Biomethan im Verkehrssektor

Auf dem 16. Internationalen Fachkongress für erneuerbare Mobilität werden zahlreiche Parallelforen den technischen und ökonomischen Aspekten der Antriebe von morgen und den großen Herausforderungen durch ambitionierte Klimaschutzziele gewidmet sein. Biomethan steht am zweiten Tag des Fachkongresses, am 22. Januar 2019 um 09.00 Uhr, im Mittelpunkt eines Parallelforums.

Der Workshop „Biomethan im Verkehrssektor in Deutschland“ hat das Ziel, erste Beispiele für die gelungene Etablierung von Biomethan als umweltschonenden und wirtschaftlichen Kraftstoff zu demonstrieren und daraus die Wege der Defossilisierung des Kraftstoffmixes aufzuzeigen. Experten der Biogasbranche, der Flottenbetreiber und der kommunalen Unternehmen werden sich über zentrale Fragestellungen austauschen.

Die spürbare Defossilisierung des Verkehrssektors verlangt von den Branchenakteuren und den politischen Entscheidungsträgern eine kurzfristige Umstrukturierung des Kraftstoffmixes mit einer intensiven Etablierung von erneuerbaren und kohlenstoffarmen Energieträgern. Neue Möglichkeiten für den Einsatz von Biomethan im Kraftstoffsektor stehen im Mittelpunkt des Vortrags von Horst Seide, Fachverband Biogas. Die Novellierung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II), die fortschrittlichen Kraftstoffen Anreize für den Einstieg in den Kraftstoffmarkt nach 2020 sichert, bietet auch für die Biogasbranche beachtliche Zukunftsperspektiven.

Neben dem möglichen CO2-Einspareffekt stellen auch Synergieeffekte in der Nutzung eine der Kernanforderungen an die neuen Kraftstoffe dar. Die Einbindung von Biomethan in regionale Wertschöpfungsketten mit Zugriff auf bestehende Logistik- und Versorgungsinfrastruktur lässt die regionalen Akteure der Verkehrsbranche und der Landwirtschaft von diesem treibhausgasarmen Kraftstoff profitieren. Einzelheiten hierzu werden im Vortrag von Frank Scholwin, Institut für Biogas, Kreislaufwirtschaft & Energie, unter dem Titel „Regionale Ressourcen für regionalen Kraftstoff“ intensiv behandelt.

Eine der Besonderheiten des Biomethans ist die Möglichkeit der Speicherung und des weiteren Transports sowohl im gasförmigen als auch in flüssigen Aggregatzustand. Durch eine wesentlich höhere Energiedichte gekennzeichnet, lässt sich verflüssigtes Biomethan gut im Fernverkehr, Schwerlastverkehr und der Schifffahrt anwenden. Eine Potenzialanalyse zur lokalen Produktion von diesem innovativen Kraftstoff wird von Michael Kralemann aus dem 3N Kompetenzzentrum Nachwachsende Rohstoffe vorgestellt.

Biomethan ist auch im städtischen Bereich ein Multitalent. Busse des ÖPNV und Lieferfahrzeuge sind für diesen Kraftstoff bestens geeignet. Lars Nehrling, Remondis SE & Co. KG, berichtet über die Beweggründe seines Unternehmens, betriebseigene Müllsammelfahrzeuge mit Biomethan anzutreiben. Wie wirkt sich das auf den Erfolg bei den Ausschreibungen aus? Wie sieht der Weg eines nachhaltigen Betriebs in die defossilisierte Zukunft aus? Diese und viele weitere Fragen zu Biomethan im Flottenbetrieb sollen dabei in den Fokus des Gesprächs rücken.

Regionale Unterstützung zur Biomethannutzung im Verkehr ist in manchen Projekten entscheidend, um eine erfolgreiche Realisierung des Vorhabens durch Fördermittelbeschaffung, durch Zusammenbringen der Beteiligten und durch Integration in die lokale Wertschöpfungskette zu sichern. Alexander Holle, EnergieAgentur.NRW, bringt dem Fachpublikum die Bedeutung regionaler Netzwerke bei der Installierung neuer Mobilitätsprojekte näher.

Am zweiten Kongresstag bieten insgesamt 11 Foren ein breites Themenspektrum aus allen Bereichen der erneuerbaren Energien im Mobilitätssektor: Deutsche und internationale Experten stellen Neuigkeiten aus der technischen Entwicklung, Forschung, Zertifizierung, Marktanalyse und den Handelsströmen vor und diskutieren mit den Kongressteilnehmern. Dort und im Aussteller-Forum mit Messeständen bietet sich auch Gelegenheit zum fachlichen Austausch und Netzwerken.

Weitere Informationen, eine Anmeldemöglichkeit und das vollständige Programm finden Sie unter www.kraftstoffe-der-zukunft.com

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So viel kostet eine Photovoltaikanlage

Seit einigen Jahren fallen die Kosten der Photovoltaik. Wie die Entwicklung für die kommenden Jahre einzuschätzen ist und wie Sie davon profitieren können, erfahren Sie hier

Wo liegen die Photovoltaik-Preise in 2018?

  • kristalline Solarmodule 1.100 und 1.700 €/kWp
  • Dünnschichtmodule zwischen 750 und 1.350 €/kWp
  • Wechselrichter 200,00 € pro kW
  • Monatagesystem 160,00 € pro kWp
  • Netzanschluss der PV-Anlage rund 500-1.000 €
  • Verkabelung 1€ bis 5€ pro m

Photovoltaik Kosten pro kWp

Aktuell liegen die Photovoltaik-Preise (Kosten für schlüsselfertige Photovoltaikanlagen) bei durchschnittlich 1.500 Euro pro kWp. Für eine durchschnittliche Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus enstehen so Kosten in der Anschaffung von unter 8.000 Euro (netto). Ausschlaggebend für ein gutes Photovoltaik-Angebot ist aber nicht nur der Preis der Solaranlage, sondern dass Sie Qualität erhalten.

4 elektrisierende Gründe für die eigene Stromerzeugung elektrisierende Gründe für die eigene Stromerzeugung

Die Kosten für Strom halbieren, für Heizung vierteln und für Mobilität achteln – das geht auch in Ihrem Unternehmen! Mit elektrisierenden Energiekonzepten produzieren Sie Ihren Strom selbst – unabhängig von steigenden Energiekosten aus dem Netz.

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Diesel-Fahrverbote gefährden den Wirtschaftsstandort Bonn/Rhein-Sieg

„Es ist leider kein Aprilscherz: Wenn es nun tatsächlich ab dem 1. April 2019 zu einem Streckenfahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge in Bonn kommt, werden viele Wirtschafts- und Pendlerverkehre erschwert“, sagt Stefan Hagen, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg. „Das ist ein herber Schlag für die Attraktivität des Standorts und die betriebliche Mobilität. Wie sollen in Zukunft dringend benötigte Lieferungen und Abholungen zeitnah gewährleistet werden? Für diese Verkehre brauchen wir eine Ausnahmeregelung, die jetzt in den Luftreinhalteplan eingearbeitet werden muss“, so Hagen weiter. Es ist unverständlich, dass das Gericht nun so entschieden hat, da Bonn die Stickoxid-Werte voraussichtlich 2020 eingehalten hätte. Hier wird wegen einiger weniger Mikrogramm ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden in Kauf genommen.

„Welche Verkehrsmittel sollen nun die Pendlerverkehre aufnehmen?“, fragt Hagen. Der ÖPNV schafft es zurzeit jedenfalls nicht. Der Wirtschaftsstandort Bonn wird hierdurch unattraktiver, da die Erreichbarkeit für Unternehmen und die Mobilität von Fachkräften eingeschränkt wird. Es zeigt sich einmal mehr: Die Verkehrsinfrastruktur in Bonn ist durch Versäumnisse der Vergangenheit nicht mit den Anforderungen mitgewachsen. Eine vorhandene Südtangente hätte die Belastung mit Stickoxiden zumindest anders verteilen können – die Reuterstraße wäre entlastet worden. „Wir brauchen“, so Hagen, „dringend ein Umdenken, damit sich die Fehler der Vergangenheit nicht fortsetzen“.

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Alternative Biokraftstoffe

Auf dem 16. Internationalen Fachkongress für erneuerbare Mobilität werden zahlreiche Parallelforen den verschiedenen technischen und ökonomischen Themen der Antriebe von morgen und den großen Herausforderungen durch ambitionierte Klimaschutzziele gewidmet sein. Alternative Biokraftstoffe stehen am zweiten Tag des Fachkongresses, am 22. Januar 2019 um 11.30 Uhr, im Mittelpunkt eines Parallelforums mit Experten aus Deutschland, Finnland und England.

Kirstin Sternberg (Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe) zeigt Strategien zur Überwindung der zentralen Hinderungsgründe beim erfolgreichen Roll-out alternativer Kraftstoffe, als Projektergebnisse aus dem internationalen "Advance Fuel"-Projekt, auf. Sabine Ziem-Milojevic (E4Tech) befasst sich mit modernen Kraftstoffen auf biologischer Basis und aus recycelten fossilen Kraftstoffen. Die zentrale Frage hierbei ist, ob es für entsprechende Kraftstoffe eine Nachfrage gibt und ob diese Nachfrage auch gedeckt werden kann? Marko Janhunen (UPM Biofuels) sieht einen dringenden Bedarf zur weiteren Dekarboniesierung des Verkehrsselktors mit alternativen Biokraftstoffen. Dr. Klaus Lucka (Tec4Fuels GmbH) stellt sich die Frage nach den Auswirkungen von alternativen Kraftstoffen auf entsprechende Anwendungen und sieht in „Fit for Purpose Tests“ eine Möglichkeit hierauf Antworten zu finden. Dr. Armin Günther (Air Liquide Global E&C Solutions Germany GmbH) sieht alternative Biokraftstoffe als eine wichtige Möglichkeit zur Dekarbonisierung der Industrie und des Transportsektors und zeigt firmeneigene Anwendungen auf.

Unter folgendem Link finden Sie weiterhin das DECHEMA Positionspapier "Advanced alternative liquid fuels: For climate protection in the global raw materials change". Das Positionspapier betont die Notwendigkeit und Wichtigkeit alternativer Biokraftstoffe für die Treibhausgasreduktion im Verkehrssektor.  

Am zweiten Kongresstag bieten insgesamt 11 Foren ein breites Themenspektrum aus allen Bereichen der erneuerbaren Energien im Mobilitätssektor: Deutsche und internationale Experten stellen Neuigkeiten aus der technischen Entwicklung, Forschung, Zertifizierung, Marktanalyse und den Handelsströmen vor und diskutieren mit den Kongressteilnehmern. Dort und im Aussteller-Forum mit Messeständen bietet sich auch Gelegenheit zum fachlichen Austausch und Netzwerken.

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LIFEGUARD Evakuierungsstuhl von mediparts kann Leben retten

LIFEGUARD Evakuierungsstuhl von mediparts kann Leben retten

Oberhausen, XX. Oktober 2018. Es brennt, der Aufzug streikt und man befindet sich in einem der oberen Stockwerke: eine Horrorvorstellung für zahlreiche Rollstuhlfahrer oder andere Personen die dauerhaft oder kurzfristig in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Als Teil des Brandschutzkonzeptes kann der LIFEGUARD Evakuierungsstuhl von mediparts optimal eingesetzt werden und im Notfall Leben retten.

LIFEGUARD Evakuierungsstuhl als Teil eines barrierefreien Brandschutzkonzeptes

Verletzte Personen, Behinderte und schwangere Frauen sind zeitweise oder dauerhaft in ihrer Mobilität eingeschränkt. Vor allem in hohen Gebäuden mit mehreren Stockwerken stellt dies ein starkes Sicherheitsrisiko für die Betroffenen dar.

Als Teil eines barrierefreien Brandschutzkonzeptes können die LIFEGUARD Evakuierungsstühle von mediparts maßgeblich zur Sicherheit nicht mobiler Menschen beitragen. Der Evakuierungsstuhl aus Aluminium kommt überall dort zum Einsatz, wo Personen, die aufgrund ihrer körperlichen Verfassung selbst nicht mehr mobil sind. In Sekundenschnelle ist der Stuhl einsatzbereit und kann durch seine innovative Bauweise durch eine einzige Person bedient werden. Das Gleitsystem sorgt für einen sicheren Transport. Auch eine horizontale Beförderung wird durch die kleinen Rollen ermöglicht. Durch den LIFEFUARD können Personen mit einem Gewicht von bis zu 159 kg evakuiert werden.

Für eine optimale Unterbringung des Stuhles sorgen die LIFEGUARD Wandhalterung für Evakuierungsstuhl sowie die LIFEGUARD Abdeckhaube aus Planenmaterial signalgelb.

 

 

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Paris: Größtes urbanes BIM-Modell Weltweit

Mehr als 30 Millionen Touristen und Einheimische besuchen jährlich was man unromantisch auch als die wohl weltweit berühmteste Stahlkonstruktion bezeichnen könnte: Den Eiffelturm. Die Stadt Paris möchte jetzt die Umgebung des “tour eiffel” verändern. Dafür ist eine offizielle Ausschreibung angestrebt worden, in deren Rahmen auch ein digitales 3D-Modell des gesamten Geländes erstellt wurde.

Analog zum Modell soll nun die Neugestaltung der Umgebung entwickelt werden.

Das Umfeld des berühmten Pariser Wahrzeichens genügt laut einer Mitteilung der Firma Autodesk nicht mehr den städtebaulichen und infrastrukturellen Anforderungen in den Bereichen Energieversorgung, Begrünung, Versorgung, Mobilität, Logistik, Abfallentsorgung und Sicherheit. Seit Jahresbeginn 2018 sind Architekten und Ingenieure im Rahmen der Ausschreibung „The Eiffel Tower Site: Discover – Approach – Visit“ aus der ganzen Welt aufgerufen, den Pariser Stadtrat bei der Entwicklung eines robusten, integrativen und umweltbewussten Konzepts für das Gelände zu unterstützen. Im Mai dieses Jahres hat die Stadt aus den 42 eingereichten Bewerbungen vier Finalisten-Teams bestimmt, die ihre Wettbewerbsvorschläge nun bis zum Frühjahr 2019 weiter ausarbeiten sollen.

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Mehr Kohle, mehr Freizeit

Mit zunehmender Flexibilisierung der Arbeit wünschen sich deutsche Arbeitnehmer mehr Einfluss auf ihre Vergütungsgestaltung – 42 % würden gerne selbst ihre Zusatzleistungen definieren und über die Zusammensetzung ihres Vergütungspakets bestimmen. Ganz anders die Arbeitgeber: 77 % von ihnen bestehen darauf, die volle Kontrolle über die Vergütung ihrer Mitarbeiter zu behalten. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste internationale Studie des Payroll- und Personaldienstleisters SD Worx, welche in sechs EU-Staaten durchdeführt wurde. Im Fokus der Umfrage waren auch die arbeitnehmerseitig favorisierten Zusatzleistungen.

Arbeitnehmer: Mehr Geld und Urlaub – weniger Zusatzleistungen

Ein knappes Fünftel (19%) der deutschen Arbeitnehmer würde auf Zusatzleistungen verzichten, wenn es dafür ein höheres Gehalt und mehr Urlaub gäbe. Diese Veränderung am Gehalts- und Zusatzleistungspaket wurde nicht nur in Deutschland am häufigsten genannt, im Vereinigten Königreich äußerten sogar 28 % diesen Wunsch, in Österreich und Frankreich waren es jeweils 20 %. Die Arbeitnehmer in den Niederlanden und Belgien belegten hier mit 17 bzw. nur 11 % die letzten Plätze. Diese Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass „weiche“ Zusatzleistungen in vielen Fällen nicht beliebter sind als ein höheres Nettoeinkommen. Im Einklang hiermit würden übrigens auch 13 % der deutschen Arbeitnehmer gerne ihr Urlaubsgeld für eine Gehaltserhöhung opfern. Die zweitbeliebteste Änderung wäre jedoch mehr Urlaubstage (16 %) bei gleichzeitiger Kürzung der sonstigen Zusatzleistungen.

Unabhängig von den arbeitnehmerseitig bevorzugten Vergütungsmodellen liegt das Thema Flexibilität stark im Trend, denn nahezu zwei Drittel (65 %) der Befragten in Deutschland würden gar den Job wechseln, wenn der neue Arbeitgeber ihnen die Möglichkeit bieten würde, ein individuelles Vergütungsmodell auf Basis eines bestimmten Budgets zusammenzustellen.

Arbeitnehmer in der Europäischen Union, die über ein solches Budget für individuelle Zusatzleistungen verfügen, sind in ihrer großen Mehrzahl zufrieden (71%) und wollen ihrem Arbeitgeber treu bleiben (72%). Ebenfalls 71 % würden selbst dann nicht den Arbeitgeber wechseln, wenn sie ein vergleichbares Angebot von einem anderen Unternehmen erhielten. Folglich sind attraktive Vergütungsvereinbarungen im Kampf um die Talente ein entscheidender Faktor.

Traditionelle Zusatzleistungen weiter beliebt

In Österreich (28 %), den Niederlanden (24 %) und Deutschland (23 %) verfügen Mitarbeiter bereits heute über ein festes “Vergütungsbudget”, in Belgien ist diese Möglichkeit mit gerade einmal 9 % am wenigsten verbreitet. Deutsche Arbeitnehmer würden dieses Budget – abgesehen vom Gehalt – am ehesten für zusätzlichen Urlaub verwenden, beinahe die Hälfte der Befragten (47%) äußerte diesen Wunsch. In puncto Arbeitsweg bevorzugen hierzulande 19 % der Beschäftigten den öffentlichen Nahverkehr, knapp vor dem Firmenwagen mit 18 % und einem geleasten Fahrrad (4 %).

Sehr beliebt bei deutschen Arbeitnehmern ist auch flexibles Arbeiten: Für 14 % sind Heimarbeitszulagen ein Schlüsselfaktor und sogar 15 % wünschen sich einen Laptop oder ein Smartphone in ihrem Zusatzleistungspaket.

Doch auch die etwas traditionelleren Zusatzleistungen bleiben gefragt bei jenen deutschen Arbeitnehmern, denen Kontrolle über ihre Vergütung angeboten wurde: Fast ein Drittel (33 %) entschied sich für eine individuelle Altersvorsorge, 11 % optierten für Krankenhausversicherungsprämien für sich und 4 % würden gerne auch ihre Familienangehörigen von diesen Prämien profitieren lassen.

Mitarbeiter schätzen eine gute Work-Life-Balance

Eine gute Work-Life-Balance sowie die Aussicht auf mehr Jahresurlaub sind für zahlreiche Arbeitnehmer der wichtigste Anreiz überhaupt: 47 % sehen dies ausdrücklich als Motivation, bestimmte Zusatzleistungen zu wählen. Im europäischen Vergleich ist dieser Faktor für französische Arbeitnehmer am wichtigsten (63 %), während ihre Kollegen in Österreich (36 %) und den Niederlanden (32 %) am seltensten auf zusätzlichen Jahresurlaub setzen.

Auch das Thema Lohnoptimierung ist von Bedeutung, vier von zehn Mitarbeitern (41 %) würden sich für Zusatzleistungen entscheiden, welche die Steuer- und/oder Sozialversicherungsbeiträge senken. Das reine Geld spielt bei Vergütungsentscheidungen natürlich auch eine Rolle, 21 % der Arbeitnehmer würden ihre Zusatzleistungen gegen Barprämien eintauschen – zum Beispiel mehr Geld gegen weniger Urlaubstage oder einen kleineren Firmenwagen. Nachhaltigkeit und Zusatzleistungen, die auf emissionsärmere Transportmöglichkeiten setzen, sind hingegen nur für ganze 12 % der Teilnehmer ein wichtiger Faktor.

„Während Geld ein offensichtlicher Anreiz zu sein scheint, legen Mitarbeiter in einer zunehmend flexibleren Welt auch großen Wert auf ihr persönliches Leben – und eine gute Work-Life-Balance ist ihnen eindeutig sehr wichtig“, sagt Tanja Büchsenschütz, Director HR bei SD Worx Deutschland. „Mobilität und flexibles Arbeiten tragen zu einer Kultur bei, welche dem Mitarbeiter die Kontrolle über seinen beruflichen Alltag erlaubt. Die Möglichkeit, ein Paket von Zusatzleistungen für individuelle Bedürfnisse zusammenzustellen, ist für viele Arbeitnehmer enorm wichtig. Die Unternehmen müssen an dieser Stelle eindeutig mehr Angebote machen. Dies wäre nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Mitarbeiterbindung, sondern auch ein starkes Argument im Kampf um die besten Köpfe auf dem Arbeitsmarkt.”

Über die Umfrage

Die Europe-LTD-Umfrage ist ein Fragebogen zu hundert arbeitsbezogenen Aspekten, welche für Zufriedenheit, Motivation, Beteiligung und Engagement von Arbeitnehmern relevant sind. Die Befragung wird seit 2009 jährlich bei 2.500 belgischen Beschäftigten unter dem Namen NV Belgium durchgeführt. Aufgrund seines internationalen Wachstums erweiterte SD Worx diese Studie im Jahr 2017 auf Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Österreich und das Vereinigte Königreich. Sie umfasst in den einzelnen Ländern jeweils 500 Mitarbeiter.

Die Stichprobe ist repräsentativ für die spezifischen lokalen Arbeitsmärkte in Bezug auf Status (Arbeiter, Büroangestellte und Beamte), Geschlecht, Region, Arbeitsmodell, Sprache, Bildungsgrad und Unternehmensgröße.

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Fahrradfahrer-Studie: Das E-Bike als Game Changer im Mobilitätsmarkt?

E-Bikes und Pedelecs haben möglicherweise das Potenzial, das Mobilitätsverhalten breiter Bevölkerungsgruppen zu revolutionieren. Denn vor allem in deutschen Großstädten wächst derzeit eine Generation junger Urbanisten heran, für die das Fahrrad mit Antriebsunterstützung eine mehr als attraktive Alternative zum ÖPNV, aber vor allem zum Auto, darstellt.

Das ist eines der Kernergebnisse der repräsentativen Studie „I want to ride my bicycle“ der GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung. Die Typologie unterteilt die deutsche Bevölkerung in insgesamt fünf verschiedene Segmente, die sich unter anderem in Bezug auf ihre Einstellung zum Radfahren (hedonistisch vs. pragmatisch) und ihr Verhalten (Häufigkeit des Radfahrens) unterscheiden.

Als Segment mit höchstem Trendsetterpotenzial identifiziert die Studie entsprechend die “Young Urban Bikers”: sie machen 17% der deutschen Bevölkerung aus und sind meist zwischen 20 und 49 Jahre alt. Zwei Drittel von ihnen leben in Städten. Radfahren ist für sie hip: sie betrachten Fahrräder als Lifestyle- und Status-Objekte, mit denen man sich ebenso gut profilieren kann wie mit einem schicken Auto. Zudem sehen sie angesichts verstopfter Straßen das Fahrrad auch als Löser von Mobilitätsproblemen in Städten.

Die Young Urban Bikers haben bereits heute unter Besitzern von E-Bikes, Pedelecs und Lastenrädern den höchsten Anteil. Das kann sie zu Game Changern im urbanen Verkehrsraum machen.     

Neben der Typologie präsentiert die Studie auch generelle Fakten darüber, wie in Deutschland Rad gefahren wird. So nutzt beispielsweise knapp die Hälfte aller Deutschen (49%) ein Fahrrad im Alltag – was es nach dem Auto zum meist verbreiteten Verkehrsmittel macht.

Besonders häufig kommt das Fahrrad bei Wegen im Kontext von Sport (45% Radnutzung) oder Erholung (34% Radnutzung) zum Einsatz. Viel Potenzial besteht hingegen mit Blick auf den Arbeitsweg: lediglich 16% aller Arbeitswege werden mit dem Fahrrad zurückgelegt. Die Top-Barrieren lauten hier: zu weite Wege (44%), zu lange Dauer (43%) und verschwitzt bei der Arbeit ankommen (27%). Interessanterweise setzen E-Bikes und Pedelecs exakt an diesen Barrieren an – dies haben die Young Urban Bikers bereits erkannt.  

Für die Studie wurden 1.900 Erwachsene ab 18 Jahren online befragt.

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Hypermotion 2018: Telematics- VIP-Lounge auf dem neuen Top-Event für Logistik und Mobilität

Die Hypermotion lässt sich am besten mit dem Wort "Kompetenz" beschreiben. Ein hervorragendes Konferenzprogramm mit vielen prominenten Referenten lockt Besucher auf Management-Ebene zu diesem noch jungen Event in Frankfurt. Angeschlossen an dieses Konferenzprogramm findet sich zudem ein kompakter Ausstellungsbereich mit zahlreichen namhaften Unternehmen und aufstrebenden Start-Ups, die hier ihre Lösungen und Ideen präsentieren. Im Zentrum steht daher besonders: Networking. Und mitten drin ist auch in diesem Jahr die Telematics VIP-Lounge.

Erstmals fand die Hypermotion im November 2017 in Frankfurt statt. Sie brachte neuen Schwung in die Diskussion um digitale, vernetzte und emissionsfreie Mobilität und Logistiklösungen. Neben einem attraktiven Konferenzprogramm auf mehreren Bühnen, wusste auch der Ausstellungsbereich mit vielen spannenden Exponaten zu überzeugen. Zu den Ausstellern zählte auch die exklusiv von der Mediengruppe Telematik-Markt.de initiierte Networking-Area "Telematics VIP-Lounge". Diese wird auch in diesem Jahr die digitale Themenwelt bereichern und ganz sicherlich wieder interessierte Besucher und Gäste anziehen.

Telematics VIP-Lounge Die Telematics VIP-Lounge befindet sich auf der Hypermotion an Stand B46.

Hinter den meisten Technologien, die den digitalen Wandel der Logistik- und Mobilitätsbranche beschreiben, steht die Telematik. Aus diesem Grund entschied sich die Mediengruppe Telematik-Markt.de in Partnerschaft mit der Messe Frankfurt im letzten Jahr einen Gemeinschaftsstand namens "Telematics VIP-Lounge" auf der Hypermotion zu platzieren. Die "Telematics VIP-Lounge" war schon auf vielen Messeplätzen im deutschsprachigen Raum vertreten. Die Teilnehmer bewerteten den neuen Messeplatz in Frankfurt als sehr erfolgreich und so wird sie auch im Jahr 2018 ein spannender Teil der Hypermotion sein. Die Mediengruppe Telematik-Markt.de spricht daher in diesen Tagen wieder Unternehmen aus der TOPLIST der Telematik an, um sie auf die Frankfurter Messe zu einem internationalen Publikum und spannenden neuen Kontakten zu bringen.

Die Plätze für Aussteller auf diesem Gemeinschaftsstand sind leider nur begrenzt und ausschließlich für geprüfte Anbieter der TOPLIST der Telematik verfügbar. Daher wird um eine zeitnahe Bewerbung beim Veranstalter, der Mediengruppe Telematik-Markt.de, gebeten.

Tel:+49 (0)4102 2054 540
Mail: redaktion@telematik-markt.de 

"Telematics VIP-Lounge" auf der Hypermotion 2017
"Telematics VIP-Lounge" auf der CeMAT | Hannover Messe 2018

 

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Entschieden für Germany’s Saarland

Die Daimler Protics GmbH unterstützt und berät als 100%-iges Tochterunternehmen der Daimler AG den Konzern im Product Lifecycle-Management rund um komplexe Produktdaten. Das Kerngeschäft liegt in der Gestaltung der digitalen Realität mit Produkt- und Mobilitätsdaten, um die Daimler AG in der digitalen Transformation zum vernetzten Mobilitätsdienstleister zu unterstützen.

Am neuen Standort Saarbrücken – im Science Park Saar auf dem Campus der Universität des Saarlandes gelegen – soll eine langfristige und fruchtbare Schnittstelle zu Forschung und Lehre entstehen. Der Fokus von Daimler Protics richtet sich besonders auf die Themenfelder der intuitiven Mobilität, die bei Daimler gebündelt unter dem Akronym CASE für Connected, Autonomous, Shared & Service und Electric stehen. Der Daimler Protics Standort wurde am 23.10.2017 offiziell eröffnet.

Daimler Protics GmbH (IT/PRO) www.daimler-protics.com

Germany’s Saarland https://portal.germanys.saarland  I www.science-park-saar.de 

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