Die Cloud als Lösung für DSGVO-geplagte Lehrer

Seit gut einem Monat ist die Europäische Datenschutzgrundverordnung nun in Kraft – und lange nicht jeder in Deutschland ist glücklich damit. Fotografen sind unsicher, ob sie jetzt noch Menschenmengen ablichten dürfen, Freiberufler, Handwerker und Privatpersonen sehen sich einer aufwändigen Dokumentation von Alltagshandlungen gegenüber – und an einer Düsseldorfer Schule schreiben Lehrer die nächsten Zeugnisse wegen Unklarheiten um den Schutz von Schülerdaten mit der Hand. Eine deutsche Cloudlösung wie etwa PowerFolder könnte zumindest letzteres Problem lösen.

An der Düsseldorfer Gemeinschaftsgrundschule an der Fliednerstraße im Stadtteil Kaiserswerth werden die Lehrer die Zeugnisse in diesem Jahr für die rund 300 Schüler mit der Hand schreiben. Nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kein Einzelfall – auch andere Schulen in NRW werden so verfahren. Grund ist die EU-Datenschutzgrundverordnung. Die nämlich verlangt von den Lehrern, die wie gewohnt die Zeugnisse weiterhin auf ihrem privaten Rechner zu Hause verfassen wollen, die Unterzeichnung einer 11-seitigen Erklärung, in der sie versichern, dass ihre PCs so sicher seien wie es der Datenschutz verlange – sie also persönlich für die Sicherheit der Schülerdaten haften. So müssen sie zum Beispiel sicherstellen, dass ihr privates Betriebssystem regelmäßig aktualisiert wird, dass ein hinreichender Zugriffsschutz auf die gespeicherten Daten besteht (etwa durch einen Passwortschutz und/oder ein abschließbares Arbeitszimmer) oder dass personenbezogene Daten der Schüler verschlüsselt abgespeichert werden. Hohe Hürden, weshalb viele Lehrer sich auch scheuen, die geforderte Erklärung zu unterschreiben. Zu Recht findet die GEW: Man rate den Lehrkräften, sich sehr genau zu überlegen, ob sie das Dokument unterschreiben wollen, da sie ein Risiko damit eingehen, erklärte GEW-Pressesprecher Berthold Paschert. Und auch der Philologen-Verband riet Lehrern davon ab, die Datenschutzerklärung zu unterzeichnen.

Eine (theoretische) Alternative wäre die Nutzung von Dienst-PCs in der Schule. Wovon es aber in der Praxis viel zu wenig gibt. Das Schulamt geht von einem Zuteilungsschlüssel von einem Rechner für zehn Lehrer aus. Im Falle der Düsseldorfer Schule heißt das dann auch tatsächlich, dass dort zwei Computer für 21 Lehrer bereitstehen. Und da besonders die Zeugnisse für die ersten beiden Klassen sehr ausführlich ausformuliert werden, hätte man – so hat man es in Kaiserswerth ausgerechnet – schon im Februar mit dem Verfassen der Zeugnisse beginnen müssen, um noch rechtzeitig zu den Sommerferien damit fertig zu werden.

Die Lage ist verworren: Während das Schulamt auf „neue diesbezügliche Erkenntnisse in den nächsten Monaten“ bei der Landesregierung hofft (und nun prüfen will, ob die handgeschriebenen Zeugnisse überhaupt gültig seien), reagiert das Land irritiert auf die Aktion der Düsseldorfer Schule und verweist darauf, dass „bis zum heutigen Tag keine Fälle bekannt seien, wo Lehrerinnen und Lehrer für mögliche Missachtungen von datenschutzrechtlichen Vorgaben belangt worden seien“ – so Mathias Richter, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW – während die GEW mehr Dienst-PCs für Lehrer fordert. Während selbige verwirrt dann doch lieber zum dokumentenechten Kugelschreiber greifen.

Nicht nur Lehrer sind betroffen

Nun sind allerdings nicht nur die Lehrer betroffen. In Zeiten, in denen das Kürzel „BYOD“ („Bring your own device“) geradezu zum Schlachtruf von hippen Unternehmen etwa aus dem Kreativ- und Startup-Bereich geworden ist – und damit immer mehr Firmen erlauben, auch private Notebooks am Arbeitsplatz zu nutzen –  landen auch immer häufiger sensible Kundendaten in den vier Wänden der Angestellten. Auch die bewegen sich aktuell in einer Grauzone und müssten dann eigentlich eine Erklärung zur GSDVO-Konformität ihrer privaten IT unterzeichnen.

Alternative LOGINEO NRW?

Mit dem digitalen Prestigeprojekt sollten die NRW-Schulen bereits 2016 flächendeckend eine Plattform bekommen, über die unter anderem die 5.800 Schulen digital Lerninhalte unter einander austauschen und vertrauliche Daten in einer Cloud gespeichert werden können. Wegen gravierender technischer Probleme und erheblicher Mängel bei Sicherheit und Datenschutz wollte die zuständige Medienberatung NRW LOGINEO dann aber nicht abnehmen, so dass die neue Landesregierung im Oktober 2017 das Projekt, das bis dahin schon gut vier Millionen Euro gekostet hatte, stoppte und überarbeiten ließ. Ab Oktober 2018 soll LOGINEO NRW nun endlich versuchsweise eingeführt werden – erst einmal an 20 Schulen, wo es vier Monate lang getestet werden soll. Ab Februar 2019 ist dann die schrittweise Umsetzung des regelbetriebs geplant. Es dürfte also noch geraume Zeit vergehen, bis alle Schulen in NRW von LOGINEO profitieren werden. Und ob die Plattform am Ende dann wirklich wie geplant funktioniert, steht – nach der zweifelhaften Vorgeschichte – wohl auch in den Sternen.

Die Lösung steckt in der Cloud – aber nicht in jeder

Warum also nicht einfach eine bereits erprobte Cloud nutzen? Da allerdings gilt es für die Nutzer, genau auszuwählen, denn (noch) nicht alle Anbieter erfüllen die Anforderungen der DSGVO. Um den Vorgaben Genüge zu tun, ist es erforderlich, dass die abgelegten Daten verschlüsselt werden, der Zugang durch ein Passwort geschützt wird und dass der Cloud-Anbieter eine revisionssichere Ablage personenbezogener Daten gewährleisten kann, über die jede Änderung genau nachvollzogen werden kann. Und schließlich ist auch der Server-Standort relevant. So dürfen nach dem Cloud-Act beispielsweise US-Behörden von amerikanischen Cloud-Providern die Herausgabe sämtlicher Daten einer Person oder eines Unternehmens verlangen. Da Recht erstreckt sich zwar auch auf europäische Tochtergesellschaften von US-Firmen, kollidiert da aber mit der EU-DSGVO, so dass im EU-Wirkungsbereich gehostete Daten sicher sein sollten. Noch besser aber ist es, wenn Cloud-Anbieter und Server ihren Standort in Deutschland haben – so, wie es zum Beispiel bei PowerFolder des Düsseldorfer Unternehmens dal33t GmbH der Fall ist. Das bietet zudem die Möglichkeit, auch mobil auf die Daten zuzugreifen und Dokumente online in der Cloud zu bearbeiten – auch mit ausgewählten Kollegen zusammen. Was für die Pädagogen dann auch die gesündere Alternative wäre: Berichten zufolge hätten einige Lehrer in Düsseldorf bereits beim Vize-Vorsitzenden der Schulpflegschaft, der  hauptberuflich als Physiotherapeut arbeitet, bereits um Termine gebeten, da sie durch die auf sie zukommende, ungewohnte Schreibarbeit per Hand eine Sehnenscheidenentzündung befürchten.

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AMMERSEE COMMUNICATION DAYS 2018

Nur noch wenige Wochen und das beliebte Event AMMERSEE COMMUNICATION DAYS geht in die nächste Runde. Am 6. und 7. Juni 2018 findet das jährliche Branchentreffen im Bamberger Haus in München statt.

Die Agenda hat einiges zu bieten – getreu dem Motto „Rezepte für den digitalen Wandel – vernetzt erfolgreich sein“ präsentiert inovoo gemeinsam mit zahlreichen Partnern spannende Analysen, innovative Lösungen sowie Praxisberichte und Markteinschätzungen aus den Bereichen Multi-Kanal-Management und mobile Kommunikation.

Denn wo geht es hin mit Sprache, Chatbots, IoT & KI? Und was macht wirklich Sinn? Wie gelingt effizientes Omni-Channel-Management beispielsweise bei der KLiNGEL Gruppe, die im Jahr über 1 Million E-Mails zu bearbeiten hat? Oder wie setzt die BMW BKK mobile Kommunikationslösungen ein, um ihren Kundenservice und –dialog zu verbessern? Wie meistern öffentliche Einrichtungen, zum Beispiel KiTas, die digitale Transformation? Welche Rolle spielt das Thema „Sicherheit“ bei digitalen Identitäten?

Viele hochinteressante Ansätze mit Tiefgang also, die die Teilnehmer neben attraktiven Networking-Möglichkeiten erwarten. Daneben bietet inovoo diesmal ausgewählte Kompakt-Workshops, um die ACDs noch praxisnaher zu gestalten. Hier können Teilnehmer gerne auch eigene Notebooks mitbringen, um Software-Komponenten selbst live zu testen. Highlight: Mit dem NOVO App-Designer (Workshop: Build your own app) kann man „im Handumdrehen“ seine eigene App bauen – und dann mit nach Hause nehmen…

 

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WORTMANN AG erweitert Software-Paket auf TERRA TROLLEY

„Es ist viel Bewegung im Education-Markt“, stellt Andreas Barkowski, zuständig für den Bereich Education bei der WORTMANN AG, fest. „Aufgrund verschiedener Programme einiger Landesregierungen und der Bundesregierung herrscht fast Goldgräberstimmung. Dabei werden auch viele Ansätze und Lösungen auf den Markt gebracht, die weder zu Ende gedacht sind, noch den Schülerinnen und Schülern nutzen, sondern einfach nur Steuergelder kosten. Die WORTMANN AG ist einen anderen Weg gegangen und hat vor zwei Jahren nach langer Planung und Entwicklung das „Classroom out oft he Box“-Konzept vorgestellt.“

Herzstück des Konzeptes ist der TERRA Trolley, ein stabiles Case, in dem 16 Notebooks verstaut und aufgeladen werden können. Integriert im Trolley ist ein AccessPoint über den die Schüler die Verbindung ins Internet herstellen. Das Notebook, das sich im Handumdrehen zu einem Pad transformieren lässt, ist für alle Gegebenheiten in und außerhalb von Schule gewappnet. Es ist stoßfest, spritzwassergeschützt und besitzt zum Beispiel mit einem Temperatursensor und einer Lupe inklusive Software hochwertige Features. Die mitgelieferte Klassenraum-Management-Software sorgt dafür, dass der Lehrer immer die Kontrolle im Tablet-gestützten Unterricht behält.

Eben dieses Softwarepaket wurde nun nochmals qualitativ hochwertig erweitert. Zum einen wurde eine Partnerschaft mit dem namhaften Vokabeltrainer „Phase 6“ geschlossen und zum anderen konnten mit „Active-Teaching“, „LEARNZEPT®“, dem „Brockhaus-Nachschlagewerk“ sowie der „MedienLB“ weitere Lehr- und Lernplattformen in das System des TERRA Trolleys implementiert werden.

„Als ganz besonderen Service bietet die Wortmann AG zusammen mit Microsoft kostenlose Lehrer-Fortbildungen für den IT-gestützten Unterricht mit Tablets an. Unsere Fachhändler sind aufgefordert in den Schulen ihrer Region für diese kostenlose Fortbildung zu werben. Das Training kann im Seminarraum des Fachhändlers oder in einem Klassenraum der Schule stattfinden. Durchgeführt wird die Schulung durch die Profis der Tablet Academy der führende Tranings-Anbieter für mobile Technologien im Bildungsbereich“, so Andreas Barkowski abschließend.

Mehr Information unter www.wortmann.de.

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WORTMANN AG versendet 10 Millionen Flyer im ersten Quartal

Im Rahmen einer weiteren für die Fachhändler und Systemhäuser kostenlosen Flyer-Aktion werden ab Ende Februar über 4 Mio. zielgruppenspezifische Flyer mit TERRA Produkten wie Notebooks, PCs und Server an Geschäftskunden in der DACH-Region ausgegeben. Die Verteilung erfolgt über 72 IHK Zeitschriften mit einer Auflage von über 2,5 Millionen sowie 8 Handwerkszeitungen mit einer Auflage von insgesamt 1 Million über die nächsten zwei Monate.

Zusätzlich werden die Broschüren auch den Händlern kostenlos zum Bezug angeboten. Bei Interesse können diese ab sofort bei der WORTMANN AG bestellt werden. Der Business-Flyer umfasst auf zwölf Seiten spezielle Angebote für die Kundengruppe der kleinen und mittelständischen Unternehmen. Ein freies Feld auf der Vorderseite ermöglicht den Fachhändlern ihre eigene Adresse in Eigenregie aufzubringen.

Zudem erscheint Mitte März das Frühjahrs-SPECIAL I-2018 in einer Auflage von rund 6 Millionen Exemplaren. Dabei stellt die WORTMANN AG den über 10.000 Kunden und Partnern den Flyer kostenlos zur Verfügung, wobei ein Eindruck sowie Versendung optional angeboten wird.

Informationen zur Bestellung sind unter www.wortmann.de erhältlich.

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terra sports ist voll vernetzt und weiter auf Expansionskurs

Was haben IT und Personal Training miteinander zu tun? In der WORTMANN Gruppe so einiges! Im Jahr 2014 wurde die erste Filiale eines Personal Training Studios mit der Spezialisierung auf ein EMS (Elektro-Muskel-Stimulation) Training unter dem Label „terra sports“ eröffnet. Als „EMS-Training“ bezeichnet man die Stimulation der Muskulatur durch elektrische Impulse. Heute gibt es deutschlandweit 38 Studios mit über 150 Mitarbeitern – weitere sind in Planung.

Als Teil der WORTMANN Unternehmensgruppe wird aber auch ein besonderer Fokus auf eine hervorragende IT-Ausstattung und IT-Infrastruktur gelegt. Neben TERRA Hardware wie Notebooks und All-In-One PCs aus dem Hause der WORTMANN AG verwendet terra sports auch die Möglichkeiten der Datenspeicherung in der TERRA CLOUD. Sowohl der Exchange Server und Domänen Anbindung aus dem SAAS und IAAS Bereich als auch das TERRA CLOUD Backup werden genutzt. Darüber hinaus wird das TERRA DRIVE innerhalb des Filialnetzes angewandt, um alle Standorte stets auf einem aktuellen und einheitlichen Stand zu halten.

„terra sports ist mittlerweile das größte Filialsystem der Welt im Bereich EMS-Personal Training und unsere Expansionspläne schreiten voran“, sagt Sven Janus, Geschäftsführer und Mitgründer von terra sports. „Die Idee, Personal Training bezahlbar zu machen, hat sich durchgesetzt und der Zulauf in unsere Studios ist ungebrochen. Als spezialisierte Studiokette sind wir als erstes einheitliches System in den Bereichen interne und externe Schulungen, Arbeitssicherheit, Hygiene und Mitarbeiterkommunikationsstruktur TÜV-zertifiziert.“

Mehr Information unter www.terra-sports.de.

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