Comment Crew: Ein alter Bekannter oder sind Nachahmer unterwegs?

Vor fünf Jahren wurde publik, dass eine chinesische Hackergruppe namens APT1 oder Comment Crew mehr als 100 amerikanische Unternehmen kompromittiert hatte. Entdeckt wurde sie von der Sicherheitsfirma Mandiant, die auch herausfand, dass hunderte Terabyte an Daten von den Chinesen entwendet worden waren. Bereits damals kam der Verdacht auf, dass die Gruppe Rückendeckung durch den chinesischen Staat hatte. Genaueres erfuhr man jedoch nie, denn nachdem ihre Machenschaften bekannt geworden waren, tauchte die Comment Crew ab.

Nun könnte sie jedoch wieder da sein, wie Sicherheitsforscher von McAfee berichten. Sie haben offenbar bei aktuellen Hackerangriffen Code gefunden, der sich der Comment Crew zuordnen lässt. Ganz konkret benennt das Unternehmen einen Code namens Seasalt, der vor gut acht Jahren von der Comment Crew erstmals benutzt wurde. Der Fund von wiederverwendetem Code allein wäre jedoch keine Meldung wert gewesen, denn mittlerweile ist es unter Hackern durchaus üblich, dass man sich aus vorhandenen Code-Versatzstücken aus Datenbanken oder Open-Source-Quellen etwas Passendes zusammenbastelt. Der Code der Comment Crew wurde allerdings nie veröffentlicht, was diese Option eher unwahrscheinlich macht.

Bei McAfee hat man dem neuen Code den Namen Oceansalt gegeben und fünf Angriffswellen identifiziert. Mit Spearfishing-Mails, in deren Anhang infizierte Excel-Sheets auf Koreanisch verschickt wurden, wurden zuerst vornehmlich südkoreanische Unternehmen ganz gezielt angegriffen. Erst später folgten auch Ziele in den USA und Kanada. Wer den Anhang öffnete, installierte Oceansalt. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde die Malware bislang nur zu Spionagezwecken eingesetzt, hätte allerdings durchaus die Fähigkeit, die Kontrolle über die infizierten Geräte und damit verbundene Netzwerke zu übernehmen.

Im Bericht von McAfee werden jedoch auch einige Unterschiede zwischen Seasalt und Oceansalt beschrieben. Während der alte Schädling auch nach einem Reboot nachweisbar war, verfügt Oceansalt nicht über dieses Durchhaltevermögen. In anderer Hinsicht ist er seinem Vorgänger jedoch überlegen, denn im Gegensatz zu Seasalt sendet er die erbeuteten Daten verschlüsselt an die Hintermänner.

Darüber, woher Oceansalt nun kommt und wer dahintersteckt, herrscht aktuell noch Unwissenheit. Drei Theorien erscheinen möglich. Erstens, die Comment Crew ist wieder da, was laut McAfee nach fünf Jahren in der Versenkung aber eher unwahrscheinlich ist. Zweitens, der Code wurde von einer neuen Hackergruppe gekauft oder in irgendeiner Form erbeutet. Und drittens besteht die Möglichkeit, dass mit dem Einsatz des Codes die Spur ganz gezielt zur Comment Crew und damit nach China gelenkt werden sollte, um die wahren Täter zu verschleiern. Ein solches Verhalten würde auf gezielte Spionagetätigkeiten hinweisen.

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Netzwerkexperten geben Tipps zur praktischen Anwendung der Open Source Firewall OPNsense

Aktuelle Bedrohungen für die IT in Unternehmen erfordern moderne und vor allem flexible Sicherheitskonzepte. Eine Alternative zu den kommerziellen Firewall-Lösungen bietet die offene Plattform von OPNsense. In einem E-Book und zwei Webinaren geben die Experten von m.a.x. it und Thomas-Krenn kostenlos nützliche Unterstützung für die Praxis.

Unter dem Titel „OPNsense für Anwender – Wie Sie mit VPN sichere Netzwerkzugänge einrichten“ präsentieren die OPNsense-Partner m.a.x. it und Thomas-Krenn, wie Unternehmen mit OPNsense Client-Verbindungen richtig installieren und zusätzliche VPN-Technologien über Plugins hinzufügen können. Das Webinar richtet sich an Anwender sowie IT-Verantwortliche und findet am 14.11.2018 von 10:00 – 10:45 Uhr statt. Melden Sie sich hier kostenlos an >>

Veranstalter des Webinars ist die Thomas-Krenn.AG, unterstützt durch die Netzwerkexperten von m.a.x. it. Die beiden offiziellen OPNsense-Partner haben ihre Kooperation im März 2018 mit einem Webinar begonnen. 106 Teilnehmer wurden durch die wichtigsten Schritte geführt, um eine neu installierte OPNsense-Firewall optimal gegen jegliche Angriffsvektoren abzusichern. In einer kurzen Einführung wurde auch das GUI von OPNsense vorgestellt. Die Aufzeichnung des Webinars wurde seitdem rund 4.000-mal angesehen (Stand: 09/18). Die Aufzeichnung steht kostenlos zur Verfügung >>

Die Open Source Firewall-Plattform OPNsense ist eine professionelle und flexibel anpassbare Alternative zu kommerziellen Lösungen. Die Software kann über Plugins optimiert oder erweitert werden. Die Experten von m.a.x. it haben bereits eine Reihe von Plugins (mit)entwickelt und gehörten damit zu den Besten beim Innovationspreis-IT 2018 der Initiative Mittelstand. Vier dieser Plugins sowie die allgemeinen Vorteile von OPNsense werden detailliert in einem kostenlosen E-Book beschrieben. Auch dieses E-Book ist ein Ergebnis der Kooperation von Thomas-Krenn und m.a.x. it. Zum kostenlosen Download >>

OPNsense ist Bestandteil der Managed Security Services von m.a.x. it. Für eine umfassende IT-Sicherheit kommen dabei sowohl Komplettlösungen namhafter Hersteller wie Sophos oder Cisco als auch spezialisierte Open-Source-Lösungen zum Einsatz.

Mehr zu den Managed Security Services von m.a.x. it erfahren Sie auf der Unternehmenswebsite: https://www.max-it.de/managed-services/managed-security-services/

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ADVA bringt Voyager-Whitebox des Telecom Infra Projects auf den Markt

ADVA (FWB: ADV) gab heute bekannt, dass seine offene und disaggregierte, paketoptimierte optische Übertragungstechnik ab sofort kommerziell verfügbar ist. Die neue Lösung, die auf der vom Telecom Infra Project (TIP) entwickelten Voyager-Whitebox aufbaut, stellt Kunden einen schlüsselfertigen Ansatz für den Aufbau von optischen Netzen zur paketoptimierten Datenübertragung bereit. Mit dieser Lösung, die Hardware, Software und Dienste verschiedener Partner kombiniert, profitieren Kunden von einer benutzerfreundlichen, komplett offenen Lösung. Die langjährigen Voyager-Partner Celestica und Cumulus nehmen Schlüsselrollen bei der Markteinführung der neuen, paketoptimierten optischen Lösung ein und werden auch bei den ersten Kundenimplementierungen eine wichtige Rolle spielen.

"Wir wollen heute nicht nur eine Branchenneuheit vorstellen, sondern auch kurz innezuhalten und uns nochmal vergegenwärtigen, was jeder einzelne Projektbeteiligte hier erreicht hat", erklärt Niall Robinson, VP Global Business Development bei ADVA. "In nur zwei Jahren haben wir gemeinsam mit mehreren Partnern eine komplett offene und disaggregierte, paketoptimierte Lösung zur optischen Datenübertragung entwickelt, die Kunden einen wirklich neuen und unkomplizierten Ansatz für die Realisierung von Kommunikationsnetzen bietet. Zusammen haben wir die Bausteine geschaffen, die es unseren Kunden ermöglichen, ihre Kosten und die Komplexität ihrer Netze erheblich zu reduzieren. Bei diesem Projekt ging es letztendlich um Offenheit, Einfachheit und Nutzerfreundlichkeit."

Das offene, paketoptimierte Terminal Voyager integriert optische Datenübertragung mit der Vermittlung von Datenpaketen in einem extrem kompakten Gerät. Begleitend zu diesem Whitebox-Terminal und dem zugehörigen Betriebssystem stellt ADVA ein offenes, optisches Leitungssystem, Netzmanagementfunktionen sowie eine Reihe von individuell wählbaren Services für Installation, Inbetriebnahme, Wartung und Monitoring bereit. Wenn die Kunden all diese Elemente kombinieren, steht ihnen eine schlüsselfertige Lösung für die paketoptimierte, optische Datenübertragung zur Verfügung, die sich leicht in bestehende Architekturen integrieren lässt. Da es sich hierbei um ein offenes, disaggregiertes Produktangebot handelt, können die Kunden die Gesamtlösung bedarfsgerecht aus einzelnen Komponenten zusammenstellen. Diese Technologie erlaubt somit eine genaue Anpassung auf Kundenanforderungen.

"Unsere Zusammenarbeit mit ADVA als Teil der TIP-Projektgruppe ,Open Optical Packet Transport‘ war elementar für das Erreichen dieses Meilensteins. Wir freuen uns, dass diese anfänglich einfache Idee nun kommerziell umgesetzt wird", so Hans-Jürgen Schmidtke, Co-Chair der TIP-Projektgruppe ,Open Optical Packet Transport‘ und Director Engineering bei Facebook. "Wir sind gespannt, wie der Markt die Voyager-Lösung nutzen wird und wie die Lösung die Branche verändern wird."

In diesem Video erfahren Sie mehr über die paketoptimierte optische Lösung von ADVA: https://youtu.be/cNSnOYskCWI

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ADVA übernimmt in der TIP-Projektgruppe ,Disaggregated Cell Site Gateway‘ die Entwicklung einer kommerziellen Gesamtlösung

ADVA (FWB: ADV) gab heute die Entwicklung einer kommerziellen Gesamtlösung bekannt, mit der die Projektgruppe "Disaggregated Cell Site Gateway" (DCSG) des Telecom Infra Projects (TIP) unterstützt werden soll. Die neue Lösung wird ein eingehend getestetes und vollständig integriertes Whitebox-Gateway sowie ein umfassendes Paket von Installations-, Inbetriebnahme- und Monitoring-Services umfassen. Diese Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem Mobilfunkbetreiber aktiv nach kostengünstigen Gateways für Mobilfunkstandorte (Cell Sites) suchen, um den groß angelegten Rollout von 5G-Diensten zu unterstützen. Die Gesamtlösung wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2019 kommerziell verfügbar sein.  

"Was wir heute ankündigen, wird Mobilfunkbetreibern eine unkomplizierte, vollumfängliche Lösung für ein elementares Problem bieten, dem sie sich bei ihren 5G-Rollouts gegenübersehen: Wie können sie möglichst kosteneffizient Hunderttausende Gateways für Mobilfunkstandorte implementieren, um den hohen Kapazitätsanforderungen von 5G gerecht zu werden?", so Niall Robinson, VP Global Business Development bei ADVA. "Wir helfen der DCSG-Gruppe, weiter voranzukommen und schnell eine Lösung auf den Markt zu bringen, die ein echtes Problem für Betreiber in aller Welt beheben kann. Was uns hier von anderen unterscheidet, ist unser bisheriger Erfolg im TIP-Umfeld. Wir wissen, was es bedeutet, eine Idee vom ersten Entwurf bis zur Umsetzung zu begleiten, und das werden wir auch in diesem Fall wieder tun."

Die DCSG-Lösung ist das zweite kommerzielle Angebot, das ADVA für TIP entwickelt. Die erste Lösung baute ADVA auf dem offenen, verteilten Voyager-System für die Projektgruppe ,Open Optical Packet Transport‘ auf. In weniger als zwei Jahren haben wir den Schritt vom ersten Entwurf bis zu einer vollständigen kommerziellen Lösung gemeistert. Wie beim Produkt Voyager wird ADVA bei der Entwicklung des Cell Site Gateways eng mit Partnern zusammenarbeiten. Momentan leistet Edgecore wichtige Unterstützung bei der Gestaltung und Fertigung der Hardware als Bestandteil der integrierten Lösung von ADVA, die in Kombination mit den begleitenden Services eine offene, aber dennoch zusammenhängende Lösung für Mobilfunkstandorte bereitstellen wird.     

"Was wir derzeit mit dem Team von ADVA entwickeln, könnte eine ganz neuen Art von Cell Site Gateways hervorbringen", so Luis Martin Garcia, Co-Chair der DCSG-Projektgruppe des TIP und Manager, Network Technologies, Facebook. "Wenn wir ein geschlossenes proprietäres System durch eine offene, verteilte und anbieterunabhängige Infrastruktur ersetzen, erhalten Mobilfunkbetreiber die Möglichkeit, die Effizienz ihrer Netze zu erhöhen."

"Angesichts des steigenden Bandbreitenbedarfs und des anstehenden Rollouts von 5G-Diensten eignen sich Mobilfunknetze optimal für die Implementierung leistungsfähiger, verteilter und offener Netzelemente, die nachweislich zur Kostenreduzierung und zur Erhöhung der Flexibilität in den Telekommunikations- und Rechenzentrumsnetzen unserer Kunden beitragen", kommentiert Mark Basham, VP Business Development, EMEA, Edgecore Networks. "Um die Anforderungen einer offenen Infrastruktur für Mobilfunkstandorte zu erfüllen, arbeitet Edgecore eng mit der DCSG-Gruppe des TIP, den führenden Betreibern in Europa und ADVA zusammen. Wir freuen uns, das Edgecore Cell Site Gateway im Einklang mit den Spezifikationen der TIP-Gruppe DCSG zu entwickeln, und können es kaum erwarten, das Produkt auf den Markt zu bringen und auch künftig an der Seite von ADVA Komplettlösungen für Mobilfunkbetreiber zu entwickeln."

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BonVenture investiert in die FENECON GmbH

Die FENECON GmbH, einer der Innovationsführer für Batterie- Speichersysteme und deren Anwendungen, hat einen neuen Gesellschafter: Der Münchner Social Venture Capital Fonds BonVenture erwirbt für eine siebenstellige Summe einen Minderheitsanteil an dem niederbayerischen Unternehmen. Mit dem Kapital wird FENECON insbesondere die Bereiche des Open-Source-Energiemanagementsystems OpenEMS, der Gewerbespeichersysteme und der Speichersysteme mit gebrauchten Elektrofahrzeugbatterien erweitern. Im Zuge der Beteiligung ernennt die Gesellschaft Alexandra Feilmeier, Stefan Feilmeier und Fabian Eckl zu Prokuristen.

Viele Stromspeichersysteme können heute Solarstrom lediglich vom Tag in die Nacht verschieben. Für eine langfristige Nutzung von mindestens 20 Jahren reicht das allerdings nicht aus. Vielmehr dürfte sich diese eingeschränkte Nutzung angesichts der Energiewende in Deutschland sogar als äußerst ineffektiv entpuppen, wenn Batteriespeicher zum Beispiel nicht auch überschüssige Windstrommengen aufnehmen oder netzstabilisierend wirken können.

Genau hier setzt das offene Energiemanagementsystem OpenEMS der FENECON GmbH an: Als Open- Source-Betriebssystem lässt es sich jederzeit mit Apps erweitern – und kann so von allen Herstellern genutzt werden. Der Vorteil des offenen Standards für die Kunden: Sie sind nicht mehr länger auf herstelleigene, untereinander nicht kompatible Lösungen angewiesen.

FENECON schafft zukunftsorientierten Branchenstandard

Als Initiatorin des OpenEMS verfolgt die FENECON GmbH schon seit längerem das Ziel, einen Branchenstandard für Energiemanagementsysteme zu etablieren. Die Deggendorfer setzen für die Sektorkopplung von Stromspeichern, Wärmepumpen/Ladestationen und Stromflatrates neue Maßstäbe und konnten bereits viele Hersteller und Energieversorger als Partner gewinnen.

Als Unternehmen mit positiver gesellschaftlicher Wirkung und finanziell nachhaltigen Unternehmenszielen erfüllt die FENECON GmbH damit die Kriterien für ein Investment von BonVenture: Der Münchner Impact-Investing-Fonds engagiert sich ausschließlich bei innovativen Unternehmen mit sozialem und ökologischem Geschäftsmodell.

Gemeinsame Werte verbinden

Franz-Josef Feilmeier, Gründer und Hauptgesellschafter der FENECON GmbH, begrüßt die Beteiligung: "Wir freuen uns sehr über diese Partnerschaft, da FENECON stark von unserer Vision der 100-prozentigen Energiewende sowie unserem Wertekonstrukt getragen wird. Daher ist für uns nur ein Partner-Gesellschafter mit gleichen Überzeugungen in Frage gekommen". Durch die Beteiligung von BonVenture unterstreiche die FENECON GmbH einmal mehr, dass sie mit ihren Speichersystemen und Energiemanagementlösungen Gutes erreicht.

"Wir freuen uns auch, dass so viele unserer Kunden unsere Überzeugungen mittragen", ergänzt Geschäftsführer Feilmeier. Dazu zählen neben vielen mittelständischen Installationsbetrieben bekannte Ökostromanbieter und weitere internationale Energieversorger, sowie inzwischen auch fünf namhafte Elektroautoproduzenten: Für sie entwickelt und realisiert das Ingenieursunternehmen mit mittlerweile über 50 Mitarbeitern seine Speichersysteme. "Auf diese äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit sind wir alle sehr stolz", betont Feilmeier.

"Mit FENECON haben wir einen Partner gefunden, der unsere Werte und unsere Motivation mitträgt. Die Welt zu einem besseren Ort zu machen und auch für künftige Generationen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen, sehen wir als wichtigste Handlungsmaxime. Zur Reduzierung ökologischer Probleme hat FENECON einige sehr innovative Ansätze und Lösungen entwickelt, die uns dazu bewogen haben, mit dem Team zusammen zu arbeiten. Wir freuen uns, in den nächsten Jahren einen gemeinsamen Weg mitgehen zu dürfen", so der Geschäftsführer der BonVenture-Gruppe, Dr. Erwin Stahl.

Die Beteiligung von BonVenture sichert dem Unternehmen in den nächsten Jahren das weitere notwendige Wachstum, um den Markt für Klein- und Großspeicher auch in Zukunft weiter zu durchdringen. Um der neuen Ausrichtung auch personell Rechnung zu tragen, verstärken Alexandra Feilmeier, Stefan Feilmeier und Fabian Eckl die Gesellschaft als Prokuristen. Alle drei sind bereits seit vielen Jahren in leitenden Funktionen bei FENECON in den Bereichen Finanzen sowie Produktentwicklung tätig.

Über BonVenture:

BonVenture wurde 2003 gegründet, um mit sozialem Risikokapital (Social Venture Capital) Unternehmen zu unterstützen, die gesellschaftliche Missstände beheben und das Gemeinwohl fördern. Als Partner der Sozialunternehmer/innen unterstützt BonVenture diese mit Kapital, Know-how und Kontakten, gibt Hilfe beim Wachstum der Organisation und befördert so die Entwicklung und Verbreitung innovativer Ansätze im sozialen und ökologischen Bereich. BonVenture hat diesen Ansatz im deutschsprachigen Raum als erstes aufgegriffen (erster EuSEF-Manager), verwaltet aktuell Fonds mit einem Volumen von ca. EUR 40 Mio. und hat damit bislang mehr als 30 Sozialunternehmen unterstützt. Mehr Informationen zu BonVenture unter: www.bonventure.de

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Forschungsprojekt zur Verringerung der Luftverschmutzung mittels Satellitendaten gestartet

SAUBER heißt das vom Bundesverkehrsministeriums (BMVI) geförderte Forschungsprojekt, das mithilfe einer Datenplattform ein flächendeckendes,  detailliertes Bild der aktuellen wie zukünftigen Luftqualität für die Stadt-  bzw. Regionalentwicklung zeichnet. Nun ist das Projekt am 1. Oktober offiziell gestartet. 

Der Name ist Programm. Denn es geht im wahrsten Sinne des Wortes um saubere Luft. Ziel von SAUBER (Satellitenbasiertes System zur Anzeige, Prognose und Simulation von Luftschadstoffen für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung) ist es, eine Informationsplattform für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung aufzubauen.  Dabei sollen die in der Praxis bislang kaum genutzten Daten und Services des Raumfahrtprogramms Copernicus erschlossen und in digitale Dienste für eine nachhaltige Stadt- bzw. Regionalentwicklung überführt werden. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert und gehört zur Forschungsinitiative mFUND, die sich mit digitalen datenbasierten  Anwendungen für die Mobilität 4.0 befasst.

SAUBER soll nicht nur einen Überblick über die aktuelle, sondern dank des Einsatzes Künstlicher Intelligenz auch Prognosen und Simulationen der zukünftigen Luftverschmutzung erlauben. Allein durch Feinstaub sterben in Deutschland jedes Jahr über 40.000 Menschen.  Droht die Überschreitung eines kritischen Grenzwerts kann die Schadstoffbelastung durch rechtzeitige Umplanungen oder Gegenmaßnahmen reduziert und  gegebenenfalls sogar ganz vermieden werden. Durch die Nutzung von Satellitendaten geht SAUBER in der Flächenabdeckung deutlich über die bisher genutzten punktuellen Erhebungen der stationären Messstationen hinaus. Mittlerweile lassen sich Schadstoffe wie Stickoxide oder Feinstaub in hoher Auflösung aus dem Orbit aus erfassen.

Das Herzstück von SAUBER bildet eine Plattform, auf der alle relevanten Daten eingespielt, analysiert und zur Anzeige, Prognose und Simulation von Luftschadstoffen genutzt werden. Zu den Datenquellen zählen neben den Satelliten des Copernicus-Programms u.a. aktuelle und historische Verkehrs-, Wetter- bzw. Klimadaten sowie Ergebnisse der lokalen Messstationen oder Informationen zur Topographie bzw. Morphologie. Diese Daten werden miteinander verschnitten, um ein flächendeckendes und dabei dennoch detailliertes Bild der Luftverschmutzung zu zeichnen. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz sollen Zusammenhänge bzw. Abhängigkeiten in den verschnittenen Daten aufgespürt und in entsprechende Prognosen und Simulationen für die Stadt-  bzw. Regionalentwicklung überführt werden.

SAUBER wird in der Umsetzung vom Amt für Umweltschutz der Landeshauptstadt Stuttgart  begleitet. Die Stadt ist wegen ihrer Kessellage von der Luftverschmutzung besonders stark betroffen. Außerdem konnte als assoziierter Partner das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen für SAUBER gewonnen werden, das seine Umsetzung aus Anwendersicht begleiten und gegebenenfalls  mit geeigneten Umweltdaten unterstützen wird.

Die Software AG entwickelt in dem Projekt neben ihrer Konsortialführerschaft die SAUBER-Plattform mit einer zentralen Infrastruktur für Geodaten. Dort werden alle relevanten Daten eingespielt und  –  sofern für Dritte geeignet – als Open Data zur Verfügung gestellt. Außerdem werden auf der Plattform die im Projekt entwickelten bzw. adaptierten Algorithmen der Künstlichen Intelligenz angebunden und den ebenfalls auf der Plattform integrierten SAUBER-Diensten bereitgestellt. Für die Realisierung der SAUBER-Plattform greift die Software AG auf ihre Digital Business Platform zurück und entwickelt sie mit Blick auf die wesentlichen Kernfunktionalitäten anwendungsspezifisch weiter.

Das Projekt ist offiziell am 1. Oktober 2018 gestartet und dauert drei Jahre. Konsortialführer ist die Software AG. Weitere Forschungspartner sind die geomer GmbH und das Start-up
meggsimum als ihr Unterauftragnehmer aus der Metropolregion Rhein-Neckar, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, das Institut für Informationssysteme der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof sowie das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (Ökologische Stadtplanung).

Über den mFUND:

Im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND fördert das BMVI seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um digitale datenbasierte Anwendungen für die Mobilität 4.0. Neben der finanziellen Förderung unterstützt der mFUND mit verschiedenen Veranstaltungsformaten die Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung sowie den Zugang zum Datenportal mCLOUD. Weitere Information finden Sie unter www.mfund.de.

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VATM und DIALOG CONSULT stellen Studie zum deutschen Telekommunikationsmarkt 2018 vor

  • Gesamtumsatz mit TK-Diensten stabil
  • Investitionen liegen bei 8,3 Milliarden Euro
  • Zahl der FTTB/H-Anschlüsse wächst auf 3,4 Millionen – 90 Prozent der genutzten echten Glasfaseranschlüsse werden von Wettbewerbern bereitgestellt
  • Datenhunger wächst: Deutsche surfen 36 Milliarden Gigabyte im Festnetz – Im Mobilfunk steigt das Volumen um 86 Prozent auf 2,6 Milliarden Gigabyte
  • Deutschland telefoniert weniger – Anteil der Gespräche über OTT-Anbieter wächst auf fast ein Drittel 
  • VATM: Wir brauchen dringend Klarheit für den Gigabit-Ausbau

Der Erlös der Telekommunikationsanbieter wird in diesem Jahr  ähnlich hoch ausfallen wie in 2017. Lag der Gesamtumsatz mit TK-Diensten in Deutschland im vergangenen Jahr bei 59,3 Milliarden Euro, werden es 2018 voraussichtlich 59,4 Milliarden Euro sein (Abb. 1-4). Dabei wird der Kabelmarkt weiter wachsen (+3,6 % auf 5,7 Milliarden Euro), bei der Telekom (-0,5 % auf 21,8 Milliarden Euro) und den Wettbewerbern (31,9 Milliarden Euro) bleiben die Gesamtumsätze nahezu konstant. Ähnliches gilt für den Umsatz im Mobilfunkmarkt, der rund 26,6 Milliarden (2017: 26,5 Milliarden Euro) umfassen wird – 18,6 Milliarden Euro (im Vorjahresvergleich +1,1 Prozent) entfallen auf die Wettbewerber und 8,0 Milliarden Euro auf die Telekom (-0,1 Prozent). Zum ersten Mal macht der Umsatz mit Datenverkehr mit 53 Prozent (14,1 Milliarden Euro) mehr als die Hälfte des Mobilfunkumsatzes aus (Abb. 23). Das sind Ergebnisse der 20. gemeinsamen TK-Marktstudie, die DIALOG CONSULT und VATM heute in Berlin vorgestellt haben.

„Drei gegenläufige Trends bewirken den nahezu gleichen Gesamtumsatz wie im Vorjahr: 1. Ein anhaltender Wettbewerb führt zu Preissenkungen für den Endverbraucher. 2. Die Anschlusszahlen steigen bei höheren Bandbreiten und die übertragenen Datenvolumina nehmen zu. 3. Steigerungen bei der Nutzung von Datendiensten können preislich nicht immer komplett an die Kunden weitergegeben werden. Oder anders gesagt: Der Kunde bekommt mehr Leistung für sein Geld“, sagte Studienautor Prof. Dr. Torsten J. Gerpott, wissenschaftlicher Beirat der Unternehmensberatung DIALOG CONSULT und Inhaber des Lehrstuhls für TK-Wirtschaft an der Universität Duisburg-Essen. Während die durchschnittlichen Umsätze pro Mobilfunk-SIM in 1998 bei 57,26 Euro lagen, betragen sie heute nur noch 16,68 Euro (Abb. 22). Für 2019 erwartet Prof. Gerpott im Mobilfunk erneut einen leichten Preisrückgang.

Im Festnetzmarkt werden die Unternehmen wie im Vorjahr 32,8 Milliarden Euro umsetzen – 13,8 Milliarden Euro davon entfallen wie 2017 auf die Telekom, die Wettbewerber verbuchen dieses Jahr 13,3 Milliarden Euro (2017: 13,5 Milliarden Euro/-1,5 Prozent). Bei den Kabelnetzbetreibern setzt sich das Wachstum fort. Einen großen Beitrag zum Festnetzumsatz der Telekom leisten die Einnahmen durch Vorleistungsprodukte, die die Wettbewerber beim Ex-Monopolisten einkaufen (Abb. 13). „Vor allem infolge der zweiten Vectoring-Entscheidung der Bundesnetzagentur müssen viele Wettbewerber verstärkt auf Bitstrom-Vorleistungen zurückgreifen. Das hat die Abhängigkeit der alternativen Festnetzanbieter von Telekom Deutschland in den letzten Jahren deutlich erhöht“, erläutert Prof. Gerpott. Bei Zugängen auf Basis eines virtuellen Bitstrom-Zugangs fließen pro Euro Umsatz direkt 70 Cent an die Telekom Deutschland (Abb. 14).

Trotz teils stagnierender Umsätze erreichen die Investitionen in Sachanlagen laut Studie dieses Jahr rund 8,3 Milliarden Euro (Abb. 6) – und damit den höchsten Wert seit dem Jahr 2001. Das sind rund 0,1 Milliarde Euro mehr als in 2017. Seit der Marktliberalisierung haben die Wettbewerber rund 78 Milliarden Euro investiert, die Telekom 73 Milliarden Euro.

Erstmals eine Million FTTB/H-Kunden

Die Zahl der Festnetz-Breitbandanschlüsse steigt in diesem Jahr erneut: Sie nimmt um rund 1,1 Million auf 34,3 Millionen zu (+3,3 Prozent) (Abb. 10). Etwa 3,4 Millionen Haushalte (+ 520.000) werden Ende 2018 an Glasfasernetze bis ins Gebäude/bis in die Wohnung (FTTB/FTTH) angeschlossen sein – 18 Prozent mehr als im Vorjahr (Abb. 16). Die Zahl der Haushalte, die diesen Anschluss auch buchen, legt insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Viertel auf erstmals über eine Million zu. Neun von zehn Haushalten, die Ende 2018 einem FTTB/H-Anschluss nutzen, beziehen diesen nicht von der Telekom, sondern von einem alternativen Carrier (Abb. 17). Die Wettbewerber bauen drei Viertel der Glasfaseranschlüsse bis zum Gebäude (FTTB) oder in die Wohnung (FTTH) in Deutschland. „Während die Wettbewerbsunternehmen bei FTTB/H eine Take-Up-Rate von mehr als 35 Prozent erreichen, liegt diese bei der Telekom Deutschland nur bei etwa 13 Prozent“, so TK-Experte Prof. Gerpott: „Die Wettbewerbsunternehmen haben mehr echte Glasfaser-Kunden als die Telekom hier FTTB/H-Anschlüsse besitzt.“  

Die Kunden wollen mehr Geschwindigkeit. Der Anteil der nachgefragten Festnetzanschlüsse mit mindestens 50 Mbit/s Downstream-Bandbreite wird 2018 auf ein Drittel zulegen (Abb. 18) – rund ein Fünftel mehr als noch im Vorjahr. Der Datenhunger in Deutschland nimmt weiter rasant zu: Über mobile Anschlüsse werden in diesem Jahr 2,5 Milliarden Gigabyte in Mobilfunknetzen verschickt oder heruntergeladen (Abb. 24) – das bedeutet eine Steigerung um 86 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Festnetz übertragen die Nutzer 2018 rund 36,5 Milliarden Gigabyte – das bedeutet eine Steigerung von 12,3 Prozent (Abb. 19). Beim Telefonieren setzt sich der seit 2014 bestehende Trend weiter fort: Es wird weniger gesprochen (Abb. 5). In diesem Jahr sind es 896 Millionen Minuten täglich (-13 Millionen Minuten pro Tag). Im Festnetz sinkt die Zahl der Gesprächsminuten deutlicher von 340 auf 325 Millionen pro Tag, im Mobilfunknetz um „nur“ drei Millionen Minuten auf 306 Millionen Minuten pro Tag. Software-basierte Telefonie-Anwendungen, wie u. a. Skype und WhatsApp, gewinnen insgesamt an Bedeutung (+2 Prozent; 265 Millionen Minuten täglich).

VATM fordert schnell Klarheit für Gigabit-Ausbau

VATM-Präsident Martin Witt bezog heute bei der Vorstellung der 20. TK-Marktstudie wie folgt Stellung: „Die Festnetz-Liberalisierung der vergangenen 20 Jahre ist eine echte Erfolgsstory – vor allem zugunsten der Endkunden. Das zeigt auch die Marktstudie.“ Nur ein funktionsfähiger Infrastruktur- und Dienstewettbewerb garantiere vielfältige Angebote, einen funktionierenden Verbraucherschutz, erschwingliche Preise, Innovationen und Investitionen sowie die Teilhabe an der fortschreitenden Digitalisierung. Die Telekom dominiere derzeit weiterhin den deutschen Festnetz-Markt. „Fast 75 Prozent aller Anschlüsse werden physikalisch auf dem Netz des Ex-Monopolisten bereitgestellt. Die Vectoring-Entscheidung zugunsten der Telekom hat die Abhängigkeit der Wettbewerber von Vorprodukten der Telekom erhöht.“ Die Politik dürfe nicht immer wieder den Fehler begehen, auf neue Monopole zu setzen.

„Der Koalitionsvertrag und der neue europäische Kodex EECC bieten gute Grundlagen. Jetzt müssen die Ziele der Bundesregierung mit dem EECC umgesetzt werden – mit weniger Bürokratie und mehr Wettbewerb“, unterstrich Witt. Der Plan der Bundesregierung für die Migration von Mega- zu Gigabit müsse Anfang 2019 stehen. „Wir brauchen neue, einfache und klare Spielregeln für alle“, so der VATM-Präsident. So müsse der diskriminierungsfreie Netzzugang – Open Access – sinnvoll gestaltet werden. Wenn Open-Access-Verhandlungen scheitern bzw. es ein nicht marktkonformes Verhalten gebe, müsse die Bundesnetzagentur weiterhin als Schiedsrichter eingreifen können – unter dem Motto „mehr Markt wagen, aber keinesfalls die Kontrolle verlieren“. Aufgrund der großen Bedeutung von 5G für die Digitalisierung müsse das Versteigerungsverfahren bis November überarbeitet sein. „Hier müssen wir eine starke Infrastruktur mit starkem Wettbewerb schaffen“, sagte Witt.

Drei Mal Gigabit-Voucher sind drei Mal besser als alte Förderung

Wichtige Verbesserungen müssten auch beim Bau und der Förderung vorgenommen werden. „Die Verwaltung in Ländern und Kommunen muss 2019 einheitliche Genehmigungsverfahren implementieren“, fordert der VATM-Präsident. Zudem spricht sich der Verband für die Einführung von Vouchern aus. Außerhalb der Ballungsgebiete und schon mit Gigabit versorgten Gebiete gäbe es für jeden Hausanschluss, aber auch jeden Gigabit-Vertrag einmalig 500 Euro sowie für Wohnungsanschlüsse im Haus je 150 Euro. „Die Einführung von Vouchern würde die Nachfrage steigern, den eigenwirtschaftlichen Ausbau deutlich beschleunigen und den verbleibenden Förderbedarf senken“, ist Witt überzeugt.

In vielen Städten starte jetzt der Glasfaserausbau oder stehe kurz bevor. „Hier wäre es ein wichtiges Signal, dass die Bundesregierung und die Bundesnetzagentur die Verpflichtung der Telekom zum Überbau mit alter Vectoring-Technologie in den Nahbereichen der Hauptverteiler beendet, wenn die Telekom die FTTB/H-Anschlüsse anderer Anbieter nutzt. Baut sie selbst FTTB/H statt Vectoring aus, ist die Telekom schon heute von der Vectoring-Ausbau-Verpflichtung befreit. Mit einer solchen Gleichstellung beim Glasfaserausbau helfen Politik und Regulierer all den Unternehmen, die wirklich Glasfaser bis zum Kunden ausbauen“, betont Witt: „Vor allem aber nutzt es auch den Telekom-Kunden, die so statt 100- Mbit/s-Vectoring echte Gigabit bekommen können. Das ist allemal besser, als die nächsten Jahre weiter Vectoring auszubauen. `Gemeinsam Gigabit schaffen´ bedeutet auch gemeinsam nutzen und nicht den Business Case in den  Kommunen verschlechtern, in denen echte Glasfaser angeboten wird. Dieses wäre mit einem Federstrich möglich, denn die Telekom würde lediglich aus der bestehenden – und für das neue Ziel der Bundesregierung absolut kontraproduktiven – Ausbauverpflichtung entlassen.“

Für VATM-Präsident Witt steht fest: „Der Ausbau von 5G und dem Gigabit-Festnetz gehören zu dem komplexesten Vorhaben, die wir in den letzten Jahren auf den Weg bringen mussten. 2019 muss das Jahr der guten Ideen werden!“

             

 

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SPS IPC Drives: akquinet zeigt, wie die Digitalisierung im Mittelstand gelingt

Die akquinet AG zeigt auf der Nürnberger SPS IPC Drives Messe vom 27.-29.11.2018 gemeinsam mit der Harting Deutschland GmbH & Co. KG, wie Unternehmen ihre Industrie 4.0-Projekte realisieren können und welche Chancen hierdurch entstehen. In Halle 10.0/140 informiert das IT-Beratungsunternehmen über konkrete Kundenbeispiele, strategische Herangehensweisen und zugrundeliegende Technologien.

Auf der diesjährigen SPS IPC Drives vom 27.-29. November 2018 in Nürnberg präsentiert die akquinet AG als Mitglied des MICA.network von Harting Softwarelösungen für IoT und Industrie 4.0 mit dem Edge Computing System MICA. Die auf Open Source-Technologien von Red Hat und Standards in der M2M-Kommunikation basierenden Lösungen zeigen das Zusammenspiel der unterschiedlichen Technologien und die Integration mit individuellen Funktionsplatinen der MICA. „Gemeinsam mit Harting zeigen wir an Beispielen auf, wie auch mittelständische Unternehmen die Digitalisierung vom ersten Schritt bis zur ganzheitlichen Lösung angehen können und welche konkreten Mehrwerte Industrie 4.0-Anwendungen bis hin zur Entwicklung völlig neuer Geschäftsbereiche bieten“, sagt Heinz Wilming, Geschäftsentwicklung IoT/Industrie 4.0 bei akquinet.

Messebesucher können sich über zahlreiche Kundenanwendungen informieren, beispielsweise die prozessgesteuerte Entwicklung von Autoersatzteilen, das Flottenmanagement und Predictive Maintenance von Flurförderzeugen oder die Zustandsüberwachung von Maschinen. Dabei zeigt akquinet, wie Industrie 4.0-Projekte in den Bereichen PPS, MES sowie Condition Monitoring und Predictive Maintenance mittels Methoden wie z.B. Machine Learning, Augmented Reality und Data Analytics realisiert werden können. Die Basis bilden dabei SAP, Microsoft und Open Source-Technologien, je nach den spezifischen Anforderungen, Unternehmenszielen und Prozessen der Kunden.

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go.eIDAS-Initiative startet in ganz Europa und darüber hinaus

Ein wichtiger Meilenstein für eine vertrauenswürdige elektronische Identifizierung in Europa steht bevor: Die grenzübergreifende Anerkennung von notifizierten elektronischen Identifizierungssystemen (eID) startet am 29. September 2018 in ganz Europa. Vor diesem Hintergrund haben sich führende europäische Verbände, Projekte und Expertenorganisationen aus dem Bereich eID und Vertrauensdienste zusammengefunden, um die gemeinnützige go.eIDAS-Initiative zu starten, die die flächendeckende Nutzung von elektronischen Identifizierungsmitteln und Vertrauensdiensten gemäß der eIDAS-Verordnung (EU) Nr. 910/2014 unterstützen soll.

EU-weite Anerkennung von notifizierten eIDs startet am 29. September 2018

Die Verordnung (EU) No 910/2014 über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt, die allgemein als “eIDAS-Verordnung” bekannt ist, wurde 2014 eingeführt und ist am 01. Juli 2016 vollständig in Kraft getreten. Ein wichtiges Konzept dieser Verordnung besteht darin, dass die EU-Mitgliedsstaaten ihr nationales eID-System notifizieren können, damit die ausgegebenen Identifizierungsmittel nach einem eingehenden Peer-Review-Verfahren bei der grenzüberschreitenden Authentifizierung von anderen EU-Mitgliedsstaaten anerkannt werden. Erste EU-Mitgliedsstaaten wie Deutschland und Italien haben das Notifizierungsverfahren bereits erfolgreich abgeschlossen und weitere Mitgliedsstaaten wie Spanien, Luxemburg, Estland, Kroatien, Belgien, Portugal und Großbritannien folgen. Am 29. September 2018 wird ein wichtiger Meilenstein erreicht, da an diesem Tag die EU-weite Anerkennung von notifizierten elektronischen Identifizierungssystemen beginnt. Dies bedeutet, dass der deutsche Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion, der bereits im September 2017 auf dem höchstmöglichen Sicherheitsniveau (Level of Assurance “high“) notifiziert wurde, in ganz Europa zur Identifizierung anerkannt wird. Alle anderen notifizierten eID-Systeme werden nach einer Übergangsfrist von einem Jahr nach dem Abschluss der formalen Notifizierung in entsprechender Weise anerkannt.

go.eIDAS – Initiative zur Förderung der praktischen Umsetzung der eIDAS-Verordnung

Vor diesem Hintergrund haben führende europäische Verbände, Projekte und Expertenorganisationen aus dem Bereich eID und Vertrauensdienste ihre Kräfte gebündelt und heute die gemeinnützige go.eIDAS-Initiative gestartet.

Die Hauptziele der go.eIDAS-Initiative sind

  • Aufklärung und Sensibilisierung für eIDAS in Europa und darüber hinaus,
  • Aufzeigen der Vorteile der Nutzung von eIDAS innerhalb von Anwendungsdiensten und verdeutlichen der enormen Chancen für den Europäischen Außenhandel durch die internationale Akzeptanz der in der eIDAS-Verordnung regulierten eID- und Vertrauensdienste,
  • Demonstration der einfachen Verwendung von eID- und Vertrauensdiensten,
  • Unterstützung der Integration von eIDAS in Anwendungsdiensten unter besonderer Berücksichtigung der Belange von kleinen und mittleren Behörden und Unternehmen in ausgewählten Sektoren wie Transport, Finanzdienstleistungen sowie in Online-Plattformen,
  • Förderung der Anwendung und Akzeptanz von eIDAS in mobilen Umgebungen,
  • Unterstützung der Entwicklung des eIDAS-Ökosystems und des Binnenmarktes,
  • Förderung der globalen Interoperabilität zwischen Lösungskomponenten und nicht zuletzt
  • Unterstützung der Schaffung eines nachhaltig erfolgreichen thematischen eIDAS-Netzwerkes.

    Derzeitige Maßnahmen, die im Rahmen dieser Initiative umgesetzt werden, umfassen das Erstellen, Pflegen und Zugänglichmachen von lokalisierbarem und erweiterbarem eIDAS-bezogenem Informationsmaterial, die Durchführung lokaler eIDAS-Webinare und die Erstellung und Pflege von Open Source-Software, durch die die Anwendung und Akzeptanz von eID und Vertrauensdiensten erleichtert wird.

    go.eIDAS ist eine offene Initiative, die alle interessierten Organisationen und Einzelpersonen, die sich für die oben genannten Ziele engagieren wollen, herzlich willkommen heißt. Die go.eIDAS Initiative lädt alle Interessensgruppen des eIDAS-Ökosystems, wie Anwendungsanbieter, Stakeholder im eID-Umfeld, Vertrauensdiensteanbieter, Konformitätsbewertungsstellen, sonstige Dienstleister, Regulierungsbehörden und andere öffentliche Stellen, öffentlich finanzierte Projekte und gemeinnützige Initiativen, akademische Einrichtungen und Standardisierungsorganisationen ein, Teil dieser gemeinnützigen Initiative zu werden. Selbst kommerziell orientierte Organisationen können mitwirken, sofern sie im Rahmen der Initiative in einem angemessenen Umfang ehrenamtliche Unterstützung oder andere dem Gemeinwohl dienende Pro Bono-Leistungen anbieten.

    Die go.eIDAS Initiative wurde von folgenden Verbänden, Projekten und Expertenorganisationen initiiert:

  • BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (https://bitkom.org)
  • buergerservice.org e.V. (https://buergerservice.org)
  • ecsec GmbH (https://ecsec.de)
  • EEMA – Europäische Vereinigung für eID und Sicherheit (https://www.eema.org)
  • European Trust Foundation (https://www.europeantrustfoundation.eu/…)
  • Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO (https://iao.fraunhofer.de)
  • FutureTrust – H2020 Forschungsprojekt (https://futuretrust.eu)
  • Kantara Initiative (https://kantarainitiative.org)
  • LIGHTest – H2020 Forschungsprojekt (https://www.lightest.eu/)
  • NorStella – Norwegische Vereinigung für Digitalisierung und eID (https://www.norstella.no/)
  • OSI – Open Signature Initiative (https://www.opensignature.org)
  • TeleTrusT – Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (https://www.teletrust.de/)

    “Mit großer Freude starten wir heute die go.eIDAS-Initiative und richten unseren Blick gespannt auf die bevorstehende EU-weite eID-Anerkennung, die das Vertrauen in elektronische Geschäftsprozesse in Europa und darüber hinaus weiter stärken wird”, erklärt Jon Shamah, Vorsitzender der Europäischen Vereinigung für eID und Sicherheit (EEMA).

    “Wir begrüßen die go.eIDAS-Initiative sehr herzlich und freuen uns darauf, einen Beitrag zur globalen Anerkennung von eID- und Vertrauensdiensten zu leisten,” ergänzt Collin Wallis, Geschäftsführer der Kantara Initiative. “Da Kantara eine global operierende, auf ethischen Grundsätzen beruhende, gemeinnützige Organisation ist, in der kürzlich die US-amerikanische Identity Ecosystem Steering Group (IDESG) aufgegangen ist, befinden wir uns in einer sehr guten Position, die go.eIDAS-Initiative hier tatkräftig zu unterstützen.”

    Wir erkennen dankbar an, dass die Europäische Union die go.eIDAS-Initiative durch die einschlägigen Forschungsprojekte FutureTrust (Förderkennzeichen Nr. 700542) und LIGHTest (Förderkennzeichen Nr. 700321) unterstützt.

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Security Essen: Milestone Systems präsentiert neue Husky X-Serie

Durch Hardwarebeschleunigung ist eine optimale Leistung der Netzwerkvideorekorder (NVRs) der Husky X-Serie mit XProtect gewährleistet. Die X-Serie unterstützt mehr als 700 Kameras.

Milestone Systems, weltweit führender Anbieter von Open Plattform IP-Videomanagementsoftware (VMS), kündigt die Husky X2 und X8 NVR- Hardwareplattform mit skalierbarer VMS an. Die hochleistungsfähigen NVRs der Husky X-Serie geben der Milestone Community die Möglichkeit, Videomanagementsysteme unterschiedlicher Größe zu entwickeln. Da weniger Hardware benötigt wird als bei vergleichbaren Installationen mit Standardservern, reduzieren sich die Gesamtkosten – unter anderem Energie- und Kühlkosten. Die X-Serie erreicht diese hohe Leistung dank Hardwarebeschleunigung. Das bedeutet, der Grafikkartenprozessor übernimmt das Dekodieren von Videos und entlastet so das System. Da Hard- und Software der X-Serie auf Industriestandards beruhen, ist die Cyber-Sicherheit der NVRs gewährleistet.

Hochleistung auf kleinstem Raum 

Um der Nachfrage der Nutzer nach hochverfügbaren Videosystemen zu entsprechen, ist die Husky X-Serie äußerst ausfallsicher. Für alle relevanten Subsysteme werden redundante Komponenten verwendet. Ein optimiertes Hardware-Design erfüllt die hohen Leistungsanforderungen.

Die Husky X-Serie umfasst zunächst zwei Geräte:

Milestone Husky X2 – Das Gerät bietet zwei Hot-Swap-fähige Festplatten und eine integrierte PoE + Switch. Der NVR unterstützt bis zu 133 Kameras (720P @ 25 FPS, 2Mbit/s). 

Milestone Husky X8 – Der NVR verfügt über acht Hot-Swap-fähige Festplatten und zwei 10 Gbit/s Netzwerkschnittstellen. Der interne Speicher kann mit externen Speicher-Arrays erweitert werden, die über Hochgeschwindigkeits-Fibre Channel über Ethernet (FCoE) und iSCSI-Verbindungen miteinander verbunden sind. Husky X8 unterstützt bis zu 780 Kameras (720 P @ 25 FPS, 2 Mbit/s) mit einer maximalen Aufzeichnungsrate von 1,828 Mbit/s. Diese hohe Leistung wird durch eine 4-Kern-Intel-Iris-Pro-CPU (Graphics Processing Unit) erreicht, die Hardwarebeschleunigung und ein Motherboard-Design auf Server-Niveau ermöglicht.

Die Systeme sind in Bezug auf Hardware und Software flexibel konfigurierbar, sodass die Milestone-Community-Partner einfach und unkompliziert Kundenanforderungen nachkommen können. Beide Geräte sind mit Milestone XProtect VMS vorinstalliert und unterstützen alle aktuellen Versionen von Milestones VMS, sodass sie in sicheren Netzwerken, größeren zentral verwalteten Multi-Unit-Installationen oder als eigenständige Lösungen verwendet werden können.

Bausteine für optimale Lösungen

Milestone investiert verstärkt in integrierte Videomanagementsysteme. Dazu gehört das kürzlich herausgebrachte System-Builder-Programm. Es bietet der Milestone-Community eine große Auswahl an Geräten mit vorinstallierter XProtect-Software und verschiedene Wartungspläne. Die NVRs der X-Serie dienen als hochleistungsfähige Grundbausteine von Videoüberwachungsanlagen mit Milestone-basiertem Service und Support

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