Traditionsreicher Gießer fasst bei E-Mobilität Fuß

Mit dem Neubau einer 5.000 Quadratmeter großen Produktionshalle für Struktur­bauteile aus Aluminium erweitert die KS HUAYU AluTech GmbH ihre Fertigungs­kapazitäten am Standort Neckarsulm. Die Erweiterung erfolgt hauptsächlich vor dem Hintergrund aktueller Aufträge im Bereich neuer Produktsegmente und Antriebs­formen.

Der international tätige Automobilzulieferer Rheinmetall Automotive AG (Rheinmetall Konzern) hatte bei der Gründung des Unternehmens 2014 seine Gussaktivitäten am Standort Neckarsulm in ein 50:50-Joint Venture mit der zur chinesischen SAIC-Gruppe gehören­den HUAYU Automotive Systems Co., Ltd. (HASCO) eingebracht.

KS HUAYU ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Zylinderkurbel­gehäusen und Strukturbauteilen sowie von Batteriewannen und Gehäusen für Elektromotoren für Pkws. Das Unternehmen ist darüber hinaus an zwei weiteren deutschen sowie sechs Standorten in China präsent und dort mit jährlich über fünf Millionen Einheiten der größte Hersteller von Zylinderköpfen aus Aluminium.

Die Erweiterung der Fertigungskapazitäten in Neckarsulm stellt ein Investitions­volumen von 35 MioEUR dar. Dies wurde notwendig aufgrund zusätzlicher Aufträge für Komponenten abseits des Verbrennungsmotors. Dazu zählen unter anderem Aufnahmen für Stoßdämpfer und Federbeine sowie Querträger aus Aluminium. Darüber hinaus fertigt das Unternehmen Batteriewannen für zurzeit anlaufende Elektrofahrzeuge.

Dazu Horst Binnig, Vorsitzender des Vorstandes der Rheinmetall Automotive AG: „Die neue Produktionshalle in Neckarsulm ist für uns ein Zeichen für den Wandel hin zu neuen Produktionsverfahren und Technologien, die uns weiter fit machen für die vor uns liegenden Anforderungen im Rahmen der Mobilität der Zukunft.“

Das erklärte Ziel von Rheinmetall Automotive ist es dabei, seine Gussaktivitäten auch auf internationaler Ebene auszubauen. CEO Binnig weiter: „Wir sehen in diesem Bereich auch weiterhin einen wichtigen Bestandteil unserer Unternehmens­strategie und wollen die zusammengeschlossenen Unternehmen gemeinsam mit der HASCO zu einem führenden internationalen Hersteller für Fahrzeugkomponenten aus Aluminium-Guss entwickeln.“

KS HUAYU deckt in seiner neuen Fertigung die gesamte Prozesskette vom Einschmelzen von Aluminium über den Druckguss und die Wärmebehandlung bis hin zur CNC-Fertigbearbeitung und Endkontrolle ab.

Das Unternehmen beschäftigt in seiner neuen Produktion derzeit 120 Mitarbeiter. Mit seinen insgesamt 1.100 Mitarbeitern am Standort Neckarsulm erwirtschaftet der Gusshersteller einen jährlichen Umsatz von 320 MioEUR.

Angesichts der sich abzeichnenden positiven Entwicklung im Markt für Komponenten aus dem Leichtbauwerkstoff Aluminium eröffnen sich dem Unternehmen auch zukünf­tig nachhaltige Entwicklungsmöglichkeiten. KS HUAYU AluTech erweitert somit sein hochtechnologisches Gussgeschäft um neue zukunftsträchtige Produktbe­rei­­che und bleibt darüber hinaus auch in seinem Kerngeschäft weiterhin ein innovativer Anbieter für die weltweiten Automobil­hersteller.

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Schwedische Armee ordert Rheinmetall HX-Lastkraftwagen für Patriot-System des Rheinmetall-Partners Raytheon

Rheinmetall hat von den schwedischen Streitkräften den Auftrag erhalten, Trägerfahrzeuge für das von Rheinmetalls Partner Raytheon hergestellte Flugabwehrraketensystem Patriot zu liefern. Ab dem ersten Quartal 2021 sollen insgesamt 40 hochmobile Lastkraftwagen der HX-Baureihe von Rheinmetall MAN Military Vehicles (RMMV) zulaufen, darunter 16 Sattelzug-maschinen und 24 Transportfahrzeuge. Der Auftragswert für diese Fahrzeuge liegt im zweistelligen MioEUR-Bereich.

Die schwedische Beschaffungsbehörde FMV hat für ihre Logistiktruppe bei Rheinmetall bereits früher andere HX-Fahrzeuge beschafft. Die neuerliche Beauftragung der RMMV mit der Lieferung von Trägerfahrzeugen für das Flugabwehrsystem Patriot liegt in der Konsequenz des Fahrzeugfamiliengedankens und unterstreicht darüber hinaus die Zufriedenheit des Kunden mit den bewährten „Military-off-the-Shelf"-LKW.

Die neueste HX2-Fahrzeuggeneration der RMMV erfüllt alle Kriterien, welche moderne Logistikfahrzeuge erfüllen müssen: Höchste Beweglichkeit, Robustheit, Vielseitigkeit und Funktionalität auch bei widrigsten Straßenverhältnissen und in schwerstem Gelände. Von erheblich gewachsener Bedeutung sind auch flexibel zurüstbare Schutzlösungen, die der Sicherheit der Besatzungen dienen. Gleichzeitig gehören HX2-LKWs weltweit zu den Fahrzeugtypen mit der höchsten Einsatzerfahrung: Rund 10.000 Exemplare befinden sich rund um den Globus im Einsatz. Die hohe Verbreitung von Rheinmetall MAN-Fahrzeugen bringt gerade im Hinblick auf multinationale Einsätze große Vorteile bei Interoperabilität und Logistik. Aktuell gehören unter anderem Großbritannien, Australien, Neuseeland und Dänemark zum Nutzerkreis. Norwegen, Schweden und erst jüngst Deutschland haben ebenfalls Aufträge in nennenswerten Größen bei Rheinmetall MAN platziert.

Bei dem jetzt erteilten Auftrag handelt es sich darüber hinaus um das erste gemeinsame Beschaffungsprojekt für Raytheon und Rheinmetall seit ihrem Teaming im März 2018. Patriot ist das Rückgrat der integrierten Luftverteidigung und Raketenabwehr für sieben NATO Staaten und mit weiteren sieben Partnerländern weltweit interoperabel.

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Seit 50 Jahren eigene Produktionsbasis für Kolben in Brasilien

Die in der Nähe von São Paulo beheimatete brasilianische Kolbenproduktion des Automobilzulieferers Rheinmetall Automotive begeht in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Der schon 1968 gegründete erste Standort von KS Kolbenschmidt in Santo André unweit São Paulo erwies sich bereits nach wenigen Jahren als nicht ausreichend expan­sionsfähig. Aus Kapazi­täts­gründen erfolgte daher 1986 die Verlagerung der Produktion nach Nova Odessa, nördlich von São Paulo.

Auf dem dortigen großflächigen Areal wurden in den zurückliegenden Jahren auch Produk­tionen oder Vertriebseinheiten weiterer Tochterfirmen der Rheinmetall Automotive AG ange­siedelt. Die Gruppe beschäftigt in Brasilien allein im Kolben­bereich über 1.000 Mitar­beiter. Einschließlich der weiteren am Standort Nova Odessa beheimateten Divisionen zählt die brasilianische Gesellschaft KSPG Automotive Brazil Ltda. heute insge­samt 1.350 Mitar­beiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über 150 MioEUR.

Die Rheinmetall Automotive AG stellt als international operierender Automobilzulie­ferer mit 11.650 Mitarbeitern an weltweit über 40 Standorten Komponenten zur Emissions­reduzierung und Verbrauchsminderung sowie Elektroantriebe, Gehäuse von E-Motoren, Batteriepacks oder Thermomodule her. Als langjähriger Entwick­lungspartner der weltweiten Auto­mobilhersteller produziert das Unternehmen zudem Magnetventile, Aktuatoren und Pumpen, Kolben für Pkw, Nfz, stationäre Motoren, Schiffe und Lokomotiven sowie Motor­blöcke, Zylinderköpfe, Strukturbauteile und Gleitlager. Ferner beliefert die Gruppe freie Werkstätten und den weltweiten Ersatzteilmarkt in über 130 Ländern.

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Millionenauftrag der Bundeswehr: Rheinmetall modernisiert Bergepanzer 3-Flotte mit Gefechtsfeld-Bergeeinrichtungen

Rheinmetall modernisiert im Auftrag der Bundeswehr die Bergepanzer 3-Flotte der deutschen Streitkräfte, um sie an veränderte Einsatzerfordernisse anzupassen. Ein entsprechender Vertrag wurde jetzt im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) unterzeichnet. Von 2019 bis 2024 sollen 69 Bergepanzer 3 mit Gefechtsfeld-Bergeeinrichtungen und Universaltransportplattformen ausgestattet werden. Der Auftragswert beläuft sich auf 30 MioEUR brutto.

Die Gefechtsfeld-Bergeeinrichtungen (GFB) und Universaltransportplattformen (UTP) werden von Rheinmetall in Kassel hergestellt und in die Fahrzeuge integriert. Der Vertrag umfasst weiterhin Zubehör und Dokumentation. Die Gefechtsfeld-Bergeeinrichtung wird von der Fahrzeugvorderseite an das Heck verlagert. Hierdurch ist es möglich, Gefechtsfahrzeuge wie den Kampfpanzer Leopard 2 im Schadensfall unter Schutz anzukoppeln und in zügiger Vorwärtsfahrt vom Gefechtsfeld zu bergen. Weiterhin erhält die modifizierte Version des Bergepanzers 3 eine flexibel nutzbare Universaltransportplattform auf dem Fahrzeugheck. Hierdurch kann er beispielsweise weitere Ausrüstung zum Bergen anderer Fahrzeuge mitführen. Vier Bergepanzer 3 wurden mit Blick auf den ISAF-Einsatz in Afghanistan im Rahmen eines Einsatzbedingten Sofortbedarfs bereits mit GFB und UTP ausgestattet. Ebenso erhielten zwei weitere Fahrzeuge, die vorher von der kanadischen Armee in Afghanistan eingesetzt wurden, die Modifikationen. Die neue Ausstattung hat sich bewährt.

Der anstehende Modernisierungsauftrag unterstreicht einmal mehr Rheinmetalls umfassende Erfahrung mit der Leopard 2-Familie, zu der auch der von Rheinmetall entwickelte Bergepanzer 3 gehört. Diese Expertise reicht von Instandsetzungs- und Modernisierungsprogrammen über moderne Bewaffnungskonzepte, Fertigung und Funktion als Original Equipment Manufacturer bis hin zu einer vollumfänglichen technischen und logistischen Betreuung der Fahrzeugflotte – inklusive Serviceleistungen in den Einsatzgebieten. Auch Ausbildungs- und Simulationstechnologie für Leopard-2-Besatzungen gehören zum Portfolio der Hochtechnologiegruppe für Mobilität und Sicherheit.

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Rheinmetall liefert Schutzwesteneinschübe an Bundespolizei

Rheinmetall ist von der Bundespolizei mit der Lieferung von ballistischen Einschubplatten für Schutzwesten beauftragt worden.

Die Rahmenvereinbarung läuft über 36 Monate und hat einen Gesamtauftragswert von rund 10 MioEUR. Der erste Abruf umfasst die Lieferung von über 5000 Schutzplatten im Frühjahr 2019 mit einem Auftragswert von über 1 MioEUR. Der Vertrag beinhaltet die Option auf die Lieferung weiterer 36.000 Stück.

Die von der Rheinmetall Ballistic Protection in Krefeld entwickelten und hergestellten Einschubplatten setzen auf die neueste Technologie, um hohen Schutz bei möglichst geringem Gewicht zu bieten. Die sehr leichten Einschübe halten vor Beschuss aus Sturmgewehren des Typs AK-47 stand. Sie gehören damit zu den leichtesten Produkten ihrer Art. Damit bleiben die Einsatzkräfte in komplexen lebensbedrohlichen Einsatzlagen nicht nur gut geschützt, sondern auch beweglich.

Rheinmetall – Partner der Sicherheitskräfte

Die börsennotierte Rheinmetall AG mit Sitz in Düsseldorf ist ein weltweit agierender Hoch-technologiekonzern. Das Unternehmen gliedert sich in zwei operative Unternehmensbereiche: Rheinmetall Defence und Rheinmetall Automotive. Mit rund 23.000 Mitarbeitern erwirtschaftete der Konzern 2017 einen Jahresumsatz von knapp 6 MrdEUR.

Rheinmetall sieht es als seine Verpflichtung an, denjenigen, die unsere Gesellschaft schützen, die bestmögliche Ausrüstung zur Verfügung zu stellen. Rheinmetalls Produktportfolio im Bereich Public Security – also im Bereich der Ausrüstung für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) – deckt viele relevante Fähigkeitskategorien ab: Aufklärung und Überwachung, Führung, Cyber, Wirkung, Schutz und Mobilität.

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Rheinmetall mit robuster Geschäftsentwicklung und weiter steigender Profitabilität – Defence verdoppelt Auftragseingang

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• Konzernumsatz in den ersten drei Quartalen mit 4.164 MioEUR auf Vorjahresniveau
• Operatives Konzernergebnis um 21 MioEUR auf 252 MioEUR gesteigert
• Operative Ergebnis-Marge im Konzern wächst von 5,5% auf 6,1%
• Automotive erhöht Umsatz auf 2.199 MioEUR und operatives Ergebnis auf 193 MioEUR – Ergebnis-Marge steigt nach neun Monaten auf 8,8%
• Defence verzeichnet Ergebnisanstieg um 15 MioEUR auf 75 MioEUR bei leichtem Umsatzrückgang auf 1.966 MioEUR
• Auftragseingang bei Defence nahezu verdoppelt
• Gewinn pro Aktie steigt von 2,40 EUR auf 3,59 EUR

Mit volumenstarken Aufträgen und einem erhöhten operativen Konzernergebnis geht der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall AG auf die Zielgerade des Geschäftsjahres 2018. Die Geschäftsentwicklung des Konzerns in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres zeigt sich robust mit einer verbesserten Profitabilität, während das Umsatzvolumen weitgehend unverändert bleibt. Automotive wächst weiterhin stärker als der Markt und steuert nach wie vor auch den größeren Anteil zum Konzernergebnis bei. Gleichzeitig erhöht Defence den Auftragsbestand nochmals deutlich und steigert seinen Ergebnisbeitrag.

Für das laufende Geschäftsjahr hebt der Konzern die prognostizierte Ergebnis-Marge leicht an, reduziert aber gleichzeitig seine Erwartung in Bezug auf das Umsatzwachstum aufgrund eines mit stärkeren Unsicherheiten belasteten Marktumfelds.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Rheinmetall zeigt eine robuste Geschäftsentwicklung und Widerstandskraft gegenüber einzelnen Störeinflüssen im Markt. Wir sind zuversichtlich, weiter zu wachsen und die Ergebnismarge zu erhöhen. Wir profitieren bei Defence vom wachsenden Nachholbedarf bei der Ausrüstung der Bundeswehr und vom militärischen Modernisierungsbedarf in vielen Ländern weltweit. Im Automotive-Bereich leisten wir wichtige Beiträge zur Treibstoff- und Emissionsreduzierung sowie in zunehmendem Maße für die Elektromobilität – und auch hier sind wir mit unseren zukunftsweisenden Technologien bestens aufgestellt, um unsere globalen Marktpositionen weiter auszubauen.“

In den ersten neun Monaten 2018 erzielte Rheinmetall mit 4.164 MioEUR einen Konzernumsatz auf Vorjahresniveau (2017: 4.174 MioEUR). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 2,0%.

Dabei lag der Auslandsanteil des Umsatzes bei 76% (Vorjahr: 78%). Regionale Absatzschwerpunkte waren neben dem deutschen Markt (24%) das europäische Ausland (31%), gefolgt von Asien (19%) und Nord- und Südamerika (13%).

Das operative Ergebnis erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2018 um 21 MioEUR oder 9% auf 252 MioEUR, nach 231 MioEUR im Vorjahreszeitraum.

Zu dieser Verbesserung trugen die Unternehmensbereiche mit Ertragssteigerungen von 7 MioEUR (Automotive) bzw. 15 MioEUR (Defence) bei. Im Bereich Sonstige/Konsolidierung reduzierte sich das operative Ergebnis um 1 MioEUR.

Mit der erzielten Ergebnissteigerung erhöht sich die operative Ergebnis-Marge im Konzern von 5,5% (2017) auf 6,1% im Berichtszeitraum.

Bedingt durch Sondereffekte erhöhte sich das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) besonders kräftig, es kletterte von 206 MioEUR auf 273 MioEUR. Dies entspricht einem Zuwachs von 32%. Gegenüber dem Vorjahr flossen als Einmaleffekte sowohl die Veräußerung eines Grundstücks am früheren Produktionsstandort Hamburg (30 MioEUR) als auch Restrukturierungsaufwendungen in der Division Electronic Solutions in Höhe von -9 MioEUR ein. Im Vorjahreszeitraum war das EBIT insbesondere durch Rückstellungsaufwand aufgrund einer Werkschließung in Frankreich belastet.

Der Gewinn pro Aktie wächst damit im Berichtszeitraum von 2,40 EUR auf 3,59 EUR.

Dank der Auftragserfolge im Defence-Bereich erhöhte sich der Auftragsbestand deutlich. Zum 30.09.2018 hatte Rheinmetall Aufträge im Wert von 9.315 MioEUR in den Büchern, nach 7.234 MioEUR zum 30.09.2017.

Automotive mit Wachstum in allen Divisionen und leicht erhöhter Profitabilität

Erneut stärker als das Marktumfeld zeigt sich die Umsatzentwicklung des Unternehmens-bereichs Automotive. Die Sparte erzielte in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 Umsätze in Höhe von 2.199 MioEUR. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Wachstum von 2,3% beziehungsweise wechselkursbereinigt von 4,5%. Im Vergleich dazu entwickelte sich die globale Produktion von Light Vehicles mit einem Plus von 1,2% deutlich schwächer. Erneut trugen alle Divisionen zum Umsatzanstieg bei. Das operative Ergebnis in den ersten neun Monaten stieg um 7 MioEUR auf 193 MioEUR. Die operative Ergebnis-Marge der Sparte erhöhte sich leicht auf 8,8% (Vorjahr 8,7%).

Die Umsatzerlöse der Division Mechatronics stiegen in den ersten neun Monaten 2018 um 1,6% auf 1.233 MioEUR (wechselkursbereinigt +2,7%). Der Produktbereich Commercial Diesel Systems zeigte hierbei das stärkste Wachstum. Gedämpft wurde das Wachstum der Division allerdings durch einen weiter rückläufigen Dieselmarkt in Westeuropa. Nach neun Monaten des Jahres 2018 betrug das operative Ergebnis 128 MioEUR und erreichte damit das hohe Vorjahresergebnis nicht ganz (Vorjahr: 130 MioEUR).

Die Division Hardparts erzielte in den ersten neun Monaten 2018 einen Umsatzzuwachs von 3,1% auf 755 MioEUR (wechselkursbereinigt +7,1%). Der Bereich Gleitlager übertraf das Vorjahr durch weiteres Wachstum in Indien und Nordamerika, aber auch im europäischen Geschäft. Auch die Bereiche Klein- und Großkolben lagen über dem Niveau des Vorjahres. Das operative Ergebnis der Division erhöhte sich zum Berichtsstichtag 2018 auf 50 MioEUR (Vorjahr: 46 MioEUR).

Die Division Aftermarket steigerte in den ersten neun Monaten 2018 die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 3,7% auf 281 MioEUR (wechselkursbereinigt +6,1%). Positiv entwickelten sich insbesondere die Umsätze in den Märkten West- und Osteuropa sowie Nord- und Südamerika. Das operative Ergebnis der Division betrug in den ersten drei Quartalen des Berichtszeitraums 26 MioEUR, nach 25 MioEUR im Vorjahreszeitraum.

Die in den Umsatzzahlen des Unternehmensbereichs Automotive nicht enthaltenen Joint Venture-Gesellschaften in China konnten ihre Erlöse in Landeswährung im Berichts-zeitraum trotz eines um 4,7% rückläufigen Marktes in China erneut steigern.

Ihr Umsatz erhöhte sich um 4,3% (wechselkursbereinigt +7,9%) auf umgerechnet 661 MioEUR.

Defence: Auftragseingang in Rekordhöhe, operatives Ergebnis gesteigert

Der Unternehmensbereichs Defence konnte seinen Auftragseingang in den ersten drei Quartalen 2018 mit 4.471 MioEUR gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast verdoppeln. Das deutliche Auftragsplus resultiert aus den Aktivitäten der Division Vehicle Systems, bei der Großaufträge im Gesamtwert von rund 2,5 MrdEUR zur Lieferung von Boxer-Radpanzern und Militär-LKWs an die australischen Streitkräfte besonders herausragen. Der Auftragsbestand steigerte sich damit auf 8.787 MioEUR gegenüber dem Vorjahreswert von 6.732 MioEUR.

Der Umsatz des Unternehmensbereichs Defence hat sich in den ersten drei Quartalen 2018 im Vergleich zur Vorperiode um 59 MioEUR oder 2,9% auf 1.966 MioEUR verringert. Währungsbereinigt betrug der Rückgang nur 0,6%. Dieser Rückgang betrifft das erste Halbjahr 2018; im selektiven dritten Quartal 2018 konnte der Umsatz um 21 MioEUR gesteigert werden.

Das operative Ergebnis des Unternehmensbereichs Defence hat sich in den ersten neun Monaten um 15 MioEUR auf 75 MioEUR verbessert.

Bei der Division Weapon and Ammunition verringerte sich der Umsatz in den ersten neun Monaten um 160 MioEUR oder 22% gegenüber dem Vorjahr. Dies resultiert unter anderem daraus, dass im Vorjahr ein Handelsgeschäft in Höhe von rund 110 MioEUR enthalten war. Weitere Umsatzrückgänge resultierten aus Verschiebungen von Kundenabnahmen. Der Umsatzrückgang wirkte sich überproportional auf das operative Ergebnis aus. Es verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 MioEUR oder 65% auf 14 MioEUR.

Die Division Electronic Solutions verzeichnete einen Umsatzanstieg um 49 MioEUR oder 11% im Vergleich zum Vorjahreswert. Der wesentliche Treiber ist hier der Bereich Air Defence and Radar Systems. Das operative Ergebnis der Division konnte um 11 MioEUR auf 12 MioEUR verbessert werden, was auf das Umsatzwachstum und auf Kostensenkungsmaßnahmen zurückzuführen ist.

Die Division Vehicle Systems steigerte ihren Umsatz in den ersten drei Quartalen 2018 leicht um 10 MioEUR oder 0,9% gegenüber dem Vorjahr. Das operative Ergebnis hat sich auf 64 MioEUR gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Ursächlich für die Ergebnissteigerung waren insbesondere positive Effekte aus dem Produktmix hin zu margenstärkeren Produkten. Daneben waren günstige Kostenentwicklungen zu verzeichnen, die in die aktualisierten Projektbewertungen im Rahmen der regelmäßigen Projektreviews einflossen.

AUSBLICK

Fortsetzung des Umsatzwachstums in beiden Unternehmensbereichen

Rheinmetall erwartet für das laufende Geschäftsjahr eine Fortsetzung des Wachstumskurses im Konzern. Der Jahresumsatz der Rheinmetall AG soll im laufenden Geschäftsjahr – ausgehend von 5,9 MrdEUR im Jahr 2017 – organisch um rund 5% ansteigen. Dabei wird in beiden Unternehmensbereichen mit einem Umsatzwachstum gerechnet.

Der Umsatzverlauf im Unternehmensbereich Automotive wird entscheidend von der Konjunkturentwicklung in den bedeutenden globalen Automobilmärkten beeinflusst sowie von anderen externen Faktoren wie beispielsweise der aktuellen Umstellung der europäischen Prüfzyklen. Basierend auf den neuesten Expertenprognosen für die mit Unsicherheiten behaftete Entwicklung der globalen Automobilproduktion in diesem Jahr, die gemessen an den vorherigen Schätzungen nur noch von einem reduzierten Zuwachs von 1,4% ausgehen, erwartet Rheinmetall für den Unternehmensbereich Automotive ein Umsatzwachstum von nunmehr 2% bis 3% (bisher 3% bis 4%).

Für den Defence-Bereich prognostiziert Rheinmetall im Geschäftsjahr 2018 auf Basis des Geschäftsverlaufs in den ersten drei Quartalen einen Umsatzzuwachs zwischen

6% und 7%. Die im Vergleich zur zuletzt veröffentlichten Wachstumsprognose (+12%) zurückgenommene Umsatzerwartung berücksichtigt insbesondere die Auswirkungen ausstehender Exportgenehmigungen und die erwarteten Umsatzausfälle aufgrund eines tragischen Explosionsunglücks im September 2018 an einem südafrikanischen Standort.

Die Wachstumsprognose unterstellt, dass sich die Währungskurse im vierten Quartal 2018 nicht wesentlich gegenüber dem aktuellen Niveau verändern.

Weitere Ergebnisverbesserung im Geschäftsjahr 2018 erwartet

Für das Automotive-Segment rechnet Rheinmetall im Geschäftsjahr 2018 bei einer stabilen Konjunkturentwicklung mit einer absoluten Verbesserung des operativen Ergebnisses und einer operativen Ergebnisrendite von leicht über 8,5%. Auch in der Defence-Sparte geht Rheinmetall für 2018 von einer weiteren Verbesserung beim operativen Ergebnis aus und erwartet nunmehr eine operative Ergebnisrendite von leicht über 7%, was die bisherige Prognosespanne von 6,0% bis 6,5% übertrifft.

Für den Rheinmetall-Konzern ergibt sich – unter Berücksichtigung der Holdingkosten und unter Einrechnung von Aufwendungen in mittlerer einstelliger Millionenhöhe für die Realisierung und Vermarktung neuer Technologien – eine Rendite von über 7%.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen der Rheinmetall AG sowie den ihr derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Diese sind vielmehr von einer Vielzahl von Faktoren abhängig; sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Rheinmetall übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

 

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Rheinmetall steigert Konzernergebnis und erhöht operative Marge

•Operatives Konzernergebnis wächst im 1. Halbjahr um 20 MioEUR auf 154 MioEUR
•Operative Marge im Konzern von 4,8% auf 5,6% gesteigert
•Konzernumsatz mit 2.753 MioEUR währungsbereinigt in etwa auf Vorjahresniveau
•Automotive steigert Umsatz auf 1.491 MioEUR und operative Marge auf 8,9%
•Defence: Umsatz mit 1.263 MioEUR rückläufig – Ergebnis erhöht sich um 17 MioEUR auf 31 MioEUR
•Auftragsbestand im Konzern mit 7 MrdEUR auf stabilem Niveau

Die Düsseldorfer Rheinmetall AG präsentiert für das erste Halbjahr einen weiteren Anstieg beim operativen Konzernergebnis. Beide Sparten des Technologiekonzerns tragen positiv zum Ertragszuwachs bei. Für das laufende Geschäftsjahr werden die Prognosen für den Konzern innerhalb der erwarteten Bandbreiten präzisiert.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Es ist uns gelungen, die Erträge im Konzern insgesamt zu steigern und unsere operative Marge weiter zu verbessern. Mit Blick auf die gute Entwicklung besonders im zweiten Quartal sind wir zuversichtlich, unsere selbstgesteckten Ziele im laufenden Geschäftsjahr zu erreichen. Wir wollen weiter profitabel wachsen und unsere Positionen in den internationalen Märkten ausbauen. Dabei hilft uns, dass wir mit unseren zukunftsweisenden Technologien in den wichtigen Wachstumsmärkten überzeugend vertreten sind.“

Der Umsatz des Rheinmetall-Konzerns hat sich im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um 55 MioEUR oder 1,9% auf 2.753 MioEUR verringert (Vorjahr: 2.808 MioEUR). Wechselkursbereinigt beträgt der Rückgang jedoch nur 0,6%. Diese Umsatzentwicklung betraf ausschließlich das erste Quartal, in dem sich vor allem Engpässe in der Lieferkette, auf Kundenwunsch verschobene Auslieferungen und fehlende Exportbewilligungen im Zuge der verzögerten Berliner Regierungsbildung negativ auf das Geschäftsvolumen im Unternehmensbereich Defence auswirkten.

Im zweiten Quartal zeigt die Umsatzentwicklung der Defence-Sparte hingegen wieder einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Daneben konnte die Automotive-Sparte ihren Umsatz im ersten Halbjahr um 26 MioEUR gegenüber dem Vergleichszeitraum steigern.

Das operative Konzernergebnis zeigt eine positive Entwicklung. Es erhöht sich um 20 MioEUR oder 15% auf 154 MioEUR. Damit wächst die operative Marge im Konzern von 4,8% auf 5,6%.

Der Auftragsbestand im Rheinmetall-Konzern bleibt weiterhin auf Rekordniveau. Zum 30. Juni 2018 beläuft er sich auf 7,0 MrdEUR, nach 7,1 MrdEUR am Stichtag des Vorjahres.

Der Anteil der Geschäftsaktivitäten mit dem Ausland bleibt auf Konzernebene mit 77% unverändert hoch.

Automotive: Wachstum bei Umsatz und Ergebnis

Der Unternehmensbereich Automotive verzeichnete in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 ein Umsatzwachstum gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum von 1,7% auf 1.491 MioEUR. Wechselkursbereinigt erhöht sich der Anstieg auf 4,2%. Damit übertraf der Bereich im ersten Halbjahr die Entwicklung der globalen Produktion von Light Vehicles, die ein Plus von 1,7% aufweist. Alle Divisionen trugen zum Umsatzanstieg bei.

Das operative Ergebnis für das erste Halbjahr 2018 stieg um 4 MioEUR oder 2,8% auf 133 MioEUR, was zu einer im Vergleich zum Vorjahr leicht verbesserten operativen Marge von 8,9% führte (Vorjahr: 8,8%).

Die Umsatzerlöse der Division Mechatronics stiegen im ersten Halbjahr 2018 um 1,6% auf 846 MioEUR (wechselkursbereinigt +2,7%). Dabei setzte sich die hohe Nachfrage der Automobilhersteller nach Lösungen aus dem zukunftsorientierten Produktportfolio für die Reduzierung von Schadstoffemissionen fort. Das Wachstum wurde jedoch durch einen rückläufigen Dieselmarkt abgeschwächt. Das operative Ergebnis nach den ersten sechs Monaten 2018 betrug wie im Vorjahr 90 MioEUR.

Die Division Hardparts erzielte in der ersten Jahreshälfte 2018 ein Umsatzwachstum von 0,8% auf 504 MioEUR (wechselkursbereinigt +5,5%). Das operative Ergebnis der Division erhöhte sich um 2 MioEUR auf 35 MioEUR.

Die Division Aftermarket steigerte ihre Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten 2018 gegenüber dem Vorjahr um 7,6% auf 189 MioEUR (wechselkursbereinigt +9,8%). Als Wachstumstreiber erwiesen sich hier erneut Produkte der Konzernmarken Kolbenschmidt und Pierburg. Das operative Ergebnis der Division lag in der ersten Jahreshälfte 2018 bei 17 MioEUR, nach 16 MioEUR im Vorjahreszeitraum.

Joint Ventures mit chinesischen Partnern wachsen stärker als der Markt

Die Aktivitäten der Joint Venture-Gesellschaften in China haben sich erneut besser entwickelt als der dortige Markt. Während die Light-Vehicle-Produktion in China im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,8% wuchs, steigerten die Joint Ventures in China ihre Umsätze im ersten Halbjahr 2018 um 4,5% (wechselkursbereinigt +7,9%) auf 447 MioEUR.

Die Umsatzerlöse des deutschen Joint Ventures KS HUAYU AluTech Group wuchsen in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 9,5% auf 172 MioEUR, was vornehmlich auf erhöhte Umsätze aus Forschung und Entwicklung sowie Anlagen und Werkzeuge zurückzuführen ist.

Defence: Ertragssteigerung und weiterhin hoher Auftragseingang

Der Unternehmensbereich Defence konnte sein operatives Ergebnis trotz eines rückläufigen Umsatzvolumens im ersten Halbjahr steigern. Der Umsatz reduzierte sich von 1.343 MioEUR um 6,0% auf 1.263 MioEUR (währungsbereinigt: -3,4%), wobei der Rückgang aus dem ersten Quartal 2018 im Folgequartal teilweise kompensiert werden konnte. Nach 509 MioEUR im ersten Quartal 2018 konnte Defence das Umsatzvolumen im zweiten Quartal 2018 bereits auf 754 MioEUR steigern.

Das operative Ergebnis wurde im ersten Halbjahr von 14 MioEUR auf 31 MioEUR erhöht.

Der Auftragseingang des Unternehmensbereichs Defence lag im ersten Halbjahr 2018 mit 1.427 MioEUR trotz negativer Währungskurseffekte in Höhe von -33 MioEUR auf dem hohen Niveau des Vorjahres (H1 2017: 1.422 MioEUR). Größere Einzelaufträge waren ein Auftrag der Division Weapon and Ammunition von einem internationalen Kunden über insgesamt rund 380 MioEUR für die Lieferung von Artillerie- und Panzermunition sowie in der Division Electronic Solutions eine Beauftragung zur Lieferung von Air-Defence-Produkten für den asiatischen Raum in Höhe von 102 MioEUR. Der Auftragsbestand liegt mit 6.510 MioEUR leicht unter dem Vorjahreswert von 6.661 MioEUR.

Bei der Division Weapon and Ammunition ging der Umsatz um 108 MioEUR oder 22% gegenüber dem Vorjahreswert zurück. Dies resultiert im Wesentlichen daraus, dass im Vorjahr noch ein Handelsgeschäft in Höhe von rund 110 MioEUR enthalten war. Die Division weist ein operatives Ergebnis von 4 MioEUR aus, nach 12 MioEUR im Vorjahr. In der Quartalsbetrachtung zeigt sich für die Division jedoch ein deutlicher Aufwärtstrend beim Ergebnis: Nach -19 MioEUR in den ersten drei Monaten hat Weapon and Ammunition im zweiten Quartal 2018 ein deutlich verbessertes operatives Ergebnis von 23 MioEUR erzielt.

Die Division Electronic Solutions verzeichnete einen Umsatzanstieg um 44 MioEUR oder 16% im Vergleich zum Vorjahreswert. Der wesentliche Treiber ist hier der Geschäfts-bereich Air Defence and Radar Systems. Das operative Ergebnis konnte um 9 MioEUR auf 4 MioEUR verbessert werden, was auf das Umsatzwachstum und auf Kostensenkungsmaßnahmen zurückzuführen ist.

Die Division Vehicle Systems verzeichnete im ersten Halbjahr 2018 einen leichten Umsatzrückgang um 15 MioEUR oder -2% gegenüber dem Vorjahr. Währungsbereinigt liegt der Umsatz der Division auf Vorjahresniveau. Der Umsatz mit militärischen LKW bleibt im ersten Halbjahr 2018 hinter dem Vorjahreswert zurück, da Kapazitätsengpässe bei einzelnen Zulieferern auch im zweiten Quartal fortbestanden. Dagegen hat sich der Absatz anderer Fahrzeugtypen erhöht. Das operative Ergebnis konnte auf 34 MioEUR gesteigert und somit gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt werden.

AUSBLICK:

Fortsetzung des Umsatzwachstums in beiden Unternehmensbereichen

Rheinmetall erwartet für das laufende Geschäftsjahr eine Fortsetzung des Wachstums-kurses im Konzern. Der Jahresumsatz der Rheinmetall AG soll im laufenden Geschäftsjahr – ausgehend von 5,9 MrdEUR im Jahr 2017 – organisch um rund 8% ansteigen. Dabei wird in beiden Unternehmensbereichen mit einem Umsatzwachstum gerechnet.

Der Umsatzverlauf im Unternehmensbereich Automotive wird entscheidend von der Konjunkturentwicklung in den globalen Automobilmärkten beeinflusst sowie von anderen externen Faktoren wie beispielsweise der Umstellung der europäischen Prüfzyklen. Basierend auf den aktuellen Expertenprognosen für die Entwicklung der globalen Automobilproduktion in diesem Jahr, die von einem Zuwachs von 2,1% ausgehen, erwartet Rheinmetall für den Unternehmensbereich Automotive unverändert ein Umsatzwachstum von 3% bis 4%.

Für den Defence-Bereich prognostiziert Rheinmetall im Geschäftsjahr 2018 auf Basis des Geschäftsverlaufs im ersten Halbjahr einen Umsatzzuwachs von rund 12%. Das entspricht dem unteren Ende der bisherigen Umsatzprognose. Die Umsatzerwartung für 2018 ist wie im Vorjahr durch eine relativ hohe Abdeckung aus dem bestehenden Auftragsbestand weitgehend abgesichert.

Die Wachstumsprognose unterstellt, dass sich die Währungskurse für das verbleibende Geschäftsjahr 2018 nicht wesentlich gegenüber dem aktuellen Niveau verändern.

Weitere Ergebnisverbesserung im Geschäftsjahr 2018 erwartet

Für das Automotive-Segment rechnet Rheinmetall im Geschäftsjahr 2018 bei einer stabilen Konjunkturentwicklung mit einer absoluten Verbesserung des operativen Ergebnisses und einer operativen Ergebnisrendite von rund 8,5%. Auch in der Defence-Sparte geht Rheinmetall für 2018 von einer weiteren Verbesserung beim operativen Ergebnis aus und erwartet eine operative Ergebnisrendite von rund 6,5%. Das entspricht dem oberen Ende der bisherigen Prognosespanne von 6,0% bis 6,5%.

Für den Rheinmetall-Konzern ergibt sich – unter Berücksichtigung der Holdingkosten und unter Einrechnung von Aufwendungen für die Realisierung und Vermarktung neuer Technologien – eine Rendite von rund 7%.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen der Rheinmetall AG sowie den ihr derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Diese sind vielmehr von einer Vielzahl von Faktoren abhängig; sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Rheinmetall übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

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Rheinmetall liefert Laser-Licht-Paket für Sturmgewehr Spezialkräfte der deutschen Bundeswehr

Rheinmetall ist vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr mit der Lieferung des Laser-Licht-Paketes des „Sturmgewehr Spezialkräfte Bundeswehr, leicht“ beauftragt worden. Der Auftrag umfasst die Herstellung und Lieferung von 1745 Sätzen des Laser-Licht-Paketes und hat einen Wert von rund fünf MioEUR. Die Lieferung beginnt im ersten Quartal 2019. Damit hat Rheinmetall für sein neu entwickeltes Laser-Modul „Variable Tactical Aiming Laser (VTAL)“ binnen kürzester Zeit einen namhaften Erstkunden gewinnen können.

Der VTAL bildet das Kernstück des neuen Laser-Licht-Paketes. Das äußerst gehärtete und kompakte System ist insbesondere für die Verwendung an modernen kurzen Sturmgewehren entwickelt worden. Dazu kommen pro Satz zwei separate Waffenleuchten „Lumenator“ – eine Standardversion mit Dual-LED-Kopf und eine Version „Retten&Befreien“ – sowie diverses Zubehör wie Kabel und taktische Schalter. Typischerweise sind an der Waffe der VTAL und eine der beiden Waffenleuchten montiert. Alle Geräte stammen aus dem Hause der Rheinmetall Soldier Electronics GmbH in Stockach.

Das wasserdichte, leichte und stabile Metallgehäuse des VTAL hat eine integrierte MIL-STD 1913/STANAG 4694-Schnittstelle. Der VTAL ragt nur rund 25 mm über die Montageschiene heraus und beeinträchtigt daher die Visierlinie optischer Visierungen nicht. Der VTAL bietet einen extrem starken roten sichtbaren Zielpunktlaser, einen Zielpunktlaser im nahen Infrarot sowie einen Beleuchter im nahen Infrarot. Die überlegene Qualität der Lichtstrahlen sowie deren Gleichförmigkeit steigern das Lagebewusstsein des Anwenders in allen Einsatzumgebungen. Der VTAL ist mit allen gängigen Restlichtverstärkern kompatibel. Der voll integrierte Laserblock ist herstellerseitig ausgerichtet, so dass sich die Justierung auf der Waffe einfach bewerkstelligen lässt.

Aufgrund der modernen Gestaltung des Gerätes kann der Operator die Stärke der beiden Zielpunktlaser mithilfe der farblich kodierten Kabelschalter festlegen. Der Beleuchter lässt sich über einen separaten Drehknopf fokussieren. Der VTAL lässt sich des Weiteren mit anderen taktischen Waffenleuchten – wie der Lumenator – koppeln und über einen kombinierten 2-Tasten Kabelschalter bedienen.

Das gehärtete Design bietet Stabilität und Zuverlässigkeit. Das System widersteht widrigsten Bedingungen auf dem Gefechtsfeld und ist bis 30 Meter wasserdicht. Damit bietet es dem Operator jederzeitige Einsatzbereitschaft.

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Rheinmetall erhält weiteren Millionenauftrag für moderne Artilleriemunition

Rheinmetalls Tochterfirma Rheinmetall Denel Munition ist von einem internationalen Kunden mit der Lieferung von Komponenten für Artilleriemunition im Wert von rund 52 MioEUR beauftragt worden. Dieser Auftrag schließt sich an vorangegangene Bestellungen von Zündern, Ladungen und verschiedenen Geschossen aus dem ersten Halbjahr 2018 im Wert von rund 28 MioEUR an.

Einen Grund für die steigende Nachfrage von Rheinmetalls High-Tech-Munition – insbesondere im Bereich der Artillerie – sieht das Unternehmen in der Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit seiner Geschosse. Diese würden bei Artillerie-Kräften weltweit auf hohes Interesse und Akzeptanz stoßen. Die gegenwärtigen Aktivitäten des Unternehmens bei der Geschossentwicklung zielen auf verbesserte Produkteigenschaften, um den neuen Kundenanforderungen hinsichtlich Reichweite, Präzision und Wirkung auch weiterhin gerecht zu werden. Alle Varianten sind sowohl mit NATO- als auch Nicht-NATO-gängigen Geschützen von 39 bis 52 Kaliberlängen kompatibel.

Rheinmetall verzeichnet aufgrund seiner langjährigen Beziehungen zu Kunden weltweit und wegen seiner umfangreichen Expertise einen kontinuierlichen Eingang von Aufträgen im Bereich der Artilleriemunition.

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Rheinmetall: Automotive mit profitablem Wachstum

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  • Konzernumsatz im ersten Quartal von Währungseffekten beeinflusst und mit 1.260 MioEUR leicht rückläufig bei stabiler Ergebnismarge
  • Operatives Konzernergebnis von 47 MioEUR im ersten Quartal 2018
  • Automotive steigert Umsatz um 2% auf 751 MioEUR und Profitabilität auf 8,6%
  • Defence steigert Auftragseingang signifikant von 391 MioEUR auf 857 MioEUR
  • Auftragsbestand im Konzern bei über 7 MrdEUR
  • Prognose für das Geschäftsjahr 2018 bestätigt

Mit wichtigen Weichenstellungen in großvolumigen Beschaffungsprogrammen und einem deutlich gesteigerten Auftragseingang ist die Düsseldorfer Rheinmetall AG in das neue Geschäftsjahr gestartet. Die Geschäftsentwicklung des Konzerns im ersten Quartal 2018 zeigt Umsatzrückgänge der Defence-Sparte, die sich aus Engpässen bei Zulieferungen und Verschiebungen auf Kundenwunsch erklären.

Der Technologiekonzern bestätigt seine Jahresprognose 2018 vom März dieses Jahres und peilt für das Geschäftsjahr weiterhin ein Umsatzwachstum zwischen 8% und 9% an sowie eine operative Ergebnismarge von rund 7%.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Der etwas schwächere Start unserer Defence-Sparte in das neue Geschäftsjahr erklärt sich vor allem aus Projekten, bei denen sich die Auslieferung an den Kunden aus unterschiedlichen Gründen ins zweite Quartal verschoben hat. Wir haben nun wieder volle Fahrt aufgenommen und halten an den Zielen der Rheinmetall AG für das laufende Geschäftsjahr fest. Die Weichen für weiteres Wachstum sind gestellt. Angesichts des umfassenden Nachholbedarfs bei der Beschaffung für die Streitkräfte sehen wir für uns im Defence-Bereich große Chancen – in Deutschland wie auch international.

Unsere Automotive-Sparte überzeugt weiterhin mit einer hohen Profitabilität und einem Wachstum, das die Marktentwicklung übertrifft. Mit unseren zukunftsweisenden Technologien, optimierten Kostenstrukturen und einem globalen Standortnetzwerk sind wir bestens aufgestellt, um weiter profitabel zu wachsen. Auch mit Produkten für die Elektromobilität bauen wir unsere Position aus und unterstreichen unsere Rolle als ein führender Zulieferer der Automobilindustrie.“

Für das erste Quartal 2018 weist die Rheinmetall AG einen Konzernumsatz von 1.260 MioEUR aus, nach 1.349 MioEUR im Vorjahresquartal. Dieser Rückgang um 89 MioEUR oder 6,6% ist ausschließlich auf die im ersten Quartal noch schwächere Umsatzentwicklung im Defence-Bereich zurückzuführen. Währungsbereinigt liegt der Umsatz um 3,7% hinter dem Vorjahr zurück.

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) geht infolge des geringeren Umsatzes von 50 MioEUR im Vorjahr auf 47 MioEUR zurück. Die operative Ergebnismarge auf Konzernebene liegt jedoch unverändert bei 3,7%.

Mit einem deutlichen Zuwachs erreicht der Auftragseingang auf Konzernebene 1.599 MioEUR. Dies entspricht einer Steigerung von 40% gegenüber 1.146 MioEUR im Vorjahresquartal. Der Auftragsbestand erhöht sich zum 31.3.2018 auf 7.251 MioEUR, nach 6.877 MioEUR zum 31.3.2017.

Automotive mit Wachstum in allen Divisionen und nochmals erhöhter Profitabilität

Rheinmetall Automotive knüpft im ersten Quartal 2018 an die gute Geschäftsentwicklung des Vorjahres an. Die Sparte erzielte einen Umsatz von 751 MioEUR und übertrifft damit den Vorjahreswert von 737 MioEUR um 2%. Der um Wechselkurseffekte bereinigte Zuwachs liegt bei 5% und somit deutlich über der Produktionsentwicklung der weltweiten Automobilindustrie. Die Zahl der weltweit produzierten Light Vehicles (unter 6t) war im ersten Quartal 2018 um 0,7% rückläufig, wobei für das Gesamtjahr weiter mit einem Produktionswachstum von 1,9% gerechnet wird.

Das operative Ergebnis der Sparte erhöhte sich um 3 MioEUR oder 5% auf 65 MioEUR. Damit stieg auch die Profitabilität nochmals, sie erhöhte sich von 8,4% im Vorjahres-quartal auf 8,6% im ersten Quartal 2018.

Alle drei Divisionen konnten sowohl beim Umsatz als auch beim Ertrag zulegen und auch die EBIT-Marge jeweils leicht verbessern.

Der Bedarf der Automobilhersteller an Lösungen für die Reduzierung von Schadstoff-emissionen hält weiter an, so dass der Umsatz der Division Mechatronics im ersten Quartal 2018 leicht auf 429 MioEUR (+1%) anwuchs. Das operative Ergebnis erhöhte sich von 43 MioEUR auf 44 MioEUR.

Die Division Hardparts konnte mit einem Umsatz von 254 MioEUR im ersten Quartal 2018 ein Plus von 2% gegenüber dem Vorjahresquartal erreichen. Das operative Ergebnis der Division verbesserte sich auf 18 MioEUR (+6%).

Besonders erfolgreich hat das Jahr 2018 für die Division Aftermarket begonnen. Der Umsatz der Division stieg um 11% auf 92 MioEUR, was im Wesentlichen auf die Umsätze mit Produkten der konzerneigenen Marken Kolbenschmidt und Pierburg zurückzuführen war. Das operative Ergebnis erhöhte sich ebenfalls, von 7 MioEUR im Vorjahr auf 8 MioEUR im ersten Quartal 2018.

Die in den Umsatzzahlen des Unternehmensbereichs Automotive nicht enthaltenen Joint Venture-Gesellschaften in China konnten ihre Erlöse in Landeswährung im ersten Quartal des Jahres 2018 operativ trotz eines um 3% rückläufigen Marktes in China erneut steigern.

Der Wechselkurs wirkte sich allerdings deutlich negativ aus, weshalb der Umsatz unter Berücksichtigung von Währungseffekten lediglich auf dem Vorjahresniveau in Höhe von 218 MioEUR verharrte (Vorjahr: 218 MioEUR). Das operative Ergebnis erhöhte sich von 16 MioEUR im Vorjahr auf 17 MioEUR im ersten Quartal 2018.

Defence: Mit Auftragserfolgen Weichen für künftiges Wachstum gestellt

Mit 509 MioEUR hat sich der Umsatz des Unternehmensbereichs Defence im ersten Quartal um 103 MioEUR oder 17% gegenüber dem vergleichsweise hohen Vorjahres-wert von 612 MioEUR rückläufig entwickelt. Währungsbereinigt beträgt der Rückgang 14%. Dies resultiert zu einem erheblichen Teil aus Verschiebungen einzelner Auslieferungen.

Das operative Ergebnis (EBIT) reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr von -10 MioEUR auf -13 MioEUR.

Mit einem mehr als verdoppelten Auftragseingang konnte Rheinmetall Defence in den ersten drei Monaten eine solide Grundlage für künftiges Umsatzwachstum legen. Volumenstarke Aufträge trieben den Auftragseingang auf 857 MioEUR, was einem Zuwachs von 466 MioEUR gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres (2017: 391 MioEUR) entspricht.

Der Auftragsbestand des Unternehmensbereichs erhöhte sich damit auf 6.740 MioEUR nach 6.402 MioEUR im Vorjahresquartal.

Rückläufig zeigte sich die Division Weapon and Ammunition beim Umsatz, der sich nach einem starken Vorjahresquartal um 52 MioEUR auf 139 MioEUR reduzierte. Fehlende Exportgenehmigungen in Folge der verzögerten Regierungsbildung sowie Liefer-verschiebungen auf Kundenwunsch haben die Umsatzrealisierung im ersten Quartal 2018 deutlich gebremst. Gleichzeitig konnte die Division jedoch ihren Auftragseingang ausgehend von 207 MioEUR im Vorjahr auf 617 MioEUR fast verdreifachen. Das operative Ergebnis lag im ersten Quartal 2018 bei -19 MioEUR, nach einem ausgeglichenen Ergebnis im Vorjahr.

Die Division Vehicle Systems hat ihre internationale Position im ersten Quartal weiter ausgebaut und in zwei weltweit bedeutenden Beschaffungsvorhaben wichtige Zwischenerfolge errungen. In Australien werden nun Endverhandlungen über die Lieferung von mehr als 200 Boxer-Fahrzeugen geführt. Großbritannien hat vor kurzem den Wiedereinstieg in das europäische Boxer-Beschaffungsprogramm bekanntgegeben.

Der Umsatz der Division hat sich im ersten Quartal 2018 gemessen am Vorjahreswert rückläufig entwickelt, weil sich LKW-Auslieferungen aufgrund von Kapazitätsproblemen in der Zulieferkette verzögert haben. Der Umsatz reduzierte sich auf 297 MioEUR nach 350 MioEUR im Vorjahr. Durch günstige Produktmixeffekte und eine reduzierte Kostenbasis verbesserte sich das operative Ergebnis auf 11 MioEUR.

Die Division Electronic Solutions blieb beim Umsatz zwar mit 126 MioEUR um 12 MioEUR hinter dem Vorjahreswert zurück, konnte aber dennoch das operative Ergebnis von -4 MioEUR im Vorjahr auf -1 MioEUR verbessern. Die Ergebnis-verbesserung ist unter anderem auf Kosteneinsparungen zurückzuführen.

AUSBLICK UNVERÄNDERT:

Fortsetzung des Umsatzwachstums in beiden Unternehmensbereichen

Rheinmetall erwartet für das laufende Geschäftsjahr eine Fortsetzung des Wachstums-kurses im Konzern. Der Jahresumsatz der Rheinmetall AG soll im laufenden Geschäfts-jahr – ausgehend von 5,9 MrdEUR im Jahr 2017 – organisch um 8% bis 9% ansteigen. Dabei wird in beiden Unternehmensbereichen mit einem Umsatzwachstum gerechnet.

Der Umsatzverlauf im Unternehmensbereich Automotive wird entscheidend von der Konjunkturentwicklung in den bedeutenden Automobilmärkten in Europa, Nord- und Südamerika sowie in Asien beeinflusst. Basierend auf den aktuellen Expertenprognosen für die Entwicklung der globalen Automobilproduktion in diesem Jahr, die von einem Zuwachs von rund 2% ausgehen, erwartet Rheinmetall für den Unternehmensbereich Automotive ein Umsatzwachstum von 3% bis 4%.

Für den Defence-Bereich prognostiziert Rheinmetall im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatzzuwachs von 12% bis 14%. Diese Umsatzerwartung für 2018 ist durch eine relativ hohe Abdeckung aus dem bestehenden Auftragsbestand weitgehend abgesichert.

Die Wachstumsprognose unterstellt, dass sich die Währungskurse für das verbleibende Geschäftsjahr 2018 nicht wesentlich gegenüber dem aktuellen Niveau verändern.

Weitere Ergebnisverbesserung im Geschäftsjahr 2018 erwartet

Für das Automotive-Segment rechnet Rheinmetall im Geschäftsjahr 2018 bei einer stabilen Konjunkturentwicklung mit einer absoluten Verbesserung des operativen Ergebnisses und einer operativen Ergebnisrendite von rund 8,5%. Auch in der Defence-Sparte geht Rheinmetall für 2018 von einer weiteren Verbesserung beim operativen Ergebnis aus und erwartet eine operative Ergebnisrendite zwischen 6,0% und 6,5%.

Für den Rheinmetall-Konzern ergibt sich – unter Berücksichtigung der Holdingkosten und unter Einrechnung von Aufwendungen in niedriger zweistelliger Millionenhöhe für die Realisierung und Vermarktung neuer Technologien – eine Rendite von rund 7%.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen der Rheinmetall AG sowie den ihr derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Diese sind vielmehr von einer Vielzahl von Faktoren abhängig; sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Rheinmetall übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

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