Technologiemesse des Sicherheitsnetzwerks München am 23. Juli 2018

Welches sind die drängenden Themen im Bereich IT-Security und welche Lösungsansätze bietet die Security Branche?
Auf der Technologiemesse des Sicherheitsnetzwerks München konnten sich Anbieter und Anwender von IT-Sicherheitskonzepten auf über 20 Pitches und Demoständen informieren.

Ein reger Austausch unter den Teilnehmern mit spannenden Vorträgen machte die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg – insbesondere was das hochaktuelle Thema der Absicherung von integrierten IT Systemen beispielsweise in der Produktion betrifft.

Herr Mörl, Geschäftsführer der itWatch GmbH, stellte innovative Sicherheitslösungen im Bereich IT-Sicherheit, GRC und natürlich beweisbarem Datenschutz z.B. nach DSGVO sowie in Form von Infrastrukturlösungen auf Embedded Systems und durchgehenden Security Lifecycle Lösungen im IoT und Industrie 4.0 Markt vor.

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Evidenzbasiertes Neurofeedback

Die als evidenzbasiert geltenden Neurofeedback-Protokolle SCP-Neurofeedback über der Scheitelregion, SMR-Neurofeedback über dem Motorkortex und Theta/Beta-Feedback über der fronto-zentralen Region wurden in die kürzlich erschienene S3-Leitlinie zur Behandlung von ADHS im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter aufgenommen. Die Leitlinie gibt eine offene Empfehlung für die Durchführung der Standard-Neurofeedbackprotokolle aus und ermöglicht es damit Ärzten, Psychologen, Therapeuten usw. die Therapie unter bestimmten Voraussetzungen bei ADHS anzuwenden.

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Weiterbildung: Keine Fortbildung – kein Honorar

Alle fünf Jahre müssen Vertragsärzte gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung nachweisen, dass sie ihrer Fortbildungspflicht nachgekommen sind, sonst drohen Honorarkürzungen.

Zur Sicherung der Qualität der vertragsärztlichen Versorgung sind Ärzte und Psychotherapeuten verpflichtet, sich kontinuierlich fortzubilden. Gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung (KV) ist alle fünf Jahre nachzuweisen, dass sie in den vergangenen fünf Jahren 250 Fortbildungspunkte erworben haben. Falls sie die Fortbildung nicht nachweisen können, müssen sie Honorarkürzungen hinnehmen; im schlimmsten Fall droht der Entzug der Zulassung.

Was abstrakt klingt, wurde 2016 für 454 Ärzte konkret: Ihnen wurden die Honorare um zehn Prozent oder 25 Prozent gekürzt, und zwar über vier Quartale hinweg. Noch schlimmer traf es zwölf nieder gelassene Ärzte: Ihnen wurde die Zulassung entzogen.

Das „scharfe Schwert“ des Zulassungsentzugs ist auch höchstrichterlich abgesegnet: Wer es nicht schafft, innerhalb des Fünf-Jahres-Zeitraums die erforderlichen Punkte nachzuweisen, hat eine Frist von zwei Jahren zur Verfügung, die Fortbildung noch nachzuholen. „Wer auch diese Frist versäumt, muss ohne Wenn und Aber mit dem Entzug der Zulassung rechnen“, erklärt Tim Müller, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht bei Ecovis in München.

Das Bundessozialgericht (BSG) ging früher noch davon aus, dass späteres Wohlverhalten den Entzug noch abwenden kann. Von dieser nachsichtigen Rechtsprechung ist das BSG aber längst abgerückt: Wer die Nachfrist versäumt, verliert die Zulassung. „Nichts ist stressiger, als kurz vor Ende der fünf Jahre oder danach noch auf den letzten Drücker 250 Punkte nachholen zu müssen. Planen Sie die Fortbildungen am besten in den ersten drei Jahren, dann haben Sie im Notfall einen Zeitpuffer“, empfiehlt Müller und ergänzt: „Glücklicherweise gibt es durchaus ernsthafte Fortbildungsveranstaltungen in angenehmem Ambiente: auf einem Kreuzfahrtschiff beispielsweise oder auf einer Mittelmeerinsel.“

Tipp

Achten Sie auf Veranstaltungen Ihres Ecovis-Beraters. Bei geeigneten Themen gibt es auch hier Fortbildungspunkte.

Tim Müller Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht bei Ecovis in München

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Arrow GetConnected Storage Roadshow in Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf und München

Im September und Oktober lädt Arrow zur GetConnected Storage Roadshow in  Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf und München ein!

Mit den Herstellern arcserve, Gemini Data, NetApp und Splunk stellen die Spezialisten von Arrow neue Lösungsansätze rund um Storage vor.

Merken Sie sich schon jetzt diese Roadshow vor oder melden Sie sich gleich an!

Die Roadshow findet von 09-17:00 Uhr jeweils in den Räumlichkeiten von NetApp statt, und zwar an folgenden Daten:

20.09.2018: Hamburg

25.09.2018: Frankfurt

26.09.2018: Düsseldorf

02.10.2018: München

10.10.2018: Stuttgart

Eine Anmeldung ist bereits möglich!

Alle weiteren Informationen können Sie auch unserer Website entnehmen.

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Serafin Stiftung unterstützt Balu und Du: Wir fördern die Zukunft unserer Gesellschaft

Die Serafin gemeinnützige Stiftung GmbH unterstützt mit einer Spende das ehrenamtliche Mentoren-Projekt „Balu und Du“, welches im Familienzentrum Trudering in München ausgetragen wird. Das Konzept gibt es auch in anderen Städten Deutschlands sowie in Österreich und fördert Kinder im Grundschulalter. Das Familienzentrum Trudering bietet die Möglichkeit, andere Menschen kennen zu lernen und sich mit ihnen auszutauschen. Es besteht außerdem die Chance, sich ehrenamtlich für unterschiedliche Projekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene einzusetzen.

Bei Balu und Du kümmern sich junge Erwachsene bis 30 Jahre (Balus) einmal wöchentlich um Grundschulkinder und verbringen einen Nachmittag die Freizeit mit ihnen. Die Kinder werden von Lehrkräften ausgesucht und sind Kinder, die eine Unterstützung benötigen.

Die jungen Erwachsenen begleiten "ihr Kind" ein Jahr lang, und verändern nachgewiesenermaßen die Kinder in diesem Jahr erheblich zum Positiven. Die Kinder erreichen oftmals durch ihre entspanntere Grundhaltung einen besseren Schulabschluss. Zusätzlich zu den wöchentlichen Treffen mit den Kindern besuchen die jungen Erwachsenen alle ein bis zwei Wochen ein Coaching/Begleitseminar. Dort erhalten sie Tipps und Anregungen zum Umgang mit dem Kind und tauschen sich mit anderen Balus aus.

„Mit unserer Spende wollen wir Balu und Du dabei unterstützen, dieses Projekt weiter auszutragen und somit Grundschulkinder wieder zu fröhlichen und unbeschwerten Menschen zu machen, wie auch jungen Erwachsenen die Möglichkeit geben ihren Horizont zu erweitern und zu der Zukunft unserer Gesellschaft beizutragen. Alle Kinder, die sich in einer schwierigen Situation befinden, sollten die Chance haben an einem solchen Projekt teilzunehmen. Mit unserer Spende möchten wir unseren Beitrag dazu leisten“, so Julia Daum, Serafin Stiftung.

Seit mehreren Jahren unterstützt die Serafin Stiftung anerkannte gemeinnützige Vereine und Organisationen in der Region und in ganz Deutschland. Serafin übernimmt damit gesellschaftliche Verantwortung. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen zu einer stabilen Rolle in der Gesellschaft zu verhelfen. Die Serafin Stiftung unterstützt daher Projekte, die sich für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in den Bereichen Kunst und Kultur, Erziehung, Wissenschaft, Gesundheit und Sport stark machen.

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MX1 entscheidet sich für internationalen Atlassian-Einsatz anarcon unterstützt beim Aufbau von semi-automatischem Ticketing für Signal-Monitoring

Das international erfolgreiche Unternehmen verbreitet über 3.000 TV-Kanäle, verantwortet die Ausspielung von über 500 Sendern und stellt für mehr als 8.400 Stunden Inhalte auf Video-on-Demand-Plattformen und Streaming-Diensten zur Verfügung. Die Services werden von München, New York, Tel Aviv und Bukarest aus angeboten, um optimale Verbindungen zu den verschiedenen Satelliten herzustellen.

Internationaler Erfolg setzt Top-Qualität voraus

Bei der Übertragung sind sehr hohe Qualitätsanforderungen zu erfüllen. In den Verträgen mit den Kunden sind SLAs mit einer Verfügbarkeit von 99% und mehr vereinbart. Um diesen hohen Standard zu gewährleisten, hat man bereits seit Jahren ein äußerst ausgereiftes Monitoring zur Signalüberwachung sowie verschiedene Ticketing-Systeme zur Meldung und Dokumentation von Störungen im Einsatz.

Zur weiteren Optimierung der Prozesse und zur Vereinfachung des internationalen Controllings wollte man in einem weiteren Schritt, die Ticketing-Prozesse weltweit standardisieren. Die dafür erforderliche Lösung muss in der Inhouse-Cloud installiert werden können, alle internationalen Standorte unterstützen und die in Betrieb befindlichen Monitoring-Systeme effizient integrieren. Darüber hinaus müssen die Besonderheiten der unternehmensspezifischen SLAs berücksichtigt werden können. Für die Umsetzung beauftragte man anarcon, ein Unternehmen der IS4IT Group. Das maßgeschneiderte Konzept  zur Einführung von Jira und Confluence mit entsprechenden Erweiterungen überzeugte.

Agile Projektmethodik für ein komplexes Projektumfeld

Die Einführung eines globalen Ticket-Systems für Störungsmeldungen, das die semi-automatische Ticket-Generierung mit kundenspezifischer SLA-Berechnung unterstützt, bietet sowohl fachlich/technisch als auch organisatorisch verschiedene Herausforderungen.

„Nicht unterschätzen darf man die Arbeit in verschiedenen Zeitzonen sowie die unterschiedlichen Arbeitswochen, wenn man von Deutschland aus mit Teams in den USA und Israel zusammenarbeitet“, sagt anarcon Projektleiter Roland Bürk. „Aber seit dem Projektstart im vergangenen Jahr haben wir – nicht zuletzt dank der agilen Projektarbeit – schon sehr gute Fortschritte erzielt.“

Für den Produktiveinsatz des Ticketing-Systems wurde eine virtuelle Cloud-Infrastruktur aufgebaut. Die Installation der Umgebung erfolgt automatisiert über Ansible, sodass die Infrastruktur bei Bedarf auf Knopfdruck neu deployed werden kann.

Zunächst wurde eine gemeinsame Datenstruktur aufgebaut, die die Übernahme der bereits vorhandenen Daten aus den bisherigen CMDB-Systemen erlaubt. Ein zentrales Asset Management – also sämtliche Leistungen zu den Services von MX1 inklusive technischer Dokumentation wie Satellitenfrequenzen oder dem Netzwerk der Videosignale – wurde mithilfe des Jira Add-ons Insight abgebildet, das direkt in das Jira Service Desk eingebunden ist. Die Anbindung von Drittsystemen über verschiedene Schnittstellen wird unterstützt und die Active Directories inklusive Single-Sign-On der unterschiedlichen Standorte integriert.

Da Jira nur ticketbezogene SLAs und Analysen unterstützt – wie viel Zeit ist bis zur Ticketannahme verstrichen, wie lange dauerte es bis zum erfolgreichen Abschluss – wird durch anarcon eine kundenspezifische SLA-Berechnung implementiert, die eine Aggregation mehrerer Tickets in Relation zu den in Insight dokumentierten Services ermöglicht und in den meisten Fällen monatsbezogene Vorgaben in Bezug auf Ausfälle bewertet. Das Ticket-System soll im Herbst 2018 in Betrieb gehen.

„Mit anarcon und IS4IT haben wir die richtigen Partner für unser Projekt gefunden. Die Mitarbeiter bringen nicht nur sehr fundierte Expertise in Bezug auf Atlassian mit, sondern sind auch im Bereich virtueller Infrastruktur ausgesprochen erfahren. Nach dem bisherigen Projektverlauf sind wir zuversichtlich, dass das Team die ambitionierten Termine halten wird“, sagt Markus Prahl abschließend.

Unternehmensprofil anarcon

anarcon, ein Mitglied der IS4IT Gruppe, ist ein Beratungshaus im agilen Software-Umfeld. Das Unternehmen bietet Consulting für innovative Atlassian-Lösungen für IT- und Non-IT-Unternehmen, von der Implementierung bis hin zur Prozessgestaltung, und gestaltet die digitale Zukunft und Transformation für hochanspruchsvolle Kunden. Darüber hinaus schafft anarcon Lösungen in komplexen Finanzstrukturthemen.

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Wechsel in der Geschäftsführung der LEONHARD WEISS Bauunternehmung

Mit Wirkung zum 1. August 2018 übernimmt Dipl.-Ing. Dieter Straub die Position des Vorsitzenden der Geschäftsführung der LEONHARD WEISS Bauunternehmung mit Sitz in Göppingen / Satteldorf und tritt somit die Nachfolge von Volker Krauß an. Volker Krauß gibt diese Aufgabe vorzeitig in die Hände seines bisherigen Stellvertreters und wird zum 31.12.2018 aus der Geschäftsführung des Familienunternehmens ausscheiden, um in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen.

Mit Dieter Straub tritt wiederum ein Experte an die Spitze des Unternehmens. Er ist bereits seit dem Jahr 1998 Mitglied der Geschäftsführung und leitet seitdem den Bereich Ingenieur- und Schlüsselfertigbau sehr erfolgreich. Neben dem Vorsitz übernimmt er ab 1. August zugleich die Leitung des Ressorts Unternehmenssteuerung.

Die Geschäftsführung der schwäbischen Bauunternehmung setzt sich demnach ab 1. August 2018 wie folgt zusammen: Dieter Straub (Vorsitz), Marcus Herwarth, Volker Krauß, Robert Kreß, Ralf Schmidt, Stefan Schmidt-Weiss und Alexander Weiss.

Über Dieter Straub:

Dieter Straub wurde 1957 in Balingen geboren und absolvierte 1982 sein Diplom, Fachrichtung Bauingenieurwesen, an der Hochschule für Technik Stuttgart. 1989 begann er als Oberbauleiter im Ingenieurbau seine Laufbahn bei LEONHARD WEISS. 1998 übernahm er die Geschäftsführung des Geschäftsbereichs Ingenieur- und Schlüsselfertigbau.

 

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Neuromodulation – nachhaltige Therapien bei AD(H)S und Depression

Neuromodulationsverfahren gelangen mehr und mehr in den klinischen Alltag. Die verbreitesten Verfahren sind Neurofeedback bei einer Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) bzw. beim Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS) und die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) bei Depression. Es handelt sich hier um nicht-medikamentöse Behandlungen mit einer hohen, nachgewiesenen Wirksamkeit und keinen oder wenn überhaupt nur geringen Nebenwirkungen. Neuromodulation kann da zum Einsatz kommen, wo konventionelle Behandlungsmethoden an ihre Grenzen stoßen.

Die neuroCare, ein Therapiezentrum im Herzen von München, ist spezialisiert auf diese innovativen und personalisierten Behandlungen in den Bereichen ADHS, Depression, Zwangsstörungen aber auch bei chronischen Schmerzen und Rehabilitation nach einem Schlaganfall. Dafür werden modernste Technologien und Methoden verwendet, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt sind. Die Behandlungsmethoden im neuroCare Therapiezentrum basieren auf über 15 Jahren Forschung im Bereich der Neuromodulation und Neuropsychologie.

Die Depressionstherapie

Kliniker sprechen von einer Depression, wenn negative Gefühle wie Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Interessensverlust, Erschöpfung und Hilflosigkeit anhalten und sich ein Stimmungstief regelrecht verfestigt. Menschen, die an einer klinisch relevanten Depression leiden, können sich in der Regel nicht selbst daraus befreien und sind auf therapeutische Hilfe angewiesen. Das neuroCare Therapiezentrum in München bietet Betroffenen eine Chance, ihre Depression im Rahmen einer individualisierten Kombinationstherapie erfolgreich behandeln zu lassen, selbst wenn sie auf eine bisherige Behandlung oder auf die Gabe von Antidepressiva nicht angesprochen haben.

Die Kombinationstherapie umfasst eine Gehirnstimulation mittels repetitiver transkranieller Magnetstimulation – kurz rTMS – und einer Psychotherapie. Was genau bedeutet rTMS? Spezifische Bereiche des Gehirns werden mit Hilfe eines von außen am Kopf indizierten, pulsierenden Magnetfeldes stimuliert. Die Stimulation verändert die Aktivität der darunterliegenden Neuronen und kann somit die Kommunikation zwischen verschiedenen Gehirnstrukturen positiv beeinflussen. Bereits nach wenigen Sitzungen kann sich ein positiver Effekt zeigen.

In einer aktuellen Studie von Donse und Kollegen konnte gezeigt werden, dass bei einer Kombinationstherapie aus rTMS und Psychotherapie bei 66 % der depressiven Patienten eine klinisch bedeutsame Verbesserung erreicht wurde, wobei die ersten spürbaren Verbesserungen bereits nach 10 bis 12 Sitzungen zu erkennen waren. Eine Langzeitwirkung erfolgt meist schon nach vier bis acht Wochen, was etwa 20 bis 30 Sitzungen mit einer Länge von ca. 50 Minuten entspricht.

Vor diesem Hintergrund ist die rTMS als therapeutisches Verfahren zur Erhöhung der Wirksamkeit gängiger antidepressiver Behandlungsmethoden wie Psychotherapie oder Pharmakotherapie geeignet, besonders wenn bisherige Behandlungsversuche mit Monotherapien keine oder nur unzureichende Effekte gezeigt haben. Insgesamt gilt die rTMS als relativ nebenwirkungsarm verglichen mit den Nebenwirkungen einiger Antidepressiva, welche häufig zu Gewichtszunahme, Libidoverlust, Müdigkeit, Schlafstörungen, Verdauungsproblemen, etc. führen. Bei der rTMS kann es vorübergehend zu Kopfschmerzen oder einem leicht unangenehmen Gefühl am Stimulationsort kommen.

Die ADHS-Therapie

Psychische Störungen wie ADS bzw. ADHS (mit dem typischen „Zappelphilipp“) greifen tief in das Leben der Betroffenen und ihres Umfeldes ein. Der Verein für Betroffene, ADHS Deutschland e.V., spricht von Schätzungen, nach denen etwa fünf Prozent der Kinder im Alter von drei bis 17 Jahren an der Erkrankung leiden – Jungen häufiger als Mädchen. Auch Erwachsene können betroffen sein, jedoch zeigt sich oft ein anderes Symptombild als bei Kindern, wodurch die ADHS oft unerkannt und damit unbehandelt bleibt. Während sich die Störung bei Kindern oft in mangelnder Konzentrationsfähigkeit, Impulsivität und Hyperaktivität zeigt, leiden Erwachsene mit ADS / ADHS unter Stimmungsschwankungen und einem mangelnden Selbstwertgefühl, zeigen Ängste und Rastlosigkeit, sind chronisch unpünktlich und übermäßig vergesslich und haben oftmals Schwierigkeiten in ihren Beziehungen. Die Patienten sind daran interessiert, eine Therapie zu finden, mit der sie aktiv ihren Gesundheitszustand verbessern können.

Die evidenzbasierte Methode des Neurofeedbacks ist ein Verfahren zur Behandlung von Aufmerksamkeits-, Impulsivitäts- und Schlafproblemen für Erwachsene, Jugendliche und Kinder (ab 6 Jahren). Neurofeedback ist eine moderne, schmerz- und nebenwirkungsfreie Behandlungsmethode, die eine medikamentöse Therapie der AD(H)S substituieren kann. Dauerhaft hat sich gezeigt, dass bei einer individualisierten Neurofeedbacktherapie 76 % der Betroffenen auf die Behandlung angesprochen haben (Arns et al., 2012). Bei neuroCare erhalten die Patienten auf Basis einer ausführlichen Diagnostik eine individuell zugeschnittene Therapie.

Neurofeedback funktioniert folgendermaßen: Über Elektroden an der Kopfhaut wird die Gehirnaktivität gemessen und auf einem Bildschirm sichtbar gemacht. Der Patient lernt dabei, das Signal und somit seine Gehirnaktivität willentlich zu steuern. Dies kann helfen, das eigene Verhalten und die Aufmerksamkeit im Alltag an die Erfordernisse einer bestimmten Situation anzupassen.

Bei neuroCare erfolgt im Vorfeld der Therapie ebenso wie bei einer rTMS-Behandlung eine umfassende Eingangsuntersuchung mit einer biografischen Anamnese, einer psychologischen Diagnostik und einer symptombezogenen Untersuchung. Zudem wird eine qualitative EEG-Untersuchung, eine neuropsychologische Testbatterie sowie eine Schlafprofilanalyse mit Messung der Schlaf- und Wachzyklen durchgeführt. Auf Grundlage der diagnostischen Ergebnisse wird ein individuelles Neurofeedbackprotokoll festgelegt.

Das Therapiezentrum neuroCare in München gehört zur global agierenden neuroCare Group, entstanden 2014. Das Unternehmen besteht heute aus den drei Geschäftsbereichen: neuroConn Technologie (Forschung, Entwicklung und Vertrieb; führende Technologiemarke in der Medizintechnik), neuroCare Therapiezentren (in Deutschland, Niederlande, USA und Australien) und neuroCademy Training und Forschung in der Aus- und Weiterbildung. In synergetischer Zusammenarbeit treiben die Geschäftsbereiche die Qualität und Präzision von Forschung, Technologie und Therapie voran, um die besten Behandlungsergebnisse für Patienten zu erreichen. Ärzte und Therapeuten, die unsere Technologie nutzen, bestätigen unsere langanhaltenden Therapieerfolge.

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Vertragsverlängerung IT-Outsourcing für die LB Immobilienbewertungsgesellschaft mbH

Seit 2013 gehört die LB Immobilienbewertungsgesellschaft mbH zum Kundenstamm des Münchener IT-Dienstleistungsunternehmens matrix technology AG. Aufgrund der hohen Qualität und der bewährten Zusammenarbeit, konnte der IT-Outsourcing-Vertrag frühzeitig um weitere vier Jahre verlängert werden.

Die LB Immobilienbewertungsgesellschaft mbH – kurz LBImmoWert – ist ein unabhängiges Kompetenzzentrum für Immobilienbewertungen und Immobilienresearch. 2013 übernahm die matrix technology AG den IT-Betrieb der LBImmoWert, welche zu den ersten IT-Outsourcing-Kunden des IT-Dienstleisters zählt. Das Beauftragungsspektrum erstreckt sich von der Bereitstellung eines User Help Desks für alle Mitarbeiter über die Betreuung der Endgeräte bis hin zur Bereitstellung aller wesentlichen IT-Services aus zwei Rechenzentren in München.

Aufgrund der professionellen und zuverlässigen Zusammenarbeit der vergangenen Jahre, konnte der bestehende Vertrag frühzeitig um weitere vier Jahre – bis 2022 – verlängert werden. Als Tochtergesellschaft der BayernLB ist die LBImmoWert im Finanzumfeld tätig und steht damit auch vor der Herausforderung, künftig regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Aufgrund dessen wurde der Vertrag um einige Zusatzaspekte, welche die matrix zukünftig erfüllen wird, erweitert. Hierzu zählen beispielsweise die unternehmensweite ISO 27.001-Zertifizierung aller matrix Standorte und Unternehmensbereiche sowie der ISAE 3402 Type 2 Report.

„Die matrix technology AG hat sich von Anfang an als zuverlässiger IT-Partner erwiesen, der unseren hohen Anspruch in Sachen Servicequalität teilt. Dank modernster IT-Infrastruktur sind unsere Mitarbeiter in der Lage, jederzeit und von jedem Ort aus problemlos zu arbeiten und können sich somit voll und ganz auf ihr Kerngeschäft – Immobilienbewertung und -research – konzentrieren.“, so Christian Seidel, Geschäftsführer der LB Immobilienbewertungsgesellschaft mbH.

Eine detaillierte Beschreibung des IT-Outsourcing-Projektes für die LBImmoWert können Sie in der entsprechenden Case Study unter https://bit.ly/2NlD8Ig nachlesen.

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Arbeitsmarkt 2017 in Deutschland

21 Prozent der Arbeitsplätze befinden sich in den 14 größten deutschen Städten, in denen aber nur rund 17 Prozent der Bevölkerung leben. Und die Zahl der Jobs wächst weiter, so war 2017 jede dritte freie Stelle (33,7%) in diesen 14 Städten ausgeschrieben. Jede 6. offene Stelle (15,4%) bezog sich auf eine Leitungsposition. In Stuttgart München und Frankfurt setzen über ein Drittel der freien Stellen einen akademischen Abschluss voraus. Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt sind ein gutes Pflaster für Young Professionals. Überdurchschnittlich hoch ist der Bedarf an gewerblichen Fachkräften in Bremen, Leipzig und Dortmund. Aushilfs- und Anlernkräfte haben dagegen in Stuttgart, München und Frankfurt besonders schlechte Karten. Diese und andere Zahlen und Informationen ergibt eine Auswertung von rund 2,6 Millionen Stellenanzeigen, die 2017 in Printmedien und Online-Jobbörsen erschienen sind.

Führungskräfte

Während bundesweit in 14,4 Prozent der Stellen­anzeigen Mitarbeiter für Führungspositionen (Ge­schäftsführer, Abteilungs-/ Bereichsleiter oder Projekt­leiter) gesucht wurden, waren es in den Städten teils deutlich mehr – in Frankfurt, München und Stuttgart beinhaltete sogar mehr als jede fünfte freie Stelle eine Leitungs­funktion. Knapp unter der 20-Prozent-Marke liegt die Nachfrage nach Führungskräften in Düsseldorf Essen, Berlin, Hamburg und Köln. Zwischen 16 und 17 Prozent liegt die Quote in Bremen, Nürnberg, Hannover, Dortmund und Leipzig. Schlusslicht hier ist Dresden, hier lag 2017 die Nachfrage nach Führungspositionen mit 15 Prozent nur knapp über dem Bundesdurchschnitt (14,4 Prozent).

Fachkräfte mit akademischer Ausbildung

Überdurchschnittlich hoch ist in den Großstädten auch die Nachfrage nach Fachkräften mit aka­demischer Ausbildung: Während 2017 bun­desweit in 22,9 Pro­zent aller Stellen­aus­schrei­bungen ein Hochschul­abschluss ge­fordert war, lag diese Quote in den Großstädten teils deut­lich höher. Spitzenreiter hier ist Stuttgart: Fast 40 Prozent der in der Schwabenmetropole ausge­schriebenen Stellen erforderten eine akademische Ausbildung. Mit 35,8 bzw. 35,5 Prozent folgen München und Frankfurt. Auch in Berlin, Düsseldorf, Dresden, Köln und Hannover wurde bei mehr als 30 Prozent der offerierten Stellen ein (Fach-)Hochschulabschluss vorausgesetzt. Vergleichsweise schlechtere Chancen haben Akademiker in Hannover, Nürnberg, Essen, Dortmund, Leipzig und Bremen, aber auch in diesen Städten liegt die Quote deutlich über dem Bundesdurchschnitt (22,9 Prozent).

Young Professionals

Auch der Einstieg in das Berufsleben nach der (Fach-)Hochschule gelingt in den Städten in der Regel besser als in ländlichen Regionen: Die besten Chancen haben Young Professionals – also Hochschul­abgänger auf der Suche nach ihrer ersten Festanstellung – in Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Köln und München. Der Anteil der offenen Stellen für Young Professionals liegt in diesen Städten zwischen 5,3 und 5,8 Prozent und liegt damit prozentual mehr als doppelt so hoch wie in Leipzig, Bremen und Dresden. Die Elbmetropole scheint ein besonders schlechtes Pflaster für akademische Berufseinsteiger zu sein, hier gab es mit 2,3 Prozent 2017 prozentual sogar weniger Jobs als im Bundesdurchschnitt (2,4 %).

Gewerbliche Facharbeiter

Gewerbliche Facharbeiter haben statistisch die besten Chancen in Bremen. In mehr als jeder zweiten Stellenausschreibung in der Hansestadt wurden 2017 qualifizierte Facharbeiter gesucht. Damit liegt Bremen deutlich über dem Bundesdurchschnitt (47%) – und befindet sich in guter städtischer Gesellschaft: Denn auch in Leipzig, Dortmund, Nürnberg und Dresden liegt die Nachfrage nach gut ausgebildeten gewerblichen Kräften über dem Bundesdurchschnitt. Knapp darunter liegen Hannover und Essen. Anteilig deutlich niedriger als im Bundesdurchschnitt war die Nachfrage nach gewerblichen Fachkräften vor allem in München, Frankfurt und Stuttgart.

Anlern- und Aushilfskräfte

Schlechte Chancen sowohl auf dem Land wie in den Städten haben Anlern- und Aus­hilfskräfte. Bundesweit reicht für nur 5,6 Prozent aller ausgeschriebenen offenen Stel­len dieses „Anforderungs­profil“. In den Städten liegt diese Quote zwar etwas niedriger, wobei bei Werten zwischen 4,6 Prozent (Dresden) und 5,1 Prozent (Leipzig) allerdings kaum signifikante Unterschiede zum Bundesdurschnitt festzustellen sind. Ausnahmen sind Stuttgart, München und Frankfurt mit Quoten zwischen 3,7 und 3,9 Prozent.

Die Zahlen stammen aus dem Karriere-Atlas 2018, für den die Online-Jobbörse Yourfirm rund 2,6 Millionen Stellenanzeigen, die im Jahr 2017 in Onlinebörsen und in Printmedien veröffentlicht wurden, ausgewertet hat. Die Studie mit weiteren Ergebnissen zu den 14 größten deutschen Städten und zahlreichen Grafiken ist abrufbar unter www.yourfirm.de/karriere-atlas/

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