Innovative Terminals für Vendingautomaten

Im Rahmen der euvend & coffeena 2019 präsentiert Ingenico, der Weltmarktführer im nahtlosen elektronischen Zahlungsverkehr, innovative Hard- und Softwarelösungen rund um Smart Terminals im Automatenbereich. Insbesondere die kontaktlosen Zahlverfahren mit der Karte und dem Smartphone spielen eine große Rolle.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf angeregte Gespräche vom 9.-11. Mai 2019 auf dem Stand der Ingenico GmbH in Köln, Halle 9.1 / Stand E038

Automatenterminal iSelf Modular – universell einsetzbar

Das Ingenico iSelf Modular ist das universelle und multifunktionale Terminal für alle Automatenbereiche. Es besteht aus dem PINPad iUP250, dem Hybridleser iUR250 und dem NFC-/Kontaktlosleser iUC150B und verfügt damit über jede Technologie zur Akzeptanz von Karten und kontaktlosen Medien. Damit können beliebige Zahlbeträge autorisiert werden.

Dank der kompletten Ausstattung ist das iSelf Modular auch für größere Transaktionsbeträge geeignet, somit empfiehlt sich der Einsatz besonders in Automaten mit höherpreisigen Produkten und Aufwertern.

Automatenterminal iSelf Flexible – TOPP und mehr

Das iSelf Flexible ist als Bezahlterminal für die Automatensegmente wie Vending, Parking, Ticketing und Kioske optimiert und für die kostengünstige Kartenakzeptanz ausgelegt. Das robuste und kompakte Design lässt den flexiblen Einsatz in unterschiedlichen Umgebungen zu. Es ist kein PINPad notwendig und damit ein platzsparender Einbau in der Nachrüstung und bei Neuautomaten gewährleistet. Die Online Verbindung erfolgt über die integrierten Kommunikationsmodule oder die Kombination mit Telemetrie-Systemen.

Das iSelf Flexible unterstützt die Anforderungen der Deutschen Kreditwirtschaft und ist als TOPP (Terminal ohne PINPad) für girocard kontaktlos zugelassen. Daneben werden Apple Pay und Google Pay sowie Closed Loop Systeme akzeptiert.

Ingenico GmbH
9. – 11. Mai 2019
Messe Köln
Halle 9.1 / Stand E038
www.euvend-coffeena.de

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Concardis is now a certified partner of Trusted Shops

  • Trusted Shops awards seal of quality to Concardis
  • E-commerce solutions Payengine, Paylink and One Page Shop certified

Concardis is now a certified partner of Trusted Shops, the leading trust brand for online shops in Europe: the e-commerce solutions Payengine, Paylink and One Page Shop from the Eschborn-based payment service provider all received the well-known quality seal. In addition to online shops, Trusted Shops regularly audits e-commerce service providers for security and user-friendliness and rewards partners that meet its high standards.

‘All-round security is a particularly important factor for the certification of online shops. So we recommend online merchants only to work with service providers who meet our strict criteria. Concardis offers a compelling proposition, with absolutely secure, innovative products and a high level of user-friendliness – so we are delighted to be able to certify Concardis as a trusted partner’, says Tobias Tullius, Head of Partner Management at Trusted Shops.

‘Trusted Shops sets standards with its seal of quality, making a major contribution to the security of online retailing. As a payment service provider, our top priority is that our e-commerce solutions meet the highest security standards and are still easy to use. We are very pleased by this award’, says Christoph Jung, Vice President Innovation & eCommerce at Concardis.

With the Payengine, Concardis has developed a complete solution for e-commerce that makes everyday business easier for online merchants: incoming payments stemming from e- and m-commerce flow together automatically in one settlement channel thus enabling business across multiple channels. The merchant can use the back-end to verify incoming payments at any time on all devices in real time, which simplifies the handling of purchases against invoice or advance payment, and saves time. The Paylink and One Page Shop are additional features of the Payengine: an individual payment page enables merchants to accept online payments or sell products without having their own website or online shop.

Concardis and Trusted Shops intend to work together closely in future: as part of the partnership, the e-commerce products from Concardis will be audited once a year and the certification updated.

 

About Trusted Shops
Trusted Shops is Europe’s trusted e-commerce brand. The Cologne-based company’s seal of quality provides an all-round security package, comprising protection for shoppers, a customer ranking system and legally verified terms and conditions. Trusted Shops audits its members using strict criteria such as price transparency, customer service and data protection and awards its respected seal of quality. Protection for shoppers, which every certified online shop offers, means that consumers are covered if the goods are not delivered, for example. In addition, the customer ranking system ensures sustainable trust for both merchants and shoppers. The Trusted Shops project Locatrust helps local merchants to obtain genuine ratings from their customers. In this way, Trusted Shops gives local retailers the opportunity to create greater online visibility for their business and their product range and so to strengthen local commerce. The project is funded by the European Union’s European Regional Development Fund (ERDF). Further information: https://www.trustedshops.de

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Online-Shopping in den USA: Das ist bei Zoll und Versand zu beachten

Bei Online-Bestellungen aus dem Ausland sollte man einige wichtige Punkte beachten. Zum einen kann die Rechtslage in Ländern außerhalb der EU abweichen — so z.B. beim Widerrufsrecht.

Zum anderen spielen die Kosten rund um den Einkauf eine Rolle. Natürlich ist nicht die Mode allein der Grund, um aus Übersee zu bestellen. Auch der Gesamtpreis für die Ware soll im besten Fall am Ende günstiger sein als in heimischen Shops. Das ist auch oft bei elektronischen Geräten wie Laptops oder Kameras der Fall. Diese zusätzlichen Kosten können bei der Bestellung aus den USA auf Verbraucher zukommen.

Ab welchem Preis fallen Zoll und Steuern bei Online-Bestellungen an?

Postsendungen aus einem Staat außerhalb der EU müssen grundsätzlich zollamtlich abgefertigt werden. Ob und in welcher Höhe für Einfuhrabgaben entstehen, hängt vom Warenwert und von der Art der Sendung ab. Der Warenwert umfasst dabei den gesamten Betrag, inklusive Portokosten und eventueller Zuschläge für Expressversand.

Warenwert nicht größer als 22€: Beträgt der Warenwert inklusive Versandkosten nicht mehr als 22 €, fallen keine Einfuhrabgaben oder Zollkosten an.

Warenwert zwischen 22€ und 150€: Diese Sendungen sind zwar zollfrei, doch eine Einfuhrumsatzsteuer wird erhoben. Die Gebühren betragen dabei in den meisten Fällen den Mehrwertsteuersatz von 19%. Bei einigen Produkten, wie Lebensmitteln und Büchern, fällt der ermäßigte Steuersatz von sieben Prozent an. Da aber erst Beträge ab 5€ geltend gemacht werden, liegt die Schwelle im Grunde bei ca. 26,30€.

Warenwert größer als 150€: Ab dieser Höhe fallen für Bestellungen Zollgebühren an. Sie berechnen sich aus dem jeweiligen Zollsatz der Ware und der Einfuhrumsatzsteuer. Der Zollsatz wird prozentual auf den Kaufpreis und die Versandkosten berechnet.

Wie kann man den Zollsatz berechnen?

Die Höhe des Zollsatzes bei der Einfuhr von Waren in die EU variiert für die meisten Sendungen nach Deutschland von 0% bis 17,5%. Während elektronische Geräte wie Smartphones oder Notebooks bis auf die Einfuhrumsatzsteuer mit einem Zollsatz von 0% verzollt werden, liegen die Sätze für Kleidungsstücke höher. So würden Schuhe aus Leder mit einem Zollsatz von 8% und Bekleidung aus Textilien mit einem Zollsatz von 12% berechnet werden. Die genannten Zollsätze sind jedoch immer nur Anhaltspunkte, die je nach Beschaffenheit der Ware auch abweichen können.

Wie ist der Ablauf des Zollverfahrens?

Im Normalfall bringt der Online-Shop eine Zollinhaltserklärung auf das Paket an, damit der Zoll die Sendung kontrollieren kann. Online-Shopper erhalten wie gewohnt ihre Lieferung und zahlen die Gebühren für die zollamtliche Abfertigung an die Deutsche Post zurück. Fehlt die Rechnung für die Zollinhaltserklärung oder ist sie fehlerhaft, muss der Verbraucher das Paket oft selbst beim zuständigen Zollamt abholen. Ein Benachrichtigungsschreiben informiert dabei über benötigte Unterlagen.

Tipp: Lassen Sie bei der Abholung lieber nicht zu lange auf sich warten, wenn Sie Unkosten und Stress umgehen wollen. Die Lagerung der Bestellung ist nämlich ab dem zehnten Tag kostenpflichtig und Ihr Paket wird nach zwei Wochen auf Ihre Kosten zurück zum Absender geschickt. Briefsendungen — also Briefe oder Päckchen bis zu einem Gewicht von 2 Kilogramm — werden sogar nur noch sieben Tage gelagert. Sollten Sie selber keine Zeit finden, um zum Zollamt zu fahren, können Sie sich auch durch die Post vertreten lassen. Wie Sie dabei genau verfahren müssen, können Sie bei zoll.de nachlesen.

Produktfälschungen und unsichere Online-Shops meiden

Wie auch beim Online-Shopping aus Fernost, sollte man bei Bestellungen aus den USA lieber die Finger von Produktfälschungen lassen. Die nachgeahmten Produkte dürfen nicht in den Wirtschaftskreislauf gelangen und werden daher vom Zoll beschlagnahmt. Unglaublich günstige Angebote teurer Luxusmarken bringen nichts, wenn man am Ende mit leeren Händen dasteht. Daher immer erst die Vertrauenswürdigkeit des Shops prüfen und die Kundenbewertungen durchlesen. Im europäischen Online-Handel können sich Verbraucher immer auf das Trusted Shops Gütesiegel verlassen.
 

 

 

 

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Zwei-Faktor-Authentifizierung: Das muss man jetzt wissen

Ab 14. September 2019 gilt die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Online-Käufe. Das bedeutet für viele Online-Händler eine Umstellung im Bereich der Zahlungsanbieter.

Was bedeutet Zwei-Faktor-Authentifizierung?

Wenn ein Nutzer online einen Einkauf tätigt, soll sichergestellt sein, dass diese Person tatsächlich dazu berechtigt ist. Wenn zum Beispiel ein Hacker an Anmeldedaten eines Kunden gelangt, kann dieser über dessen Konto einkaufen. Zumindest dann, wenn nur ein Faktor erforderlich ist, um sich als Besitzer eines Kontos auszuweisen, in dem Fall die Anmeldedaten, also Nutzername und Passwort.

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung soll genau diesen Fall verhindern, indem noch ein zweiter Faktor zur Identität des Nutzers vor Bestellung abgefragt wird. Das kann in dem Beispiel eine PIN sein, die der Kunde auf sein Handy geschickt bekommt und eingeben muss. So hätte es der Hacker wesentlich schwerer, die Kundendaten zu missbrauchen, denn er würde auch noch das Handy des Kunden benötigen, um damit Erfolg zu haben.

Zwei-Faktor-Authentifizierung bedeutet also, dass bei einer Online-Bestellung mindestens zwei von drei Faktoren vorliegen müssen, damit eine Durchführung möglich ist.

Diese Faktoren können aus etwas bestehen, das nur der rechtmäßige Nutzer besitzt (zum Beispiel ein Smartphone), nur der Nutzer weiß (zum Beispiel ein Passwort) oder nur der Nutzer selbst ist (zum Beispiel biometrische Nachweise wie ein Scan des Fingerabdrucks).

Was ist neu an der Zwei-Faktor-Authentifizierung?

Das Verfahren an sich ist nicht neu und wird beispielsweise im Online-Banking schon lange eingesetzt. Neu ist jedoch, dass gemäß der EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD II ab 14. September die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Online-Shops verpflichtend gilt. Bislang können Händler selber den Grad der Sicherheitsprüfung für eine Bezahlung festlegen.

Ziel der verpflichtenden Zwei-Faktor-Authentifizierung ist, europäische Verbraucher vor Online-Betrug zu schützen. Dieser verursacht heute schon Schäden in Milliardenhöhe und wird Prognosen zufolge parallel zum zunehmenden Online-Handel weiter steigen.

Wie überblicke ich das Begriffs-Wirrwarr?

Es gibt verschiedene Begriffe für die Zwei-Faktor-Authentifizierung, zum Beispiel „Zwei-Faktor-Authentisierung“, abgekürzt „2FA“, oder „doppelte Kundenauthentifizierung“. Sie bedeuten alle dasselbe.

Außerdem gibt es den Begriff „Strong Customer Authentication (SCA)“, zu Deutsch „Starke Kundenauthentifizierung“, der praktisch als Oberbegriff für Maßnahmen zum Schutz elektronischer Zahlungen dient.

Was bedeutet die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Online-Händler?

Für zwei Zahlungsarten in Online-Shops wird die Zwei-Faktor-Authentifizierung notwendig werden, nämlich Kreditkarte und PayPal. Der Rechnungskauf sowie das Lastschriftverfahren sind nicht betroffen.

In erster Linie sind also zunächst die betroffenen Zahlungsanbieter am Zug, ihre Verfahren gemäß der Zwei-Faktor-Authentifizierung zu gestalten. Im für Händler günstigsten Fall wird dann über ein Update des Zahlungsmoduls innerhalb des Shops alles erledigt sein.

Bei selbst programmierten Anbindungen an Zahlungssysteme steht möglicherweise mehr Aufwand für Online-Händler an.

Aktuell lässt sich noch nicht sicher sagen, welche Lösungen bis wann von welchem Zahlungsdienstleister angeboten werden und welche Änderungen im Shop diese nach sich ziehen werden. Es handelt sich also um Prognosen.

Drei Punkte sollten Online-Händler bereits jetzt im Blick behalten:

• Was bereitet mein Zahlungsdienstleister vor?

• Muss ich eventuell meine Programmierung anpassen oder den Dienstleister wechseln?

• Biete ich alternative Zahlungsarten ohne Zwei-Faktor-Authentifizierung wie Rechnung oder Lastschrift an und wenn ja, was muss ich dafür unternehmen?

Gibt es Ausnahmen von der neuen Regelung?

Es gibt Ausnahmen von der Zwei-Faktor-Authentifizierung, zum Beispiel Kleinbeträge oder von Nutzern selbst im Online-Banking angelegte Whitelists mit vertrauenswürdigen Empfängern von Zahlungen.

Allen Ausnahmen ist jedoch gemein, dass sie an viele Bedingungen geknüpft sind. Auch hier empfiehlt es sich, als Händler genau zu schauen, welche dieser Ausnahmen zutreffen und mit dem jeweiligen Zahlungsanbieter nutzbar sind.

 

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Zwei-Faktor-Authentifizierung ab dem 14.9.

Online-Einkäufe zu bezahlen soll ab September durch eine EU-Richtlinie sicherer und günstiger werden. Diese Regelung wird sich jedoch auf den Bezahlvorgang auswirken und ihn umständlicher machen. Ein Überblick über die neuen Vorgehensweisen bei Online-Bezahlungen.

Was bedeutet Zwei-Faktor-Authentifizierung?
 
Wenn ein Nutzer online einen Einkauf tätigt, soll sichergestellt sein, dass diese Person tatsächlich dazu berechtigt ist. Wenn zum Beispiel ein Hacker an Anmeldedaten eines Kunden gelangt, kann dieser über dessen Konto einkaufen. Zumindest dann, wenn nur ein Faktor erforderlich ist, um sich als Besitzer eines Kontos auszuweisen, in dem Fall die Anmeldedaten, also Nutzername und Passwort.
 
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung soll genau diesen Fall verhindern, indem noch ein zweiter Faktor zur Identität des Nutzers vor Bestellung abgefragt wird. Das kann in dem Beispiel eine PIN sein, die der Kunde auf sein Handy geschickt bekommt und eingeben muss. So hätte es der Hacker wesentlich schwerer, die Kundendaten zu missbrauchen, denn er würde auch noch das Handy des Kunden benötigen, um damit Erfolg zu haben.
 
Zwei-Faktor-Authentifizierung bedeutet also, dass bei einer Online-Bestellung mindestens zwei von drei Faktoren vorliegen müssen, damit eine Durchführung möglich ist.
 
Diese Faktoren können aus etwas bestehen, das nur der rechtmäßige Nutzer besitzt (zum Beispiel ein Smartphone), nur der Nutzer weiß (zum Beispiel ein Passwort) oder nur der Nutzer selbst ist (zum Beispiel biometrische Nachweise wie ein Scan des Fingerabdrucks).

Die Änderungen

Bisher melden sich Verbraucher bei Zahlungsdiensten einfach mit Ihren Zugangsdaten an, um das Angebot zu nutzen. Durch die nun geforderte starke Kundenauthentifizierung müssen sie sich künftig durch zusätzliche Faktoren identifizieren.

Diese können neben dem Passwort oder einer PIN, den Daten der Kredit- oder Bankkarte auch Codes sein, die an das Handy gesendet werden. Dafür stehen mobile TAN über SMS (mTAN) oder Photo-TAN über Smartphone-Apps zur Verfügung. Transaktionsnummern, die per Post verschickt werden, sind künftig verboten. Dafür sind moderne Funktionen wie die Erkennung des Fingerabdrucks oder bestimmte Softwares zur Erkennung der Stimme und des Gesichts hinzugekommen.

Die Richtlinie ermöglicht zudem Drittanbietern Bezahlvorgänge direkt auszulösen. Für Abbuchungen vom Konto muss also nicht mehr der Umweg über die Bank gegangen werden. Dazu wird eine neue Schnittstelle zum Konto benötigt, die Banken nach einer entsprechenden Registrierung zur Verfügung stellen.

Dieses neue Bezahlverfahren soll eine Alternative zur etablierten Bezahlung per Kreditkarte oder PayPal sein. Der neue Wettbewerb zwischen Banken, Online-Händlern und Kreditkarten-Anbietern resultiert im besten Falle in einer größeren Benutzerfreundlichkeit.

Die Änderungen im Detail

Online-Banking

Mit der starken Kundenauthentifizierung wird sichergestellt, dass keine unbefugte Person Zahlungen mit einem anderen Konto tätigt. Für diese zusätzliche Verifizierung kann ein einmaliger Sicherheitscode dienen, der beispielsweise als mTAN mittels SMS gesendet wird. Diese Überprüfung findet dann je nach Bank entweder bei jedem Zugriff oder alle drei Monate statt.

Auch bei Banking-Apps für das Smartphone reicht es nach der neuen Richtlinie nicht mehr aus, die App mit dem Passwort, dem Fingerabdruck oder der Gesichtserkennung zu entsperren. Ebenso greift die Regelung bei Finanz-Apps von Drittanbietern, über die man mehrere Konten verwalten kann.

Per Kreditkarte bezahlen

Für Online-Einkäufe mit der Kreditkarte muss man in Zukunft mehr als die Kreditkartennummer, das Ablaufdatum und die Prüfziffern angeben. Sicherheitsdienste wie „Verified by Visa“ oder „Mastercard SecureCode“ erfordern bereits jetzt bei Online-Bestellungen eine zusätzliche TAN.

Online-Shopper können die rechtmäßige Bezahlung aber auch mit Fingerabdruck oder der Gesichtserkennung bestätigen. Viele Finanzinstitute bieten in ihren Apps schon eine solche Identifizierung über biometrische Merkmale wie den Fingerabdruck an. Andere Anbieter müssten bis zum Stichtag nachrüsten. Mit diesen Maßnahmen will die EU-Kommission es Betrügern erschweren, gestohlene Kreditkarten- und Zugangsdaten zu verwenden.

Paypal, Paydirect & Co.

Manche Dienstleister bieten Verfahren an, bei denen man den Online-Einkauf ganz ohne sich einzuloggen bezahlt. Paypal verwendet „One-Touch“ oder Amazon „1-Click“. Inwiefern sie die Bestimmungen der EU-Richtlinie umsetzen, ist noch unklar.

Diese Ausnahmen könnte es geben

Einkäufe mit geringem Wert

Eine mögliche Ausnahme für den zusätzlichen Nachweis ist bei kleinen Beträgen unter 30 Euro möglich. Die starke Authentifizierung sei erst dann wieder nötig, wenn bereits fünf Einkäufe ohne sie getätigt wurden oder wenn der Gesamtbetrag bei über 100 Euro liegt.

Ausnahmelisten

Um die Notwendigkeit der ständigen starken Authentifizierung zu umgehen, könnten Käufer ihrer Bank ihre favorisieren Online-Shops mitteilen. Diese werden dann auf eine Ausnahmeliste sicherer Zahlungsempfänger — eine „Whitelist“ — gesetzt. Nach einer einmaligen Authentifizierung läuft der Zahlungsverkehr genau so bequem wir vorher ab. Die Banken sind jedoch nicht dazu verpflichtet, ihren Kunden dies anzubieten.

Eine andere Möglichkeit ist die Transaktions-Risiko-Analyse (TRA). Wenn Banken das Risiko einer Zahlung als gering ansehen, dann kann die neue Authentifizierung umgangen werden.
Kritik an den Ausnahmelisten äußert auch der Handelsverband HDE. Er warnt davor, dass es eine Konzentration auf große Shops und Plattformen wie Amazon verstärkt. Verbraucher tragen eher die Shops ein, in denen sie sowieso häufig einkaufen und würden durch die Bedingungen in Zukunft noch häufiger in diesen Shops einkaufen.
 

 

 

 

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Material für 3D-Druck

Das Universal-Filament, mit dem sich alles im 3D-Drucker perfekt herstellen lässt, gibt es nicht. Viel zu unterschiedlich sind die Materialansprüche. Bei Drohnen- und Flugzeugteilen zählt die Stabilität, Material, das der Sonne ausgesetzt ist, muss gegen UV-Licht resistent sein und für Schaltkontakte sollte das Filament Strom leiten können. Welches Material sich für welchen Zweck am besten eignet, zeigt das aktuelle Make-Magazin 2/19. Das aufgeklebte Booklet „Make kompakt“ fasst alles Wichtige zum Thema 3D-Druck zusammen.

Als Besitzer eines 3D-Druckers musste man noch vor wenigen Jahren nach dem erforderlichen Verbrauchsmaterial suchen. Meist gab es das passende nur beim Druckerhersteller zu oft horrenden Preisen. Inzwischen gibt es die Kunststoff-Spaghettis in tausend Varianten im Online-Handel, Elektronikmarkt und sogar in manchen Baumärkten. „Mit der Vergrößerung des Angebots stieg aber auch die Vielfalt“, sagt Heinz Behling, Redakteur vom Make-Magazin. „Leider gibt es kein Universalfilament, das alles kann, und nicht immer ist sofort ersichtlich, welches Material besonders elastisch, wärmefest oder biologisch abbaubar ist. Mit unserer Übersicht wollen wir Licht ins Filamente-Wirrwarr bringen.“

PLA etwa ist der beim 3D-Druck meistverwendete Kunststoff. Er ist sehr stabil, dabei leicht, jedoch nur mäßig wärmefest und gilt weithin als biologisch abbaubar. Mit einem Kilopreis von 12 Euro gehört PLA zu den preiswertesten Filamenten. Will man Plexiglas drucken, greift man eher zu PMMA. Dieser Kunststoff ist hochglänzend, meist glasklar und ist auch für höhere mechanische Beanspruchung geeignet. Mit LayCeramic, einem sehr brüchigen Material, wird der 3D-Drucker zur Töpferscheibe. Nach dem Druck werden die Objekte gebrannt. Damit es Strom leiten kann, wurde bei dem Filament conductive Ruß zugemischt.

Es gibt auch Filamente, an denen Magnete haften, und welche, die speziell für den Medizinbereich entwickelt wurden. „Bei der Suche nach dem passenden Material hilft unter anderem die Shore-Härte-Skala“, empfiehlt Behling. „Sie zeigt die Werkstoffhärte elastischer Kunststoffe für verschiedene Anwendungen: von extrem weichen Gummi­bärchen bis hin zum schlagfesten Schutzhelm“.

Das aufgeklebte Booklet „Make kompakt“ liefert eine Kurzübersicht zum 3D-Druck und erläutert Druckparameter, Filament-Tabellen und Maschinen-Codes. Darüber hinaus präsentiert die Redaktion in der aktuellen Make 24 kostenlose Code-Editoren zum Programmieren für Arduino, Pi und Co, verrät Raspi-Tipps und stellt nachhaltige Projekte wie eine Upcycling-Leseleuchte oder ein Unendlichkeits­pendel vor.

Das Magazin ist ab sofort für 10,90 Euro im Zeitschriftenhandel und im heise shop erhältlich. Redaktionen erhalten Artikel auf Anfrage kostenfrei.

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Steuern & Wirtschaft 1/19

Das manager-magazin hat SCHOMERUS wiederholt ausgezeichnet. Unter der wissenschaftlichen Leitung der WGMB (www.wgmb.org) hat das manager-magazin abermals die besten Wirtschaftsprüfer Deutschlands ermittelt. SCHOMERUS hat sich in diesem Jahr einen Platz im exklusiven Kreis der ausgezeichneten Firmen in der Kategorie »Mittelstand« gesichert und beweist damit nach der Auszeichnung in der Kategorie »Challenger« (in 2018) dauerhaft hohe Leistungsqualität und Kundenorientierung.

Mit dem Jahresbeginn sind wieder zahlreiche Veränderungen in den Bereichen Steuern und Wirtschaft in Kraft getreten. Im sog. Jahressteuergesetz 2018 werden zum einen die gesetzlichen Vorschriften zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel über Onlineplattformen neu geregelt. Zum anderen wurden lohnsteuerliche Vereinfachungen beim Jobticket als auch beim E-Bike geschaffen. Einen Überblick über diese und weitere wichtige Änderungen zum 1.1.2019 haben wir am Anfang des Rundschreibens platziert.

Zu diesen und den weiteren Themen wünsche ich Ihnen eine informative Lektüre!

Die Themen in dieser Ausgabe:

STEUERN

  • Aktuelle Steuergesetzänderungen
  • Wichtige lohnsteuerliche Neuerungen
  • Ablauf von Aufbewahrungsfristen und Entsorgung von Unterlagen in 2019
  • Gleichzeitige Anerkennung von Genussrechten als Eigen- und Fremdkapital
  • Sachverständigengutachten bei der Unternehmensbewertung
  • Beschränkung der Einkünftekorrektur in internationalen Konzernen
  • Zuzahlung des Arbeitnehmers zu einem privat genutzten Firmenwagen
  • Arbeitgeberzuschüsse zur betrieblichen Altersversorgung ab 1.1.2019
  • Auswirkung der Mindestlohnanpassung auf Minijobs
  • Polen: Steuerliche Änderungen
  • Neues Merkblatt zum internationalen Verständigungs- und Schiedsverfahren
  • Änderung des Umsatzsteueranwendungserlasses
  • Umsatzsteuerliche Neuerungen für den Handel auf Onlinemarktplätzen
  • Entstehung der Umsatzsteuer bei Ratenzahlungen und Sollbesteuerung

RECHT

  • Qualifizierungschancengesetz

JAHRESABSCHLUSS

  • Änderungen bei der Definition eines Geschäftsbetriebs nach IFRS 3

Unsere nächsten zwei Veranstaltungen:

1. Tax Compliance: Minimierung steuerstrafrechtlicher Risiken

Neuere steuerrechtliche Entwicklungen haben dafür gesorgt, dass das Thema Tax Compliance weiter in den Mittelpunkt der Interessen gerückt ist. In unserer Veranstaltung am 21. Mai lernen Sie die wesentlichen Bausteine eines effektiven Tax Compliance-Management Systems kennen.

Termin: 21.05.2018, 18:00 – 20:00 Uhr

2. HLB Praxisforum Umsatzsteuer

Die folgenden vier Kernthemen stehen  im Fokus des Praxisforums: die sog. Quick Fixes, die insbesondere auf die Verfahrensweisen bei Reihengeschäften und Konsignationslagern abzielen, Veränderungen bei der Organschaft, die vereinfachte Rechnungsstellung im MOSS-Verfahren sowie neue Haftungsregeln für Betreiber von E-Commerce-Marktplätzen.

Termin: 28.05.2018, 18:00 – 20:00 Uhr

Weitere Informationen und Online-Anmeldung für beide Veranstaltungen unter

www.schomerus.de/veranstaltungen

Anmeldungen per E-Mail: info@schomerus.de

PDF als Datei im Anhang: "Steuern und Wirtschaft 1/19" oder lesen Sie online

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Elektroinstallateure: Der Fachhandel ist seit 2016 noch beliebter geworden

Alles online oder was? Nicht im deutschen Elektrohandwerk, wie neue Marktdaten zum Einkaufsverhalten der Installateure zeigen. Im Vergleich zur Voruntersuchung aus dem Jahr 2016 ist der traditionelle Einkaufsweg (sprich: über den Fachhandel) bei den Elektro-Fachhandwerkern sogar noch stärker geworden. Doch immerhin: Jeder dritte Elektroinstallateur greift auch auf die alternativen Einkaufskanäle im Internet (Amazon, Ebay, Conrad usw.) zurück. Das sind zentrale Ergebnisse einer Studie zur Entwicklung des Einkaufsverhaltens der Elektroinstallateure.  

Insgesamt kaufen 97 Prozent der deutschen Elektroinstallateure im Fachhandel ein – damit liegen die deutschen Handwerker genau im europäischen Durchschnitt. Gegenüber der letzten Befragung zum Thema vor drei Jahren hat sich dieser Anteil noch weiter ausgeweitet (um 1 Prozent). Die große Bedeutung des Fachhandels kann man nicht zuletzt am Anteil der dort getätigten Einkäufe am gesamten Einkaufsvolumen der Branche (dem sogenannten „Share of Wallet“) ablesen: Er liegt bei nicht weniger als 85 Prozent aller Einkäufe der deutschen Elektrohandwerker in der Befragungsstichprobe. Die am häufigsten über den Fachhandel bezogenen Produkte sind übrigens elektrische Gehäuse- und Anlagenkomponenten.  

Kann die Elektrobranche das Kapitel Online-Konkurrenz also beruhigt zuschlagen? Mitnichten, wie ein detaillierter Blick auf die Umfrageergebnisse illustriert: Online wird dennoch viel bestellt – wenn auch vor allem in den Webshops der Fachhändler selbst. So werden mehr als die Hälfte der Einkäufe im deutschen Fachhandel nicht mehr traditionell vor Ort oder per Telefon abgehandelt, sondern in den Onlineshops der Fachhändler. Und: Auch die in der Branche wenig geliebten reinen Online-Konkurrenten wie Amazon werden von nicht wenigen Profis genutzt: 30 Prozent der Elektroinstallateure lassen auch auf diesen Seiten Geld – wenn sie auch im Endeffekt nicht mehr als einen Bruchteil der Einkäufe dort tätigen, die auf ihren wichtigsten Vertriebsweg Fachhandel entfallen.

Über die Studie

Der aktuelle Länderbericht zur Lage im deutschen Elektroinstallationshandwerk und dem Themenschwerpunkt „Einkaufsverhalten und Distributionstrends“ mit den Ergebnissen aus 150 CATI-Interviews unter deutschen Elektroinstallateuren ist für 900 € bei BauInfoConsult erhältlich. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de.

BauInfoConsult ist ein auf die Bau- und Installationsbranche spezialisiertes Marktforschungsinstitut. Die Studie Europäischer Elektroinstallationsmonitor der USP Marketing Consultancy-Gruppe, zu der auch BauInfoConsult gehört, erscheint viermal im Jahr. Für die Untersuchung werden jährlich ca. 4.000 Elektroinstallateure aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Belgien und Polen befragt. Länderberichte sind für alle an der Studie beteiligten Länder verfügbar.

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SEO Agentur Düsseldorf

Für jeden, der online mehr Reichweite, Sichtbarkeit und Conversion in seiner Zielgruppe erreichen will!

Mittlerweile recherchiert die Mehrheit der Käufer verschiedenster Branchen mit über 65% vor einem Kauf im Internet. Dabei ist es nicht wichtig ob die Käufer die Absicht verfolgen, den Artikel speziell offline oder online zu erwerben. Die Entscheidungsfindung der Käufer spielt jedoch eine wesentliche und entscheidende Rolle dabei. Die SEO Agentur Düsseldorf hilft Dir genau dabei – Deine Zielgruppe erfolgreich anzusprechen, sodass eine Anfrage bei Dir platziert wird. Wie erreichen wir das? Wir unterstützen…

  • die Stärkung Deiner Sichtbarkeit innerhalb Deiner Zielgruppe
  • die Verbesserung Deiner Reichweite in Suchmaschinen 
  • Deine Kundenbindung und Kundenneugewinnung
  • eine deutliche Steigerung der Anfragequote über die Webseite

Oft bringen zudem schon kleine Optimierungen auf der Seite den Erfolg, dass Dein Ranking in den Suchergebnissen deutlich steigt. Ebenso ist es hilfreich, wenn die Benutzerfreundlichkeit Deiner Seite an den Kunden angepasst wird. Um das Potential Deiner Seite sowie eine Wettbewerbsanalyse zu ermitteln, kannst Du zunächst einfach unseren gratis SEO-Check durchführen. Nach dem Check bieten wir Dir einen kostenfreien Maßnahmenkatalog zur Optimierung Deiner Webseite an. So siehst Du Schritt für Schritt, welche individuellen Optimierungen Du angehen kannst.

Den vollen Fachbeitrag lesen Sie unter https://kundenwachstum.de/seo-agentur-duesseldorf/

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Was besagen eigentlich CE-Kennzeichnung und GS-Zeichen?

In vielen Verbrauchertipps und Kaufberatungen weisen die Verfasser gerne darauf hin, dass Produkte eine CE-Kennzeichnung und ein GS-Zeichen haben sollten – als Garantie für sichere Waren. Doch was besagen diese Zeichen genau und worin liegen die Unterschiede? TÜV SÜD Product Service gibt einen Überblick.

Technischer „Reisepass“ für Produkte in Europa: die CE-Kennzeichnung

Die CE-Kennzeichnung wurde vor knapp 30 Jahren eingeführt und steht für „Communauté Européenne“. Mit der Kennzeichnung bestätigt ein Hersteller bzw. Inverkehrbringer, dass sein Produkt die Anforderungen aller gültigen EU-Richtlinien erfüllt und somit den gesetzlichen Mindestanforderungen entspricht, noch bevor es erstmals in den Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen wird. Das CE-Kennzeichen ist für bestimmte Produktgruppen verpflichtend vorgeschrieben. Das bedeutet, dass Produkte dieser Produktgruppen nur mit CE-Kennzeichnung in den EU-Mitgliedstaaten vertrieben und vermarktet werden dürfen: Dazu gehören beispielsweise Spielzeug, Persönliche Schutzausrüstung (PSA), elektrische Geräte sowie Messgeräte und Medizinprodukte. Nicht erlaubt ist die CE-Kennzeichnung auf Produkten, die nicht durch eine entsprechende Richtlinie erfasst sind – dazu gehören Mechanikprodukte wie bspw. Leitern und Tritte.

Die CE-Kennzeichnung bedeutet in der Regel nicht, dass das Produkt durch unabhängige Stellen auf die Einhaltung der Richtlinien überprüft wurde – es ist also kein Qualitäts- oder unabhängiges Sicherheitssiegel. Hersteller bzw. Inverkehrbringer müssen das CE-Kennzeichen selbst auf ihrem Produkt anbringen und bestätigen damit, dass sie die gesetzlichen Vorgaben für die Produktgruppe einhalten. Voraussetzung dafür ist die sogenannte Konformitätserklärung, die Hersteller ausfüllen und den zuständigen Aufsichtsbehörden auf Anfrage als Teil der technischen Dokumentation übergeben müssen. Die Konformitätserklärung ist auch Bestandteil der Bedienungsanleitung.

„Handelt es sich zum Beispiel um Medizinprodukte oder Persönliche Schutzausrüstung (PSA) der Kategorie III, also Produkte mit besonders hohem Gefährdungspotenzial, schreibt der Gesetzgeber das Mitwirken eines unabhängigen und dafür benannten Prüf- und Zertifizierungsunternehmens wie TÜV SÜD vor. Befindet sich hinter dem CE-Zeichen eine vierstellige Kennnummer, können Verbraucher erkennen, dass eine (und welche) unabhängige Benannte Stelle das Konformitätsbewertungsverfahren durchgeführt hat“, erklärt Klaus Lorenz, Leiter Produktzertifizierung bei TÜV SÜD Product Service.

Unabhängig geprüfte Qualität: das GS-Zeichen

Im Gegensatz zur CE-Kennzeichnung ist das GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“, das es nur in Deutschland gibt, eine freiwillige Qualitäts- und Sicherheitskontrolle. „Hersteller können Produkte wie zum Beispiel Haushaltsgeräte, Maschinen, Werk- und Spielzeuge, Elektrogeräte, Leuchten und Möbel nach den Anforderungen des deutschen Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG) von unabhängigen Stellen wie TÜV SÜD Product Service auf die Einhaltung der entsprechenden Produktnormen und Richtlinien überprüfen lassen“, so Klaus Lorenz. Dabei untersuchen die Experten sowohl das eigentliche Produkt als auch – jährlich wiederkehrend – die Serienproduktion im Werk; der Herstellungsprozess und dessen Qualitätssicherung stehen im Fokus.

Das GS-Zeichen bescheinigt Produkten, dass bei sachgemäßer Verwendung keine Gefahren für den Benutzer drohen und diese sicher sind im Sinne des ProdSG. Um GS-Prüfungen durchführen zu können, müssen die Prüforganisationen bei der zuständigen Behörde notifiziert sein und werden von der Behörde auch selbst regelmäßig überprüft. TÜV SÜD verfügt über anerkannte Prüflabore auf der ganzen Welt und führt unter anderem folgende Tests für die Erteilung des GS-Zeichens durch:

Das GS-Zeichen darf an Produkten angebracht werden, solange das entsprechende GS-Zertifikat gültig ist und das Produkt unverändert dem zur Prüfung vorgelegten Baumuster entspricht.

Echtes Zeichen oder Fälschung?

Das GS-Zeichen schafft Vertrauen sowohl bei Händlern als auch bei Verbrauchern und bietet Herstellern einen Wettbewerbsvorteil gegenüber vergleichbaren Produkten ohne Prüfzeichen. Daher kommt es immer wieder zum Missbrauch des Prüfzeichens: TÜV SÜD informiert in einer „Schwarzen Liste“ auf seiner Website deshalb über Unternehmen, deren Produkte das Prüfzeichen fälschlicherweise tragen. Verbraucher finden außerdem Informationen zu relevanten TÜV SÜD-Prüfzeichen online in der Zertifikatsdatenbank (https://www.tuev-sued.de/produktpruefung/zertifikatsdatenbank). Die CE-Kennzeichnung eines Produkts ohne eine durchgeführte Konformitätsbewertung ist ein Rechtsverstoß und hat gegebenenfalls strafrechtliche Auswirkungen. Da die Verwendung der CE-Kennzeichnung die Konformität des Produkts mit den entsprechenden Richtlinien bestätigt, ist eine Angabe wie „CE-geprüft“ im rechtlichen Sinne irreführend.

Das TÜV SÜD-Oktagon

TÜV SÜD-Prüfzeichen gibt es in einer großen Vielfalt für unterschiedliche Produkte. Allen gemeinsam ist die unveränderbare Konformitätsaussage im blauen Oktagon: „Sicherheit geprüft“, „Qualität geprüft“, „Produktion überwacht“. Außerdem können weitere, spezifisch getestete Merkmale vermerkt werden, zum Beispiel „schadstoffgeprüft“ oder „schwermetallfrei“.

Weitere Informationen zum CE-Zeichen finden Sie hier: https://www.tuev-sued.de/produktpruefung/dienstleistungen/ce-kennzeichnung

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