All for One Steeb AG: Hauptversammlung beschließt Umfirmierung in All for One Group AG. Umsetzung Strategieoffensive 2022 auf gutem Weg

Mit großer Mehrheit ist die ordentliche Hauptversammlung der All for One Steeb AG, führendes IT- und Beratungshaus und gefragter Digitalisierungspartner im Mittelstand, allen Vorschlägen der Verwaltung gefolgt. Rund 81% (81,46%) des Grundkapitals der Gesellschaft waren an der Aktionärsversammlung am 13. März 2019 vertreten.

Viel Beifall gab es für den strategischen Kurs. »Unsere Strategieoffensive 2022 ist planmäßig gestartet und auf gutem Weg. Die entscheidenden Weichenstellungen erfolgen im laufenden Geschäftsjahr 2018/19. Dabei haben wir unsere Mittelfristziele stets fest im Visier. Bereits für 2022/23 rechnen wir mit Umsätzen im Bereich von 550 Mio. bis 600 Mio. EUR und einer EBIT-Marge von über 7%«, bekräftigt All for One Steeb CEO und Vorstandssprecher Lars Landwehrkamp. Besonders deutlich fiel die Zustimmung der Hauptversammlung zur Umfirmierung der Gesellschaft von All for One Steeb AG in All for One Group AG aus. Knapp 100% (99,99%) hatten für die Umfirmierung votiert. »Unser neuer Marktauftritt als All for One Group AG mit der Eins als neuer Bildmarke und unserem neuen Claim – one idea ahead – bringt unseren Anspruch perfekt auf den Punkt: wir wollen unsere Kunden zur Nummer Eins machen«, so Landwehrkamp weiter.

Zur erfolgreichen Umsetzung der Strategieoffensive 2022 hatte der Aufsichtsrat der Gesellschaft zudem die Verträge mit beiden Vorständen bereits im November 2018 vorzeitig bis 2023 verlängert.

Trotz erwartet hoher Einmalkosten der Strategieoffensive 2022 im Geschäftsjahr 2018/19 hatte die Verwaltung der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von unverändert 1,20 EUR je Aktie vorgeschlagen. Die gleichfalls mit großer Mehrheit von knapp 100% (99,99%) beschlossene Ausschüttung für die insgesamt 4.982.000 dividendenberechtigten Aktien liegt demnach bei rund 6,0 Mio. EUR. Die Ausschüttungsquote bezogen auf das Konzernergebnis nach Steuern 2017/18 in Höhe von 13,7 Mio. EUR (2016/17: 13,1 Mio. EUR) beträgt 44% (2016/17: 46%).

»Das Votum unserer Aktionäre ist eindeutig. Unsere Strategieoffensive 2022 erfährt damit zusätzlichen Rückenwind. An unserer Prognose für das Übergangsjahr 2018/19, ein Umsatz zwischen 345 Mio. und 355 Mio. EUR sowie ein EBIT zwischen 21 Mio. und 22 Mio. EUR vor Einmalkosten der Strategieoffensive in Höhe eines mittleren einstelligen Millionenbetrags halten wir unverändert fest. Ab 2020 rechnen wir auf Quartalsebene wieder mit einem Anstieg der EBIT-Marge«, unterstreicht All for One Steeb CFO Stefan Land.

Der Launch des neuen Marktauftritts als All for One Group AG erfolgt – abhängig von der Eintragung der Beschlüsse im Handelsregister – voraussichtlich im Verlaufe des Aprils 2019. Bereits Anfang April wird die Gesellschaft ihr neues Headquarter am Standort Filderstadt bei Stuttgart beziehen.

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Elmos veröffentlicht Geschäftsbericht: „Das Geschäftsjahr 2018: überzeugend wie unsere Produkte!“

Der Geschäftsbericht für das Jahr 2018 der Elmos Semiconductor AG (FSE: ELG) ist heute erschienen. Die vorläufigen Finanzzahlen und die Prognose werden bestätigt. Das Dokument steht unter www.elmos.com (hier) zur Verfügung.

Aufsichtsrat und Vorstand sehen vor, der Hauptversammlung am 15. Mai 2019 eine Anhebung der Dividende auf 0,52 Euro je Aktie vorzuschlagen (Vorjahr: 0,40 Euro je Aktie).

Entsprechend der aktuellen Konjunkturlage rechnet Elmos gegenüber dem Vorjahr mit einem Umsatzwachstum von 6% bis 10%. Die EBIT-Marge soll zwischen 13% und 17% liegen. Die Investitionen sollen weniger als 15% des Umsatzes betragen. Elmos geht davon aus, in 2019 einen positiven bereinigten Free Cashflow zu erreichen. Der Prognose liegt ein Wechselkursverhältnis von 1,15 US-Dollar/Euro zu Grunde.

Definitionen ausgewählter Finanzkennzahlen
– Bereinigter Free Cashflow: Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit, abzüglich Investitionen in/zuzüglich Abgänge von immaterielle/n Vermögenswerte/n und Sachanlagen
– Investitionen: Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen abzgl. aktivierten Entwicklungsleistungen
– Weitere Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen finden Sie im Geschäftsbericht 2018 der Elmos Semiconductor AG unter www.elmos.com

Hinweis
Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von Elmos beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u.a. Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführungen von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch Elmos ist weder geplant noch übernimmt Elmos die Verpflichtung dazu.


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Voltabox vor weiterem Wachstumssprung auf 105 bis 115 Mio. Euro

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Zuletzt angehobene Umsatzziele auch ohne geplante Akquisition von US-Wettbewerber erreicht
Vorläufiger Konzernumsatz steigt um rund 145 Prozent auf 66,9 Mio. Euro (Vorjahr: 27,3 Mio. Euro)
EBIT-Marge mit rund 8,8 Prozent trotz Belastung aus neuem Vertrag mit Intralogistik-Partner deutlich über der Prognose

Ausblick 2019

– Umsatzsprung auf 105 bis 115 Mio. Euro bei EBIT-Marge zwischen 8 und 9 Prozent geplant-
– Erstmals auch signifikante Umsätze mit Batteriepacks für Pedelecs und E-Bikes
Deutliche Verbesserung des Free Cash Flow erwartet

Die Voltabox AG (ISIN DE000A2E4LE9) erwartet für das laufende Geschäftsjahr ein weiteres Umsatzwachstum in der Größenordnung von rund 60 bis 70 Prozent, was einem Umsatz zwischen 105 und 115 Mio. Euro entspricht. Dabei strebt der Vorstand eine EBIT-Marge von rund 8 bis 9 Prozent an. Basis der Prognose ist die sehr gute Auftragssituation. Im Geschäftsjahr 2018 hat Voltabox die prognostizierten Umsatzziele nach vorläufigen, ungeprüften Geschäftszahlen erreicht und dabei die Ergebniserwartungen deutlich übertroffen.

Nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen erwirtschaftete Voltabox im Geschäftsjahr 2018 einen Konzernumsatz von 66,9 Mio. Euro (Vorjahr: 27,3 Mio. Euro). Maßgeblich für den Wachstumssprung um rund 145 Prozent war die zunehmende automatisierte Massenproduktion von Batteriemodulen für den Einsatz in Gabelstaplern und fahrerlosen Transportfahrzeugen. Das Konzern-EBIT beträgt 5,9 Mio. Euro. Mit einer entsprechenden EBIT-Marge von 8,8 Prozent wurde das zuletzt prognostizierte Ergebnisziel von 7 Prozent trotz der Ergebnisbelastung von 2 Mio. Euro infolge der neuen Vertragsgestaltung mit einem Kooperationspartner für das Marktsegment Intralogistik deutlich übertroffen.

Die aufgrund der erwarteten Übernahme eines US-Wettbewerbers angehobene Umsatzprognose konnte trotz Absage dieser Transaktion durch den sehr positiven Geschäftsverlauf im zweiten Halbjahr realisiert werden. Neben den Batteriesystemen für Trolleybusse trug erstmals auch das in die Serienproduktion überführte Batteriesystem für ein Minenfahrzeug spürbar zum Umsatz bei. Weiterhin wurden Umsätze im neuen Marktsegment Land- und Bauwirtschaft erzielt.

„Wir haben Voltabox im vergangenen Jahr strategisch und operativ deutlich weiterentwickelt", sagt Jürgen Pampel, Vorstandsvorsitzender der Voltabox AG. „Mit den Übernahmen von Concurrent Design und ACCURATE konnten wir unsere Ressourcen und unser Produktportfolio stärken. Durch die Neustrukturierung des Vertriebs in dem für uns so wichtigen Marktsegment Intralogistik haben wir die Bedingungen geschaffen, um unsere Marktposition in der EU und Nordamerika via Direktvertrieb schnell auszubauen. Im laufenden Geschäftsjahr werden wir auch erstmals mit Batteriepacks für Pedelecs und E-Bikes signifikante Umsätze generieren."

Voltabox baut derzeit ein eigenes Vertriebsnetz für den US-Intralogistik-Markt auf. Bis Mitte 2019 wird das bestehende Portfolio um Produkte für den amerikanischen Markt erweitert, die auf bestehenden automatisierten Anlagen gefertigt werden können. Die damit verbundenen Kosten betragen ca. 1 Mio. Dollar. Voltabox adressiert mit den neuen Batteriesystemen US-Gabelstapler-Hersteller, nationale Batteriehändler sowie Großkunden mit entsprechender Logistik-Infrastruktur. Weiterhin sollen in 2019 in den USA Umsätze mit Energiespeichern für den stationären Einsatz sowie mit Batteriesystemen für Elektrolokomotiven erzielt werden. Zudem steht die Beschleunigung des Fahrplans zur Elektrifizierung von Bergbaufahrzeugen im Fokus der amerikanischen Tochtergesellschaft Voltabox of Texas, Inc.

In Europa wird auch das wachsende Geschäft mit dem Kunden KUKA zur Umsatzsteigerung beitragen. Darüber hinaus erwartet Voltabox infolge der Aufnahme des Direktvertriebs in der Intralogistik stark zunehmende Umsätze mit Herstellern und großen Flottenbetreibern wie Logistikunternehmen oder Großkunden aus Industrie und Handel. Insgesamt werden bereits im Geschäftsjahr 2019 voraussichtlich rund zwei Drittel der Intralogistik-Umsätze in Europa direkt von Voltabox realisiert; entsprechend sinkt der Umsatzanteil mit dem bestehenden Vertriebspartner plangemäß auf ein Drittel. Weiterhin erwartet Voltabox eine positive Entwicklung auf dem Gebiet der Trolley- und EV-Busse. Voltabox prüft zudem den Markteintritt in den Automotive-Markt und führt hierzu erfolgversprechende Gespräche mit mehreren Automobilherstellern.

„ir rechnen in den bisher von uns besetzten Teilmärkten mit einem globalen Marktwachstum von rund 12 Prozent", sagt Jörg Dorbandt, COO der Voltabox AG. „Voltabox wird damit abermals weit stärker als der Markt wachsen. Angesichts der guten Auftragssituation sind wir sehr zuversichtlich, unseren dynamischen Wachstumskurs weiter profitabel fortsetzen zu können. Wir führen unsere Entwicklungen zunehmend in die Serienfertigung über, was auch an den in 2018 reduzierten aktivierten Eigenleistungen ersichtlich wird."

Der im Berichtsjahr deutlich erhöhte Net Working Capital Bedarf geht auf temporär ausgeweitete Zahlungsziele im Rahmen der Vertragsneuverhandlung mit einem Vertriebspartner in der Intralogistik zurück. Seit dem 1. Januar 2019 gelten wieder die Zahlungsziele von in der Regel 30 Tagen. Diese Tatsache wird einen deutlich positiven Effekt auf den Free Cash Flow im laufenden Jahr haben. Da auch der im zweiten Halbjahr notwendige Lageraufbau bei Voltabox nicht weiter gesteigert werden soll, rechnet der Voltabox-Vorstand für 2019 mit einem ausgeglichenen Free Cash Flow.

Nach vorläufigen Zahlen liegt die Eigenkapitalquote bei nunmehr 86,1 Prozent (Vorjahr 90,8 Prozent). Mit flüssigen Mitteln in Höhe von 28,2 Mio. Euro per 31. Dezember 2018 ist Voltabox nach Ansicht des Vorstands weiterhin komfortabel finanziert. Dazu trug auch das pünktliche und z.T. auch vorfällige Zahlungsverhalten des Intralogistik-Vertriebspartners bei, dessen Umsatzanteil gegenüber dem Vorjahr in etwa gleich blieb.

Mit 105 bis 115 Mio. Euro strebt der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr einen weiteren Wachstumssprung bei einer EBIT-Marge in der Größenordnung von 8 bis 9 Prozent an. Das geplante Investitionsvolumen (CAPEX) wird mit rund 14 Mio. Euro (2018: 13,4 Mio. Euro) beziffert. Die aktivierten Entwicklungskosten werden im Geschäftsjahr 2019 planmäßig rund Seite 4 von 4

57 Prozent der gesamten Investitionssumme betragen. Im laufenden Jahr sind gemäß der aktuellen Planung keine wesentlichen Akquisitionen vorgesehen.

Bis zum Bilanzstichtag hat sich die gute Entwicklung des kumulierten Auftragsbestands für die nächsten fünf Jahre, also bis zum 31. Dezember 2023, weiter fortgesetzt.

Der vollständige, testierte Konzernabschluss wird mit dem Geschäftsbericht der Gesellschaft voraussichtlich am 1. April 2019 veröffentlicht. Unter www.ir.voltabox.ag stehen weitere Informationen über die Voltabox AG bereit.

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Knorr-Bremse AG präsentiert starke vorläufige Zahlen für 2018 – Guidance voll erfüllt – weiteres profitables Wachstum für 2019 erwartet

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▪ Knorr-Bremse AG blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück: strategische und finanzielle Ziele erreicht – Guidance 2018 voll erfüllt
▪ Zuversichtlicher Ausblick 2019 trotz wachsender wirtschaftlicher und politischer Risiken
▪ Knorr-Bremse hat am 5. März 2019 die Aufnahme in den MDAX erlangt und wird am 18. März 2019 in den Index eintreten
▪ Starkes Umsatzwachstum: Umsatz wächst 2018 währungsbereinigt um 10,5%. Ausgewiesener Umsatz steigt um 7,5% gegenüber Vorjahr auf 6.616 Mio. EUR (Vorjahr: 6.154 Mio. EUR). Beide Segmente tragen zum Umsatzwachstum bei: RVS +6,2%, CVS +9,3%
▪ Weiterhin solide Profitabilität: EBITDA- und EBIT-Marge, bereinigt um Kostenerstattung für Börsengang, bei 18,0% (Vorjahr 18,1%) und 14,9% (Vorjahr 14,7%). Operative EBITDA- und EBIT-Marge ohne Effekte aus Desinvestitionen bei 18,4% und 15,6%
▪ Gute Auftragslage: Auftragsbestand wächst um 9,2% gegenüber Vorjahr auf 4.563 Mio. EUR (Vorjahr: 4.177 Mio. EUR) und unterstreicht die gute mittelfristige Perspektive
▪ Guidance für das Geschäftsjahr 2019: Umsatz 6.800 bis 7.000 Mio. EUR, EBITDAMargenkorridor 18,0% bis 19,0%, ein stabiles gesamtwirtschaftliches und politisches Umfeld vorausgesetzt
▪ Vorstand beabsichtigt, eine Dividende zwischen 40% und 50% des Nettogewinns entsprechend der Dividendenpolitik des Unternehmens vorzuschlagen

Die Knorr-Bremse AG, Weltmarktführer für Bremssysteme und führender Anbieter von Subsystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge, hat heute seine vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 präsentiert.

„Knorr-Bremse blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück und wir freuen uns über die positive Entwicklung unserer beiden Geschäftsbereiche. Trotz eines unsicheren, volatilen Marktumfelds stieg die Nachfrage nach Knorr-Bremse Systemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge auf ein neues Höchstniveau. Wir sind stolz darauf, allein im chinesischen Markt 26 Projekte im Bereich der Metrolinien gewonnen zu haben – ein Beweis für die hohe Wertschätzung, die unsere Systeme genießen“, so Klaus Deller, Vorsitzender des Vorstands der Knorr-Bremse AG. „Mit organischem Wachstum sowie strategischen Akquisitionen in beiden Segmenten haben wir die Weichen für unsere aktive Mitgestaltung der globalen Megatrends Urbanisierung, Eco-Effizienz, Digitalisierung und automatisiertes Fahren gestellt. Diese Positionierung wird auch durch die Kursentwicklung unserer Aktie honoriert.“

Mit der jüngsten Übernahme des Geschäftsbereichs Lenksysteme für Nutzfahrzeuge von Hitachi Automotive Systems durch das Segment CVS hat Knorr-Bremse einen wichtigen Schritt hin zum globalen Anbieter von Lösungen in den Bereichen Fahrerassistenz und hochautomatisiertes Fahren vollzogen.

Starkes organisches Wachstum

Währungsbereinigt stieg der Umsatz im Geschäftsjahr 2018 um 10,5%. Der ausgewiesene Umsatz für das Gesamtjahr erhöhte sich um 7,5% auf 6.616 Mio. EUR (2017: 6.154 Mio. EUR). Das Segment RVS verzeichnete ein dynamisches Wachstum von 6,2% gegenüber dem Vorjahr. Das Segment CVS ist mit 9,3% gegenüber dem Vorjahr besonders stark gewachsen. In beiden Segmenten konnte der Umsatz fast ausschließlich durch organisches Wachstum gesteigert werden. Alle Regionen haben hierzu beigetragen. Das starke OEGeschäft hat dieses Wachstum maßgeblich gestützt, was zusammen mit den getätigten Portfolioveräußerungen zu einem Rückgang des Nachmarktanteils am Gesamtumsatz auf 33,8% (2017: 35,3%) führte.

Anhaltend solide Profitabilität

Auf Konzernebene erwirtschaftete Knorr-Bremse im Geschäftsjahr 2018 ein EBITDA von 1.178 Mio. EUR, was eine Steigerung von 5,6% gegenüber 2017 (1.116 Mio. EUR) bedeutet. Das entspricht einer Marge von 17,8%, knapp unter Vorjahr und im vorgegebenen Margenkorridor. Bereinigt um die Erstattung der Kosten des Börsengangs durch den verkaufenden Gesellschafter wurde ein EBITDA von 1.193 Mio. EUR erzielt, was einer Marge von 18,0% entspricht. Der Betrag wurde IFRS-konform in der Bilanz und nicht in der Gewinnund Verlustrechnung ausgewiesen.

Das operative EBITDA – bereinigt um die Umsätze (68 Mio. EUR) und Verluste (-11 Mio. EUR) der im Jahr 2018 veräußerten Unternehmen in den Bereichen Zugwartung und Simulation – lag bei 1.204 Mio. EUR und erreichte somit eine EBITDA-Marge von 18,4%. Das hohe Niveau dieser Ergebnisgrößen konnte trotz des Rückgangs des Nachmarktanteils am Umsatz, höherer Materialkosten und Engpässen in der Lieferkette erreicht werden. Die F&E-Quote sank aufgrund des hohen Umsatzwachstums leicht auf 5,5% (2017: 5,8%), erreichte jedoch wiederum ein im Wettbewerbsvergleich hohes Niveau.

Das im Geschäftsjahr 2018 um 7,6% gesteigerte Konzern-EBIT von 972 Mio. EUR (2017: 904 Mio. EUR) führte zu einer gegenüber dem Vorjahr stabilen Marge von 14,7%. Die angepasste EBIT-Marge erreichte 14,9%, die operative EBIT-Marge 15,6%.

Auftragseingang und Auftragsbestand unterstreichen den mittelfristigen Ausblick

Mit 7.001 Mio. EUR und einer Book-to-Bill-Ratio von 1,06 lag der Auftragseingang von Knorr-Bremse erstmals in der Unternehmensgeschichte über der Marke von 7 Mrd. EUR. Der Auftragsbestand erreichte Ende 2018 mit 4.563 Mio. EUR ein erneut gestiegenes Niveau. Gegenüber dem Vorjahr (4.177 Mio. EUR) ergab sich ein Anstieg um 9,2%.

Segmente

Systeme für Schienenfahrzeuge (RVS)

Im Segment RVS lag der Umsatz mit 3.462 Mio. EUR um 6,2% über dem Vorjahr (2017: 3.260 Mio. EUR) und führte zu einer EBITDA-Marge von 20,0% (2017: 19,6%). Das Wachstum im Europa-Geschäft wurde vor allem in den Bereichen Lokomotiven, R&C und Metro erzielt. In Asien konnten insbesondere das OE-Geschäft in Indien und das Servicegeschäft in China starke Zuwächse erzielen. In Nordamerika wies das Frachtgeschäft eine positive Entwicklung aus. Überdies wurde die verbesserte ausgewiesene EBITDA Marge durch Volumenwachstum und striktes Kostenmanagement erzielt. Bereinigt um die Effekte aus Unternehmensveräußerungen stieg der Umsatz im Nachmarktgeschäft um 5,8%. Der Anteil des Nachmarktgeschäftes am Umsatz im Segment RVS betrug 40%.

Systeme für Nutzfahrzeuge (CVS)

Im Segment CVS stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 9,3% auf 3.160 Mio. EUR (2017: 2.891 Mio. EUR). Dieser Zuwachs resultierte vor allem aus einem Anstieg der weltweiten Nutzfahrzeugproduktion um 6% und dem überdurchschnittlichen Wachstum bei den Ausstattungsumfängen, insbesondere bei pneumatischen Scheibenbremsen. Das Europa-Geschäft verzeichnete ein robustes, überdurchschnittliches Wachstum. Die Zuwächse im Nordamerika-Geschäft entwickelten sich besser als der ohnehin dynamische Markt in der Region. In China konnten trotz der rückläufigen Nutzfahrzeugproduktion Zuwächse erzielt werden. Gestiegene Materialkosten und Engpässe in der Lieferkette haben das Ergebnis jedoch belastet, was zu einer EBITDA-Marge von 16,4% führte (Vorjahr 17,4% mit einem ungewöhnlich starken vierten Quartal 2017). Der Anteil des Nachmarktgeschäftes am CVS Umsatz betrug im Berichtszeitraum 27%.

F&E-Ausgaben und Mitarbeiterzahl über Vorjahresniveau

Im Geschäftsjahr 2018 wurden 364 Mio. EUR (Vorjahr 359 Mio. EUR) für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ausgegeben. Starkes Umsatzwachstum führte zu einer leicht geringeren F&E-Quote von 5,5% (Vorjahr: 5,8%). Damit liegt Knorr-Bremse weiterhin über dem Wettbewerb.

Die Gesamtzahl der Mitarbeiter zum Jahresende 2018 wuchs um 2,7% auf 28.452 und damit weniger stark als der Umsatz.

Aufnahme in den MDAX zum 18. März 2019

Die Deutsche Börse hat Knorr-Bremse am 5. März 2019 gemäß den Fast-Entry-Regeln in den MDAX zugelassen. Ralph Heuwing, CFO: „Nach unserem Börsendebüt im Oktober ist dies ein wichtiger Meilenstein für Knorr-Bremse und seine Aktionäre. Ausgehend von unserer Prognose für 2019 sind wir zuversichtlich, weiterhin Wert für alle Interessensgruppen zu schaffen.“

Ausblick für das Gesamtjahr 2019

Makroökonomische und politische Risiken nehmen zu, Handelskonflikte und Brexit sind nur zwei Beispiele dafür. Unter der Annahme eines stabilen gesamtwirtschaftlichen und politischen Umfelds, rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2019 mit einem Umsatz von 6.800 bis 7.000 Mio. EUR und einer EBITDA-Marge von 18,0% bis 19,0%. Dies liegt im Rahmen des beim Börsengang im vergangenen Jahr veröffentlichten mittelfristigen Ausblicks, der unverändert bleibt.

Die vorgenannten Zahlen sind vorläufig und ungeprüft. Die vollständigen Ergebnisse und der vollständige Jahresbericht sind ab 30. April 2019 auf der Website www.knorr-bremse.com abrufbar.

Eine Telefonkonferenz für Investoren mit CEO Deller und CFO Heuwing zur Besprechung der vorläufigen Zahlen für 2018 findet heute um 14h MEZ statt. Die Präsentationen stehen auf der Website www.knorr-bremse.com zur Verfügung.

HAFTUNGSAUSSCHLUSS
Diese Veröffentlichung wurde von der Knorr-Bremse AG selbstständig erstellt und kann zukunftsgerichtete Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen enthalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind – wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld – stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen von Knorr-Bremse AG beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen von Knorr-Bremse AG wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Knorr-Bremse AG übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.

Diese Veröffentlichung kann – in einschlägigen Rechnungslegungsrahmen nicht genau bestimmte – ergänzende Finanzkennzahlen, die sogenannte alternative Leistungskennzahlen sind oder sein können, enthalten. Für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Knorr-Bremse sollten diese ergänzenden Finanzkennzahlen nicht isoliert oder als Alternative zu den im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit einschlägigen Rechnungslegungsrahmen ermittelten Finanzkennzahlen herangezogen werden. Die Ermittlung der alternativen Leistungskennzahlen kann auch bei gleicher oder ähnlicher Bezeichnung von Unternehmen zu Unternehmen abweichen.

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Dynamischer Jahresauftakt 2018/2019: ISRA profitiert von Investitionen – Wachstumsprognose zweistellig

  • Umsatz steigt auf 34,2 Millionen Euro, plus 10 % (Q1 17/18: 31,2 Millionen Euro)
  • EBT-Wachstum von 11 % auf 6,9 Millionen Euro (Q1 17/18: 6,2 Millionen Euro)
  • Ergebnismargen weiter auf hohem Niveau:
    o EBITDA plus 18 %, Marge bei 34 % zum Umsatz und 31 % zur Gesamtleistung (Q1 17/18: 32 % bzw. 29 %)
    o EBIT plus 11 %, Marge bei 20 % zum Umsatz und 18 % zur Gesamtleistung (Q1 17/18: 20 % bzw. 18 %)
    o EBT plus 11 %, Marge bei 20 % zum Umsatz und 18 % zur Gesamtleistung (Q1 17/18: 20 % bzw. 18 %)
  • Gross-Marge zur Gesamtleistung bei 62 % (Q1 17/18: 61 %) bzw. 57 % zum Umsatz (Q1 17/18: 57 %)
  • Operativer Cash-Flow steigt auf 4,8 Millionen Euro (Q1 17/18: 4,4 Millionen Euro)
  • Intensive Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in der Produktion weiter im Fokus – Cash-Flow-Erhöhung erwartet 
  • Hoher Auftragsbestand von aktuell rund 96 Millionen Euro brutto (Vj.: 83 Millionen Euro brutto)
  • Akquisitionen mit Fokus auf Markt- und Technologie-Erweiterung in fortgeschrittenem Stadium 
  • Ergebnis je Aktie nach Steuern steigt um 15 % auf 0,23 Euro (Q1 17/18: 0,20 Euro)
  • Dividendenerhöhung um 27 % auf 0,15 Euro pro Aktie geplant (Vj.: 0,118 Euro)
  • Hohe Eigenkapitalquote von 66 % (30. September 2018: 63 %)
  • Ausblick für das Gesamtjahr 2018/2019: Wachstum im niedrigen zweistelligen Bereich in Umsatz und Ertrag – zusätzliche anorganische Effekte erwartet

Die ISRA VISION AG (ISIN: DE 0005488100) – das TecDAX-Unternehmen für industrielle Bildverarbeitung (Machine Vision), weltweit einer der führenden Anbieter für Oberflächeninspektion und für 3D Machine Vision Anwendungen, wächst im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/2019 mit zweistelligen Wachstumsraten in Umsatz und Ertrag und setzt damit das profitable Wachstum fort: Mit einem Umsatzplus von 10 Prozent auf 34,2 Millionen Euro (Q1 17/18: 31,2 Millionen Euro) gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum und einem EBT-Wachstum von 11 Prozent auf 6,9 Millionen Euro (Q1 17/18: 6,2 Millionen Euro) hat das Unternehmen einen weiteren Schritt in Richtung des mittelfristig angestrebten Ziels von 200+ vollzogen. Der operative Cash-Flow steigt auf 4,8 Millionen Euro (Q1 17/18: 4,4 Millionen Euro). Mit einer um drei Prozentpunkte gesteigerten Eigenkapitalquote von 66 Prozent (30. September 2018: 63 %), einer Nettoliquidität von 1,8 Millionen Euro (30. September 2018: 1,8 Millionen Euro) und den freien Kreditlinien verfügt ISRA über eine solide Kapitalausstattung für künftige Wachstumschancen und ist für mögliche Akquisitionsprojekte optimal vorbereitet. Das Ergebnis je Aktie (EPS) nach Steuern steigt um 15 Prozent auf 0,23 Euro (Q1 17/18: 0,20 Euro). ISRA setzt ihre nachhaltige Dividendenpolitik fort; das Management schlägt der Hauptversammlung am 19. März 2019 für das Geschäftsjahr 2017/2018 eine Erhöhung der Dividende um 27 Prozent auf 0,15 Euro vor.

Das hohe Margenniveau des letzten Geschäftsjahres hat ISRA im ersten Quartal bestätigt und weiter ausgebaut: Die Gross-Marge (Gesamtleistung abzüglich Material- und Personalaufwand der Produktion) stieg auf 62 Prozent zur Gesamtleistung (Q1 17/18: 61 %) und liegt unverändert bei 57 Prozent zum Umsatz (Q1 17/18: 57 %). Das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) legt gegenüber dem Vergleichszeitraum deutlich um 18 Prozent auf 11,7 Millionen Euro (Q1 17/18: 10,0 Millionen Euro) zu, dadurch verbessert sich die EBITDA-Marge um jeweils zwei Prozentpunkte auf 34 Prozent zum Umsatz (Q1 17/18: 32 %) bzw. auf 31 Prozent zur Gesamtleistung (Q1 17/18: 29 %). Mit einer Steigerung auf 6,9 Millionen Euro liegt das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) um 11 Prozent über dem Vorjahreswert (Q1 17/18: 6,3 Millionen Euro), die EBIT-Marge beträgt entsprechend 20 Prozent zum Umsatz (Q1 17/18: 20 %) und 18 Prozent zur Gesamtleistung (Q1 17/18: 18 %). Das EBT (Gewinn vor Steuern) verbessert sich ebenfalls um 11 Prozent auf 6,9 Millionen Euro (Q1 17/18: 6,2 Millionen Euro), was einer EBT-Marge von 20 Prozent zum Umsatz (Q1 17/18: 20 %) und 18 Prozent zur Gesamtleistung entspricht (Q1 17/18: 18 %).

Die kürzlich eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der Produktionseffizienz durch Prozess- und Kapazitätsoptimierung zeigen bereits in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres erste positive Effekte: Die Vorräte in der Bilanz verringern sich leicht auf 36,7 Millionen Euro (30. September 2018: 36,9 Millionen Euro). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 105,0 Millionen Euro (30. September 2018: 111,8 Millionen Euro). Die Netto-Verschuldung (kurzfristige und langfristige Finanzverbindlichkeiten abzüglich Zahlungsmittel und Äquivalente) wurde im Geschäftsjahr 2017/2018 vollständig abgebaut – das Unternehmen ist damit rechnerisch schuldenfrei und verfügt im ersten Quartal über Eigenkapital in Höhe von 201,2 Millionen Euro (30. September 2018: 197,8 Millionen Euro).

Mit über 25 Standorten weltweit gehört ISRA zu den am breitesten aufgestellten Anbietern der Machine Vision Branche. Die Präsenz in allen bedeutenden Zukunftsmärkten und Wachstumsregionen stellt neben der Multi-Branchen-Strategie eine weitere wichtige Grundlage der langfristigen Unternehmensentwicklung dar. Ergänzend zu den bisherigen Standorten werden derzeit neue Expansionsmöglichkeiten in Großbritannien, Osteuropa, Nord- und Südamerika sowie in Indien und Südostasien geprüft.

Im ersten Quartal 2018/2019 entwickelten sich die Geschäfte in nahezu allen Regionen positiv. Auf den europäischen Märkten verzeichnet das Unternehmen zweistellige Umsatzzuwächse. Die starke Kundennachfrage lässt auch in den kommenden Monaten eine Fortsetzung der guten Auftragslage erwarten. Die Umsätze in Asien sind auf einem vergleichbar hohen Niveau wie im Vorjahr. Ähnlich entwickelten sich auch die Aufträge amerikanischer Kunden. Als Folge der intensiven Marketing- und Vertriebsaktivitäten sowie der regionalen Management-Verstärkung in den USA und in Brasilien wird in den kommenden Monaten eine steigende Auftragsdynamik erwartet.

Das Segment Industrial Automation, zu dessen Kundenbasis insbesondere namhafte Premiumhersteller aus der Automobilbranche sowie Global Player aus verschiedensten Industrien gehören, verzeichnet im ersten Quartal des Geschäftsjahres ein Wachstum von 7 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum und damit eine Umsatzsteigerung auf 8,3 Millionen Euro (Q1 17/18: 7,8 Millionen Euro). Das EBIT wächst ebenfalls um 7 Prozent auf 1,8 Millionen Euro (Q1 17/18: 1,7 Millionen Euro) bei einer EBIT-Marge von 18 Prozent zur Gesamtleistung (Q1 17/18: 19 %). Neben innovativen 3D Machine Vision Lösungen für die robotergeführte Montage und High Precision 3D Metrology wird das Segmentergebnis von der hohen Kundennachfrage nach den für INDUSTRIE 4.0 vorbereiteten „Touch & Automate“-Produkten angetrieben. Zusätzliche Impulse erwartet ISRA in den kommenden Monaten durch den Ausbau des Vertriebs sowie den erweiterten Businessfokus auf Smart Factory Automation und den geplanten Eintritt in neue Märkte der vernetzten Automatisierung mit Machine Vision, bei der vor allem die Verknüpfung der 3D Machine Vision Kompetenz des Unternehmens mit der Roboterautomatisierung im Fokus steht. Hierfür hat ISRA bereits die Organisation zielgerichtet erweitert und die Vertriebsaktivitäten verstärkt.

Der Umsatz im Segment Surface Vision erhöht sich im ersten Quartal 2018/2019 um 10 Prozent auf 25,9 Millionen Euro (Q1 17/18: 23,4 Millionen Euro). Das EBIT beträgt 5,2 Millionen Euro (Q1 17/18: 4,6 Millionen Euro), bei einer EBIT Marge von 18 Prozent zur Gesamtleistung (Q1 17/18: 18 %). Das Geschäftsfeld Metallinspektion profitiert weiterhin von der Komplettportfoliostrategie – das Management geht für das laufende Geschäftsjahr von zusätzlichem Wachstum durch die Weiterentwicklung von innovativen Stahl-Inspektionslösungen für die Automobilindustrie sowie den Ausbau neuer Softwarelösungen für den gesamten Prozess der Metallproduktion und INDUSTRIE 4.0 fähiger Systeme aus. Im Bereich Glas werden insbesondere Lösungen für die Inspektion von Display- sowie vermehrt für Solar- und Automobilglas nachgefragt. Das Wachstum wird mit intensiven Marketing- und Vertriebsmaßnahmen unterstützt. Durch den erweiterten Fokus auf innovative Materialien verzeichnet der Geschäftsbereich Advanced Materials (ehemals Plastics) höhere Umsätze als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum; das Unternehmen erschließt derzeit weitere Anwendungsmöglichkeiten auf dem Gebiet innovativer Werkstoffe und erweitert die bereits markterprobten Produkte. Die Umsätze in der Druckindustrie legen deutlich zu – mit einer Management-Erweiterung wird das Geschäft für Digitaldruckanwendungen intensiviert. Im Bereich Papier konzentriert sich das Unternehmen nach den implementierten Design-to-Cost-Maßnahmen auf wachstumsträchtige Branchen wie beispielsweise die Verpackungsindustrie und verstärkt die Aktivitäten in Marketing und Vertrieb. Für das Geschäftsfeld Security (früher Specialty Paper) verzeichnet ISRA eine hohe Nachfrage für das Portfolio von spezialisierten Inspektionslösungen für Hochsicherheitspapier und -druck. In der Solarindustrie zeichnen sich neue Umsatzimpulse ab: Mehrere Großaufträge befinden sich bereits in fortgeschrittenen Verhandlungsstadien, ein Abschluss wird in Kürze erwartet. Im noch jungen Geschäftsfeld Halbleiter wird nach erfolgreicher Akquirierung strategischer Aufträge von führenden Herstellern aus Europa die Adressierung des asiatischen Marktes intensiviert. Zwei volumenstarke Projekte befinden sich derzeit in Verhandlungen. Das Servicegeschäft trägt im ersten Quartal 2018/2019 mit einem erneut zweistelligen Umsatzanteil zur positiven Unternehmensentwicklung bei. Den Bereich Customer Support and Service baut das Unternehmen konsequent international aus und plant, mit einem diversifizierten Angebot sowie einer Neuaufstellung im Management den Beitrag von Serviceumsätzen am Gesamtumsatz mittelfristig überproportional zu erhöhen.

Mit dem profitablen Ergebnis der ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2018/2019 sowie dem hohen Auftragsbestand von aktuell rund 96 Millionen Euro brutto (Vj.: 83 Millionen Euro brutto) ist ISRA robust in das neue Geschäftsjahr gestartet. Ein wichtiger Bestandteil der Wachstumsstrategie bleiben Akquisitionen von Firmen, die ISRAs Technologieführerschaft, Marktposition oder die Expansion in neue Märkte nachhaltig voranbringen. Gegenwärtig werden mehrere mögliche Zielunternehmen aus den Bereichen 3D-Industrieautomatisierung, Produktions-Analyse-Softwaretools und Embedded Systeme geprüft – einige davon in weit fortgeschrittenem Stadium. Neben dem organischen und anorganischen Wachstum sieht das Management signifikante Umsatzpotentiale durch die Weiterentwicklung des Produktportfolios mit INDUSTRIE 4.0 Architektur für die neuen Businessbereiche Smart Factory Automation und Production Analytics.

Unter der Voraussetzung, dass sich die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht wesentlich ändern, plant das Management für das Geschäftsjahr 2018/2019 mit einem profitablen organischen Umsatz- und Ergebniswachstum im unteren zweistelligen Prozentbereich; der potentiell in Kürze zu erwartende Abschluss eines Akquisitionsprojektes lässt für dieses Jahr ein insgesamt höheres Wachstum erwarten. Regionalen bzw. Branchenschwankungen begegnet das Unternehmen mit einer Intensivierung der Marketing- und Vertriebsmaßnahmen. ISRAs Strategie bleibt weiterhin darauf ausgerichtet, ihre weltweite Marktposition durch Produktinnovationen für die Industrieautomatisierung bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung nachhaltig auszubauen sowie den Umsatz – mit Optimierung von Kosten und Working Capital – mittelfristig auf die Marke von über 200 Millionen Euro zu steigern.

Weitere Informationen finden Sie unter www.isravision.com.

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Sartorius schließt Geschäftsjahr 2018 erfolgreich ab und will weiter expandieren

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– Konzernumsatz +13,2% auf 1,57 Mrd. Euro; Ertrag1) steigt überproportional um 14,7% auf 405,0 Mio. Euro
– Dividendenvorschlag: 0,62 Euro je Vorzugsaktie bzw. 0,61 Euro je Stammaktie
– Positive Aussicht für 2019: Umsatzplus von 7% bis 11% und weitere Erhöhung der Ertragsmarge prognostiziert

Sartorius, ein international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie, hat mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2018 seine vorläufigen Zahlen bestätigt. Demnach setzte der Konzern seinen Wachstumskurs in beiden Sparten und allen Regionen fort und erreichte seine zum Halbjahr 2018 deutlich angehobene Prognose. Der Konzernumsatz stieg auf Basis konstanter Wechselkurse um 13,2% auf 1.566,0 Mio. Euro (nominal +11,5%), wobei der nicht-organische Anteil am Umsatzanstieg bei rund einem Prozentpunkt lag. 42% der Umsätze entfielen auf die Region EMEA (Europa | Mittlerer Osten | Afrika), 33% auf Amerika und 25% auf Asien | Pazifik. Der Auftragseingang erhöhte sich wechselkursbereinigt um 12,5% auf 1.662,5 Mio. Euro.

Die positive Entwicklung des Konzerns spiegelt sich auch im organischen Wachstum der Mitarbeiterzahl wider. Zum 31. Dezember 2018 waren weltweit 8.125 Menschen für Sartorius tätig, das sind rund 600 Mitarbeiter bzw. 8,3% mehr als im Vorjahr.

„Sartorius hat die Chancen des dynamischen Biopharmamarktes 2018 konsequent genutzt und gleichzeitig wichtige Weichen für weiteres profitables Wachstum gestellt“, sagte Dr. Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG, auf der Bilanzpressekonferenz. „In das neue Jahr sind wir mit Rückenwind gestartet und haben unsere Infrastruktur auf nachhaltige Expansion ausgerichtet. Obwohl für unsere kleinere Laborsparte die konjunkturelle Entwicklung vor allem in Europa abzuwarten bleibt, sehe ich uns vor dem Hintergrund unseres attraktiven und innovativen Produktportfolios insgesamt sehr gut aufgestellt, unsere ambitionierten kurz- und mittelfristigen Ziele zu erreichen.“

Für das Jahr 2019 geht Sartorius von einem weiteren profitablen Wachstum aus. So soll sich der Konzernumsatz um etwa 7% bis 11% erhöhen. Die Prognose berücksichtigt die Veränderungen in der vertrieblichen Zusammenarbeit mit dem Lonza-Konzern im Bereich Zellkulturmedien, ohne die das Umsatzwachstum um voraussichtlich rund 2 Prozentpunkte höher ausfallen würde. Bei der Profitabilität rechnet die Unternehmensleitung mit einem Anstieg der underlying EBITDA-Marge auf etwas über 27,0% gegenüber dem Vorjahreswert von 25,9%, wobei die operative Steigerung etwa einen halben Prozentpunkt betragen sollte und der übrige Anstieg aus einer Änderung der Bilanzierungsregeln resultieren wird2).

Überproportionales Gewinnwachstum in 2018, erneute Dividendenerhöhung geplant

Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (underlying EBITDA) konnte 2018 überproportional um 14,7% auf 405,0 Mio. Euro gesteigert werden. Die entsprechende Marge erhöhte sich um 0,8 Prozentpunkte auf 25,9%. Der maßgebliche Konzernnettogewinn3) stieg deutlich um 21,9% auf 175,6 Mio. Euro nach 144,0 Mio. Euro im Vorjahr. Hieraus ergibt sich ein Gewinn je Stammaktie von 2,56 Euro (Vorjahr: 2,10 Euro) bzw. von 2,57 Euro je Vorzugsaktie (Vorjahr: 2,11 Euro).

Vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 28. März 2019 vorschlagen, die Dividende auf 0,62 Euro je Vorzugsaktie bzw. 0,61 Euro je Stammaktie zu erhöhen. Damit würde die Ausschüttungssumme um 21,8 % auf 42,1 Mio. Euro nach 34,5 Mio. Euro im Vorjahr steigen. Die Ausschüttungsquote würde sich wie im Vorjahr auf 24,0% belaufen.

Weiterhin solide Bilanz und hoher operativer Cashflow

Der Sartorius Konzern ist bilanziell weiter sehr solide aufgestellt. Die Eigenkapitalquote lag zum Jahresende mit 38,5% über dem Vorjahresniveau von 35,1%, der dynamische Verschuldungsgrad ging trotz des umfangreichen Investitionsprogramms leicht von 2,5 im Vorjahr auf 2,4 zurück. Die operative Stärke des Konzerns zeigt sich auch im operativen Cashflow, der mit 244,5 Mio. Euro 18,4% über dem Vorjahreswert lag.

Die Investitionen beliefen sich mit 237,8 Mio. Euro um 13,6% über Vorjahreswert, bezogen auf den Umsatz ergab sich eine Investitionsquote von 15,2% (Vorjahr: 14,9%). Schwerpunkte der Investitionstätigkeit waren der Ausbau von Produktionskapazitäten am Standort in Yauco, Puerto Rico, sowie die Erweiterung der Konzernzentrale und der Fertigungskapazitäten in Göttingen. „Auch im laufenden Jahr werden wir sehr signifikant in den Ausbau unserer weltweiten Infrastruktur investieren, wobei die Investitionsquote nach Abschluss einiger größerer Vorhaben ab 2019 sinken wird. Für das laufende Geschäftsjahr dürfte sie mit etwa 12% aber nochmals zweistellig ausfallen“, erläuterte Kreuzburg.

Starkes Wachstum bei Bioprocess Solutions, solide Entwicklung bei Lab Products & Services

Die Sparte Bioprocess Solutions, die eine breite Palette innovativer Technologien für die Herstellung von Biopharmazeutika anbietet, wuchs sehr dynamisch und noch stärker als zu Jahresbeginn erwartet. Sie steigerte ihren Umsatz währungsbereinigt um 14,8% auf 1.143,1 Mio. Euro (nominal +13,1%). Ausschlaggebend für das zum größten Teil organische Wachstum waren das sehr wettbewerbsfähige Produktportfolio und eine erhöhte Nachfrage über alle Produktkategorien hinweg. Der Auftragseingang lag wechselkursbereinigt 14,9% über dem Vorjahreswert. Das underlying EBITDA stieg leicht überproportional um 15,7% auf 326,9 Mio. Euro. Die underlying EBITDA-Marge erhöhte sich dementsprechend aufgrund von Skaleneffekten um 0,6 Prozentpunkte auf 28,6%.

Die Sparte Lab Products & Services, die Technologien für Forschungs- und Qualitätssicherungslabore unter anderem im Bereich Life Science anbietet, entwickelte sich nach einem sehr starken Vorjahr solide. Trotz einer seit der zweiten Jahreshälfte schwächeren Nachfrage aus Europa erhöhte sie ihren Umsatz um 9,1% (nominal +7,3%) auf 423,0 Mio. Euro. Der Auftragseingang erhöhte sich im Vergleich zu 2017 wechselkursbereinigt um 6,3%. Das underlying EBITDA stieg um 10,4% auf 78,1 Mio. Euro, die Ertragsmarge wurde von Skalenund Produktmixeffekten positiv beeinflusst und lag mit 18,5% einen halben Prozentpunkt über dem Vorjahreswert.

Weiteres profitables Wachstum für 2019 geplant

Sartorius geht davon aus, auch im Jahr 2019 profitabel zu wachsen. So soll sich der Konzernumsatz um etwa 7% bis 11% erhöhen. Die Prognose berücksichtigt die Veränderungen in der vertrieblichen Zusammenarbeit mit dem Lonza-Konzern im Bereich Zellkulturmedien, ohne die das Umsatzwachstum um voraussichtlich rund 2 Prozentpunkte höher ausfallen würde. Bei der Profitabilität rechnet die Unternehmensleitung mit einem Anstieg der underlying EBITDA-Marge auf etwas über 27,0% gegenüber dem Vorjahreswert von 25,9%, wobei die operative Steigerung etwa einen halben Prozentpunkt betragen sollte und der übrige Anstieg aus einer Änderung der Bilanzierungsregeln resultieren wird3). Die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote wird mit rund 12% unter dem Wert von 2018 erwartet (2018: 15,2%).

Für die Sparte Bioprocess Solutions rechnet die Unternehmensleitung mit einem Umsatzanstieg von etwa 8% bis 12% (ohne die Modifikation der Lonza-Kooperation etwa plus 11% bis 15%) und einer underlying EBITDA-Marge von etwas mehr als 29,5% im Vergleich zum Vorjahreswert von 28,6%. Dabei sollte der operative Anteil der Steigerung etwa einen halben Prozentpunkt betragen3).

Die Sparte Lab Products & Services ist teilweise von der konjunkturellen Entwicklung abhängig. Eine Reihe von Indikatoren deutet derzeit auf eine Verlangsamung der Wirtschaftsentwicklung in wichtigen Wirtschaftsregionen hin. Vor diesem Hintergrund prognostiziert das Management einen Umsatzanstieg von etwa 5% bis 9% und eine Erhöhung der underlying EBITDA-Marge auf etwas über 20,0% (Vorjahr: 18,5%), wobei der operative Anstieg etwa einen halben Prozentpunkt ausmachen sollte3).

Ambitionierte Ziele bis 2025

Vor dem Hintergrund weltweiter Trends, die zu einer kontinuierlich steigenden Nachfrage nach biopharmazeutisch hergestellten Medikamenten und Impfstoffen führen dürften, plant Sartorius auch über das Jahr 2019 hinaus deutliches Wachstum. So setzte die Unternehmensleitung im Februar 2018 anspruchsvolle Mittelfristziele für Umsatz und Profitabilität: In dem Fünfjahresabschnitt 2020 bis 2025 soll sich der Konzernumsatz erneut verdoppeln auf dann 4 Milliarden Euro, wobei dieses Wachstum zu zwei Dritteln organisch und zu einem Drittel durch Akquisitionen erreicht werden soll. Auch die Ertragsmarge soll weiter steigen auf dann etwa 28 %.

Um diese Ziele zu erreichen, hat Sartorius verschiedene Initiativen definiert, die auf besonders wachstumsstarke Regionen, auf die Entwicklung des Produktportfolios und auf die Optimierung von Arbeitsprozessen durch Digitalisierung und Automatisierung fokussieren. „Nordamerika ist der weltweit größte Markt für Bioprozessequipment und Laborprodukte, China hat im Bereich der Biologika die höchsten Wachstumsraten. Diese Potenziale wollen wir ausschöpfen und werden daher unsere Aktivitäten in beiden Ländern deutlich verstärken“, sagte Kreuzburg. Das Produktportfolio will Sartorius durch eigene Entwicklungen sowie durch Akquisition innovativer Technologien für die gesamte Wertschöpfungskette der biopharmazeutischen Industrie kontinuierlich erweitern. Hierzu zählen zum Beispiel datenanalytische Werkzeuge sowie die Vernetzung von Geräten und Systemen, etwa durch Integration von Softwarelösungen zur Produktionssteuerung von Bioprozessen. Auch eine Expansion in angrenzende Anwendungsbereiche wie die Regenerative Medizin soll zum Wachstum beitragen.

Einhergehen dürfte das Wachstum mit einer weiteren deutlichen Steigerung der Mitarbeiterzahl. „Ich rechne damit, dass wir bis 2025 etwa 15.000 Personen im Konzern sein werden, heute arbeiten gut 8.000 Mitarbeiter für Sartorius“, so Kreuzburg. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auch weiterhin Leute finden, die sich nie mit dem Status Quo zufrieden geben und mit Kompetenz, Kreativität und Kampfgeist gemeinsam mit unseren Kunden daran arbeiten wollen, Fortschritte in den Life Science zu ermöglichen.“

1) Sartorius verwendet das operative EBITDA (um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) als wesentliche Ertragskennzahl.

2) Der ab 2019 verpflichtend anzuwendende Rechnungslegungsstandard IFRS 16 regelt die Bilanzierung von Leasingverträgen. Im Ergebnis führt dies u. a. zukünftig zum Ausweis von längerfristigen Leasingzahlungen als Abschreibungen und dementsprechend zu einem etwas höheren EBITDA. Wesentliche Änderungen für das maßgebliche Konzernnettoergebnis bzw. das Ergebnis pro Aktie ergeben sich hieraus nicht.

3) Nach Anteilen Dritter, bereinigt um Sondereffekte und nicht-zahlungswirksame Amortisation sowie basierend auf dem normalisierten Finanzergebnis einschließlich entsprechender Steueranteile.

Diese Pressemitteilung enthält Aussagen über die zukünftige Entwicklung des Sartorius Konzerns. Die Inhalte der Aussagen können nicht garantiert werden, da sie auf Annahmen und Schätzungen beruhen, die gewisse Risiken und Unsicherheiten bergen.

 

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Elmos Semiconductor AG: Weiteres Wachstum in 2019 erwartet

Die Elmos Semiconductor AG (FSE: ELG) hat nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen 2018 den Umsatz um 10,8% auf 277,6 Mio. Euro erhöht. Das EBIT konnte um 32,8% auf 51,0 Mio. Euro gesteigert werden, was einer EBIT-Marge von 18,4% entspricht. Die Investitionen lagen bei 14,9% vom Umsatz und wurden im Wesentlichen für den weiteren Ausbau der Testkapazitäten verwendet. Der bereinigte Free Cashflow fiel mit -3,3 Mio. Euro wie erwartet negativ aus. In Q4 2018 stieg der Umsatz um 10,3% auf 75,6 Mio. Euro und das EBIT erreichte 16,9 Mio. Euro bzw. eine EBIT-Marge von 22,4%.

Aufgrund der nachhaltig positiven Unternehmens- und Ergebnisentwicklung haben Aufsichtsrat und Vorstand heute beschlossen, der Hauptversammlung am 15. Mai 2019 eine Anhebung der Dividende auf 0,52 Euro je Aktie vorzuschlagen (Vorjahr: 0,40 Euro je Aktie).

Entsprechend der aktuellen Konjunkturlage rechnet Elmos gegenüber dem Vorjahr mit einem Umsatzwachstum von 6% bis 10%. Die EBIT-Marge soll zwischen 13% und 17% liegen. Die Investitionen sollen <15% des Umsatzes betragen. Elmos geht davon aus, in 2019 einen positiven bereinigten Free Cashflow zu erreichen. Der Prognose liegt ein Wechselkursverhältnis von 1,15 US-Dollar/Euro zu Grunde.

Überblick über die Finanzzahlen

Überblick über ausgewählte, vorläufige und ungeprüfte Finanzzahlen gemäß IFRS (in Millionen Euro bzw. Prozent, sofern nicht anders angegeben):

Definitionen ausgewählter Finanzkennzahlen

– Bereinigter Free Cashflow: Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit, abzüglich Investitionen in/zuzüglich Abgänge von immaterielle/n Vermögenswerte/n und Sachanlagen
– Investitionen: Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen abzgl. aktivierten Entwicklungsleistungen
– Weitere Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen finden Sie im Geschäftsbericht 2017 der Elmos Semiconductor AG unter www.elmos.com

Webcast / Präsentation für Analysten

Elmos führt am 14. Februar 2019 einen Webcast um 9:30 Uhr (CET) für Analysten und Investoren durch. Der Webcast und die Analysten-Präsentation werden auf der Webseite abrufbar sein. Die finalen Zahlen und der vollständige Geschäftsbericht 2018 werden voraussichtlich am 14. März 2019 veröffentlicht.

Hinweis

Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von Elmos beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u.a. Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführungen von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch Elmos ist weder geplant noch übernimmt Elmos die Verpflichtung dazu.

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All for One Steeb AG – Strategieoffensive 2022 planmäßig gestartet / Quartalsmitteilung zu den 3-Monatszahlen veröffentlicht

Die All for One Steeb AG, führendes IT- und Beratungshaus und gefragter Digitalisierungspartner im Mittelstand, hat am 7. Februar 2019 planmäßig ihre (ungeprüfte) Quartalsmitteilung zu den 3-Monatszahlen für den Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2018 veröffentlicht.

Um in ganz neue Dimensionen vorzustoßen und im Geschäftsjahr 2022/23 Umsätze zwischen 550 Mio. und 600 Mio. EUR mit einer EBIT-Marge von über 7% zu erzielen, hat die All for One Steeb AG Mitte November 2018 ihre Strategieoffensive 2022 gestartet. So soll der Mittelstand im deutschsprachigen Raum fokussiert digitalisiert und die Wettbewerbsfähigkeit der Kunden gesteigert werden. Ganz oben auf der Agenda steht die richtige Besetzung von Innovations- und Wachstumsfeldern rund um SAP S/4HANA als »Digital Core«.

Mit ergänzenden Cloud-Lösungen für Fachbereiche, für Security und Compliance, New Work (Microsoft), Machine Learning und IoT will All for One Steeb den Markzugang in Richtung gehobener Mittelstand erweitern. Im deutschsprachigen SAP-Mittelstandsmarkt sehen Marktbeobachter das IT- und Beratungshaus heute bereits als Nr. 1 mit der größten Kundenbasis. Erst unlängst wurde die All for One Steeb Tochter B4B Solutions als »Best Performing Partner« mit einem SAP Partner Excellence Award 2019 ausgezeichnet.

Genauso stark und marktpräsent will All for One Steeb zukünftig auch bei den »Non ERP Themen« werden, etwa im HR Bereich. So wurden zum 1. Januar 2019 alle Anteile an der TalentChamp Consulting GmbH, Wien/Österreich, übernommen. Das Unternehmen gilt als ausgewiesener Cloud-Spezialist mit langjähriger SAP SuccessFactors Expertise und sehr guten Referenzen im gehobenen Mittelstand und passt daher auch hier perfekt in die Roadmap. Dazu gehört auch, dass sich All for One Steeb zukünftig verstärkt als ganzheitlich integrierte Gruppe positionieren und eine neue Markenarchitektur einführen will.

Die bevorstehende Hauptversammlung der Gesellschaft am 13. März 2019 soll über die Umfirmierung der All for One Steeb AG in All for One Group AG entscheiden.

Online

https://ir.all-for-one.com/de/finanznachrichten-und-berichte/finanznachrichten/quartalsmitteilung-zu-den-3-monatszahlen-veroffentlicht

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ISRAs Management schlägt für die Hauptversammlung am 19. März 2019 eine Dividendenerhöhung auf 0,15 Euro vor

ISRA ISRA VISION AG (ISIN: DE 0005488100) – das TecDAX-Unternehmen für industrielle Bildverarbeitung (Machine Vision), weltweit einer der führenden Anbieter für Oberflächeninspektionen von Bahnmaterialien und für 3D Machine Vision Anwendungen – setzt ihre nachhaltige Dividendenpolitik fort und schlägt der Hauptversammlung am 19. März 2019 für das Geschäftsjahr 2017/2018 eine Erhöhung der Dividende um 27 Prozent auf 0,15 Euro vor. Das Unternehmen hat das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem beträchtlichen Wachstum beim EBT von 18 Prozent auf 33,0 Millionen, einer sehr starken EBT-Marge von 22 Prozent zum Umsatz sowie einer soliden Umsatzsteigerung von 7 Prozent auf 152,5 Millionen abgeschlossen. ISRAs starke Performance in 2017/2018 wird insbesondere im Vergleich mit der VDMA-Marktanalyse deutlich; der Branchenreport für 2018 zeigt leicht rückläufige Auftragseingänge sowie nahezu stagnierende Umsätze.

Im laufenden Geschäftsjahr ist ISRA vor allem darauf fokussiert, die geplante Innovationsroadmap zügig umzusetzen. ISRAs Wachstumsstrategie geht von der Fortsetzung der bisherigen profitablen Geschäftsentwicklung mit Kurs auf die nächste Umsatzdimension 200+ aus. In das neue Geschäftsjahr ist das Unternehmen mit einem hohen Auftragsbestand von über 98,0 Millionen Euro brutto robust gestartet. Parallel werden in diversen Branchen mit intensiven Marktaktivitäten weitere Potentiale erschlossen. Zusätzliche Wachstumsimpulse resultieren aus verschiedenen strategischen Aufträgen; kurzfristig werden über 5 Millionen Euro erwartet. Im Bereich des externen Wachstums stehen mehrere Akquisitionsprojekte im Fokus – der zeitnahe Abschluss eines Projektes zeichnet sich ab.

 

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Bechtle überzeugt auch 2018 mit Rekordzahlen

  • Umsatz steigt um über 21 % auf rund 4,3 Mrd. EUR
  • EBT wächst um circa 18 % auf etwa 193 Mio. EUR

Die Bechtle AG hat nach vorläufigen Zahlen das Geschäftsjahr 2018 äußerst erfolgreich abgeschlossen. Über alle Quartale zeigte das IT-Unternehmen mit zweistelligen Steigerungsraten eine nachhaltige Wachstumsstärke. Der Umsatz stieg 2018 mit über 21 % auf rund 4,3 Mrd. EUR. Nachfrage- und akquisitionsbedingt hat das Segment IT-E-Commerce besonders stark dazu beigetragen. Organisch lag die Wachstumsrate konzernweit bei etwa 15 %. Das Vorsteuerergebnis steigerte Bechtle 2018 um rund 18 % auf voraussichtlich circa 193 Mio. EUR. Die EBT-Marge beläuft sich damit auf 4,5 %. Zum 31. Dezember 2018 beschäftigte Bechtle 10.005 Mitarbeiter.

Wie bereits in den Vorquartalen war auch das vierte Quartal von hoher Wachstumsdynamik geprägt. Bechtle steigerte von Oktober bis Dezember den Umsatz um etwa 26 %. Auch organisch war das Wachstum mit über 13 % zweistellig. Das EBT legte sehr deutlich um rund 28 % zu, die Marge im Q4 liegt entsprechend bei 5,0 %.

"Wir sind mit dem Geschäftsjahr 2018 sehr zufrieden. Das zweitstärkste Umsatzwachstum seit dem Börsengang, die größte Akquisition der Unternehmensgeschichte, die Aufnahme in den MDAX und die Veröffentlichung unserer Vision 2030 stehen stellvertretend für ein wirklich herausragendes Jahr", so Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG.

Die Bechtle AG wird die vollständigen und geprüften Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2018 am Freitag, 15. März 2019 veröffentlichen.

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