SAP-Lizenzmanagement: Den Worst Case verhindern

  • Die häufigsten Fragen bei der SAP-Lizenzvermessung
  • Überblick über die eigene SAP-Lizenzlandschaft
  • Tools zur SAP-Lizenzvermessung

In der Lizenzierungspraxis war es bisher meist üblich, sich bei der Auswahl der Lizenzen nach den Funktionen der User zu richten. Logischerweise gab es deswegen bei geringem Funktionsumfang auch die günstigste Lizenz. Dieses Kaufverhalten möchte SAP nun ändern.

Die indirekte Nutzung und das neue Preismodell von SAP sorgen aktuell für Gesprächsstoff zur SAP-Lizenzierung. Vielen dürfte noch unbekannt sein, dass SAP nach dem nächsten Update ihrer Lizenzvermessungssoftware vollständige Transparenz zur indirekten Nutzung in SAP-Systemen bekommen wird. Was ist also zu tun, um nicht deutlich nachzuzahlen?

Bisher sprach man dann von indirekter Nutzung, wenn SAP-Technologie unlizenziert für einen produktiven Mehrwert genutzt wurde. Die Definitionen, was genau diesen Mehrwert darstellt, waren dabei aber sehr unterschiedlich. Teilweise wurde schon die Informationsbereitstellung aus dem SAP-System als indirekte Nutzung angesehen und musste als solche lizenziert werden.

Die häufigsten Fragen bei der SAP-Lizenzvermessung

Die Lizenzvermessung ist grundsätzlich eine lästige Aktivität, schon deshalb, weil sie einen aus dem Tagesgeschäft reißt und Unkalkulierbarkeit im Kostenbereich darstellt. Somit ist die häufigste Frage: Bin ich dieses Mal ausreichend lizenziert oder stehen wieder Nachzahlungen an? Im administrativen Bereich fragt man sich, ob über das Jahr alles richtig eingestellt wurde und man nicht gegen Compliance-Richtlinien verstößt, die ja gern mal von Jahr zu Jahr wechseln können.

Tools zur SAP-Lizenzvermessung

Tools zur SAP-Lizenzvermessung versprechen eine kontinuierliche Optimierung und eine vollständige Kostenkontrolle. Kann ein solches Versprechen, denn überhaupt zu 100% gelten und gibt es noch Unternehmen, die bei Lizenzvermessungen manuell vorgehen?

„Wer in der SAP-Welt, gerade beim Thema Lizenzen, in Schwarz/Weiß denkt, kennt SAP schlecht. Ein 100-Prozent-richtig gibt es nicht. Die Lizenzbedingungen waren, sind und werden wohl auch weiterhin mit einem ordentlichen Graubereich versehen sein. SAP bemüht sich leider nur halbherzig um Transparenz", so Peter Rattey, Geschäftsführer der Voquz Labs GmbH.

Umso mehr Transparenz benötigt man als Kunde in seinen Lizenzlandschaften und da ist die Verwendung von Software unabdingbar. Eine volle Kostenkontrolle ohne Software ist eigentlich bei diesem komplexen Thema nicht möglich und selbst wenn Software eingesetzt wird, gibt es riesige Unterschiede, wie und welche Details von dieser gezählt, optimiert oder überhaupt bedacht werden.

Peter Rattey greift in einem auf it-daily.net (https://www.it-daily.net/it-management/erp-sap/19628-sap-lizenzmanagement-den-worst-case-verhindern) erschienen Interview einige knifflige Themen auf und erklärt wie man sich am besten auf das neue SAP-Lizenzmodell vorbereitet.

Es geht um folgende Fragen

  • Thema Änderungen. Sobald es Innovationen gibt wie etwa bei dem Thema Virtualisierung oder nun bei der Diskussion um den Nachweis via Berechtigungsmanagement, kommen viele Anwender ins Schwimmen. Was tun?
  • Thema Berechtigungsmanagement: Das könnte man ja bequem durch die Kopplung an ein IAM-System lösen oder?
  • Es gibt ja zahlreiche Lizenzmanagement-Tools, nämlich solche für die gesamte IT-Infrastruktur inklusive Software-Lizenzen und solche, die auf die SAP-Landschaft spezialisiert sind. Wie schafften es Unternehmen, einen Wildwuchs in der IT-Infrastruktur zu verhindern?
  • Ist die DSAG eine hilfreiche Organisation, wenn es um Probleme bei der Bewertung von Lizenzen geht?
  • Was halten Sie von gebrauchten SAP-Lizenzen? Ist das für Über- bzw. Unterlizenzierung eine praktikable Alternative?
  • Voquz selbst bietet mit samQ und setQ eine eigene Lösung an. Welches sind die Unterschiede zu anderen Lösungen?

Überblick über die eigene SAP-Lizenzlandschaft

Nur wer selbst seine Position genau kennt, hat wirklich die Möglichkeit, das für sich beste Modell zu verhandeln. Das Credo lautet: Transparenz hilft! Man sollte SAP zuvorkommen und sich einen Überblick über die eigene SAP-Lizenzlandschaft verschaffen. Christian Steiner von der Voquz Group beschreibt in dem Artikel „Wenn SAP alles weiß… – Es wird Zeit zu handeln“ auf it-daily.net https://www.it-daily.net/it-management/erp-sap/19633-wenn-sap-alles-weiss-es-wird-zeit-zu-handeln wie SAP-Kunden ihre augenblickliche Lizenzsituation analysieren und für sich das optimale Lizenzmodell auswählen können.

Weitere Informationen:

https://www.it-daily.net

Ansprechpartner:

Ulrich Parthier
it Verlag GmbH, Rudolf-Diesel-Ring 21, 82054 Sauerlach
Telefon: +49-8104-649414, E-Mail: u.parthier@it-verlag.de

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Altair stellt bahnbrechendes neues Lizenzmodell für die solidThinking Software Suite vor

Altair (Nasdaq: ALTR) hat die Einführung eines neuen Lizenzmodells für seine solidThinking Software Suite für simulationsgetriebenes Design bekannt gegeben. Das neue Lizenzmodell basiert auf Altairs patentiertem und durch Altair HyperWorks™ bekannten Unit-basierenden Lizenzmodell. solidThinking Units (sTUs) bieten ähnlich markante Vorteile und ermöglichen es vor allem kleineren und mittleren Unternehmen sowie Industrie-Designern und Konstrukteuren, Innovationen in ihrer Produktentwicklung mit Hilfe der Simulation voranzutreiben. Mit der sTU Lizenzierung können Kunden nun auf alle Softwarewerkzeuge der solidThinking Suite zugreifen und diese Anwendungen bei Bedarf lokal oder in der Cloud nutzen. 

„Wir glauben, dass ein reibungsloser Zugriff auf unsere gesamte solidThinking Suite und Cloud Ressourcen über nur ein einziges Lizenzierungsmodell bisher einzigartig in diesem Markt ist und ein überzeugendes Angebot für kleinere und mittlere, aber auch für einige unserer Enterprise Kunden darstellt", sagt James R. Scapa, Founder, Chairman und CEO von Altair. „Für Unternehmen, die gerade erst mit Simulation beginnen, denen nur eingeschränkte Simulationsressourcen zur Verfügung stehen oder die eine umfassende, kosteneffiziente mitwachsende Simulationslösung benötigen, bietet das neue Lizenzmodell einen enormen Mehrwert und große Flexibilität.”    

Die Altair solidThinking™ Suite umfasst eine Reihe von Software-Werkzeugen, die über das umfangreichere Altair HyperWorks Angebot verfügbar sind, um schnell struktureffiziente und herstellbare Produktkonzepte und elektromechanische Systeme zu erstellen, zu untersuchen und zu validieren. Das Paket umfasst robuste Lösungen für modellbasierte Entwicklung, generatives Design, hybride Konzeptentwicklung, Multiphysics-Analyse, Herstellbarkeit und fotorealistisches Rendering. Jedes Werkzeug bietet eine intuitive Nutzererfahrung, die auf den Bedarf von Designern, Konstrukteuren und Fertigungsexperten mit wenig oder keiner Simulationserfahrung zugeschnitten ist.

Die Vorteile des neuen sTUs Lizenzierungsmodells umfassen:

  • Ein Paketumfang mit großem Anwendungsbereich mit einem hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis: Mit einer Bündelung von ausgewählten Anwendungen, die auch über die breiter aufgestellte Altair HyperWorks Suite verfügbar sind, sind sTUs günstiger als HWUs und sind für kleinere und mittlere Unternehmen zum passenden Preis erhältlich.
  • Zugriff auf die gesamte solidThinking Suite: Während die solidThinking Produkte früher einzeln ausgepreist waren, können die Kunden nun mit dem neuen sTU Lizenzmodell auf die gesamte solidThinking Software Suite zugreifen. Zum Beispiel haben Kunden mit einem Einzelplatz für Altair Inspire™ jetzt die Möglichkeit, auf neun (9) verschiedene Anwendungen, die über solidThinking verfügbar sind, zuzugreifen.
  • Die Flexibilität einer bedarfsgerechten Softwarenutzung auf dem Desktop oder in der Cloud: Die sTU Lizenzierung wird in Kürze die Flexibilität bieten, die solidThinking Software Anwendungen lokal oder in der Cloud mit Zugriff von überall und zu jeder Zeit einzusetzen. Dieses Modell senkt die Zugriffsschranken für Unternehmen mit limitierten IT und Berechnungsressourcen und stärkt so ihre Möglichkeiten für simulationsgetriebenes Design. Allen simulationserfahrenen Unternehmen ermöglicht das neue Lizenzmodell, ihre Ressourcen einfach und kosteneffizient zu skalieren, um einen höheren Simulationsbedarf abzudecken.

Das Upgrade auf sTU Lizenzen wurde geradlinig gestaltet und steht allen solidThinking Kunden zur Verfügung, indem sie ihren entsprechenden Vertriebspartner kontaktieren:

  • solidThinking Mietkunden: Das Upgrade auf sTU erfolgt nahtlos und ohne weitere Kosten und bietet sofortigen Zugriff auf alle Anwendungen der solidThinking Suite sowie die Möglichkeit, alle dafür freigegebenen Anwendungen in der Cloud zu nutzen.
  • solidThinking Paid-up Kunden mit Wartungsvertrag: Alle bestehenden Paid-up Lizenzen werden automatisch in sTU Lizenzen umgewandelt, mit allen Vorteilen und zum gleichen Preis wie für die bisherige jährliche Wartung.
  • solidThinking Paid-up Kunden ohne Wartungsvertrag: Für diese Kunden stehen für kurze Zeit bis Ende des Jahres gültige, interessante regionale Angebote bereit, die ein Upgrade auf das sTU Lizenzmodell möglich machen.

Um mehr über die solidThinking Lösungen zu erfahren und darüber, welchen Wert das Unit-basierte Lizenzsystems bietet, besuchen Sie bitte: www.solidthinking.com/units.

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