SOLARWATT – Photovoltaik-Komplettsysteme aus Dresden

Immer wieder erlebt die Solarbranche umwälzende Veränderungen. Gerade verschärfen chinesische Anbieter mit besonders günstigen Modulen den Preisdruck. Dass die SOLARWATT GmbH mit Sitz in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden diese Entwicklung nicht fürchtet, liegt daran, dass das Unternehmen breiter aufgestellt ist als viele Mitbewerber und sich nicht allein auf die Herstellung hochwertiger Solarmodule „Made in Germany“ verlässt. enerix sprach mit dem Vice President Sales für Deutschland und Österreich, Felix Bräuer, darüber, wie es SOLARWATT gelingt, sich dauerhaft am Markt zu behaupten und weiter zu wachsen.

Herr Bräuer, welche Meilensteine gab es in der Firmengeschichte von SOLARWATT?
Bräuer: SOLARWATT blickt bereits auf eine 25 jährige Firmengeschichte zurück. Das Unternehmen wurde 1993 als SOLARWATT Solar-Systeme GmbH gegründet, damals als reiner Modulhersteller. 1998 brachte SOLARWATT schon das erste Glas-Glas-Photovoltaik-Modul auf den Markt und 2012 erfolgte die strategische Neuausrichtung zum Anbieter intelligenter Komplettsysteme.

Was ist in Solarwatt-Komplettsystemen enthalten?
Bräuer: Neben unseren Modulen haben wir in den vergangenen Jahren den EnergyManager und einen eigenen Stromspeicher, den MyReserve entwickelt. Der EnergyManager sorgt dafür, dass die Solarenergie optimal im Haus genutzt wird. Statt die Energie ins öffentliche Netz einzuspeisen schaltet er stromintensive Geräte automatisch ein, sobald genügend Solarenergie zur Verfügung steht. Das können beispielsweise Lampen, Kühltruhen oder sogar das Elektroauto sein.
Mit dem MyReserve bieten wir die passende Speichertechnologie, die perfekt zu jedem Bedarf und zu jeder Photovoltaikanlage passt. Der MyReserve Matrix ist der erste vollständig modulare Stromspeicher der Welt. In Bezug auf Kapazität und Leistung sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Je mehr Speicherkapazität bzw. Leistung der Kunde benötigt, desto mehr Speicherbausteine werden miteinander kombiniert.

An welchen Produktionsstandorten und in welchen Ländern produziert Solarwatt?
Bräuer: SOLARWATT produziert an zwei Standorten in Deutschland. Die Glas-Glas-Module und der EnergyManager werden am Hauptsitz in Dresden hergestellt, die MyReserve-Speicher in Dresden und in Frechen bei Köln. Darüber hinaus sind wir mit Tochterfirmen in Frankreich, den Niederlanden, Italien, Spanien und in Australien vertreten und in weiteren Märkten mit Vertriebspartnern aktiv.

Warum sollte sich ein Kunde gerade für ein Produkt von SOLARWATT entscheiden?
Bräuer: Wir entwickeln und produzieren als einziger deutscher Systemanbieter alle wesentlichen Komponenten für die Energieautarkie – und das in Premium-Qualität. Wir decken Energieerzeugung, -management und -speicherung ab. Da alle Komponenten aus einer Hand kommen, hat der Kunde auch nur einen Ansprechpartner.

Ein weiterer Vorteil neben der Effizienz unserer Glas-Glas-Module ist zudem deren Robustheit und Langlebigkeit. Nicht umsonst geben wir eine 30 Jahre-Leistungs- und Produktgarantie wo viele andere Modulhersteller bei 10 Jahren Produkt- und 25 Jahre Leistungsgarantie liegen. Hochgerechnet bekommt der Kunde mit unseren Glas-Glas-Modulen über die Jahre einen wesentlich höheren Solarertrag als mit herkömmlichen Modulen.

Viele Hersteller von Solarmodulen sind in den vergangenen Jahren Pleite gegangen. Was hat SOLARWATT anders als diese Hersteller gemacht?
Bräuer: Wir legen Wert auf eine zukunftssichere Gestaltung unserer Produktegruppe. Dank innovativer Entwicklungen wie beispielsweise unserem EnergyManager, einen optimalen Nutzen für den Endkunden bringen. Keines der Produkte in unserem Portfolio ist älter als drei Jahre, unser Innovationstempo ist sehr hoch.

Ein weiterer Grund für den nachhaltigen Erfolg von SOLARWATT ist, dass wir uns seit unserer strategischen Neuausrichtung vor einigen Jahren aus dem Projektgeschäft zurückgezogen und uns auf vollständige Photovoltaiksysteme für Privathaushalte und Gewerbe konzentriert haben. Dieses Kundesegment legt Wert auf Premiumqualität, eine individuelle Beratung und umfassenden Service und unterscheidet sich in seinen Ansprüchen deutlich von förderungsgetriebenen Märkten. Wir haben also eine ganz klar definierte Zielgruppe, und dieses Kundensegment wächst stetig.

Was sind die zukunftsweisenden Themen bei SOLARWATT?
Bräuer: Smarte Energiesysteme werden immer wichtiger. Alle Komponenten kommunizieren miteinander und optimieren sich gegenseitig. Unsere Kunden möchten möglichst viel der durch Photovoltaik erzeugten Energie direkt vor Ort verbrauchen. Und den maximalen Nutzen bringt die PV-Anlage erst dann, wenn alle Elemente reibungslos miteinander funktionieren. Bei komplizierten Dachlagen können sich die einzelnen smarten Paneele individuell regeln. Somit kann der Solarertrag beispielsweise auch auf teilverschatteten Dächern erhöht werden.

In Zukunft wird auch die Einbindung der Elektromobilität in das dezentrale Energiesystem eine immer größere Rolle spielen. Die Schnittstellen unseres EnergyManagers sind deshalb offen für die große Mehrheit aller in Deutschland verbauten Ladeboxen für Elektro-Autos. Zudem unterstützt die Steuersoftware ein typenoffenes Protokoll.

Was schätzt Solarwatt an der Zusammenarbeit mit enerix-System?
Bräuer: Über das enerix-System steht uns ein wichtiger Kanal zur Verfügung, mit dem wir die Endkunden erreichen. Wir schätzen insbesondere das professionelle Auftreten und den hohen Servicestandard von enerix, das ist für unseren Premiumanspruch wesentlich. Dazu profitieren wir von dem umfassenden technischen Verständnis, mit dem die angeschlossenen Fachbetriebe den SOLARWATT Systemansatz einer breiten Kundschaft näherbringen und erläutern.

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Vertragsverlängerung IT-Outsourcing für die LB Immobilienbewertungsgesellschaft mbH

Seit 2013 gehört die LB Immobilienbewertungsgesellschaft mbH zum Kundenstamm des Münchener IT-Dienstleistungsunternehmens matrix technology AG. Aufgrund der hohen Qualität und der bewährten Zusammenarbeit, konnte der IT-Outsourcing-Vertrag frühzeitig um weitere vier Jahre verlängert werden.

Die LB Immobilienbewertungsgesellschaft mbH – kurz LBImmoWert – ist ein unabhängiges Kompetenzzentrum für Immobilienbewertungen und Immobilienresearch. 2013 übernahm die matrix technology AG den IT-Betrieb der LBImmoWert, welche zu den ersten IT-Outsourcing-Kunden des IT-Dienstleisters zählt. Das Beauftragungsspektrum erstreckt sich von der Bereitstellung eines User Help Desks für alle Mitarbeiter über die Betreuung der Endgeräte bis hin zur Bereitstellung aller wesentlichen IT-Services aus zwei Rechenzentren in München.

Aufgrund der professionellen und zuverlässigen Zusammenarbeit der vergangenen Jahre, konnte der bestehende Vertrag frühzeitig um weitere vier Jahre – bis 2022 – verlängert werden. Als Tochtergesellschaft der BayernLB ist die LBImmoWert im Finanzumfeld tätig und steht damit auch vor der Herausforderung, künftig regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Aufgrund dessen wurde der Vertrag um einige Zusatzaspekte, welche die matrix zukünftig erfüllen wird, erweitert. Hierzu zählen beispielsweise die unternehmensweite ISO 27.001-Zertifizierung aller matrix Standorte und Unternehmensbereiche sowie der ISAE 3402 Type 2 Report.

„Die matrix technology AG hat sich von Anfang an als zuverlässiger IT-Partner erwiesen, der unseren hohen Anspruch in Sachen Servicequalität teilt. Dank modernster IT-Infrastruktur sind unsere Mitarbeiter in der Lage, jederzeit und von jedem Ort aus problemlos zu arbeiten und können sich somit voll und ganz auf ihr Kerngeschäft – Immobilienbewertung und -research – konzentrieren.“, so Christian Seidel, Geschäftsführer der LB Immobilienbewertungsgesellschaft mbH.

Eine detaillierte Beschreibung des IT-Outsourcing-Projektes für die LBImmoWert können Sie in der entsprechenden Case Study unter https://bit.ly/2NlD8Ig nachlesen.

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„Data Product Management Training“ – noch freie Plätze im September

Das IT-Projekthaus inovex hat noch wenige freie Plätze für das innovationsorientierte „Data Product Management Training“ in Karlsruhe zu vergeben, das sich an Produktmanager, Innovationsmanager und Business Developer richtet.

Inhalte des Trainings

Produktmanager sind immer auf der Suche nach Differenzierungsmöglichkeiten, um ihr Produkt für den Kunden zu verbessern. Die großen Internet-Plattformen nutzen dazu vermehrt Maschinelles Lernen und die Methoden der Künstlichen Intelligenz, um ihre Daten zu Produkten zu machen. Damit zeigen sie, dass die Nutzung von Daten, sei es als eigenständiges Angebot oder zur Anreicherung eines bestehenden Produktes, eine Möglichkeit darstellt, langfristig ein Alleinstellungsmerkmal abzusichern. Allerdings unterscheiden sich die Managementanforderungen für diese Datenprodukte von denen normaler Produkte.

In dem Training werden die Unterschiede zwischen klassischem Produktmanagement und dem Daten-Produktmanagement vermittelt. Ziel des Trainings ist es, dass die Teilnehmer direkt im Anschluss die gelernten Techniken in ihren jeweiligen Projekten anwenden können. Das Training vermittelt Methoden, wie man auf eine Idee für ein erstes Datenprodukt kommt und wie man unter verschiedenen Ideen priorisieren kann. Weiteres Lernziel ist es, die Marktchancen des Datenproduktes zu testen und ein Portfolio an Datenprodukten zu managen.

Agenda:

  • Datenprodukte: Typen und Geschäftsmodelle
  • Datenprodukte als Alleinstellungsmerkmal nutzen
  • Customer Journey und Hypothesen-Formulierung
  • Value Propositions von Datenprodukten
  • Finden des Problem Solution Fit: Methoden und Beispiele
  • Startpunkt finden und Experimental Design: Alternativen zu ausgefallenen Algorithmen
  • Entwicklung einer Data Strategy: Wie kommt man zu fehlenden Daten?
  • Data Value Chain: Was kann meine IT schon heute?
  • Feedback Loop: Etablierung eines Alleinstellungsmerkmales und Erzeugung von Trainingsdaten
  • Data Value Matrix: Portfoliomanagement von Datenprodukten
  • KPIs: Zusammenhang zwischen Machine Learning und Business KPIs
  • Algorithmen: Übersicht der verschiedenen Typen und Anwendungsbereiche

Trainer:
Dr. Christoph Tempich ist Chief Data Economist bei inovex. Sein Interesse gilt den wirtschaftlichen Aspekten der digitalen Transformation und den strategischen Implikationen einer Daten-Ökonomie. Damit unterstützt er Firmen aller Branchen bei der Etablierung und Verbesserung von digitalen Geschäftsmodellen, insbesondere der Kreation und Implementierung von Datenprodukten. Er hält Vorträge über die Erfolgsfaktoren von Datenprodukten, über die Anwendungsbereiche von maschinellem Lernen und Deep Learning und über die organisatorischen Veränderungen, die sich aus der digitalen Transformation ergeben. Dr. Tempich hat 2006 über die Anwendung von Künstlicher Intelligenz im Wissensmanagement an der Universität Karlsruhe promoviert.

Trainingstermin und -ort:
Das Training dauert einen ganzen Tag und findet 21.09.2018 am inovex-Standort in Karlsruhe statt: inovex GmbH, Ludwig-Erhard-Allee 6, 76131 Karlsruhe

Informationen und Anmeldung:
Das Training kann online unter https://www.inovex.de/de/leistungen/trainings/data-product-management-training/ gebucht werden.

Data Products
Case Study: Datenprodukte für mobile.de

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Quintex präsentiert zahlreiche Neuprodukte auf der ACHEMA 2018

Viel Neues hatte Quintex auf der ACHEMA 2018 den Besuchern des Messestandes zu bieten  und zu erläutern. Eine ganze Reihe von Produkten, die der Prozess- und Anlagenindustrie insbesondere bei Begleitheizung und Explosionsschutz einen hohen Nutzen in der Anwendung und im Betrieb bieten.
Ob Vereinfachung bei der Anschlusstechnik von Kabel oder Datenleitungen für druckfeste Gehäuse oder komplexe Temperaturerfassung mit bis zu 200 Sensoren in einem bis zu 1,5km langen Messkabel, ob Kombination von Regler und Begrenzer für die Begleitheizung im druckfesten Gehäuse, Wlan Access Points  für den Ex Bereich  oder programmierbare LED Matrix Anzeige um Vor-Ort Informationen einfach darzustellen: es hat sich viel getan innerhalb der letzten 3 Jahr.

Ebenso hilfreich, schnell und einfach wie die Produkte sind auch die gezeigten Online Tools auf der Homepage  der Quintex GmbH. Auf dem Stand konnte man sich von Zweckmäßigkeit, Schnelligkeit und einfachem Handling überzeugen. Hier braucht keiner lange auf Antworten zu warten, sondern kann sie ganz im Sinne eines beschleunigten Prozessablaufs selbst erzeugen. Ob Ex e Verteiler, Leitungsdurchführungen, Auslegungen zur Begleitheizung oder auch Zusammenstellen von Steuerstellen: alles geht schnell über maximal 2 Seiten, wird teilweise sogar optisch mit Drag und Drop Methoden unterstützt, und  ermittelt immer sofort den aktuellen Listenpreis. Ein kleines Video dazu finden Sie in der Bildergalerie (s.oben).

Die angefügten Bilder zeigen die Lösungen der Produktbereiche. Die zughörigen Daten sind größtenteils bereits auf der Homepage zu finden bzw. können direkt bei den zuständigen Mitarbeitern im Vertrieb oder Produktmanagement angefordert werden.

Hier einige Daten zu den gezeigten Neuheiten:

LBCON: Verbindung mittels einer LD mit angeschraubten Ex e Rundgehäuse und Klemmstein. Diese Kombination vermeidet das Öffnen des Ex d Gehäuses und erschließt die Möglichkeit der einfachen Kontaktierung.

WLAN Access Point: In dem Dome Gehäuse bzw. Lang-Gehäuse mit Quarzglas sind standardisierte oder kundenspezifische industrielle Access Points untergebracht. Damit wir die Datenübermittlung (z.Bsp. im Sinne von Industrie 4.0) auch in Anlagen mit Zone 1/21 Kategorien gewährleistet

TWIN System: Temperaturmess-Sensorik in einem Kabel mit automatischer Sensorzuordnung. Hier können bis zu 200 aktive Temperatursensoren in einem bis zu 1500m langen Kabel eingebracht und überwacht werden. Keine komplexe Programmierung mit Adressvergabe, sondern intelligent Anbindung ermöglicht eine einfache Integration in Überwachungs– und Prozessleitsysteme.

IRBM.. Ex d: Regler- Begrenzer Kombination mit Kapillarohrthermostaten in einem  druckfesten Gehäuse. Der Begrenzereinsatz hat eine eigene Zulassung, da er in den Ex Bereich wirkt. Die Kapillare sind durch eine steckbare Leitungsdurchführung geführt, um die Position Vor-Ort festlegen zu können.

Programmierbare LED Matrix in einem druckfesten Gehäuse. Einfache Programmierung einer LED Matrix 32 x 192 und 16,7 Mio Farben um Informationen fast bildlich darzustellen und damit schneller erfassbar zu machen. Die Programmierung kann auch vorab durchgeführt werden.

Compact Heizer: Kleiner Widerstandsheizer für den Ex Bereich in verschiedenen Ausgansleistungen und Spannung. 4 standardisierte Bereiche werden vorgehalten: 6W und 12 W für 24V oder 230V Versorgungsspannung. Kondensatvermeidung in Gehäusen oder Schutz von Elektronik bei tiefen Temperaturen sind weit verbreitet Anwendungen, die jetzt auch im Ex Bereich verfügbar sind.

Es gab noch einiges mehr. Schauen Sie einfach auf den Live Stream aus unserer permanenten Ausstellung in unseren Räumlichkeiten. Bei Fragen können wir auch gerne per Live Konferenz ihre konkreten Fragen beanworten. So als ob Sie gerade bei uns auf dem Messestand sind. Die Anmeldung dazu finden Sie auf unserer Homepage.

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Schleimbekämpfungsmittel zur Minimierung von Schadenspotenzialen in der Offshore-Ölförderung

Trotz des Einsatzes in relativen Kleinstmengen sind Biozide in der Offshore-Ölförderung ein essenzieller Bestandteil, der die operative Leistungsfähigkeit der Anlagen erhöht. Sie dienen dem Schutz vor Schadorganismen und Bakterienbefall, zudem beugen sie mikrobiell induzierte Schädigungen von Infrastruktur, Anlagen und Ausrüstung vor. Der Einsatz von bioziden Wirkstoffen ist insbesondere auch wichtig, um die Bildung von giftigen Gasen, Korrosionen und Schleimen, die aus bakteriellem Metabolismus resultieren, zu verhindern. Schon beim Bau der Anlage, während der Produktion, der Brunnenbohrungen oder den Vorbereitungen für die Nutzung der Brunnen können mikrobielle Kontaminationen erfolgen.

Ein wichtiger Faktor der Biozidverwendung ist zudem das Senken von Sicherheits- und Gesundheitsrisiken, denen Mitarbeiter infolge von bakteriellen Stoffwechseln ausgesetzt sind. Ein Beispiel für ein Nebenprodukt von sulfatreduzierenden Mikroorganismen ist Schwefelwasserstoff, ein übelriechendes und stark giftiges Gas, das nicht nur Korrosionen in Maschinen, Pipelines und Werkstücken auslöst und eine Aussäuerung anstößt, sondern auch eine hohe Gefahr für die Belegschaft darstellt. Gerade in der Ölförderungsindustrie finden viele der Prozesse in anaeroben Umweltmilieus statt, welche die Ausbreitung von sulfatreduzierenden Bakterien begünstigen.

Ausbreitung von schleimbildenden Organismen bergen Schadenspotenziale 

Auch synthetisierende Mikroorganismen, die sich zu mikrobiellen Gemeinschaften von Bakterien und Pilzen in hoher Dichte zusammenschließen, protegieren Wachstum von anaeroben Mikroorganismen, die schnell Anlagen kolonisieren. Dies ist besonders dann ein Problem, wenn ihre Aggregate nicht nur Mikrokolonien bilden oder auf Flocken, sogenannte treibende Biofilme, heranwachsen, sondern sich zu größeren Oberflächenfilmen (Biofilmen) oder gar Schlämmen formieren.

In den Förderungs- und Verarbeitungsprozessen von Erdöl gilt, dass Biofilme am falschen Ort oder zur falschen Zeit einen äußerst schädlichen Effekt haben und sich schnell in Pipelinesystemen verbreiten können. Hierbei sind sie an den verschiedensten Arten von Schäden beteiligt. Neben Problemen wie erhöhtem Fließwiderstand oder verminderter Wärmeübertragung in den Anlagen können die Materialien, die sie besiedeln, auch gänzlich zerstört werden. Derartige Biokorrosionen gehen in Industrieanlagen schnell mit schweren Schäden einher. Hohe Reparatur- und Materialkosten, lange Standzeiten, kontaminierte Ware, Gesundheitsrisiken, hoher Reinigungsaufwand, verstopfte Werkstücke sind nur einige der Folgen der schleimigen Beläge von mikrobiellem Befall in der Offshore-Ölförderung.

Gerade die Eigenschaft der erhöhten Widerstandskraft der Biofilme gegenüber Bioziden erschwert im Fall einer solchen Problematik die Auswahl des richtigen Biozidprodukts. Die Resistenzen können hierbei intrinsischer Natur sein, unter anderem durch die Zellwandbeschaffenheit der Mikroorganismen, die sich in der organisch eingeschlossenen Matrix formieren. Daher gilt es in erster Linie frühzeitig zu agieren und mithilfe eines Hygienemonitorings Biofilmentstehungen möglichst vorzubeugen. Schon hier setzt die Betreuung von Vink Chemicals durch gezielte Hygieneaudits und der Erstellung von Betriebshygienekonzepten ein. Zusätzlich kann durch eine optimierte Betriebshygiene der Einsatz von Bioziden bessere Effekte erzielen, was die Umwelt schont und Kosten spart.

Die Lösungen von Vink Chemicals

Das Biozidangebot der Schleimbekämpfungs- und Schleimverhinderungsmittel von Vink Chemials ist für Offshore-Ölförderer breit gefächert. Vink Chemicals bieten Ihnen unter anderem folgende Lösungen, deren Wirkstoffe in der Offshore-Förderung Anwendung finden:

  • Vinkocide PG 1.5: eine Formulierung mit 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on und 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (CIT/MIT), welche lösemittelbasiert und praktisch salz- sowie wasserfrei ist. Der Wasseranteil des Produkts liegt bei maximal 0,2%. Vinkocide PG 1.5 ist ein Breitbandbiozid, das in vielen Fällen dort eingesetzt werden kann, wo andere Produkte versagen, und auch wirksam sulfatreduzierende Bakterien bekämpft.

Anwendungsbereiche: PT 6 Topf-Konservierungsmittel, PT 11 Schutzmittel für Flüssigkeiten in Kühl- und Verfahrenssystemen, PT 12 Schleimbekämpfungsmittel, PT 13 Schutzmittel für Metallbearbeitungsflüssigkeiten 

  • Die Vinkocide CMI Produktreihe basiert ebenfalls auf Formulierungen von 5-Chlor-2-methyl-2H-isothiazol-3-on mit 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on (CIT/MIT), die über ein breites antimikrobielles Wirkungsspektrum gegen Bakterien, Pilze und Hefen verfügen. Für Konservierungszwecke und als Schleimbekämpfungsmittel können diese in Pipelines injiziert werden. Die Produktreihe umschließt zahlreiche Biozidprodukte.

Anwendungsbereiche: PT 6 Topf-Konservierungsmittel, PT 11 Schutzmittel für Flüssigkeiten in Kühl- und Verfahrenssystemen,  PT 12 Schleimbekämpfungsmittel, PT 13 Schutzmittel für Metallbearbeitungsflüssigkeiten 

  • Vinkocide DBNPA 20: eine lösemittelbasierte Formulierung von 2,2-dibromo-3-nitrilopropionamid. Vinkocide DBNPA 20 ist ein Produkt, das einen schnellen Wirkungseintritt aufweist, wirksam gegen Legionellen und auch zur Beseitigung von bakteriellen Schleimen geeignet ist, auch bei einer hohen Menge an Biomasse. Vinkocide DBNPA 20 ist ein wirksames Schleimbekämpfungsmittel.

Anwendungsbereiche: PT 2 Desinfektionsmittel, PT 6 Topf-Konservierungsmittel, PT 11 Schutzmittel für Flüssigkeiten in Kühl- und Verfahrenssystemen, PT 12 Schleimbekämpfungsmittel, PT 13 Schutzmittel für Metallbearbeitungsflüssigkeiten 

  • Vinkocide MBO: ein hochkonzentriertes Bakterizid auf Basis von 3,3′-methylenebis[5-methyloxazolidine], das ein breites antimikrobielles Wirkungsspektrum gegen Bakterien aufweist, auch gegen sulfatreduzierende Bakterien.

Anwendungsbereiche: PT 2 Desinfektionsmittel, PT 6 Topf-Konservierungsmittel, PT 11 Schutzmittel für Flüssigkeiten in Kühl- und Verfahrenssystemen, PT 12 Schleimbekämpfungsmittel, PT 13 Schutzmittel für Metallbearbeitungsflüssigkeiten

Neben den rechtlichen Regelungen, insbesondere Umweltregularien, gilt in der Offshore-Förderung bei der Auswahl des Biozidprodukts der Blick unter anderem der konkreten Anwendung, der Umgebung, dem Druck, der Salzbelastung, der Komptabilität mit anderen Ölfeldchemikalien, der Keimbelastung sowie vorhandenen Resistenzen, den Verteilungskoeffizienten der Stoffe, dem pH-Wert und den ausgesetzten Temperaturen. Aufgrund der Tatsache, dass derartig viele Variablen zu berücksichtigen sind, ist eine intensive Beratung unerlässlich. Grundsätzlich lassen sich keine pauschalen Aussagen treffen, über welche biozide Wirkstoffe in einzelnen Schritten der Offshore-Ölforderung eingesetzt werden sollen, da bei jedem einzelnen Offshore-Projekt die jeweiligen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden müssen.

Für kundenspezifische Lösungen steht Vink Chemicals Ölförderungsunternehmen zur Seite, auch wenn diese neuartige Konzepte erfordern, welche die Entwicklung und Formulierung individueller Biozidprodukte umfasst.

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itworx-pro liefert Servermanagement-Lösung (KVM-Switch Xtensys) von Rose Electronics an Automobilkonzern

Der Value Added Distributor itworx-pro GmbH aus Hamburg hat mit einem Partner eine Matrix-KVM-Switch-Lösung von Rose Electronics an einen Automobilkonzern geliefert. Die gewählte Multiuser-Variante eines KVM-Switches (Umschalter für „keyboard“, „video“, „mouse“) passt optimal zu den Anforderungen des Kunden:

Von zwei Arbeitsplätzen (bestehend aus Monitor (VGA), Maus und Tastatur (USB, PS/2) soll jeweils entfernt (max. Kabellänge = 300m) auf insgesamt zwei Serverschränke á 8 Rechner zugegriffen werden. Auch die Rechner werden in diesem Fall per VGA (Video) und USB, bzw. PS/2 (Tastatur- und Maussignale) angeschlossen.

Die itworx-pro GmbH erarbeitete dem Kunden eine Lösung mit einem KVM-Switch-System vom Hersteller Rose Electronics:
Zunächst werden die Rechner in jedem der beiden Serverschränke mit einem 2 User / 8 Rechner Switch (Xtensys Hauptgerät) verbunden. Dies geschieht mittels kleiner Transmitter (XTT-MP / XTT-MU), die per VGA-USB oder VGA-PS/2-PS/2 am Rechner angeschlossen und dann mittels CAT-Kabel mit dem Hauptgerät verbunden werden.
Monitor, Maus und Tastatur beider Arbeitsplätze werden jeweils an eine KVM-Station (XTR-14-U) angeschlossen, welche die Verbindung an bis zu vier Xtensys Hauptgeräte erlaubt. Da beide eingesetzten KVM-Switches jeweils den gleichzeitigen Zugriff von zwei Benutzern unterstützen, können diese nun problemlos miteinander verbunden werden (siehe Zeichnung).

Die komplette Lösung ist netzwerkunabhängig (kein LAN), nutzt jedoch die vorteilhaften CAT-Kabel zur Verbindung der einzelnen Komponenten.

Verwendet wurden hierbei unter anderem folgende Artikel von Rose Electronics:
XTS-V2X08D2-LU, XTT-MP, XTT-MU, XTR-14-U, RM-UM19, RM-UB19, …

Aufgrund der Großprojekt Erfahrung der itworx-pro GmbH im KVM-Business hat sich der Endkunde für die Zusammenarbeit mit genau diesem Rose-Electronics Distributor entschieden.

Weitere Informationen über Rose-Electronics KVM-Switches und KVM-Extender erhalten Sie bei der itworx-pro GmbH unter Tel. 040-6965377-0, E-Mail: info@itworx-pro.de oder Internet: www.itworx-pro.de / http://www.roseelectronics.de

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Novo und De Grey Mining beleben Interesse an Gold in Pilbara wieder

Die Analysten von DJ Carmichael sind der Ansicht, dass jüngste Mitteilungen von Novo Resources (TSX-V NVO / WKN A1JG38) und De Grey Mining (ASX DEG / WKN 633879) zu Fortschritten auf ihren Konglomerat-Goldzielen in der australischen Region Pilbara das Interesse des Marktes an diesem Thema wiederbelebt haben.

Wie die Experten ausführen, hatte De Grey vor Kurzem den Fund weiterer Goldnuggets in den Zielgebieten Loudens Patch, Jarret und Steel Well am westlichen Ende seiner Indee-Liegenschaft gemeldet. Obwohl das Unternehmen zuvor bereits Goldnuggets in alluvialen Kanälen entdeckt habe, sei erst jetzt der Nachweis gelungen, dass dieses Gold in gleicher Weise in der Konglomeratsequenz auftritt, wie dies auf den 80 Kilometer entfernten Gbeiten Purdy’s Reward und Comet Well der Fall sei. Und auch Novo habe ein Update zur laufenden Untersuchung seiner Projekte veröffentlicht.

Zusammen hätten diese Mitteilungen in gewissem Umfang das Interesse der Anleger am Thema Konglomeratgold aufleben lassen, nach dem ersten Hype abgeebbt schien.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel:

Novo und De Grey Mining beleben Interesse an Gold in Pilbara wieder

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Gemäß §34b WpHG i.V.m. FinAnV (Deutschland) und gemäß Paragraph 48f Absatz 5 BörseG (Österreich) möchten wir darauf hinweisen, dass Auftraggeber, Partner, Autoren und Mitarbeiter der GOLDINVEST Consulting GmbH Aktien der De Grey Mining halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenskonflikt besteht. Wir können außerdem nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns empfohlenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Ferner besteht zwischen einer dritten Partei, die im Lager der Nevada Zinc steht, und der GOLDINVEST Consulting GmbH ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag, womit ein Interessenkonflikt gegeben ist. Diese Dritte Partei kann ebenfalls Aktien des Emittenten halten, verkaufen oder kaufen und würde so von einem Kursanstieg der Aktien von De Grey Mining profitieren. Dies ist ein weiterer, eindeutiger Interessenkonflikt.

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„Data Product Management Training“ neu im inovex-Portfolio

Das IT-Projekthaus inovex bietet ab sofort ein neues Training für Produktmanager, Innovationsmanager und Business Developer an. Das „Data Product Management Training“ schlägt die Brücke zwischen dem klassischen Produktmanagement und dem Management von innovativen Datenprodukten.

Inhalte des Trainings:
Produktmanager sind immer auf der Suche nach Differenzierungsmöglichkeiten, um ihre Produkte für ihre Kunden zu verbessern. Die Produktmanager der großen Internet-Plattformen nutzen dazu vermehrt Maschinelles Lernen und die Methoden der Künstlichen Intelligenz, um ihre Daten zu neuen Produkten zu machen. Damit zeigen sie, dass die Nutzung von Daten – sei es als eigenständiges Angebot oder zur Anreicherung eines bestehenden Produktes –langfristig ein wertvolles Alleinstellungsmerkmal darstellen kann. Allerdings unterscheiden sich die Anforderungen an das Management dieser neuartigen Datenprodukte von den Anforderungen klassischer Produkte.

Das Training vermittelt den Teilnehmern Methoden, mit denen sie auf Ideen für ihr erstes Datenprodukt kommen und wie sie innerhalb einer Liste von Ideen priorisieren können. Ein weiteres Lernziel besteht darin, die Marktchancen des Datenproduktes zu testen und ein Portfolio an Datenprodukten zu managen. Ziel des Trainings ist es, dass die Teilnehmer direkt im Anschluss die gelernten Techniken in ihren eigenen Unternehmen anwenden können.

Agenda:

  • Datenprodukte: Typen und Geschäftsmodelle
  • Datenprodukte als Alleinstellungsmerkmal nutzen
  • Customer Journey und Hypothesen-Formulierung
  • Value Propositions von Datenprodukten
  • Finden des Problem-Solution-Fit: Methoden und Beispiele
  • Startpunkt finden und Experimental Design: Alternativen zu ausgefallenen Algorithmen
  • Entwicklung einer Data Strategy: Wie kommt man zu fehlenden Daten?
  • Data Value Chain: Was kann meine IT schon heute?
  • Feedback Loop: Etablierung eines Alleinstellungsmerkmales und Erzeugung von Trainingsdaten
  • Data Value Matrix: Portfoliomanagement von Datenprodukten
  • KPIs: Zusammenhang zwischen Machine Learning und Business KPIs
  • Algorithmen: Übersicht der verschiedenen Algorithmen-Typen und Anwendungsbereiche

Trainingstermin:
22.03.2018 (Köln)

Informationen und Anmeldung unter:
https://www.inovex.de/de/leistungen/trainings/data-product-management-training/

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IS4IT erweitert „*aaS“-Angebot: IS4IT Monitoring as a Service ist die IS4IT Monitoring Appliance auf Basis von ICINGA 2

Um das Risiko von Systemausfällen so gering wie möglich zu halten, ist eine systematische Überwachung der IT-Umgebung unverzichtbar. In vielen Unternehmen wird dies jedoch oft aus Kosten-, Kompetenz- oder Ressourcen-Gründen vernachlässigt, was zu Ausfällen der Services/SLAs und Produktivsysteme und damit zu erheblichen wirtschaftlichen Folgen führen kann.

Als Managed-Service-Partner bietet IS4IT den Kunden daher nicht nur eine kosteneffiziente „State-of-the-Art-Monitoring-Appliance“ für die gesamte Systemlandschaft auf Open-Source-Basis wahlweise auf Standard-Servern oder in der Cloud an. Der kompetente IT-Dienstleister, der bereits über jahrelange Erfahrung mit Remote Monitoring verfügt, übernimmt auch die gesamte Überwachung der Umgebung zu fixen monatlichen Kosten und ohne finanzielles Risiko für die Kunden.

Neue Möglichkeiten im Monitoring dank ICINGA 2
Die neue ICINGA-Version bietet den Unternehmen neben Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit zahlreiche Erweiterungen, die in die IS4IT Monitoring Appliance integriert wurden.

So steht ein breites Spektrum an Datenquellen für Eskalationsprozesse zur Verfügung, darunter User-, Anwendungs- und Maschinendaten. Auch die Einbindung von Logservern (Gray-Log, Elasticsearch) ist möglich. Während bis dato nur erkennbar war, ob ein System funktioniert oder nicht, kann in vielen Fällen die Fehlerursache bereits in der Appliance lokalisiert werden.

Durch die Darstellung des Systemverhaltens über den Zeitverlauf können Entwicklungen von Problemsituationen in einzelnen Komponenten, Systemen und/oder Clustern vorausgesehen werden. In einer Matrix über alle Services und Systeme wird die Problementwicklung in Gruppen visualisiert.

Die integrierten Karten zeigen auf, wo Probleme entstehen, welcher Standort, welcher Raum und welches Bauteil betroffen sind, da auch GPS-Daten für alle Komponenten eingebunden werden können. So kann optimal angezeigt werden, wo etwas zu tun, um einen Ausfall zu verhindern. Das ist eine Funktionalität, die in Zeiten des Internets der Dinge mit hochgradig vernetzten, intelligenten Geräte eine zunehmend wichtigere Rolle spielt.

Das neue Frontend wurde nach modernsten Designvorgaben konzipiert. So kann man mit Dashlets äußerst effizient auf Funktionalitäten zugreifen, unabhängig davon, wo sich diese im System befinden, und eigene, optimal auf den Bedarf zugeschnittene Oberflächen gestalten.
Die Unternehmen verfügen damit über ein ausfallsicheres, skalierbares und zukunftssicheres Monitoring-System, das den Zusammenhang zwischen Meldungen und auslösenden Ereignissen einfach erkennbar macht und ein abgestuftes Reaktionsverfahren für die verschiedenen Bereiche ermöglicht.

Monitoring as a Service – Überwachung zum Fixpreis
„Da in vielen Unternehmen nicht die notwendigen Mitarbeiterkapazitäten verfügbar sind, um für eine kontinuierliche Überwachung der Umgebung zu sorgen, bieten wir unsere Monitoring Appliance nicht als Produkt mit hohen Lizenzkosten, sondern als Dienstleistung für unsere Kunden an. Der Preis resultiert aus der Anzahl der zu überwachenden Komponenten sowie der Betriebszeiten und hat sich in fast allen Fällen als die deutlich wirtschaftlichere Lösung erwiesen“, begründet Thomas Greiner, Leiter Remote Operation Center, den gewählten *aaS-Ansatz. „Mit der neuen IS4IT Monitoring Appliance können wir die Unternehmen jetzt noch besser vor potenziellen Störungen schützen.“

Überwacht werden neben der gesamten IP-fähigen Hardware auf Wunsch bis zum Endgerät – inklusive Rechenzentrums-Umsysteme wie Klimaanlagen, Raumüberwachung oder Zutrittskontrolle – bei Bedarf auch sämtliche Software-Services auf Betriebssystems- und Applikationsebene.

Im Fehlerfall bzw. bei sich abzeichnenden Problemsituationen erfolgt die Benachrichtigung ausgewählter Empfängerkreise über beliebige Meldewege automatisch. Bereits bestehende Monitoring-Systeme von anderen Anbietern werden integriert, neue Systemkomponenten zeitnah oder automatisch übernommen, so dass jederzeit ein umfassender Überblick über den System-Status besteht.
Ein monatliches Reporting sowie regelmäßige Empfehlungen zur Systemstabilitätsoptimierung sind im Fixpreis ebenso inkludiert wie das Upgrade auf neue Versionen der zugrundeliegenden Basistechnologie.

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Retourenmanagement, Kollektionsabbildung, Customer Journey

Die Fashionbranche stellt Händler vor mehrere besondere Herausforderungen: Kunden möchten Artikel nicht nur sehen, sondern auch anprobieren – selbst wenn sie online einkaufen. Im Webshop bestellte Ware, die nicht passt oder gefällt, wird zurückgeschickt. Eine weitere Besonderheit der Branche sind mehrere Kollektionswechsel im Jahr sowie die Nachfrage an Artikeln in verschiedenen Größen, Farben und Mustern. Das macht es für Anbieter schwierig, die ständige Verfügbarkeit der Ware zu gewährleisten und die Bestände im Blick zu behalten. Darüber hinaus ist es für Retailer unerlässlich, ihr Angebot an sämtlichen Touchpoints zu präsentieren und ihre Verkaufskanäle eng miteinander zu verzahnen, um ihren Kunden eine attraktive Customer Journey zu bieten. Diese Prozesse werden umfassend unterstützt mit einem ERP-System, das auf die Branchenspezifika hin optimiert ist und besondere Funktionen beinhaltet.

Effizientes Retourenhandling
Oft bestellen Kunden Kleidungsstücke gleich in mehreren Größen oder kaufen in der Filiale Artikel, die sie erst zu Hause anprobieren. Daraus resultiert die für die Modebranche übliche hohe Retourenquote. Mit dem richtigen ERP-System können Händler dem Kundenkonto Teilbeträge unbürokratisch erstatten, Rücksendungen dem Lagerbestand rasch zuordnen und damit das Retourenmanagement optimieren.

Abbildung verschiedener Kollektionen, Größen und Farben
Mit einer entsprechenden Matrix stellt ein ERP-System für die Fashionbranche die verschiedenen Kollektionen sowie Verfügbarkeiten nach Größen oder Modellen sortiert übersichtlich dar. So hat der Händler jederzeit einen aktuellen Überblick über seine Lagerbestände und kann Bestellungen schnell ausliefern oder die Produktion an die Nachfrage anpassen.

Kanalübergreifende Customer Journey
Viele Retailer bieten Kleidung auf stationären Verkaufsflächen, im Onlineshop und per Katalog an. Diese verschiedenen Verkaufskanäle muss ein ERP-System perfekt miteinander verknüpfen, sodass die Kunden von einem lückenlosen, abgestimmten Einkaufserlebnis auf allen Kanälen profitieren und dank Angeboten wie Click & Collect oder Instore Return flexibel zwischen den Kanälen wechseln können. Die Händler wiederum profitieren von der Möglichkeit, Rabattaktionen medienbruchfrei auszuspielen und Kampagnen auf allen Verkaufswegen zu synchronisieren.

Mit xReach.omnichannel und xReach.pim bietet Implexis zwei verzahnte Softwaremodule, die in der Kombination genau auf die verschiedenen Anforderungen der Fashionbranche zugeschnitten sind. Weitere Informationen finden Sie hier.

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