Zeitgeist: Digitale Autobestellung!

Der E-Commerce wird schnell erwachsen. Er ist längst nicht mehr nur die Erstellung von Web-Shops und –Katalogen. Durch den digitalen Wandel ist E-Commerce deutlich komplexer und bietet für Kunden und Verbraucher viele neue Aspekte. Die justSelling GmbH hat einen Zeitgeist erkannt und verdeutlicht zusammen mit dem Elektroauto-Startup e.GO Mobile AG aus Aachen, wie Industrie 4.0 und Sales 4.0 bestmöglich zusammenspielen. Kunden können das Fahrzeug e.GO Life über einen E-Commerce-Shop mit Konfigurator selbst gestalten und sogar digital bestellen. Die Lösung ist somit eine sehr praktische Innovation für die Zukunft und höchst interessant für viele andere Bereiche.

„Wir zeigen wie die Fusion von Wirtschaft und Digitalisierung am Beispiel eines E-Autos funktioniert“, sagt Michael Schäfer, der Geschäftsführer der justSelling GmbH. Die Elektrifizierung ist eine der wichtigsten Themen für die Autoindustrie. Im Mittelpunkt steht hier die digitale Optimierung der Prozesse im Vertrieb.

Die Produktionsforscher der e.GO Mobile AG zeigen, dass mit Industrie 4.0 hochiterative Entwicklungsprozesse und eine besonders kostengünstige Prototypen- und Kleinserienproduktion möglich sind. Der e.GO Life ist ein attraktives Stadtauto, das 130 Kilometer Reichweite ermöglicht und auf 50 km/h in 5,7 Sekunden beschleunigt. Nun rückt der Vertrieb in den Fokus und auch hier gibt die Digitalisierung die Marschrichtung vor. Im Fokus steht ein Webshop und integriertem Produktkonfigurator sowie einem In-Store Touch System. Vertrieb 4.0 wird hier Realität.

Die Verkäufer freuen sich über ein einfach zu bedienendes Werkzeug der justSelling GmbH, um in Echtzeit Autos zu konfigurieren und das passende individuelle Angebot für den Kunden zu erstellen, rasch Zugriff auf Kundendaten zu haben und Produkte zu visualisieren. Das Tablet ist für den Vertriebsmitarbeiter ein wichtiger Begleiter zur digitalen Unterstützung in Gesprächen.

„Gemeinsam verdeutlichen wir dem Kunden die digitale Wertschöpfungskette und erzählen ihm eine schöne Geschichte rund um den e.GO Life. Wir binden den Kunden aktiv in das Produkt und die Dienstleistung ein, von der Planung bis zur Auslieferung“, erläutert Schäfer den konsequenten digitalen Weg zu einem erlebnisorientierten Handel.

Mit Unterstützung des Konfigurators können Käufer online in den E-Flitzer zoomen und die Ausstattung sowie die Ansicht des Autos nach ihren Wünschen in einer 3D-Darstellung wählen. Auf der digitalen Strecke können auch Änderungen und Ergänzungen vorgenommen werden. „Das Projekt verdeutlicht dank der Digitalisierung einen sehr kundenorientierten und grenzenlosen Ansatz. Wir möchten den Interessenten aber auch die Berührungsängste nehmen, weil vieles sehr technisch klingt. Chinesen sind hier schon einen Schritt weiter. Alle großen Marken verkaufen dort Autos direkt über einen Shop“, blickt Schäfer auf den bevölkerungsreichsten Staat der Erde.

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DIN-Spezifikation ebnet den Weg für offene Paketboxen

Das Paketvolumen in Deutschland wächst stetig, was die KEP-Dienstleister zunehmend an ihre Grenzen bringt. Alternative Zustellmöglichkeiten, wie die Lieferung an zentrale Abholstellen oder Paketboxen und Paketstationen, werden intensiv diskutiert. Während einige Unternehmen auf geschlossene Systeme setzen, schaltete sich das Deutsche Institut für Normung – kurz DIN – in die Diskussion um den Aufbau eines einheitlichen und offenen Systems ein. In einem Arbeitskreis arbeiteten Unternehmen aus der Logistik- und Transportbranche sowie des Online-Handels unter dem Dach des DIN zusammen.

Vor-Norm als erster Schritt zur Etablierung offener Paketboxen

Die ersten Ergebnisse des Arbeitskreises „Nutzeroffene Übergabeeinheit“ wurden nun veröffentlicht. Die DIN SPEC 16577 (Vor-Norm) mit dem Titel „Nutzeroffene Übergabeeinheit für den Warentransfer“ beschreibt die Mindestvoraussetzung für offene Paketboxen, die von allen Marktteilnehmern zur Zustellung von Sendungen genutzt werden können. Sie ist das Ergebnis der Arbeit einer Expertengruppe, bestehend aus Vertretern von KEP-Unternehmen, Paketbox- und Softwareherstellern, Online-Händlern, Behörden und Verbänden. In der Arbeitsgruppe verständigten sich Vertreter der Branchen auf gemeinsame Regeln, die Zugangsanforderungen zum Öffnen und Schließen von Paketboxen sowie Anforderungen an die Einlieferung und den Versand von Waren jeglicher Art festgelegten.

Diese DIN SPEC stellt die erste Etappe bei der Etablierung offener Paketboxen dar. Sie hat den Charakter einer Empfehlung, deren Beachtung und Anwendung den KEP-Unternehmen frei steht. „Nun kommt es darauf an, dass KEP-Unternehmen und Hersteller die erarbeiteten Empfehlungen auch umsetzen. Das wird nicht selbstverständlich sein, da die erarbeiteten Regeln rechtlich nicht verbindlich sind“, sagt Andreas Schumann, Vorsitzender des Bundesverbands der Kurier-, Express- und Postdienste e. V. (BdKEP) und Leiter der DIN Arbeitsgruppe.

Ziel: Standards auch global verankern

Allerdings sind bei der Etablierung der offenen Paketboxen nicht nur die KEP-Dienstleister gefragt. Florian Seikel, Hauptgeschäftsführer des Händlerbund e. V., ergänzt: „Dazu wird auch die Unterstützung der Händler, Kommunen und Bürger nötig sein, denn sie sind es, die in hohem Maße von offenen Paketboxen profitieren.“ Zudem führt er mit Blick auf den wachsenden Cross Border-Online-Handel aus: „Natürlich ist eine europäische Standardisierung auch für den europäischen, grenzüberschreitenden Handel förderlich. Daher ist ein Ziel, diese Standards auch global zu verankern.“

Ähnlich wie der Briefkasten offen ist für alle Briefzustelldienste, werden nutzeroffene Übergabeeinheiten für die Warenzustellung allen Zustelldiensten offenstehen, um den individuellen Zustellverfügungen der Empfänger zu entsprechen. Die DIN Spezifikation greift die Bedürfnisse der Konsumenten im Ecommerce auf. Sie schafft wesentliche Grundlagen für das funktionieren eines Europäischen und globalen digitalen Marktes.

Die Inhalte an der DIN SPEC fließen nun in das Europäische Komitee für Normung (CEN) ein. Hier erarbeiten Vertreter aus ganz Europa Regeln für die grenzüberschreitende Zustellung von Sendungen in Paketboxen. Die vollständige DIN SPEC „Nutzeroffene Übergabeeinheit für den Warentransfer“ kann über den Beuth Verlag bezogen werden.

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LogiMAT 2018: Asseco zeigt integrierte Fertigungsprozesse für die digitale Fabrik

Eine wirklich smarte Fabrik vernetzt weit mehr als nur ihre Maschinen. Denn um die Produktivitätsversprechen von Industrie 4.0 tatsächlich Realität werden zu lassen, bedarf es zusätzlich zur vertikalen auch einer effizienten horizontalen Integration: Durch die Vernetzung möglichst aller vor- und nachgeschalteter Stufen in der Produktion wie Beschaffungs- oder Serviceprozesse lassen sich weite Teile der Prozesskette automatisieren und damit der hohe Grad an Autonomie und Flexibilität überhaupt erst erreichen, der heute im Sinne des Industrie-4.0-Gedankens gefordert wird. Wie sich solche horizontal wie vertikal integrierten Fertigungsszenarien in der Praxis umsetzen lassen, zeigt der ERP-Spezialist Asseco Solutions vom 13. bis 15. März 2018 auf der LogiMAT in Stuttgart mit dem Feinplanungsspezialisten Dualis sowie dem MES-Hersteller ISI Automation am gemeinsamen Stand B10 in Halle 8.

Für die Optimierung von Produktions- und Intralogistikprozessen stellt die nahtlose Integration der Feinplanung in den Gesamtkontext der Fertigungsabläufe einen zentralen Schritt dar. Hierzu bietet die Asseco Solutions gemeinsam mit ihrem Lösungspartner Dualis ein integriertes Lösungsduo, das Feinplanung mit leistungsstarkem ERP kombiniert.

Die detaillierte Layout- und Materialflussplanung etwa gibt Anwendern die Möglichkeit, Aufträge und Logistik an vorhandene Ressourcen und Kapazitäten anzupassen und unter Zeit- sowie Kostenaspekten zu optimieren. Durch die nahtlose Integration in APplus wird dieser Prozess automatisch mit Informationen aus dem ERP-System angereichert: So kann das Lösungsgespann auf alle relevanten Auftrags- und Stammdaten zurückgreifen und somit für ein reibungsloses Zusammenspiel mit den übrigen Produktionsprozessen sorgen. Die logistische Planung erweitert APplus darüber hinaus um zentrale Funktionen für Disposition und Beschaffung, Behältermanagement, Packmittelverwaltung, Kommissionierung sowie Tracking & Tracing. Insgesamt lassen sich so unter anderem Personalkosten, Rüstkosten, Kapitalbindung, Liefertermintreue, Fertigungskosten, Durchlaufzeiten und Kapazitätsauslastung optimieren.

ERP 4.0 für das digitale Fertigungszeitalter

Auch über die Produktionsplanung hinaus unterstützen die Industrie-4.0-fähigen Lösungen der Asseco Solutions bei der Realisierung smarter Fertigungsabläufe. Als echte ERP-4.0-Lösung ist APplus bereits heute bis in den Kern auf die Bewältigung datenintensiver smarter Produktionsszenarien zugeschnitten: Die skalierbare Basisarchitektur ermöglicht eine optimale Lastenverteilung auch bei hohem Datenaufkommen, während das universelle Business Integration Framework (BIF) die Möglichkeit bietet, beliebige Drittsysteme ohne Programmieraufwand an das zentrale ERP-System anzubinden, und damit die Grundlage schafft für eine möglichst vollständige horizontale Integration in der digitalen Fertigung.

Sowohl eine horizontale als auch eine vertikale Integration lässt sich zudem mithilfe der dedizierten Industrie-4.0-Lösung der Asseco, SCS, erreichen. SCS bietet Anwendern die Möglichkeit, ihre Maschinen – unabhängig von deren nativem Intelligenzgrad – an das zentrale Cloud-System der Lösung anzubinden und die auf diese Weise gesammelten Daten für neue Services und Dienstleistungen im digitalen Zeitalter zu nutzen. So ermöglicht eine kontinuierliche Analyse der Daten beispielsweise smarte Wartungsszenarien à la Predictive Maintenance, während sich gleichzeitig die eigenen Maschinen um smarte Informationsservices für Endkunden erweitern lassen – für einen langanhaltenden Werterhalt der eigenen Lösungen und neue Geschäftsmodelle im digitalen Zeitalter.

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Eckhardt betreibt TSP für ILN

Eckhardt, Stuttgarter Logistikdienstleister betreibt ab sofort einen regionalen Transshipment-Point (kurz: TSP) der Stückgutkooperation ILN. Die TSP bilden das Herzstück des ILN Stückgutnetzwerks aus über 210 Systempartnern und fungieren zum einen als Bündelungsplatz der Ausgangs- und Beschaffungsmengen die Kooperationspartner und zum anderen als Gateway für internationalen Systemverkehre.

Bereits seit Frühjahr 2015 besteht eine strategische Allianz zwischen den Stückgutkooperationen ILN, S.T.a.R. und VTL. In Kürze wollen sie eine gemeinsame Produktionsgesellschaft gründen in der die bisher getrennt voneinander betriebenen Stückgutsysteme zusammengeführt werden.

Die Walter Eckhardt GmbH Spedition + Logistik ist ein familiengeführter Spezialist für Transport- und Lagerlogistik, insbesondere in den Bereichen Thermotransporte, Pflanzenlogistik und Gefahrgut, ist sowohl ILN als auch langjähriger VTL Partner.

Über Details zum regionalen Transshipment-Point und ihr neues Logistikzentrum informiert Eckhardt auch auf der LogiMAT, vom 13.- 15.03.2018 in Stuttgart, Stand G26 in Halle 6.

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Wissenstransfer auf der bautec 2018

Als magnetischer Anziehungspunkt einer ganzen Branche bietet die bautec auch 2018 ein hochinteressantes Begleitprogramm. Hallenforen, Kongresse, darunter SmartHome, der Fassadenkongress, Symposien, Wettbewerbe und Preisverleihungen bringen Besucher und Teilnehmer auf den neuesten Stand der Dinge – und ordnen die technischen Entwicklungen in ihren gesellschaftlichen Kontext ein.

Das Vortragsprogramm in Halle 21a Stand 112 zeigt auf der bautec2018 branchenübergreifende Wechselwirkungen von der Sektorkopplung, Funktionsfassaden, bidirektionale kaltgehende Nahwärmenetze (b-kWN), Blockchain, Kryptowährung, BACnet, BIM bis zur Türautomation auf. Treffen Sie uns vom 20.02. bis 23.02. 2018 auf der bautec in Berlin. Pressetag am 22.02. 2018.

Innovatoren und Entwickler treffen auf Architekten, Investoren und Fachplaner

Auf dem "InnoTreff Mittelstand" mit "InnoLounge" treffen Sie die Innovationstreiber der Branche.
Darunter innovativSCHMID und Ottensmeier Ingenieure GmbH.

Fachkräftemangel belastet die Bauwirtschaft: In Kurzvorträgen wird im Vortragsforum aufgezeigt, wie sich durch Innovationen Bauqualität und Bauzeiten verkürzen lassen und so Kapazitäten für neue Projekte schaffen. Aus dem (Un-)Ruhestand reaktiviert konnten wir mit Hans Krans (VDI) einen Experten der Branche gewinnen. Er wird mit dem Vortrag "Kommt das autonome Gebäude – trotz BauUnwesen?" die Bauabläufe auf den Prüfstand stellen. Im Anschluss der Fachvorträge stehen die Experten zu Gesprächen zur Verfügung.

Mit dem Gemeinschaftsstand unter dem Motto „InnoTreff Mittelstand“ fasst der Umweltdienstleister Innovationen des Mittelstandes auf einer Fläche von 32m² zusammen und präsentiert diese in der Halle 21a am Stand 215. Mit einem ergänzenden Vortragsprogramm in gleicher Halle am Stand 112 (40m²) werden zukunftsweisende Vorträge aus der Praxis für die Praxis den Wissenstransfer ergänzen.

Auszüge der Vorträge

Handwerk goes Gebäudeleittechnik: technisches Gebäudemanagement mit BACnet und BIM schafft Freiraum, ICONAG-Leittechnik GmbH, Christian Wild

"Kommt das autonome Gebäude – trotz BauUnwesen?", VDI, Dipl.-Ing. Hans Kranz

Digitale Werkzeuge der Zukunft: Bitcoin im Handwerk: Kommt die Kryptowährung für Fachplaner und Architekten? Managing Partner NIMIRUM, Anja Mutschler

SmartHome Smart, Flexibel, Einfach, und Sicher gestalten, R A D E M A C H E R Geräte-Elektronik GmbH, Jörg Ruthenberg

Trockenbau weckt Emotionen: LED Profilsysteme setzen Licht in Szene, LED Profilelement GmbH, Henry Reinberger

Enterprise lässt grüßen: Intelligente Raumlösungen mit automatisierten und manuellen Innenwand-Schiebetüren, ECLISSE Deutschland, Michael Troska

Call for Paper für Innovatoren: Nur noch wenige Vortragstermine frei

AugmentReality, Blockchain, SmartBuilding, Cybersicherheit, BIM und 3D-Druck sind noch offene Slots im Vortragsforum.
Mehr dazu: http://umweltdienstleister.de/2017/12/01/innotreff-mittelstand-zur-bautec-2018/

Hier finden Sie den Teaser zum Vortragsprogramm als download http://umweltdienstleister.de/download/bautec/Presseeinladung_Vortraege_teaser.pdf
oder online: http://umweltdienstleister.de/2018/02/06/innolounge-vortragsprogramm-auf-der-bautec/

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BGL zum Koalitionsvertrag: Ein wichtiger Tag für die Verkehrssicherheit

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main begrüßt, dass im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD eine Reihe von teils langjährigen BGL-Forderungen ihren Niederschlag gefunden haben. Endlich werden die seit Langem vom BGL geforderten Abbiegeassistenten verbindlich vorgeschrieben. Leider bietet gegenwärtig nur ein einziger Lkw-Hersteller diese lebensrettenden Systeme an, und das auch nur für einen Teil seiner Lkw-Flotte. Ebenso begrüßt der BGL die geplante bessere Personalausstattung der Kontrollbehörden des Bundes, um die Kontrolldichte zu erhöhen. Auch hierbei handelt es sich um eine langjährige BGL-Forderung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Eine weitere langjährige BGL-Forderung ist mit der Festschreibung einer einheitlichen Mauthöhe für Lkw auf Autobahnen UND Bundesstraßen berücksichtigt worden, womit eine zusätzliche wirtschaftliche Benachteiligung von Randregionen vermieden wird.

Darüber hinaus ist das im Koalitionsvertrag niedergelegte Bekenntnis "Sozialbetrug und Sozialdumping darf es auf unseren Straßen nicht geben" von großer Bedeutung für den BGL, der von jeher für EU-weit einheitliche und vor allem faire Wettbewerbsbedingungen im Straßengüterverkehr eintritt. Kernsätze einer zukünftigen Verkehrspolitik wie "Die Kabotage darf dabei nicht weiter ausgeweitet werden. Wir werden wirksame Instrumente zur Kontrolle der Kabotage schaffen." und "Auch Transporter im gewerblichen Güterverkehr mit einem zulässigen Gesamtgewicht unter 3,5 Tonnen müssen künftig den Bedingungen des Güterkraftverkehrsrechts unterliegen." lassen in diesem Zusammenhang an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.

Last but not least begrüßt der BGL die Fortführung der Mautharmonisierung, die Unterstützung beim Kampf gegen den Fachkräftemangel, die Verbesserungen bei der Genehmigungspraxis für Schwer- und Großraumtransporte sowie den fortgesetzten Ausbau des Parkplatzangebotes für Lkw auf den Rastanlagen der Bundesautobahnen. Auch letztgenannte Maßnahme dient wiederum der Verkehrssicherheit ­- womit sich für den BGL der Kreis positiver Impulse aus dem Koalitionsvertrag geschlossen hätte.

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Frauen und Firmen in Kontakt zu Gast bei der Sigloch Distribution GmbH & Co. KG

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frauen und Firmen in Kontakt“ ist die Kontaktstelle Frau und Beruf Heilbronn-Franken am 1. März 2018 ab 13.30 Uhr bei der Sigloch Distribution GmbH & Co. KG zu Gast. Der Familienbetrieb in vierter Generation hat sich seit seiner Gründung vor 135 Jahren vom traditionellen Buchbinder zum hochmodernen Logistik-Dienstleister mit Hauptsitz in Blaufelden entwickelt. An zwei Standorten in Deutschland und in Tschechien mit über 600 Mitarbeitern, auf 110.000 m² Produktions-und Lagerfläche werden täglich bis zu 200.000 Sendungen versandt.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßt die Leiterin Personal und Verwaltung, Helena Queisser, die Teilnehmerinnen und stellt das Unternehmen als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb vor. Eine Betriebsbesichtigung sowie eine kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmerinnen runden die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch und zum Kennenlernen des Unternehmens ab.

Die Veranstaltung der Kontaktstelle Frau und Beruf Heilbronn-Franken ist kostenfrei und findet am Donnerstag, 1. März 2018 von 13.30 bis 15.30 Uhr bei der Sigloch Distribution GmbH & Co. KG, Am Buchberg 8, 74572 Blaufelden statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung bis Montag, 26. Februar 2018 ist erforderlich unter Kontaktstelle Frau und Beruf Heilbronn-Franken, Tel. 07131-7669 866 oder frauundberuf@heilbronn-franken.com.

HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Im Rahmen des Landesprogramm “Kontaktstellen Frau und Beruf“ fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg Kontaktstellen in Baden-Württemberg. Projektträger der Kontaktstelle Frau und Beruf Heilbronn-Franken ist die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF). Neben der Landesförderung wird die Kontaktstelle über die WHF-Gesellschafter kofinanziert.

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POS Servicegesellschaft saniert sich durch Eigenverwaltungsverfahren – Nils Averbeck wird Sanierungsgeschäftsführer (CRO)

Das Amtsgericht Potsdam hat ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung bei der POS Servicegesellschaft mbH (POSS) eingeleitet. Zuvor hatte die Geschäftsführung einen entsprechenden Antrag beim Amtsgericht Potsdam gestellt, dem das Amtsgericht vollumfänglich entsprochen hat. Die POS Servicegesellschaft entwickelt nun, unterstützt durch die Sanierungsberatung Buchalik Brömmekamp (Düsseldorf), einen Sanierungsplan. Ziel ist es, die POSS nach mehreren defizitären Jahren wieder ertragsfähig zu machen, die Marktpositionierung zu schärfen und die Strukturen optimal an den Markt-anforderungen auszurichten.

Die rund 330 Mitarbeiter der POSS sind über den Verlauf des Verfahrens informiert worden. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter werden pünktlich und ohne Einschränkungen weiterbezahlt. Dabei werden die ersten drei Monate über das Insolvenzgeld abgesichert; danach übernimmt das Unternehmen wieder die Zahlungen.

Der Geschäftsbetrieb der POSS wird während des Sanierungsverfahrens unverändert fortgeführt. Die Firmenleitung um Geschäftsführer Ralf Werner wird für die Dauer des Verfahrens um Nils Averbeck als Sanierungsgeschäftsführer erweitert. Das Potsdamer Amtsgericht bestellte die erfahrene Insolvenzrechtlerin Dr. Susanne Berner (Dr. Berner Rechtsanwälte) zur vorläufigen Sachwalterin.

Für eine bessere Transparenz zwischen den Leistungsbereichen Logistik und Merchandising wurde 2011 die POS Servicegesellschaft mbH als Tochterunternehmen der Herlitz AG gegründet. Zum Juni 2017 verkaufte die Pelikan AG ihre 100-%ige -Tochtergesellschaft POS Servicegesellschaft an die Werner Verwaltungs-GmbH in Ludwigsburg.

Die Einleitung des Sanierungsverfahrens ist ein weiterer konsequenter Schritt in der Neuausrichtung der POSS, hin zu einem mittelständischen Servicespezialisten. Ein weiterer Erfolgsbaustein kann mit dem Gewinn von Willibald Hammer, der zum 1. April 2018 die Geschäftsleitung erweitern wird, verbucht werden. Willibald Hammer, der von der Firma Brauns Heitmann zur POSS wechselt, ist ein ausgesprochener Vertriebsspezial¬ist¬ und Branchenkenner.

Das Unternehmen nutzt mit der Eigenverwaltung ein Verfahren der Insolvenzordnung, das im März 2012 in Kraft trat. Ziel des Verfahrens ist es, dass Unternehmen dauerhaft fortgeführt werden können. Die Geschäftsführung behält das Ruder in der Hand und kann die Sanierungsmaßnahmen selbstständig entwickeln und durchführen. Anstelle eines Insolvenzverwalters wird ein vorläufiger Sachwalter bestellt. Der vorläufige Sachwalter hat hauptsächlich die Aufgabe, die wirtschaftliche Lage des Schuldners zu prüfen und die Geschäftsführung zu überwachen.

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Ganzheitliche Digitalisierung von Logistik und Produktion

In Zeiten von Industrie 4.0 und digitaler Transformation müssen Logistik und Produktion zusammen betrachtet werden, um von sämtlichen Synergieeffekten zu profitieren. Beim viastore Softwaretag 2018 in Essen präsentierten die MES-Experten von MPDV ihren Beitrag zur Digitalisierung der Fertigung.

In seiner Keynote erklärte Prof. Dr.-Ing. Jürgen Kletti, Geschäftsführender Gesellschafter der MPDV Mikrolab GmbH, welche Bedeutung die Transparenz und Reaktionsfähigkeit für Logistik und Produktion bereits heute haben: „Nur mit Anwendungen wie das WMS von viastore und unserem MES HYDRA können kleine Losgrößen effizient produziert werden. Das Beste daran ist, dass es diese Anwendungen bereits heute gibt – Sie müssen sich nur dafür entscheiden.“ Zusammenfassend plädierte Kletti dafür, vom Philosophieren um Industrie 4.0 endlich zur strategischen Umsetzung wirksamer Maßnahmen überzugehen. Dabei orientierte er sich am Vier-Stufen-Modell „Smart Factory“. Mehr dazu finden Sie hier

Produktion und Logistik vernetzen

Die Teilnahme der MES-Experten am viastore Software-Tag reiht sich in die bereits 2017 angekündigten Aktivitäten im Rahmen der Kooperation beider Unternehmen ein. Auch für 2018 sind weitere gemeinsame Veranstaltungen und kooperative Umsetzungsprojekte geplant. Damit sollen Fertigungsunternehmen unterstützt werden, erfolgreich die digitale Transformation zu meistern.

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Papyrus setzt europaweit auf SuperOffice CRM

Mit mehr als 50.000 Kunden und einem Jahresumsatz von 1.340 Millionen Euro in 2016 ist Papyrus ein führender Anbieter von Papier- und Logistiklösungen für die Druckindustrie und ein bedeutender Distributor von Büropapier in Europa. Als Botschafter für den Einsatz von Papier im Kommunikationsmix schafft Papyrus über eine pan-europäische Papier-Logistik Mehrwerte für über 50.000 Kunden in 19 Märkten in Europa.

Im Januar 2017 stand Papyrus Deutschland im Zuge einer SAP-Umstellung vor der Herausforderung, auch eine Lösung für ein CRM-System zu finden. Das Kundeninformationssystem, das das Unternehmen bis dato im Einsatz hatte, war veraltet und konnte nicht ohne weiteres dem neuen SAP-Standard angepasst werden. Da jedoch der Zeitplan für die Einführung des neuen Standards für den Sommer 2017 relativ eng gehalten war, kam man zum Entschluss, besser in eine neue CRM-Lösung zu investieren. Diese musste aber bis zur SAP-Umstellung komplett lauffähig sein.

Da bereits die skandinavischen Unternehmen der Papyrus-Gruppe SuperOffice CRM erfolgreich im Einsatz hatten, war es naheliegend, dessen Nutzung neben CRM-Systemen anderer Anbieter auch für Papyrus Deutschland zu prüfen – ein zeitaufwändiger Prozess, der den Gesamtzeitplan für eine Systemimplementierung noch stärker unter Druck setzte. Mitte Mai fiel jedoch die Entscheidung, SuperOffice als europaweites CRM-System in der gesamten Papyrus-Gruppe zu nutzen, verbunden mit der Herausforderung, das System zum 1. August bei Papyrus Deutschland implementiert und lauffähig zu haben. Insgesamt sollten ca. 250 User ab dem 2. August mit SuperOffice CRM produktiv arbeiten können.

Bernd Weick, Bereichsleiter e-Business bei Papyrus Deutschland erinnert sich: „Wir waren unter enormen Zeitdruck, denn im Zuge der SAP-Umstellung im Sommer und dem Abschalten des bisherigen CRM-Systems musste sichergestellt sein, dass wir ab dem 1. August alle Kundendaten im neuen CRM zur Verfügung hatten.“ Dank eines schlanken und hoch motivierten Projektteams seitens Papyrus und der Unterstützung durch ein kleines Expertenteam von SuperOffice-Mitarbeitern stand das Test-System bereits in der zweiten Juliwoche zur Verfügung. „Eine sehr offene Kommunikationsweise zwischen Papyrus und SuperOffice war der Schlüssel zum Erfolg: Wir konnten frühzeitig unsere Wünsche adressieren, und die Experten von SuperOffice konnten rechtzeitig auf die daraus resultierenden Aufgabenstellungen reagieren“, so Bernd Weick weiter.

Nach den ersten Tests der Hauptprozesse im Testsystem fanden zeitnah und parallel zur SAP-Umstellung die ersten Schulungen in SuperOffice statt. Nach dem „Train-the-trainer“-Prinzip wurden zunächst Mitarbeiter geschult, die dann wiederum ihr Wissen an andere Anwender weitergaben. So konnte ein fließender Wissenstransfer stattfinden, aufkommende Fragen frühzeitig beantwortet und Vertrauen in das neue System geschaffen werden.

Nach der erfolgreichen Einführung des neuen SAP-Standards bei Papyrus Deutschland, der bereits in vielen anderen Papyrus-Ländern als Standard genutzt wurde, griff nun auch die SuperOffice-Schnittstelle auf das SAP-ERP zu und der Datentransfer zwischen CRM und ERP konnte rechtzeitig und erfolgreich in Betrieb genommen werden. Nach der erfolgreichen Implementierung der Systeme seit Anfang August können nun die Prozesse im SuperOffice CRM noch individueller auf die Bedürfnisse und internen Abläufe von Papyrus angepasst werden. SuperOffice CRM bietet über die Flexibilität in der Anpassung klare Vorteile für Unternehmen, denn das System passt sich den Unternehmensprozessen an und nicht das Unternehmen an die Prozesse des CRM-Systems. Nach der Implementierung von SuperOffice bei Papyrus Deutschland folgte im Oktober 2017 die Einführung bei Papyrus in der Schweiz. Die Papyrus-Unternehmen in den Niederlanden, Polen und Ungarn folgen im nächsten Schritt. Insgesamt arbeiten aktuell mehr als 600 Anwender bei Papyrus in Europa mit SuperOffice CRM.

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