Offener Brief an Vorstand und Aufsichtsrat der Audi AG zur ‚Personalie Stadler‘ und Defiziten in der Kapitalmarktkommunikation in einer börsennotierten Publikumsaktiengesellschaft

Die Scherzer & Co. AG ist langjährige Aktionärin der Audi AG. Sie hat heute den folgenden Text als offenen Brief an den Vorstand und den Aufsichtsrat der Audi AG gerichtet:

Audi AG
Vorstand und Aufsichtsrat
Auto-Union-Straße 1
85045 Ingolstadt

Offener Brief an Vorstand und Aufsichtsrat der Audi AG zur "Personalie Stadler" und Defiziten in der Kapitalmarktkommunikation in einer börsennotierten Publikumsaktiengesellschaft

die Scherzer & Co. AG (www.scherzer-ag.de) ist eine Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Köln und selbst sowie im Umfeld mit mehr als 4 Mio. Euro in Aktien der Audi AG investiert. Da wir nicht wissen, ob ein Brief an die Audi AG alle zuständigen Entscheidungsträger in der aktuellen Situation des Unternehmens überhaupt erreichen würde, haben wir uns zu diesem offenen Brief entschieden.

Auf der zurückliegenden Hauptversammlung der Audi AG in Ingolstadt Anfang Mai 2018, erstmals unter der Leitung des neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Herbert Diess, ist uns positiv aufgefallen, dass die Audi AG in einer Momentaufnahme erkennbar um einen neuen Stil im Umgang mit ihren Minderheitsaktionären bemüht gewesen ist.

Herbert Diess präsentierte sich in der Versammlungsführung anders als sein Vorgänger Matthias Müller, dessen im Rückblick kurze, aber teure Amtszeit von einer nur schwer erträglichen Arroganz gegenüber den Audi-Minderheitsaktionären geprägt war. So bestand auf unserer Seite zeitweise die Hoffnung, dass es Audi/Volkswagen – noch immer erkennbar stark unter dem Eindruck der "Diesel-Thematik" stehend – ernst gemeint haben könnte mit den gebetsmühlenhaft vorgetragenen Beteuerungen nach einer neuen "Unternehmenskultur" und einem Neuanfang. Der damals noch amtierende CEO Rupert Stadler sprach auf der Hauptversammlung im Mai sogar wiederholt von "Together for Integrity" als neuem Leitbild der Audi AG. Tempi passati, Herr Stadler scheint mit Blick auf die aktuellen Ereignisse im Konzern an weiteren Kapiteln dieser neuen Integritätskultur im Audi-Konzern vorläufig nicht mehr mitschreiben zu können. Der im Kern positive Eindruck der Hauptversammlung hat zuletzt wieder erheblich gelitten.

Bei uns ist – wieder einmal – der Eindruck entstanden, dass die Audi AG erhebliche Defizite in der Kommunikation gegenüber den eigenen Streubesitzaktionären offenbart, während die Volkswagen AG ihre eigenen Aktionäre besser und schneller über die Vorgänge bei der Tochter Audi AG informiert als Vorstand und Aufsichtsrat der Audi AG, obwohl diese bekanntlich börsennotiert ist.

Diese Ungleichbehandlung der Aktionäre innerhalb des verzweigten Volkswagen-Konzerns sehen wir kritisch und sie werfen – Stichwort "Neuanfang" – auch kein gutes Licht auf die Verantwortlichen und Verantwortlichkeiten im Volkswagen-Konzern. Wir gehen sogar noch einen Schritt weiter: Es geht offenbar weiter mit der gezielten Desinformation der Audi-Kleinaktionäre innerhalb des Volkswagen-Konzerns.

Die Tatsache, dass Audi-CEO Rupert Stadler am Montag, 18. Juni 2018 auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II aufgrund von "Verdunklungsgefahr" in Untersuchungshaft genommen wurde, ist hinlänglich bekannt und soll hier nicht weiter thematisiert werden.

Einen Tag später, am Dienstag, 19. Juni 2018, informierte die beherrschende Volkswagen AG im Rahmen einer Pressemitteilung, dass "der Aufsichtsrat der Volkswagen Aktiengesellschaft (.) am Dienstag [Anm.: 19.06.2018] der Bitte von Konzernvorstand Rupert Stadler entsprochen [hat], ihn von seinen Aufgaben als Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG (!) zu entbinden." (Quelle: Volkswagen AG, Investor Relations, Finanznachrichten)

Die Volkswagen AG weist in dieser Pressemitteilung vom 19. Juni 2018 ferner darauf hin, dass Rupert Stadler in seiner Funktion als Vorsitzender des Vorstands der Audi AG zum 1. Januar 2010 in den Vorstand der Volkswagen AG berufen wurde.

In einer separaten Pressemitteilung vom gleichen Tag teilt die Volkswagen AG (!) weiter mit, dass der Aufsichtsrat der Audi AG beschlossen habe, Abraham Schot – seit September 2017 im Vorstand der Audi AG verantwortlich für den Geschäftsbereich Vertrieb und Marketing – mit sofortiger Wirkung kommissarisch die Aufgaben des Vorstandsvorsitzenden zu übertragen. (Quelle: Volkswagen AG, Investor Relations, Finanznachrichten)

An dieser Stelle beginnen aus unserer Aktionärsperspektive die Merkwürdigkeiten in der Kommunikationspolitik der Volkswagen AG / Audi AG gegenüber dem Kapitalmarkt, denn die Gremien und Zuständigkeiten von Audi und Volkswagen werden hier offenbar bunt nach Belieben vermischt.

Es hat – soweit wir es überblicken – bis zum heutigen Tag keine "offizielle" Kapitalmarktkommunikation der Audi AG als börsennotierter Gesellschaft zur "Personalie Stadler / Schot" gegeben, obwohl nicht zuletzt die Kursentwicklung der Audi AG-Aktie seit Ereigniseintritt – der Verhaftung des Vorstandsvorsitzenden und der erfolgten "Beurlaubung" – deutlich negativ war.

In erster Linie war Herr Stadler bis zu seiner Beurlaubung nicht "Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG", sondernVorstandsvorsitzender der Audi AG – und nur in dieser Funktion auch Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG. Konsequenterweise hätte also auch die Audi AG die "Beurlaubung" ihres Vorstandsvorsitzenden melden müssen. Es ist ferner davon auszugehen, dass die Beurlaubung – angeblich auf "Bitte" von Herrn Stadler – zunächst durch den Aufsichtsrat der Audi AG abgesegnet werden musste, ehe der Volkswagen-Aufsichtsrat hierüber zu informieren war. Wäre es anders, würde sich unweigerlich die Frage stellen, wer die Audi AG eigentlich überwacht und kontrolliert: der Audi-Aufsichtsrat oder der Volkswagen-Aufsichtsrat?

Wir haben bis zum heutigen Tag keine Kapitalmarktkommunikation der Audi AG auf www.audi.com oder in den einschlägigen News-Datenbanken zur "Personalie Stadler / Schot" gesehen. Nach unserer Einschätzung der Situation hätten der Aufsichtsrat und/oder Vorstand der Audi AG – losgelöst von der noch offenen, von der Justiz zu klärenden Schuldfrage – die Audi-Aktionäre über die "Beurlaubung" des Vorstandsvorsitzenden der Audi AG sofort nach dem Aufkommen erster Medienberichte informieren müssen. Es stellt sich für uns die Frage: warum wird die Volkswagen AG als Audi-Großaktionär und werden die Volkswagen-Aktionäre informiert, die Audi-Streubesitzaktionäre aber nicht?

Umso skurriler erscheint dieses Defizit in der Kapitalmarktkommunikation vor dem Hintergrund, dass die kommissarische (!) Bestellung von Herrn Rupert Stadler, damals Vorstand Finanz und Organisation der Audi AG, als Nachfolger von Martin Winterkorn zum 1. Januar 2007 durch den Aufsichtsrat der Audi AG von der Audi AG am 6. Dezember 2006 sogar "Adhoc" – wegen erheblicher Börsenkursrelevanz! – von der Audi AG gemeldet wurde (Quelle: www.audi.com, Kapitalmarktkommunikation, Ad-hoc-Meldungen).

Der guten Ordnung halber rufen wir nochmals in Erinnerung, dass es sich bei der Audi AG – auch wenn die Volkswagen AG dies gerne "vergisst" – um ein selbständig börsennotiertes Unternehmen mit langer Börsentradition und aussenstehenden Aktionären handelt, die ebenso einen Informationsanspruch haben wie die Aktionäre der Muttergesellschaft Volkswagen AG.

"Together for integrity" ist längst wieder Geschichte, wenn man die Ereignisse der letzten Wochen und Ihren Umgang damit auch gegenüber den Audi-Minderheitsaktionären unbefangen auf sich wirken lässt. Statt "Together for Integrity" ist es heute das "Schweigen der Ringe", das uns und viele andere Audi-Aktionäre beschäftigt und verärgert.

Ganz grundsätzlich stellt sich auch die Frage, wie lange das aktuelle "Führungsvakuum" an der Unternehmensspitze der Audi AG angesichts der andauernden "Beurlaubung" von CEO Stadler überhaupt noch andauern soll. Aus unserer Sicht ist jetzt der Aufsichtsrat in der Pflicht, möglichst zeitnah für klare Verhältnisse in der Führung der Audi AG zu sorgen – auch, um weiteren Schaden vom Unternehmen abzuwenden.

Die jüngsten Ereignisse in der Audi AG (sowie implizit auch der Volkswagen AG!) erinnern uns bisweilen – leider – an das japanische Sprichwort von den drei Affen:

Nichts sehen, nichts hören und nichts sagen.

Wir erwarten von Ihnen, dass Sie die Aktionäre der Audi AG von jetzt an offen, transparent und vollständig über alle Angelegenheiten informieren, die die Audi AG und ihre Minderheitsaktionäre betreffen. Dazu zählen auch alle weiteren personellen Entwicklungen in Vorstand und/oder Aufsichtsrat.

Darüber hinaus erwarten wir von Vorstand und Aufsichtsrat der Audi AG, dass diese Gremien – ohne Ansehen der Person – rechtliche Schritte gegen alle amtierenden und ehemaligen Vorstände bzw. Aufsichtsräte der Audi AG einleiten, deren Fehlverhalten juristisch erwiesen ist und deren Handlungen die Audi AG und ihre Aktionäre in der Vergangenheit geschädigt haben bzw. noch schädigen werden. Dies betrifft auch alle Fragen der Organhaftung. Auch daran werden wir Sie und den von der Verwaltung propagierten "Neubeginn" bei der Audi AG messen. Wir erlauben uns, diesen gerade erst begonnenen Erneuerungsprozess weiter konstruktiv-kritisch zu begleiten.

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Start der neuen Sendereihe „Expedition: Praxis“ in health tv

health tv, Deutschlands neuer, großer Gesundheitsfernsehsender, strahlt die Folgen jeweils am Sonntag um 13:45 Uhr, 15:45 Uhr und 17:45 Uhr bundesweit aus.

In einer unterhaltsamen Reportage erzählt jede Ausgabe der Sendereihe die besondere Geschichte einer außergewöhnlichen Praxis. Dabei geht es nicht nur um den klassischen Praxisalltag, sondern vor allem um die „Story Behind The Doc“.

Dafür begibt sich Moderatorin Kerstin Birk mit „Expedition: Praxis“ in ganz Deutschland auf die Suche nach abenteuerlichen Passionen und verrückten Hobbys – berichtet aber ebenso über soziales Engagement und bewundernswerte Aktivitäten wie über medizinische Innovationen und ungewöhnliche Behandlungsmethoden.

Im Mittelpunkt stehen dabei stets bemerkenswerte Persönlichkeiten – sowohl Ärzte als auch Praxis-Teams.

Ausgangspunkt des Sendeformats war die eingehende Beschäftigung mit Praxen, die das Praxis+Award Qualitätssiegel tragen. „Wir haben schnell feststellt, dass Praxen, die erfolgreich am Praxis+Award Qualitätssiegel teilnehmen, auch tolle Geschichten außerhalb des Praxisalltags erzählen können“, sagt Thomas Neef, Geschäftsführer der praxis PLUS award GmbH, die diese Qualitätsoffensive zur Verbesserung der Service-Qualität in Arztpraxen verantwortet – das neue Sendeformat war geboren.

„Expedition: Praxis“ ist eine Produktion der in Hamburg ansässigen A+ Agentur UG im Auftrag von health tv.

Ausgestrahlt wird die Folge von „Expedition: Praxis“ jeweils sonntags um 13:45 Uhr, 15:45 Uhr und 17:45 Uhr. health tv ist deutschlandweit frei zu empfangen via Kabel, Satellit, IP-TV und DVBT-2. Einfach den Sendersuchlauf starten.

Die nächsten Sendetermine:

14.10.2018:  INOVAplus dental, Dr. Joachim Müller

21.10.2018:  Praxis für Zahnheilkunde, Dr. Hans-Georg Rollny

28.10.2018:  Hautzentrum Bosch & Bosch, Dr. Brunhilde & Stephan Bosch

04.11.2018:  Chiropraxis Hamburg, Michael Hermann & René Öhlenschläger

11.11.2018:  Dentalsplace, Dr. Markus Lietzau

Weitere Praxen gesucht!

Sollten Sie der Meinung sein, dass auch über Ihre Praxis berichtet werden kann oder Sie kennen eine Praxis? Hier erfahren Sie, wie man Praxis der Woche werden kann: https://www.umfrageonline.com/…

Über health tv

health tv ist der neue bundesweite private Fernseh-Spartensender für gesundes Leben. In Zeiten von Informationsüberflutung und hoher Komplexität informiert der Sender allgemeinverständlich und kompetent über Gesundheit, Ernährung, Wohlbefinden und Medizin. health tv nimmt sich die Zeit, Dinge ausführlich zu erklären und aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten – aus Sicht von Forschung und Technik, aus dem medizinischen Alltag in Klinik und Praxis sowie aus Sicht von Betroffenen.

Das Programm von health tv ist als SD-Sender im Free-TV Angebot von Vodafone zu empfangen und ist auch über Unitymedia sowie über die Kabelangebote der Deutschen Netzmarketing GmbH (Willytel, Netcologne, etc.) im digitalen SD-Format erreichbar. Ebenso ist health tv über Satellit (Astra 19.2, Transponder 113, Frequenz 12.633 H, SR 22000, FEC 5/6) und über IPTV-Netze wie freenet TV connect, zattoo oder waiputv empfangbar. Falls das Programm in diesen Netzen nicht zu finden ist, empfiehlt sich ein Sendersuchlauf.

www.healthtv.de

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Meyle+Müller erweitert Geschäftsführung!

Nach vielen Jahren erfolgreicher Geschäftsleitungstätigkeit bei renommierten Pforzheimer Unternehmen wie ADMEDES GmbH und KOLEKTOR CONTTEK GmbH verfügt Stefan Gimber über eine ausgezeichnete Expertise für diesen Aufgaben- und Verantwortungsbereich.

Stefan Gimber ergänzt und verstärkt das Meyle+Müller-Geschäftsführungsteam von Eugen Müller, Ingrid Müller, Peter Schellhorn und Norbert Weckerle. Der geschäftsführende Gesellschafter Eugen Müller sieht dies als zukunftsweisende Entscheidung, um das starke Wachstum des Unternehmens mit mehreren neuen Beteiligungsunternehmen und internationalen Produktionsstandorten erfolgreich zu steuern.

Stefan Gimber war bereits in den Jahren 1989 bis 2000 bei Meyle+Müller und hat damals mit Begeisterung und großem Erfolg die Geschicke des Unternehmens als kaufmännischer Geschäftsführer wesentlich mitbestimmt.

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IT-Defense 2019 – weltweit bekannte IT-Security-Experten auf Konferenz in Stuttgart

Einige der weltweit bekanntesten IT-Security-Experten, Hacker und Buchautoren treffen sich vom 6.-8. Februar 2019 auf der IT-Sicherheitskonferenz IT-Defense in Stuttgart, um über aktuelle IT-Sicherheitsthemen und neue Forschungsergebnisse zu referieren.

Die IT-Defense findet bereits zum siebzehnten Mal statt und zählt zu den größten internationalen Konferenzen zum Thema IT-Sicherheit in Deutschland. Das Programm der IT-Defense ist stets eine Mischung aus sehr technischen Vorträgen, strategischen Präsentationen und unterhaltsamen Referenten rund um das Thema IT-Sicherheit. Zugleich garantieren hochwertige Abendveranstaltungen einen Austausch mit den Referenten und anderen Teilnehmern.

Die Referenten, die sich national bzw. international einen Namen gemacht haben, werden aktuelle Forschungsergebnisse vorstellen, neue Schwachstellen präsentieren oder auch kritische Diskussionen zum Datenschutz anregen.

Roger Dingledine, Mitgründer des Anonymisierungsnetzwerks Tor, wird über Anonymität im Internet im Zeitalter allgegenwärtiger Überwachung sprechen. Sean Metcalf ist einer von weltweit weniger als 100 Personen, die Zugang zum Source Code von Microsoft haben. Er wird auf der IT-Defense über die Sicherheit des Active Directory in Unternehmen referieren. Auch der Vortrag des weltweit renommierten Experten Alex Ionescu dreht sich um die Sicherheit von Windows-Umgebungen. Prof. Dr. Bernd Ankenbrand wird in seinem Vortrag auf die Irrationalitäten unserer Risikowahrnehmung eingehen. Weitere spannende Vorträge sind von Mubix "Rob" Fuller, einem der wohl prominentesten Hacker, Jason Staggs, Martin Vigo, Jens Müller, Prof. Nieschmidt, Clarence Chio, Karla Burnett sowie Tillmann Werner zu erwarten.

Diese und weitere bekannte Researcher und IT-Sicherheitsprofis werden an zwei Kongresstagen aktuelle Fragen der IT-Sicherheit diskutieren sowie Einblicke in Strategien und Sicherheitskonzepte geben. Am dritten Tag der Veranstaltung finden Gesprächsrunden (Round Tables) statt. Hier haben die Teilnehmer die Möglichkeit, detaillierte Gespräche mit den Referenten zu führen und Einzelthemen zu vertiefen.

Zusätzlich wird an den Tagen vor der IT-Defense nicht nur das erfolgreiche Training „Hacking Extrem“ als Special Edition und das brandneue cirosec-Training „Sicherheit in AWS-Umgebungen“ angeboten, sondern auch ein Training von Windows-Koryphäe Paula Januszkiewicz.

Paula zeigt in dem Training „Hacking und Hardening Hybrid Environments“, wie hybride Infrastrukturen angegriffen werden und wie man sich davor schützen kann. Das Intensivtraining „Hacking Extrem“ vermittelt die Vorgehensweise von Angreifern jenseits von Web-Applikationen. Schwerpunkte der Schulung „Sicherheit in AWS-Cloud-Umgebungen“ sind sicherheitsrelevante Funktionen der AWS-Cloud. Dabei werden Konfigurationsmöglichkeiten sowie Maßnahmen für die Administration und den sicheren Betrieb von AWS-Cloud-Umgebungen ausführlich erläutert.

Die IT-Defense 2019 findet vom 6.-8. Februar 2019 im Maritim Hotel in Stuttgart statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 200 Personen begrenzt. Der Preis für die Vortragsreihe (6.-7.2.2018) beträgt 1.295,- €. Die Teilnahme an der kompletten Veranstaltung inklusive Gesprächsrunden kostet 1.595,- €. Das Training kann für 1.000 € (eintägig) bzw. 2.000,- € (zweitägig) dazu gebucht werden.

Veranstalter dieses IT-Security-Kongresses ist die cirosec GmbH.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Interessenten unter www.it-defense.de.

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Wirtschaftsjunioren Saarland werden mehrfach für ihr gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet

Die Wirtschaftsjunioren Saarland (WJS) wurden im Rahmen einer Feierstunde bei der Bundeskonferenz in Augsburg gleich mehrfach für ihr vielfältiges Engagement ausgezeichnet. Für die Ausrichtung der Ausbildungsplatzmesse mit über 6.000 Besuchern belegten die Jungunternehmer aus dem Saarland den ersten Platz in der Kategorie „Arbeit und Zukunft“. Die Juroren lobten ausdrücklich das herausragende Engagement der WJS für den Fachkräftenachwuchs in saarländischen Unternehmen. Mit den Projekten „Saarbrücker Herausforderung“ und „trinationale Nacht“ erreichten die Jungunternehmer den zweiten Platz in den jeweiligen Kategorien. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnungen. Sie zeigen uns, was wir mit unserem ehrenamtlichen Mitmach-Engagement im und für das Saarland und für die Saarwirtschaft erreichen können. Gleichzeitig spornen uns diese Preise an, uns auch in Zukunft für Unternehmertum und Fachkräftesicherung im Saarland einzusetzen.“ Mit diesen Worten kommentierte Sandra Garn, Landesvorsitzende der WJS, die Preisvergabe. Gemeinsam mit der saarländischen WJS-Schatzmeister Holger Müller nahm sie die Auszeichnungen in Augsburg entgegen. Die WJS konnten sich mit ihren Preisen gegen Einreichungen aus insgesamt 214 WJ-Kreisen durchsetzen.

Wirtschaftsjunioren Saarland e.V. (WJS)

Bei den Wirtschaftsjunioren sind junge Unternehmer und Führungskräfte unter 40 Jahren aus allen Bereichen der Wirtschaft organisiert. Durch gemeinsames Engagement fördern die WJS unternehmerisches Handeln und Denken. Ein wichtiges Element der Juniorenarbeit ist das Networking: Die WJS bieten jungen Führungskräften ein Forum für Erfahrungsaustausch und gemeinsame Qualifizierung. Der Landesverband gehört zu den Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) mit bundesweit mehr als 10.000 Mitgliedern, weltweit sind unter dem Dach der Junior Chamber International (JCI) fast 150.000 „Jaycees“ aktiv. Bei den Wirtschaftsjunioren Saarland sind – inklusive Fördermitglieder – rund 400 Unternehmer und Führungskräfte engagiert.

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Interseroh startet Webshop Lizenzero

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– Angebot richtet sich insbesondere an kleine Händler und Unternehmen
– Online-Dienst trägt Trusted Shops-Gütesiegel
– Mit wenigen Klicks zur Lizenzierung

Ab sofort können Händler und Unternehmen ihre Verpackungen schnell und einfach über Lizenzero, dem neuen Webshop des Umweltdienstleisters Interseroh, anmelden und damit ihre Pflichten nach dem neuen Verpackungsgesetz ab 2019 erfüllen. Lizenzero trägt das Trusted Shops-Gütesiegel und richtet sich insbesondere an kleinere Händler und Unternehmen, die bislang wenig Erfahrung mit der Verpackungslizenzierung bei einem dualen System haben.

„Wer Verpackungen in Umlauf bringt, muss auch für das umweltschonende Recycling geradestehen. Das neue Verpackungsgesetz nimmt dieses Prinzip der Produktverantwortung sehr ernst und das ist im Sinne der Umwelt auch gut so“, sagt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH. „Mit Lizenzero haben wir einen intuitiven und funktionalen Webshop entwickelt, der es besonders leicht macht, die aus dem Gesetz resultierenden Pflichten unbürokratisch wahrzunehmen und sich in wenigen Klicks rechtssicher aufzustellen.“

Den Unternehmen steht unter www.lizenzero.de beispielsweise eine Rechenhilfe zur Verfügung, mit der sie ihre in Umlauf gebrachten Verpackungsmengen unkompliziert ermitteln und ihre Verpackungen bei dem Dualen System Interseroh (DSI) anmelden können. Interseroh kümmert sich im Gegenzug um die sichere Rücknahme, Sortierung und das Recycling der Materialien.
Darüber hinaus erfüllt Lizenzero die Qualitätskriterien von Trusted Shops – und wurde deshalb mit dem europaweit führenden Gütesiegel für Online-Shops ausgezeichnet. Zu den Trusted Shops-Kriterien zählen ein sicherer, verantwortungsvoller Umgang mit Kundendaten, transparente Kommunikation und ein zuverlässiger Kundenservice. Dieser Käuferschutz garantiert, dass auf den ausgezeichneten Portalen sicher eingekauft werden kann.

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SugarCRM vereinbart Zusammenarbeit mit der Private-Equity-Gesellschaft Accel-KKR für weiteres Wachstum

SugarCRM Inc.® hat Mitte August bekannt gegeben, dass Accel-KKR, ein führendes technologieorientiertes Private-Equity-Unternehmen, eine strategische und bedeutende Investition in SugarCRM getätigt hat. Die Partnerschaft ist der jüngste Meilenstein in der Entwicklung des amerikanischen Softwareherstellers für innovative CRM-Software, SugarCRM, und soll seine Strategie, das globale Wachstum voranzutreiben, nachhaltig unterstützen. Davon profitiert auch die Insignio CRM GmbH, langjähriger Partner und einer der leistungsstärksten SugarCRM-Dienstleister Europas.

"Nach mehreren Jahren bedeutsamen Wachstums, Etablierung im Markt und hoher Kundenzufriedenheit ist dies der perfekte Zeitpunkt für uns, mit einem Investor zusammenzuarbeiten, der genauso begeistert und zuversichtlich ist wie der CRM-Markt und unser Ansatz", sagte Larry Augustin, CEO von SugarCRM. "Diese bedeutende Investition wird ein substanzielles Wachstum ermöglichen. Accel-KKR hat einen exzellenten Ruf, um das Wachstum seiner Portfoliounternehmen voranzutreiben, und verfügt über eine nachweisbare Erfolgsbilanz bei der Zusammenarbeit mit anderen Technologieunternehmen wie Kana und Applied Predictive Technologies."

Mehr Innovationen in der Produktentwicklung

Accel-KKR hat erhebliche Investitionen getätigt, um Produktinnovationen, Dienstleistungen, erweiterte Fähigkeiten und ein strategisches Akquisitionsprogramm voranzutreiben. Die Private-Equity-Firma konzentriert sich auf Software- und IT-fähige Dienstleistungsunternehmen, die gut für Wachstum und Gewinn positioniert sind. Accel-KKR ist ein Investmentunternehmen mit Kapitalzusagen in Höhe von 4,3 Milliarden US-Dollar.

Diese Investition wird es SugarCRM ermöglichen, seine Innovationen in der Produktentwicklung fortzusetzen, seine Palette an CRM-Funktionen zu erweitern und seine Fähigkeit zu verbessern, seinen bestehenden Kundenstamm auf höchstem Niveau zu unterstützen. SugarCRM ist bekannt für seine modernen und einfachen Benutzeroberflächen und branchenführende Kundenerfahrung. Dieser Ansatz hat zu einer Kundenbindungsrate von über 90% geführt. Im Jahr 2018 erhielt SugarCRM zum vierten Mal in Folge den von der Industrie anerkannten "Best CRM Software Award" von PC Mag Business, da ihre Leser Kollegen bevorzugt Sugar als CRM-Software empfehlen würden.

"Als langjähriger SugarCRM-Partner freuen wir uns über die Zusammenarbeit von SugarCRM und Accel-KKR", sagt Mirco Müller, Geschäftsführer der Insignio CRM GmbH. "Von diesem Investment profitieren auch unsere Kunden, da sie weiterhin auf die Weiterentwicklung und Zukunftssicherheit von Sugar vertrauen können."

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Step by Step

Die Frage, warum er denn nicht schon 2015 in die gesamte Klebebindelinie investiert habe, beantwortet Bernd Plump kurz und knapp: «Wir wollten erst mal gucken, wie viele Aufträge wir für den Pantera bekommen. Deswegen entschieden wir uns für die Kaufoption Step by Step – zumal dies dank des Baukasten-Systems der Müller Martini-Anlagen ja kein Problem ist.»

Vorher wurden die Buchblocks offline zusammengetragen und von Hand angelegt. Die Bücher wurden auf einem Esprit geschnitten und von Hand gestapelt, doch hielt das Personal das Tempo des Pantera nicht mit.

Nachher: Dank der Bogenartenkontrolle Asir 3 hat das Medienhaus Plump nicht nur die Qualität der Bücher, sondern gleichzeitig auch die Produktivität erhöht. "Und zwar um mindestens 20 Prozent", schätzt Betriebsleiter Serdal Ördek – "bei höheren Auflagen gar noch mehr."

Dazu wurden die Rüstzeiten markant gesenkt. Dies ist umso bedeutungsvoller, weil die durchschnittliche Auflage im Softcover-Segment zwischen 2000 und 3000 Exemplaren liegt und der Pantera entsprechend häufig umgerüstet werden muss.

Doch auch bei größeren Jobs, die schon mal 30 000 Exemplare pro Titel betragen können, spielt die neue Komplettlinie ihre Stärken dank der automatisierten Prozesse aus. "Früher", so Serdal Ördek, "hätten wir solche Jobs extern vergeben müssen. Doch mit der erweiterten Konfiguration können wir nun auch größere Auflagen problemlos inhouse bewältigen."

Nicht zuletzt deshalb gewann das Medienhaus Plump, das 90 Prozent seines Umsatzes mit Fachverlagen macht, in jüngerer Zeit zahlreiche neue Kunden. Zweiter positiver Effekt aus Kundenoptik: "Wir bekommen", so Bernd Plump, "regelmäßige Feedbacks zur hohen Fertigungsqualität unserer Bücher."

Presto II für Presto E90

Die erfolgreichen Upgrades in der Klebebindung veranlassten das Medienhaus Plump, auch in der Sammelheftung zu investieren. Und zwar soll in den nächsten Monaten der seit 2008 betriebene Presto E90 von Müller Martini durch einen Presto II ersetzt werden. Dieser verfügt (ebenfalls) über Asir 3 sowie eine Schnittstelle für JDF/JMF-Anbindung. «Das wird auch in der Sammelheftung positive Auswirkungen auf die Rüstzeit und Produktqualität haben», ist Bernd Plump überzeugt.

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Weiterbildung: Keine Fortbildung – kein Honorar

Alle fünf Jahre müssen Vertragsärzte gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung nachweisen, dass sie ihrer Fortbildungspflicht nachgekommen sind, sonst drohen Honorarkürzungen.

Zur Sicherung der Qualität der vertragsärztlichen Versorgung sind Ärzte und Psychotherapeuten verpflichtet, sich kontinuierlich fortzubilden. Gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung (KV) ist alle fünf Jahre nachzuweisen, dass sie in den vergangenen fünf Jahren 250 Fortbildungspunkte erworben haben. Falls sie die Fortbildung nicht nachweisen können, müssen sie Honorarkürzungen hinnehmen; im schlimmsten Fall droht der Entzug der Zulassung.

Was abstrakt klingt, wurde 2016 für 454 Ärzte konkret: Ihnen wurden die Honorare um zehn Prozent oder 25 Prozent gekürzt, und zwar über vier Quartale hinweg. Noch schlimmer traf es zwölf nieder gelassene Ärzte: Ihnen wurde die Zulassung entzogen.

Das „scharfe Schwert“ des Zulassungsentzugs ist auch höchstrichterlich abgesegnet: Wer es nicht schafft, innerhalb des Fünf-Jahres-Zeitraums die erforderlichen Punkte nachzuweisen, hat eine Frist von zwei Jahren zur Verfügung, die Fortbildung noch nachzuholen. „Wer auch diese Frist versäumt, muss ohne Wenn und Aber mit dem Entzug der Zulassung rechnen“, erklärt Tim Müller, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht bei Ecovis in München.

Das Bundessozialgericht (BSG) ging früher noch davon aus, dass späteres Wohlverhalten den Entzug noch abwenden kann. Von dieser nachsichtigen Rechtsprechung ist das BSG aber längst abgerückt: Wer die Nachfrist versäumt, verliert die Zulassung. „Nichts ist stressiger, als kurz vor Ende der fünf Jahre oder danach noch auf den letzten Drücker 250 Punkte nachholen zu müssen. Planen Sie die Fortbildungen am besten in den ersten drei Jahren, dann haben Sie im Notfall einen Zeitpuffer“, empfiehlt Müller und ergänzt: „Glücklicherweise gibt es durchaus ernsthafte Fortbildungsveranstaltungen in angenehmem Ambiente: auf einem Kreuzfahrtschiff beispielsweise oder auf einer Mittelmeerinsel.“

Tipp

Achten Sie auf Veranstaltungen Ihres Ecovis-Beraters. Bei geeigneten Themen gibt es auch hier Fortbildungspunkte.

Tim Müller Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht bei Ecovis in München

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Die vielleicht kleinste Maschine der Welt

Produktions-, Prozess und Qualitätsdaten in Echtzeit zu erfassen, zu verarbeiten und transparent zu machen – dieser Aufgabenstellung sieht sich Pickert & Partner regelmäßig gegenüber. Immer mehr Unternehmen müssen ihre Produktion digitalisieren und suchen nach dem passenden Partner.

Um innerhalb eines Auswahlprozesses für zukünftige Kunden und Interessenten der Pickert & Partner GmbH eine noch transparentere Lösung zu schaffen, hat unser Vertriebsleiter Marcus Müller ein System entwickelt – mit welchem er zukünftig bei Präsentationsterminen unser CAQ & MES System unter Echtbedingungen vorführen kann – wir nennen es ab heute: Die vielleicht kleinste Maschine der Welt.

Was verbirgt sich dahinter? Die Idee ist so simpel wie genial. Mittels eines Raspberry PI, wird eine komplette Produktionsmaschine simuliert. Diese „Maschine“ liefert neben Stückzahlen auch Ereignisse und Prozessparameter mittels OPC-UA – genau wie es echte Maschinen in der Produktion heute auch tun.

Somit besteht nun die Möglichkeit bei Kunden oder Interessenten vor Ort die komplette Funktionalität und Vorteile eins integrierten Gesamtsystems zu zeigen.

Von der FMEA werden Prüfpläne und Erstmuster geplant, Produktionsaufträge an der Maschine werden gerüstet, die Maschine produziert Stückzahlen und/oder Störungen (ganz wie in der Realität) und all diese Daten fließen in der Shopfloor Ansicht der RQM-MDE oder mittels zusätzlicher Prozessdaten der Maschine auch ins übersichtliche Webdashboard von RQM.Charm.

Der Clou an der Sache, alles ist nicht viel größer als eine Zigarettenschachtel.

Wenn Sie sehen wollen, wie wir uns eine Null-Fehler Produktion vorstellen und wie Sie Teil einer Welt werden können in der all ihre Produkte wie erwartet funktionieren, dann wenden Sie sich am besten gleich an unser Sales-Team

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