Energieversorger-Deal E.ON/RWE mit unterschiedlichen Auswirkungen in 2018

Setzt sich der Abwärtstrend in der Energiewirtschaft fort? Welche Auswirkung hat die regulierte Branche in Umsatz und Ergebnis?

Das Center für kommunale Energiewirtschaft stellt die aktualisierte Studie zur Wirtschaftlichkeit von Energieversorgern vor – Die Ergebnisse der Analyse zeigen eine durchwachsene Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Energieversorger.

Nach Angaben der Bundesbank gab es auch in 2016 – wie in den Vorjahren – ein Umsatzrückgang in der Elektrizitätsversorgung (mit einem Anteil von über 80% an Energiewirtschaft) um 11,1% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. In der Gasversorgung, die als zweitstärkste Branche etwa ein Zehntel ausmacht, sank der Umsatz um 9%. Dazu haben rückläufige Strom- und insbesondere Gaspreise beigetragen.

Dies zeigt sich deutlich bei den einzelnen Unternehmen: Die Nettoumsätze in 2016 waren bei 4/5 der Energieversorger rückläufig. Entgegen diesem Trend können die mittleren Stadtwerke ein Umsatzplus von 2,3% in 2016 verbuchen, während die vier Großen Umsatzeinbußen von über 250 Mio. € von 2,2% und die 8 KU von 2,8% erlitten haben. Auch bei den kleinen Stadtwerken mit unter 50 Mio. € Umsatz ist nur ein geringes Wachstum von 0,8% zu verzeichnen.

Nachdem die Abschlüsse der 8 KU (große kommunale Unternehmen) für 2017 vorliegen lässt sich eine ähnliche Entwicklung erkennen. Der Umsatzzuwachs betrug im Durchschnitt 2,75 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Unternehmen. Während die Stadtwerke München einen Umsatzzuwachs von 14,3 %, die Mainova und Enercity von 5 % melden, liegt bei den restlichen Unternehmen die Umsatzveränderungen zwischen -1,4 % (MVV Energie AG) und +0,36 % (Entega AG).

Gesamtkapitalrendite

Die Gesamtkapitalrendite ist im Durchschnitt von 7,21 % (Vorjahreswert) auf 4,31 % gefallen. Während sie bei den Stadtwerken München 10,5 % beträgt, liegt sie bei Mainova bei 0,83 % und den restlichen 8 KU zwischen 2 % und 5 %.

Der Stromverbrauch ist nach den Schätzungen des BDEW im 1. Halbjahr 2018 um 0,3 % rückläufig im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die vier Großen Energieversorger

Für die großen Energieversorger E.ON und RWE war das erste Halbjahr 2018 vor allem durch die Neuordnung der Aktivitäten geprägt. RWE hat die Aktivitäten bei den erneuerbaren Energien von E.ON übernommen, während E.ON mit den Netz- und Vertriebsaktivitäten von RWE seine Haupttätigkeitsfelder sieht.

Das erste Halbjahr hat bei RWE einen Umsatzrückgang von knapp 9% auf 6,7 Mrd. € und einen Einbruch des bereinigten EBIT um 41,7 % auf 385 Mio. € zu Tage gebracht. Der Rückgang zum Vergleichszeitraum des Vorjahres ist durch einen deutlichen Mengenrückgang um 16,4% und dem Margenverfall zu erklären.

Auch E.ON meldet einen Umsatzrückgang um 2,5 Mrd. € (-13 %), der vornehmlich mit neuen Bilanzierungsvorschriften erklärt wird. Der bereinigte EBIT im Kerngeschäft lag in den ersten sechs Monaten von 2018 mit 1,7 Mrd. € um 10 % über dem Vorjahr. Der Konzernüberschuss ist um 19 % auf 1,05 Mrd. € gestiegen.

Durch die Zusammenlegung der Netzaktivitäten von beiden Gesellschaften wurde bei E.ON mehr als ein Drittel des Umsatzes und über die Hälfte (55 %) des EBIT erwirtschaftet.

Vattenfall konnte beim Umsatz um knapp 10 % auf 10,5 Mrd. € zulegen, das EBIT fiel allerdings mit 7,8 % auf 975 Mio. €. Die Preise für Kohle, Gas und CO2-Emissionszertifikate erhöhen die Strompreise auf dem Kontinent weiter und wirken sich negativ auf die Margen der Kohle- und Gaskraftwerke aus. Vattenfall hat zwei wichtige Kundenverträge im zweiten Quartal abgeschlossen. So liefert Vattenfall zukünftig erneuerbaren Strom an zwei der Rechenzentren von Facebook in Skandinavien, sowie an Volvo, mit dem in Schweden eine Partnerschaft im Bereich Ladelösungen für Elektrofahrzeuge eingegangen wurde.

EnBW erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2018 einen Umsatz von 11,56 Mrd. € (+10,4 Prozent) und einen EBIT von 586 Mio. € (+ 6,4 %). Inzwischen ist das Netzsegment für 60 % (-3,1 %) des Ergebnisses verantwortlich. Die restlichen 40 % verteilen sich fast gleichmäßig auf Vertrieb, erneuerbare Energien, sowie Erzeugung und Handel.

Bei zwei der drei großen deutschen Energieversorger ist der Netzbetrieb inzwischen die wichtigste Ertragssäule geworden, die mehr als die Hälfte des EBIT erwirtschaftet. Das Center für kommunale Energiewirtschaft am INeKO, einem Institut an der Universität zu Köln, hat anhand der veröffentlichten Jahresabschlüsse aus 2016/17 von insgesamt 556 Energieversorgungsunternehmen und 194 Netzgesellschaften zwei aktualisierte Studien veröffentlicht. Dabei wurden neben den Abschlüssen der Unternehmen auch die Sparten Strom und Gas einer Analyse unterzogen. Die Analyse umfasst die wichtigsten 40 Kennzahlen und Daten zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit. Dabei werden innerhalb der Unternehmensgrößen Durchschnittszahlen ermittelt und die Kennzahlen der Unternehmen übergreifend verglichen.

Siehe Tabelle 1

*Anmerkung: Folgende Abschlüsse der Energieversorger sind aktuell zugänglich:

  • Die Großen 4 – Bericht 1.Halbjahr 2018
  • 8 KU – Jahresabschlussbericht 2017
  • Rest – Jahresabschlussbericht 2016

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Asset Management für Glasfasernetze

Wer digitale Infrastrukturen, hat weiß, dass das Management dieser Infrastrukturen ein entscheidender Erfolgsfaktor für den Weg in die Gigabitgesellschaft ist. Mit den verstärkten Bemühungen und Strategien des Bundes zur Verankerung der Digitalisierung und dem verstärkten Ausbau digitaler Infrastrukturen geht einher, dass diese entstehenden und aufgerüsteten Netze ein professionelles Management brauchen. Mit entsprechenden Tools wird die Effizienz der Infrastruktur IT-gestützt erhöht und die Grundlage für bessere, faktengestützte Entscheidungen gelegt. Wer seine Infrastruktur über den gesamten Lebenszyklus professionell managt, kann Investitionen besser steuern und die Qualität der Entscheidungen erhöhen. SBR-net Consulting AG und entellgenio haben gemeinsam ein solches Tool entwickelt. Das Produktblatt zur Beschreibung der Leistungsmerkmale steht hier als Download zur Verfügung. Mit diesem Tool entsteht bereits frühzeitig und parallel für das betrachtete Glasfasernetz ein dynamisches Simulationswerkzeug, welches die langfristigen Anforderungen an Planung, Erweiterungen, Betrieb, Entstörung, Administration, Verrechnung und damit alle Geschäftsfälle, mit denen ein Glasfasernetzbetreiber konfrontiert ist, abbildet. Fundiert lassen sich so die anstehenden Fragestellungen beantworten, die z.B. Substanz, Budget, Qualität und Risiken für das Glasfasernetz über den Lebenszyklus betreffen oder wie eine optimale Aufteilung von Investitionen und Betriebsaufwand aussieht. Gerade Versorgungsunternehmen, die Erfahrung mit dem IT gestützten Management ihrer Netze haben, finden mit diesem Tool Wege, auch Ihre Breitband- und Glasfasernetze professionell zu managen und damit kostenoptimiert zu betreiben.

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Digitale Infrastrukturen: Mobilfunk der 5. Generation – die Rolle der Städte

Der Diskussionsbeitrag beleuchtet die Rolle der österreichischen Städte beim Ausbau von 5G Mobilfunknetzen. Es wird mit der weit verbreiteten Annahme aufgeräumt, dass 5G-Netze allein von den Netzbetreibern ausgebaut werden.

Die Experten von SBR-net Consulting zeigen auf, wo und wie insbesondere Städte in Österreich, Berührungspunkte mit 5G-Netzen haben und welche innovativen 5G-Anwendungen in naher Zukunft in Frage kommen könnten, z.B. Smart Parking, der Einsatz von Drohnen zur Infrastrukturüberwachung oder bei sicherheitsrelevanten Einsätzen, Augmented Reality, im Gesundheitswesen sowie beim automatisierten Verkehr.

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Solaranlagen vor Tauben schützen – ein Taubenzaun hilft

Taubenzaun – ein Taubenabwehrsystem das wirklich hilft

Die einzige Möglichkeit, die tatsächlich hilft sind Tauben-Abwehrsysteme wie Taubenzäune. Sogenannte Taubenspikes, Netze oder Gitter, die sehr genau gespannt werden müssen und dem Tauben keinerlei Zugriffsmöglichkeit erlauben dürfen, sind eine Möglichkeit den Tauben den Zugang zu Nistplätzen zu verwehren – halten aber nur wenige Jahre.

Neu sind sogenannte "Solar Taubenzäune" aus stabilem unkaputtbaren Taubenzaun-Lochblech – antirost.

Taubenzäune werden vor und nach dem Nisten angebracht. Fangen die Tauben zum Nisten an, wird es sehr schwierig. Beim Entfernen des vorhandenen Tauben-Kotes es ist wichtig eine Feinstaubmaske zu tragen. Bakterien und Pilze können über den Staub in die Atemwege gelangen, zusätzliche Handschuhe schützen vor Ammoniak und Parasiten.

Grundsätzlich ist das Töten der Tiere verboten, das Vertreiben jedoch erlaubt. Gelingt den Vermietern nicht, gegen die Taubenplage vorzugehen, kann er Ärger mit Mietern bekommen. Mietminderungen von 5-30 % sind laut Mietrecht durchaus drin.

Ein Spezialist für Taubenzäune in der Bundesrepublik Deutschland ist die iKratos Solar und Energietechnik GmbH mit vielen erfolgreichen Referenzen. Mehr

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Tauche in die Welt moderner IT ein!

Vom 06.08.2018 bis zum 08.08.2018 findet BREDEX IT- Summer School zum ersten Mal in Braunschweig statt!

Wir wollen gemeinsam mit Schülern die ersten Schritte in die spannende Welt der Informatik machen und auf folgende Fragen Antworten finden:

Wie stellt man die Ampeln für autonome Fahrzeuge ein?

Was hat Informatik damit zu tun, dass Donald Trump nun der mächtigste Mann der Welt ist?

Und woher kennt Alexa uns eigentlich so gut? 

In drei Tagen zeigen wir den Nachwuchsinformatikern, was IT kann und wie spannend die verschiedenen Themengebiete sind. Nach unserer Summer School haben die IT-ler von morgen ein Grundverständnis von Technologien, die in der Forschung rund um das Thema künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen.

Alle Schüler die Künstliche Intelligenz, Data Mining und neuronale Netze als spannend finden und in die Welt der Informatik reinschnuppern möchten, können in unseren Workshops im August kostenlos teilnehmen.

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Optimierte Entscheidungen in Niederspannungsnetzen

Vor dem Hintergrund der vielfältigen Herausforderungen mit denen Verteilnetzbetreiber aktuell konfrontiert werden, haben entellgenio und Fraunhofer IWES ein Werkzeug zur Entscheidungsunterstützung im Niederspannungsbereich entwickelt. Unter Berücksichtigung von Einspeise- und Lastentwicklungen sowie der Zustands- und Altersinformationen werden optimierte Entscheidungen unterstützt. Das entwickelte IT-Werkzeug konnte bei den ersten Netzbetreibern erfolgreich eingesetzt werden: Dabei werden Effekte, wie die Urbanisierung und der weitere Ausbau Erneuerbarer Energien, betrachtet sowie die Planungsprämissen hinsichtlich der Aufnahme neuer Technologien untersucht.

Die besonderen Merkmale des IT-Werkzeugs, gegenüber bisherigen Ansätzen, sind die automatisierte Optimierung der Netzentwicklung auf Gesamtkosten (CAPEX und OPEX) unter Berücksichtigung von Alter, Zustand und Zuverlässigkeit der Betriebsmittel in Kombination mit der notwendigen technischen Netzausbauplanung. Hierbei können knotenscharf Einspeise- und Lastentwicklungen in verschiedenen Szenarien berücksichtigt und analysiert werden. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die Verknüpfung von elektrischen und alters- und zustandsbedingten Anlagen-Informationen dar. Es können hierbei sowohl netzspezifische Prognosen über EE-Zubau wie auch Laständerungen bspw. durch Elektromobilität definiert werden. Die technischen Maßnahmen schließen zudem smarte Technologien, wie regelbare Ortsnetztrafos, ein. In den bereits durchgeführten Anwendungsfällen zeigt sich ein Optimierungspotential insbesondere bei den betrachteten Niederspannungsnetzen auf, bei denen in den nächsten Jahren ein hoher Erneuerungsbedarf auf signifikante Kapazitätsengpässe bzw. Spannungsprobleme durch Last- oder Erzeugungsänderungen trifft.

Die Ergebnisse werden in Form einer jahresscharfen Liste der durchzuführenden Maßnahmen sowie einer grafischen Darstellung der Maßnahmen und Netzstruktur pro Szenario generiert. So können lang-/kurzfristige Entscheidungen in den betrachteten Netzen fundiert abgesichert werden.

Für mehr Information rufen Sie uns bitte unter 089-41 42 43 980 an oder schreiben Sie uns eine Nachricht an:

<a href="mailto:OptimierteNE@entellgenio.com">OptimierteNE@entellgenio.com</a>

 

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