Tamper-proof labelling with artimeltsurface

Not only drug manufacturers are faced with the essential obligation to tamper-proof their cardboard packaging as a result of the new European anti-tampering guideline which took effect on 9 February 2019. Other manufacturers are also increasingly looking for new ways to label or seal their products in such a way that consumers can clearly recognise whether the packaging is still in the originally sealed manufacturer’s condition or if it has already been opened. Labels with exceptional adhesive properties that damage the carboard when removed play a crucial role in this. Conventional adhesives in particular fail to provide strong enough adhesion of labels on high-quality lacquered surfaces and the labels can be removed relatively easily. With artimeltsurface, artimelt has developed an adhesive that attaches itself increasingly more powerfully to the surface as time passes by. Whenever it is attempted to remove a label coated with artimeltsurface, the label will tear, or the surface of the underlying packaging will be damaged.

The new adhesive artimeltsurface will be presented at ICE – the leading international trade fair for the finishing and processing of paper, film, and foil – from 12 to 14 March 2019 in Munich.

artimeltsurface also adheres to surfaces that contain silicones

Many cardboard boxes do more than just packaging and protecting the actual product: they should also look attractive, leave a sophisticated impression, and stimulate the customer to buy, especially with quality contents. Representative packaging is elaborately printed, partially embossed, and coated with a high gloss or matte varnish to protect against soiling and damage. “Varnishes must have special additives to fulfil the desired functions,” explains Wolfgang Aufmuth of artimelt AG. Silicone is often used as one of these additive components. With its low surface tension, silicone repels greases, dirt, and dust. At the same time, adhesives also stick very poorly to surfaces that contain silicones.

artimeltsurface has been designed to create a stronger connection with the silicone-containing surface as time goes by. “Laboratory analyses on siliconised surfaces have shown that the adhesive properties grow ever stronger.” Already after a few days, the label can no longer be removed from the underlying surface without leaving traces. During the tests, the labels were destroyed completely. Only small label parts could be removed from the packaging while leaving clearly recognisable cracks in the previously covered varnishing of the packaging, showing that the cardboard has been tampered with.

artimeltsurface can also be used for adhesions under submerged conditions. Tests have shown that adhesive tapes fitted with artimeltsurface adhere properly to smooth, submerged surfaces. This also allows, for example, for the covering of cracks in swimming pools from the inside without having to let the water out.

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ready for Innovation UG wird Modern-Paper GmbH

Papier steht in Unternehmen für Bürokratie, schleppende Abläufe, aufwendige Archivierung – und auch der ökologische Fußabdruck von Unternehmen wird zunehmend hinterfragt.

Die Antwort der Modern-Paper GmbH, bisher als ready for Innovation (UG) bekannt: der Ersatz von Papier mit den Möglichkeiten der modernen Automation der Informationsverarbeitung.
Damit ist der Anbieter von Softwarelösungen für mobile Anwendungen über die Jahre gewachsen. Anwendungen für den Außendienst beispielsweise in Handel, Gastronomie und Handwerk, für Städte und Kommunen, die Informationstechnologie oder Alarm- und Brandschutzanlagen haben das Unternehmen aus Petersaurach bekannt gemacht. So kann etwa der Vertreter einer Brauerei beim Verkaufsgespräch vor Ort in der Gaststätte Bestellungen direkt annehmen und die Bestellung direkt in das Warenwirtschaftssystem übertragen. Papierlos, inklusive digitaler Unterschrift des Kunden, auch offline. Selbst die Bilddokumentation im gastronomischen Betrieb ist möglich.

Die Tücken des papierlosen Büros erkannt

Digitale Besuchsberichte, Abnahmeerklärungen, Wartungsdokumentationen, Rapporte, Einverständniserklärungen, Lieferscheine, Messe-Leaderfassungen, Reklamationen, Tankkarten-Verträge, immer in digitaler Form, all das schätzen Unternehmen und Mitarbeiter, die dezentral, vor Ort bei Kunden tätig sind – gerade auch dann, wenn sie in abgelegenen Gebieten, ohne Internetverbindung, selbst unter der Erde tätig sind.
Die Schnittstelle zum Unternehmen ist gegeben, die einheitliche Dokumentation über die Eingabe via Tablet bzw. Smartphone oder am PC gesichert.

Mit Prozessoptimierung weiter auf Erfolgskurs

Die Modern-Paper GmbH setzt die Entwicklung unter der bewährten Führung von Friedrich Kramer fort und bietet in Zusammenarbeit mit Vertriebspartner Dochouse GmbH, Ravensburg, Softwarelösungen und Beratungsleistung für kleine und mittelständische Unternehmen, die die Digitalisierung im Haus weiter entwickeln wollen.

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Falsche Sicherheitskennzeichnung: Die unterschätzte Gefahr

Trotz sinkender Zahlen ist das Risiko, am Arbeitsplatz zu verunglücken, immer noch hoch: Rund 870.000 Unfälle ereignen sich pro Jahr (Quelle: DGUV, 2017). Arbeitsunfälle sind nicht nur teuer; sie sind auch tragisch für die Mitarbeiter. Können Gefährdungen an bestimmten Stellen im Betrieb nicht ausgeschlossen oder vermindert werden, ist die richtige Sicherheitskennzeichnung erforderlich – so werden Gefahren minimiert und Unfälle können auf eine simple Art und Weise vermieden werden. Zusätzlich müssen alle Flucht- und Rettungswege korrekt gekennzeichnet sein. Doch was in der Theorie so einfach klingt, wird in der Praxis oft nicht umgesetzt.

Arbeitgeber sind laut Arbeitsstättenverordnung gesetzlich verpflichtet, die Sicherheit und den Schutz Ihrer Arbeitnehmer zu gewährleisten. Eine tragende Säule bildet die Kennzeichnungspflicht, um vor Gefahren zu warnen, die sich nicht durch andere Maßnahmen verhindern lassen. Um es den Verantwortlichen zu erleichtern, konkretisiert die technische Regel für Arbeitsstätten „Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung“ (ASR A1.3) die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung und fordert bei der Sicherheitskennzeichnung, die Piktogramme der DIN EN ISO 7010 zu nutzen. Doch was steckt hinter dieser Forderung und welche Vorteile können Arbeitgeber bei der Erfüllung der ASR A1.3 erzielen?

Im Jahr 2013 hat die ASR A1.3 eine Generalüberholung erfahren. Hierbei wurden unter anderem die Zeichen aus der DIN EN ISO 7010 aufgenommen und als Standard definiert, um eine Vereinheitlichung der Sicherheitskennzeichnung zu erreichen. Die alten Zeichen wurden dabei ersetzt; der Unterschied zwischen gültiger und nicht mehr gültiger ASR A1.3 ist gut am Beispiel des Brandschutzzeichens für Feuerlöscher zu sehen.

Sofern in einem Betrieb noch alte Zeichen hängen, ist es höchste Zeit, diese auszutauschen, um die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung zu erfüllen und sich eine Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung zu ersparen. Wählt ein Arbeitgeber nämlich die alte Kennzeichnung, muss er anhand einer neuen Gefährdungsbeurteilung beweisen, dass damit die gleiche Sicherheit für die Mitarbeiter erreicht wird. Eine aufwändige und kostenintensive Maßnahme. Mit einer Umstellung auf die neuen Zeichen und die Einhaltung der aktuellen ASR A1.3 kann die Vermutungswirkung geltend gemacht werden, die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung erfüllt zu haben. Dabei sollte auf eine einheitliche Verwendung der neuen Zeichen geachtet und eine Vermischung vermieden werden, um im Notfall klare und unmissverständliche Aussagen zu treffen.

Wie eingangs erwähnt, ist die Kennzeichnung der Flucht- und Rettungswege gesetzlich vorgeschrieben und in jedem Betrieb Pflicht. Doch in der Praxis ist nicht immer eindeutig, wie die notwendigen Schilder korrekt angebracht werden. So schreibt die ASR A1.3 vor, dass das Sicherheitskennzeichen Rettungsweg/Notausgang immer mit einem Richtungspfeil kombiniert werden muss. Dieses Zeichen darf somit nie ohne Pfeil verwendet werden. Hier schließt sich häufig schon die nächste Frage an: Welche Pfeilrichtung ist in welcher Situation anzuwenden? Die in der ISO 16069 festgeschriebenen Bedeutungen der Pfeilrichtungen sind in den Fachbericht DIN SPEC 4844-4 übernommen worden, welcher damit eine praxisorientierte Antwort auf diese Frage gibt.

Von besonderem Interesse ist dabei die Verwendung des Pfeils nach oben/unten. Bisher wurde in Deutschland über Türen oft ein Pfeil nach unten angebracht. Jedoch zeigt nur der Pfeil nach oben die Laufrichtung „geradeaus“ bzw. „durch die Tür gehen“ an.

Neben den erwähnten Brandschutz- und Rettungszeichen gehören auch Warn-, Verbots- und Gebotsschilder zur Sicherheitskennzeichnung.

Der Sicherheitsexperte Kroschke hat das komplexe Thema der Sicherheitskennzeichnung in einem übersichtlichen White Paper zusammengefasst. Es unterstützt dabei, die betriebliche Beschilderung auf den aktuellen Stand zu bringen und die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten. Das White Paper erklärt die verschiedenen Arten der Sicherheitskennzeichnung im Betrieb, zeigt die rechtlichen Hintergründe auf und informiert über das korrekte Verwenden und Anbringen. Eine Übersicht zeigt die Unterschiede zwischen gültiger und nicht mehr gültiger ASR A1.3. Auf diese Weise können Arbeitgeber die Sicherheit im Betrieb nach den aktuellen Vorgaben des Gesetzgebers gewährleisten.

Das White Paper steht auf www.kroschke.com/wissen kostenlos zum Download bereit

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Fraunhofer-Preis an Fogra-Mitarbeiter​ für neue Methode zur Bildschirmqualitätsbewertung

Das Autorenquartet Steven Le Moan, Tejas Madan Tanksale, Roman Byshko und Philipp Urban erhielt für seine Arbeit  “An observer-metamerism sensitivity index for electronic displays”, veröffentlicht im Journal of the Society of Information Display, den Preis für die beste Publikation 2017 in der Kategorie „Business“ der Fraunhofer IGD Paper. Damit werden Neuentwicklungen von Algorithmen und Methoden ausgezeichnet, die einen großen Einfluss auf die Industrie haben.

Einer der Autoren, Roman Byshko, hat während seiner Anstellung im Fogra Forschungsinstitut für Medientechnologien e.V. maßgeblich an dieser Thematik gearbeitet. Es wird ein neuer Ansatz vorgestellt, um das mögliche Ausmaß von Beobachter-Metamerie bei bestimmten Monitoren mit schmalbandigen Primärfarben vorauszusagen.

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Anforderungen an Kunststoffe im Auto

Multifunktional, nachhaltig und hygienisch: Innovative Kunststoffe im Auto sind gefragter denn je. Das flexible leichtgewicht ermöglicht völlig neue Fahrzeugarchitekturen und Funktionen. Der VDI-Kongress PIAE 2019, zeigt vom 03. bis 04. April die künftigen Anforderungen an Kunststoff im Auto.

Von Kunststsoffverglasung über „On-Demand-Funktionen“ bis hin zu antimikrobiellen Oberflächen: Der Kunststoffanteil im Auto wächst und die Ansprüche an den Werkstoff steigen. Insbesondere neue Mobilitätskonzepte wie Carsharing und Co. stellen Entwickler vor neue Herausforderungen. Um die Design- und Funktionsvielfalt zu integrieren und die Fahrzeuge dabei effizienter und sicherer zu machen, werden neuartige Kunststoffkonzepte benötigt.

Antimikrobielle Ausstattung für Carsharing-Konzepte
Mehr und mehr Menschen machen von Carsharing-Diensten Gebrauch. Immer wieder am Tag nutzen verschiedene Personen ein einziges Fahrzeug. Auf Textilien, Lenkrad, Armaturenbrett oder Fußraum tummelt sich eine Vielzahl verschiedener Keime und Bakterien, die Auslöser von Krankheiten sein können. Hier kommen besondere Oberflächen aus Kunststoff, mit Zusatz von Biostabilisatoren und antimikrobiell wirksamen Additiven zum Einsatz. Diese Wirkstoffe bzw. Additive töten Viren, Bakterien oder Pilze und hemmen deren Wachstum, indem sie mehr oder weniger toxische Verbindungen freisetzen. Manfred Schneider, Chemischer  Consultant, Technische Entwicklung bei car i.t.a. GmbH & Co. KG, Kirkel, stellt in seinem Vortrag „Trends im Fahrzeuginnenraum“ der PIAE 2019 antimikrobielle Ausstattung von Textilien und Dekormaterialien für Personentransport und Carsharing Konzepte vor.

Neues Veranstaltungskonzept der PIAE
Der traditionelle VDI-Kunststoff Kongress präsentiert vom 03. bis 04. April sein völlig neues, überarbeitetes Veranstaltungskonzept: Mehr Inhalte, interaktive Programmpunkte und modernes Entertainment. So hat das VDI Wissensforum den Aufbau der PIAE – Plastics in Automotive Engineering in Mannheim grundlegend neu konzeptioniert. Basis für die Erneuerung war eine detaillierte Befragung der Teilnehmer.

Was ist neu?

  • Automobile Trends und Exponate in der New Mobility Area
  • Interaktive Diskussionsrunden zu aktuellen kunststofftechnischen Fragestellungen
  • Parallele Workshops mit tiefen technischen Einblicken und Wissenstransfer
  • Hohe Vortragsqualität durch Call for Paper und Selektion durch den Programmausschuss

Zahlen und Fakten

  • 400 Kongressteilnehmer aus 12 Nationen
  • 120 Aussteller
  • 50 Referenten
  • World Café: „Diskutieren Sie mit uns über die Zukunft der Kunststoffe!“

Anmeldung und Programm unter www.vdi-wissensforum.de/piae/ oder unter www.vdi-wissensforum.de sowie über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

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How telcos can play a central role in the $15 billion AI market

There is an ongoing AI (r)evolution as improved machine learning techniques, which form the most commercially important subset of AI technology, are enabling companies to discover and operationalise previously hidden insights. Increasing data availability and higher processing power are facilitating this evolution, allowing better methods to be used on more data at lower cost. Telecoms operators are well positioned to take advantage of this revolution by optimising their own business activities and acting as “technical” AI platform enablers for other industries, which are expected to spend ~$15bn annually on AI business operations by 2021.

These are the key findings of a new white paper published by Solon Management Consulting, showing the enormous potential for telecommunication operators to play a central role in the AI market.

Mirko René Gramatke, Managing Director at Solon and leader of the firm’s ‘tech-enabled business innovation activities’, says: “Given the challenges of diversifying away from the telecom business, we suggest an incremental approach that allows telcos to grow their AI capabilities without committing excessive capital. Implementing changes that can bring in significant margin expansion does not take a long time as they rely on assets that already exist in successful telecoms operators: data availability, analytics know-how, a strong sales organisation and a results-driven management.”

The authors outline the initial steps to take for telecoms operators to claim their share in this strongly growing market and describe four high priority use cases for AI-based network roll-out planning, customer focused network optimisation, marketing optimisation, AI/advanced analytics guided sales steering.

The white paper “How telcos can play a central role in the $15 billion AI market starting with 4 key use cases” is available to download in English: www.solonstrategy.com.

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How telcos can play a central role in the $15 billion AI market

There is an ongoing AI (r)evolution as improved machine learning techniques, which form the most commercially important subset of AI technology, are enabling companies to discover and operationalise previously hidden insights. Increasing data availability and higher processing power are facilitating this evolution, allowing better methods to be used on more data at lower cost. Telecoms operators are well positioned to take advantage of this revolution by optimising their own business activities and acting as “technical” AI platform enablers for other industries, which are expected to spend ~$15bn annually on AI business operations by 2021.

These are the key findings of a new white paper published by Solon Management Consulting, showing the enormous potential for telecommunication operators to play a central role in the AI market.

Mirko René Gramatke, Managing Director at Solon and leader of the firm’s ‘tech-enabled business innovation activities’, says: “Given the challenges of diversifying away from the telecom business, we suggest an incremental approach that allows telcos to grow their AI capabilities without committing excessive capital. Implementing changes that can bring in significant margin expansion does not take a long time as they rely on assets that already exist in successful telecoms operators: data availability, analytics know-how, a strong sales organisation and a results-driven management.”

The authors outline the initial steps to take for telecoms operators to claim their share in this strongly growing market and describe four high priority use cases for AI-based network roll-out planning, customer focused network optimisation, marketing optimisation, AI/advanced analytics guided sales steering.

The white paper “How telcos can play a central role in the $15 billion AI market starting with 4 key use cases” is available to download in English: www.solonstrategy.com.

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Händlerbund-Studie: Digitale Lager und nachhaltige Verpackungen fordern Online-Händler heraus

  • 96 % nutzen ein eigenes Lager
  • 18 % nutzen digitale Kommissionierverfahren
  • 38 % haben bereits nachhaltigere Verpackung eingeführt

Digitale Vernetzung und neue Gesetzesregelungen sind Themen, die den Online-Handel in Sachen Lager und Verpackung derzeit herausfordern. Mehr als 500 Händler geben im Rahmen der großen Händlerbund Logistik-Studie Teil II Auskunft darüber, wie sie diese Aufgaben im täglichen Geschäft meistern.

Lagersysteme bleiben klassisch und Chefsache

Besonders für kleine und mittlere Online-Händler, die im Rahmen der Logistik-Studie überwiegend zu Wort kommen, ist Outsourcing von Logistik ein großes Thema. Längst übernehmen bei knapp einem Viertel (23 Prozent) Fulfillment-Dienstleister wie Amazon das Lagern, Verpacken und Versenden der Waren im Online-Handel. Dennoch nutzen 96 Prozent der Befragten noch ein eigenes Lager. Über die Hälfte (51 Prozent) setzt dabei auf ein klassisches Festplatzlager und 45 Prozent greifen auf ein System mit flexiblen Lagerplätzen zurück, das im Fachsprech als chaotisches Lager bezeichnet wird.

Kommissionierung analog und in Eigenregie

Klassisch bleibt auch das Befüllen der Pakete: Die große Mehrzahl (82 Prozent) nutzt das analoge Verfahren per Handzettel (Pick-by-Paper) für die Kommissionierung. Den Scanner nehmen nur 15 Prozent zu Hilfe und insgesamt drei Prozent bedienen sich moderner Verfahren, die etwa mit Headset (Pick-by-Voice) oder Datenbrille (Pick-by-Vision) funktionieren. Obwohl das Lager noch wenig digitalisiert scheint, kommen 28 Prozent der Befragten ganz ohne Lagermitarbeiter aus. Ein knappes Drittel beschäftigt nur einen Mitarbeiter und im Gesamtschnitt verstärken 17 Lagerarbeiter das Online-Geschäft.

Verpackungsgesetz für jeden Zweiten neu

Mit Blick auf das ab 2019 geltende Verpackungsgesetz hat jeder zweite Händler (50 Prozent) bereits davon gehört und immerhin 38 Prozent in den letzten Jahren nachhaltigere Verpackungen eingeführt. Bei der Frage nach der Priorität von Verpackungseigenschaften bewerteten die Teilnehmer Kosten (62 Prozent) und Sicherheit (50 Prozent) als ‘sehr wichtig’. Für ‘wichtig’ halten jeweils 44 Prozent die Optik und Umweltfreundlichkeit der Pakete. Das eigene Logo auf dem Karton zu platzieren finden zwei Drittel (66 Prozent) für ‘eher unwichtig’. Durchschnittlich fünf Prozent vom Jahresumsatz planen die befragten Händler als Verpackungskosten ein.

Über die Studie
Für die Studie wurden 513 Online-Händler befragt, die meist weniger als zehn Angestellte beschäftigen. Ein Drittel der Befragten handeln im Segment Hobby & Freizeit, jeder Fünfte im Bereich Haus & Garten und Elektronik- sowie Mode-Händler sind jeweils mit 15 Prozent vertreten.

Finden Sie alle Ergebnisse der Händlerbund-Studie zum kostenfreien Download.

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Verpackungscodierung – Ausbau einer Prüfstrecke

Ab Februar 2019 wird laut EU-Verordnung 2016/161 von Pharmaverpackungen eine eindeutige Identifizierung jeder einzelnen Schachtel zur Rückverfolgung der Prozesse und zur Sicherheit gegen Produktfälschung bindend. Die Identifizierung der Faltschachteln erfolgt über einen aufgebrachten 2D-Barcode, einem DataMatrix-Code. Die PTS hat hierfür gemeinsam mit Herstellern von Faltschachteln für die Pharmazie und Arzneimittelherstellern zwei anerkannte Prüfmethoden entwickelt. DataMatrix-Codes können laut der EU-Verordnung mittels Thermo-Inkjet-Druck direkt auf die Verpackung oder ein Etikett gedruckt (PTS-Methode PTS-DF-103/2017) oder mittels Laserablation erstellt werden (PTS-Methode PTS-DF-105/2017). In einem ausführlichen Prüfbericht erhalten die Kunden folgende Informationen:

  • Ergebnis der Druckverifizierung mittels Verifier nach ISO/IEC 15415
  • Ermittlung der exakten Trocknungsgeschwindigkeit in sec
  • Vergrößerte Aufnahmen der gedruckten Datamatrix-Codes
  • Informationen zur möglichen Variation der Druckauflösung
  • Besonderheiten des Drucks

Diese Prüfmethode ermöglicht die Bewertung von GS1-DataMatrix-Codes gemäß ISO/IEC 15415. Es ist damit möglich, die Bedruckbarkeit der Faltschachteln bzw. Faltschachtelkartons mit einer schwarzen TIJ-Tinte zu zertifizieren. Die Zertifikate werden in Abstimmung mit der Forschungsgemeinschaft Faltschachtel für die Pharmaindustrie FFPI (FFPI-SP-08/16 Bulletin „Spezifikation Pharmakarton“) ausgestellt und die zugrunde liegenden Testverfahren weiterentwickelt. Mit dem Zertifikat über die Prüfungen entsteht eine Rechtssicherheit für die Pharmaverpackung nach der Verordnung 2016/161. In enger Zusammenarbeit mit verschiedenen OEMs (Videojet, Domino, REA) können an der PTS unterschiedliche Tinten und Drucksysteme zur Prüfung verwendet werden. Über die Qualifizierung der Substrate für die Verpackungskennzeichnung wurde bereits in den PTS-News 02/2017 detailliert berichtet.

Die Verpackungscodierung wird neben dem Bereich Pharmafaltschachteln in Zukunft auch in den Bereichen Medizintechnik, Medizinverpackungen, Lebensmittel sowie Agrarchemie und Kosmetik an Bedeutung gewinnen. In ersten Kundenprojekten wurden hier bereits Prüfungen durchgeführt sowie in Forschungsprojekten zukünftige Trends in der Codierung wissenschaftlich bearbeitet.

Neben dem Ausbau der Prüfstrecke und Forschungsprojekten gehen die PTS Experten beim Symposium „Papier und Bedruckbarkeit – Paper and Imaging“ näher auf Anforderungen und Herausforderungen beim Thema Verpackungscodierung ein. Zudem geben Referenten aus Unternehmen hierzu praxisnahe Projekteinblicke.

Veranstaltungshinweis:

PTS Symposium: „Papier und Bedruckbarkeit – Paper and Imaging“
Ort: Penck Hotel, Dresden
Datum: Dienstag, 27.11. & 28.11.2018

Es erwarten Sie spannende Vorträge u.a. von:

  • DS Smith Packaging Deutschland zur „Zukunft der Verpackung“
  • Siegwerk Druckfarben zur Frage „Sollten Druckfarben UV – oder wasserbasiert sein?“
  • Edelmann Group zu „Die smarte Faltschachtel“

Informationen und Anmeldung:
https://www.ptspaper.de/?status=details&event_id=10374&id=2737
www.ptspaper.de/veranstaltungen

Ansprechpartner zum Thema:
Dr. Marcel Haft
marcel.haft@ptspaper.de

Dr.-Ing. Martina Härting
martina.haerting@ptspaper.de

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FEDRIGONI auf der ‚CREATIVE PAPER CONFERENCE 2018‘ in München

Der italienische Premium-Papierhersteller präsentiert vom 25. bis 26. Oktober 2018 in der Alten Kongresshalle in München sein Vollsortiment an hochqualitativen Feinstpapieren mit ihren einzigartigen Strukturen, feiner Haptik, brillanter Optik und Farben, die immer wieder die Sinne ansprechen und Emotionen wecken. Als Neuheiten werden die beiden Trendfarben Rose Gold und Sage der SIRIO PEARL Kollektion präsentiert sowie die aktuellen Digitaldrucksortimente: eines ist für das HP-zertifizierte Indigo-Druckverfahren geeignet, das andere für den Trockentoner-basierten Digitaldruck. Die Besucher können sich von einigen neuen Tools inspirieren lassen, u.a. von den neuen Musterbüchern „Cottage“ und „Century Cotton Wove“ als auch von der aktuellen A CASA „Snow & Sports“ Kundenbroschüre. Letztere stellt den krönenden Abschluss der CARD NATURE & HIGHLINE KAMPAGNE dar, die allein in diesem Jahr mit 2 Auszeichnungen prämiert wurde – dem GERMAN DESIGN AWARD 2018 und dem GERMAN BRAND AWARD 2018.

Unter dem Motto "Analoge Revolution" präsentiert die Creative Paper Conference (CPC) ihr Programm: Papierinnovationen, hochwertige Druckveredelungen und einzigartige Printprojekte warten nur darauf, im großen Präsentationsbereich der Alten Kongresshalle mit über 30 Ausstellern entdeckt zu werden. Kreative Vorträge zum Thema ‚Zukunft der Printmedien‘ – von Editorial und Corporate Design über Packaging und Veredelungen bis hin zu Risografie und Typografie – runden die Veranstaltung ab.

CREATIVE PAPER CONFERENCE

25. Oktober 2018 – Öffnungszeiten: 09:30 – 17:10 Uhr
26. Oktober 2018 – Öffnungszeiten: 09:00 – 16:30 Uhr

Alte Kongresshalle München
Theresienhöhe 15
80339 München

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