Aus dem Microsoft Partner Magazin

Für Microsoft Partner ist es ein oft erklärtes Ziel, möglichst viele Kunden in die Cloud zu führen. Ein teurer Prozess, der durch den Verkauf der ausgedienten Lizenzen gegenfinanziert werden kann. Im aktuellen Microsoft Partner Magazin erklärt Software-Händler VENDOSOFT – selbst Silver Partner – wie es geht.

UNGENUTZTE SOFTWARE IST BARES GELD WERT
In nahezu jedem Unternehmen, das auf Microsoft Office 365 umrüstet, werden gebrauchte Softwarelizenzen frei. Was die Unternehmen oft nicht wissen, und beratende Systemhäuser meist unbeachtet lassen: Gebrauchte Office-Anwendungen, Exchange-, SQL- und Windows-Server sowie deren CALs stellen hohe Vermögenswerte dar, die veräußert werden können.

Ein guter Grund für die VENDOSOFT GmbH, im eben erschienenen Microsoft Partner Magazin (Winter/2018) den „Cloudkostenzuschuss“ vorzustellen. Dieser beschreibt den Erlös aus obsolet werdenden On-Premise-Lizenzen, mit dem bis zu 40 Prozent der Initialkosten für Office 365 finanziert werden können.

KUNDEN UND PARTNER PROFITIEREN VON GEBRAUCHTER SOFTWARE
Hinter dem Cloudkostenzuschuss steht ein einfacher Deal: Strebt ein Unternehmen Cloud-Lösungen und neueste Software-Versionen an, wird es von seinem betreuenden Microsoft Partner über die Refinanzierung durch den Verkauf der Altbestände informiert. VENDOSOFT übernimmt die On-Premises-Lizenzen und handelt sie am Markt für gebrauchte Software. „Davon profitieren alle Parteien“, erklärt Geschäftsführer Björn Orth. „Unternehmen erhöhen ihre IT-Budgets, der Microsoft Partner erhält eine Provision und unsere Kunden freuen sich, die Vorgängerversion der neuesten Software günstig gebraucht kaufen zu können

KEIN RISIKO BEIM SOFTWAREVERKAUF
Als zertifizierter Silver Microsoft Partner übernimmt VENDOSOFT die gesamte Verkaufsabwicklung. Dazu zählt die Beratung durch Microsoft Licensing Professionals sowie eine eingehende Prüfung der Ware. Unabhängige Wirtschaftsprüfer stellen für VENDOSOFT die Korrektheit der Lieferkette fest – ein bewährtes Prozedere, das am Ende des Verkaufsprozesses allen Beteiligten die rechtskonforme Rechteübertragung der Altlizenzen garantiert.

Informationen zum Cloudkostenzuschuss finden Microsoft Partner und Systemhäuser unter: www.vendosoft.de/cloudkostenzuschuss und im aktuellen Microsoft Partner Magazin.

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Make-Magazin: KI-Komponenten für Maker

Um künstliche Intelligenz in eigenen Projekten zu nutzen, muss man nicht selbst Algorithmen programmieren. Mit Bausätzen, Maker-Projekten, fertigen Produkten und Online-Diensten gelingt der Einstieg ganz ohne Mathematik- oder Informatik­studium, schreibt das aktuelle Make-Magazin 6/18.

Deep Learning als Teil der KI ist für Endanwender in vielen Facetten bereits nutzbar, und das sogar teils kostenlos. So bietet Google Bausätze, die Sprache und Bilder erkennen. Die Pappbausätze Voice Kit und Vison Kit bringen enorme Rechenleistung mit und können zusammen mit dem Raspberry Pi aufs Wort hören und antworten sowie verschiedene Objekte in Bildern erkennen. Während das Voice Kit bereits für unter 30 Euro zu haben ist, kostet das Vision Kit rund 100 Dollar.

Wer nicht alles selber zusammenstecken, Bilder laden und programmieren will, der greift auf fertige Lösungen wie die JeVois-Kamera zurück. Nicht größer als eine Streichholz­schachtel enthält sie eine ARM-CPU mit vier Kernen, einen Lüfter und eine Kamera. Sie nimmt Bilder auf, analysiert sie je nach gestellter Aufgabe, schreibt die Lösung in das Bild hinein und reicht es an den USB-Port weiter.

„Darüber hinaus stellen Cloud-Dienste von Amazon, Google und Microsoft Schnittstellen zur Verfügung, über die man bereits fertige Modelle für verschiedene Zwecke mit eigenen Daten füttern kann“, erklärt Daniel Bachfeld, Chefredakteur vom Make-Magazin.

„Je nachdem, wie man sich dem Thema nähern will und wie viel Vorbildung man mitbringt, kann man in wenigen Stunden erste Erfolge bei eigenen KI-Vorhaben aufweisen“, ermutigt Bachfeld. „Ein schönes Projekt ist der Lego-Mindstorms-EV3-Roboter, den man mit sieben Gesten steuern kann. Im Heft zeigen wir, wie wir die Gestenerkennung mit einem neuronalen Netz realisieren, sie auf dem PC trainieren und schließlich in den Roboter einbauen."

Bauvorschläge für Modell-Raketen und spannende Arduino-Projekte sind weitere Themen in der aktuellen Make-Ausgabe. Im Smart-Home-Projekt wird aus einem Raspberry Pi und billigen Funksteckdosen eine Zentrale für Licht, TV & Co.

Das Magazin ist ab sofort für 10,90 Euro im Zeitschriftenhandel und im heise shop erhältlich.
Redaktionen erhalten Artikel auf Anfrage kostenfrei.

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Ready to Go: KUMAVISION project365

Mit project365 stellt KUMAVISION eine der weltweit ersten ERP-Branchenlösungen für die Cloud-Plattform Microsoft Dynamics 365 Business Central vor. Die Branchenlösung project365 erweitert den Funktionsumfang der neutralen Basis Dynamics 365 Business Central um zahlreiche branchenspezifische Funktionen und Workflows für Projektdienstleister.

Eine Plattform für alles

Microsoft Dynamics 365 Business Central ist die Cloud-Version der bekannten und bewährten ERP-Business-Software Microsoft Dynamics NAV. Das Herzstück bildet die wegweisende Plattform Dynamics 365. „Die ‚Unified Platform‘ von Microsoft eröffnet ganz neue Möglichkeiten für Unternehmen“, erklärt KUMAVISION-Vorstand Markus Birk. „Sie sorgt für ein nahtloses Zusammenspiel von Dynamics365 mit Office 365, Power BI sowie weiteren Applikationen und etabliert durchgängige Prozesse, Workflows und Auswertungen.“ Zudem werden alle Daten in einem allgemeinen Datenmodell vereint und der Datenaustausch erfolgt ganz ohne Schnittstellen. Ein weiterer Vorteil: Mit der Basis Dynamics 365 profitieren Kunden von automatischen Updates, die im Hintergrund durchgeführt werden, und sind so jederzeit auf dem neuesten technologischen Stand. Hinzu kommen die klassischen Vorzüge einer Cloud-Lösung wie einfache Skalierbarkeit, maximale Verfügbarkeit, grenzenlose Mobilität sowie eine nachhaltige Entlastung der unternehmenseigenen IT-Abteilung.

Ready to Go: Branchenlösungen aus der Cloud

Wie sein Vorgänger Microsoft Dynamics NAV ist Dynamics 365 Business Central branchenneutral aufgebaut. Um das bewährte Konzept der Branchenlösungen auch auf Basis von Dynamics 365 Business Central anbieten zu können, hat Microsoft das Programm „Ready to Go“ gestartet. Als einer von fünf Microsoft-Partnern weltweit wurde KUMAVISION von Microsoft für dieses Programm ausgewählt und bietet mit project365 nun eine der ersten Branchenlösungen auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central an. „Wir freuen uns, die weltweit erste ERP-Branchensoftware für Projektdienstleister auf der neuen Plattform entwickelt zu haben. Die Tatsache, dass Microsoft uns ausgewählt hat, spricht für die Branchenkompetenz und das
Know-how unserer Mitarbeiter“, so Birk.

Maßgeschneiderte Software für Projektdienstleister
Die Lösung project365 deckt die Aufgaben von Ingenieurbüros, Softwarehäusern, Beratungsunternehmen, Industriedienstleistern und Anlagenplanern ab. Zahlreiche branchenspezifische Best-Practice-Prozesse im Standard sorgen dabei für einen schnellen Start, denn zusätzliche Anpassungen sind in der Regel nicht erforderlich. Neben der D-A-CH-Region ist die Branchensoftware in Kürze auch in Italien verfügbar. Dort übernimmt EOS Solutions den Vertrieb und die Implementierung. Der Partner von KUMAVISION vertreibt bereits seit vielen Jahren erfolgreich ERP-Branchensoftware in diesem Markt und ist mit den Anforderungen und Bedürfnissen italienischer Unternehmen vertraut.

Smart Start

Um die Einführungsphase für Kunden so einfach und komfortabel wie möglich zu gestalten, bietet KUMAVISION verschiedene Consulting Services an. Von der Vorstellung der Branchenlösung über konkrete Einsatzszenarien im Unternehmen bis hin zu Beratungsleistungen während und nach der Einführung decken diese alle Phasen der Implementierung ab.

Umfassende Branchenkompetenz

In die Branchenlösung project365 ist die umfassende Erfahrung von KUMAVISION aus über 1.600 realisierten ERP-Projekten ebenso eingeflossen wie das tiefgreifende Wissen der KUMAVISION-Branchenexperten. Sie kennen die Prozesse und Abläufe in den Unternehmen aus eigener Erfahrung und wissen somit genau, welche Aufgaben die Software in der Praxis täglich meistern muss. „Diese spezifischen Anforderungen kann eine branchenneutrale ERP-Software nicht abdecken. Deshalb haben wir von Anfang an das Potenzial des Konzepts Branchensoftware geglaubt“, blickt Birk zurück. Als einer der ersten Microsoft-Partner erhielt KUMAVISION bereits vor vielen Jahren die Auszeichnung „Certified for Dynamics NAV“ für seine Branchenlösungen und hat damit das Konzept „Branchensoftware“ nachhaltig geprägt. „Mit Dynamics 365 schließt sich der Kreis damit für uns“, fasst Birk zusammen. So wie KUMAVISION bereits an der Einführung und Verbreitung von Navision (NAV) in Deutschland beteiligt war und eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Basis vorangetrieben hat, wird auch die Arbeit an Dynamics 365 in enger Abstimmung mit Microsoft erfolgen.

Breites Lösungsportfolio

Nach der erfolgreichen Entwicklung von project365 arbeitet KUMAVISION bereits an der Umsetzung weiterer Branchenlösungen auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central. In den nächsten Monaten werden die Branchenlösungen für Fertigungsindustrie, Großhandel, Medizintechnik und Gesundheitsmarkt erhältlich sein. „Dank unserer langjährigen Erfahrung in diesen Branchen, wissen wir genau, vor welchen Herausforderungen die Unternehmen aktuell stehen und in Zukunft stehen werden. Unser Ziel ist es, diese bestmöglich abzudecken und unseren Kunden damit einen deutlichen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen“, erklärt Birk. Neben branchenspezifischen ERP-Lösungen können Kunden dabei auf das breite Lösungsportfolio von KUMAVISION zurückgreifen, das mit CRM, Business Intelligence sowie PowerApps die gesamte Dynamics 365-Plattform abdeckt. „Mit unseren Software-Produkten sind wir optimal aufgestellt, Kunden profitieren von maximaler Zukunftssicherheit“, fasst Birk zusammen.

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Aktives Projekt-Risikomanagement per Business Mapping

Die Frankfurter Sparkasse vertraut seit Jahren beim Projektmanagement auf MindManager® Enterprise. Mit Hilfe von Business Maps führen die Projekt-Teams der Sparkasse Zielanalysen durch, erstellen Prozessmodelle, legen Wissenssammlungen an und strukturieren ihre Meetings. Als eine der größten Sparkassen Deutschlands und Teil des Konzerns der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen ist die Frankfurter Sparkasse Marktführer im Privatkundengeschäft im Rhein-Main-Gebiet. Zusammen mit ihren Partnern aus der Sparkassen-Finanzgruppe bietet sie sowohl Privat- als auch Gewerbekunden, mittelständischen Firmen- und Unternehmenskunden Finanzdienstleistungsprodukte an.

In ihrem Geschäftsgebiet verfügt die Frankfurter Sparkasse über das dichteste Netz von Filialen und Beratungscentern. Sie nutzt eine terminalbasierte IT-Infrastruktur mit Standardanwendungen des zentralen Sparkassen Dienstleisters Finanz Informatik GmbH & Co. KG. „Zusätzlich zu unseren Kern-Applikationen suchten wir ein intuitiv zu bedienendes Tool für die Systemunterstützung in unserem Projektmanagement“, erklärt Stefan Sohn, PMP Gruppenleiter und Projektmanager bei der Frankfurter Sparkasse. Nachdem sie bereits eine Reihe alternativer Produkte getestet hatte, lernte die Sparkasse MindManager kennen. Stefan Sohn führt weiter aus: „Die Software überzeugte uns gleich durch ihre intuitive Bedienbarkeit, ihre reibungslose Integration in die Microsoft Office-Familie und ihre vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, was Aufgaben- und Terminverwaltung sowie die Visualisierung von Stati und Ressourcen angeht. Deshalb haben wir auch bei der Implementierung des Projektmanagement-Tools ibo netProject in eine Anbindung an MindManager investiert. Die Schnittstelle wird jetzt als Standard angeboten und verbindet beide Tools auf ideale Weise miteinander. Außerdem lässt sich MindManager unter verschiedenen Betriebssystemen einsetzen.“

Ihre Business Maps erstellt die Frankfurter Sparkasse seither mit MindManager Enterprise. Sie nutzt die Software zur Umsetzung von Projektstrukturplänen und für Wissenssammlungen. Das Projektmanagement der Frankfurter Sparkasse ist der Bereich, in dem die Mitarbeiter MindManager am intensivsten nutzen. Außerdem ist die Software sehr nützlich, um weitere Themen zu erarbeiten, dokumentieren und zu strukturieren. Die Visualisierungsfunktionen der Software sind eine große Hilfe, gerade wenn es um die Ausarbeitung, Einführung und Qualitätssicherung eines standardisierten und PMI®-orientierten Projektmanagement-Prozesses für das Gesamthaus geht.

Software ermöglicht Transparenz und erhöht die Effizienz

Ca. 200 Mitarbeiter der Frankfurter Sparkasse arbeiten mittlerweile tagtäglich mit MindManager Enterprise – etwa 50% davon sind zertifizierte Projektmanager und weitere 50% gehören zum Orga-Team oder den Leitungsgremien der Bank. Ihr Ziel ist es, mit einem intuitiv nutzbaren Werkzeug, mit spielerisch cleverem Vorgehen, Projekte effizienter zu gestalten, Risiken transparenter darzustellen und zu minimieren. Vorausgegangen war dieser Nutzung eine intensive Analyse der Möglichkeiten von Business Mapping, hinsichtlich der Steuerung von Projekten, der Erstellung von Prozessmodellen sowie als Plattform für Wissenssammlungen und als Unterstützung bei Meetings.

Seit der zeitgleichen Einführung von ibo netProject durch die Frankfurter Sparkasse erstellen die Beschäftigten zudem die Projektstrukturpläne in MindManager Enterprise und importieren diese nach der Finalisierung mittels „xml-Schnittstelle“ in das Projektmanagementtool oder nach Excel bzw. Gantt. „Der integrative Charakter von MindManager, der auch den von der PMI geforderten Richtlinien entspricht, erleichtert die Projektarbeit immens und bietet doch gleichzeitig maximale Flexibilität“, freut sich der zertifizierte Projektmanager Stefan Sohn. Durch die Möglichkeit der Nutzung unterschiedlicher Werkzeuge schafft die Frankfurter Sparkasse sinnvolle Freiheitsgrade, um Projekte effizient umzusetzen. Sohn: „Die Flexibilität ist ein wirklicher Mehrwert von MindManager, vor allem, dass man sowohl in Multimaps als auch mit Teilmaps arbeiten kann.“

Auf diese Weise gelang es der Frankfurter Sparkasse, ein einfaches Vorgehensmodell zu etablieren und gleichzeitig das Projektmanagement einschließlich der notwendigen Rollen zu standardisieren. Auf dieser Basis lässt sich auch ein aktives Projekt-Risikomanagement schaffen, welches Wagnisse verringert. „Im standardisierten Projektmanagement ist unseren Beschäftigten die Arbeit mit MindManager in Fleisch und Blut übergegangen“, führt Stefan Sohn weiter aus. Das liegt daran, dass die Nutzer unmittelbare Erleichterungen spüren, wenn sie die Software nutzen. Sie haben erkannt, dass sich die Arbeit in den Projekten damit so viel besser strukturieren lässt als früher.

MindManager Enterprise integriert sich in andere, businesskritische Tools

Stefan Sohn fasst zusammen: „MindManager Enterprise hat die Transparenz und die Zusammenarbeit innerhalb der Sparkasse deutlich verbessert. Die Software unterstützt sowohl die Kreativität der Mitarbeiter als auch den Projektleiter bei der Projektsteuerung. MindManager für Windows ist für uns daher das ideale Kreativitäts- und Produktivitätstool zur Gedankensammlung, -sortierung und –strukturierung“. Der Einstieg in komplexe Projekte bzw. Themen gelinge mit dieser Unterstützung wesentlich einfacher und schneller. Aufgrund des visuellen Charakters der Software seien die Informationen für alle Projektbeteiligten gut lesbar und leicht verständlich strukturiert, so der Projektmanager der Frankfurter Sparkasse. „In Zusammenarbeit mit ibonet Project ergibt sich, auch unter Kostenaspekten, eine SoftwareSuite, die von der Initiierung, über die Aufgabensteuerung und das Multi-Projektmanagement bis hin zum Projekt-Controlling eine ideale Prozessunterstützung darstellt. Das hilft dabei, nachhaltigen Projekterfolg zu erreichen.“

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Bertrandt erzielt über eine Milliarde Euro Gesamtleistung und richtet den Konzern konsequent auf die Zukunft aus

Der Bertrandt-Konzern konnte im Geschäftsjahr 2017/2018 die Gesamtleistung und das EBIT gegenüber dem Vorjahr steigern. Erstmals in der Unternehmenshistorie wurde unter heterogenen und anspruchsvollen Rahmenbedingungen eine Gesamtleistung von mehr als einer Milliarde Euro erzielt.

Umweltfreundliche, individuelle Mobilität sowie autonomes und vernetztes Fahren sind weiterhin wichtige Markttrends, die alle Kernbereiche der Automobilindustrie betreffen und sich dort in vielen Facetten widerspiegeln. Die heterogenen Rahmenbedingungen des vergangenen Jahres haben sich fortgesetzt. Es kam weiterhin teilweise zu Verzögerungen bei der Vergabe von Entwicklungsaufträgen an externe Engineering-Dienstleister und die Anspannung auf der Preisseite blieb deutlich spürbar. Im Rahmen der bestehenden konjunkturellen Bedingungen sowie der derzeitigen Markt- und Technologietrends entwickelte sich das Unternehmen positiv. „Der Themenvielfalt als essenzieller Erfolgsfaktor im Engineering-Umfeld kommt eine wesentliche Bedeutung zu. Bertrandt übernimmt als verlässlicher Technologiepartner deshalb immer mehr Verantwortung“, sagt Dietmar Bichler, Vorstandsvorsitzender der Bertrandt AG.

Die Gesamtleistung stieg auf 1.021.020 TEUR. Der Bertrandt-Konzern konnte damit erstmals in seiner Unternehmenshistorie eine Gesamtleistung von über einer Milliarde Euro erzielen. Bei zwei Arbeitstagen weniger im Vergleich zum letzten Berichtszeitraum und weiterhin anspruchsvollen Rahmenbedingungen in der Automobilbranche konnte Bertrandt ein EBIT in Höhe von 72.141 TEUR und eine Marge von 7,1 Prozent erwirtschaften. Das Ergebnis nach Ertragsteuern betrug 47.385 TEUR. Im laufenden Geschäftsjahr wurden zukunftsorientiert 52.500 TEUR in Gebäude und technische Anlagen entlang der Trendthemen investiert. Mit einer Eigenkapitalquote von 50,6 Prozent steht Bertrandt auf einer soliden finanziellen Basis. Die Anzahl der Beschäftigten erhöhte sich im Berichtszeitraum um 259 auf 13.229 Personen. Die unterschiedlichen Aufgaben bieten Perspektiven für Fachkräfte in verschiedenen Bereichen.

Veränderungen im Markt, Technologiesprünge zu neuen Antriebsformen oder Digitalisierung – die Herausforderungen sind vielfältig. Durch Investitionen in Infrastruktur und Know-how, aber auch mit innovativen Lösungsansätzen und steigender Projektverantwortung trägt Bertrandt diesen Rahmenbedingungen Rechnung und stellt die Weichen für die Zukunft. Im Geschäftsjahr 2017/2018 wurden neu errichtete Versuchseinrichtungen sukzessive in Betrieb genommen, die Leistungsumfänge speziell für elektrifizierte Antriebe ermöglichen. Im Geschäftsjahr 2018/2019 wird am Hauptsitz in Ehningen ein Hochvoltprüfzentrum für klimaüberlagerte Batterietests entstehen. Zudem plant der Konzern zwei Prüfzentren für neue Antriebstechnologien. Außerdem investiert Bertrandt in eigene Kompetenzinitiativen im Bereich elektrifiziertes, vernetztes und automatisiertes Fahren sowie in zukunftsweisende Lösungen im Themengebiet Leichtbau. Darüber hinaus setzt Bertrandt künftig auch auf agile Einheiten mit Start-up-Charakter in den Bereichen Medizintechnik, Virtual und Augmented Reality, Cloud Solutions, Machine Learning und Big Data. Dies wird die Präsenz des Unternehmens am Markt zusätzlich stärken und die Leistungsfähigkeit in Projekten wirksam unterstreichen. Hinzu kommt die ständig wachsende Überlagerung von Mobilität und Daten, aus welcher sich für Bertrandt neben den angestammten Kernkompetenzen auch neue Themen und Leistungen ergeben. So sind im Berichtszeitraum beispielsweise neue Projekte im Bereich Cloud Computing mit Microsoft entstanden.

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Windows Server 2019 ab sofort bei bluechip verfügbar

Fachhandels- und Systemhauspartner des in Mitteldeutschland ansässigen Serverherstellers können sich im Onlineshop ihr individuelles Serversystem mit dem Windows Server 2019 konfigurieren oder sich von ihrem persönlichen Ansprechpartner telefonisch beraten lassen. Das neue LTSC (Long Term Servicing Channel) -Release beinhaltet viele wichtige Neuerungen. So steigert sich etwa durch die neuen System Insights die Performance-Analyse und die Möglichkeit eines proaktiven Managements der eigenen Server-Infrastruktur. Neue Migrations-Tools wie Storage Migration Service helfen beispielsweise enorm dabei, Daten, Benutzerrechte und Freigaben einfacher auf die neue Serverversion zu migrieren. Anwender, die einen hohen Grad an Cloud-Workloads beziehungsweise Virtualisierungsdichte (Datacenter) vorweisen, können mittels Windows Server 2019 durch Verbesserungen beim Hybrid Computing den größtmöglichen Infrastrukturnutzen für sich erzielen. Im Bereich Security kommt mit dem Windows Defender Advanced Thread Protection ein präventiver Schutz ab Werk hinzu, der Angriffe und Zero-Day-Exploits erkennt sowie ein zentrales Management des gesamten Sicherheitszyklus bietet.

Entgegen LTSC, welcher als OEM Produkt in den Editionen Essentials, Standard und Datacenter vorinstalliert über bluechip verfügbar ist, wurde mit dem Herbstupdate 1809 vom Windows Server auch eine neue SAC (Semi-Annual Channel) -Version 1809 veröffentlicht. Erhältlich ist dieses Server-Release 1809 ausschließlich über Volumenlizenzprogramme im Zusammenhang mit Software Assurance. SAC Releases werden 18 Monate unterstützt, bevor ein erneuter Wechsel auf ein neueres Release für den Anwender fällig wird. Die neue SAC-Version ist ebenfalls über bluechip erhältlich.

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Snowflake ab sofort auch in Europa auf Microsoft Azure verfügbar – Energieunternehmen Uniper als Kunde

Snowflake ist ab sofort auch in der EMEA-Region auf Microsoft Azure allgemein verfügbar. Dieser Schritt geht einher mit weiter steigender Kundennachfrage, die dem Wunsch großer Unternehmen nach Flexibilität bei der Wahl einer für sie geeigneten Cloud-Plattform entspricht. Snowflake nutzt die Infrastrukturdienste von Azure für Datenspeicherung und Abfrageverarbeitung. Das hat Snowflake Computing, Anbieter eines speziell für die Cloud entwickelten Data Warehouse, heute auf der Konferenz Microsoft Ignite in Berlin bekanntgegeben. Beim deutschen Energieunternehmen Uniper ist die Lösung bereits im Einsatz.

Durch die Bereitstellung von Snowflake auf Azure können europäische Kunden flexibel die von ihnen präferierte Cloud-Strategie nutzen. Dieser Schritt unterstützt Unternehmen, die ihre Daten lokal in der Europäischen Union speichern möchten. Die lokale Verfügbarkeit ermöglicht ihnen den schnellen, latenzarmen Zugriff auf ihre Daten und beschleunigt gleichzeitig ihre weltweiten Dateninitiativen, da sie länderspezifische Anforderungen befriedigt.

Die Lösung integriert sich mit Azure-Diensten wie Data Lake Store und Microsoft Power BI. Die Plattform verwendet zudem zahlreiche neue Funktionalitäten, darunter beschleunigtes Networking und vorläufiges Löschen („Soft-Delete“) für Speicher.

Darüber hinaus hat Snowflake vor Kurzem Data-Collation-Support in der Vorschau eingeführt, um die Festlegung von Regeln für die Sortierung und den Vergleich von Daten zu erleichtern. Mit der neuen Data-Collation-Funktion können Benutzer diese Regeln basierend auf verschiedenen Zeichensätzen für verschiedene Sprachen, mit Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinschreibung sowie mit zusätzlichen Optionen festlegen.

Geschäftsanforderungen erfüllen

„Immer mehr Unternehmen verlagern ihre Daten- und Analyse-Workloads in die Cloud, die Nachfrage nach einem Cloud-basierten Data Warehouse wächst weiter“, kommentiert Dr. Benoit Dageville, Mitgründer und CTO von Snowflake: „Dabei hat jeder Kunde andere Geschäftsanforderungen. Als kundenorientiertes Unternehmen möchten wir die Flexibilität bieten, einen Cloud-Anbieter und eine Region auszuwählen, die den geschäftlichen Anforderungen unserer Kunden entsprechen.“

Corey Sanders, Vice President for Azure Compute bei Microsoft, ergänzt: „Im September hat Snowflake seine Lösung erfolgreich auf Microsoft Azure in den USA verfügbar gemacht. Heute freue ich mich, die Einführung in Europa ankündigen und den Kunden hier das gleiche außergewöhnliche Anwendererlebnis bieten zu können, das Snowflake auf Microsoft Azure ermöglicht. Durch diese Zusammenarbeit profitieren Kunden von der Leistung, der Nebenläufigkeit und der Flexibilität von Snowflake auf Azure.“

Im Einsatz bei deutschem Energieunternehmen Uniper

Uniper, ein internationales Energieunternehmen mit Sitz in Düsseldorf, nutzt Snowflake als zentralen Data-Lake seiner Data-Analytics-Plattform auf Microsoft Azure. Mit Snowflake kann Uniper Daten aus mehr als 100 Quellen verwalten – darunter „Energy Trading and Risk Management Systems“ (ETRM), SAP, Data Warehouses und IoT-Daten von Kraftwerken. Dadurch kann das Unternehmen besser und schneller auf den Markt reagieren und den Energiehandel verbessern.

Dazu René Greiner, Vice President Data Integration bei Uniper: „Mit der Umwandlung von Uniper in eine datengesteuerte Organisation wächst die Rolle von Daten exponentiell. Es ist für uns ein wesentliches Erfolgskriterium, mit großen Datenmengen effizient und kostengünstig umgehen zu können. Wir freuen uns, Snowflake als Partner auf unserer Plattform zu haben, und ich bin überzeugt, dass unsere Partnerschaft den weiteren Erfolg auf der Data Journey von Uniper sicherstellen wird.“

Uniper

Uniper ist ein führendes internationales Energieunternehmen mit Aktivitäten in mehr als 40 Ländern und rund 12.000 Mitarbeitern. Sein Geschäft ist die sichere Bereitstellung von Energie und damit verbundenen Dienstleistungen. Zu den wesentlichen Aktivitäten zählen die Stromerzeugung in Europa und Russland sowie der globale Energiehandel. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Düsseldorf.

Weitere Informationen finden sich unter www.uniper.energy

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Brickmakers developing individualized recruiting apps for use at job fairs

Brickmakers GmbH offers companies mobile apps for swift and easy registration of applicants at job fairs. In this way, the digitization agency synchronizes the personal job interview with the technological recruiting process. The mobile application can be developed individually for each employer within the space of a few days.

The Koblenz-based app specialists are providing companies throughout Germany with a new dimension in personnel recruitment: By using an application individually tailored to their needs, employers can integrate personal contacts gained at recruiting fairs directly in the digital application process. At the trade fair stand, potential candidates fill out an application form on a tablet, to which they are able to attach a photo spontaneously taken with the tablet and thus submit their application directly and easily.

“The personal interview is the key to every new job, but so is modern digital processing,” says Simon Mengelkoch, software developer and PowerApps expert at Brickmakers, enthusiastically adding that “our app is the digital trump card for any recruiter, because it allows human and technological aspects to be interlinked to optimum effect. What is more, the intuitive interface design almost completely allays any inhibitions that applicants might have.”

Brickmakers customizes recruiting app in less than a week for each client based on their individual requirements. Microsoft PowerApps serves as the platform, allowing lean apps to be engineered within a very short time. The system offers a powerful, integrated data service and supports iOS, Android and Windows as well as all standard web browsers. By using existing templates, which are first individualized and then combined to form an intelligent application, it is possible to modify the existing app for the next job fair with just a few clicks.

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Brickmakers entwickelt individuelle Recruiting-Apps zum Einsatz auf Jobmessen

Die Brickmakers GmbH bietet Unternehmen mobile Apps für die schnelle und einfache Erfassung ihrer Bewerber auf Jobmessen. Damit bringt die Agentur für Digitalisierung das persönliche Bewerbergespräch und den technologischen Recruitingprozess miteinander in Einklang. Die mobile Anwendung kann für jeden Arbeitgeber innerhalb weniger Tage und individuell entwickelt werden.

Die App-Spezialisten aus Koblenz stellen Unternehmen bundesweit eine neue Dimension der Personalgewinnung zur Verfügung: Mit einer individuell auf den Job-Anbieter zugeschnittenen Anwendung lassen sich die persönlichen Kontakte auf Recruitingmessen direkt in den digitalen Bewerbungsprozess integrieren. Die Interessenten füllen auf dem Tablet am Messestand eine Bewerbungsmaske aus, können ein spontan mit dem Tablet aufgenommenes Foto anfügen und sich damit direkt und unkompliziert bewerben.

„Das persönliche Gespräch ist der Schlüssel zu jedem neuen Job, eine moderne digitale Abwicklung aber auch“, weiß Simon Mengelkoch, Softwareentwickler und PowerApps-Experte bei Brickmakers, und schwärmt: „Unsere App ist der digitale Joker für jeden Recruiter, denn damit lassen sich menschliche und technologische Aspekte optimal miteinander verzahnen. Das intuitive Interface Design setzt außerdem die Hemmschwelle für Bewerber quasi auf Null-Niveau.“

Die Recruiting App wird von Brickmakers in weniger als einer Woche für jeden Kunden anhand seiner Anforderungen individuell entwickelt. Als Plattform dient Microsoft PowerApps, mit der sich innerhalb kürzester Zeit schlanke Apps realisieren lassen. Das System bietet einen leistungsstarken, integrierten Datendienst und unterstützt iOS, Android und Windows sowie alle gängigen Webbrowser. Durch den Einsatz vorhandener Vorlagen, die erst individualisiert und dann zu einer intelligenten Anwendung zusammenfügt werden, kann die bestehende App mit wenigen Klicks auf die nächste Messeteilnahme angepasst werden.

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Eine europäische Erfolgsgeschichte aus dem Silicon Valley kommt nach Berlin – Snowflake eröffnet Forschungs- und Entwicklungslabor

Die Digitalisierung von Unternehmensinformationen bleibt so lange Stückwerk, bis Unternehmen die Daten auch schnell, einfach und kostengünstig analysieren können. Das Gleiche gilt für die Trendthemen Künstliche Intelligenz (KI) oder Maschinelles Lernen (ML). Denn entsprechende Algorithmen und Modelle zu entwickeln, ist eine Sache, sie produktiv einzusetzen und gewinnbringend im Tagesgeschäft zu nutzen, eine völlig andere. Der Aufgabe, diese grundlegenden Probleme der Digitalisierung zu lösen, hat sich Snowflake Computing verschrieben, das von europäischen IT-Experten im Silicon Valley gegründet wurde. Bislang betreibt das Unternehmen zwei Forschungs- und Entwicklungszentren, eines im Silicon Valley und eines im US-Bundesstaat Washington. Im November kommt ein drittes hinzu: Berlin wird Sitz des ersten F&E-Standorts außerhalb der USA.

Im Silicon Valley, dem weltweiten Inbegriff für Erfindergeist und Erfolg in der IT-Branche, haben zwei französische und ein polnischer Datenbankspezialist im Jahr 2012 Snowflake Computing ins Leben gerufen. Mit Hilfe seiner gleichnamigen Lösung – technisch gesprochen ein Cloud-natives Data-Warehouse – bietet Snowflake Unternehmen jeglicher Größe und aus allen Branchen die Möglichkeit, Datenbestände beliebigen Umfangs in Echtzeit und in beliebiger Häufigkeit zu analysieren. Abgerechnet wird der Cloud-Service sekundengenau, was das Kostenproblem klassischer Datenbanklösungen beseitigt.

Praxisnutzen statt grauer Theorie

Einer der Unternehmensgründer, Dr. Benoit Dageville, ist nun zusammen mit seinen deutschen Kollegen Dr. Martin Hentschel und Dr. Max Heimel von Kalifornien an die Spree umgezogen, um das dritte Forschungs- und Entwicklungszentrum aufzubauen. Sie werden sich hier bewusst anderen Themen widmen als an den beiden bereits bestehenden F&E-Standorten. Im Fokus stehen dabei die schnelle Verarbeitung paralleler SQL-Anfragen und Maschinelles Lernen.

Das möchten die drei Forscher kostengünstiger und einfacher nutzbar machen, auch für kleine Unternehmen und einzelne Entwickler – und sprechen in diesem Zusammenhang von der „Demokratisierung des Maschinellen Lernens“.

Rare Talente finden, Diversity vorleben

Dafür brauchen sie Verstärkung, doch Datenbank-Spezialisten sind rar. Weil sie das wissen, haben sich die Forscher bewusst für einen Standort entschieden, der im Herzen Europas eine besondere Attraktivität für europäische IT-Spezialisten besitzt.

Zumal das Team seit der Gründung an international ist: Der Leiter des Finanzwesens beispielsweise ist Elsässer, die Marketing-Leiterin Schwedin, die PR-Direktorin Ungarin und der Leiter des Produktmanagements ein in Berlin aufgewachsener Deutscher, Dr. Artin Avanes. „Nur“ der CEO ist US-Amerikaner: Bob Muglia, der über 20 Jahre bei Microsoft arbeitete, direkt an Steve Ballmer berichtete und von Bill Gates eingestellt worden war. Arbeitssprache im Berliner Büro wird Englisch sein. Entsprechend wird die Arbeitssprache im Berliner Büro Englisch sein.

„Genauso viel Kunst wie Wissenschaft“

Zwar zählt Snowflake bereits zu den so genannten „Einhörnern“ im Silicon Valley, mit einer Unternehmensbewertung von 3,5 Milliarden US-Dollar – aber noch steht für Berlin schnelles Wachstum nicht im Vordergrund, erst mittelfristig soll auch hier ein großer F&E-Standort entstehen. Laut Dageville liege der Fokus im ersten Jahr auf der sorgfältigen Weitergabe des Wissens an neue Kollegen. Ihm sei es wichtig, die Philosophie so weiterzugeben, wie es auch an den beiden anderen Standorten gelungen ist. Nicht zuletzt in diesem Kontext ist auch das künftige Engagement an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu sehen. Ziel ist es, in den kommenden Jahren Studierende gezielt auf die Berliner „Start-up-Zweigstelle“ des Silicon-Valley-Einhorns aufmerksam zu machen.

Kulturelle Vielfalt ist es, die laut Dageville nicht nur Snowflake von Anfang an auszeichnet – sie habe die Software-Entwicklung im Silicon Valley überhaupt erst so erfolgreich gemacht: „Software-Entwicklung ist nicht nur ein wissenschaftlicher, sondern auch ein kreativer Prozess, bei dem oft erst die Kombination unterschiedlicher Meinungen vor dem Hintergrund unterschiedlicher kultureller Einflüsse zum Erfolg führt. Anders ausgedrückt: Software-Entwicklung ist genauso viel Kunst wie Wissenschaft.“

Da passt es gut ins Bild, dass Deutschland künftig eine stärkere Rolle als Standort für bahnbrechende technologische Entwicklungen spielen will. Eine zentrale Rolle soll dabei die Agentur zur Förderung von Sprunginnovationen einnehmen, die Ende August vorgestellt wurde und die Anfang 2019 ihren Betrieb aufnehmen soll. Eine der zu den Sprunginnovationen gezählten Technologien, die in diesem Kontext explizit genannt werden, ist Künstliche Intelligenz.

Killer-App für die Digitalisierung

Snowflake Computing, das im Oktober eine erneute Wachstumsfinanzierung in Höhe von 450 Millionen US-Dollar abgeschlossen hat, konnte bislang insgesamt 923 Millionen US-Dollar an Investorengeldern auf sich vereinen. Ein Teil dieses Geldes soll nun in den Ausbau der Forschungs- und Entwicklungsteams an den drei Standorten fließen.

Daten sind die Währung der heutigen Wirtschaft, das Data-Warehouse ist deren Motor. Unternehmen benötigen heute eine Strategie zur Verwaltung ihrer Daten in der Cloud. Snowflake Computing macht das lang gehegte Versprechen wahr, Business Intelligence Teil der laufenden Geschäftsprozesse werden zu lassen – mittels neuer Technologien auf Basis bewährter Standards. Die Data-Warehouse- und Analytics-Lösung ist die Antwort auf Big Data in Zeiten von Social Media und IoT, was Geschwindigkeit und Skalierbarkeit betrifft. Das Cloud-basierte Data-Warehouse des Unternehmens dient dazu, die Anforderungen moderner Unternehmen an die Datenanalyse zu erfüllen, und weist alle wichtigen Eigenschaften traditioneller und aktueller Datenanalyse-Technologien auf: Dazu zählen die Leistungsfähigkeit von Data-Warehousing, die Flexibilität von Big-Data-Plattformen, die Elastizität der Cloud und die gemeinsame Echtzeit-Datennutzung.

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