Geophysikalische Untersuchung auf Cotabambas Projekt in Peru identifiziert Porphyr- und Skarn-Potenzial

Panoro Minerals Ltd. (TSXV: PML, Lima: PML, Frankfurt: PZM) ("Panoro", oder das "Unternehmen" – https://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=298884) freut sich, den Abschluss der geophysikalischen Untersuchung 2019 auf dem Cotabambas-Projekt bekannt zu geben. Das abgeschlossene Programm hat zu einer Reihe von wesentlichen Fortschritten bei der Planung des vorgeschlagenen Bohrprogramms geführt:

  1. Identifikation einer großen Aufladbarkeitsanomalie, die der Porphyrmineralisierung zugrunde liegt, die an der Oberfläche exponiert wurde und auf das Potenzial für ein neues Porphyrziel in der Tiefe hinweist (siehe Abbildung 1);
  2. die das Potenzial für die Skarn-Mineralisierung in einer Tiefe anzeigen, in der sich eine hochgravimetrische Zone in unmittelbarer Nähe der Anomalie der hohen Wiederaufladbarkeit und auch in unmittelbarer Nähe der an der Oberfläche freiliegenden Kalksteinformation befindet, die den Auskulturen der Skarn-Mineralisierung entspricht, die an der Oberfläche mit hohen Gehalten kartiert wurde (siehe Abbildung 2); und
  3. Hohe magnetische Reaktion über und zu den Seiten der Zone mit hoher Aufladbarkeit, indikatives Skarn-Mineralisierungspotenzial beim Kontakt zwischen einem potenziellen Porphyr und der Kalksteineinheit.

Luquman Shaheen, President & CEO von Panoro, erklärt: "Die Ergebnisse der 3D-Interpretation der geophysikalischen Untersuchung zeigen ein interessantes Wachstums- und Größenpotenzial für das Cotabambas-Projekt. Sowohl das Porphyr- als auch das Skarn-Potenzial in der Zone 1 des Chaupec-Ziels könnten für den aktuellen Plan für das Cotabambas-Projekt wichtige Verbesserungen in Bezug auf Größe, Gehaltsprofil und Minenlebensdauer bringen. Wir hoffen, dass dieses Potenzial mit dem Bohrprogramm, das sofort beginnt, weiter beschrieben wird."

Die detaillierten geophysikalischen Bodenuntersuchungen wurden am Chaupec Target im Cluster 2 des Cotabambas-Projekts abgeschlossen. Die Untersuchung umfasste ein Gebiet von 0,5 km x 1,0 km und konzentrierte sich auf das nördliche Ende der Zone 1. Das vom geophysikalischen Programm abgedeckte Gebiet umfasste nur einen Teil der etwa 3 km langen Zone mit aufgeschlossenem Skarn und Porphyrmineralisierung am Chaupec Target des Clusters 2. Magnetometrie-, IP- und Gravimetriemessungen wurden von Deep Sounding EIRL aus Lima, Peru, durchgeführt.

Der getestete Bereich enthält Oberflächenbelichtungen von Skarn-Körpern aus Granaten und Piroxenen, die mit schmalen Porphyrdeichen der Quarzmonzonitzusammensetzung interkaliert sind, die Kupfermineralien wie Chalkokit, Covellit, Chalkopyrit, Bornit und Kupferoxide mit Kupfergehalten von bis zu 5,0% Cu enthalten. Dieses geologische Umfeld erstreckt sich über eine Fläche von ca. 400 m x 600 m in nordwestlicher Richtung und bleibt nach Süden offen.

Die höchsten Wiederaufladbarkeiten, gemessen von 8 bis 11 mV/V, liegen in einer Tiefe von 120 m bis 350 m unterhalb der Aufschüttungen von Skarn/Porphyr-Deichen und bedecken eine Fläche von 240 m x 550 m mit dem gleichen Streichen der Kupfermineralisierung. Bereiche mit hoher Magnetisierung (>0.116n.T.) befinden sich neben und um die Hochladezone. Die hochohmigen Signaturen (1800 bis 3.000 Ohm/m) überlappen die Vorderseite von Kalksteinen mit einem sanften Anstieg in die Hauptladezone. Schließlich fand die Gravimetrie eine hochdichte Zone (1,2 bis 1,9 grms/cm3) in Ost-West-Richtung, die die hohe Aufladbarkeit und Magnetik überbrückt.

Die starke Veränderung des Streichs im ausgetrockneten Skarn überschneidet sich mit dem Bereich der hohen Dichte, der hohen Magnetisierung und der hohen Aufladbarkeit, was auf den möglichen Lagerplatz des Porphyrs als Hauptquelle für die Kupfermineralisierung, die Skarns und die Porphyrdeiche an der Oberfläche hindeuten könnte.

Die wichtigsten Cu-Au-Ag Skarn-Körper können sich in der Nähe des Porphyrbestands in Kontakt mit den Kalksteinen befinden. Panoro plant ein Bohrprogramm in der ersten Phase von 2.000 m bis 2.400 m, um die Bereiche der Oberflächenexposition von Skarn und Porphyrmineralisierung und die zugrunde liegenden geophysikalischen Anomalien zu testen. Das Bohrprogramm beginnt im März 2019.

Über Panoro

Panoro Minerals ist ein einzigartig positioniertes peruanisches Kupferexplorations- und Entwicklungsunternehmen. Das Unternehmen treibt sein Flaggschiffprojekt Cotabambas Copper-Gold-Silber-Projekt und seine Antilla Copper-Molybdenum-Projekte im strategisch wichtigen Gebiet im Süden Perus voran. Das Unternehmen ist gut finanziert, um seine Projekte in der Region zu erweitern, zu verbessern und voranzutreiben, in der Infrastruktur wie Eisenbahn, Straßen, Häfen, Wasserversorgung, Stromerzeugung und -übertragung leicht verfügbar sind und schnell expandieren. Die Region verfügt über Investitionen von über 15 Mrd. USD in den Bau oder die Erweiterung von vier großen Kupfertagebauwerken.

Seit 2007 hat das Unternehmen bei diesen beiden Schlüsselprojekten über 80.000 m Explorationsbohrungen abgeschlossen, was zu einer erheblichen Erhöhung der Rohstoffbasis für jedes dieser Projekte führte, wie in der folgenden Tabelle zusammengefasst.

Die PEAs gelten als vorläufig und beinhalten abgeleitete Mineralressourcen, die als zu spekulativ angesehen werden, um die wirtschaftlichen Überlegungen anzuwenden, die eine Klassifizierung als Mineralreserven ermöglichen würden. Es besteht keine Gewissheit, dass die Schlussfolgerungen innerhalb der aktualisierten PEA umgesetzt werden. Mineralressourcen sind keine Mineralreserven und haben keine wirtschaftliche Tragfähigkeit bewiesen.

Luis Vela, eine qualifizierte Person gemäß National Instrument 43-101, hat die wissenschaftlichen und technischen Informationen in dieser Pressemitteilung überprüft und genehmigt.

Im Namen des Vorstands von Panoro Minerals Ltd.

Luquman Shaheen. PEng, PE, PE, MBA

Präsident & CEO

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Panoro Minerals Ltd.

Luquman Shaheen, Präsident & CEO

Telefon: 604.684.4246

Fax: 604.684.4200

E-Mail: info@panoro.com  

Internet: www.panoro.com

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Melanie Barbeau

Tel.: (514) 939.3989

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In Europa:

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VORSICHT IN BEZUG AUF ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN:   Informationen und Aussagen in dieser Pressemitteilung, die keine historischen Fakten sind, sind "zukunftsorientierte Informationen" im Sinne der geltenden kanadischen Wertpapiergesetze und beinhalten Risiken und Unsicherheiten.

Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen einer Vielzahl bekannter und unbekannter Risiken, Unsicherheiten und anderer Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ereignisse oder Ergebnisse wesentlich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebrachten oder implizierten abweichen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf diese:

  • Risiken im Zusammenhang mit Metallpreisschwankungen;
  • Risiken im Zusammenhang mit Schätzungen von Bodenschätzen, Produktions-, Kapital- und Betriebskosten, Stilllegungs- oder Rückbaukosten, die sich als unrichtig erweisen;
  • die mit dem Bergbau und der Mineralexploration, der Erschließung, dem Bergbau und dem Betrieb verbundenen operationellen Risiken, von denen viele außerhalb der Kontrolle von Panoro liegen;
  • Risiken in Bezug auf die Fähigkeit von Panoro, die gesetzlichen Rechte von Panoro aus Genehmigungen oder Lizenzen durchzusetzen, oder das Risiko, dass Panoros Rechtsstreitigkeiten oder Schiedsgerichtsverfahren mit nachteiligem Ausgang ausgesetzt werden;
  • Risiken im Zusammenhang mit den Projekten von Panoro in Peru, einschließlich politischer, wirtschaftlicher und regulatorischer Instabilität;
  • Risiken im Zusammenhang mit der Unsicherheit von Anträgen auf Erhalt, Verlängerung oder Erneuerung von Lizenzen und Genehmigungen;
  • Risiken im Zusammenhang mit potenziellen Herausforderungen für das Recht von Panoro, seine Projekte zu erkunden und/oder zu entwickeln;
  • Risiken im Zusammenhang mit Mineralressourcenschätzungen, die auf Interpretationen und Annahmen beruhen, die unter tatsächlichen Umständen zu einer geringeren Mineralproduktion führen können;
  • Risiken, die sich auf die Geschäftstätigkeit von Panoro beziehen, die Umwelt- und Sanierungsanforderungen unterliegen, was die Kosten für die Geschäftstätigkeit erhöhen und die Geschäftstätigkeit von Panoro einschränken kann;
  • Risiken, die sich aus der Beeinträchtigung durch Umwelt-, Sicherheits- und Regulierungsrisiken ergeben, einschließlich erhöhter regulatorischer Belastungen oder Verzögerungen und Gesetzesänderungen;
  • Risiken aufgrund einer unzureichenden Versicherung oder der Unfähigkeit, eine Versicherung abzuschließen;
  • Risiken, die sich daraus ergeben, dass sich die Immobilien von Panoro noch nicht in der kommerziellen Produktion befinden;
  • Risiken aus Wechselkurs-, Zins- und Steuerschwankungen und
  • Risiken in Bezug auf die Fähigkeit von Panoro, Mittel für die Fortsetzung seiner Explorations-, Entwicklungs- und Bergbautätigkeiten aufzubringen.

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Faktoren, die sich auf die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Informationen und Aussagen auswirken können. Sollten eines oder mehrere dieser Risiken und Unsicherheiten eintreten oder sich die zugrunde liegenden Annahmen als falsch erweisen, können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den in den zukunftsgerichteten‑ Informationen beschriebenen abweichen‑. Die‑ in dieser Pressemitteilung enthaltenen ‑zukunftsgerichteten‑ Informationen basieren auf Annahmen, Erwartungen und Meinungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung. Aus den oben genannten Gründen wird darauf hingewiesen, dass der Leser sich nicht zu sehr auf zukunftsorientierte Informationen verlässt. Panoro verpflichtet sich nicht, die hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Informationen und Aussagen zu aktualisieren, es sei denn, dies geschieht in Übereinstimmung mit den geltenden Wertpapiergesetzen.

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Wachstumsregion Metropole Ruhr auf internationaler Immobilienmesse MIPIM

„Die Metropole Ruhr ist bei Investoren endgültig aus dem Schatten des Rheinlands getreten. Die Präsenz von sechs Städten und ihren Oberhäuptern auf der MIPIM sowie ein Investitionsvolumen von zuletzt 3,5 Mrd. Euro zeigen: wir sind in der Lage, unsere Erfolgsgeschichte fortzuschreiben“, sagte Rasmus C. Beck, Geschäftsführer (Vorsitzender) der Business Metropole Ruhr GmbH (BMR).

Ein Zentrum für Wohnen und Gewerbe auf 1700 Hektar mitten in Deutschlands größtem Ballungsraum, ein neues urbanes Quartier für Gründer an Europas größtem Kanalhafen sowie Arbeiten und Leben auf 60 Hektar an bester Wasserlage. Diese und weitere spannende Projekte präsentieren die Oberbürgermeister der Städte Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen und Herne sowie die Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung gemeinsam vom 12. bis 16. März auf der internationalen Immobilienmesse MIPIM in Cannes. Die BMR hat den Gemeinschaftsauftritt der Metropole Ruhr in Cannes organisiert.

Räume für Industrie und Handel

Bochum zum Beispiel bietet die derzeit größte zusammen-hängende innerstädtische Vermarktungsfläche in der Metropole Ruhr. Auf 45,5 Hektar entstehen Räume für Industrie, Handel, Gewerbe und Dienstleistungen. „Mark 51/7 bietet Unternehmen vor allem im Bereich des TechnologieCampus entlang der Wittener Straße und rund um das geplante O-Werk die Nähe zu moderner Forschung und Lehre und die Möglichkeit, sich mit der Wissenschaft permanent auszutauschen und wechselseitig zu fruchten“, sagt Oberbürgermeister Thomas Eiskirch.

In Dortmund entstehen im Norden der Stadt neue Quartiere, die dem wachsenden Wissens- und Gründerstandort neue Perspektiven bieten. Für Oberbürgermeister Ullrich Sierau ist es die logische Fortführung der langfristig angelegten Stadtplanungsstrategie: "Der Erfolg des Dortmunder Modells mit dem erfolgreichsten Technologiepark Europas liegt darin, dass wir seit den 1980ern Technologie, Flächen, Wissenschaft, Unternehmen und Neue Arbeit für alle schon immer als zu bearbeitende Einheit verstanden haben. Unsere neuen Innovationsquartiere di-port und „Emscher Nordwärts" kann man also als Start-up-Center sehen und als Technologiezentren für Energie und Digitalisierung. Sie sind Gewerbeparks für cross-sektorale urbane Produktion. Die Wahrheit ist: Alles trifft zu."

Ein komplett neuer Stadtteil entsteht in Duisburg an der südlichen Stadtgrenze zu Düsseldorf. 6-Seen-Wedau soll auf 60 Hektar in naher Zukunft Arbeiten und Leben in bester Wasserlage und unmittelbarer Nähe zur Universität ermöglichen. „6-Seen-Wedau ist ein einzigartiges Projekt mit einer Strahlkraft, die weit über die Stadtgrenzen hinausgeht. Hier entsteht ein komplett neuer Stadtteil und damit zugleich guter, bezahlbarer Wohnraum für viele junge Familien. Wir sind sehr stolz auf dieses Leuchtturmprojekt und über die Meilensteine, die wir in den letzten Monaten gemeinsam mit unseren Partnern auf den Weg gebracht haben“, ist Oberbürgermeister Sören Link überzeugt.  

1700 Hektar Freiheit

Gleich drei neue Quartiere werden derzeit in Essen geplant. Mit Freiheit Emscher nimmt sich Oberbürgermeister Thomas Kufen gemeinsam mit Bottrop und der RAG Montan Immobilien vor, 1700 Hektar zu einem neuen Zentrum für Wohnen und Gewerbe zu entwickeln: „Als zukunftsfähige Großstadt im Herzen Europas ist Essen ein hervorragender Wirtschaftsstandort. Daran arbeiten sowohl die großen Konzerne als auch ein starker Mittelstand, immer mehr Start-ups und eine lebendige Hochschulszene. Essen ist eine Stadt im Wandel. Deutliche Zeichen für diese Wandlungsfähigkeit sind auch neue Quartiere und Bauvorhaben. Die Projekte „Essen 51.“, „Freiheit Emscher“ und das „Literatur Quartier“ sind hervorragende Beispiele dafür."

Herne wirbt in Cannes vor allem mit der Revitalisierung des ehemaligen Bergwerks General Blumenthal 11. Auf insgesamt 81 Hektar in zentraler Lage stehen bis zu 15 Hektar für Gewerbeansiedlungen zur Verfügung: „Bei der Fläche handelt es sich um die größte zusammenhängende Flächenreserve in Herne. Mitten in der Stadt, mitten im Ruhrgebiet sind vielfältige zukunftsorientierte Nutzungen denkbar“, sagt Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda.

Oberhausen stellt die Potenzialflächen für Investoren in und rund um die Neue Mitte vor, einem der größten Einkaufs- und Entertainmentzentren Europas, das jährlich 23 Millionen Besucher und Touristen anzieht. „Der Markt in der Metropole Ruhr hat sich zu einem dynamischen und expansiven Investitionsfeld entwickelt, von dem auch Oberhausen profitiert. Ein gutes Klima für Innovationen und Investitionen", stellt Frank Lichtenheld fest, Geschäftsführer der OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH.

Mehr Informationen unter: www.invest.ruhr

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Knorr-Bremse AG präsentiert starke vorläufige Zahlen für 2018 – Guidance voll erfüllt – weiteres profitables Wachstum für 2019 erwartet

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▪ Knorr-Bremse AG blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück: strategische und finanzielle Ziele erreicht – Guidance 2018 voll erfüllt
▪ Zuversichtlicher Ausblick 2019 trotz wachsender wirtschaftlicher und politischer Risiken
▪ Knorr-Bremse hat am 5. März 2019 die Aufnahme in den MDAX erlangt und wird am 18. März 2019 in den Index eintreten
▪ Starkes Umsatzwachstum: Umsatz wächst 2018 währungsbereinigt um 10,5%. Ausgewiesener Umsatz steigt um 7,5% gegenüber Vorjahr auf 6.616 Mio. EUR (Vorjahr: 6.154 Mio. EUR). Beide Segmente tragen zum Umsatzwachstum bei: RVS +6,2%, CVS +9,3%
▪ Weiterhin solide Profitabilität: EBITDA- und EBIT-Marge, bereinigt um Kostenerstattung für Börsengang, bei 18,0% (Vorjahr 18,1%) und 14,9% (Vorjahr 14,7%). Operative EBITDA- und EBIT-Marge ohne Effekte aus Desinvestitionen bei 18,4% und 15,6%
▪ Gute Auftragslage: Auftragsbestand wächst um 9,2% gegenüber Vorjahr auf 4.563 Mio. EUR (Vorjahr: 4.177 Mio. EUR) und unterstreicht die gute mittelfristige Perspektive
▪ Guidance für das Geschäftsjahr 2019: Umsatz 6.800 bis 7.000 Mio. EUR, EBITDAMargenkorridor 18,0% bis 19,0%, ein stabiles gesamtwirtschaftliches und politisches Umfeld vorausgesetzt
▪ Vorstand beabsichtigt, eine Dividende zwischen 40% und 50% des Nettogewinns entsprechend der Dividendenpolitik des Unternehmens vorzuschlagen

Die Knorr-Bremse AG, Weltmarktführer für Bremssysteme und führender Anbieter von Subsystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge, hat heute seine vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 präsentiert.

„Knorr-Bremse blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück und wir freuen uns über die positive Entwicklung unserer beiden Geschäftsbereiche. Trotz eines unsicheren, volatilen Marktumfelds stieg die Nachfrage nach Knorr-Bremse Systemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge auf ein neues Höchstniveau. Wir sind stolz darauf, allein im chinesischen Markt 26 Projekte im Bereich der Metrolinien gewonnen zu haben – ein Beweis für die hohe Wertschätzung, die unsere Systeme genießen“, so Klaus Deller, Vorsitzender des Vorstands der Knorr-Bremse AG. „Mit organischem Wachstum sowie strategischen Akquisitionen in beiden Segmenten haben wir die Weichen für unsere aktive Mitgestaltung der globalen Megatrends Urbanisierung, Eco-Effizienz, Digitalisierung und automatisiertes Fahren gestellt. Diese Positionierung wird auch durch die Kursentwicklung unserer Aktie honoriert.“

Mit der jüngsten Übernahme des Geschäftsbereichs Lenksysteme für Nutzfahrzeuge von Hitachi Automotive Systems durch das Segment CVS hat Knorr-Bremse einen wichtigen Schritt hin zum globalen Anbieter von Lösungen in den Bereichen Fahrerassistenz und hochautomatisiertes Fahren vollzogen.

Starkes organisches Wachstum

Währungsbereinigt stieg der Umsatz im Geschäftsjahr 2018 um 10,5%. Der ausgewiesene Umsatz für das Gesamtjahr erhöhte sich um 7,5% auf 6.616 Mio. EUR (2017: 6.154 Mio. EUR). Das Segment RVS verzeichnete ein dynamisches Wachstum von 6,2% gegenüber dem Vorjahr. Das Segment CVS ist mit 9,3% gegenüber dem Vorjahr besonders stark gewachsen. In beiden Segmenten konnte der Umsatz fast ausschließlich durch organisches Wachstum gesteigert werden. Alle Regionen haben hierzu beigetragen. Das starke OEGeschäft hat dieses Wachstum maßgeblich gestützt, was zusammen mit den getätigten Portfolioveräußerungen zu einem Rückgang des Nachmarktanteils am Gesamtumsatz auf 33,8% (2017: 35,3%) führte.

Anhaltend solide Profitabilität

Auf Konzernebene erwirtschaftete Knorr-Bremse im Geschäftsjahr 2018 ein EBITDA von 1.178 Mio. EUR, was eine Steigerung von 5,6% gegenüber 2017 (1.116 Mio. EUR) bedeutet. Das entspricht einer Marge von 17,8%, knapp unter Vorjahr und im vorgegebenen Margenkorridor. Bereinigt um die Erstattung der Kosten des Börsengangs durch den verkaufenden Gesellschafter wurde ein EBITDA von 1.193 Mio. EUR erzielt, was einer Marge von 18,0% entspricht. Der Betrag wurde IFRS-konform in der Bilanz und nicht in der Gewinnund Verlustrechnung ausgewiesen.

Das operative EBITDA – bereinigt um die Umsätze (68 Mio. EUR) und Verluste (-11 Mio. EUR) der im Jahr 2018 veräußerten Unternehmen in den Bereichen Zugwartung und Simulation – lag bei 1.204 Mio. EUR und erreichte somit eine EBITDA-Marge von 18,4%. Das hohe Niveau dieser Ergebnisgrößen konnte trotz des Rückgangs des Nachmarktanteils am Umsatz, höherer Materialkosten und Engpässen in der Lieferkette erreicht werden. Die F&E-Quote sank aufgrund des hohen Umsatzwachstums leicht auf 5,5% (2017: 5,8%), erreichte jedoch wiederum ein im Wettbewerbsvergleich hohes Niveau.

Das im Geschäftsjahr 2018 um 7,6% gesteigerte Konzern-EBIT von 972 Mio. EUR (2017: 904 Mio. EUR) führte zu einer gegenüber dem Vorjahr stabilen Marge von 14,7%. Die angepasste EBIT-Marge erreichte 14,9%, die operative EBIT-Marge 15,6%.

Auftragseingang und Auftragsbestand unterstreichen den mittelfristigen Ausblick

Mit 7.001 Mio. EUR und einer Book-to-Bill-Ratio von 1,06 lag der Auftragseingang von Knorr-Bremse erstmals in der Unternehmensgeschichte über der Marke von 7 Mrd. EUR. Der Auftragsbestand erreichte Ende 2018 mit 4.563 Mio. EUR ein erneut gestiegenes Niveau. Gegenüber dem Vorjahr (4.177 Mio. EUR) ergab sich ein Anstieg um 9,2%.

Segmente

Systeme für Schienenfahrzeuge (RVS)

Im Segment RVS lag der Umsatz mit 3.462 Mio. EUR um 6,2% über dem Vorjahr (2017: 3.260 Mio. EUR) und führte zu einer EBITDA-Marge von 20,0% (2017: 19,6%). Das Wachstum im Europa-Geschäft wurde vor allem in den Bereichen Lokomotiven, R&C und Metro erzielt. In Asien konnten insbesondere das OE-Geschäft in Indien und das Servicegeschäft in China starke Zuwächse erzielen. In Nordamerika wies das Frachtgeschäft eine positive Entwicklung aus. Überdies wurde die verbesserte ausgewiesene EBITDA Marge durch Volumenwachstum und striktes Kostenmanagement erzielt. Bereinigt um die Effekte aus Unternehmensveräußerungen stieg der Umsatz im Nachmarktgeschäft um 5,8%. Der Anteil des Nachmarktgeschäftes am Umsatz im Segment RVS betrug 40%.

Systeme für Nutzfahrzeuge (CVS)

Im Segment CVS stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 9,3% auf 3.160 Mio. EUR (2017: 2.891 Mio. EUR). Dieser Zuwachs resultierte vor allem aus einem Anstieg der weltweiten Nutzfahrzeugproduktion um 6% und dem überdurchschnittlichen Wachstum bei den Ausstattungsumfängen, insbesondere bei pneumatischen Scheibenbremsen. Das Europa-Geschäft verzeichnete ein robustes, überdurchschnittliches Wachstum. Die Zuwächse im Nordamerika-Geschäft entwickelten sich besser als der ohnehin dynamische Markt in der Region. In China konnten trotz der rückläufigen Nutzfahrzeugproduktion Zuwächse erzielt werden. Gestiegene Materialkosten und Engpässe in der Lieferkette haben das Ergebnis jedoch belastet, was zu einer EBITDA-Marge von 16,4% führte (Vorjahr 17,4% mit einem ungewöhnlich starken vierten Quartal 2017). Der Anteil des Nachmarktgeschäftes am CVS Umsatz betrug im Berichtszeitraum 27%.

F&E-Ausgaben und Mitarbeiterzahl über Vorjahresniveau

Im Geschäftsjahr 2018 wurden 364 Mio. EUR (Vorjahr 359 Mio. EUR) für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ausgegeben. Starkes Umsatzwachstum führte zu einer leicht geringeren F&E-Quote von 5,5% (Vorjahr: 5,8%). Damit liegt Knorr-Bremse weiterhin über dem Wettbewerb.

Die Gesamtzahl der Mitarbeiter zum Jahresende 2018 wuchs um 2,7% auf 28.452 und damit weniger stark als der Umsatz.

Aufnahme in den MDAX zum 18. März 2019

Die Deutsche Börse hat Knorr-Bremse am 5. März 2019 gemäß den Fast-Entry-Regeln in den MDAX zugelassen. Ralph Heuwing, CFO: „Nach unserem Börsendebüt im Oktober ist dies ein wichtiger Meilenstein für Knorr-Bremse und seine Aktionäre. Ausgehend von unserer Prognose für 2019 sind wir zuversichtlich, weiterhin Wert für alle Interessensgruppen zu schaffen.“

Ausblick für das Gesamtjahr 2019

Makroökonomische und politische Risiken nehmen zu, Handelskonflikte und Brexit sind nur zwei Beispiele dafür. Unter der Annahme eines stabilen gesamtwirtschaftlichen und politischen Umfelds, rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2019 mit einem Umsatz von 6.800 bis 7.000 Mio. EUR und einer EBITDA-Marge von 18,0% bis 19,0%. Dies liegt im Rahmen des beim Börsengang im vergangenen Jahr veröffentlichten mittelfristigen Ausblicks, der unverändert bleibt.

Die vorgenannten Zahlen sind vorläufig und ungeprüft. Die vollständigen Ergebnisse und der vollständige Jahresbericht sind ab 30. April 2019 auf der Website www.knorr-bremse.com abrufbar.

Eine Telefonkonferenz für Investoren mit CEO Deller und CFO Heuwing zur Besprechung der vorläufigen Zahlen für 2018 findet heute um 14h MEZ statt. Die Präsentationen stehen auf der Website www.knorr-bremse.com zur Verfügung.

HAFTUNGSAUSSCHLUSS
Diese Veröffentlichung wurde von der Knorr-Bremse AG selbstständig erstellt und kann zukunftsgerichtete Aussagen zu wichtigen Themen wie Strategie, zukünftigen finanziellen Ergebnissen, Ereignissen, Marktpositionen und Produktentwicklungen enthalten. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind – wie jedes unternehmerische Handeln in einem globalen Umfeld – stets mit Unsicherheit verbunden. Sie unterliegen einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die in Veröffentlichungen von Knorr-Bremse AG beschrieben werden, sich aber nicht auf diese beschränken. Sollten sich eine(s) oder mehrere dieser Risiken, Ungewissheiten oder andere Faktoren realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen von Knorr-Bremse AG wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die als zukunftsgerichtete Aussagen formuliert wurden. Zukunftsgerichtete Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „wollen“, „ausgehen“, „rechnen mit“, „beabsichtigen“, „planen“, „glauben“, „anstreben“, „einschätzen“, „werden“ und „vorhersagen“ oder an ähnlichen Begriffen. Knorr-Bremse AG übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, zukunftsgerichtete Aussagen ständig zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.

Diese Veröffentlichung kann – in einschlägigen Rechnungslegungsrahmen nicht genau bestimmte – ergänzende Finanzkennzahlen, die sogenannte alternative Leistungskennzahlen sind oder sein können, enthalten. Für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Knorr-Bremse sollten diese ergänzenden Finanzkennzahlen nicht isoliert oder als Alternative zu den im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit einschlägigen Rechnungslegungsrahmen ermittelten Finanzkennzahlen herangezogen werden. Die Ermittlung der alternativen Leistungskennzahlen kann auch bei gleicher oder ähnlicher Bezeichnung von Unternehmen zu Unternehmen abweichen.

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Zulieferindustrie: Keine Aufbruchstimmung in Sicht

Das Geschäftsklima der deutschen Zulieferindustrie trübt sich weiter ein. Die aktuelle Lage schwächt sich seit der Überhitzungsphase bis Anfang 2018 kontinuierlich ab. Die Erwartungen mit Blick auf die kommenden sechs Monate sehen sich vielfältigem Gegenwind aus der Weltwirtschaft ausgesetzt.

Die Risiken summieren sich: Die Entscheidung über mögliche US-Zölle auf europäische Auto-Importe sowie Komponenten ist unverändert in der Schwebe. Dazu sehen sich die Unternehmen mit allen möglichen Varianten eines Brexit Szenarios konfrontiert. Sich auf die ganze Bandbreite der Möglichkeiten einzustellen, scheint fast unmöglich. Entsprechend gewinnen die Skeptiker bei den Erwartungen auf Sicht des weiteren Jahresverlaufs die Oberhand. Für eine positive Trendwende im Geschäftsklima müssen diese Risiken zunächst geklärt werden.

Der Geschäftsklimaindex Zulieferindustrie wird von der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie ArGeZ in Zusammenarbeit mit dem Ifo-Institut, München, ermittelt. Er beruht auf der Befragung von rund 600 Unternehmen und deckt die in der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie zusammengeschlossenen Branchen Gießerei-Industrie, Aluminiumindustrie, Kunststoffverarbeitung, Stahl- und Metallverarbeitung, NE-Metall-Industrie, Kautschukindustrie sowie Technische Textilien ab.

Der Chart, mit korrigierten saisonbereinigten Daten, steht zum Download unter www.argez.de zur Verfügung.

Über die ArGeZ:

Die Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) ist eine Interessengemeinschaft, die rund 9.000 – vornehmlich mittelständisch geprägte – Zulieferunternehmen mit rund einer Million Beschäftigte und einem Umsatzvolumen von 218 Milliarden Euro vertritt. Sie wird getragen von sieben Wirtschaftsverbänden:

– WirtschaftsVereinigung Metalle e.V., Berlin | www.wvmetalle.de
– Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie e.V. (BDG), Düsseldorf | www.bdguss.de
– Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V., Düsseldorf | www.aluinfo.de
– Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk), Frankfurt a.M. | www.wdk.de
– Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV), Frankfurt a.M. | www.tecpart.de
– WSM Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V., Düsseldorf/Hagen | www.wsm-net.de
– Industrieverband Veredlung-Garne-Gewebe- Technische Textilien, Frankfurt | www.ivgt.de

Hintergrundinformationen zur ArGeZ:

Die ArGeZ Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie vertritt 9.000 Zulieferer mit 1 Mio. Beschäftigten und einem Umsatz von rd. 218 Mrd. Euro. Sie vertritt als Interessensgemeinschaft der Wirtschaftsverbände Kunststoff-, Stahlverarbeitungs-, Guss-, Aluminium-, Textil-, Kautschuk- und Metallindustrie die Belange der zumeist mittelständischen Automobil- und Zulieferfirmen. Weitere Informationen finden Sie unter www.argez.de.

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Raus aus dem Teufelskreis

Mittelständler müssen agil sein. Dazu brauchen sie moderne Anwendungssysteme – performant, flexibel anpassbar, leicht mit anderen Anwendungen zu integrieren und einfach zu bedienen. Genauso wichtig ist eine schlagkräftige IT-Mannschaft, die genau dafür sorgt.

Modernisierung klingt zwar simpel, ist aber ein echter Spagat für die IT-Chefs, denn Unternehmen mit Tradition stehen vor der Herausforderung, die Stärken ihrer bewährten Systeme mit innovativen Konzepten und Technologien in Einklang zu bringen. Gleichzeitig stecken ihre IT-Abteilungen mitten im Generations­wechsel – und müssen für den Know-how-Transfer von erfahrenen Experten auf motivierte Nachwuchskräfte sorgen.

Vor diesem Hintergrund ist es kein Wunder, dass die Nachfrage nach Tools und Services für die Anwendungsmodernisierung boomt. Die US-Firma „Research For Markets“ schätzt, dass sich der Weltmarkt für „Application Modernization Services“ von 10,4 Mrd. Dollar im Jahr 2017 bis Ende 2023 auf 25,6 Mrd. Dollar weit mehr als verdoppeln soll.

Die jährliche Wachstumsrate von 16,3 Prozent lockt neben kleinen Spezialunternehmen auch viele bedeutende Hersteller und IT-Dienstleister an, neben IBM und Partner HCL auch Firmen wie Accenture, Atos, Capgemini, Cognizant, DXC, Fujitsu, Microsoft, Tech Mahindra oder TCS. Dabei ist der Markt stark segmentiert – nicht nur regional und nach Branchen – sondern auch nach den verwendeten Programmiersprachen. Neben RPG- und Cobol-Programmen werden auch PL/1-, Assembler- und zunehmend auch Java- und C-Anwendungen modernisiert…

Das gesamte Interview lesen Sie unter:

https://www.it-zoom.de/…

PKS Software GmbH

www.pks.de

 

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Sartorius schließt Geschäftsjahr 2018 erfolgreich ab und will weiter expandieren

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– Konzernumsatz +13,2% auf 1,57 Mrd. Euro; Ertrag1) steigt überproportional um 14,7% auf 405,0 Mio. Euro
– Dividendenvorschlag: 0,62 Euro je Vorzugsaktie bzw. 0,61 Euro je Stammaktie
– Positive Aussicht für 2019: Umsatzplus von 7% bis 11% und weitere Erhöhung der Ertragsmarge prognostiziert

Sartorius, ein international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie, hat mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2018 seine vorläufigen Zahlen bestätigt. Demnach setzte der Konzern seinen Wachstumskurs in beiden Sparten und allen Regionen fort und erreichte seine zum Halbjahr 2018 deutlich angehobene Prognose. Der Konzernumsatz stieg auf Basis konstanter Wechselkurse um 13,2% auf 1.566,0 Mio. Euro (nominal +11,5%), wobei der nicht-organische Anteil am Umsatzanstieg bei rund einem Prozentpunkt lag. 42% der Umsätze entfielen auf die Region EMEA (Europa | Mittlerer Osten | Afrika), 33% auf Amerika und 25% auf Asien | Pazifik. Der Auftragseingang erhöhte sich wechselkursbereinigt um 12,5% auf 1.662,5 Mio. Euro.

Die positive Entwicklung des Konzerns spiegelt sich auch im organischen Wachstum der Mitarbeiterzahl wider. Zum 31. Dezember 2018 waren weltweit 8.125 Menschen für Sartorius tätig, das sind rund 600 Mitarbeiter bzw. 8,3% mehr als im Vorjahr.

„Sartorius hat die Chancen des dynamischen Biopharmamarktes 2018 konsequent genutzt und gleichzeitig wichtige Weichen für weiteres profitables Wachstum gestellt“, sagte Dr. Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG, auf der Bilanzpressekonferenz. „In das neue Jahr sind wir mit Rückenwind gestartet und haben unsere Infrastruktur auf nachhaltige Expansion ausgerichtet. Obwohl für unsere kleinere Laborsparte die konjunkturelle Entwicklung vor allem in Europa abzuwarten bleibt, sehe ich uns vor dem Hintergrund unseres attraktiven und innovativen Produktportfolios insgesamt sehr gut aufgestellt, unsere ambitionierten kurz- und mittelfristigen Ziele zu erreichen.“

Für das Jahr 2019 geht Sartorius von einem weiteren profitablen Wachstum aus. So soll sich der Konzernumsatz um etwa 7% bis 11% erhöhen. Die Prognose berücksichtigt die Veränderungen in der vertrieblichen Zusammenarbeit mit dem Lonza-Konzern im Bereich Zellkulturmedien, ohne die das Umsatzwachstum um voraussichtlich rund 2 Prozentpunkte höher ausfallen würde. Bei der Profitabilität rechnet die Unternehmensleitung mit einem Anstieg der underlying EBITDA-Marge auf etwas über 27,0% gegenüber dem Vorjahreswert von 25,9%, wobei die operative Steigerung etwa einen halben Prozentpunkt betragen sollte und der übrige Anstieg aus einer Änderung der Bilanzierungsregeln resultieren wird2).

Überproportionales Gewinnwachstum in 2018, erneute Dividendenerhöhung geplant

Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (underlying EBITDA) konnte 2018 überproportional um 14,7% auf 405,0 Mio. Euro gesteigert werden. Die entsprechende Marge erhöhte sich um 0,8 Prozentpunkte auf 25,9%. Der maßgebliche Konzernnettogewinn3) stieg deutlich um 21,9% auf 175,6 Mio. Euro nach 144,0 Mio. Euro im Vorjahr. Hieraus ergibt sich ein Gewinn je Stammaktie von 2,56 Euro (Vorjahr: 2,10 Euro) bzw. von 2,57 Euro je Vorzugsaktie (Vorjahr: 2,11 Euro).

Vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 28. März 2019 vorschlagen, die Dividende auf 0,62 Euro je Vorzugsaktie bzw. 0,61 Euro je Stammaktie zu erhöhen. Damit würde die Ausschüttungssumme um 21,8 % auf 42,1 Mio. Euro nach 34,5 Mio. Euro im Vorjahr steigen. Die Ausschüttungsquote würde sich wie im Vorjahr auf 24,0% belaufen.

Weiterhin solide Bilanz und hoher operativer Cashflow

Der Sartorius Konzern ist bilanziell weiter sehr solide aufgestellt. Die Eigenkapitalquote lag zum Jahresende mit 38,5% über dem Vorjahresniveau von 35,1%, der dynamische Verschuldungsgrad ging trotz des umfangreichen Investitionsprogramms leicht von 2,5 im Vorjahr auf 2,4 zurück. Die operative Stärke des Konzerns zeigt sich auch im operativen Cashflow, der mit 244,5 Mio. Euro 18,4% über dem Vorjahreswert lag.

Die Investitionen beliefen sich mit 237,8 Mio. Euro um 13,6% über Vorjahreswert, bezogen auf den Umsatz ergab sich eine Investitionsquote von 15,2% (Vorjahr: 14,9%). Schwerpunkte der Investitionstätigkeit waren der Ausbau von Produktionskapazitäten am Standort in Yauco, Puerto Rico, sowie die Erweiterung der Konzernzentrale und der Fertigungskapazitäten in Göttingen. „Auch im laufenden Jahr werden wir sehr signifikant in den Ausbau unserer weltweiten Infrastruktur investieren, wobei die Investitionsquote nach Abschluss einiger größerer Vorhaben ab 2019 sinken wird. Für das laufende Geschäftsjahr dürfte sie mit etwa 12% aber nochmals zweistellig ausfallen“, erläuterte Kreuzburg.

Starkes Wachstum bei Bioprocess Solutions, solide Entwicklung bei Lab Products & Services

Die Sparte Bioprocess Solutions, die eine breite Palette innovativer Technologien für die Herstellung von Biopharmazeutika anbietet, wuchs sehr dynamisch und noch stärker als zu Jahresbeginn erwartet. Sie steigerte ihren Umsatz währungsbereinigt um 14,8% auf 1.143,1 Mio. Euro (nominal +13,1%). Ausschlaggebend für das zum größten Teil organische Wachstum waren das sehr wettbewerbsfähige Produktportfolio und eine erhöhte Nachfrage über alle Produktkategorien hinweg. Der Auftragseingang lag wechselkursbereinigt 14,9% über dem Vorjahreswert. Das underlying EBITDA stieg leicht überproportional um 15,7% auf 326,9 Mio. Euro. Die underlying EBITDA-Marge erhöhte sich dementsprechend aufgrund von Skaleneffekten um 0,6 Prozentpunkte auf 28,6%.

Die Sparte Lab Products & Services, die Technologien für Forschungs- und Qualitätssicherungslabore unter anderem im Bereich Life Science anbietet, entwickelte sich nach einem sehr starken Vorjahr solide. Trotz einer seit der zweiten Jahreshälfte schwächeren Nachfrage aus Europa erhöhte sie ihren Umsatz um 9,1% (nominal +7,3%) auf 423,0 Mio. Euro. Der Auftragseingang erhöhte sich im Vergleich zu 2017 wechselkursbereinigt um 6,3%. Das underlying EBITDA stieg um 10,4% auf 78,1 Mio. Euro, die Ertragsmarge wurde von Skalenund Produktmixeffekten positiv beeinflusst und lag mit 18,5% einen halben Prozentpunkt über dem Vorjahreswert.

Weiteres profitables Wachstum für 2019 geplant

Sartorius geht davon aus, auch im Jahr 2019 profitabel zu wachsen. So soll sich der Konzernumsatz um etwa 7% bis 11% erhöhen. Die Prognose berücksichtigt die Veränderungen in der vertrieblichen Zusammenarbeit mit dem Lonza-Konzern im Bereich Zellkulturmedien, ohne die das Umsatzwachstum um voraussichtlich rund 2 Prozentpunkte höher ausfallen würde. Bei der Profitabilität rechnet die Unternehmensleitung mit einem Anstieg der underlying EBITDA-Marge auf etwas über 27,0% gegenüber dem Vorjahreswert von 25,9%, wobei die operative Steigerung etwa einen halben Prozentpunkt betragen sollte und der übrige Anstieg aus einer Änderung der Bilanzierungsregeln resultieren wird3). Die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote wird mit rund 12% unter dem Wert von 2018 erwartet (2018: 15,2%).

Für die Sparte Bioprocess Solutions rechnet die Unternehmensleitung mit einem Umsatzanstieg von etwa 8% bis 12% (ohne die Modifikation der Lonza-Kooperation etwa plus 11% bis 15%) und einer underlying EBITDA-Marge von etwas mehr als 29,5% im Vergleich zum Vorjahreswert von 28,6%. Dabei sollte der operative Anteil der Steigerung etwa einen halben Prozentpunkt betragen3).

Die Sparte Lab Products & Services ist teilweise von der konjunkturellen Entwicklung abhängig. Eine Reihe von Indikatoren deutet derzeit auf eine Verlangsamung der Wirtschaftsentwicklung in wichtigen Wirtschaftsregionen hin. Vor diesem Hintergrund prognostiziert das Management einen Umsatzanstieg von etwa 5% bis 9% und eine Erhöhung der underlying EBITDA-Marge auf etwas über 20,0% (Vorjahr: 18,5%), wobei der operative Anstieg etwa einen halben Prozentpunkt ausmachen sollte3).

Ambitionierte Ziele bis 2025

Vor dem Hintergrund weltweiter Trends, die zu einer kontinuierlich steigenden Nachfrage nach biopharmazeutisch hergestellten Medikamenten und Impfstoffen führen dürften, plant Sartorius auch über das Jahr 2019 hinaus deutliches Wachstum. So setzte die Unternehmensleitung im Februar 2018 anspruchsvolle Mittelfristziele für Umsatz und Profitabilität: In dem Fünfjahresabschnitt 2020 bis 2025 soll sich der Konzernumsatz erneut verdoppeln auf dann 4 Milliarden Euro, wobei dieses Wachstum zu zwei Dritteln organisch und zu einem Drittel durch Akquisitionen erreicht werden soll. Auch die Ertragsmarge soll weiter steigen auf dann etwa 28 %.

Um diese Ziele zu erreichen, hat Sartorius verschiedene Initiativen definiert, die auf besonders wachstumsstarke Regionen, auf die Entwicklung des Produktportfolios und auf die Optimierung von Arbeitsprozessen durch Digitalisierung und Automatisierung fokussieren. „Nordamerika ist der weltweit größte Markt für Bioprozessequipment und Laborprodukte, China hat im Bereich der Biologika die höchsten Wachstumsraten. Diese Potenziale wollen wir ausschöpfen und werden daher unsere Aktivitäten in beiden Ländern deutlich verstärken“, sagte Kreuzburg. Das Produktportfolio will Sartorius durch eigene Entwicklungen sowie durch Akquisition innovativer Technologien für die gesamte Wertschöpfungskette der biopharmazeutischen Industrie kontinuierlich erweitern. Hierzu zählen zum Beispiel datenanalytische Werkzeuge sowie die Vernetzung von Geräten und Systemen, etwa durch Integration von Softwarelösungen zur Produktionssteuerung von Bioprozessen. Auch eine Expansion in angrenzende Anwendungsbereiche wie die Regenerative Medizin soll zum Wachstum beitragen.

Einhergehen dürfte das Wachstum mit einer weiteren deutlichen Steigerung der Mitarbeiterzahl. „Ich rechne damit, dass wir bis 2025 etwa 15.000 Personen im Konzern sein werden, heute arbeiten gut 8.000 Mitarbeiter für Sartorius“, so Kreuzburg. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auch weiterhin Leute finden, die sich nie mit dem Status Quo zufrieden geben und mit Kompetenz, Kreativität und Kampfgeist gemeinsam mit unseren Kunden daran arbeiten wollen, Fortschritte in den Life Science zu ermöglichen.“

1) Sartorius verwendet das operative EBITDA (um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) als wesentliche Ertragskennzahl.

2) Der ab 2019 verpflichtend anzuwendende Rechnungslegungsstandard IFRS 16 regelt die Bilanzierung von Leasingverträgen. Im Ergebnis führt dies u. a. zukünftig zum Ausweis von längerfristigen Leasingzahlungen als Abschreibungen und dementsprechend zu einem etwas höheren EBITDA. Wesentliche Änderungen für das maßgebliche Konzernnettoergebnis bzw. das Ergebnis pro Aktie ergeben sich hieraus nicht.

3) Nach Anteilen Dritter, bereinigt um Sondereffekte und nicht-zahlungswirksame Amortisation sowie basierend auf dem normalisierten Finanzergebnis einschließlich entsprechender Steueranteile.

Diese Pressemitteilung enthält Aussagen über die zukünftige Entwicklung des Sartorius Konzerns. Die Inhalte der Aussagen können nicht garantiert werden, da sie auf Annahmen und Schätzungen beruhen, die gewisse Risiken und Unsicherheiten bergen.

 

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Technologie-Giganten in einem einzigen Index bei XTB

XTB, ein global agierender CFD-Anbieter, bietet nun den FANG+ Index als CFD-Instrument zum Handel an.

Technologieunternehmen haben in den letzten Jahren extreme Emotionen bei Investoren wecken können. Die Schlagzeilen der Zeitungen übertrafen sich gegenseitig, indem sie die Öffentlichkeit über die Rekordergebnisse und Bewertungen dieser Unternehmen informierten. Deren Beliebtheit scheint nicht abzunehmen und amerikanische Unternehmen melden die besten Ergebnisse seit Jahren. Das Brokerhaus XTB führt ein CFD-Instrument auf Basis des NYSE FANG+ Index (USFANG in der xStation 5) ein, der die zehn größten Technologieunternehmen der Welt umfasst. Im Zeitraum vom 19. September 2014 bis 18. Januar 2019 bot der Index eine durchschnittliche jährliche Rendite von 23,48%.

Unternehmen der FANG-Gruppe: Facebook, Amazon, Netflix und Google sind seit Anfang 2015 für 90% der Kursanstiege des S&P 500 verantwortlich. Die Gesamtkapitalisierung der vier Unternehmen in diesem Aktienindex stieg um 630 Mrd. USD, während gleichzeitig die übrigen Unternehmen aus dem S&P 500 ihre Kapitalisierung nur um 45 Mrd. USD erhöhen konnten. Es ist also offensichtlich, dass die Anstiege des S&P 500 in den letzten Jahren hauptsächlich auf der Stärke der Unternehmen aus dem FANG+ Index basieren.

XTB nahm dies zum Anlass, ein CFD-Instrument auf der Grundlage des NYSE FANG+ Index für Anleger einzuführen, der die 10 größten Technologieunternehmen der Welt, zum Beispiel Facebook, Google und Alibaba, umfasst. Das CFD-Instrument basiert auf einem an der ICE-Börse notierten Terminkontrakt. Vom ersten Tag an wird es möglich sein, sowohl Long- als auch Short-Positionen zu eröffnen. Das CFD-Instrument ist von 15:30 Uhr bis 22:00 Uhr für alle Kunden mit einem Konto bei XTB zum Handel verfügbar. Folgende 10 größten Technologieunternehmen der Welt umfasst der CFD auf den NYSE FANG+ Index: Facebook (FB), Apple (AAPL), Amazon (AMZN), Netflix (NFLX), Alphabet (GOOGL), Alibaba (BABA), Baidu (BIDU), Nvidia (NVDA), Tesla (TSLA) und Twitter (TWTR).

"Dies ist keine zufällige Zusammenstellung. Diese Unternehmen haben die Art und Weise, wie wir leben, tatsächlich revolutioniert. Viele von uns teilen täglich Nachrichten über Facebook, nutzen die Google-Suche, schauen Filme und Serien auf Netflix und arbeiten mit einer Grafikkarte von Nvidia. Die Bezeichnung "FANG" stammt aus dem Englischen und beschreibt zum einen den Giftzahn einer Schlange. Zunächst stand die Abkürzung für nur vier Unternehmen (Facebook, Apple, Netflix und Alphabet für Google), wird jedoch inzwischen für die größten Technologieunternehmen genutzt, die an der New Yorker Börse gelistet sind. Diese Unternehmen haben einen enormen Geschäftserfolg erzielt und die Kurse ihrer Aktien sind in den letzten Jahren um ein Vielfaches gestiegen. Derzeit gehören sie zu den größten an der Wall Street gelisteten Unternehmen, aber es mangelt nicht an Meinungen, dass ihre Bewertungen zu hoch seien. Daher ist es wichtig, dass Anleger die Möglichkeit erhalten sowohl an dem potenziellen Anstieg als auch an einem Rückgang des Aktienkurses mit einem CFD auf den FANG+ Index zu partizipieren. Diese Möglichkeit bieten wir ab sofort an" sagt Przemysław Kwiecień, Chief Economist bei XTB.

Filip Kaczmarzyk, Head of Trading bei XTB, schließt sich dem an uns sagt: "Wir haben uns dazu entschieden, unseren Kunden dieses Instrument zur Verfügung zu stellen, weil es den Zugang zu einem interessanten und sich dynamisch entwickelndem Marktsegment ermöglicht. Dies ist ein Index, der Unternehmen zusammenführt, die globale Technologieriesen sind. Wir sind stets bestrebt, den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden und ihnen gleichzeitig ein breites Spektrum an Instrumenten anbieten zu können. Der NYSE FANG+ Index ist ein weiteres davon. Einige Spezialisten sagen, dass dieses Segment wachsen wird. Andere sagen, dass der Markt bereits überhitzt sei, sodass das Instrument aus Sicht des Handels wieder interessant ist und zusätzlich die Möglichkeit bietet, Short- und Long-Positionen einzugehen".

Das Instrument ist seit dem 4. Februar 2019 in der Handelsplattform xStation 5 unter dem Symbol USFANG handelbar. Zudem stellt XTB viele Lernmaterialien zum Handel mit CFDs bereit, die begleitend zum Testen eingesetzt werden können. Weitere Informationen sowie ein kostenfreies Demo-Konto erhalten Sie hier.

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Bechtle überzeugt auch 2018 mit Rekordzahlen

  • Umsatz steigt um über 21 % auf rund 4,3 Mrd. EUR
  • EBT wächst um circa 18 % auf etwa 193 Mio. EUR

Die Bechtle AG hat nach vorläufigen Zahlen das Geschäftsjahr 2018 äußerst erfolgreich abgeschlossen. Über alle Quartale zeigte das IT-Unternehmen mit zweistelligen Steigerungsraten eine nachhaltige Wachstumsstärke. Der Umsatz stieg 2018 mit über 21 % auf rund 4,3 Mrd. EUR. Nachfrage- und akquisitionsbedingt hat das Segment IT-E-Commerce besonders stark dazu beigetragen. Organisch lag die Wachstumsrate konzernweit bei etwa 15 %. Das Vorsteuerergebnis steigerte Bechtle 2018 um rund 18 % auf voraussichtlich circa 193 Mio. EUR. Die EBT-Marge beläuft sich damit auf 4,5 %. Zum 31. Dezember 2018 beschäftigte Bechtle 10.005 Mitarbeiter.

Wie bereits in den Vorquartalen war auch das vierte Quartal von hoher Wachstumsdynamik geprägt. Bechtle steigerte von Oktober bis Dezember den Umsatz um etwa 26 %. Auch organisch war das Wachstum mit über 13 % zweistellig. Das EBT legte sehr deutlich um rund 28 % zu, die Marge im Q4 liegt entsprechend bei 5,0 %.

"Wir sind mit dem Geschäftsjahr 2018 sehr zufrieden. Das zweitstärkste Umsatzwachstum seit dem Börsengang, die größte Akquisition der Unternehmensgeschichte, die Aufnahme in den MDAX und die Veröffentlichung unserer Vision 2030 stehen stellvertretend für ein wirklich herausragendes Jahr", so Dr. Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG.

Die Bechtle AG wird die vollständigen und geprüften Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2018 am Freitag, 15. März 2019 veröffentlichen.

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Zulieferindustrie: Erhöhte Unsicherheiten senken

Das Geschäftsklima der deutschen Zulieferindustrie hat sich, wenig überraschend, weiter abgeschwächt. Die Einstufung der aktuellen Lage bewegt sich zwar noch auf hohem Niveau. Sie ist allerdings seit einem Jahr rückläufig. Die Perspektiven haben sich drastisch eingetrübt. Vor dem Hintergrund, dass ein harter Brexit in der Wahrscheinlichkeit weiter nach vorn rückt, ist dies nachvollziehbar. Zudem sind die weiteren wirtschaftlichen Baustellen, wie der Handelsstreit USA/China, als auch die WLTP-Problematik weit davon entfernt als abgeschlossen zu gelten. Große Fragezeichen ergeben sich ergänzend bei der Bewertung der realen Wirtschaftsentwicklung in China. Schwache Wachstumsraten dominieren aktuell. Es sollte aber nicht außer Acht gelassen werden, dass China mit Supportprogrammen für einzelne Industriezweige recht schnell agieren kann. Dass diese vorrangig chinesischen Unternehmen zu Gute kommen würden, zeigt die Erfahrung der letzten Jahre.

Der Geschäftsklimaindex Zulieferindustrie wird von der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie ArGeZ in Zusammenarbeit mit dem Ifo-Institut, München, ermittelt. Er beruht auf der Befragung von rund 600 Unternehmen und deckt die in der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie zusammengeschlossenen Branchen Gießerei-Industrie, Kunststoffverarbeitung, Stahl- und Metallverarbeitung, NE-Metall-Industrie, Kautschukindustrie sowie Technische Textilien ab.

Der Chart, mit korrigierten saisonbereinigten Daten, steht zum Download unter www.argez.de zur Verfügung.

Über die ArGeZ:

Die Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) ist eine Interessengemeinschaft, die rund 9.000 – vornehmlich mittelständisch geprägte – Zulieferunternehmen mit rund einer Million Beschäftigte und einem Umsatzvolumen von 218 Milliarden Euro vertritt. Sie wird getragen von sieben Wirtschaftsverbänden:

  • WirtschaftsVereinigung Metalle e.V., Berlin                                                         | www.wvmetalle.de
  • Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie e.V. (BDG), Düsseldorf             | www.bdguss.de
  • Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V., Düsseldorf                                      | www.aluinfo.de
  • Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk), Frankfurt a.M.   | www.wdk.de
  • Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV), Frankfurt a.M.        | www.tecpart.de
  • WSM Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V., Düsseldorf/Hagen    | www.wsm-net.de
  • Industrieverband Veredlung-Garne-Gewebe- Technische Textilien, Frankfurt         | www.ivgt.de

Hintergrundinformationen zur ArGeZ:

Die ArGeZ Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie vertritt 9.000 Zulieferer mit 1 Mio. Beschäftigten und einem Umsatz  von rd. 218 Mrd. Euro. Sie vertritt als Interessensgemeinschaft der Wirtschaftsverbände Kunststoff-, Stahlverarbeitungs-, Guss-, Textil-, Kautschuk- und Metallindustrie die Belange der zumeist mittelständischen Automobil- und Zulieferfirmen. Weitere Informationen finden Sie unter www.argez.de.

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Erwerb der apceth Biopharma GmbH durch Hitachi Chemical Co., Ltd.

apceth Biopharma GmbH, ein führender Anbieter für die Herstellung von Zell- und Gentherapien, gibt heute bekannt, dass Hitachi Chemical Co., Ltd. eine Vereinbarung zum Erwerb aller Anteile von apceth Biopharma GmbH abschließen wird. Die Übernahme wird voraussichtlich im April 2019 wirksam.

apceth wurde 2007 gegründet, ist ein Pionier der Zell- und Gentherapie und hat sich zu einem in Europa führenden Anbieter von Auftragsentwicklung und Lohnherstellung (CDMO) für neuartige Therapien (ATMP) entwickelt. Das Unternehmen besitzt hochmoderne Herstellungslabore in München, die alle europäischen Vorschriften für ATMP, BSL2 und ICH-Richtlinien erfüllen.

Durch den Erwerb von apceth wird Hitachi Chemical seine Präsenz und Geschäftstätigkeit in Europa ausbauen – dem weltweit nach den USA zweitgrößten Markt für regenerative Medizin.

“Wir freuen uns sehr, ein Teil von Hitachi Chemical zu werden. Unsere vereinten Stärken innerhalb von Hitachi Chemical erlauben uns die Herstellung von komplexen Zell- und Gentherapien für Kunden in Nordamerika, Asien und Europa. Dies wird es unseren Kunden ermöglichen, Patienten auf der ganzen Welt mit dringend benötigten innovativen und hochqualitativen Zell- und Gentherapien zu versorgen“, sagt Dr. med. Christine Günther, CEO von apceth Biopharma.

„apceth wurde von einem herausragenden Team und mit starker Unterstützung der Gesellschafter zu Europas führendem unabhängigen Hersteller von Zelltherapien entwickelt. Wir sind sehr stolz darauf, dass diese gemeinsamen Anstrengungen dazu geführt haben, dass apceth nun von Hitachi Chemical als europäisches Zentrum für Zelltherapien ausgewählt wurde“, kommentiert Dr. Manfred Rüdiger, Beiratsvorsitzender von apceth.

“Wir sind stolz darauf, dass wir apceth auf dem erfolgreichen Weg von der Gründung 2007 bis heute begleiten konnten. Wir sind sehr erfreut, dass wir mit Hitachi Chemical einen ausgezeichneten Partner für apceths zukünftige Vorhaben gefunden haben“, sagt Helmut Jeggle, Geschäftsführer der Santo Holding (Deutschland) GmbH, dem Mehrheitsgesellschafter von apceth.

“Die Ergänzung von Hitachi Chemical um apceth Biopharma wird unsere Präsenz auf dem zweitgrößten Zell- und Gentherapiemarkt der Welt stärken, das Angebot von wirklich harmonisierten und globalen Services ermöglichen, unserem Kunden einen einfachen Zugang zu neuen Märkten bieten und den Wert, den wir der Branche bieten, maximieren“, sagt Dr. Robert A. Preti, CEO und Präsident von Hitachi Chemical Advanced Therapeutics Solutions, LLC sowie General Manager von Hitachi Chemicals Geschäftsfeld Regenerative Medicine.

About Hitachi Chemical

Hitachi Chemical Co., Ltd. (TSE:4217), hat seinen Hauptsitz in Tokio, Japan, und beliefert globale Märkte mit einem breiten Portfolio von innovativen Produkten, z.B. elektronische Materialien, Autoteile, Energiespeichereinrichtungen und -systeme. Die konsolidierten Umsätze des Konzerns betrugen insgesamt 669 Mrd. Yen (5,4 Mrd. Euro*) für das Geschäftsjahr 2017 (endet am 31.03.2018). Für weitere Informationen zu Hitachi Chemical besuchen Sie bitte die Webseite unter http://www.hitachi-chem.co.jp/… *Der Wechselkurs ist 1 Euro = 124 Yen.

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