Bechtle wächst weiter zweistellig

  •  Umsatz steigt um 29,8 % auf 1,2 Mrd. EUR
  •  EBT wächst um 27,1 %
  •  Ausblick unverändert optimistisch

Die Bechtle AG ist überzeugend in das Geschäftsjahr 2019 gestartet. Trotz schwierigerer Rahmenbedingungen konnte das Unternehmen den Umsatz im ersten Quartal 2019 um 29,8 % auf 1.239,9 Mio. EUR steigern. Damit überschreitet Bechtle zum ersten Mal die Umsatzmilliarde in einem ersten Quartal. Das Vorsteuerergebnis (EBT) erhöhte sich um 27,1 % auf 45,0 Mio. EUR. Die EBT-Marge liegt mit 3,6 % nur knapp unter Vorjahr. Zum 31. März 2019 waren 10.334 Mitarbeiter bei Bechtle beschäftigt, ein Anstieg von 1.707 Menschen bzw. um 19,8 %.

Das organische Umsatzwachstum lag mit 15,3 % ebenfalls im zweistelligen Bereich. "Vor dem Hintergrund der deutlich verschlechterten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen war die Entwicklung von Bechtle im ersten Quartal wirklich beeindruckend. Dass es uns gelingt, bereits zum Jahresauftakt erneut zweistellig zuzulegen ist ein Beweis für die Stärke unseres Geschäftsmodells", erklärt Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG.

Systemhaus-Geschäft wächst weitgehend organisch
Im Segment IT-Systemhaus & Managed Services steigerte Bechtle den Umsatz von Januar bis März 2019 um 18,8 % auf 782,2 Mio. EUR. Organisch lag die Wachstumsrate bei 16,6 %. Neben einer sehr positiven Entwicklung im Inland haben auch die ausländischen Systemhäuser stark zu dieser Entwicklung beigetragen. Das EBIT erhöhte sich um 9,5 % auf 26,4 Mio. EUR. Die EBIT-Marge liegt damit bei 3,4 %.

E-Commerce ist Wachstumsmotor
Das Segment IT-E-Commerce steigerte im ersten Quartal den Umsatz um 54,0 %. Hier wirkt sich die Akquisition der französischen Inmac WStore spürbar aus. Organisch erhöhte sich der Umsatz um 12,3 %. Fast alle Länder legten zweistellig zu, besonders stark war das Wachstum bei unseren Gesellschaften in Benelux, im Vereinigten Königreich sowie in Italien. Das EBIT stieg trotz der akquisitionsbedingt höheren Abschreibungen um 70,9 %. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 4,3 %.

Bechtle ist attraktiver Arbeitgeber
Bechtle beschäftigte zum 31. März 2019 insgesamt 10.334 Mitarbeiter. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von 1.707 Personen oder 19,8 %. Allein von Januar bis März kamen über 300 Menschen neu zu Bechtle. "Bechtle ist ein attraktiver und verlässlicher Arbeitgeber im IT-Markt. In Zeiten des Fachkräftemangels ist es für ein dynamisch wachsendes Unternehmen wie Bechtle enorm wichtig, auch künftig qualifizierte Mitarbeiter zu finden und dauerhaft zu binden", so Dr. Thomas Olemotz.

Positiver Jahresausblick
Der Vorstand bekräftigt die Prognose für das Gesamtjahr 2019, Umsatz und Ergebnis sehr deutlich zu steigern. "Der Jahresstart von Bechtle war sehr eindrucksvoll. Trotz der nach wie vor angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage sehen wir das erste Quartal als gute Grundlage für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019", so Dr. Thomas Olemotz.

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SMA Solar Technology AG erzielt im ersten Quartal 2019 ausgeglichenes Ergebnis

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– Verkaufte Wechselrichter-Leistung mit 1,8 GW auf Vorjahresniveau (Q1 2018: 1,8 GW)
– Umsatz von 167,8 Mio. Euro (Q1 2018: 182,5 Mio. Euro) und operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von 0,6 Mio. Euro (Q1 2018: 17,5 Mio. Euro) entsprechen der Vorstandsprognose
– Bilanzielle Stabilität durch solide Eigenkapitalquote von 42,2 Prozent (31.12.2018: 42,9 Prozent) und hohe Nettoliquidität von 290,3 Mio. Euro (31.12.2018: 305,5 Mio. Euro)
– Hoher Auftragsbestand von 619,8 Mio. Euro, davon 233,2 Mio. Euro Produktgeschäft
– Kostensenkungsprogramm verläuft planmäßig
– Vorstand bestätigt Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2019

Die SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92) verkaufte im ersten Quartal 2019 Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von rund 1,8 GW (Q1 2018: 1,8 GW). Der Umsatz ging im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahrs um 8,1 Prozent zurück auf 167,8 Mio. Euro (Q1 2018: 182,5 Mio. Euro). Dies ist insbesondere auf das im ersten Quartal noch schwache Projektgeschäft zurückzuführen, während sich der Umsatz mit String-Wechselrichtern auf Vorjahresniveau bewegte. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag von Januar bis März 2019 bei 0,6 Mio. Euro (EBITDA-Marge: 0,4 Prozent; Q1 2018: 17,5 Mio. Euro, 9,6 Prozent). Umsatz und Ergebnis des ersten Quartals entsprechen der am 28. März 2019 veröffentlichten Prognose des Vorstands. Der Auftragseingang entwickelte sich im ersten Quartal in allen Segmenten positiv. Auf dieser Basis erwartet der SMA Vorstand insbesondere in der zweiten Jahreshälfte eine deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung.

Das Konzernergebnis betrug im ersten Quartal 2019 –10,6 Mio. Euro (Q1 2018: 2,8 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie lag somit bei –0,30 Euro (Q1 2018: 0,08 Euro). Mit einer Nettoliquidität von 290,3 Mio. Euro (31.12.2018: 305,5 Mio. Euro) und einer Eigenkapitalquote von 42,2 Prozent (31.12.2018: 42,9 Prozent) weist SMA weiterhin eine solide Bilanzstruktur auf.

„Umsatz und Ergebnis der SMA blieben im ersten Quartal 2019, wie vom Vorstand prognostiziert, hinter dem Vorjahresquartal zurück. Gleichzeitig hat sich der Auftragseingang in den vergangenen Monaten in allen Segmenten sehr gut entwickelt. Unser produktbezogener Auftragsbestand ist zum 31. März im Vergleich zum Vorjahresende um 33 Prozent auf 233,2 Mio. Euro gestiegen. Insbesondere im Segment der großen PV-Kraftwerke erleben wir hier eine sehr positive Entwicklung, die im zweiten Halbjahr umsatz- und ergebniswirksam wird“, erklärt SMA Vorstandsprecher Jürgen Reinert. „Die Umsetzung unserer Maßnahmen mit dem Ziel, die Kosten der SMA um ca. 40 Mio. Euro pro Jahr zu senken, verläuft planmäßig. Darüber hinaus positionieren wir uns mit unseren SMA Energy Systems mit perfekt abgestimmten, modular erweiterbaren PV-, Speicher- und digitalen Energielösungen für private, gewerbliche und industrielle Anwendungen als System-Anbieter und erschließen somit weitere Umsatzpotenziale.“

Der SMA Vorstand bestätigt die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2019. Sie sieht bei einem Umsatz von 800 Mio. Euro bis 880 Mio. Euro ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von 20 Mio. Euro bis 50 Mio. Euro vor. Die Abschreibungen werden sich nach Vorstandsschätzung auf ca. 50 Mio. Euro belaufen.

Die Quartalsmitteilung Januar bis März 2019 steht auf der Internetseite www.SMA.de/IR/Finanzberichte zum Abruf bereit. Die Hauptversammlung der SMA findet am 28. Mai 2019 in Kassel statt.

Disclaimer:
Diese Pressemitteilung dient lediglich zur Information und stellt weder ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Wertpapieren der SMA Solar Technology AG („Gesellschaft“) oder einer gegenwärtigen oder zukünftigen Tochtergesellschaft der Gesellschaft (gemeinsam mit der Gesellschaft: „SMA Gruppe“) dar noch sollte sie als Grundlage einer Abrede, die auf den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der Gesellschaft oder eines Unternehmens der SMA Gruppe gerichtet ist, verstanden werden.

Diese Pressemitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der SMA Solar Technology AG (SMA oder Gesellschaft) derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die SMA in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der SMA Webseite www.SMA.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Jenoptik: Anstieg der Auftragsgrößen im 1. Quartal schafft gute Basis für weitere Entwicklung

  • Der Auftragseingang verbesserte sich in den ersten drei Monaten 2019 um 5,6 Prozent auf 210,4 Mio Euro, der Auftragsbestand stieg um 27,4 Mio Euro auf 548,9 Mio Euro
  • Der Konzern realisierte einen Umsatz von 184,0 Mio Euro (i.Vj. 189,9 Mio Euro)
  • Das EBITDA betrug erwartungsgemäß 23,8 Mio Euro nach 27,7 Mio Euro im Vorjahr
  • Jenoptik bekräftigt Jahresziele für 2019

Jenoptik verzeichnete in den ersten drei Monaten 2019 eine gute Nachfrage in den Märkten Halbleiterausrüstung und Automotive. Negativ auf das Wachstum wirkten sich allerdings die Exportrestriktionen im Verteidigungsgeschäft aus. Zudem konnten die hohen Vorjahreserlöse der Division Light & Safety aus dem Mautprojekt erwartungsgemäß nicht vollständig kompensiert werden. Demzufolge fiel der Konzernumsatz im 1. Quartal 2019 mit 184,0 Mio Euro um 3,1 Prozent niedriger aus (i.Vj. 189,9 Mio Euro). Die im Vorjahr akquirierten Unternehmen Prodomax und die OTTO-Gruppe trugen mit einem Umsatz von gut 12 Mio Euro zum aktuellen Geschäftsverlauf des Konzerns bei.

Regional betrachtet kamen die Wachstumsimpulse ausschließlich aus dem außereuropäischen Ausland. Den stärksten Zuwachs registrierte Jenoptik in Amerika. Hier stiegen die Umsätze, vor allem auch aufgrund des Beitrags von Prodomax, signifikant um 23,4 Prozent auf 47,5 Mio Euro (i.Vj. 38,5 Mio Euro).

Der Umsatzrückgang, verstärkte Investitionen in F+E sowie die im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegenen Funktionskosten führten insgesamt zu einer Verringerung des EBITDA um 14,2 Prozent auf 23,8 Mio Euro (i.Vj. 27,7 Mio Euro). Die EBITDA-Marge betrug 12,9 Prozent (i.Vj. 14,6 Prozent). Auch das EBIT lag mit 12,8 Mio Euro unter dem Vorjahreswert von 20,8 Mio Euro, ein Rückgang von 38,6 Prozent. Dabei belief sich das EBIT der im Vorjahr erworbenen Unternehmen inklusive der Effekte aus der Kaufpreisallokation von minus 1,7 Mio Euro auf insgesamt 0,3 Mio Euro. Die EBIT-Marge des Konzerns fiel auf 7,0 Prozent (i.Vj. 11,0 Prozent).

„Wie erwartet weisen unsere Divisionen zu Beginn 2019 eine recht unterschiedliche Geschäftsentwicklung auf. Zum einen bremsen die Exportverbote im Verteidigungsgeschäft unser Wachstum und zum anderen konnten wir auch die hohen Umsätze mit den Mautkontrollsäulen von rund 15 Mio Euro aus dem Vorjahr in unserem Verkehrssicherheitsgeschäft erwartungsgemäß nicht vollständig ausgleichen. Wir verspüren aber eine anhaltend gute Nachfrage in den für uns wichtigen Märkten der Halbleiterausrüstung und der Automobilindustrie und sind insgesamt weiter auf Wachstumskurs, wie unsere Auftragslage zeigt“, so Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender der JENOPTK AG.

Auftragseingang legte erfreulich zu; Auftragsbestand markierte neuen Rekordwertwert

Beim Auftragseingang verzeichnete Jenoptik ein sehr gutes 1. Quartal. Der Konzern erhielt in den ersten drei Monaten 2019 Aufträge im Wert von 210,4 Mio Euro, ein Zuwachs von 5,6 Prozent (i.Vj. 199,2 Mio Euro). Damit lag der Auftragseingang über dem Umsatz, was einer signifikanten Verbesserung der Book-to-Bill-Rate von 1,05 im Vorjahr auf aktuell 1,14 entspricht. Der Auftragsbestand erreichte mit 548,9 Mio Euro ein neues Rekordniveau und überstieg den Wert vom Jahresende 2018 (31.12.2018: 521,5 Mio Euro) ebenfalls deutlich. Darüber hinaus bestanden zum 31. März 2019 Kontrakte in Höhe von 57,9 Mio Euro (31.12.2018: 62,5 Mio Euro).

Bedingt durch einen im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren operativen Cashflow sowie gestiegene Investitionen fiel der Free Cashflow im Berichtszeitraum auf minus 5,1 Mio Euro (i.Vj. 13,3 Mio Euro). Zudem erfolgten ursprünglich für Anfang 2019 erwartete Kundenzahlungen bereits Ende Dezember 2018. Die Erhöhung der Finanzverbindlichkeiten – insbesondere infolge der Einführung des internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS 16 – sowie ein etwas geringerer Zahlungsmittelbestand führten am Ende des Berichtszeitraums zu einer Nettoverschuldung von 39,2 Mio Euro (31.12.2018: minus 27,2 Mio Euro).

Entwicklung der Divisionen: Wachstum im Photonik-Geschäft, Exportverbote bremsen VINCORION

Der Umsatz der Division Light & Optics legte in den ersten drei Monaten 2019 um 2,6 Prozent auf 83,2 Mio Euro zu (i.Vj. 81,1 Mio Euro). Getragen wurde diese Entwicklung durch ein anhaltend gutes Geschäft mit Lösungen für die Halbleiterausrüstungsindustrie. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit vor Abschreibung (EBITDA) reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal vorrangig aufgrund von Produktmixeffekten um 3,7 Prozent auf 16,6 Mio Euro (i.Vj. 17,3 Mio Euro). Die EBITDA-Marge lag mit 19,8 Prozent auch weiterhin auf einem sehr guten Niveau (i.Vj. 21,1 Prozent). Die Division verzeichnete im 1. Quartal Auftragseingänge in Höhe von 76,5 Mio Euro, das entspricht einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 21,5 Prozent (i.Vj. 97,4 Mio Euro). Diese Entwicklung ist darauf zurückzuführen, dass großvolumige Bestellungen im Bereich Halbleiterausrüstung vorgezogen und bereits 2018 ausgelöst wurden. Der Auftragsbestand lag Ende März 2019 bei 172,4 Mio Euro (31.12.2018: 180,6 Mio Euro).

Der Umsatz der Division Light & Production im 1. Quartal stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28,9 Prozent auf 50,4 Mio Euro (i.Vj. 39,1 Mio Euro). Der Absatz mit innovativen Messsystemen für die Automobilindustrie konnte dabei erfolgreich zulegen und auch die akquirierten Unternehmen trugen mit gut 12 Mio Euro zum Umsatzwachstum bei. Aufgrund der guten Umsatzentwicklung wies die Division mit einem EBITDA von 5,6 Mio Euro im Vergleich zum Vorjahr plangemäß wieder eine deutlich verbesserte Ertragsqualität auf (i.Vj. 2,5 Mio Euro). Die EBITDA-Marge erhöhte sich auf 11,0 Prozent nach 6,4 Prozent im Vorjahr. Der Auftragseingang lag bei 63,1 Mio Euro (i.Vj. 44,0 Mio Euro). Insbesondere die Nachfrage nach Automationslösungen konnte dabei weiter erfreulich zulegen, wie die kürzlich kommunizierten Projekte in Nordamerika belegen. Der Auftragsbestand betrug Ende März 126,9 Mio Euro (31.12.2018: 112,5 Mio Euro).

In den ersten drei Monaten 2019 realisierte die Division Light & Safety Umsätze in Höhe von 24,5 Mio Euro (i.Vj. 33,2 Mio Euro). Im Vorjahr hatte vor allem die Auslieferung von Mautkontrollsäulen zu einem starken Wachstum im 1. Quartal beigetragen. Der Umsatzrückgang schlug sich wie erwartet auch im EBITDA nieder. Nach 5,8 Mio Euro im Vorjahresquartal betrug das EBITDA der aktuellen Berichtsperiode 3,7 Mio Euro. Die EBITDA-Marge reduzierte sich folglich auf 15,2 Prozent (i.Vj. 17,5 Prozent). Der Auftragseingang zeigte hingegen eine positive Entwicklung und stieg um 9,6 Prozent auf 27,0 Mio Euro (i.Vj. 24,6 Mio Euro). Infolge dessen erhöhte sich auch der Auftragsbestand der Division um 5,3 Prozent auf 73,2 Mio Euro (31.12.2018: 69,5 Mio Euro).

VINCORION erwirtschaftete in den ersten drei Monaten 2019 Umsätze in Höhe von 25,3 Mio Euro. Damit lagen die Erlöse 29,7 Prozent unter dem Vorjahresquartal (i.Vj. 35,9 Mio Euro). Zurückzuführen war diese Geschäftsentwicklung insbesondere auf die verlängerten Rüstungsexportbeschränkungen der deutschen Bundesregierung im Zusammenhang mit den Sanktionen u.a. gegen Saudi-Arabien. Aufgrund des rückläufigen Umsatzes und eines margenschwächeren Produktmixes lag das EBITDA im 1. Quartal bei minus 0,4 Mio Euro (i.Vj. 3,5 Mio Euro). Die EBITDA-Marge reduzierte sich von 9,7 Prozent im Vorjahresquartal auf aktuell minus 1,6 Prozent. Der Auftragseingang zeigte hingegen eine sehr positive Tendenz für den weiteren Geschäftsverlauf und legte um 32,4 Prozent auf 43,0 Mio Euro zu (i.Vj. 32,5 Mio Euro), unter anderem aufgrund neuer Projekte für den Eurofighter und die Patriot-Raketenabwehr. Infolge der gestiegenen Auftragseingänge sowie der verzögerten Umsatzrealisierung erhöhte sich auch der Auftragsbestand der Division um 17,4 Mio Euro auf 176,2 Mio Euro (31.12.2018: 158,9 Mio Euro).

Prognose für 2019 wird bestätigt

„Auf Basis der weiter anhaltenden guten Nachfrage in wichtigen Märkten, der jüngst gewonnenen Projekte und der guten Auftragseingangsentwicklung sind wir zuversichtlich, was unsere Geschäftsentwicklung insbesondere im 2. Halbjahr und das Erreichen unserer Finanzziele 2019 angeht“, so Stefan Traeger.

Der Vorstand der JENOPTIK AG geht unverändert von einer im Jahresverlauf ansteigenden Dynamik aus und bestätigt daher seine Prognose für 2019. Das Umsatzwachstum für das Gesamtjahr soll im mittleren einstelligen Prozentbereich (ohne größere Portfolioänderungen) liegen. Die EBITDA-Marge wird in einer Spanne von 15,5 bis 16,0 Prozent gesehen.

Der Zwischenbericht steht unter „Investoren/Berichte und Präsentationen“ zur Verfügung. Die „Jenoptik App“ ermöglicht die Ansicht des Zwischenberichts auf Mobilgeräten mit iOS- und Android-Betriebssystemen. Bilder zum Download finden Sie in der Jenoptik-Bilddatenbank in der Galerie „Aktuelle Bilder / Finanzberichte“.

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Elmos mit positivem Jahresstart ─ Prognose 2019 bestätigt

Die Elmos Semiconductor AG (FSE: ELG) steigerte im ersten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum den Umsatz um 8,8% auf 69,1 Mio. Euro. Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 14,8%, dies entspricht einem EBIT von 10,2 Mio. Euro. Die positive Entwicklung ist u.a. auf eine gute operative Leistung im ersten Quartal 2019 zurückzuführen. Die Investitionen lagen bei 16,1 Mio. Euro bzw. 23,3% vom Umsatz. Dies spiegelt sich u.a. auch im bereinigten Free Cashflow wider, der sich auf -10,4 Mio. Euro beläuft.

„Elmos ist, wie erwartet, ins Jahr gestartet. Mit unseren Produkten bedienen wir die Markttrends. Um dies weiter auszubauen, haben wir zum Jahresbeginn unsere Entwicklungsressourcen planmäßig verstärkt“, sagt Dr. Anton Mindl, Vorstandsvorsitzender der Elmos Semiconductor AG.

Entsprechend der aktuellen Rahmenbedingungen rechnet Elmos gegenüber dem Vorjahr mit einem Umsatzwachstum von 6% bis 10%. Die EBIT-Marge soll zwischen 13% und 17% liegen. Die Investitionen sollen weniger als 15% des Umsatzes betragen. Elmos geht davon aus, in 2019 einen positiven bereinigten Free Cashflow zu erreichen. Der Prognose liegt ein Wechselkursverhältnis von 1,15 US-Dollar/Euro zu Grunde.

Definitionen ausgewählter Finanzkennzahlen
– Bereinigter Free Cashflow: Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit, abzüglich Investitionen in/zuzüglich Abgänge von immaterielle/n Vermögenswerte/n und Sachanlagen
– Investitionen: Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen abzgl. aktivierten Entwicklungsleistungen
– Weitere Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen finden Sie im Geschäftsbericht 2018 der Elmos Semiconductor AG unter www.elmos.com

Hinweis
Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von Elmos beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u.a. Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführungen von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch Elmos ist weder geplant noch übernimmt Elmos die Verpflichtung dazu.

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NorCom verzeichnet stabiles Ergebnis trotz verringerter Umsätze

Ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum und das schwierige Geschäft der Automobilhersteller wirkte sich negativ auf das Umsatzwachstum 2018 bei der NorCom Information Technology GmbH & Co. KGaA 2018 aus. So lag die Gesamtleistung mit 13,0 Mio. Euro um 0,7 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau von 13,7 Mio. Euro.

Dennoch konnte NorCom das EBITDA mit 1,1 Mio. Euro etwa auf Vorjahresniveau (1,2 Mio. Euro) halten. Die EBIT-Marge liegt mit knapp 8 Prozent einen Prozentpunkt unter dem Vorjahreswert.

Geschäftsentwicklung 2018

Ursächlich für das positive Betriebsergebnis waren ein stabiles Geschäft im margenstarken Produktbereich. So verzeichnete NorCom zwar einen Umsatzrückgang beim Großkunden Bundesagentur für Arbeit von rund 1,4 Mio. Euro – insbesondere die erfreuliche Entwicklung des EAGLE-Projekts bei Audi konnte dies jedoch in Teilen kompensieren.

Projekte rund um die Big Data Analyse Software DaSense litten unter der Krise am Automobilmarkt: Projektverschiebungen, Sparmaßnahmen und Budgetkürzungen bestimmten die Verhandlungen. Dennoch konnte NorCom zahlreiche kleinere Big Data Analytics Projekte mit DaSense erfolgreich umsetzen und die Umsätze in diesem Bereich so stabil halten.

 „Bezüglich des Umsatzwachstums hat 2018 nicht ganz gehalten, was es versprochen hat“, kommentiert Viggo Nordbakk, Geschäftsführer der NorCom die Zahlen. „Das schwächelnde Geschäft der Automobilhersteller machte uns einen Strich durch die Rechnung. So wurden nicht alle Aufträge wie geplant umgesetzt und teilweise in geringerem Umfang als erwartet abgerufen.“

Wichtige strategische Ziele konnte NorCom 2018 jedoch erreichen, wie Nordbakk weiter ausführt: „Vier große Themen hatten wir uns 2018 vorgenommen: Für unsere Softwarelösungen DaSense und EAGLE die Partnerfähigkeit zu erlangen, strategische Vertriebspartner von einer Zusammenarbeit zu überzeugen, die Beziehungen zu unseren Kunden zu festigen und einen positiven Ergebnisbeitrag zu erzielen. Das alles konnten wir 2018 umsetzen: EAGLE überzeugt mit seiner hohen Qualität und DaSense kann als vollständige Lösung über Partner in den Vertrieb gehen. Mit AVL haben wir hierfür eines der renommiertesten Unternehmen als Partner gewinnen können. Alle bestehenden Kunden konnten wir 2018 halten und Folgeaufträge generieren.“

Investitionen tätigte NorCom 2018 demnach vornehmlich, um DaSense partnerfähig zu machen. Weiter wurde in die stetige Qualitätsverbesserung der Produkte investiert.

Kommentierung und Ausblick

"Für EAGLE war 2018 die Zeit reif und wir kamen erfolgreich und zügig voran. In der nächsten Ausbaustufe soll EAGLE von allen mehr als 20.000 Mitarbeitern des Bereichs "Technische Entwicklung" genutzt werden. EAGLE wird die komplette technische Dokumentation der Audi AG verwalten und insbesondere die Einhaltung aller Compliance Anforderungen sicherstellen. Dokumente werden in EAGLE gemäß der "Klassifizierungssystematik für Unterlagen" (KSU) gemanagt. Die KSU definiert Standards zur Klassifizierung, Bearbeitung, Aufbewahrung und fristgerechten Löschung von Daten und Dokumenten. Insbesondere temporäre Dokumente werden so frühzeitig ausgesiebt und Datenmüll vermieden. Bei zu löschenden Dokumenten wird sichergestellt, dass sie auch tatsächlich nicht mehr wiederherstellbar sind – insbesondere seit Eintritt der DSGVO ist das ein relevanter Punkt. Mit dieser Installation haben wir ein hervorragendes Referenzprojekt für die weitere Vermarktung.", so Viggo Nordbakk.

"Bei DaSense ist uns wichtig, am Markt präsent und über Partner aktiv im Vertrieb zu bleiben sowie weitere Anwendungsfälle zu generieren. Wir wollen anbieten können, sobald die Nachfrage da ist. So durften wir Anfang des Jahres bei zwei vielversprechenden Unternehmen DemoInstallationen einrichten und haben auch für das zweite Quartal interessante Projekte in Aussicht."

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Nemetschek Group zeigt stärkstes Quartalswachstum der letzten Jahre mit +27% bei hoher Profitabilität

  • Ausgezeichneter Start ins Jahr 2019
  • +27,1% Umsatzwachstum auf 129,9 Mio. Euro in Q1 2019
  • +31,4% EBITDA-Wachstum auf 36,7 Mio. Euro führt zu hoher EBITDA-Marge von 28,2%
  • +33,9% Wachstum der wiederkehrenden Umsätze, getrieben durch Subscriptions-Modelle (+124,8%)
  • Starkes Wachstum wird auch weiterhin für das Gesamtjahr 2019 bestätigt

Nach einem herausragenden Geschäftsjahr 2018 hat die Nemetschek Group (ISIN DE 0006452907) ihr stärkstes Quartalswachstum in den letzten Jahren bei anhaltend hoher Profitabilität erzielt. Gleichzeitig investiert der Topplayer im weltweiten AEC-Markt weiterhin signifikant in strategische Projekte und die weitere Internationalisierung, um auch künftig zweistellige Wachstumsraten verzeichnen zu können.

"Wir haben einen hervorragenden Jahresauftakt hingelegt und ein außergewöhnlich starkes erstes Quartal erzielt. Unsere strategischen Investitionen in Lösungen der nächsten Generation und die weitere Internationalisierung zahlen sich aus," so Patrik Heider, Sprecher und CFOO der Nemetschek Group. "Neben unseren zukunftsorientierten Investitionen haben wir auch mit unserer neuen Führungsstruktur, mit der wir noch schlagkräftiger am Markt und bei unseren jeweiligen Kundensegmenten agieren, die Weichen gestellt, dass diese starke Entwicklung auch zukünftig anhält," kommentiert Patrik Heider.

Wesentliche Erfolgskennzahlen des Konzerns im Q1 2019

Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal auf 129,9 Mio. Euro, ein Wachstum von 27,1% (währungsbereinigt: 23,2%) gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal (102,2 Mio. Euro). Neben einem starken organischen Wachstum von 21,3% ist das Plus auf die akquirierte Marke Spacewell zurückzuführen.

– Wachstumstreiber waren die wiederkehrenden Umsätze aus Softwareserviceverträgen und Subscription, die um 33,9% (währungsbereinigt: 30,0%) auf 67,7 Mio. Euro zulegten. Der Umsatz aus Subscription erhöhte sich deutlich um 124,8% von 4,3 Mio. Euro auf 9,7 Mio. Euro.

– Ein weiterer unverändert großer Wachstumstreiber ist die fortschreitende Internationalisierung. Die Auslandsumsätze stiegen im Q1 um 32,7% auf 95,0 Mio. Euro. Aber auch in Deutschland konnte Nemetschek ein prozentual zweistelliges Umsatzwachstum von 14,0% erzielen.

– Das operative Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 31,4% auf 36,7 Mio. Euro. Das entspricht einer EBITDA-Marge von 28,2%. Der Anstieg wurde teilweise begünstigt durch die erstmalige Anwendung des neuen IFRS-Standards 16 für die Bilanzierung von Leasingverträgen. Bereinigt um diesen Effekt wäre das EBITDA um 18,5% gestiegen, was einer EBITDA-Marge von 25,5% entspricht. Nemetschek hat auch im ersten Quartal 2019 wie geplant in strategische Projekte investiert. Zudem führte der wachstumsbedingte Aufbau von Mitarbeitern zum Ende des letzten Jahres zu einem spürbaren Anstieg der Personalkosten. Des Weiteren wirkte sich die (vor allem durch die Akquisitionskosten bedingte) noch unterdurchschnittliche EBITDA-Marge der akquirierten Marke Spacewell im Segment Nutzen auf das operative Ergebnis im Q1 aus.

Der Quartalsüberschuss stieg ebenfalls deutlich um 19,7% auf 19,6 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 16,4 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie betrug 0,51 Euro (Q1 2018: 0,43 Euro).

Entwicklung der Segmente im Q1 2019

In der Segmentberichterstattung wurde die Marke Solibri, die bis Ende 2018 dem Segment Bauen zugeordnet war, ab 2019 in das Segment Planen umgegliedert. Die Vorjahreswerte in der Segmentberichterstattung wurden entsprechend angepasst.

– Das Segment Bauen verzeichnete mit einem Umsatzzuwachs von 34,7% (währungsbereinigt: 27,0%) auf 40,2 Mio. Euro wie in den Vorquartalen auch das stärkste Umsatzwachstum. Das EBITDA stieg mit 36,0% auf 12,8 Mio. Euro, so dass die EBITDA-Marge bei hohen 31,8% lag (Vorjahr: 31,5%). Die EBITDA-Marge ohne Erstanwendung von IFRS 16 käme auf 28,4%.

Das Segment Planen verzeichnete mit 15,1% (währungsbereinigt: 12,8%) auf 74,3 Mio. Euro ein sehr erfreuliches Erlöswachstum, das auch auf die erhöhte Nachfrage durch die Weltleitmesse BAU im Januar zurückzuführen ist. Das EBITDA stieg deutlich überproportional zum Umsatz um 36,0% auf 21,2 Mio. Euro, was einer EBITDA-Marge von 28,5% entspricht (bereinigt um IFRS 16: 26,1%, Vorjahreszeitraum: 24,1%).

– Das Segment Nutzen wurde durch die Akquisition der Spacewell deutlich gestärkt. Die Umsätze legten deshalb von 2,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 8,2 Mio. Euro zu. Das rein organische Umsatzwachstum lag bei 11,7%. Das EBITDA lag aufgrund von Akquisitionskosten in diesem Segment bei -0,2 Mio. Euro (Q1 2018: 0,4 Mio. Euro). Bereinigt um die Akquisitionskosten in Höhe von rund 1,5 Mio. Euro käme die EBITDA-Marge auf 15,6%.

– Das Segment Media & Entertainment konnte sein Wachstum zum Vorjahr deutlich beschleunigen. Die Umsätze stiegen um 23,9% (währungsbereinigt: 19,9%) auf 7,2 Mio. Euro. Das EBITDA erhöhte sich bei gleichzeitig hohen Akquisitionskosten aufgrund von Redshift um 13,7% auf 2,9 Mio. Euro, was einer EBITDA-Marge von 40,7% entspricht (ohne IFRS 16: 39,4%).

Starkes Wachstum wird auch weiterhin für das Gesamtjahr 2019 bestätigt
Nach dem sehr starken Jahresauftakt bestätigt der Vorstand die bisherigen Wachstumsziele für das Gesamtjahr 2019, einem Konzernumsatz in einer Bandbreite von 540 Mio. Euro bis 550 Mio. Euro zu erzielen, das einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 17% bis 19% entspricht.

Die EBITDA-Marge wird bei erneut hohen zukunftsorientierten Investitionen und der noch unterdurchschnittlichen EBITDA-Marge im Segment Nutzen in dem Zielkorridor von 25% bis 27% erwartet. In dieser Spanne sind die Effekte aus der Umstellung auf den neuen Leasingstandard IFRS 16* noch nicht enthalten. Inklusive der positiven Effekte aus der Anwendung von IFRS 16 rechnet die Nemetschek Group für das Jahr 2019 mit einer EBITDA-Marge von 27% bis 29%.

*Erstmals zu berücksichtigen ist ab dem 1. Januar 2019 der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16, demzufolge Leasingverhältnisse jedweder Art (Operate Leasing und Finance Leasing) grundsätzlich bilanzwirksam darzustellen sind. Die Nemetschek Group rechnet durch diese Reform auf Ebene des EBITDA mit einem positiven Effekt von rund 13 Mio. Euro bis 14 Mio. Euro. Die Nemetschek Group wird in den Quartalen detailliert die Effekte aus IFRS 16 auf das EBITDA darstellen.

Der vollständige 3-Monatsbericht 2019 steht auf der Website des Unternehmens unter
Investor Relations zum Download bereit.

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Sartorius startet mit starkem Quartal ins Geschäftsjahr 2019

  • – Konzernumsatz +16,8%; Auftragseingang +16,6%; Gewinnmarge1) 26,2%
    – Sparte Bioprocess Solutions expandiert dynamisch, robuste Entwicklung der Laborsparte
    – Prognose für das Gesamtjahr bestätigt

Sartorius, ein international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie, ist mit deutlich zweistelligem Wachstum bei Auftragseingang, Umsatz und Ertrag in das Geschäftsjahr 2019 gestartet. So erhöhte sich der Konzernumsatz im ersten Quartal währungsbereinigt um 16,8% auf 435,7 Mio. Euro (nominal +19,4%), der Auftragseingang stieg um 16,6% auf 482,8 Mio. Euro (nominal +19,3%).

Beim operativen Gewinn (underlying EBITDA1)) legte Sartorius um 28,7% auf 114,0 Mio. Euro zu. Die entsprechende Marge lag für die ersten drei Monate 2019 bei 26,2% (VJ: 24,3%), wobei der Anstieg erwartungsgemäß um gut einen halben Prozentpunkt durch die Änderung einer Bilanzierungsregel2) positiv beeinflusst wurde. Der maßgebliche Konzernnettogewinn3) erhöhte sich um 30,8% auf 48,6 Mio. Euro; der Gewinn je Stammaktie belief sich auf 0,71 Euro (VJ: 0,54 Euro), der Gewinn je Vorzugsaktie auf 0,72 Euro (VJ: 0,55 Euro).

"Wir sind sehr zufrieden mit unseren Ergebnissen des ersten Quartals", sagte Konzernchef Dr. Joachim Kreuzburg. "Bei Bioprocess Solutions haben die relativ moderate Vorjahresbasis, der hohe Auftragseingang im Schlussquartal 2018 sowie die noch nicht voll wirksame veränderte Aufstellung im Geschäft mit Zellkulturmedien zu den erwarteten, überdurchschnittlichen Wachstumsraten beigetragen, die sich im weiteren Jahresverlauf normalisieren dürften. Die Sparte Lab Products & Services entwickelte sich vor dem Hintergrund des insbesondere in Europa schwächeren konjunkturellen Umfelds robust und im Rahmen unserer Erwartungen. Auf Basis der Ergebnisse der ersten drei Monate bestätigen wir unsere Gesamtjahresziele."

Geschäftsentwicklung in den Regionen

Sartorius hat seine Umsätze in allen Geschäftsregionen zweistellig gesteigert. Den stärksten Zuwachs verzeichnete die Region Amerika, die das erste Quartal mit einem Umsatzplus von 24,7% auf 152,4 Mio. Euro abschloss. Die Region Asien|Pazifik erhöhte ihren Umsatz im Vergleich zum ersten Quartal 2018 um 15,3% auf 105,3 Mio. Euro. In der Region EMEA4) erwirtschaftete der Konzern 178,0 Mio. Euro, was gegenüber der Vorjahresbasis einem Umsatzplus von 11,6% entspricht.

Geschäftsentwicklung der Sparten

Die Sparte Bioprocess Solutions, die eine breite Palette innovativer Technologien für die Herstellung von Biopharmazeutika anbietet, erzielte gegenüber einem vergleichsweise moderaten Vorjahresquartal einen Umsatzanstieg von 20,9% (nominal +23,8%) auf 326,0 Mio. Euro. Ausschlaggebend für diese dynamische Entwicklung war eine starke Nachfrage über alle Produktkategorien hinweg. Auch der Auftragseingang erhöhte sich deutlich um 21,1% auf 366,0 Mio. Euro.

Das underlying EBITDA der Sparte stieg aufgrund von Skaleneffekten sowie der Änderung einer Bilanzierungsregel2) um 34,0% auf 94,2 Mio. Euro. Die entsprechende Marge belief sich auf 28,9% gegenüber 26,7% in der Vorjahresperiode.

Die Sparte Lab Products & Services, die auf Technologien für Labore vor allem der Pharmabranche und Life-Science-Forschung spezialisiert ist, entwickelte sich im Rahmen der Erwartungen. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresbasis um 5,9% (nominal +8,1%) auf 109,7 Mio. Euro; der Auftragseingang stieg gegenüber der relativ hohen Vorjahresbasis um 4,4% auf 116,8 Mio. Euro.

Das underlying EBITDA der Sparte stieg um 8,2% und belief sich auf 19,8 Mio. Euro; die Marge lag mit 18,1% in etwa auf Vorjahresniveau (VJ: 18,0%). Auch in dieser Sparte war das Ergebnis positiv durch die Änderung einer Bilanzierungsregel2) beeinflusst.

(Alle Angaben zum Umsatz und Auftragseingang währungsbereinigt.)

Zentrale Bilanz- und Finanzkennziffern

Der Sartorius Konzern ist bilanziell und finanziell weiter sehr solide aufgestellt, auch wenn die Eigenkapitalquote vorrangig durch die Änderung einer Bilanzierungsregel2) im Vergleich zum Jahresende 2018 leicht auf 36,8% zurückging (31.12.2018: 38,5%). Der dynamische Verschuldungsgrad betrug 2,2 (31.12.2018: 2,4). Die Investitionsquote lag nach den ersten drei Monaten erwartungsgemäß bei 12,9% und dürfte im weiteren Jahresverlauf nach Abschluss mehrerer größerer Expansionsprojekte sinken (VJ-Quartal: 10,3%)5).

Prognose für das Gesamtjahr bestätigt

Auf Basis der Resultate des ersten Quartals bestätigt Sartorius die Prognose für das Gesamtjahr 2019. So soll sich der Konzernumsatz um etwa 7% bis 11% erhöhen. Die Prognose berücksichtigt die Veränderungen in der vertrieblichen Zusammenarbeit mit dem Lonza- Konzern im Bereich Zellkulturmedien, ohne die das Umsatzwachstum um voraussichtlich rund 2 Prozentpunkte höher ausfallen würde. Bei der Profitabilität rechnet die Unternehmensleitung mit einem Anstieg der underlying EBITDA-Marge auf etwas über 27,0% gegenüber dem Vorjahreswert von 25,9%, wobei die operative Steigerung etwa einen halben Prozentpunkt betragen sollte und der übrige Anstieg aus der Änderung einer Bilanzierungsregel resultieren wird2). Die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote wird mit rund 12% unterhalb des Wertes von 2018 erwartet (2018: 15,2%)5).

Für die Sparte Bioprocess Solutions rechnet die Unternehmensleitung mit einer Fortsetzung des dynamischen Wachstums. Gegenüber einer hohen Vorjahresbasis wird ein Umsatzanstieg von etwa 8% bis 12% erwartet (ohne die Modifikation der Lonza-Kooperation etwa 3 Prozentpunkte höher). Bei der underlying EBITDA-Marge geht das Management von einem Anstieg auf etwas mehr als 29,5% im Vergleich zum Vorjahreswert von 28,6% aus. Dabei sollte der operative Anteil der Steigerung etwa einen halben Prozentpunkt betragen2).

Die Sparte Lab Products & Services ist teilweise von der konjunkturellen Entwicklung abhängig. Vor dem Hintergrund einer in vielen Regionen abgeschwächten Konjunktur prognostiziert das Management einen Umsatzanstieg von etwa 5% bis 9% und eine Erhöhung der underlying EBITDA-Marge auf etwas über 20,0% (VJ: 18,5%), wobei der operative Anstieg etwa einen halben Prozentpunkt ausmachen sollte2).

Alle Zahlen zur Prognose sind, wie in den vergangenen Jahren auch, auf Basis konstanter Währungsrelationen angegeben. Ein ungeordneter Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU könnte trotz bereits getroffener Gegenmaßnahmen die Lieferketten in beiden Sparten in gewissem Maß beeinflussen, wobei eine zuverlässige Prognose möglicher Effekte zum jetzigen Zeitpunkt nicht gegeben werden kann.

1) Sartorius verwendet das underlying EBITDA (um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) als wesentliche Ertragskennzahl.
2) Der ab 2019 verpflichtend anzuwendende Rechnungslegungsstandard IFRS 16 regelt die Bilanzierung von Leasingverträgen. Im Ergebnis führt dies zu einer gewissen Bilanzverlängerung und damit einer etwas niedrigeren Eigenkapitalquote sowie zum Ausweis von längerfristigen Leasingzahlungen als Abschreibungen und dementsprechend zu einem etwas höheren EBITDA. Wesentliche Änderungen für das maßgebliche Konzernnettoergebnis bzw. das Ergebnis pro Aktie ergeben sich hieraus nicht.
3) Nach Anteilen Dritter, bereinigt um Sondereffekte und nicht-zahlungswirksame Amortisation sowie basierend auf dem normalisierten Finanzergebnis einschließlich entsprechender Steueranteile.
4) EMEA = Europa, Mittlerer Osten, Afrika
5) Seit 2019 basiert die Berechnung der Investitionsausgaben auf dem Cashflow anstelle der Bilanz; angepasste Investitionsquote: 11,1% Q1 2018 bzw. 14,9% Gesamtjahr 2018.

Diese Pressemitteilung enthält Aussagen über die zukünftige Entwicklung des Sartorius Konzerns. Die Inhalte der Aussagen können nicht garantiert werden, da sie auf Annahmen und Schätzungen beruhen, die gewisse Risiken und Unsicherheiten bergen.

Folgen Sie Sartorius auf Twitter @Sartorius_Group und auf LinkedIn.

Telefonkonferenz

Dr. Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG, und Rainer Lehmann, Finanzvorstand, werden Analysten und Investoren die Ergebnisse am 18. April 2019 in einer Telefonkonferenz um 15:30 Uhr MESZ erläutern.

Die Registrierung ist unter folgendem Link möglich:
http://services.choruscall.de/… 4&linkSecurityString=2e6e97fe0

Alternativ ist die Einwahl ohne Registrierung unter folgender Nummer möglich: +49 (0) 69 566 03 7000

Die Präsentation wird am 18. April 2019 ab 15:15 Uhr MESZ auf unserer Website abrufbar sein:
https://www.sartorius.de/…

Aktuelles Fotomaterial
https://www.sartorius.com/…

Nächste Termine
19. Juli 2019 Veröffentlichung der Halbjahreszahlen Januar bis Juni 2019
22. Oktober 2019 Veröffentlichung der Geschäftszahlen Januar bis September 2019

 

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Software AG: Konzernumsatz und -gewinn im ersten Quartal entsprechen Markterwartung, Ausblick 2019 für den Geschäftsbereich Adabas & Natural angehoben

  • Gesamtproduktumsatz mit 154,5 Millionen Euro 10 Prozent höher als im Vorjahr, Konzern-EBITA-Marge (Non-IFRS) mit 26 Prozent über den Erwartungen
  • Starkes Konzern-EBIT in Höhe von 42,2 Millionen Euro
  • Adabas & Natural: Wachstum in Höhe von 22 Prozent übertrifft Erwartungen und führt zu einer Erhöhung der Prognose für 2019 auf währungsbereinigt -3 bis +3 Prozent (bisher ‑5 bis 0 Prozent)
  • Digital Business Platform (DBP) (inkl. Cloud & IoT): Wachstum in Höhe von 4 Prozent; Rekordquartal in EMEA gedämpft durch schleppenden Start in Nordamerika aufgrund verschobener Vertragsabschlüsse und der Vorbereitung der Vertriebsorganisation auf zukünftiges Wachstum
  • Cloud & IoT: Wachstum in Höhe von 49 Prozent; starkes Momentum, dennoch im Ergebnis unter Erwartungen, doch verbesserte Pipeline und erhöhte Vertriebsqualität schaffen Vertrauen für das Geschäftsjahr 2019
  • Umsetzung der Helix-Strategie ist auf gutem Weg mit Maßnahmen zur Steigerung der Vertriebseffizienz
  • Jahresausblick für DBP (exkl. Cloud & IoT), Cloud & IoT sowie operative Ergebnismarge (EBITA, Non-IFRS) unverändert; optimistische Erwartungen für langfristig nachhaltiges Wachstum

Die Software AG (Frankfurt MDAX: SOW) hat heute ihre Finanzkennzahlen (IFRS, vorläufig) für das erste Quartal 2019 vorab per Ad-hoc-Mitteilung veröffentlicht. Im ersten Quartal nach Bekanntgabe der Helix-Transformationsstrategie erzielte das Unternehmen eine starke Performance mit einem Gesamtumsatz, der leicht über den Markterwartungen und einem EBIT, das deutlich über den Markterwartungen lag. Der Umsatzmix entspricht dem Trend, der sich im vierten Quartal 2018 abzeichnete, wobei das Segment Adabas & Natural (A&N) einen höheren Umsatzanteil als erwartet beitrug. Die Bereiche DBP (exkl. Cloud & IoT) sowie Cloud & IoT blieben hinter den Erwartungen zurück. Ursachen dafür sind Vertragsabschlüsse über das Quartalsende hinaus sowie die Reorganisation des Vertriebs in Nordamerika. Der Nutzen dieser Maßnahmen wird sich voraussichtlich im weiteren Verlauf des Jahres 2019 und darüber hinaus zeigen. Im ersten Quartal übertraf A&N die Markterwartungen und wuchs um 22 Prozent auf 54,7 Millionen Euro. Der DBP-Bereich (exkl. Cloud & IoT) erzielte einen Umsatz von 90,5 Millionen Euro, der Umsatz im Bereich IoT & Cloud lag bei 9,5 Millionen Euro. Das unerwartet positive A&N-Ergebnis veranlasst den Vorstand, den Ausblick 2019 für dieses Segment zu ändern. Erwartet wird nun ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von ‑3 bis +3 Prozent (bisher ‑5 bis 0 Prozent).

Sanjay Brahmawar, Vorstandsvorsitzender der Software AG: „Das war ein wichtiges Quartal für die Software AG. Wir haben unsere neue Helix-Strategie bekannt gegeben, wichtige operative Veränderungen in unserem Unternehmen umgesetzt und auf Konzernebene umsatz- und ergebnisseitig starke Resultate erzielt. Es ist klar, dass unser Umsatzmix und insbesondere die Performance in unserem digitalen Geschäft noch nicht unseren Vorstellungen entsprechen. Doch wir haben operative Veränderungen vorgenommen, um die Weichen für ein langfristiges Wachstum zu stellen. Die Begeisterung des Marktes für unsere erstklassigen Produkte ist ungebrochen. Dies bestärkt uns in unserer Überzeugung, dass wir mit unserer Helix-Strategie richtig liegen. Wir erwarten, dass die veränderte Go-to-Market- und Vertriebsstrategie im Lauf des Jahres Früchte tragen wird.“

Finanzvorstand Arnd Zinnhardt kommentiert: „Die Software AG ist im ersten Quartal auf Konzernebene ordentlich gewachsen und erzielt weiterhin einen hohen Gewinn, während sie die für ein nachhaltiges Wachstum erforderlichen Investitionen vornimmt. Wir konzentrieren uns auf die Umsetzung der operativen Veränderungen im Rahmen von HELIX, mit der wir die Software AG auf die Zukunft vorbereiten; unsere solide Finanzlage bildet dafür die Grundlage.“

Entwicklung der Geschäftsbereiche im 1. Quartal 2019

Der Geschäftsbereich Adabas & Natural (A&N) startete überraschend gut ins Jahr und erzielte einen Umsatz von 54,7 Millionen Euro. Zurückzuführen ist dies auf eine starke Entwicklung der Lizenzumsätze aufgrund einer gestiegenen Anzahl großer Kundenverträge. Die anhaltend starke Performance bei A&N bestätigt unser Innovationsprogramm „Adabas & Natural 2050+", mit dem wir die Investitionen unserer Kunden schützen und sicherstellen, dass sie auch im digitalen Zeitalter von A&N profitieren. Der A&N-Lizenzumsatz stieg um 98 Prozent auf 17,8 (Vj. 9,0) Millionen Euro. Die Wartungsumsätze erreichten im ersten Quartal 2019 36,8 (Vj. 35,7) Millionen Euro und lagen damit um 3 Prozent über dem Vorjahreswert.

Nach der Ankündigung von Helix verzeichnete der Bereich Digital Business Platform (DBP) (exkl. Cloud & IoT) im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzwachstum von 1 Prozent auf 90,5 (Vj. 89,4) Millionen Euro. Der Lizenzumsatz ging um 7 Prozent zurück. Diese Entwicklung lag unter den Erwartungen des Unternehmens. Ursache dafür war eine umfassende Reorganisation der Vertriebsorganisation in Nordamerika.

Das Cloud & IoT-Geschäft weist mit einem Umsatz von 9,5 (Vj. 6,4) Millionen Euro ein Wachstum von 49 Prozent aus.

Gesamtumsatz und Ergebnisentwicklung im 1. Quartal 2019

Im Berichtsquartal erzielte die Software AG einen Gesamtumsatz von 201,4 (Vj. 186,6) Millionen Euro. Die Wartungserlöse des Konzerns erreichten 107,1 (Vj. 102,5) Millionen Euro, das entspricht einem Anstieg von 5 Prozent. Der Lizenzumsatz des Konzerns lag mit 42,6 (Vj. 34,2) Millionen Euro im Berichtsquartal deutlich über dem Vorjahreswert. Der Produktumsatz (Lizenzen und Wartung) des Unternehmens belief sich im ersten Quartal auf 154,5 (Vj. 140,4) Millionen Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug im ersten Quartal 42,2 (Vj. 42,1) Millionen Euro. Das operative EBITA (Non-IFRS) erreichte 51,6 (Vj. 51,2) Millionen Euro. Die entsprechende operative Ergebnismarge (EBITA, Non-IFRS) lag mit 25,6 (Vj. 27,4) Prozent weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

Mitarbeiter

Zum 31. März 2019 beschäftigte die Software AG konzernweit 4.737 (Vj. 4.610) Mitarbeiter (umgerechnet in Vollzeitstellen). Davon waren 1.843 (Vj. 1.938) im Bereich Consulting und Service, 1.339 (Vj. 1.197) im Bereich Forschung und Entwicklung, 936 (Vj. 868) im Bereich Vertrieb und Marketing sowie 619 (Vj. 607) in der Verwaltung tätig.

Ausblick 2019

Das Unternehmen wird seine langfristige Strategie für nachhaltiges Wachstum fortsetzen und bleibt zuversichtlich was den Jahresausblick und die Helix-Strategie betrifft. Das Unternehmen bestätigt seine Umsatzprognose für 2019 für DBP (exkl. Cloud & IoT), Cloud & IoT und seine Prognose für die operative Marge (EBITA, Non-IFRS). Seinen Ausblick für Adabas & Natural für 2019 hebt das Unternehmen an und rechnet nun mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von -3 bis +3 Prozent (bisher -5 bis 0 Prozent).

Telefonkonferenz

Eine Telefonkonferenz für Finanzanalysten und Medienvertreter findet am Freitag, den 12. April 2019, um 9:00 Uhr MESZ (8:00 Uhr BST) statt. Einwahldaten finden Sie auf der Webseite des Unternehmens unter www.SoftwareAG.com/investoren.

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DATAGROUP übernimmt UBL Informationssysteme GmbH

DATAGROUP SE (WKN A0JC8S) gibt die Übernahme aller Anteile an der UBL Informationssysteme GmbH bekannt. Mit der Akquisition stärkt DATAGROUP ihre Präsenz im wirtschaftsstarken Rhein-Main-Gebiet und erweitert zusätzlich die Kompetenzen mit einem erfolgreichen Spezialisten im Bereich Infrastruktur, Plattform- und Softwarelösungen. UBL erwirtschaftete 2018 mit über 70 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 20 Mio. Euro eine zweistellige EBITDA-Marge.
DATAGROUP SE übernimmt mit sofortiger Wirkung 100% der Geschäftsanteile der UBL Informationssysteme GmbH (UBL) mit Sitz in Neu-Isenburg bei Frankfurt/Main. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Unternehmen wird voraussichtlich rückwirkend zum 01.04.2019 im DATAGROUP Konzern konsolidiert.

Der Multi-Cloud und Managed Service Provider UBL entwickelt und betreibt IT-Infrastrukturen und -Plattformen für größere mittelständische Unternehmen. Das Unternehmen hat sich auf das Bereitstellen kundenindividueller Dienstleistungen von der Architektur bis zum Betriebskonzept in der Cloud spezialisiert. Ein besonderer Fokus liegt hier auf IBM Infrastrukturen. UBL betreibt zudem zwei Rechenzentren mit direkter redundanter Anbindung an das Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz Rhein-Main.

„Die UBL ist eine perfekte Ergänzung für DATAGROUP, angefangen beim komplementären Kundenportfolio, über den Standort in einer der wirtschaftlich wichtigsten Regionen in Deutschland, bis hin zu den Kompetenzen im Bereich Plattformen für containerisierte Software-Lösungen“, so DATAGROUP CEO Max H.-H. Schaber. „Darüber hinaus passt das Unternehmen von der Service-Philosophie, der strategischen Ausrichtung sowie der nachhaltigen, wertschätzenden Unternehmenskultur optimal in die DATAGROUP Familie.“ Die beiden UBL-Geschäftsführer Nils Wulf und Uwe Schneider werden das Unternehmen auch unter dem neuen Konzerndach leiten und stehen somit für die konstante Betreuung des vorhandenen Kundenstamms.

„Wir freuen uns sehr, künftig Teil einer der dynamischsten IT-Dienstleistungsgruppen in Deutschland zu sein und den Erfolgsweg beider Unternehmen künftig gemeinsam fortführen zu können“, so Nils Wulf. „Das Zusammengehen beider Gesellschaften heißt, dass wir unseren Kunden ab sofort ein noch umfassenderes Leistungsportfolio mit hohem Qualitäts- und Zuverlässigkeitsanspruch bieten können. Gleichzeitig bietet die Zugehörigkeit zur DATAGROUP für unsere Mitarbeiter ein vielversprechendes Entwicklungspotenzial“, so Uwe Schneider.

Übernahme schafft Mehrwert
Ähnlich wie DATAGROUP hat UBL mit Managed Service Dienstleistungen ihren Focus auf das Angebot von IT-Outsourcing-Dienstleistungen mit langfristigen Vertragslaufzeiten gelegt. Die Mitarbeiter haben die Erfahrung aus zahlreichen Rechenzentrums- und Cloud-Projekten sowie im Erstellen und Umsetzen von Migrationskonzepten für den reibungslosen Übergang vom Eigenbetrieb zur Nutzung von Managed Services. Das sind beste Voraussetzungen für die schnelle Eingliederung der UBL. Zusätzlich zu ihrem bestehenden Dienstleistungsportfolio kann UBL auf das standardisierte und zertifizierte Dienstleistungskonzept von DATAGROUP – die CORBOX – zugreifen. "Die Kompetenz in der Container-Technologie ergänzt zudem das Spektrum unserer zentralen Liefereinheiten im Bereich IT-Solutions und bildet damit ein neues Know-how-Zentrum", so DATAGROUP CPO Andreas Baresel. "Die Übernahme der seit 30 Jahren sehr erfolgreich am Markt agierenden UBL liefert somit signifikante Mehrwerte für unsere Kunden, die Mitarbeiter und für unsere Investoren", so Max H.-H. Schaber abschließend.

Über DATAGROUP:
DATAGROUP ist eines der führenden deutschen IT-Service-Unternehmen. Über 2.000 Mitarbeiter an Standorten in ganz Deutschland konzipieren, implementieren und betreiben IT-Infrastrukturen und Business Applikationen wie z. B. SAP. Mit ihrem Produkt CORBOX ist DATAGROUP ein Full Service Provider und betreut für mittelständische und große Unternehmen sowie öffentliche Auftraggeber über 600.000 IT-Arbeitsplätze weltweit. Kurz gesagt: We manage IT. Das Unternehmen wächst organisch und durch Zukäufe. Die Akquisitionsstrategie zeichnet sich vor allem durch eine optimale Eingliederung der neuen Unternehmen aus. Durch ihre "buy and turn around"- bzw. "buy and build"- Strategie nimmt DATAGROUP aktiv am Konsolidierungsprozess des IT-Service-Marktes teil.

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SAP-Vorstand: Jennifer Morgan und Adaire Fox-Martin übernehmen zusätzliche Verantwortungsbereiche / Robert Enslin verlässt SAP

Robert Enslin, Vorstandsmitglied und Leiter der Cloud Business Group, verlässt auf eigenen Wunsch SAP und übernimmt künftig neue Aufgaben außerhalb des Unternehmens. Jennifer Morgan folgt Enslin als President Cloud Business Group. Adaire Fox-Martin verantwortet den SAP-Vertrieb zukünftig alleine als President Global Customer Operations. Die Änderungen im SAP-Vorstand treten mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Die Vorstandsmitglieder Morgan und Fox-Martin standen der SAP-Vertriebsorganisation seit 2017 erfolgreich gemeinsam vor. Beide waren international sehr erfolgreich und haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Titel „Most Powerful Women“ des Fortune Magazine. Morgan leitet ihren Bereich weiter aus den USA, Fox-Martin behält ihren Sitz in der Firmenzentrale in Deutschland. 

Weitere Informationen über Jennifer Morgan finden Sie hier, über Adaire Fox-Martin hier.

Robert Enslin, seit 1992 bei SAP, verlässt das Unternehmen nach einer langen und erfolgreichen Karriere. Er gehörte dem SAP-Vorstand als Präsident der Vertriebsorganisation seit 2014 an. Als branchenweit respektierte Führungspersönlichkeit und durch seine globale Sicht auf wirtschaftliche und unternehmerische Trends genießt er gleichermaßen einen vorzüglichen Ruf bei Kunden und Branchen-Analysten. Während seiner zweijährigen Verantwortung als Präsident der Cloud Business Group hat er das Cloud-Portfolio der SAP deutlich ausgebaut. Ein gutes Beispiel dafür ist die erst kürzlich abgeschlossene Übernahme des Marktführers für Experience Management, Qualtrics.

Hasso Plattner, Vorsitzender des SAP-Aufsichtsrats 

„Wir sind Robert Enslin sehr dankbar für den entscheidenden Beitrag, den er zur Entwicklung von SAP geleistet hat. Der Aufsichtsrat setzt volles Vertrauen in Jennifer Morgan und Adaire Fox-Martin, die nun größere Verantwortungsbereiche innerhalb des Vorstands übernehmen.“

Bill McDermott, Vorstandsvorsitzender, SAP

„Zunächst möchte ich Rob Enslin zu seiner außergewöhnlichen SAP-Karriere gratulieren. Er wird auch in seiner neuen Funktion immer ein Fürsprecher für SAP sein, für mich persönlich bleibt er ein Freund. In ihren erweiterten Vorstandsfunktionen werden uns Jennifer Morgan und Adaire Fox-Martin bei der Weiterentwicklung der SAP tatkräftig unterstützen. Unser marktführendes ERP-Portfolio und die schnell wachsenden Cloud-Anwendungen machen SAP zu etwas Besonderem im Bereich Unternehmenssoftware. Dieser Wechsel ist der nächste Schritt zur Vereinfachung des Unternehmens. SAP wird Betriebsabläufe effizienter gestalten, neue Lösungen schneller an den Markt bringen, die Produktqualität verbessern, noch genauer auf Kundenwünsche eingehen und gleichzeitig die Marge deutlich verbessern. „Best Run SAP“ ist gleichzeitig Motto, Maxime und Strategie, das Unternehmen disziplinierter und fokussierter zu leiten. Ich bin hinsichtlich der Fähigkeiten von SAP sehr optimistisch, stets Mehrwert für Kunden, Mitarbeiter und Anleger zu liefern.“

Robert Enslin

„Ich bin Hasso Plattner, Bill McDermott und all meinen SAP-Kollegen sehr dankbar, dass ich Teil eines so außergewöhnlichen Unternehmens sein durfte. Neue Ziele liegen vor mir, was bleibt ist tiefster Respekt für dieses Unternehmen und seine Kunden.“

Jennifer Morgan

„Es ist mir eine Ehre, mit dem fantastischen Team der Cloud Business Group zusammenzuarbeiten. Ich bin fest davon überzeugt, dass SAP die besten Zeiten erst noch vor sich hat.“

Adaire Fox-Martin

„Während meiner gesamten Karriere bei SAP lag mein Augenmerk immer unseren Kunden und ihrem Erfolg. Ich freue mich unglaublich, als Präsident der Vertriebsorganisation diesen Weg weiterzugehen.“

SAP veröffentlicht die Zahlen zum 1. Quartal wie geplant am 24. April 2019.

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