Fraunhofer HHI präsentiert Virtual Reality für 5G

Auf dem zweiten VR Ecosystems & Standards Workshop „Immersive Media Meets 5G“, der von dem 3rd Generation Partnership Project (3GPP), dem VR Industry Forum (VRIF) und der Advanced Imaging Society (AIS) organisiert wurde, präsentierte Gurdeep Singh Bhullar, Forscher am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI, VR 360 Video Streaming für 5G. 3GPP hat Ende letzten Jahres die Spezifikation TS 26.118 zur Übertragung von 360-Grad-Videostreaming über 5G-Netzwerke verabschiedet. Die Demo des Fraunhofer HHI zeigt die erste Implementierung des „Advanced Video Media Profile“ aus der TS 26.118 für hochqualitatives VR Video Streaming in einer standardkonformen HTML5-Browserimplementierung.

VR bietet die Möglichkeit, in einem virtuellen Raum präsent zu sein, der durch die Wiedergabe von natürlichem oder synthetischem Bild und Ton entsteht. Um ein einheitliches Format zu erstellen, wurden in der 3GPP-Spezifikation TS 26.118 eine Reihe von VR-Video- und Audio-Profilen und deren Zuordnung zum „Dynamic Adaptive Streaming over HTTP“ (DASH) festgelegt. Es ist die erste Spezifikation von VR, die 360-Grad-Video-Streaming über 5G-Netzwerke ermöglicht und sich dabei auf mehrere in ISO/IEC 23090-2 spezifizierte Technologien stützt, auch bekannt als MPEG-OMAF. Der MPEG-OMAF-Standard ist der erste internationale Standard für die Speicherung und Verteilung von 360-Grad-Inhalten, an dessen Entwicklung die Abteilung „Videokodierung und Maschinelles Lernen“ am Fraunhofer HHI maßgeblich beteiligt war. MPEG-OMAF spezifiziert das tile-basierte Streaming (dt. kachelbasiert) von 360-Grad-Videos, wodurch eine deutlich höhere Auflösung am Endgerät erreicht wird. Der MPEG-OMAF Standard ermöglicht es, HEVC-Kachelströme so zu verpacken, dass der Empfänger, z. B. eine VR-Brille, ein TV-Bildschirm oder ein Webbrowser, die hochaufgelösten Tiles für das Ansichtsfenster des Benutzers und die niedrigaufgelösten Tiles für die sich außerhalb des Sichtfeldes befindenden Bereiche anfordern kann. Die Tiles werden zu einem einzigen HEVC-konformen Videostrom zusammengefasst und mit einem Hardware-Videodecoder auf dem Endgerät decodiert.

Die von den Fraunhofer HHI-Forschern Dimitri Podborski, Jangwoo Son und Gurdeep Singh Bhullar entwickelte Demo „Virtual Reality for 5G: 3GPP and OMAF compliant HTML5 MSE Playback of 360 VR Tiled Streaming“ zeigt die JavaScript Implementierung des „Advanced Video Media Profile“ von TS 26.118. Die Implementierung wird im Safari-Browser mit Unterstützung von HEVC Video durch die HTML5 MSE API und WebGL API für das Rendering demonstriert. Die Demo zeigt die Integration des „Advanced Video Media Profile“ in einem normalen Browser Framework. Am 15. April hat das Fraunhofer HHI auch den kompletten JavaScript-Quellcode auf GitHub veröffentlicht. Neben dem JavaScript Player enthält das GitHub-Repository Details, wie mit Hilfe von frei verfügbaren Open-Source-Tools standardkonforme Inhalte erzeugt werden können.

Gurdeep Singh Bhullar, Forscher in der Abteilung Videokodierung und Maschinelles Lernen am Fraunhofer HHI, präsentierte die Demo auf dem Workshop „Immersive Media Meets 5G“, der vom 15. bis 16. April 2019 bei Sony Pictures Entertainment in Culver City, Kalifornien, USA, stattfand. Der Workshop konzentriert sich auf immersive Formate und Dienste der nächsten Generation, einschließlich Virtual, Augmented & Mixed Reality, und möchte die Anwendungsmöglichkeiten von 5G durch immersive Dienste sowie deren Anforderungen untersuchen.

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INCOM archiviert auf Sony 128 GB BD-R XL

INCOM schließt Partnervertrag mit Sony für den Direktbezug von 128 GB Blu-ray Recordables und vertreibt die Scheiben in Verbindung mit Archivsystemen exklusiv in Europa. Der Bonner Value Added Distributor hat schon die ersten CD-ROM Laufwerke distribuiert und ist bis heute der Langzeitarchivierung auf optischen Datenträgern treu geblieben und entwickelt diese stetig weiter, wie weltweit kein zweites Unternehmen.

Die nunmehr 4. BD-R Generation mit 4 Layern und insgesamt 128GB Speicherkapazität kann in nahezu allen aktuellen Blu-ray Rekordern mit aktueller Firmware geschrieben und gelesen werden. Die BDXL kann mit 4facher Geschwindigkeit beschrieben und mit auf Mediendruck vorbereiteten Inkjet-Druckern bedruckt werden.

INCOM vertreibt die Speichermedien in Verbindung mit Archivsystemen, wie der StorEasy® WormAppliance oder den HIT-Libraries, in ganz Europa. "Die ersten HIT NETZON HMSbare-media Systeme sind bereits mit dem StorEasy®DataManager ins professionelle Banken Umfeld ausgeliefert worden", berichtet Dirk Schmitz, Vertriebsleiter der INCOM Storage GmbH.

Durch die besondere und hochqualitative Beschaffenheit der verwendeten Materialien, gibt Sony eine Haltbarkeit von über 50 Jahren für die einmal beschreibbaren optischen Archiv-Datenträger an, wodurch sie allen Compliance Anforderungen gerecht werden und zudem die auf ihnen gespeicherten Daten vor Veränderungen durch Malware schützt.

Mehr zu Medien und Speichersystemen gibt es auf den regelmäßigen INCOM Workshops zu erfahren oder direkt bei den Kollegen im Vertrieb.

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Viral Marketing – Was ist das und wie funktioniert es?

Du hast schon mal lustige oder eindrucksvolle Videos über Social Media geteilt? Dann warst Du schon einmal Teil von Viral Marketing. Du hast dadurch dafür gesorgt, dass eine Werbebotschaft sich viral verbreitet hat. Das willst Du auch für Dein Unternehmen? Dann lies jetzt weiter:

Den vollen Fachbeitrag lesen Sie unter https://kundenwachstum.de/viral-marketing/

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Treffen Sie AmdoSoft und SYSback auf der aitomation in Hamburg

Nur noch rund ein Monat, dann findet die aitomation conference in Hamburg statt, die führende Konferenz für Automation und künstliche Intelligenz in Deutschland. Am 9. und 10. Mai dreht sich alles um Machine Learning, Robotic Process Automation, Natural Voice Recognition und Holistic Automation. Wir von AmdoSoft und unser neuer strategischer Partner SYSback werden auf der aitomation erstmals vertreten sein. Das gibt Ihnen als IT-Entscheider die Möglichkeit, uns kennenzulernen und zu erfahren, wozu unser b4Bot fähig ist.

Die aitomation Conference – Wer? Was? Wann? Wo?

Die aitomation conference findet vom 9. bis 10. Mai im SIDE Design Hotel Hamburg ganz in der Nähe des Messegeländes statt. Tickets erhalten Sie über die Website aitomation.de/anmeldung. Veranstalter ist die IDG Business Medien GmbH, die weltweit IT-Services und Unternehmensentscheider zusammenführt und dabei führend ist in den Bereichen Technology Media, Data Services und Corporate Services. Thematisch und personell ist die Konferenz breit aufgestellt. IT-Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft werden theoretische und praktische Themen erörtern, woraus sich sicher anregende Diskussionen und Gespräche ergeben werden. Wir sind auf jeden Fall sehr gespannt.

SYSback und AmdoSoft – eine starke Partnerschaft

Mit SYSback haben wir eine etablierte Kraft in Sachen Automation an unserer Seite, der zudem als Hamburger Unternehmen auf der aitomation quasi Heimvorteil hat. SYSback ist ein Dienstleister für holistische Automation und hat sich Anfang des Jahres für unseren b4 Virtual Client als neues Produkt im Portfolio für seine Kunden entschieden.

Das erwartet Sie an unserem gemeinsamen Stand

AmdoSoft und SYSback werden auf der aitomation natürlich auch mit einem eigenen Stand vertreten sein. Dort finden Sie alle wichtigen Informationen zu unseren Leistungen und den Potentialen, die unsere RPA-Software auch in Ihrem Unternehmen ans Licht bringen könnte. Außerdem haben Sie einen direkten Ansprechpartner für Ihre Fragen und lernen uns dabei einmal persönlich kennen. Wir freuen uns auf viele interessierte Besucher und beantworten gern alle Fragen rund um die Themen Automation, Software Roboter und Effizienzsteigerungen durch den Einsatz moderner Technologien für repetitive Prozesse.

Mit uns RPA als Demo live erleben

Immer noch fällt es vielen Bereichsleitern und Führungskräften schwer, sich wirklich plastisch etwas unter einem RPA Software Roboter vorzustellen. Auf der aitomation haben Sie nun die Gelegenheit, so einen Bot einmal „live“ und in Aktion zu sehen. Im Rahmen unserer Tätigkeiten dort haben wir einen Demo-Prozess vorbereitet, der visuell die Vorteile und die Funktionalität eines RPA-Bots veranschaulicht. Lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen und sehen Sie selbst, wie ein RPA-Roboter arbeitet und was er zu leisten im Stande ist.

Mit Robotic Process Automation in die Zukunft

Künstliche Intelligenz und Ganzheitliche robotergesteuerte Automation werden die meisten Industrie- und Dienstleistungsbranchen in den kommenden Jahren gehörig durcheinanderwirbeln. Klar strukturierte und sich stetig wiederholende Prozesse werden nach und nach von Software Bots übernommen und damit die Mitarbeiter von lästigen und langweiligen Aufgaben befreien. Für die Unternehmen bedeutet dies ein hohes Einsparpotential, eine enorme Effizienzsteigerung sowie mehr Sicherheit, Qualität und Kundenzufriedenheit. Zugleich werden neue Kräfte für strategische und kreative Aufgaben frei. Jetzt gilt es, den Anschluss nicht zu verpassen und sich zeitnah mit dem Thema Robotic Process Automation auseinanderzusetzen. Der Wandel wird kommen. Er ist schon da. Die Frage ist nun, wer wird dabei sein und den Wandel mitbestimmen?

Wir freuen uns, Sie vielleicht auf der aitomation in Hamburg begrüßen zu dürfen. Doch auch, wenn Sie es nicht zur Konferenz schaffen, freuen wir uns, wenn Sie sich zukünftig mit diesen wichtigen Themen beschäftigen. Wir stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Verfügung. Rufen Sie uns gern an oder schreiben Sie uns eine Nachricht.

 

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Das Sovrin Network lässt die Self-Sovereign Identity Wirklichkeit werden

Im Internet gibt es keine einfache Möglichkeit zu überprüfen, wer Sie sind oder vorgeben zu sein. In der physischen Welt ist es ziemlich einfach. Es gibt verschiedene Ausweisdokumente, mit denen Sie Ihre Daten verifizieren können. Zum Beispiel Ihren Namen und Alter oder Ihren Hochschulabschluss. Oder dass Sie einen Führerschein besitzen. Menschen vertrauen diesen Ausweisen, da sie deren Ausstellern vertrauen. Daher nutzen wir sie, um zu beweisen, dass wir für Dinge wie einen Kredit oder neuen Job qualifiziert sind. Aber im Internet sieht es anders aus. Wir verlassen uns darauf, dass Identitäten durch universelle Logins von Online und Social Media Accounts verifiziert werden, die Ihre persönlichen Daten sammeln. Aber dort hat keiner sichergestellt, dass alle Informationen, die über Sie vorliegen, wahr sind, oder? Dennoch stehen sie zwischen uns und allem, was wir online tun, und kontrollieren den Zugriff dafür. Bleibt nur zu hoffen, dass sie genug für den Schutz unserer Identität tun.

Durch die Self-Sovereign Identity des Sovrin Netzworks ist es möglich, eine ganzheitliche Kontrolle über die eigenen Daten zu erhalten. Das Sovrin Network bietet kontrollierbare, vertrauenswürdige und einfach nutzbare digitale Identitäten, aus allen möglichen vertrauenswürdigen Quellen, wie Regierungen, Versicherungen, Banken oder beliebigen Organisationen, die in Sovrin gelistet sind.

Es ist Zeit, dass wir den Umgang mit unseren Identitäten und den damit zusammenhängenden Informationen ändern.

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Regionaler Telekommunikationsanbieter EWE setzt Telsis Technologie ein, um die neue „Technische Richtlinie Notrufverbindungen“ (TR Notruf 2.0) zu erfüllen

Die EWE, einer der größten regionalen Telekommunikationsdienstleister in Deutschland, hat sich für die Lösung “Emergency Services Location Information (ESLI)” von Telsis entschieden, um die neue regulatorische Verordnung TR Notruf 2.0 einzuhalten.

Die ursprüngliche ESLI-Lösung, welche Telsis bereits 2011 gemäß der damals gültigen Verordnung

TR Notruf 1.0 entwickelt hat wurde dahingehend aktualisiert, dass die neuen TR Notruf 2.0 Anforderungen erfüllt werden können.  Mit der Neufassung der TR Notruf werden nun insbesondere auch die technischen Einzelheiten zu Notrufverbindungen und Notrufanschlüssen in IP-Technik festgelegt.

Die einfache Installation und Integration der aktualisierten Telsis ESLI-Lösung in vorhandene Netzstrukturen der Telekommunikationsdienstleister gewährleisten die Einhaltung der seitens der Bundesnetzagentur festgelegten Fristen und Anforderungen.  Die Anwendung basiert auf einer speziell lizenzierten Softwareversion der äußerst robusten und bewährten Telsis Ocean Services Plattform (OSP).

Mit einem integrierten WebRTC-fähigen Media Server wird die Ocean Services Plattform für eine Vielzahl von kundenspezifischen Anwendungen bei Telekommunikationsanbietern eingesetzt.  In Deutschland sind es unter anderen die EWE, NetCologne, VSE NET und M-net.  Im Gegensatz zu Lösungen und Produkten anderer Hersteller hat sich die Ocean Services Plattform als sehr zuverlässig in der Bereitstellung von zeitkritischen und datenintensiven Diensten erwiesen, einschließlich Rufnummernportierung, intelligentem Call Routing, und Omnichannel Contact Center.  Darüber hinaus bietet die Plattform eine grafische “Drag-and-Drop”-Diensterstellungsumgebung, mit welcher der Anbieter direkt, unabhängig von Telsis, kundenspezifische Anwendungen erstellen kann.

Jörn Krieger von EWE erklärt: “Wir haben uns bewusst wieder für eine Lösung aus dem Hause Telsis entschieden, weil sich deren Plattform perfekt für die zum Teil herausfordernden regulatorischen Vorgaben eignet. Wir setzen bereits seit 2011 die Telsis ESLI-Lösung ein, um TR Notruf 1.0 Vorgaben zu erfüllen.  Nach erfolgreich absolvierten Tests zur Prüfung aktueller Notruf-Vorschriften ist es uns leicht gefallen, erneut die von Telsis angebotene ESLI-Lösung in unser Next-Generation-Netzwerk zu integrieren.”

Peter Ritzmann, Geschäftsführer der Telsis GmbH sagt dazu: “Die enge und sehr gute Partnerschaft mit der EWE besteht seit nunmehr 20 Jahren.  Wir freuen uns darüber sehr, dass die EWE unsere Softwarelösung einsetzt, um die regulatorische Verordnung TR Notruf 2.0 einzuhalten.”

Über EWE:
Die Energieversorgung von morgen setzt den kontinuierlichen Datenaustausch zwischen dezentralen Erzeugern, Netzen und Nutzern voraus. EWE hat daher eine eigene Telekommunikationssparte mit einem leistungsfähigen Netz aufgebaut.
Inzwischen gehört EWE zu den größten regionalen Anbietern in Deutschland: 855.000 Kunden beziehen mittlerweile Telekommunikationsprodukte der Konzernunternehmen.
Haushalten, Unternehmen und Institutionen bietet EWE das gesamte Spektrum moderner Telekommunikationsdienstleistungen: von der Festnetz- und Mobiltelefonie über schnelle Internetanbindungen bis hin zu Online-TV, Rechenzentrumsdienstleistungen und Beratungen rund um die Kommunikationsinfrastruktur. Die Basis hierfür ist ein leistungsstarkes und modernes eigenes Netz, das kontinuierlich ausgebaut wird sowie die hohe Kompetenz der Mitarbeiter.

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Nemetschek Group: Herausragendes Geschäftsjahr 2018, neue Vorstandsstruktur mit Segmentfokus, 2019 erneut starkes Wachstum bei hoher Profitabilität geplant

  • Ausblick 2019: Umsatzwachstum von 17%-19% avisiert, EBITDA-Marge bei gleichzeitig hohen Investitionen weiterhin im Korridor von 25%-27%
  • Neue Vorstandsstruktur mit stärkerem Fokus auf Kunden- und Marktsegmente
  • Zahlenwerk 2018: Bestmarken bei Umsatz, operativem Ergebnis und Kundenzahl

Nach einem herausragenden Jahr 2018 mit Rekordwerten bei Umsatz, operativen Ergebnis und Kundenzahl gibt die Nemetschek Group (ISIN DE0006452907) ihre Wachstumsziele für 2019 bekannt: Auf Basis des aktuellen Portfolios wird ein Konzernumsatz in einer Bandbreite von 540 Mio. Euro bis 550 Mio. Euro erwartet, das entspricht einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 17% bis 19%.

Die EBITDA-Marge wird bei erneut hohen zunftsorientierten Investitionen in dem bereits erreichten und auch künftig angestrebten Korridor von 25% bis 27% erwartet (ohne Effekte aus der Umstellung des neuen Leasingstandards IFRS 16).

Engere Verzahnung zwischen Holding und kundenorientierten Segmenten
Auch die Führungsebene des Konzerns wird auf weiteres starkes Wachstum ausgerichtet, was sich in einer neuen Vorstandsstruktur mit stärkerem Fokus auf Kunden- und Marktsegmente widerspiegelt. Dadurch wird dem strategischen Ziel Rechnung getragen, die Kompetenzen der 16 Markengesellschaften noch stärker in den kundenorientierten Segmenten der AEC-Industrie (Architecture, Engineering, Construction) zu bündeln, um die Segmente strategischer zu penetrieren. Zudem werden die Holding und die strategieleitenden Divisions enger miteinander verzahnt.

Das neue Vorstandsteam besteht aus den folgenden drei Personen:

Viktor Várkonyi, Vorstandsmitglied seit Dezember 2013, wurde zum Chief Division Officer, Planning & Design Division, ernannt. Seine bisherige Funktion als CEO der Marke Graphisoft legte er nieder.

Jon Elliott, CEO der Marke Bluebeam, wurde in den Vorstand als Chief Division Officer, Build & Construct Division, bestellt; er bleibt in Personalunion CEO von Bluebeam.

Patrik Heider, Vorstandsmitglied seit März 2014, bleibt unverändert Sprecher und CFOO für die wesentlichen Konzernfunktionen.

Des Weiteren wurde Koen Matthijs zum Chief Division Officer, Operate & Manage Division, bestellt.

Mit dieser neuen Führungsstruktur wird der Konzern noch schlagkräftiger in seinen Divisions agieren, um sich noch gezielter auf die weltweit mehr als 5 Mio. Nutzer der Nemetschek Lösungen zu fokussieren.

Als einer der Top-Player im weltweiten AEC-Markt verfolgt die Nemetschek Group konsequent das Ziel, ihre Kompetenz als Treiber eines durchgehend digitalen Workflows über den gesamten Lebenszyklus von Bauprojekten weiter auszubauen – organisch und über wertsteigernde Akquisitionen. Dabei fokussiert sich Nemetschek auf jene Märkte, die das größte Marktpotenzial bieten. Dazu zählen Nordamerika, Europa und sowie ausgewählte Märkte in der Region Asien/Pacific.

"Das Jahr 2018 reiht sich in eine Serie von mittlerweile neun aufeinanderfolgenden Rekordjahren bei Umsatz, Ertrag und Nutzerzahlen ein", so Patrik Heider, Sprecher des Vorstands und CFOO der Nemetschek Group. "Essenziell für unseren Erfolg ist, dass wir mit zunehmender Größe unseren Fokus auf unsere Kunden und ihre konkreten Bedürfnisse noch weiter stärken. Dazu dient auch die neue Führungsstruktur, mit der wir noch schlagkräftiger am Markt und bei unseren Kunden agieren können. Unser starkes Wachstum nutzen wir, um gezielt in die Zukunft zu investieren, sei es durch die Entwicklung von Lösungen der nächsten Generation, durch die weitere Internationalisierung oder strategisch wichtige Zukäufe," so Heider weiter.

Wesentliche Erfolgskennzahlen des Konzerns 2018

Der Konzernumsatz stieg auf die Bestmarke von 461,3 Mio. Euro, ein Wachstum zum Vorjahr von 16,6% (währungsbereinigt: 19,2%). Neben einem starken organischen Wachstum von 14,1% (währungsbereinigt: 16,6%) ist das Plus auf die akquirierte Marke Spacewell zurückzuführen. Alle Segmente im AEC-Umfeld konnten zu dieser sehr erfreulichen Umsatzentwicklung beitragen.

– Wachstumstreiber waren die wiederkehrenden Umsätze aus Software-Serviceverträgen und Subscription, die um 22,8% auf 225,8 Mio. Euro zulegten. In dem überproportionalen Anstieg spiegelt sich der strategische Wandel des Geschäftsmodells wider, neben Lizenzen auch Subscription anzubieten. Der Umsatz aus Subscription erhöhte sich deutlich um 63,5% auf 22,1 Mio. Euro.

– Ein unverändert großer Wachstumstreiber ist die fortschreitende Internationalisierung. Die Auslandsumsätze stiegen 2018 um 19,8% auf 331,2 Mio. Euro. Vor allem in Nordamerika, dem richtungsweisenden Zukunftsmarkt für neue Technologien, ist Nemetschek äußerst erfolgreich. Nordamerika ist mit einem Umsatzanteil von mehr als 30 % am Gesamtumsatz der größte und am stärksten wachsende Einzelmarkt im Konzernportfolio.

– Das operative Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 12,3% auf 121,3 Mio. Euro. Das entspricht einer EBITDA-Marge von 26,3%. Es befindet sich damit im prognostizierten Zielkorridor von 25% bis 27 %. Gleichzeitig sind in dem Ergebnis zusätzliche strategische Investitionen von rund 10 Mio. Euro für Innovationen und Lösungen der nächsten Generation sowie für die weitere Internationalisierung verarbeitet. Zudem führte der wachstumsbedingte unterjährige Aufbau von Mitarbeitern im vierten Quartal zu einem spürbaren Anstieg der Personalkosten. Des Weiteren wirkte sich die noch unterdurchschnittliche EBITDA-Marge der zum September akquirierten Marke Spacewell im Segment Nutzen auf das operative Ergebnis des Jahres 2018 aus.

Der Jahresüberschuss nahm um 2,4 % auf 76,5 Mio. Euro zu (Vorjahr: 74,7 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie betrug 1,99 Euro (Vorjahr: 1,94 Euro). Bereinigt um die Vorjahres-Sondereffekte aus der Auflösung einer Earn-out-Verbindlichkeit und im Steuerergebnis lag der Jahresüberschuss im Vorjahr bei 62,4 Mio. Euro, so dass sich für 2018 ein Zuwachs um 22,5% errechnet. Das bereinigte EPS im Jahr 2017 betrug dementsprechend 1,62 Euro.

Entwicklung der Segmente 2018

Das Segment Bauen verzeichnete mit einem Umsatzzuwachs von 29,2% (währungsbereinigt: 34,0%) auf 148,0 Mio. Euro das stärkste Umsatzwachstum. Das EBITDA stieg mit 43,6% deutlich überproportional zum Umsatz, so dass sich die EBITDA-Marge auf 25,8% verbesserte.

Das Segment Planen verzeichnete mit 9,8% (währungsbereinigt: 11,4%) ein erfreuliches Erlöswachstum. Die EBITDA-Marge nahm aufgrund der Wachstumsinvestitionen in diesem Segment von 28,2% auf 25,4% ab.

– Das Segment Nutzen wurde im dritten Quartal mit der Akquisition der Spacewell mit Sitz in Antwerpen deutlich gestärkt. Im Zeitraum September bis Dezember steuerte Spacewell Umsätze in Höhe von 5,0 Mio. Euro bei. Der Umsatz des Segments stieg 2018 um 71,3% (währungsbereinigt: 72,1%), wobei das organische Wachstum auf 8,8% kam. Die EBITDA-Marge lag aufgrund von Akquisitionskosten und der im Vergleich zum Gruppenportfolio noch niedrigeren EBITDA-Marge bei Spacewell bei 17,9%.

– Das Segment Media & Entertainment steigerte die Umsätze um 9,1% (währungsbereinigt: 11,4%) auf 25,9 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge stieg im Jahresverlauf von 38,8% auf hohe 42,6%.

Finanzprognose 2019

Aus heutiger Sicht erwartet der Vorstand für 2019 auf aktueller Portfoliobasis einen Konzernumsatz in der Bandbreite von 540 Mio. Euro bis 550 Mio. Euro, ein Wachstum zum Vorjahr von 17% bis 19%. Nemetschek wird auch im laufenden Jahr rund 10 bis 12 Mio. Euro zusätzlich in bereits begonnene strategische Projekte auf Konzern- und Markenebene investieren, um das prozentual zweistellige Wachstum im Konzern auch künftig zu ermöglichen. Der strategiekonform erfolgte und auch weiterhin erfolgende Aufbau von Mitarbeitern wird auch 2019 zu einem Anstieg der Personalkosten im Konzern führen.

Trotz dieser Effekte und der noch unterdurchschnittlichen EBITDA-Marge der neu akquirierten Marken erwartet Nemetschek 2019 eine Konzern-EBITDA-Marge zwischen 25% und 27% (ohne Effekte aus IFRS 16)*.

*Erstmals zu berücksichtigen ist ab dem 1. Januar 2019 der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16, demzufolge Leasingverhältnisse jedweder Art (Operate Leasing und Finance Leasing) grundsätzlich bilanzwirksam darzustellen sind. Die Nemetschek Group rechnet durch diese Reform auf Ebene des EBITDA mit einem positiven Effekt von rund 13 Mio. Euro. Die Nemetschek Group wird in den Quartalen detailliert die Effekte aus IFRS 16 auf das EBITDA darstellen.

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Smart Industry Readiness Index: So wird Ihr Unternehmen fit für die digitale Transformation

Unternehmen in der Fertigungsindustrie sind oft unsicher, wie sie die komplexen Herausforderungen von Industrie 4.0 erfolgreich meistern können. TÜV SÜD bietet ihnen mit dem Smart Industry Readiness Index ein Analysewerkzeug, das ihnen das notwendige Rüstzeug für einen bestmöglichen Start in die digitale Transformation verschafft.

Der Smart Industry Readiness Index wurde gemeinsam von TÜV SÜD und dem Singapore Economic Development Board entwickelt. Er ist angelehnt an das RAMI 4.0 (Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0) und wurde von renommierten Experten aus Wirtschaft und Forschung weltweit geprüft und validiert. „Mit dem Smart Industry Readiness Index können Unternehmen das umfangreiche Potenzial von Industrie 4.0 für sich erschließen“, sagt Marcello Walz, Product Performance Manager IT der TÜV SÜD Management Service GmbH. „Durch die zielgerichtete Analyse ihrer Prozesse, Systeme und Strukturen und die Aufteilung in verständliche, umsetzbare Bausteine wird dabei der Nutzen für alle im Unternehmen sichtbar und ein einheitliches Verständnis von Industrie 4.0 sichergestellt.“

Was kann die Fertigung tatsächlich leisten?

Der Smart Industry Readiness Index definiert in einem ersten Schritt die Unternehmensbereiche und zeigt, wie weit einzelne Produktionsstätten im Bereich Industrie 4.0 und der digitalen Transformation fortgeschritten sind: Dazu analysiert der Index die tragenden Säulen des Unternehmens, anhand derer sich der aktuelle Leistungsstand der eigenen Produktionsanlagen sehr detailliert ermitteln lässt. Das Ergebnis zeigt deutlich, an welchen Stellen angesetzt werden muss. So können Unternehmen zielgerichtet, Schritt für Schritt die digitale Transformation umsetzen.

Um sicherzustellen, dass der Smart Industry Readiness Index in der Praxis einfach anzuwenden ist, wurde er sowohl in kleinen Betrieben, im Mittelstand sowie in multinationalen Konzernen unterschiedlichster Branchen getestet. TÜV SÜD hat bereits mit über 200 solcher Assessments den Entwicklungsstand in Sachen Industrie 4.0 von multinationalen Konzernen aber auch von KMU erfolgreich bewertet. Die Experten von TÜV SÜD Audit Services führen das Assessment jeweils vor Ort durch, um den Industrie-4.0-Reifegrad des Unternehmens anhand seiner Prozesse, Technologien und Organisation zu bestimmen.

TÜV SÜD hat den Smart Industry Readiness Index gemeinsam mit dem Singapore Economic Development Board 2017 entwickelt. Der Praxiseinsatz ist in Singapur gestartet und wird nun auf Indonesien, Thailand, Indien, USA, Europa und Japan ausgeweitet. Die für den Index eingesetzten Analysewerkzeuge werden zudem in Zusammenarbeit mit internationalen Kooperationspartnern kontinuierlich weiterentwickelt.

Weitere Informationen zum Smart Industry Readiness Index erhalten Sie hier: https://www.tuev-sued.de/management-systeme/industrie-40

Mehr Informationen zu den Kooperationspartnern des Industrie 4.0 Readiness Index finden Sie hier (Englisch): https://www.tuvsud.com/en/press-and-media/2019/january/leading-industry-4-0-players-collaborate-to-help-manufacturers-accelerate-digital-transformation

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Safe solutions for oxygen applications

GEMÜ is expanding its product range for oxygen applications, offering globe and control valves for applications with gaseous oxygen in addition to its multitude of diaphragm valves with immediate effect. For safe plant operation, GEMÜ is placing particular emphasis on the selection of suitable materials for all media-wetted components. In the case of oxygen applications, this primarily concerns auxiliary and seal materials. This is why, for example, the spindle seals of all GEMÜ globe valves that are suitable for applications with gaseous oxygen are manufactured from PTFE, as the material is difficult to ignite.

Oxygen is considered a critical working medium, since many materials burn intensely and quickly with compressed or pure oxygen. For this reason, special care must be taken for areas of application in which gaseous oxygen is used. In Germany, the Federal Institute for Materials Research and Testing (BAM – Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) tests and evaluates whether certain materials are suitable for use with the critical medium.

GEMÜ offers a wide range of valves for oxygen applications. These include, among others, the GEMÜ 550 globe valves, which feature a uniform stainless steel design; the GEMÜ 554 type, which is distinguished by its particularly compact design; and the motorized GEMÜ 549 eSyDrive type. All these valves use auxiliary and seal materials that have been deemed suitable for use with gaseous oxygen by the BAM. The GEMÜ 601 diaphragm valves for small nominal sizes, the GEMÜ 650 BioStar for small to larger nominal sizes and the GEMÜ 660 filling valve are also type-tested and certified by the BAM.

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e-Spirit und Curalate besiegeln Partnerschaft

e-Spirit, Hersteller der FirstSpirit Digital Experience Platform (DXP), und Curalate, Hersteller der führenden Social Commerce-Plattform, arbeiten zusammen, um Händlern weltweit die vertriebliche Nutzung von User Generated Content in sozialen Medien zu erleichtern. Durch die kombinierten Lösungen wird es einfacher, E-Commerce-Aktivitäten auf Social Media-Angebote und insbesondere Kanäle von Influencern auszuweiten.

Händler suchen nach neuen Wegen, um mit Interessenten in Kontakt zu treten und sie als Kunden zu gewinnen. Die Partnerschaft zwischen e-Spirit und Curalate ermöglicht ihnen, aus Social Content leicht Commerce-Angebote zu erstellen und im authentischen Umfeld der sozialen Medien neue Käufer zu erreichen. Marketing Manager können zudem jedweden Social Content (Influencer- und User Generated Content) auf Websites und in anderen Kanälen verwenden und die Experience dadurch aufwerten. Interessenten können sich ein Bild davon machen, wie Produkte im “wahren Leben” und insbesondere im Leben ihrer Stars genutzt werden, und werden damit zum Kauf animiert.

Durch die Verbindung des FirstSpirit CMS von e-Spirit mit der UGC-Plattform von Curalate können Marken und Händler Influencer-Marketingkampagnen starten, die zusätzliche Umsätze generieren. Und sie können nutzergenerierte Inhalte schnell und einfach über die FirstSpirit-Benutzeroberfläche importieren und in anderen Kanälen veröffentlichen.

Udo Sträßer, Chief Revenue Officer von e-Spirit, erklärt: „Um im heutigen wettbewerbsintensiven Handels- und E-Commerce-Markt relevant zu bleiben, müssen Marken zahlreiche Tools einsetzen, um Käufer zu beeinflussen und zu überzeugen. Dies bedeutet, ein agiles CMS zu haben, das problemlos mit marktführenden Lösungen wie der von Curalate interagiert. Durch die Integration von FirstSpirit mit Curalate können Händler schnell auf Fan-Base-Inhalte zugreifen und sie zu ihrem Vorteil im E-Commerce nutzen.“

„Social Media ist nicht mehr nur ein Handelskanal. Es ist zu einer Content-Marketing-Strategie geworden, die die von den Kunden kreierten Social-Content-Produkte nutzt, um das Kaufverhalten zu beeinflussen und die Einnahmen zu steigern“, sagte Apural Gupta, CEO und Mitbegründer von Curalate. "Zusammen mit e-Spirit machen wir von Influencern generierte Inhalt nicht nur zu einer Best Practice, sondern zu einem Must-have für Vermarkter, die sich auf digitale Erlebnisse konzentrieren."

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