Expansion in die spanischsprachigen Märkte von Amerika: ASC baut globale Präsenz weiter aus

ASC, ein weltweit führender Softwareanbieter im Bereich Omni-Channel Recording, Qualitätsmanagement und Analytics, ist weiter auf Expansionskurs. Mit einer Niederlassung in Mexiko verstärkt ASC seinen Einfluss in den spanischsprachigen Märkten (Mexiko, Mittelamerika und Karibik) und baut seine globale Präsenz weiter aus. „ASC sieht großes Potential in diesen Märkten hinsichtlich der Nachfrage nach moderner Kommunikationstechnologie und damit auch für Lösungen zur Aufzeichnung und Analyse der Unternehmenskommunikation – sowohl als Service aus der Cloud als auch als lokale Lösung beim Kunden“, sagt Marco Müller, Chief Operating Officer von ASC.

ASC hat daher Oscar Gomez als Sales Director an Bord geholt. Gomez berichtet an die amerikanische Tochtergesellschaft ASC Americas. „Er hat das Ziel mit bestehenden und neuen Partnern von ASC höhere Umsätze in den spanischsprachigen Märkten in Nord- und Mittelamerika zu generieren“, sagt Marco Müller. Gomez ist ein angesehener Branchenexperte in Mexiko mit langjähriger Erfahrung in den Bereichen Recording, Unified Communications und Contact Center.

Mit der Niederlassung in Mexiko wird ASC den Kunden in der Region zeitnahen und effektiven Support bieten. Dem Team von Gomez schließt sich Fernando Chong als technischer Direktor an. Chong bringt 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Contact Center, Aufzeichnung und Personaloptimierung mit und komplettiert das Team mit seinem technischen Knowhow.

„Wir sind begeistert, dass wir Gomez und Chong für unsere neue Niederlassung gewinnen konnten und freuen uns darauf, unsere Erfolgsgeschichten in der Region weiterzuentwickeln“, so Eric Franzen, Geschäftsführer von ASC Americas.

ASC Americas ist eine der stärksten Tochtergesellschaften von ASC und ergänzt das globale Lösungsportfolio durch erstklassigen Vertrieb und Service in Nord- und Mittelamerika. Mit Hauptsitz in Deutschland und Tochtergesellschaften in mittlerweile elf Ländern ist ASC ein starker globaler Player. „Mehr als 70 Prozent unserer Einnahmen stammen aus dem internationalen Geschäft und einem weltweiten Servicenetzwerk“, betont Marco Müller.

Für mehr Informationen über das Portfolio von ASC besuchen Sie bitte www.asc.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

IMCO Smart Shelf Technologie überzeugt weitere europäische Einzelhändler

Smart Shelf Weltmarktführer IMCo stattet weitere führende europäische Handelsunternehmen mit Ihren Systemen aus. Das ist das Ergebnis eines Pitchs, den der internationale Einzelhandels-Think-Tank ECR Community Shrink & OSA Group in London veranstaltet hat. Als Finalist konnte IMCo seine intelligenten IMCo Pro Plus Haken und das IMCo Push System mit vielen Erweiterungen europäischen Einzelhändlern direkt präsentieren – und überzeugte.

Speed Dating Pitch in London

Smart Shelf Technologie von IMCo ist kosteneffizient, vielseitig und integriert Diebstahlschutz und Warenlückenerkennung. Mit diesen Alleinstellungsmerkmalen ist IMCo beim ECR Retail Loss Challenge 2018 angetreten. Das neue Format ist eine Art Speed Dating, veranstaltet von einer Arbeitsgruppe von Produzenten und Einzelhändlern, die sich der Forschung über Entwicklungen im Einzelhandel verschrieben hat und seit vielen Jahren Aufsehen erregende Studien und Erkenntnisse liefert. Für das Ereignis hatte der Veranstalter die weltweit innovativsten Anbieter von Produkten und Dienstleister im Bereich Warensicherung und Retail Loss ausgewählt.

In zwölf Einzelpräsentationen erläuterte IMCo seine intelligenten IMCo Pro Plus Haken und das IMCo Push System vor insgesamt 60 Vertretern führender europäischer Einzelhändler.

Warensicherung und Instore Analytics integriert

IMCo Smart Shelf Technologie setzt unmittelbar am Verkaufsregal an und erfasst auf einzigartige Weise die Interaktion zwischen Produkt und Kunde. Produktentnahmen werden registriert und mit einem leisen Signalton quittiert. Untypische Mehrfachentnahmen lösen einen Alarm aus, so dass potenzielle Diebstähle Aufmerksamkeit erzeugen. Mitarbeiter können mit einer serviceorientierten Ansprache eingreifen. Eine aufgeräumte und offene Warenpräsentation optimiert das Einkaufserlebnis, so dass die Abverkäufe deutlich steigen. Diebstähle und Inventurdifferenzen gehen nachweislich signifikant zurück.

Darüber hinaus kann IMCo Smart Shelf Technologie als Datenquelle zur Steigerung der Regalverfügbarkeit eingesetzt werden. Die Entnahme- und Rückgabedaten erlauben eine Bestandslückenerkennung in Echtzeit. IMCo schafft die Voraussetzungen für effiziente Out-of-Stock-Analysen, Instore Analytics und die Verbindung des Verkaufsregals mit dem Internet der Dinge.

Entscheider wollen testen

Die Einzelgespräche nach der Präsentation zeigten: IMCOs intelligente Smart Shelf Technologie ist für Einzelhändler von größtem Interesse. Es wurden zahlreiche weitere Testinstallationen vereinbart. Besonders überzeugte die Verbindung von Warensicherung und Warenbestandsanalyse in Echtzeit und in den unterschiedlichsten Warenkategorien. Vor wenigen Wochen hatten bereits führende US-Lebensmitteleinzelhändler Tests der Smart Shelf Technologie für Produkte im Bereich Gesichtspflege, Parfüm und Alkohol vereinbart. Auch in Großbritannien ist IMCo mit seiner intelligenten Regaltechnik erfolgreich. Hier ist IMCo Smart Shelf Warensicherung bereits bei vier großen Einzelhändlern installiert und wird im Bereich Elektronikzubehör, Bürobedarf, Rasur getestet. Die nun vereinbarten neuen Installationen unterstreichen die Rolle von IMCo als Weltmarktführer in Smart Shelf Technologie.

Verantwortlich für diese Pressemitteilung: IMCo Inventory Management Consultants e.K.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Digitale Vernetzung für eine bessere Versorgung von Krebspatienten in Ostbayern

Die BioPark Regensburg GmbH, ein Unternehmen der Stadt Regensburg, hat mit der Umsetzungsphase für den „Masterplan Gesundheitswirtschaft“ in der Region Regensburg begonnen. Innerhalb der Anfang des Jahres gestarteten „Digital Health Initiative Regensburg“ trafen sich im BioPark Akteure des vom Universtätsklinikum Regensburg koordinierten „Comprehensive Cancer Center Ostbayern (CCCO)“, um über Lösungen für den elektronischen Austausch der medizinischen Bilddaten und Bedundberichte von Krebspatienten zwischen den gemeinsam betreuenden Kliniken und Ärzten der Region zu sprechen. Der schnelle, einfache und sichere Austausch dieser Patientendaten ist eine wichtige Grundlage für eine multiprofessionelle und interdiziplinäre Versorgung der Patienten in ganz Ostbayern.

Im Ende 2017 präsentierten „Masterplan Gesundheitswirtschaft“ (siehe auch Pressemitteilung Nr. 191) wurden bei den Handlungsempfehlungen im Kapitel „Digitalisierung und E-Health“ unter anderem digitale Lösungen für die regionale Gesundheitsversorgung angeregt. Hieraufhin startete der BioPark seine „Digital Health Initiative Regensburg“ (siehe auch Pressemitteilung Nr. 195). Eines der ersten möglichen Projektpartner ist das „Comprehensive Cancer Center Ostbayern (CCCO)“, welches als klinische und wissenschaftliche Einrichtung die interdisziplinäre onkologische Krankenversorgung, Forschung sowie Aus- und Weiterbildung in Ostbayern koordiniert.

„Zentrales Anliegen des CCCO ist es, allen Tumorpatienten eine auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende, personalisierte und qualitativ hochwertige Tumormedizin zugänglich zu machen“, erklärte Prof. Tobias Pukrop vom Universitätsklinikum Regensburg (UKR), der das CCCO leitet. Unter der Federführung des UKR und des Caritas-Krankenhauses St. Josef kooperieren im CCCO universitäre Kliniken, Institute, Abteilungen und interdisziplinäre Zentren mit einem regionalen Netzwerk aus Akut- und Rehabilitationskliniken, niedergelassenen Ärzten und Praxen, Pflege-, Palliativ- und Hospizdiensten sowie Selbsthilfegruppen und Therapeuten im gesamten ostbayerischen Raum von Niederbayern bis Oberpfalz. Die Patienten des CCCO wechseln während ihrer Behandlung oft zwischen den verschiedenen oben genannten Versorgungseinrichtungen hin und her. Dabei müssen auch die medizinischen Daten der Patienten und insbesondere die Bilddaten von einem Arzt zum anderen gelangen. „Leider ist der Patient häufig schneller beim weiterbehandelnden Arzt als seine Behandlungsdaten sowie MRT-, CT- oder Röntgenbilder“, so Prof. Pukrop weiter. „Denn derzeit können wir oft nur den Briefpostweg nutzen, um die Informationen sicher zum Kollegen zu schicken. Es fehlt eine flächendeckende moderne digitale Vernetzungslösung und das wollen wir ändern. Das würde unseren Ärzten die gemeinsame Arbeit erleichtern und der Behandlung und Versorgung unserer Krebspatienten sehr nützen.“

Wie solch eine digitale Vernetzungslösung für die Region aussehen könnte, das diskutierten Vertreter verschiedener Netzwerkpartner des CCCO nun in einem Workshop, der am 21.6. im BioPark stattfand. „Mit der Initiative Healthcare Regensburg, managed by BioPark, haben wir einen Rahmen für die Akteure vor Ort geschaffen, aktuelle Themen der Gesundheitswirtschaft für die Region anzuschieben und zu unterstützen“, so Dr. Thomas Diefenthal, Geschäftsführer der BioPark Regensburg GmbH.

„Um nicht das Rad neu zu erfinden, haben wir Experten in den Workshop eingeladen, die Best-Practice-Beispiele, wie die Telehealth Plattform in Ostsachsen oder die aus einem früheren Modellprojekt in der Region hervorgegangene Lösung TKmed im Workshop vorgestellt haben“, erläuterte Dr. Oliver Müller, Moderator des Workshops, Autor der Standortanalyse von 2015 und Partner im Bereich Pharma & Health bei der Detecon International GmbH, der mit seinem Beratungsteam auch den Prozess zur Entwicklung des Masterplans unterstützt hatte.

„Wir wollen mit unseren Aktivitäten die Bildung eines Konsortiums anschieben, welches dann – ähnlich wie im Beispiel aus Ostsachsen – eine Strukturförderung aus EU-Mitteln beantragen kann“, ergänzte Dr. Ilja Hagen, Projektmanager Gesundheitswirtschaft im BioPark. Im Rahmen des Projekts „Förderung der Gesundheitswirtschaft in Regensburg / Cluster Gesundheitswirtschaft“ fördert der Freistaat Bayern die eigens hierzu geschaffenen zwei Stellen sowie Sachmittel für die ersten drei Jahre.

Weitere Informationen:

• BioPark Regensburg GmbH: www.biopark-regensburg.de

• Healthcare Regensburg: www.biopark-regensburg.de/de/gesundheitswirtschaft.html

• Comprehensive Cancer Center Ostbayern (CCCO): www.ccco.de

• Detecon International GmbH: www.detecon.com

www.detecon.com/en/Expertise/Industries/Pharma_Health

Bildunterschrift: Workshop-Teilnehmer von links nach rechts : Heiko Smetak (RCI), Daniela Drube (Detecon), Atanas Igatov (Klinikum St. Josef), Wolfgang Börner (Uniklinikum Regensburg, UKR), Jonathan Sasse (Tumorzentrum Regensburg), Peter Weber (Telekom Healthcare), Julia Maurer (UKR), Judith Rehwald (UKR), Daniel Heudobler (UKR), Bernhard Heilmeier (Barmherzige Brüder, BHB), Michael Neske (Chili/Nexus), Sandra Windschüttl (UKR), Christian Rehm (BHB), Björn Schliekmann (Radiologie Dr. Neumaier), Tobias Pukrop (UKR/CCCO), Thomas Diefenthal (BioPark), Ilja Hagen (BioPark), Andreas Lienemann (Radiologie Mühleninsel), Jürgen Schmid (Klinikum St. Marien Amberg), Robert Dworschak (Kliniken Nordoberpfalz), Johannes Deininger (UKR), Susanne Leipelt (BHB), Alexander Straube (UKR), Mario Weidisch (Tagesklinik Dr. Vehling-Kaiser), Oliver Müller (Detecon).

 

 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

ROLF Fensterbau GmbH öffnet „Fenster“ und „Türen“ für die Gesamtschule Meiersheide in Hennef

Die ROLF Fensterbau GmbH und die Gesamtschule Meiersheide besiegelten gestern in einem feierlichen Akt ihre Zusammenarbeit und unterzeichneten im Kreis der anwesenden Gäste ihre KURS-Lernpartnerschaft.

Vor 30 Jahren von Josef Rolf gegründet, hat sich ROLF Fensterbau vom "Ein-Mann-Unternehmen" zum größten Fensterbauer im Rheinland entwickelt. Rund 100 Mitarbeiter sind in den verschiedenen Organisationsbereichen von der Produktion, über den Forschungs- und Entwicklungssektor bis hin zu Montage und Verwaltung tätig. Bis zu 300 Fenster täglich produziert das Unternehmen entsprechend individueller Kundenwünsche. Mit den seit Gründung verbauten Kunststoffprofilen ließe sich heute bereits einmal die Erde umspannen.

Die Schüler profitieren von dieser KURS Lernpartnerschaft. Sie werden fit gemacht für das Leben nach der Schule, indem sie Einblicke in die Unternehmensstruktur erhalten und Aufbau- und Ablaufprozesse erkunden. Sie erfahren etwas über die Anforderungen und Ausbildungsmöglichkeiten im Unternehmen und bekommen Bewerbungsprozesse durch erfahrene Mitarbeiter der Personal- und der Fachabteilungen erläutert. Sie erleben Technik-, Mathematik- und Wirtschaftslehreunterricht praktisch und hautnah durch qualifizierte Mitarbeiter und modernste Maschinentechnik vor Ort.

Frank Alefelder, Mitglied der Geschäftsleitung, Josef Rolf, Firmengründer und seine Frau Martina Rolf, Prokuristin und Ausbilderin begrüßten die Gäste in den Räumlichkeiten des Unternehmens.

Nach einer musikalischen Einlage des Flötenensembles der Schule unterstrich Schulleiter Wolfgang Pelz die Bedeutung dieser KURS-Lernpartnerschaft: „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der Firma ROLF Fensterbau. Unsere Schüler lernen so die Arbeit in einem mittelständischen Unternehmen kennen. Sie erfahren am Beispiel Fensterbau, wie die produzierende Wirtschaft funktioniert und wie vielfältig und abwechslungsreich der berufliche Alltag in diesem Gewerbe ist.“

„Wir verfügen in Hennef über eine sehr gut ausgestattete Schul- und Bildungslandschaft. Die KURS-Lernpartnerschaften sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg unserer Schülerinnen und Schüler ins berufliche Leben und gleichzeitig für Unternehmen gewinnbringend und wichtig, bieten sie doch die Möglichkeit, sich als interessanter Arbeitgeber mit Perspektiven zu präsentieren“, bekräftigte Klaus Pipke, Bürgermeister der Stadt Hennef, die Wichtigkeit dieser Kooperation.  „Ich danke der Rolf Fensterbau GmbH, dass sie sich im Rahmen der KURS-Lernpartnerschaft engagiert und den Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Hennef Meiersheide interessante Perspektiven eröffnet!“

In einem lebhaften und abwechslungsreichen Interview stellten sich die beiden Auszubildenden aus dem kaufmännischen Bereich des Unternehmens, Linda Kisteneich und Jannik Bastian – beide sind auch als Ausbildungsbotschafter der IHK Bonn/Rhein-Sieg unterwegs – ebenso den Fragen von Stefan Müller, Studien- und Berufswahlkoordinator, wie die Absolventen eines Schülerpraktikums bei ROLF Fensterbau. Im Mittelpunkt der Fragen ging es um die Bedeutung von Praktika und die Inhalte bestimmter Unterrichtsfächer bei der Entscheidung für die Berufswahl.

Nach Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung, überreichte Dario Thomas, Leiter Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg, die KURS-Urkunden mit den allerherzlichsten Glück- und Erfolgswünschen für die Zusammenarbeit.

Diese KURS-Lernpartnerschaft wird von Vera Kussl-Ebisch, KURS-Koordinatorin beim KURS-Basisbüro im Rhein-Sieg-Kreis begleitet. Alle Beteiligten treffen sich in einem Jahr erneut und bewerten die gemeinsamen Projekte rückblickend und planen weitere Aktivitäten.

Über KURS

KURS, „Kooperation Unternehmen der Region und Schule“, ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln, der Industrie- und Handelskammern Bonn/Rhein-Sieg, Aachen und Köln sowie der Handwerkskammer zu Köln. Die KURS-Basisbüros, angesiedelt bei den elf Schulämtern des Regierungsbezirks Köln, unterstützen interessierte Schulen und Unternehmen beim Aufbau und bei der Entwicklung auf Dauer angelegter Lernpartnerschaften. Mittlerweile gibt es mehr als 750 Kooperationen im gesamten Regierungsbezirk Köln.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

KARMA setzt professionelle LoRaWAN™-Lösungen von telent und Netzikon ein

Die KARMA GmbH hat eine intelligente Lösung für Objekt- und Energiemanagement entwickelt und setzt dabei auf die hochverfügbare LoRaWAN™-Funktechnik der euromicron-Tochter telent. Gemeinsam mit dem Netzbetreiber Netzikon bietet telent eine zuverlässige IoT-Lösung bestehend aus einem sicheren IoT- Funknetz, Sensorik sowie Dataservices.

Die Zahl der möglichen Anwendungen und Funktionen zur Digitalisierung von Asset- und Objektmanagement ist hoch. Inzwischen gibt es viele Einzellösungen für Zielgruppen wie Objektbetreuer, Facility Manager, Energieversorger, Sicherheitsdienste oder Anwender. Das Unternehmen KARMA hat eine gleichnamige Applikation entwickelt, die all diese Lösungen verzahnt und in einem Gesamtsystem bündelt. Mit der App als digitale Schaltzentrale können Betreiber und Anwender so Objekte und Einrichtungen intelligent bewirtschaften, optimieren und nutzen. Unternehmen, die gesetzlich zu einem Energiemanagementsystem oder zu Energieaudits verpflichtet sind, können mit KARMA zeit- und kostensparend wesentliche Anforderungen erfüllen.

Modernste Funktechnologie aus einer Hand

KARMA stellt die Software-Plattform bereit, die Übermittlung von Objektdaten erfolgt über die LoRaWAN™-Funktechnologie. Damit funktioniert die Datenübertragung unabhängig von unsicheren WiFi-Netzen. Als IoT-Experte integriert telent Sensoren, die mehrere Jahre mit derselben Batterie arbeiten. Netzikon stellt ein strahlungsarmes und reichweitenstarkes LoRaWAN™-Funknetz zur Verfügung, das sogar Gebäudemauern durchdringt und so selbst in tiefen Kellergeschossen vorhanden ist. Zudem bietet das Netzikon-Funknetz über den LoRaWAN™-Standard hinaus weitere Sicherheitsfeatures an.

Zu den ersten Nutzern von KARMA zählen unter anderem Kunden des Stuttgarter Bauunternehmens WOLFF & MÜLLER. Künftig werden ausgewählte Gebäude im Bereich Schlüsselfertigbau mit intelligenter Messtechnik und Sensorik ausgestattet und in das jeweilige Energiemanagementsystem integriert. Die Betreiber erhalten das KARMA-Basic-Paket inkl. einem Energie-Coach für 6 Monate.

„Gemeinsam mit unserer Tochter Netzikon sorgen wir für die reibungslose Integration der Funktechnologie in die Lösung von KARMA und liefern alle notwendigen Komponenten aus einer Hand. Unsere Leistungen ermöglichen hochverfügbare und sichere IoT-Anwendungen, die gerade für intelligente Infrastrukturen erforderlich sind“, sagt Mirko Bruns, Business Development Manager bei telent.

„Wir haben intensiv geprüft, welche IoT-Funktechnologie die geeignete für unsere Lösung ist, und haben uns nicht ohne Grund für die Anbieter Netzikon und telent entschieden. LoRaWAN™ ist für uns genau die richtige Infrastruktur, da sie schnell umsetzbar, sicher und effizient ist. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, erklärt André Gölz, Geschäftsführer der KARMA GmbH. 

Über euromicron AG:

Die euromicron AG ( www.euromicron.de) ist ein mittelständischer Technologiekonzern. Als deutscher Spezialist für das Internet der Dinge (IoT) versetzt euromicron ihre Kunden in die Lage, Geschäfts- und Produktionsprozesse zu vernetzen und damit den Weg der Digitalisierung erfolgreich zu beschreiten. Mit Lösungen für Digitalisierte Gebäude, Industrie 4.0, Kritische Infrastrukturen sowie den dazugehörigen Smart Services ist euromicron Partner des Mittelstands, von Großunternehmen und Organisationen der öffentlichen Hand. Maßgeschneiderte und innovative Technologielösungen gehören zur Kernkompetenz von euromicron. Mit ihrer Expertise in Sensorik, Endgeräten, Infrastrukturen, Software und Services ist euromicron in der Lage, ihren Kunden vernetzte und übergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Damit unterstützt euromicron ihre Kunden dabei, Flexibilität und Effizienz zu steigern sowie neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.
Zur euromicron Gruppe gehören 16 Tochterunternehmen, darunter ELABO, LWL-Sachsenkabel, MICROSENS und telent. Der seit 1998 börsennotierte Technologiekonzern mit Hauptsitz in Frankfurt am Main beschäftigt weltweit rund 1.800 Mitarbeiter an 30 Standorten. Im Geschäftsjahr 2017 erwirtschaftete die euromicron AG einen Gesamtumsatz von 332,9 Millionen Euro.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Meinungsmeister bietet neues Premium-Paket: Zusätzlich Google- und Facebook-Bewertungen sammeln und verwalten

Meinungsmeister, der Bewertungsmanagement-Anbieter von Golocal, und Partner von DasÖrtliche, Das Telefonbuch, GelbeSeiten und GoYellow, hat sein Angebot jetzt um eine Premium-Funktion erweitert: Kundenbewertungen, die vom Unternehmen mit Meinungsmeister-Produkten generiert werden, können jetzt noch einfacher auch bei Google und Facebook veröffentlicht werden. Dafür reicht ein Klick in der E-Mail, mit der Meinungsmeister seine Kunden über jede neue im Netz veröffentlichte Bewertung informiert. Zusätzlich können Unternehmen ihren eigenen Kunden auch gleich anbieten, sie nicht nur per E-Mail, über Bewertungskarten oder das WLAN-Angebot bei Meinungsmeister und seinen Partnern, sondern auch bei Google und Facebook zu bewerten.

„Google und Facebook sind für jeden Online-Suchenden und damit auch für jedes Unternehmen wichtig. Mit unserer neuen Premium-Funktion können unsere Unternehmenskunden dafür sorgen, dass sie auch bei den beiden Riesen mit Bewertungen präsent sind“ erklärt Geschäftsführer Lucas Müller.

So funktioniert Meinungsmeister Premium: Meinungsmeister-Kunden sammeln mit verschiedenen Produkten Bewertungen ihrer Kunden. Kunden können mithilfe verschiedener online und offline Produkte proaktiv angesprochen werden und um eine Bewertung gebeten werden. Jede eingehende Bewertung kann gleichzeitig auch direkt aus dem Bewertungsalarm von Meinungsmeister bei Facebook und Google gepostet werden. So werden alle generierten Bewertungen nicht nur bei den Partnern von Meinungsmeister veröffentlicht, sondern auch bei der größten Suchmaschine und dem weltweit größten sozialen Netzwerk. Auch bisher wurden Inhaber direkt über eine eingehende Bewertung informiert, allerdings können sie jetzt auch direkt darauf reagieren und bspw. auf eine Google-Bewertung aus dem Bewertungsalarm antworten ohne weiteren Zwischenschritt (kein Login bei Google nötig).

„Aktuelle Bewertungen sind heute nicht nur die wichtigste Entscheidungshilfe bei der Auswahl des lokalen Anbieters, sie sind auch ein zeitgemäßes Medium des Kundendialogs. Deshalb reicht es für einen Unternehmer nicht, nur zu sehen, wo er wie bewertet wurde, sondern er muss auch schnell und bequem reagieren können“, sagt Lucas Müller.

Meinungsmeister entwickelt für jeden Kunden außerdem eine individuelle Unternehmerseite, die jederzeit anzeigt, welche Bewertung wo veröffentlicht wurde. So können Unternehmen direkt auf Bewertungen antworten und aktiv mit ihren Kunden kommunizieren. Und Kunden können sehen, wo und wie das Unternehmen bewertet wurde. Mit Meinungsmeister Premium können Kunden nach der Bewertung das Unternehmen mit nur einem Klick auf Facebook liken oder auch dort bewerten. Ebenso kann eine Google-Bewertung abgegeben werden.

Meinungsmeister ist ein Produkt der Golocal GmbH & Co.KG, die auch das Bewertungsportal Golocal.de (www.Golocal.de) betreibt. Unter der Marke Meinungsmeister hat das Unternehmen verschiedene Produkte entwickelt, die es Gewerbetreibenden ermöglichen, auf einfache Weise Kundenbewertungen zu generieren und diese professionell für das eigene Unternehmen zu nutzen.

 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

ASC präsentiert Recording & Analytics Lösung auf der CEBIT 2018

ASC präsentiert auf der diesjährigen CEBIT, die vom 12. bis 15. Juni 2018 in Hannover stattfindet, seine neuesten Lösungen für Recording, Quality Management und Analytics. Das Softwareunternehmen ist Mitausteller auf dem Salesforce Partnerstand in Halle 9, Stand 11.

Im Fokus des Messeauftritts steht die Aufzeichnungs- und Analyselösung für Salesforce. Mit Hilfe der ASC Lösung können Salesforce Kunden Dokumentations- und Compliance-Vorgaben erfüllen sowie die Servicequalität steigern. Zudem präsentiert ASC das im Juni 2018 eingeführte neue Release neo 5.3, das mit zahlreichen neuen Funktionen hinsichtlich Cloud und Analytics aufwartet. Die neueste ASC Lösung wurde zudem um die Möglichkeit zur gezielten Löschung von Konversationen erweitert und erfüllt damit eine der zentralen Anforderungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Weitere Vorgaben der DSGVO wie der einfache und schnelle Zugriff auf Aufzeichnungen, sowie definierbare Aufbewahrungszeiten sind schon seit Beginn der neo Linie ein fester Bestandteil des Produktportfolios.

„Als wichtigste deutsche Leitmesse für Digitalisierung und Innovation bietet uns die CEBIT den perfekten Rahmen, um unser Lösungsportfolio und unsere aktuellen Produktinnovationen vorzustellen“, erklärt Marco Müller, Chief Operating Officer von ASC. „All jene, die sich live einen Eindruck verschaffen möchten, sind herzlich eingeladen, bei ASC am Stand vorbeizuschauen“, empfiehlt er.

Für mehr Informationen über das Portfolio von ASC besuchen Sie bitte www.asc.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

„Das Bewachungsregister sorgt für noch mehr Sicherheit bei Sicherheitsdienstleistungen“

Bereits heute ist es so, dass Gewerbetreibende und Wachpersonal ihre Qualifikation für Bewachungstätigkeiten nachweisen müssen. Mit dem Bewachungsregister (BWR) liegt jetzt ein Gesetzesentwurf zur Freigabe beim Bundesrat vor, mit dem in Zukunft erstmalig  bundesweit satt regional alle Daten zu Bewachungsunternehmen an einer Stelle zusammengeführt werden sollen. „Das macht die Überprüfung von Sicherheitskräften und Wachleuten wesentlich effizienter und ist ein deutlicher Beitrag zur Sicherung der Qualität von Sicherungsdienstleistungen“, erklärt Jörg Müller von der UDS Beratung.

Die grundlegende Qualifikation, um Bewachungstätigkeiten ausüben zu dürfen, erwerben Sicherheitsmitarbeiter für Bewachungsunternehmenin der Regel bei den Industrie- und Handelskammern und erhalten dafür einen entsprechenden Nachweis. Um die Unternehmensqualifikation nachzuweisen, ist aber auch die Einhaltung von Normen wie der neuen DIN 77200:2017-11 gefordert, die einen einheitlichen Standard und weitreichende Anforderungen an Qualifikation, Organisation und Prozessqualität von Sicherungsdienstleistungen (SDL) definiert.

Die UDS Beratung unterstützt die Qualifizierung von Sicherheitsunternehmen im Sinne der Normen mit den von ihr entwickelten und angebotenen Seminaren und Beratungskonzepten. In der Schulung für Sicherheitsdienstleister beschäftigen sich Sicherheitsdienste mit den Forderungen der neuen DIN 77200 und werden anhand von ausgearbeiteten Checklisten auf die Zertifizierung vorbereitet. „Wenn Sicherheitsunternhmen sich heute für Ausschreibungen bewerben, wird eine Zertifizierung nach DIN 77200 immer häufiger gefordert, d. h. die Schulungen der UDS Beratung bringen Sicherheitsbetriebe auch bei ihren Bewerbungen um Sicherheitsjobs weiter.“ Das nächste offene UDS-Seminar für Sicherheitsdienstleister findet am 21.11.2018 in Fulda statt.

Darüber hinaus unterstützt die UDS Beratung kleine und große Sicherheitsunternehmen mit passenden Zertifizierungslösungen und bietet Checklisten für die Einführung eines QM-Systemsfür SDL. Weiterführende Informationen erhalten Interessierte unter https://www.uds-beratung.de/din-77200-sicherheitsdienstleistungen/

Mehr zum Bewachungsregister (BWR) unter

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Mittelstand/gewerberecht-bewacherregister.html

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Absolventinnen und Absolventen der Wirtschaftssinologie laden zu Vorträgen über China ein

Absolventinnen und Absolventen der Wirtschaftssinologie an der Hochschule Bremen – genauer: des Studiengangs Angewandte Wirtschaftssprachen und Internationale Unternehmensführung – laden an drei Terminen zu Vorträgen über China in das Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen, Olberssaal, zu diesen Themenkreisen ein:
Mittwoch, 30. Mai, 18 bis 20 Uhr: China und Indien, Chinas geopolitische Ziele
Dienstag, 12. Juni, 13:30 bis 16 Uhr: Zensur, Sozialpunktesystem
Mittwoch, 13. Juni, 18 bis 20 Uhr: Politik unter Xi Jinping, Sino-US Handelskrieg
Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind erwünscht an: monika.schaedler@hs-bremen.de. Die Präsentationen der Vorjahre sind unter: www.aws.hs-bremen.de „Aktuelles“ noch verfügbar.

Die Vorträge am 30. Mai widmen sich außenpolitischen Themen mit dem Fokus auf Asien: Mit den Beziehungen zum großen südasiatischen Nachbarn befassen sich Lea Offermann, Max Preuss und Swantje Tiedemann: „China und Indien – Politische Beziehung vor dem Hintergrund des Projekts ,Neue Seidenstraße‘”. Welche geopolitischen Ziele verfolgt die VR China und warum rüstet es sein Militär auf? fragen Youssif Ibrahim, Marcus Eschenburg und Marc Fano. Denn durch Chinas jährlich ansteigende Militärausgaben und den anhaltenden Konflikt im Südchinesischen Meer fühlen sich nicht nur Chinas Anrainerstaaten bedroht, sondern auch die USA in ihrer Rolle als Supermacht.
 
Themen der chinesischen Innenpolitik stehen am 12. Juni im Fokus: Zensur ist in China aktueller denn je und betrifft auf Grund der fortschreitenden Globalisierung nicht mehr nur nationale, sondern auch internationale Akteure. Francisca Pahlke, Malte Petermann, Xiaoyang Qi und Patryk Zyrek diskutieren Gründe und Auswirkungen von Zensur in unterschiedlichen Bereichen. Bis zum Jahr 2020 soll in China ein Sozialpunktesystem eingeführt werden, welches alle Bürger und Unternehmen anhand einer Punkteskala bewertet. Sofie Ferch, Katherine Lam, Michelle Phung und Farina Schröder stellen laufende Pilotprojekte dazu vor, beleuchten Kriterien und Ziele und erörtern mögliche Implikationen.

Aktuelle Politik und Wirtschaft Chinas sind auch die Themen am 13. Juni. Unter dem Titel „Modernisierung oder Rückschritt – Die aktuelle Politik Chinas unter Xi Jinping“ beleuchten Isabelle Kandora, Melanie Lüers und Miriam Müller die politische Handschrift Xi Jinpings und ziehen einen Vergleich zu Mao Zedong. Jannik Halfwassen, Dominik Schwab und Jule Stoll stellen sich im Anschluss der aktuellen Frage: „China – USA: Droht ein Handelskrieg?“ und gehen dabei insbesondere dem Zusammenhang zwischen Chinas Aufstieg zur Weltmacht und dem aktuellen Wirtschaftskonflikt nach.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Wie Produktionsunternehmen die Produktivität steigern und Unternehmenserträge verbessern können

Die Digitalisierung der Produktion sorgt für steigende Produktivität und verbesserte Unternehmenserträge. Abläufe werden transparent und dadurch beschleunigt, komplexe Produktionsprozesse zuverlässiger und sicherer, die Mitarbeiter – unterstützt durch entsprechende Software – bei all ihren Tätigkeiten effektiver. Mittelfristig wird der Digitalisierungstrend fast alle Arbeitsplätze und alle Produktionsbereiche betreffen, angefangen bei den Maschinen, den Hand- und Montagearbeitsplätzen bis hin zur Instandhaltung, dem Lager und vieles andere mehr.

MES – Manufacturing Execution Systems – sind multifunktionale, integrierte Software-Systeme, entstanden durch die Verschmelzung vieler, vormals als diskrete Einzellösungen realisierte Systeme;    sie nehmen bei der Digitalisierung eine Schlüsselrolle ein. Als zentrales Informationssystem der Produktion ist das MES Grundlage für die Digitalisierung und – für alle die darüber hinaus denken – auch der erste Schritt zu Industrie 4.0.

Unternehmen, die eine MES-Lösung einführen, verfolgen dabei in der Regel die folgenden vier Ziele:

Ziel 1: Schwachstellen (schneller) aufdecken, die ohne Produktionsdatenerfassung u. U. vielleicht sogar unbemerkt blieben.

Ziel 2: Mitarbeiter besser unterstützen (z. B. den Maschinenbediener, den Instandhalter, den Planer, den Monteur etc.)

Ziel 3: Durchgängige Informationsflüsse gestalten, damit Informationen alle relevanten Abteilungen oder Mitarbeiter erreichen und somit schneller, gezielter und vorausschauender reagiert werden kann. Das Resultat ist eine transparente Produktion.

Ziel 4: Abläufe dauerhaft verbessern, was schlussendlich im gesamten Produktionsumfeld zu einer allgemeinen Effizienzsteigerung führt. Darüber hinausgehend ist ein MES die informationstechnische Grundlage für Industrie 4.0.

Wie kann man sich die Umsetzung dieser Ziele in der Praxis vorstellen?

Durchgängiger Informationsfluss in der Praxis

Werfen wir dafür einen Blick in ein Produktionsunternehmen der Elektronikindustrie, in dem ein MES eingesetzt wird und starten unsere Betrachtung bei Frau Otto, die in der Arbeitsvorbereitung für die Produktionsplanung zuständig ist und dafür die Feinplanung im MES nutzt. Frau Otto bekommt den zu verplanenden Auftragsbestand aus dem ERP-System (Abb. 2, Schritt 1) und erstellt nun mit Unterstützung der Feinplanung einen Fertigungsplan (2a und 2b). Mit der Freigabe des Fertigungsplans werden die jeweiligen Arbeitsgänge der verplanten 

Fertigungsaufträge vom Betriebsdatenmodul (BDE) des MES an die entsprechenden Arbeitsplätze übertragen (3).

In der Produktion sind an den Maschinen- und anderen Arbeitsplätzen Produktionsterminals angebracht, an denen die freigegebenen Arbeitsgänge zur Bearbeitung bereit stehen, in der Reihenfolge, wie sie von Frau Otto auf die Maschine verplant wurden. Herr Müller, ein Produktionsmitarbeiter, arbeitet an einem solchen Maschinenarbeitsplatz. Bei Schichtbeginn meldet er sich über das Produktionsterminal an seinem Arbeitsplatz an (4). Nach der Anmeldung werden Herrn Müller die seinem Arbeitsplatz zugewiesenen Arbeitsgänge angezeigt (5).

Herr Müller meldet nun einen Arbeitsgang an; zusätzlich zu den Informationen des Arbeitsgangs kann er sich weitere damit verknüpfte Informationen anzeigen lassen (Auftragsdokumente, Zeichnungen, Anweisungen) (6). Wenn er die Anweisungen überprüft und die Maschine entsprechend gerüstet ist, kann die Produktion beginnen. Wie viele weitere Anlagen im Unternehmen ist auch Herr Müllers Maschine über eine Schnittstelle der Maschinensteuerung an das MES angebunden (7). So können Maschinendaten, Prozessmeldungen und Prozessdaten ausgelesen und von den entsprechenden Modulen im MES verarbeitet werden:

  • Das MDE-Modul erfasst und speichert die Daten seiner Maschine, die bei der Bearbeitung anfallen (8). Das sind Maschinentakte und Zustände; sie können bei Bedarf durch Prozessdaten und Meldungen ergänzt werden. Die aktuellen Daten werden ihm auf dem Terminal an seiner Maschine direkt angezeigt, wie die aktuelle Maschinenleistung, der OEE-Wert etc.
  • Auftragsbezogene Daten (z. B. Stückzahlen) werden daraus abgeleitet und an das BDE-Modul gemeldet (9). Diese Daten werden auch am Produktionsterminal angezeigt, das Herr Müller bedient.
  • Das Modul Monitoring (9) nutzt die Daten, die aus den Steuerungen gewonnen werden zur Echtzeit-Visualisierung. An zentralen Stellen in der Produktion werden den Produktionsmitarbeitern über große Bildschirme wichtige KPIs der Produktion angezeigt. Die Anzeigen können auf den jeweiligen Produktionsbereich fokussierte Informationen präsentieren oder auch Informationen aus anderen Bereichen liefern, sofern sie relevant sind.
  • Die MDE-Auswertungen im Office-Client basieren auf diesen Daten (9). Mitarbeiter, wie Meister Schichtführer, KVP-Manager, Produktionsleiter etc. können über den Office-Client eine Vielzahl einstellbarer Filter für sie relevante Auswertungen generieren.

Nach einiger Zeit geht der laufende Arbeitsgang zu Ende. Herr Müller schließt ihn daher an seinem Produktionsterminal durch eine Auftragsrückmeldung ab (11). Hierbei gibt er auch Ausschussmengen ein, wenn die Maschinensteuerung diese nicht automatisch erkennt. Die Auftragsrückmeldung wird vom BDE-Modul verarbeitet (11). Bei einer Auftragsrückmeldung können neben den Maschinenzeiten auch auftragsrelevante Personalzeiten (12 a/b) gebucht werden.

Die Arbeitsgangrückmeldung wird ebenso für Frau Otto in der Feinplanung (10/13) gespiegelt und auch an das ERP-System (14) auftragsbezogen zurückgemeldet. Wie wir an diesem Beispiel gezeigt haben, kann durch die Vernetzung der Funktionsbereiche über ein MES ein durchgängiger Informationsfluss geschaffen und die Produktion digitalisiert werden.

Durch die Digitalisierung Störungen schneller beheben

Ein realistisches Produktionsszenario muss auch Störungen im Ablauf berücksichtigen. Darauf wollen wir nun eingehen und darstellen, wie dann ein durchgängiger Informationsfluss aussieht und welche Vorteile dadurch entstehen. Wir besuchen dazu wieder Herrn Müller an seinem Arbeitsplatz (Abb. 3, Schritt 1). In diesem Moment tritt ein Produktionsstopp auf (1-4). Die Maschinensteuerung liefert jetzt keine Taktinformationen mehr an das MDE-Modul; in unserem Fall liegt diesmal sogar eine Störung vor, bei der die Steuerung den Stoppgrund nicht ausgeben kann. Jetzt muss Herr Müller reagieren: Er prüft die Maschine, ermittelt den Stillstandsgrund und setzt mit der Eingabe des Stillstandsgrunds am Produktionsterminal (5) gleichzeitig eine damit verknüpfte Störungsmeldung an die Instandhaltung (6) ab.

Nun sollen so schnell wie möglich alle involvierten Bereiche über die Störung informiert werden; deshalb wird sowohl auf den Monitoring-Bildschirmen (6) als auch an diversen Office-Clients (6) augenblicklich angezeigt, dass an Herrn Müllers Arbeitsplatz eine Störung vorliegt, zusammen mit dem vom ihm definierten Grund. Damit auch die Feinplanung sowie die Arbeitsvorbereitung über die zu erwartende Verzögerung informiert ist und gegebenenfalls darauf reagieren kann, werden auch diese Abteilungen durch das MES über die Störung informiert (7).

Die Störungsmeldung an die Instandhaltung wird durch den von Herrn Müller ausgewählten Stillstandsgrund automatisch vom Alarmierungsmodul des Manufacturing Execution Systems generiert (6); dies wurde so bei der Konfiguration für diesen und einige weitere Stillstandsgründe hinterlegt.

Das Alarmierungsmodul wird genutzt, um Meldungen über verschiedene hinterlegte Kommunikationswege (E-Mail, App, SMS, Sprachnachricht) schnell an ausgewählte Empfänger zu versenden, in unserem Fall mit dem Ziel, den Maschinenausfall so zeitnah wie möglich zu beheben. In die Alarmierungskette eingebunden ist daher auch Herr Sommer, der in der Instandhaltung des Elektronikherstellers arbeitet. Auf seinem Smartphone erreicht ihn die Nachricht, dass Herrn Müllers Maschine steht, zusammen mit dem Störungsgrund. Vorbereitet auf das Problem und ausgerüstet mit dem entsprechenden Werkzeug kann Herr Sommer nun die 

Störung beheben, damit Herr Müller seine Arbeit schnellstmöglich fortsetzen kann (8-10). Nach erfolgreicher Arbeit dokumentiert Herr Sommer noch am Produktionsterminal der reparierten Maschine schnell die durchgeführte Reparatur (11). Sobald die Maschine wieder läuft, werden durch das MES alle beteiligten Bereiche über den neuen Status informiert (12-15).

MES ist aber mehr als nur MDE, BDE und Monitoring

Damit ist die Digitalisierung der Produktion zwar schon ein gutes Stück vorangebracht, aber noch längst nicht vollständig umgesetzt. Wenn ein Unternehmen seinen Produktionsbereich informationstechnisch erfolgreich und kontinuierlich weiterentwickeln will, sollte die ausgewählte MES-Lösung nicht nur grundlegende Anforderungen abdecken, sondern bei Bedarf auch Module für die Instandhaltung, Feinplanung oder Traceability bereitstellen können. Erst wenn alle Abteilungen mit dem MES arbeiten und ein lückenloser, durchgängiger Informationsfluss entstanden ist, kommt der volle MES-Nutzen zum Tragen. Dann erst haben die Produktionsunternehmen die Vorteile der Digitalisierung in vollem Umfang ausgeschöpft und können den nächsten Schritt in Richtung Industrie 4.0 anvisieren.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox