Partner für intelligente Intralogistik

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  • Piece Picking Anwendung, Freezer Shuttle SSI Flexi und kompaktes FTS „Sally“
  • Live Expertentalks mit Logistikanwendern aus Industrie und Handel
  • IT als Schlüsselelement innovativer Logistiklösungen auf zweitem Messestand

Die internationale Fachmesse LogiMAT ist für SSI Schäfer als einer der weltweiten Marktführer der Intralogistik ein erstes Branchen-Highlight in 2019. In Zeiten des E-Commerce stehen Unternehmen vor gewaltigen Herausforderungen. Die Intralogistik hat sich von der reinen Ver- und Entsorgungsfunktion zum Business Enabler und entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Unternehmen entwickelt. Auf den insgesamt rund 400 m² großen Messeständen präsentiert SSI Schäfer sein breites Leistungsspektrum und zeigt Systemlösungen für die unterschiedlichen Anforderungen der Logistikanwender auf.

„Gefragt sind flexible, skalierbare, mitwachsende und nachhaltige Systeme, die perfekt aufeinander abgestimmt sind“, weiß Michael Mohr, Executive Vice President Sales von SSI Schäfer. Beispiele dieser modernen Systemkomponenten werden auf dem Hauptstand in Halle 1 vorgestellt. Gemeinsam mit dem Roboterspezialisten fpt zeigt SSI Schäfer eine standardisierte Piece Picking Applikation, die branchenübergreifend bei typischen Kommissionieraufgaben eingesetzt werden kann. Aus dem Segment der Shuttles wird die neue Tiefkühlvariante des SSI Flexi präsentiert. Fahrerlose Transportsysteme gibt es auch für Lasten bis 100 kg –  das FTS „Sally“ entstammt der Partnerschaft mit DS AUTOMOTION und ist ebenfalls auf dem Messestand zu sehen. Bei modernen Systemkomponenten ist die IT zunehmend ein Schlüsselelement – auf dem zweiten Messestand in Halle 8 werden die verschiedenen Komponenten der IT Solutions von SSI Schäfer dargestellt. Als weltweit aktiver Systemlieferant sieht SSI Schäfer auch eine ungebrochen starke Nachfrage im Standardgeschäft. Zu den Exponaten in Stuttgart zählen deshalb auch effiziente Lösungen für die Lagerprozesse rund um Kleinladungsträger.

„Im Fokus unseres Handelns steht der Kundennutzen bzw. die Erfolgsgeschichte der Kunden, die wir in enger Kooperation mit ihnen entwickeln und realisieren“, erläutert Michael Mohr. Ob Standardlager oder Logistik 4.0-Lösung, ob Großunternehmen oder Mittelstand – der Intralogistikspezialist bietet allen Anwendern gleichermaßen seine technologische Kompetenz, Branchenkenntnis und die hohe Qualität der Produkte und Service-Leistungen.

High Speed-Kommissionierung: Smarte Robotik-Anwendungen für alle Branchen

In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Roboterspezialisten fpt mit Hauptsitz in Amtzell bietet SSI Schäfer smarte Robotik-Lösungen, die eine durchgehende Automatisierung der Supply Chain ermöglichen und für hohe Dynamik, Flexibilität und Funktionssicherheit stehen. Auf dem Messestand wird eine standardisierte Piece Picking-Applikation präsentiert, welche durch die Kombination verschiedener Fördermittel die Anforderungen unterschiedlichster Auftragsstrukturen abdeckt und daher bei typischen Kommissionieraufgaben branchenübergreifend eingesetzt werden kann. Zentrales Element der Lösung ist das WAMAS® Vision Softwaremodul, das die zu kommissionierenden Einzelstücke sicher und fehlerfrei identifiziert.

Shuttle-Lösungen für Tiefkühlumgebungen mit maximaler Flexibilität

Das Einebenen-Shuttle SSI Flexi zeichnet sich aus durch intelligente Funktionsvielfalt, variable Stellplatzgrößen und maximale Modularität. SSI Schäfer gibt auf dem Messestand einen exklusiven Einblick, wie das Shuttle durch ein intelligentes Energiekonzept mit Superkondensatoren zur perfekten Lösung für die hochdynamische Lagerung tiefgekühlter Kleinladungsträger wird. Damit sind Unternehmen auch für künftige Anforderungen in der Tiefkühllogistik bestens gerüstet.

Zukunftsfeld Fahrerlose Transportsysteme (FTS)

Im Zukunftsfeld der FTS hat SSI Schäfer sein Produktportfolio durch eine Kooperation mit Beteiligung am Linzer FTS-Spezialisten DS AUTOMOTION in 2018 erweitert. Auf der LogiMAT 2019 können sich Besucher am Messestand in Halle 1 informieren, wie diese Systeme in ganzheitliche Logistiklösungen integriert werden können. Auf einer Demonstrationsfläche wird das kompakte FTS „Sally“ für Lasten bis ca. 100 kg präsentiert. Sally übernimmt flexibel unterschiedliche Transportaufgaben und navigiert dabei selbstständig per SLAM-Technologie durch den Raum. Besucher haben zudem die Möglichkeit, sich in Halle 7 am Stand D21 von DS AUTOMOTION über das breite FTS-Portfolio sowie die ersten zwei Mitglieder der neuen Generation, AMADEUS und OSCAR omni, zu informieren.

Prämiertes Taschensorter-System für Omnichannel-Distribution

Mit einem einzigen Antriebssystem transportieren, stauen, puffern, verteilen und sortieren – diese vielseitigen Funktionalitäten vereint der Taschensorter SSI Carrier. Dabei sorgt das modulare Konzept von SSI Schäfer neben einem äußerst schonenden Transport für erhöhte Lagerdichte und hohe Verfügbarkeit. Der SSI Carrier ist prädestiniert für die parallele Abwicklung multipler Distributionskanäle und besonders wirtschaftlich als dynamischer Retourenpuffer im E-Commerce. Das bestätigen auch aktuelle Auszeichnungen wie der Industriepreis 2018 und der Handling Award 2018.

Effiziente Lösungen für die Lagerprozesse rund um Kleinladungsträger

Speziell im Bereich der Lagerung sind modulare Lösungen essenziell, die SSI Schäfer individuell auf die Kundenanforderungen zuschneidet. Auf dem Messestand wird in einem Showcase  veranschaulicht, wie manuelle Lagerkomponenten mit FTS zu einer teilautomatisierten Lagerlösung kombiniert werden können. Das WEASEL® nimmt dabei Behälter aus den Serien EF und MF von einem Kollidurchlaufregal auf und transportiert diese über eine optische Fahrspur zur Übergabestelle – ganz ohne sensible Sensorik. Das Fachbodenregal R3000 rundet mit der effizienten Lagerung stabiler und fördertechnikfreundlicher Behälter vom Typ LTB und LTF die Lösung ab.

Optimaler Produktschutz für manuelles oder automatisches Handling

Damit Produkte optimal beim Transport, der Lagerung und dem Handling geschützt sind, bietet SSI Schäfer passgenaue Konstruktiv-Verpackungen an. Die im Thermoformverfahren individuell je nach Anforderung hergestellten Ladungsträger sind ideal, um höchsten Schutz und Positioniergenauigkeit der zu transportierenden Produkte sicherzustellen. Für die prozess- und kostenoptimierte Fertigung setzt SSI Schäfer Maschinen neuester Technologie ein. Die Kunststoff-Platten können in unterschiedlichen Materialien hergestellt werden. So sind auch nicht leitende ESD-Ausführungen möglich. Dadurch kann die Materialqualität perfekt an die Anforderungen der Bauteile und des Prozesses angepasst werden.

Kleinteilelager- und Kommissionierlösung in einem System

Mit dem Lagerlift LOGIMAT® der neuesten Generation weist SSI Schäfer Unternehmen den Weg in Richtung Automatisierung und Digitalisierung. Der Lagerlift ist Kleinteilelager- und Kommissionierlösung in einem System und kann als autonomes System betrieben oder direkt in SAP integriert werden. Wie diese Integration aussehen könnte, erleben die Besucher an einem Showcase am Stand vom Partner Status C AG in Halle 1/D36 direkt gegenüber vom Stand von SSI Schäfer. Aber auch eine Anbindung an andere übergeordnete ERP-Systeme ist mit der Software WAMAS® LOGIMAT möglich. Die Softwarelösung optimiert die Lager- und Kommissionierprozesse und bietet dank flexiblen und einfachen Integrationsmöglichkeiten einen skalierbaren Weg in die Automatisierung – etwa durch die Bedienung mehrerer Lagerlifte im Verbund oder die Einbindung weiterer Systemkomponenten zu einer effizienten Gesamtlösung.

Umfassendes Logistik-Softwareportfolio in Halle 8/D49

Mit 1.200 installierten Systemen weltweit, 500 Kunden und 29.000 Anwendern ist SSI Schäfer einer der größten IT-Anbieter und Vorreiter mit innovativen Softwarelösungen für die Intralogistik. Mehr als 1.100 IT-Experten verknüpfen Software- und Hardwarekomponenten zu hochperformanten Anwendungen. Auf einem eigenen Messestand in Halle 8/D49 präsentiert SSI Schäfer sein umfassendes Software-Portfolio, das mit WAMAS®, WAMAS® GO, WAMAS® Lighthouse und SAP alle Vorgänge von Lagerverwaltung bis Materialflussverwaltung abdeckt. Ein Highlight wird die WAMAS Web App sein, mit deren Hilfe Anwender jederzeit und an jedem Ort den aktuellen Zustand und die Entwicklungen ihres Lagers im Blick haben. Unterstützt werden die IT-Experten von SSI Schäfer durch den humanoiden Roboter Pepper, der interessierten Besuchern interaktiv Auskunft über die neuesten Trends der Intralogistik sowie über Künstliche Intelligenz geben wird.

LET’S TALK – Experten im Gespräch

Erfolgreich etabliert hat sich das Expertenforum „LET’S TALK“ auf dem SSI Schäfer Hauptstand in Halle 1. An allen drei Messetagen sind wieder renommierte Branchenvertreter und Meinungsführer der Logistik eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Moderiert von der Wirtschaftsjournalistin Gesa Eberl werden in sieben Diskussionsrunden Technologietrends, Visionen und Erfolgsgeschichten der Logistik thematisiert und diskutiert. Freuen dürfen sich die Zuhörer unter anderem auf die Talkthemen Künstliche Intelligenz, Robotik in der Logistik, Fahrerlose Transportsysteme, Omnichannel-Warehousing sowie Agilität in der Projektentwicklung. SSI Schäfer führt die Expertenrunden auch in diesem Jahr in Medienkooperation mit dem führenden Fachmagazin „Logistik Heute“ durch. Die Talks werden  sowohl live als auch in Zusammenfassungen übertragen, unter anderem in den sozialen Medien sowie unter www.ssi-schaefer.com.

Karriere starten bei SSI Schäfer – eigener Stand mit „Talent Zone“ im Eingangsbereich Ost

Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital für die Zukunft. Daher sucht SSI Schäfer ständig neue Talente – ob Auszubildende, duale Studenten, Berufseinsteiger oder Mitarbeiter mit Berufserfahrung, die sich in einem global agierenden Unternehmen weiterentwickeln möchten. An einem eigenen „Talent Zone“-Stand direkt am Messeeingang Ost informiert das Human Resources-Team über Karrieremöglichkeiten und individuelle Ausbildungskonzepte bei SSI Schäfer und freut sich auf das Kennenlernen interessierter Bewerber und spannender Persönlichkeiten.

Halle 1, Stand D21
Halle 8, Stand D49
Eingangsbereich Ost, Stand E003 / „Talent Zone“ des Human Resources Teams

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SALT AND PEPPER forciert Ausbau der südlichen Standorte

Seit Ende des vergangenen Jahres zeichnet Hendrik Doht als Regionalleiter für die Standorte Stuttgart und München der SALT AND PEPPER Technology GmbH & Co. KG verantwortlich. Unter seiner Leitung wird das Wachstum beider Standorte durch eine stärkere Vernetzung und das Nutzen von Synergien weiter forciert.

Mit der neu geschaffenen Position des Regionalleiters geht ein intensiveres Zusammenspiel der Standorte München und Stuttgart sowie die Bündelung von Kompetenzen einher, sodass komplexe Kundenprojekte noch besser umgesetzt werden können. Die Regionalstruktur ermöglicht es dem Unternehmen, neue Synergien zu schaffen, die operative Zusammenarbeit auszubauen und das Wachstum von SALT AND PEPPER Technology in der Region voranzutreiben. Aktuell sind an den Standorten Stuttgart und München insgesamt 150 Mitarbeiter beschäftigt. In der Kernbranche der Region Süd, der Automobilindustrie, ist das Unternehmen für namhafte Hersteller sowie die Zulieferindustrie tätig.

Hendrik Doht, Regionalleiter SALT AND PEPPER Technology GmbH & Co. KG: „Durch die ganzheitliche Betrachtung der Region Süd können wir unseren Kunden noch mehr Know-how anbieten und sie so optimal unterstützen. Wir sehen uns als Fortschrittspartner der Industrie. Mit der intensiven Vernetzung beider Standorte werden wir diesem Anspruch gerecht und schaffen beste Voraussetzungen, zusätzliche Branchen zu erschließen.“

Hendrik Doht ist seit acht Jahren für SALT AND PEPPER Technology tätig. Während er zunächst verschiedene Positionen unter anderem am Hauptsitz in Bremen durchlief, hat er im Jahr 2015 die stellvertretende Niederlassungsleitung des Standorts Stuttgart übernommen. Nur ein Jahr später wurde er zum Niederlassungsleiter berufen. In dieser Funktion hat er maßgeblich zum Ausbau des Standorts beigetragen. In seiner neuen Position berichtet er an André Wilmshöfer, Geschäftsführer von SALT AND PEPPER Technology GmbH & Co. KG.

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Bildung als Schlüssel

Im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsspende unterstützt SALT AND PEPPER die Organisation Weitblick e.V., die sich international für einen gerechten Zugang zu Bildung einsetzt, um Chancengleichheit herzustellen. Für verschiedene Projekte sowohl im In- als auch im Ausland stellt das Unternehmen 10.000 Euro bereit.

Traditionell verfolgt SALT AND PEPPER den Ansatz, im Rahmen der Weihnachtsaktion keine Weihnachtsgeschenke an Kunden zu überreichen, sondern anstelle dessen eine gemeinnützige Organisation zu unterstützen. Das Unternehmen hat sich in diesem Jahr für die Initiative Weitblick e.V. entschieden, die sich für nationale und internationale Bildungsprojekte einsetzt. Hintergrund für die Wahl dieser Organisation ist das private Engagement eines Mitarbeiters von SALT AND PEPPER bei Weitblick e.V.

Mikko Niehoff, Mitglied des Vorstands des Bundesverbandes Weitblick e.V. und zugleich Mitarbeiter bei SALT AND PEPPER: „Wir freuen uns sehr, dass SALT AND PEPPER unsere Initiative finanziell unterstützt. Den Gesamtbetrag von 10.000 Euro teilen wir auf verschiedene Projekte sowohl im In- als auch im Ausland auf. In Deutschland werden wir einen Teil des Betrags für ein Mentorenprogramm für benachteiligte Schüler in Bayreuth verwenden, die über den zweiten Bildungsweg einen höheren Abschluss anstreben und ihre Zukunft eigenständig in die Hand nehmen wollen. In Kenia werden wir ein Projekt unterstützen, das HIV-Waisen eine Schulbildung ermöglicht. Darüber hinaus fließen Teilbeträge in Projekte in Uganda, Indien und Ghana.“

Für SALT AND PEPPER ist es ein wesentliches Anliegen, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. „Bildung ist der Schlüssel für erfolgreiches Handeln. Leider hat dieses Thema nicht überall auf der Welt denselben Stellenwert. Als Unternehmen haben wir eine gesellschaftliche Verantwortung und unterstützen die Initiative Weitblick daher sehr gerne. Besonders freut es uns, dass auch unsere Mitarbeiter sich in ihrer Freizeit sozial engagieren und der Vorschlag für diese Organisation aus den eigenen Reihen kam.“, so Sven Scholz, Vorsitzender der Geschäftsführung der SALT AND PEPPER Holding GmbH & Co. KG.

Mehr über das Engagement der Organisation Weitblick e.V. erfahren Sie hier: https://weitblicker.org/

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SALT AND PEPPER entwickelt mechatronische Systeme

SALT AND PEPPER Technology hat in Osnabrück ein Kompetenzbüro für die Entwicklung von mechatronischen Systemen aufgebaut. Das Kompetenzteam widmet sich der ganzheitlichen Betrachtung von Systemen und vereint Know-how aus den Bereichen Elektronik, Mechatronik, System Engineering sowie Software. Mit diesem Angebot baut SALT AND PEPPER seine Position als wertvoller Partner für die Industrie aus.

Kai Bergmann, Regionalleiter SALT AND PEPPER Technology GmbH & Co. KG: „Wir haben gemerkt, dass die Industrie einen Bedarf nach Partnern hat, die das Gesamtsystem verstehen – und darauf haben wir prompt reagiert. Immer mehr klassische mechanische Produkte werden intelligent, indem sie um elektronische und softwarebasierte Komponenten ergänzt werden – eine isolierte Betrachtung auf nur einen Bereich greift heute zu kurz. Unser Kompetenzzentrum für mechatronische Systeme ist die Antwort auf diese Entwicklung und eine optimale Ergänzung zum restlichen Leistungsportfolio von SALT AND PEPPER.“

Die Entwicklung im neuen Kompetenzzentrum erfolgt nach agilen und iterativen Methoden. Diese Herangehensweise stammt aus der Softwareentwicklung. Das Schwesterunternehmen SALT AND PEPPER Software arbeitet bereits seit drei Jahren nach dieser Methode und konnte wertvolle Unterstützung bei der Übertragung auf den mechatronischen Bereich leisten.

Aktuell entwickelt das 10-köpfige Team Prototypen für einen großen Automobilzulieferer. In diesem konkreten Fall übernimmt SALT AND PEPPER auch die Fertigung der in Sprints entwickelten Prototypen mittels additiver Fertigungsverfahren.

Aufgrund der großen Nachfrage plant SALT AND PEPPER eine Verdoppelung des Teams innerhalb des nächsten halben Jahres.

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Jetzt anschauen: Telematik-Talk zu den Themen KI, Blockchain und autonomes Fahren

Die Podiumsdiskussion während der diesjährigen Verleihung des Telematik Awards widmete sich dem Thema "KI, Blockchain und autonomes Fahren – Wie weit sind die Trend-Technologien für Transport und Logistik?" – drei Technologien, welche für viele als die spannendsten Trends der Digitalisierung gelten.

Teilnehmer des Telematik-Talks:

  • Dr. Berend Lindner, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
  • Dr. Kurt-Christian Scheel, VDA-Geschäftsführer
  • Janine Härtel, Senior Product Manager für Mobility & Automotive, IOTA Foundation
  • José da Silva, General Manager ICS IT Projects GmbH
  • Moderation: Peter Klischewsky, Chefredakteur der Mediengruppe Telematik-Markt.de

KI – eine Schlüsseltechnologie der Telematik

Die Künstliche Intelligenz mitsamt ihren "Bestandteilen" Machine Learning und Deep Learning kann theoretisch in nahezu allen Branchen Anwendung finden und als massiver technologischer Boost für bestehende Systeme funktionieren. Aufgrund dieses breiten Anwendungsgebietes markierte sie den Anfang der Gesprächsrunde. José da Silva, General Manager der ICS IT Projects GmbH, erklärte zunächst, wie er diese Technologie definiert, bevor es weiter ins Detail ging und die Anwendungsbereiche in Transport und Logistik von allen Teilnehmern besprochen wurden. Staatssekretär Lindner erklärte, dass die Politik hier in der Verantwortung sei, klare Rahmenbedingungen zu schaffen und die Entwicklung zu fördern – wie u.a. im Masterplan Digitalisierung beschrieben wurde, welchen er kurz ansprach. Direkt im Anschluss mischte sich ein ganz besonderer Gast in die Gesprächsrunde ein: Roboter Pepper stellte sich vor, der am gesamten Veranstaltungstag den Besuchern zur Verfügung stand und mit ihnen interagierte. 

Wie weit ist das automatisierte Fahren?

Im Anschluss folgte der Themenbereich Autonomes Fahren. VDA-Geschäftsführer Dr. Scheel beschrieb die Stufen des automatisierten Fahrens und auf welchem Stand wir uns derzeit befinden. Erklärt wurde auch, inwieweit sich das autonome Fahren bei Pkw und Nutzfahrzeugen unterscheidet. Als perfekte Ergänzung kam es hier zu einer weiteren Live-Demonstration. Prof. Dr.-Ing. Stefan Kubica und seine Kollegen von der Technischen Hochschule Wildau, Diplom-Ingenieur Detlef Nemak, Prof. Dr.-Ing. Eckart Wolf und Prof. Dr.-Ing. Marius Schlingelhof, zeigten einen speziell umgebauten Modelltruck. Ausgestattet mit verschiedensten vernetzten Sensoren veranschaulichten die Herren das automatisierte Fahren bei Lastkraftwagen.

Das Potenzial der Blockchain in Transport und Logistik 

Janine Härtel, Senior Product Manager für Mobility & Automotive bei der IOTA Foundation, erklärte den Gästen der Verleihungsveranstaltung kurz das Grundprinzip der Blockchain und verdeutlichte das enorme, disruptive Potenzial dieser Technologie. Ihr Unternehmen arbeitet mit einem weiterentwickelten System namens "Tangle". Nachdem sie Dieses kurz erklärte, spannte sie den Bogen zum kurz zuvor in der Gesprächsrunde thematisierten Platooning mit einem interessanten Use Case der "IoT-Währung" IOTA. Vollautomatisch und fair für alle Beteiligten gleicht es die Treibstoffersparnis im Platoon für alle Lkw aus, sodass jedes Fahrzeug gleichwertig profitiert.

 

Zur Meldung auf Telematik-Markt.de

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Telematik Award 2018: Das war die feierliche Verleihung auf der IAA Nutzfahrzeuge

Den branchenweit bekannten und seit 2010 fest etablierten Top-Award der Telematik-Branche überreichten der VDA-Geschäftsführer Dr. Scheel, Nds. Staatssekretär Dr. Berend Lindner sowie der Veranstalter, die Mediengruppe Telematik-Markt.de, am 22.September an insgesamt 13 glückliche Preisträger in elf Kategorien, dazu gab es zwei Sonderpreise. Zahlreiche Besucher der feierlichen Verleihung auf der IAA Nutzfahrzeuge erlebten darüber hinaus ein interessantes Rahmenprogramm mit Telematik-Talk und Live-Vorführungen. Die Teilnehmer der hochkarätigen Podiumsdiskussion vermittelten ein tieferes Verständnis für die Trendtechnologien der Transport- und Logistik-Branche.

Anfang dieses Jahres startete die dreimonatige Ausschreibung des Telematik Awards. Im Ergebnis zählte der Veranstalter, die Mediengruppe Telematik-Markt.de, knapp 280 Einreichungen unterschiedlichster Telematik-Lösungen aus den Bereichen Transport, Logistik und Produktion. Nach einem intensiven Bewertungsprozess nominierte die unabhängige Fachjury des Telematik Awards 40 Einreichungen in elf Kategorien sowie für die Sonderpreise als "Beste Innovation" und "Anwenderpreis". Die Unternehmen konnten sich mit ihrer Nominierung somit bereits über diesen ersten Erfolg freuen. Welche Lösungen schließlich mit dem Telematik Award ausgezeichnet wurden, erfuhren die Gewinner und Gäste der feierlichen Verleihung auf der Leitmesse der Nutzfahrzeugbranche, IAA, am 22. September in Hannover.

Der VDA-Geschäftsführer Dr. Scheel begrüßte die zahlreichen Gäste im ConventionCenter. Von Anbeginn unterstützt der Verband der Automobilindustrie e.V. die den technologischen Fortschritt im Fahrzeug-Bereich und ist auch seit der ersten Verleihung im Jahr 2010 ein wertvoller Partner des Veranstalters.

Im Anschluss eröffnete der niedersächsische Staatssekretär Dr. Berend Lindner die Veranstaltung. Der Schirmherr des Telematik Awards 2018, Dr. Bernd Althusmann, niedersächsischer Wirtschaftsminister und stellv. Ministerpräsident, musste am Vorabend absagen, da er aufgrund des kurzfristig ausgerufenen Katastrophenfalls durch den gefährlichen Moorbrand im Emsland zusammen mit Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen die betroffene Region besuchen wollte.

Auch das niedersächsische Wirtschaftsministerium ist seit 2010 ein verlässlicher Partner des Veranstalters. Das Ministerium unterstützt mit der Übernahme der Schirmherrschaft die Bemühungen des Veranstalters, für Transparenz und Orientierung innerhalb dieser Branche zu werben und zu arbeiten. Dazu leistet die Verleihung des Telematik Awards selbstverständlich einen wertvollen Beitrag. Minister Althusmann brachte zusammen mit Ministerpräsident Stephan Weil den milliardenschweren Masterplan Digitalisierung für Niedersachsen auf den Weg. Er kennt also sehr genau den enormen Mehrwert der Telematik für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Telematik-Talk: KI, Blockchain und autonomes Fahren

Die diesjährige Podiumsdiskussion widmete sich dem Thema "KI, Blockchain und autonomes Fahren – Wie weit sind die Trend-Technologien für Transport und Logistik?" – drei Technologien, welche für viele als die spannendsten Trends der Digitalisierung gelten.

Eine Aufzeichnung der gesamten Podiumsdiskussion finden Sie hier.

Die feierliche Verleihung

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion erfolgte die mit Spannung erwartete Bekanntgabe der diesjährigen Gewinner des Telematik Awards. Der Moderator Peter Juhle, der zum ersten Mal durch die Verleihung führte, überreichte noch kurz zuvor das Mikrofon an Prof. Birgit Wilkes, die als Chefjurorin der Fachjury interessante Informationen zu den diesjährigen Einreichungen mitteilen konnte. Zudem richtete sie einen ganz besonderen Dank an das ganze Juroren-Team, welches einmal mehr ganz hervorragende Arbeit geleistet hatte. Die hohe Kompetenz der unabhängigen Fachjury ist einer der Grundpfeiler, durch die der Telematik Award diesen hohen Stellenwert im deutschsprachigen Raum erlangen konnte. Liest man die Namen der Mitglieder, erklärt sich jedem, auf welchem hohen Niveau diese Preisverleihung steht.

Hochwertig waren folgerichtig dann auch die Trophäen, die im Anschluss feierlich durch Staatssekretär Lindner, VDA-Geschäftsführer Dr. Scheel und Chefredakteur Peter Klischewsky, Mediengruppe Telematik-Markt.de, an die Gewinner übergeben wurden:

Zu den Gewinnern des Telematik Awards 2018

Ausführliche Dokumentation in der kommenden Fachzeitung Telematik-Markt.de

Sämtliche siegreichen Telematik-Lösungen werden in der kommenden Ausgabe der Fachzeitung Telematik-Markt.de (Erscheinungsdatum: 30.10.2018) vorgestellt. Auch eine umfangreiche Dokumentation der gesamten Veranstaltung wird präsentiert. Als zentrales Thema greift die Redaktion in dieser Ausgabe Telematik für die Baubranche auf. Titel: "Ungenutzte Potenziale – Wie die Baubranche von Telematik profitieren kann".

Weitere Informationen zur Fachzeitung sowie das ePaper der aktuellen Ausgabe finden Sie hier.

Zur Meldung auf Telematik-Markt.de

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SALT AND PEPPER nach ISO 9001:2015 zertifiziert

SALT AND PEPPER hat im September 2018  die Zertifizierung nach ISO 9001:2015 erhalten. Damit hat das Unternehmen seine hohen Qualitätsansprüche unter Beweis gestellt und so die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seinen Kunden gestärkt. 

SALT AND PEPPER legt großen Wert auf eine hohe Qualität seiner Services. Daher hat das Unternehmen nun alle Geschäftsbereiche der ISO 9001:2015 Zertifizierung unterzogen. Durch ein externes Audit wurde festgestellt, dass das Unternehmen die Voraussetzungen für eine Zertifizierung erfüllt, sodass diese im September 2018 erteilt wurde.

Florian Kirstein, Geschäftsführer der SALT AND PEPPER Holding GmbH und Co. KG: „Ein wirksames Qualitätsmanagement trägt entscheidend zum Erfolg eines Unternehmens bei. Das Ergebnis des Audits zeigt, dass wir unser Qualitätsversprechen gut umgesetzt haben. Wir freuen uns über die Zertifizierung und werden auch weiterhin an unserem hohen Qualitätsanspruch festhalten.“

Die ISO 9001:2015 Zertifizierung ist eine branchenunabhängige Zertifizierungsnorm für Qualitätsmanagementsysteme, die die Entwicklung konformer Sach- und Dienstleistungen als Ziel verfolgt.

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SALT AND PEPPER wächst auf über 650 Mitarbeiter in Deutschland

SALT AND PEPPER hat in seinem Jubiläumsjahr 2018 die Marke von 650 Mitarbeitern erreicht. Damit setzt die Technologieberatung aus Bremen den Wachstumstrend der letzten Jahre fort und baut seinen Status als beliebter Arbeitgeber weiter aus. 

Die SALT AND PEPPER Gruppe kann seit ihrer Gründung im Jahr 2008 auf ein stetiges Wachstum zurückblicken. Dieser Erfolg schlägt sich auch auf die Mitarbeiterzahlen nieder: Waren in 2014 noch rund 250 Mitarbeiter beschäftigt, sind es heute an neun Standorten in Deutschland über 650.

SALT AND PEPPER vereint drei Geschäftsbereiche unter ihrem Dach. Kern- und Ursprungsgeschäft ist das Technology Consulting, in dem das Unternehmen hochwertige Engineering-Services on- und offsite erbringt. Im zweitstärksten Bereich der Software Solutions entwickeln über 130 Software-Spezialisten digitale Lösungen und Produkte. Abgerundet wird das Portfolio durch Leistungen der Management Consulting, die Unternehmen bei dem Auf- und Ausbau ihrer Innovationsfähigkeit unterstützt.

Sven Scholz, Gründer und Geschäftsführer der SALT AND PEPPER Holding GmbH und Co. KG: „Es ist schön zu sehen, dass unser Konzept aufgeht. Die Kombination aus spannenden Kundenprojekten und einem hohen Fokus auf ein positives Arbeitsklima und gezielte Weiterbildung haben uns zu einem attraktiven Arbeitgeber für viele qualifizierte Fach- und Führungskräfte gemacht. Gerade in Zeiten des „War for Talents“ ist dies keine Selbstverständlichkeit.“

Am Hauptsitz in Bremen beschäftigt SALT AND PEPPER aktuell über 100 Kolleginnen und Kollegen und ist gefragter Partner der ansässigen Unternehmen der Automobil- und Luftfahrtbranche sowie des Maschinen- und Anlagenbaus. Aus der Niederlassung Bremen heraus werden zudem gerade Kunden aus dem Raum Hannover erschlossen. Perspektivisch wird dort ein zusätzlicher SALT AND PEPPER Standort entstehen.

Grundsätzlich sieht SALT AND PEPPER für all seine Geschäftsbereiche und Standorte gute Wachstumschancen. Großes Potenzial besteht laut dem Unternehmen im Bereich von dedizierten Kompetenzteams, die off- oder onsite ganze Themenblöcke von Kunden übernehmen. In Osnabrück entwickelt ein solches Team aktuell Prototypen für einen namhaften Automobilzulieferer. Die Software Sparte des Unternehmens hat kürzlich neben Osnabrück und Hamburg einen weiteren Standort in Stuttgart eröffnet. Mit ihrer agilen Arbeitsweise sorgt die SALT AND PEPPER Software Solutions für ein echtes Umdenken in den Unternehmen und ermöglicht mit den eigenen Virtual Reality Produkten den Einstieg in die Zukunft der Fabrik- und Produktionsplanung.

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SALT AND PEPPER Software Solutions treibt den Aufbau weiterer Standorte voran

Als Software Spezialist ist SALT AND PEPPER Software Solutions ein starker Partner der Industrie für die Digitalisierung. Das Unternehmen weitet seine Marktpräsenz in Deutschland nun aus und  bietet seine Expertise ab sofort auch im Raum Stuttgart an.

Mit den beiden bestehenden Standorten in Osnabrück und Hamburg ist SALT AND PEPPER Software Solutions im Nordwesten Deutschlands bereits gut aufgestellt. Das rasante Wachstum der vergangenen Jahre zeigt, dass softwaregestützte Prozesse und innovative Softwareprodukte für die wirtschaftliche Entwicklung unabdingbar sind.

Nun möchte das Unternehmen auch den Süden Deutschlands erschließen und eröffnet einen Standort in Stuttgart. SALT AND PEPPER ist mit der Sparte Technology Consulting bereits mit rund 130 Kolleginnen und Kollegen in Stuttgart präsent und verfügt über gefestigte Partnerschaften mit der ansässigen Industrie. Durch die Expansion der Software Sparte kann SALT AND PEPPER seine Kunden nun noch umfassender betreuen. Timo Seggelmann, Geschäftsführer SALT AND PEPPER Software Solutions: „Die Nähe zum Kunden ist für uns von zentraler Bedeutung. Mit dem neuen Standort in Stuttgart schaffen wir die besten Voraussetzungen, zusätzliche Industrien zu erschließen und unser Wachstum fortzusetzen.“

SALT AND PEPPER Software Solutions beschäftigt aktuell rund 135 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In Stuttgart startet das Unternehmen mit einem kleinen Team, das perspektivisch ausgebaut wird.     

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Roboter bitten zu Tisch

In der Welt von morgen werden uns Service-Roboter und Assistenzsysteme begleiten und dienen. Sie werden neue Arbeitsplätze schaffen und uns mehr Komfort bringen. „Das wird die dritte technologische Revolution werden.“ Davon geht der Zukunftsforscher Robert Brunner aus. In seiner aktuellen Marktstudio seiner Agentur B´IMPRESS kommt er zu dem Schluss: Die „Roboterisierung unser Gesellschaft ist nicht mehr aufzuhalten.“

Nach der industriellen Revolution erobert sie jetzt alle Lebensbereiche, wo wir Menschen uns aufhalten – zuhause, im Garten, beim Shoppen, im Büro oder im Hotel.

Science-Fiction wird real. Wer sich noch keinen anschaffen wird, kann sie zuerst in der Hotellerie erleben. – Neben netten Gesichtern im Kindchen-Schema, warum dort zuerst?

Wie unterscheidet sich die Robotik heute von der Robotik in der Vergangenheit?

Wir kennen noch Roboter, die stationär am Fleißband eingesetzt wurden, meist in einer menschenleeren – und –feindlichen Umgebung voller Metall. Es handelte es sich dabei um stationäre, hoch repetitive, leistungsstarke und in der Regel teure Automatisierungs­systeme. Industrieroboterarme wiederholten zum Beispiel die gleiche Aktion immer wieder und mit äußerster Präzision. Die Serviceroboter erschließen ein neues Feld – eines der flexiblen, teil- oder vollautonomen Robotik. Es geht dabei nicht mehr nur um Robotik, die bestimmte menschliche Aufgaben automatisieren. Es geht mehr darum, wie flexible und (teil-) autonome Roboter insgesamt neue, komplexere Arbeitsabläufe ermöglichen. Kurz, Roboter sind nicht mehr „Ein-Trick-Ponys“, die nur eine einzige Aufgabe automatisieren.

Die immer günstigeren Herstellungskosten der Komponenten, technologische Quantensprünge und innovative Geschäftsmodelle legen die Basis.

Die Robotik tritt endlich aus dem Reich der Science-Fiction heraus und ihren Dienst bei den Menschen an. Wenn nicht in unsere Häuser als Personal-Service-und Haushalts-Roboter, dann in unsere Hotels, Krankenhäusern, Restaurants, Lagerhäusern, Baumärkten und Einzelhandelsgeschäften.

Die Zeit ist reif Marktchancen der Robotok weltweit steigen

Als Einsatzbeispiel an vordererster Front eignet sich die Hotellerie. Erste Firmen auf den drei industriellen Kontinenten machen sich hierin bemerkbar, mit „Gestatten, Ihre Bestellung ist da.“

Roboter von Savioke, Adept, Startups wie Fetch Robotics und Fellow Robotics aus den USA sind bekannt und einige Beispiel für die weltweit aufstrebende Service-Robotik Industrie. Hinzu kommen Roboter wie Pepper und Nao des französischen Unternehmen Aldebaran Robotics SAS, ein Tochterunternehmen des japanischen Telekommunikations- und Medienkonzern SoftBank. Der Serviceroboter Jeeves von Robotise aus München ist ein weiteres Beispiel. All diese Firmen sind dabei, disruptive Technologien zu entwickeln und für neue Anwendungen und Märkte einsetzbar zu machen.

„Roboter boomen – das gilt sowohl für den Industriesektor und zunehmend auch für die private Nutzung“, sagt Martin Hägele, Vorsitzender der Service Robotics Group des IFR. „Das wachsende Interesse an Servicerobotik ist teilweise auf die Vielfalt und Anzahl von Start-ups zurückzuführen, die derzeit 29 Prozent aller Roboterunternehmen ausmachen. Darüber hinaus investieren etablierte große Unternehmen zunehmend in die Robotik, häufig über die Akquisition von Start-ups."

Die europäischen Hersteller von Servicerobotern spielen bereits eine wichtige Rolle auf dem globalen Markt: Rund 290 der 700 registrierten Anbieter von Servicerobotern kommen aus Europa. Nordamerika liegt mit rund 240 Herstellern auf Platz zwei und Asien mit rund 130 Herstellern auf Platz drei.

In den USA arbeiten derzeit rund 200 Start-ups an neuen Servicerobotern. In der Europäischen Union und der Schweiz sind 170 Firmen aktiv, die eine neue unternehmerische Kultur für die Service-Robotik schaffen – gefolgt von Asien mit 115 Start-ups. Praktisch alle Volkswirtschaften versuchen, ein lebendiges wirtschaftliches Umfeld zu schaffen, um die Service-Robotik zu unterstützen.

Service-Roboter in Gastronomie und Hotellerie kommen

In vielen Bereichen des Dienstleistungssektors hat im letzten Jahr dem Menschen schon sehr ähnlich aussehende Roboter – unter anderem Kiosk- oder Assistenzroboter, als Helfer Einzug gehalten. Darin spiegeln sich wandelnde Aufgabenbereiche. Keiner dieser Roboter wird in absehbarer Zeit je Menschen ersetzen. Aber sie helfen aus in Engpasszeiten oder unterstützen, Arbeitsplätze attraktiver zu machen, insbesondere in Bereichen, in denen es einen chronischen Personalmangel oder eine hohe Personalfluktuation gibt.

Am Ende des Tages zählt die Unterstützung von Servicerobotern, Arbeitnehmern zu assistieren, besser, schneller und sicherer zu arbeiten. Diese neuen Roboterassistenten bieten einen verlockenden Ausblick auf ein umgestaltetes Arbeitsparadigma: Menschen werden in Führungsaufgaben gehoben bzw. führen höherwertige Tätigkeiten aus, und delegieren mehr und mehr untergeordnete oder sich wiederholende Arbeiten an Serviceroboter.

In Restaurants oder Hotels entlastet der Robotereinsatz das Personal von Routineaufgaben und sorgt für gleichbleibende Qualität und vermindert das Risiko, beispielsweise Lebensmittel durch Überschreiten des MHD (Mindesthaltbarkeitsdatums) zu verlieren. In Hotels können sie den Raumservice von Zustell- oder Bring-Diensten entlasten und gar Wartungsdienste übernehmen.

In öffentlichen Bereichen wie Restaurants und Hotels liegt ein großer Vorteil darin, hohe Aufmerksamkeit zu erzeugen, die dazu dienen kann, eine Werbewirkung zu generieren, vor allem solange die Mehrheit der Wettbewerber keine Roboter einsetzt. Doch langfristig werden Serviceroboter zum Standard werden, letztlich das Service-Portfolio und -Niveau heben. Hierzu einige Beispiele:

Der SaviOne von Savioke (USA) wurde in Hotels in Kalifornien in Betrieb genommen und kann mit den Aufzugs- und Telefonanlagen kommunizieren. Der Roboter ist etwa 90 Zentimeter groß, wiegt circa 45 Kilogramm und bewegt sich im Schritttempo. Der Roboter liefert Snacks und Annehmlichkeiten an Hotelgäste, so dass sich das Hotelpersonal auf die Bedürfnisse anderer Gäste konzentrieren kann.

Ein anderes Design ist der Yobot, der im japanischen Hotel Henna in Sasebo, Nagasaki, zum Einsatz kommt, oder in der Lobby der größten New Yorker Hotels als automatisiertes Gepäckaufbewahrungs- und -rückholsystem dient. Der theatralisch beleuchtete Industrieroboter ist ein zentrales Merkmal in der Lobby. Hinter einem sicheren Glasgehäuse untergebracht, nimmt der Roboter das Gepäck der Gäste in einem von 117 Schließfächern auf. Zur Abreise, damit Yobot ihre Taschen zurückholt, zeigen die Gäste ihre Barcode-Quittung.

Das weltweit drittgrößte Schiff, die "Anthem of the Seas" der Royal Caribbean, bietet innovative Unterhaltung, Neuheiten und Getränke an der "Bionic Bar": In der Mitte der Bar ragen zwei große Roboterarme, die in der gleichen Weise wie menschliche Ellenbogen gebogen sind, bereit, einen vordefinierten Roboter-Cocktail oder einen traditionellen Klassiker zu mixen.

Die Automatisierung der Essenszubereitung in der Systemgastronomie ist bereits zunehmend auch ein Thema für den Robotereinsatz geworden. Ein Beispiel ist der angekündigte Küchenassistent des Start-ups Miso Robotics (USA).

Moley Robotics (UK) beabsichtige, die Zubereitung von Lebensmitteln noch einen Schritt weiter zu bringen: Integriert in eine moderne, professionelle Küche, verfügt dieses Konzept über zwei Roboterarme mit geschickten Händen. Es wiederhole die Bewegungen und Handlungen eines Meisterkochs, um eine Gourmetmahlzeit vorzubereiten.

Auch eine Consumer-Version der Robotic Kitchen plane Moley, auf den Markt zu bringen. Anspruchsvoll und dennoch kompakt: Es sollen die vier Küchenelemente wie Roboterarme, Backofen, Kochfeld und Touchscreen-Gerät integriert sein.

Robotise aus München stellt den ersten Service-Roboter im Hospitality-Feld vor. Besorgungen von der Rezeption oder Bestellungen aus der Minibar bringt der autonome, selbstfahrende Lieferroboter für die Hotellerie. Er spart dem Servicepersonal den Weg durch die Gänge, für kleine Besorgungen des Gastes, die er auch in der Minibar oder auf sein Zimmer bestellen würde. Sein Name ist Jeeves, benannt nach dem „Butler“ in einer englischen Kult-TV-Serie.

In einem typischen Szenario bestellen die Gäste den Service-Roboter über die Hotel-App via Smartphone oder rufen an der Rezeption an und sagen, was sie gerne hätten. Wenn der Gast die Tür öffnet, fährt Jeeves automatisch das entsprechende Lieferfach aus, und die Gäste können die bestellten Dinge, beispielsweise Handtücher entnehmen. Als „rollende Minibar“ hat er die meisten Bedarfsgegenstände oder Getränke-Snacks frisch und kühl bei sich mit dabei.

Frischer Lieferservice statt Konserven in der Minibar?

Vielreisende kennen es: Spät noch mal in die Minibar geschaut, finden sich darin nur Nüsse und Spirituosen, oder lang haltbare Getränke in Dosen. Die Minibar zu bestücken, nach jedem Gast nachzusehen und neu zu befüllen, ist eine zeitraubende und unbeliebte Tätigkeit im Hotelgewerbe. Für diese einfachen Tätigkeiten findet sich kaum noch Personal. Auch die Energiekosten der meist billig hergestellten Kühlschränke, sind nicht zu unterschätzen.

Hier kann ein Serviceroboter als „rollende Mini-Bar“ Entlastung bringen, ermöglicht zudem eine größere Sortimentsauswahl an Snacks und Getränken. Der Roomservice wird insofern von ihm komplettiert. Die frei gewordene Zeit kann das Zimmerpersonal nun für wichtigere Aufgaben einsetzen.

Gestatten, Ihr Roomservice ist da – Roboter als Service-Chance

Ein Service-Roboter ermöglicht dem Hotel ferner, zusätzliche Dienstleistungen anzubieten. Beispielsweise haben manche Hotels den Zimmerservice auf bestimmte Stunden des Tages beschränkt. Auch haben viele Hotels über Nacht nur eine Person an der Rezeption. In diesem Fall können sie diese nicht verlassen, um Botendienste durchzuführen. Weitere mögliche Dienste sind beispielsweise pünktliche Lieferungen.

Damit beginnt der Einzug der Serviceroboter auch in Europa und wird wohl bald auch zum Hotelstandard gehören. Also, wenn Sie nächstes Mal etwas auf Ihr Hotelzimmer bestellen, seien Sie nicht überrascht, wenn sie ein robotisierter Butler namens Jeeves bedient.

Weitere Informationen und zur Studie finden Sie auf www.bimpress1.com oder info@bimpress.de.

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