Schutztürsystem MGB2 Classic bringt Intelligenz in nicht vernetzte Anlagen

Wie bei der erst kürzlich vorgestellten MGB2 Modular handelt es sich bei dem neuen Schutztürsystem MGB2 Classic um eine konsequente Weiterentwicklung der weltweit erfolgreichen Multifunctional Gate Box MGB von EUCHNER. Anders als die Variante Modular kommuniziert die Classic-Ausführung jedoch nicht über ein Bussystem sondern wird direkt an die jeweilige Steuerung angebunden und eignet sich deshalb ideal für nicht-vernetzte, parallel verdrahtete Anlagen. Das System verfügt über zwei OSSDAusgänge, stellt via LED-Anzeige laufend Diagnoseinformationen bereit und lässt sich mit bis zu 10 Geräten in Reihe schalten.

Der modulare Aufbau der MGB2 Classic bietet Maschinenbauern, Integratoren und Anwendern maximale Flexibilität. Durch die beliebige Kombination mit einer Vielzahl frei wählbarer Submodule können alle Anforderungen an Türschließsysteme abgedeckt werden. Die Submodule können z.B. mit Drucktastern, Wahlschaltern, Schlüsselschaltern oder Not-Halt-Tastern bestückt sein. Das vereinfacht die Lagerhaltung und ermöglicht die effiziente Umsetzung nachträglicher Änderungs- oder Erweiterungswünsche in Bezug auf die Anlage.

Zur Vielseitigkeit der MGB2 Classic trägt außerdem ein DIP-Schalter bei: Je nach Schalterstellung erfolgt die Aktivierung der Sicherheitsausgänge bereits bei geschlossener, nicht zugehaltener Tür oder erst bei sicher zugehaltener Tür. Für eine weitere Erhöhung der Variabilität sorgt das Zuhaltemodul, das man sowohl an links oder rechts angeschlagene Schwenktüren als auch an Schiebetüren befestigen kann. Für die maßgeschneiderte Anpassung der MGB2 Classic an die jeweilige Aufgabe steht darüber hinaus das umfangreiche Zubehör-Portfolio von EUCHNER zur Verfügung: von Zustimmtastern bis zu Flucht- oder Hilfsentriegelungen.

Neben der Robustheit der Gehäuse, den umfangreichen Diagnosefunktionen und der Hot-Plug-Fähigkeit der Submodule stand bei der Entwicklung des neuen Mitglieds in der MGB2-Familie auch die Reparaturfreundlichkeit der einzelnen Komponenten im Fokus. So sind sämtliche Schrauben unverlierbar und mit einem einzigen Werkzeug festzuziehen oder zu lösen. Zudem unterstützen codierte Klemmen oder ein RC-18-Steckverbinder an den Anschlussmodulen den schnellen und problemlosen Austausch Stillstandszeiten lassen sich dadurch beachtlich reduzieren.

EUCHNER – More than safety.

 

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Gründungsgeschehen anfachen

Das Gewerbesaldo im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg hat im vergangenen Jahr nur noch leicht im positiven gelegen. Während die Gewerbeanmeldungen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zurückgegangen sind, gingen die Gewerbeabmeldungen in Bonn ebenfalls zurück, im Rhein-Sieg-Kreis stiegen sie dagegen. "Wir verzeichnen in der Region nach wie vor viele Gründungen mit Substanz und wenige aus der Not heraus", sagt Regina Rosenstock, Gesamtbereichsleiterin Unternehmensförderung der IHK Bonn/Rhein-Sieg: "Durch die gute wirtschaftliche Situation mit weiter zurückgehenden Arbeitslosenzahlen kommt eine Selbstständigkeit als Alternative oft nicht in Betracht. Auch angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels müssen wir unsere Gründungsaktivitäten in der Region intensivieren."

Die IHK Bonn/Rhein-Sieg unterstützt nicht nur mit vielen Aktivitäten und Angeboten das Thema Gründung, sondern setzt auch schon früh in Schulen und Berufsschulen an, um für das Thema Unternehmertum zu sensibilisieren. Eine in 2018 durchgeführte Studie zeigt, dass insbesondere die Verwirklichung einer eigenen Idee und die Möglichkeit, sein eigener Chef zu sein, Menschen motiviert sich selbstständig zu machen. Mit dem Ideenkreislauf (Ideenschmieden, Pitchtrainings, Ideenbörse und Ideenmarkt) ist ein eigenes Format entwickelt worden, um Gründer dort abzuholen, wo sie sich mit ihrer Idee befinden.

Die Gewerbeanmeldungen gingen im IHK-Bezirk von 8.192 (2017) um 7,4 Prozent auf 7.584 (2018) zurück. In der Stadt Bonn gingen die Anmeldungen von 2.617 um 12,3 Prozent auf 2.295 zurück; im Rhein-Sieg-Kreis betrug das Minus 5,1 Prozent von 5.575 auf 5.289 Anmeldungen. "Angesichts der robusten Konjunktur und des robusten Arbeitsmarktes ist es umso wichtiger, dass wir schon frühzeitig für die Selbstständigkeit als Alternative zur abhängigen Beschäftigung werben", erläutert IHK-Konjunkturreferent Michael Schmaus: "Hier sehen wir positive Entwicklungen durch die Zusammenarbeit mit den Universitäten und Hochschulen in der Region sowie die Aktivitäten des Digital Hub Region Bonn, wobei die "herkömmlichen" Gründungen immer noch vorherrschend sind."

Die Gewerbeabmeldungen blieben im IHK-Bezirk stabil bei 7.411 und erreichen damit den Stand von 2004; also die Zeit vor der Einführung der Ich-AG. Rosenstock: "Unsere Gründungen sind fast durch die Bank wohl überlegt und mit entsprechenden Business-Plänen hinterlegt, so dass die Ausfallquote in unserer Region niedriger ist als in anderen Regionen. Wir führen dies auch auf die gute Zusammenarbeit der Gründungsakteure in Bonn/Rhein-Sieg zurück, die für eine hohe Beratungsqualität stehen." Im Rhein-Sieg-Kreis nahmen die Abmeldungen von 4.942 um 3,6 Prozent auf 5.121 zu, in Bonn gingen sie um 7,2 Prozent von 2.469 auf 2.290 zurück.

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Eine Schalterplattform – viele Anwendungen

Die Schmersal Gruppe stellt auf der bauma 2019, der Fachmesse für die Baumaschinenbranche in München, ihre neue Schaltgeräte-Baureihe HDS für die Schwerindustrie vor. Bei der modular aufgebauten Baureihe sind erstmals verschiedene Funktionen auf einer Plattform vereint, sodass sie für unterschiedlichste Anwendungen geeignet ist. Basis der neuen Plattform ist das einheitliche Gehäusekonzept, das aus zwei Varianten besteht: Kunststoff (Duroplast) und Grauguss. Die Kunststoffvariante ist beständig gegenüber aggressiven Medien und daher insbesondere in der Hafenlogistik oder im Lade- und Löschbetrieb einsetzbar sowie in der Agrarindustrie, die Düngemittel, Mineralien und Phosphate verarbeitet – aber auch in vielen weiteren Anwendungsbereichen. Die robuste Graugussvariante taugt beispielsweise für den Einsatz im Bergbau sowie in der Schüttgut- und Förderindustrie.

Auch bei den Funktionen gibt es zwei Grundvarianten: den NOT-HALT, ausgeführt als Seilzugnotschalter, und die Positionsüberwachung. Der Basisschalter der Positionsüberwachung kann mit unterschiedlichen Betätigungselementen flexibel kombiniert werden. Typische Anwendungsbereiche sind z.B. die NOT-HALT-Abschaltung, die Bandschieflaufüberwachung bei der Förderung von Schüttgütern, die Endlagenüberwachung in der Stahlerzeugung oder die Überwachung des Füllstandes in Materialsilos.

Die Schutzarten IP66 und IP67 schaffen die Voraussetzung für den Einsatz der Schaltgeräte auch unter extremen Umgebungsbedingungen.

Alle Grundvarianten können optional an den Dupline-Installationsbus oder an AS-I-Safety-at-Work angeschlossen werden, sodass die Schalter schnell und einfach zu vernetzen sind, in Reihe geschaltet werden können und Diagnosedaten besser übertragbar sind. Zentrale Anschlussklemmen mit CAGE- und CLAMP-Technik reduzieren die Montagezeiten.

Alle Schaltgeräte erfüllen die Anforderungen an einen Sicherheitsschalter. Darüber hinaus verfügt die HDS-Plattforum über umfangreiche internationale Zulassungen: CE (Europa), UL (USA), CCC (China), EAC (Russland), Ex, IECEx (Explosionsschutz, international) sowie INMETRO (Brasilien, Südamerika).

„Mit der modularen Schaltgeräte-Plattform HDS haben wir ein Produkt geschaffen, das unsere Kunden flexibel für verschiedenste Applikationen verwenden können. Außerdem ist die HDS-Plattform dank der internationalen Zulassungen weltweit einsetzbar“, erklärt Udo Sekin, Branchenmanager Schwerindustrie bei der Schmersal Gruppe. „Insbesondere den Maschinenherstellern erleichtern wie damit die globale Vermarktung ihrer Anlagen“.

Besuchen Sie Schmersal vom 8.- 14. April 2019 auf der bauma in München: Halle C2, Stand 305.

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Zylinder bietet hohe Flexibilität durch abnehmbare Verriegelungseinheit

Clou der MWB-Serie von SMC ist die abnehmbare Verriegelungseinheit. Lediglich vier Montageschrauben müssen gelöst werden, um Zylinder und Verriegelungseinheit zu trennen. Dadurch ist der Installationsaufwand auf ein Minimum begrenzt. Durch die konstruktive Trennung lassen sich natürlich auch die Antriebe oder Komponenten anderer Hersteller mit der separat bestellbaren Verriegelungseinheit ausstatten. In der praktischen Handhabung punkten die Verriegelungszylinder der MWB-Serie mit einer sehr anwenderfreundlichen manuellen Entriegelungsmöglichkeit. Über eine einzelne Schraube lässt sich die komplette Einheit im Handumdrehen entlüften. Gleichzeitig dient die Schraube durch eine Farbkennung dazu, den Verriegelungszustand auf einen Blick anzuzeigen. Eine Druckluftbeaufschlagung ist weder beim Halten noch beim Entriegeln erforderlich.

Als Hauptanwendungsgebiete für die Verriegelungszylinder der Serie MWB sieht Michael Becker, Product Management bei SMC Deutschland, vor allem jene Prozesse mit Zwischenhalt, mit Not-Aus-Vorgängen und solche zum Schutz vor herabfallenden Teilen bei Unterbrechung der Luftversorgung. Typischerweise sind die vielfach im Förderanlagenbau, im Werkzeugmaschinenbau und im Automobilbau zu finden.

Hohe Haltekraft und Anhaltegenauigkeit

Technisch zeichnen sich die Verriegelungszylinder der Serie MWB durch eine hohe Haltekraft und eine hohe Anhaltegenauigkeit aus. Auf ±1 mm genau lassen sich die Kolben stoppen. Die Haltekraft konnte gegenüber der MNB-Vorgängerserie weiter gesteigert werden: Bei den kleinsten Verriegelungszylindern der MWB-Serie liegt sie bei 630 Newton und erreicht Werte von über 6.000 Newton in der größten Ausführung mit 100 mm Kolbendurchmesser. Mit 32, 40, 50, 63, 80 und 100 mm stehen insgesamt sechs Kolbendurchmesser zur Verfügung. Je nach Kolbendurchmesser liegt der maximale Standardhub zwischen 500 und 800 mm. Die Art der Endlagendämpfung ist wählbar. Eine elastische und eine pneumatische Variante sind verfügbar. Den Betriebsdruck gibt SMC mit 0,08 und 1 MPa an, die Verriegelungseinheit arbeitet mit 0,8 bis 1 MPa. Der Temperatureinsatzbereich liegt zwischen -10 bis +70 °C.

Kräftiger, genauer und kompakter

Für Michael Becker bietet die MWB-Serie eine ganze Reihe handfester Vorteile: Die getrennte Konstruktion schafft große Flexibilität und reduziert die Arbeitskosten bei der Installation. Die große Haltekraft in Verbindung mit der präzisen Ansteuerung des Haltepunktes gibt Anwendern zusätzliche Sicherheit in ihren Prozessen. Dazu trägt auch das Halten ohne Druckbeaufschlagung bei. Bei Einstell- und Wartungsarbeiten hilft die Entlüftung über eine Schraube, die gleichzeitig den Verriegelungszustand anzeigt, effizient und sicher arbeiten zu können. Dass die Verriegelungszylinder der MWB-Serie trotz besserer Leistungsdaten auch noch kompakter ausfallen und damit noch leichter zu integrieren sind als ihre Vorgänger der MNB-Serie, bezeichnet der Ingenieur quasi als i-Tüpfelchen dieser Weiterentwicklung.

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Witterungsbeständig und einfach zu installieren: die neue Außen-Notleuchte Lutia

Lutia, das neueste LED-Sicherheitsbeleuchtungssystem von ABB, ist eine robuste Produktserie, deren Leistungsfähigkeit unter Außenbedingungen getestet wurde. Die Außen-Notleuchte verfügt über eine Durchverdrahtungsmöglichkeit für eine einfache Installation und eine drehbare Lichtquelle, die Decken- oder Wandmontage sowohl als Not- als auch als herkömmliche Beleuchtung zulässt. Der integrierte Lichtsensor ermöglicht eine Nachtlichtfunktion.

Das IP65-Gehäuse und das zweilagige Design mit einem Wärme-Luftpolster sorgen dafür, dass Lutia-Leuchten Niederdruck-Wasserstrahlen und großen Umgebungstemperaturbereichen von -20 °C bis 40 °C bei Einzelbatterie- und -40 °C bis 55 °C bei Zentralbatterieausführung standhalten. Alle Schraubenlöcher befinden sich außerhalb des geschotteten Raumes. Das gewährleistet das Widerstandsvermögen bei nassen oder staubigen Bedingungen. Außerdem bietet das IK10-Gehäuse eine Stoßfestigkeit von bis zu 20 Joule.

Das markante Design von Lutia zeichnet sich durch die vertikale Linienführung aus. Diese dienen als Regenrinnen, die Regenwasser und eventuelle Schmutzrückstände kontrolliert ableiten. Aufgrund der zurückhaltenden Farbgebung lässt sich die Leuchte in verschiedene Umgebungen integrieren. Alle Ausführungen bieten ausreichend Platz für die Verkabelung.

Lutia ist eine wichtige Ergänzung des bestehenden umfangreichen Sicherheitsbeleuchtungsangebots. Sie ermöglicht die einfache Erweiterung der Notbeleuchtung auf den Außenbereich und hält den üblichen damit verbundenen harten Bedingungen stand. Außerdem lässt sich das Lutia-Design gut in die Außenkonturen der meisten Gebäude integrieren.

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Wertdienstleister streiken und Geldautomaten laufen trotzdem

Leere Geldautomaten in Deutschland wegen Streik? Krisenstäbe suchen nach Lösungen, weil ein anhaltender Streik von Wertdienstleistern dafür sorgt, dass Geldautomaten leer- und deshalb stillstehen. Bargeld gibt es dann nur noch zu regulären Öffnungszeiten der Bankfilialen. Dies auch nur dann, wenn die Filiale noch über eine Kasse verfügt. Die meisten wurden ja aus Kostengründen abgebaut.  Weder zeitgemäß noch akzeptabel, wettern die Kunden.

Aber warum ist das so?

Mitverantwortlich ist das Schloss im Geldautomaten, dessen Schließgeheimnis (sprich Code-Kombinationen) nur der Dienstleister kennt. So muss bei einem Wechsel der alte Wertdienstleister dem neuen den Geldautomaten öffnen, damit dieser seine Code-Kombination definieren kann. Dies bedeutet im Streikfall: es gibt keine Übergabe und somit keine Möglichkeit, den Geldautomaten befüllen zu lassen. Die Bank hat die eigenen Geldautomaten nicht im Zugriff, ist in absoluter Abhängigkeit und muss auf Entspannung der Lage hoffen. Das hebelt jedes funktionierende Krisenmanagement aus.

Mit pylocx Bestückung von Geldautomaten nachhaltig sichern!

Es gibt eine Lösung: Dank eines einzigartigen Notfallkonzepts von Lock Your World kann per Knopfdruck der Dienstleisterwechsel stattfinden. Die Lösung für ein Not-Aus-Konzept und Krisenmanagement ist pylocx, das mehrfach prämierte und weltweit patentierte elektronische Schließ- und Berechtigungssystem. Die Hoheitsrechte des Geldautomaten hat mit installiertem pylocx-Schließsystem einzig und allein der Eigentümer, nämlich die Bank. Dank der mobilen Bedieneinheit, genannt pyKey, und einem Einmal-Code-Berechtigungsverfahrens kann dem Dienstleister jederzeit die Zugangsberechtigung entzogen und die Rechte einem anderen übertragen werden.  Die Einmal-Codes sind für den Dienstleister ortsungebunden abrufbar. Diese sind nutzer- und standortbezogen und optional auch zeitbegrenzt. Der Clou: mit der Bedieneinheit lässt sich das System sogar bestromen und schafft auch Unabhängigkeit von externer Stromversorgung. pylocx ist seit Jahren in Hochsicherheitsbereichen kritischer Infrastrukturen bundesweit flächendeckend im Einsatz und ist bereits seit Jahren in tausenden Geldautomaten im Betrieb.

Sie wollen, dass Ihre Automaten laufen, möchten mehr über Verfügbarkeit und Risikomanagement (MaRisk) wissen?

Mehr Informationen zur Sicherung von Geldautomaten erhalten Sie unverbindlich unter https://www.lockyourworld.com/loesungen/automaten-und-wertbehaeltnisse-geldautomaten.html, auf Wunsch auch Referenzbeispiele oder eine Checkliste für Schließsysteme in Geldautomaten.

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USU Software AG: Guidance adjusted in response to project delays

A number of major projects expected for the fourth quarter of 2018 – primarily in the United States – will most likely not be completed during the current quarter of 2018. In spite of the advanced stage of contract negotiations, the Management Board expects that the final contract awards will not be made until 2019. The Management Board has modified its planning for 2018 to reflect this development because the projects have a total license volume of €2 million to €3 million. The board now projects Group-wide sales of €89 million to €91 million. Adjusted EBIT is expected to total €4 million to €5 million.

“We have added a number of well-known customers in recent years in the United States,” said Bernhard Oberschmidt, the CEO of USU Software AG. “We are also in the process of conducting positive negotiations with new potential customers. But the formal decision-making process is taking longer than expected.”

Given the advanced nature of the negotiations, the Management Board expects that contracts for a majority of the projects will be awarded in 2019. At the same time, growth in the IT Service Management segment was significantly expanded. As a result, the target figures for 2019 include an increase in total sales to €98 million to €101 million and a rise in adjusted EBIT to €7.5 million to €10 million.

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Umlagesatz angepasst und weitere Maßnahmen zur Strategie 2020 beschlossen

In ihrer Sitzung am 5. Dezember 2018 hat die Vollversamm-lung der IHK Heilbronn-Franken beschlossen, den Umlage-satz ab 1. Januar 2019 auf 0,19 Prozent anzupassen. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt waren weitere Beschlüsse im Rahmen der Strategie 2020 mit dem Schwerpunktthema Digitalisierung. Verabschiedet wurden zudem der Nachtrag-Wirtschaftsplan 2018 und der Wirtschaftsplan 2019.

Anpassung des Beitragsumlagesatzes

Die IHK Heilbronn-Franken hat seit 2011 kontinuierlich den Beitragsumlagesatz auf zuletzt 0,16 Prozent gesenkt und die Mitgliedsunternehmen zusätzlich durch niedrigere Berufsbildungsgebühren entlastet. Gleichzeitig wurden Rücklagen ab-gebaut.

Im laufenden Wirtschaftsjahr 2018 und aller Voraussicht nach auch in den kommenden Jahren hat die IHK, bedingt durch Beitragsrückgänge einiger wichtiger Mitgliedsunternehmen, insgesamt sinkende Beitragseinnahmen zu verkraften. Dies führt trotz umfangreicher Sparmaßnahmen zu höheren Jahresfehlbeträgen, die nicht mehr, wie noch in den vergangenen Jahren, durch Entnahmen aus Rücklagen ausgeglichen wer-den können, ohne die Vorgaben des geltenden Finanzstatuts zu verletzten.

Die Vollversammlung der IHK Heilbronn-Franken hat daher in ihrer Sitzung am 5. Dezember 2018 beschlossen, den Beitragsumlagesatz ab 1. Januar 2019 um 0,03 Prozentpunkte auf nunmehr 0,19 Prozent anzupassen. Damit werden die Vorgaben des Finanzstatuts eingehalten und eine solide Finanzplanung und Risikoabdeckung bleiben weiterhin gewährleistet.

Nachtrag-Wirtschaftsplan 2018 und Wirtschaftsplan 2019 verabschiedet

Für das Jahr 2018 wird im Nachtrag-Wirtschaftsplan trotz um-fangreicher Einsparungsmaßnahmen ein Jahresfehlbetrag von 3,1 Mio. Euro prognostiziert. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf Rückzahlungen von Beiträgen aus den Abrechnungsjahren 2015 und 2016 und einem gestiegenen negativen Finanzergebnis. Der Ausgleich erfolgt durch Ent-nahmen aus den Rücklagen, sodass sich ein planmäßiges Bilanzergebnis von Null ergibt.

Für das Wirtschaftsjahr 2019 wird auf Basis der von der Voll-versammlung beschlossenen Anpassung des Beitragsumlagesatzes auf 0,19 Prozent und unter Berücksichtigung weiterer Sparmaßnahmen ein Jahresfehlbetrag von 1,65 Mio. Euro erwartet. Dieser resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Umsetzung not-wendiger Digitalisierungsmaßnahmen der IHK-Organisation, zusätzlicher hoheitlicher Aufgaben sowie aus dem durch die aktuelle Zinssituation geprägten negativen Finanzergebnis.

Strategie 2020 – Schwerpunkt Digitalisierung

Mitte 2015 hat die Vollversammlung der IHK Heilbronn-Franken die IHK-Strategie 2020 beschlossen. Auf deren Basis wurden dann Anfang 2016 die drei Zukunftsfelder "Wirtschaft digital", "Fachkräfte" und "Infrastruktur" von der Vollversammlung festgelegt. Aufgrund der Bedeutung des digitalen Wan-dels hat die Vollversammlung Ende 2016 beschlossen, den Schwerpunkt zunächst auf das Zukunftsfeld "Wirtschaft digi-tal" zu setzen.

Zielsetzungen sind das Zusammenwirken aller Beteiligten in der Region zu forcieren, das IHK-Portfolio stärker auf die Mit-gliederbelange hin zu fokussieren sowie die Digitalisierungsprozesse in der IHK zu beschleunigen und auszubauen.

Zahlreiche Aktivitäten, beispielsweise ein intensiver Dialog mit Vertretern der Wirtschaft, der Politik und Kommunen zum Thema Digitalisierung oder die Beteiligung am Aufbau eines regionalen Digitalisierungszentrums (DigiHub) in Künzelsau, wurden in den vergangenen Jahren durchgeführt. Dieser Weg soll konsequent weitergeführt werden. Die Vollversammlung hat sich daher für die Umsetzung folgender Maßnahmen aus-gesprochen:

– Fortschreibung der bisherigen IHK-Position "Wirtschaft digital" in Form einer konkretisierten Forderung nach einem flächendeckend ausgebauten Glasfasernetz im ländlichen Raum und einer bedarfsgerechten Versorgung mit dem neuen Mobil-funk- standard 5G in der Fläche,
– Einsetzung eines strategiebegleitenden IHK-Beirats zum Zukunftsfeld "Wirtschaft digital",
– Initiierung einer Gigabit-Allianz Heilbronn-Franken mit dem Ziel die regionale Zusammenarbeit zum flächendeckenden Ausbau mit Glasfaser und Mobilfunknetzen zu stärken,
– Umsetzung der IT-Strategie zur Digitalisierung, die die Vorgehensweise und die Maßnahmen der IHK Heilbronn-Franken bei der Digitalisierung der Kundenbeziehungen und internen Prozessen beschreibt.

Diese Medieninformation kann auch unter www.heilbronn.ihk.de/pressemitteilungen abgerufen werden

 

 

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HR: Modernes Performance Management geht über Zielvereinbarungen hinaus

Jedes Unternehmen möchte das Beste aus den Mitarbeitern herausholen. Modernes Performance Management kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, sollte aber nicht bei den Jahresgesprächen Halt machen, sondern ein ständiger Dialog sein.

"High Performer" sind sehr gefragt. Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels sind diese aber nicht zu finden. Daher müssen die Unternehmen aktiv werden, die Leistung ihrer bestehenden und neuen Mitarbeiter zu steuern. Mit modernem Performance Management in agilen Unternehmen geht der Trend daher zu qualifizierbaren Zielen mit mehrmals im Jahr abgehaltenen regelmäßigen Feedback-Gesprächen.

Kultur und offene Kommunikation ganz entscheidend

Dabei setzt Performance Management eine gewisse Unternehmenskultur, eine offene Kommunikation und eine gute Führung voraus. Hinzu kommt natürlich, dass die Mitarbeiter nach ihren Fähigkeiten und Leistungen eingesetzt, bewertet und gefordert werden. Last but not least geht es beim Performance- oder Leistungsmanagement darum, die erbrachte Leistung in den Unternehmen nicht nur rückwirkend zu beurteilen, sondern proaktiv zu steuern.

Der Schwerpunkt hat sich dabei im Laufe der Zeit von der Leistungssteuerung einfacher Mitarbeiter zu der von Fach- und Führungskräften verlagert. Letztere sind somit in der Unternehmenshierarchie nicht mehr nur die Beurteiler, sondern auch die Beurteilten. Das Verständnis als System zur Zielvereinbarung mit variabler Vergütung für messbare oder quantifizierbare Ziele ist in den meisten Unternehmen aber gleichgeblieben.

Neues Performance Management ist gefragt

Das ist auch kein Wunder, denn der Begriff Performance Management selbst reicht zurück in die 1940er Jahre. Anders als am Fließband lassen sich Leistungen in vielen Bereichen heute aber gar nicht mehr messen, womit die meist nur einmal jährlich stattfindende und zudem rückwirkende Leistungsbeurteilung oft nur allzu subjektiv ausfällt.

Meist beruhte der Prozess für das Performance Management früher auf „Management by Objectives“ (MbO), wie dies der US-Ökonom Peter F. Drucker 1954 formulierte. Dieses wird mit „Führen durch Zielvereinbarungen“ übersetzt und hatte in der Hochphase der Industrialisierung auch seine Berechtigung. MbO hatte allerdings in erster Linie quantitative Ziele als Kennzahlen (Key Performance Indicators, KPIs) im Blick. Viele etablierte Unternehmen können sich auch heute nur schwer davon trennen. Bei Startups und agilen Unternehmen wie Google, Twitter oder LinkedIn setzt sich dagegen das OKR-Modell (Objectives & Key Results) mehr und mehr durch. OKRs werden als qualitative Ziele beschrieben, die durch Schlüsselergebnisse quantifiziert werden können.

Ständiger Dialog statt nur Jahresgespräche

Im Mitarbeitergespräch, das normalerweise nur einmal oder zweimal jährlich stattfindet, geraten solche Key Results oder Schlüsselergebnisse oft in Vergessenheit und sie können gar nicht mehr richtig beurteilt werden. Der neue OKR-Ansatz, wie der für das moderne Performance Management allgemein, sieht vor, dass nicht nur in Jahres- oder Halbjahresabständen, sondern ständig Feedback- oder Mitarbeitergespräche geführt werden. Es bietet sich zum Beispiel an, solche Rückmeldungs- oder Beurteilungsgespräche nach Abschluss eines Projektes abzuhalten.

Solche Gespräche sollten sich aber nicht wie eine Endlosschleife wiederholen, sondern wohldosiert und dem aktuellen Anlass angemessen sein. Im Gespräch kann der Vorgesetzte mit dem Mitarbeiter erörtern, wie das Projekt ausgefallen ist, was gut lief und was verbesserungswürdig ist. Ein ständiges „Sie haben es schon wieder an Sorgfalt mangeln lassen“, bringt wenig mit Blick darauf, die Mitarbeiter zu mehr Leistung zu motivieren. Stattdessen sollten neben berechtigter Kritik auch persönliche Fortschritte angesprochen werden. Die HR-Abteilung kann die Rolle als Mediator einnehmen, um das Gespräch im Sinne des Leistungsmanagements zu lenken.

Der ständigen Kommunikation müssen auch nicht ständige Gehaltserhöhungen oder Bonuszahlungen folgen, denn für das Engagement der Mitarbeiter ist oft viel wichtiger als Geld, dass sie als „Rädchen im Räderwerk“ überhaupt wahrgenommen werden und eine positive Bestätigung ihrer Arbeit erhalten.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Eine 1998 veröffentlichte Längsschnittstudie zur Leistungsmotivation von Ellen A. Skinner zeigt, dass Kinder, die einen zuverlässigen und berechenbaren Lehrer hatten, sich mehr engagieren und bessere Leistung erbringen. Solche Untersuchungen sind zwar nur bedingt auf die Erwachsenenwelt übertragbar, aber Engagement und Leistung der Mitarbeiter hängen viel davon ab, wie der oder die jeweilige Vorgesetzte mit gutem Beispiel vorangeht und sie mitreißen kann.

Es muss nicht am Vorgesetzten liegen, aber wenn in einem Unternehmensbereich oder einer Fachabteilung eine hohe Fluktuation festzustellen ist, sollten Personaler in Exit- oder Mitarbeitergesprächen versuchen herauszufinden, woran es liegt und gegenzusteuern. Ein cholerischer oder launischer Chef lässt sich nur schwer „umpolen“, aber mit Trainings für Führungskräfte und mit personellen Maßnahmen, die zu ihrer Entlastung beitragen können, lässt sich oft schon viel erreichen.

Eine gute Führungskraft zeichnet aber nicht nur aus, mit gutem Beispiel voranzugehen, sondern auch die Mitarbeiter nach ihren jeweiligen Fähigkeiten und Interessen einzusetzen und zu fördern (Stichwort Weiterbildung). Denn letztere beide Faktoren sind ein wichtiger Bestandteil der Performance. Hinzu kommt der Kontext oder die Sinnhaftigkeit, die sich auch dadurch herstellen lässt, indem der Team-Gedanke oder das Wir-Gefühl gestärkt wird.

Handlungsempfehlungen

Geld ist nicht alles, es geht oft auch um die bloße Wertschätzung, um Mitarbeiter zu motivieren und zu halten. Mit dem üblichen Jahresgespräch ist es da nicht getan. Ein Schulterklopfen hier und da kann Wunder bewirken, sollte aber auch nicht inflationär ausgeteilt werden. „Die Personalabteilungen sollten sich aber dafür einsetzen, dass ein kontinuierlicher Dialog zwischen den Mitarbeiter und den Vorgesetzten stattfindet und Tools bereitstellen, um die Ergebnisse der regelmäßigen Feedback-Gespräche festzuhalten“, so Florian Walzer, Head of sales & marketing bei rexx systems.

Scheint das Verhältnis zwischen einem Vorgesetzten und einem Mitarbeiter allzu zerrüttet, um zu einer objektiven Beurteilung und einer positiven Beeinflussung seiner Leistung zu kommen, empfiehlt sich, jemanden von der HR-Abteilung ins Boot zu holen. Aufgrund der Tatsache, dass die Leistung in vielen Berufsfeldern heute gar nicht mehr oder nur schwer quantifizierbar ist, sollten Unternehmen und Fachabteilungen sich bemühen, die Leistungsbeurteilungen in qualifizierbare Bahnen zu lenken.

Zum Performance Management gehört auch, gewisse Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen zu fördern und gegebenenfalls einzufordern. Viele international operierende Unternehmen setzen mittlerweile zum Beispiel Englisch als Geschäftssprache voraus und sind auch bereit, in entsprechende Kurse zu investieren. Wenn ein Mitarbeiter den eisernen Willen und die Fähigkeit zeigt, umzusatteln und sich in einen neuen Bereich einzuarbeiten, kann es durchaus leistungsfördernd sein, dem Wunsch nachzugeben.

Ist der direkte Vorgesetzte – aus welchen Gründen auch immer – nicht bereit dazu, kann die Personalabteilung wichtige Weichen stellen. Denn ein unzufriedener Mitarbeiter, der sein Potenzial nicht entfalten kann und dem Unternehmen am Ende frustriert den Rücken kehrt oder nur noch Dienst nach Vorschrift macht, ist vielfach teurer als jede Weiterbildungs- oder Qualifizierungsmaßnahme. Modernes Performance Management muss auch das leisten. Der Personalabteilung kann dabei eine wichtige Rolle zukommen. Voraussetzung ist aber, dass sie ständig in die Prozesse eingebunden ist und nicht nur einmal pro Jahr, wenn die üblichen Jahresendgespräche stattfinden. Das erfordert aber mehr Engagement für die Personalabteilung sowie moderne Tools, die sie von Standardaufgaben entlastet.   

Mit der HR-Software von rexx systems lassen sich alle Vorgänge zum Performance Management dokumentieren und nachhaltig aufbewahren. So kann die HR-Abteilung aktiv Maßnahmen einleiten, um Talente zu fördern und die Fluktuation im Unternehmen so niedrig wie möglich zu halten. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels wird das immer wichtiger.

Darüber hinaus wird empfohlen, die variable Vergütung von der Leistungsbeurteilung im Performance-Management-Prozess zu entkoppeln, ansonsten gehen viele Mitarbeiter, die als Low oder Medium Performer eingestuft werden, mit dem Gefühl nach Hause, dass es soundso egal ist, wie sehr sie sich anstrengen. Am Ende gehen sie ja doch leer aus. Abgesehen davon ist die Leistungsbeurteilung eben doch oft sehr subjektiv und die Mitarbeiter, die den Vorgesetzten sympathischer sind, kommen vielleicht auf einen besseren „Schnitt“.

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Gründerwoche und Gründungsmesse in der Region Bonn/Rhein-Sieg

In der Region Bonn/Rhein-Sieg haben sich zahlreiche Akteure aus der Gründungslandschaft zusammen gefunden, um gemeinsam während der bundesweiten Gründerwoche für das Gründen zu werben. Die Aktivitäten stellen Victoria Appelbe (Wirtschaftsförderin der Bundesstadt Bonn), Dr. Hermann Tengler (Wirtschaftsförderer des Rhein-Sieg-Kreises), Dr. Hubertus Hille (Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg) und Regina Rosenstock (Gesamtbereichsleiterin Unternehmensförderung der IHK Bonn/Rhein-Sieg) vor. Mit der Gründerwoche Deutschland sollen Unternehmertum und Gründergeist gestärkt werden. Sie ist Teil der internationalen Global Entrepreneurship Week, die weltweit vom 12. bis 18. November 2018 zeitgleich in 165 Ländern stattfindet. Die Aktionswoche richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Studierende, junge Erwachsene sowie andere Gründungsinteressierte. In Veranstaltungen können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Chancen und Möglichkeiten einer Gründung informieren, eigene Geschäftsideen entwickeln oder weiterentwickeln und Kontakte knüpfen. Auch dieses Jahr findet mit den Akteuren der Region eine gemeinsame Gründungsmesse am Samstag, 17. November, 10 bis 15 Uhr, in den Räumlichkeiten der IHK Bonn/Rhein-Sieg statt.

„Bei den freiberuflichen Gründungen liegt Bonn laut dem Institut für Mittelstandsforschung auf Platz fünf unter den Regionen in Deutschland hinsichtlich der Gründungsintensität. Bei den Existenzgründungsberatungen der Bonner Wirtschaftsförderung verzeichnen wir eine Steigerung in der Qualität der Gründungsvorhaben. Diese Gründungen erfolgen zunehmend auf der Grundlage von Fachwissen und Berufserfahrung in speziellen Marktnischen“, stellte Victoria Appelbe fest. „Neugründungen sind für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region essentiell wichtig. Sie schaffen neue Arbeitsplätze, tragen zur Modernisierung und Erneuerung der Wirtschaft bei und fördern die Dynamik der Region. Die vielen hundert Unternehmen und Arbeitsplätze, die beispielsweise im BusinessCampus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg- und im Gründer- und Technologiezentrum Rheinbach entstanden sind, belegen diese Effekte nachdrücklich“, ergänzte Dr. Hermann Tengler.

Nach einer Studie der Creditreform vom Juni 2018 ist die Dynamik des Gründungsgeschehens in Bonn/Rhein-Sieg weiterhin schwach ausgeprägt. In der IT-Wirtschaft verlangsamte sich die Gründungsdynamik zwischen 2012 und 2017; überdurchschnittlich ausgeprägt ist die Gründungsquote in der Gesundheitswirtschaft. „Mit unseren Aktivitäten im Digitalen Hub und der verstärkten Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft wollen wir für mehr Dynamik in der Region sorgen“, sagte Dr. Hubertus Hille. Ferner sei der Gewerbesaldo aus An- und Abmeldungen im Bezirk der IHK Bonn/Rhein-Sieg im vergangenen Jahr auf den höchsten Stand seit 2013 geklettert. „Viele Gründungen bei uns erfolgen mit Substanz und weniger aus der Not heraus“, erläuterte Regina Rosenstock, Gesamtbereichsleiterin Unternehmensförderung der IHK Bonn/Rhein-Sieg. So wurden im Jahr 2017 781 mehr Anmeldungen als Abmeldungen registriert: „Die Gewerbeanmeldungen sind zwar auch im vergangenen Jahr noch einmal zurückgegangen, was wir auch auf den deutlichen Rückgang der Arbeitslosenzahlen mit zurückführen. In Regionen mit nahezu Vollbeschäftigung ist der Druck, sich selbständig zu machen (zu müssen) nicht so groß.“

 

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