Elmos auf der electronica: Produkt-Highlights bei Avnet Silica

Elmos wird Produkt-Highlights auf dem Stand des Distributors Avnet Silica auf der electronica in München präsentieren (Halle B4, Stand 514). Es wird u.a. der Baustein E523.81 gezeigt: Der IC ist die neue Generation von 3-Phasen BLDC-Motor-Controllern. Der IC benötigt keine Anwendersoftware. Die Anpassung an unterschiedliche Motoren und Anforderungen erfolgt durch Parametrierung des ICs. Die Inbetriebnahme erfolgt selbsterklärend mit Hilfe eines Wizard-Tools. Der IC ermöglicht einen extrem leisen Betrieb des Motors durch eine Sinus-Ansteuerung und eignet sich daher vor allem für Applikationen, die aufgrund ihrer Position im Fahrzeug ein unhörbares Motorgeräusch erfordern.

Elmos ist seit 2017 Partner der dedizierten Automotive Linecard von Avnet Silica. Ziel dieser Kooperation ist es, den europäischen Automobilmarkt besser mit innovativen Produkten zu bedienen.

Weitere Elmos-Produkte finden Sie natürlich auch auf dem Elmos-Stand direkt gegenüber Avnet Silica Automotive (Halle B4, Stand 439).

Seit Beginn der Zusammenarbeit haben Avnet Silica und Elmos erfolgreich eine starke Kundenbasis aufgebaut. Avnet ist ein wichtiger Partner bei der Akquisition neuer Projekte als auch bei der Realisierung von Design-Wins. Durch die langjährige Erfahrung der Elmos bei der Entwicklung und Produktion von Mixed-Signal-ICs und die ausgezeichnete Unterstützung bei der Implementierung in die Zielapplikation durch Avnet Silica, können Kunden von den Stärken beider Partner profitieren.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Die Musterfeststellungsklage – kollektiver Rechtsschutz für Verbraucher mit vielen Risiken

Seit November 2018 können Verbraucher ihre Rechte gegen Unternehmen besser durchsetzen, denn mit der Musterfeststellungsklage wird der kollektive Rechtsschutz für Verbraucher erweitert. Stellvertretend für den Endverbraucher lassen Verbraucherverbände strittige Fragen in einem Musterprozess klären. Das Prozesskostenrisiko trägt dabei der klagende Verband. Nachteilig ist, dass nach dem Urteil im Musterprozess jeder Verbraucher seinen Schadensersatz selber durchsetzen muss. Und selbst in Musterfeststellungsklageverfahren bestehen Rechtsunsicherheiten, die zu einem Verlust der verbraucherseitigen (sicheren) Ansprüche führen können.

Individuelle Einzelklage, Musterfeststellungsklage oder eine geschickte Kombination beider Klagen?

Das in der Öffentlichkeit, auch vom Justizministerium, gezeichnete Bild, mit der Musterfeststellungsklage würde den Verbrauchern ein sicherer kollektiver Rechtsschutz an die Hand gegeben, trügt bei näherer Betrachtung.

Allein die Anmeldung der Ansprüche im Klageregister birgt zahlreiche Tücken:

  • Die Anmeldung muss nicht nur rechtzeitig, sondern auch richtig, also qualifiziert, erfolgen. Allein die Mitteilung an das Bundesamt für Justiz, man wolle an der Musterfeststellungsklage teilnehmen, reicht gerade nicht aus.
  • Das mit der Musterfeststellungsklage verfolgte Feststellungsziel muss mit dem Sachverhalt des Verbrauchers übereinstimmen.

Beispiel:    Mit der Musterfeststellungsklage soll festgestellt werden, dass der Motor X des Herstellers einen Mangel aufweist. Ist in dem Fahrzeug desselben Herstellers, das der Verbraucher erworben hat, jedoch nicht der Motor X, sondern der Motor Y eingebaut, erfasst die Musterfeststellungsklage den Sachverhalt dieses Verbrauchers nicht.

  • Verbraucher müssen also zunächst (a) die Feststellungsziele der Musterfeststellungklage ermitteln, (b) dann prüfen, ob die Feststellungsziele ihren Sachverhalt erfassen (dazu zählt auch der richtige Klagegegner), und (c) erst dann ist eine Eintragung in das Klageregister sinnvoll.
  • Aber auch bei der Anmeldung der Ansprüche müssen formale, wie auch inhaltliche Klippen umschifft werden.
  • Unterlaufen dem Verbraucher Fehler, kann dies zu einem vollständigen Verlust seiner Ansprüche führen, da diese bspw. verjährt sind. Nur eine wirksame Anmeldung hemmt die Verjährung! Das Bundesamt für Justiz prüft die Anmeldung nicht, sondern übernimmt nur die dort enthaltenen Angaben.
  • Verbraucher, die die mit der Musterfeststellungklage verfolgten Feststellungsziele nicht prüfen oder rechtlich falsch bewerten, laufen Gefahr, dass ihre Ansprüche verjähren. Zudem werden regelmäßig nicht alle in Betracht kommenden Anspruchsgegner berücksichtigt. Der Hersteller wird oft nicht der Verkäufer sein. Gegen letzteren müssen etwaige Ansprüche individuell geprüft und vor Ablauf der Verjährungsfrist durchgesetzt werden.
  • Ungeklärt ist bislang noch, ob deliktische Ansprüche im Rahmen einer Musterfeststellungsklage geltend gemacht werden können. In zahlreichen Fällen werden, gerade wenn die Frage der Verwendung einer „Betrugssoftware“ im Raume steht, deliktische Ansprüche die aussichtsreichsten sein.
  • Mit der Eintragung in das Klageregister verzichten die Verbraucher – zumindest soweit es die Feststellungsklage betrifft – auf ihr rechtliches Gehör.
  • Im Laufe des Musterfeststellungsverfahrens kann dieses unzulässig werden, wenn Verbraucher ihre Anmeldungen zum Klageregister zurücknehmen und damit die erforderliche Anzahl an Eintragungen unter die gesetzlich erforderliche Anzahl fällt.
  • Eine Rücknahme der Anmeldung kann zu weitreichenden Rechtsverlusten bis hin zum vollständigen Verlust der Ansprüche führen.

Die Musterfeststellungsklage lässt eine spätere Einzelklage des Verbrauchers nicht entfallen

Wird eine Musterfeststellungsklage erfolgreich geführt, stehen den im Klageregister angemeldeten Personen gegen den unterlegenen Unternehmer keine Zahlungsansprüche zu. Im Falle eines positiven Feststellungsurteils steht lediglich fest, dass ein Rechtsverstoß angenommen wurde. Werden mehrere Feststellungsziele in einer Musterfeststellungsklage geltend gemacht, ist von dem Verbraucher weiter zu prüfen, ob ihm der festgestellte Rechtsverstoß im Rahmen der sodann von ihm individuell durchzuführenden Rechtsverfolgung gegen den Unternehmer weiter hilft.

Der am Feststellungsverfahren „teilnehmende“ Verbraucher muss seine behaupteten Zahlungsansprüche weiterverfolgen und ggf. eine eigene Klage auf Zahlung des individuell zu berechnenden Schadensersatz-Betrages einreichen – dann trägt er das Kostenrisiko im Falle des Unterliegens.

Sollte ein Vergleich im Musterverfahren angeboten werden, sollten sowohl die Vorteile als auch etwaige Rechtsnachteile, wie bspw. Rechtsverzichte etc. individuell geprüft werden.

Fazit

Verbraucher sollten sich deshalb individuell anwaltlich beraten lassen, wenn eine Musterfeststellungsklage eingereicht wird, da die dort verfolgten Ansprüche bei genauer Betrachtung dem Verbraucher nicht weiterhelfen. Zudem sind Ansprüche, die nicht von den Feststellungszielen der Musterklage erfasst sind, zu prüfen und ggf. die Verjährung dieser zu hemmen. Unnötige Kosten sollten keinesfalls ausgelöst werden. Doch das Sparen am falschen Ende kann auch zu einem vollständigen Rechtsverlust führen, der regelmäßig höhere Schäden verursacht.

Verbraucher, die nicht rechtsschutzversichert sind, scheuen die individuelle Klage, da sie ein Kostenrisiko eingehen, welches über zwei Instanzen betrachtet, nicht unwesentlich ist. Denn bis heute gilt, dass diejenige Partei, welche den Prozess verliert, die eigenen sowie die gegnerischen Rechtsanwaltskosten und die Gerichtskosten zu zahlen hat. Dies schreckt bei ungewissem Ausgang eines Prozesses ab. Die Finanzierung des Prozesses über einen sog. Prozessfinanzierer wird oft nicht in Betracht gezogen. Auch der erst vor wenigen Jahren gesetzlich geregelten alternativen Streitbeilegung in sog. Verbraucherstreitbeilegungsverfahren wird eine zu geringe Rolle in der Praxis zuerkannt.

Die Buchalik Brömmekamp Rechtsanwaltschaft mbH berät und vertritt seit Jahrzehnten in komplexen Rechtsfragen und Prozessen. Als von der JUVE-Redaktion ausgezeichnete Wirtschaftskanzlei beraten wir unsere Mandanten individuell, um so maßgeschneiderte Lösungen für Sie zu finden. Die Prüfung Ihrer Ansprüche, eine umfassende Hemmung deren Verjährung und die Durchsetzung Ihrer Interessen steht für uns an erster Stelle. Unter den verschiedensten Möglichkeiten schlagen wir Ihnen den optimalen Weg vor.

Rechtsanwalt Sascha Borowski (sascha.borowski@buchalik-broemmekamp.de) und Rechtsanwalt Ralf Schreiber (ralf.schreiber@buchalik-broemmekamp.de) stehen Ihnen unter der Telefonnummer 0211 / 82 89 77 200 für weitere Informationen zur Verfügung.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Funktionale Mehrzweckleiter mit exklusiver Beigabe

Steigtechnikprofi Hymer-Leichtmetallbau wird zum Weihnachtsmannhelfer: Wer sich bis Ende Dezember für den Kauf einer dreiteiligen Mehrzweckleiter 4047 im teilnehmenden Fachhandel entscheidet, bekommt die Leiter zum Aktionspreis mit einem hochwertigen 2-in-1-Set von LEGO Technic als exklusive Beigabe.

Sie ist ein echtes Allroundtalent: Die kombinierbare dreiteilige Mehrzweckleiter 4047 von Hymer-Leichtmetallbau kann als Stehleiter, als Anlegeleiter und bis zur Größe 3 x 10 Sprossen mit dem als Zubehör erhältlichen Klemmbeschlagset zusätzlich als Treppenstehleiter verwendet werden. Massive Stahlbeschläge, Sprossen aus Walzprofil und mit dem Holm verpresste Leiterfüße zeugen von der qualitativen Verarbeitung und machen die Leiter zu einer langlebigen Arbeitshilfe für verschiedenste Einsatzbereiche. Wie bei allen Produkten des süddeutschen Aluminiumexperten sorgen auch hier spezielle Komponenten für bestmögliche Anwendersicherheit: Eine starre Strebe verhindert ein unbeabsichtigtes Zusammenklappen der Leiter. Die stabile Traverse gewährleistet eine optimale Standsicherheit.

Durchdachtes Zubehör erleichtert den Arbeitseinsatz
In der Weihnachtsaktion von Hymer-Leichtmetallbau ist die Mehrzweckleiter 4047 in sieben Varianten erhältlich, von 3 x 7 Sprossen bis zu 3 x 14 Sprossen. Die kürzeste Variante hat als Anlegeleiter eine Reichhöhe von 5,73 Metern, die längste Variante hat als Anlegeleiter eine Reichhöhe von 10,34 Metern. Passend zu allen Modellen hält Hymer-Leichtmetallbau optional durchdachtes Zubehör wie einen Eimerhaken, einen Wandabstandshalter, ein Leiterhalterset für Dachrinnen, ein Fußspitzenset für Traversen sowie einen klappbaren Universal-Leitertritt bereit.

Während der HYMER-Weihnachtsaktion vom 15. November bis zum 17. Dezember gibt es die Mehrzweckleiter 4047 im teilnehmenden Fachhandel in Deutschland, Österreich und den Niederlanden zum attraktiven Aktionspreis und mit einer hochwertigen Beigabe: dem 2-in-1- Modell 42079 Schwerlast-Gabelstapler von LEGO Technic. Das Set beinhaltet einen Gabelstapler mit Hinterradlenkung, einem 2-Zylinder-Motor mit beweglichem Kolben, eine detailreiche Fahrerkabine, eine Warnleuchte und große Reifen. Ebenfalls enthalten sind eine baubare Palette und ein Transportbehälter mit Gefahrgutkennzeichnung. Clever: Der Gabelstapler lässt sich in einen Abschleppwagen umbauen. "Mit unserer Weihnachtsaktion profitieren unsere Anwender gleich doppelt", unterstreicht Michaela Weber, verantwortlich für das Marketing bei Hymer-Leichtmetallbau: "Sie erhalten eine qualitativ hochwertige, langlebige neue Mehrzweckleiter zu einem ausgezeichneten Preis und haben zusätzlich ein tolles Geschenk für ihre Angehörigen – oder auch für sich selbst!"

Weitere Informationen zu den Produkten gibt es im teilnehmenden Fachhandel oder unter www.hymer-alu.de.

 

 

 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

thyssenkrupp Aerospace: Neuer Standort in Marokko nimmt dieses Jahr den Betrieb auf

Die Luft- und Raumfahrtindustrie in Marokko boomt. Mit einer jährlichen Wachstumsrate von über 15 Prozent ist die Branche ein wichtiger Motor für die Wirtschaft des Landes. Mit dieser positiven Entwicklung steigt auch die Nachfrage nach lokalen Werkstofflieferanten und Dienstleistern. „Wir haben diesen Trend frühzeitig erkannt und werden noch in diesem Jahr unser hochmodernes Materialbearbeitungs- und Logistikzentrum in Casablanca in Betrieb nehmen, um unsere Kunden vor Ort vollumfänglich mit den benötigten Materialien und Dienstleistungen zu versorgen“, erklärt Patrick Marous, CEO thyssenkrupp Aerospace. „Nicht ausschließlich aber gerade die französische Luftfahrtindustrie investiert dort und wir freuen uns, für unsere Kunden aus Frankreich dort Präsenz zu zeigen und unsere globalen Partnerschaften auch dort weiter auszubauen“, so Eric Cornilleau, Managing Director thyssenkrupp Aerospace France.

Auf einer Fläche von rund 3.500 m² (Lager, Produktionshalle und Büros) im Raum Ouled Salah, zwischen der Innenstadt von Casablanca und dem Flughafen-Industriegebiet, werden bis zu 20 neue Arbeitsplätze geschaffen, um Kundenwünsche und -anforderungen zu erfüllen. Neben der Lagerung von Materialien wie Aluminium, Stahl und Kupfer in verschiedenen Formen und Legierungen wird das Zentrum auch Materialien verarbeiten. Mit hochmodernen Maschinen wird das Material exakt nach Kundenwunsch zugeschnitten und just-in-time zum Werk des Kunden geliefert.

„Wir haben uns intensiv mit der Region beschäftigt, und der neue Standort ist ein wichtiger Schritt in unserer strategischen Entwicklung“, sagt Joachim Limberg, Vorsitzender der Vorstandes von Materials Services, und ergänzt: „Die Nähe zum Kunden suchen, individuelle Anforderungen ermitteln und maßgeschneiderte Supply-Chain-Lösungen entwickeln, das sind unsere Kernkompetenzen und machen uns zum idealen Partner der Aerospace-Branche. Mit unseren innovativen Lösungen sorgen wir dafür, dass sich unsere Kunden noch stärker auf ihr eigenes Kerngeschäft konzentrieren können.“

thyssenkrupp Aerospace ist ein weltweit führender Anbieter von Materialien, Supply-Chain-Lösungen und Dienstleistungen der Metallverarbeitung für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Das Unternehmen verfügt über ein globales Netzwerk von 44 Standorten mit über 1.800 Mitarbeitern in mehr als 20 Ländern.

Über thyssenkrupp Materials Services

thyssenkrupp Materials Services ist mit rund 480 Standorten in mehr als 40 Ländern der größte Werkstoff-Händler & -Dienstleister in der westlichen Welt. Das vielseitige Leistungsspektrum der Werkstoffexperten ermöglicht es den Kunden, sich noch stärker auf die individuellen Kerngeschäfte zu konzentrieren. Der Fokus von Materials Services erstreckt sich über zwei strategische Handlungsfelder: Den globalen Werkstoffhandel als one-stop-shop– von Stahl und Edelstahl, Rohren und NE-Metallen über Sonderwerkstoffe bis hin zu Kunst- und Rohstoffen – sowie das kundenindividuelle Dienstleistungsgeschäft in den Bereichen Materials Management und Supply Chain Management. Über eine umfassende Omnichannel-Architektur haben die 250.000 Kunden weltweit kanalübergreifenden Zugriff auf mehr als 150.000 Produkte und Services rund um die Uhr. Eine hoch performante Logistik sorgt dafür, dass sich alle gewünschten Leistungen, ob „just-in-time“ oder „just-in-sequence“, reibungslos in den Fertigungsprozess der Kunden eingliedern.

Fotomaterial erhalten Sie unter folgendem Lind zum Download:

https://picturepool.thyssenkrupp.info/?r=11438

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Anforderungen an moderne Montageanlagen

Das Jahr 1908 war sowohl für den motorisierten Personenverkehr wie auch für die industrielle Montage eines der historisch bedeutendsten Jahre. Die Ford Motor Company brachte mit dem Modell T erstmals ein Automobil auf den Markt, das in großen Stückzahlen zu einem bezahlbaren Preis gefertigt werden konnte. Damit war nicht nur das Zeitalter des massentauglichen Individualverkehrs geboren, sondern durch die erstmalige Fließmontage wurde auch der Startschuss für die industrielle Serienproduktion im Automobilbau gelegt. Durch die voranschreitende Rationalisierung – unter anderem in Form hochgradiger Arbeitsteilung – wurde die Montage zunehmend effizient genug, um später bereits bis zu 9000 Autos täglich zu produzieren.

Trotz enormer Leistungssteigerung ist das Grundprinzip für manuelle Montagearbeiten im Wesentlichen erhalten geblieben. Erst die zunehmende Automatisierung und die Digitalisierung haben die Produktmontage schließlich revolutionär beeinflusst. Vollautomatische Anlagen werden heute dank intelligenter, Industrie 4.0 fähiger Hard- und Softwarekomponenten ferngesteuert betrieben und sind mit korrelierenden Systemen, etwa aus der Zuführtechnik, vernetzt. So wird ein Bauteil in die Montageanlage befördert und positioniert, während gleichzeitig bereits Verbindungselemente wie Schrauben oder Muttern lagerichtig sortiert, vereinzelt und direkt in das Schraubwerkzeug eingespeist werden – und das alles in nur wenigen Augenblicken. Relevanzänderungen von aktuellen und zukünftigen Einflussfaktoren oder immer neue Anforderungen zwingen die Branche dennoch unaufhörlich zu weiterem Fortschritt.

Einer dieser mittlerweile höchst relevanten Gesichtspunkte ist die voranschreitende Miniaturisierung. Moderne Prozessoren mit wenigen Quadratmillimetern Größe werden heute mit mehreren Milliarden Transistoren bestückt. Bei solch kleinen Strukturen im Nanometerbereich wirken die meisten Schmutzpartikel vergleichsweise riesig und können, je nach Anwendung, eine bedeutende Gefahr darstellen. Zum Beispiel können bei elektronischen Baugruppen bereits kleinste leitfähige Partikel zu Kurzschlüssen führen. Der Einsatz neuer, leistungsstärkerer Materialien verstärkt diesen Effekt zusätzlich, da ausgerechnet die Partikel von Werkstoffen, wie kohlefaserverstärkte Kunststoffe, leitfähig sind. Unter anderem deshalb nimmt die Bedeutung der Technischen Sauberkeit im Zuge der Miniaturisierung zu.

Im Bereich der automatisierten Schraub- und Zuführtechnik gehört DEPRAG SCHULZ GmbH aus Amberg zu den marktführenden Unternehmen. Der fortwährende Drang nach Evolution und Innovation, verbunden mit der Entwicklung intelligenter und effizienter Systemlösungen, ist deren Rezept für langfristigen Erfolg. So hat DEPRAG Schulz GmbH für die Anforderungen der Technischen Sauberkeit in der Zuführtechnik das durchgängige CleanFeed-Konzept mit spezifischen CleanFeed-Komponenten entwickelt. Es besteht unter anderem aus Elementen zur abriebarmen Teilezuführung, um die Entstehung schädlicher Partikel bereits von vornherein zu minimieren. Abriebarme Hubschienenförderer sortieren, vereinzeln und befördern Verbindungselemente beispielsweise besonders schonend. Dabei ermittelt das Gerät die Anzahl der notwendigen Hubbewegungen dank Sensorsteuerung automatisch, da jede überflüssige Hubbewegung auch unerwünschten Abrieb verursachen kann. Darüber hinaus helfen Bandbunker, die Anzahl der Verbindungselemente im Zuführsystem stets niedrig zu halten, da weniger Schrauben natürlich auch weniger Verunreinigungen erzeugen. Da die Partikelentstehung trotzdem nicht ausgeschlossen werden kann, sind Absaugsysteme eine effektive Möglichkeit, um Sauberraumbedingungen zu erreichen. Der „Particle Killer“ von DEPRAG saugt Schmutzpartikel bereits vor der Verschraubung gezielt ab und schleust diese über einen Filter aus. Das DEPRAG SFM-V Vakuumschraubmodul hingegen saugt den Restschmutz direkt beim Zustellen des Schraubers über zusätzliche Vakuumquellen ab. Neben Hardwareanpassungen wird die Partikelkontamination außerdem mittels intelligenter Steuerungsanpassungen – wie etwa eine Drehzahlverringerung während der Klingeneinführung in den Schraubenkopf – reduziert, was gleichzeitig in einer effizienteren Werkzeugbelastung resultiert.

Über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg war Effizienz seit jeher ein wichtiger Faktor für die Wirtschaftlichkeit von Montageanlagen. So bietet DEPRAG mit dem Vibrationswendelförderer eacy feed ein besonders effizientes Antriebskonzept. Steuerung und Antrieb dieses verbrauchsarmen Förderers basieren auf einer Stromversorgung mit 24 V/DC. Dies ist ausreichend, um mittels Schwingmagneten den Fördertopf in seine periodische Schwingbewegung zu setzen und dabei eine Energieeinsparung von ca. 80% zu erreichen. Durch den Einsatz eines Weitspannungsnetzteils kann das Gerät weltweit ohne Umrüstung verwendet werden. Die intelligente Steuerung PFC100 ermöglicht darüber hinaus individuelle Einstellungen ohne zeitaufwändige, mechanische Eingriffe. Wenn die Montage bis zu einem möglichst hohen Grad automatisiert werden soll, die Stückzahl jedoch keine vollautomatische Zuführung rechtfertigt, bieten sich Schraubengeber als günstige, kompakte und schnell implementierbare Lösung an. Schraubengeber lassen sich mit wenigen Griffen auf die benötigte Schraubengröße umrüsten, fördern besonders schonend, sind handgeführt und stationär einsetzbar und können dank der integrierten Steuerung völlig autark betrieben werden.

Das globale Marktgeschehen ist heute dynamischer denn je. Neue Produkte kommen in immer kürzeren Abständen auf den Markt oder die kapazitive Zukunft von Produkten ist nicht eindeutig planbar. So sind im Bereich der E-Mobilität mangelnde Erfahrungswerte und Unsicherheiten in der Stückzahlplanung allgegenwärtig. Dieser Umstand fordert möglichst flexible Lösungen mit geringer Reaktionszeit, wie es beispielsweise in hybriden Montagesystemen – durch die Verkettung von manuellen und automatisierten Prozessen – der Fall ist. So kann die Produktion durch die Implementierung von intelligenten Handarbeitsplätzen nach Bedarf erweitert werden, ohne an Prozesssicherheit einzubüßen. Der Werker wird dabei Schritt für Schritt durch die Schraubaufgabe geführt. Dank der Sensortechnik aktiviert das System für jede Schraubposition die richtigen Parameter, gibt Verbindungselemente frei, weist auf bevorstehende Aufgaben hin und wertet die Ergebnisse aus. Per Pick-and-Place Verfahren greift der Werker schließlich die Verbindungselemente und bekommt punktgenau vorgegeben, an welcher Stelle geschraubt werden muss. Damit bleibt die Montage flexibel und dennoch prozesssicher. Eine der größten Herausforderungen von hybriden Montagesystemen ist jedoch die Kopplung von Mensch und Maschine, die nicht konstant in gleicher Geschwindigkeit arbeiten. Die Lösung hierfür sind Pufferzonen, etwa durch intelligente Linearförderer. Mit ihnen können größere Distanzen überbrückt sowie der Teilestrom gesteuert werden. Je nach Bedarf stellen die Förderer Teilepuffer bereit oder ziehen den Teilestrom funktional auseinander. Als weitere Maßnahme für höchste Flexibilität bietet sich die Nutzung modularer Anlagenkonzepte mit standardisierten Komponenten an. DEPRAG führt ein vollumfängliches Modulportfolio aus sensorgesteuerten Schraubern, Zuführsystemen, Steuerungen etc. aus einer Hand. Diese einzelnen Module sind bereits aufeinander abgestimmt und müssen nicht erst aufwändig aneinander angepasst werden, wodurch sich der Individualaufwand pro Anlage auf ein Mindestmaß reduziert. Durch die hohe Flexibilität können Montageanlagen zügig an die jeweilige Marktsituation angepasst werden, Planungsunsicherheiten kann entgegengewirkt und auf gewünschte Anforderungen reagiert werden.

Schon Henry Ford hatte intelligente und effiziente Ideen, um seine Produktion so wirtschaftlich wie möglich zu gestalten. So produzierte sein Unternehmen zehn Jahre lang nur schwarze Karosserieteile oder verpflichtete Zulieferer zu maßgenauen Versandkisten aus Holz, deren Bretter anschließend für den Fahrzeugbau genutzt wurden. Solche Maßnahmen sind heute zwar nicht mehr zeitgemäß, doch der Drang nach Effizienz und intelligenten Systemlösungen bleibt weiterhin ungebrochen. Montageanlagen sind komplexe, perfekt ineinander greifende Systeme aus einer Vielzahl von Komponenten. Eine Systemstörung in der Zuführtechnik kann daher eine Verschiebung von großen Teilen der Wertschöpfungskette verursachen und somit zu weitreichenden finanziellen und organisatorischen Schäden führen. Mit einem breit gefächerten Komponentenportfolio für verschiedenste Anforderungen bietet DEPRAG Schulz GmbH flexible und prozesssichere Optionen, um Montagesysteme mit hoher Rentabilität zu realisieren.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

AHK, BDI und DIHK: Deutsch-französischer Motor muss zu neuer Stärke finden

Angesichts der zahlreichen Herausforderungen, vor denen die EU steht, plädieren die Deutsche Auslandshandelskammer (AHK) Frankreich, der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) für mehr Mut in der europapolitischen Debatte.

Mit Blick auf den EU-Gipfel am Donnerstag und auf ihren gemeinsamen Deutsch-Französischen Wirtschaftstag am Freitag fordern AHK, BDI und DIHK:

"Die Staats- und Regierungschefs müssen auf dem EU-Gipfel ein starkes Signal für Europa setzen. Die Europäische Union und ihre Mitglieder brauchen mehr Mut in der europapolitischen Debatte. Das Zeitfenster für Reformen in der EU beginnt sich zu schließen. Notwendige Projekte wie die Vertiefung der Eurozone dürfen nicht auf die lange Bank geschoben werden.

Angesichts der Vielzahl von großen Herausforderungen – Migration, Handelskonflikte, Brexit – muss Europa Einigkeit und Handlungsfähigkeit zeigen. Voraussetzung dafür ist ein starker deutsch-französischer Motor. Berlin und Paris sollten in ihren Anstrengungen einen Gang zulegen."

Beim Deutsch-Französischen Wirtschaftstag am Freitag in Berlin (siehe auch Meldung vom 21. August) diskutieren Experten aus beiden Ländern über deutsch-französische Kooperationsmöglichkeiten im Hinblick auf die globalen Herausforderungen für Politik und Unternehmen. Das Programm der Veranstaltung finden Sie auf der Website der AHK Frankreich.

Teilnehmer sind unter anderem Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, AHK-Präsident in Paris Guy Maugis, BDI-Präsident Dieter Kempf und DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. Vorab äußerten sie sich wie folgt:

Peter Altmaier: "Die deutsch-französische Zusammenarbeit ist für die EU unverzichtbar. Gemeinsam müssen wir gute europäische Rahmenbedingungen für Wachstum und Investitionen schaffen und Europa auf den Zukunftsmärkten stärken. Wichtige Beispiele sind Künstliche Intelligenz und Sprunginnovationen."

Guy Maugis: "Deutschland und Frankreich haben unterschiedliche Stärken und könnten sich hervorragend ergänzen. Im Bereich der Digitalisierung zum Beispiel sind deutsche Unternehmen bewährt im Bereich Maschinenbau und Robotik, auf der anderen Rheinseite liegt das Talent mehr auf Bedienungsinnovationen, Software-Entwicklung und Künstlicher Intelligenz.

Gemeinsam mehr erreichen in Industrie, Politik und Gesellschaft – dafür bereiten Veranstaltungen wie der Deutsch-Französische Wirtschaftstag den Boden."

Dieter Kempf: "Die Wirtschaft braucht mehr Kooperation zwischen Deutschland und Frankreich. In der Künstlichen Intelligenz (KI) muss die deutsch-französische Kooperation als Keimzelle dienen für einen gesamteuropäischen Ansatz.

Erforderlich ist mehr EU in der KI. Nur so bleiben wir stark im zunehmenden internationalen KI-Wettbewerb mit China und den USA. Dabei ist es entscheidend, dass wir Europäer den Schwerpunkt dort setzen, wo wir stark sind: bei der Forschung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz auf industrielle Prozesse. Auch auf diesem Zukunftsfeld gilt: Europa ist keineswegs das Problem, sondern die Lösung für viele aktuelle Probleme."

Martin Wansleben: "Mit circa 5,5 Billionen Euro erwirtschaften Deutschland und Frankreich mehr als ein Drittel des EU-Bruttoinlandsprodukts. Gute Wirtschaftsbeziehungen sind deshalb nicht nur für die politischen Schwergewichte der EU und unsere Position auf den Weltmärkten essenziell.

Deutschland und Frankreich sind über ihre Industrie- und Handelsbeziehungen, ihre wechselseitigen Investitionen, aber auch über den Austausch unter jungen Menschen in der Berufsausbildung eng verknüpft. Darauf sollten wir aufbauen und die wichtigen Themen der Zukunft möglichst gemeinsam anpacken: Digitalisierung, Vertiefung der Eurozone oder die Mobilität der Zukunft.

In all diesen Fragen kommt es auf Vernetzung und partnerschaftliches Vorgehen an. Deutsche und Franzosen lösen diese Zukunftsaufgaben am besten gemeinsam."

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Suzuki KATANA

Die Legende ist zurück! Suzuki präsentiert eine Neuauflage der legendären KATANA, die ihren Charakter von damals mit modernster Technik verbindet.

Suzuki enthüllte die neue KATANA heute als Weltpremiere auf der Motorradmesse Intermot in Köln. Die ursprüngliche GSX1100S KATANA war bei ihrer Vorstellung 1981 eine Sensation und wurde zum Meilenstein in der Motorradgeschichte. Die heute enthüllte Neuauflage der Suzuki KATANA verkörpert den Charm und die Einzigartigkeit des Kult-Bikes.

Mit dem für den Landstraßeneinsatz optimierten legendären GSX-R1000 K5 Motor bringt die neue Suzuki KATANA 150PS auf 215kg Gewicht. Das in monatelanger Entwicklung perfektionierte Motorrad verbindet das unverkennbare Design von damals mit modernster Technik und höchsten Sicherheitsstandards.

Das Katana ist ein Schwert, hergestellt durch das Zusammenspiel einer Vielzahl japanischer Handwerkskünste. Es erhielt im Laufe der Jahrhunderte einen emotionalen Ruf und verkörpert den Spirit der Samurai. Ein Katana wird heute als Kunstobjekt gesehen und erfährt höchste Wertschätzung für seine Schönheit.

Die Suzuki KATANA entstand nach dem Konzept „Forging a New Street Legend“. „Forging“, also „schmieden“, steht dabei für die japanische Handwerkskunst, die sowohl beim Schwert der Samurai als auch bei dem modernen Street-Bike zum tragen kommt.

Bei der Entwicklung der neuen Suzuki KATANA standen Fahrspaß und Komfort für den Fahrer an höchster Stelle. Fahrspaß vom ersten bis zum letzten Meter sind auch auf langen Fahrten garantiert!

Weitere Informationen unter:
Suzuki Motorrad: motorrad.suzuki.de
Suzuki Club: www.suzuki-club.eu
Suzuki auf Facebook: www.facebook.com/SuzukiMotorradDeutschland

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Der neue PitchOne

LTI Motion präsentierte erstmals seinen neuen PitchOne auf der WindEnergy Hamburg vom 25. bis 28. September 2018. Die 5. Generation der dedizierten Pitch-Servoantriebe ist speziell konzipiert für die Anforderungen der 3 bis 4 MW-Klasse von Windkraftanlagen.

Mit seinem sehr kompakten Design und einer passiven Kühlung überzeugt der PitchOne schon auf den ersten Blick. In der Baugröße 20 liefert dieser bis 45 kW Leistung für eine sichere Notfahrt der Blätter.

In der Produktentwicklung galt es, technologisch anspruchsvollste Innovationen mit einem kosteneffizienten Design zu vereinen. Durch die hohe Funktionsintegration kann das Pitch-System insgesamt kostengünstiger gestaltet werden, da weniger Einzelkomponenten und weniger Verdrahtungsaufwand notwendig sind. Mit der Remote Updatefähigkeit über OPC-UA und seinem modularen und servicefreundlichen Aufbau reduziert PitchOne zudem die OMS-Kosten nochmals deutlich. Weitere signifikante Kosteneinsparungen auf Turbinenebene lassen sich durch eine Reihe neu implementierter Sicherheitsfunktionen und der TÜV-zertifizierten Notfahrt der Blätter mit Performance Level E erzielen.

Der neue PitchOne erfüllt dank der breiten Spannungstoleranz von 140 % alle bekannten HVRT-Netzanschlussanforderungen. Der interne DC/DC-Wandler sorgt außerdem während der LVRT-Lastfälle für eine hohe Zwischenkreisspannung, die eine effiziente Dimensionierung der Motor- und Backup-Energiespeicherkapazität erlaubt. Die optionale SPS-Programmierung über CODESYS bietet Flexibilität und Know-how-Schutz für Ihre Anwendung.

Mit dem PitchOne präsentiert LTI Motion, basierend auf 20 Jahren Erfahrung im Bereich Pitch-Antriebe, wieder ein Produkt, das neue Maßstäbe setzt.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

CGM-Stellungnahme: Unser neuer Tarifvertrag mit der VEM Motors GmbH kann sich sehr wohl sehen lassen

Gegenüber dem MDR und der Volksstimme wurden seitens der IG Metall Falschbehauptungen in Bezug auf den Tarifvertrag der CGM mit der VEM Motors GmbH in die Welt gesetzt. Die Christliche Gewerkschaft Metall verurteilt diese fadenscheinige Verleumdungskampagne und beklagt die unverantwortliche Irreführung der Beschäftigten hinsichtlich unserer Tarifarbeit.

Als einzige durch einen höchstrichterlichen Beschluss des BAG anerkannte Metallergewerkschaft vertritt die CGM bundesweit ca. 90.000 Mitglieder in der M+E-Industrie sowie in vielen Handwerksbereichen und zeichnet sich durch eine sachverständige und weitsichtige Tarifarbeit aus.

Torsten Schöne, CGM-Geschäftsführer im Tarifbereich Mitte/Ost, führt dies weiter aus:

„Entgegen der Darstellung der IG Metall sind die Entgelte der Beschäftigten der VEM Motors GmbH dank der guten Tarifarbeit der CGM auch in den Jahren 2008, 2012 und 2014 stetig angestiegen. Der neue Tarifvertrag sieht ab dem 01.07.2019 eine Verkürzung der Arbeitszeit von derzeit 40 auf 38 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich vor. Dies entspricht einer Entgelterhöhung von 5 Prozent. Zudem kommt im Januar 2019 noch eine Entgelterhöhung von 1,5 Prozent hinzu.

Gemäß der tariflichen Vereinbarung erhält jeder Arbeitnehmer und Auszubildende im Juni eines jeden Jahres weiterhin eine Erholungsbeihilfe in Höhe von 156 Euro. Ab diesem Jahr wird ein Weihnachtsgeld in Höhe von 200 Euro gezahlt. Bei einem positiven Betriebsergebnis werden die Arbeitnehmer finanziell am gemeinsamen Erfolg beteiligt. Schließlich profitieren sie ebenso bei der Entgeltumwandlung für die betriebliche Altersvorsorge und beim tariflichen Krankengeldzuschuss von unserer Tarifarbeit.

Darüber hinaus hat die Christliche Gewerkschaft Metall mit der VEM Motors GmbH mehrere Tarifverträge zur Übernahme der Auszubildenden und zur Beschäftigungssicherung geschlossen. Das verbesserte Tarifwerk kommt dabei auch in den Werken in Dresden und Zwickau zur Anwendung, sodass nicht nur die Mitarbeiter in Wernigerode – darunter viele CGM-ler – höhere Entgelte erzielen.“

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Aktives Thermomanagement für die Busnachrüstung – nun auch für Evobus verfügbar: HJS erhält ABE für Citaro SCR

Es geht Schlag auf Schlag. Nach der Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) für Busse der Marke MAN folgt nun die ABE für die Marke Evobus Citaro. Die HJS Abgasanlage wurde so konzipiert, dass sie auch in den extrem kompakten Bauraum der „SCR only“ Citaro Fahrzeuge integriert werden kann. „Mit unseren Produktversionen können wir nun 90 Prozent der Busse Euro V / EEV im deutschen Personennahverkehr förderfähig Nachrüsten und die Stickoxidemissionen auf Euro VI Niveau reduzieren“, sagt Dr.-Ing. Christoph Menne, Managing Director von HJS.

Neueste Busse im Öffentlichen Personennahverkehr müssen heute der Abgasnorm Euro VI entsprechen. Auch aus Sicht kritischer Umweltschützer sind diese Fahrzeuge hinsichtlich ihrer Schadstoffe sauber. In Deutschland gibt es zurzeit mehr als 28.000 Stadtbusse, die in den letzten Jahren noch nicht mit diesen modernen Motor- und Abgas-Konzepten zugelassen worden sind und somit auch zu den innerstädtischen Schadstoffbelastungen beitragen.

Bestmögliche Senkung der Stickoxid-Emissionen
HJS hat für diese Diesel-Busse jetzt eine Abgastechnologie vorgestellt, mit der Bestandsfahrzeuge im Markt ausgestattet werden können. Mit dem Einbau werden Rußpartikel bis auf die Nachweisgrenze reduziert und eine drastische Stickoxidreduzierung von zum Teil über 90 Prozent erreicht. Fahrzeuge, die mit der HJS-Technik ausgestattet sind, werden vom Bundesverkehrsministerium wie neue EURO VI Busse eingestuft – und finanziell gefördert.

HJS hat seit mehr als zwei Jahren diese anspruchsvolle Technologie entwickelt. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Real-Emissionsniveau von Euro VI-Bussen für Bestandsfahrzeuge
  • Robuste Funktionsstabilität unter allen Randbedingungen bis -7°C
  • HJS-Nachrüstlösungen erfüllen Förderrichtlinie des BMVI

Hilfreich war hierbei die langjährige Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit der Motoren- und Fahrzeugindustrie.

Busse im ÖPNV fahren im Durchschnitt mehr Kilometer pro Jahr in den Städten als alle anderen Verkehrsteilnehmer, ob PKW oder LKW. Aus guten Gründen, schließlich ist der Bus eine unverzichtbare Möglichkeit, zuverlässig und umweltschonend ans Ziel zu gelangen.

Förderung vom Bund
Die hohen Kilometer-Laufleistungen und die Wichtigkeit des ÖPNV haben die Bundesregierung veranlasst, für die bereits im Markt befindlichen Busse eine Förderung von mehr als 100 Millionen Euro aufzulegen, um so bald wie möglich mit sauberen Bussen die hohe Stickoxid-Belastung in den Städten zu reduzieren. Das Ziel ist ganz klar: die Vermeidung von Fahrverboten.

„Wenn Andere abschalten, schalten wir ein“
Nur mit aktivem Thermomanagement kann auch bei langsamem Stop and Go Verkehr, auf jeder Strecke und zu jeder Jahreszeit eine bestmögliche Stickoxidreduktion realisiert werden – diese Technik bietet nur HJS. Konventionelle Systeme müssen bei niedrigen Abgastemperaturen die AdBlue® Dosierung reduzieren, ggf. sogar abschalten. Durch aktives Thermomanagement kann dies verhindert werden. Die Nachrüstung mit HJS SCRT® mit aktivem Thermomanagement ist damit eine der effektivsten Maßnahmen die Stickoxide in den Städten zu reduzieren und somit aktiv zur Vermeidung von Fahrverboten beizutragen.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox