Panvision setzt gemeinsam mit Bahlsen ersten Workflow in PANFLOW um

Nach einer gewonnenen Ausschreibung von Bahlsen hält das Workflow Management System PANFLOW nun Einzug in die Lebensmittelindustrie. Das 1889 gegründete Familienunternehmen mit über 2.800 Mitarbeitern hat den Süßgebäckmarkt in den vergangenen Jahrzehnten mit neuen Trends und ausgefallenen Kreationen geprägt wie kein anderes Unternehmen und setzt nun gemeinsam mit Panvision einen bedeutenden Unternehmens-Workflow um, der den Prozess der Generierung neuer Artikel von der Spezifikation durch das Marketing bis zur ersten Produktion digital abbildet.

142.700 Tonnen Gebäck im Jahr: Das entspricht täglich rund 50 randvoll beladenen LKWs, die Süßgebäck in die ganze Welt ausliefern. Doch bis es dazu kommt, läuft hinter den Kulissen bei Bahlsen ein komplexer Workflow ab, der zahlreiche Tätigkeiten eines interdisziplinär arbeitenden Teams verknüpft und dessen Zuständigkeiten regelt. Dieser Workflow wurde 2001 auf Basis einer Lotus Notes Datenbank eingeführt, was jedoch lange Einarbeitungszeiten, wenig Transparenz bei der Frage der Zuständigkeiten sowie mangelnde Berechtigungs- und Reporting-Funktionen mit sich brachte.

Ziel bei Bahlsen war es demnach, mit einem neuen Workflow Management System die Nachteile des Vorgängersystems zu optimieren und künftig weitere Prozessoptimierungen anzugehen. Der nun mit PANFLOW umgesetzte Workflow passt sich dem kontinuierlichen Change Management Prozess flexibel an und kann bei Bedarf durch den Bahlsen-Administrator verändert werden.

Der Rote Faden durch die Produktentwicklung

Angestoßen wird der Workflow durch einen Mitarbeiter des Marketings oder des Vertriebs, der eine neue Artikelnummer anfordert. Anlass hierfür können zum Beispiel die Neueinführung eines Artikels, die Reaktivierung eines Artikels, eine Veränderung der Produktverpackung oder aber ein bevorstehendes saisonales Ereignis sein.

Um die Machbarkeit zu prüfen und eine erste Abschätzung der vorläufigen Produktkosten zu erhalten, werden die dafür erforderlichen Angaben durch ein speziell auf den Workflow zugeschnittenes Formular abgefragt. Hierzu zählen zum Beispiel die Produktbezeichnung, die verantwortliche Abteilung, der geplante Einführungstermin des Produkts sowie die Information, ob es sich um einen Listungsartikel oder einen Aktionsartikel handelt und über welchen Zeitraum dieser verfügbar sein soll.
Um die zur Produktion benötigten Kapazitäten und Ressourcen festzulegen, werden zudem die geplante Absatzmenge des Produkts sowie das Produktionswerk und die jeweilige Produktionsanlage angegeben. Zudem wird bei Mischungen (z. B. verschiedene Kekssorten innerhalb einer Ladeneinheit) der korrekte Mischungsspiegel mit den Anteilen der jeweiligen Produkte angegeben.
Um bestehende Produkte einfach und schnell anzupassen, gibt es innerhalb der Bestandsprodukte eine Suchfunktion, die auf Produktdaten zugreift, welche über eine Schnittstelle regelmäßig aus SAP in die Workflow-Datenbank übertragen werden. So können Produktdaten bestehender Artikel übernommen werden und nur noch die Änderungen müssen bearbeitet werden. Zur Spezifikation eines neuen Artikels werden durch den Workflow unter anderem die Rezeptur sowie Angaben zur Verpackung und Mindesthaltbarkeit eingeholt und die Streichung der „ausgedienten“ Artikelnummer mitgeteilt.

Anschließend durchläuft der Workflow weitere Freigabeschritte, innerhalb derer die verschiedenen Abteilungen des Unternehmens, unter anderem die Produktion, das Controlling des herstellenden Werkes, das Controlling der verkaufenden Vertriebsgesellschaft, das Verpackungsmanagement, die Logistik und die internationale Mengenplanung bestimmte Schritte und Aktionen genehmigen müssen. So folgen etwa Ergänzungen oder Änderungen der ursprünglichen Angaben und Kostenberechnungen.

Nützliche Funktionen rund um den Workflow

Innerhalb des Workflows kann jeder Nutzer sehen, welcher Arbeitsschritt als nächstes ansteht und wer wofür verantwortlich ist. Dank des flexiblen Rollenkonzepts können Zugriffsberechtigungen speziell auf die verschiedenen Nutzergruppen und deren Anforderungen zugeschnitten werden.
Bei der geplanten Abwesenheit eines verantwortlichen Mitarbeiters kann im Workflow eine vertretungsberechtigte Person hinterlegt werden. Im Falle einer ungeplanten Abwesenheit ist der Bahlsen-Administrator dazu befähigt, kurzfristig einen Vertreter zu hinterlegen. Zudem kann er die Soll-Bearbeitungszeit verschiedener Workflow-Schritte festlegen und somit
sicherstellen, dass der Workflow nicht stagniert. Über ein Ampel-System hat der Nutzer jederzeit einen Überblick über den Status, in dem sich der Prozess gerade befindet.

Um dem Workflow neben den im Formular erhobenen Daten ergänzende Informationen hinzuzufügen, können externe Dokumente an den Prozess angehängt werden. Aber auch entgegengesetzt ist ein einfacher Austausch von Informationen möglich: PANFLOW hält flexible Reporting-Möglichkeiten bereit, um Daten aus den verschiedenen Workflow-Schritten z. B. nach SAP oder Excel zu exportieren.

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HUSS-VERLAG konzeptioneller Partner der Hypermotion mit der Logistics Digital Conference!

Die Kernelemente der heutigen und zukünftigen Verkehrssysteme verknüpfen sieben miteinander vernetzte Themenbereiche: Connectivity, Monitoring & Transparency, Data Analytics & Security, Hypermodality, Sustainability, Synchronised & Urban Logistics und Smart & Digital Regions.

Auf der Hypermotion entsteht die Zukunft der Mobilität, eine inspirierende Mischung aus interaktiver Messe, spannenden Konferenzen sowie dem Hypermotion-Lab als Arena für Start-ups. Über 2.500 Besucher, Teilnehmer und Aussteller machten bereits aus der Erstveranstaltung und dem theoretischen Konzept der vernetzten Zusammenarbeit ein lebendiges, digitales Ökosystem. Statt nur von A nach B bewegen sich die Besucher zwischen den verschiedenen Themenfeldern der Messe: Verkehr, Mobilität, Logistik und Infrastruktur.

„Im Zeitalter der Digitalisierung stellen die Verbraucher neue Ansprüche an die Transparenz und die Flexibilität logistischer Dienste. Die zeitnahe Bereitstellung von Daten zur Verfolgung von Waren und Gütern ist ebenso gefragt wie die schnelle Analyse. Die Systeme werden zunehmend autonomer und entwickeln sich von einer zentralen Steuerung hin zu einer vernetzten und dezentralen Variante. All dies wird in der LDC diskutiert.“, so Bert Brandenburg, Geschäftsführer HUSS-VERLAG.

Damit die digitale Logistik schneller, sicherer, transparenter und nachhaltiger wird, benötigt sie neue Köpfe und Systeme. Drei unterschiedliche Sessions, organisiert und moderiert durch die Publikationen vom HUSS-VERLAG – LOGISTIK HEUTE, LOGISTRA und Transport – und der Konferenzmarke EXCHAiNGE, zeigen auf der Logistics Digital Conference LDC! neue Wege und Benchmarks auf.

Die Logistics Digital Conference wird am 22.11.2018 mit folgenden Sessions eröffnet.

Logistics Digital Conference – Session 1 (9.30 Uhr): Lernende Maschinen, intelligente Ketten: Chancen, Risiken und Anwendungsbeispiele von künstlicher Intelligenz in der Supply Chain.

Der Markt für Produkte und Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz wächst weltweit enorm – im Durchschnitt um rund 25 Prozent pro Jahr. So gut wie jeder von uns kennt KI von seinem Smartphone, das beispielsweise Staustrecken in Echtzeit anzeigt. Doch auch in Produktion und Logistik hat der „Geist in der Maschine“ Einzug gehalten: Autobauer setzen Tausende von (selbst)lernenden Robotern in der Montage ein. Der Logistikdienstleister Hermes hat in Hamburg autonome Transportroboter für die Zustellung von Paketen getestet. Und in der Intralogistik arbeiten Hersteller fieberhaft am Thema Predictive Maintenance: In der vorausschauenden Instandhaltung verhindert KI den Ausfall von Maschinen und Anlagen, indem sie die Ursachen für Ausfälle antizipiert, bevor diese auftreten können.

Logistics Digital Conference – Session 2 (11.45 Uhr): Güterverkehr der Zukunft: Klimaziele und Kostendruck als Herausforderung für die Branche.

Die EU und Deutschland haben sich ambitionierte Klimaziele gesetzt. Sollten diese umgesetzt werden, wird das auch den Verkehr, insbesondere das Transportwesen verändern. Auch deswegen hat inzwischen schon fast jeder Hersteller zumindest als Prototypen die Elektrovariante eines Lieferfahrzeugs für die City-Logistik in petto. Tests für alternative Lieferwege auf der Letzten Meile laufen schon längst in vielen Kommunen Deutschlands. Doch nicht nur die City-Logistik, auch der Gütertransport im Fernverkehr, wird sich den an die ökonomischen und ökologischen Veränderungen anpassen müssen.

Logistics Digital Conference – Session 3 (14.45 Uhr) Start-ups in Logistik und Transport: Chancen und Risiken der neuen Digitalplattformen für Spediteure und Verlader.

Wer digitale Ideen in Technologien und neue Geschäftsmodelle übersetzen kann, hat anderen Unternehmen etwas voraus. Die Logistikwirtschaft und das Transportwesen machen da keine Ausnahme. Häufig sind es inzwischen Start-ups, die in Sachen digitaler Geschäftsideen und Plattformen die Nase vorn haben. Bekanntestes Beispiel: die vernetzte und komplett digital funktionierende Spedition. Ansätze wie diese ermöglichen es neuen Wettbewerbern, etablierten Unternehmen Kunden streitig zu machen. Firmen wie Uber Freight und UShip haben das vorgemacht.

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Mit innovativem Transport Management System (TMS) wettbewerbsfähig bleiben

Das Transport Management System (TMS) ist ein essenzielles Element des gesamten Supply Chain Managements – jedes Glied entlang der Lieferkette wird durch den Transport verbunden.

Um also am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben ist es wichtig, ein reibungsloses sowie transparentes TMS gewährleisten zu können und so den stetig wachsenden Anforderungen der Kunden nach schnellen und zuverlässigen Lieferungen gerecht zu werden.

In der heutigen Zeit der vorherrschenden Digitalisierung (im Zeitalter 4.0) ist es daher nahezu unerlässlich, mit schnellen sowie zuverlässigen Softwarelösungen Ihre Arbeitsprozesse zu digitalisieren, um so auch langfristig Ihren Unternehmenserfolg weiter sichern zu können.

Mit knapp 40 Jahren Erfahrung in der Branche, zeichnet sich die COSYS Ident GmbH hierbei als professioneller Anbieter für Hard- und Softwarelösungen entlang der gesamten Supply Chain (Lieferkette) aus.

Mit modular aufgebauten COSYS Softwarelösungen des Transport Managements, können Unternehmen ihre Supply Chain noch besser planen, flexibler gestalten und dadurch enorm optimieren.

Dank mobiler Datenerfassung und Barcode-Identifikation können sämtliche Arbeitsschritte durch das Scannen von Barcodes mittels leistungsstarker MDE-Geräte, Smartphones oder Tablets und passender Software automatisiert und durch Track and Trace verfolgt werden.

Das COSYS Transport Management besteht dabei nicht nur aus der reinen COSYS Transport Management Softwarelösung, sondern bietet auch spezielle Lösungen für das Paket Management sowie das Verlade-/Ablieferscanning.

So bekommen Sie immer die optimale Komplettlösung für Ihre Bedürfnisse – egal, ob Sie als Spedition eine umfassende Transport-Softwarelösung nutzen möchten oder als unternehmenseigene Postabteilung für die Hausportverteilung eine anwenderfreundliche Software benötigen oder beispielweise als Paketshop fungieren und mit Ihrer Software eine reibungslose Paketverteilung mit entsprechendem Informationsfluss an die Empfänger gewährleisten möchten.

Die webbasierten Administrations- und Nachverarbeitungssoftware, der COSYS WebDesk, bietet die erforderliche Transparenz über sämtliche Arbeitsprozesse. Mit dem COSYS WebDesk können aktuelle Daten verwalten, bearbeiten, direkt analysiert oder in übersichtlichen Dashboards anzeigt werden.

COSYS hat das perfekte Softwarepaket und dank modularem Aufbau alles, um das volle Potenzial Ihrer Supply Chain zu entfesseln und alle Bereiche des Transports und der Logistik im Zeitalter 4.0 abzudecken.

Sie interessieren sich für das Thema TMS-Lösungen und die COSYS Ident GmbH?! Dann informieren Sie sich noch heute über die Möglichkeiten der Digitalisierung und Automatisierung Ihrer Arbeitsprozesse mit COSYS umfangreichen Leistungsspektrum an Softwarelösungen unter:

https://www.cosys.de/tms-transport-management-system

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PFEIFER als Gastgeber beim TDK-Branchentreff

Drahtseile von PFEIFER und Turmdrehkrane – das passt doch wie die Faust aufs Auge! Das dachten sich auch die Verantwortlichen des Verbandes der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik (VDBUM). Und aus diesem Grund stand im Rahmen des jüngsten TDK-Branchentreffs auch eine Werkbesichtigung beim Memminger Spezialisten für Seil- und Hebetechnik auf dem Programm.

Während der eineinhalbstündigen Führung durch das Werk und die knapp 18.000 Quadratmeter große Produktionshalle erhielten die Teilnehmer – darunter Vertreter namhafter Kranhersteller und -vermieter – Einblicke in das vielfältige Produkt- und Dienstleistungsportfolio des traditionsreichen Familienunternehmens. Das Thema „Seil als wichtige Krankomponente“ stand dabei stets im Mittelpunkt.

So konnten die Teilnehmer unter anderem erleben, wie Kranseile konfektioniert werden. Das vollautomatische Hochregallager für Seilhaspeln mit einer Lagerkapazität von mehr als 4000 Tonnen machte zudem anschaulich, wie breit gefächert das Seilsortiment von PFEIFER ist. Weitere Highlights der Besichtigung waren die neue 4000-Tonnen-Presse zum Befestigen von Seilendverbindungen, das hauseigene Prüflabor mit zugehörigem Prüfturm für Dauerbelastungstest sowie der 240 Meter lange Recktunnel, in dem Dehn- und Zugversuche bis zu einer Belastung von 6000 Tonnen durchgeführt werden.

Ergänzend zur Betriebsbesichtigung erfuhren die Teilnehmer während einer Präsentation noch mehr über das Leistungsspektrum von PFEIFER, als Spezialisten am Kran für Seile, Anschlagmittel und Hebezeuge. So bietet das Memminger Traditionsunternehmen unter anderem Seile für sämtliche Krananwendungen und Krantypen – auch mit kurzfristiger Verfügbarkeit. Auch die fachkundige und regelmäßige Prüfung von prüfpflichtigen Seilen, Anschlagmitteln und Hebezeugen gehören zum Portfolio von PFEIFER. Die weltweite Präsenz und Logistik unserer Firmengruppe bietet besonders für international tätige Kranhersteller und Bauunternehmen einen weiteren Vorteil.

Darüber hinaus hielt Andreas Waibel, technischer Leiter des Geschäftsfeldes Seile und Anschlagmittel bei PFEIFER, im Rahmen des regulären Programms des TDK-Branchentreffs in Ottobeuren einen Vortrag über die Ablegereife, Schäden und deren mögliche Ursachen an Seilen in Turmdrehkranen.

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Die Rechnungswesen-Software der S+S SoftwarePartner GmbH konnte die SCS Supply Chain Services AG überzeugen

Die im Jahr 2005 gegründete SCS-AG steht als Gütesiegel für professionelle Unterstützung in allen Bereichen der Querschnittsfunktion Logistik. Zielgerichtete Analyse, Beratung und Umsetzung führt zu einer Optimierung im gesamten Logistik-Bereich. Ob Transport oder Lagerhaltung, ob Markteintritt oder Restrukturierung – „Intelligente Logistik, die bezahlbar ist“ ist das Ziel des Unternehmens.

Mit ihrem breit gefächerten Angebotsspektrum kann die S+S SoftwarePartner GmbH die umfangreichen Anforderungen des mehrfach ausgezeichneten Logistik-Unternehmens optimal unterstützen. Das bestätigt auch Richard Niederländer, kaufmännischer Leiter der SCS-AG: „Auf der Suche nach einer Softwarelösung für das Rechnungswesen, die unsere komplexen Anforderungen vollumfänglich abdeckt, sind wir bei S+S SoftwarePartner fündig geworden. Neben dem Leistungsumfang der Software war auch die sehr kompetente und kundenorientierte Begleitung ab dem Zeitpunkt der ersten Kontaktaufnahme ein nicht unwesentlicher Grund für unsere Entscheidung.“
Von der Faktura über die Finanz- und Anlagenbuchhaltung bis zum Controlling und Reporting – die integrierten Softwarelösungen garantieren einen hohen Leistungsumfang und reibungslose Abläufe, sowohl für das umfangreiche Rechnungswesen als auch für die gesamte Logistik-Kette. Die SCS Supply Chain Services AG erhält somit ein ideales Instrument für eine transparente Unternehmenssteuerung.

Dass sich die S+S SoftwarePartner GmbH gegen die Konkurrenz durchsetzen und die SCS-AG für ihre Softwarelösungen gewinnen konnte erfüllt Kenan Cosar, Geschäftsführer der S+S SoftwarePartner GmbH, mit Stolz. „Dieser weitere neu gewonnene Kunde zeigt uns, dass wir mit unseren Anwendungen auf dem aktuellen Stand sind und insbesondere auch von Logistikunternehmen als kompetenter Partner geschätzt werden.“

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Telematik Award 2018: Die Ausschreibung für die höchste Auszeichnung der Branche hat begonnen

Schirmherr Dr. Bernd Althusmann überreicht die hochwertigen Trophäen
Schirmherr des Telematik Awards 2018 ist Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Er führt somit die seit 2010 bestehende gute und erfolgreiche Tradition seines Ministeriums fort, welches in jedem Jahr der Verleihung die Schirmherrschaft übernahm.

Minister Dr. Bernd Althusmann sagte sehr gerne auch seine Teilnahme an der Podiumsdiskussion namens „Telematik-Talk“ zu. Diese spannende Gesprächsrunde zu aktuellen Themen, ist in jedem Jahr der Verleihung für viele Besucher und Gäste ein Programmpunkt mit besonders hoher Anziehungskraft. Höhepunkt ist und bleibt jedoch die Verleihung des Telematik Awards 2018. Dr. Bernd Althusmann freue sich schon sehr auf die persönlichen Begegnungen mit den Gewinnern, denen er die begehrten und hochwertigen Preise auf der Bühne übergeben darf und er wünsche zum Start der Bewerbungsphase allen Bewerbern viel Erfolg.

In seinem Grußwort betont er:
„ …Die Vernetzung von digitalen Services, von Fahrzeugen untereinander sowie mit der Infrastruktur sind uns über die Begriffe „car-to-car“, „car-to-infrastructure“ Kommunikation, intelligente Logistiklösungen oder autonomes Fahren bereits bekannt. Zusätzlich entwickeln sich telematische Systeme dabei über die Verknüpfung von Fahrzeugen und die Bereitstellung von Verkehrsdaten hinaus hin zu einer immer komplexeren innovativen Mobilitätswirtschaft, die Transport- und Produktionsleistungen miteinander verbindet oder immer komplexere Abläufe ermöglicht. …“

Das vollständige Grußwort lesen Sie hier.

VDA – Langjähriger Partner des Veranstalters
Seit dem Jahr 2010 ist der Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) ein wichtiger und vertrauensvoller Partnerverband des Veranstalters. Selbstverständlich wird VDA-Geschäftsführer Dr. Kurt-Christian Scheel vor Ort sein und nicht nur die Begrüßungsrede für die Gäste der feierlichen Verleihungsveranstaltung halten. Auch er hat seine Teilnahme an der Podiumsdiskussion Telematik-Talk bereits zugesagt und auch er wird zusammen mit dem Schirmherrn, dem Veranstalter, einer der ersten Gratulanten sein, der die Preise an die glücklichen Gewinner übergeben wird.

Dr. Kurt-Christian Scheel weiß um die herausragende Bedeutung dieser Branche und er prognostiziert:
„… künftig wird die Nutzfahrzeug-Telematik sogar noch viel mehr können. Im bevorstehenden Zeitalter des Internets der Dinge geht es darum, das Nutzfahrzeug noch tiefer in die Supply Chain der Güter, die es transportiert, einzubetten und damit sogar eine in das Produktionssystem integrierte Routenoptimierung anzubieten. …“

Das vollständige Grußwort lesen Sie hier.

Ausschreibungsunterlagen und Bewertungskriterien

Alle Informationen zu den Kategorien, die ausgeschrieben sind und
weitere Informationen sowie die Ausschreibungsunterlagen fordern Sie hier an.

Verpassen Sie keine Informationen zur Verleihung des Telematik Awards 2018

Newsletter- Anmeldung

Zum Telematik Award
Immer im Wechsel stehen die Fahrzeug- und die Human-Telematik im Fokus der Ausschreibung. Im Jahr 2018 steht die Fahrzeug-Telematik im Blickpunkt der Preisvergabe. Traditionell findet die Verleihung in diesem Bereich auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover statt. Weitere Informationen.

Die Qualität des Telematik Awards ist durch die Kompetenz des Veranstalters, seiner Partner sowie durch die Kompetenz der prominenten Fachjury garantiert – letztere sichert mit ihrer Zusammensetzung aus Wissenschaftlern, Experten, Fachjournalisten, und Anwendern die hohe Bewertungsqualität. Die Fachjury stellt sich vor.

In Verbindung mit der Verleihung werden Preise im Wert von insgesamt ca. 25.000 Euro vergeben. Die Teilnahme an der Ausschreibung, die Bewerbung und die Teilnahme an der feierlichen Verleihungsveranstaltung sind kostenlos. Kostenlos sind selbstverständlich auch bei der Vergabe der zum Preis ausgegebenen Signets, Urkunden, Pokale etc.

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Aussagekräftiger Überblick über Telematik-Systeme aus aller Welt

Orientierung im internationalen Telematikmarkt

Die Plattform Telematics-Scout.com bietet Nutzern einen Service, der auch für die Telematik-Branche lange überfällig war. Unternehmen, die auf der Suche nach einer passenden Telematik-Lösung sind, sehen sich oftmals mit einer zeitintensiven Suche konfrontiert und müssen lange recherchieren, welches System für ihr Anforderungsprofil überhaupt infrage kommen könnte.

Die Anbieterdichte von Telematik-Lösungen und -Herstellern allein im deutschsprachigen Raum wächst von Jahr zu Jahr und ist schwer zu durchdringen. Daher ist der Nutzer und Kaufinteressent sehr darauf angewiesen, Transparenz und Orientierung von kompetenter Stelle zu erhalten. Erste Informationen zu empfehlenswerten Telematik-Anbietern aus dem deutschsprachigen Raum finden Interessenten in der TOPLIST der Telematik, einem Netzwerk unabhängig geprüfter Telematik-Anbieter. Mit einem konkreten Anforderungsprofil hilft der Telematik-Finder.de weiter, der in seinem Anbieterpool ausschließlich geprüfte Anbieter aus dem D-A-CH-Raum vorhält.

Mit der neuen Plattform Telematics-Scout.com erhalten Kaufinteressenten nun auch einen aussagekräftigen Überblick über Telematik-Systeme aus aller Welt.

Gezielter Blick auf das Telematik-Angebot

Mit Telematics-Scout.com wurde Anfang 2016 ein komfortables B2B-Portal auf den Markt gebracht. Unterteilt nach fünf Hauptkategorien "Fahrzeug-, Branchen-, M2M- und Human-Telematik" sowie "Mobile Endgeräte" werden hier Telematik-Lösungen von Anbietern aus dem internationalen Markt präsentiert. Der User kann sich in den verschiedenen Kategorien umschauen, gezielt nach Stichwörtern suchen und alle angezeigten Produkte auch nach spezifischen Kriterien, wie etwa "Auftragsmanagement", filtern. Auch die Eingrenzung auf spezielle Branchen ist möglich, womit sich beispielsweise gezielt Lösungen für Speditionen anzeigen lassen.

Großes Interesse auch seitens der Telematik-Anbieter

Wie groß der Bedarf für einen solchen Service auf dem Markt ist, lässt sich bereits an den zahlreichen Registrierungen ablesen. Besonders stark vertreten sind derzeit Angebote, welche sowohl auf klassische Telematik-Systeme zum Fuhrparkmanagement als auch auf Lösungen für eine intelligente Intralogistik sowie den m2m-Bereich abzielen. Die Human-Telematik hat also noch aufzuholen. Insofern sollten Anbieter von Smart Home-Lösungen oder auch Sicherheits-Telematik unbedingt nachziehen.

Telematics-Scout.com steht allen Telematik-Suchenden kostenlos zur Verfügung.

In einer umfangreichen Linksammlung haben wir Hilfen und Instrumente für Kaufinteressenten von Telematik-Systemen veröffentlichen.

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Dahua Technology – Dahua Academy startet in der DACH-Region

Um Partnern und Kunden auf der ganzen Welt lokalisierte Dienstleistungen sowie einschlägige Kenntnisse und Fähigkeiten zu bieten, hat Dahua Technology, ein führender Lösungsanbieter in der globalen Videoüberwachungsindustrie, die Dahua Academy gegründet, die in mehreren Ländern bereits gut läuft. Nun rechnet die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) damit, schon sehr bald, nämlich im Mai 2018, eine eigene Dahua Academy zu haben.

Seit dem Eintritt in den deutschen Markt im Jahr 2012 hat Dahua Technology verschiedene Verbesserungen in Bezug auf Qualität, Details und innovative Funktionen vorgenommen, mit denen Dahua zu einem Anbieter von unterschiedlichen Sicherheitslösungen wurde, die in Deutschland in den Bereichen Einzelhandel, Transport, Logistik, öffentliche Sicherheit und in anderen Szenarien weit verbreitet sind. Nach der Gründung der deutschen Tochtergesellschaft Dahua Technology GmbH in Düsseldorf im September 2016 ist die Dahua Academy in DACH ein weiterer wichtiger Schritt zur Lokalisierung, der das Angebot umfassender und systematischer Schulungen für lokale Mitarbeiter und Kunden ermöglicht, die dann die Sicherheitslösungen von Dahua besser einsetzen und bedienen können.

Genauer gesagt, hat das Schulungsprogramm der Dahua Academy, das theoretisches Wissen und praktische Anwendung umfasst, drei Hauptziele:

– Erstens ermöglicht es den Auszubildenden, Wissen über die gesamte Dahua-Produktpalette zu erwerben und Produkte nach den Funktionsanforderungen auszuwählen.

– Zweitens werden die Teilnehmer mit allgemeinen Lösungen in der Branche vertraut gemacht und erwerben die grundlegende Fähigkeit, Lösungen für unterschiedliche Anforderungen zu entwerfen.

– Drittens werden grundlegende Fähigkeiten für die Installation, die Fehlerbeseitigung und den Betrieb sämtlicher Dahua-Produkte vermittelt. Das Schulungsprogramm umfasst sechs Kurskategorien: Allgemein (General, GEN; Grundkenntnisse für CCTV + IP + HDCVI); Verkehrstelematik (Intelligent Transportation System, ITS); intelligente Gebäudesysteme (Intelligent Building System, IBS); Videomanagement-System (Video Management System, VMS); Anzeige und Steuerung (Display & Control, DAC), Übertragung (Transmission, TRS).

Die detailliertere Planung wird im Mai 2018 bekannt gegeben. Die Dahua Academy DACH wird Partnern in der DACH-Region anbieten, nützliche Kenntnisse und Fähigkeiten im Handel zu vermitteln, die langfristig allen Beteiligten zugute kommen werden. Es versteht sich von selbst, dass Dahua mit kompetenten Mitarbeitern zuversichtlicher ist, seine Mission "Eine sicherere Gesellschaft und ein intelligenteres Leben ermöglichen" zu erfüllen.

Weitere Informationen unter: www.dahuasecurity.com

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Schaeffler stärkt Werke und vereinfacht Strukturen

  • Stärkung von Kunden- und Geschäftsfokus, mehr unternehmerische Verantwortung für die Werke
  • Bereich „Bearing Components & Technologies“ (BCT) wird in die Sparten integriert
  • Verbesserung der Effizienz durch Abbau von Doppelstrukturen, Reduktion von Komplexität und Optimierung von Schnittstellen
  • „Technologieklammer“ wird ausgebaut, „One Schaeffler“-Ansatz gestärkt

Der Vorstand der Schaeffler AG hat mit Zustimmung des Präsidiums des Aufsichtsrates der Schaeffler AG beschlossen, die Organisations- und Führungsstruktur der Schaeffler Gruppe weiter zu optimieren und anzupassen. Nach der Neuausrichtung der Sparte Industrie mit Wirkung zum 1. Januar 2017 (Schritt 1) und der Etablierung des Automotive Aftermarket als dritte Sparte der Schaeffler Gruppe zum 1. Januar 2018 (Schritt 2) wurde beschlossen, in einem dritten Schritt den bisher als internen Zulieferer agierenden Bereich „Bearing Components & Technologies“ (BCT) aufzulösen und zukünftig alle Werke den Sparten Automotive OEM und Industrie zuzuordnen. Die Sparte Automotive Aftermarket wird dabei – wie bisher – von den Werken der Sparte Automotive OEM beliefert.

Ziel dieser Neuausrichtung ist es, die Werke näher an das Geschäft heranzuführen und weltweit durchgängige Geschäfts- und Ergebnisverantwortungen zu schaffen, um so die Anforderungen unserer Kunden noch besser zu erfüllen. Darüber hinaus sollen mit diesem Schritt Arbeitsabläufe und Prozesse vereinfacht, Doppelstrukturen abgebaut und zusätzliche Effizienzpotentiale realisiert werden.

Die bisher im Bereich BCT geführte technologische Klammer für die Entwicklung, Auslegung und Herstellung von Wälzlagern wird dabei als zentrales Element des „One Schaeffler“-Ansatzes beibehalten und zukünftig in die Vorstandsressorts „Produktion, Logistik und Einkauf“ und „Technologie“ überführt und durch Zusammenführung mit dem dort vorhandenen Know-how gestärkt.

„Mit diesem Schritt führen wir die Werke deutlich näher an das Geschäft heran. Das wird uns helfen, die Anforderungen unserer Kunden schneller und besser zu erfüllen. Gleichzeitig werden wir durch den globalen Ausbau unserer „Technologieklammer“ noch effizienter. Die Technologieklammer ermöglicht uns eine einheitliche Weiterentwicklung unserer Produktions- und Fertigungstechnologien sowie die Realisierung von Synergien und Standardisierungsvorteilen über die Sparten hinweg.“, sagte Andreas Schick, Mitglied des Vorstands der Schaeffler AG, zuständig für Produktion, Logistik und Einkauf.

Mit der Auflösung von BCT werden zukünftig alle Werke den Sparten Automotive OEM und Industrie direkt zugeordnet und noch konsequenter in die Geschäftsabläufe integriert. Mit diesem Schritt werden Abläufe und Strukturen durchgängiger und effizienter gestaltet. Zeitgleich wird intern mehr Ergebnistransparenz geschaffen und die Verantwortung der Werke gestärkt. Auf dieser Basis werden aus heutiger Sicht weltweit rund 950 Stellen wegfallen. Davon entfallen voraussichtlich rund 450 Stellen auf Deutschland. Der Abbau wird sozialverträglich gestaltet. Betriebsbedingte Kündigungen oder Standortschließungen sind nicht vorgesehen. Das Vorhaben wurde – wie in der mit der IG Metall abgeschlossenen Zukunftsvereinbarung vorgesehen – im Rahmen des neu geschaffenen Steuerkreises behandelt. Zur konkreten Umsetzung werden zeitnah Beratungen mit den zuständigen Arbeitnehmer- und Betriebsratsgremien aufgenommen.

Bei vollständiger Umsetzung der geplanten Maßnahmen ergibt sich ein Ergebnisverbesserungspotential von rund 60 Millionen Euro, das bis 2021 vollständig realisiert sein soll und für dessen Umsetzung einmalige Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von rund 50 Millionen Euro zu erwarten sind.

Mit der Umsetzung dieses Vorhabens wird unmittelbar begonnen. Ziel ist es, die neue Organisations- und Führungsstruktur zum 1. Juli zu verkünden und die gesamte Neuausrichtung bis Ende 2018 abzuschließen.

Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, erläuterte abschließend: „Die heute bekanntgegebene Neuausrichtung ist ein nächster wichtiger Schritt, um die Schaeffler Gruppe und ihr Geschäft noch zukunftsorientierter aufzustellen und an die sich rasant verändernden Markt- und Wettbewerbsbedingungen anzupassen. Mit diesem Schritt schaffen wir mehr Kundennähe, mehr unternehmerische Verantwortung und mehr Effizienz. Dabei bleiben wir eine Schaeffler Gruppe.“

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Kleine Sendungen, große Bedeutung für die deutsche Wirtschaft und die Endkunden

Ab heute veröffentlicht der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) im wöchentlichen Rhythmus Zahlen, Daten und Fakten zur Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP) in seinem neuen Kompendium. Der erste von zunächst sechs Teilen befasst sich mit dem Transportaufkommen und dem durchschnittlichen Gewicht einer Sendung im deutschen KEP-Markt.

Das gesamte im KEP-Markt beförderte Transportaufkommen bzw. die Tonnage betrug im Jahr 2016 rund 23,5 Millionen Tonnen verteilt auf 3,16 Milliarden Sendungen. Im Jahr 2010 lag das Transportaufkommen bei 18,1 Millionen Tonnen und nahm in den darauffolgenden Jahren stetig zu. Das durchschnittliche Gewicht einer Sendung sank zuletzt auf 7,4 Kilogramm, im Jahr 2014 waren es noch 8,0 Kilogramm.

Gemessen am gesamten Landverkehr in Deutschland – dazu gehören die Segmente Straße, Bahn und Pipeline – wurde 2016 im KEP-Markt ein Anteil am Transportaufkommen von 0,6 Prozent befördert. Bezogen auf den Straßengüterverkehr liegt der Anteil des Transportaufkommens im KEP-Markt ebenfalls bei weniger als einem Prozent. Interessant ist ebenso ein Vergleich der „endverbrauchernahen“ logistischen Teilmärkte. Dies spielt immer dann eine Rolle, wenn es um die Wahrnehmung der Transporte geht – vor allem im innerstädtischen Bereich. Betrachtet man die endverbrauchernahen Teilmärkte Konsumgüterdistribution (z. B. Transporte im Einzelhandel), Stückgut (z. B. 2-Mann-Handling) und den KEP-Markt, so liegt der Anteil des KEP-Marktes bei etwas mehr als 5 Prozent.

Der geringe Anteil am Transportaufkommen ist dadurch zu erklären, dass im KEP-Markt im Schnitt kleinere und leichtere Sendungen transportiert werden. Im Gegensatz zum geringen durchschnittlichen Gewicht einer KEP-Sendung liegt das durchschnittliche Sendungsgewicht im Stückgutverkehr bei rund 300 Kilogramm und in der Konsumgüterdistribution und -kon­traktlogistik bei rund 2.400 Kilogramm.

Zentrale Rolle für Wirtschaft und Endkunden

„Ungeachtet der Anteile am Transportaufkommen spielt der KEP-Markt für die Versorgung der deutschen Wirtschaft und die Belieferung der Endkunden eine zentrale Rolle“, betont der Kompendium-Autor Dr. Klaus Esser von der KE-CONSULT Kurte&Esser GbR. „Die beförderten Sen­dungen sind zwar im Schnitt kleinteiliger und leichter. Dafür werden jedoch höherwertige und zeitkritische Waren und Güter vor allem im B2B-Bereich und bei in­ternationalen Sendungen transportiert. Für die Unter­nehmen resultieren aus der Nutzung der KEP-Dienste wirtschaftliche Vorteile, die in Kostenersparnissen und Absatzsteigerungen liegen. Dies haben Unter­nehmensbefragungen aus früheren Untersuchungen gezeigt.“

3,2 Milliarden Sendungen erreichen im Jahr ihre Empfänger. Das sind 10 Millionen Sendungen pro Tag. Über 6 Millionen Kunden werden damit tagtäglich von KEP-Unternehmen beliefert. „Eine derartige flächendeckende Bedienung und deutschlandweite Abdeckung mit einer entsprechend hohen Anzahl an täglichen Kundenkontakten charakterisiert die Besonderheit des KEP-Marktes im Vergleich zu den übrigen Logistik- und Transportmärkten“, unterstreicht Florian Gerster, Vorsitzender des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik.

Schwächen der amtlichen Statistiken

Das Zusammentragen der Informationen war jedoch recht anspruchsvoll: „Informationen zu verkehrlichen Kennziffern und Infrastrukturdaten liegen für den KEP-Markt aus der amtlichen Statistik nur sehr rudimentärer vor. Teilweise werden wichtige Segmente, wie Transporte mit einer Nutzlast < 3,5 Tonnen, nicht erfasst. Zum Teil werden Bestandsstatistiken, zum Beispiel zum Fahrzeugbestand, nicht ausreichend tief disaggregiert. Zentrale Aufgabe auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sollte es in Zukunft daher sein, eine valide Datengrundlage zum Wirtschaftsverkehr zu schaffen“, so Klaus Esser.

Immer mehr Anfragen zur Entwicklung des KEP-Marktes

Zur Entstehung des Kompendiums erklärt Florian Gerster: „Der boomende KEP-Markt ist in den vergangenen Jahren immer stärker in den Fokus der Medien, der Politik und der Wissenschaft gerückt. Unseren Verband erreichen erfreulicherweise immer mehr Anfragen zur Entwicklung und Bedeutung der KEP-Unternehmen im Logistikmarkt. Daher hat der Bundesverband Paket und Expresslogistik beschlossen, ab sofort Zahlen, Daten und Fakten zur KEP-Branche in regelmäßigen Abständen in einem Kompendium zu veröffentlichen.“

Nächste Woche geht es weiter mit den Themen Fahrzeugbestand und Fahrleistungen.

Das Kompendium steht hier zum Download zur Verfügung: www.biek.de/index.php/kompendium.html.

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