TÜV SÜD: Biker, Bike, Bedachtsamkeit

Das Osterwochenende verspricht Traumkonditionen für die erste lange Ausfahrt mit dem Motorrad. Vorher steht jedoch für jeden Biker der Technik-Check an. Bremsen, Reifen und Bowdenzüge brauchen nach der Standzeit besondere Aufmerksamkeit. Aber auch der Fahrer muss fit sein, wenn es das erste Mal nach dem Winter auf Tour geht. Praktische Tipps von den TÜV SÜD-Experten für Biker und Bike sowie der Hinweis auf Fahren mit Bedacht.

Reaktionsvermögen, Koordination, Gleichgewichtssinn – wer Motorrad fahren will, muss fit sein. „Viele Unfälle passieren beim Saisonstart, weil den Bikern der Winter noch in den Knochen steckt und sie sich überschätzen“, sagt Lars Krause von TÜV SÜD. Um das Gefühl für die Maschine und die Straße wieder zu erlangen, eignen sich am besten bekannte und überschaubare sowie einsehbare Strecken. Beim Saisonstart zudem besonders auf Verunreinigungen des Fahrbahnbelags achten. „Gerade in Kurven verstecken sich Split-Reste aus dem Winter. Rückstände von Streusalz und anderer Schmutz können nicht nur bei Regen die Fahrbahn rutschig machen“, sagt Krause. Achtung: Im April kann es durchaus noch kalt sein. Deshalb bei den ersten Ausfahrten auch auf die richtige Bekleidung achten.

Biker: Erfahrene Fahrer steigen schon Wochen, bevor es ins neue Motorradjahr geht, öfter mal aufs Fahrrad. Das hilft nicht nur die Kondition nach den langen Wintermonaten zu stärken, sondern ist zudem besonders hilfreich für die Koordination und die Reaktion. Die beim Motorradfahren besonders beanspruchte Muskulatur von Nacken, Handgelenken, Unterarmen und Fingern bekommt man beispielsweise durch das Drücken eines Tennisballs wieder fit. Die allgemeine Beweglichkeit steigert man mit leichten Dauerläufen oder einem gezielten Fitnesstraining.

Bike: Bevor es das erste Mal auf Tour geht, Motorrad reinigen und alle Flüssigkeiten, die Federung und die Lenkung prüfen. Der Reinigung folgt eine gründliche Sichtinspektion. Sitzen alle Schraubverbindungen fest? Gibt es unentdeckte Beschädigungen? Besonders im Fokus stehen die Sicherheitskomponenten, allen voran die Reifen und die Bremsen. Bei den Belägen auf ausreichend Stärke achten. Faustregel: unter 2 Millimetern wird es kritisch! Auch die Bremsscheiben müssen ausreichend stark sein und dürfen keine tiefen Riefen oder gar Risse haben. Die Mindeststärke ist in der Regel auf den Motorrad-Bremsscheiben angegeben und kann mit einem Messschieber von jedem selbst kontrolliert werden.

Checkliste für die Reifen: Liegt die Profiltiefe noch bei mindestens 1,6 Millimetern (gesetzliche Mindesttiefe). Sind Profil und Flanken der Reifen okay – sind Beschädigungen zu sehen oder gar Fremdkörper im Gummi? Sind noch alle Ventilkappen vorhanden? Auch wenn die Sichtkontrolle positiv verläuft: Länger als sechs Jahre sollten Motorradreifen nicht gefahren werden. Außerdem unbedingt den Luftdruck prüfen. Ist der über den Winter übermäßig abgesackt, kann dies ein Hinweis auf Schäden sein. Krause: „Wer sich technisch nicht wirklich gut auskennt, sollte den Frühjahrs-Check unbedingt in der Fachwerkstatt erledigen lassen.“

Bedachtsamkeit: Während der ersten Touren bewusst verhalten fahren und eher kurze Strecken ins Visier nehmen. „Sollte es doch gleich eine längere Ausfahrt sein, auf die eigenen Ressourcen achten und unbedingt Pausen einplanen“, so Krause. Am besten aber eine bekannte Tour aussuchen. Auf sicherem Terrain lassen sich die eigene Fahrfähigkeit und das Gefühl für die Maschine am besten wiederfinden.

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SINGULUS TECHNOLOGIES erhält weiteren Auftrag für Vakuum-Beschichtungsanlagen zur Veredelung von 3D-Bauteilen

Die SINGULUS TECHNOLOGIES AG (SINGULUS TECHNOLOGIES) hat einen weiteren Auftrag für Vakuum-Beschichtungsanlagen des Typs POLYCOATER verbucht. Der POLYCOATER wird von einem europäischen Kunden für Anwendungen in der Kosmetikindustrie eingesetzt.

Für die Kosmetikindustrie bietet der POLYCOATER aufgrund seiner Flexibilitätdie Möglichkeit, verschiedenste Produkte zu veredeln. Die durch SINGULUS TECHNOLOGIES entwickelten und eingesetzten Beschichtungsverfahren sind gegenüber der herkömmlichen Galvanik besonders umweltfreundlich.

Dr.-Ing. Stefan Rinck, CEO der SINGULUS TECHNOLOGIES AG: "Dieser weitere Auftrag für das Arbeitsgebiet "Dekorative Schichten" zeigt, dass SINGULUS TECHNOLOGIES sich mit neuen, innovativen Produkten positiv positionieren konnte und die neuen Produktlösungen von den Kunden sehr gut angenommen werden." Dr. Rinck fährt fort: "Wir ermöglichen mit unserem POLYCOATER das wirtschaftliche Chrom (VI)-freie Beschichten von Bauteilen. Dieses Verfahren kann neben Anwendungen in der Kosmetikindustrie auch in Zulieferbetrieben der Automobilindustrie für Einbauteile in Chromoptik für Bedienelemente wie etwa Drucktasten und Hebel für Schaltungen eingesetzt werden."

Das Beschichtungssystem von SINGULUS TECHNOLOGIES ist als Inline-Maschine konzipiert und arbeitet nach dem Prinzip der Vakuum-Kathodenzerstäubung (Physical Vapour Deposition = PVD). Die Vakuum-Kathodenzerstäubung bietet zahlreiche verfahrensspezifische Vorteile. Im Vergleich zur herkömmlichen Batch-Fertigung mit Vakuum-Aufdampfverfahren automatisiert diese Lösung den Herstellungsprozess und senkt mit den kurzen Taktzeiten der Inline-Fertigung die Produktionskosten deutlich. Für eine optimale Beschichtung von allen Seiten werden die Bauteile im Vakuum gedreht. Der POLYCOATER ist zentraler Bestandteil von Produktionslinien zur Herstellung und Veredelung von dreidimensionalen Bauteilen und ist als Beschichtungsanlage neben Anwendungen in der Kosmetikindustrie universell einsetzbar, so z. B. für Produkte in der Verpackungs- und Elektronik- sowie Automobilindustrie.

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Gemeinsam für die Graphitzerspanung

Der auf Prozessoptimierung und werkstoffspezifische Werkzeuge spezialisierte Hersteller Hufschmied aus Bobingen bei Augsburg und der Werkzeugmaschinenhersteller Fehlmann aus dem Schweizer Seon bewerben gemeinsam eine für die Graphitzerspanung optimierte Komplettlösung. Diese besteht aus der 5-Achs-Fräsmaschine Fehlmann VERSA® 645 linear mit einer speziellen Kühl- und Abscheidungsanlage für die nasse Graphitbearbeitung und der Hufschmied-Werkzeugserie Graftor®. Anhand einer Demoelektrode beweisen die Kooperationspartner: Selbst filigranste Elektroden für das Erodieren können mit dieser aufeinander abgestimmten Kombination von Maschine und Werkzeug schneller und deutlich effizienter produziert werden.

Trotz des Kostenvorteils scheuen Anwender immer noch die Verwendung von Graphit für die Herstellung von Erodierelektroden. Der Grund: Graphit lässt sich nicht im eigentlichen Sinn einer plastischen Verformung zerspanen und seine Verarbeitung erzeugt eine unangenehme Staubemission. Letzteres hat Fehlmann mit einer speziellen Absaug- und Filteranlage für die Trockenzerspanung sowie einer Kühl- und Abscheidungsanlage für die nasse Graphitbearbeitung in den Griff bekommen. Da Graphitstaub hochgradig abrasiv auf die Schneiden von Werkzeugen wirkt und filigrane Graphitstrukturen weder Vibrationen noch einen zu hohen Schnittdruck verzeihen, sind Standardwerkzeuge und -bearbeitungsstrategien ungeeignet. Die Kombination der Werkzeugreihe Graftor® und der vibrationsarmen Präzisionsmaschine VERSA® 645 linear gewährleistet hingegen eine sichere, saubere und kosteneffiziente Elektrodenfertigung.

Bis zu 30 Prozent kürzere Bearbeitungszeiten

Der Graftor® zeichnet sich durch eine nanokristalline Diamantbeschichtung (DIP®) und geringen Schnittdruck aus. Die patentierte 4-Schneiden-Geometrie bewirkt eine Schnittkraftumkehrung durch schiebende und ziehende Auslegung der Schneiden. Die optimierte Bearbeitung mit Graftor® verkürzt die Herstellungszeiten von Graphitelektroden im Vergleich zu anderen Bearbeitungsverfahren um bis zu 30 Prozent. So entfallen mit Graftor® Rüstaufwände zwischen Schruppen und Schlichten, Standzeiten werden verlängert und es kann mit hohen Vorschüben und Umdrehungszahlen gearbeitet werden. Die Demoelektrode, mit der Hufschmied und Fehlmann die Möglichkeiten ihres gemeinsamen Konzepts beweisen, zeigt unter anderem 0,38 mm starke Rippen und 15,5 mm hohe Pins mit nur 0,5 mm Durchmesser.

Über Fehlmann AG

Das Familienunternehmen Fehlmann AG entwickelt und produziert Präzisionswerkzeugmaschinen fürs Fräsen und Bohren. Seit ihrer Gründung im Jahre 1930 wurden über 12 000 Werkzeugmaschinen weltweit geliefert. Entwicklung, Produktion und Montage erfolgen mit 200 Mitarbeitenden ausschließlich im Stammwerk Seon/Schweiz. Bei Fehlmann wird nicht nur montiert. Auf modernsten Produktionsanlagen werden Teile und Baugruppen mit hoher Fertigungstiefe in optimal aufeinander abgestimmter Präzision produziert. Durch die Zertifizierung des Qualitäts- und Umweltmanagements nach den neusten Normen ISO 9001:2015 und 14001:2015 wird der kontinuierliche Verbesserungsprozess in allen Unternehmensbereichen gewährleistet und eine umweltbewusste, nachhaltige Produktion sichergestellt. Höchste Qualität, Präzision und Nachhaltigkeit sowie auch eine hohe Verfügbarkeit sind somit garantiert. Die Kundendienstleistungen werden durch eigenes Fachpersonal am Stammwerk Seon/Schweiz, an den Niederlassungen Mönsheim/Deutschland und Suzhou/Volksrepublik China sowie mit lokalen Vertretungen erbracht.

Weitere Informationen unter www.fehlmann.com

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Zuverlässig und wirtschaftlich

Besonders bei der pneumatischen Förderung von Schüttgut sollte die Druckluft sparsam und zuverlässig sein. Kaeser Drehkolbengebläse werden diesen Anforderungen dank ihrer effizienten und pulsationsarmen 3-flügligen Omega Rotoren mehr als gerecht. Auf der Powtech zeigt Kaeser in Halle 4, Stand 236, die neuesten Generationen der Kompakt-Drehkolbengebläse, die mit einer Motorleistung von bis zu 200 kW erhältlich sind.

Als Komplett-Lösung mit integrierter Elektrik sind diese Gebläse einfach in Betrieb zu nehmen sowie zeit- und kostensparend.

Die integrierte Steuerung Sigma Control 2 macht die gesamte Maschine nicht nur effizient, sondern überwacht und übermittelt auch permanent deren Leistungs- und Zustandsdaten, ganz im Sinne von Industrie 4.0.

Dies folgt dem Trend einer vollständig vernetzten Komplett-Station, die Daten liefert, die überall bequem abrufbar und auswertbar sind: Industrie 4.0 hält Einzug im Gebläsebereich und bringt so höchste Energieeffizienz und maximale Verfügbarkeit.

Als Schnittstelle der Druckluftversorgung zu Industrie 4.0 dient dabei die maschinenübergreifende Steuerung Sigma Air Manager 4.0, die schon den Schraubenkompressorenbereich revolutioniert hat und nun auch für Gebläse, sei es Drehkolben- oder Schraubengebläse, erhältlich ist.

Sie ist das Herzstück einer Gebläsestation und die Schlüsseltechnik für die Nutzung von Dienstleistungen im Sinne von Industrie 4.0. Als zentrale Intelligenz übernimmt der Sigma Air Manager 4.0 alle Steuerungsaufgaben der Gebläsestation, sorgt für niedrigste Energiekosten und höchste Zuverlässigkeit. Er analysiert sekundenschnell Betriebsdaten, simuliert Handlungsalternativen und wählt dann diejenige aus, die am effizientesten ist. Das Ergebnis: Energieeffizienz und Verfügbarkeit in bislang nicht gekanntem Umfang.

Möglich ist dies natürlich nur, wenn auch die Komponenten einer Station höchst effizient arbeiten. Dies ist der Fall bei den Kaeser Drehkolbengebläsen mit 3-flügligen Omega-Rotoren und in einem noch höheren Maße mit den Schraubengebläsen mit Sigma Profil.

Die Schraubengebläse CBS, DBS, EBS und FBS von Kaeser gewährleisten dies. Sie glänzen durch bisher nicht erreichte Effizienz. Im Vergleich zu herkömmlichen Drehkolbengebläsen sind die neuen Kaeser-Schraubengebläse um bis zu 35 % Prozent effizienter und bieten auch gegenüber vielen sich auf dem Markt befindlichen Schrauben- und Turbogebläsen deutliche energetische Vorteile im zweistelligen Bereich.

Auch bei den Kompressoren bietet Kaeser für jeden Bedarf das passende für eine wirtschaftliche und zuverlässige Drucklufterzeugung und –versorgung.

Ein Highlight der Powtech Messepräsentation ist die neue Baureihe der revolutionären Kolbenkompressoren i.Comp Tower 8 und 9 mit einem Volumenstrom von 412 bis 580 l/min sind diese weltweit einsetzbar und gewährleisten einen konstanten Druck von 11 bar bei 100% Einschaltdauer.

Bei den i.Comp Tower Versionen 8 und 9 ist der Kompressorblock und der Kältetrockner unter einem Gehäusekomplettsystem anschlussfertig zusammengefasst. Die Haube aus rotationsgesintertem Polyethylen ist schallisolierend, leise, schlagfest und wertbeständig. Durch die eingesetzte Steuerung Sigma Control 2 ist die Vernetzung an einen Sigma Air Manager 4.0 möglich.

Als Vertreter der neuen Generation der Kaeser Kolbenkompressoren sind diese mit einem drehzahlgeregelten Antriebsmotor und ölfreien Kompressorblock ausgestattet. Ganz nach dem Motto: die Summe der Möglichkeiten macht ihn anders.

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Gelungene Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich der Pflegerobotik

Im BMBF-geförderten Projekt SINA (Sichere Wahrnehmung zur flexiblen Assistenz in dynamischen und unstrukturierten Umgebungen) arbeiten die beiden Augsburger Einrichtungen gemeinsam mit weiteren Forschungspartnern an flexiblen Greif- und Übergabevorgängen zwischen Mensch und mobilem Roboter. Das Ziel dabei ist es, körperlich eingeschränkte Menschen bei alltäglichen Tätigkeiten zu unterstützen und dabei eine sichere sowie erwartungskonforme Interaktion zwischen Mensch und Maschine zu gewährleisten. Während sich das ISSE für technische Fragestellungen verantwortlich zeichnet, ist es die Aufgabe von C&S das Projektteam für ethische, rechtliche und soziale Implikationen zu sensibilisieren.

Darüber hinaus hatten Masterstudierende im Rahmen des Innovationslabors „Kollaborative Robotik“ der Universität Augsburg im Sommersemester 2018 die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit C&S neuartige Robotik-Interaktionskonzepte für den Pflegebereich zu entwickeln. Ziel des Seminars war die Programmierung einer Informationsfunktion, mithilfe derer der Roboter „Elf“ Bewohner, Angehörige oder Pflegepersonal einer stationären Pflegeeinrichtung mit relevanten Nachrichten versorgen und Personen zu bestimmten Räumen führen kann. Das Projekt wurde zudem von einem Augsburger Seniorenzentrum unterstützt, welches die Studierenden bei einer Exkursion besuchten, um möglichst alltagsnahe Anwendungen für den Pflegebereich entwickeln zu können.

Das Institute for Software & Systems Engineering präsentiert die Kooperation am 26.03.2019 auf dem 8. Augsburger Technologietransfer-Kongress.

Weitere Projektvorhaben sind bereits in Planung, um auch zukünftig die Synergieeffekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu nützen und auszubauen. 

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Widerstandbeschaltung nach NAMUR

Im folgenden Blog-Beitrag werden die technischen Grundlagen einer Widerstandbeschaltung nach NAMUR beschrieben.

Die mechanischen SUCO Druckschalter mit integriertem Stecker haben sich in den letzten Jahren als feste Größe innerhalb der Fluid- und Hydraulikbranche etabliert. Neben den zahlreichen, kundenspezifischen Stecker- und Gewindeoptionen stellt vor allem die hohe IP-Schutzklasse (IP67 bis IP6K9K) einen Vorteil gegenüber konventionellen Druckschaltern dar.

Unter der Bezeichnung Druckschalter PLUS bietet SUCO bereits die 2. Generation integrierter Druckschalter an. Das PLUS steht für optionale, elektronische Zusatzfunktionen, die je nach Kunde oder Anwendung integriert werden können. Beispiele hierfür sind eine NAMUR-Diagnosefunktion, Schutzfunktion mittels Varistor, Heiß- oder Kaltleiter oder eine LED-Schaltzustandsanzeige.

In der Ausführung mit Widerstandsbeschaltung nach NAMUR bietet die PLUS-Serie eine zusätzliche Diagnosefunktion („Fail-safe“) mit Kurzschluss- und Kabelbrucherkennung an, die insbesondere für sicherheitskritische Systeme wie z. B. Bremsanlagen, hydrostatische Lenksysteme, Feuer-Löschsysteme oder automatisierte Regel- und Stellventile interessant ist.

SUCO Druckschalter PLUS NAMUR

Gemäß DIN EN 60947-5-6 (VDE 0660 Teil 212) wird als NAMUR ein Schaltkontakt mit zwei Widerständen bezeichnet, der als Öffner oder Schließer agieren kann. Die zusätzliche Beschaltung ermöglicht es, neben den Zuständen ein- (AN) und ausgeschaltet (AUS) zusätzlich auch einen Leitungsbruch oder Kurzschluss im Stromkreis abzufragen. Typische Stromschwellen nach NAMUR sind 1,2 mA für den Auszustand und 2,1 mA für den Einzustand.

SUCO Druckschalter PLUS NAMUR sind potentialfrei und werden direkt über den Messstromkreis (Betriebsstrom IB) gespeist. Die spannungsführenden Teilen sind galvanisch vom Gehäuse getrennt, es besteht keine elektrische Verbindung zwischen Schaltkontakt und Gehäuse. Durch die Widerstandsbeschaltung liegt am Ausgang des Druckschalters dauerhaft ein Strompegel an, unabhängig davon, ob der Kontakt betätigt oder nicht betätigt ist. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom Ruhestromprinzip.

Im Falle eines Leitungsbruchs oder abgezogenen Steckers wird der Stromkreis unterbrochen und tritt aus dem NAMUR-Bereich nach unten aus. Der Strom beträgt 0 mA bei einem unendlich großen Widerstandswert. Entsteht an der Leitung oder dem Stecker ein Kurzschluss, steigt die Stromstärke deutlich über den NAMUR-Bereich an, da sich im Stromkreis nur noch ein sehr kleiner Widerstand befindet.

Diese vier Stromwerte können nunmehr als vier verschiedene Schaltzustände über eine geeignete Auswerteeinheit ausgelesen werden. Für einen NAMUR-konformen Betrieb ist eine Betriebsspannung von 8,2 ±0,1 VDC vorzusehen. Die Realisierung der Stromschwelle von 1,2 mA wird mit einem Widerstand von 11 kΩ bei offenem Schaltkontakt erreicht. Wird der Schaltkontakt geschlossen, beträgt der resultierende Widerstand 1 kΩ, wodurch die Stromschwelle mit 2,1 mA sicher überschritten wird.

Fail-safe

Durch die besondere Beschaltung des SUCO Druckschalter PLUS NAMUR kann ein sogenanntes Fail-safe-System realisiert werden. Sobald die Auswerteeinheit am Ausgang einen Betriebs- bzw. Messstrom von 0 mA misst, geht das System in den sicheren Zustand „AUS“.

Gemäß DIN VDE 0660, Teil 209 bezeichnet Fail-safe (zu Dt.: signaltechnisch sicher) die Fähigkeit eines Systems, beim Auftreten eines Ausfalls im sicheren Zustand zu bleiben oder unmittelbar in einen anderen sicheren Zustand überzugehen. Nach der DIN VDE 0660, Teil 209 ist der gesicherte Zustand des Systems dann erreicht, wenn am Ausgangskontakt ein Ausschaltbefehl ansteht, d. h. der Steuerstromkreis unterbrochen ist.

Anwendungen

Drucküberwachungsgeräte für sicherheitsrelevante Anwendungen müssen zuverlässig arbeiten und nach den jeweils relevanten Richtlinien geprüft sein. Mechanische Druckschalter werden zu einem Großteil in sicherheitsrelevanten Industrieanwendungen (z. B. Prozessüberwachung, Verfahrens-technik) und in Systemen der Mobilhydraulik verbaut, die sicherheitskritische Funktionalitäten überwachen (z. B. hydraulische Lenk- oder Bremssysteme).

In beiden Fällen kann ein Ausfall des Systems oder eine Fehlfunktion gesundheitlichen oder finanziellen Schaden anrichten und im schlimmsten Falle lebensgefährlich für den Bediener einer Anlage / Maschine sein. Die Notwendigkeit einer sicheren und zuverlässigen Zustandsüberwachung hat daher höchste Priorität.

Hydrostatisches Lenk- / Bremssystem

In landwirtschaftlichen Maschinen wie bspw. Traktoren ermöglicht ein mechanischer Druckschalter die Mindestdrucküberwachung eines hydrostatischen Lenksystems. Erst wenn der sichere Betriebsdruck erreicht ist, signalisiert der Druckschalter dem Steuergerät den Gutzustand und der Traktor ist fahrbereit.

Um in so einer Anwendung ein Minimum an Sicherheit im Regelbetrieb zu gewährleisten, ist das Ruhestromprinzip vorzusehen und hierfür ein Öffnerkontakt (NC, normally closed) für den Druckschalter auszuwählen. Solange durch einen fehlenden oder zu niedrigen Druck der Öffner geschlossen ist, also im Stromkreis ein Strom fließt – ein Signal anliegt, wird das Getriebe nicht freigegeben.

Ist der Betriebsdruck erreicht, der Öffnerkontakt geöffnet und damit der Stromkreis unterbrochen – also kein Signal, wird das Getriebe freigegeben und es ist sicher zu fahren.

Der Zustand "kein Signal" signalisiert also, das System hat genügend Druck – alles ist in Ordnung. Wenn jedoch das Anschlusskabel zum Druckschalter lose oder gebrochen ist oder ein Stecker abgezogen wurde, kann das Steuergerät dies nicht erkennen und meldet weiterhin Fahrbereitschaft – eine gefährliche Situation entsteht.

An dieser Stelle kann ein Druckschalter PLUS NAMUR seine Vorteile ausspielen. Während mit einem konventionellen Druckschalter nur zwei Zustände gemessen bzw. interpretiert werden können, bietet der Druckschalter PLUS zwei Zusätzliche Zustandsmessungen und dadurch ein PLUS an Sicherheit. Zufällige Fehler und Manipulationen lassen sich damit erkennen und die Maschine kann in einen, dem erkannten Fehler entsprechenden, sicheren Zustand gebracht werden.

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Fehlerfrei mit RPA

Ein Software-Roboter wie der b4Bot von AmdoSoft hat viele Vorteile. Dazu gehört neben der höheren Effizienz und dem Einsparpotential vor allem eine signifikante Erhöhung der Arbeitsqualität. Doch was bedeutet das konkret? Sind Roboter nun doch die besseren Arbeiter? Steht der Mensch bald im Schatten der Maschine? Die Antworten auf diese Fragen sind komplex und zugleich doch ganz einfach. RPA kann den Menschen dort ersetzen, wo dessen Fähigkeiten eigentlich gar nicht zur Geltung kommen. Das allerdings, so zeigt sich, in einer höheren Qualität als der Mensch es kann.

Menschliche Fehlerquote verringert Effizienz

Irren ist menschlich. Dieses geflügelte Wort ist genauso wahr wie bedauerlich. Immer wieder sind es die allzu menschlichen Fehler, die im Business zu Nachteilen führen. Das muss nicht immer fatal sein. Es geht hier nicht um den Pilotenfehler bei einem Flugzeugabsturz oder eine verhängnisvolle strategische Fehlentscheidung im Management. Gemeint sind die alltäglichen Ungenauigkeiten, die sich einschleichen, wenn repetitive Routinearbeiten anstehen. Doch jeder kleine Fehler verringert die Qualität des Prozesses und in Summe ergeben viele kleine Fehler letztlich fehlenden Umsatz, verringerte Effektivität oder verärgerte Kunden.

Ein kleines Rechenbeispiel

Nehmen wir an, Sie führen ein E-Commerce Unternehmen und vertreiben eine Nischenware wie etwa Katzenkratzbäume. Fünf Mitarbeiter verarbeiten die Bestellungen Ihrer Kunden, nehmen Kundenanfragen entgegen und prüfen Rechnungen und Zahlungseingänge. Nehmen wir nun an, jedem der fünf Mitarbeiter unterläuft pro Woche ein kleiner Fehler – ein Zahlendreher, eine nicht beantwortete Kundenanfrage, eine versäumte Inkasso-Weiterleitung. Jeder Fehler kostet Sie Zeit, Geld oder Kundenzufriedenheit. Im Jahr häuft sich das Ganze auf rund 250 Fehler. 250 verärgerte Kunden, 250-mal weniger Umsatz, 250-mal Zeitaufwand, der bezahlt werden muss.

Wie fehlerfrei ist ein RPA-Roboter?

Kann ein Software-Roboter wie unser b4 das verhindern? Für die Tätigkeiten im eben skizzierten Beispiel lautet die Antwort schlicht und einfach: ja! Klar definierte, sich wiederholende Arbeiten mit einer festen Struktur – wie Rechnungsausgänge, Zahlungseingänge und schriftliche Kundenanfragen – können von einem RPA-Roboter mit 100%iger Fehlerfreiheit absolviert werden. Der Roboter kann schlicht keine Fehler machen, denn dazu fehlt ihm die nötige Kreativität. Für einen Bot bleiben 39,95 Euro immer gleich. Zahlendreher gibt es nicht. Gibt es einen Logikfehler oder kann der Roboter etwas nicht ausführen, macht er es nicht falsch, sondern gar nicht. Bei dieser Art Prozessen ist das allerdings ein Vorteil. Man könnte auch sagen: Entweder der Roboter macht etwas zu 100% richtig oder gar nicht. Halbherzigkeit, Unkonzentriertheit oder Hektik sind ihm fremd. Das macht RPA so wertvoll für arbeitsintensive, standardisierte Tätigkeiten.

Case Study Schadensfallregulierung

Ein gut zu illustrierendes Beispiel für eine hohe Qualität findet sich in der Versicherungsbranche. Dort haben einige Unternehmen bereits Teile ihrer Schadensregulierung mit RPA-Robotern automatisiert. Mit den passenden Algorithmen lassen sich zum Beispiel Schadensfälle automatisch bewerten, auf Plausibilität prüfen und Zahlungen auf Grundlage der Verträge berechnen. Das passiert nicht nur schneller und wenn nötig 24 Stunden am Tag, sondern vor allem ohne menschliche Varianzen. Ein Roboter bewertet identische Schadensfälle immer gleich. Es gibt keine Abweichungen aufgrund von Emotionen, Langeweile oder Vorsatz. Solange der Vorgang einem der programmierten Standards entspricht, ist das Ergebnis exakt so, wie es ursprünglich gewünscht war. Damit stoßen wir dann aber auch gleich an die Grenze von RPA.

Sind Software-Roboter die besseren Mitarbeiter?

Für klar definierte Prozesse ohne kreative Anforderungen darf man durchaus sagen, dass der b4-Software Roboter und seine „Kollegen“ die bessere Alternative gegenüber Menschen sind. Einige verstehen so eine Aussage immer noch als Affront gegen die Menschlichkeit. Das Gegenteil ist der Fall. Eine RPA-Software nimmt den Menschen die Arbeit ab, die sie eigentlich gar nicht machen wollen. Versicherungen werfen auch mit RPA keine Mitarbeiter raus, sondern nutzen diese effektiv für problematische Fälle. Diese Effizienzsteigerung führt zu mehr Kundenzufriedenheit, guten Bewertungen und neuen Kunden. Eine Win-Win-Win-Situation für alle. Für sehr viele Vorgänge sind RPA-Bots noch immer nicht qualifiziert und werden es auch so schnell nicht. Doch für die tägliche Routine werden Roboter bald unverzichtbar, akzeptiert und geschätzt sein.

Sie möchten auch Ihr Unternehmen auf Potentiale zur Nutzung von RPA prüfen? Dann kontaktieren Sie uns gern per Mail, telefonisch oder nutzen Sie das Kontaktformular auf unserer Website.

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Hannover Messe 2019 – Keine Industrie 4.0 ohne Digitalisierung der Supply Chain

Mit dem Leitthema „Integrated Industry – Industrial Intelligence“ fokussiert die diesjährige Hannover Messe vom 1. bis 5. April 2019 die digitale Transformation und das Zusammenspiel von Automatisierungs- und Energietechnik, Intralogistik, IT-Plattformen sowie künstlicher Intelligenz. Rund 6.500 Aussteller aus über 70 Ländern verraten die maßgebenden Trends. Internationale Vordenker beleuchten die zunehmende Bedeutung von Industrie 4.0 im Zusammenhang mit einem besseren Kundenerlebnis. Denn produzierende Unternehmen müssen heutzutage gezielter und flexibler auf die Anforderungen reagieren, die ihre Kunden an sie richten. Dadurch steigt insbesondere die Komplexität im Supply Chain Management. PROMATIS – Spezialist für intelligente Geschäftsprozesse und Oracle Digitalisierungslösungen – präsentiert sich innerhalb des Oracle Gemeinschaftsstands (Halle 7, Stand B16) und stellt sein Lösungsportfolio für die digitale Evolution in Supply Chain und Logistik vor.

Als weltweit wichtigstes Technologieereignis treibt die Hannover Messe die digitale Transformation der Industrie und der Energiewirtschaft stetig voran. Jedes Jahr geht es dabei einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft. Das diesjährige Leitthema greift die digitale Vernetzung von Mensch und Maschine im Zeitalter der künstlichen Intelligenz auf. So hat die künstliche Intelligenz das Potenzial, die Industrie und Energiewirtschaft zu revolutionieren. Menschen bringen Maschinen bei, logisch und zweckgerichtet zu handeln, um Kundenbedürfnisse zu befriedigen. KI-Systeme generieren Wissen und können heute auf Basis von Daten und Algorithmen Betriebszustände fortlaufend optimieren oder Fehler und Störungen sicher voraussagen – in Produktionsprozessen oder der Logistik.

Mit Blick auf die Industrie 4.0 kreist der Megatrend Digitalisierung jedoch häufig um die Produktion. Unternehmen nutzen neue Technologien, um Maschinen zu vernetzen, Geschäftsprozesse zu beschleunigen oder die Kosten für Serienfertigung zu senken. Aber wie kommt das gefertigte Gut dann zum Kunden in einem anderen Landesteil oder Kontinent? Allein die Sensoren und Aktoren werden es nicht richten können. Es gehört physische Transportkapazität und intelligente Informationssteuerung über die IT dazu. Also eine intelligente Supply Chain, die mit  der Smart Factory vernetzt ist. Genau hier setzt PROMATIS mit seinen exzellenten Geschäftsprozessen und hochflexiblen Informationssystemen an.

Dabei gilt zu beachten, dass eine intelligente Supply Chain die zwingende Ergänzung für die Fertigungsindustrien 4.0 ist, wobei das eine nicht ohne das andere geht. Denn die Fabrik der Zukunft ist ein komplexes Netzwerk, in dem die einzelnen Bereiche miteinander kommunizieren, über alle Hierarchien hinweg.

Entscheidend für einen nachhaltigen Erfolg ist eine ganzheitliche Sichtweise auf Geschäftsmodelle, Strategien, Prozesse und die Unternehmensarchitektur in Verbindung mit einer konsequenten Planung und Umsetzung von Transformationsprojekten – ganz im Sinne einer digitalen Evolution. Hierbei sind die Oracle Unternehmensapplikationen in puncto Schlüsseltechnologie Dreh- und Angelpunkt des Business-Szenariums. Sie steuern die gesamte Wertschöpfungskette, die sich von der Beschaffung über die Produktion bis hin zur Auslieferung an den Kunden erstreckt. Inkludiert ist die komplette Lieferkette einschließlich aller intra- und extralogistischen Transportvorgänge. Für Oracle Applikationskunden stehen alle gängigen Technologien und Protokolle zur Realisierung von B2B-Schnittstellen zur Verfügung, wodurch Unternehmen in der Kollaboration mit Kunden, Lieferanten und sonstigen Geschäftspartnern erfahrungsgemäß ganz erhebliche Wettbewerbs- und Kostenvorteile – einhergehend mit einem besseren Kundenerlebnis – erzielen.

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Mit Empolis und Salesforce das Kundenerlebnis der Zukunft gestalten

Am 12. März macht die Salesforce Basecamp Tour Halt in der Halle 45 in Mainz und Empolis präsentiert als Platinum Partner KI-basierte Lösungen für den Service der Zukunft.

Neue Technologien und Innovationen verändern unser tägliches Leben und alle Branchen. Unternehmen müssen sich auf die neue Erwartungshaltung ihrer Kunden einstellen und gleichzeitig eröffnen sich enorme Chancen und Geschäftsmodelle im Bereich Service.

Auf dem Salesforce Basecamp Mainz erfahren Sie, wie Sie Ihre Kunden durch außergewöhnliche Kundenerlebnisse durch den Einsatz der Wissensmanagement-Lösung Empolis Service Express for Salesforce begeistern können und mit Empolis Industrial Analytics neue Wege inmitten der Vierten Industriellen Revolution gehen.

Auf Basis von künstlicher Intelligenz unterstützt die App Empolis Service Express for Salesforce Servicemitarbeiter bei Ihrer täglichen Arbeit. Durch intelligentes Wissensmanagement haben sie immer die richtige Lösung an der Hand und können Kundentickets gezielt und schnell lösen. Dadurch erhöhen Unternehmen nachhaltig ihre Servicequalität durch die Steigerung der Erstlösungsquote.

Empolis Industrial Analytics analysiert mithilfe bewährter KI-Verfahren die Daten- und Sensorströme von Maschinen und Anlagen in Echtzeit und optimiert somit Fertigungsprozesse. So lässt sich z. B. exakt berechnen, wann der Verschleiß in einer Maschine so hoch ist, dass bestimmte Komponenten ausgetauscht werden müssen. Auf dieser Basis können Servicefälle vorhergesagt werden, bevor sie entstehen.

Salesforce ist mit dem AppExchange die weltweit führende CRM-Plattform, mit mehr als 150.000 Kunden. Mit Empolis Service Express for Salesforce können Unternehmen Ihre Mitarbeiter intelligentes Wissensmanagement direkt in der Salesforce Service Cloud nutzen.

Empolis Service Express for Salesforce ist als App erhältlich auf: https://appexchange.salesforce.com/appxListingDetail?listingId=a0N30000000q6LSEAY

Service Express 30 Tage kostenfrei testen unter: www.service.express

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TÜV SÜD ClassiC: Wir kennen sie alle

Gutachten, H-Zulassung und eine Oldtimer App, mit der die Liebhaber historischer Fahrzeuge nicht nur alle Service-Termine im Blick haben, sondern zudem fahrzeugspezifische Daten und Dokumente verwalten und Tourentipps teilen können. Das sind die Top-Themen von TÜV SÜD bei der Retro Classics 2019, die vom 7. bis 10. März auf dem Stuttgarter Messegelände stattfindet. Schmankerl am Stand C34 in Halle 10: ein Pierce-Arrow Typ B (1930) mit 6 Liter Hubraum, 125 PS und Reihenachtzylinder-Maschine.

„Auf der europaweit größten Messe mit circa 90.000 Besuchern werden unsere Experten rund um alle Fragen zu Oldtimern bereitstehen – darauf freuen wir uns“, sagt Lars Kammerer, Leiter Marketing Division Mobility bei TÜV SÜD. Ob die Sachverständigen von TÜV SÜD den Pierce-Arrow mal auf der Prüfgasse hatten? Die Chancen stehen nicht schlecht. Schließlich haben die Experten bereits 50 Jahre nach der Unternehmensgründung im Jahr 1886 mit Fahrzeuguntersuchungen begonnen. Damit hat TÜV SÜD beinahe alle Vehikel, die zum Oldtimer-Check antreten, in ihrer Historie begleitet und kennt die Besonderheiten und den technischen Entwicklungsstand der Baujahre. Ein Riesenpfund und eine enorme Erfahrung, die die Oldtimer-Experten von TÜV SÜD besonders auszeichnet und zu beliebten Partnern der Szene macht – beipielsweise wenn es darum geht, ein altes Fahrzeug zu kaufen oder wiederaufzubauen. Die unabhängigen Experten erstellen H-Gutachten, Wert- oder Änderungsgutachten und stehen mit Datenblättern für beinahe alle Modelle bereit.  

Während der Retro Classics auf der Messe Stuttgart informieren die Spezialisten von TÜV SÜD am Stand C34 in Halle 10 die Besucher zu allen Fragen rund um Old- und Youngtimer. Sie liefern technische Tipps und stehen mit Datenbanken parat, wenn es darum geht, ein altes Fahrzeug wiederaufzubauen.

Weitere Informationen unter www.tuev-sued.de

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