Falsche Sicherheitskennzeichnung: Die unterschätzte Gefahr

Trotz sinkender Zahlen ist das Risiko, am Arbeitsplatz zu verunglücken, immer noch hoch: Rund 870.000 Unfälle ereignen sich pro Jahr (Quelle: DGUV, 2017). Arbeitsunfälle sind nicht nur teuer; sie sind auch tragisch für die Mitarbeiter. Können Gefährdungen an bestimmten Stellen im Betrieb nicht ausgeschlossen oder vermindert werden, ist die richtige Sicherheitskennzeichnung erforderlich – so werden Gefahren minimiert und Unfälle können auf eine simple Art und Weise vermieden werden. Zusätzlich müssen alle Flucht- und Rettungswege korrekt gekennzeichnet sein. Doch was in der Theorie so einfach klingt, wird in der Praxis oft nicht umgesetzt.

Arbeitgeber sind laut Arbeitsstättenverordnung gesetzlich verpflichtet, die Sicherheit und den Schutz Ihrer Arbeitnehmer zu gewährleisten. Eine tragende Säule bildet die Kennzeichnungspflicht, um vor Gefahren zu warnen, die sich nicht durch andere Maßnahmen verhindern lassen. Um es den Verantwortlichen zu erleichtern, konkretisiert die technische Regel für Arbeitsstätten „Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung“ (ASR A1.3) die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung und fordert bei der Sicherheitskennzeichnung, die Piktogramme der DIN EN ISO 7010 zu nutzen. Doch was steckt hinter dieser Forderung und welche Vorteile können Arbeitgeber bei der Erfüllung der ASR A1.3 erzielen?

Im Jahr 2013 hat die ASR A1.3 eine Generalüberholung erfahren. Hierbei wurden unter anderem die Zeichen aus der DIN EN ISO 7010 aufgenommen und als Standard definiert, um eine Vereinheitlichung der Sicherheitskennzeichnung zu erreichen. Die alten Zeichen wurden dabei ersetzt; der Unterschied zwischen gültiger und nicht mehr gültiger ASR A1.3 ist gut am Beispiel des Brandschutzzeichens für Feuerlöscher zu sehen.

Sofern in einem Betrieb noch alte Zeichen hängen, ist es höchste Zeit, diese auszutauschen, um die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung zu erfüllen und sich eine Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung zu ersparen. Wählt ein Arbeitgeber nämlich die alte Kennzeichnung, muss er anhand einer neuen Gefährdungsbeurteilung beweisen, dass damit die gleiche Sicherheit für die Mitarbeiter erreicht wird. Eine aufwändige und kostenintensive Maßnahme. Mit einer Umstellung auf die neuen Zeichen und die Einhaltung der aktuellen ASR A1.3 kann die Vermutungswirkung geltend gemacht werden, die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung erfüllt zu haben. Dabei sollte auf eine einheitliche Verwendung der neuen Zeichen geachtet und eine Vermischung vermieden werden, um im Notfall klare und unmissverständliche Aussagen zu treffen.

Wie eingangs erwähnt, ist die Kennzeichnung der Flucht- und Rettungswege gesetzlich vorgeschrieben und in jedem Betrieb Pflicht. Doch in der Praxis ist nicht immer eindeutig, wie die notwendigen Schilder korrekt angebracht werden. So schreibt die ASR A1.3 vor, dass das Sicherheitskennzeichen Rettungsweg/Notausgang immer mit einem Richtungspfeil kombiniert werden muss. Dieses Zeichen darf somit nie ohne Pfeil verwendet werden. Hier schließt sich häufig schon die nächste Frage an: Welche Pfeilrichtung ist in welcher Situation anzuwenden? Die in der ISO 16069 festgeschriebenen Bedeutungen der Pfeilrichtungen sind in den Fachbericht DIN SPEC 4844-4 übernommen worden, welcher damit eine praxisorientierte Antwort auf diese Frage gibt.

Von besonderem Interesse ist dabei die Verwendung des Pfeils nach oben/unten. Bisher wurde in Deutschland über Türen oft ein Pfeil nach unten angebracht. Jedoch zeigt nur der Pfeil nach oben die Laufrichtung „geradeaus“ bzw. „durch die Tür gehen“ an.

Neben den erwähnten Brandschutz- und Rettungszeichen gehören auch Warn-, Verbots- und Gebotsschilder zur Sicherheitskennzeichnung.

Der Sicherheitsexperte Kroschke hat das komplexe Thema der Sicherheitskennzeichnung in einem übersichtlichen White Paper zusammengefasst. Es unterstützt dabei, die betriebliche Beschilderung auf den aktuellen Stand zu bringen und die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten. Das White Paper erklärt die verschiedenen Arten der Sicherheitskennzeichnung im Betrieb, zeigt die rechtlichen Hintergründe auf und informiert über das korrekte Verwenden und Anbringen. Eine Übersicht zeigt die Unterschiede zwischen gültiger und nicht mehr gültiger ASR A1.3. Auf diese Weise können Arbeitgeber die Sicherheit im Betrieb nach den aktuellen Vorgaben des Gesetzgebers gewährleisten.

Das White Paper steht auf www.kroschke.com/wissen kostenlos zum Download bereit

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Die neue DIN ISO 31000 – Risiken erfolgreich managen

Zum 1. Oktober 2018 ist die DIN ISO 31000 „Risikomanagement – Leitlinien“ erschienen. Es handelt sich um die deutsche Übersetzung der im Februar erschienenen Neufassung der ISO 31000. Gegenüber der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (DGWZ) hat Professor Dr. Udo Weis, Vorsitzender des nationalen DIN Normenausschusses „Grundlagen des Risikomanagements“ und Institutsleiter der Steinbeis+Akademie STI IBRM, Stellung zur neuen DIN-Norm genommen.

Budgets einzuhalten, den gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen oder die Beschäftigten für neue Aufgaben zu qualifizieren sind Ziele, die für den Unternehmer und seine Mitarbeiter zum Tagesgeschäft gehören. Um derartige Ziele zu erreichen, müssen Entscheidungen getroffen und kommuniziert werden. Die Identifikation und Bewertung von Risiken ist Grundlage guter Entscheidungen und damit Voraussetzung zur Erreichung der gesetzten Ziele. In der neuen DIN ISO 31000 wird ein Vorgehen beschrieben, das mit definierten und standardisierten Schritten die tägliche Arbeit erleichtert und eine transparente Entscheidungsfindung ermöglicht.

Disziplinübergreifender Ansatz

Im Rahmen der Überarbeitung vieler Management-Normen, insbesondere der Normen zum Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitsschutzmanagement, jedoch auch weiterer Normen wurde ein risikobasierter Ansatz eingeführt. Somit müssen alle Managementsysteme diesem Gebot der Risikoorientierung folgen. „Bisher verfolgen die Fachleute der einzelnen Disziplinen (z.B. Sicherheit, Gesundheit, Umwelt, Qualität) eigenständig diskutierte und in eigenständigen Systemen gemanagte Prozesse. Während die verschiedenen Managementsysteme in der Organisation nur geeignet sind, die jeweiligen Teilaspekte zu verbessern, gelingt durch einen integralen Ansatz basierend auf einem Risikomanagementprozess nach DIN ISO 31000 die Optimierung der Organisation als Ganzes“, erläutert Professor Weis.

Anwendung der Norm

Die neue Norm kann für jede Art von Risiko angewendet werden – seien die Auswirkungen positiv oder negativ. Somit ist der Standard auch dort anzuwenden, wo ausschließlich positive oder ausschließlich negative Auswirkungen auftreten. Das Risikomanagement ist auf den internen und externen Kontext ausgerichtet. Dies erfordert eine Anpassung an alle relevanten rechtlichen und regulatorischen Anforderungen sowie an die allgemein anerkannten Grundsätze von Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz. Die Auswahl der am besten geeigneten Risiko-Behandlungsoption beinhaltet grundsätzlich die Abwägung der Kosten und des Implementierungsaufwands gegen die zu erwartenden Vorteile. Wenn allerdings einige Risiken keine Risikobehandlung aus rein ökonomischen Gründen rechtfertigen, ist dennoch eine Risikobehandlung zu erwägen, insbesondere wenn damit Rechtspflichten oder die Sicherheit, die Gesundheit oder der Umweltschutz betroffen sind. Des Weiteren sind unabhängig von der Höhe der Kosten Risiken zu betrachten, deren Auswirkungen hoch und somit von besonderer Bedeutung sind. Der Umgang mit Risiken wird eine zentrale Aufgabe des gesamten Unternehmens, was ein solides Engagement des Top Managements verlangt.

Risikomanagementprozess

Den Ausgangspunkt für die Umsetzung des Risikomanagements nach DIN ISO 31000 stellt der Risikomanagementrahmen dar, der auf strategischer Ebene entwickelt wird und die organisatorischen und sachlichen Grenzen berücksichtigt. Wie lassen sich Risiken identifizieren, analysieren und bewerten? Im Rahmen der Risikobeurteilung werden diese Fragen beantwortet. Im ersten Schritt, der Risikoidentifikation, werden potenzielle Risiken aufgelistet: Was kann passieren, wo können Risiken auftreten? In der anschließenden Risikoanalyse wird die „Natur des Risikos“ betrachtet: Wie wirken sich die Risiken aus, wer kann davon betroffen sein? Im dritten Schritt, der Risikobewertung, werden Prioritäten gesetzt und die Entscheidungen vorbereitet. In Anbetracht aller Umstände können Entscheidungsträger die beste Lösung finden – transparent und nachvollziehbar. Dies ist wesentliche Voraussetzung für die Akzeptanz von Entscheidungen und daraus folgender Maßnahmen.

Fazit

Das Risikomanagement ist ein verbindendes Glied und Bestandteil aller Managementsysteme. Deshalb hat der Umgang mit Risiken eine zentrale Bedeutung in allen Unternehmensprozessen. Somit müssen alle Managementsysteme diesem Gebot der Risikoorientierung folgen. Zur Umsetzung dient als Werkzeug die DIN ISO 31000 mit den darin dargestellten Prinzipien und dem standardisierten Risikomanagementprozess. Nach Professor Weis wird Risikomanagement keine Entscheidungen abnehmen, aber dabei unterstützen, Entscheidungen schnell und sicher zu treffen. Die DIN ISO 31000 wird somit als unterstützende und verbindende Norm disziplinübergreifend anwendbar sein und die verfügbaren Techniken zur Risikobeurteilung werden dabei das tägliche Werkzeug für alle Akteure im Unternehmen darstellen.

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UNIKA Kalksandstein – Aus Erfahrung gut

Prozessoptimiertes Bauen steht bei UNIKA seit Jahren im Fokus. Und ist damit für die Kalksandstein-Profis ein Schwerpunktthema auf ihrem Messenstand zur BAU 2019 in München in Halle A2, Stand 309. Denn die UNIKA Planelemente sind seit je her nicht nur besonders wirtschaftlich, sondern dank digitalisierter Wand- und Versetzpläne auch BIM-ready.

Von Anfang an wirtschaftlich
Aber auch für den Planungsalltag zeigt sich UNIKA Kalksandstein geradezu ideal. Denn der Baustoff nach Norm bietet optimale Planungs- und Ausführungssicherheit ohne das Bauartgenehmigungen, Zulassungen oder Herstellererklärungen erforderlich wären. So muss der Planer für Mauerwerk aus UNIKA Kalksandstein keine besonderen Planungs-, Bemessungs- und Anwendungsvorschriften beachten. Darüber hinaus sind bei der Planung keine von der Norm abweichenden Materialkennwerte (z.B. Werte für charakteristische Druckfestigkeit etc.) zu berücksichten. Nicht zuletzt erleichtert die einfache und klare Ausführungsdokumentation ohne Sammlung von Prüfbescheiden, Herstellererklärungen und Zulassungsunterlagen den Aufwand erheblich und erweist sich damit schon im Planungsprozess als besonders zeit- und kostensparend.

Ökologisches Raumklima
UNIKA Kalksandstein ist von der Rohstoffgewinnung über die Produktion, den Transport, die eigentliche Nutzung als Baumaterial bis zum Rückbau und Recycling als hochwertiger Mauerwerksbaustoff immer umweltfreundlich und damit besonders nachhaltig. Daneben fördert UNIKA Kalksandstein dank seiner produktspezifischen Eigenschaften ein wohngesundes Raumklima und zeigt sich auch von dieser Seite besonders umweltorientiert. Aus diesem Grund widmet sich der UNIKA Messestand auch den Themen Ökologie, Nachhaltigkeit und Wohngesundheit.

Happy Birthday Kalksandstein
125 Jahre Erfahrung und Knowhow für die Zukunft des Bauens. Natürlich wird auch der runde Geburtstag dieses einmaligen Baustoffs auf dem UNIKA-Messestand in Halle A2, Stand 309 gebührend gefeiert.
Manu UNIBAU201812

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Austrian Standard Institute plant BIM-Daten Merkmalserver

„Nur wer erkennt, dass nachhaltiges Bauen ohne integrale Planung nicht möglich ist, kann der Verantwortung des Bauens für zukünftige Generationen gerecht werden.“

So lässt sich Christoph Achammer auf der Homepage der Österreichischen IG Lebenszyklus Bau zitieren.

Der erfahrene Planer bricht schon seit längerem eine Lanze für den integralen Einsatz von BIM, für die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien und treibt die Entwicklung von digitalen Szenarien im Bauwesen voran. Als Inhaber eines der größten Ingenieurbüros Österreichs stellte der Professor der TU Wien im Rahmen des Kongresses der IG Lebenszyklus sein jüngstes Projekt vor und eröffnete eine Kooperation mit dem Österreichischen Wirtschaftsministerium. Geplant sei die Etablierung eines Open Source Merkmalservers für BIM-Daten, so der Professor. Das Konstrukt für den „Generic Property Server“ soll als öffentlich, untergangsgeschützt und firmenneutral bei Austrian Standards angesiedelt werden und mindestens über 3 Jahre lang betrieben werden. Dies sei nach der Etablierung der BIM-Norm ein weiterer wichtiger Schritt um die Digitalisierung von Planung und Bau in Österreich voranzubringen, ist Achammer überzeugt. Der Wermutstropfen: Offen sei jedoch nachwievor die noch fehlende Finanzierung. Die Besteller sollten für den Aufbau, die Pflege und den Betrieb bezahlen, so Achammer und fordert kollektives Engagement ein: 

„Jeder ist verpflichtet mitzutun“.

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Stecksiebe und Hutsiebe

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STECKSIEBE UND HUTSIEBE

Der perfekte Schutz für empfindliche Anlagenaggregate!

Stecksiebe

Bei neu erbauten Rohrleitungsanlagen besteht die Gefahr der Verschmutzung im Rohrsystem. Dies können Schweißrückstände, Steinchen oder ähnliche Fremdkörper sein. Um empfindliche Anlagenaggregate zu schützen, werden in den ersten Tagen oder Wochen Stecksiebe (auch Anfahrsiebe genannt) auf der Saugseite des Aggregates verbaut.

Die Verunreinigungen sollen durch das Sieb aufgefangen werden, um Beschädigungen von hochwertigen Anlagenteilen zu verhindern.

In der Regel kommen hierbei flach gebaute Siebe zum Einsatz. Durch den flachen Aufbau kann die Montage / Demontage problemlos erfolgen. Je nach Druck, Temperatur und Medium kann das Siebmaterial aus verschiedenen Materialgüten, Maschenweiten und Drahtdicken bestehen.

Es gibt eine Vielzahl von Trägermaterialien. Klassische Träger sind Weichstoffe wie Elastomere, Faserwerkstoffe und Graphite, aber auch Metalle wie z. B. bei einer Kammprofildichtung als Träger. Trägermaterialien erfüllen eine Vielzahl von Normen und Vorschriften.

Die Abmessungen können nach Norm oder frei gewählt werden. Jedoch ist es aus Stabilitätsgründen ratsam, den Siebdurchmesser bis maximal 250 mm zu wählen.

Hutsiebe

Im Gegensatz zu den Stecksieben unterscheiden sich die Hutsiebe durch eine größere Siebfläche. Diese wird berechnet und entsprechend gestaltet sich der Aufbau der Siebe. Weiterhin sind Hutsiebe durch einen zusätzlichen groben Fangkorb robuster gegen Durchschläge von Fremdkörpern. Unser umfangreiches Standardprogramm ergänzen wir durch Sonderanfertigungen – maßgeschneidert für Ihren Anwendungsfall. Individuelle Abmessungen, angepasste Filterfeinheit, spezielle Dichtungsformen oder Flansche sind für uns kein Problem. Auch Neuanfertigungen „alter Schätzchen“ gehören zu unserem Programm.

Ein Hutsieb zu montieren bzw. demontieren erfordert aufgrund der Geometrie Erfahrungen und Geschicklichkeit vom Anwender!

Die Siebe sollten bei einer Verschmutzung, welche einen Innendruckverlust von > 10 % verursacht, ausgetauscht werden.

Stecksiebe für Normflansche (DIN und ANSI) sind glatt bespannt mit Edelstahldrahtgewebe in unterschiedlichen Maschenweiten. Wir decken alle Baugrößen beginnend bei DN25 / 1" ab. Auch größere Nennweiten fertigen wir auf Anfrage. Wahlweise mit oder ohne „Fahne“.

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Umfassendes Instandhaltungshandbuch der MaintMaster Systems GmbH ab sofort kostenlos verfügbar

Die Instandhaltung hat bei Industrieunternehmen einen sehr hohen Stellenwert. Eine standardisierte Arbeitsweise ist dabei Gold wert. Mit ihrem ab sofort kostenfrei verfügbaren Instandhaltungshandbuch gibt die MaintMaster Systems GmbH Produktionsleitern, Instandhaltungsleitern, Technikern, etc. eine praktische Anleitung an die Hand, mit der diese ihre täglichen und langfristigen Instandhaltungsziele einfach, schnell und einheitlich erreichen können.

Instandhaltungshandbuch der MaintMaster Systems GmbH

Bei Industrieunternehmen hat die Instandhaltung eine besonders hohe Priorität. Das Hauptziel der Instandhaltungsorganisation sind möglichst geringe Ausfallzeiten und eine verbesserte Verfügbarkeit der verwendeten Maschinen. Um dies ermöglichen zu können, benötigt die Instandhaltungsorganisation eine klare Vision und Strategie mit festgelegten Verfahren und Zielen. Die Einhaltung der europäischen Norm EN 13306:2017 ermöglicht der Instandhaltungsorganisation dabei eine stabile und nachhaltige Arbeitsweise.

Mit dem von der MaintMaster Systems GmbH entwickelten Online-Instandhaltungshandbuch wird Nutzern eine praktische Anleitung für das Erreichen der täglichen und langfristigen Instandhaltungsziele an die Hand gegeben. Ab sofort ist das Handbuch online auf der Website der MaintMaster Systems GmbH kostenfrei verfügbar. „Eine Sache, die ich gelernt habe ist, dass durch die Arbeit in Übereinstimmung mit einem Standard Möglichkeiten geschaffen werden, in einer übersichtlichen Struktur und kohärenten Weise zu arbeiten. Außerdem erhalten wir die gleichen Definitionen und Erklärungen für alle Instandhaltungsbegriffe, die aufgrund der Branche und des Organisationsgrads in der Regel variieren können“, so Mikael Andersson, Projektleiter für die Implementierung bei MaintMaster.

Neben dem frei verfügbaren Online-Instandhaltungshandbuch haben Nutzer die Möglichkeit, ihr eigenes Handbuch zu erstellen. Das übergeordnete Ziel ist hierbei, die Maschinen und Anlagen in einem zufriedenstellenden Zustand zu erhalten und sicherzustellen, dass die Produktion maximiert werden kann.

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Umfassendes Instandhaltungshandbuch der MaintMaster Systems GmbH ab sofort kostenlos verfügbar

Die Instandhaltung hat bei Industrieunternehmen einen sehr hohen Stellenwert. Eine standardisierte Arbeitsweise ist dabei Gold wert. Mit ihrem ab sofort kostenfrei verfügbaren Instandhaltungshandbuch gibt die MaintMaster Systems GmbH Produktionsleitern, Instandhaltungsleitern, Technikern, etc. eine praktische Anleitung an die Hand, mit der diese ihre täglichen und langfristigen Instandhaltungsziele einfach, schnell und einheitlich erreichen können.

Instandhaltungshandbuch der MaintMaster Systems GmbH

Bei Industrieunternehmen hat die Instandhaltung eine besonders hohe Priorität. Das Hauptziel der Instandhaltungsorganisation sind möglichst geringe Ausfallzeiten und eine verbesserte Verfügbarkeit der verwendeten Maschinen. Um dies ermöglichen zu können, benötigt die Instandhaltungsorganisation eine klare Vision und Strategie mit festgelegten Verfahren und Zielen. Die Einhaltung der europäischen Norm EN 13306:2017 ermöglicht der Instandhaltungsorganisation dabei eine stabile und nachhaltige Arbeitsweise.

Mit dem von der MaintMaster Systems GmbH entwickelten Online-Instandhaltungshandbuch wird Nutzern eine praktische Anleitung für das Erreichen der täglichen und langfristigen Instandhaltungsziele an die Hand gegeben. Ab sofort ist das Handbuch online auf der Website der MaintMaster Systems GmbH kostenfrei verfügbar. „Eine Sache, die ich gelernt habe ist, dass durch die Arbeit in Übereinstimmung mit einem Standard Möglichkeiten geschaffen werden, in einer übersichtlichen Struktur und kohärenten Weise zu arbeiten. Außerdem erhalten wir die gleichen Definitionen und Erklärungen für alle Instandhaltungsbegriffe, die aufgrund der Branche und des Organisationsgrads in der Regel variieren können“, so Mikael Andersson, Projektleiter für die Implementierung bei MaintMaster.

Neben dem frei verfügbaren Online-Instandhaltungshandbuch haben Nutzer die Möglichkeit, ihr eigenes Handbuch zu erstellen. Das übergeordnete Ziel ist hierbei, die Maschinen und Anlagen in einem zufriedenstellenden Zustand zu erhalten und sicherzustellen, dass die Produktion maximiert werden kann.

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Neue Anforderungen für Brandmeldeanlagen in Kindergärten und Heimen

Im Juli 2018 ist die neue Vornorm DIN VDE V 0826-2 erschienen, die in Verbindung mit den Normen der Reihe DIN EN 54 gilt. Sie ersetzt zukünftig die BHE Hausalarmrichtlinie Typ B und legt die Anforderungen für die Branderkennung mit örtlicher Warnung von Personen zum Beispiel in Kindertagesstätten, Heimen, Schulen und Herbergen fest. Definiert werden Anforderungen an Projektierung, Aufbau und Betrieb von Systemen zur Branderkennung und Alarmierung. Mit speziell konzipierten Schulungen unterstützt die UDS Beratung den Fortbildungsbedarf von Fachfirmen.

Neue Richtlinien bei besonderem Personenrisiko

Die neue DIN VDE V 0826-2 trägt den Gefahren in „Bauten mit besonderem Personenrisiko“ Rechnung. Um Brände frühzeitig zu entdecken und Personen so zu warnen, dass sie bei Rauch und Feuer angemessen reagieren und evtl. evakuieren können, wird eine Warnanlagenkonfiguration mit EN-54-Komponenten beschrieben. Warnmeldungen müssen die zuständigen Personen so früh wie möglich erreichen. Nach der hausinternen, örtlichen Anzeige einer Warnmeldung greifen die festgelegten organisatorischen Maßnahmen für eine weitere Alarmierung oder Evakuierung.

In der Norm heißt es: „ Die dauerhafte Betriebssicherheit kann nur durch die Verwendung von Produkten der Normenreihe DIN EN 54 gewährleistet werden.“ Mit entsprechenden Komponenten aufgebaute Brandwarnanlagen werden den bauaufsichtlichen Anforderungen gerecht und sind geeignet, frühzeitig und automatisch vor Bränden zu warnen. Dabei müssen die Brandwarnanlagen durch Fachfirmen geplant, installiert und instand gehalten werden. In Abhängigkeit von den räumlichen Gegebenheiten kommen Rauch- oder Wärmemelder zum Einsatz.

Schulungsangebote zu aktuellen Normen und Vorschriften im Brandschutz

Die UDS Beratung GmbH bietet Normen- und Auffrischungsschulungen und hilft so, bei den sich stetig ändernden Vorschriften den Überblick zu behalten. Da die Referenten der UDS Beratung teilweise in den Normenausschüssen arbeiten, ist sichergestellt, dass nur aktuelle, hochwertige und praxisnahe Informationen vermittelt werden.

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Sicherer Schutz mit dem 3M Protecta PRO Auffanggurt NewStyle

Mit dem neuen Auffanggurt Protecta PRO NewStyle rundet 3M sein Produktportfolio in diesem Bereich weiter ab. Der Auffanggurt ist universell einsetzbar und zeichnet sich gleichermaßen durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis wie auch durch viele nützliche Ausstattungsmerkmale und Detaillösungen für höchste Sicherheit und angenehmen Tragekomfort aus.

Besonders sicher und zeitsparend in der Anwendung ist die vordere Auffangöse im Textildesign. Als Anschlagöse kann der Träger hier den Karabiner des Verbindungsmittels in beide Schlaufen einhängen. Der doppelte Sicherheitsmechanismus des Automatikverschlusses ermöglicht die intuitive Bedienung mit nur einer Hand. Wenn das Etikett nicht mehr vollständig lesbar ist oder verloren geht, darf der Auffanggurt nicht weiter genutzt werden. Ein geschütztes Etikettenfach verhindert das. Nach dem Einstellen auf die Körpergröße bleibt in der Regel Gurtband übrig, das stören oder sogar gefährlich werden kann, wenn an drehenden Maschinen gearbeitet wird. Einfach zu bedienende Aufroller verstauen das überschüssige Gurtband.

Sturzindikatoren sorgen für Sicherheit
Ein wichtiges Plus an Sicherheit stellen die serienmäßigen Sturzindikatoren dar: Bei einer Sturzbelastung löst der Indikator aus, so dass der Auffanggurt nicht irrtümlicherweise anschließend weiterverwendet, sondern wie vorgeschrieben entsorgt wird. Die visuelle Anzeige erleichtert die Sichtprüfung durch den Anwender vor jeder Nutzung.

Einfache und zeitsparende Handhabung
Zahlreiche nützliche Details machen die Handhabung des Auffanggurtes einfach und sicher: Einstellschnallen erlauben ein leichtes Einstellen des Brustgurtbandes durch Herunterziehen. Die gefederten Haltebügel verhindern zudem, dass das Gurtband verrutscht. Zum Tragekomfort des Auffanggurtes trägt das bequeme, atmungsaktive und abnehmbare Rückenpad bei. Zudem wurde beim Design Wert gelegt darauf, dass die Nahtleisten keinen Kontakt zum Körper aufweisen. Der neue Auffanggurt 3M Protecta PRO NewStyle entspricht der Norm CE EN361 und ist in zweifarbiger Ausführung (rot-grau) in drei Größen (S, M/L sowie XL) erhältlich. Zugelassen ist der Auffanggurt für ein Anwendergewicht bis zu 140 Kilogramm.

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Kreislaufwirtschaft in Deutschland praktisch umsetzbar?

Vor beinahe genau fünf Jahren, am 31. Juli 2013, hat das Bundeskabinett in Zusammenarbeit mit den Ländern ein Abfallvermeidungsprogramm verabschiedet. Erklärtes Hauptziel des Programms ist der Schutz von Mensch und Natur vor möglichen negativen Folgen, die durch eine erhöhte Abfallerzeugung entstehen können. Auch der Fünf-Stufen-Plan des im Grundgesetz verankerten und der EU-Norm entsprechenden Kreislauflaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) zielt in diese Richtung: Müllproduzenten stehen in der Verantwortung, Produktionsabfälle unter anderem weitgehend zu vermeiden, wiederaufzubereiten und wiederzuverwenden. In der Theorie ein richtiger Ansatz – doch wie sieht es mit der praktischen Umsetzung aus?

Der Entsorgungsmarkt ist intransparent

In jedem Unternehmen fallen Produktionsabfälle oder Reststoffe an, die über einen Dienstleister entsorgt werden müssen. Schon an dieser Stelle müssen sich produzierende Gewerbe und Industrie in einen Markt hineinfinden, der in punkto Übersichtlichkeit dem deutschen Mobilfunkmarkt gleicht: „In der Abfallbranche gibt es unzählige Experten, Dienstleister und Anbieter, die potenzielle Kunden in einen wahren Dschungel von Angeboten führen. Unternehmen müssen erst mal eigene Ressourcen aufbringen, um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, was für den eigenen Bedarf überhaupt möglich ist.“, erklärt Nadine Antic, Geschäftsführerin der GlobalFlow. „Erschwerend kommt hinzu, dass der Bereich Entsorgung in den meisten Unternehmen mit den Unternehmen gewachsen sind und damit eher pragmatische Lösungen vorherrschen. Wenn aber die eigenen Bedürfnisse nicht bekannt sind, ist die Verhandlungsposition gegenüber dem Entsorgungsdienstleistern geschwächt – Unwissenheit und Unsicherheiten können so leicht ausgenutzt werden.“, fährt Antic fort. Ein Beispiel aus dem Kundenstamm der GlobalFlow GmbH illustriert das anschaulich: Das Unternehmen, ein Produzent aus der Lebensmittelindustrie, wuchs innerhalb kurzer Zeit von einem Zwei-Mann-Betrieb auf eine Mitarbeitergröße von 100 Mitarbeitern. Die gleichzeitig damit wachsende Produktion wurde weiterentwickelt und modernisiert, hingegen blieben die Entsorgungsstrukturen identisch. GlobalFlow passte die Abfallentsorgung an die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens an, indem durch eine verbesserte Containerauswahl die verschiedenen Abfallfraktionen optimal und sortenrein klassifiziert werden konnten. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Fraktionen dem richtigen Entsorgungsweg zugeführt, womit nicht nur die Rückvergütung des Materials erhöht werden konnte: Auch die Entsorgungskosten reduzierten sich um 30%, die Entsorgungstransporte sogar um 75%.

Auf politische Regelungen wird nicht ausreichend reagiert

Neben den schwer zu überblickenden Strukturen der deutschen Entsorgungsbranche sind Unternehmen und Betriebe mehr oder weniger direkt von politischen und wirtschaftlichen Einflüssen betroffen. Gießereien und Stahlwerke beispielsweise müssen mit dem bevorstehenden Wegfall der EEG Umlage zurechtkommen, ganz zu schweigen vom Import-Stopp Chinas für Abfälle, der flächendeckende Konsequenzen nach sich zieht. „Unternehmen schrecken durch die monetären Folgen solcher marktverändernden Ereignisse auf und setzen zeitweise das Thema Entsorgung wieder auf die Agenda. Meist führt das aber nur dazu, die Preise und zu prüfen und bewirkt keine Optimierung der Prozesse.“, so Antic.

Als Beispiel für unzureichende Reaktionen auf politische Neuerungen ist hier die Gewerbeabfallverordnung zu nennen. Auch ein Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes mangelt es am standardisierten und flächendeckenden Vollzug der neuen Regelungen, aber auch an Antworten auf essenziellen Fragen für die praktische Umsetzung. So sind viele Unternehmen bisher nur daran interessiert, die neuen Anforderungen der Verordnung rechtskonform umzusetzen, nutzen aber die Möglichkeit nicht, Verbesserungen im bisherigen Entsorgungsprozessen vorzunehmen, um mehr Wertstoffe dem Recycling zuzuführen.

Marktpotenzial ist vorhanden

Auf der Konsumentenseite hat bereits ein Umdenken hin zu einem bewussten und nachhaltigen Lebensstil stattgefunden. „Auch bei Unternehmen erkennen wir zunehmend den Trend in Richtung Nachhaltigkeit. Im Moment schlägt er sich aber vor allem in der Produktentwicklung nieder. Je weiter man jedoch den Produktionsprozess entlanggeht, desto mehr tritt die durchdachte Entsorgungsstrategie in den Hintergrund. Genau da wollen wir ansetzen und jedem Unternehmen individuell aufzeigen, dass das besser geht: Mit dem richtigen Know-How kann Kreislaufwirtschaft echt gelebt werden.“, erläutert Antic.

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