Existenzgründung: Der wahre Wert einer Praxis

Die Experten sind sich einig: Eine verbindlich geltende, richtige Methode für die Ermittlung eines Praxiswerts gibt es nicht. Allerdings gibt es zwei geläufige Modelle, die üblicherweise angewendet werden: die modifizierte Ertragswertmethode und die Ärztekammermethode.

Die modifizierte Ertragswertmethode

In der Regel wird eine Praxis nach der modifizierten Ertragswertmethode bewertet. Sie orientiert sich an den künftig erzielbaren Erträgen. Um den Wert zu berechnen, erfolgt eine Prognose zukünftiger Gewinne, die in der Vergangenheit bereits erreichten Ergebnisse werden dabei einbezogen. Diese werden auf den Bewertungsstichtag abgezinst und stellen in Summe den Unternehmenswert dar (siehe: So funktioniert „abzinsen“).

Nachdem sich Arztpraxen von gewerblichen Unternehmen jedoch wesentlich unterscheiden, müssen die speziellen Einflussfaktoren bei der Bestimmung des Praxiswerts bedacht werden. „So spielt zum Beispiel das personenabhängige Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient eine große Rolle. Diese besondere Beziehung wird in der Goodwill-Reichweite, was auch Kapitalisierungszeitraum genannt wird, berücksichtigt“, erklärt Alexander Waschinger, Unternehmensberater bei Ecovis in Dingolfing. Der Bewertungszeitraum ist abhängig von der zu bewertenden Praxis und liegt zwischen zwei und fünf Jahren.

Daneben sind weitere Einflussfaktoren wie Ehegattengehälter, Sonderabschreibungen oder Anlagenverkäufe bei den jährlichen Überschüssen herauszurechnen, um einen objektiven, übertragbaren und ideellen Praxiswert zu erhalten. Letztendlich müssen die bereinigten Überschüsse noch um ein Inhaberentgelt – der vom Praxisinhaber monatlich entnommene Gewinn – gekürzt werden. Dieses orientiert sich häufig an den Gehältern von angestellten Oberärzten in Krankenhäusern.

Um den Praxiswert zu erhalten, muss der „ideelle Praxiswert“ um den „materiellen Praxiswert“ ergänzt werden. Darunter versteht man den Substanz- oder Sachwert. Er setzt sich im Wesentlichen aus der Summe der angenommenen Verkaufspreise für Einrichtungsgegenstände der Praxis, medizinische Geräte, Laborzubehör oder Vorräte an Praxisverbrauchsartikeln zusammen. Die Bewertung erfolgt zu Fortführungszeitwerten. Dabei werden Anschaffungspreise, Nutzungsalter und die Preisentwicklung berücksichtigt.

Die Ärztekammermethode

Dieses Bewertungsverfahren basiert auf Vergangenheitswerten und verwendet als Bezugsgröße einen gewichteten Gewinn (siehe: So wird bei der Ärztekammermethode gewichtet). Durch eine Gewichtung der bereinigten Umsätze und Kosten (Einflussfaktoren wie Sonderabschreibungen oder Ehegattengehälter) werden zeitlich aktuellere Daten stärker gewichtet als Vergangenheitswerte. Der so berechnete Gewinn wird dann um ein kalkulatorisches Inhaberentgelt bereinigt. Das Ergebnis ist ein nachhaltig erzielbarer Gewinn, der mit einem Prognose-Multiplikator vervielfacht wird. Dieser definiert sich aus der Anzahl der Jahre, die sich aus der Patientenbindung zum Arzt ergibt. In der Regel wird hier ein Zeitraum von zwei Jahren unterstellt. Sind mehrere Ärzte in der Praxis tätig, ist der übertragbare Umsatz oder Gewinn durch die Anzahl der Gesellschafter zu teilen. So ergibt sich ein höherer Prognose-Multiplikator, der sich infolge einer höheren Patientenbindung durch die Bekanntheit des verbleibenden Arztes auf in der Regel zweieinhalb Jahre erhöht.

Daneben können bei der Wertermittlung des ideellen Werts weitere Faktoren positiv oder negativ in die Berechnung mit einfließen. Die Bundesärztekammer geht davon aus, dass diese Faktoren den errechneten ideellen Wert nicht mehr als 20 Prozent verändern. Wie bei der modifizierten Ertragswertmethode ist der ideelle Praxiswert um den materiellen Praxiswert zu ergänzen.

Eine Praxisanalyse durchführen

Bei allen Verfahren sollte eine fundierte Praxisanalyse erfolgen, da jede zu bewertende Praxis besonders ist und nie einer Modellpraxis entspricht. Zu viele individuelle Parameter wirken auf den Wert der Praxis. Das Verhältnis von Kassen- zu Privatpatienten, der Ruf der Praxis und der Bekanntheitsgrad, die örtliche Lage oder die Praxiseinrichtung sind nur einige Aspekte, die den Wert der Praxis beeinflussen. „Wichtig ist, dass sich sowohl der ausscheidende Arzt als auch der kaufwillige Interessent frühzeitig mit dem Thema Praxiswert befassen und Expertenrat einholen“, empfiehlt Waschinger.

So funktioniert „abzinsen“

Legen Sie heute 1.000 Euro bei der Bank für ein Jahr an, erhalten Sie in einem Jahr bei 1 Prozent Zins 1.010 Euro zurück. Wird der Beitrag von 1.010 Euro auf den Bewertungsstichtag „abgezinst“, sind das 1.000 Euro. Das bedeutet, dass der Praxiskäufer für sein investiertes Geld eine Rendite erhält. Der Zins ist dann die unterstellte Rendite.

Alexander Waschinger, Unternehmensberater bei Ecovis in Dingolfing

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Samsung Server-SSDs, nur welche?

Solid-State-Drives sind seit einiger Zeit das Medium der Wahl, wenn es um Speicher für Datacenter geht. Vorteile wie höhere Langlebigkeit und Energieeffizienz sprechen klar dafür. Beim Vergleich von Server SSDs müssen einige Kriterien berücksichtigt werden.

Die Firma CompuRAM, deren Portfolio auch Server SSDs von Samsung enthält, bietet auf ihrem Unternehmensblog eine Unterstützung zur Auswahl passender SSDs an.
Diese Kaufberatung Server SSD zum Vergleich von Samsung SSDs stellt die wichtigsten Kriterien der unterschiedlichen Modelle gegenüber – darunter Flashspeichertyp, Bauform oder Schnittstelle. Anhand dieser maßgeblichen Kriterien findet sich schnell der richtige SSD-Typ. Innerhalb dieser Typisierung kann dann die passende Solid-State-Drive herausgesucht werden, je nach eigenen Anforderungen und individuellen Bedürfnissen. Weiterführende Informationen sind über die beigefügten Produkt-Datenblätter und die Produktdetailseiten erhältlich.

URL: https://www.compuram.de/blog/samsung-server-ssd-kaufberatung/

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Eine Milliarde CAD Modelle Downloads: PARTcommunity von CADENAS zählt zur Königsklasse der 3D CAD Downloadportale

Einen löwenstarken Auftritt legte das 3D CAD Downloadportal von CADENAS im Oktober hin: Innerhalb eines Monats haben Ingenieure und Einkäufer weltweit über 28.593.169 CAD Modelle vom PARTcommunity Portal heruntergeladen. Das seit 1998 bestehende Downloadportal für 3D CAD Modelle von mehr als 500 namhaften Komponentenherstellern konnte damit alleine in den letzten 7 Jahren weit über 1 Milliarde CAD Downloads verzeichnen.

PARTcommunity als tägliches Werkzeug für Millionen Ingenieure

Ingenieure und Konstrukteure können vom 3D CAD Modelle Downloadportal PARTcommunity weltweit, rund um die Uhr 3D CAD Komponenten herunterladen und sie in ihr jeweiliges CAD System in über 100 echten, nativen Formaten, wie Inventor und Revit von Autodesk, Solid Edge und NX von Siemens PLM Software, SolidWorks von Dassault Systèmes, etc. importieren. Ihnen steht dafür der gesamte Inhalt aus über 500 herstellerzertifizierten CAD Produktkatalogen zur Verfügung. Außerdem bietet das Downloadportal umfangreiche intelligente Suchfunktionen, wie z. B. die 2D Skizzen Suche oder die Geometrische Ähnlichkeitssuche GEOsearch.

Dabei profitieren Hersteller und Ingenieure sowie Konstrukteure von PARTcommunity gleichermaßen:

  • PARTcommunity stellt über 500 herstellerzertifizierte Produktkataloge auf 90 vertikalen Marktplätzen zur Verfügung.
  • Ingenieure, Planer und Einkäufer können native 3D CAD Modelle in über 100 Formaten und Versionen sowie 2D Modelle und interaktive Produktdatenblätter herunterladen.
  • Mit PARTcommunity erreichen Komponentenhersteller 16 Millionen potenzielle Kunden in 120 Ländern weltweit mit ihren Produktdaten.
  • PARTcommunity verzeichnet über 20 Millionen CAD Downloads jeden Monat.
  • Die mobile PARTcommunity Version, 3D CAD Models Engineering App, wurde bereits über 897.000 Mal heruntergeladen.

PARTcommunity bietet kostenlos 3D CAD Modelle zum Download unter: www.partcommunity.com

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aks Lifter, Pflegebetten und weitere Produkte erleichtern den Alltag von Pflegebedürftigen und Pflegern massiv

Zahlreiche Menschen in Deutschland leiden unter einer eingeschränkten Beweglichkeit und sind auf die Pflege anderer angewiesen. Die Lifter, Pflegebetten und viele weitere aks Produkte sorgen für eine deutliche Entlastung von Pflegebedürftigen und Pflegern und ermöglichen eine optimale Pflege zuhause und in Pflegeeinrichtungen.

Hochwertige Helfer im Alltag von Pflegebedürftigen und Pflegern

Die mediparts GmbH, der Online-Handel für Medizintechnik bietet zahlreiche hochwertige aks Produkte, welche den Alltag von Pflegebedürftigen und Pflegern deutlich erleichtern.

Mit den Patientenliftern von aks können Patienten und Pflegebedürftige einfach und komfortabel aus dem Bett und wieder hineingehoben werden. Die verschiedenen, bei mediparts erhältlichen Modelle erfüllen dabei unterschiedliche Ansprüche. Der aks Foldy ist beispielsweise in vier verschiedenen Varianten erhältlich. Der Patientenlifter aks Foldy ist der meistverkaufte Patientenlifter im Homecarebereich. Der Mini Foldy wurde für den Einsatz in beengten Verhältnissen entwickelt und der Micro Foldy ist der kleinste der vier Modelle. Der Patientenlifter Foldy XL wurde speziell für schwergewichtige Personen entwickelt und hat eine Tragkraft von bis zu 185 Kilogramm.

Die aks SB L Pflegebetten zeichnen sich durch ein besonders leichtes Handling aus. Die viergeteilte Liegefläche macht das Pflegebett besonders variabel. Ein elektrisch verstellbares Rücken- und Oberschenkelteil sorgen für maximalen Komfort. Jedes Pflegebett ist außerdem mit Laufrollen sowie einem Seitengitter ausgestattet.

Die aks Alltagshelfer für Pflegebedürftige bieten alles, was eine pflegebedürftige Person benötigt und eignen sich sowohl für die Pflege zuhause als auch in einer professionellen Pflegeeinrichtung.

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Verschläft der Handel die Digitalisierung?

Oftmals beschleunigen Krisen einen Strukturwandel. Insofern scheint der sogenannte Dieselskandal auch etwas Gutes zu haben. Die Automobilindustrie setzt nun nicht nur auf Elektro-Mobilität, sondern in einer erstaunlichen Geschwindigkeit auch auf die Digitalisierung und auf neue digitale Geschäftsmodelle.

Während der Handel und auch die Verbundgruppen immer noch ihre vermeintlich erfolgreiche eigene „Suppe“ kochen, ist die Automobilindustrie schon Meilen voraus was die Digitalisierung angeht. Bereits 2020 wird VW die Kunden mit einer Kunden-ID versehen, um sie mit sämtlichen digitalen Diensten versorgen zu können. Diese digitalen Dienste werden teilweise auch unternehmensübergreifend ausgelegt sein. Denn ein flächendeckendes Carsharing funktioniert ökonomisch und ökologisch eben nur, wenn es eine markenübergreifende Flotte gibt. Der Händler tritt in den Hintergrund – der heutige Handelsraum und wird letztlich nur noch Showroom sein.

Entsprechende Digitalisierungsstrategien sind z.B. dem technischen Handel noch fremd. Ganz im Gegenteil – das althergebrachte wird immer noch hochgehalten, obwohl das Verfallsdatum schon lange überschritten ist. Sogenannte „Metadatenkonzepte“ sorgen eher für Verwirrung. Die Mächtigkeit dieser Konzepte wird im Gegensatz zur Automobilindustrie nicht erkannt. Der große Vorteil und damit die Zukunft solcher Metadatenkonzepte liegt darin, dass –wie bei VW – mit ID (Identifier) gearbeitet wird. Somit werden statische Datenmodelle zu dynamischen Modellen. „Gesteuert“ wird ausschließlich über den Identifier der fest mit einer Person, einem Produktmerkmal verbunden ist. So hat das Merkmal Farbe ebenso einen einzigartigen Identifier wie die Ausprägung „rot“. Soll die Farbe Rot in Blau ersetzt werden, wird lediglich einmal der Identifier von Rot mit dem von Blau ausgetauscht. Eine Änderung – ein Klick – und sämtliche Datensätze, in denen Rot vorkommt werden entsprechend verändert. So lässt sich die Datenpflege in hohem Maße automatisieren. Die Datenpflege wird kostengünstig, extrem schnell und „fehlerresistent“, manuelle Eingriffe entfallen. Metadatenmodelle sind Voraussetzung für dynamische Stammdaten-Modelle. Alle digitalen Dienste erfordern Metadaten.

Beim technischen Handel z.B. sind die Produktinformationen für das Geschäft eine zwingende Grundlage. Übersetzen wir die VW-Strategie auf Produktinformationen, dann bedeutet dies, dass nicht nur die Händler eine ID bekommen werden, sondern auch jedes Element eines Produktstammsatzes. Somit können diese Produktinformationen z.B. von einem Hersteller an Händler ausgeleitet werden und zwar bedarfsbezogen, somit ist eine hohe Individualisierung von Produktinformationen ist möglich. Dies wird eine neue Dynamik in den Markt bringen. Letztlich werden Konzepte, wie Volumenbündelung durch diese Digitalkonzepte ersetzt werden. Im Vordergrund werden digitale Dienste stehen, die das Produktspektrum ergänzen. Alles lässt sich mit allem vernetzen. Für diese Vernetzung ist das oben genannte Metadatenkonzept zwingend. Verfügbarkeiten, Bedarfe werden via App kommuniziert. Das Geschäft rückt immer näher an den Endverbraucher, egal ob es sich um eine Maschine oder einen Menschen handelt. Technische Händler werden quasi zu Datenlotsen. Diese Entwicklung wird – getrieben durch den Dieselskandal – stark an Fahrt aufnehmen und wird die gesamte Wertschöpfungskette umfassen; es macht wenig Sinn, dies nur kundenzentriert auszurollen. Gleichermaßen werden die Lieferanten in dieses Konzept eingebunden. Eine ganzheitliche Betrachtung und eine unternehmensübergreifende Steuerung von Vorgängen wird die Zukunft sein. Natürlich werden auch die klassischen Baumärkte der Vergangenheit angehören.

Wenn in der Automobilindustrie Updates und oder Upgrades via App durchgeführt werden können, dann gilt diese natürlich auch für Wartung und damit für die Ersatzteile. Nur noch wenige Ersatzteile werden in den Lägern „liegen“. Die Händler werden einen großen Teil ihres heutigen Geschäftes verlieren, weil es einfacher ist, wenn der Bedarfsträger direkt vom Hersteller bedient wird. Die digitalen Dienste werden natürlich auch beim Hersteller selbst eingesetzt. Einzelbestellungen sind dann auch kein Problem mehr, da ein digitaler Dienst die produktionsbezogene Bündelung vornimmt –sofern diese überhaupt noch notwendig sein wird.

Der Handel braucht zwingend und schon heute ein Metadatenkonzept. Wer dieses nicht hat wird schon in den nächsten Jahren abgehängt werden. Wir unterstützen den Handel hierbei

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Werte – Das Warum hinter dem Handeln

„Ehrlichkeit, Toleranz, Mut, Anstand, Hilfsbereitschaft, Tüchtigkeit, Zähigkeit, Sauberkeit … es kommt auf den Charakter an!“ Was in Loriots Sketch „Badewanne“ so wunderbar persifliert wird, ist heute wichtiger denn je, wenn sich hoch qualifiziertes Personal für oder gegen einen Arbeitgeber entscheidet. Es geht um Werte.

Werteorientierte Führung ist ein elementarer Bestandteil von Initiativen, die sich zum Ziel setzen, neue Modelle in der Arbeitswelt zu etablieren, die der zunehmenden Digitalisierung, dem Bedarf an agilen Projektmanagement-Methoden und der Integration aller Talente Rechnung tragen.

Unternehmensberater wie Rainer Krumm („9 Levels of Value Systems“)  von der 9 LEVELS DEUTSCHLAND GMBH schaffen es, mit der Berücksichtigung der verschiedenen Erwartungshaltungen an Führungsstil in Organisationen oder in Teams passgenaue Führungsmethoden für das Unternehmenswachstum aufzuzeigen.

Denn Führung ist nicht gleich Führung. Die Erwartungshaltungen und Ansprüche an Führung können je nach zugrundeliegendem Wertesystem stark variieren. An dieser Tatsache müssen sich Führungskräfte gänzlich neu orientieren und Ihre Methodik spezifisch auf die Mitarbeiter ausrichten. Es kann nicht nur darum gehen, dass Firmen schnell groß werden, sondern dass sie sich mit einem klaren Wertesystem an Märkten orientieren und dadurch erfolgreich bleiben.

Auch die Claudia Wickert Personalberatung arbeitet verstärkt mit Wertedimensionen im Unternehmen, um die passenden Mitarbeiter für die unterschiedlichsten Organisationen und Teams zu finden und exakt die geeignete Führungspersönlichkeit an die Spitze zu stellen.

Über 20jährige Erfahrung haben Claudia Wickert gelehrt, dass neue Trends immer wieder aufkommen, aber auch gelebt werden wollen, damit alles stimmig ist und die Neuausrichtung nicht nur den oftmals von Consulting-Unternehmen vorgegebenen Trends wie New Work, Führung 4.0 oder Scrum folgt, sondern auch dieselbe Agilität gegenüber den Erwartungshaltungen der zu führenden Teams an den Tag legt, damit gute Zusammenarbeit möglich wird.

Das in der Claudia Wickert Personalberatung ohnehin bestehende exzellente und weitreichende Netzwerk von High Potentials und Führungskräften wird mit der Berücksichtigung individueller Werteorientierung beständig erweitert.

Der unerlässliche Erfolgsfaktor von Claudia Wickert ist es, nicht nur die Besten für ein Unternehmen zu gewinnen, sondern die am besten geeigneten Mitarbeiter mit den Fähigkeiten und Werten zu finden, die 1:1 zum Unternehmen, zur Unternehmenskultur und in die jeweilige Position passen.

Dabei zusätzlich noch die Werteorientierung in Teams und bei Fach- und Führungskräften einzubeziehen und aufeinander abzustimmen, erscheint da nicht nur logisch, sondern unverzichtbar für die stetige Optimierung der Rekrutierungsprozesse.

Eine sorgfältige Vorauswahl und wiederholte Evaluierung in der Rekrutierung von Fach- und Führungskräften ist ohne eine Berücksichtigung der Persönlichkeit der Kandidaten und ihrer individuellen Wertevorstellungen in Zeiten der Globalisierung und dem Zuzug ausländischer Experten ohnehin nicht möglich. Daher berücksichtigt die Claudia Wickert Personalberatung selbstverständlich ebenfalls die Werteorientierung als zeitgemäßes Matching-Kriterium in der Auswahl.

Als Leitlinie werden die vier Unternehmenswerte im Competing Values Model (CVM) von Kim Cameron und Robert Quinn herangezogen. Handelt es sich um ein Unternehmen mit Humanressourcen- (HR) Orientierung, Innovationsstreben, Leistungsorientierung oder mit Fokus auf Stabilität von Prozessen und Kontinuität (Interne Stabilität)? Auf Kandidatenseite werden die individuellen Kennwerte der Wertekommission Initiative Werte Bewusste Führung E.V. herangezogen, um einzuschätzen wie ein Kandidat tickt: Integrität, Mut, Nachhaltigkeit, Respekt, Verantwortung und Vertrauen. Darüber hinaus ist für Wickert das „innere Warum“ des Kandidaten entscheidend, also der Beweggrund sich für oder gegen die zu besetzende Position zu entscheiden. „Ein Freiheitsliebender Mensch passt einfach nicht in ein Unternehmen mit starren Hierarchie-Ebenen und patriarchalischer Führung, sondern eher in ein Innovationsgetriebenes Unternehmen“, sagt Wickert. Ein Garant für eine langfristige und fruchtbare Zusammenarbeit ist, wenn auch dieses „Warum“ passt.

Dabei sollen Werte allerdings nicht ein Ausschlusskriterium sein, sondern dienen wie in der Gesellschaft der persönlichen Orientierung und als Leitplanke auf dem Weg zur idealen Position.

Claudia Wickert Personalberatung – Besetzung von Fach- und Führungs-positionen mit „Logistik im Blut“

Die Claudia Wickert Personalberatung hat sich in den letzten 20 Jahren auf effizientes Recruiting im Logistikbereich spezialisiert. Schnell, professionell und nachhaltig die genau passenden Fach- und Führungspositionen zu finden, die lange und erfolgreich ihrem Unternehmen verbunden bleiben. Dabei setzt die Inhaberin Claudia Wickert auf langjährige Expertise, modernste Recruiting-Tools und auf ein Quäntchen Fingerspitzengefühl in der Auswahl der passenden Kandidaten. Sie greift dafür auf ein aktives Kontaktnetzwerk innerhalb der Branche zurück.

Mit einem breiten Leistungsspektrum von der Analyse der Anforderungen in Unternehmen, Recherche, einer ausgefeilten und systematischen Vorgehensweise in der Profilanalyse qualifiziert sie sich für das Recruiting in der Logistik. Hohe Folgekosten bleiben erspart und es wird verhindert, dass nach kurzer Zeit eine neue Ausschreibung stattfinden muss.

http://www.claudiawickert.de/

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Partnerschaft zwischen Purdue University & CADENAS: Studenten lernen optimiertes Teilemanagement in Verbindung mit CAD und PLM Systemen

Dank der engen Partnerschaft des Instituts für Computer Graphics Technology der US-amerikanischen Purdue Universität und dem Softwarehersteller CADENAS erlernen Studenten den optimalen Einsatz des Strategischen Teilemanagement PARTsolutions im Engineering-Alltag. So sammeln die angehenden Ingenieure bereits während ihrer Ausbildung wichtige Erfahrungen mit branchenführenden Technologien und praxisnahen Anwendungen und sind optimal auf das Berufsleben vorbereitet.

Das Strategische Teilemanagement PARTsolutions von CADENAS unterstützt bei der Umsetzung einer höheren Teilewiederverwendung in Industrieunternehmen und steigert gleichzeitig die Effizienz der Produktentwicklung. Konstrukteure und Ingenieure können mit der intelligenten Softwarelösung Teileinformationen sowie 3D CAD Modelle sowohl von Norm- und Kaufteilen aus über 800 Katalogen von Komponentenherstellern als auch innerhalb ihrer Eigenteilewelt einfach und schnell finden. Auch Studenten erhalten mit PARTsolutions die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Hochschulkurse die benötigten Komponenten für ihre Projektarbeiten schnell und einfach zu finden und zu verwenden. Gleichzeitig sammeln sie so praktische Erfahrungen mit PLM-Systemen (Product Lifecycle Management).

„Ziel der Partnerschaft ist es, dass wir unseren Studenten wichtige Einblicke in die Vorteile der 3D CAD Bibliotheken bieten, indem wir ihnen mit PARTsolutions eine erstklassige Lösung zur Verfügung stellen“, so Nathan Hartman, Professor and Department Head of Computer Graphics Technology der Purdue University.

CADENAS unterstützt Nachwuchsingenieure durch umfassendes Wissen über neue Technologien

„Wir möchten die angehenden Ingenieure bereits während ihrer Ausbildung für neue Technologien sensibilisieren, was ihnen den Eintritt in den Arbeitsmarkt entscheidend vereinfachen und ihre Karriere vorantreiben wird", so Tim Thomas, CEO von CADENAS PARTsolutions LLC. "Unternehmen suchen die zukünftige Generation von Ingenieuren, die bereits Wissen und praktische Erfahrungen mit neuen, innovativen Werkzeugen und Systemen mitbringen und damit die Effizienz sowie die Entwicklungsprozesse im Unternehmen positiv beeinflussen.“

Während des Unterrichts lernen die Studenten, wie sie mit Hilfe von PARTsolutions und deren PLM- und CAD Integration Komponenten schnell auffinden, indem sie nach der jeweiligen Geometrie oder der Teilenummer suchen. Anschließend können sie die CAD Modelle direkt in ihre Konstruktionen integrieren. "Die Übung mit der Softwarelösung PARTsolutions ermöglicht unseren Studenten praktische Erfahrung und macht den Unterricht interessanter", so Amy Mueller, Assistenzprofessorin an der Purdue University, die PARTsolutions in ihren Kursen einsetzt und Tim Thomas von CADENAS als Gastredner eingeladen hat.

„Der entscheidende Vorteil unserer Partnerschaft ist, dass wir die Industrie, CAD- sowie PLM Lieferanten und Universitäten alle aufeinander abstimmen. Auf diese Weise können wir junge Ingenieure ausbilden, die mehr Wissen und Erfahrungen in die Industrieunternehmen mitbringen und so die ganze Branche voranbringen,“ bestätigt Tim Thomas.

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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – Mit der 2D Skizzensuche von CADENAS zur gewünschten Komponente

Ganz gleich ob von Elefanten oder von Menschenhand gemalt – Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Denn meist wissen wir genau was wir meinen oder suchen, können dies aber nicht genau beschreiben oder bezeichnen. So ergeht es Ingenieuren und Einkäufern häufig bei der Suche nach dem benötigten Bauteil für ihr Produkt. Oftmals ist es viel einfacher und präziser eine Komponente in Umrissen zu zeichnen, als sie in Worten zu beschreiben.

Ganz ohne Worte zum gewünschten Bauteil

Die auf der Geometrischen Ähnlichkeitssuche basierende 2D Skizzensuche von CADENAS führt Ingenieure und Einkäufer innerhalb des Strategischen Teilemanagements PARTsolutions auch ohne Artikelbezeichnung schnell zur richtigen Komponente. Mit einer einfachen 2D Zeichnung, für die kein CAD System notwendig ist, wird nach geometrisch ähnlichen Bauteilen gesucht und dem Nutzer übersichtlich aufgelistet. Auch ein vorhandes Foto eines Bauteils kann als Refernz zur Suche dienen. Unnötiger Rechercheaufwand und eventuelle Missverständnisse durch Sprachbarrieren werden durch die 2D Skizzensuche vermieden und es bleibt mehr Zeit für die Entwicklung innovatver Produkte.

CADENAS eröffnet neue Möglichkeiten, Produktinformationen sowie CAD Daten von Norm-, Kauf- und Eigenteilen intelligent zu finden. Die Suchfunktionen wurden dabei speziell auf die Bedürfnisse von Ingenieuren und Einkäufern optimiert und ermöglichen, benötigte Komponenten durch intuitive Bedienung intelligent zu finden. Informieren Sie sich über die Intelligenten Findemethoden von CADENAS unter:

www.cadenas.de/de/produkte/partsolutions/finden-von-informationen/intelligent-finden

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TÜV SÜD gibt Tipps beim Kauf von Heckenscheren

Im Herbst beginnt für Gartenbesitzer wieder eine arbeitsreiche Zeit. Beete werden winterfest gemacht und Hecken geschnitten. Dazu bedarf es auch der passenden Arbeitsgeräte. Sollte die Anschaffung einer Heckenschere anstehen, steht dem Verbraucher eine Vielzahl von Geräten zur Verfügung. Auf was man neben Bedienkomfort und Sicherheit noch achten sollte, weiß Armin Saurer von TÜV SÜD.

Sind im Garten nur einige Büsche in Form zu bringen oder steht der Schnitt einer meterlangen Gartenhecke an? „Diese Frage sollte sich jeder stellen, der sich eine neue Heckenschere anschaffen möchte“, sagt Armin Saurer, Produktexperte bei der TÜV SÜD Product Service GmbH. „Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl der passenden Heckenschere: Welche Art von Gehölz muss geschnitten werden? Ist es weich oder hart? Steht ein stärkerer Rückschnitt an oder nur ein feiner Erhaltungsschnitt?“ Wichtig ist auch die Größe und Art der zu bearbeitenden Fläche. Sind große und hohe Flächen zu bearbeiten oder nur einzelne kleine Stauden?

Benzinmotor – leistungsstark und robust

Die Anschaffung einer benzinbetriebenen Heckenschere ist dem Profigärtner anzuraten. Diese schneidet problemlos auch dickere Äste und ist im Dauergebrauch beim Bearbeiten von großen Flächen sehr robust. Zudem kann ohne störendes Kabel gearbeitet werden. Allerdings tritt eine höhere Lärm- und Geruchsbelästigung auf, zudem hat ein Benzinmotor ein höheres Gewicht. Gerade Profis sollten Wert auf die Qualität und die Herstellergarantie legen. Sind auch nach Jahren noch Ersatzteile verfügbar und gibt es einen Kundenservice? Diese Faktoren zahlen sich auch bei höheren Anschaffungskosten auf lange Sicht aus.

Die elektrische Heckenschere

Elektrisch betriebene Heckenscheren gibt es in großer Vielfalt, mit unterschiedlichsten Motorleistungen und in vielen Schnittlängen und Schnittstärken. Meist bieten sie für die geforderte Anwendung die passende Leistung und arbeiten schnell und effektiv. Sie sind für kleinere und größere Hecken geeignet und das Arbeiten ist durch die geringe Lärmbelästigung angenehm – ein Pluspunkt auch mit Blick auf die Nachbarschaft. Die Motorstärke und der Schwertlänge richtet sich nach Beschaffenheit der Hecke, Bäume oder Büsche. Empfehlenswert ist eine Länge ab 500 Millimetern für den großflächigen Heckenzuschnitt. Der Formschnitt von Sträuchern gelingt mit einer kürzeren und wendigeren Variante mit circa 400 Millimetern besser. Je nach Gartengröße ist auf die ausreichende Kabellänge zu achten.

Modelle mit Akkubetrieb

Akkus werden immer leistungsfähiger und so sind auch akkubetriebene Heckenscheren mittlerweile in allen Leistungsklassen – vom günstigen Einsteigergerät bis hin zur Profi-Ausführung – erhältlich. Der Verbraucher kann das passende Produkt für den Einsatz im kleinen Vorgarten bis zur großen Hecke auswählen. Kein Kabel stört bei der Arbeit. Zudem sind akkubetriebene Heckenscheren leichter und leiser als Benzingeräte. Auch Wartung, Reinigung und Service sind unkomplizierter. Allerdings ist die Laufzeit je nach Akku-Kapazität und Leistung begrenzt, was einen Ersatz-Akku oder rechtzeitiges Nachladen erfordert.

Ergonomie und Sicherheit

Damit es beim Arbeiten nicht zu Ermüdungserscheinungen der Arme und des Nackens kommt, sind das Gewicht und die Handhabung des Geräts entscheidend. Im Idealfall verfügt es über ergonomisch geformte und gepolsterte Griffe. „Zudem sollte die Heckenschere möglichst vibrationsarm laufen“, so Experte Armin Saurer. „Hochwertige, diamantgeschliffene Messer aus Spezialstahl sind besonders scharf und langlebig, sie müssen nicht nach jedem Gebrauch geschärft werden.“

Wo scharfe Messer im Spiel sind, lauern auch Gefahren. Deshalb spielt die Sicherheit eine wichtige Rolle. Hier ist das TÜV SÜD GS-Zeichen eine wichtige Entscheidungshilfe. Internationale Sicherheitsstandards fordern einen Bremsmechanismus für das Messer. Hersteller von qualitativ hochwertigen Produkten gewähren in der Regel eine Garantiezeit zwischen 12 und 24 Monaten. Zusätzlich sollte der Hobby- oder Profigärtner die eigene Sicherheit nicht vernachlässigen. Ein Handschutz ist unabdingbar, ebenso das Tragen einer Schutzbrille und eventuell ein Gehörschutz.

Weitere Informationen unter www.tuev-sued.de/ps.  

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Welche aktuellen BIM Trends für Komponentenhersteller wichtig werden

Das Thema Building Information Modeling (BIM) ist derzeit in aller Munde. Mit dessen Hilfe können Bauprojekte digital mit allen relevanten Informationen abgebildet und Projekte damit effektiver abgewickelt werden. Eine durchgängige Planungsphase setzt aber voraus, dass alle Informationen von Baukomponenten, beispielsweise mittels digitaler Produktkataloge online zur Verfügung stehen. Wie diese Bauelementekataloge aussehen sollten um den Planungsprozess optimal unterstützen zu können, welche Vorteile Bauelementehersteller, Architekten und Planer davon haben und welche zukünftigen BIM Trends sich abzeichnen, das verrät uns Stefan Günter, Produktmanager BIM der CADENAS GmbH, im Interview:

Was kann man sich unter einem Online Bauelementekatalog vorstellen?

Stefan Günter: Im Zeitalter der digitalen Transformation spielen klassische Wege der Hersteller-Kunden-Kommunikation wie Messen, Printkataloge oder Magazine eine zunehmend untergeordnete Rolle. Digitale Plattformen gewinnen an Attraktivität, weil sie eine Nähe zum Kunden schaffen, die es ermöglicht, das richtige Produkt, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort anzubieten. Um dieses immense Potenzial bestmöglich auszuschöpfen, ist ein Online Bauelementekatalog die ideale Lösung.

Zahlreiche Hersteller von Architekturkomponenten stellen jedoch bisher online noch keine ausreichenden digitalen Konstruktionsdaten zur Verfügung. Architekten und Planer müssen deshalb oft erst beim Hersteller nach 2D & 3D BIM CAD Daten anfragen und darüber hinaus mühsam recherchieren, um alle planungsrelevanten Informationen zum Einsatz der Komponente zusammenzutragen. Mit einem Online Bauteilekatalog ‑ auch Elektronischen Produktkatalog genannt ‑ können Hersteller von Bauelementen ihre Produkte digital genau so zur Verfügung stellen, wie Architekten und Planern diese für ihre Konstruktion bzw. Planung benötigen.

Mit einem Online Bauteilekatalog bzw. der Bereitstellung digitaler Produktdaten als 2D & 3D BIM CAD Daten profitierten Hersteller von Architekturkomponenten sowie Architekten und Planer gleichermaßen: Diese 2D & 3D BIM CAD Daten von Baukomponenten können von Planern ohne manuellen Aufwand mit wenigen Klicks in ihren Konstruktionen innerhalb ihres CAD Systems genutzt werden. Für Architekten und Planer reduzieren sich so zeitaufwendige Sucharbeiten auf ein Minimum. Gleichzeitig werden Freiräume für die wirklich kreativen Planungsarbeiten geschaffen und Missverständnisse oder Fehler bei der Planung bzw. Konstruktion treten deutlich seltener auf.

Welche Möglichkeiten haben Architekten und Planer bei der Konfiguration von Bauelementen?

Stefan Günter: Produkte werden zunehmend komplexer und vielschichtiger. Damit die Beratungsaufwände und damit auch die Kosten für die Hersteller von Baukomponenten nicht ins unermessliche steigen, gibt es die Möglichkeit, einen Produktkonfigurator zu erstellen. Gemeinsam mit dem Hersteller erarbeiten wir dafür ein Regelwerk und setzen dieses mit unserer Softwarelösung für Elektronische Produktkataloge um. Architekten und Planer können online das Bauteil genau so konfigurieren, wie sie es für ihren Einsatzweck benötigen. Dadurch lassen sich von vornherein falsche Auslegungen bzw. Kombinationen von Werten ausschließen. Darüber hinaus lässt sich vermeiden, dass Architekten und Planer eine Komponente in ihren Konstruktionen verbauen, die der Hersteller so nicht in seinem Portfolio anbietet.

Mit einen Produktkonfigurator lassen sich daher Produkte als 2D & 3D BIM CAD Daten zur Verfügung stellen, die aufgrund der Variantenvielfalt (mehreren zigtausende Varianten sind je nach Produkt durchaus denkbar) sonst nicht durch den Hersteller in Eigenregie als CAD Download zur Verfügung gestellt werden könnten. Das entsprechende CAD Modell gemäß der Kundenkonfiguration wird quasi individuell, „on-the-fly“ für diesen Nutzer basierend auf seiner Auswahl und seines präferierten CAD Systems generiert.

Wie werden Architekten und Planer bei ihren Bauprojekten optimal unterstützt?

Stefan Günter: Hersteller von Baukomponenten müssen sich fragen, welche Informationen ihre Kunden aus den verschiedensten Branchen für ihre Konstruktionen bzw. Produktwahl eigentlich wirklich benötigen. Jede Berufsgruppe besitzt eigene Standards und jedes Land hat andere Anforderungen sowie Bedarf an Informationen hinsichtlich der Produkteigenschaften. Architekten benötigen z. B. für die Planung des Gebäudes andere Informationen als später das Facility Management, das sich um die Wartung und Instandhaltung kümmert. Als Anbieter von Komponenten verliert man da schnell den Überblick.

Möchten Hersteller ihre Produkte weltweit in allen relevanten Branchen vermarkten, ergeben sich schnell riesige Mengen an Daten, die bereitgestellt und auf aktuellen Stand gehalten werden müssen: Bei 13 Klassifikationen, 12 Sprachen, 100 CAD Formaten, 3 CAD Versionen und 5 Levels of Development (LOD) sind bis zu 240 000 Datenkombinationen einer Produktvariante möglich. Den Aufwand, diese Vielfalt an Informationen manuell bereitzustellen und zu pflegen, kann kein Hersteller selbst bewerkstelligen. Mit einem professionellen Anbieter für Elektronische Produktkataloge ist das einfach möglich und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit des Komponentenherstellers immens.

Für Architekten und Planer ergibt sich noch ein weiterer Vorteil: Durch die konsistente Verlinkung zu den originalen Herstellerdaten bleiben die eingefügten 2D & 3D BIM CAD Objekte stets auf dem aktuellen Stand. Modifiziert der Hersteller im Elektronischen Produktkatalog Produktinformationen, werden diese Änderungen automatisch auch in bestehende Konstruktionen in z. B. das CAD System Autodesk Revit übernommen.

Wird die künstliche Intelligenz den Bereich BIM und die Elektronischen Produktkataloge in Zukunft verändern?

Stefan Günter: Im Rahmen eines Forschungsprojekts zum Thema wissensbasierte Planung arbeiten wir daran, Architekten, Planer und Ingenieure unabhängig von ihrer Berufserfahrung bzw. dem persönlichen Wissenstand durch eine intelligente Wissensdatenbank für Bauelemente so zu unterstützen, dass Konstruktionen schnell und fehlerfrei realisiert werden können.

Dabei sollen diverse Machine Learning Verfahren zum Einsatz kommen, mit deren Hilfe tausende Eingabesequenzen und konstruktive Zusammenhänge vorangegangener Planungs-Projekte intelligent analysiert und ausgewertet werden. Basierend auf dieser Bauelemente Wissensdatenbank antizipiert das System bereits während des aktuellen Planungsvorgangs, welche Komponenten bzw. Baugruppen als nächstes notwendig sein könnten und gibt dem Architekten bzw. Planer passende Vorschläge für Baukomponenten.

Das Fehlen von spezifischem Fachwissen oder langjähriger Berufserfahrung, z. B. bei Berufseinsteigern, kann damit weitestgehend kompensiert werden. Dadurch verkürzt sich für Unternehmen die Einlernphase von jungen, wenig erfahrenen Nachwuchskräften. Darüber hinaus profitieren natürlich auch erfahrene Fachkräfte von der intelligenten Wissensdatenbank.

Interviewpartner: Stefan Günter

Stefan Günter ist seit 2003 bei der CADENAS GmbH im Bereich Softwareentwicklung für Produktassistenten tätig. Seit 2015 ist er Produktmanager BIM / Vice President BIMcatalogs.net und damit für die gesamte Entwicklung in diesem Bereich verantwortlich. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit den aktuellen Trends und technologischen Entwicklungen rund um das Thema BIM / Digital Construction.

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