Advantage Lithium: Cauchari mit Kapitalwert von über 1,3 Mrd. Dollar!

Schlag auf Schlag geht es derzeit bei Advantage Lithium (WKN A2AQ6C / TSX-V AAL) zu: Vor rund zwei Wochen erst hat das kanadische Unternehmen eine 12 Millionen Dollar schwere Finanzierung per Kapitalerhöhung erhalten, die vor allem von Insidern wie dem Großaktionär und Joint-Venture-Partner Orocobre (WKN A0M61S) gezeichnet wurde. Zudem stieg ein neuer Ankeraktionär ein – wir berichteten.

Nun meldet Advantage Lithium den nächsten extrem wichtigen Meilenstein bei der Entwicklung des Lithiumprojekts Cauchari im argentinischen JuJuy. Die Kanadier halten an diesem Joint Venture 75 Prozent der Anteile und haben nun die Ergebnisse einer ersten wirtschaftlichen Bewertung (PEA) des Projekts veröffentlicht. Für die Studie verantwortlich war die erfahrene Ingenieursfirma WorleyParsons Chile S.A.

Ein Blick auf die Highlights der Studie zeigt, welche Werte das Projekt für Advantage Lithium bedeutet. Vor Steuern kommt Cauchari auf einen Kapitalwert von mehr als 1,32 Milliarden (!) Dollar, nach Steuern von 0,83 Milliarden Dollar. Eckpunkte der Berechnung waren unter anderem ein Abzinsungsfaktor von 8 Prozent sowie eine Jahresproduktion von 20.000 Tonnen Lithiumkarbonat. Die Investitionen vor der Produktionsaufnahme für diese Produktionsmenge werden auf rund 400 Millionen Dollar veranschlagt.

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Was darf der Paketbote?

Der Onlinehandel in Deutschland boomt. Sowohl Unternehmen als auch Konsumenten bestellen immer mehr Waren über das Internet. Laut Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) ist die Zahl der Sendungen 2017 auf über 3,3 Milliarden gestiegen – das entspricht 11 Millionen Sendungen pro Zustelltag. Und mit den Sendungen wächst der Zorn der Kunden von Paketzustelldiensten. Beschädigte oder verschwundene Pakete, verspätete Lieferungen, Pakete einfach in den Hausflur gestellt, Benachrichtigungskarte im Briefkasten, obwohl jemand zu Hause ist – das sind die Punkte, die Verbraucher aufregen. Was dürfen Paketboten eigentlich?

Darf das Paket bei einem Nachbarn abgegeben werden?

Viele Paketdienstleister behalten sich das Recht dieser so genannten Ersatzzustellung innerhalb ihrer AGB vor. Was die wenigsten wissen: Diese Klauseln sind zum größten Teil unwirksam. Wenn sie nicht möchten, dass eine Sendung beim Nachbarn abgegeben wird, können sie das schon im Online-Shop, z. B. im Kommentarfeld auf der Bestellseite, so mitteilen. Der Händler hat dann die Möglichkeit, den Zusatz „eigenhändig“ beim Zusteller zu buchen. Dann ist sichergestellt, dass nur der richtige Empfänger die Sendung bekommt. Ist er nicht anzutreffen, wird das Paket in eine Filiale gebracht, an der sie es dann abholen können.

Was kann ich tun, wenn ein unbekannter Nachbar das Paket nicht abliefert?

Sofern sie bei Abgabe der Bestellung den Nachbarn nicht als empfangsberechtigt angegeben haben, können sie sich immer zuerst an den Händler richten. Dieser ist dafür verantwortlich, dass sie auch deine Ware erhalten. Unterschlägt der (unbekannte) Nachbar die Sendung, ist der Händler verpflichtet Ihnen den Kaufpreis zu erstatten. Er ist aber nicht verpflichtet, das bestellte Produkt noch einmal zu liefern.

Ist es rechtlich okay, ein Paket einfach vor die Haustür zu legen?

Es gibt sogenannte Garagen-, Ablageverträge oder Abstellgenehmigungen. Bei diesen vereinbart der Zusteller mit dem Empfänger einen Ort, an dem er das Paket ausdrücklich ablegen darf – etwa eine Garage. Eine Erlaubnis, die Sendung einfach vor der Tür abzulegen, findet sich nicht in den AGB der Zusteller und ist somit nicht erlaubt!

Und wenn es doch vor die Haustür gelegt – und dann geklaut wurde?

Hier gilt wieder, dass der Händler für sie der Ansprechpartner ist. Geht das Paket verloren, muss der Händler den Kaufpreis erstatten, auch wenn eine dritte Person ein Paket entwendet hat, das der Zusteller einfach vor der Tür abgelegt hat.

Was kann ich tun, wenn mein Paket beschädigt ankommt?

Der Einfachheit halber sollte man eine offensichtliche Beschädigung direkt vom Zusteller vermerken lassen. Hat das verpackte Produkt dagegen einen Schaden erlitten, sieht man dies oft erst nach dem Auspacken.

Die gesetzlichen Vorschriften sehen hier eine Gewährleistungsfrist von zwei Jahren vor. Innerhalb der ersten 6 Monate wird dabei vermutet, dass der Schaden bereits bei Übergabe vorlag, danach muss dies der Kunde beweisen.

Viele Händler sehen in ihren AGB vor, dass der Verbraucher innerhalb einer gewissen Zeit den Mangel anzeigen muss. Solche sogenannten Rügefristen sind fast immer unwirksam, weil sie gegen zwingende gesetzliche Regelungen verstoßen.

Mein Paket ist auf dem Postweg verloren gegangen. An wen kann ich mich wenden?

Auch hier gilt wieder: An den Händler. Da dieser die sogenannte Transportgefahr trägt, ist er zur Erstattung des Kaufpreises verpflichtet. Zwar könnten sie ihren Anspruch auf Kaufpreiserstattung im Regelfall auch gegenüber dem Transportdienstleister geltend machen, das ist aber oft kompliziert und dauert sehr lange. Zudem ist der Händler nicht berechtigt, sie auf die komplizierten Nachforschungsaufträge der Zustelldienste zu verweisen.

Haben sie dagegen die Ware noch gar nicht bezahlt, müssen sie dies auch nicht tun, wenn die Ware auf dem Transportweg verloren ging.

Wann ist das Paket übergeben? Wenn ich es persönlich erhalten oder eine Benachrichtigung im Briefkasten habe?

Die Übergabe ist damit erfüllt, dass der Verbraucher den Kaufgegenstand in seinen Händen hält. Die Benachrichtigungskarte im Briefkasten – oder auch die Abgabe beim Nachbarn – bewirken im Regelfall noch nicht, dass der Kunde den Besitz an der Sache erlangt hat.

Das ist besonders wichtig, wenn man an die Widerrufsfrist denkt. Denn eine Voraussetzung dafür, dass die Frist überhaupt beginnt, ist der Erhalt der Ware. Die Frist läuft also erst los, wenn sie z. B. das Paket in der nächsten Filiale abgeholt haben und nicht bereits dann, wenn der Zusteller die Benachrichtigungskarte in den Briefkasten geworfen hat.

Was, wenn das Paket beim Zurücksenden an den Händler verloren geht?

Geht das Paket nach dem Widerruf unterwegs zurück zum Händler verloren oder wird beschädigt, erhalten sie trotzdem ihren Kaufpreis zurück und müssen keinen Ersatz leisten.

Allerdings sind Verbraucher in einem solchen Fall in der Pflicht, die korrekte Absendung auch nachzuweisen. Das ist zum Beispiel mittels Zeugen möglich. Außerdem sind sie verpflichtet, die Ware in geeigneter Weise zu verpacken. So trifft sie z. B. eine Mitschuld und sie sind zum Schadensersatz verpflichtet, wenn sie eine kleine, zerbrechliche Porzellan-Figur ohne Polsterung in einem großen Pappkarton verschicken.

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Lebensversicherung – das Alters-Sorge-Produkt

Die Banken haben ihr Waterloo durch die Finanzkrise 2009 hinter sich. Den  Lebensversicherern steht es erst noch bevor, meint Jörg Wiechmann, Geschäftsführer des Itzehoer Aktien Clubs (IAC). Das Schlimme dabei: „Viele Kunden haben es offenbar noch gar nicht bemerkt.“

Es gebe einen simplen Grund, warum die Versicherer bisher weitgehend ungeschoren geblieben seien durch Finanzkrise und Niedrigzins-Phase: Ihre Verbindlichkeiten seien langfristig wegen der Laufzeit der Verträge. „Doch die Versicherer werden ebenso hart getroffen, nur eben schleichend und um einige Jahre zeitverzögert“, betont Wiechmann. Nicht umsonst habe die Finanzaufsicht BaFin bereits 34 der 87 deutschen Anbieter unter verschärfte Kontrolle genommen. Garantiezinsen von vier Prozent für Altkunden vertrügen sich eben nicht mit null Prozent Zinsen am Kapitalmarkt. Dass der Garantiezins für Neuverträge nur noch 0,9 Prozent betrage, mache sie für Kunden unattraktiv. Und dazu die Inflation von aktuell rund zwei Prozent: „Das tut ein Übriges, um die langlaufenden Altersvorsorgeverträge zu einem wahren Alters-Sorge-Produkt zu machen“, sagt der IAC-Geschäftsführer.

Was bei den Banken auf dem Weg aus der Krise die „Bad Banks“ waren, sei bei den Versicherern der „Run-Off“: Das gesamte Geschäft mit  Lebensversicherungen und mit ihm die Kunden hätten einige schon verkauft. Hilfe bekamen die Unternehmen zudem  jüngst vom Bundesgerichtshof mit einer Entscheidung zur Aufteilung der 132 Milliarden Euro schweren Bewertungsreserven: „Die Versicherer dürfen ihre Altkunden ganz legal enteignen“, stellt Wiechmann fest. „Wer jahrzehntelang eisern seine Lebensversicherung bespart hat, ist also nun der Dumme.“

Die Aktien der Versicherer mache das durchaus interessant.  Dennoch verzichte der IAC darauf und habe gerade die letzte Finanzaktie aus dem Depot geworfen, so der Geschäftsführer. Denn: „Auch wenn Banken und Versicherer am Ende ihre selbstverschuldeten Verluste nicht selbst tragen müssen, langfristig zahlen sie dafür in einer viel härteren Währung: mit dem verlorenen Vertrauen der Kunden.“

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VATM: Digitalfonds der Bundesregierung ist eine gute Sache

Der VATM begrüßt die Mittelbereitstellung in Höhe von mehr als zwei Milliarden Euro durch den Digitalfonds als „Startkapital“ für den Einstieg in das Gigabit-Zeitalter. Gleichzeitig ist es der späte Ausstieg aus einem flächendeckenden 50-Mbit/s-Ziel, das im ländlichen Bereich völlig verfehlt wurde. „Nun soll auch Schluss sein mit der leidigen `bis zu´-Versorgung. Statt bis zu 50, 100 oder 250 Mbit/s je nach zufälliger Länge der alten Telekom-Kupferkabel bekommen die Bürger nun ein zukunftsfähiges Netz, das nicht schon in wenigen Jahren wieder veraltet ist. Glasfaser-Ausbau und Gigabit-Geschwindigkeit sind der Schlüssel für unsere Arbeitsplätze, für bessere Ausbildung und für genau die Kommunikationsnetze, die die Bürger auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft brauchen werden“, unterstreicht VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner.

Daher ist es aus Sicht des VATM auch richtig, nicht nur die Schulen ans Netz zu bekommen, sondern diese auch mit entsprechender Technik auszustatten. Wichtig ist, dass nicht nur Geld zum Buddeln und Graben ausgegeben wird, sondern es auch zum Beispiel über Voucher den Bürgern unmittelbar zugutekommt, die auf die neuen Netze umsteigen. Eine hohe Nachfrage ist und bleibt eines der wichtigsten Kriterien, wo Glasfaseranschlüsse gebaut werden.

Bürger und Bürgermeister haben es oft selbst in der Hand, schnell den Wechsel aus der Megabit-Sackgasse in die Gigabit-Zukunft zu schaffen. „Fördermittel sind hier aber nur ein Baustein – schnelle Genehmigungsverfahren und Bürokratieabbau sind noch wichtiger ebenso wie die Bereitschaft, alternative Verlegetechniken zu unterstützen. Hier besteht noch enormer Aufholbedarf. Wer in der Straße moderne, schnelle und zudem preisgünstige Verlegetechnologien verhindert oder mitten in der Eifel das Aufstellen von Holzmasten in Sichtweite von gigantischen Windkraftanlagen aus optischen Gründen ablehnt, sollte gegenüber den betroffenen Bürgern die Verantwortung übernehmen“, so Grützner.

Es wird jetzt schnell Klarheit benötigt, wie und wofür konkret die Fördermittel eingesetzt werden. Statt Gießkannenprinzip muss die Förderung zielgenau dort ankommen, wo man sie am dringendsten braucht – genau dort, wo sich ohne Förderung oder Voucher der Ausbau wirtschaftlich nicht rechnet. Das bedeutet in der Regel auf dem Land und nicht in den Ballungsgebieten oder dort, wo bereits eigenwirtschaftlich gigabitfähige Netze errichtet worden sind. „Selbst bei einer wirklich effizienten Förderung wird es ein gewaltiger Kraftakt sein, in diesen Regionen für Gigabit und damit für gleichwertige Lebensverhältnisse in meist ländlichen Bereichen zu sorgen“, sagt der VATM-Geschäftsführer.

Um die Ziele nicht nur eines flächendeckenden Anschlusses von Schulen schon bis 2021, sondern auch eines weitgehend flächendeckenden Ausbaus bis 2025 zu erreichen, müssen jetzt die Gespräche mit Brüssel geführt werden. Grützner: „Das heikle Thema, wie nun so schnell aus den heute nur mit 50 oder 100 Mbit/s versorgten Gebieten echte Gigabit-Anschlussgebiete – also mit FTTB/H – gemacht werden sollen, ist völlig ungelöst. Die Telekom selbst hat gerade erst 250 Mbit/s und sogenanntes `Super-Vectoring´ als ihre `Zukunftsversicherung´ bezeichnet und einen eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau in ganz Deutschland erst ab 2021 in Aussicht gestellt. Damit stünde aber schon jetzt fest, dass die Ziele der Bundesregierung unmöglich erreicht werden könnten.“

„Nicht weitere Zugeständnisse an die Telekom, sondern knallharter Wettbewerb wird denen Beine machen, die zu langsam sind. Die Wettbewerber stellen fast 90 Prozent aller gebuchten Glasfaseranschlüsse. Wettbewerb treibt so den Ausbau voran und sorgt für das Angebot, das Bürger und Unternehmen morgen brauchen. Einen Deal zu Lasten von Wettbewerb etwa bei der Regulierung darf es nicht geben, wenn wir in Deutschland schnell zum Glasfaser- und 5G-Land werden wollen“, appelliert der VATM-Geschäftsführer.

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novomind führt WhatsApp Business solution für novomind iAGENT ein

Die novomind AG, Anbieter umfassender Softwarelösungen im Bereich Omnichannel-Commerce und Customer-Service, gehört zu den ersten WhatsApp Business solution Providern. Parallel zum Start der neuen WhatsApp Business-Lösung für Unternehmen und Institutionen am 1. August bietet novomind die offizielle Business-Schnittstelle (API) des weltweit erfolgreichen Messaging-Dienstes jetzt für die elektronische Kundenkommunikation von Unternehmen aller Branchen an. Der WhatsApp-Kanal ist in die Omnichannel-Customer-Service-Software novomind iAGENT eingebunden und ergänzt damit die anderen Kanäle der zentralen Kommunikationsplattform.

"novomind iAGENT wird bereits von führenden europäischen Marken wie Axel Springer und Sixt eingesetzt", so Sylvia Feja, Bereichsleiterin Customer Service Software bei novomind. "Diese Marken legen großen Wert darauf, ihre Kundenkommunikation so effizient und bedarfsgerecht wie möglich zu gestalten. Die Integration von WhatsApp als eigenständiger Kanal ist ein vielgeäußerter Wunsch von Unternehmen aller Branchen." Als einer der ersten WhatsApp Business solution Provider stellt novomind innerhalb von novomind iAGENT jetzt Unternehmen und Institutionen die offizielle und gesicherte WhatsApp-Schnittstelle zur Verfügung, um deren jeweiligen Kunden den vertrauten Messaging-Dienst als alternativen Kontakt- und Kommunikationskanal im Customer Service anzubieten.

Über 1,5 Milliarden Menschen in mehr als 180 Ländern nutzen WhatsApp aktuell, um jederzeit mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben. Mit WhatsApp Business solution wird der Dienst nunmehr um eine professionelle Customer-Service-Funktion zum Messenger-Dienst erweitert. Im Rahmen der zentralen Kommunikationsplattform novomind iAGENT spielt WhatsApp Business deshalb eine wichtige Rolle, denn so wird es für den Kunden noch einfacher, den Kundenservice eines Contact Centers über die unterschiedlichsten Kanäle hinweg zu nutzen. "Je mehr Kanäle angeboten werden, desto kundenfreundlicher wird der Customer Service wahrgenommen", erklärt Sylvia Feja. Durch die Angebotsvielfalt von novomind iAGENT werden zwei zentrale Anforderungen erfüllt: Flexibilität und Effizienz im Kundenservice über eine Vielzahl kundenfreundlicher Kanäle hinweg.

"novomind iAGENT ist eine wichtige Omnichannel-Plattform für den Kundenservice", so Grit Langhof, Senior Director International Reservation & Global SCC Support bei Sixt, einem der führenden Autovermieter weltweit. "Die von novomind iAGENT gebotene Flexibilität der Kommunikationskanäle ermöglicht uns die Kontaktaufnahme mit unseren Kunden ganz nach ihren Bedürfnissen. Dazu gehören heute auch Kanäle wie WhatsApp Business."

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Earth Overshoot Day: Ab heute lebt die Welt auf Pump

Der Erdüberlastungstag, der von der Organisation „Global Footprint Network“ in jedem Jahr als „Earth Overshoot Day“ neu errechnet wird, fällt in diesem Jahr auf den 1. August, einen Tag früher als im vergangen Jahr. Seit heute lebt die Menschheit also von natürlichen Ressourcen, die der Planet nicht mehr ersetzen kann. Die meisten Ressourcen sind nicht unendlich verfügbar,  andere brauchen viel Zeit zum Nachwachsen. Deswegen ist es wichtig, schonend und nachhaltig mit ihnen umzugehen, damit auch die nächsten Generationen nicht auf lebenswichtige Rohstoffe verzichten müssen.

Die diesjährige Bilanz des Global Fooprint Network zeigt, dass die Menschen derzeit 1,7 Planeten benötigen, um ihren jährlichen Bedarf an Rohstoffen zu decken – Tendenz steigend. Seit Beginn der Berechnungen in den neunziger Jahren rückt der Erdüberlastungstag immer weiter nach vorne. Platz 1 der Rohstoffverbraucher belegen die Menschen in den USA. Würde jeder so leben wie die Amerikaner, bräuchten wir insgesamt fünf Erden, um diesen Bedarf zu decken. Aber auch wir Deutschen benötigen bei aktuellem Verbrauchsniveau hochgerechnet auf die Weltbevölkerung Rohstoffe von drei Erden. Zum Vergleich: Indien liegt mit nur 0,7 Erden weit unter diesem Niveau.

Recycling als Rohstofflieferant
Angesichts von, seitens der UN bis 2050 prognostizierten 10 Milliarden Menschen ist die weltweite Versorgung mit Primärrohstoffen nicht zu realisieren. Will die Menschheit in Zukunft friedlich und in ähnlichem Standard gemeinsam überleben, bleibt nur die Option, möglichst alle Rohstoffe zu recyceln. Mit dem Recycling von bereits abgebauten natürlichen Rohstoffen ist so gut wie kein Landschaftsverbrauch verbunden. Natürliche Wasserreserven werden durch konsequente Kreislaufführung des Brauchwassers geschont. Zudem ist der CO2-Ausstoß und die Energiebilanz von Recyclingrohstoffen um ein Vielfaches geringer, als bei Primärrohstoffen. Bereits abgebautes Kupfer, Aluminium oder Eisen kann zum Beispiel durch Recycling von alten Elektrogeräten wieder zurückgewonnen werden. Sogar Kunststoffe und Papier können bis zu sieben Mal recycelt werden. Um diese nachhaltige Rohstoffquelle dauerhaft und in einem fortwährenden Kreis zu nutzen, sind Verbraucher, Recyclingunternehmen und Politik gleichermaßen gefordert.

Um die Entwicklung der europäischen Recyclingwirtschaft als weltweite Leitindustrie zu fördern, erneuert REMONDIS die Forderung nach einem dreistufigen Ansatz als Fundament einer zukunftsorientierten Rohstoffstrategie für Deutschland und die EU.
Hierzu gehören

1. eine novellierte Ökodesignrichtlinie, die Produzenten auf globaler Ebene dazu bringt, die möglichst vollständige Recyclingfähigkeit  sämtlicher Produkte schon bei der Produktentwicklung zu berücksichtigen.

2. deutlich mehr Investitionen in Sortierung, Verwertung und Rohstoffqualität.
REMONDIS startet vor diesem Hintergrund eine eigene Rohstoffinitiative. Das Unternehmen investiert aktuell unter anderem in den Bau einer Recyclinganlage für Polystyrol und andere Kunststoffe auf dem Gelände des Lippewerks. Die neue Anlage, die spätestens Ende 2018 in Betrieb gehen wird, kann eine Jahreskapazität von 20.000 Tonnen verarbeiten, die vornehmlich aus dem WEEE Recycling stammt. Im Bereich Bioabfall investiert REMONDIS derzeit in den Bau von insgesamt 7 modernen Anlagen zur Vergärung,  Biogaserzeugung und Verstromung. Neben Anlagen in Singen, Frankfurt und Osnabrück, um nur einige zu nennen, entsteht auch im Lippewerk in Lünen eine neue Biogasanlage, in der ab 2019 die gesammelten Bioabfälle der braunen Tonne des Kreises Unna zu Methan vergärt und anschließend verstromt werden. Der so gewonnene regenerative und CO2-neutrale Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist.

3. ein Anreizsystem für höhere Verwendungsquoten von Recyclingrohstoffen
Um den Einsatz von Recyclingrohstoffen zu fördern, bedarf es eines Anreizsystems für die Industrie. Wodurch diese Anreize geschaffen werden könnten, ob durch steuerliche Förderung von Recyclingrohstoffen oder andere Steuerungsmaßnahmen, ist eine Entscheidung seitens der Politik. Dies ist auch und gerade vor dem Hintergrund der Erreichung der Pariser Klimaziele von entscheidender Bedeutung, denn jeder Recyclingrohstoff ist klimaschonender als sein vergleichbarer Primärrohstoff. Ziel muss daher eine Anhebung der Verwendungsquote von Recyclingrohstoffen in der Industrie von derzeit 14 % auf 70%  innerhalb der nächsten 10 Jahre sein, zum einen damit Deutschland seinen Status als führendes Industrieland nicht verliert, zum anderen, um den Weltüberlastungstag mittelfristig wieder auf den Tag zurückzusetzen, auf dem er eigentlich liegen sollte: dem 31.Dezember.

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Zulieferindustrie: Lage und Erwartungen ohne neue Impulse

Das Geschäftsklima der deutschen Zulieferindustrie hat das Niveau der beiden Vormonate gehalten. Sowohl die Einstufung der aktuellen Lage als auch die Bewertung der Perspektiven bis zum Jahreswechsel 2018/2019 unterlagen im Juli keinen neuen Impulsen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Umfrage vor (!) den Gesprächen zwischen EU Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und US Präsident Donald Trump durchgeführt wurde. Damit konnten die Ergebnisse, u.a. die Vertagung der Ausweitung der Zollsätze auf Pkws sowie Komponenten, nicht mehr Einfluss auf die Umfrage nehmen. Da die Halbwertzeit der Vereinbarungen erfahrungsgemäß auch nicht zu bestimmen ist, kann allerdings auch keine Entwarnung gegeben werden. Die Unsicherheiten verfestigen sich eher! Dies sollte man angesichts temporär gut ausgelasteter Kapazitäten dauerhaft vor Augen haben.

Der Geschäftsklimaindex Zulieferindustrie wird von der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie ArGeZ in Zusammenarbeit mit dem Ifo-Institut, München, ermittelt. Er beruht auf der Befragung von rund 600 Unternehmen und deckt die in der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie zusammengeschlossenen Branchen Gießerei-Industrie, Kunststoffverarbeitung, Stahl- und Metallverarbeitung, NE-Metall-Industrie, Kautschukindustrie sowie Technische Textilien ab.

Der Chart, mit korrigierten saisonbereinigten Daten, steht zum Download unter www.argez.de zur Verfügung.

Über die ArGeZ:

Die Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) ist eine Interessengemeinschaft, die rund 9.000 – vornehmlich mittelständisch geprägte – Zulieferunternehmen mit rund einer Million Beschäftigte und einem Umsatzvolumen von 218 Milliarden Euro vertritt. Sie wird getragen von sieben Wirtschaftsverbänden:

  • WirtschaftsVereinigung Metalle e.V., Berlin | www.wvmetalle.de
  • Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie e.V. (BDG), Düsseldorf | www.bdguss.de
  • Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V., Düsseldorf | www.aluinfo.de
  • Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk), Frankfurt a.M. | www.wdk.de
  • Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV), Frankfurt a.M. | www.tecpart.de
  • WSM Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V., Düsseldorf/Hagen | www.wsm-net.de
  • Industrieverband Veredlung-Garne-Gewebe- Technische Textilien, Frankfurt | www.ivgt.de

Hintergrundinformationen zur ArGeZ:

Die ArGeZ Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie vertritt 9.000 Zulieferer mit 1 Mio. Beschäftigten und einem Umsatz von rd. 218 Mrd. Euro. Sie vertritt als Interessensgemeinschaft der Wirtschaftsverbände Kunststoff-, Stahlverarbeitungs-, Guss-, Textil-, Kautschuk- und Metallindustrie die Belange der zumeist mittelständischen Automobil- und Zulieferfirmen. Weitere Informationen finden Sie unter www.argez.de.

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Barrick Gold: Steht die Ablösung an der Spitze an?

Barrick Gold (WKN 870450 / TSX ABX) hat in der Nacht die Zahlen zum zweiten Quartal publiziert. Nicht alle Werte erfüllen dabei die Erwartungen des Marktes. Der Umsatz des Rohstoffkonzerns sinkt im zweiten Quartal von 2,16 Milliarden Dollar auf 1,712 Milliarden Dollar.

Der Konsens stand bei 1,82 Milliarden Dollar. Das bereinigte EBITDA fällt von 1,11 Milliarden Dollar auf 657 Millionen Dollar zurück. Der freie Cashflow reduziert sich von 43 Millionen Dollar auf -172 Millionen Dollar. Die Schulden hat Barrick Gold in den vergangenen drei Monaten von 6,4 Milliarden Dollar auf 5,8 Milliarden Dollar reduziert. Innerhalb der vergangenen fünf Jahre hat der Konzern seine Verbindlichkeiten somit um rund 10 Milliarden Dollar verringern können.

Unterm Strich macht Barrick Gold im zweiten Quartal…..

Lesen Sie hier den kompletten Artikel:

Barrick Gold: Steht die Ablösung an der Spitze an?

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Insolvenzverfahren des Containervermieters P&R eröffnet

Das Amtsgericht München hat am 24. Juli 2018 für die vier P&R-Vertriebsgesellschaften (P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs GmbH, P&R Transport-Container GmbH und P&R Container Leasing GmbH) das Verfahren eröffnet. Die rund 54.000 Anleger können nun ihre Forderungen bei den Insolvenzverwaltern Dr. Michael Jaffé sowie Dr. Philip Heinke anmelden. Die Frist zur Anmeldung der Insolvenzforderung läuft bis zum 14. September 2018. Die Gläubigerversammlungen sollen am 17. und 18. Oktober in der Münchner Olympiahalle stattfinden.

Ein Gutachten des Verwalters zur Insolvenzeröffnung zeigt auf, dass die Anleger erhebliche Verluste erleiden werden. Sie hatten zuletzt rund 3,5 Milliarden Euro in rund 1,6 Millionen Container investiert. Der tatsächliche Bestand beläuft sich aber auf nur 618.000 Boxen. Für die Monate Februar und März zahlte P&R noch die Mieten für die Container. Damit könnte sich der Verdacht erhärten, dass es sich um ein Schneeballsystem handeln könnte. Das Geld von neuen Anlegern könnte für die Mietzahlungen und Container-Rückkäufe der Altanleger genutzt worden sein. Damit steigt für die Anleger das Risiko einer Rückzahlung ihrer P&R-Einnahmen.

Insolvenzverwalter Jaffé kündigte an, dass er die Anleger anschreiben und diese zur Anmeldung ihrer Insolvenzforderung auffordern wird. Dazu würde er ein vorausgefülltes Formular versenden, den die Anleger nur unterschreiben und zurücksenden müssten. „Auch wenn dieses Anmeldeverfahren sehr anlegerfreundlich klingt, sollten Anleger alle Daten der Anmeldung prüfen lassen. Sind die Summen verkehrt oder wird bei einer falschen Gesellschaft die Forderung angemeldet, könnte das zum Totalverlust führen“, erklärt Sascha Borowski, Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht bei der Wirtschaftskanzlei Buchalik Brömmekamp.

Schon Ende Juni hatte der Insolvenzverwalter Michael Jaffé auch das Eigentum derjenigen Anleger angezweifelt, die von P&R sogenannte Eigentumszertifikate erhalten hatten. Damit will der Verwalter alle Investoren gleichbehandeln und die Insolvenzmasse hochhalten. Sollten Anleger dennoch einen Eigentumsnachweis erbringen können, könnten sie Aus- und Absonderungsrechte geltend machen. Der Container steht dann den Anlegern zur weiteren Verwertung zu. Ob das sinnvoll ist, bleibt offen, jedoch stärkt es die Position des Anlegers gegenüber dem Verwalter. Die Anmeldung zur Aussonderung muss ein Anwalt vornehmen. „Warum der Verwalter das Eigentum in Frage stellt, ist bis jetzt nicht begründet worden. Eigentümer von Containern sollten nicht auf ihr Recht und letztendlich auf ihr Investment verzichten, nur um es vielen Beteiligten einfach zu machen. Schon deshalb sollten sich die Anleger über geeignete Maßnahmen beraten lassen und das vorausgefüllte Forderungsanmeldung sogar von einem Fachmann prüfen lassen“, erklärt Borowski.

Buchalik Brömmekamp bietet einen Quickcheck zur Forderungsanmeldung für die Gläubiger an, die ihre Forderungen selbst anmelden wollen. In jedem Fall sollten die Forderungen im Insolvenzverfahren richtig angemeldet werden. Die Anmeldung ist ausreichend zu individualisieren und zu substantiieren. Allein die Mitteilung der Forderungshöhe, ohne diese zu begründen, wird nicht ausreichen. Weitere Informationen finden Sie dazu auf der Seite https://www.kapitalanlagen-krise.de/…

Seit über zehn Jahren vertritt Rechtsanwalt Sascha Borowski (Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht) von der Kanzlei Buchalik Brömmekamp erfolgreich Investoren sowohl bei der Abwehr von Forderungen durch den Insolvenzverwalter, als auch bei der Durchsetzung von Ansprüchen geschädigter Investoren.

Die Kanzlei Buchalik Brömmekamp zählt zu den markführenden Insolvenz- und Sanierungsberatern und wurde vielfach, so u.a. vom FOCUS zur TOP Wirtschaftskanzlei im Bereich Insolvenz & Sanierung ausgezeichnet.

Besuchen Sie uns auch gerne unter: https://www.kapitalanlagen-krise.de/… oder www.insolvenzanfechtung-buchalik.de

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BITMi begrüßt EU-Strafe im Google Android Fall

  • EU verhängt Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro gegen Google
  • Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und European DIGITAL SME Alliance begrüßen das Urteil
  • Verbände hoffen auf offenes und wettbewerbsfähiges Android-Ökosystem

Heute hat die Europäische Kommission das lang erwartete Urteil im Google Android Kartellverfahren verkündet, das zu einer Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro geführt hat. Laut dem Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) wird die Google Entscheidung den Wettbewerb für Apps und Onlinedienste fördern.

„Wir erhoffen uns von der Entscheidung der Europäischen Kommission im Google Android Fall einen Aufbruch der Monopolstellung Googles zugunsten unabhängiger App-Entwickler“, so Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverbands IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und der European DIGTAL SME Alliance (DIGITAL SME).

„Google kann ohne konkurrierende App Stores von den Entwicklern einen immer höheren Anteil des Verkaufspreises verlangen. Ein weiterer Vorteil für Google – und ein Nachteil für alle anderen – ist, dass Google exklusiven Zugang zu Daten hat, die bei Nutzung der Apps anfallen, darunter auch Daten und Standort des Nutzers. Das schafft alleine für Google enorme Möglichkeiten, Daten zu sammeln und neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln. Schließlich kann Google neu entwickelte Apps einfach in das zur Installation erzwungene App-Bundle aufnehmen und somit eine kostenfreie Distribution auf Milliarden Smartphones erreichen“, so Grün weiter.

Die European DIGITAL SME Alliance ist von der Europäischen Kommission anerkannte interessierte dritte Partei im EU-Verfahren gegen Google. DIGITAL SME ist eine unabhängige Organisation, die ausschließlich die Interessen der KMU vertritt und nicht an kommerzielle Parteien gebunden ist, die gegen Google agieren. Die Intervention zielt darauf ab, sicherzustellen, dass kleine und mittelständische App-Entwickler von einem offenen und wettbewerbsfähigen Android-Ökosystem profitieren können.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der European DIGITAL SME Alliance:
https://www.digitalsme.eu/eu-antitrust-fine-on-google-android-a-historic-decision-towards-defending-eus-digital-economy/

 

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