eToro: Ripple steigt und zieht andere Krypto-Assets mit

„Der beeindruckende Preisanstieg des Krypto-Marktes hat in den letzten 24 Stunden nochmals an Dynamik gewonnen. Investoren fragen sich, ob sich der Bär endlich zurückgezogen hat, da Bitcoin die 4.000 Dollar-Marke testet. Derweil steigt Ripple (XRP) um 7% und andere Coins folgen dicht dahinter.“

„Diese Kursgewinne schaffen eindeutig eine Welle optimistischer Stimmung in der gesamten Krypto-Community. Das Marktvolumen stieg in den letzten 24 Stunden um 8 Milliarden US-Dollar. Damit liegt das Marktvolumen nun bei über 36 Milliarden US-Dollar – ein Wert, den wir seit April 2018 nicht mehr erreicht haben. Aber bis Bitcoin die dringend benötigte psychologische Grenze von 5.000 Dollar überschreitet, ist der Bärenmarkt noch immer sehr stark im Spiel.“

„Es ist leicht, sich zu begeistern. Wir befinden uns aber noch immer in einem starken Bärenmarkt. Deshalb handeln Sie bitte mit Vorsicht. Denken Sie immer daran, Ihr Portfolio mit anderen Vermögenswerten zu diversifizieren, um Ihr Risiko auf ein Minimum zu beschränken.“

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Zulieferindustrie: Erhöhte Unsicherheiten senken

Das Geschäftsklima der deutschen Zulieferindustrie hat sich, wenig überraschend, weiter abgeschwächt. Die Einstufung der aktuellen Lage bewegt sich zwar noch auf hohem Niveau. Sie ist allerdings seit einem Jahr rückläufig. Die Perspektiven haben sich drastisch eingetrübt. Vor dem Hintergrund, dass ein harter Brexit in der Wahrscheinlichkeit weiter nach vorn rückt, ist dies nachvollziehbar. Zudem sind die weiteren wirtschaftlichen Baustellen, wie der Handelsstreit USA/China, als auch die WLTP-Problematik weit davon entfernt als abgeschlossen zu gelten. Große Fragezeichen ergeben sich ergänzend bei der Bewertung der realen Wirtschaftsentwicklung in China. Schwache Wachstumsraten dominieren aktuell. Es sollte aber nicht außer Acht gelassen werden, dass China mit Supportprogrammen für einzelne Industriezweige recht schnell agieren kann. Dass diese vorrangig chinesischen Unternehmen zu Gute kommen würden, zeigt die Erfahrung der letzten Jahre.

Der Geschäftsklimaindex Zulieferindustrie wird von der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie ArGeZ in Zusammenarbeit mit dem Ifo-Institut, München, ermittelt. Er beruht auf der Befragung von rund 600 Unternehmen und deckt die in der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie zusammengeschlossenen Branchen Gießerei-Industrie, Kunststoffverarbeitung, Stahl- und Metallverarbeitung, NE-Metall-Industrie, Kautschukindustrie sowie Technische Textilien ab.

Der Chart, mit korrigierten saisonbereinigten Daten, steht zum Download unter www.argez.de zur Verfügung.

Über die ArGeZ:

Die Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) ist eine Interessengemeinschaft, die rund 9.000 – vornehmlich mittelständisch geprägte – Zulieferunternehmen mit rund einer Million Beschäftigte und einem Umsatzvolumen von 218 Milliarden Euro vertritt. Sie wird getragen von sieben Wirtschaftsverbänden:

  • WirtschaftsVereinigung Metalle e.V., Berlin                                                         | www.wvmetalle.de
  • Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie e.V. (BDG), Düsseldorf             | www.bdguss.de
  • Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V., Düsseldorf                                      | www.aluinfo.de
  • Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk), Frankfurt a.M.   | www.wdk.de
  • Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV), Frankfurt a.M.        | www.tecpart.de
  • WSM Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V., Düsseldorf/Hagen    | www.wsm-net.de
  • Industrieverband Veredlung-Garne-Gewebe- Technische Textilien, Frankfurt         | www.ivgt.de

Hintergrundinformationen zur ArGeZ:

Die ArGeZ Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie vertritt 9.000 Zulieferer mit 1 Mio. Beschäftigten und einem Umsatz  von rd. 218 Mrd. Euro. Sie vertritt als Interessensgemeinschaft der Wirtschaftsverbände Kunststoff-, Stahlverarbeitungs-, Guss-, Textil-, Kautschuk- und Metallindustrie die Belange der zumeist mittelständischen Automobil- und Zulieferfirmen. Weitere Informationen finden Sie unter www.argez.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Cyberangriffe: Künstliche Intelligenz als Fluch oder Segen?

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) ist ein wachsender Trend bei Hackern. Mit bis zu tausend Cyberattacken werden Unternehmen täglich konfrontiert – könnte die Lösung dafür die KI selbst sein?

Laut einer Studie von MarketsandMarkets wird der weltweite Markt für Machine Learning (ML) bis 2022 auf rund neun Milliarden US-Dollar steigen. Die Forscher gehen davon aus, dass das steigende Angebot an günstigen und leicht zugänglichen KI-Diensten auch im Darknet einen immer beliebteren Trend zur Folge haben wird. Schon jetzt nutzen Hacker eine ganz neue Art der Cyberangriffe: mittels KI-Technologien umgehen sie herkömmliche Sicherheitsvorkehrungen, indem sie menschliches Verhalten nachahmen und so nahezu unsichtbar für viele Sicherheitstools bleiben.

Ein konkretes Beispiel für einen Cyberangriff mithilfe einer KI ist das Umgehen von CAPTCHA-Systemen. Ein CAPTCHA ist ein vollautomatischer Test, der eingesetzt wird, um Computer und Menschen voneinander zu unterscheiden. Er wird von Anbietern beispielsweise genutzt, um ein Newsletter-Abonnement abzuschließen. Dem Nutzer wird z. B. eine Zeichenreihenfolge als Bild angezeigt, die er lesen und in einem dafür vorgesehenen Feld abtippen muss. Verschiedene KI-Softwares sind durch ML allerdings dazu in der Lage optische Zeichen zu erfassen und zu speichern, sodass sie quasi darauf trainiert werden Bilder automatisch zu erkennen, um so CAPTCHAs zu lösen. Sicherheitstools können folglich nicht mehr verlässlich zwischen Menschen und Maschine unterscheiden und sind somit anfälliger für Manipulation und Missbrauch.

Was also tun, um mit Hackern und KI-Spionage mitzuhalten? Eine Möglichkeit wäre, die traditionellen Cyber-Security-Ansätze zu modernisieren und die Hacker mit ihren eigenen Waffen zu schlagen – durch KI-Technologien zur Verteidigung. Allerdings bleibt zu berücksichtigen, dass es zum jetzigen Zeitpunkt riskant wäre, sich im Cyber-Security-Bereich vollends auf eine automatisierte und eigenständige KI-Software zu verlassen. Der Schlüssel könnte somit eine Art erweiterte Intelligenz sein, die IT-Spezialisten bei ihrer Arbeit unterstützt.

Eine KI-Software ist beispielsweise in der Lage enorme Mengen an Daten zu erfassen und Anomalien zu identifizieren. Dadurch kann sie Bedrohungen überprüfen, eindämmen und beseitigen, bevor sie Schaden anrichten. Mithilfe von ML kann eine solche Software außerdem speichern, welche Anomalien in der Vergangenheit Bedrohungen dargestellt haben und welche nicht. Dies ermöglicht das schnellere Erkennen von Gefahren und das Initiieren von automatisierten Reaktionsprotokollen. Durch eine Verbindung von solchen automatisierten Prozessen mit ML und KI könnten IT-Spezialisten sich also wieder auf schwerwiegendere Bedrohungen konzentrieren, ohne dass sie von der riesigen Menge an eintreffenden Informationen überlastet werden.

Leider sind die meisten Unternehmen noch nicht soweit, neuste KI-Technologien zu ihrer Verteidigung einzusetzen. Spezielle Überwachungswerkzeuge für den Datenverkehr, die bei der Identifikation von Sicherheitslücken helfen, werden nur von jedem vierten Unternehmen eigenführt – das ergibt eine Studie von Sopra Steria Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut. Sie zeigt auch, dass trotz bekannter Risiken immer noch viele Unternehmer die Chance, Opfer einer schwerwiegenden Cyberattacke zu werden, für sehr gering halten.

Es wird folglich immer wichtiger, ein Bewusstsein für Cyberattacken durch künstliche Intelligenz zu schaffen, um weiterhin verstärkt gegen Hacker vorgehen zu können.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

In China investieren: Chancen und Risiken im Reich der Mitte

Nach wie vor ist es ausländischen Unternehmen in China nicht gestattet, in bestimmte Industriezweige zu investieren, oder sie werden gezwungen, ein Joint Venture mit chinesischen Unternehmen einzugehen. So dürfen zum Beispiel Automobilhersteller in China aktuell nur mit einem chinesischen Partner vor Ort produzieren. „Das ist zwangsläufig mit der Weitergabe von Technologien an chinesische Unternehmen verbunden, die Firmen jedoch zumeist in Kauf nehmen. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist dies aber häufig eine große Hürde, wenn sie in ihrer Technologie Weltmarktführer sind“, sagt Richard Hoffmann, Rechtsanwalt bei Ecovis in Peking.

Die wachsende internationale Verflechtung sowie die Absicht Chinas, zur führenden Technologienation aufzusteigen, haben jedoch dazu geführt, dass zunehmend mehr Sektoren von Restriktionen ausgenommen werden. Im „Investment Catalogue“ von 2017 wurde bereits die Öffnung des Markts vorangetrieben, insbesondere im Hochtechnologie-Bereich. Diverse Hochtechnologie-Unternehmen profitieren dadurch von steuerlichen Erleichterungen. Dies gilt in besonderem Maße für Firmen, die im Bereich „Industrie 4.0“ relevant sind. So hat beispielsweise ein in München ansässiger Konzern in Chengdu eine eigene Digital Factory aufgebaut. Zudem geht China im Zuge des aktuellen Handelskonflikts mit den USA auf Deutschland zu. Dies zeigt sich in der Ankündigung Pekings den Joint-Venture-Zwang für Automobilhersteller abzuschaffen und Zölle zu senken.

Gewinne ins Heimatland schaffen

Ein nach wie vor großes Problem im China-Geschäft ist die Rückführung von Gewinnen. China verfügt hier über die weltweit strengsten Auflagen. Daher sind bereits bei der Gründung des Unternehmens Gestaltungsmodelle zu entwickeln, die es erlauben, Gewinne ins Heimatland zurückzuführen. „Eine Möglichkeit ist es, Dividenden nach einer jährlichen Bilanzprüfung direkt an die Muttergesellschaft zu transferieren“, sagt Hoffmann. Im Normalfall ist eine 25-prozentige Einkommensteuer vorgesehen. Für Unternehmen im Hochtechnologie-Sektor liegt diese bei 20 Prozent.

Eine weitere Möglichkeit ist, das Unternehmenseinkommen zu reduzieren. Zum Beispiel, indem man als Muttergesellschaft Gebühren und weitere Abgaben anrechnet. Derzeit sind keine Reformen oder Gesetzesänderungen bezüglich der Rückführung von Gewinnen geplant. Daher ist es auch in Zukunft wichtig, bei der Gründung einer Niederlassung in China über eine geeignete Strategie zu verfügen. „Die Auswahl der richtigen Methode, um Gewinne zurückzuführen, kann für ein ausländisches Unternehmen ausgesprochen kosteneffektiv sein. Dennoch sind vor dem Start des Betriebs in China viele Faktoren zu berücksichtigen. Dabei sollten stets die steuerlichen Implikationen für die Muttergesellschaft im Vordergrund stehen“, erklärt Hoffmann.

Rechts- und Umweltschutz

Ein weiterer Aspekt, der bei der Abwicklung von Geschäften in China eine Rolle spielt, ist die Tatsache, dass Rechtsschutz und Umweltschutz in China anders bewertet werden. Immer wieder klagen ausländische Firmen, dass ihnen der Zugang zu rechtlichem Beistand verwehrt wurde oder einheimische Wettbewerber den Vorzug bekommen. Dennoch hat sich im Rahmen der Antikorruptionskampagne das allgemeine Geschäftsklima geändert. Es wird verstärkt darauf geachtet, dass die Gesetze eingehalten werden. So dürfen beispielsweise Beamte nicht mehr an Banketten teilnehmen. In der chinesischen Gesellschaft wird das als Schritt in die richtige Richtung angesehen.

Auch die zunehmende Digitalisierung schafft mehr Transparenz. Administrative Strukturen, wie die neu eingeführte digitale Fapiao-Quittung und deren Kontrollen, sind digital abrufbar. Eine relativ neue Rolle spielt der Umweltschutz in China. Wachstum sowie Urbanisierung führen dazu, dass der Energiebedarf stetig steigt. Der Staatsrat hat im November 2015 den „Energy Development Strategy Action Plan (2014–2020)“ veröffentlicht. Unter anderem hat dieser zum Ziel, das Äquivalent von maximal 4,8 Milliarden Tonnen Kohle bis 2020 nicht zu überschreiten. Für mittelständische Unternehmen ergeben sich hier gewaltige Geschäftspotenziale. Besonders Investitionen in die Wasseraufbereitung, die Abfallbehandlung und die Recyclingindustrie sind gefragt. Auf der anderen Seite werden jedoch chinesische Staatsunternehmen bevorzugt. Das führt dazu, dass ausländische Unternehmen Marktanteile verlieren. „Wer in China investieren will, sollte den Markt gut verstehen. Entscheidend ist auch, das richtige Personal zu wählen und eine entsprechende Unternehmensatmosphäre zu kultivieren“, empfiehlt René Bernard, Senior Associate Business Development bei Ecovis in Peking. Dies hilft, Diskriminierung zu umgehen und den Geschäftserfolg in China zu sichern.

Richard Hoffmann, Rechtsanwalt bei Ecovis in Peking

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Mobile Payment auf Ingenico-Terminals mit Google Pay im Aufwind

Bereits Mitte 2018 wurde Google Pay in Deutschland gestartet. Nahezu alle im Einsatz befindlichen Terminals von Ingenico unterstützen dieses Zahlverfahren ohne die Notwendigkeit einer separaten Freischaltung, denn es basiert auf der kontaktlosen Akzeptanz der üblichen internationalen Debit- und Kreditkarten. Somit steht Mobile Payment an Ingenico-Terminals einem großen Nutzerkreis zur Verfügung.

Im Handel wird das Android-Smartphone zum Portemonnaie: Um die neue Zahlungsmethode in Geschäften nutzen zu können, kann eine Kredit- oder Debitkarte einer der Partnerbanken oder der PayPal-Account zur Google Pay-App hinzugefügt werden. Der Nutzer muss dann nur noch den Telefonbildschirm aufwecken und an das kontaktlose NFCTerminal (Near Field Communication) halten. Das Android- Smartphone erkennt den Betrag und startet den Bezahlvorgang auf dem mobilen Gerät. Bei Transaktionen über 25 Euro muss der Nutzer als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme sein Smartphone entsperren.

Die neue Terminalgeneration Telium TETRA verfügt immer über den integrierten Kontaktlosleser, größtenteils auch die seit 2010 eingeführten Vorgänger Telium 2. Inzwischen lassen alle großen Handelsketten und immer mehr kleinere Händler die schnellen und bequemen kontaktlosen Zahlverfahren freischalten, somit ist eine breite Akzeptanz auch für Google Pay gegeben.

Das ovale NFC-Logo findet sich deutlich sichtbar auf dem Terminal oder wird auf dem Display angezeigt. Das aktivierte Smartphone wird zur Bezahlung vor diesen Bereich gebracht, die Bestätigung der Transaktion erfolgt umgehend.

Sicherheit ist ein Schlüsselelement in der Entwicklung von Google Pay. Die Daten einer hinterlegten Kreditkarte werden nicht im Smartphone gespeichert, es wird stattdessen ein sogenannter Token als virtuelle Kartennummer verwendet.

"Wir waren bereits vor Jahren Innovationstreiber für das kontaktlose Bezahlen, allerdings haben sich NFC-Karten und andere NFC-Medien im deutschen Markt recht langsam entwickelt", so Frédéric Bern, Geschäftsführer der Ingenico GmbH, "Umso mehr freuen wir uns, das mit Google Pay als einem der wichtigen Player Mobile Payment Fahrt aufnimmt."

Über Google

Die Mission von Google ist es, die Informationen der Welt zu organisieren sowie universell zugänglich und nutzbar zu machen. Mit seinen Diensten und Plattformen wie der Suche, Maps, Gmail, Android, Play, Chrome und YouTube spielt Google eine wichtige Rolle im Alltag von Milliarden von Menschen und hat sich zu einem der bekanntesten Unternehmen der Welt entwickelt. Google ist eine Tochtergesellschaft von Alphabet Inc.

Mehr zu Google Pay unter: https://pay.google.com/…

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Tradition und Innovation – 20 Jahre Würth Industrie Service

Wie sehr sich etwas im Laufe der Zeit verändert, wird oft erst durch einen Rückblick sichtbar. So auch bei der Würth Industrie Service. Seit der Gründung am 13. Januar 1999 hat sich viel getan. Vorher als damalige Division Industrie im Mutterhaus, der Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau, umfasste sie gerade einmal 88 Mitarbeiter. Schon früh erkannte Reinhold Würth das Potenzial der Belieferung von Industriekunden und den damit verbundenen Wachstumsmarkt. Heute ist das Unternehmen führend im Bereich C-Teile-Management und beschäftigt mehr als 1.640 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am eigenen Standort in Bad Mergentheim auf dem Drillberg. Doch so sehr das Unternehmen in den vergangenen Jahren gewachsen ist und sich weiterentwickelt hat, so bleibt auch vieles gleich: Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Teamgeist, Respekt, Vertrauen und gegenseitige Fairness haben fortwährenden Bestand; sie sind die Leitlinien nach denen das Unternehmen handelt und die Grundsätze, die die Kolleginnen und Kollegen der Würth Industrie Service miteinander verbindet – und das weltweit.

20 Jahre Menschen – 20 Jahre Wachstum – 20 Jahre Entwicklung

Über 20.000 Kunden vertrauen in den 20 Jahren Unternehmensgeschichte auf die Lösungen der Würth Industrie Service. Die Nähe zu den Kunden, individuelle Lösungen, gemeinsame Entwicklungen und eine persönliche Beratung sind dabei  essenzielle Elemente der Unternehmensstrategie. Dabei ist die Ausrichtung der direkten Versorgung aller Kunden in Europa klar auf eine Zentrallogistik und die Belieferung mit Produktions- und Betriebsmitteln direkt an den Verbrauchsort ausgelegt. Mittlerweile ist die Würth Industrie Service in 13 Geschäftsniederlassungen in Deutschland und in Betriebsstätten in der Schweiz, Großbritannien, Polen, Israel und den Niederlanden vertreten. Das internationale Netzwerk mit über 56 Gesellschaften in 40 Ländern verstärkt die weltweite Zusammenarbeit und ermöglicht die individuellen, kulturellen Anforderungen der Industriekunden mit weltweiten Produktionsstandorten auf einem einheitlich hohen Qualitätsstandard zu erfüllen.

So befindet sich die Würth Industrie Service im stetigen Wachstum mit dem Bestreben sich auch künftig weiter auszudehnen. Gegenwärtiges Ziel ist es, bis 2025 den zweitausendsten Mitarbeiter auf dem Drillberg begrüßen zu dürfen – ein nicht weitentferntes Ziel, berücksichtigt man, dass am 01. April 2018 die Mitarbeiterzahl einen neuen Rekord von 1.500 erreichte.

Dafür investiert das Unternehmen in Zusatzleistungen, wie eine betriebliche Altersvorsorge oder einem Kindergartenzuschuss, ein Kinder-Ferienlager, regelmäßige Mitarbeiterevents, Vergünstigungen im Betriebsrestaurant auf dem Gelände und vieles mehr. Da die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wichtiges Thema ist, werden in verschiedenen Unternehmensbereichen Modelle zur Teilzeitarbeit oder zu Home-Office angeboten. Auch die Nachwuchsförderung steht für die Würth Industrie Service an hoher Stelle: An den 13 Niederlassungen in Deutschland besteht eine Auswahl von insgesamt zehn verschiedenen gewerblichen und kaufmännischen Ausbildungsberufen und acht dualen Studiengängen. Als Neuheit wird der Studiengang „Digital Business Management“ angeboten, um im Zeitalter von Industrie 4.0 die Nachwuchskräfte auf die digitale Wirtschaft und die sich verändernden Prozesse vorzubereiten. Die Nachwuchsförderung, wie auch die Förderung und Entwicklung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ist ein wichtiges Anliegen der Würth Industrie Service, denn sie sind die Basis des Unternehmenserfolges und der Treiber des Unternehmenswachstums sowie der Unternehmensentwicklung.

Und diese Entwicklung ist sichtbar – sowohl innerhalb der Produkt- und Systemstrategie als auch im Logistikzentrum der Würth Industrie Service: Das ehemalige, geschichtsträchtige Gelände der Deutschordenskaserne ist heute bekannt als das modernste Logistikzentrum für Industriebelieferung in Europa – ein Ergebnis zahlreicher Investitionen.

Der Grundstein wurde im Jahr 2000 mit dem Bau des ersten Kanban- und Palettenlagers sowie 2004 mit dem ersten Hochregallager gelegt. Insgesamt standen damals rund 15.000 Lagerplätze zur Verfügung. Über die Jahre wurde vor allem in die zusätzliche Logistikkapazität investiert. Seit 2017 erhöht ein neues vollautomatisches Hochregallager die Kapazität um mehr als 49.000 auf aktuell rund 650.000 Lagerplätze, davon allein 150.000 für Paletten. Auch 2018 befanden sich weitere Investitionen zur Standorterweiterung in der Umsetzung, unter anderem die Erweiterung des Hochregallagers um zusätzliche 30.000 Stellplätze, sowie die Erweiterung des OSR Shuttlelager – ein Kleinteile- und Pufferlager – um 55.000 weitere Stellplätze. Dadurch erhöht sich bis Mitte 2019 die Gesamtkapazität auf 560.000 vollautomatisierte Behälterplätze und 180.000 Palettenstellplätze.
Auch weitere Investitionen sind in Planung oder befinden sich bereits in der Umsetzung, wie zum Beispiel das neue vollautomatisierte Tablarlager. Dieses Lager funktioniert nach einem Shuttle-Prinzip und bietet dadurch eine höchst flexible und effiziente Lösung für die gesamte Kanban- und Behälterabwicklung, vom Wareneingang bis zum Warenausgang. Das Tablarlager soll bis zu 360.000 Stellplätze umfassen und etwa 15.000 Behälterbewegungen pro Stunde leisten.
So sind für das Jahr 2020 mehr als 1.000.000 Stellplätze zu erwarten, die eine Maximierung der Versorgungssicherheit der Kunden mit C-Teilen sowie ein individuelleres, genaueres Eingehen auf Kundenwünsche ermöglichen sollen. Um die Liefersicherheit noch weiter zu steigern, wurden zudem auch erste Vorbereitungen für die Straßenverlegung getroffen, um den alten Weg im Unterbürgerwald als künftige Zufahrt für LKW zum Gelände im Einbahnverkehr zu nutzen und dort einen Großparkplatz für Lastwagen zu errichten. Auch versucht das Unternehmen seinen Automatisierungsgrad zu erhöhen und setzt bereits heute verstärkt Open Shuttles als fahrerlose Transportsysteme, Kommissionierroboter und Palettierroboter ein. Insgesamt flossen seit den Aufbaujahren Investitionen von über 227 Millionen Euro in den Standort und das Logistikzentrum.

Neben den Investitionen in die Standortentwicklung treibt die Würth Industrie Service auch die technologische Entwicklung der Systeme seit der Gründung weiter voran. C-Teile wie Schrauben, Scheiben und Muttern sind für eine Maschine und Anlage unverzichtbar. Die Würth Industrie Service sorgt seit 20 Jahren dafür, dass die Industriekunden ihre Kleinteile für den Produktionsbedarf zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Menge, in der richtigen Qualität am richtigen Verbrauchsort verwenden können. Gerade aus diesem Sicherheitsaspekt heraus vertrauen die Kunden auf die Lösungen. Milliarden Schrauben können so in Millionen Behältern und tausenden Regalen seither an zehntausende nationale und internationale Kunden mit unterschiedlichsten individuellen Anforderungen verlässlich geliefert werden. Bedeutsamer Fokus dabei sind praktische Anwendungen zum C-Teile-Management im Zusammenhang mit Industrie 4.0, Digitalisierung, Automatisierung und Robotik. Dazu zählen zum Beispiel die Automatenlösungen ORSY®mat für Hilfs- und Betriebsstoffe. Eingesetzt in der Materialwirtschaft oder Instandhaltung ist dieser stille Helfer eine praktische Lösung, um dezentral, gesichert und direkt am Bedarfsort rund um die Uhr alle Materialen wie Handschuhe, Batterien, Bits oder weiteres indirektes Material verfügbar zu haben. Darüber hinaus wurden im Bereich C-Teile-Management weitere Systeme fest etabliert: von der   RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) in Kanban-Systemen über elektronische Beschaffungssysteme, Mehrwegsysteme im Gefahrstoffmanagement und einer vernetzten Arbeitsplatzversorgung bis hin zu einer ganzheitlichen Lieferantenintegration und vieles mehr.

Alle Lösungen stützen sich auf ein auf die Bedürfnisse der Industriebranche ausgerichtetes Sortiment von über 1.100.000 Millionen Artikel. Spezialisierte Fachkräfte und Expertenteams für verschiedene Produktgruppen wie Arbeitsschutz, Chemie, Sonder- und Zeichnungsteile sowie Arbeitsplatz­gestaltung sorgen dabei für die bedarfsoptimierte Nutzung und den Einsatz vor Ort. Immer fest im Blick sind die individuellen Anwendungsgebiete bei den Kunden und die stetige Ausrichtung an den Markt- und Branchentrends.

Auch in Zukunft wird das Unternehmen sich weiterentwickeln. Neue Technologien und Innovationen sind Antreiber und Wachstumsmotor und so stellt sich die spannende Frage, wie die Würth Industrie Service wohl in Zukunft in einem Rückblick erscheinen mag?

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Intelligente Steuerung von Wasserinfrastrukturen – die Digitalisierung hält Einzug in die Wasserversorgung

Zusätzlich erhöhen globale Treiber wie die Urbanisierung, der Klimawandel und der demografische Wandel den Nutzungsdruck auf die endliche Ressource Wasser. Bis 2050 soll die Weltbevölkerung auf ca. neun Milliarden Menschen ansteigen – dementsprechend auch der Bedarf an Wasser, Nahrung und sonstigen Gütern.

Neben dieser Problematik haben Wasserversorger mit weiteren Herausforderungen zu kämpfen. Wasserverluste durch Leckagen durch undichte bzw. defekte Bestandteile des Wasserversorgungnetzes, Wasserdiebstahl oder zu hoher Druck durch intransparente Abnahme führen zu hohen Kosten. Einerseits wird das verloren gegangene Wasser nicht berechnet, andererseits fallen dafür trotzdem Betriebskosten an. Häufig fehlt die Transparenz und Kontrolle im Netz, um Leitungen optimal verwalten und so effizientes Verlustmanagement zu betreiben und dadurch Kostenreduzierungen erreichen zu können. Die Forderungen nach sowohl effektiven als auch effizienten Lösungen für diese Herausforderungen steigen.

Im Zuge der Digitalisierung und Automatisierung stehen in zunehmenden Maße Vorgehensweisen, Tools und Techniken zur Verfügung, die eine Revolution in der Wasserwirtschaft antreiben. Neue Möglichkeiten werden bereits in anderen Branchen genutzt und erprobt. Diese Möglichkeiten bieten auch vermehrt Potenziale für den eher konservativen Wassersektor ohne weitläufige Risiken einzugehen – Entwicklungen wie z.B. in den Bereichen Datenmanagement, Sensorik oder Aktorik sind in anderen Industriezweigen bereits erprobt und können in die Wasserversorgung einfach übertragen werden – so finden sie z.B. in der Leckortung oder Wasseranalyse Anwendung.

„Die Durchgängigkeit von Planungs- und Betriebsprozessen mit Hilfe intelligenter Hard- und Software und der selbstständige Austausch von Informationen (vom Nutzer über Einzelkomponenten bis zum Versorger/ Entsorger) wird daher auch im Wassersektor zunehmend ein Muss für Ressourcenproduktivität und –effizienz. Für echtzeitgesteuerte Prozesse spielt auch das Internet der Dinge und Dienste (engl.: Internet of Things and Services) eine gewichtige Rolle: Daten zu wasser-relevanten Prozessen und Wasserqualitäten sind so immer mehr ständig und überall verfügbar und verwertbar“.

Herausforderungen annehmen und Chancen nutzen

Einer der größten Kostenfaktoren in der Ver- und Entsorgung von Wasser ist der Energieverbrauch. Neben der Thematik des steigenden Wasserverbrauchs stehen Versorgungsunternehmen vor allem das Problem, dass Wassernetze intransparent sind – das Wissen darüber, wohin wie viel Wasser fließt, wo der Großteil verbraucht wird oder wo das Wasser durch Leckagen im Boden versickert fehlt meist. Dieses Wissen hat jedoch potenzial, Netze effektiver und effizienter zu gestalten und zu betreiben und somit auch den Energieverbrauch zu senken. Somit können langfristige Ziele wie Effizienzsteigerungen, Einspareffekte, die Erzielung von Mehrwerten, Qualitätssteigerungen sowie ein Mehr an Sicherheit erreicht werden.

Wie ein System genau hier ansetzen kann, zeigt das Beispiel der Firma BEULCO. „Wir haben uns intensiv mit den Herausforderungen beschäftigt, mit denen Wasserversorger in Deutschland täglich zu kämpfen haben“, so Martin Lange, Geschäftsleiter Vertrieb. Das innovative neue Geschäftsfeld iQ water system adressiert die Problematiken der Versorger und bietet ein ganzheitliches System, mit dem Verbrauchs- und Zustandsdaten zu jedem Zeitpunkt abrufbar sind. Diese Informationen werden anonymisiert und verschlüsselt an das Versorgungsunternehmen übermittelt, welches mit diesen Daten unter anderem Schlüsse zur Netzoptimierung ziehen und dadurch auch das Druckmanagement effizienter gestaltet kann.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Eric Schweitzer: Brexit-Abstimmung bedeutet eine schlechte Nachricht für die deutsche Wirtschaft

Nach dem Votum des britischen Unterhauses am gestrigen Dienstag drohen die Negativszenarien zum Brexit nun bittere Realität zu werden. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), empfiehlt den Unternehmen, sich anhand der Brexit-Checkliste des DIHK (www.ihk.de/brexitcheck) auf den Austritt vorzubereiten.

Schweitzer: "Die Entscheidung ist für die deutsche Wirtschaft eine schlechte Nachricht. Ohne Abkommen droht der Brexit völlig ungeregelt abzulaufen.

Die Unternehmen hätten keine Planungssicherheit im UK-Geschäft. Zusätzlich würden jährlich Millionen von Zollanmeldungen und Milliarden Euro an Zöllen fällig. Aus den Brexit-Negativszenarien würde dann leider bittere Realität.

Daher sollten sich Unternehmen jetzt verstärkt anhand der DIHK-Brexit-Checkliste vorbereiten. Denn für die deutschen Unternehmen steht einiges auf dem Spiel. Immerhin ist Großbritannien noch unser fünftwichtigster Handelspartner, das Handelsvolumen beträgt 122 Milliarden Euro.

Eine kurze Verschiebung des EU-Austritts von Großbritannien um einige Wochen, über die derzeit spekuliert wird, würde die Unklarheit wohl nur aufschieben. Letztendlich bliebe der gordische Brexit-Knoten weiter ungelöst."

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Digitale Sicherheit 2019 im Mittelstand: Unterschätzte Notwendigkeit, aber kein Trend

Im vergangenen Jahr wurden Unternehmen jeder Größe, Institutionen und Privatpersonen mit neuen Vorschriften und Informationen rund um das Thema Datensicherheit und DSGVO überflutet. Für kleine und mittelständische Unternehmen ist IT-Security deshalb zu einem zeitaufwändigen und z.T. kostspieligen Thema geworden. Die Notwendigkeit, sich aktiv mit der Verbindung aus Digitalisierung und Datensicherheit auseinander zu setzen, wird offenbar aber noch immer unterschätzt.

Jeder 2. Deutsche nutzt WhatsApp auf dem Firmen Smartphone

WhatsApp, womit man nicht gerade Datensicherheit assoziiert, setzt auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2E). Das bedeutet, dass Texte, Fotos und Videos noch auf dem Gerät des Versenders verschlüsselt und nur mit dem Schlüssel auf dem Gerät des Empfängers wieder lesbar gemacht werden. Es handelt sich nicht um eine Transportverschlüsselung.

Großartig: 1,5 Milliarden Nutzer unterhalten sich also bereits verschlüsselt und somit sicher? Leider Nein. Facebook hat WhatsApp übernommen. Facebook kann zwar nicht auf Nachrichteninhalte, jedoch auf sämtliche gespeicherte Kontakte zugreifen. Parallel werden die Daten, wer wann mit wem einen Chat geführt hat, gespeichert. Das betrifft jedes mobile Endgerät, privates Tablet und geschäftliche Smartphone. Dieses Wissen hat 2018 noch nicht zum vollständigen Umdenken geführt: Jeder 2. Deutsche benutzt WhatsApp auf dem Firmen Smartphone. Das ergab eine Studie der Brabbler AG im Sommer 2018.

Das Verständnis des einzelnen Mitarbeiters muss dringend geschärft werden – speziell bei der Nutzung mobiler Endgeräte im Unternehmen. Diese Einschätzung teilt Hans-Wilhelm Dünn, Gründer und Präsident des Vereins Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V., zur aktuellen IT-Sicherheitslage in „Das IT-Security-Mindset“ (erschienen beim FinanzBuch Verlag, 12/2018, Autor: Jan Bindig).

Zur eigenen Datensicherheit ist ein Unternehmen also verpflichtet, seine Mitarbeiter über die Problematik aufzuklären und über sichere Kommunikationsdienste zu informieren. Andernfalls landen Kundendaten über das Smartphone der Mitarbeiter auf Servern in den USA.

Cloud und IAM für Unternehmen

Die Fakten zeigen: Das Thema Datensicherheit ist kein beliebtes, trotz großer Presenz in den Medien. Die Sensibilisierung für die Notwendigkeit müssen sich Unternehmen für 2019 weiterhin auf die Fahnen schreiben und mit gutem Beispiel durch DSGVO konformes Verhalten voran gehen: Eine Möglichkeit ist die Speicherung von Daten in der Cloud. Aufgrund der Digitalisierung befindet sich bereits ein Viertel der Daten von Unternehmen in Deutschland darin. Ausschlaggebend für die Sicherheit dabei ist die Wahl des Cloud Anbieters. Das Hosting sollte in Deutschland, mindestens aber in Europa stattfinden, sodass gesetzliche Grauzonen ausgeschlossen werden.

BSI, DSGVO, EZB und andere Institutionen empfehlen IAM System  

Um sich als Unternehmen vor Missbrauch von Daten zu schützen und eine klare Regelung festzulegen, wer auf welche Daten Zugriff hat, empfiehlt sich die Nutzung eines IAM Systems. So können Zugriffsrechte durch Nutzung einer Software gemanagt werden. IAM steht für "Identity and Access Management". Es ist ein Tool für die automatisierte und zentralisierte Administration aller Benutzer und derer Zugriffsrechte (Autorisierung), die in den IT-Systemen von Unternehmen hinterlegt sind. Sie sind immer nach den individuell geltenden Sicherheitsrichtlinien gestaltet – auch "Compliance" genannt.  So wird ein sicherer Betrieb gewährleistet, so dass auch nur diejenigen Personen Zugriff auf Daten und Prozesse haben, denen es auch erlaubt ist. Dies ist nur einer der essenziellen Vorteile und ein Grund weshalb IAM Systeme im BSI IT – Grundschutz verankert sind.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Tag der Logistik 2019 – eine neue Welt erleben

Die Welt hat sich 2018 stark gewandelt – das gilt auch für die Logistik. Der ständig steigende Transportbedarf für Waren und Güter, die Digitalisierung und der weiterhin boomende Onlinehandel trafen auf Fachkräftemangel, marode Infrastrukturen und neue Umweltverordnungen. 2019 werden sich diese Einflüsse weiter verstärken und damit der Logistik wiederum Höchstleistungen abfordern. Diese sichtbar zu machen und zu helfen, die Herausforderungen zu bewältigen, ist eines der Ziele des jährlichen Aktionstages „Tag der Logistik“. Er findet in diesem Jahr am 11. April statt und dient mit seinen zahlreichen unterschiedlichen Veranstaltungen, die von Unternehmen in Deutschland und überall auf dem Globus angeboten werden, als eine Art Schaufenster in die komplexe Welt der Logistik von heute und morgen.

Der unsichtbare Champion rückt ins Rampenlicht

Das Image von Logistik und Supply Chain Management braucht insbesondere deshalb Pflege, weil diese Funktionen nur dann sichtbar werden, wenn etwas schiefläuft. Der Großteil der Innovation findet hinter den Kulissen statt. Es gäbe keine gut gefüllten Supermarktregale, keine Import- und Exportrekorde und erst recht keinen eCommerce ohne eine gut aufgestellte Logistik. Die Zahlen sprechen dabei für sich: Allein 2017 setzte die Logistik 263 Milliarden Euro um und beschäftigte deutlich über drei Millionen Menschen – Tendenz steigend. Damit ist der Wirtschaftsbereich der drittgrößte hinter der Automobilindustrie und dem Handel.

Um die Vielfalt der Logistik und die wahre Leistungsfähigkeit dieses Hidden Champions auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, werden am 11. April Unternehmen, Institute, Bildungseinrichtungen und weitere Institutionen ihre Tore öffnen und kostenfrei zugängliche Veranstaltungen anbieten, darunter Workshops, Vorträge oder Firmenrundgänge. So können die Besucher Einblicke in den Unternehmensalltag, in Forschung und Entwicklung und natürlich auch in berufliche Möglichkeiten erhalten. 2018 machten mehr als 35.000 Menschen von diesem Angebot Gebrauch und besuchten eine der rund 340 Veranstaltungen. Nicht nur in Deutschland, auch in 22 anderen Ländern, darunter Frankreich, Portugal, Griechenland, Großbritannien, China, den USA und sogar auf Martinique in der Karibik, war der „Supply Chain Day“ ein voller Erfolg.

Der Weg zu Fachkräften führt über das Image

Mit der Öffentlichkeitswirkung unterstützt der Tag der Logistik bei einer der wichtigsten Aufgaben, der sich die Unternehmen im Jahr 2019 annehmen müssen: der Gewinnung von Fachkräften. Die Möglichkeit, einen Blick ins Unternehmen werfen zu können, kann bei der Wahl des Arbeitgebers von großer Bedeutung sein – bei der Masse der Angebote ist es oft schwer, die richtige Entscheidung zu treffen. Der Tag der Logistik bietet verschiedene Informationsveranstaltungen: die Berufsmesse „Vom Klicken bis zum Klingeln“ in Neuss, die „Nacht der Logistik“ in Osnabrück oder auch individuelle, von einzelnen Unternehmen ausgerichtete Karriere-Events.

Der Aktionstag schafft also Gelegenheit zur Fachkräftegewinnung sowie Talentsichtung Verbindung mit positiver Öffentlichkeitswirkung – und damit eine Win-Win-Situation für die Unternehmen und für potenzielle neue Mitarbeiter. Nicht umsonst finden sich neben vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen auch große Namen wie IKEA, Hornbach oder Dachser unter den Veranstaltern.

Zentraler Anlaufpunkt ist die Website www.tag-der-logistik.de 

Dort können Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Vereine und Verbände sowie Organisationen aus dem Wirtschaftsbereich Logistik ihre Veranstaltungen veröffentlichen und die Teilnehmeranmeldung abwickeln. Zur Unterstützung sind im Downloadbereich zahlreiche Dokumente hinterlegt, die die teilnehmenden Unternehmen zur Vorbereitung und Durchführung ihrer Veranstaltung am 11. April 2019 verwenden können. Der Tag der Logistik ist auch im Social Web präsent:
www.twitter.com/tagderlogistik / www.facebook.de/tagderlogistik 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox