Messer baut neue Kohlendioxidanlage in Kalifornien

Der weltweit größte familiengeführte Industriegasespezialist Messer investiert kurz nach dem Zukauf neuer Gesellschaften in Amerika in den Bau einer neuen CO2-Anlage in Keyes, Kalifornien. Die Anlage liefert 450 Tonnen Kohlendioxid pro Tag und versorgt zahlreiche Unternehmen in Nordkalifornien und den umliegenden Gebieten. Dies entspricht rund 20 Tankwagenfüllungen. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2019 geplant.

"Diese Investition ist unser Engagement für eine strategische Expansion in den USA, um der wachsenden Marktnachfrage gerecht zu werden", sagt Jens Luehring, Präsident und CEO von Messer in Amerika.
Kohlendioxid wird vor allem in der Lebensmittel-, Getränke- und der Elektronikindustrie eingesetzt. CO2 kommt beispielsweise in sprudelnden Getränken oder beim Löten von Elektronikbauteilen zum Einsatz.
"Wir sind bestrebt, unseren Kunden eine zuverlässige Versorgung mit Industriegasen zu bieten, und freuen uns darauf, mit dieser Anlage neue Wege zu gehen, um diesen Bedarf weiter zu decken."
Messer betreibt derzeit in Kalifornien zwei CO2– und zwei Luftzerlegungsanlagen.

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25 Jahre bei HARTING – Frau Sabine Haß aus Espelkamp

Frau Sabine Haß aus Espelkamp feiert am 14. Februar 2019 ihr 25-jähriges Betriebsjubiläum. Seit November 2014 ist sie als Montageanlagenführerin im Bereich der HARAX@ Montage beschäftigt.

Frau Haß begann bei HARTING im Februar 1994 als Maschinenbedienerin in der Kunststoffspritzerei. Danach wurde Frau Haß von Januar 1994 bis September 1995 als Montagemitarbeiterin in der Isolierkörpermontage eingesetzt. Von Oktober 1995 bis Dezember 2011 wechselte sie als Montiererin in den Bereich Gds.

Von Dezember 2011 bis August 2012 arbeitete sie als Montagehelferin im Bereich har-flex. Anschließend war Sabine Haß von September 2012 bis Oktober 2014 in der Montage im BC Messer Segment tätig.

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Stefan Messer inducted into Hall of Fame for family companies

Stefan Messer was inducted into the family business’s Hall of Fame on 16 January 2019 in a ceremony in Munich in front of around 200 invited guests from business, politics and society. Every year, with the support of the auditing and consulting firm KPMG and the Foundation for Family Businesses, Handelsblatt honors outstanding personalities from family groups and medium-sized companies. Stefan Messer accepted the prize for sustainable entrepreneurship, in particular for the positive development of Messer since its return to family business.

The inclusion in the "Hall of Fame for Family Businesses" joins the awards given to Stefan Messer to this day, which are among the most important in the German economy, such as the "Axia Award", which was awarded to Messer in 2016 by Deloitte and WirtschaftsWoche. in the category "best in-house successor" or the 2014 "honorary award for family business" received by Ernst & Young as well as the award for "Family Entrepreneur of the Year 2010" by INTES and Impulse and the Entrepreneur Award "Fokus für Exzellenz 2010" from Liberalen Mittelstand Hessen eV

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Stefan Messer in Hall of Fame der Familienunternehmen aufgenommen

Stefan Messer wurde am 16. Januar 2019 in einer feierlichen Zeremonie in München vor rund 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in die „Hall of Fame der Familienunternehmen“ aufgenommen. Mit der Auszeichnung ehrt die deutsche Wirtschaftszeitschrift Handelsblatt jedes Jahr zusammen mit der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG und der Stiftung Familienunternehmen herausragende Persönlichkeiten aus Familienkonzernen und mittelständischen Firmen. Stefan Messer nahm den Preis für nachhaltiges Unternehmertum entgegen, insbesondere für die positive Entwicklung von Messer seit der Rückführung in Familienhand.

Die Aufnahme in die „Hall of Fame für Familienunternehmen“ reiht sich in die bis heute an Stefan Messer verliehenen Auszeichnungen ein, die zu den Bedeutendsten in der deutschen Wirtschaft zählen, wie etwa der 2016 von Deloitte und der WirtschaftsWoche an Messer verliehene „Axia Award“ in der Kategorie „Bester familieninterner Nachfolger“ oder der 2014 von Ernst & Young erhaltene „Ehrenpreis für Familienunternehmen“ sowie die Auszeichnung zum „Familienunternehmer des Jahres 2010“ durch INTES und Impulse und der Unternehmerpreis „Fokus für Exzellenz 2010“ vom Liberalen Mittelstand Hessen e.V.

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TÜV SÜD gibt Tipps beim Kauf von Heckenscheren

Im Herbst beginnt für Gartenbesitzer wieder eine arbeitsreiche Zeit. Beete werden winterfest gemacht und Hecken geschnitten. Dazu bedarf es auch der passenden Arbeitsgeräte. Sollte die Anschaffung einer Heckenschere anstehen, steht dem Verbraucher eine Vielzahl von Geräten zur Verfügung. Auf was man neben Bedienkomfort und Sicherheit noch achten sollte, weiß Armin Saurer von TÜV SÜD.

Sind im Garten nur einige Büsche in Form zu bringen oder steht der Schnitt einer meterlangen Gartenhecke an? „Diese Frage sollte sich jeder stellen, der sich eine neue Heckenschere anschaffen möchte“, sagt Armin Saurer, Produktexperte bei der TÜV SÜD Product Service GmbH. „Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl der passenden Heckenschere: Welche Art von Gehölz muss geschnitten werden? Ist es weich oder hart? Steht ein stärkerer Rückschnitt an oder nur ein feiner Erhaltungsschnitt?“ Wichtig ist auch die Größe und Art der zu bearbeitenden Fläche. Sind große und hohe Flächen zu bearbeiten oder nur einzelne kleine Stauden?

Benzinmotor – leistungsstark und robust

Die Anschaffung einer benzinbetriebenen Heckenschere ist dem Profigärtner anzuraten. Diese schneidet problemlos auch dickere Äste und ist im Dauergebrauch beim Bearbeiten von großen Flächen sehr robust. Zudem kann ohne störendes Kabel gearbeitet werden. Allerdings tritt eine höhere Lärm- und Geruchsbelästigung auf, zudem hat ein Benzinmotor ein höheres Gewicht. Gerade Profis sollten Wert auf die Qualität und die Herstellergarantie legen. Sind auch nach Jahren noch Ersatzteile verfügbar und gibt es einen Kundenservice? Diese Faktoren zahlen sich auch bei höheren Anschaffungskosten auf lange Sicht aus.

Die elektrische Heckenschere

Elektrisch betriebene Heckenscheren gibt es in großer Vielfalt, mit unterschiedlichsten Motorleistungen und in vielen Schnittlängen und Schnittstärken. Meist bieten sie für die geforderte Anwendung die passende Leistung und arbeiten schnell und effektiv. Sie sind für kleinere und größere Hecken geeignet und das Arbeiten ist durch die geringe Lärmbelästigung angenehm – ein Pluspunkt auch mit Blick auf die Nachbarschaft. Die Motorstärke und der Schwertlänge richtet sich nach Beschaffenheit der Hecke, Bäume oder Büsche. Empfehlenswert ist eine Länge ab 500 Millimetern für den großflächigen Heckenzuschnitt. Der Formschnitt von Sträuchern gelingt mit einer kürzeren und wendigeren Variante mit circa 400 Millimetern besser. Je nach Gartengröße ist auf die ausreichende Kabellänge zu achten.

Modelle mit Akkubetrieb

Akkus werden immer leistungsfähiger und so sind auch akkubetriebene Heckenscheren mittlerweile in allen Leistungsklassen – vom günstigen Einsteigergerät bis hin zur Profi-Ausführung – erhältlich. Der Verbraucher kann das passende Produkt für den Einsatz im kleinen Vorgarten bis zur großen Hecke auswählen. Kein Kabel stört bei der Arbeit. Zudem sind akkubetriebene Heckenscheren leichter und leiser als Benzingeräte. Auch Wartung, Reinigung und Service sind unkomplizierter. Allerdings ist die Laufzeit je nach Akku-Kapazität und Leistung begrenzt, was einen Ersatz-Akku oder rechtzeitiges Nachladen erfordert.

Ergonomie und Sicherheit

Damit es beim Arbeiten nicht zu Ermüdungserscheinungen der Arme und des Nackens kommt, sind das Gewicht und die Handhabung des Geräts entscheidend. Im Idealfall verfügt es über ergonomisch geformte und gepolsterte Griffe. „Zudem sollte die Heckenschere möglichst vibrationsarm laufen“, so Experte Armin Saurer. „Hochwertige, diamantgeschliffene Messer aus Spezialstahl sind besonders scharf und langlebig, sie müssen nicht nach jedem Gebrauch geschärft werden.“

Wo scharfe Messer im Spiel sind, lauern auch Gefahren. Deshalb spielt die Sicherheit eine wichtige Rolle. Hier ist das TÜV SÜD GS-Zeichen eine wichtige Entscheidungshilfe. Internationale Sicherheitsstandards fordern einen Bremsmechanismus für das Messer. Hersteller von qualitativ hochwertigen Produkten gewähren in der Regel eine Garantiezeit zwischen 12 und 24 Monaten. Zusätzlich sollte der Hobby- oder Profigärtner die eigene Sicherheit nicht vernachlässigen. Ein Handschutz ist unabdingbar, ebenso das Tragen einer Schutzbrille und eventuell ein Gehörschutz.

Weitere Informationen unter www.tuev-sued.de/ps.  

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Majority takeover of the OPUS Group by Zeitfracht

  • On land, in the air and at sea
  • A unique combination of two branch specialists
  • With an emphasis on renewable energies

This linkage between a global and intermodal logistics provider and a shipping company with a focus on renewable energies is quite remarkable. According to Bernhard Messer, Managing Director of the OPUS Group, "The chances arising from this partnership are huge. Not only can we deliver the complete logistics chain from one and the same source, e.g. ranging from spare parts from the manufacturer to the offshore wind turbine, but storage and building management of the wind farm operators through to turnkey solutions for a safe and reliable overall operation of wind farms are now also possible."

Together, the companies shall continue to expand the business sector of renewable energies, thus catering for integrated overall solutions in demand, without requiring a complex interface management.  To achieve this, one important component will be the operation and further expansion of the fleet of vessels and another the implementation of the services offered by the Zeitfracht Group, now pooled in one mutual portfolio. "The harmonizing strengths of both partners perfectly complement each other and offer our clients added value by streamlining the supply chains," remarks Wolfram Simon-Schröter, Head of Zeitfracht.

Introducing
. . . the OPUS Group
The OPUS Group, of which OPUS MARINE GmbH is a member, is one of Germany’s leading shipping companies in non-conventional shipping with professional know-how in the offshore wind industry.

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Zeitfracht übernimmt Mehrheit an OPUS Gruppe aus Hamburg

  • Zu Land, in der Luft und auf dem Wasser
  • Einzigartige Verbindung zweier Branchenspezialisten
  • Schwerpunkt – erneuerbare Energien

Die Verbindung eines weltweiten und intermodalen Logistikers mit einem Schifffahrtsunternehmen der erneuerbaren Energien ist einzigartig. „Die Möglichkeiten, die sich aus dieser Zusammenarbeit ergeben, sind enorm“, so der Geschäftsführer der OPUS Gruppe, Bernhard Messer. „Nicht nur die gesamte Logistikkette z.B. von Ersatzteilen – vom Hersteller bis zur Windturbine auf See – können so aus einer Hand angeboten werden. Auch Lager- und Gebäudemanagement der Windparkbetreiber bis hin zu Komplettlösungen eines sicheren und zuverlässigen Gesamtbetriebs von Windparks sind somit möglich.“

Gemeinsam werden die Unternehmen den Geschäftsbereich der erneuerbaren Energien weiter ausbauen und so der Nachfrage von integrierten Gesamtlösungen ohne aufwändiges Schnittstellenmanagement Rechnung tragen. Hierfür ist der Betrieb und der weitere Ausbau der Schiffsflotte ebenso ein wichtiger Baustein wie die Implementierung der Dienstleistungen der Zeitfracht Gruppe in das gemeinsame Portfolio. „Die komplementären Stärken der Partner ergänzen sich ideal und bieten unseren Kunden einen Mehrwert bei der Verschlankung von Lieferketten, ergänzt Wolfram Simon – Schröter, Chef der Zeitfracht.

Über die OPUS Gruppe

Die OPUS Gruppe, zu der die OPUS MARINE GmbH gehört, zählt zu den führenden deutschen Reedereien in der Spezialschifffahrt mit professioneller Expertise in der Offshore-Windindustrie.

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MindManager – Das Schweizer Messer des Qualitätsmanagements

Die Energie Klagenfurt GmbH ist ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Klagenfurt. Als regionaler Energieversorger muss das Unternehmen gewährleisten, dass die angeschlossenen Haushalte zuverlässig und sicher mit Strom, Gas und Fernwärme versorgt werden. Über 400 Mitarbeiter sorgen dafür, dass dieser Service lückenlos und gemäß modernsten Standards angeboten werden kann.

Die Herausforderung

Damit das gelingt, ist modernes Qualitätsmanagement unverzichtbar. Dipl. Ing Arnold Wurzer ist der Leiter des Qualitätsmanagements der Zählereichstation, die nach der Norm 17025 vom Bundesministerium für Eich- und Vermessungswesen auditiert wird und kümmert sich, gemeinsam mit seinem 5-köpfigen Team, um die Einhaltung moderner Qualitätsstandards. Da sich diese aber immer wieder ändern, muss auch das zugrundliegende QM-Handbuch im Papierformat regelmäßig aktualisiert werden – ein enormer, zeitaufwendiger Vorgang, der nicht nur Kapazitäten bindet, sondern auch einer wiederkehrenden Sisyphus-Arbeit gleicht, die niemand gerne macht. Zunächst führte man ein Dokumentenmanagement, damit man bei Audits nicht immer aufwendig nach Dateien suchen musste. Dieser Schritt war aber nicht ausreichend. Deshalb recherchierte Arnold Wurzer, welche Möglichkeiten es gibt, das Handbuch in ein digitales Format zu überführen.

Die Lösung

Wurzer hat das Arbeiten mit MindManager® im Rahmen eines Erfahrungsaustausches bei einem Kollegen aus der Finanzplanung kennengelernt. Er war von den Möglichkeiten dieser Methode begeistert und hat das Qualitätsmanagement ebenfalls mittels MindManager strukturiert. Gemeinsam mit dem Mindmapping-Spezialisten Andreas Lercher entwickelte er ein Konzept, nach dem sukzessiv die einzelnen Themenbereiche des Qualitätsmanagements, die im bisherigen Betriebshandbuch erfasst waren, in eine zentrale QM-Map überführt wurden. In dieser ersten positiven Projektphase probierten Wurzer und seine Kollegen noch verschiedene Ansätze aus, aber allmählich formte sich die heutige QM-Map.

Insgesamt drei Jahre nahmen sich Wurzer und sein Team Zeit. „Es war mir wichtig, dass wir niemanden überfordern, sondern alle, die mit dem Qualitätsmanagement in Berührung kommen, abgeholt werden“, sagt Wurzer. So schaffte er es, dass alle Mitarbeiter begeistert sind und der Arbeit mit dem digitalen Handbuch positiv gegenüberstehen.

Das Besondere des Handbuchs: Obwohl das Grundprinzip sehr einfach ist und sich an der Gliederung des vorherigen, klassischen Handbuchs orientiert, sind hier auch alle Details übersichtlich und aktuell hinterlegt. Das liegt daran, dass über das Mapformat sämtliche Dateien und Links integriert wurden, ohne dass die Übersichtlichkeit gelitten hat.  

Das Ergebnis

Mittlerweile ist die Arbeit mit dem digitalen QM-Handbuch zur Routine geworden. „Wir haben ja die Dateien und Dokumente auf SharePoint gespeichert. Durch die Abfragefunktion von MindManager haben wir ein dynamisches Dashboard, das uns hilft, diese Vielzahl und Vielfalt der Daten zu strukturieren. Über die QM-Map können wir darauf zugreifen wie auf eine Dokumentenbibliothek, und haben immer alles topaktuell und gegliedert verfügbar – etwa nach Anweisungen, Prozessen, Organigrammen, Anlagen o.ä. sortiert“, erklärt der Qualitätsmanager. Er freut sich, dass in der Map die Zuständigkeiten der einzelnen Aufgaben abgebildet werden, die Versionierung der Dokumente erkennbar ist und per Klick externe Dokumente ganz einfach und schnell geöffnet werden können. Auch die für die Terminplanung mögliche Ansicht im Gantt-Format überzeugt ihn.

Wurzer: „Der größte Vorteil aber ist, dass das heillose Aktualisieren von Inhalten – Voraussetzung für ein erfolgreiches Qualitätsmanagement – vorbei ist. Wenn wir jetzt ein Audit haben, sparen wir uns einen Arbeitsaufwand von zwei bis drei Wochen und müssen keine Angst haben, etwas übersehen zu haben.“

Selbst die Auditoren sind von MindManager begeistert. Schon beim ersten Audit merkten sie, dass gesuchte Einträge jetzt innerhalb von nur wenigen Sekunden gefunden werden, was sich zudem positiv auf die Auditzeit auswirkt.

Inzwischen gibt es über das digitale Handbuch hinaus auch andere Einsatzbereiche von MindManager. So wird das Programm u.a. für das Dokumenten-Management und zur Erstellung von Checklisten verwendet. Auch Präsentationen werden damit durchgeführt und Projekte gesteuert. „MindManager ist für mich wie ein Schweizer Messer – egal, welche Anforderung es gibt – MindManager hat immer eine Lösung parat“, lobt der Qualitätsmanager.

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Hannover Messe 2018: Arbeitssicherheit dank neuer Softwarelösung für Unternehmen einfacher im Blick

Die Arbeitssicherheit ist in Deutschland streng geregelt, etwa wie Arbeitsplätze in der industriellen Produktion ausgestattet sein sollen oder wie oft bei Fließbandarbeit eine Pause einzulegen ist. Die Anforderungen dabei sind sehr komplex. Um alle betrieblichen Prozesse des Arbeitsschutzes einfach im Blick zu halten, haben Absolventen der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) für Unternehmen ein Online-System entwickelt, das auch Rechtssicherheit bietet. Die Gründer vermarkten ihre Softwarelösung, die „Cloud of Safety“, im Start-up „CBM-IT“. Auf der Hannover Messe stellen sie ihr System vom 23. bis 24. April am Stand „Young Tech Enterprises” (Halle 17, Stand B57) vor.

Ob ein Sturz von der Leiter, ein Schnitt mit dem Messer in den Finger oder ein Unfall mit dem LKW – im Jahr 2016 gab es laut Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung 877.071 meldepflichtige Arbeitsunfälle. Bei einem Teil davon müssen sich Unternehmen vor Gericht verantworten. „In rund 80 Prozent der Urteile heißt es hierbei, dass der Arbeitgeber seine Organisations- und Kontrollpflicht vernachlässigt habe“, sagt Jungunternehmer Ludwig Trappe, der neben seinem Wirtschaftsingenieurstudium an der TUK auch eine Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit absolviert hat.

Hierzulande gibt es klare Regeln und Vorgaben, die Unternehmen beachten müssen. Um dabei alle Anforderungen besser im Blick zu halten, bietet das Team um Trappe in seinem Start-up „CBM-IT“ eine Online-Softwarelösung an. „Sie hilft bei der Organisation, Durchführung, Kontrolle und Dokumentation von Arbeitsschutzprozessen. Sie bietet dem Arbeitgeber zudem Rechtssicherheit“, sagt Jonas Schulz, der im Start-up mitarbeitet und derzeit auch am Lehrstuhl für Thermische Verfahrenstechnik bei Professor Dr. Hans-Jörg Bart im Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik an seiner Promotion arbeitet. „Zum Beispiel kann man Zuständigkeiten einfach und klar zuordnen.“ Komme es zum Beispiel in einer Werkshalle im Boden zu einem Schlagloch, kann derjenige, der es entdeckt, im System direkt den Verantwortlichen der Halle heraussuchen und den Schaden melden. „Der Zuständige erhält über das System direkt eine Mail und kann notwendige Reparaturen in die Wege leiten“, so Schulz weiter.

Im Vergleich zu herkömmlichen Softwarelösungen beinhaltet die „Cloud of Safety“ eine Fülle von Daten und Vorgaben, die den Arbeitgeber und seine Beschäftigten bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt. „Damit ist etwa die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung möglich“, so Trappe weiter. Hierbei geht es darum, genau zu überprüfen, zu welchen möglichen Gefahren es beispielsweise in der Produktion am Fließband kommen kann. Dabei spielen Tätigkeiten wie Stehen und Greifen, Umgebungsfaktoren wie Lärm und Temperatur und Arbeitsmittel wie Bohrer, Chemikalien oder Gabelstapler eine Rolle. „Mit unserer Technik kann man entsprechende Kriterien auswählen. Das System schlägt in der Folge mögliche Gefährdungen und darauf aufbauend Maßnahmen automatisch vor“, so Trappe.

Mithilfe eines Ampelsystems kann zudem der Verlauf von Arbeitsprozessen und Projekten einfacher verfolgt werden, aber auch Risiken lassen sich schnell einstufen und Unfälle dokumentieren. Insgesamt ist die Technik übersichtlich und nutzerfreundlich gestaltet. Hinter dem Verfahren steckt eine sogenannte Cloud-Lösung, bei der alle Daten online hinterlegt sind und die auch über eine App zugänglich ist. „Somit hat man immer schnellen Zugriff. Aktualisierungen lassen sich etwa direkt auf einem Tablet in der Produktionshalle einpflegen und nicht erst später am Arbeitsplatz“, sagt Schulz.

Die Gründer arbeiten bereits mit ersten Kunden zusammen, darunter Automobilzulieferer und Unternehmen aus der chemischen Industrie. Sie bieten ihr System in Form eines Abonnements an. Ihnen ist es darüber hinaus wichtig, dass sich die Mitarbeiter der Unternehmen an der Arbeitssicherheit beteiligen, etwa indem sie selbst Verbesserungsvorschläge, Gefahren oder Unfälle melden. Bei ihrer Arbeit werden die Jungunternehmer vom Gründungsbüro der TUK und der Hochschule Kaiserslautern unterstützt. Ihre Technik und die „Cloud of Safety“ stellen sie auf der Hannover Messe vor.

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Vonage führt Skill-basiertes Routing und Echtzeit-Sentimentanalysen für Contact Center ein

Vonage (NYSE: VG), einer der führenden Anbieter von Cloud-Kommunikationslösungen für Unternehmen, gibt die Einführung intelligenter Kommunikationstechnologien für Skill-basiertes Routing und Echtzeit-Sentimentanalysen bekannt. Sie werden in Form von Software-Bausteinen bereitgestellt, mit denen die Unternehmen eigene Routing-Pläne und Analysen zu Agenten-/Kunden-Interaktionen für ihr Contact Center erstellen können. Die neuen Technologien wurden im Rahmen des Partnerprogramms der Nexmo API-Plattform von Vonage konzipiert. Als erste in einer Serie mehrerer Bausteine sollen sie für mehr Flexibilität, Effizienz und nachhaltige Kundenbeziehungen und bessere Geschäftsergebnisse sorgen.

Die mit der Nexmo Voice API gekoppelten Funktionen für Skill-basiertes Routing und Echtzeit-Sentimentanalysen können separat oder mit der Contact Center-Lösung von Vonage bzw. eines anderen Anbieters eingesetzt werden. Sie gestatten es Kundenservice-Mitarbeitern und Contact Center-Agenten, ihre Kunden schneller und besser zu bedienen.

„Unsere Funktionen für Skill-basiertes Routing und Echtzeit-Sentimentanalyse beruhen auf dem ganz neuen Konzept eines intelligenten Contact Centers, das die individuellen Anforderungen des jeweiligen Unternehmens widerspiegelt“, erklärt Omar Javaid, Chief Product Officer bei Vonage. „Damit setzen wir neue Maßstäbe im Contact Center-Bereich: Wir stellen nicht nur die Bausteine zur Implementierung einer intelligenten Routing-Technologie zur Verfügung – wir sorgen auch für genug Flexibilität, um zu bestimmen, wie und wo dieses Routing optimal eingesetzt wird.“

Intelligente Kommunikation, die auf kontextbezogenen Informationen beruht, ist für Contact Center mittlerweile eine zwingende Notwendigkeit. Sie stehen vor der Aufgabe, ihre Customer Experience zu verbessern und der wachsenden Nachfrage nach personalisierten, kontextbezogenen Kommunikationslösungen nachzukommen. „Digital Native“-Unternehmen und unabhängige Softwareanbieter (Independent Software Vendors = ISVs) suchen ihrerseits nach Möglichkeiten, solche Experiences selbst zu designen und in ihre eigenen Lösungen zu integrieren.

Die Skill-basierte Anrufweiterleitung ist ein Open-Source-Baustein, der Contact Centern flexible, unbegrenzte Erweiterungsmöglichkeiten bietet, die von Vonage, seinen Technologiepartnern oder der Entwickler-Community initiiert werden können. Er lässt sich problemlos um neue Funktionen erweitern, mit denen die Kundenkommunikation in Contact Centern individueller und nachhaltiger gestaltet werden kann. Da keine Lizenzgebühren anfallen, können im Vergleich zu herkömmlichen Optionen erhebliche Kosten gespart werden.

Der Vonage-Baustein zur Sentimentanalyse kann in jede beliebige Contact Center-Lösung integriert werden und ermöglicht Agenten und Supervisorn eine Echtzeitanalyse der Kundenstimmung. Contact Center-Manager haben damit die Möglichkeit, Interaktionen zwischen Kunden und Agenten besser zu überwachen und eine reibungslose Kommunikation sicherzustellen.

Mit dem Skill-basierten Routing und der Echtzeit-Sentimentanalyse stellt Vonage Anwendungen zur Entwicklung individueller, intelligenter Contact Center-Funktionen bereit, die den jeweiligen Präferenzen und Spezifikationen entsprechen. Beim Skill-basierten Routing legt der Entwickler beispielsweise fest, welche Agenten qualifiziert sind, um den Anruf eines türkischsprachigen Kunden entgegenzunehmen – oder welcher Agent am besten geeignet ist, ein schwieriges Gespräch über ausstehende Gebührenzahlungen zu führen. Mit der Nexmo Voice API kann die Skill-basierte Routing-Technologie auch Echtzeit-Sentimentanalysen via APIs nutzen. Mit diesen Analysen lässt sich die Stimmung eines Kunden einschätzen und gegebenenfalls ein Supervisor einschalten oder die Kundenanfrage deeskalieren. Das Ergebnis sind reibungslosere Abläufe, die sich positiv auf Kundenbeziehungen und Loyalität auswirken.

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