Adaptive AUTOSAR – Eine neue Art des Arbeitens

Im vorliegenden Beitrag werden einige Themen vorgestellt, die beim Umgang mit der neuen serviceorientierten Architektur (SOA) zu beachten sind. Eine auf Adaptive AUTOSAR basierende SOA ersetzt die klassische AUTOSAR-Plattform nicht 1:1. Es soll hier lediglich gezeigt werden, dass sowohl im technischen Bereich als auch hinsichtlich der Arbeitsprozesse neue Herausforderungen entstehen.

Die Softwareplattformen, die heute in der Automobilindustrie vorwiegend genutzt werden, bauen auf Firmware auf. Die Firmware ist ein binär laufender Build für Bare-Metal in einem bestimmten Mikrocontroller. Es wird ein Anforderungskatalog erstellt und als Firmware-Implementierung oder -Konfiguration realisiert. Sie wird bei der Produktion, einer regelmäßigen Wartung in einer Werkstatt oder im ungünstigsten Fall bei einem Rückruf aufgrund von enthaltenen Fehlern heruntergeladen. Das ursprüngliche Ziel besteht jedoch darin, dass der Hersteller nach dem Download niemals einen Software-Update während der Lebensdauer des Fahrzeugs vornehmen muss.

Diese Vorgabe passt nicht sehr gut zu Software. Nicht weil die Automobilindustrie schlechte Softwareingenieure hätte. Aber die Funktionen und Aufgaben, die elektronische Steuergeräte heute übernehmen müssen, sind so komplex, dass sich kontinuierliche Funktionsupdates sowie auch Softwarefehler nicht vermeiden lassen. Je komplexer ein Projekt ist, desto stärker steigt die Zahl der Fehler pro Codezeile an [Code2], d. h. die Anzahl der Fehler ist nicht nur eine lineare Funktion der Codezeilen. Es können natürlich größere Investitionen in Überprüfung und Validierung vorgenommen werden, aber dem Funktionswachstum wird oft Vorrang vor der Modul- und Integrationserprobung gegeben. Zusätzlich verlangt eine typische Überprüfung das gleiche Expertenniveau wie bei der Implementierung. Der Systemtest ist teuer und schwierig zu koordinieren. Außerdem sind die Anforderungen nicht in allen Fällen von Beginn an klar, was die Validierung des Systems erschwert.

Die neue Generation der Fahrzeugeigentümer erwartet neueste und moderne Merkmale im Auto. Die meisten dieser Funktionen stehen in Verbindung mit der Software. Smartphones sind heute weit effizienter in der Anpassung an die Benutzeranforderungen. Sie sind permanent mit dem Internet verbunden und lösen viele Aufgaben, die als normaler Bestandteil der heutigen Lebensweise betrachtet werden.

Bei Infotainment- und Telematikprojekten wurden schon früh komplexe Funktionsimplementierung und ein agiler Arbeitsprozess eingeführt. Üblicherweise handelt es sich dabei um aktualisierbare Systeme mit einem Dateisysteme unterstützenden komplexen Betriebssystem wie Linux. Leider stellen diese Projekte in vielen Fällen eine Integration zahlreicher Module dar, wodurch eine Softwareplattformintegration entsteht, die sich nur wenig oder garnicht zur Wiederverwendung eignet. Jede Generation eines Projekts ist im Grunde ein Neubeginn. Darüber hinaus sind Linux-basierte Plattformen nicht sehr gut darin, Sicherheits- und anspruchsvolle Echtzeitanforderungen zu erfüllen.

Adaptive AUTOSAR

Vor diesem Hintergrund ist Adaptive AUTOSAR ein neuer Standard, der die oben erwähnten Probleme löst und eine teilweise service-orientierte Architektur (SOA) schafft.

Classic AUTOSAR ist eine eigenständige Firmware-Plattform, während Adaptive AUTOSAR nicht versucht, in diesem Sinne vollständig zu sein, um eine komplette SOA zu bilden. Eine SOA ist eine Softwareplattform, bei der Dienstleistungen im Mittelpunkt stehen. Eine Dienstleistung wird von einem Dienstleister erbracht und von einem Dienstleistungsnutzer in Anspruch genommen. Die Verbindung zwischen einem Dienstleister und einem Dienstleistungsnutzer wird von einem Service-Broker dynamisch zur Laufzeit hergestellt. Der Dienstleistungsnutzer muss nicht unbedingt wissen, wo sich der Dienstleister befindet. Daher ist die Softwareplattform dynamisch und kann teilweise ohne Auswirkungen auf das System aktualisiert werden.

Wie oben erwähnt, beansprucht Adaptive AUTOSAR nicht, eine komplette SOA zu schaffen. Das Betriebssystem ist nur verknüpft und nicht spezifiziert [AUTOSAR OS]. Hier verbindet sich eine Adaptive AUTOSAR-Anwendung mit einem Betriebssystem, das die API-Untergruppe PSE51 des POSIX-Standards bereitstellt [POSIX]. Dies bedeutet nicht, dass das Betriebssystem nur PSE51 sein kann, sondern dass die Adaptive AUTOSAR-Anwendung nur diese API verwenden kann. Das Betriebssystem kann immer noch ein vollständiges PSE54-System sein (z. B. das PSE54-basierte Linux).

Dieses Konzept hat den Vorteil, dass alle POSIX-konformen Anwendungen und Bibliotheken modelliert werden können.

Zudem können sie auf einer beliebigen AUTOSAR-Softwareplattform wiederverwendet und eingesetzt werden. In anderen Worten, AUTOSAR versucht nicht, POSIX neu zu definieren. Nur zur Klärung sei daran erinnert, dass POSIX eine Standardschnittstelle für eine Programmieroberfläche ist. Es ist weder eine implementierte Anwendung noch ein Betriebssystem (Bild 1).

Es gibt eine Nachfrage nach alter zuverlässiger Software, die schon lange angeboten wird, da befürchtet wird, dass eine neue Software immer Fehler enthält. Warum nicht also einfach den alten Code verwenden und einige kleinere Erweiterungen vornehmen? Die heute in der Software verlangten Funktionen entwickeln sich sehr stark weiter. Es ist sehr schwer, eine gute Architektur zu schaffen, die es ermöglicht, alle Arten von künftigen Merkmalen hinzuzufügen, die nicht von Anfang an bekannt sind. Ein Refactoring der Software ist von Zeit zu Zeit erforderlich, um die Software effizient pflegen und überprüfen zu können. In vielen Fällen wird so in Bezug auf das klassische AUTOSAR argumentiert. Der Vorzug von Adaptive AUTOSAR liegt darin, dass POSIX-konforme Software wiederverwendet werden kann, nach der Philosophie „Einmal schreiben, überall anpassen“. Es besteht kein Zwang, etwas umzuschreiben und können von bestehender offener Software profitieren, oder ein Software-Unternehmen kann Anwendungen für unterschiedliche Kunden wiederverwenden.

Die Entscheidung für eine service-orientierte Architektur (unter Verwendung von Adaptive AUTOSAR) beseitigt nicht alle Hindernisse auf dem Weg. Der Umstieg von einem firmwarebasierten Ansatz (d. h. Classic AUTOSAR) auf SOA bedeutet, dass man vor neuen Herausforderungen steht, die bisher nicht bekannt waren oder in erster Linie manuell gelöst wurden. Einige davon werden hier behandelt.

Eine aktualisierbare SOA impliziert, dass sich der Arbeitsprozess der Projekte verändern muss. Das klassische Wasserfallmodell, bei dem ein Lieferant eine Anforderungsliste erhält und diese umsetzt und testet, funktioniert dann nicht mehr wirklich. Stattdessen ist eine agile Arbeitsweise auf der Grundlage eines Continuous Integration (CI)-Konzepts erforderlich (Bild 2), nämlich eine CI, die kontinuierlich neue Software überprüft und freigibt. Zusätzlich verbinden sich der OEM und Lieferanten mit der CI, und die Lieferanten haben eine eigene CI für ihre Anwendungen oder Softwareplattformen. Um einem solchen CI-Ökosystem gerecht zu werden, müssen die CIs von OEM und Lieferanten automatisch interagieren. CIs, die automatisch Versionen für die CI anderer Unternehmen (OEMs) erstellen, sind für IT- und Rechtsabteilungen eine schwer zu knackende Nuss. Man muss die Eigentumsstruktur verstehen und wissen, wie sich solche Interaktionen sicher durchführen lassen.

Wiederverwendbarkeit

Ein weiteres wichtiges Thema ist es, eine Softwareplattform für verschiedene Projekte wiederverwendbar zu machen, ohne jedes Mal von Null zu beginnen. Hier erweist sich der Adaptive AUTOSAR-Standard als sehr hilfreich. Einerseits gibt es genau umrissene AUTOSAR-Basisdienste wie Diagnostic Manager für spezifische im Fahrzeug erforderliche Funktionen und andererseits eine klare Methodik und ein Austauschformat zur Verwendung durch OEMs und Lieferanten im Arbeitsprozess. Die Existenz eines solchen Standards ermöglicht die Entwicklung und Wiederverwendung von Anwendungen für unterschiedliche Projekte und Kunden.

Der Vorteil eines Firmware-Konzepts besteht darin, dass Updates einmalige Vorgänge sind. Bei einem aktualisierbaren System werden hingegen räumlich und zeitlich unterschiedliche Teil-Updates vorgenommen. Das Basis-Image wird implementiert, und verschiedene Organisationen (und Unternehmen) führen zu unterschiedlichen Zeiten Updates am System durch. Dies stellt hohe Anforderungen an die Bereitstellung von Offline-Tools. Das Update muss vor der Implementierung auf Kompatibilität überprüft werden. Das Update ist so zu verifizieren, dass es zu keinerlei Ausfällen im Fahrzeug führen wird. Auch müssen Updates orchestriert werden, wenn z. B. zwei elektronische Steuereinheiten aktualisiert werden müssen und eine ausfällt, muss die Software in beiden ECUs auf die Vorgängerversion zurückgesetzt werden.

Service-orientierte Architektur

Der POSIX-Standard definiert verschiedene Merkmale, wobei die Feature-Ebene von den PES51-54-Profilen gesteuert wird. In jedem Profil sind die meisten Merkmale optional [POSIX]. Im klassischen AUTOSAR ist der Funktionsinhalt klar umrissen und wird meist von den Skalierbarkeitsklassen gesteuert. Zwei verschiedene POSIX-Betriebssysteme können sich in ihrem Funktionsinhalt sehr stark unterscheiden. Es ist wichtig, die benötigten Merkmale eines POSIX-Betriebssystems in einer frühen Projektphase festzulegen und zusätzlich sicherzustellen, dass das gewählte POSIX-Betriebssystem mit weiteren Merkmalen erweiterbar ist, wenn das Projektwachstum dies erfordert.

SOA wird oft mit dynamischem Verhalten in Verbindung gebracht. Aber um die Software der nächsten Generation in Fahrzeugen steuern und verwalten zu können, muss der Arbeitsprozess stringent und automatisiert sein. Außerdem muss die Software im Fahrzeug gesteuert werden, um Verifizierung und Sicherheit zu erreichen. Lieferanten und OEMs für Fahrzeuge werden enger zusammenarbeiten und dabei automatisierte kontinuierliche Integrationssysteme nutzen. Die statische Prüfung ist durch eine dynamische Prüfung im Fahrzeug zu erweitern (z. B. durch Hinzufügen von Metadaten). Unterschiedliche Lieferanten im Ökosystem der Softwareplattform müssen effizient zusammenarbeiten. Dazu ist ein vertragsbasiertes Entwicklungskonzept vonnöten.

Dies sind einige Themen, die beim Umgang mit dem neuen SOA-Modell zu beachten sind. Eine auf Adaptive AUTOSAR basierende SOA ersetzt die klassische AUTOSAR-Plattform nicht 1:1. Es sollte hier nur gezeigt werden, dass es sowohl im technischen Bereich als auch hinsichtlich der Arbeitsprozesse neue Herausforderungen zu bestehen gibt. Der Vorteil des Konzepts von Adaptive AUTOSAR ist die Angleichung an einen bestehenden Standard wie POSIX. Daher ist es möglich, Software und Erfahrungen aus verschiedenen Projekten (auch aus anderen Bereichen als der Automobiltechnik) wiederzuverwenden.

 

 

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Bereitet Gold eine Trendumkehr vor?

Aktuell kann der Goldpreis nicht von der schlechten Stimmung an der Börse, die als Reaktion auf die eskalierenden Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und ihren größten Handelspartnern entstand, profitieren. Im Gegenteil, Gold gab die letzten Tage weiter nach. Ein Analyst allerdings erwartet, dass dies nur das Vorspiel einer Trendumkehr ist und der Goldpreis wieder deutlich zulegen könnte.

So erklärte Metal Bulletin-Analyst Boris Mikanikrezai auf Seeking Alpha am gestrigen Dienstag, dass aktuell ein kurzfristiger Boden im Gold sehr wahrscheinlich erscheine – vor allem auf Grund etwas besserer makroökonomischer Entwicklungen.

Lesen Sie hier den vollständigen Bericht:

Bereitet Gold eine Trendumkehr vor?

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UNGERER unterzeichnet neuen Vertrag mit Jiangsu Yongjin, einem führenden chinesischen Unternehmen in der Präzisionsbearbeitung von Edelstahlband

Am 24. April 2018 hat die Jiangsu Yongjin Metal Technology Co. Ltd. mit Sitz im chinesischen Nantong das Unternehmen UNGERER Technology GmbH damit beauftragt, eine hochleistungsfähige Streck-Biege-Richtanlage für die Präzisionsbearbeitung von Edelstahl zu liefern.

Die Jiangsu Yongjin Metal Technology Co., Ltd. ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Zhejiang Yongjin Metal. Technology Co. Ltd. Dieses Unternehmen hat seinen Sitz in der Stadt Nantong in der chinesischen Provinz Jiangsu und produziert hauptsächlich Edelstahlbleche der Sorten AISI 200, 300 und 400 mit einer maximalen Bandbreite von 1.280 mm und einem Dickenbereich von 0,1 mm bis 1,5 mm. Aller Voraussicht nach wird die Jahreskapazität bald 1.250.000 Tonnen erreichen.

Vor Auslieferung der neuen Streck-Biege-Richtanlage zum Kunden, wird diese bei UNGERER in Pforzheim komplett vormontiert und getestet.

Die kompletten Automatisierungskomponenten inkl. Kabeln werden in einem E-Container installiert und verdrahtet. Dadurch wird die Installation der Anlage vor Ort, die für den September 2019 angesetzt ist, deutlich verkürzt.

Die durchdachte Konstruktion der UNGERER-Anlage wird zu deutlichen Leistungssteigerungen in der Produktion führen. So wird erwartet, dass sich die Investition in kürzester Zeit amortisiert und somit die neue Streck-Biege-Richtanlange zum Erfolg des Unternehmens bei der Jiangsu Yongjin Metal Technology Co., Ltd. beitragen wird.

Als Teil der REDEX-Gruppe ist die UNGERER Technology GmbH auf die Metallbandveredelung spezialisiert. Im Laufe ihrer 120-jährigen Unternehmensgeschichte hat UNGERER Technology GmbH sich auf diesem Gebiet tiefgehende Fachkenntnisse erarbeitet, umfangreiche Erfahrungen gesammelt und stets die neuesten Technologien zum Einsatz hervorgebracht.

Zu den besonderen Technologien von UNGERER und der REDEX-Gruppe gehören unter anderem ein innovatives automatisches Bandeinführsystem, ein Unplanheits-Messystem (UMS PRO) und hochmoderne und leistungsstarke Automatisierungssysteme von Siemens.

 

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Medizin und 3D-Druck – schon heute ein unzertrennliches Paar

Medizin und 3D-Druck haben sich zu einem unzertrennlichen Paar verbunden. Nach einer Umfrage des Digitalverbandes BITKOM und des Ärzteverbandes Hartmannbund geht heute fast jeder zweite Arzt in Deutschland (47 Prozent) davon aus, dass im Jahr 2030 Implantate und Prothesen mittels Additive Manufacturing (AM) hergestellt werden. Die wachsende Bedeutung additiv gefertigter medizinischer Produkte widerspiegelt auch das diesjährige Kongressprogramm der Rapid.Tech + FabCon 3.D in der Messe Erfurt. „In den Veranstaltungen der Vorjahre wurden die Entwicklungen in den Bereichen Medizin-, Zahn- und Orthopädietechnik meist inhaltlich und zeitlich getrennt beleuchtet. In diesem Jahr vereinen wir die Themen erstmals zu einem zweitägigen Forum, das am 6. und 7. Juni stattfindet und bei welchem namhafte Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden Stand und Perspektiven des 3D-Drucks in der Medizintechnik vorstellen“, erklärt Michael Kynast, Geschäftsführer der Messe Erfurt GmbH.

„Für additiv gefertigte chirurgische und medizinische Produkte sind schon viele Anwendungsfälle erschlossen. In dem Forum wollen wir aufzeigen, welche Leistungen sich bewähren und welche Aufgaben jetzt auf der Tagesordnung stehen. Ein Schwerpunkt ist, mit additiver Fertigung noch schneller und produktiver zu werden. Der 3D-Druck passt sehr gut für personalisierte Lösungen, beispielsweise bei Knochenersatz. Mit ihm sind jedoch genauso Serien möglich, so zum Beispiel im Dentalbereich. Ebenso geht es darum, neben schon sehr ausgereiften technischen Lösungen jetzt rechtliche Aspekte in der digitalen Fertigungskette auf eine gesicherte Basis zu stellen“, erläutert Ralf Schumacher, Leiter Digital Surgical Solutions beim schweizerischen Unternehmen Medartis AG und verantwortlich für die inhaltliche Gestaltung des Forums Medizin-, Zahn- und Orthopädietechnik.

Mehrere Referate befassen sich mit rechtlich bzw. gesellschaftlich relevanten Gesichtspunkten des AM. Zusätzlich zu den generell veränderten Liefer- und Leistungsbeziehungen in der additiven Fertigung haben im medizinischen Bereich der Schutz und sichere Umgang mit sensiblen Patientendaten Priorität. Zu klären ist ebenso die Haftung der einzelnen Beteiligten wie Ärzte, CAD-Designer, Druck-Dienstleister und Materiallieferanten. Hinzu kommen spezifische Fragen des Medizinrechts, wie die Mitte 2017 vom Europäischen Parlament verabschiedete neue Medizinprodukteverordnung.

Chancen für eine hochwertige prothetische Versorgung bietet der 3D-Druck im Bereich der Zahntechnik. Welche Szenarien hier im Spannungsfeld zwischen kleinteiliger Laborlandschaft, zunehmenden Fachkräftesorgen, neuen betriebswirtschaftlichen Grundlagen, aber auch verstärkten chair-side-Anwendungen direkt beim Zahnmediziner möglich sind, wird ebenfalls diskutiert.

Verbesserte Verfahren und Fertigungsprozesse sowie die Nutzung weiterentwickelter Materialien für noch stabilere, individuell angepasste orthopädische und chirurgische Implantate sowie biokompatible Hochgeschwindigkeits-Drucklösungen in der Zahnmedizin sind weitere Schwerpunkte der zweitägigen Veranstaltung.

Das Forum Medizin-, Zahn- und Orthopädietechnik ist Teil der Internationalen Messe und Konferenz für additive Technologien Rapid.Tech + FabCon 3.D vom 5. bis 7. Juni 2018 in der Messe Erfurt. Die Veranstaltung feiert in diesem Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum. Sie findet seit 2004 in Erfurt statt und ist damit einer der internationalen Vorreiter für die 3D-Druck Technologien. Zum umfangreichen und in dieser Form einmaligen Programm der Kongressmesse gehören die Anwendertagung und das Forum AM Science, die jeweils am 6. und 7. Juni durchgeführt werden. Erstmals im Programm ist das Forum Recht am 5. Juni. An diesem Tag finden außerdem die Foren Additive Lohnfertigung, Automobilindustrie, Konstruktion sowie Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau statt. Am 6. Juni laden die Foren 3D gedruckte Elektronik & Funktionalität sowie 3D Metal Printing und am 7. Juni das Forum Luftfahrt ein und runden das hochkarätige Kongressprogramm der drei Messetage ab.

Die 3D-Druck Community trifft sich erneut an allen drei  Tagen zur 3D Printing Conference. Neben Trendthemen und technischen Innovationen präsentieren die Referenten auch Einblicke hinter die Kulissen ihrer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit sowie von ausgerichteten Wettbewerben. Die Themenauswahl erstreckt sich von der Start-Up Finanzierung über Digital Fabrication bis hin zu Bildungsthemen. Beim Start-Up-Award werden wieder die innovativsten Gründer und bei der 3D Pioneers Challenge die besten Designideen gesucht.

Mehr als 200 Aussteller werden in der ausgebuchten Messe die neuesten Entwicklungen, Produkte und Leistungen rund um das Additive Manufacturing vorstellen.

2017 kamen 4.800 (2016: 4.500) Fachbesucher und Kongressgäste sowie 207 Aussteller (2016: 176) aus 13 Ländern zur Rapid.Tech + FabCon 3.D nach Erfurt.

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Erstmals eigenständige Plattform für rechtliche Aspekte der additiven Fertigung

Je weiter die additive Fertigung Einzug in die industrielle Praxis hält, umso mehr gewinnen rechtliche Aspekte in der digitalen Prozesskette an Bedeutung. „Wir wissen, dass es auf diesem Gebiet einen großen Informationsbedarf gibt und haben deshalb entschieden, für das Thema Recht ein eigenständiges Forum zur Rapid.Tech + FabCon 3.D. zu etablieren. Premiere hat das neue Format am 5. Juni 2018“, berichtet Michael Kynast, Geschäftsführer der Messe Erfurt GmbH.

Für die inhaltliche Gestaltung des Forums konnte die Messe mit Marco Müller-ter Jung einen ausgewiesenen Fachmann gewinnen. Der Partner und Fachanwalt für IT-Recht in der internationalen Wirtschaftskanzlei DWF engagiert sich in Rechtsfragen bei der Entwicklung innovativer Technologien, so  u. a. als stellvertretender Vorsitzender des VDI-Fachausschusses „Rechtliche Aspekte der additiven Fertigung“. „In diesem Gremium gehen wir gemeinsam mit Ingenieuren und Technikern in die Tiefenanalyse, um juristisch relevante Sachverhalte in der komplexen Prozesskette zu identifizieren. Wichtig ist, für das Thema zu sensibilisieren, denn im oft hektischen Arbeitsalltag fallen rechtliche Aspekte meist hinunter. So sollten Fragen von Schutz und Absicherung nicht erst beim fertigen Produkt eine Rolle spielen, sondern schon am Beginn des Prozesses, auf der Ebene der Druckdaten“, betont Marco Müller-ter Jung.

In den Vorträgen stehen deshalb rechtliche Aspekte, die aus der Digitalisierung der Produktion resultieren, im Mittelpunkt. Wem gehören Konstruktionsdaten? Wie wird sichergestellt, dass notwendige Datenwandlungs- und -übertragungsprozesse sicher erfolgen und nicht zu Veränderungen am zu druckenden Produkt führen? Wer haftet, wenn es zu Fehlern kommt? Auf diese Fragen sollen im Forum Antworten gefunden und diskutiert werden. Normen und Qualitätssicherung, die Versicherbarkeit von Risiken in der additiven Fertigung sowie gewerbliche und geistige Schutzrechte versus Ersatzteilfreiheit lauten weitere Themenkomplexe, die zur Diskussion stehen. Dazu sprechen u. a. Rechtsanwälte, technische Sachverständige, Technologieanbieter, Versicherungsexperten sowie Wissenschaftler.

Das Forum Recht ist Teil der Internationalen Messe und Konferenz für additive Technologien Rapid.Tech + FabCon 3.D vom 5. bis 7. Juni 2018 in der Messe Erfurt. Die Veranstaltung feiert in diesem Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum. Sie findet seit 2004 in Erfurt statt und ist damit einer der internationalen Vorreiter für die 3D-Druck Technologien. Zum umfangreichen und in dieser Form einmaligen Programm der Kongressmesse gehören die Anwendertagung und das Forum AM Science, die jeweils am 6. und 7. Juni durchgeführt werden. Neu auf der Agenda steht an beiden Tagen das Forum Medizin-, Zahn- und Orthopädietechnik. Am 5. Juni finden die Foren Additive Lohnfertigung, Konstruktion, Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau sowie Automobilindustrie statt. Am 6. Juni laden das Forum 3D gedruckte Elektronik & Funktionalität sowie 3D Metal Printing und am 7. Juni das Forum Luftfahrt ein und runden das hochkarätige Kongressprogramm der drei Messetage ab.

Die 3D-Druck Community trifft sich erneut an allen drei  Tagen zur 3D Printing Conference. Neben Trendthemen und technischen Innovationen präsentieren die Referenten auch Einblicke hinter die Kulissen ihrer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit sowie von ausgerichteten Wettbewerben. Die Themenauswahl erstreckt sich von der Start-Up Finanzierung über Digital Fabrication bis hin zu Bildungsthemen. Beim Start-Up-Award werden wieder die innovativsten Gründer und bei der 3D Pioneers Challenge die besten Designideen gesucht.

Mehr als 200 Aussteller werden in der ausgebuchten Messe die neuesten Entwicklungen, Produkte und Leistungen rund um das Additive Manufacturing vorstellen.

2017 kamen 4.800 (2016: 4.500) Fachbesucher und Kongressgäste sowie 207 Aussteller (2016: 176) aus 13 Ländern zur Rapid.Tech + FabCon 3.D nach Erfurt.

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Die additiven Stärken ausspielen

Additive Manufacturing forciert den Paradigmenwechsel von einem fertigungsgerechten Design hin zu einer designgerechten Fertigung. Um die Potenziale des industriellen 3D-Drucks hierbei optimal auszureizen, ist ein Umdenken im Produktentwicklungsprozess notwendig. „Die additive Fertigung spielt ihre Stärken aus, wenn sich Konstrukteure deren gestalterischer Freiheiten und Vorteile bewusst sind und Bauteile sowie ihre Aufgaben im Gesamtsystem unter diesem Aspekt neu denken. Auf diesem Weg können beispielsweise ganz neue Lösungen für eine hohe Funktionsintegration in Produkten geschaffen werden. Dafür ist jedoch ein verändertes methodisches Vorgehen im Konstruktionsprozess bei gleichzeitiger Beachtung herstellungstechnischer Aspekte notwendig“, betont Prof. Dr.-Ing. Detmar Zimmer, Inhaber des Lehrstuhls für Konstruktions- und Antriebstechnik an der Universität Paderborn und verantwortlich für die inhaltliche Gestaltung des Forums Konstruktion am 5. Juni 2018 zur Rapid.Tech + FabCon 3.D in Erfurt.

Die Anpassung der Konstruktionsmethodik an die Möglichkeiten der additiven Verfahren bildet einen thematischen Schwerpunkt in den Vorträgen des Forums. Aufgezeigt wird das Vorgehen u. a. für die Technologie des Laserstrahlschmelzens. Ebenso steht die Bündelung des in jüngster Vergangenheit rasant gewachsenen Wissens aus der Anwendung additiver Technologien auf der Agenda. „Es geht darum, die gewonnenen Erkenntnisse in allgemein handhabbare Konstruktionsrichtlinien für die verschiedenen Verfahren umzusetzen, dabei die vor- und nachgelagerten Prozesse stärker mit einzubeziehen und somit den Einsatz des industriellen 3D-Drucks noch mehr in die Breite zu bringen. Mit den Vorträgen unseres Forums konnten wir bereits in der Vergangenheit maßgeblich dazu beitragen, Erfahrungen und Wissen in Handlungsempfehlungen umzusetzen. Das soll auch in diesem Jahr so sein“, erläutert Prof. Zimmer einen weiteren Schwerpunkt des Forums. Zur besonderen Qualität des Forums trägt nicht zuletzt der Prozess des Double-Blind-Reviews bei der Vortragsauswahl bei. Gutachter bewerten die eingereichten Arbeiten einzig aufgrund ihres fachlichen Wertes, ohne zu wissen, wer der Einreicher ist.

Ein drittes Themenfeld ist auch in diesem Jahr die Topologieoptimierung. Sie gilt als wesentliche Methode, um Konstruktionskonzepte für die additive Fertigung zu generieren. In mehreren Vorträgen werden Vorgehensweisen bei der Bauteilauslegung dargestellt. Diese eröffnen neue Möglichkeiten, um Produkte leichter zu machen, neue Funktionen zu integrieren sowie medienführende Systeme zu optimieren.

Das Forum Konstruktion ist Teil der Internationalen Messe und Konferenz für additive Technologien Rapid.Tech + FabCon 3.D vom 5. bis 7. Juni 2018 in der Messe Erfurt. Die Veranstaltung feiert in diesem Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum. Sie findet seit 2004 in Erfurt statt und ist damit einer der internationalen Vorreiter für die 3D-Technologien. Zum umfangreichen und in dieser Form einmaligen Programm der Kongressmesse gehören die Anwendertagung und das Forum AM Science (beide jeweils am 6./7. Juni). Neu auf der Agenda steht an beiden Tagen das Forum Medizin-, Zahn- und Orthopädietechnik. Ebenfalls erstmals im Programm ist das Forum Recht am 5. Juni. An diesem Tag finden außerdem die Foren Additive Lohnfertigung, Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbau sowie Automobilindustrie statt. Am 6. Juni laden die Foren 3D gedruckte Elektronik & Funktionalität sowie 3D Metal Printing und am 7. Juni das Forum Luftfahrt ein und runden das hochkarätige Kongressprogramm der drei Messetage ab.

Die 3D Druck Community trifft sich erneut an allen drei  Tagen zur 3D Printing Conference. Neben Trendthemen und technischen Innovationen präsentieren die Referenten auch Einblicke hinter die Kulissen ihrer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit sowie von ausgerichteten Wettbewerben. Die Themenauswahl erstreckt sich von der Start-Up Finanzierung über Digital Fabrication bis hin zu Bildungsthemen. Beim Start-Up-Award werden wieder die innovativsten Gründer und bei der 3D Pioneers Challenge die besten Designideen gesucht.

Mehr als 200 Aussteller werden in der ausgebuchten Messe die neuesten Entwicklungen, Produkte und Leistungen rund um Additive Manufacturing vorstellen.

2017 kamen 4.800 (2016: 4.500) Fachbesucher und Kongressgäste sowie 207 Aussteller (2016: 176) aus 13 Ländern zur Rapid.Tech + FabCon 3.D nach Erfurt.

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Längerfristig gute Aussichten für Nickel

Steigende Einfuhren nach China, ein knapperes Angebot und Interesse von Fondsseite dürften den Nickelpreis auch in den nächsten Jahren stützen, berichtet Reuters. Der Preis für das vor allem bei der Herstellung von Edelstahl verwendete Metall hatte kürzlich den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren erreicht.

So kostete eine Tonne Nickel an der London Metal Exchange (LME) am Montag zwischenzeitlich 14.040 USD. Das sei der höchste Wert seit Mai 2015 und ein Anstieg von mehr als 55% seit Juni 2017, hieß es weiter.

Die Analysten von Wood Mackenzie beispielsweise sagen für 2018 ein Angebotsdefizit von 80.000 – 90.000 Tonnen vorher, nachdem schon im vergangenen Jahr ein ähnlich hohes Defizit herrschte. Vor allem in China dürfte Nickel knapp sein, erklärten die Experten weiter. Die Volksrepublik ist für rund die Hälfte der globalen Nachfrage, die für dieses Jahr auf rund 2,1 Mio. Tonnen geschätzt wird, verantwortlich. In China haben Schließungen auf Grund von Umweltschutzmaßnahmen die Kapazitäten dezimiert.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel:

Längerfristig gute Aussichten für Nickel

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High Laser Power for Robust Part Marking – FOBA Introduces a 100-Watt Fiber Laser

The new 100-Watt fiber laser FOBA Y.1000 operates up to 40 percent faster than common 50-Watt lasers and allows for marking substrates that are usually difficult to mark with other models. It applies robust marks on heavy wear products to ensure abrasion-proof legibility. Its compact design permits a smooth integration into existing production lines. Outlining its main benefits, FOBA’s new Y.1000 stands for a powerful high-performance, fast and precise part marking process.

The 100-Watt fiber laser is perfectly suited for marking and engraving automobile and aerospace components, because engraved marks are robust and ensure long-term legibility throughout the entire product life cycle. This applies to high-wear products like engine components, ball bearings, break systems or extruded products and cables. Best mark contrast and resistance qualities ensure reliable part traceability and protection against product forgery.

To meet different speed and contrast specifications for customized applications, four focal widths are available, allowing for adjustments to marking field dimensions as well as marking speeds.

Even for on-the-fly-marking (marking on moving products in continuous processing lines), it is possible to obtain marking field dimensions of up to 498 x 367 millimeters, thus enabling highly efficient marking with maximum throughput. The available large marking field also allows for the fast and effortless marking on large-sized components or for applying multiple marks on one product. All created marks are of a consistently high quality and accuracy. A unique, variable scan head tuning is available in two modes – for high-quality or high-speed purposes – and enables sharp marking results at line speeds of up to 600 meters/minute.

The laser beam can be positioned in two angles, either 90 degrees top down or zero degrees straight forward, which is an advantageous integration simplifying feature. Another integration benefit is the system’s compatibility with various interfaces like Ethernet and RS-323 or, from quarter 2/2018, also Profibus, Profinet and TCP/IP (with software version MarkUS 2.12). This makes it easy to set up software configuration for the integration into production lines.

The air-cooled system requires hardly any laser source maintenance, in contrast to the extended maintenance requirements of water-cooled systems. Furthermore, the laser source’s lifespan is significantly longer, compared to other high-power Nd:YAG-lasers with lamps or diodes, which need to be exchanged regularly. Downtimes due to laser source exchange are consequently as good as gone.

FOBA’s product manager Markus Vetter summarizes the benefits of the new Y.1000: “Our fiber laser marking technology enables maximum production efficiency and speed, while providing highest reliability and best-in-class marking quality. This system, which has been developed in close cooperation with our international customers, complies with demanding industrial standards.”

Alltec GmbH | FOBA Laser Marking + Engraving
www.fobalaser.com

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