IHKs in NRW unterstützen Nachfolgen

Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Nordrhein-Westfalen haben mit der Kapitalbeteiligungsgesellschaft NRW (KBG) das Sonderprogramm „Wachstum/Nachfolge“ für die gewerbliche Wirtschaft aus Handel, Dienstleistung und Industrie vereinbart. „Damit wollen wir Unternehmen unterstützen, sich für die Zukunft aufzustellen und ihre Nachfolge rechtzeitig zu regeln“, sagt Regina Rosenstock, Gesamtbereichsleiterin Unternehmensförderung der IHK Bonn/Rhein-Sieg.

Bereits die „IHK-Studie zum Nachfolgegeschehen in NRW“ hat deutlich gezeigt: In den nächsten zehn Jahren werden die Inhaber von zirka 282.000 Unternehmen in NRW in den Ruhestand gehen und eine Nachfolge suchen. „Viele dieser Unternehmen sind dann zwar übergabereif, aber bei Weitem nicht übernahmefähig“, so Rosenstock. Sie geht davon aus, dass etwa drei Viertel der Unternehmen keinen Nachfolger finden werden. Das liege vor allem daran, dass die Unternehmen in der Regel nicht wettbewerbsfähig aufgestellt und aufgrund ihrer geringen Gewinne für potenzielle Nachfolger nicht interessant seien. Sie haben somit nur eine Chance, wenn sie die nächsten Jahre nutzen und den Grundstein für eine Zukunftsfähigkeit und ausreichende wirtschaftliche Tragfähigkeit ihres Unternehmens legen.

Mit dem Programm sollen zudem gewerbliche Unternehmen in NRW unterstützt werden, die Zukunftsinvestitionen tätigen möchten. Viele notwendige Investitionen sind aber nur dann realisierbar, wenn die Finanzierung mit ausreichend Eigenkapital untermauert ist. Hier setzt das Sonderprogramm an: Das vorhandene wirtschaftliche Eigenkapital des Unternehmens wird aufgestockt. Dabei richtet sich die Höhe der Beteiligung nach dem vorhandenen wirtschaftlichen Eigenkapital. Rosenstock: „Durch das Sonderprogramm verbessert sich nicht nur die Eigenkapitalausstattung des Unternehmens, sondern die Kreditfinanzierung wird ergänzt und macht viele Finanzierungen erst möglich.“ Anders als bei privaten Beteiligungsgesellschaften hält die KBG als stille Gesellschafterin keine Anteile am Unternehmen und nimmt auch keinen Einfluss auf die laufende Geschäftsführung. Der Unternehmer bleibt der alleinige Inhaber und Gesellschafter.

Interessierte Unternehmen können sich an die IHK Bonn/Rhein-Sieg, Regina Rosenstock, Telefon 0228/2284-181, E-Mail rosenstock@bonn.ihk.de, wenden. Von dort aus werden auch die Unterlagen der Antragstellung an die KBG NRW weitergeleitet. Diese wird zeitnah prüfen und im positiven Fall die Übernahme der stillen Beteiligung zusagen.

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Mit Weniger mehr erreichen

Die natürlichen Ressourcen auf dem Planeten werden knapp, die Ressourceneffizienz rückt immer mehr in den Mittelpunkt der Politik. Daher fordert das NRW-Umweltministerium jetzt kleine und mittlere produzierende Unternehmen gezielt auf, sich um Fördermittel zu bewerben, wenn sie mit innovativen Maßnahmen auf diesem Weg Vorreiter sein wollen. Zum Aufruf finden jetzt Informationsveranstaltungen in den Regionen NRWs statt, eine davon am 11. April in der Meys Fabrik in Hennef.

Im Rahmen des jetzt gestarteten Aufrufs „Innovative ressourceneffiziente Investitionen“ können neue Ideen in diesem Themenfeld mit Hilfe von EU-Fördermitteln bei der praktischen Umsetzung unterstützt werden.

Ressourceneffizienz bedeutet kurz gesagt: Mit weniger mehr erreichen. Es geht um die Suche nach neuen material- und energiesparenden Produktionsprozessen und Produkten sowie Recyclingverfahren. Die Steigerung der Ressourceneffizienz hilft nicht nur Ihrem produzierenden Unternehmen dabei, seine Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und so Arbeitsplätze zu sichern, sondern ist ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung und somit zum Umwelt- und Klimaschutz.

Die Höhe der möglichen Fördersätze hängt von der Größe des antragstellenden Unternehmens und der Art des zur Förderung beantragten Vorhabens ab und beträgt zwischen 40 und 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Insgesamt stehen Fördermittel in Höhe von 20 Mio. Euro zur Verfügung.

Die Effizienz-Agentur NRW, die den Aufruf im Auftrag des NRW-Umweltministeriums durchführt, lädt gemeinsam mit der Stadtbetriebe Hennef AöR – Wirtschaftsförderung kleine und mittlere Unternehmen am 11. April von 16.00 bis 18.00 Uhr zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung zum Aufruf Ressource.NRW in die Meys Fabrik (Beethovenstr. 21, 53773 Hennef) ein.

Weitere Informationen zum Aufruf Ressource.NRW und die Anmeldemöglichkeit für die Veranstaltung finden Interessierte unter www.ressourceneffizienz.de

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Ressourcenschonung von Anfang an

Material- und energiesparende  Produkte und Dienstleistungen sind auf dem Vormarsch und längst zu einem Wettbewerbsfaktor für Unternehmen geworden – gerade auch, weil die Nachfrage nach Lösungen wächst, die es Kunden ermöglichen, ihren Konsum umweltschonender zu gestalten. Mit „ecodesign“ unterstützt die Effizienz-Agentur NRW Unternehmen bei der strategischen Ausrichtung ihrer Produktentwicklung und stellt dieses Angebot in einem Workshop vor.

„ecodesign“ beschreibt dabei einen umfassenden Gestaltungsansatz mit dem Ziel, die Umweltbelastungen von Produkten und Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu minimieren. Das kann von einfachen Produktoptimierungen bis hin zu neuen Geschäftsmodellen reichen.

„80 Prozent des Ressourceneinsatzes eines Produktes werden bereits in der Produktentwicklung festgelegt“, weiß Stefan Alscher, Projektverantwortlicher bei der Duisburger Effizienz-Agentur NRW, die auch ein Regionalbüro in Werl betreibt. „Dabei geht es nicht nur um das Design endverbraucherorientierter Produkte oder Services, sondern auch im sogenannten „Business to  Business“-Bereich (B2B) liegen viele Potenziale brach“, so Alscher weiter.

Im Rahmen eines interaktiven Workshops erhalten Interessierte am 04. April von 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr Einblick in das ecodesign-Angebot der Effizienz-Agentur NRW und können sich anhand konkreter Best-Practice-Beispiele über die erfolgreiche Umsetzung von ecodesign-Projekten informieren.

Veranstaltungsort ist die Enser INOTEC Sicherheitstechnik GmbH, ein innovatives mittelständisches Unternehmen, das mit 300 Mitarbeitern zu den führenden Herstellern in der Not- und Sicherheitsbeleuchtung gehört. Im Rahmen des Workshops wird INOTEC-Geschäftsführer Michael Langerbein das Unternehmen vorstellen und über die Produktentwicklungsprozesse bei INOTEC berichten.“

Der Workshop ist Teil der „wfg.EffizienzTage“, die vom 29. März bis zum 12. April 2019 stattfinden, zu denen die wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest kleine und mittlere Unternehmen zu insgesamt 20 Terminen einlädt.

Eine Anmeldung zu allen Veranstaltungen ist ab sofort unter www.effizienzdialog-mittelstand.de möglich. Dort lässt sich auch das komplette Programm einsehen. Die Teilnahme ist kostenfrei. 

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connect Festnetztest 2018: Deutsche Telekom auf Platz 1

Welcher Festnetzanbieter liefert das beste Gesamtpaket aus Sprachqualität, Internetzugang und stabilem Videostreaming? Für den Festnetztest 2018
haben connect und zafaco die wichtigsten Anbieter in Deutschland einer Härteprüfung unterzogen. Vorjahressieger 1&1 muss den Sieg an die Deutsche Telekom abgeben und kommt auf Platz 2. Dahinter folgt der Kabelanbieter Unitymedia. Bei den regionalen Anbietern gewann der Münchner Citynetz-Carrier M-net vor NetCologne aus Köln. Insgesamt lag das Niveau erfreulich hoch: Viermal konnte die Redaktion die Testnote „sehr gut“ vergeben.

Der Digitalisierungsboom lässt das Datenvolumen weiterhin rasant ansteigen: Mit rund 33 Milliarden übertragenen Gigabyte wurde 2017 in den deutschen Festnetzen ein neuer Rekordwert erreicht. Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr betrug 47 Prozent. Pro Breitbandanschluss und Monat ergab sich damit ein durchschnittliches Datenvolumen von mehr als 80 GB (Quelle: Bundesnetzagentur). Doch welche Unternehmen bieten den Kunden bundesweit und regional die beste Netzqualität?

Aussagekräftige Antworten liefert Deutschlands wichtigster Festnetztest, den connect 2018 zum neunten Mal in Folge mit seinem Partner zafaco durchgeführt hat. Automatisierte Testsysteme an 48 Standorten nahmen im Mai und Juni 2018 rund 4,4 Millionen Messungen vor und analysierten dabei die Sprachqualität, Daten- und Fehlerraten, Antwortzeiten, die Videoqualität beim Web-TV und vieles mehr. Bundesweit aktive Netzbetreiber waren mit 16 Anschlüssen vertreten, regionale und Spartenanbieter (Netzbetreiber mit weniger als 2 Prozent bundesweitem Marktanteil) mit vier. An den Anschlüssen kamen die von den Anbietern vermarkteten Endgeräte mit der aktuellen Firmware zum Einsatz.

Bundesweite Anbieter

Platz 1: Deutsche Telekom
Nachdem 1&1 den Festnetztest 2017 gewonnen hatte, erkämpfte sich 2018 die Deutsche Telekom den Spitzenplatz zurück. Sowohl in der Telefonie als auch bei Breitband-Internet (gemeinsam mit Unitymedia und M-net) und Web-Services (gemeinsam mit 1&1) zeigten die Bonner Top-Leistungen in fast allen Einzelwertungen. Damit eroberte die Telekom den bundesweiten Spitzenplatz und liegt nur knapp hinter dem noch etwas höher punktenden Regionalanbieter M-net. Einige Messwerte zeigten bei der Telekom aber durchaus noch Verbesserungspotenzial – vor allem im Bereich Web-TV.
connect-Urteil: sehr gut (447 Punkte).

Platz 2: 1&1
Auch wenn es 2018 nur für den zweiten Rang reichte, kann 1&1 mit den Leistungen in den Disziplinen Sprache, Highspeed-Internet und Web-Services zufrieden sein. Zwar mietet 1&1 Anschlussleitungen von anderen Netzbetreibern an, betreibt aber ein eigenes Kernnetz, eigene „Carrier-Interconnects“ sowie ein eigenes Glasfasernetz. Im getesteten Produktmix waren sowohl eigene als auch angemietete Leitungen enthalten. Potenzial für Verbesserungen attestierten die Testmessungen im Bereich Web-TV: Hier könnten die Video-Reaktionszeiten besser sein. connect-Urteil: sehr gut (441 Punkte).

Platz 3: Unitymedia
Der in NRW, Hessen und Baden-Württemberg aktive Kabelanbieter Unitymedia zeigte besonders in der Kategorie Highspeed-Internet eine herausragende Leistung. Defizite gab es jedoch bei der Sprachtelefonie: Gemeinsam mit EWE lag Unitymedia in dieser Kategorie hinten. Schuld daran waren vor allem lange Verbindungsaufbau- und Sprachlaufzeiten. Doch auch bei einigen Szenarien in der Internetnutzung offenbarte sich Verbesserungspotenzial – etwa bei den Ladezeiten der getesteten Webseiten. connect-Urteil: gut (422 Punkte).

Platz 4: O2
Die Münchner konnten sich im Vergleich zum Vorjahr steigern und landeten im guten Mittelfeld. Dies verdanken sie nicht zuletzt den sehr guten Teilergebnissen bei den Sprachmessungen – beispielsweise bei den Laufzeiten von Verbindungen aus und in andere(n) IP-Netze(n). Auch die Ladezeiten von Webseiten, Uploads zu Fotobuchdiensten und die Pufferzeiten von Videoabrufen waren erfreulich. Negativ fiel auf, dass die zugesicherte Upload-Bandbreite unter Last bei Anschlüssen mit 50/10 und 100/40 Mbit/s häufig unterschritten wurde. connect-Urteil: gut (420 Punkte).

Platz 5: Vodafone
Im Ergebnismix glänzte Vodafone mit sehr guten Verbindungsaufbauzeiten in der Sprachdisziplin und den zweitschnellsten Upload-Zeiten bei Fotobuch-Uploads in der mittleren Bandbreitenklasse (über 20 bis unter 100 Mbit/s). Dem standen jedoch schlechte Ergebnisse bei den Upload- und Download-Messungen gegenüber. Probleme gab es auch im Kabel: Bei Anschlüssen mit 400/25 und 500/50 Mbit/s fiel eine häufige Unterschreitung der zugesicherten Bandbreite auf.
connect-Urteil: gut (392 Punkte).

Regionale und Spartenanbieter

Platz 1: M-net
Der Münchner Citynetz-Betreiber sicherte sich zum dritten Mal in Folge den Gesamtsieg nach Punkten. Vor allem Kunden, die einen schnellen, glasfaserbasierten Zugang bekommen können, können sich in den Versorgungsgebieten (Großräume München und Ulm, viele Regionen in Bayern, Main-Kinzig-Kreis/Hessen) über Top-Leistungen freuen. Gemeinsam mit Telekom und Unitymedia gab es die besten Ergebnisse bei den Highspeed-Internet-Checks, schnellste Antwortzeiten zu Gaming-Servern, sehr gutes Web-TV und die zweitbesten Resultate bei der Telefonie. connect-Urteil: sehr gut (450 Punkte).

Platz 2: NetCologne
NetCologne setzt auf einen Mix aus Glasfaser, Koaxkabel und (V)DSL, was sich auch in der Kombination der Testanschlüsse widerspiegelte. Im Durchschnitt der Ergebnisse wurden (gemeinsam mit M-net und Telekom) die schnellsten Antwortzeiten zu Gaming-Servern geboten. Zudem erreichte NetCologne mit EWE den Spitzenplatz in der Disziplin Web-TV. Ein noch besseres Gesamtergebnis verhinderten hohe Laufzeiten bei Sprachverbindungen von und zu anderen IP-Netzen. connect-Urteil: sehr gut (428 Punkte).

Platz 3: EWE
Bei EWE ergaben die Testmessungen ein durchwachsenes Bild. Im Bereich Web-TV lag der Anbieter zusammen mit NetCologne an der Spitze; auch die DNS-Auflösungszeiten und die Sprachlaufzeiten im eigenen Netz sowie für ankommende Verbindungen aus anderen IP-Netzen waren sehr gut. Die Ergebnisse in der Sprachdisziplin ließen dagegen zu wünschen übrig – wegen langer Verbindungsaufbauzeiten im eigenen Netz und zu anderen IP- und Mobilfunknetzen. connect-Urteil: gut (422 Punkte).

Platz 4: Pÿur/Tele Columbus
Im ersten Jahr ihrer Teilnahme erreichte die neue Kabel-Marke von Tele Columbus nur durchschnittliche Leistungen. Bei den Sprachmessungen erzielte Pÿur wegen nicht unterstütztem HD-Voice das schlechteste Ergebnis im Testfeld, bei den Datenmessungen landete der Anbieter auf dem vorletzten Platz. Auch bei den Antwortzeiten zu Gaming-Servern, Fotobuch-Uploads sowie Web-TV blieb noch Luft nach oben.
connect-Urteil: befriedigend (336 Punkte).

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Online-Feedback vom Steuerzahler

Anfang März ist die Bürgerbefragung der nordrhein-westfälischen Finanzverwaltung gestartet. Seit der letzten Erhebung 2016 ist es in diesem Jahr wieder möglich, den Fragebogen über ein Online-Formular zu beantworten. Bereits zum zweiten Mal war die publicplan GmbH für die technische Umsetzung der Anwendung verantwortlich. Mit der Befragung soll die Zufriedenheit der Bürger mit den Services des für sie zuständigen Finanzamtes abgebildet werden.

Mit der Teilnahme an der Erhebung können Bürger der Finanzverwaltung Feedback zu den Services ihres Finanzamts geben. Die Fragen reichen von der telefonischen Erreichbarkeit bis hin zum persönlichen Zeitaufwand für die Steuererklärung. Wie bereits in den Jahren 2008, 2010, 2012 und 2016 wird die Befragung über eine benutzerfreundliche Internet-Plattform abgewickelt. Seit 2016 verantwortet die publicplan GmbH die technische Entwicklung des Projekts im Auftrag der d-NRW AöR. Anwählbar ist der Fragebogen unter www.ich-mache-mit.nrw.de. Die Befragung erfolgt grundsätzlich anonym. Insgesamt adressiert die Finanzverwaltung rund 6,6 Millionen potenzielle Teilnehmer. In den vergangenen Jahren sind zwischen 20.000 und 30.000 Rückmeldungen eingegangen.

Klares Design für bürgerfreundliches E-Government

Das System auf Basis der Open-Source-Software Limesurvey wurde bereits 2016 erfolgreich eingesetzt und konnte für die aktuelle Befragung wieder genutzt werden. Die bewährte Web-Anwendung zeichnet sich durch ihr klares und übersichtliches Design aus. „Bei der Entwicklung war es für uns besonders wichtig, die Online-Befragung nutzerfreundlich und bürgernah zu gestalten“, sagt Dr. Christian Knebel, Geschäftsführer der publicplan GmbH. „Unser Ziel war nicht nur ein stabiles und leistungsfähiges Programm zu entwickeln. Wir haben ebenso großen Wert auf eine logische Struktur sowie ein maximales Nutzererlebnis gelegt. Umso mehr freut es uns, dass wir das Projekt zum zweiten Mal in Folge umsetzen dürfen.“

Die Befragung ist ab dem 1. März für insgesamt 12 Monate erreichbar. Im Anschluss sollen die Ergebnisse ausgewertet werden. Für die derzeit 104 Finanzämter erstellt die d-NRW AöR zudem standardisierte individuelle Auswertungen sowie einen Bericht mit den gesamten Ergebnissen auf Landesebene.

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Schuldenbarometer 2018: Privatinsolvenzen sinken auf den niedrigsten Stand seit 2004

Die Privatinsolvenzen sind 2018 auf den niedrigsten Stand seit 2004 gesunken. Insgesamt mussten im vergangenen Jahr inklusive ehemals Selbstständiger 88.995 Privatpersonen eine Insolvenz anmelden. Damit verringerten sich die Verbraucherinsolvenzen in Deutschland zum achten Mal in Folge – 2018 um 5,4 Prozent. So lauten die zentralen Ergebnisse der CRIFBÜRGEL Studie „Schuldenbarometer 2018“. Im Gegensatz zu den Firmeninsolvenzen rechnet CRIFBÜRGEL auch 2019 mit einem weiteren Absinken der Privatinsolvenzen auf bis zu 84.000 Fälle.

„Der erneute Rückgang der Privatinsolvenzen liegt vorrangig an der weiterhin guten Beschäftigungs- und Einkommensentwicklung bei den Privatpersonen“, sagt CRIFBÜRGEL Geschäftsführer Christian Bock. Grundsätzlich gibt es sechs Hauptursachen, die die Betroffenen in eine finanziell prekäre Lage führen und damit eine Privatinsolvenz auslösen können. Zu den Gründen gehören Arbeitslosigkeit und reduzierte Arbeit, Einkommensarmut, gescheiterte Selbstständigkeit, unwirtschaftliche Haushaltsführung, Veränderungen in der familiären Situation wie Scheidung beziehungsweise Trennung und Krankheit. Hauptgrund für den erneuten Rückgang der Privatinsolvenzen ist die derzeit niedrige Arbeitslosenquote. „Arbeitslosigkeit und die damit verbundene Einkommensverschlechterung ist mit Abstand Haupttreiber für eine Privatinsolvenz. Steigen die Beschäftigtenzahlen, sinken die Verbraucherinsolvenzen. Wenn die Arbeitslosigkeit steigt, wird es zwangsläufig mehr Insolvenzen in Deutschland geben, da die Personen bei weiterhin hohen Kosten über weniger Geld verfügen“, erklärt Bock.

Den Einfluss der Arbeitslosigkeit auf die Zahl der Privatinsolvenzen belegt ein Vergleich zwischen Nord-und Süddeutschland. Bremen hat im relativen Vergleich mit 166 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner nicht nur die höchste Zahl an Privatpleiten, sondern auch die höchste Arbeitslosenquote im Februar 2019 (9,8 Prozent). Am wenigsten Privatinsolvenzen gab es hingegen in Baden-Württemberg (72 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner) – dort ist die Arbeitslosenquote mit 3,2 Prozent ebenfalls am niedrigsten. Ein weiterer Grund für weniger Privatinsolvenzen ist methodischer Natur: So sehen viele überschuldete Bürger, die ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) nutzen, keine Notwendigkeit, eine Privatinsolvenz anzumelden. Die Personen haben ein so geringes Einkommen, dass es unter dem pfändbaren Betrag von 1.133,80 Euro je Monat liegt. Diese Personen melden daher bewusst keine Privatinsolvenz an, obwohl sie verschuldet sind.

Das bekannte Nord-Süd-Insolvenzgefälle setzt sich – mit Ausnahme des Saarlands –  auch 2018 fort. Insolvenzspitzenreiter im relativen Vergleich der Bundesländer ist Bremen mit 166 Privatpleiten je 100.000 Einwohner. Es folgen Niedersachsen (150 Insolvenzen je 100.000 Einwohner), das Saarland (146), Schleswig-Holstein (145) und Hamburg (143). Der Bundesdurchschnitt lag 2018 bei 107 Privatpleiten je 100.000 Einwohner. Deutlich unter diesem Wert liegen Baden-Württemberg (72) und Bayern (73). Hinsichtlich der absoluten Privatinsolvenzzahlen stehen mit Nordrhein-Westfalen (22.329), Niedersachsen (11.872) und Bayern (9.405) zugleich die bevölkerungsreichsten Bundesländer an der Spitze der Insolvenzstatistik.

Das Insolvenz-Ranking der 30 größten Städte führt Mannheim mit 224 Pleiten je 100.000 Einwohner an. Ebenfalls viele Privatinsolvenzen meldeten die drei NRW-Städte Gelsenkirchen (223 Insolvenzen je 100.000 Einwohner), Mönchengladbach (214) und Dortmund (189). Am wenigsten Privatinsolvenzen gab es im Städtevergleich wie schon in den letzten beiden Jahren in Stuttgart. In der Hauptstadt Baden-Württembergs wurden 70 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner gemeldet.

2018 sind die Privatinsolvenzen in allen 16 Bundesländern rückläufig. Bremen (minus 16,6 Prozent), Rheinland-Pfalz (minus 11,5 Prozent), Baden-Württemberg (minus 10,4 Prozent) und Sachsen-Anhalt (minus 10,2 Prozent) meldeten zweistellige Rückgänge.

Es ist ein Mythos, dass Privatpersonen erst hoch verschuldet sein müssen, um in die Privatinsolvenz zu rutschen. Über alle Altersgruppen hinweg liegt die Durchschnittsschuldenhöhe der Betroffenen bei rund 30.000 Euro. Bei den unter 30-Jährigen ist der Wert jedoch weitaus geringer. Hier liegt die durchschnittliche Schuldensumme bei knapp unter 11.000 Euro. Mit steigendem Alter steigen auch die Schulden auf durchschnittlich bis zu 45.000 Euro bei den Bundesbürgern in der Altersgruppe 61 Jahre und älter. Der überwiegende Teil der Privatpersonen in einer Insolvenz hat vor allem bei Kreditinstituten, Versandhändlern, Versicherungen, Behörden, Vermietern, Energieversorgern und Telefongesellschaften Schulden.

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TWINSOFT GmbH & Co. KG auf der Hannover Messe: Warum Biometrie mit BioShare auch Ihre ultimative Lösung ist

Die TWINSOFT GmbH & Co. KG präsentiert auf der internationalen Leitmesse für integrierte Prozesse und IT-Lösungen „Digital Factory“ – der Hannover Messe – ihre erprobte, mobile und individuell anpassungsfähige Biometrie-Lösung BioShare.

Vom 01. bis zum 05. April 2019 können sich Besucher und Interessenten in Halle 6, an Stand B04 – dem Gemeinschaftsstand des Landes NRW – genauestens über die Vorzüge biometrischer Lösungen mit BioShare informieren und sich anhand von Praxisbeispielen selbst von deren Qualitäten überzeugen.

Die intelligente und mobile Biometrie-Management-Lösung

Biometrische Merkmale wie beispielsweise Handvene, Gesicht, Stimme oder Finger können mit BioShare einfach und kostensparend als digitale Identität verwaltet werden und somit in Echtzeit die Authentizität von Menschen fälschungsarm, anwenderfreundlich und hochfortschrittlich bestätigen. Komplizierte Passwörter, die ständig gewechselt werden müssen, gehören damit der Vergangenheit an.

Egal welche Herausforderung Sie an BioShare stellen – es liefert Ihnen die perfekte Lösung für Ihre Anforderungen – und dafür müssen Sie nicht einmal Ihre komplette Infrastruktur umkrempeln. BioShare lässt sich über modernste Schnittstellentechnologie in Ihr bestehendes System integrieren und bietet Ihnen alle Vorteile biometrischer Lösungen, ohne eine aufwändige Umstellung Ihres Systems.  Dazu ist es ganz „handlich“ und jetzt auch mobil nutzbar.

Auch Sandvik setzt auf BioShare

Zugangskontrolle, Spendermanagement, Zeiterfassung, Zahlungsvorgänge und jede andere erdenkliche eigens für die Anwender entwickelte Einsatzweise sind möglich.

Das globale Hochtechnologieunternehmen Sandvik setzt beispielsweise bereits auf BioShare. Für die Kunden des Unternehmens, vor allem aus Automobil-, Luftfahrt- und Energieindustrie, bietet Sandvik unter anderem Werkzeugschränke mit integrierter Software an. Welche Werkzeuge werden häufig benötigt? Wer hat sie ausgeliehen? Wer darf sie überhaupt ausleihen? Welche Materialien oder Werkzeuge müssen bald nachbestellt werden?

Diese Schränke dürfen nicht für jedermann zugänglich sein. Hier kommt BioShare ins Spiel – über einen Handvenenscanner kann genau geregelt werden, wer den massiven Schrank öffnen darf und wer nicht. Wie das genau funktioniert können Sie an unserem Stand aus erster Hand sehen: Einer der Schränke steht als Modell bereit.

Tickets und Terminvereinbarung

Sprechen Sie uns an und wir erarbeiten gemeinsam eine Lösung für Ihre spezifischen Anforderungen. Unter marketing@twinsoft.de können Sie bereits jetzt einen Termin vereinbaren und/oder kostenlose Messetickets erhalten. Wir freuen uns auf Sie!

 

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Ökonomen fordern überparteilichen Konsens für das Schulfach Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen

Einen Tag vor der öffentlichen Expertenanhörung zum Antrag „Mehr Demokratie wagen“ der Fraktionen von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Nordrhein-Westfalen appelliert der Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte (bdvb) an alle Landtagsfraktionen, die dringend gebotene Stärkung der ökonomischen Bildung an allgemeinbildenden Schulen nicht künstlich gegen das ebenso wichtige Anliegen der politischen Bildung in Stellung zu bringen.

Zehn Sachverständige beziehen am Mittwoch in öffentlicher Anhörung vor dem Ausschuss für Schule und Bildung und dem Hauptausschuss Stellung zum Antrag „Mehr Demokratie wagen – Stärkung der Demokratiekompetenz in der Schule als Garant für eine demokratische Gesellschaft“ von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Gegenstand des Antrags ist die Forderung der beiden Oppositionsparteien, die im Koalitionsvertrag zugesagte Einführung des Schulfachs Wirtschaft und die vom Schulministerium bereits vorgestellten Änderungen in den Stundentafeln nicht weiter zu verfolgen. Stattdessen sollten Maßnahmen zur Stärkung der Demokratiebildung und zur Ausbildung „demokratischer Kompetenzen“ ergriffen werden.

In einem gemeinsam mit zehn weiteren Verbänden, Stiftungen und Bildungsträgern formulierten Positionspapier stellt der Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte (bdvb) dagegen fest, ökonomische Bildung leiste schon allein durch die Vermittlung der notwendigen Wissensgrundlagen einen wesentlichen und unverzichtbaren Beitrag zur politischen Bildung.

Dazu bdvb-Präsident Malcolm Schauf, Professor für allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der FOM Hochschule Düsseldorf: „Der gemeinsame Antrag von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN versucht, Demokratiefähigkeit und Grundlagenwissen über unsere Wirtschaftsordnung gegeneinander auszuspielen. Dabei ist beides eng miteinander verbunden: Wer wirtschaftspolitische Entscheidungen und globale Zusammenhänge nicht versteht, ist eine leichte Beute für Populisten und Vereinfacher – man denke nur an den Brexit oder die einseitige Diskussion über das Leistungsbilanz-Defizit der USA. Gerade mit dem geplanten Integrationsfach ‚Wirtschaft-Politik‘ stärken wir die Demokratie, davon sind wir überzeugt.“

Zentrale Aspekte der ökonomischen Allgemeinbildung, die im kürzlich vorgelegten Kernlehrplanentwurf für das Schulfach Wirtschaft-Politik in der gymnasialen Sekundarstufe I jedoch noch weitgehend fehlen, könnten weitgehend wertfrei vermittelt und im Unterricht von allen Seiten beleuchtet werden, so Schauf weiter – etwa ein Grundverständnis des Wirtschaftskreislaufs, der arbeitsteiligen Wirtschaft, ökonomischer Anreizsysteme und des Steuersystems. Insgesamt unterscheide sich der Lehrplanentwurf, der sich derzeit in der Verbändeanhörung befindet, nur marginal vom bisherigen Schulfach Politik/Wirtschaft. Auch bei der finanziellen Verbraucherbildung und im Bereich Entrepreneurship sehen die Ökonomen Nachbesserungsbedarf.

Dass ein überparteilicher Konsens für ökonomische Bildung möglich ist, wenn arbeitnehmerorientierte Aspekte wie Studien- und Berufsorientierung sinnvoll in das Curriculum integriert werden, hat sich erst kürzlich am Beispiel Baden-Württembergs gezeigt, wo das Schulfach Wirtschaft von einer rot-grünen Landesregierung eingeführt wurde.

Das Positionspapier steht unter www.bdvb.de/schulfach-wirtschaft zum Download bereit.

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Beste Arbeitgeber in NRW gekürt – CINTELLIC Consulting Group auf Platz 3

Das Great Place to Work® Institut hat der CINTELLIC Consulting Group zwei Preise verliehen: Im Februar wurde das Beratungshaus bereits als einer der besten Arbeitgeber im Consulting ausgezeichnet. Nun folgte die Ehrung als einer der „besten Arbeitgeber in NRW 2019“. CINTELLIC erreichte dabei Platz 3 aller in NRW ansässigen Firmen zwischen 50 und 250 Mitarbeitern. CINTELLIC, mit Standorten in Bonn, Frankfurt am Main sowie München, ist eine der führenden Consulting-Firmen mit Spezialisierung auf das digitale Kundenmanagement und Marketing Automation. Zu den Klienten zählen DAX-Konzerne und renommierte Mittelständler im deutschsprachigen Raum.

Am aktuellen Wettbewerb nahmen 149 Unternehmen aller Größen und verschiedensten Branchen freiwillig teil, wovon nur die Besten ausgezeichnet wurden. Insgesamt wurden für dieses Jahr über 32.000 MitarbeiterInnen anonym zu ihren Arbeitgebern befragt. In der Auswertung wurden die Umfrageergebnisse in fünf Bereiche gegliedert: Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamgeist. Ziel ist es, den teilnehmenden Unternehmen Impulse zur Weiterentwicklung aus Sicht der Mitarbeiter zu geben.

Die Bewertung durch die Mitarbeiter/innen hat ergeben, dass CINTELLIC als Arbeitgeber in allen fünf Kategorien über dem Durchschnitt vergleichbarer Unternehmen liegt. Zudem konnten die Ergebnisse des letzten Jahres verbessert werden. Somit erhält CINTELLIC erneut das Siegel, mit dem Betriebe aus NRW ausgezeichnet werden, die sich durch herausragende Arbeitsbedingungen und einer offenen und vertrauensvollen Arbeitskultur von anderen Unternehmen im Markt abheben.

Dach des Landeswettbewerbs «Beste Arbeitgeber in NRW» ist der bundesweite Great Place to Work® Wettbewerb «Deutschlands Beste Arbeitgeber», der bereits seit 2002 jährlich durchgeführt wird.

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Mit „ecodesign“ Wettbewerbsvorteile sichern

Nachhaltige Produkte und Dienstleistungen sind längst zu einem Wettbewerbsfaktor für Unternehmen geworden. Ein ressourceneffizientes Produktdesign ist die Basis für eine nachhaltige Senkung des Material- und Energieverbrauchs über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes hinweg. Wie Berater Unternehmen auf dem Weg zum „ecodesign“ unterstützen können, steht am 14. März beim 19. Treffen des Beraternetzwerks Münsterland der Effizienz-Agentur NRW im Hauptbahnhof Münster im Mittelpunkt. Interessierte Berater sind eingeladen, am kostenfreien Treffen teilzunehmen.

Das von der Effizienz-Agentur NRW, dem Kompetenzzentrum für Ressourceneffizienz in Nordrhein-Westfalen, initiierte Netzwerk richtet sich an Berater und Ingenieurdienstleister, die ihre Beratungsdienstleistung in den Bereichen Energie-, Ressourcen- und Prozessoptimierung für kleine und mittelständische Unternehmen anbieten.

"Das Netzwerk bietet Beratern die Möglichkeit, sich über neueste Entwicklungen im Themenfeld Ressourceneffizienz zu informieren, durch Schulungsangebote die eigene Beratungskompetenz zu erhöhen und mit anderen Beratern in einen branchenübergreifenden, kontinuierlichen Austausch zu treten", erklärt Eckart Grundmann vom Regionalbüro Münsterland der Effizienz-Agentur NRW

Mit „ecodesign“ unterstützt die Effizienz-Agentur NRW im Rahmen ihrer Ressourceneffizienz-Beratung Unternehmen bei der strategischen Ausrichtung ihrer Produktentwicklung. Neben ecodesign steht das Thema Kommunikation auf der Agenda des Netzwerktreffens.   

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Effizienz-Agentur NRW, Regionalbüro Münster (Eckart Grundmann, Tel. 0251 / 4844 9643, E-Mail: egr@efanrw.de.

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