GUTcert verifiziert die Alunorf für nachhaltiges Aluminium

Mit dem Ziel, ab 2019 vollständig nachhaltiges Aluminium anbieten zu können, kam Hydro Hoogezand im Sommer 2018 auf die GUTcert zu, um die Durchführung der notwendigen Audits nach dem ASI Performance Standard zu planen. Die Zusammenarbeit gestaltete sich trotz der Kurzfristigkeit sehr kooperativ und angenehm, was schließlich zu der erfolgreichen Zertifizierung des Standortes im Januar 2019 führte.

Alunorf, ein Joint Venture von Hydro und Novelis in Neuss, Deutschland, ist die weltweit größte Aluminiumwalz- und Gießerei mit mehr als 2.200 Mitarbeitern und einer Jahresproduktion von mehr als 1.500.000 Tonnen.

Die Aluminium Stewardship Initiative

Die im Jahr 2015 gegründete Aluminium Stewardship Initiative setzt sich zum Ziel, verschiedene Stakeholder der Aluminiumbranche zusammenzubringen, um die Wertschöpfungskette von Aluminium möglichst nachhaltig zu gestalten. Zu diesem Zweck wurde ein Zertifizierungssystem entwickelt, das alle Schritte vom Bauxitabbau über die Aluminiumverarbeitung bis hin zum Recycling betrachtet und in diesem Zusammenhang die Einhaltung ökologischer und sozialer Standards und Aspekte der Führung überprüft.

Die ASI-Zertifizierung teilt sich in zwei Standards auf, den „ASI Chain of Custody Standard“ und den „ASI Performance Standard“. ASI-Mitglieder verpflichten sich dazu, innerhalb von zwei Jahren nach Beitritt ein Third-Party-Audit nach dem Performance Standard durchzuführen. Dies beinhaltet die Prüfung von 11 Punkten aus den Bereichen Governance, Umwelt und Soziales. Der Chain of Custody Standard (CoC) ist freiwillig und bezieht sich auf die verantwortungsvolle Gestaltung der Lieferketten.

Beide Standards wurden im Dezember 2017 veröffentlicht und die GUTcert wurde kurz darauf als erste Zertifizierungs- und Verifizierungsstelle in Deutschland für beide Standards akkreditiert. Und Anfang November kam ein weiterer Meilenstein: In Neuss prüfte die GUTcert die weltweit größte Aluminiumwalz- und Gießereianlage nach dem ASI Performance Standard.

Den Alunorf Zusammenfassungsbericht finden Sie hier.

Weitere Zertifizierungen nach ASI-Standard geplant

Die neuen ASI-Standards sind die höchsten international anerkannten Nachhaltigkeitsstandards in der Aluminiumindustrie. Die GUTcert hat langjährige Erfahrung in der Aluminiumbranche und betreut auch andere Unternehmen der Aluminiumindustrie bei der ASI-Zertifizierung. Eine enge und vertrauensvolle Kooperation mit den Kunden steht dabei an erster Stelle. Als Tochter der international aufgestellten AFNOR-Gruppe bieten wir unsere Leistungen weltweitan.

Fragen oder Hinweise richten Sie bitte an Herrn Nicolas Fouquet, Tel.: +49 30 2332021-78 oder Herrn Tim Viereck, Tel.: +49 302332021-57.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website oder auf der Aluminium Stewardship Initiative (Englisch).

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VDI ZRE auf Hannover Messe 2019

Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) präsentiert sich am Gemeinschaftsstand des VDI e.V. zusammen mit dem VDI Technologiezentrum (VDI TZ) und dem Bereich Technik und Gesellschaft (VDI TG) des VDI auf der Hannover Messe. Vom 1. bis 5. April 2019 dreht sich am Stand in Halle 2/C40 alles um das Thema „Urban Future“.

Auf der Ausstellungsfläche des VDI e. V. stellen VDI ZRE, VDI TZ und VDI TG am gemeinsamen Messestand technologische Innovationen für das zukünftige Leben und Arbeiten in der Stadt vor. Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz sind dabei die Dreh- und Angelpunkte: Was können die Ingenieurswissenschaften dazu beitragen, die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu erreichen? Wie können Unternehmen Ressourcen noch effizienter nutzen, um Umwelt und Klima zu schonen?

Beim VDI ZRE können Messebesucherinnen und -besucher in einem Quiz ihr Wissen zu Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz testen. Wer weiß, wie viele Tonnen Kunststoffverpackungen jährlich in der gelben Tonne landen oder worin die Kriterien des Ökodesigns bestehen, hat die Chance, einen tollen Preis zu gewinnen, etwa einen „Ozobot“ – einen kleinen Roboter, den die Besucher am Stand auch ausprobieren können: Durch farbige Linien können sie die Ozobots programmieren, um Kurven fahren und beschleunigen sowie abbremsen lassen. Ein fahrerloses Transportfahrzeug (FTS), das gemeinsam von der VDI TG und dem Unternehmen Blue-Botics präsentiert wird, funktioniert nach demselben Prinzip: Selbstständig navigiert es über den gesamten VDI-Stand. Ein weiteres Highlight ist der eGO Mover, ein vollelektrisches und vollvernetztes Busshuttle, dass die VDI TG gemeinsam mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen vorstellt.

Das VDI ZRE beteiligt sich darüber hinaus am Forum Dezentrale Energieversorgung und GebäudeEnergetik in Halle 27, Stand K42. Am zweiten Messetag spricht Tim Kestner vom VDI ZRE von 11.20 Uhr bis 11.40 Uhr über „Potenziale von industrieller Abwärme“. In seinem Vortrag wirft er einen Blick darauf, wie Unternehmen und Kommunen durch die Nutzung industrieller Abwärme die Ressourceneffizienz steigern und damit Emissionen vermeiden können und was eine intelligente Vernetzung, auch zwischen Wohn- und Gewerbegebieten, dazu beitragen kann.

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EcoVadis unterstützt nachhaltigen Wandel mit der neuen erweiterten Sustainability Intelligence Suite

EcoVadis, der weltweit zuverlässigste Anbieter von Nachhaltigkeitsbewertungen für Unternehmen, hat heute seine Sustainability Intelligence Suite angekündigt, ein erweitertes Toolkit, das auf der Expertise von EcoVadis bei Nachhaltigkeitsratings für Unternehmen aufbaut. Somit wird EcoVadis sein Leistungsspektrum um ein vorausschauendes Risk Mapping (IQ) und ein Auditmanagement (Spotlight) erweitern.

"Nachhaltigkeit ist immer mehr ein kritischer Hebel zur Steigerung des Unternehmenswertes und ein Rahmen zur Risikobetrachtung für Unternehmen ", sagte Pierre-Francois Thaler, Mitbegründer und Co-CEO von EcoVadis. "Daher benötigen Beschaffungs- und Lieferkettenteams eine Möglichkeit, das Lieferantenrisiko über alle CSR-Belange hinweg und über ihre gesamte Lieferbasis hinweg schnell zu bewerten und anzugehen. Wir haben unsere Module unter Berücksichtigung dieser Anforderungen erweitert. Zusätzlich zu unserer zentralen Lieferantenbewertungsplattform erhalten die Teams nun erweiterte Tools die ihnen eine ganzheitliche Betrachtung und Abdeckung ihrers Lieferantenpools zentral zur Verfügung stellt. Dies bietet den Beschaffungsteams eine umfangreiche Transparenz mit Risk Mapping und Auditdatenmanagement für die Lieferanten, bei denen ein hohes Engagement auch vor Ort erforderlich ist. Die Komplettlösung ermöglicht es Unternehmen, echte Leistungssteigerungen zu erzielen und Veränderungen zu bewirken."

Mit der neuen Sustainablity Intelligence Suite von EcoVadis erhalten Kunden Zugriff auf die folgenden Tools, die zusammen eine End-to-End-Lösung für Risk Mapping, Lieferantenleistungsbewertungen und On-Site-Audits bilden:

  • EcoVadis IQ, ein neues Vendor Risk Mapping Tool, das noch in diesem Jahr verfügbar sein wird, nutzt die EcoVadis Bewertungsdatenbank und intelligente Automatisierung und Analytik, um die Lieferkette kontinuierlich zu überprüfen und die Risikolandschaft eines Unternehmens über alle wichtigen Nachhaltigkeitskriterien abzubilden. Beschaffungs-, Risiko- und Compliance-Teams können diese Erkenntnisse, die auf einer großen Anzahl von Lieferanten basieren, nutzen, um zu verstehen, wo ihre größten Risiken liegen, die Strategie abzugleichen und CSR-Bewertungen und Leistungssteigerungen zu optimieren.
  • Das Kernangebot von EcoVadis, das EcoVadis Rating, bietet umfassende Nachhaltigkeits- und CSR-Bewertungen für ausgewählte Lieferanten. Die führende Methodik, die sieben Managementindikatoren misst und 21 Kriterien in den vier Themenbereichen Umwelt, Arbeits- & Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung abdeckt, liefert benutzerfreundliche Lieferanten-Scorecards, mit denen Beschaffungs- und Lieferkettenteams umfassende Benchmarks und Korrekturmaßnahmenpläne erhalten können, die zu einer höheren Nachhaltigkeitsleistung führen.
  • EcoVadis‘ neue Plattform für das On-Site-Auditmanagement, EcoVadis Spotlight, digitalisiert den Auditprozess von der Koordination und Planung bis zur Datenerfassung mit Standardvorlagen für Hauptauditoren und dem Management von Korrekturmaßnahmenplänen. Das Tool ermöglicht es Teams, auf einfache Weise umfassende Berichte auszuführen, Leistungsdaten auszutauschen und Verbesserungen direkt mit Lieferanten innerhalb der Plattform zu verwalten.

Weitere Informationen über die neue EcoVadis Sustainability Intelligence Suite finden Sie unter: https://www2.ecovadis.com/sustainability-intelligence-suite

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carbon-connect AG und familiando.ch beschliessen strategische Vertriebspartnerschaft im KMU-Markt

carbon-connect AG und ASVM Financial Services GmbH haben eine strategische Vertriebspartnerschaft beschlossen und arbeiten bei den Zukunftsthemen Onlinemarketing und Digitalisierung für den Mittelstand künftig zusammen.

Familiando.ch, die digitale Alternative

Familiando.ch, die erste klimaneutrale Plattform für den Mittelstand in der Schweiz bietet ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis für mehr Online-Visibilität.
Für eine Jahresgebühr von CHF 690.00 erwirbt der Partner eine Werbepauschale und kann seine Unternehmung, seine Produkte und seine Dienstleistungen durch eigenes Login unlimitiert präsentieren, sowie Artikel und Publireportagen einstellen. Abgerundet wird die Plattform mit einer App für iOS und für Android.

Ohne in Werbung zu investieren, hat Familiando seit dem Start im April 2018 schon über 80 Partner überzeugen und über 300’000 Website-Besucher zählen können. Zusammen mit carbon-connect AG wird dazu beigetragen, dass diese Zahlen wie auch die Anzahl Followers auf Social Media exponentiell wachsen. Die Märkte Deutschland und Österreich sollen in Kürze auch mit Key-Partnern erschlossen werden.

Profitieren auch Sie von unserer familiären Community – für eine partnerschaftliche und nachhaltige Zukunft.

KMUs bilden in der Schweiz das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft.

carbon-connect AG ist ab sofort exklusiver Nachhaltigkeitspartner. Durch die Partnerschaft erhält carbon-connect AG Kontakt zum KMU-Markt und kann diese mit ihren Dienstleistungen unterstützen. Hinzu kommt, dass jede Partnerschaft bei Familiando ab sofort automatisch Bäume pflanzt.

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EcoVadis veröffentlicht United Nations Global Compact Performance Report

EcoVadis, der weltweit zuverlässigste Anbieter von Nachhaltigkeitsratings für Unternehmen, hat einen neuen Bericht über Nachhaltigkeitsvergleiche zwischen Unternehmen veröffentlicht, die sich den Prinzipien des UN Global Compact verpflichtet haben, und Unternehmen, die dies nicht getan haben. EcoVadis hat hierfür die Leistung in den Schlüsselthemen Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Geschäftsethik und nachhaltige Beschaffung analysiert und festgestellt, dass Unternehmen, die sich den Prinzipen verpflichtet haben in ihren Lieferketten bessere Leistungen erzielen.

„Wir bewerten jährlich die Nachhaltigkeitsleistung von fast 20.000 Unternehmen und dieser Bericht untersucht speziell den Zusammenhang zwischen der Annahme der Zehn Prinzipien des UN Global Compact und einer fortschrittlichen Nachhaltigkeitsleistung“, sagte Sylvain Guyoton, SVP of Research bei EcoVadis. „Wir haben positive Belege dafür gefunden, dass Unternehmen, die die Prinzipien des UN Global Compact übernommen haben, sich der Herausforderung stellen:  CSR-Risiken in ihrem operativen Geschäft zu mindern und sich in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft zu bewegen.“

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

  • Unternehmen, die sich den Prinzipien des UN Global Compact verpflichtet haben, weisen im Durchschnitt eine bessere Nachhaltigkeitsleistung auf: Die Ergebnisse zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen fortgeschrittener CSR-Leistung und der Teilnahme am UN Global Compact. Die Teilnahme am UN Global Compact führt jedoch nicht zu einer verbesserten CSR-Leistung an sich;
  • Unter den Teilnehmern des UN Global Compact zeigen kleine und mittlere Unternehmen eine bessere Leistung als große. Dies könnte damit begründet sein, dass kleine und mittlere Unternehmen schneller agieren und auf CSR-Fragen reagieren können.
  • Unternehmen schneiden in den Bereichen Arbeits- & Menschenrechte und Umwelt deutlich besser ab als in den Bereichen Ethik und nachhaltige Beschaffung.
  • Nachhaltige Beschaffungs- und Umweltthemen weisen die größte Diskrepanz zwischen den Teilnehmern des UN Global Compact und den Nichtteilnehmern auf. Diese Diskrepanz kann mit der Notwendigkeit verbunden sein, dass sich die Führungsebenen ausdrücklich verpflichten, Investitionen in ökologische und nachhaltige Beschaffungsprogramme zu tätigen. Ein solches Engagement ist deutlicher und bewusster Bestandteil der Teilnahme am UN Global Compact und erklärt so die höhere Leistung der am UN Global Compact teilnehmenden Unternehmen in diesen Themenbereichen.

„Wir müssen die Ziele für nachhaltige Entwicklung erreichen – für uns und für künftige Generationen“, sagte Lise Kingo, CEO und Executive Director des UN Global Compact. „Immer mehr Unternehmen unterstützen die globalen Ziele, und jetzt müssen wir auf die Wendepunkte hinarbeiten, die Nachhaltigkeit für kleine und große Unternehmen überall zur Realität werden lassen. Es ist ermutigend zu sehen, dass unsere Zehn Prinzipien zu den Themen Menschenrechte, Arbeit, Umwelt und Korruptionsbekämpfung Unternehmen helfen, ihre Nachhaltigkeitsleistung zu verbessern.“

Um mehr über den UN Global Compact und seine Unterzeichner zu erfahren, laden Sie den vollständigen Bericht herunter: https://www2.ecovadis.com/…

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Internationale Aussteller zeigen innovative Technologien und Produkte für die Wellpappen- und Faltschachtelindustrie

Zum 4. Mal trifft sich die internationale Wellpappen- und Faltschachtelindustrie vom 12. – 14. März 2019 zu ihrer spezialisierten Fachmesse CCE International auf dem Münchener Messegelände. Insgesamt 155 Aussteller aus 23 Ländern zeigen auf 5.000 m2 Nettoausstellungsfläche Rohmaterialien, Maschinen, Zubehör und Dienstleistungen für die Herstellung und Verarbeitung von Wellpappe und Faltschachteln entlang der gesamten Produktionskette. Zahlreiche Live-Demonstrationen an den Messeständen bieten den Besuchern Einblicke in die Palette technischer Möglichkeiten und aktueller Innovationen. Wichtigste Ausstellerländer sind Italien, Deutschland, China, die Niederlande und Großbritannien.

Die Wellpappen- und Faltschachtelindustrie profitiert vom wachsenden Online-Handel und der Trend hin zu recyclefähigen und umweltfreundlichen Verpackungen wirkt sich positiv auf die Branche aus: Kaum ein anderes Material hat ein nachhaltigeres Image als die Wellpappe und der Faltschachtelkarton. Die Herausforderungen liegen im immer schneller werdenden Retailgeschäft, im zunehmenden Bedarf an digitalisierungsfähigen Verpackungen und dem Wunsch der Kunden nach individuellen Produkten. Vielfältige Anforderungen, für die der Digitaldruck eine Lösung sein kann. „Wir sehen unglaublich viel Potential im Digitaldruck auf Wellpappe und Faltschachteln. Die Frage ist, wie die Branche die Technologie intelligent für sich nutzen kann“, sagt Liljana Goszdziewski, Messedirektorin der CCE International, im Namen des Veranstalters Mack Brooks Exhibitions. „Auf der diesjährigen Veranstaltung können sich Besucher über die vielfältigen Möglichkeiten informieren, die moderne Druckverfahren und Veredelungstechniken bieten. Es ist ein Merkmal unserer Fachmesse, dass durch den intensiven Austausch an den Ständen, spezifische Produktionslösungen gemeinsam erarbeitet werden. Momentan erfolgt in der Branche, vor allem durch den Einsatz digitaler Techniken, ein regelrechter Innovationsschub“, so Liljana Goszdziewski weiter.

Kostenlose Seminarreihe
Wichtige Technologietrends werden auch in der kostenlosen Seminarreihe der CCE International 2019 aufgegriffen. Experten aus der Branche sprechen an den drei Messetagen über das Schwerpunktthema „Digitaldruck“ sowie die Bereiche „Nachhaltigkeit“ und „Innovative Verarbeitungstechniken“, teilen ihr Fachwissen mit dem Publikum und laden zum offenen Austausch ein. Neben zahlreichen weiteren Vorträgen hält die Firma Kiwiplan Europe ein Seminar zum Thema „Digital Trends in Corrugated – The Perspective from a MIS“, die Firma Leary Co., W. H. zum Thema „Maximising Folder-Gluer Performance“ und die Firma Highcon zum Thema „Start with Finishing! The Smart Way to go Digital“.

CCE International 2019 wieder äußerst international
Die einzige Fachmesse Europas, die den Fokus ausschließlich auf die Herstellung und Verarbeitung von Wellpappe und Faltschachteln legt, zeichnet sich erneut durch ihre Internationalität aus. Der europäische Markt boomt und ist daher für Hersteller- und Verarbeitungsunternehmen aus der ganzen Welt interessant. Die Besucher können sich an den Ständen von insgesamt 155 Ausstellern aus 23 Ländern auf rund 5.000 m2 Netto-Ausstellungsfläche informieren. Die Aussteller kommen zu größten Teilen aus Europa, hauptsächlich aus Deutschland, Italien, den Niederlanden und Großbritannien. Aussteller aus anderen Regionen der Welt kommen vornehmlich aus China, Taiwan und den USA.

Messeprofil
Die Fachbesucher der CCE International 2019 erwarten ein umfassendes Produktportfolio und Aussteller entlang der gesamten Produktionskette. Das Messeprofil umfasst Rohstoffe, Maschinen, Zubehör und Services für die Herstellung und Verarbeitung von Wellpappe und Faltschachtelprodukten: Papier, Karton und Pappe, Verbrauchsmaterialien, Wellpappenanlagen, Zubehör und Komponenten, Converting-Ausrüstung für Wellpappe und Faltschachteln, Design und CAD/CAM, Druckverfahren und -ausrüstung, Schneid-, Rill- und Stanztechnik, Peripheriegeräte, Materialhandling und Lagerhaltung, Palettenumreifungs- und -transportsysteme, MIS- und Produktionsplanungssysteme sowie Abfallwirtschaft und Ballenpressen. Damit richtet sich die CCE International an Abnehmer und Anwender von Maschinen, Zubehör und Dienstleistungen für die Herstellung und Verarbeitung von Wellpappe und Faltschachteln.

Wichtige Besucherinformationen
Die CCE International findet wie bereits in den Vorjahren parallel zur weltweiten Leitmesse für die Veredelung und Verarbeitung von Papier, Film und Folie, der ICE Europe, statt. Die ICE Europe richtet sich an Converter und Verpackungsspezialisten und zeigt das gesamte Spektrum an technischen Neuentwicklungen für die Herstellung und Verarbeitung von flexiblen, bahnförmigen Materialien. Insgesamt 463 internationale Aussteller zeigen dort ihre Produktneuheiten. Alle Teilnehmer der CCE International und der ICE Europe können mit ihrer Eintrittskarte beide Messen besuchen.

Die CCE International 2019 findet in der Halle B6 auf dem Gelände der Messe München statt. Die ICE Europe 2019 wird in den Hallen A5 und A6 durchgeführt. Beide Messen sind am Dienstag, den 12. März 2019, und Mittwoch, den 13. März 2019, jeweils von 9.00 – 17.00 Uhr, und am Donnerstag, den 14. März 2019, von 9.00 – 16.00 Uhr, geöffnet. Tickets für beide Messen sind im Online Ticket Shop auf der Messewebseite erhältlich. Eine Tageskarte ist online zum Preis von 24 € und vor Ort für 38 €, eine Dauerkarte online für 34 € und vor Ort für 50 € erwerbbar.

www.cce-international.de

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Aktuelle Technologietrends und spannende Innovationen für die Converting-Industrie

Zum 11. Mal trifft sich die Converting-Industrie vom 12. – 14. März 2019 zu ihrer Leitmesse ICE Europe auf dem Münchener Messegelände. Mit rund 11.500 m2 Nettoausstellungsfläche und 463 Ausstellern aus 25 Ländern ist die diesjährige ICE Europe größer denn je. Wichtigste Ausstellerländer sind Deutschland, Italien, Großbritannien, die Schweiz und die USA. Die internationalen Aussteller zeigen ihre Maschinen, Systeme, Zubehör und Dienstleistungen zur Veredelung und Verarbeitung flexibler, bahnförmiger Materialien wie Papier, Film, Folie und Vliesstoffe. Live-Vorführungen stehen an zahlreichen Ständen im Mittelpunkt, ebenso wie der Austausch mit Experten zu den wichtigsten Branchentrends Digitalisierung, Individualisierung und Nachhaltigkeit. Vier Aussteller, die sich durch außerordentliche Leistungen in diesen Bereichen abheben, werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung mit den ICE Awards 2019 geehrt. Den Zukunftsthemen Spezialfolien und Extrusion wird erstmals ein eigener Sonderbereich gewidmet.

Die Digitalisierung von Fertigungsverfahren, die Individualisierung von Produkten und die Nachhaltigkeit von Materialien und Prozessen gehören zu den zentralen Herausforderungen der Converting-Industrie und stehen im Mittelpunkt der diesjährigen ICE Europe. „Mehr als 460 Aussteller zeigen auf der ICE Europe 2019, welche technologischen Möglichkeiten es heute schon gibt und wo die Chancen für die Branche liegen“, erklärt Liljana Goszdziewski, Messedirektorin der ICE Europe, im Namen des Veranstalters Mack Brooks Exhibitions. „Die Bandbreite der Innovationen erstreckt sich über alle Bereiche des Messeprofils, von Verarbeitungstechniken für biologisch abbaubare Materialien, neuartigen funktionalen Beschichtungen, intelligenten Sensoren für Echtzeit-Mess- und Prüfsysteme bis hin zu innovativen Schneid- und Wickeltechniken für so unterschiedliche bahnförmige Materialien wie Klebebänder, technische Textilien, Verbundmaterialien, Vliesstoffe, Papier und Spezialfolien. Durch die fortschreitende Digitalisierung und einen hohen Innovationsgrad in vielen Bereichen des Converting gibt es für die Besucher auf der ICE Europe 2019 zahlreiche Neuheiten zu entdecken“, so Liljana Goszdziewski weiter.

Erstmals Sonderbereich für Spezialfolien und Extrusion
Den Zukunftsthemen Spezialfolien und Extrusion wird auf der ICE Europe 2019 mit der „Special Film & Extrusion Area“ erstmals ein eigener Sonderbereich gewidmet. Die Herstellung und Verarbeitung von Spezialfolien ist ein wichtiger Wachstumsmarkt für die Converting-Industrie. Sie erfüllen unterschiedliche Funktionen und können in den verschiedensten Endprodukten eingesetzt werden. So werden Spezialfolien unter anderem bei der Beschichtung von Touch Panels und Displays verwendet, kommen mit ihren Barriere-Eigenschaften bei Lebensmittelverpackungen zum Einsatz und spielen bei der Herstellung von medizinischen Implantaten eine wichtige Rolle. Die „Special Film & Extrusion Area“ deckt die Ausstellungskategorien Spezialfolien (Batterie-Separator-Folien, Biopolymerfolien, Hochbarriere-Folien, optische Folien, witterungsbeständige Folien und sonstige Spezialfolien) sowie den Bereich Extrusion (Extrusionsanlagen für Blasfolien, Extrusionsanlagen für Flachfolien und Platten, Extrusions-Schweißmaschinen und Kalander) ab.

ICE Awards 2019: Preisverleihung am ersten Messetag
Mit den ICE Awards 2019 macht die ICE Europe die wichtigsten Branchentrends zum Thema und honoriert Aussteller, die sich durch Best Practice, Exzellenz, Innovation und außergewöhnliche Leistungen in der Converting-Industrie abheben. In den vier aktuell bedeutenden Kategorien „Digitale Converting Lösungen“, „Nachhaltige Produkte und Verarbeitungsprozesse“, „Effiziente Produktionslösungen“ und „Innovative Spezialfolien“ hatten zahlreiche Aussteller aus unterschiedlichen Ländern ihre Beiträge eingereicht. Die Gewinner wurden durch ein Online-Voting bestimmt und werden auf der Messe im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung mit den ICE Awards 2019 ausgezeichnet. Die Verleihung findet am ersten Messetag, 12. März 2019, um 15.00 Uhr, in der Halle A5, Stand 1876, statt. Alle Aussteller und Besucher der Messe können hieran teilnehmen.

Ausstellungsfläche um 4 % gewachsen, Ausstellerzahl um 8 % höher
Insgesamt 463 Aussteller aus 25 unterschiedlichen Ländern haben ihre Standfläche auf der ICE Europe 2019 gebucht und belegen rund 11.500 m2 Netto-Ausstellungsfläche. Die gebuchte Netto-Ausstellungsfläche ist im Vergleich zur Gesamtfläche der ICE Europe 2017 um 4 % gewachsen, die Ausstellerzahl um 8 %. Die Messe ist daher größer denn je. Die Aussteller der ICE Europe 2019 kommen zu größten Teilen aus Deutschland, Italien, Großbritannien, der Schweiz und den USA, wobei der Anteil an deutschen Ausstellern bei 52 % liegt.

Messeprofil
Als spezialisierte Fachmesse beinhaltet das Messeprofil der ICE Europe alle Hauptbereiche und Verarbeitungsprozesse des Converting von bahnförmigen Materialien wie Papier, Film, Folie und Vliesstoffe. Die Messe umfasst Materialien, Beschichtung/Kaschierung, Trocknung/Härtung, (Vor-)Behandlung, Maschinenzubehör, Schneide-/Wickeltechnik, Flexo-/Tiefdruck, Konfektionierung, Fabrikmanagement/Abfallbeseitigung/-verwertung, Retrofitting/Runderneuerung von Anlagen, Lohnveredelung/-verarbeitung, Kontroll-, Mess- & Prüfsysteme, Steuerung von Produktionsprozessen, Dienstleistungen, Information & Kommunikation sowie Halbzeuge und Fertigprodukte. Hinzu kommt der neue Sonderbereich „Special Film & Extrusion Area“.

Wichtige Besucherinformationen
Parallel zur ICE Europe 2019 öffnet, wie bereits in den Vorjahren, die Fachmesse CCE International,
4. Internationale Fachmesse für die Wellpappen- und Faltschachtelindustrie, in der Halle B6 ihre Tore. Eintrittskarten zur ICE Europe gelten auch für diese Parallelveranstaltung. Die diesjährige CCE International präsentiert innovative Technologien, Fertigungssysteme und Lösungen für die Produktion und Verarbeitung von Wellpappe und Faltschachteln. Im Zentrum stehen die vielen Chancen und Herausforderungen, die sich durch den Digitaldruck ergeben. Das Thema ist auch Schwerpunkt der offenen Seminarreihe, die alle Besucher kostenlos besuchen können.

Die ICE Europe 2019 findet in den Hallen A5 und A6 auf dem Gelände der Messe München statt. Die CCE International 2019 wird in der Halle B6 durchgeführt. Beide Messen sind am Dienstag, den 12. März 2019, und Mittwoch, den 13. März 2019, jeweils von 9.00 – 17.00 Uhr, und am Donnerstag, den 14. März 2019, von 9.00 – 16.00 Uhr, geöffnet. Tickets für beide Messen sind im Online Ticket Shop auf der Messewebseite erhältlich. Eine Tageskarte ist online zum Preis von 24 € und vor Ort für 38 €, eine Dauerkarte online für 34 € und vor Ort für 50 € erwerbbar.

www.ice-x.de

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Textilien nachhaltig gestalten

Nach dem erfolgreichen Auftakt der Veranstaltungsreihe "DesignCamp.NRW" im Oktober vergangenen Jahres lädt die Effizienz-Agentur NRW Designer und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Handel und Konsum zum zweiten Treffen in die Fachhochschule Bielefeld ein. Schwerpunkt der kostenfreien Veranstaltung ist diesmal das Thema "Textilien".

„Nachhaltige Produkte sind auf dem Vormarsch“, weiß Jessika Kunsleben, Projektkoordinatorin der Effizienz-Agentur NRW. „Solche Produkte überzeugen nicht nur durch umweltschonenden Material- und Energieeinsatz, sondern bieten einen unmittelbaren Mehrwert: Sie verbrauchen weniger Ressourcen während ihrer Nutzungszeit und sind nutzerfreundlich in der Bedienung, Wartung und Reparatur.“

Die zweite Ausgabe des DesignCamp.NRW setzt sich mit der nachhaltigen Produktentwicklung von Textilien und Kleidung auseinander. Experten aus dem Fachbereich Gestaltung der FH Bielefeld und der FH Salzburg werden Ansätze rund um nachhaltige Mode vorstellen sowie Marketing- und Kundenbedürfnisse beleuchten.

Mit dem DesignCamp.NRW hat die im Auftrag des NRW-Umweltministeriums tätige Effizienz-Agentur NRW eine Plattform für den produkt- und technologieoffenen Austausch von Designern ins Leben gerufen, um Erfahrungswerte und Lösungsideen für ein nachhaltiges Design zu identifizieren.

Veranstaltungsdaten:

Dienstag, 12. März 2019 
16:00 bis ca. 19:00 Uhr 
Fachhochschule Bielefeld 
Konferenzbereich 
Interaktion 1 
33619 Bielefeld

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten unter www.ressourceneffizienz.de

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Nachhaltigkeit leben

Die CHT Gruppe mit Stammsitz in Tübingen hat sich zum Ziel gesetzt, weltweit der bevorzugte Partner für nachhaltige Spezialitätenchemie zu werden. In allen Unternehmensbereichen sind die Sortimente permanent auf dem Prüfstand und werden zunehmend durch zukunftsfähige und nachhaltigere Angebote ersetzt. Soweit möglich, entwickelt die CHT Alternativen, die nicht nur gesetzliche Bestimmungen einhalten, sondern übertreffen. Das Ziel ist, grundsätzlich kritische Substanzen komplett zu substituieren und zukunftsgerichtet zu entwickeln, auch wenn die Nachfrage nach solchen Lösungen seitens der Industrie noch gar nicht besteht. Ein erfolgreiches Beispiel ist das Geschäft mit Bindern für die Textilveredlung, die hauptsächlich in der Textilbeschichtung und im Pigmentdruck eingesetzt werden.

Durch die Gefahrstoffeinstufung der Europäischen Gemeinschaft ergaben sich 2016 erheblich strengere gesetzliche Vorgaben im Zusammenhang mit Formaldehyd.

Im Herbst 2017 kam es im deutschen Textilmarkt zu einer stark angestiegenen Nachfrage nach klassischen Bindern, die in der Regel geringe Anteile an Formaldehyd enthalten. Die CHT Gruppe reagierte und investierte in höhere Produktionskapazitäten, um die gestiegene Nachfrage zu bedienen. Dabei setzte man in der Produktion direkt auf neue, komplett formaldehydfreie Binder-Technologien, die den Bedarf der Textilindustrie und gesetzliche Bestimmungen eigentlich übertreffen.

Die Produkte eignen sich zur Herstellung von textilen Erzeugnissen nach Ökotex 100 Produktklasse 1, dem höchstmöglichen Standard, der in der Regel gar nicht erreicht werden muss.

Für formaldehydfreie Binder spricht vieles, dennoch waren Kunden teilweise skeptisch. Schließlich ging man durch die formaldehydfreie Technologie, von höheren Kosten und Anpassungen der produktionsseitigen Prozesse aus. Dennoch gelang es dem Team der CHT Germany im Jahr 2018, allein in Deutschland mehr als 500 Tonnen formaldehydfreie Binder zu verkaufen. Die erforderlichen Umstellungen und Anpassungen von Prozessen und Rezepturen unterstützte die CHT mit ihrem Expertenteam professionell und ohne Zusatzkosten. Darüber hinaus sind die innovativen Binder durchschnittlich 25% effektiver als die bisherigen formaldehydhaltigen Varianten und zeigen verbesserte Echtheiten.

„Die erfolgreiche Neuausrichtung des Bindergeschäftes leistet in vielerlei Hinsicht einen positiven Beitrag zur textilen Nachhaltigkeit,“ so Alfons Erb, Leiter Textilvertrieb bei der CHT Germany GmbH. „Einerseits durch die konsequente Eliminierung des Formaldehydes, und dem konzentrationsbedingt geringeren Einsatz von Bindern im Prozess, aber auch durch Ressourceneinsparungen in der Logistik, da weniger Volumina transportiert werden müssen.“

Wie am Beispiel der textilen Binder verdeutlicht, arbeitet die CHT daran, in allen textilen Anwendungsgebieten, der bevorzugte Partner für nachhaltige chemische Lösungen und Produkte zu sein. Die CHT Gruppe bietet unter anderem ein großes Sortiment an formaldehydfreien Fixierern, um textile Funktionalitäten und Effekte vollständig formaldehydfrei umsetzen zu können. Mittlerweile sind die meisten Effektpasten für Textildruck und viele weitere Beschichtungsprodukte komplett formaldehydfrei im Angebot.

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Neuer Anhang IV der EMAS-Verordnung veröffentlicht

Anhang IV der EMAS-Verordnung spezifiziert die Anforderungen an die Umweltberichterstattung von Organisationen, die sich nach EMAS validieren lassen möchten. Am 19.12.2018 wurde die Änderung des Anhangs IV von der EU-Kommission beschlossen und trat Anfang 2019 in Kraft. Die Mindestangaben, die eine Umwelterklärung zukünftig zwingend enthalten muss, wurden angepasst:  Bei der Darstellung der Kernindikatoren sind die Unternehmen durch die neuen Vorgaben nun etwas freier.

A. Pflichtangaben und Mindestanforderungen

Wesentliche Änderungen betreffen die Pflichtangaben und Mindestanforderungen, die in einer  Umwelterklärung enthalten sein müssen (Anhang IV, Kapitel B). Verpflichtend ist nun zusätzlich das explizite Aufführen folgender Aspekte:

  • Beschreibung des Vorgehens bei der Festlegung der Bedeutung der Umweltaspekte (z.B. Bewertungskriterien) und eine Erklärung der Art der auf diese Aspekte bezogenen Auswirkungen
  • Beschreibung der durchgeführten und geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltleistung, zum Status der erreichten Ziele und Vorgaben und zur Gewährleistung des Einhaltens rechtlicher Verpflichtungen im Umweltbereich
  • Erklärung hinsichtlich des Einhaltens relevanter Rechtsvorschriften

Möglich ist die Integration der Umwelterklärung in andere von der Organisation veröffentlichte Berichte (z.B. Nachhaltigkeitsbericht). Ist das der Fall, so muss klar erkennbar sein, welche Informationen sich auf die Umwelterklärung beziehen. Zusätzlich muss eine Erläuterung des Validierungsverfahrens nach EMAS enthalten sein.

B. Die Kernindikatoren

Wichtige Neuerungen betreffen zudem die Kernindikatoren, mit denen eine Verbesserung der Umweltleistung nachgewiesen wird (Anhang IV, Kapitel C). Sofern die Daten zur Verfügung stehen, müssen alle aufgelisteten Indikatoren für einen 3-Jahreszeitraum abgebildet werden, um einen Vergleich zu den Vorjahren zu ermöglichen. Zusätzlich ist die Definition des Anwendungsbereichs für jeden einzelnen Indikator obligatorisch. Liegen keine quantitativen Daten für einen Indikator vor, so kann dieser auch qualitativ beschrieben werden.  

Die Schlüsselbereiche, auf die sich die Kernindikatoren beziehen, wurden ebenfalls leicht modifiziert. Die Bereiche Energie und Material wurden etwas breiter gefasst und beziehen sich nicht mehr rein auf  Effizienzsteigerungen. Des Weiteren soll zukünftig die Eigenerzeugung erneuerbarer Energie unter bestimmten Voraussetzungen in der Energiebilanz aufgeführt werden. Der Flächenverbrauch in Bezug auf die biologische Vielfalt muss ab sofort stärker differenziert werden: Neben dem gesamten Flächenverbrauch ist der Anteil der versiegelten Fläche und der Anteil der naturorientierten Flächen am Standort selbst und abseits des Standorts auszuweisen.   

Jeder Indikator setzt sich nach wie vor aus drei Faktoren zusammen, die sich jedoch gegenüber der alten Version teilweise verändert haben (siehe Grafik).

Die neue Definition von Zahl B impliziert eine höhere Flexibilität für die Organisation. Durch die Verwendung eines individuellen Referenzwertes ist die Organisation freier in der Wahl dieser Bezugsgröße. Natürlich muss der gewählte Faktor aber bestimmte Kriterien erfüllen.

Zahl B muss:

  • verständlich sein
  • eine Zahl sein, die die jährliche Gesamttätigkeit der Organisation am besten widerspiegelt
  • eine ordnungsgemäße Beschreibung der Umweltleistung der Organisation unter Berücksichtigung der Besonderheiten und Tätigkeiten der Organisation ermöglichen
  • ein gemeinsamer Referenzwert für den Sektor sein, in dem die Organisation arbeitet

Eine Änderung des Referenzwerts in künftigen Umwelterklärungen muss begründet werden. Zusätzlich müssen die Werte für die Vergangenheit dann neu berechnet werden, um Vergleichbarkeit für einen 3-Jahreszeitraum zu gewährleisten.

Fragen oder Hinweise zum Thema Umweltmanagement und EMAS richten Sie bitte an Frau Christiane Breitbarth, Tel: 49 30 2332021-30 oder Herrn Michael Mattersteig, Tel.: +49 30 2332021-70.

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