Entlass- und Versorgungsmanagement anders denken: Lösungen für einen besseren Sektorenübergang

Seit Oktober 2017 sind Kliniken verpflichtet, ein Entlassmanagement für ihre Patienten zu organisieren. Auch heute ist die sichere Anschlussversorgung von Patienten mit weiterem Betreuungsbedarf immer noch eine Herausforderung. Anspruch und Realität des Entlassmanagements liegen noch sehr weit auseinander. Wie den Herausforderungen konkret begegnet werden kann, war Thema des Workshops „Entlassmanagement konkret“ auf dem DRG-Forum in Berlin. Der Workshop am 22. März zeigte mögliche Lösungen durch digitale Ansätze, was in den meisten Krankenhäusern immer noch das größte Problem darstellt. Dr. Michael Weber, Präsident Verband der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands, kritisierte im Besonderen die Bürokratie bei Rezepterstellung und Entlasspapieren. Einig waren sich alle Referenten, dass es wichtig ist, schon bei Aufnahme Risikopatienten zu filtern. Besonders in der Diskussion mit dem Auditorium offenbarte sich das Problem der Nachversorgequalität, die häufig vom entlassenden Krankenhaus nicht nachgeprüft werden kann.

Gerade diese Nachsorgequalität ist ein Aspekt im Entlassmanagement-Konzept von B. Braun. Die B. Braun Melsungen AG hat sich die Verbesserung des Sektorenübergangs zur Aufgabe gemacht, berichtet Johannes Kufeldt, Marketing Manager Krankenhausfinanzierung und Abrechnungssysteme. Kufeldt erklärt den Ansatz des B. Braun Konzepts. So ermittelt B. Braun im ersten Schritt mit den kooperierenden Häusern den Ist-Stand der Prozessqualität, um die Qualität und den Einfluss messbar zu machen. Dazu werden – so Kufeldt – z. B. Fallzahlkalkulation von Patienten, die Entlass- und Versorgungsmanagement anders denken: Lösungen für einen besseren Sektorenübergang

Verweildauer, Liegetypen und komplikationsbedingte Fallzusammenführungen betrachtet. Daraus ergebe sich ein Evaluationstool für Erfolgsfaktoren. Außerdem entstehe ein Benchmarking, um Krankenhäuser zu vergleichen. Dies könne zu einer besseren Versorgungsqualität, Rechtssicherheit und Erlössicherung führen. Zusätzlich evaluiere die Firma gemeinsam mit den Kliniken die Versorgungslandschaft und lege Qualitätskriterien für Nachsorger fest. „Die Kliniken holen auch Feedback ein bei Patienten mit komplizierten Versorgungen, z. B. mit parenteraler Ernährung“, sagt Kufeldt.

Als weitere Anbieter digitaler Entlassmanagement-Lösungen waren die Recare GmbH und die AOK Sachsen vertreten. Recare bietet Krankenhäusern eine quantitative Datenbank, die Pflege- und Rehaeinrichtungen erfasst. Die AOK Plus in Sachsen stellte ihre mit der Universitätsklinik in Dresden entwickelte Überleitungsmanagement- Software ProfilePlus vor.

B. Braun unterstützt bundesweit mit seinem Know-how Projekte zur Qualitätsverbesserung innerhalb der Klinik und über die Sektorengrenze hinweg. Dazu zählt auch das Entlassmanagement.

Mehr zum Thema: https://www.bbraun.de/…

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Vonage führt neue Serviceleistungen und APIs für den Gesundheitsmarkt ein

Vonage (NYSE: VG), einer der führenden Anbieter von Cloud-Kommunikationslösungen für Unternehmen, gibt die Einführung eines neuen Enterprise-Service-Pakets und neuer APIs über die Vonage API-Plattform Nexmo bekannt. Die neuen Serviceleistungen und APIs sollen speziell Kunden aus dem Gesundheitswesen unterstützen. Mit APIs, die strikt nach geltenden gesundheitsrechtlichen Richtlinien entwickelt wurden, beinhaltet der neue globale Enterprise Plan von Nexmo Beratung, Entwicklungssupport, Servicebereitstellung und Support Level Agreements (SLA). Der Enterprise Plan soll Kunden aus dem Bereich Medizin und Gesundheit bei der Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen helfen, die eine sichere, richtlinienkonforme und flexible Betreuung der Patienten sicherstellen.

Medizinische Fachkräfte nutzen die Technologie von Nexmo, über die sie in Echtzeit per Video, SMS oder Telefon mit ihren Patienten kommunizieren können. Die Nexmo APIs lassen sich direkt in diese tagtäglich verwendeten Kommunikationsmittel integrieren und bieten einige spezialisierte Dienste, die in Einklang mit den aktuellen Datenschutzrichtlinien stehen. Hierzu zählen die Verify API, die mithilfe der Zwei-Faktor-Authentifizierung falsche Anrufer identifiziert, sowie die OpenTok Live Video API, die telemedizinische Funktionen bereitstellt. Dies erfolgt über eine HIPAA*-konforme Echtzeit-Videoplattform mit verschlüsselten Medien-Streams und Aufzeichnungen, hochentwickelten Sicherheitsfunktionen und detaillierten Analysen.

„Durch den Launch des Enterprise Plans von Nexmo für den Gesundheitsmarkt können wir Kunden Cloud-Lösungen für das ganze Unternehmen bereitstellen und gleichzeitig die Schwachstellen beseitigen, die häufig mit dieser Art von Projekten verbunden ist“, so Eric Le Guiniec, Senior Vice President of Sales für Nexmo, der API-Plattform von Vonage.

„Nexmo bietet Serviceleistungen, Support und technische Lösungen für die individuellen Bedürfnisse – und Anforderungen – von Gesundheitsdienstleistern. Die eingesetzten Tools unterstützen sie bei der Einhaltung strikter, sich häufig ändernder HIPAA-, Sicherheits- und Datenmanagement-Richtlinien. Somit ermöglicht der neue Enterprise Plan ihnen eine kontextbezogene, persönliche und bessere Experience für ihre Kunden und Patienten.“

Vor dem Hintergrund einer immer dichteren Digitalisierung suchen auch Gesundheitsdienstleister nach Möglichkeiten, die neuen Kommunikationstechnologien zur Optimierung ihrer Betreuungsleistungen einzusetzen. Laut Marktforscher Gartner werden bis zum Jahr 2023 60 Prozent der Patienten Zugriff auf (und damit Kontrolle über) ihre Gesundheitsdaten haben, indem sie eine Technologie ihrer Wahl nutzen.**

Dank der agilen Nexmo-APIs können Gesundheitseinrichtungen leistungsstarke Kommunikationsfunktionen in ihr vorhandenes System einbinden und ihre Patienten via Video, Telefon, SMS oder Chat beraten – je nachdem, womit sich diese am wohlsten fühlen.

Das speziell auf den Gesundheitsmarkt ausgerichtete Enterprise-Service-Paket und die zugehörigen Telemedizin-Funktionen sind für ein breites Anwendungsspektrum konzipiert: 

  • Virtuelle Sprechstunden
  • Psychologische Beratung
  • Gruppentherapie & -beratung
  • Medizinische Zusammenarbeit
  • Präoperatives Aufklärungsgespräch
  • Postoperative Überwachung
  • Fitness- und Wellness-Tools
  • Gesundheitsaufklärung

„Heutzutage müssen wir in der Lage sein, die Patienten zeitnah mit den richtigen medizinischen Fachkräften und den geeigneten Ressourcen zusammenzubringen. In ländlichen Gebieten sind die Wege oft sehr weit“, so Said James Woodson, Arzt und Gründer/CEO von Pulsara, einem Vonage-Kunden. „Mit der HIPAA-konformen Echtzeit OpenTok Live Video- API bieten wir unseren Kunden eine zusätzliche Möglichkeit, sich bei Krankheiten und Verletzungen, die schnellstmöglich behandelt werden müssen, Hilfe zu holen.“

Strategische Partner der Partner-Community Nexmo Connect haben zudem die Möglichkeit, mit dem Enterprise Plan bessere Lösungen für ihre eigenen Kunden aus dem Gesundheitsbereich zu entwickeln, indem sie ihnen Tools für eine bessere Patientenkommunikation und -versorgung zur Verfügung stellen.

„Mit Nexmo ermöglichen wir unseren Kunden – Ärzten, Therapeuten, Krankenhäusern und Telemedizin-Anbietern –, enge, vertrauensvolle Beziehungen zu ihren Patienten aufzubauen“, erklärt Arin Sime, CEO von WebRTC.ventures, Nexmo-Connect-Partner und Anbieter maßgeschneiderter Video-, Voice- und Datenanwendungen. „Dank der offenen Architektur von Nexmos OpenTok Live Video API können wir individuell zugeschnittene Video-Anwendungen entwickeln, um das große Potenzial der Telemedizin für unsere Kunden zu nutzen. Wir helfen ihnen, virtuell und in Echtzeit zu diagnostizieren, zu therapieren und auszubilden – und die gesundheitliche Betreuung insgesamt zu verbessern.“

Auf der 2019 ATA Health Conference & Expo in New Orleans von 14.-16. April 2019 präsentiert Vonage seine neuen Nexmo API-Funktionen für Telemedizin und andere gesundheitsspezifische Anwendungen. Hier führen die Nexmo-Connect-Partner zudem ihre Lösungen vor, unter anderem die marktführende patientenzentrierte Telemedizin-Plattform VisuWell, die globale Multichannel-Kommunikations- und -Messagingplattform Whispir und WebRTC.ventures. Messebesucher erhalten weitere Infos am Stand 1027.

*HIPAA: US-Bundesgesetz Health Insurance Portability and Accountability Act (Gesetz zur Vertraulichkeit medizinischer Informationen)

**Predicts 2019: Healthcare Providers Must Embrace Digital Transformation, Laura Craft et al, 10. Dezember 2018

Über Vonage
https://www.vonage.com/…

Vonage definiert die Business-Kommunikation neu. Vonage unterstützt Unternehmen dabei, vollintegrierte Unified-Communications-, Contact Center- und programmierbare Kommunikationslösungen einzusetzen, um bessere Geschäftsergebnisse zu erzielen. Das Unternehmen hat seine Wurzeln in der Entwicklung disruptiver Technologien. Es möchte die Unternehmenskommunikation mithilfe von Technologien von Grund auf verändern, um bessere Geschäftsergebnisse zu erzielen. Die vollintegrierte Cloud-Kommunikationsplattform von Vonage, die auf einer Microservice-basierten Architektur aufsetzt, ermöglicht es den Unternehmen, produktiver zusammenzuarbeiten und ihre Kunden effektiver über alle Kanäle hinweg anzusprechen – via Messaging, Chat, Social Media, Video und Sprachkommunikation.

Der Hauptsitz der Vonage Holdings Corporation befindet sich in Holmdel, USA. Weitere Niederlassungen betreibt das Unternehmen in den USA, Europa, Nahost und Asien. Vonage® ist ein eingetragenes Warenzeichen von Vonage Marketing LLC, einem Unternehmen der Vonage America Inc. Folgen Sie uns auf Twitter (www.twitter.com/vonage) oder werden Sie Vonage-Fan auf Facebook: www.facebook.com/vonage. Abonnieren Sie uns auf YouTube: www.youtube.com/vonage.

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Biofrontera berichtet weitere positive Resultate der Phase III-Studie für Ameluz(R) in der Behandlung von aktinischen Keratosen auf den Extremitäten sowie Rumpf

Die Biofrontera AG (ISIN: DE0006046113), ein internationales biopharmazeutisches Unternehmen, berichtet positive Ergebnisse für die sekundären Endpunkte der klinischen Phase III – Studie zur Sicherheit und Wirksamkeit der konventionellen photodynamischen Therapie (PDT) mit Ameluz(R) in Kombination mit der BF-RhodoLED(R)-Lampe zur Behandlung von aktinischen Keratosen (AK) auf den Extremitäten oder dem Rumpf/Nacken. Die Patienten wurden auf einer Körperseite mit Ameluz(R) behandelt, auf der anderen Körperseite zur Kontrolle mit einem Placebo-Gel.

Wie bereits für den primären Endpunkt der Studie (siehe ad hoc Meldung vom 20.03.2019), der eine mittlere Läsionsheilungsrate pro Patientenseite von 86% für Ameluz(R) im Vergleich zu 33% für Placebo aufwies, konnte auch für alle untersuchten Sekundärparameter eine signifikante Überlegenheit von Ameluz(R) gezeigt werden. Selbst wenn milde AKs außer Acht gelassen und nur die moderaten AKs betrachtet wurden, lag die mittlere Läsionsheilungsraten pro Patientenseite bei 84% mit Ameluz(R), im Vergleich zu 27% mit Placebo. Bei Patienten, die an den Extremitäten behandelt wurden, waren im Mittel pro Patientenseite ebenfalls 84% der mit Ameluz(R) behandelten Läsionen vollständig geheilt, im Vergleich zu 27% mit Placebo. Abheilungsraten in den Arealen Rumpf/Nacken lagen sogar noch darüber. Auch bei dem Vergleichsparameter "vollständige Abheilung aller Läsionen eines Patienten" zeigte Ameluz(R) seine Überlegenheit: 67% aller Patientenseiten waren 12 Wochen nach der letzten PDT vollständig geheilt, wohingegen nur 12% der Placebo-behandelten Patientenseiten eine vollständige Heilung aufweisen konnten. Alle Teilergebnisse waren statistisch hochsignifikant. Somit bestätigen auch alle sekundären Endpunkte die hohe Überlegenheit der Ameluz(R)-Behandlung gegenüber der Kontrollgruppe.

"Es ist in der Dermatologie allgemein anerkannt, dass aktinische Keratosen am Rumpf und den Extremitäten besonders schwer zu behandeln sind. Unsere hervorragenden Ergebnisse bei der Behandlung dieser Körperregionen werden Ameluz(R) nach erfolgreicher Zulassung sowohl in Europa als auch in den USA noch deutlicher von anderen Therapieformen abheben können," erklärte Prof. Dr. Hermann Lübbert, CEO der Biofrontera AG.

Diese Ergebnisse unterstützen die Daten zum primären Endpunkt bei den Anträgen auf Zulassungserweiterung bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) sowie der U.S. Food and Drug Administration (FDA), die Biofrontera im Laufe des dritten Quartals 2019 einzureichen plant.

In die multizentrische, randomisierte, doppelblinde, intra-individuelle Studie wurden in sechs Prüfzentren in Deutschland 50 Patienten eingeschlossen, die jeweils vier bis zehn klinisch bestätigte AK-Läsionen in vergleichbaren Bereichen jeweils auf der rechten und linken Seite der Extremitäten und/oder des Rumpfes/Nackens aufwiesen. Behandelt wurden milde, moderate und schwere aktinische Keratosen mit einer oder, falls erforderlich, zwei PDT Behandlungen. Die Abschluss-Untersuchung zum primären Endpunkt ist drei Monate nach der letzten PDT erfolgt. An die nun erfolgreich abgeschlossene klinische Studienphase schließt sich eine Nachbeobachtungsphase von zwölf Monaten nach der letzten PDT an, in der die Anzahl von Rezidiven bzw. neuen AKs und Hauttumoren bestimmt wird.

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QIAGENs QuantiFERON®-TB erreicht Meilenstein von 60 Millionen Tests im weltweiten Kampf gegen Tuberkulose – aktuelle jährliche Rate liegt bei mehr als 12 Millionen Tests

QIAGEN N.V. (NYSE: QGEN; Frankfurt Prime Standard: QIA) gab heute bekannt, dass sein QuantiFERON®-TB-Test, der moderne Goldstandard zur Erkennung latenter Tuberkulose-Infektionen (TB), mehr als 60 Millionen Mal durchgeführt wurde und damit das Leben von Millionen von Patienten weltweit verbessert und wesentlich zum globalen Kampf gegen TB beigetragen hat.

QIAGEN entwickelt für den Test QuantiFERON®-TB Gold Plus (QFT®-Plus) der vierten Generation weitere Verbesserungen und Innovationen in Form neuer Automatisierungsoptionen, die die rasanten Fortschritte in der Umstellung der Diagnostik der latenten TB von dem mehr als ein Jahrhundert alten Verfahren des Tuberkulin-Hauttests auf QIAGENs moderne, genaue und effiziente Bluttests weiter vorantreiben werden.

Der weltweite Kampf gegen Tuberkulose, die tödlichste Infektionskrankheit der Welt, ist ein wesentlicher Schwerpunkt des 29. European Congress of Clinical Microbiology & Infectious Diseases (ECCMID 2019), der vom 13. bis 16. April in Amsterdam stattfinden wird. Zahlreiche Präsentationen werden sich mit den Themen Prävention, Diagnostik und Therapie der Erkrankung beschäftigen – in ihrem aktiven, ansteckenden Stadium oder als latente Infektion in Risikogruppen. Vier Studien, die sich konkret mit Anwendungen von QFT-Plus auseinandersetzen, werden auf dem ECCMID 2019 vorgestellt.

„Weltweit wird zunehmend auf das Screening und die Behandlung der latenten TB gesetzt um die Ausbreitung der aktiven Erkrankung zu verhindern. Hier ist QuantiFERON-TB Gold Plus der Goldstandard, und zwar nicht nur aufgrund seiner Genauigkeit, sondern auch aufgrund seiner kostengünstigen, automatisierten Workflows. Wir sind stolz, den Meilenstein von 60 Millionen QuantiFERON-TB-Tests erreicht zu haben, doch was den Umstellungsprozess von antiquierten Methoden hin zu moderner Diagnostik anbelangt, stehen wir immer noch am Anfang des Weges“, so Peer M. Schatz, Chief Executive Officer von QIAGEN. „Wir leben in spannenden Zeiten, die geprägt sind von Innovationen, Engagement und Fortschritten hin zu unserem gemeinsamen Ziel, die weltweite TB-Epidemie zu stoppen.“

QIAGEN verbessert kontinuierlich die Benutzerfreundlichkeit, Effizienz und Zugänglichkeit von QuantiFERON-TB-Tests:

  • Ein Auslese-Kit für QuantiFERON-TB Gold Plus, das 2018 die CE-Kennzeichnung als In-vitro-Diagnostikum erhalten hat, wird aktuell in Europa und anderen Märkten als Teil von DiaSorins breiter Palette an Tests für seine Chemilumineszenz-Immunoassay-Plattform LIAISON eingeführt. Diese effiziente Automatisierungslösung zur Analyse von QFT-Plus wird voraussichtlich ab 2019 in den USA und ab 2020 in China erhältlich sein. DiaSorin hat bereits mehr als 7.000 LIAISON-Instrumente in Krankenhäusern und Labors weltweit installiert.
  • QIAGEN kooperiert mit zwei führenden Anbietern von Liquid-Handling-Lösungen, um Kunden, die sich für die Implementierung eines Entnahmeprozesses mit Einzelröhrchen entscheiden, Optionen zur automatisierten Front-End-Verarbeitung der Proben für die anschließende Analyse mit dem QFT-Plus-Test bereitzustellen. Im Rahmen der Kooperationen wird die automatisierte Liquid-Handling-Workstation Microlab® STAR™ von Hamilton Robotics bzw. das Laborautomatisierungssystem Fluent® von Tecan in den QFT-Plus-Test-Workflow integriert, um die manuellen Schritte des Liquid-Handlings für die Aliquotierung von Proben aus einem Einzelentnahmesystem wie einem Lithium-Heparin-Blutentnahmeröhrchen mit dem QuantiFERON-TB Gold Plus Workflow zu standardisieren und zu automatisieren.
  • In Kooperation mit Ellume, einem Entwickler digitaler Diagnostika, entwickelt QIAGEN mit QuantiFERON®-TB Access (QFT® Access) einen neuartigen Workflow, der den Anforderungen ressourcenschwacher Regionen mit hoher TB-Krankheitslast gerecht wird. Die Weltgemeinschaft hat einen ungedeckten Bedarf an einem unkomplizierten, äußerst präzisen Test auf latente TB, der unter besonderer Berücksichtigung der Kosteneffizienz und der Benutzerfreundlichkeit entwickelt wurde und die führende QuantiFERON-Technologie auch für dieses Umfeld zugänglich macht. Klinische Studien zu QFT Access sind noch für dieses Jahr geplant, die Vermarktung wird voraussichtlich 2020 beginnen.

QIAGEN auf dem ECCMID 2019

Auf dem ECCMID Kongress 2019 werden an Stand 1.20 verschiedene „Sample to Insight“-Lösungen für Infektionskrankheiten von QIAGEN präsentiert, darunter QuantiFERON-TB Gold Plus und die Automatisierungssysteme QIAstat-Dx, NeuMoDx 288 und 96 sowie der QIAsymphony. Wenn Sie mehr über QIAGEN auf dem ECCMID erfahren möchten, besuchen Sie bitte die Website http://eccmid.qiagen.com oder folgen Sie während der Konferenz dem Twitter-Nutzer @QIAGEN.

QuantiFERON-TB Gold Plus kombiniert einen neuen flexiblen Blutentnahme-Workflow mit innovativer CD4/CD8-T-Zellen-Technologie und ermöglicht so die umfassendste Erkennung einer TB-Immunreaktion, die aktuell zur Verfügung steht. Der QFT-Plus-Test, der inzwischen in mehr als 75 Ländern erhältlich ist, wird von zahlreichen Organisationen wie der Internationalen Organisation für Migration und der International Panel Physicians Association verwendet. Mehr als 20 durch Peer-Review geprüfte Publikationen haben die Leistung von QFT-Plus bisher bestätigt. Zudem nehmen derzeit über 30.000 Patienten in 22 Ländern an entsprechenden Studien teil. Weitere Informationen finden Sie unter www.quantiferon.com.

Tuberkulose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die sich hauptsächlich durch den Husten von Patienten mit der aktiven, pulmonalen Form der Erkrankung verbreitet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht von weltweit 10 Millionen neuen Fällen aktiver TB und 1,6 Millionen Todesfällen im Jahr 2017 aus. Patienten mit latenter TB-Infektion (LTBI) wurden zwar mit dem Erreger infiziert, weisen aber bis zum Fortschreiten der Krankheit zur aktiven Tuberkulose keine Symptome auf. Etwa ein Viertel der Weltbevölkerung ist mit TB infiziert. Bei ungefähr 5–10 % dieser Patienten schreitet die Erkrankung fort und entwickelt sich, wenn keine Behandlung erfolgt, im Laufe des Lebens früher oder später zu einer aktiven Tuberkulose.

Einige der Angaben in dieser Pressemitteilung können im Sinne von Section 27A des U.S. Securities Act (US-Wertpapiergesetz) von 1933 in ergänzter Fassung und Section 21E des U.S. Securities Exchange Act (US-Börsengesetz) von 1934 in ergänzter Fassung als zukunftsgerichtete Aussagen („forward-looking statements") gelten. Soweit in dieser Meldung zukunftsgerichtete Aussagen über QIAGENs Produkte, Markteinführungen, regulatorische Einreichungen, Kollaborationen, Märkte, Strategie, Steuern und operative Ergebnisse gemacht werden, einschließlich aber nicht begrenzt auf die zu erwartenden Ergebnisse für den bereinigten Nettoumsatz und den bereinigten verwässerten Gewinn je Aktie,  geschieht  dies  auf  der  Basis  derzeitiger  Erwartungen  und  Annahmen, die mit vielfältigen Unsicherheiten und Risiken verbunden sind. Dazu zählen unter anderem: Risiken im Zusammenhang mit Wachstumsmanagement und internationalen Geschäftsaktivitäten (einschließlich Auswirkungen von Währungsschwankungen und der Abhängigkeit von regulatorischen sowie Logistikprozessen); Schwankungen der Betriebsergebnisse und ihre Verteilung auf unsere Kundengruppen; die Entwicklung der Märkte für unsere Produkte an Kunden in der Akademischen Forschung, Pharma, Angewandte Testverfahren und Molekulare Diagnostik; Veränderung unserer Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und strategischen Partnern, das Wettbewerbsumfeld, schneller oder unerwarteter technologischer Wandel, Schwankungen in der Nachfrage nach QIAGEN-Produkten (einschließlich allgemeiner wirtschaftlicher Entwicklungen, Höhe und Verfügbarkeit der Budgets unserer Kunden und sonstiger Faktoren), die Möglichkeit, die regulatorische Zulassung für unsere Produkte zu erhalten, Schwierigkeiten bei der Anpassung von QIAGENs Produkten an integrierte Lösungen und die Herstellung solcher Produkte, die Fähigkeit des Unternehmens, neue Produktideen zu entwickeln, umzusetzen und sich von den Produkten der Wettbewerber abzuheben sowie vor dem Wettbewerb zu schützen, Marktakzeptanz neuer Produkte und die Integration akquirierter Geschäfte und Technologien; und andere Faktoren, angesprochen unter „Risikofaktoren“ in Absatz 3 des aktuellen Annual Report Form 20-F. Weitere Informationen finden Sie in Berichten, die QIAGEN bei der U.S. Securities and Exchange Commission (US-Börsenaufsichtsbehörde) eingereicht hat.

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Forschung für bessere Qualitätssicherung und Patientenversorgung bei Hüft-TEP

Verbund-Forschungsprojekt der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der AOK Niedersachsen, der Medizinischen Hochschule Hannover sowie der Hochschule Hannover

Mehr als 200.000 Menschen haben in Deutschland im Jahr 2016 ein künstliches Hüftgelenk erhalten. Derzeit sind mehrere Initiativen in der Qualitätssicherung der Hüftendoprothetik im Einsatz, um den Erfolg einer Behandlung und die Qualität der ausführenden Klinik zu evaluieren. Das Projekt QualiPRO berücksichtig dabei erstmals die Perspektive der Patientinnen und Patienten.

Die Forschenden überprüfen, ob sich sie Qualität einer Klinik besser beurteilen lässt, wenn dabei auch die Bewertung der Behandlungsergebnisse durch die Patientinnen und Patienten berücksichtigt werden. Im Fachjargon nennt man diese Rückmeldung „Patient Reported Outcomes“ oder PROs. Das Projekt QualiPRO will auch untersuchen, ob Patientinnen und Patienten sowie einweisende Ärztinnen und Ärzte diese PROs als Kriterium akzeptieren. Zudem soll hinterfragt werden, ob sie diese nutzen würden, um für eine Hüftoperation eine bestimmte Klinik auszuwählen. Weiterhin prüfen die Forschenden, ob die PROs ein geeignetes Kriterium für das interne Qualitätsmanagement einer Klinik sind, um Optimierungspotenziale für die Patientenversorgung zu erhalten.

Dazu werden PROs von AOK-versicherten Patientinnen und Patienten in Niedersachsen zu vier unterschiedlichen Zeitpunkten erhoben: vor dem Einsatz des künstlichen Hüftgelenks, vor der Rehabilitation sowie drei und sechs Monate nach der Operation. Dann wird geprüft, ob ein Zusammenhang zwischen den erhobenen subjektiven PROs und den objektiven klinischen Versorgungsdaten besteht. So kann das Forschungsteam beurteilen, ob die PROs einen Rückschluss auf die Qualität der Kliniken zulassen.
Die Ergebnisse des Projekts können die Qualitätssicherung beim Einsatz künstlicher Hüftgelenke verbessern und so die Versorgung der Patientinnen und Patienten optimieren. Die Nutzung von PROs kann im Erfolgsfall auch auf die Qualitätssicherung bei vergleichbaren Operationen übertragen werden – etwa auf den Einsatz künstlicher Kniegelenke.

Projektziele
Kurzfristig soll die integrierte Machbarkeitsstudie die Erweiterbarkeit der derzeitigen endoprothetischen Qualitätssicherung durch patientenorientierte Qualitätsaspekte (PROs) demonstrieren. Das entwickelte Erhebungsverfahren soll effizient sein und akzeptiert werden.

Auf lange Sicht soll das erweiterte Qualitätsmodell in deutschen Qualitätssicherungsverfahren zur Anwendung kommen. Vier Verfahren können durch die Ergänzung um PROs modifiziert werden:
1. Externe stationäre Qualitätssicherung
2. Qualitätsverträge
3. Qualitätszu- und -abschläge
4. QSR-Verfahren der AOK

QualiPRO wird federführend von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg durchgeführt, unterstützt von der AOK Niedersachsen, dem Annastift (Orthopädische Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover) sowie der Hochschule Hannover.

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samedi mit dem Patient Engagement Award 2019 ausgezeichnet

Das Magazin Healthcare Tech Outlook wählte die E-Health Services der samedi GmbH unter die Top10 Patient Engagement Lösungen in Europa. Bereits zum wiederholten Mal kürt das Magazin Vorreiter für Telemedizinlösungen im Gesundheitssektor. „Das Thema Patient Engagement gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dank der fortschreitenden Digitalisierung stellen Patienten und Patientinnen heute neue Erwartungen an medizinische Einrichtungen. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und sind stolz darauf, dass wir seit mittlerweile elf Jahren zur stärkeren Einbindung des Patienten in den Behandlungsverlauf beitragen“, freut sich samedi-Geschäftsführer Prof. Dr. Alexander Alscher.

Die webbasierten E-Health Lösungen des Berliner Unternehmens ermöglichen jederzeit und ortsunabhängig verfügbare Patientenservices wie die Online-Terminvereinbarung und sichere Kontaktaufnahme zwischen Ärzten und Patienten. In einem eigenen Patientenkonto können sicher Gesundheitsdaten gespeichert und mit Ärzten ausgetauscht werden. Für Ärzte setzt samedi eine hochsichere Patientenkoordination und Vereinfachung der sektorenübergreifenden medizinischen Zusammenarbeit um. Diese umfassende Präsenz entlang der Patient Journey imponierte der Jury: „samedi unterstützt alle Schritte von der Arztsuche über die Terminbuchung und die Kommunikation mit dem Arzt bis hin zur Einsicht der Patienten in ihre persönlichen Gesundheitsdaten und Behandlungsabläufe“, begründet das Magazin die Auszeichnung.

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C&S und Docs in Clouds TeleCare GmbH präsentieren telemedizinische Lösung für das Pflegeheim

Zum ersten Mal demonstriert die C&S Computer und Software GmbH aus Augsburg ihre neue Schnittstelle zum TeleDoc-System der Docs in Clouds TeleCare GmbH aus Aachen. Dabei nutzen beide Firmen die Digitalisierungsplattform „ManagingCareDigital“ als Basis für ihre Integration. Der Ärztemangel und der demographische Wandel führen zu einer zunehmenden Arbeitsverdichtung in der allgemeinmedizinischen Versorgung. So bleibt den meisten Hausärzten keine Zeit mehr für Hausbesuche.  Darunter leiden insbesondere Bewohner von Pflegeeinrichtungen – ihr Zustand kann sich in Ermangelung ärztlicher Behandlung rapide verschlechtern. In vielen Fällen hat das Personal keine andere Wahl, als den Notruf zu wählen. Oft ist eine Krankenhauseinweisung die Folge, obwohl diese bei einer adäquaten hausärztlichen Versorgung hätte vermieden werden können.

Die neue Schnittstelle zwischen den C&S CareWare Lösungen und dem TeleDoc-System der Docs in Clouds TeleCare GmbH wirkt diesem Wandel entgegen. Durch den TeleDoc kann der Arzt in Pflegeeinrichtungen telemedizinisch hinzugeschaltet werden. Dabei kann die Pflegekraft den Arzt nicht nur per „Videosprechstunde“ konsultieren. Durch die Integration eines vollwertigen Patientenmonitors werden dem Arzt Blutdruck, Temperatur, Sauerstoffsättigung und EKG-Kurven übermittelt. Dieser kann daraufhin mit den Pflegekräften Maßnahmen besprechen und Anordnungen erteilen. Dem Arzt ist es sogar möglich, Herz und Lunge des Patienten aus der Ferne abzuhören.

Dieses Feature unterstreicht die besondere Wichtigkeit der Einbindung der beteiligten Pflegekräfte. Sie sind nicht nur der verlängerte Arm des Hausarztes, sondern auch weiterhin der erste Ansprechpartner vor Ort für den Bewohner. „Die Telekonsultation kann und soll den direkten Kontakt zwischen Arzt und Patient nicht ersetzen“, betont Dr. med. Michael Czaplik, Gründer und CEO der Docs in Clouds TeleCare GmbH, „sie kann jedoch genau da ansetzen, wo aktuell durch Ärztemangel und demografischem Wandel eine Lücke in der medizinischen Versorgung besteht.“

Bruno Ristok, Geschäftsführer der C&S Computer und Software GmbH, freut sich über die Kooperation mit der Docs in Clouds TeleCare GmbH. „Die Kooperation ermöglicht es allen Kunden der Digitalisierungsplattform ManagingCareDigital neben der bisherigen Sensor-Integration nunmehr auch eine vollständige telemedizinische Sprechstunde vorzunehmen.“

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Künstliche Intelligenz (KI) hält Einzug in die ambulante Pflege – Showcase von C&S und adiutaByte auf der Altenpflege 2019

Die C&S Computer und Software GmbH ist Pionier in der ambulanten Pflege und stellt auf der Altenpflege 2019 erstmals einen Ansatz von künstlicher Intelligenz (KI) für die Tourenplanung in der ambulanten Altenpflege vor. Gemeinsam mit adiutaByte einem Startup aus dem Umfeld der Fraunhofer Institute wird ein Showcase präsentiert, basierend auf einem Zusammenspiel verschiedener mathematischer Disziplinen und Verfahren, sowie allgemeiner KI-Methoden, wie die Tagesplanung interaktiv mit der Pflegedienstleitung (PDL) erfolgen kann. Basierend auf der Branchenlösung C&S® CareOffice können wichtige „weiche Faktoren“ wie Lieblingspflegekraft, Pflege-Gewohnheiten, Lokalität der Aufträge, ebenso beachtet werden, wie das klassische Minimieren der Fahrtwege. Die Einbeziehung prognostizierter Verkehrs- und Wetterdaten sowie ein interaktives Echtzeit Informationssystem, sorgen morgens für Pläne, die mittags noch eingehalten werden können. Dies stellt, verglichen mit den Möglichkeiten der bisherigen statischen Verfahren, eine radikale Verbesserung des Arbeitsalltags in der Pflege dar.

Erste Ergebnisse zeigen, dass sich bereits für Pflegedienste mit 15 Pflegekräften eine Anzahl an möglichen Touren ergibt, die unter Berücksichtigung der Nebenbedingungen, wie Qualifikationen von Pflegekräften, Vorgabezeiten oder Wunschpflegekraft vom Menschen kaum mehr überblickt werden kann. Dazu kommen unvorhergesehene Vorfälle, beispielsweise durch spontane Änderungen auf Seiten der Kunden oder der Pflegekräfte. Insgesamt verbringen somit täglich tausende PDLs ihre Zeit mit der Planung und Steuerung ihrer Touren, die mittels technischer Unterstützung sehr viel sinnvoller genutzt werden kann.

Eine interaktive Planungsunterstützung für Pflegedienste verlangt allerdings nach einer deutlich individuelleren Lösung. C&S will mit der adiutaByte Technologie, die PDL in einer bisher nicht bekannten Weise bei der täglichen Planungsaufgabe unterstützen und entlasten.

Zusammengefasst profitiert ein Pflegedienst somit durch:
1. Zeitersparnis und Stressreduktion für die PDL.
2. Reduzierte Fahrtzeiten und mehr Zeit beim Patienten für die Pflegekräfte.
3. Aufdeckung freier Ressourcen zur bestmöglichen Aufnahme und Versorgung neuer Patienten.

Das Potenzial dieser Unterstützung wurde in verschiedenen Studien bei Pflegediensten bestätigt. Eine Studie, die mit einem süddeutschen Pflegedienst (12 Pflegekräfte verschiedener Ausbildungslevels, 59 Patienten mit verschiedenen Anforderungen und 321 Aufgaben) durchgeführt wurde, zeigte, dass durch eine Planung mit adiutaByte bis zu 20% der Fahrtzeit eingespart werden konnte. Gleichzeitig werden Pläne generiert, die durch echte Verkehrsanalysen auch einzuhalten sind.

Ziel von C&S und adiutaByte ist es den Showcase zur Produktreife zu führen und in Verbindung mit der Digitalisierungsplattform ManagingCareDigital allen Pflegediensten unabhängig von deren bisher eingesetzter Software zur Verfügung zu stellen. Ergänzt wird diese Tourenoptimierung durch eine optimierte Leistungserfassung am point of care. Hier kooperiert C&S mit der Firma factis GmbH die ebenfalls über Schnittstellen zur Digitalisierungsplattform in Verbindung mit der mobilen Leistungserfassung factis verfügen. Über die ManagingCareDigital kann auch die Lösung für die mobile Leistungserfassung factis angebunden werden.

Mehr Informationen auf dem Messestand der C&S Computer und Software GmbH Halle 7A Stand A05.

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NOVOTERGUM auf der FIBO 2019

Vom 4. bis zum 7. April findet in Köln unter dem Motto „Global Fitness“ erneut die jährliche FIBO statt, die weltweit größte Messe rund um alles, was mit Sport, Fitness und Gesundheit zu tun hat. Auf 160.000 m² stellen mehr als 1.000 nationale und internationale Aussteller sowohl Fachbesuchern als auch interessierten Privatbesuchern die wichtigsten Neuheiten aus den Bereichen Bewegung, Ernährung und Wellness vor.

Seit einigen Jahren liegt ein besonderer Schwerpunkt der Messe auf den Themen Gesundheit und Prävention. Zu diesem Bereich passt die NOVOTERGUM GmbH als ausgewiesener Spezialist für Physiotherapie ideal und wird daher dieses Jahr erstmalig vor Ort sein, um ihr Leistungsportfolio vorzustellen.

Die FIBO steht für „wertvolle Synergien zwischen der Fitness- und Gesundheitsbranche“. Genau diese Scharnierfunktion besetzt die NOVOTERGUM mit ihrem Anspruch evidenzbasierter, moderner Therapieansätze. Auf der Basis ausführlicher Gespräche, ganzheitlicher Untersuchungen und wissenschaftlicher Fragebögen werden individuelle, auf die jeweilige Situation des Patienten exakt zugeschnittene Therapiemaßnahmen erarbeitet und durchgeführt. Die Gesundheit des individuellen Patienten steht im Mittelpunkt – und damit der Mensch.

Neben der regulären Physiotherapie auf Rezept, die verschiedenste Bereiche wie klassische Massagetherapie, manuelle Lymphdrainage, Beckenboden- und Atemtherapie umfasst, hat sich die NOVOTERGUM auf interdisziplinäre Versorgungskonzepte zur Behandlung von chronischen Rückenschmerzen auf Basis der Besonderen Versorgung § 140 SGB V spezialisiert. Diese intensiven Versorgungskonzepte sind so angelegt, dass durch konservative Behandlungsmaßnahmen oft unnötige Krankenhausaufenthalte und im Idealfall sogar Operationen vermieden werden können. Besonders wichtig sind dem erfahrenen Therapeutenteam dabei die persönlichen Therapieziele der Patienten. Ursachenforschung statt bloßer Symptombehandlung – NOVOTERGUM ist Physiotherapie auf höchstem Niveau.

Ein weiteres Spezialgebiet der NOVOTERGUM ist die Behandlung von Knie- und Hüftarthrose. Auch hier machen sich die Physiotherapeuten mittels Fragebögen und ausführlicher Untersuchung zunächst ein genaues Bild insbesondere von den Alltagsbewegungsmustern des Patienten. Auf der Grundlage dieser Diagnostik wird anschließend ein individueller Therapieplan, bestehend aus Krankengymnastik am Gerät und Physiotherapie, zusammengestellt. Die Therapieergebnisse werden durch eine Eingangs- und eine Abschlussanalyse gemessen. Wichtig ist der Schwerpunkt auf der Schulung individueller Bewegungsmuster des jeweiligen Patienten.  Am Ende der intensiven Therapiezeit im NOVOTERGUM-Zentrum erhält jeder Patient in der Besonderen Versorgung ein auf seine individuellen Bedürfnisse angepasstes Trainingsprogramm, das er anschließend zu Hause über die online-Trainingsplattform NextPhysio durchführen kann. Durch diesen festen Bestandteil des Therapiekonzeptes kann so ein nachhaltiger Therapieerfolg gewährleistet werden.

Auf der FIBO stellt NOVOTERGUM in Halle 7 Stand B08 das Leistungsspektrum sowohl interessierten Physiotherapiezentrumsbetreibern wie auch Physiotherapeuten vor.

FIBO 2019 – Halle 7 / Stand B08

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Noch Heuschnupfen – oder schon Asthma?

Gauting, Frühling 2019. Frühlingserwachen! Für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Für Heuschnupfengeplagte der pure Graus: Die Augen jucken und tränen, die Nase läuft ohne Unterbrechung oder ist dauerhaft verstopft – Betroffene fühlen sich über Wochen krank und unfit. Jeder dritte Allergiker entwickelt im Laufe seiner „Blütezeit“ zudem Asthma. Die Symptome: Trockener Husten oder Luftnot. Warum es wichtig ist, diese Symptome vom Arzt abklären zu lassen und was Leidtragende tun können, erklärt Professor Behr, Chefarzt der Asklepios Lungenfachklinik in Gauting.

Husten und auch Luftnot – darüber klagt wahrscheinlich jeder Heuschnupfengeplagte einmal. Wie können Betroffene auf Nummer sicher gehen, dass es sich bei ihnen nicht um Asthma handelt ?

Husten, Brustenge und pfeifende Atemgeräusche sind Hinweise, die an Asthma bronchiale denken lassen, häufig treten diese Symptome auch nachts bzw. in den Morgenstunden auf. Im Zweifelsfall kann eine einfache Messung des Stickstoffmonoxids in der Ausatemluft oder eine Lungenfunktionsmessung beim Lungenfacharzt Klarheit bringen.

Warum ist eine medizinische Abklärung überhaupt notwendig? Wenn das Asthma in Zusammenhang mit der Allergie auftritt, vergeht es doch auch wieder – zumindest bis zum nächsten Pollenflug, oder?

Ohne eine ausreichende Behandlung müssen Patienten oft wesentlich intensiver behandelt werden. Außerdem besteht das Risiko einer akuten Verschlechterung, die zu einer Notfallbehandlung mit Kortison und gegebenenfalls auch zu einem Krankenhausaufenthalt führen kann. Infekte, in der kalten Jahreszeit auch eine Influenza, werden durch ein unbehandeltes Asthma begünstigt und ihr Verlauf verschlimmert sich.

Ist der Heuschnupfen die Ursache für das Asthma?

Heuschnupfen und Asthma haben oft den gleichen Auslöser, nämlich eine Allergie gegen Pollen. Im Frühjahr sind dies oft die sogenannten „Frühblüher“ – Birke, Haselnuss und Erle.

Welches sind Ihrer Erfahrung nach die effektivsten Therapien bei Heuschnupfen?

Zum einen die Vermeidung von Pollenexposition in die Wohnung –  also bei Pollenflug Fenster geschlossen halten oder Kleidung, die außerhalb der Wohnung getragen wurde und mit Pollen behaftet ist, vor der Eingangstüre ablegen. Zum anderen sind Antihistaminika, antiallergische Augentropfen und kortisonhaltige Nasensprays wirksame Behandlungsmöglichkeiten. Es sollte auch geprüft werden, ob eine spezifische Immuntherapie – eine so genannten „Hyposensibilisierung“ ratsam ist.

Unter welchen Voraussetzungen ist eine Hyposensibilisierung ratsam?

Die Voraussetzungen für eine spezifische Immuntherapie sind komplex.
Generell kann man sagen, dass bei dominanter Rhinsinusitis, engem Allergenspektrum, jüngeren Patienten und einer eher kurzen Erkrankungsdauer die Erfolgsaussichten am besten sind.

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