Blue Cap AG – Einstiegschance im Showdown?

Die Blue Cap AG (ISIN: DE000A0JM2M1) aus München ist als Beteiligungsgesellschaft auf Restrukturierungen und Sanierungen von deutschen Mittelständlern fokussiert. Ein sehr interessanter und umkämpfter Markt, denn das deutsche Unternehmertum mit den vielen ‚Hidden Champions’ genießt weltweit hohes Ansehen. Gründer und Alleinvorstand von Blue Cap ist Dr. Hannspeter Schubert, ein Macher der mit dem Aufbau seines Lebenswerks in mehr als einem Jahrzehnt meistens ein glückliches Händchen bei der Auswahl von inzwischen elf Beteiligungen bewies.

NAV hoch, Aktie runter

Zuletzt wies die Beteiligungsgesellschaft in den verspätet veröffentlichten Angaben zum ‚Net Asset Value’ (‚NAV’) einen Portfoliogesamtwert von 112,2 Mio. Euro aus, was einem Anstieg von 9,8 Mio. Euro gegenüber dem Jahresende 2017 entspricht. Warum dieser äußerst positive Wert zum Halbjahresende 2018 nicht wie angekündigt auch mit dem Halbjahresergebnis am 31. August 2018, sondern erst Ende November 2018 veröffentlicht wurde, ist nicht nachvollziehbar. In diesem Zeitraum ist der Wert der Blue Cap Aktie von über 24,- EUR um mehr als 20 %, auf unter 19,- EUR gefallen und konnte sich seitdem auch nicht mehr erholen. Der Kapitalmarkt reagierte offensichtlich verschnupft auf die Nichteinhaltung des Veröffentlichungstermins.

Kasse gemacht und auf Konfliktkurs

Wer als Investor auf den Einstieg der PartnerFonds AG bei der Blue Cap im Juni 2018 gesetzt hat und den Worten von Dr. Schubert in diesem Zusammenhang folgte: „Ziel sei es, die beiden Gesellschaften mittelfristig zusammenzuführen und unter dem Dach der Blue Cap AG in Richtung geregelten Markt zu entwickeln“, sollte spätestens seit der Relativierung durch Dr. Schubert gerade mal zwei Monate später alarmiert sein: „In der zweiten Jahreshälfte werden wir (…) Ansätze für ein Zusammenwirken mit der PartnerFonds AG prüfen.“Dr. Schubert hatte bereits im Juni 2018 seinen 44 %igen Blue Cap Anteil an die PartnerFonds für 33 Mio. Euro veräußert.

Versuch gescheitert

Seit dem Einstieg von PartnerFonds bei Blue Cap wurden keinerlei Informationen zu der Entwicklung der „Traum-Ehe“veröffentlicht. Am vergangenen Donnerstag platze jedoch am Abend die Bombe – der Vorstand und Aufsichtsrat der PartnerFonds verlieren nach sechs Monaten die Geduld und wollen im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung sowohl den Vorstand als auch Aufsichtsrat der Blue Cap neu besetzten (lassen). Offensichtlich scheint das Verhältnis so zerrüttet zu sein, dass die PartnerFonds nicht mehr bis zur nächsten Hauptversammlung warten kann und will.

Ausstieg verpasst

Im Sommer klang alles noch so gut und es wirkte nach einem Deal aus dem es nur Sieger geben kann. Mittlerweile sieht es im Machtkampf anders aus – es gibt nur noch einen Gewinner: Dr. Schubert. Der Macher hatte seine Chips rechtzeitig vom Tisch genommen und kann seitdem den Kursverfall entspannt zuschauen. Auf den relevanten Small- und MidCap-Veranstaltungen ist der (noch) Vorstand der Blue Cap seit seinem Exit nicht mehr gesehen worden. Rühmlich wäre es wahrscheinlich gewesen, wenn Dr. Schubert sich mit dem neuen Anteilseigner arrangiert hätte, aber es wäre nicht das erste Mal, dass die eigene Unabkömmlichkeit einfacher zu formulieren ist, als Abschiedsworte vom gegründeten Unternehmen. Das tragische Ende des Gründers bei der Blue Cap folgt spätestens in 2019 – davon kann man wohl ausgehen.

Kaufen, wenn die Kanonen donnern

Im Einkauf liegt bekanntlich der Gewinn. Schnäppchenjäger konnten am vergangenen Donnerstag Blue Cap Aktien zu Tiefstständen bei unter 14,- EUR einsammeln. Am Freitag wechselten die Unternehmensanteile bereits wieder bei über 16,- EUR die Besitzer. Der ‚NAV’ per 30. Juni 2018 beträgt bei 3,98 Mio. ausstehenden Aktien immerhin einem beachtlichen Wert von 28,19 EUR pro Unternehmensanteil. Unter der Berücksichtigung des aktuellen Marktumfeldes lockt die Blue Cap Aktie momentan dennoch mit ihrem Abschlag von mehr als 12,- EUR bzw. rund 40 % vom jüngsten ‚NAV’ zum Einstieg. Spannend wird vor allem die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit mit der PartnerFonds sein. Gemeinsam werfen die beiden Gesellschaften ein ordentliches Gewicht in die Waagschale und die Aktionäre können sicherlich von Synergien auf verschiedenen Ebenen nachhaltig profitieren.

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass JS Research oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den "Webseiten", dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte "third parties") bezahlt. Zu den "third parties" zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten "third parties" mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.


Disclaimer:

Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wieder und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar!

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Serie Unternehmensnachfolge: Schon heute für morgen handeln

Die Nachfolge innerhalb der Familie ist noch immer die bevorzugte Option bei der Übergabe von Unternehmen. Wenn es nur um die Frage geht, wer das Silberbesteck erhält, steht allenfalls der Familienfrieden auf dem Spiel. Geht es um ein Unternehmen, kann ein Zwist dagegen den ganzen Betrieb gefährden. Gibt es mehrere Kinder, die als Erben infrage kommen, muss erst einmal geklärt werden, wer sich als Nachfolger eignet. „Die Suche kann nicht früh genug beginnen. Der Grundstein wird schon in der Ausbildung gelegt. Es muss ein gegenseitiges Einverständnis geben. Druck der Eltern ist nicht zielführend“, weiß Florian Regenfelder, Rechtsanwalt und Steuerberater bei Ecovis in München.

Experten empfehlen daher eine offene Kommunikation innerhalb der Familie und frühzeitige Überlegungen, wie eine Übergabe gestaltet werden kann. „Wenn es beispielsweise minderjährige Kinder gibt, wird viel zu selten auf eine testamentarische Regelung geachtet. Diese verhindert, dass eine Erbengemeinschaft mit minderjährigen Kindern entsteht“, sagt Regenfelder. Fehler würden oft schon im Vorfeld gemacht, etwa bei einer Schenkung von Immobilien. „Bei einer Übertragung innerhalb der Familie ist schon frühzeitig genau zu prüfen, wie hoch das Gesamtvermögen ist, wer anspruchsberechtigt ist und wer was bekommt“, rät Thomas Müller, Steuerberater bei Ecovis in Düsseldorf.

Experten an Bord holen

Zentrale Fragen wie ein Pflichtteilsverzicht müssen im Vorfeld geregelt sein. „Korrekturen im Nachhinein sind immer teuer“, sagt Müller. Stets im Boot bei solchen Angelegenheiten sollten neben einem Unternehmensberater ein Notar oder Rechtsanwalt sein. „Ist auch privates Vermögen vor Gläubigern zu sichern, ist es sinnvoll, einen Berater hinzuzuziehen“, findet Ecovis-Experte Regenfelder. Für viele Unternehmenschefs ist mit der Übergabe das Thema Altersvorsorge verknüpft. Auch da sind die Vorstellungen bei den Generationen nicht immer deckungsgleich. Es soll schon vorgekommen sein, dass eine der Parteien beim Notar aufgestanden und gegangen ist, weil erst da klar wurde, dass die Erwartungen zu unterschiedlich waren.

Die Steuern im Blick behalten

Auch bei steuerrechtlichen Fragen ist eine gute und umfassende Vorbereitung entscheidend. „Übertragungen an enge Familienmitglieder sind in der Regel grunderwerbsteuerfrei, nicht aber zwischen Kindern. Deshalb sollte die Elterngeneration dieses Thema unbedingt lösen“, meint Müller. Bis 2016, als das neue Unternehmenserbschaftsteuerrecht in Kraft trat, blieben mehr als 90 Prozent der Unternehmen steuerfrei. Seit der gesetzlichen Änderung dürften praktisch alle Unternehmen aufgrund von nicht begünstigtem Vermögen einen steuerpflichtigen Anteil haben. „Auch dieses Problem ist nur zu erkennen, wenn eine Vorausberechnung erfolgt. Durch Gestaltungen lässt sich möglicherweise die Steuerlast reduzieren oder vermeiden“, sagt Müller. Es sei wichtig, frühzeitig eine Analyse des Unternehmenswerts machen zu lassen, um zu klären, „wie hoch das begünstigte Vermögen ist. „Wir empfehlen bei Unternehmen immer eine Modellrechnung auf Basis des letzten Jahresabschlusses. Nur dann bekommt man ein Gefühl für eine mögliche Steuerbelastung.“

Interne Übergabe

Zunehmend an Bedeutung gewinnt die Unternehmensübergabe an eine interne Führungskraft. Das hat den Vorteil, dass der Nachfolger langfristig aufgebaut und der Übergang fließend gestaltet werden kann. So können Kunden und Lieferanten Vertrauen in die neue Führung aufbauen. Doch auch da werden häufig Fehler gemacht. Wenn die Altersvorsorge des Übergebers teilweise auf dem Verkaufserlös aufgebaut ist, „sind dann Spielräume da – oder eben nicht“, weiß Regenfelder. Er fügt hinzu: „Man sollte einen ehrlichen Marktwert verlangen und nicht zu billig verkaufen. Schließlich muss es für beide Seiten passen, und auch gegenüber dem Finanzamt ist ein realistischer Preis zu dokumentieren.“ Andernfalls könnte beispielsweise Schenkungsteuer fällig werden. Müller rät, „den Großteil des Kaufpreises über eine Finanzierung des Mitarbeiters zu regeln. Wird der Kaufpreis in Raten durch zukünftige Gewinne bezahlt, birgt das wirtschaftliche Risiken für den Verkäufer.“

Florian Regenfelder, Rechtsanwalt und Steuerberater bei Ecovis in München

Thomas Müller, Steuerberater bei Ecovis in Düsseldorf

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Europäische Straßentransportverbände bitten EU-Kommission um Unterstützung zur Aufrechterhaltung des freien Warenverkehrs durch Österreich

Mit Hinweis auf die Entschließung des Tiroler Landtages vom 3. Oktober 2018, die eine deutliche Reduzierung des Lkw-Transits durch Tirol mittels konkret vorgegebener Maßnahmen fordert, haben die Verbände AISÖ (Österreich), ANITA und LVH Südtirol (Italien), FNTR (Frankreich), ITD (Dänemark), TLN (Niederlande) sowie die IRU (Brüssel) der Europäischen Kommission ein gemeinsames Schreiben an die zuständigen Generaldirektionen "Mobilität und Verkehr (GD MOVE)" und "Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU (GD GROW)" gesandt.

Zum Hintergrund: In seiner Entschließung fordert der Tiroler Landtag von seiner Landesregierung die Umsetzung konkreter Maßnahmen zur nachhaltigen Reduktion des Lkw-Transits ("Anti-Transit-Paket"). Das Maßnahmenpaket beinhaltet unter anderem eine Verschärfung des 2016 von Tirol erlassenen Sektoralen Fahrverbots auf der Inntalautobahn. Dies geschieht ohne Rücksicht darauf, dass die Kommission das damalige EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen dieses Fahrverbot nur unter der Bedingung beendet hatte, dass die derzeit schadstoffärmste Fahrzeugklasse Euro VI von dem Sektoralen Fahrverbot dauerhaft ausgenommen bleibt. Aber auch andere vorgesehene Maßnahmen wie z.B. die Schaffung einer Korridormaut von München bis Verona auf Tiroler Niveau, eine Anhebung des Dieselpreises an österreichischen Tankstellen nur für den transitierenden Schwerverkehr sowie die Ausdehnung der Ferienreise- und Nachtfahrverbote sind nach Meinung der Verbände nicht mit EU-Recht vereinbar.

Die Verbände bitten daher die zuständigen Kommissarinnen Bulc und Evans sowie ihre Generaldirektoren bereits im Vorfeld der – noch von der Tiroler Landesregierung bzw. dem österreichischen Verkehrsministerium auszuarbeitenden und mit der Kommission und den Mitgliedsstaaten abzustimmenden – Maßnahmen, die Planungen des Landes Tirol auf ihre EU-Verträglichkeit zu prüfen und den vorgebrachten Bedenken gegen weitere Tiroler Alleingänge zur Behinderung des freien Warenverkehrs in der EU Rechnung zu tragen. Ein Einschreiten der Kommission sehen die Verbände schon deshalb als dringlich an, da die ersten Maßnahmen – insbesondere die schärfsten Anti-Transit-Maßnahmen – bereits im August 2019 in Kraft treten sollen.

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Außenstände beherrschen – Liquidität sichern!

Außenstände beherrschen – Liquidität sichern

Mit diesem Seminar gelingt der Schnelleinstieg in die Grundlagen und Instrumente zur erfolgreichen Außenstandsbearbeitung!

Kennen Sie die aktuellen Möglichkeiten zur erfolgreichen Abwicklung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen? Wenn Sie diese Frage mit „Nein“ beantworten, sollten Sie gleich jetzt eines dieser Seminare buchen!

Themenschwerpunkt ist der gesamte Leistungsprozess im Kundenlebenszyklus – von der Auftragsannahme bis zum Inkasso bzw. zur Insolvenz. Sie erhalten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der erfolgreichen Außenstandsarbeit unter Berücksichtigung der Chancen und Risiken aus den Kundenbeziehungen.

Neben den reinen Risikofragen wird auch auf die Kapitalbindung durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eingegangen. Fragen zur Absicherung von Forderungen und die Verwertung von Sicherheiten im Krisenfall runden dieses informative Seminar ab.

Das Programm im Überblick:

  • Außenstände beherrschen geht das?
  • Der Risikoprozess und Ziele daraus
  • Instrumente zur erfolgreichen Außenstandsbearbeitung
  • Forderungen und Working Capital
  • Ist eine Warenkreditversicherung sinnvoll?
  • Veränderungspotenzial in den Unternehmen

Das Seminar wendet sich ganz gezielt an Mitarbeiter in EVU‘s, die in der Debitorenbuchhaltung, dem Forderungsmanagement oder Kreditmanagement tätig sind sowie an Leiter und Mitarbeiter aus dem Bereich Finanzen und Vertriebsmitarbeiter, die in den Forderungsprozess eingebunden sind.

Das nächste Seminar findet am 07.02.2019 in München statt.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter: https://www.vde-verlag.de/seminare/pi1200013

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HUBER+SUHNER stellt auf der Electronica 2018 phasenstabile Kabel für kritische Anwendungen vor

HUBER+SUHNER, weltweit führender Hersteller von Komponenten und Systemlösungen für optische und elektrische Verbindungstechnik, feiert auf der Münchner Electronica vom 13. bis 16. November 2018 die Premiere seiner neuesten Kabelassemblies mit nie dagewesener Stabilität und Zuverlässigkeit unter anspruchsvollen Bedingungen.

Das internationale Unternehmen mit Sitz in der Schweiz stellt seine fünf neuen und verbesserten phasenstabilen CT Kabelassemblies vor, die speziell für Anwendungen entwickelt wurden, bei denen Verbindungen mit präziser Signallaufzeit erforderlich sind. Mit seiner robusten und zuverlässigen Verbindungstechnik ermöglicht HUBER+SUHNER neue Einsatzmöglichkeiten bei schwankenden Temperaturen für vielseitigste Anwendungen, in denen es auf Phasenstabilität ankommt. Die neuen Assemblies zeichnen sich jedoch nicht nur durch branchenführende Phasenstabilität bei Temperaturschwankungen aus. Unterschiedlichste Kabelausführungen erfüllen alle erdenklichen Anforderungen und sie eignen sich für den Einsatz in der Hochfrequenztechnik, Luft- und Raumfahrt, Wehrtechnik sowie für industrielle Test- und Messtechnik.

Darüber hinaus zeichnen sich die Lösungen dadurch aus, dass ihre Einfügedämpfung im Vergleich zu herkömmlichen Koaxialkabeln im Temperaturverlauf deutlich stabiler ist. Ermöglicht wird dies dank innovativem Design, Aufbau und speziell entwickelten Materialien.

„Aufgrund unseres bewährten Know-hows im Bereich Kommunikationstechnik für anspruchsvolle Anwendungen wissen wir genau, was der Markt und, wichtiger noch, unsere Kunden von Kabel- Assemblies erwarten. Forschung und Entwicklung bilden das Rückgrat unseres Unternehmens und die neuen CT Kabelassemblies sind das beste Beispiel dafür", so Eduardo Romero, Produktmanager bei HUBER+SUHNER. „Die neuen Assemblies bieten höhere Präzision, Stabilität und Zuverlässigkeit bei wiederholten Temperaturschwankungen und eignen sich ausnahmslos für alle Temperaturbereiche und Branchen."

Romero ergänzt: „Die neuen und verbesserten CT Varianten der bewährten Produktreihen Sucoform, EZ, Minibend und Multiflex sind praktisch und wirtschaftlich, ohne bei Leistung und Zuverlässigkeit Kompromisse einzugehen. Wenn unsere Kunden keine Probleme mehr mit Temperaturschwankungen in ihren Kabel-Assemblies haben, führt das letztendlich zu höherer Präzision, Stabilität und Zuverlässigkeit – ein Gewinn für alle Beteiligten."

Besucher der Electronica finden HUBER+SUHNER in Halle B2 der Messe München, am Stand 439, vom 13. bis 16. November 2018.

Für einen Gesprächstermin oder eine Produktdemonstration wenden Sie sich bitte an das HUBER+SUHNER Team unter den unten stehenden Angaben.

 

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geomap und bulwiengesa kooperieren bei der Immobiliendaten-Analyse

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen die Themen Datenerhebung, Datenrecherche und Datenverwertung. Um Immobilienmärkte besser, umfangreicher und schneller analysieren zu können, sollen bestehende Ressourcen gebündelt bzw. neue Ressourcen und Optionen offengelegt werden. Über das erweiterte Datenspektrum sollen Nutzer beider Häuser profitieren. Spürbar und sichtbar wird dies im ersten Schritt über eine neue Funktion / ein neues Feature in RIWIS online.

Interaktive Angebotsdaten-Analyse für Wohnimmobilien

Ab sofort können RIWIS-Nutzer direkt eine speziell konfigurierte Version von geomap aufrufen. Damit wird das Datenspektrum in RIWIS um eine interaktive Angebotsdatenanalyse erweitert. Anhand verschiedener Filter und räumlicher Auswahl sind aktuelle Miet- und Kaufpreisangebote des Wohnungsmarktes bis auf Stadtteilniveau möglich. Thematische Karten und dynamische Charts zeigen die Kauf- und Mietpreisentwicklungen auf einen Blick.

„Umfangreiche Datenanalysen spielen heutzutage eine wichtige Rolle bei Transaktionen und unternehmensrelevanten Entscheidungen“, sagt Marco Hoffmann, Geschäftsführer geomap GmbH. „Mit bulwiengesa haben wir einen starken Partner gefunden, der uns dabei unterstützt, durch intensiven Austausch unsere Datenbasis zu verbessern.“

„Die Angebotsdaten von geomap sind eine sinnvolle Ergänzung unseres Datenbestandes“, sagt Thomas Voßkamp, Vorstandsmitglied bulwiengesa AG. „Damit können unsere Nutzer künftig selbst schnelle Analysen der Angebotsdaten vornehmen.“

geomap ist Deutschlands größte Online-Plattform für die professionelle Recherche am Immobilienmarkt. Neben Verkaufs- und Vermietungsdaten stehen zahlreiche nützliche Informationen zur Verfügung wie sozioökonomische Daten, Sonderkarten, fundierte Marktberichte und eine geprüfte Aufstellung aktiver Bauträger und Projektentwickler.

Der Informationsservice RIWIS von bulwiengesa für Immobilien und Immobilienmärkte liefert neben Daten auch Analysen und Hintergrundwissen. RIWIS umfasst über 10 Millionen Informationen zu mehr als 100.000 Objekten.

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Schichtpläne 4.0

Starre Schichtpläne passen nicht mehr zum flexiblen Personalbedarf in der Produktion. Firmen müssen heute auf ungeplante Auftragsspitzen, Lieferengpässe oder Anlagenstörungen schnell genug reagieren.

Es gilt, rechtzeitig Strategien zur Flexibilisierung zu entwickeln, und die entsprechenden Tools einzurichten. Eine komplexe Aufgabe, denn sie schließt mit ein:

– wirtschaftliches Potenzial zu erkennen und zu nutzen
– den passenden Mix aus verschiedenen Arbeitszeitmodellen zu finden
– einen Krisenmodus für Konjunktureinbrüche einzuplanen
– Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ergänzen.

Das passende Praxisseminar finden produzierende Unternehmen hier:

Personaleinsatz in der Produktion flexibilisieren
16./17. Januar 2019 in Stuttgart
28./29. März 2019 in München
www.management-forum.de/arbeitszeitmodelle

Bei Fragen zur Veranstaltung oder zur Anmeldung wenden Sie sich gerne an Elisabeth di Muro, Tel: 0 8151/ 2719-0 oder per E-Mail an info@management-forum.de 

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SPENDIT AG kooperiert mit den Softwareexperten von rindus

Die Spendit AG, das aufstrebende und mehrfach prämierte HR- und FinTech Start-Up aus München, und das deutsch-spanische Softwareunternehmen rindus arbeiten künftig zusammen, wenn es um die Zusammenstellung von talentiertesten Software-Entwicklungsteams für die Weiterentwicklung von Digitalprodukten von Spendit geht. Beide Unternehmen teilen die Überzeugung, dass nur zufriedene Mitarbeiter zu höchsten Leistungen fähig sind und sich aus eigenem Antrieb langfristig für den Unternehmenserfolg einsetzen.

Die Spendit AG ist in den letzten Jahren auf ein Team von 45 Mitarbeiter und ein Kundenportfolio von mehr als 4.000 über Plan gewachsen. High Potentials – Softwareentwickler mit Leidenschaft für die Produktwelt von Spendit – sind das Kapital des Unternehmens und in München, wie in ganz Deutschland, rar.

"Wir setzen auf hohe Qualität in allem, was wir tun. Und unsere Mitarbeiter transportieren das auch durch ihre Arbeit. Deshalb war es uns immer wichtig, keine „Leih-Softwareteams“ etwa aus Nearshoring-Agenturen zu engagieren, sondern motivierte Teams mit echter Leidenschaft langfristig zu gewinnen. Und bei rindus wurden wir fündig“, erläutert Florian Gottschaller, Gründer und Vorstand der Spendit AG.

Die rindus GmbH ist mit ihrer spanischen Niederlassung seit 2017 auf inzwischen rund 40 Mitarbeiter gewachsen, und ist stets auf der Suche nach weiteren Techtalenten. Meist gelingt es in weniger als zwei Monaten, komplette länderübergreifende Teams zusammenzustellen und einsatzfähig zu machen.

"Wir bei rindus finden genau die Softwareentwicklungstalente, die in die vorhandene Organisation unserer Kunden wie das fehlende Puzzleteil hineinpassen. Wir suchen diese Experten am spanischen Arbeitsmarkt, stellen und arbeiten sie ein und sorgen durch unsere einzigartige, menschenzentrierte Unternehmenskultur dafür, dass sie langfristig an Bord bleiben. Wir freuen uns, dass wir die Spendit AG in nur wenigen Wochen um ein Team in Malaga so erfolgreich erweitern konnten ", so Rolf C. Zipf, Gründer der rindus GmbH.

Über die Spendit AG:
Die Visionäre Dr. Ralph Meyer und Florian Gottschaller haben die Spendit AG 2014 in München gegründet und sich der digitalen Revolution von Mitarbeiter-Benefits verschrieben. Ein internationales Team von 45 Mitarbeitern in München, Berlin, Wien und Malaga unterstützt sie bei ihrer Mission: kundenspezifische digitale Benefit-Lösungen für die Arbeitgeber zu entwickeln, die es mit der Digitalisierung ernst meinen und die besten Köpfe in ihreUnternehmen holen und behalten wollen. Über 4.000 Unternehmen in Deutschland und Österreich nutzen heute die smarten Produkte der Spendit AG: die SpenditCard®, den digitalen Gutschein für lohnsteuerfreie Sachbezüge, und die Lunchit App®, die digitale Essensmarke. Weitere Informationen unter www.spendit.de

Spendit AG Medienkontakt:
Spendit AG
Daria Kossogova
+49 (0) 89 2003 1881 80 
daria.kossogova@spendit.de

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Auszeichnung für die Wirtschaftsingenieurin Eva Klenk

Der Wissenschaftspreis Logistik der Bundesvereinigung Logistik (BVL) geht in diesem Jahr an die Wirtschaftsingenieurin und Logistikberaterin Dr.-Ing. Eva Klenk. Sie erhält die Auszeichnung für ihre Dissertation „Ein analytisches Modell zur Bewertung der Leistung von Routenzugsystemen bei schwankenden Transportbedarfen“.

Ziel der Arbeit war es, ein Modell zur Unterstützung der Planung von Routenzugsystemen zu entwickeln, mit dem

  • Schwankungen im Transportbedarf in der Planung berücksichtigt werden können,
  • unterschiedliche Systemkonfigurationen betrachtet und verglichen werden können und
  • die Leistungserfüllung (pünktliche Bereitstellung benötigter Materialien) sowie die Effizienz (Zahl benötigter Mitarbeiter und Routenzüge sowie deren Auslastung)

beurteilt werden können.

Als Ergebnis der Arbeit stehen nun konkrete, in der Praxis anwendbare Empfehlungen zur Planung von Routenzugsystemen bei schwankenden Transportbedarfen zur Verfügung. Damit ist ein Ansatz entstanden, mit dem zu erwartende variierende Transportbedarfe in Routenzugsystemen direkt aus dem geplanten Produktionsprogramm abgeleitet werden. Gleichzeitig können unterschiedlich gestaltete und dimensionierte Planungsvarianten von Routenzugsystemen einheitlich abgebildet und im Hinblick auf die zu erwartende Leistungserfüllung bewertet und miteinander verglichen werden.

Die Arbeit entstand als Promotion am Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik an der Technischen Universität München bei Prof. Willibald Günthner. Der Juryvorsitzende Prof. Wolfgang Kersten sagte zur Entscheidung: „Es handelt sich um eine Arbeit, die wissenschaftsbasiert die Logistik vorantreibt und großes Nutzenpotenzial hat.“

Unterstützt wird der diesjährige Wissenschaftspreis Logistik von der 4flow AG. Er ist mit jeweils 5.000 Euro für den Preisträger und das betreuende Institut dotiert.

Hintergrund zum Projekt – zuerst veröffentlich im BVL Magazin VIER/2018

Routenzüge optimal auslasten

Für viele Automotive-, Fahrzeug- und Maschinenbauunternehmen gehören Routenzüge längst zum logistischen Alltag. Beim Einsatz dieser fahrerlosen Technologie haben sie jedoch häufig mit schwankenden Transportvolumina zu kämpfen. „Viele Materialabrufe weichen von den ursprünglichen Produktionsplanungen ab“, sagt die Münchener Logistikberaterin Eva Klenk. Mit einem Prognosemodell, das Gegenstand ihrer Dissertation am Lehrstuhl von Prof. Willibald Günthner an der TU München war, können Logistiker solche Vorkommnisse abmildern oder verhindern.

Die Abweichungen haben unterschiedliche Gründe. So werden bei Kanban-Prozessen Engpässe erst kurzfristig bekannt und lassen sich häufig nur mit zusätzlichen Transportkapazitäten beheben. Auch Form und Umfang der Komponenten sind entscheidend. In den Behältern der Routenzüge sind große Teile nur in kleinen Stückzahlen lieferbar. Als Folge muss das Produktionsband mit zusätzlichen Touren versorgt werden, was zu einem Ladungsträgerstau führen kann. Und mancher Mitarbeiter will auf Nummer sicher gehen und bestellt mehr Teile als notwendig. „Vor allem vor Mittagspausen und Schichtwechseln häufen sich die Peaks“, hat Klenk beobachtet.

Von einheitlichen Standards sind die über 50 Routenzugsysteme im Markt weit entfernt. Auch musste Klenk bei der Entwicklung eines Prognosemodells berücksichtigen, dass das Handling der einzelnen Ladungsträger stark variiert. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind jedoch Reichweite, Frequenz und Variantenvielfalt. Anhand von Erfahrungswerten, wie viele Komponenten im Ladungsträger Platz haben, wie häufig diese verbaut und wie stark Sonderteile nachgefragt werden, ermittelt der Anwender den voraussichtlichen Bedarf an Zügen und Behältern. „Das Modell gibt Auskunft über die Wahrscheinlichkeit von Abrufen innerhalb eines festgelegten Zeitraums“, sagt Klenk. Der Anwender kann Routen optimieren, Züge voll auslasten und neue Einsätze planen.

Weitere Informationen zum Wissenschaftspreis Logistik: www.bvl.de/wpl

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buildingSMART e.V.: BIM-Entwicklung in Bayern

Die Building SMART Regionalgruppe Bayern, der bayerische Arm des Kompetenznetzwerks für Building Information Modeling, lud am 17.7.2018 zur Vortragsveranstaltung „BIM-Entwicklung in Bayern“ mit zahlreichen Diskussionsbeiträgen von mehrere Experten: Professoren, Ingenieure, Planer, Handwerker sowie Vertreter von Verbänden und der Industrie in Sachen BIM in das Oskar- Von Miller Forum in München. An welchem Punkt steht die Bauwirtschaft in Hinblick auf die Digitalisierung und BIM? Diese große Frage war Gegenstand der Podiumsdiskussion der buildingSMART-Regionalgruppe Bayern mit hochrangigen Vertretern der Architektenkammer, der bayerischen Bauwirtschaft und der Landesregierung des Freistaates und wurde von den Experten lebhaft diskutiert. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Bayerischen Ingenieurkammer- Bau KDöR. Die BuildingSMART-Regionalgruppe Bayern ist die erste Regionalgruppe des buildingSMART Dachverbundes. Innerhalb der Initiative Building Smart wollen sämtliche Fachdisziplinen wie Planung, Produkthersteller, Softwarefirmen, Bauunternehmen, Betreiber und Hochschulen zusammenarbeiten. Für die mit BIM verbundenen Prozesse und Schnittstellen, sind klar definierte Absprachen und Standards erforderlich. Hierfür engagiert sich buildingSMART. Der unabhängige Verein fördert offene, herstellerneutrale Schnittstellen und damit “open BIM”. Er steht für hohe Qualität bei BIM-Standards und Lösungen, bei denen die Anwender und ihre Arbeitsprozesse im Mittelpunkt stehen.

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