgemeinen Daten, die in Folge immer automatisch in das jeweilig benötigte Formular z. B. bei der Beantragung einer Wohnungsgeberbestätigung eingefügt werden. Bereits in Planung ist die Einbindung des landesweiten „Servicekonto.NRW“ – nach einmaligem Registrieren wird dies den schnellen und bequemen Zugang auf Dienstleistungen der Verwaltungen überall im Land ermöglichen. Das Einrichten eines Bürgerkontos ist jedoch nicht verpflichtend für die Nutzung des Bürgerservice-Portals.

Auch für die Beschäftigten in der Verwaltung werden die Arbeiten flexibler. Die Behörde wird bei Eingang eines neuen Anliegens benachrichtigt und kann bequem in die Bearbeitung einsteigen. Anträge werden direkt und medienbruchfrei ins Fachverfahren integriert, so dass eine unkomplizierte Weiterbearbeitung im Backoffice unmittelbar erfolgen kann. Ein Anstehen im Bürgerbüro ist nicht mehr nötig.

Das krz unterstützt seine Kunden seit Jahren auf ihrem Weg zur digitalen Verwaltung. Sei es bei der Entwicklung der E-Akte und ihrer Anbindung an die Fachverfahren, seien es die Online-Bürgerdienste oder das Übergangsmanagement mit der Eigenentwicklung Schüler Online: Das Dienstleistungs- und Produktportfolio des Lemgoer IT-Dienstleisters hält ein umfangreiches Angebot für die Umsetzung des E-Government-Gesetz Nordrhein-Westfalen in den Kommunen, die ja vielfach auch als Ansprechpartner vor Ort im Auftrag des Landes handeln, bereit. 

Mit seiner BSI-Zertifizierung erfüllt das krz darüber hinaus die höchsten Standards in der IT-Sicherheit und im Datenschutz, die für diese über das Internet zur Verfügung gestellten Dienstleistungen und Verwaltungsabläufe gefordert sind. Bereits 2007 wurde das krz als erstes kommunales Rechenzentrum in Deutschland nach ISO 27001 auf der Basis von IT-Grundschutz durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert, die jüngste Re-Zertifizierung für weitere drei Jahre erfolgte 2018. Dieser Standard gilt für den vollständigen Betrieb des Rechenzentrums als Informationsverbund sowie für alle selbst genutzten oder für Kunden zur Verfügung gestellten Anwendungen und IT-Systeme. Seine Einhaltung wird durch eine neutrale Instanz wie dem BSI dokumentiert und bestätigt. Das schafft für Kunden und Geschäftspartner gleichermaßen Transparenz, Vertrauen und Sicherheit.

Das krz verfolgt jetzt das Ziel, das Angebot an Fachdiensten sukzessiv zu erweitern und seinen Verbandskommunen bei der Umsetzung der Anforderungen des E-Government-Gesetzes und der Onlinezugangsgesetze (OZG) zu unterstützen.

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it’s OWL: Projekte starten im Herbst

Das Technologie-Netzwerk it´s OWL startet ab Herbst mit neuen Projekten. Darin entwickeln Unternehmen und Forschungseinrichtungen Ansätze in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Digitale Plattformen, Digitaler Zwilling und Arbeitswelt der Zukunft. Darüber hinaus können sich Unternehmen für Transferprojekte bewerben, in denen sie gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung konkrete Herausforderungen der digitalen Transformation lösen. Das Land NRW stellt für Projekte Fördermittel im Umfang von 50 Millionen Euro zur Verfügung, mindestens die gleiche Summe kommt aus der Industrie. Insgesamt sollen im Spitzencluster bis 2022 Projekte im Umfang von 200 Millionen Euro umgesetzt werden. Neben der Landesförderung sollen dafür auch Bundes- und EU-Mittel genutzt werden.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart sagt: „it’s OWL steht europaweit für einen überaus erfolgreichen Technologietransfer mit Fokus auf die mittelständische Wirtschaft. Das Spitzencluster trägt maßgeblich dazu bei, die Möglichkeiten und Verfahren der Industrie 4.0 greifbar zu machen. Dank der Transferprojekte gibt es einen großen Innovationsschub für die ganze Region: Das Cluster öffnet wichtigen Branchen neue Perspektiven, schafft neue Angebote für Ausbildung und Studium und macht Arbeitsplätze zukunftsfähig.“

Prof. Jürgen Gausemeier, Vorsitzender des Clusterboards, zieht eine positive Zwischenbilanz und erläutert die neue Ausrichtung des Technologie-Netzwerks: „Die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei it´s OWL ist ein Erfolgsmodell. So sind in den vergangenen fünf Jahren beispielsweise rund 7.500 neue Arbeitsplätze in den Kernbranchen und sieben neue Forschungsinstitute entstanden, 34 Unternehmen wurden aus dem Spitzencluster heraus gegründet. Mit der Neuausrichtung von it´s OWL bieten wir Unternehmen einen Plattform, um die Potenziale der Digitalisierung zu erschließen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei geht es sowohl um die Entwicklung und Anwendung von neuen Technologien – beispielsweise in den Bereichen maschinelles Lernen, IT-Sicherheit und disziplinübergreifende Produktentwicklung. Aber auch um die Gestaltung der Arbeitswelt, Qualifizierungsangebote, neue Geschäftsmodelle und Unternehmensgründungen.“

Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl ergänzt: „it´s OWL gilt in Nordrhein-Westfalen und in Deutschland als Paradebeispiel, wie Unternehmen und Forschungseinrichtungen den digitalen Wandel in der Industrie gemeinsam angehen. Daher wird das Land die Projekte von it´s OWL mit 50 Millionen Euro und das Clustermanagement mit 3 Millionen Euro fördern. Die Bezirksregierung Detmold und der Projektträger Jülich stehen dabei den Projektpartnern beratend zur Seite. Die Erfahrungen aus der Zusammenarbeit und die Ergebnisse aus den Projekten sollen auch für andere Unternehmen und Regionen in ganz Nordrhein-Westfalen bereitgestellt werden.“

Maschinelles Lernen für die intelligente Produktion

Die 24 Kernunternehmen und sechs Hochschulen des Technologie-Netzwerks haben in einem Arbeitsausschuss in den vergangenen sechs Monaten fünf Projekte in den oben genannten Themenfeldern entwickelt. Dabei geht es beispielsweise um maschinelles Lernen in der Produktion. Ziel des Projekts ist es, dass Maschinen und Anlagen nicht nur auf einprogrammierte Muster reagieren, sondern aus Erfahrungen lernen. So können sie ihre Leistungsfähigkeit im Laufe ihrer Einsatzzeit verbessern und sich automatisch an sich ändernde Bedingungen anpassen. Sechs Unternehmen – darunter Miele – und vier Forschungseinrichtungen wollen dafür neue Methoden entwickeln und auf einer Plattform für weitere Unternehmen verfügbar machen.

„Durch maschinelles Lernen können wir die Produktivität und Effizienz unserer Produktion von Staubsaugern und Waschmaschinen erheblich steigern. Maschinenausfälle und Ausschuss werden vermieden. Der Einsatz von Energie und Materialien wird erheblich reduziert“, erläutert Dr. Stefan Breit, Geschäftsführer von Miele & Cie. KG. „Durch die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und den Hochschulen können wir schnell und zuverlässig neue Verfahren entwickeln und in die Anwendung bringen. Aktuelle Forschungsergebnisse aus den Hochschulen sind dafür genauso wichtig wie die Erfahrungen und Perspektiven der anderen Unternehmen.“

Digitale Plattformen und Digitaler Zwilling

In zwei weiteren Projekten geht es neun Unternehmen und vier Forschungseinrichtungen darum, die Potenziale digitaler Plattformen für kleine und mittlere Unternehmen auszuschöpfen. Hintergrund ist, dass der Anteil des digitalen Geschäfts im Maschinenbau kontinuierlich ansteigt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und ihren Kundenzugang zu erhalten, müssen die Unternehmen ihre Produkte immer stärker mit Services verzahnen. Durch digitale Plattformen können sie vom Auftragseingang über Produktion bis zur Logistik eine durchgehende Lösung für den Kunden anbieten.

Ein weiteres Projekt fokussiert die Entwicklung, die Nutzung und die Interaktion von digitalen Zwillingen. Darunter versteht man eine digitale Abbildung einer Maschine, welche die reale und virtuelle Welt miteinander verbindet. Die Abbildung im virtuellen Raum entsteht unter Einsatz von Daten, die beispielsweise durch Sensoren ermittelt werden. Mithilfe von digitalen Zwillingen können Maschinen und Anlagen über ihren gesamten Lebenszyklus dargestellt werden. So können beispielsweise schon während der Planung einer neuen Anlage digitale Simulationen genutzt werden, um die realen Abläufe zu optimieren.

Die Projekte werden derzeit beim Land beantragt. Bei positiver Bewertung sollen sie im Oktober starten. Zudem werden weitere Ausschreibungen veröffentlicht, bei der sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem Cluster mit Projektideen bewerben können.

Neue Arbeitsplätze und die Entlastung der Beschäftigten

Informations- und Kommunikationstechnologien halten zunehmend Einzug in die Produktion und die Entwicklungsarbeit. Dabei rücken insbesondere die sozialen Aspekte der Arbeitsplatzgestaltung in den Vordergrund. In einem weiteren it´s OWL-Projekt wollen Unternehmen gemeinsam mit Hochschulen und der IG Metall die Potenziale der Digitalisierung für die Arbeitswelt erschließen und in den Betrieben erproben. Dabei geht es um neue Ansätze von Führung und Personalentwicklung, Lernplattformen sowie die Benutzerfreundlichkeit von Assistenzsystemen. So wird bei Weidmüller beispielsweise erforscht, wie Augmented und Virtual Reality in der beruflichen Bildung eingesetzt werden können, um individualisiertes Lernen zu ermöglichen. 

„Auch in der digitalisierten Fabrik bleibt der Mensch im Zentrum. Um die Arbeitsplätze der Zukunft zu gestalten, müssen wir die Beschäftigten aktiv einbinden. Und ihnen vermitteln, welche Chancen die Digitalisierung bietet, neue Arbeitsplätze zu schaffen und den Menschen die Arbeit zu erleichtern“, erläutert Prof. Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld und Vorsitzende von Campus OWL.

„Die Hochschulen in OWL bringen aktuelle Forschungsergebnisse und Erfahrungen in die neuen it´s OWL-Projekte ein. Wir sehen uns als wichtige Partner für die Innovationsentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen – sowohl in den Ingenieurswissenschaften und in der Informatik als auch in den Sozialwissenschaften.“

Einen Überblick über neue Lösungen für die Gestaltung der Arbeitswelt bietet der Kongress „Faszination 4.0 – Arbeit“ am 3. September in der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld. Veranstalter sind die OWL GmbH, it´s OWL, die Bertelsmann Stiftung, OWL Maschinenbau und die Regionalagentur OWL. Das Spektrum reicht von neuen Technologien über Arbeiten im ländlichen Raum und beruflicher Bildung bis zu New Work.

Den Mittelstand beim digitalen Wandel unterstützen

Der erfolgreiche Technologietransfer in den Mittelstand ist ein Alleinstellungsmerkmal von it´s OWL. Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere – können in Transferprojekten mit einer Hochschule oder Forschungseinrichtung neue Technologien nutzen, um konkrete Herausforderungen der digitalen Transformation zu lösen. Prof. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer it´s OWL Clustermanagement, erläutert: „Die Transferprojekte bieten einen schnellen und einfachen Zugang zu neuen Technologien und aktuellem Forschungswissen. Die Wirkungen werden direkt im Betrieb sichtbar. So können Unternehmen wichtige Schritte auf dem Weg zur Industrie 4.0 gehen.“ Anwendungsbereiche sind beispielsweise die Einführung von Assistenzsystemen, Ansätze für maschinelles Lernen, neue Verfahren der Produktentwicklung oder die Entwicklung von Smart Services. Die Unternehmen erhalten für Transferprojekte eine Förderung zwischen 60 bis 80 Prozent der Gesamtkosten. Ein Unternehmen kann bis zu 60.000 Euro Fördermittel erhalten.

Dazu reichen Unternehmen gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung eine Projektskizze beim it´s OWL Clustermanagement ein, in der sie die geplanten Aktivitäten und Ergebnisse beschreiben und mit einem Angebot versehen. Nach Prüfung durch das Clustermanagement und die Bezirksregierung Detmold wird ein Gutschein ausgestellt, der nach Abschluss des Projekts ausgezahlt wird. Interessierte Unternehmen können sich bei der Entwicklung der Idee und der Vermittlung eines Forschungspartners durch die it´s OWL Clustermanagement GmbH und die Transferpartner von it´s OWL beraten lassen. Transferpartner von it´s OWL sind die IHK Ostwestfalen, die IHK Lippe, OWL Maschinenbau, InnoZent OWL und die OWL GmbH.

Neue Geschäftskonzepte für die intelligente Fertigung

Ein weiterer Schwerpunkt von it´s OWL ist die Entwicklung neuer Geschäftsideen in den Bereichen intelligente Fertigung und Digitalisierung. „Aus unseren Projekten werden viele Ansätze für Smart Services entstehen. In den nächsten fünf Jahren wollen wir 30 neue Geschäftsideen identifizieren und gemeinsam mit den Unternehmen und Hochschulen zu erfolgreichen Geschäftskonzepten ausarbeiten. Die Region und unser Cluster bieten dafür ein optimales Umfeld. Denn hier finden die Start-ups einen direkten Zugang zu ihren Kunden. Dabei wollen wir sie mit unserem Netzwerk unterstützen. Dadurch unterscheidet sich OstWestfalenLippe von anderen gründungsstarken Regionen wie beispielsweise Berlin, wo zwar viele Gründer sind, aber keine realen Kunden,“ verdeutlicht Günter Korder, Geschäftsführer it´s OWL Clustermanagement GmbH.

Mit dem Innovationslabor OWL der vier Hochschulen sowie Initiativen wie garage33 (Paderborn), Innovationszentrum Campus Bielefeld, knOWLedgeCube (Lemgo), Founders Foundation (Bielefeld) und Denkwerk (Herford) finden Start-ups in OWL zudem eine hervorragende Unterstützung. Und der Technologiefonds OWL und die Business Angels OWL bieten Zugang zu Wachstumskapital.

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Kaiserslauterer Physiker verändern atomare Wechselwirkung in ultrakalter Materie

Physikern der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) um Professor Dr. Herwig Ott ist es erstmals gelungen, die Wechselwirkung zwischen zwei Atomen in ultrakalter Materie mit Hilfe von sogenannten Rydbergmolekülen zu verändern. Diese erst kürzlich entdeckten großen Moleküle bestehen aus nur zwei Atomen, deren Bindungsmechanismus nicht mit gängigen chemischen Modellen beschrieben werden kann. Sie besitzen außergewöhnliche Eigenschaften wie etwa eine große Bindungslänge. Die Studie wurde nun in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht.

Wechselwirkungen sind der fundamentale Baumeister unserer Welt. Nicht nur im sozialen Leben, sondern auch in der Materie, die uns umgibt. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts stellte der Physiker Ernest Rutherford fest, dass selbst Gold zu über 99 Prozent aus Nichts besteht. Erst die Wechselwirkung einzelner Teilchen macht Materie zu dem, was sie ist. Sie sorgt dafür, dass unsere Welt im Innersten zusammenhält.

Dies gilt nicht nur für unsere Alltagswelt, sondern auch für die Welt der Quantenphysik. Um Quanten-Phänomene zu erforschen, setzen Physiker oftmals auf ultrakalte atomare Gase. „Hierbei herrschen Temperaturen um den absoluten Nullpunkt, rund -273 Grad Celsius“, sagt Professor Dr. Herwig Ott, der an der TUK zu ultrakalten Quantengasen und Quantenatomoptik forscht. „Das Verhalten der atomaren Gase wird dabei von der Wechselwirkung zwischen den Atomen bestimmt.“ Experten sprechen in diesem Zusammenhang auch von einem quantenmechanischen Streuprozess. „Für die Wissenschaft sind solche Gase bei der Erforschung von quantenmechanischen Effekten von großer Bedeutung, weil sich diese Wechselwirkungen im Labor verändern lassen“, fährt der Professor fort.

Bei der Materie, die uns im Alltag umgibt, ist das in der Regel nicht der Fall. „Die Wassermoleküle in einem Glas Wasser zum Beispiel haben immer dieselbe Wechselwirkung und die Frage, was wären die Eigenschaften von Wasser, wenn sich die Wassermoleküle doppelt so stark anziehen würden, lässt sich experimentell nicht beantworten“, so der Physiker.

Den Wissenschaftlern um Professor Ott ist es nun erstmals gelungen, die Wechselwirkung zwischen ultrakalten Atomen mit Hilfe sogenannter Rydbergmoleküle zu verändern. Die Idee für den Versuch: Zwei Atome, die zusammenstoßen, werden kurzzeitig mittels eines Laserstrahls in einen Zustand versetzt, der einem Molekül entspricht. „Dadurch verbringen sie eine längere Zeit beieinander“, erläutert der Professor. „Dies verändert den quantenmechanischen Streuprozess zwischen den beiden Atomen und damit auch die Wechselwirkung zwischen ihnen.“

Im Experiment konnten die Kaiserslauterer Forscher dies jetzt beobachten: Dazu haben sie aus zwei Rubidium-Atomen ein Rydbergmolekül „gebaut“. Diese Form der Moleküle wurde erst vor wenigen Jahren entdeckt. Es handelt sich hierbei um Moleküle, die so groß wie Viren sein können, aber nur aus zwei Atomen bestehen. In der Regel sind Moleküle, die aus zwei Atomen bestehen, wesentlich kleiner. Im Gegensatz zu bislang bekannten Bindungen, bei denen sich zum Beispiel zwei Atome jeweils ein Elektron teilen, wirkt hier ein anderer Mechanismus: Ein Elektron weist zum Atomkern nur eine sehr schwache Bindung auf und befindet sich auf einer äußeren Elektronenbahn, es ist in einem sogenannten Rydbergzustand. Das zweite Atom erfährt nun eine quantenmechanische Wechselwirkung mit dem Elektron und es entsteht eine schwache Bindung zwischen den beiden Atomen.

„Diese Moleküle zeichnen sich durch eine Reihe außergewöhnlicher Eigenschaften aus“, sagt der Professor, „wie etwa ihre extrem große Bindungslänge von einigen hundert Nanometern sowie ihre sehr großen elektrischen Dipolmomente.“ Darunter versteht die Wissenschaft die Tatsache, dass Moleküle eine räumlich getrennte positive und negative Ladung besitzen können.

Die Ergebnisse der Kaiserslauterer Wissenschaftler ermöglichen es zum einen, die Wechselwirkung in nahezu jedem ultrakalten Gas zu ändern. Zum anderen eröffnen sie auch neue  Anwendungsmöglichkeiten wie die direkte Kontrolle von Mehrteilchenwechselwirkungen. „Aber auch Wechselwirkungen mit längeren Reichweiten als bislang möglich lassen sich so künftig induzieren“, nennt der Physiker als weiteres Beispiel. „Damit könnten in Zukunft neuartige Materiezustände in ultrakalten Gasen realisiert werden.“

Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht: „Experimental realization of a Rydberg optical Feshbach resonance in a quantum many-body system“; O. Thomas, C. Lippe, T. Eichert & H. Ott

DOI: https://doi.org/…

Finanziert wurde die Arbeit durch das Landesforschungszentrum Optik und Materialwissenschaften, kurz OPTIMAS, die Graduiertenschule „Materials science IN MainZ“ (MAINZ) sowie die beiden Sonderforschungsbereiche „Condensed Matter Systems with Variable Many-Body Interactions“ und „OSCAR – Open System Control of Atomic and Photonic Matter“.

Ein Foto des Experiments gibt es unter https://idw-online.de/…. Das Foto darf im Rahmen der Berichterstattung frei verwendet werden. Bitte geben Sie die Quelle an.

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Für „mitdenkende“ Technik viele Funktionen auf kleinstem Raum bündeln – 3D Druck ermöglicht völlig neue Herangehensweisen und Einsatzgebiete

„Mitdenkende“ Technik, wie sie zunehmend in Autos, Maschinen, medizinischen Anwendungen oder den eigenen vier Wänden Einzug hält, benötigt funktionierende Datenströme. „Die Integration von Sensorik in 3D-gedruckte Elemente bietet optimale Möglichkeiten, Daten zuverlässig und schnell an Ort und Stelle zu erheben. Auf minimalem Raum kann eine hohe Funktionalität erreicht werden. Wir beginnen gerade erst, diese Potenziale zu erschließen und wollen uns in Erfurt zum aktuellen Stand der Forschung sowie der Anwendung austauschen. Dafür haben wir das bisherige Forum 3D-gedruckte Elektronik neu konzipiert und rücken das Thema Funktionalität in den Vordergrund“, erklärt Wolfgang Mildner. Der Inhaber des Technologiedienstleisters für gedruckte Elektronik MSWtech verantwortet die inhaltliche Ausrichtung des Forums 3D-gedruckte Elektronik & Funktionalität am 6. Juni 2018 zur Rapid.Tech + FabCon 3.D in der Messe Erfurt.

Die Möglichkeiten der Funktionsintegration werden anhand verschiedener Anwendungen dargestellt. Beispielhaft für die Medizintechnik ist die Miniaturisierung von Analysegeräten (lab-on-a-chip), u. a. um den Verbrauch kostenintensiver und umweltbeeinträchtigender Chemikalien zu senken. Mittels additiver Verfahren lassen sich Bohr- und Ätzvorgänge für Mikrokanäle günstig realisieren. Um dennoch hohe Messgenauigkeiten zu erhalten, wird die Oberfläche in den Kanälen durch Fasereinlagerung vergrößert und deren lichtabsorbierende Wirkung genutzt. Ergebnisse dieser Untersuchungen präsentiert die Universität Duisburg-Essen im Forum.

Wie sich 3D-gedruckte lichtleitende Strukturen in Sensor- und Kommunikationskomponenten einbetten lassen und für verschiedene Industrieanwendungen genutzt werden, darüber berichten Forscher der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU stellen die Integration beweglicher und sensorischer Elemente in additiv gefertigten Bauteilen am Beispiel eines Greifers für die Automatisierungstechnik vor. Dass es bereits möglich ist, verschiedene Fertigungsverfahren wie 3D-Druck, Druck von Elektronik sowie Bestückung von SMT-Bauteilen in einer Maschine zu kombinieren und  mechatronisch integrierte Baugruppen (3D-MID) herzustellen, ist Inhalt eines Vortrags der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Die Wissenschaftler am dortigen Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik erzeugen u. a. 3D-Funktionsstrukturen, mit denen völlig neuartige hochfrequenztechnische Funktionen realisiert werden können, z. B. für IoT-Anwendungen. Mittels MID-Technologie werden auch am Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM additiv gefertigte Bauteile funktionalisiert. Verdeutlicht wird der Prozess u. a. an einem additiv gefertigten Füllrohr mit integrierter Füllstandssensorik.

Den aktuellen Stand zur vollständig im 3D-Druck erzeugten Elektronik stellt das deutsche Unternehmen Neotech AMT vor. Wie man der Multi-Material-Herausforderung für 3D-gedruckte Elektronik begegnet, wird von Nano Dimension aus Israel vorgetragen.

Das Forum 3D-gedruckte Elektronik & Funktionalität ist Teil der Internationalen Messe und Konferenz für additive Technologien Rapid.Tech + FabCon 3.D vom 5. bis 7. Juni 2018 in der Messe Erfurt. Die Veranstaltung feiert in diesem Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum. Sie findet seit 2004 in Erfurt statt und ist damit einer der internationalen Vorreiter für die 3D-Druck Technologien. Zum umfangreichen und in dieser Form einmaligen Programm der Kongressmesse gehören die Anwendertagung und das Forum AM Science, jeweils am 6. und 7. Juni. Neu auf der Agenda steht an beiden Tagen das Forum Medizin-, Zahn- und Orthopädietechnik. Ebenfalls erstmals im Programm ist das Forum Recht am 5. Juni. An diesem Tag finden außerdem die Foren Additive Lohnfertigung, Konstruktion, Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau sowie Automobilindustrie statt. Am 6. Juni laden das Forum 3D Metal Printing und am 7. Juni das Forum Luftfahrt ein und runden das hochkarätige Kongressprogramm der drei Messetage ab.

Die 3D-Druck Community trifft sich erneut an allen drei  Tagen zur 3D Printing Conference. Neben Trendthemen und technischen Innovationen präsentieren die Referenten auch Einblicke hinter die Kulissen ihrer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit sowie von ausgerichteten Wettbewerben. Die Themenauswahl erstreckt sich von der Start-Up Finanzierung über Digital Fabrication bis hin zu Bildungsthemen. Beim Start-Up-Award werden wieder die innovativsten Gründer und bei der 3D Pioneers Challenge die besten Designideen gesucht.

Mehr als 200 Aussteller werden in der ausgebuchten Messe die neuesten Entwicklungen, Produkte und Leistungen rund um das Additive Manufacturing vorstellen.

2017 kamen 4.800 (2016: 4.500) Fachbesucher und Kongressgäste sowie 207 Aussteller (2016: 176) aus 13 Ländern zur Rapid.Tech + FabCon 3.D nach Erfurt.

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Der Weg zur digitalen Kommune

Auf der CEBIT stellt das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe vom 12. bis 15. Juni 2018 seinen Weg zu onlinebasierten, sicheren und zeitgemäßen E-Government-Lösungen vor. Der Lemgoer IT-Dienstleister präsentiert sich auf dem Stand des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen in Halle 14/44 und erläutert hier die gemeinsam mit Verbandskommunen entwickelte „Digitalisierungsstrategie 2020“.

Beim Wandel der öffentlichen Verwaltung ist Digitalisierung nicht Kür, sondern Pflicht – unser Alltag ist längst digital. Dieser Wandel bietet viele Chancen, wichtig dabei ist jedoch, dass Verwaltungsabläufe selbst hierzu verändert und neu gedacht werden müssen.

Um das krz-Angebot auf die Anforderungen der Kommunen abzustimmen, wird aktuell der Digitalisierungsgrad von acht Referenzkommunen untersucht. Mit fachkundiger externer Begleitung erarbeiten der IT-Dienstleister und die Zweckverbandsmitglieder daraus gemeinsame Ziele und Handlungsempfehlungen für eine zeitgemäße bürgernahe Verwaltung.

Das Projekt beginnt mit einer systematischen Bestandsaufnahme aus der Innen- wie auch der Außensicht. In die Analyse der Daten auf Basis von Referenzgrößen anderer Kommunen bringt das beratende Institut seine Expertise aus vorherigen systematisierten Erhebungen ein und berücksichtigt gleichzeitig die Besonderheiten vor Ort. Die Bewertung zieht dabei so unterschiedliche Einflussfaktoren wie Gesetzesanforderungen, Zielsetzungen in der Verwaltung, Wünsche der Kunden vor Ort oder politische Beschlüsse in Betracht. Auch parallele Entwicklungen zur Modellregion OWL werden hier einbezogen.
Aufgrund der Ergebnisse werden sowohl individuelle als auch kollektive Handlungsempfehlungen erarbeitet. Dabei werden Faktoren wie Aufbau- und Ablauforganisation sowie technische Gegebenheiten in den Kommunen ebenso berücksichtigt wie E-Government-Investitionen, E-Government-Strategie und nicht zu vergessen die konkrete Bedarfslage vor Ort.

Das krz arbeitet schon seit vielen Jahren an Lösungen zur digitalen Transformation. Der Anspruch ist dabei, nicht nur die Kommunikation von Bürgerschaft und Unternehmen zur Verwaltung digital zu gestalten, sondern diese in einen medienbruchfreien Ablauf zu integrieren, der gleichzeitig die Prozesse in den Kommunen vereinfacht.

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Mit Employer Branding gegen den Fachkräftemangel

Für viele Unternehmen ist die Personalsuche aktuell ein sehr schwieriges und leidiges Thema, da sie nicht wissen wie sie als Unternehmen potenzielle Bewerber auf sich aufmerksam machen können. An dieser Stelle bietet Werbeagentur 21 Unterstützung an: Die Agentur aus Lemgo (Lippe) nutzt Employer Branding bzw. Arbeitgebermarketing, um Unternehmen für qualifizierte Fach- und Führungskräfte oder auch Auszubildende interessant zu machen und aus der Masse an möglichen Arbeitgebern herauszustechen.

Die Werbeagentur entwickelt für Unternehmen eine eigene und individuelle Arbeitgebermarke, mit der sie sich im großen Bewerbermarkt als attraktiver Arbeitgeber positionieren können und so für Aufmerksamkeit sorgen. Hierbei werden nicht einfach Mitbewerber nachgeahmt, sondern eigene Unternehmensstärken betont und hervorgehoben. Jobsuchende sollen auf diese Weise einen positiven Mehrwert des Arbeitgebers sehen und Lust darauf bekommen sich dort zu bewerben.

Um genau dieses Ziel zu erreichen kommt Werbeagentur 21 zu Ihnen „ins Haus“ und macht sich dort erstmal ein Bild vom Unternehmen als Arbeitgeber. Das Team führt Gespräche mit der Geschäftsleitung, aber auch gerne mit Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen und Auszubildenden, die selbst berichten können, warum sie gerne dort arbeiten und was sie an ihrem Arbeitgeber besonders gut finden. Aus diesen Informationen entwickelt die Agentur moderne, frische und kreative Ideen sowie Verbesserungsvorschläge und erstellt eine Konzeption, die genau zum Unternehmen, seinen Mitarbeiter und Werten passt.

Großen Wert legt Agentur-Inhaber Christian Kugelmann auf eine individuelle und persönliche Beratung und Betreuung: „Viele Firmen haben selbst keine Zeit sich näher mit dem Employer Branding zu beschäftigen. Dennoch ist ihnen bewusst, wie wichtig dies ist, um gute und motivierte Mitarbeiter zu finden. Denn nur mit diesen kann ein Unternehmen weiter wachsen und Erfolg haben. Eine gemeinsame Planung hilft beiden Seiten das Thema Personalsuche stressfrei und vor allem erfolgreich zu meistern.“

Weitere Informationen zum Thema Employer Branding erhalten Sie unter:
https://werbeagentur21.de/….

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Mit visueller Kommunikation überzeugen

Um als Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen und sich von der Konkurrenz abzuheben, kommen Sie in der heutigen Zeit nicht an einer auffälligen visuellen Kommunikation vorbei: Zu guter Werbung gehören ansprechende Bilder und Videos. Egal ob Website, Flyer, Image-Broschüre oder Social-Media-Auftritt – ohne hochwertige Fotos und Videos mit einer aussagekräftigen Bildsprache bleibt den Kunden oder potenziellen Interessenten kaum etwas in positiver Erinnerung. Das Team der Werbeagentur 21 aus Lemgo produziert für Sie eindrucksvolle Fotos, Videos und Drohnenvideos.

Besonders ein Drohnenvideo bietet Unternehmen die Möglichkeit sich mal aus einer ganz anderen Perspektive darzustellen. Mit dem Einsatz einer Kameradrohne werden Aufnahmen in höchster Qualität und aus spektakulären Positionen aufgenommen, die ein Kamera-Kran nicht erreichen kann. Die Drohne ist klein, wendig und schnell einsatzbereit. Sie erreicht gut schwer zugängliche Orte und arbeitet unabhängig vom Blickwinkel. Eine Drohne ermöglicht Ihnen neue, ungewöhnliche Eindrücke und sorgt so für beeindruckende Luftvideos aus der Höhe.

Werbeagentur 21 produziert Ihnen auch Videos in anderer Form, die in Ihrem Marketing-Plan nicht fehlen sollten, wie zum Beispiel Imagevideos, Produktvideos, Social-Media-Clips oder Dokumentationen. Dem steigenden Potenzial von Videos liegt vor allem das Wachstum von Smartphones, Tablets und mobilen Endgeräten zugrunde. Praktisch überall werden (potenzielle) Kunden von Videos angesprochen. Durch Videos auf der Website oder in den Social-Media-Kanälen steigt die Besuchszeit sowie Verweildauer der Nutzer – das hat ebenfalls positive Auswirkungen für die Suchmaschinen wie Google.

Selbstverständlich produziert Werbeagentur 21 auch aussagekräftige Fotos für Sie, wie beispielsweise Portraitaufnahmen von Mitarbeitern, individuelle Produktfotos, eindrucksvolle Stimmungsbilder oder kreative Momentaufnahmen. Die Fotos können entweder bei einem Shooting in Ihrem Unternehmen, bei einem Referenzkunden vor Ort oder auf einer Messe gemacht werden. Zusätzlich bietet das eigene Fotostudio der Agentur ausreichend Platz und eine gute Möglichkeit, um zu fotografieren. Dort stehen wechselbare Hintergründe und eine hochwertige Ausstattung zur Verfügung – egal bei welchem Wetter.

Weitere Informationen zur Fotografie und Videoproduktion von Werbeagentur 21 erhalten Sie unter: https://werbeagentur21.de/… oder https://werbeagentur21.de/….

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Die nächste Stufe der Digitalisierung in der Steuerberatung

ADDISON move on, die Eventreihe zur Digitalisierung in der Steuerberatung, findet am 19. April 2018 in Berlin und am 26. April 2018 in Köln statt. Unter dem Titel „To the next level“ geht es um wegweisende Trends und wichtige innovative Produktneuankündigungen. Gezeigt wird die nächste Version der Online-Collaboration-Plattform ADDISON OneClick mit neuen Applikationen für Steuerberater und Mandanten.

Als die „ADDISON move on“-Reihe vor vier Jahren startete, war Digitalisierung noch ein Randthema in der Steuerberatung. Heute gibt es kaum eine Branchenveranstaltung, in der nicht über Digitalisierung geredet wird. ADDISON move on erhebt nicht nur den Anspruch, das Original zu sein, sondern auch immer einen Schritt weiter zu gehen. Bei ADDISON move on 2018 wird der nächste Level der digitalen Transformation mit innovativen Produktneuankündigungen für die Steuerberatung präsentiert.

Bereits heute nutzen rund 5.000 Steuerkanzleien die ADDISON OneClick-Plattform und arbeiten dabei mit über 50.000 Mandanten online zusammen. Das bedeutet Prozessvereinfachung im Stil der Steuerberatung 4.0: Kassenbücher und andere Erfassungsbücher werden online geführt, komplette Geschäftsprozesse durch Kollaboration via Cloud digital unterstützt. Mit dem Ergebnis, dass Arbeitszeit sowohl bei den Mandanten als auch bei den Steuerberatern eingespart wird, detaillierte Auswertungen zeitnah zur Verfügung stehen und Steuerberater intensiver ihre Kernkompetenz zur Geltung bringen können ─ die Beratung ihrer Mandanten.“

„Auf unseren Veranstaltungen in Berlin und Köln zeigen wir den nächsten Level der Digitalisierung in der Steuerberatung“, sagt Andreas Hermanutz, in der Geschäftsführung von Wolters Kluwer Software und Service zuständig für Produktmanagement und -innovation sowie Marketing. „Dort besteht die Möglichkeit, die entscheidenden digitalen Trends in der Steuerberatung kennenzulernen und die fortschrittlichsten Technologien und deren Bedeutung im Kanzleialltag zu erleben.“

Die Keynote hält Dr. Steffi Burkhart, Psychologin und Erfolgsautorin. Als „Sprachrohr der Generation Y“ spricht sie über neue Denk- und Verhaltensmuster und ihre Bedeutung für das Unternehmen „Kanzlei“ ‒ beispielsweise bei der Suche und Motivation von Mitarbeitern oder Mandanten. Online-Pionier André Kwakernaat gewährt Einblick in das europäische Forschungslabor von Wolters Kluwer. Er erklärt, was in Zukunft das Potenzial hat, die Steuerberatung zu revolutionieren.

Veranstaltungsdaten:

19. April 2018 Berlin Radialsystem V
26. April 2018 Köln E-Werk

Die Veranstaltungsreihe „ADDISON move on“ wird von den Steuerberaterverbänden in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen und Westfalen-Lippe empfohlen.

Webseite zur Veranstaltung mit Anmeldemöglichkeit: www.addison.de/move-on

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