Die ISO 14000-Familie – viele Veränderungen stehen ins Haus

Seit 14. September ist es so weit: Der Übergangszeitraum von drei Jahren zur Umstellung der ISO 14001:2004 auf ISO 14001:2015 "Umweltmanagementsysteme – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung" ist abgelaufen. Das bedeutet, dass alle Zertifikate nach der 2004er Version seit dem 15. September 2018 ungültig sind.

Obwohl alle bereits zertifizierten Unternehmen die neuen Anforderung bereits implementiert haben müssen, besteht nach wie vor einige Unsicherheit in der Interpretation und Umsetzung  bestimmter Anforderungen. Dabei ist „der eine“ Weg durch die Norm gar nicht mehr erwünscht: Geschäftsführer und Verantwortliche sind vielmehr angehalten, sich zusammenzusetzen und mit ihrem Unternehmen zu beschäftigen, um so den individuell optimalen Weg zur Verwirklichung der Norm zu finden.

Gern geben wir Ihnen Anreize, erläutern die Absichten/Inhalte der einzelnen Normkapitel und bilden so interne Verantwortliche Ihres Unternehmens weiter. In unserem Seminar Praktische Umsetzung der neuen ISO 14001:2015 erhalten Sie mit Hilfe vieler Anwendungsübungen Instrumente zur Umsetzung der neuen Anforderungen und können in entspannter Atmosphäre Möglichkeiten zur Weiterentwicklung Ihres Systems diskutieren.

Die ISO 14001 Familie bekommt Zuwachs

Zukünftig soll die Normenfamilie der ISO 14000 ff. um die ISO 14002 ergänzt werden. Die verschiedenen Teile dieser internationale Norm werden Organisationen aller Art und Größe Hilfestellungen an die Hand geben, wie man im Rahmen eines Umweltmanagementsystems (UMS) konkrete Aspekte managen oder auf veränderte Umweltbedingungen reagieren kann. Teil 1 der Norm wird einen allgemeinen Leitfaden enthalten, der gleichzeitig die Grundstruktur für die nachfolgenden Teilnormen bildet.

Die Entwicklung der Normen ISO 14007 "Bestimmung von Umweltkosten und Umweltnutzen" und ISO 14008 "Monetäre Bewertung von Umweltwirkungen und verwandter Umweltaspekte" sollen Unternehmen helfen, Umweltkosten systematisch und nachvollziehbar in Entscheidungen zu berücksichtigen – sowohl in unternehmerischer als auch politischer Hinsicht.

Die ISO 14007 ist ein anwendungsorientierter Leitfaden: Neben Umweltauswirkungen von Organisationen stehen auch deren umweltbezogene Abhängigkeiten (z.B. Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen) im Vordergrund. Die ISO 14008 soll sich mit den Anforderungen und Empfehlungen zur Durchführung und Dokumentation monetärer Bewertungen von Umweltauswirkungen und der dazugehörigen Umweltaspekte beschäftigen. Die Werte, die anhand der ISO14008 ermittelten werden, können dann in die Anwendung der ISO 14007 mit einfließen.

Derzeit befinden sich die ISO 14002, 14005, 14007 und ISO 14008 noch in der Entwicklung. Während die Veröffentlichung der ISO 14007 und 14008 für Anfang des kommenden Jahres erwartet wird, wurde für die anderen Standards noch kein konkretes Datum bekannt gegeben – erfahrungsgemäß kann sich die Publikation noch ein 1-2 Jahre hinziehen.

Unter koreanischer Leitung wird die ISO 14009 "Material circulation of products" bearbeitet. Der Komitee-Entwurf (Committee Draft, CD) wird Ende 2018, der Vollentwurf (Draft International Standard, DIS) Ende 2019 und die Publikation Ende 2020 ertwartet.

Änderungen in bestehenden Normen der 14000er Familie

Aufgrund der Revision der ISO 14001 ergab sich Änderungsbedarf bei der ISO 14005:2010, der Anleitung für die Einführung eines UMS in mehreren Phasen. Im Gegensatz zur bestehenden ISO 14005 legt die revidierte Norm den Fokus auf den eigentlichen Implementierungsprozess für das UMS.

Umweltaudit und verwandte Untersuchungsmethoden

Im Juni dieses Jahres wurde das Erarbeiten von Methoden zur Überprüfung und Bestätigung von Umweltberichten im Kontext des zweiten Entwurfs (Commitee Draft 2) für die ISO 14016 (Guidelines on assurance of environmental reports) diskutiert. Aufgrund der erzielten Arbeitsfortschritte und Vorbereitungen wurde beschlossen, den neuen Entwurf als Vorlage für den internationalen Standard (DIS) zur Abstimmung zu stellen.

Ökobilanzen

Auch hier wurde im Juni auf einer Sitzung in Berlin entschieden, die Ausarbeitung einer normativen Änderung zu ISO 14040:2006 zu beginnen. Dabei werden über einen Zeitraum von zwei Jahren die Themen "Änderung von Definitionen" und "editorielle Änderungen" bearbeitet. Die Ausrichtung der ISO 14040 bleibt unverändert.

In zwei zusätzlichen Arbeitspaketen werden zwei weitere Anhänge zu der ISO 14044 erarbeitet. Einer der beiden Anhänge wird sich mit  "Allokationsverfahren" befassen – wahrscheinlich mit den Schwerpunkten Normalisierung, Wichtung, Aggregation und Interpretation von Life-Cycle-Assessment (LCA)-Ergebnissen. Vermutlich wird es hierzu auch noch eine technischen Spezifikation mit dem Titel "Environmental management – Life cycle assessment – Principles, requirements and guidelines for weighting and interpretation" geben.

Haben Sie Fragen oder Hinweise? Kontaktieren Sie gerne Frau Sindy Prommnitz, Tel.: +49 30 2332021-45.

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BiPRO und DMA machen gemeinsame Sache

Der BiPRO e.V. ist eine neutrale Organisation, deren Mitglieder es sich zur Aufgabe machen, unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse im Bereich der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche durch fachliche und technische Standards zu optimieren. Mitglieder des Vereins sind Versicherer, deren Vertriebspartner, Softwareanbieter, Beratungs- und andere Dienstleistungsunternehmen.

In den von der DMA neu angebotenen Seminaren „Grundlagen BiPRO für den Versicherungsvertrieb“ geht es entsprechend um die Verbesserung der Prozesse zwischen Versicherungsmakler und Versicherer. Erläutert werden dabei der Einsatz der BiPRO-Normen und ihr Nutzen bei der Digitalisierung der Vertriebsprozesse. Zielgruppe der Präsenzseminare sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vertrieb von Versicherungsunternehmen und Maklerhäusern, sowohl im Innen- als auch aus dem Außendienst.

Frank Schrills, geschäftsführender Präsident des BiPRO e.V. erklärt: „Die Effizienz von Maklerprozessen ist eines unserer Hauptanliegen. In unseren DMA-Seminaren werden Mitarbeitern aus dem Versicherungsvertrieb die Vorteile, aber auch die Risiken der Digitalisierung verständlich und praxisnah vermittelt.“

Joachim Zech, Geschäftsführer der DMA, freut sich über den neuen Partner: „Für die eintägigen Kompaktseminare konnten wir hochqualifizierte BiPRO-Trainer verpflichten, die direkt aus der Praxis kommen.“

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Losberger De Boer erfolgreich auf aktuellste Normen zertifiziert

Im Juli 2018 wurden die Zertifizierung für das Qualitätsmanagement nach DIN ISO 9001:2015 und für das Umweltmanagement nach DIN ISO 14001:2015 erneut bestätigt.

Losberger De Boer legt großen Wert auf erstklassige Qualität. Diesen Anspruch stellen wir durch sorgfältig definierte Betriebsabläufe sicher. Deshalb haben wir uns umfassend für die Bereiche Konstruktion, Produktion, Montage, Verkauf und Vermietung nach DIN ISO 9001 (Qualitätsmanagementsystem) zertifizieren lassen.

Um unseren Beitrag zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und der Umwelt zu leisten, richten wir unser betriebswirtschaftliches Handeln sowie alle unternehmerischen Entscheidungen am Aspekt der Nachhaltigkeit aus. Dies wird uns durch die Zertifizierung nach DIN ISO 14001 (Umweltmanagementsystem) bescheinigt.

Qualität mit Brief und Siegel

Die Losberger GmbH wurde erstmals 2013 zertifiziert und hat seitdem alle Rezertifizierungen erfolgreich bestanden. Jetzt erfolgte die Zertifizierung sowohl für unser Qualitätsmanagement wie auch unser Umweltmanagement nach den aktuellsten Normen DIN ISO 9001:15 und DIN ISO 14001:15. Selbstverständlich ist neben Losberger auch De Boer umfassend unter anderem nach DIN ISO 9001 und DIN ISO 14001 zertifiziert. Was das für uns und unsere Kunden bedeutet, lesen Sie im nächsten Newsletter.

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Neue Anforderungen für Brandmeldeanlagen in Kindergärten und Heimen

Im Juli 2018 ist die neue Vornorm DIN VDE V 0826-2 erschienen, die in Verbindung mit den Normen der Reihe DIN EN 54 gilt. Sie ersetzt zukünftig die BHE Hausalarmrichtlinie Typ B und legt die Anforderungen für die Branderkennung mit örtlicher Warnung von Personen zum Beispiel in Kindertagesstätten, Heimen, Schulen und Herbergen fest. Definiert werden Anforderungen an Projektierung, Aufbau und Betrieb von Systemen zur Branderkennung und Alarmierung. Mit speziell konzipierten Schulungen unterstützt die UDS Beratung den Fortbildungsbedarf von Fachfirmen.

Neue Richtlinien bei besonderem Personenrisiko

Die neue DIN VDE V 0826-2 trägt den Gefahren in „Bauten mit besonderem Personenrisiko“ Rechnung. Um Brände frühzeitig zu entdecken und Personen so zu warnen, dass sie bei Rauch und Feuer angemessen reagieren und evtl. evakuieren können, wird eine Warnanlagenkonfiguration mit EN-54-Komponenten beschrieben. Warnmeldungen müssen die zuständigen Personen so früh wie möglich erreichen. Nach der hausinternen, örtlichen Anzeige einer Warnmeldung greifen die festgelegten organisatorischen Maßnahmen für eine weitere Alarmierung oder Evakuierung.

In der Norm heißt es: „ Die dauerhafte Betriebssicherheit kann nur durch die Verwendung von Produkten der Normenreihe DIN EN 54 gewährleistet werden.“ Mit entsprechenden Komponenten aufgebaute Brandwarnanlagen werden den bauaufsichtlichen Anforderungen gerecht und sind geeignet, frühzeitig und automatisch vor Bränden zu warnen. Dabei müssen die Brandwarnanlagen durch Fachfirmen geplant, installiert und instand gehalten werden. In Abhängigkeit von den räumlichen Gegebenheiten kommen Rauch- oder Wärmemelder zum Einsatz.

Schulungsangebote zu aktuellen Normen und Vorschriften im Brandschutz

Die UDS Beratung GmbH bietet Normen- und Auffrischungsschulungen und hilft so, bei den sich stetig ändernden Vorschriften den Überblick zu behalten. Da die Referenten der UDS Beratung teilweise in den Normenausschüssen arbeiten, ist sichergestellt, dass nur aktuelle, hochwertige und praxisnahe Informationen vermittelt werden.

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Software in der zerstörungsfreien Prüfung

Für Unternehmen die im Bereich der Werkstoffprüfung tätig sind, zählt die normgerechte Dokumentation der Prüfergebnisse neben der eigentlichen Beurteilung der Prüfobjekte zu den Hauptaufgaben.

Je nach angewandten Prüfverfahren sind viele Daten in einem geeigneten Prüfprotokoll abzubilden. Neben allen Informationen zum Prüfobjekt müssen auch die Parameter zur eingesetzten Prüftechnik dokumentiert werden. Hierzu zählen den Normen, die Anordnung der eingesetzten Prüftechnik, die Einstellung der Geräte und die zum Prüfzeitpunkt vorliegenden Rahmenbedingungen. Darüber hinaus ist eine Beschreibung der eingesetzten Prüfverfahren erforderlich. Neben den Daten, die die allgemeine Prüfsituation beschreiben, müssen die Einzelbefunde detailliert aufgelistet werden.

Die Ausfertigung von Prüfprotokollen als handschriftliche Dokumentation oder die Verwendung von selbsterstellten Hilfsmitteln wie Tabellenkalkulation oder Vorlagen aus Textverarbeitungen kann gerade bei der Verarbeitung von größeren Datenmengen zu Fehlern führen. Eine geeignete Software hilft hierbei Fehleingaben zu vermeiden. Oft sind größere Datenmengen mit selbstgestickten Lösungen nicht mehr zu bewältigen. Professionelle Lösungen die sich auf die individuelle Situation des Prüfunternehmens anpassen lassen sind eher selten. Die vom Berliner Softwarehersteller KaroSoft entwickelte Software „TQ.Clarc“ ist genau dieses Einsatzgebiet ausgelegt. Das datenbankbasierte System für die zerstörungsfreie Prüfung ist als Mehrbenutzersystem konzipiert. Es ermöglicht neben der schnellen und effizienten Erfassung der Prüfdaten, einen ortsunabhängigen Einsatz. Hierbei können beliebig viele Nutzer die einzelnen Prüfprojekte bearbeiten. Die Ergebnisse können dann zentral durch die Prüfaufsicht freigegeben werden. Wichtige Funktionen wie Wiedervorlagen und Dokumentenarchiv runden das System ab. Da alle Daten in einer zentralen Datenbank erfasst werden sind zahlreiche individuelle Auswertungen möglich. Das ist für Prüfunternehmen interessant, die eine Schweißerüberwachung anbieten. Hier können die Qualitätskriterien sowie die Anzahl der erforderlichen Nähte in den einzelnen Schweißverfahren ausgewertet werden. Das ist für die regelmäßigen Wiederholungsprüfungen wichtig.

Der eigentliche Vorteil des Systems besteht aber darin, dass KaroSoft die Prüfberichte individuell für die Prüfunternehmen anpasst. Da sich die Einsatzgebiete in der zerstörungsfreien Prüfung stark unterscheiden können, ist das ein wichtiger Vorteil des Systems. Ein Prüfunternehmen das auf Baustellen im Kraftwerksbau tätig ist wird bei vergleichbaren Prüfungen ganz andere Voraussetzungen erfüllen müssen als ein dauerhafter Prüfeinsatz in der Kompressorfertigung. Das sich Softwarehersteller schwer tun diese Bandbreite abzubilden liegt auf der Hand. Die Lösung der KaroSoft mit einen Kernsystem und der individuellen Anpassung scheint diese Lücke zu schließen. Mehr Informationen unter: http://www.karosoft.de

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Erfolg mit System: Zentrale Managementsystem-Normen neu erschienen

Normen sind in Managementsystemen, besonders im Bereich der nachhaltigen Qualitätssicherung, fest etabliert und tragen zum Erfolg von Organisationen bei. Jetzt sind zwei zentrale Normen für Managementsysteme neu erschienen.

Schon seit Anfang Juli liegt „ISO 19011 Leitfaden zur Auditierung von Managementsystemen“ in einer aktualisierten, nun dritten Ausgabe vor. Die Norm umfasst unter anderem Grundsätze zur Auditierung, zur Verwaltung eines Auditprogramms und zur Durchführung von Management-System-Audits. Die Norm ist auf alle Managementsysteme – Qualität, Umwelt, Energie etc. – und von Organisationen jeglicher Art anwendbar. Sie berücksichtigt in Struktur, Kernanforderungen und Terminologie die wichtigen Neuerungen in der Managementsystem-Normung der letzten Jahre.

Die neue Fassung der DIN EN ISO 9004 ist bereits jetzt vorab bereitgestellt, ab 1. August sind alle vorherigen Versionen zurückgezogen. Die Norm ist Teil der ISO-9000-Reihe für das Qualitätsmanagement und ein exzellenter Leitfaden bei der Umsetzung der DIN EN ISO 9001. Sie unterstützt Manager, nachhaltigen Erfolg für ihre Organisationen zu erzielen. Die letzte Fassung stammt aus dem Jahr 2009. Wichtigste Neuerung ist daher die Anpassung an die neue High Level Structure, die 2015 im Zuge der umfassenden Revision der ISO 9001 eingeführt wurde. Zudem wurde die Norm redaktionell überarbeitet.

Die Normen können über den Beuth WebShop als PDF oder gedruckte Version bezogen werden.

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Als Security-Manager rechtssicher entscheiden!

Vertragsrecht, Haftungsfragen, Umgang mit Normen und Richtlinien, Datenschutz, strafrechtlich relevante Ereignisse im Unternehmen – die Aufgaben in der Unternehmenssicherheit berühren fast täglich juristische Fragestellungen.

Auf leicht verständliche Art werden unsere Rechtsexperten Philip Buse und Martin Huff im SIMEDIA-Fachseminar "Rechtsgrundlagen für Sicherheitsverantwortliche" am 16./17. Oktober 2018 in Bonn typische und reale Unternehmensbeispiele beleuchten und u.a. die folgenden Fragen beantworten:

Welche Vertragsformen bergen welche Risiken? Was kann und darf in einem Vertrag auf einen Dienstleister übertragen werden? Kann damit jede Verantwortung abgewälzt werden? Was ist zu beachten, wenn das Unternehmen eine Videoüberwachung installieren oder die Telefondaten von Mitarbeitern überprüfen möchte? Wie sind Mitarbeiter zu schulen, um zu vermeiden, dass diese sich strafbar machen, etwa durch eine unterlassene Hilfeleistung oder sogar eine Körperverletzung durch Unterlassen? Wo verbergen sich die größten

Haftungsrisiken?

Nähere Informationen unter https://recht.simedia.de.

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Normen und Vorschriften auf die Baustelle gebracht – ep Elektropraktiker launcht epVorschriften App

Die epVorschriften App der Fachzeitschrift ep Elektropraktiker stellt dem Elektrotechniker für jeden Anwendungsfall auf der Baustelle relevante Informationen zu den anzuwendenden Normen und Vorschriften zur Verfügung – zu jeder Zeit, an jedem Ort und in leicht verständlicher Sprache. Alles was er dazu benötigt ist sein Smartphone.

Warum ist das wichtig? Der Errichter, der Elektromeister, der Geselle auf der Baustelle möchte seine Arbeit sicher und gut erledigen. Aus zeitlichen Gründen fehlt jedoch häufig die normative Durchdringung. Dies mag auch der „Akademisierung“ der Normen geschuldet sein. Seitenlange akademische Erläuterungen sind nicht praktikabel auf der Baustelle.

Hier hilft die epVorschriften App. Der User muss nicht mehr nach Normungsnummer suchen, sondern nach Anwendungsfall. Aus 3 DIN A4 Seiten Vorschrift wird so ein Abschnitt. Damit kann der Errichter zwar kein gerichtliches Gutachten verfassen. Er kann aber seine Arbeit sicher und korrekt fortführen.

Marcel Aulenbach, Sachverstän­diger für Elektrotechnik und Partner des ep Elektropraktiker für das Projekt, sagt es so: „Es war Albert Einstein, der sagte: ´Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.´ Wir nehmen den Normen den akademischen Satzbau! Ich möchte diesen nicht schlecht reden. Er ist durchaus wichtig, um Details darzulegen. Auf der Baustelle brauchst du aber schnelle und deutliche Wortwahl bzw. Informationen.“

Rüdiger Tuzinski, Chefredakteur des ep Elektropraktiker, sieht noch andere Vorteile der epVorschriften App: „Die epVorschriften App ergänzt den Normendienst des ep Elektropraktiker in idealer Weise. Die Elektrofachkraft kann ihre Arbeit leicht und vor allem rechtssicher dokumentieren. Dies gilt nicht nur für die Anwendung von Vorschriften, sondern auch von Normen. Wer sich an die Norm gehalten hat, kann den ‚Beweis des ersten Anscheins‘ führen, dass seine Arbeit sorgfältig war. Mit der App gelingt das unglaublich einfach und effektiv.“

Beispiel für Handwerker
Eine Beispiel-Anfrage aus der Praxis zum Thema Erdungsanlagen im Neubau. An einem Neubau soll eine Erdungsanlage errichtet werden. Hier ist zu vermuten, dass unterschiedliche Normen und Richtlinien aus DIN und DIN VDE zur Anwendung kommen. Die konventionelle Vorgehensweise wäre nun, sich zu fragen, welche Richtlinien hier zutreffen. Dann gilt es, die korrekten Richtlinien ausfindig zu machen und zu prüfen, ob sie aktuell sind. Dieses Vorgehen bindet unter Umständen mehrere Personen aus dem Unternehmen zeitlich nicht unerheblich. Mit der epVorschriften App ist eine verbindliche Klärung der Aufgabenstellung mit drei bzw. vier Klicks gegeben.

Dazu wird im Content-Bereich „Wohnbau“ der Themenblock „Erdungsanlage“ ausgewählt. Im folgenden dritten Schritt kommen anwendungsspezifische Abfragen, wie: „Erder im Altbau“ oder „Erder im Neubau“ und weitere. Ein konformes Arbeiten ist so innerhalb von 3 Klicks möglich.

Beispiel für Betriebselektriker
Eine Beispiel-Anfrage aus der Praxis zum Thema „Ladestationen für Gabelstapler“. In einem Industriebetrieb soll eine Elektrofachkraft einen entsprechenden Ladepunkt errichten. Dazu wird im Kontentbereich „Industrie“ der Themenblock „Ladestationen eFahrzeuge“ ausgewählt. Im folgenden Schritt kommt die Abfrage nach Straßenfahrzeug, (DIN VDE 0100-722) oder Flurförderfahrzeug (VdS 2259 & DIN VDE 0100-722) und die jeweilige Erläuterung der Vorgaben.

Die kurzen und anwendungsorientierten Antworten werden durch einen Telefonsupport ergänzt. Im Zweifelsfall kann der User über den Rückrufbutton in der App einen kostenlosen Rückruf eines Elektrotechnikexperten veranlassen. Das System erkennt aus welcher Rubrik der Rückruf veranlasst wurde der Experte kann sich zur Anfrage aufstellen und löst mit dem Anwender das Problem.

Die App steht ab sofort im Google Play Store für Android und ab Ende Juni im Appstore für IOS zur Verfügung.

Weitere Informationen unter: https://www.elektropraktiker.de/epVorschriften/bestellen

Elektropraktiker

Die Fachzeitschrift ep Elektropraktiker wendet sich an Elektrofachkräfte in Handwerk und Industrie sowie in Planungs- und Ingenieurbüros. Wichtige Themen sind Elektroinstallation, Gebäudesystemtechnik, Elektrogeräte, Schaltanlagen, Leistungselektronik, Beleuchtungstechnik, erneuerbare Energien. Für Entscheider in Handwerk und Industrie werden neben technisch-juristischen Fragestellungen auch die Gebiete Betriebsführung, Arbeitssicherheit, Aus- und Weiterbildung und der Einsatz verschiedener Betriebsmittel erörtert. Der Elektropraktiker erscheint monatlich und wird von der Berliner HUSS-MEDIEN GmbH herausgegeben.

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Sicherheit bei E-Ladestationen – die Basis für unsere Elektromobilität

Alle Bemühungen die Zahl der Elektroautos auf unseren Straßen zu vergrößern, werden nur Erfolg haben, sofern eine flächendeckende Ladestruktur vorhanden ist. Sowohl die Anzahl der verfügbaren Ladestationen wie auch die Standortvielfalt müssen den Anforderungen der Nutzer gerecht werden. Doch genügt es nicht, diese Ladestationen einfach großflächig aufzustellen, vor allem der Sicherheitsaspekt darf dabei nicht außer Acht gelassen werden. Oftmals sind sie mechanischer Beanspruchung ebenso wie Umwelteinflüssen ausgesetzt und müssen auch unter schwierigen Bedingungen fehlerfrei funtkionieren. Darüber hinaus muss die Handhabung einfach sein und darf auch für elektrotechnische Laien keine Gefährung darstellen.

Welche Leistung wird an den Ladepunkten benötigt? Welche unterscheidlichen Lastmanagementsysteme und welche Möglichkeiten bei Montage und Absicherung gibt es? Die Errichtung, den Betrieb und die Prüfung von Ladestationen regeln eine Reihe von Vorschriften und Normen deren Kenntnisse für einen sicheren Betrieb unabdingbar sind.

Das Haus der Technik behandelt im Seminar „Prüfen von Ladestationen“ unter anderem diese Vorschriften und Normen, stellt den Aufbau von Ladestationen vor und widmet sich dem Thema Messungen.

Ausführliche Informationen sowie das vollständige Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.hdt.de/W-H010-06-604-8

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Typenstatik für höchste Planungssicherheit

Ob Geländersystem, Absturzsicherung oder Vordachsystem – wer bauliche Konstruktionen aus Metall und Glas plant, der braucht dafür in der Regel statische Nachweise. Schließlich müssen alle zu berücksichtigen Aspekte, wie die auf ein Bauwerk einwirkenden Kräfte und deren gegenseitige Auswirkungen, sorgfältig geprüft werden.

Existieren kein Allgemein bauaufsichtliches Prüfzeugnis oder keine Statik, muss eine vergleichsweise aufwendige Einzelprüfung durchgeführt werden. Die vorzunehmenden statischen Berechnungen bedeuten folglich zusätzliche Kosten und einen kaum kalkulierbaren Zeitverzug für den Aufwand der Überprüfung.

Systemlösungen mit Typenstatik

Abel Metallsysteme bietet daher für eine Vielzahl ihrer Systemlösungen geprüfte Typenstatiken und Prüfzeugnisse an. Dabei berücksichtigt worden sind verschiedene bauliche Rahmenbedingungen wie beispielsweise verschiedene Einbausituationen, Profilausführungen, Materialstärken, Abmessungen oder Materialien für die Füllungen.

Aufgrund veränderlicher standortabhängiger Belastungen für Wind- und Schneelasten sind zudem Grenzwerte festgelegt worden. Dabei entsprechen die Materialien und Befestigungssysteme allen Normen, die durch die statische Anforderungen gestellt werden.

Planungssicherheit

Planer, Architekten und Ausführende wissen um den Vorteil, den ihnen geprüfte Typenstatiken bietet. Neben den Kosten- und Zeitersparnissen sowie dem geringen Planungsaufwand, zeigt der umfangreiche und detaillierte Prüfbericht auf, ob das Bauteil die vorgegebenen Bedingungen erfüllt hat. Anhand der statischen Berechnungen können Nachweise der Tragfähigkeit präzise, sicher und leicht geführt werden und bieten so höchste Planungssicherheit – von Anfang an.

 

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