Ministerpräsident Stephan Weil zu Gast im Unternehmen Pöppelmann

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil zeigte sich bei einem Besuch am Montag (14. Januar) im Lohner Unternehmen Pöppelmann beeindruckt von den Erfolgen des Kunststoffverarbeiters in der Verwendung von Rezyklaten aus dem gelben Sack. Vor Ort nahm er die Produktion des blauen Recyclingpflanztopfs in Augenschein. Hier erläuterte Sven Hoping, globaler Vertriebsleiter der Pöppelmann-Division TEKU®: „Wir sind fest davon überzeugt, dass die Zukunft für die Kunststoffindustrie in der Kreislaufwirtschaft liegt.“

Der Landeschef nutzte die Klausurtagung seines Kabinetts am Montag und Dienstag im benachbarten Dinklage für eine Stippvisite in der Lohner Firmenzentrale an der Bakumer Straße. Torsten Ratzmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, freute sich sehr darüber, dass Weil damit einer bereits vor einiger Zeit ausgesprochenen Einladung folgte. Bei der Begrüßung des Ministerpräsidenten bekräftigte der Pöppelmann-Geschäftsführer: „Pöppelmann ist international aufgestellt. Aber unser mit Abstand größter und wichtigster Standort bleibt Lohne – und damit Niedersachsen.“

Der Besuchergruppe gehörten neben Stephan Weil auch die Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Siemer (CDU) und Deniz Kurku (SPD), der Lohner Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer, Landrat Herbert Winkel sowie Kristian Kater als Kreisvorsitzender der SPD und Werner Steinke als Vertreter des Lohner SPD-Ortsverbandes an. Bürgermeister Gerdesmeyer hatte das goldene Buch der Stadt Lohne mitgebracht, in das sich der Ministerpräsident bei dieser Gelegenheit eintrug.

Benjamin Kampmann vom Pöppelmann-Innovationsmanagement informierte die Gäste über die unternehmensweite Initiative PÖPPELMANN blue®: Es sei das Ziel, die Pflanztopfproduktion in der Pöppelmann-Division TEKU® bis zum Jahr 2025 zu 100 Prozent aus Recyclingmaterial zu leisten. Der Leiter des TEKU®-Produktmanagement Günther Orschulik ergänzte: „Um den Kreislaufgedanken ernsthaft und vollständig in die Tat umzusetzen, sind zwei Aspekte entscheidend: Der Einsatz von 100 Prozent Recyclingmaterial und die Garantie, dass die Produkte zu 100 Prozent recyclingfähig sind.“

Weiteres Diskussionsthema beim Besuch des Ministerpräsidenten war die Ausbildung und der Bedarf des Unternehmens an Fachkräften. Dazu erklärte Personalleiterin Alexandra Dantmann: „In Zeiten der Vollbeschäftigung wird die Rekrutierung immer schwieriger. Wir punkten mit einem nachhaltigen und über alle vier Divisionen weit gespannten Ausbildungskonzept, das unsere Auszubildenden und Studierenden fit macht für eine chancenreiche berufliche Karriere.“

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Nachhaltigkeit im digitalen Zeitalter

Mit dem Jahreswechsel veröffentlichte die Keyweb AG aus Erfurt ihr überarbeitetes und ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept „KeyEco“. Bereits seit mehreren Jahren legt das Hostingunternehmen einen besonderen Fokus auf den nachhaltigen und energieeffizienten Betrieb der Rechenzentren sowie den intelligenten Einsatz natürlicher Ressourcen. Weiterhin unterstützt Keyweb regelmäßig soziale Projekte – unter anderem zur Förderung nachhaltiger Mobilität. Im Dezember 2018 erhielt die Keyweb AG das Zertifikat für gesicherte Nachhaltigkeit in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Sozialkompetenz vom Deutschen Institut für Nachhaltigkeit und Ökonomie.

Der Zertifizierung ging eine umfassende Prüfung der Produkt-, Service- und Beratungsqualität, der wirtschaftlichen Zukunftsausrichtung des Unternehmens, des Managements sowie der ökologischen und sozialen Verantwortung voraus. Bereits seit über 10 Jahren betreibt das Hostingunternehmen seine Rechenzentren und alle Hosting-Leistungen mit 100 Prozent Ökostrom und verwendet besonders energieeffiziente und langlebige Hardware zum Bau seiner Server sowie intelligente Kühltechnik. Nicht nur beim Betrieb der Server, sondern auch im Büro- und Arbeitsalltag werden alle Abläufe unter Berücksichtigung eines intelligenten und effizienten Ressourceneinsatzes gelebt. Hierzu zählt beispielsweise die Verwendung von zertifizierten nachhaltigen Produkten und Arbeitsmaterialien. Weiterhin unterstützt die Keyweb AG bereits seit mehreren Jahren regionale Projekte wie beispielsweise die Initiative „Ella – Lastenräder für Erfurt“ sowie mehrere Aktionen für Kinder und körperlich beeinträchtigte Personen.

Die digitale Welt ist durch zahlreiche Innovationen geprägt und entwickelt sich Jahr für Jahr immer schneller und umfassender weiter. Künstliche Intelligenz, vielfältige Online Dienste und Cloud Computing sind allgegenwärtig und bringen bereits jetzt ein enormes Maß an Komfort im privaten und geschäftlichen Bereich mit sich. Auch für den Umweltschutz bietet die Digitalisierung ein hohes Potential. Dass entsprechende Angebote jedoch grundsätzlich mit einem höheren Energieverbrauch sowie dem Einsatz spezieller Hardware verbunden sind, darf besonders bei der Planung entsprechender Projekte nicht ignoriert werden. Damit Umwelt und Gesellschaft langfristig von entsprechenden Technologien profitieren können, ist es essentiell, diese auf einem nachhaltigen Fundament zu errichten.

Mit Veröffentlichung des neuen KeyEco-Konzepts möchte die Keyweb AG den Fokus nun mehr auf entsprechende Themen lenken und sowohl bei als auch mit seinen Kunden und Partnern auf die besondere Relevanz nachhaltigen Handelns in der digitalen Welt und die hiermit einhergehende Verantwortung aufmerksam machen. Mit ihnen zusammen möchte das Hostingunternehmen einen Beitrag für Umwelt und Gesellschaft leisten. Alle Kunden der Keyweb AG werden zukünftig die Möglichkeit bekommen, mithilfe eines KeyEco-Siegels auf ihren Beitrag zu nachhaltigem Hosting und ihr bewusstes Handeln hinzuweisen.

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Dataflex vereint Ergonomie mit Nachhaltigkeit

Dataflex vereint Ergonomie mit Nachhaltigkeit

Bei der Ausstattung eines Büros wurde früher nur auf eine Sache geachtet – Praktisch muss es sein. Aber mittlerweile sind das Verständnis und das Bewusstsein, dass die Büroausstattung Einfluss auf die Gesundheit der Mitarbeiter hat, gewachsen. Deshalb achtet fast jedes Unternehmen darauf, dass die ergonomischen Bedürfnisse erfüllt werden. Aber neben der Ergonomie darf die Nachhaltigkeit nicht vernachlässigt werden. Nachhaltig zu handeln bedeutet, die Verantwortung dafür zu übernehmen, dass die begrenzten Ressourcen unseres Planeten nicht unnötig verschwendet werden.

Dataflex Viewlite als Vorbild

Die Produktserie „Viewlite“ ist einer der Vorreiter im Bereich der Nachhaltigkeit. Es kommen 40 % des verwendeten Aluminiums aus Recycling-Beständen. Die Viewlite Produktpalette umfasst Monitorarme, Dockingstationen, Schienensysteme und Computerhalterungen, die durch Anpassungs- und Ausbaufähigkeit überzeugen. Die Systeme lassen sich einfach an veränderte Arbeitsbedingungen anpassen. Dabei ist es unwichtig, ob die Systeme erweitert oder verkleinert werden müssen. Das macht die komplette Neuanschaffung der Büroausstattung überflüssig, da das klassische und zeitlose Design sich langfristig in jede Büroumgebung einfügt. Durch dieses Prinzip wird die Umwelt nachhaltig geschont, da weniger Material verbraucht und weniger Müll produziert wird. Die Produkte dieser Serie wurden bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Red-Dot-Award und dem iF-Award.

Rückgabe und Recycling statt Entsorgung

Dataflex hat es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst viele Teile wiederzuverwenden und zu recyceln anstatt diese zu verschrotten. Auf diese Weise wird nur ein Minimum an Abfall produziert und der ökologische Fußabdruck verkleinert. Beim Kauf eines Dataflex Produktes kann eine „Recycling – Vereinbarung“ geschlossen werden. Das bedeutet, dass der Kunde die Rückgabe des Produktes zusichert, sobald dieses nicht mehr benötigt wird. Dataflex wiederum sichert zu, dass es ordnungsgemäß recycelt wird. Zu jedem Produkt ist ein „Öko – Infoblatt“ verfügbar, welches genau aufschlüsselt wie hoch das Erderwärmungspotenzial (GWP) ist.

Bei der Dataflex Viewlite Plus Monitor Tischhalterung (58.622) liegt der GWP ohne Recycling bei 20,83 kg CO2. Bei der Umsetzung der Recycling –Vereinbarung sinkt der Wert auf 14,73 kg CO2. Da diese Zahlen schwer vorstellbar sind, kann der Wert auch auf gefahrene Kilometer eines durchschnittlichen PKWs umgerechnet werden. Die  20,83 kg CO2 entsprächen hierbei einer Strecke von 65,47 km. In dieser Umrechnung liegt der Wert durch das Recycling bei 46,29 km. Der Nutzen für die Umwelt ist also enorm, insbesondere wenn das komplette Recycling –Programm betrachtet wird. Außerdem macht es deutlich, dass jeder Einzelne etwas dazu beitragen kann, dass der CO2 Ausstoß verringert wird.

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UNIKA Kalksandstein – Aus Erfahrung gut

Prozessoptimiertes Bauen steht bei UNIKA seit Jahren im Fokus. Und ist damit für die Kalksandstein-Profis ein Schwerpunktthema auf ihrem Messenstand zur BAU 2019 in München in Halle A2, Stand 309. Denn die UNIKA Planelemente sind seit je her nicht nur besonders wirtschaftlich, sondern dank digitalisierter Wand- und Versetzpläne auch BIM-ready.

Von Anfang an wirtschaftlich
Aber auch für den Planungsalltag zeigt sich UNIKA Kalksandstein geradezu ideal. Denn der Baustoff nach Norm bietet optimale Planungs- und Ausführungssicherheit ohne das Bauartgenehmigungen, Zulassungen oder Herstellererklärungen erforderlich wären. So muss der Planer für Mauerwerk aus UNIKA Kalksandstein keine besonderen Planungs-, Bemessungs- und Anwendungsvorschriften beachten. Darüber hinaus sind bei der Planung keine von der Norm abweichenden Materialkennwerte (z.B. Werte für charakteristische Druckfestigkeit etc.) zu berücksichten. Nicht zuletzt erleichtert die einfache und klare Ausführungsdokumentation ohne Sammlung von Prüfbescheiden, Herstellererklärungen und Zulassungsunterlagen den Aufwand erheblich und erweist sich damit schon im Planungsprozess als besonders zeit- und kostensparend.

Ökologisches Raumklima
UNIKA Kalksandstein ist von der Rohstoffgewinnung über die Produktion, den Transport, die eigentliche Nutzung als Baumaterial bis zum Rückbau und Recycling als hochwertiger Mauerwerksbaustoff immer umweltfreundlich und damit besonders nachhaltig. Daneben fördert UNIKA Kalksandstein dank seiner produktspezifischen Eigenschaften ein wohngesundes Raumklima und zeigt sich auch von dieser Seite besonders umweltorientiert. Aus diesem Grund widmet sich der UNIKA Messestand auch den Themen Ökologie, Nachhaltigkeit und Wohngesundheit.

Happy Birthday Kalksandstein
125 Jahre Erfahrung und Knowhow für die Zukunft des Bauens. Natürlich wird auch der runde Geburtstag dieses einmaligen Baustoffs auf dem UNIKA-Messestand in Halle A2, Stand 309 gebührend gefeiert.
Manu UNIBAU201812

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Globale Herausforderung Klimaschutz im Verkehr – Passen Biokraftstoffe und synthetische Kraftstoffe zusammen?

Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse haben weltweit eine wachsende Bedeutung. Abzulesen ist dies an der in vielen Ländern inzwischen eingeführten und schrittweise verschärften gesetzlichen Verpflichtung zur Beimischung von Bio-kraftstoffen. Biokraftstoffe werden zwecks Erfüllung des Pariser Klimaschutzabkommens eine stetig zunehmende Bedeutung haben. Spätestens 2020 müssen die Unterzeichnerstaaten ihre nationalen Klima- und Energiestrategien vorlegen. Von dieser Entwicklung koppelt sich die Europäische Union aber künftig praktisch ab.

Mit der Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (REDII) wird die Obergrenze für Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse in Höhe von 7 Prozent zwar grundsätzlich beibehalten. Gleichzeitig wird aber die jährlich bis 2030 anrechenbare Biokraftstoffmenge auf die die in den Mitgliedstaaten erzielte Absatzmenge des Jahres 2019 begrenzt. Zudem können national niedrigere Obergrenzen für Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse festgelegt werden, ergänzt um den zusätzlichen „Anreiz“, dann national auch das erneuerbare-Energien-Ziel im Verkehr von 14 Prozent abzusenken. Sieht so ambitionierter Klimaschutz im Verkehr aus?

Die RED II sieht die stärkere Förderung von Biokraftstoffen aus Abfall- und Reststoffen über für die Mineralölwirtschaft verpflichtende und bis 2030 ansteigende Quoten vor. Für die Biokraftstoffwirtschaft stellt sich die Frage, welche zusätzlichen Optionen zukünftig von Bedeutung sein könnten, insbesondere dann, wenn Europa in diesem Bereich auch die Technologieführerschaft behaupten will?

Hier kommen synthetische Kraftstoffe aus erneuerbarem Strom ins Spiel. Die Mineralöl- und Fahrzeugindustrie hat hohe Erwartungen bei der Politik ausgelöst. So werden in Deutschland Angebotsmengen und Förderkonzepte diskutiert, die die Anrechnung dieser Alternativkraftstoffe auf die CO2-Flottengrenzwerte der Fahrzeugindustrie oder deren Marktzugang durch eine gesonderte Quotenverpflichtung vorsehen. Die zeitlich sehr ambitioniert gesetzten europäischen Vorgaben zur schrittweisen Reduzierung der CO2-Flottengrenzwerte bei Pkw, leichten und schweren Nutzfahrzeugen, erzwingen eine geänderte Strategie, welche Antriebstechnologie und Kraftstoffe umfasst. Technologisch gesehen wird  kein Neuland betreten, es stellt sich aber die Frage, ob und wann entsprechende Investitionen in neue alternative Kraftstoffe realisiert werden und ob für diese Produktionsanlagen verlässlich die erforderliche Menge erneuerbaren Stroms bereitgestellt werden kann.

Sind vor diesem Hintergrund die Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse sowie Abfall- und Reststoffen nicht doch wichtig für die Zielerfüllung in 2030?

Diese komplexen Fragestellungen sind der Hintergrund der Beiträge im Forum „Biokraftstoffe im Umfeld synthetischer Kraftstoffe – wird die Defossilisierung der Kraftstoffe in die Zukunft verlagert“ am 1. Kongresstag, 21. Januar 2019.

Das Programm:

Dr. Franziska Müller-Langer, Abteilungsleiterin beim Deutschen Biomasseforschungszentrum (DBFZ), erläutert in ihrem Vortrag die Bedeutung biomassebasierter Biokraftstoffe in der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (REDII) als Beitrag zum Klimaschutz im Verkehr.

Professor Dr. Christian Küchen, Geschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV), stellt in seinem Vortrag „Klimaschutz im Verkehr – Vision 2050“ den Handlungsbedarf zur Zielerreichung aus Sicht der deutschen und europäischen Mineralölindustrie vor.

Andreas Kuhlmann, Geschäftsführer der Deutschen Energieagentur (dena), legt die Ergebnisse der dena-Leitstudie für eine integrierte Energiewende dar. Daraus abgeleitet werden Rahmenbedingungen und Handlungsempfehlungen für die Energiewende im Verkehr.

Christof Timpe und Peter Kasten vom Öko-Institut e.V. erklären in ihrem Vortrag, wie synthetische Kraftstoffe effektiv den Klimaschutz unterstützen können und stellen den aus Sicht des Institutes erforderlichen Regulierungsbedarf für eine auch ökologisch sinnvolle Anwendung dieser Kraftstoffe vor.

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THE GREEN EXPO® – Global Resources Environmental & Energy Network Exposition & Conference

Die 26. Ausgabe von THE GREEN EXPO® fand vom 4. bis 6. September 2018 in Mexico City statt. Rund 200 Aussteller präsentierten 400 Marken und zogen, inklusive Kongressdelegationen und Pressevertretern, beinahe 10.000 Fachbesucher aus 34 Ländern an. Renommierte Firmen wie Fronius, ABB, Caterpillar, Komptech, Opra Turbines, Sharp and Thesan stellten ihre neuesten Lösungen u.a. aus den Bereichen Energieeinsparung und –effizienz, sowie Abfallbeseitigung und Nachhaltigkeit vor. Die offiziellen Länderpavillions der Vereinigten Staaten von Amerika, Österreich und Deutschland waren wieder Bestandteil der Veranstaltung und wurden gut besucht.

“Für uns ist es sehr wichtig Teil der neuen Ausstellung für Recyclingtechnologien zu sein, welche THE GREEN EXPO uns in Mexiko bietet. THE GREEN EXPO ist für Aussteller und Interessenten eine maßgebende Plattform um die vielfältigen Alternativen der Recyclingbranche aufzuzeigen und kennenzulernen.“ erklärte Pia Steiner, PR und Marketing Manager Lindner Recycling.

THE GREEN EXPO® ist die einzige internationale Fachmesse in Mexiko für Umwelttechnologie, Abfallwirtschaft und Recycling, Energiewirtschaft, Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit sowie Erneuerbare Energien und Green Cities. Sie bietet den Teilnehmern ein breitgefächertes Angebot an ökologischen Lösungen für die gesamte Lateinamerikanische Region. Neben AQUATECH MEXICO, die erneut zeitgleich zu THE GREEN EXPO® 2018 lief, gab es zwei fachspezifische Pavillons; COGENERA-Pavillon und The Waste & Recycling-Pavillon. Die begleitend zur Ausstellung stattfindenden Kongresse COGENERA Mexico Congress und CONIECO’S International Environmental Congress wurden erfolgreich abgehalten. Erstmalig konnte innerhalb des Registrierungssystems ein Online-Matchmaking-Programm genutzt werden. An die 800 Einzelgespräche wurden vereinbart und brachten Ausstellern und Teilnehmern positive Ergebnisse.

„Die Green Expo war sehr erfolgreich für GLS Tanks. Wir haben viele neue Kunden und Projekte kennengelernt.“ bestätigte Stefan Holzner, Sales Manager GLS TANKS.

THE GREEN EXPO ist die optimale Plattform um Zugang zum privaten und staatlichen Sektor zu erhalten und Lösungen für Abfallentsorgung, Energieeinsparung und –effizienz sowie Nachhaltigkeit zu finden. Hochrangige Fachbesucher erhalten Einblick in modernste Technologien für die Bereiche Erneuerbare Energien, Klimawechsel, Wassernutzung, Recycling und Umweltüberwachungssysteme für Städte. THE GREEN EXPO® 2019 findet vom 3. bis 5. September im World Trade Center in Mexico City statt. Weitere Informationen sind über die offizielle Webseite www.thegreenexpo.com.mx oder unsere internationalen Büros erhältlich.

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Mobilität im Spannungsfeld von Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz

Damit die Klimaschutzziele der Bundesregierung für das Jahr 2030 erreicht werden können, muss der Verkehrssektor einen erheblichen und stärkeren Beitrag zur Dekarbonisierung als bisher leisten. Neben bekannten und neuartigen Biokraftstoffen spielen die Elektromobilität und weitere alternative Kraftstoffe eine große Rolle. Wie erneuerbare Energien in steigendem Maße im Verkehr eingesetzt werden können, ist das bestimmende Thema zum Auftakt des 16. Internationalen Fachkongresses für erneuerbare Mobilität „Kraftstoffe der Zukunft“ vom 21. bis 22. Januar 2019 in Berlin.

Die europäischen Rahmenbedingungen für den Beitrag des Verkehrs zum Klimaschutz bis zum Jahr 2030 sind mit der Neufassung der Erneuerbare Energien-Richtlinie (RED II) im Europäischen Parlament im November 2018 verabschiedet worden. Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union müssen diese Vorgaben bis 2021 in nationales Recht übertragen. Wie die Bundesregierung dabei vorgeht, wird zum Auftakt der Konferenz diskutiert werden. Derzeit und in nächster Zukunft bestimmen Biokraftstoffe mit einem Anteil von rund 90 Prozent den Anteil erneuerbarer Energien im Straßenverkehr.

Schon heute ist klar: Das 14-Prozent-Verkehrsziel der RED II reicht bei weitem nicht aus, um die deutschen Klimavorgaben für 2030 zu erreichen. Die Bundesregierung muss also über die europäische Richtlinie hinausgehen, auch um einem Rückgang bei konventionellen Biokraftstoffen entgegenzuwirken, den Markthochlauf neuartiger alternativer Kraftstoffe zu unterstützen und verlässliche Rahmenbedingungen für die Biokraftstoffwirtschaft zu schaffen.

Mit der RED II will die Europäische Union die Entwicklung von neuartigen Biokraftstoffen und die Elektromobilität fördern, indem ihr jeweiliger Beitrag zur Erreichung des Gesamtziels mehrfach angerechnet wird. Bei neuen Antrieben wie der Elektromobilität zeigen sich die Verbraucher, gemessen an den Neuzulassungen, trotz erheblicher staatlicher Förderung in Anschaffung und Infrastruktur nach wie vor sehr zurückhaltend. Bei neuartigen Biokraftstoffen aus Abfall- und Reststoffen oder erneuerbarem Strom (e-Fuels) ist weniger die technische Entwicklung, sondern vorrangig die mangelnde Investitionsbereitschaft hemmend für die Kapazitätsentwicklung. Dieses Dilemma erschwert die Erreichung der Klimaschutzziele im Transportsektor. Die Mitgliedstaaten können entsprechend der RED II erhebliche Gestaltungsspielräume nutzen, um die bis 2030 geltenden europäischen Vorgaben umzusetzen. Zur Eröffnung setzt der Fachkongress Impulse für diese Gestaltungsspielräume und Zukunftsperspektiven.

Das Programm im Eröffnungsplenum:

Arthur Auernhammer, MdB, Vorsitzender des Bundesverbandes Bioenergie (BBE),  stellt konkrete Forderungen der Biokraftstoffwirtschaft zur Umsetzung der neuen europäischen Richtlinie vor, damit diese auch künftig einen steigenden Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

Steffen Bilger, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, präsentiert die aktualisierte Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung. Er zeigt auf, welche Rolle nachhaltige Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse sowie aus Abfällen und Reststoffen im Rahmen dieser Strategie aus Sicht der Bundesregierung in Zukunft einnehmen sollen.

Prof. Dr. Manfred Aigner, Direktor des Instituts für Verbrennungstechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Präsident Wissenschaft und Forschung aireg e.V. stellt die wissenschaftliche Begleitforschung des DLR zum Projekt „Energiewende im Verkehr“ und wichtige Erkenntnisse dieser Initiative vor.

Wolfgang Langhoff, Vorstandsvorsitzender BP Europe SE, skizziert die Vorstellungen eines international aufgestellten Mineralölunternehmens von der Zukunft der Mobilität. BP will mit alternativen Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien den Treibhausgasausstoß im Verkehrssektor verringern.

Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), erläutert die Zukunftsstrategie der Hersteller, damit der Straßenverkehr seinen Beitrag zum Klimaschutz leistet. In seinem Vortrag zeigt er die Bedeutung von Elektromobilität und alternativen Kraftstoffen für die Automobilwirtschaft auf.

Im Anschluss diskutieren unter der Leitung von Sonja van Renssen, Energy Post, über die klimagerechte Zukunft der Mobilität und die dabei eingesetzte Technik:

  • Pekka Pesonen, Generalsekretär Copa-Cogeca
  • Dr. Ruprecht Brandis, Director External Affairs im BP Büro Berlin
  • Dr. Klaus Bonhoff, Geschäftsführer Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie GmbH
  • Jenny Walther-Toss, Politische Referentin World Life Fund (WWF) Deutschland
  • Stefan Schreiber, Präsident Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB)

Bis zum 30.11.2018 können sich Teilnehmer noch zum vergünstigten Frühbucher-Tarif anmelden!

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Erfahrungsaustausch zum Grünstrom für Stadtwerke

„Ich freue mich auf alle, die wir hier begrüßen dürfen!“ Einer so netten Aufforderung, wie der von Herrn Dr. von Smuda, Geschäftsführer der Anlage REMONDIS GmbH & Co. KG in Staßfurt, kann man eigentlich nur folgen. Daher freuen wir uns, dass unsere jährliche Veranstaltung für alle Betreiber von Stadtwerken diesmal in den Räumen dieses langjährigen Kunden stattfinden kann.

Unter dem Titel „Das Herkunftsnachweisregister für Strom aus EE: Interdisziplinärer Erfahrungsaustausch für MHKW“ verbindet die GUTcert seit Jahren aktuelle Analysen zum rechtlichen Rahmen mit bewährten Tipps zur Umsetzung und einem exklusiven Blick hinter die Kulissen: Teil der Veranstaltung ist stets auch ein Rundgang auf dem Gelände eines Müllheizkraftwerkbetreibers.

Die diesjährige Veranstaltung richtet sich auch an Stadtwerke, die ihre Kenntnisse zum Grünstrom und potentieller Vermarktungsmöglichkeiten vertiefen möchten. Die Referenten, isbesondere des Umweltbundesamts (UBA) und der Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen (ITAD) stehen bereit, um Ihre Fragen zu beantworten. Spannendes Thema ist dieses Jahr die Novellierung der Herkunfts- und Regionalnachweis-Durchführungsverordnung (HkRNDV), die ab dem ersten Januar in Kraft treten soll.

Steigende Preise für Grünstromzertifikate

Herr Aron Simon, Makler bei Cleanworld AS gibt uns einen ersten Überblick über seinen Vortrag:

„Die Preise für einfache HKN aus Wasserkraft sind im letzten Jahr von 0,25 EUR auf über 2.00 EUR im September gestiegen. Zwar ist der Marktpreis seitdem wieder etwas gesunken, die Preise sind aber noch immer auf einem historisch extrem hohen Niveau.

Der enorme Preisanstieg für Herkunftsnachweise kann hauptsächlich mit gestiegener Nachfrage nach HKN erklärt werden. Verschiedene Entwicklungen führen zu steigender Nachfrage nach Grünstrom. Nachdem vor allem in Deutschland nach dem Fukushima Unglück Haushalte verstärkt Grünstrom beschafft haben, hat sich der Trend mittlerweile in Europa und teilweise weltweit entwickelt. Bei den meisten öffentlichen Ausschreibungen ist es inzwischen Standard, Grünstrom zu beschaffen. Auch für viele Gewerbe und Industriekunden ist es wichtig, nachhaltig produzierte Produkte anbieten zu können. Grünstrom ist eine Möglichkeit, um die Produktion nachhaltiger zu gestalten und den CO2 Fußabdruck von Produkten zu senken. Ereignisse wie der Protest gegen die Abholzung des Hambacher Forstes und die Reaktionen auf den UN-Klimabericht machen deutlich, dass erneuerbarer Strom stark nachgefragt wird.

Die Statistiken für HKN zeigen, dass sowohl Angebot und Nachfrage für HKN steigen. Wir erwarten, dass die Preise historisch gesehen hoch bleiben. Allerdings auch, dass sich der Preis auf einem Niveau zwischen 1,50-2,00 EUR einpendelt und weniger volatil sein wird.“

Das Programm finden Sie auf der Veranstaltungsseite der GUTcert Akademie, und hier geht es direkt zum Buchungsformular. ITAD-Mitglieder und Bestandskunden der GUTcert erhalten übrigens einen Rabatt von 50 Euro: Ein kurzer Vermerk im Mitteilungsfeld genügt.

Bei Fragen zur Veranstaltung oder zum Schulungsangebot steht Ihnen das Team der Akademie (+49 30 2332021-21) gerne zur Verfügung. Fachliche Fragen zum Thema HkNR beantwortet Ihnen Herr Nicolas Fouquet (+49 30 2332021-78).

Übrigens: Aktuelles zum HkNR-Erfahrungsaustausch und anderen Themen rund um Verifizierung und Zertifizierung erfahren Sie auch über Twitter und XING.

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Kongressprogramm jetzt online!

Das Programm des 16. Internationalen Fachkongresses für erneuerbare Mobilität „Kraftstoffe der Zukunft“ steht für Sie unter www.kraftstoffe-der-zukunft.com bereit. Im Namen der Veranstalter, Bundesverband Bioenergie (BBE), Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP), Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe), Verband der deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) und Fachverband Biogas, sind Sie herzlich eingeladen, am 21. und 22. Januar 2019 in Berlin dabei zu sein.

Die Verhandlungen über das weltweite Klimaabkommen in Katowice im Dezember 2018 (COP24) sind ein weiterer Meilenstein, um die ambitionierten Ziele zur Begrenzung der Erderwärmung und Verringerung der Treibhausgasemissionen zu erreichen. Wie kann der Verkehr, unter Nutzung sämtlicher technologischer und bezahlbarer Entwicklungen, zur Realisierung der Klimaschutzziele beitragen?  Im Hinblick auf eine nachhaltige erneuerbare Mobilität ist die zunehmende Diversifizierung der Antriebstechnologien sowie die Produktion und Verwendung erneuerbarer Kraftstoffe eine Herausforderung, aber auch zugleich der Schlüssel für die Zielerreichung. Das Thema der Antriebstechnologien findet sich, neben einer Ausdifferenzierung der Kraftstoffoptionen, verstärkt im Kongressprogramm wieder.

Das umfangreiche Programm bietet eine Vielfalt der Themen, die für mehr Klimaschutz im Individual- und Schwerlastverkehr, aber auch in der Luft- und Schifffahrt, relevant sind:

Am Eröffnungstag steht die Mobilität im Spannungsfeld von Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz im Vordergrund. Im Plenum befassen sich Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, des Europäischen Parlaments, der Mineralöl- und Automobilwirtschaft und der Wissenschaft mit den Zukunftsperspektiven im Verkehrssektor.

In der Podiumsdiskussion werden die Statements aus Sicht der Industrie, der Politik, der europäischen Landwirtschaft und der Umweltorganisation WWF aufgegriffen. Unter Leitung von Sonja van Renssen, Redakteurin der „Energy Post“, diskutieren Pekka Pesonen (COPA-COGECA), Dr. Klaus Bonhoff (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie), Dr. Ruprecht Brandis (BP Europe SE), Jenny Walther-Thoss (WWF Deutschland) und Stefan Schreiber (Verbio AG) über die Zukunft der erneuerbaren Mobilität im Kontext unterschiedlicher Antriebs- und Kraftstoffoptionen. Im Forum am Nachmittag werden die Zukunftsperspektiven synthetischer Kraftstoffe analysiert.

Am zweiten Kongresstag  bieten insgesamt 11 Foren ein breites Themenspektrum aus allen Bereichen der erneuerbaren Energien im Mobilitätssektor: Deutsche und internationale Experten stellen Neuigkeiten aus der technischen Entwicklung, Forschung, Zertifizierung, Marktanalyse und den Handelsströmen vor und diskutieren mit den Kongressteilnehmern. Dort und im Aussteller-Forum mit Messeständen bietet sich auch Gelegenheit zum fachlichen Austausch und Netzwerken.

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Die ISO 14000-Familie – viele Veränderungen stehen ins Haus

Seit 14. September ist es so weit: Der Übergangszeitraum von drei Jahren zur Umstellung der ISO 14001:2004 auf ISO 14001:2015 "Umweltmanagementsysteme – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung" ist abgelaufen. Das bedeutet, dass alle Zertifikate nach der 2004er Version seit dem 15. September 2018 ungültig sind.

Obwohl alle bereits zertifizierten Unternehmen die neuen Anforderung bereits implementiert haben müssen, besteht nach wie vor einige Unsicherheit in der Interpretation und Umsetzung  bestimmter Anforderungen. Dabei ist „der eine“ Weg durch die Norm gar nicht mehr erwünscht: Geschäftsführer und Verantwortliche sind vielmehr angehalten, sich zusammenzusetzen und mit ihrem Unternehmen zu beschäftigen, um so den individuell optimalen Weg zur Verwirklichung der Norm zu finden.

Gern geben wir Ihnen Anreize, erläutern die Absichten/Inhalte der einzelnen Normkapitel und bilden so interne Verantwortliche Ihres Unternehmens weiter. In unserem Seminar Praktische Umsetzung der neuen ISO 14001:2015 erhalten Sie mit Hilfe vieler Anwendungsübungen Instrumente zur Umsetzung der neuen Anforderungen und können in entspannter Atmosphäre Möglichkeiten zur Weiterentwicklung Ihres Systems diskutieren.

Die ISO 14001 Familie bekommt Zuwachs

Zukünftig soll die Normenfamilie der ISO 14000 ff. um die ISO 14002 ergänzt werden. Die verschiedenen Teile dieser internationale Norm werden Organisationen aller Art und Größe Hilfestellungen an die Hand geben, wie man im Rahmen eines Umweltmanagementsystems (UMS) konkrete Aspekte managen oder auf veränderte Umweltbedingungen reagieren kann. Teil 1 der Norm wird einen allgemeinen Leitfaden enthalten, der gleichzeitig die Grundstruktur für die nachfolgenden Teilnormen bildet.

Die Entwicklung der Normen ISO 14007 "Bestimmung von Umweltkosten und Umweltnutzen" und ISO 14008 "Monetäre Bewertung von Umweltwirkungen und verwandter Umweltaspekte" sollen Unternehmen helfen, Umweltkosten systematisch und nachvollziehbar in Entscheidungen zu berücksichtigen – sowohl in unternehmerischer als auch politischer Hinsicht.

Die ISO 14007 ist ein anwendungsorientierter Leitfaden: Neben Umweltauswirkungen von Organisationen stehen auch deren umweltbezogene Abhängigkeiten (z.B. Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen) im Vordergrund. Die ISO 14008 soll sich mit den Anforderungen und Empfehlungen zur Durchführung und Dokumentation monetärer Bewertungen von Umweltauswirkungen und der dazugehörigen Umweltaspekte beschäftigen. Die Werte, die anhand der ISO14008 ermittelten werden, können dann in die Anwendung der ISO 14007 mit einfließen.

Derzeit befinden sich die ISO 14002, 14005, 14007 und ISO 14008 noch in der Entwicklung. Während die Veröffentlichung der ISO 14007 und 14008 für Anfang des kommenden Jahres erwartet wird, wurde für die anderen Standards noch kein konkretes Datum bekannt gegeben – erfahrungsgemäß kann sich die Publikation noch ein 1-2 Jahre hinziehen.

Unter koreanischer Leitung wird die ISO 14009 "Material circulation of products" bearbeitet. Der Komitee-Entwurf (Committee Draft, CD) wird Ende 2018, der Vollentwurf (Draft International Standard, DIS) Ende 2019 und die Publikation Ende 2020 ertwartet.

Änderungen in bestehenden Normen der 14000er Familie

Aufgrund der Revision der ISO 14001 ergab sich Änderungsbedarf bei der ISO 14005:2010, der Anleitung für die Einführung eines UMS in mehreren Phasen. Im Gegensatz zur bestehenden ISO 14005 legt die revidierte Norm den Fokus auf den eigentlichen Implementierungsprozess für das UMS.

Umweltaudit und verwandte Untersuchungsmethoden

Im Juni dieses Jahres wurde das Erarbeiten von Methoden zur Überprüfung und Bestätigung von Umweltberichten im Kontext des zweiten Entwurfs (Commitee Draft 2) für die ISO 14016 (Guidelines on assurance of environmental reports) diskutiert. Aufgrund der erzielten Arbeitsfortschritte und Vorbereitungen wurde beschlossen, den neuen Entwurf als Vorlage für den internationalen Standard (DIS) zur Abstimmung zu stellen.

Ökobilanzen

Auch hier wurde im Juni auf einer Sitzung in Berlin entschieden, die Ausarbeitung einer normativen Änderung zu ISO 14040:2006 zu beginnen. Dabei werden über einen Zeitraum von zwei Jahren die Themen "Änderung von Definitionen" und "editorielle Änderungen" bearbeitet. Die Ausrichtung der ISO 14040 bleibt unverändert.

In zwei zusätzlichen Arbeitspaketen werden zwei weitere Anhänge zu der ISO 14044 erarbeitet. Einer der beiden Anhänge wird sich mit  "Allokationsverfahren" befassen – wahrscheinlich mit den Schwerpunkten Normalisierung, Wichtung, Aggregation und Interpretation von Life-Cycle-Assessment (LCA)-Ergebnissen. Vermutlich wird es hierzu auch noch eine technischen Spezifikation mit dem Titel "Environmental management – Life cycle assessment – Principles, requirements and guidelines for weighting and interpretation" geben.

Haben Sie Fragen oder Hinweise? Kontaktieren Sie gerne Frau Sindy Prommnitz, Tel.: +49 30 2332021-45.

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