Paris Call: Ein Schritt in Richtung Cybersecurity

In dieser Woche fand das jährliche Internet Governance Forum der UNESCO in Paris statt. In seiner Rede am Eröffnungstag kündigte Emmanuel Macron eine neue Initiative zur Schaffung von internationalen Standards für das Internet an. Unter dem Titel „Paris Call for Trust & Security in Cyberspace“ soll das Projekt beispielsweise Normen für Datensicherheit oder Regeln für die Veröffentlichung von Sicherheitslücken erarbeiten. Insgesamt werden neun Ziele verfolgt, darunter auch Punkte wie sichere Wahlen ohne Einmischung durch Hacker oder die Bekämpfung von Hackerangriffen auf Unternehmen.

Unterschrieben haben mehr als 50 Nationen, 90 Non-Profit-Organisationen und Universitäten sowie 130 Unternehmen, darunter Technologieriesen wie Microsoft, Facebook, Google, IBM oder HP. Dabei geht es in diesem ersten Schritt noch gar nicht darum, dass die Unterzeichnenden sich zu irgendetwas verpflichten. Es handelt sich lediglich um eine Absichtserklärung, den Herausforderungen und Gefahren einer vernetzten Welt gemeinsam zu begegnen. Auch Japan zählt zu den Unterstützern der Initiative. Dessen für Cybersicherheit zuständiger Minister hat gerade zugegeben, selbst noch nie mit einem Computer gearbeitet zu haben. Dafür habe er schließlich Mitarbeiter. Nicht mit dabei sind hingegen die USA, Russland, China, der Iran und Israel, von denen einige gerade Einheiten zur Cyberkriegsführung aufbauen.

Neben der Einigkeit darüber, dass sich Cyberkriminalität nur länderübergreifend bekämpfen lässt, enthält die Erklärung noch weitere erfreuliche Details: Nicht nur Staaten als Gesetzgeber und Exekutive beteiligen sich an diesem Kampf, sondern auch Unternehmen. Im aktuellen Fall hat insbesondere Microsoft eigenen Aussagen zufolge eng mit der französischen Regierung zusammengearbeitet. Damit übernimmt die Privatwirtschaft auch immer mehr Aufgaben, die bislang eigentlich den Staaten vorbehalten waren, wie beispielsweise die Sicherung von Wahlen vor Manipulation. Diese Zusammenarbeit ist auch durchaus sinnvoll, immerhin müssen Lösungen technisch von den Unternehmen umgesetzt werden.

Bereits im April hat Microsoft mit dem Cybersecurity Tech Accord eine ähnliche Initiative ins Leben gerufen, die mittlerweile von 60 Technologieunternehmen unterzeichnet worden ist. Microsoft zufolge soll es sich dabei um eine Art „Digitale Genfer Konvention“ handeln. Und das ist längst nicht die einzige Maßnahme des Unternehmens, um die Möglichkeiten der Technik sicherer und kontrollierbarer zu machen. Auch Microsoft ist nicht allein in diesem Bestreben. Facebook und Google haben im August mit der US-Regierung zusammengearbeitet, um eine Propaganda-Kampagne, die mutmaßlich aus dem Iran stammte, zu stoppen. Facebook hat darüber hinaus während der Zwischenwahlen einen „War Room“ ins Leben gerufen, der gezielt Falschinformationen aufspüren und löschen sollte.

Der Paris Call mag noch seine Schwächen haben und so mancher Unterzeichner und Leser wird wohl auch nicht mit allen Punkten zu 100 Prozent übereinstimmen, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Internationale Verbrechen verlangen auch nach internationaler Zusammenarbeit bei der Bekämpfung.

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SSI Schäfer realisiert hochmodernes Distributionszentrum für Ricardo Nini S.A.

Ricardo Nini S.A., einer der bedeutendsten Großhändler in Argentinien, hat SSI Schäfer als Generalunternehmer für die Intralogistik mit der Einrichtung eines hochautomatisierten Logistikzentrums in Moreno, einer Stadt in der Provinz Buenos Aires, beauftragt. Kernelemente des Projektes sind ein automatisches Shuttle-Lager mit 117.000 Behälterstellplätzen, ein Hochregallager mit 37.000 Palettenstellplätzen, Arbeitsplätze für die Kommissionierung, Fördertechnik, Fahrerlose Transportsysteme sowie die Logistiksoftware WAMAS®.

Schnelle Store Delivery, tagesbedingte und saisonale Volumenschwankungen sowie der kontinuierliche Wandel des Kaufverhaltens von Endkunden sind wesentliche Herausforderungen im Großhandel – folglich verändern sich auch die Ansprüche an die Intralogistik. Das neue Distributionszentrum von Ricardo Nini S.A. in Moreno erfüllt diese Anforderungen und wird eine effiziente Versorgung von über 3.000 Geschäften im Raum Buenos Aires sowie des direkt angebundenen 12.000 m2 großen Verkaufsraums mit einem breiten Portfolio an Dry Food und Non-Food Ware sicherstellen. Das neue Logistikzentrum umfasst 32.000 m2 und bietet künftig Platz für 9.000 Artikel. Pro Tag sollen im Wareneingang 1.100 Paletten verarbeitet sowie 127.000 Cases und 194.000 Einzelstücke kommissioniert werden.

Effiziente Prozesse durch maßgeschneiderte Automatisierung

Im Wareneingang durchlaufen eingehende Paletten eine Kontrollprüfung und, wenn nötig, eine automatische Aufsattelung auf Systempaletten. Herzstücke der Anlage sind ein automatisches Hochregallager mit 37.000 Palettenstellplätzen und ein 7-gassiges Shuttle-Lager mit 117.000 Behälterstellplätzen. Im Hochregallager sorgen sechs energieeffiziente Regalbediengeräte vom Typ Exyz für doppeltiefe Ein- und Auslagerungsprozesse. Im Shuttle-Lager werden die Artikel zuerst an 12 ergonomischen Ware-zur-Person Arbeitsplätzen in Behälter umgepackt und danach über das hocheffiziente Einebenen-Shuttle Cuby eingelagert.

Die Kommissionierung erfolgt über 990 Paletten Pick Faces, inklusive automatischem Nachschub durch die Exyz Regalbediengeräte, sowie an 10 Ware-zur-Person Arbeitsplätzen für Cases und 12 Ware-zur-Person Arbeitsplätzen für Einzelstücke. Zusätzlich wird eine Flotte Fahrerloser Transportsysteme für den automatisierten Nachschub ganzer Paletten im angeschlossenen Verkaufsraum sorgen. Alle Bereiche im neuen Distributionszentrum sind über Palettenförder- sowie Karton- und Behälterfördertechnik verbunden. Abgerundet wird der Liefer- und Leistungsumfang durch zwei Behälterstapler und -entstapler sowie die Logistiksoftware WAMAS, welche alle Lagerprozesse steuert.

“Wir haben viele intralogistische Optionen und Lösungsansätze evaluiert. SSI Schäfer hat uns auf ganzer Linie überzeugt. Wir haben großes Vertrauen in die Fähigkeit und die Erfahrung, die SSI Schäfer mit der Planung, Entwicklung und Realisierung ganzheitlicher Logistiksysteme inklusive maßgeschneiderter Software, wie wir sie benötigen, hat“, resümiert Carmelo Miguel Nini, Inhaber der Ricardo Nini S.A.

Bereits Ende 2019 sollen sowohl das Hochregallager als auch die Kommissionierbereiche in Betrieb sein.

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Zwei Verlierer – Gold gewinnt

Die Zwischenwahlen in den USA waren nahezu ein non-event. Präsident Trump jubelt, die Demokraten freuen sich. Für die USA ist es ein Desaster und Gold könnte der Gewinner sein.

Überraschung nein, blaues Auge für Donald Trump ja. Die Mehrheit im Repräsentantenhaus ging bei den Halbzeitwahlen in den USA immerhin an die Demokraten. Damit kann Trump nicht mehr ganz so wie er will. Gesetze kann er zwar durch den weiterhin durch die Republikaner geführten Senat peitschen. Doch wenn es um die Finanzen geht, dann muss er mit dem Repräsentantenhaus einen Konsens finden.

Da könnte es zwar sein, dass die US-Verschuldung etwas langsamer nach oben gehen wird. Doch ist sie ohnehin schon in Sphären, die jedem Finanzminister Schwindelgefühle verursachen dürften. Trump wird auf jeden Fall in seinem Tun etwas gehemmt. Möglicherweise muss er auch rhetorisch etwas zurückschrauben. Dies wiederum scheint den Börsen zu gefallen. Die ersten Reaktionen auf die Zwischenwahl war positiv – außer für den US-Dollar. Der gab etwas Terrain ab.

Diese Unsicherheit über das weitere Vorgehen in den USA sowie der schwächere US-Dollar unterstützen allgemein hin den Goldpreis. Langfristig könnte daher das Edelmetall noch deutlich aufwerten. Mit einem Hebel ansetzen können Investoren in diesem Umfeld mit Aktien von Goldunternehmen auf den Goldpreis. Beispiele von interessanten Gold-Aktien sind Maple Gold Mines und Nordic Gold.

Maple Gold Mines – https://www.youtube.com/watch?v=w7qXXqDOJRw&t=8s – hat im Norden von Quebec das Douay-Projekt. In 2018 wurden Bohrungen mit einer Gesamtlänge von rund 22.600 Metern durchgeführt. Etwa 3,2 Millionen Unzen Gold sollen in dem Projekt stecken. Das etwa 377 Quadratkilometer große Projekt befindet sich im goldreichen Abitibi-Grünsteingürtel.

Nordic Gold – https://www.youtube.com/watch?v=vGx0lHbGYbU&t=7s – besitzt in Finnland die vollständig aufgebaute und zugelassene Laiva-Goldmine. Für den 27. November ist der erste Goldguss geplant. Die Gesellschaft rechnet mit einer Goldproduktion von 67.000 Unzen Gold in den ersten zwölf Monaten.

Dieser Bericht wurde von unserer Kollegin Frau Ingrid Heinritzi verfasst, den wir nur als zusätzliche Information zur Verfügung stellen.

Aktuelle Unternehmensinformationen und Pressemeldungen von Nordic Gold (https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/nordic-gold-corp.html) und von Maple Gold Mines (https://www.resource-capital.ch/de/unternehmen/maple-gold-mines-ltd.html).

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass JS Research oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den "Webseiten", dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte "third parties") bezahlt. Zu den "third parties" zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten "third parties" mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wieder und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar!

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Wie geht es mit der KWK weiter?

Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) stellte auf seinem Jahreskongress in Berlin die Rolle der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) für den Klimaschutz, die Versorgungssicherheit und die Wirtschaftlichkeit der Energiewende in den Vordergrund. Hochkarätige Vertreter der Politik und Wirtschaft teilten die Ansicht, dass die KWK als ein unverzichtbarer Baustein der Energieversorgung weiterhin dringend benötigt wird. Die Branche muss sich auf einige Änderungen einstellen.

So betonte der Parlamentarische Staatssekretär des BMWi, Thomas Bareiß, „Die Seiten des  Dreiklangs „Umweltschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit“ stehen gleichberechtigt im Zentrum der Energiepolitik der Bundesregierung“. Er nennt drei Schwerpunkte der KWK-Politik:

1.    „In der Energieeffizienzstrategie des Bundes muss die KWK mit ihrer hohen Effizienz eine ganz entscheidende Rolle spielen“. Auch in 10, 20, 30 Jahren würden es nicht Wind und PV alleine schaffen, so Bareiß weiter. Es würden auch andere Energieträger in  effizienten Anwendungen gebraucht, z.B. KWK mit biogenen Brennstoffen.

2.    „KWK bietet Sicherheit für unser Energiesystem – KWK ist ein Partner volatiler Erneuerbarer Energien“. Insbesondere die stromgeführte KWK würde zukünftig eine wichtige Aufgabe übernehmen.

3.    „KWK  spielt eine große Rolle auch in der Energieversorgung für die Industrie. Zudem stelle die KWK auch einen ganz wichtigen Industriezweig dieses Landes im Anlagenbau dar auch durch Schaffung vieler wichtiger Arbeitsplätze.“

Zu drei wichtigen Vorhaben der Bundesregierung führt StS Bareiß aus, dass das Energiesammelgesetz (früher 100-Tagegesetz) mit wichtigen Regelungen für den KWK-Eigenverbrauch bis zum Ende dieses Jahres kommen soll, es gelte nur noch „Feinjustierungen“ mit dem Koalitionspartner  vorzunehmen. Die KWKG-Novelle wird 2019 erfolgen. Hier dankte StS Bareiß ausdrücklich dem B.KWK, sich hier in besonderer Weise einzubringen in den vom BMWi initiierten Diskussionsprozess, welcher noch 2018 abgeschlossen werden soll. Und schließlich sehe das BMWi Wärmenetze als einen weiteren  Schwerpunkt, wo KWK eine wichtige Rolle spielen werde.  

Die Kraft-Wärme-Kopplung spielt auch in den ländlichen Gebieten eine wichtige Rolle, wie der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Thomas Griese, betonte. „Rheinland Pfalz ist das KWK-Land schlechthin, denn 50% der hier verbrauchten Energie stammt aus KWK“. Wegen der schneller als erwartet eintretenden von Klimaforschern vorhergesagten Veränderungen solle schneller aus der Kohleverstromung umgestiegen werden auf KWK. „KWK ist in der Lage, Strom und Wärme auch dann zu liefern, wenn die volatilen Energieträger Wind und Sonne nicht zur Verfügung stehen.“ StS Dr. Griese unterstreicht „Das Thema Versorgungssicherheit im Zusammenhang mit den Erneuerbaren Energien wird durch die KWK gelöst“. Er fordert, dass Anreize gesetzt werden, damit „ die KWK ihrer Rolle als hocheffiziente flexible Residuallast auch gerecht wird“. Für die Zukunft setze er auch auf die Umsetzung der EU-Richtlinie im EEG, wonach alle Anlagen größer 30 kW von Umlagen ganz befreit werden sollen. Das Energiesystem werde sich umformieren mehr zur dezentralen Versorgung und auch zu dezentralem Ausgleich. Dafür müsse netzdienliches Verhalten gefördert und nicht netzdienliches Verhalten sanktioniert werden.

Heinz-Ulrich Brosziewski, Vizepräsident des B.KWK, betont, „Da wo heute KWK aufgebaut werde mit fossilen Brennstoffen, wird später Biomethan, synthetisches Methan, Wasserstoff oder flüssiger synthetischer oder Biobrennstoff eingesetzt zur flexiblen Strom- und Wärmeversorgung. KWK ist das Effizienz-Energiewandlungsprinzip der Zukunft“. Über die Details müsse noch intensiv debattiert werden, aber eines sei deutlich: „Wenn jemand behauptet, KWK sei eine must-run Technologie, so liegt das nur an den Rahmenbedingungen – KWK kann flexibel!“

In der Podiumsdiskussion mit Abgeordneten aller Bundestagsfraktionen wurden wertvolle Erkenntnisse zur KWK verlautbart: Andreas Rimkus, SPD, verwies darauf, „die Bedingungen für die KWK sind im Koalitionsvertrag fixiert“. Er sei in diesem Bereich sehr zuversichtlich. „Aber es ist fraglich, ob wirklich alle Bereiche des 100-Tage-Plus-Gesetzes bis Jahresende gelöst sein werden.“ Carsten Müller, CDU, betont:“ Eine Trennung des Themas KWK von den anderen im 100-Tagegesetz wäre aus seiner Sicht sinnvoll.“ Aber die Bedenken der SPD seien andererseits auch nachvollziehbar. Dr. Julia Verlinden, B90/Grüne, geht es darum, dass die Energiewende in Deutschland einigermaßen voran gehe. Sie fordert „ Wir möchten einen klaren Rahmen auch nach 2022 haben für die Dekarbonisierung von Fernwärmenetzen“.    

Prof. Dr. Marin Neumann, FDP, betont, das Ziel heiße „Netzdienlichkeit“. Wenn mit einer CO2-Bepreisung die Emissionen sinken, sind wir auf dem richtigen Weg. Ralph Lenkert, Die Linke, befürwortet die Einführung eines nationalen CO2-Preises, wenn auch die Importe belastet würden und Exporte freigestellt würden. „Ob CO2-Steuer oder Zertifikate mit Mindestpreis, kann diskutiert werden. Aber CO2 muss einen Preis bekommen“. Brosziewski, B.KWK, weist hin für das notwendige Gleichgewicht zu sorgen zwischen Anlagen im ETS (größer 20 MW Feuerungswärmeleistung) und kleineren. Andreas Rimkus, SPD, findet CO2-Preise richtig im non-ETS-Bereich, beginnend beim Verkehr.

Andreas Rimkus, SPD, fordert eine richtige Verlängerung des KWK-Ausbaus.“ Eine Verlängerung über 2030 würde ich empfehlen.“ Auch Prof. Neumann, FDP, hält eine Verlängerung über 2030 hinaus für richtig. Ralph Lenkert, Die Linke, fordert „Wir müssen von der Anlageneffizienz kommen zur Systemeffizienz, sonst sind die Anlagen nicht systemdienlich.“

Eine Zukunftsperspektive der KWK besteht in einer Symbiose mit den Erneuerbaren Energien. Die Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V., Dr. Simone Peter, erkennt die Perspektiven dieses Zusammenspiels: „Der B.KWK und der BEE gehen schon seit längerer Zeit gemeinsame Wege. Ich sehe Erneuerbare Energien und KWK als ideale Partner der Entwicklung der zukünftigen Energieversorgung.“ Frau Dr. Peters fordert verlässliche Rahmenbedingungen mit einem Zeit- und Mengengerüst für 2030 von der Politik. Aber auch von den Branchen erwartet sie Veränderungen „Wir brauchen die Kopplung der KWK mit den Erneuerbaren. Das bedeutet, die KWK muss flexibler werden“.

Der B.KWK-Kongress ist ein etablierter Branchetreff und widmete sich zum 10. Mal in Folge allen Themen rund um die Kraft-Wärme-Kopplung. Mit 120 Gästen aus der Energiewirtschaft, Politik und Wissenschaft feierte der B.KWK-Kongress sein 10. Jubiläum. Im Fachvorträgen wurden solche Themen wie innovative KWK, industrielle Anwendungen der KWK, CO²-Einsparung durch die KWK u.v.m. behandelt.

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REMONDIS erwirbt Duales System Deutschland

Mit dem hundertprozentigen Erwerb der Anteile der Duales System Deutschland Holding GmbH & Co. KG – kurz: DSD – Der Grüne Punkt – kehrt REMONDIS nach vier Jahren in den Markt für Duale Systeme zurück. Der Erwerb steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung.

REMONDIS verspricht sich nach der Abmeldung des eigenen Dualen Systems EKO-PUNKT im Krisenjahr der Dualen Systeme 2014 von dem Wiedereinstieg in den konsolidierten Markt perspektivisch eine Stärkung des Verpackungsrecyclings vor dem Hintergrund des neuen Verpackungsgesetzes. Mit der Einrichtung einer unabhängigen Zentralen Stelle, die die ordnungsgemäße und vollständige Lizenzierung aller Verkaufsverpackungen, die in den deutschen Markt eingebracht werden, kontrolliert, ist für die Zukunft ein faires und geordnetes Marktgeschehen zu erwarten. Dies gilt auch als Voraussetzung für die Erfüllung der ambitionierten stofflichen Recyclingquoten, die der Gesetzgeber mit dem neuen Verpackungsgesetz ab Januar 2019 vorgibt. In diesem Markt mit eindeutigen Spielregeln sichert die neutrale Stelle eine diskriminierungsfreie Vergabe von Erfassungsleistungen. Sie entscheidet ausschließlich über die Vergabe der Erfassungsleistungen in den Bereichen Leichtstoffverpackungen und Glas.

„Die Verbesserung der Rahmenbedingungen ermöglicht es REMONDIS, mit anderen Wettbewerbern in diesem Markt gleich zu ziehen und Wachstumsmöglichkeiten im internationalen Bereich zu nutzen. Kunststoffrecycling ist in der aktuellen politischen Diskussion zurecht weltweit in aller Munde. DSD mit seiner weltweiten Reputation eröffnet uns gerade dafür ganz neue Möglichkeiten“, sagt Ludger Rethmann, Vorstandsvorsitzender von REMONDIS.

Das Duale System Deutschland, das ursprünglich als Non-Profit-Gesellschaft gegründet wurde, ist mit einem Gesamtumsatz von 490 Millionen EURO und ca. 220 Mitarbeitern eins von neun Dualen Systemen, die sich den Markt für lizenzierte Verpackungsabfälle mit einem Gesamtvolumen von rund 900 Millionen EURO teilen. (siehe Grafik im Anhang 1: "Gesamtumsatzentwicklung der Dualen System Deutschland Holding GmbH & Co. KG) In den letzten Jahren verlor das Unternehmen durch zahlreiche Eintritte anderer Dualer Systeme gut dreiviertel seines ursprünglichen Umsatzes und wechselte mehrfach den Besitzer. Das Jahresergebnis von DSD liegt heute deutlich unter dem Niveau mittelständischer Betriebe der Branche und sogar mittelgroßer Kommunalbetriebe wie z.B. denen der Stadt Dortmund. (siehe Grafik im Anhang 2: "Jahresergebnisse der acht größten kommunalen Unternehmen in Deutschland inkl. ÖPP-Modelle in 2016 im Vergleich zu DSD“)

Die historische Marktdominanz von DSD ist dadurch deutlich relativiert. Die beiden großen französischen Gesellschaften SUEZ (Umsatz: 15,9 Mrd. €/ Mitarbeiter: 90.000) und Veolia (Umsatz: 25,125 Mrd. €/ Mitarbeiter: 168.000) betreiben bereits seit längerem ihre eigenen Dualen Systeme, ebenso wie eine Vielzahl mittlerer Recyclingunternehmen, die gemeinsam ein Duales System besitzen. Sogar chinesische Unternehmen sind über ihre deutsche Beteiligungsgesellschaft ALBA/ Interseroh mit nennenswerten Marktanteilen tätig.

Mit dem Einstieg der Schwarz-Gruppe (Lidl/ Kaufland) ist außerdem ein neuer Teilnehmer in den Markt für Kreislaufwirtschaft eingetreten, der mit einem Jahresumsatz von € 96,9 Milliarden (2017) das dreizehnfache Umsatzvolumen von REMONDIS erwirtschaftet und mit 400.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern größer ist als die gesamte Recyclingbranche in Deutschland. Über seine Tochtergesellschaft GreenCycle hat die Schwarz-Gruppe im Jahr 2018 das fünftgrößte Recyclingunternehmen Deutschlands, das Unternehmen Tönsmeier, erworben. Mit dieser einen Akquisition hat die Schwarz-Gruppe mehr als dreimal so viel Umsatzvolumen hinzugekauft, wie REMONDIS mit allen Akquisitionen der Jahre 2016 und 2017 zusammen. Kürzlich hat der Handelskonzern die Tochter SDL Sigma GmbH in die neue PreZero Dual GmbH umfirmiert und steigt somit unmittelbar als einer der größten Wettbewerber in den Markt der Dualen Systeme mit ein.

Mit dem Einstieg chinesischer Investoren bei der Scholz Gruppe (€ 1,634 Milliarden Umsatz), bei EEW (€ 541 Millionen Umsatz) und Alba/Interseroh (€ 1,28 Milliarden Umsatz) ist es in den vergangenen beiden Jahren außerdem zu einer weiteren Auffächerung des Marktes gekommen.

Die zunehmende Digitalisierung bringt neben den genannten Veränderungen zusätzliche Dynamik in den Markt. Einige ebenfalls zur Schwarz-Gruppe gehörende Gesellschaften bieten z.B. Online-Plattformen für Gewerbekunden sowie eine Kontraktplattform für Duale Systeme und ihre Kunden an.

Mit dem Erwerb von DSD kann die Unternehmensgruppe REMONDIS nun noch tiefer auf Kundenwünsche nach geschlossenen Wertschöpfungsketten, Produktdesign und wirtschaftlicher Besserstellung bei der Verpackungslizenzierung durch recyclinggerechte Verpackungen eingehen.

Darüber hinaus besteht nicht nur in den meisten Ländern der EU, sondern auch im außereuropäischen Ausland Bedarf an einer Verpackungsentsorgung nach deutschem Vorbild, inkl. einer Einführung der Dualen Systematik. Beispiele für diese Entwicklung sind – neben anderen Ländern – Russland und China. Um in diesen Märkten als kompetenter Partner agieren zu können, muss REMONDIS auch im heimischen Markt für Verpackungsrecycling Präsenz zeigen. Das einst von REMONDIS als Non-Profit-Organisation mitgegründete DSD genießt auch im Ausland einen gewissen Bekanntheitsgrad und hohes Renommee. Der Erwerb von DSD verbessert daher vor allem die internationalen Wachstumsperspektiven von REMONDIS.

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MoreThanDigital beruft Johannes Troppmann ins Advisory Board

MoreThanDigital.info ist eine von Benjamin Talin angestossene Non-Profit-Initiative, die das Ziel verfolgt, Transparenz für das Thema Digitalisierung zu schaffen. Auf verständliche Art und Weise wird möglichst viel Wissen über die Digitalisierung, Digitale Transformation und den Nutzen der Technologien in die Öffentlichkeit getragen.

Vertrauen statt Angst

Unwissenheit und Angst sind aus Sicht der Initiatoren wesentliche Bremsen, die einer positiven Nutzung von Technologien und zukunftsorientierten Veränderungen in den Unternehmen entgegenstehen. Damit Digitalisierung nicht weiter ein Angstmacher ist, sondern für breite Teile der Bevölkerung und Unternehmen greifbarer wird, stellt MoreThanDigital Expertenwissen kostenlos und nachvollziehbar zur Verfügung.

Seit August 2018 ist Johannes Troppmann, Geschäftsführer der IS4IT AG, gemeinsam mit Experten von 2b AHEAD ThinkTank, BearingPoint sowie Swisscom für die strategische Weiterentwicklung der Initiative zuständig. Die Mitglieder des Advisory Boards geben Empfehlungen zu wichtigen Themen ab, beraten das Board of Directors, steuern die Umsetzung und repräsentieren die Initiative weltweit.

Aktuell werden u.a. Themen wie AI & Machine Learning, Blockchain & Smart Contracts, Cloud, IoT, Virtual & Augmented Reality sowie deren Umsetzung und Auswirkungen auf Datenschutz, Produktivität, Industrie 4.0, Verkauf oder das Supply Chain Management adressiert.

Informationssicherheit als Fokusthema

Informationssicherheit ist eines der Kernthemen für die Initiative, da sie einerseits durch entsprechende kriminelle Ereignisse seitens der Medien an die Öffentlichkeit gebracht, andererseits durch Gesetzesinitiativen wie die EU-DSGVO in den Mittelpunkt des Interesses gerückt wurde.

„Die IS4IT AG steht in der Schweiz für Informationssicherheit und vertritt das Thema mit Vertrauen und Transparenz statt – wie so viele IT-Sicherheitsfirmen – mit Angst und Bedrohungsszenarien. Darüber hinaus ist das Thema innerhalb der Unternehmensgruppe sehr tief verankert und man verfügt über umfassende Kompetenzen aus der Unternehmenspraxis. Experten, die unsere Philosophie teilen und mittragen, sind genau diejenigen, die uns helfen können, unsere strategische Weiterentwicklung optimal zu gestalten. Der Geschäftsführer Johannes Troppmann war daher der ideale Kandidat, um das Thema Sicherheit in unserem Advisory Board zu besetzen“, begründet Benjamin Talin die Entscheidung. „Wir freuen uns sehr, dass er diese ehrenamtliche Tätigkeit angenommen hat.“

Johannes Troppmann ergänzt: „Auch wenn diese Aufgabe Zeit in Anspruch nimmt, profitieren wir als Unternehmen und ich als Person natürlich davon. Als Teil der Digitalisierungsinitiative sind wir am Puls der Zeit und gestalten die Zukunft speziell im KMU-Bereich aktiv mit. Ich freue mich, dabei zu sein und mitwirken zu können, Unternehmen und Menschen den Nutzen der Digitalisierung zu erschliessen und das dafür notwendige Bewusstsein im Bereich Informationssicherheit aufzubauen.“

IS4IT Schweiz AG unterstützt die Unternehmen bei der Umsetzung unternehmensweiter Governance, Risk und Compliance, was gewährleistet, dass die Organisation sich ethisch und gemäss ihrem definierten Risikograd sowie internen und externen Vorgaben verhält. Ermöglicht wird dies durch die Abstimmung von Strategien, Prozessen, Menschen und Technologien auf Basis eines ganzheitlichen Ansatzes. Dieser umfasst nicht nur Beratung und Konzeption, sondern auch Implementierung und Betrieb in Zusammenarbeit mit Partnern.

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SIVIS wagt sich auf internationales Parkett

Neuigkeiten von den IT-Experten für SAP-Berechtigungslösungen aus der Fächerstadt: Das IT-Softwarehaus plant mit Partnern den Gang in internationale Märkte.

„Dieses Ziel wollen wir gemeinsam mit unseren stark positionierten Partnern VOQUZ aus Ismaning und der Cygate in Finnland erreichen. Dabei sind wir weder auf Branchen noch auf Unternehmensgrößen fixiert. Im Fokus stehen für uns die USA – und in Europa Spanien und die skandinavischen Länder. Mit den Aktionen, die wir jetzt schon laufen haben, wollen wir weitere Partner in anderen Ländern gewinnen, um uns neue Märkte zu erschließen“, berichtet SIVIS-Geschäftsführer Bernd Israel.

Die VOQUZ aus Ismaning ist mit eigenen Niederlassungen und über Vertriebspartner in Europa, Nord- und Südamerika sowie in Asien vertreten – und damit in über 40 Ländern. Mit ihr arbeitet die SIVIS bereits vertrieblich sehr eng in einer OEM-Partnerschaft zusammen. VOQUZ platziert die SIVIS-Produkte bei ihren Kunden und umgekehrt. Zwischen den Entwicklern fanden erste Gespräche statt, um die Software jeweils an die andere Seite anzugleichen. Vertraglich stehen die Unternehmen kurz vor dem Abschluss eines Rahmenvertrags zur Verschmelzung der beiden Firmen-Software in die jeweilige Suite. Endziel ist, dass es keinen Unterschied mehr zwischen der VOQUZ- und SIVIS-Software gibt.

Partner für Skandinavien ist die Cygate in Finnland, die für ihre Identity-Manager Lösung einen Vertriebspartner in der D-A-CH-Region suchte und mit der SIVIS gefunden hat. Beide Seiten sind Hersteller. Ziel ist es, das Cygate-Produkt in D-A-CH zu verkaufen – und die SIVIS-Lösung in Skandinavien. Das Ganze wird flankiert von Ausbildungen für den Vertrieb sowie für Schulungen der technischen und Business-Consultants. „Sowohl in der Zusammenarbeit mit der VOQUZ als auch der Cygate werden wir Business-Ziele ausrufen, die es dann gilt zu erreichen“, sagt SIVIS-Geschäftsführer Bernd Israel.
Vor allem mit der VOQUZ ergänzen sich die Geschäftsfelder bereits jetzt sehr gut. Dieser Lösungsanbieter und Systemintegrator in der Informationstechnologie bewegt sich wie SIVIS im SAP-Umfeld und bespielt die Themen Lizenzoptimierung und Lizenzmanagement. Beide Felder verknüpfen sich immer mehr mit unserem Thema SAP-Berechtigungen.

Hintergrund: Alle Ankündigungen der SAP besagen, dass in Zukunft User immer mehr über Berechtigungen, und das, was für sie eingestellt ist, lizenziert werden – und nicht mehr über das, was sie dann damit tatsächlich machen. Hier ergänzt SIVIS die VOQUZ-Lösungen ideal.

„Wenn wir zu teure Lizenzen feststellen, die in den Unternehmen gar nicht benötigt werden, räumen wir mit unseren Managern auf und entziehen so den Nutzern die teuren Berechtigungen, um in den Unternehmen Geld zu sparen“, weiß SIVIS-Geschäftsführer Kai Bounin.

Mit Cygate und ihrem Produkt Telia United betritt die SIVIS den Identity Management Markt. Ziel ist es, eine Integration der beiden Produkte von SIVIS und Cygate zu erreichen, mit denen die gesamten Unternehmensprozesse abgebildet werden. Das reicht von der Kreditkarte über den Autoschlüssel für den Mietwagen bis zu Türzugangssystemen – alles Produkte, die Cygate bereits im Portfolio hat. Mit einem vollumfänglichen Identity Management, das alle diese Satellitensysteme unterstützt.

Aufgrund ihrer eigenen Expertise mit der Identity Manager-Lösung sorgt die SIVIS für die Integration dieser Produkte in die SAP-Landschaft. Bei einem Arbeitsplatz- oder Abteilungswechsel werden quasi per Knopfdruck alle Zugangskontrollsysteme für den Mitarbeiter eingerichtet.  „Cygate erweitert so seinen Wirkungsgrad auf SAP-Systeme – und SIVIS auf Non-SAP-Systeme. Das ist der angestrebte Effekt bei dieser Zusammenarbeit“, betont Bernd Israel.

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ecsec supports trustworthy digitalisation under hand and seal

The Federal Office for Information Security has published new versions of the Technical Guidelines for "Replacement Scanning" (RESISCAN) and the "Preservation of Evidence of Cryptographically Signed Documents" (TR-ESOR), developed with the support of ecsec, which provide the basis for efficient and secure digitalisation of business and public administration.

Secure digital administration processes thanks to RESISCAN, E-File, TR-ESOR & Co.

As part of the digitalisation strategy of the new German Federal Government, the electronic transaction processing in public administration (E-File) plays an important role. The Federal Government’s E-Government Act has already provided regulations for the "Electronic record-keeping" (§ 6 EGovG) and the "Conversion and destruction of the original paper document" (§ 7 EGovG) since 2013, whereby the systems and processes used must be protected using state-of-the-art security measures. The required and recommended measures are described in the relevant Technical Guidelines of the Federal Office for Information Security, such as BSI TR-03125 (TR-ESOR, "Preservation of Evidence of Cryptographically Signed Document ") and BSI TR-03138 (TR-RESISCAN, "Replacement Scanning"). With the support of ecsec both guidelines were recently updated and adapted, among other things, to the legal framework of the pan-European eIDAS-Regulation (EU) No 910/2014 and General Data Protection Regulation (GDPR) (EU) No 2016/679.

eIDAS-Regulation creates opportunities for secure and efficient digitalisation

Both the substituting scanning according to version 1.2 of BSI TR-03138 (RESISCAN) and the preservation of evidence of cryptographically signed documents in accordance with version 1.2.1 of BSI TR-03125 (TR-ESOR) result in organisational relief. Electronic seals that are assigned to legal persons can now, for example, be used in scanning processes to protect the integrity and evidence of scanned documents. These new options for the implementation of TR-RESISCAN have already been applied by first users in the federal administration, such as the Federal Railway Estate Authority – a federal authority within the scope of the Federal Ministry of Transport and Digital Infrastructure. Thus, the annually scanned 250,000 documents with 1.2 million pages no longer have to be archived in paper form, but can now be electronically stored and processed in an E-File.

"The Technical Guidelines of the Federal Office for Information Security provide the basis for the secure electronic handling of economical and administrative business processes," adds Dr. Detlef Hühnlein, CEO of ecsec GmbH. "We are very pleased that the opportunities for trustworthy digitalisation offered by the eIDAS-Regulation are increasingly being recognised and used by authorities."

Current version of guidelines available at https://resiscan.de and https://tr-esor.de

The current version 1.2 of the BSI TR-03138 “Replacement Scanning” (RESISCAN) is available at https://resiscan.de and comprises in addition to the main document with the modular requirements catalogue, a test specification (Annex P), the result of a generic risk analysis (Annex A), answers to frequently asked questions (Annex F), non-binding legal advice on the use of TR-RESISCAN (Annex R) and an exemplary process instruction (Annex V).

The current version 1.2.1 of BSI TR-03125 “Preservation of Evidence of Cryptographically Signed Documents” (TR-ESOR) is available at https://tr-esor.de providing recommendations for a reference architecture including its processes, modules and interfaces as a concept of a Middleware, requirements for data, document and exchange formats for archive data objects and evidence data, as well as additional requirements for federal authorities and compliance rules for various levels of compliance

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MX1 entscheidet sich für internationalen Atlassian-Einsatz anarcon unterstützt beim Aufbau von semi-automatischem Ticketing für Signal-Monitoring

Das international erfolgreiche Unternehmen verbreitet über 3.000 TV-Kanäle, verantwortet die Ausspielung von über 500 Sendern und stellt für mehr als 8.400 Stunden Inhalte auf Video-on-Demand-Plattformen und Streaming-Diensten zur Verfügung. Die Services werden von München, New York, Tel Aviv und Bukarest aus angeboten, um optimale Verbindungen zu den verschiedenen Satelliten herzustellen.

Internationaler Erfolg setzt Top-Qualität voraus

Bei der Übertragung sind sehr hohe Qualitätsanforderungen zu erfüllen. In den Verträgen mit den Kunden sind SLAs mit einer Verfügbarkeit von 99% und mehr vereinbart. Um diesen hohen Standard zu gewährleisten, hat man bereits seit Jahren ein äußerst ausgereiftes Monitoring zur Signalüberwachung sowie verschiedene Ticketing-Systeme zur Meldung und Dokumentation von Störungen im Einsatz.

Zur weiteren Optimierung der Prozesse und zur Vereinfachung des internationalen Controllings wollte man in einem weiteren Schritt, die Ticketing-Prozesse weltweit standardisieren. Die dafür erforderliche Lösung muss in der Inhouse-Cloud installiert werden können, alle internationalen Standorte unterstützen und die in Betrieb befindlichen Monitoring-Systeme effizient integrieren. Darüber hinaus müssen die Besonderheiten der unternehmensspezifischen SLAs berücksichtigt werden können. Für die Umsetzung beauftragte man anarcon, ein Unternehmen der IS4IT Group. Das maßgeschneiderte Konzept  zur Einführung von Jira und Confluence mit entsprechenden Erweiterungen überzeugte.

Agile Projektmethodik für ein komplexes Projektumfeld

Die Einführung eines globalen Ticket-Systems für Störungsmeldungen, das die semi-automatische Ticket-Generierung mit kundenspezifischer SLA-Berechnung unterstützt, bietet sowohl fachlich/technisch als auch organisatorisch verschiedene Herausforderungen.

„Nicht unterschätzen darf man die Arbeit in verschiedenen Zeitzonen sowie die unterschiedlichen Arbeitswochen, wenn man von Deutschland aus mit Teams in den USA und Israel zusammenarbeitet“, sagt anarcon Projektleiter Roland Bürk. „Aber seit dem Projektstart im vergangenen Jahr haben wir – nicht zuletzt dank der agilen Projektarbeit – schon sehr gute Fortschritte erzielt.“

Für den Produktiveinsatz des Ticketing-Systems wurde eine virtuelle Cloud-Infrastruktur aufgebaut. Die Installation der Umgebung erfolgt automatisiert über Ansible, sodass die Infrastruktur bei Bedarf auf Knopfdruck neu deployed werden kann.

Zunächst wurde eine gemeinsame Datenstruktur aufgebaut, die die Übernahme der bereits vorhandenen Daten aus den bisherigen CMDB-Systemen erlaubt. Ein zentrales Asset Management – also sämtliche Leistungen zu den Services von MX1 inklusive technischer Dokumentation wie Satellitenfrequenzen oder dem Netzwerk der Videosignale – wurde mithilfe des Jira Add-ons Insight abgebildet, das direkt in das Jira Service Desk eingebunden ist. Die Anbindung von Drittsystemen über verschiedene Schnittstellen wird unterstützt und die Active Directories inklusive Single-Sign-On der unterschiedlichen Standorte integriert.

Da Jira nur ticketbezogene SLAs und Analysen unterstützt – wie viel Zeit ist bis zur Ticketannahme verstrichen, wie lange dauerte es bis zum erfolgreichen Abschluss – wird durch anarcon eine kundenspezifische SLA-Berechnung implementiert, die eine Aggregation mehrerer Tickets in Relation zu den in Insight dokumentierten Services ermöglicht und in den meisten Fällen monatsbezogene Vorgaben in Bezug auf Ausfälle bewertet. Das Ticket-System soll im Herbst 2018 in Betrieb gehen.

„Mit anarcon und IS4IT haben wir die richtigen Partner für unser Projekt gefunden. Die Mitarbeiter bringen nicht nur sehr fundierte Expertise in Bezug auf Atlassian mit, sondern sind auch im Bereich virtueller Infrastruktur ausgesprochen erfahren. Nach dem bisherigen Projektverlauf sind wir zuversichtlich, dass das Team die ambitionierten Termine halten wird“, sagt Markus Prahl abschließend.

Unternehmensprofil anarcon

anarcon, ein Mitglied der IS4IT Gruppe, ist ein Beratungshaus im agilen Software-Umfeld. Das Unternehmen bietet Consulting für innovative Atlassian-Lösungen für IT- und Non-IT-Unternehmen, von der Implementierung bis hin zur Prozessgestaltung, und gestaltet die digitale Zukunft und Transformation für hochanspruchsvolle Kunden. Darüber hinaus schafft anarcon Lösungen in komplexen Finanzstrukturthemen.

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Snowflake Computing unterstützt Non-Profit-Organisation Kiva

Mikrokredite sind seit langem ein Instrument der Entwicklungshilfe. Seit 2006 gibt es über die Non-Profit-Organisation Kiva die Möglichkeit, Mikrokredite im Internet direkt an einen selbst ausgesuchten Kreditnehmer zu vergeben – so kann auch der Einzelne dazu beitragen, die Armut in Entwicklungsländern zu lindern. Das gemeinnützige Unternehmen setzt dabei auf Snowflake Computing: Mithilfe von Daten und Erkenntnissen, die von über zwei Millionen Kreditnehmern weltweit gesammelt wurden, schafft Kiva neue Mikrokredit-Angebote und sorgt für Innovationen in der Finanzdienstleistungsbranche insgesamt.

Kivas gemeinnütziger Marktplatz verbindet Kreditnehmer und Kreditgeber direkt miteinander, um so rund 1 Milliarde Euro an Kreditkapital in mehr als 85 Ländern bereitzustellen. Mit 32.395 Transaktionen pro Tag verwaltet das Unternehmen so viele Daten wie herkömmliche Banken, jedoch mit wesentlich weniger Ressourcen. Kevin O’Brien, CTO bei Kiva, erläutert: „Es ist entscheidend, dass Kreditgebern in Echtzeit genaue Informationen über die Rückzahlung zur Verfügung gestellt werden. Die aggregierten Daten, die wir über die erfolgreiche Rückzahlung von Krediten sammeln, bestätigen unser gemeinnütziges Mikrokreditmodell auf eindrucksvolle Weise. Sie helfen uns auch, Vertrauen bei allen Beteiligten aufzubauen – von unserer schnell wachsenden Kreditgebergemeinschaft bis hin zu den etablierten Finanzinstituten, mit denen wir weltweit zusammenarbeiten.“

Bob Muglia, CEO von Snowflake, ergänzt: „Das Beispiel Kiva zeigt, welchen Wert Snowflake Einrichtungen und Unternehmen bieten kann, die damit all ihre globalen Benutzerdaten nutzen können. Es ist schön zu sehen, wie Kiva dank Data-Warehousing die weltweite Wirtschaft in vielerlei Hinsicht verbessert.“

Kiva hatte in den vergangenen Jahren mehrere Data-Science-Initiativen mit anderen Anbietern unternommen. Seit 2016 vertraut die gemeinnützige Entwicklungshilfe-Einrichtung nun auf Snowflake. So konnte sie nicht nur die Effizienz steigern und Kosten einsparen, sondern auch den Wert ihres Datenbestands vervierfachen. Dazu zählen:

  • Institutionalisierte Datenfreigabe: Mithilfe von Snowflake erstellt Kiva konsistente und zuverlässige Datenberichte über 400 Treuhänder und Partner vor Ort, um besser passende Unternehmer belegen, Kreditnehmer herausfiltern, Kreditanträge stellen, Kredite auszahlen und Zahlungen sammeln zu können.
  • Demokratisierte Forschung: Dank Snowflake kann Kiva Anfragen akademischer Institutionen nach Zugang zu anonymisierten Daten für die Wirtschaftsforschung erfüllen. Mehrere aktuelle Forschungsberichte, in denen derartige Ergebnisse aufgeführt sind, finden sich auf der Kiva-Website.
  • Erweiterte Zielgruppen: Snowflake hilft Kiva, neue Märkte zu bestimmen, um Werbemaßnahmen zu bündeln, was die Kaufentscheidungen der Medien erheblich verbessert.
  • Verstärkte Finanzierung: Kiva erhält ein Drittel seiner Finanzierung von Stiftungen. Deren Zuwendungen hängen von Daten ab. Snowflake hilft der gemeinnützigen Einrichtung dabei, wichtige Zuschüsse zu erhalten, beispielsweise von Mastercard Foundation und Capital One.
  • Verbesserte Kreditvergabestrategie: Snowflake verarbeitet Kivas Social-Proof-Mechanismus, was der gemeinnützigen Einrichtung hilft, Kreditnehmer besser zu überprüfen, indem sie deren Online-Netzwerk besser versteht. Sobald diese Daten im Data-Warehouse gespeichert sind, können sie geteilt und schließlich automatisiert werden, um die Analyse zu skalieren und mehr Benutzer zu bedienen.
  • Gesicherte Betriebseffizienz und Kosteneinsparungen: Kiva nutzt Snowflake, um sicherzustellen, dass seine Technologie in der Cloud so effizient wie möglich funktioniert, so dass Ressourcen auf die Kernaktivitäten des Unternehmens verwendet werden können anstatt die auf Verwaltung komplexer moderner IT-Infrastruktur.

Kiva

Kiva ist eine internationale Nonprofit-Organisation, die im Jahr 2005 gegründet wurde und ihren Sitz in San Francisco hat. Sie verfolgt das Ziel, Menschen durch Kreditvergabe miteinander zu verbinden und so Armut zu lindern – zum Wohle der Menschen, die eine bessere Zukunft für sich, ihre Familien und die Gemeinschaft schaffen wollen.

Weitere Informationen finden sich unter www.kiva.org.

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