Bei Ecovis sind 64 Azubis gestartet

Insgesamt 64 Steuerfachangestellte und Kaufleute für Büromanagement haben diesen Herbst bei Ecovis ihre Ausbildung angefangen. Bei dem auf den Mittelstand spezialisierten Beratungsunternehmen haben damit so viele Azubis wie noch nie neu angefangen. Woran das liegen kann, das erklärt Ecovis-Personalchef Bernd Dobmann.

Deutschlandweit haben bei Ecovis diesen Herbst 64 Azubis ihre Ausbildung begonnen. „Das ist ein richtig starker Jahrgang von Azubis“, freut sich Bernd Dobmann. Denn damit haben etwa ein Viertel mehr als im Vorjahr bei Ecovis angefangen. „Für gewöhnlich starten immer zwischen 45 und 50 Auszubildende in einem Jahr“, sagt er.

Seiner Meinung nach spricht es sich herum, welche Vorteile eine Ausbildung bei Ecovis hat:

  • Zum Start bekommt jeder neue Jahrgang drei Wochen intensives Training, das die neuen Azubis auf den Alltag in den Kanzleien vorbereitet.
  • Auf der Tagesordnung stehen Fachthemen, das Kennenlernen der Kanzleisoftware sowie Allgemeines zum Berufseinstieg.
  • Zusätzlich legt Ecovis Wert auf Softskills und Teamarbeit, wozu es ebenfalls Schulungseinheiten gibt.

„Wir wollen, dass die neuen Azubis gut vorbereitet sind auf den Umgang mit Kollegen, Chefs und Kunden sowie auf die Arbeit in der Kanzlei“, sagt Dobmann. Doch bei Ecovis kann man nicht nur mit einer Ausbildung einsteigen. Auch duale Studenten sind willkommen.

Wer sich noch nicht sicher ist, ob eine Ausbildung in einer Steuerkanzlei das richtige für sie oder ihn ist, kann aber auch erst mal ein Schnupperpraktikum bei Ecovis an einem der über 100 Standorte in Deutschland machen. „Uns sind auch Studienabbrecher willkommen“, sagt Dobmann. Seiner Meinung nach sind genau diese jungen Leute mit Zickzack-Lebenslauf schon etwas reifer. „Für die Beratung von Mandanten und die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, sind das gute Voraussetzungen.“

Ecovis-Kanzleien gibt es aber nicht nur an über 100 Standorten in Deutschland. Weltweit gibt es Büros in mehr als 70 Ländern. „In der ein oder anderen Kanzlei können die jungen Leute in internationale Projekte hineinschnuppern.“ Wer ein Faible fürs Ausland hat und sehr gut in Fremdsprachen ist, kann das laut Dobmann sicherlich auch mit einem Auslandspraktikum vertiefen.

Für 2019 gibt es bei Ecovis bereits schon offene Ausbildungsplätze. Bewerben können sich Interessierte schon jetzt auf www.ecovis-karrierewelt.com

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Kassennachschau: Jetzt prüfen die Finanzämter Kassen der Betriebe

Überraschend und unangekündigt darf das Finanzamt seit Anfang des Jahres bei Unternehmen die Kasse prüfen. Bereits bei mehreren Ecovis-Mandanten gab jetzt es so eine Kassennachschau. Was das Finanzamt dabei genau tut, wie die Prüfer vorgehen und was das Wichtigste beim Thema Kasse ist, weiß Ecovis-Steuerberaterin Monika Huber aus Erding.

„Sie kamen zu zweit und unangemeldet. Mein Mandant musste das Geld aus der Kasse vor den Augen der Prüfer zählen und sie wollten die Daten aus dem Kassensystem auslesen“, das berichtet Monika Huber über eine Kassennachschau bei einem ihrer Mandanten in Erding. Bereits bei zwei Mandanten der Ecovis-Steuerberaterin gab es Kassenprüfungen. „Die Mitarbeiter waren mit der Situation völlig überfordert“, berichtet Huber, „zum Glück wohnt der Chef nicht weit vom Geschäft entfernt, so dass er sofort hinkommen konnte.“

Wo die Finanzämter schon Kassen prüfen

Nicht nur in Bayern sind Prüfer vom Finanzamt in Sachen Kasse aktiv. Kassennachschauen melden die Berater des auf den Mittelstand spezialisierten Beratungsunternehmens Ecovis aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Dass es auch in den übrigen Bundesländern demnächst losgeht, darüber sind sich die Ecovis-Experten einig. „Die Finanzämter haben ihre Mitarbeiter geschult“, sagt Monika Huber, „sie haben jetzt noch das aktuelle Schreiben des Bundesfinanzministeriums abgewartet und fangen dann an.“

Was verspricht sich das Finanzamt von einer Kassennachschau?

„Die Finanzverwaltung will den Griff in die Kasse unterbinden, weil ihm dadurch Steuereinnahmen entgehen“, sagt die Ecovis-Steuerberaterin. Allein die normalen Betriebsprüfungen brachten 2016 ein Mehrergebnis von 14,1 Milliarden Euro. Rund um die Kasse schleusen Unternehmen einer Schätzung zufolge jährlich zwischen fünf und zehn Milliarden Euro am Finanzamt vorbei. „Und auf dieses Geld will die Finanzverwaltung nicht länger verzichten“, so Huber.

Wie können sich Unternehmer auf die Kassennachschau vorbereiten?

Unternehmer müssen auf die Kassennachschau vorbereitet sein. „Seit über zwei Jahren informieren wir die Betriebe. Vor allem die Mitarbeiter müssen wissen, wie sie sich verhalten sollen“, sagt Steuerberaterin Huber. Kassenberichte und die Betriebsanleitung der Kasse sollten griffbereit sein. Zudem sollten Unternehmer den Datenexport beherrschen. „Bei meinen Mandanten haben die Prüfer genau geschaut, ob immer die richtige Umsatzsteuer im System hinterlegt war“, berichtet Huber. Doch sie waren gut vorbereitet. Findet das Finanzamt Differenzen, kann es jederzeit eine Betriebsprüfung anberaumen. „Dann wird es meist teurer.“

Erklärvideo zum Thema Kassennachschau:

Was passiert bei einer Kassennachschau und worauf müssen Unternehmen achten? Das erklärt Ihnen Ecovis-Steuerberater Martin Liepert.

 

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Reflex startet mit neuem Hochregallager und Lagerverwaltungssoftware von S&P Computersysteme durch

Die Reflex GmbH, ein traditionsreicher deutscher Hersteller von Spezial- und Künstlerpapier, hat Ende Juni 2018 am Standort Düren ein automatisches Hochregallager in Betrieb genommen. In Kombination mit einem neuen Lagerverwaltungssystem der S&P Computersysteme GmbH ermöglicht dies Reflex in Zukunft neben der eigenen Logistik auch als logistischer Dienstleister für Papierprodukte anderer Unternehmen agieren zu können.

Die Lagerverwaltungssoftware SuPCIS-L8 steuert sämtliche intralogistischen Prozesse im Reflex Distributionszentrum – vom Wareneingang bzw. der Übernahme der Ware aus dem Produktionspuffer über die Einlagerung, die Ver- und Entsorgung der Kommissionierzone bis hin zum Etikettendruck und Verladescanning. Neben dem automatischen Hochregallager (Palettenlager) steuert das LVS auch die Lagerverwaltung in den manuell bedienten Lager-und Funktionsbereichen und verwaltet die Mandanten für die von Reflex geplante Tätigkeit als Logistikdienstleister. Darüber hinaus bietet SuPCIS-L8 Inventur- und Analysemöglichkeiten, um eine lückenlose und in Echtzeit aktualisierte Übersicht über die Bestände zu geben die logistischen Prozesse und Strategien langfristig optimieren zu können.

„Wir haben knapp eine Million Euro in die Modernisierung unseres Hochregallagers investiert und setzen damit ein weiteres starkes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit unseres 1857 gegründeten Unternehmens. Mit SuPCIS-L8 haben wir ein Lagerverwaltungssystem gefunden, das nicht nur unsere jetzigen Anforderungen erfüllt, sondern unsere Logistik für die Zukunft rüstet.“, so Reflex Geschäftsführer Hariolf Koeder.

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DSGVO – Was Unternehmen beim Thema Newsletter beachten sollten

Überlegen Sie noch, ob Sie es tun und wenn ja, wann? Alle Ihre Mailkontakte erneut um ihr Einverständnis bitten, dass sie weiterhin Ihre Newsletter wollen? Ab dem 25. Mai 2018 sollten Sie dieses Thema abgehakt haben, denn dann gilt die neue Datenschutzgrundverordnung. Ecovis-Rechtsanwältin Marine Serebrjakova weiß, wie Unternehmer beim Thema Newsletter auf Nummer sicher gehen.

Ob kleine oder große Unternehmen: Viele werben mit Newslettern für ihre Leistungen und Produkte. Die Mehrheit entspricht bereits den gesetzlichen Vorgaben des aktuellen Bundesdatenschutzgesetzes und des Wettbewerbsrechts. „Zum Teil werden Newsletter aber auch ohne jede Rechtsgrundlage und ohne ordentliche Zustimmung der Empfänger verschickt“, sagt Rechtsanwältin Marine Serebrjakova von Ecovis in München.

Was häufig in Newslettern fehlt

Doch ab 25. Mai gilt die Datenschutzgrundverordnung. Ab diesem Datum müssen Unternehmer für jeden Empfänger nachweisen können, dass er den Newsletter bestellt hat und mit dem Empfang einverstanden ist. In der Praxis hätten die Versender häufig kein dokumentiertes Einverständnis der Adressaten, bemängelt Serebrjakova. „Auch nach einigen Wechseln in den jeweiligen Abteilungen ist häufig im Nachhinein völlig unklar, wie die Newsletterempfänger in den Verteiler gekommen sind“, sagt die Anwältin und externe Datenschutzbeauftrage. Ohne das so genannte „Double-opt-in“-Verfahren gehe es daher einfach nicht. Bei diesem Verfahren meldet sich der Empfänger für einen Newsletter auf einer Webseite an. Seine Anforderung bestätigt er ein zweites Mal, also doppelt, indem er einen Link anklickt, den er per E-Mail zugeschickt bekommt.

Praktiker-Tipp: Was ist Ihnen Ihr Newsletter wert?

Ihren Mandanten rät Serebrjakova, dass sie den Wert ihres Newsletters schätzen oder sich fragen, wieviel Umsatz sie mit dem Versand beziehungsweise mit der Tatsache anstoßen, dass sie sich bei ihren Kunden in Erinnerung bringen. „Je höher der Wert, desto größer der Handlungsbedarf, um das Einverständnis der Empfänger einzuholen und zu dokumentieren“, sagt sie. Wer seine Verteiler erneut anschreibt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass sich die Zahl der Empfänger deutlich verringern wird. „Aktuell sehen wir toll formulierte Betreffzeilen und die erneute Bestätigung verknüpft mit der Chance auf einen Gewinn“, sagt die Ecovis-Expertin. Was auch immer Unternehmer versuchen, eine hundertprozentige Antwortquote gibt es ihrer Meinung nach nicht. Mit Blick auf die Datenschutzgrundverordnung hält sie diesen Schritt jedoch für notwendig und beruhigt diejenigen, die in ihren Verteilern viele info@-Adressen haben. Den Empfang eines Newsletters auf eine info@-Adresse kann ebenfalls ein Mensch bestätigen.

Im Video erklärt Ecovis-Rechtsanwältin Marine Serebrjakova, wie Unternehmer beim Thema Newsletter und Datenschutzgrundverordnung vorgehen können:

https://www.ecovis.com/steuern-recht/dsgvo-was-unternehmen-beim-thema-newsletter-beachten-sollten/?preview_id=9835&preview_nonce=1f2c7e14df&post_format=standard&_thumbnail_id=9837&preview=true

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krz hat Pilotkunden plangemäß auf Infoma newsystem umgestellt

Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg / Lippe (krz) hat zum Jahreswechsel 2017/2018 die drei Pilotkommunen Rödinghausen, Kirchlengern und Lübbecke erfolgreich auf die Finanzsoftware Infoma newsystem umgestellt.

„Die Umstellung hat für die Anwenderinnen und Anwender reibungslos funktioniert und war das Ergebnis von eineinhalb Jahren intensiver Vorbereitung, unzähligen Tests und einer tollen Zusammenarbeit zwischen Kommunen und IT-Dienstleister“, zieht Martin Kroeger, Abteilungsleiter Finanzservice im krz ein erstes Fazit.

Das Einführungsprojekt war in mehrere Phasen gegliedert. Die Meilensteine auf dem Weg zum Produktivgang waren Schulungen der Anwenderinnen und Anwender, Einrichtung der Technik, Anlage der Mandanten in den Bereichen der Buchhaltung, Zahlungsabwicklung und Veranlagung sowie die Datenüberleitung aus den Altsystemen. Daneben hat das Projektteam verschiedene Entwicklungen für die Anbindung von vor- und nachgelagerte Fachverfahren wie die Personalabrechnung LOGA, das Bußgeldverfahren WiNOWiG usw. umgesetzt.

Um den Kommunen die gleiche Servicetiefe wie in den Vorsystemen anbieten zu können, wurde gleichzeitig die elektronische Aktenführung über das krz-Dokumentenmanagementsystem (DMS) und der krz-Freigabeworkflow integriert. Im krz-DMS sind für den Finanzservice verschiedene Aktenlösungen wie die Finanzakte, die SEPA-Mandatsakte und die Veranlagungsakte verankert. Der Freigabeworkflow sorgt dafür, dass alle Geschäftsvorfälle in der Buchhaltung elektronisch abgewickelt werden. Unter Nutzung des seit 2010 im krz realisierten elektronischen Rechnungseingangs besteht so die Möglichkeit, im Zusammenspiel der krz-Komponenten DMS und Freigabeworkflow komplett papierlos zu arbeiten. Ein weiterer Vorteil dieser Einbindung liegt darin, dass sich beide Komponenten unter Nutzung intelligenter Steuerungen nahtlos in die kommunalen Prozesse einfügen.

Innerhalb von newsystem wurden einzelne funktionale und prozessuale Entwicklungen vorangetrieben, die die Anwenderinnen und Anwender in der täglichen Arbeit unterstützen. Ziel des krz ist es, dass sich die Bearbeitenden zu 100% auf die inhaltlichen Aufgaben konzentrieren können und dabei maximal unterstützt werden.

In den Pilotkommunen ist das Projekt durchweg positiv bewertet worden, trotz des Pilotstatus haben die Arbeiten gut funktioniert, lediglich in der Migration gab es zwischenzeitlich Verzögerungen, die aber wieder aufgeholt werden konnten, so dass der zeitgerechte Umstieg zum Jahreswechsel vollzogen wurde.

So konnten alle Bescheide für die Grundbesitzabgaben und Gewerbesteuer wie geplant mit newsystem erstellt und versendet werden, und folglich wurde auch der erste große Abbuchungslauf zum 15.02.2018 erfolgreich durchgeführt. Beide Vorgänge, Bescheide und Abbuchungen, haben reibungslos funktioniert; in den Pilotkommunen gab es keinen signifikanten Anstieg von Anfragen von den Bürgerinnen und Bürgern. Dieser Erfolg ist der intensiven konstruktiven Zusammenarbeit im Projekt geschuldet und basiert auf den umfangreichen Tests, die zur Qualitätssicherung vorgenommen wurden. Mögliche Schwierigkeiten und Fehler konnten so frühzeitig erkannt und gelöst werden.
Einzelne Nacharbeiten wie z.B. die vollständige Automatisierung der Schnittstellen beziehungsweise Anpassungen von einzelnen Einstellungen oder Prozesse innerhalb von newsystem, die sich aus den Erfahrungen bei den Pilotkunden ergeben, werden vom Projektteam aktiv angegangen.

Das gute Ergebnis und das positive Fazit aus den Pilotkommunen geben dem Projektteam Energie für die weitere Arbeit. Bis Ende 2019 werden sieben weitere Verbandskommunen auf die neue Finanzsoftware umgestellt.

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Paradigmenwechsel bei der Anwaltsvergütung

Paradigmenwechsel bei der Anwaltsvergütung

Während große Kanzleien mehrheitlich erkannt haben, das sie dem Druck ihrer Mandanten nachgeben und die Vorteile technischer Hilfen in Anspruch nehmen müssen, um wettbewerbsfähige Preise anbieten zu können, scheinen kleine und mittlere Kanzleien in Deutschland unberührt von der Legal Tech-Entwicklung. Sie erinnern an den Frosch, der in langsam heißer werdendes Wasser geworfen wird. Er erkennt erst zu spät, dass das kochende Wasser ihn töten wird.

Pauschalhonorare lösen Stundensätze ab

Die Zeit exorbitanter Stundensätze in deutschen Kanzleien scheint zu einem Ende zu kommen. Immer mehr Unternehmen sind nicht mehr bereit, ihren Rechtsberatern hinsichtlich der Kosten Carte blanche zu geben. Sie wollen genau wissen, wofür Sie das hohe Honorar zahlen. Zunehmend werden Honorarvereinbarungen geschlossen, die eine Pauschalzahlung vorsehen. Ein genau definierter juristischer Bedarf wird zum Festpreis gedeckt.

Legal Tech statt Manpower

Dies Paradigmenwechsel in der anwaltlichen Vergütung führt bei den großen Kanzleien zu einem Umdenken: Wenn der Mandant einen Festpreis zahlt, macht es keinen Sinn mehr, Horden von Associates mit dem Überprüfen von Aktenbergen zu beauftragen. Es macht dann keinen Sinn mehr, juristische Schmalspurprobleme mit Manpower zu lösen – denn die wird nicht bezahlt. Effizient wird die Sache erst dann, wenn Legal Tech eingesetzt wird. Standardprobleme werden mit einer Software gelöst, die den menschlichen Einsatz überflüssig macht.

Situation der kleinen und mittleren Kanzleien

Und was hat das mit kleinen und mittleren Kanzleien zu tun? Sie geraten zwischen alle Stühle, denn die großen Kanzleien können und werden zunehmend in Bereichen tätig, die sie bisher den kleineren Kollegen überlassen haben. Mithilfe von Legal Tech werden auch für Großkanzleien auskömmliche Margen erreicht. Auf der anderen Seite stehen Legal Tech-Unternehmen, die schon jetzt Standardfälle (Flugverspätungen. Mietminderungen, Abfindungen, Zeugniserstellung etc.) bearbeiten, die bisher zum Brot und Butter-Geschäft der kleineren und mittleren Kanzleien gehörten.

Lösung: Legal Tech Strategie

Wie lautet die Lösung: kleine und mittleren Kanzleien müssen ihr Profil schärfen und ebenfalls in Legal Tech investieren. Sie müssen eine eigene Legal Tech-Strategie entwickeln. Die Fokussierung auf wenige Kerngebiete ist essentiell. Wenn diese effizient bearbeitet werden können, werden die Mandanten bleiben.

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Aufsicht für Legal Tech

Was in dem Artikel unter der Überschrift „Juristerei per Mausklick“ beschrieben wird, klingt ja erst einmal harmlos und vernünftig, denn Aufsichtsbehörden gibt es ja schließlich auch für andere Branchen: Atomkraftwerke, Eisenbahnen, Banken und viele andere Marktteilnehmer werden beaufsichtigt.

Ihnen gemeinsam ist, dass sich durch ihre Dienstleistungen besondere Gefahrenquellen öffnen. Niemand möchte schließlich ein schlecht funktionierendes Atomkraftwerk in seiner Nähe wissen. Fraglich ist, ob Legal Tech-Anbieter mit diesen Anbietern vergleichbar sind. Wird durch deren Angebote einen besondere Gefahrenquelle eröffnet? Gibt es Fälle, in denen Fehlverhalten von Legal Tech-Unternehmen zu großen Schäden geführt hat? Ist uns nicht bekannt. Legal Tech-Unternehmen, die Fehler machen, werden bald aus wirtschaftlichen Gründen vom Markt verschwinden. Eine Aufsicht findet durch unzufriedene Nutzer statt, die entsprechende Bewertungen veröffentlichen und ggf. die gesetzlichen Gewährleistungsrechte geltend machen.

Eigentlich geht es dem Justizsenator aber um etwas anderes. Er wird damit zitiert, dass er es bedenklich fände, dass Fälle von Flugverspätungen über Internetportalen wie Flightright gelöst würden. Bedenklich deshalb, weil diese Fälle dann nicht mehr vor Gericht kämen. Die Rechtsprechung verlöre ihre Funktion, Standards zu setzen. Es geht also nicht darum, Anbieter wie Flightright in der Hinsicht zu beaufsichtigen, dass sie keinen Quatsch machen, sondern es geht in Wahrheit darum, diese Anbieter ganz vom Markt zu nehmen. Nur so könnte die Rechtsprechung ihre vermeintlich in Gefahr geratene Funktion, Standards zu setzen, wieder ausüben.

Bemerkenswert ist in dieser Hinsicht auch die Aussage des Senators, dass sich vieles gar nicht mehr aufhalten lasse, weil es durch internationale Anbieter in den Markt gedrückt wird. Zum einen wird hier wieder das eigentliche Motiv der Einsetzung einer Aufsichtsbehörde erkennbar: Das Aufhalten der Legal Tech-Anbieter. Zum anderen wird auch deutlich, dass eine Aufsicht lediglich nationale Anbieter trifft, internationale Anbieter wären und sind für die deutsche Bürokratie nicht greifbar.

Im Ergebnis soll eine Aufsichtsbehörde Legal Tech-Unternehmen vom Markt nehmen, die Rechte von Verbrauchern gegen Großunternehmen wie Fluggesellschaften oder Bahnunternehmen günstig und bequem durchsetzen und diesen damit die Marge verhageln. Und sie soll die klassischen Anbieter von Rechtsdienstleistungen, die Rechtsanwälte und auch Gerichte schützen, denen die Kunden/Mandanten weglaufen. Offenbar sind diese Gruppen inzwischen aufgewacht und erkennen die Gefahr der zuvor noch belächelten Legal Tech-Anbieter.

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Von Jägern und Farmern

Wenn es um die Forcierung der Neukundenakquise geht, stehen viele Unternehmen vor neuen Herausforderungen. Im Tagesgeschäft und ohne klare Strukturierungen entstehen neue Verträge häufig auf der Basis zufälliger Empfehlungen oder müssen vom Vertrieb nebenbei ohne ein fokussiertes Vorgehen generiert werden. Auf diesen Grundlagen können Unternehmen allerdings langfristig kein kontinuierliches Wachstum erwarten, denn Fakt ist: Rund 80 Prozent der Tätigkeiten im Vertrieb werden für die laufende Betreuung von Bestandskunden oder für Tätigkeiten administrativer Art, wie Meetings, Workshops, Reisen oder Reporting, aufgewendet. Das heißt im Umkehrschluss, dass nur maximal 20 Prozent der Ressourcen im Vertriebsbereich zur Ansprache neuer Kunden bereitstehen. „Mit 20 Prozent Einsatz kann kein Mitarbeiter neue Kunden generieren, denn erfolgreiches Akquirieren heißt neben Leidenschaft für diese herausfordernde Aufgabe vor allem eines – Konzentration. Fokus!“, weiß Marco Hopp, Geschäftsführer von HOPP ACQU!TIES, und ergänzt: „Zufälle dürfen nicht die Grundlage sein, auf der Unternehmen ihre Wirtschaftlichkeit und ihr Wachstum aufbauen.“

Akquise und Vertrieb gleichzusetzen, ergibt eine Ungleichung

Für erfolgreiche Neukundengewinnung sollten Unternehmen klar zwischen Bestandskundenpflege und Akquise unterscheiden. Hier zweigleisig zu fahren oder eine dieser Tätigkeiten nebenbei zu erledigen, ist unmöglich. Doch genau diesen Fehler machen fast alle Unternehmen. Mitarbeiter in der Vertriebsabteilung müssen simultan Neukunden gewinnen und Bestandskunden betreuen. Dies nimmt viel Zeit in Anspruch, damit die bestehenden Kunden zufrieden bleiben und nicht verloren gehen. In der Folge bleiben jedoch kaum Ressourcen, um Wachstum in Form neuer Kunden zu generieren, was sich dann negativ bemerkbar macht, wenn Bestandskunden gehen. Neben dem quantitativen Ressourcenaspekt stellt sich vor allem die Frage nach speziellen Fertigkeiten und den emotionalen Soft Skills der Vertriebsmitarbeiter. Diese Qualitäten aus den individuellen Persönlichkeitsprofilen der Mitarbeiter sind erfolgsentscheidend für die Neukundenakquise. Anders formuliert: Ein guter Jäger ist nicht zwingend auch ein guter Farmer – und umgekehrt. „In der ‚Evolution‘ des Vertriebs entsteht in fast allen Unternehmungen eine Verlagerung der Arbeitsweise. Vertriebler, die im Start-up zunächst ausschließlich Neukunden generieren und anschließend deren Betreuung übernehmen, wandeln sich von Neukunden-Jäger zum Bestandskunden-Farmer“, erklärt Marco Hopp und ergänzt: „Der Biss und das Auge für den Markt gehen leider automatisch verloren, denn es ist einfach nicht möglich, gleichzeitig Bestandskunden zu betreuen und neue Kunden zu gewinnen. Sehen sich Unternehmen dann Situationen wie Umsatzeinbußen, Ansprache neuer Märkte oder Erweiterung der Zielkundengruppen ausgesetzt, gibt es aufgrund fehlender Hunting-Strukturen, -strategien und -kompetenzen intern oft niemanden, der diese Herausforderungen durch schnelle und erfolgreiche Akquisitionsprozesse auffangen kann.“

Auslagerung hilft den erfolgreichen Fokus zu behalten

Neben der Bestandskundenbetreuung muss folglich die Neukundenakquise kontinuierlich mit genauso viel Einsatz und Fokussierung erfolgen. Jedoch unterschätzen viele Geschäftsführer die Intensität, die eine Neukundenakquise benötigt. „Tatsache ist, dass Vertriebler innerhalb des Unternehmens zwangsläufig auch in andere Prozesse involviert werden. Räumliche Trennung ist hier extrem wichtig, denn erfolgreiche Akquise lebt von der 100-prozentigen Konzentration auf die Aufgabe und das heißt, keine Ablenkungen, keine Verwaltungen und keine abteilungsfremden Nebentätigkeiten“, verdeutlicht Marco Hopp. Um genau diese Fallstricke für Unternehmen zu vermeiden und Wachstum auf allen Ebenen zu sichern, hat der Hamburger im Jahr 2013 HOPP ACQU!TIES gegründet. Von der Identifikation potenzieller neuer Vertriebskanäle und passender Neukunden über den ersten Kontakt bis zur Entscheidungshilfe und zum Vertragsabschluss übernimmt das Unternehmen die Akquisitionsziele seiner Mandanten. Dazu arbeitet Marco Hopp und sein Team auf Basis der von ihm entwickelten und patentierten ACQT!ON-Formel. Beginnend mit einer Analyse der Vertriebssituation und der anvisierten Neukunden stellt HOPP ACQU!TIES die Planung einer erfolgreichen Akquisitionsstruktur zusammen und übernimmt dazu die zielkundenorientierte Aufbereitung aller Daten und Informationen. Anschließend tritt der zuständige Mitarbeiter direkt mit potenziellen Neukunden in Kontakt und verantwortet operativ bis zum Vertragsabschluss den gesamten Akquisitionsprozess von Neukunden. „Durch unsere intensive Kommunikation mit Neukunden können wir eine wesentlich höhere Schlagzahl für Vertragsabschlüsse und somit Erfolgsquote im Unternehmenswachstum vorweisen“, erklärt Marco Hopp. Dabei konzentriert sich der Hamburger Akquisitionsexperte vollkommen auf den Prozess bis zum Vertragsabschluss und übergibt die Neukunden in der Bestandsbetreuung innerbetrieblich an die Vertriebsabteilungen. Mit diesem Vorgehen schließt HOPP ACQU!TIES den Kreis von Client Retention und New Business Acquisition.

Weitere Informationen unter www.hopp-acquities.com

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