C&S mit CareFul KI in der Wettbewerbsphase des Innovationswettbewerbs des Bundeswirtschaftsministeriums

Die C&S Computer und Software GmbH beteiligt sich als Industriepartner am Projekt CareFul KI, das aus über 130 Anträgen mit weiteren 34 Anträgen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zur Förderung der Wettbewerbsphase im Rahmen des Innovationswettbewerbs „Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme“ ausgewählt wurde.

Im Zuge der Ausschreibung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wurde nach innovativen Ideen und Plattformlösungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) gesucht. Ein besonderes Augenmerk des Förderaufrufs, der Teil der KI-Strategie der Bundesregierung ist, lag auf dem Einsatz und der Nutzung von KI durch den Mittelstand mithilfe von entsprechendem Technologietransfer.

C&S beteiligt sich gemeinsam mit einem leistungsstarken Verbund aus wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Partnern mit dem Vorhaben CareFul KI, das nun für die Wettbewerbsphase ausgewählt wurde. Die Struktur des Wettbewerbs sieht in dieser ersten Phase vor, die Umsetzbarkeit und Nutzbarkeit der Konzeptidee zu belegen und die Umsetzung dieser in der folgenden dreijährigen Umsetzungsphase darzulegen.

Konsortialführer des Projektes ist der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. Weitere Partner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V sowie das AAL-Netzwerk Saar e.V.

Im Projekt CareFul KI soll mit der verantworteten KI-Plattform für Gesundheit, Pflege und soziale Teilhabe ein Ökosystem für die Gesundheitswirtschaft geschaffen werden, das sich auf zwei zentrale Elemente stützt:

Eine integrierte, auf offenen Standards beruhende, rechtssichere und hochverfügbare KI-Datenplattform mit Kompetenz- und Datenpool, die Medizin- und Gesundheitsdaten, Pflegedaten, verhaltensbezogene und soziale Daten auch aus Smart-Home-Installationen bzw. von Wearables anonymisiert oder pseudonymisiert für innovative Produkte und Services bereitstellt.

Einen KI-Anwendungsleitfaden, der alle rechtlichen, regulatorischen, ethischen Aspekte für eine Nutzung der KI-Datenplattform, einen Katalog von aufgabenspezifischen KI-Modellen sowie Grundprinzipien erfolgreicher Geschäftsmodelle umfasst. Die KI-Anwendungsleitfaden erschließt die KI-Datenplattform insbesondere für KMUs und unterstützt sie in einer effektiven, schnellen und rechtskonformen Nutzung der Plattform.

Die C&S Computer und Software GmbH freut sich über die Möglichkeit sich in den kommenden Monaten als forschungsstarkes KMU mit ihrem Domänen-Know-how im Bereich der Gesundheitswirtschaft in das Projekt CareFul KI einbringen zu können.  

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EZB – quo vadis?

Kornelius Purps, Fixed Income Strategist im Research der UniCredit Bank AG, stellt beim fpmi inside business breakfast für die Teilnehmer leicht nachvollzieh-bar die Ursachen der Zinsentwicklung seit der Finanzkrise dar und leitet daraus die künftige Entwicklung ab. Die zahlreichen Gäste erfahren dabei auch, dass politische Prokrastination die Märkte beherrscht und ob eine Zinsanhebung von den Jahreszeiten abhängt. Allerdings nimmt Purps ihnen die Hoffnung, dass eine Zinswende noch 2019 bevorstehen könnte.

„Auf der heutigen Sitzung beschloss der EZB-Rat, den Zinssatz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte sowie die Zinssätze für die Spitzenre-finanzierungsfazilität und die Einlagefazilität unverändert bei 0,00 %, 0,25 % bzw. -0,40 % zu belassen.“ Diesen Einleitungssatz vieler geldpolitischer Beschlüsse des EZB-Rats kennt Kornelius Purps inzwischen auswendig; seit März 2016 und damit seit knapp drei Jahren liegen die Leitzinsen unverändert auf diesem Niveau – mit gravierenden Auswirkungen für Verbraucher, Finanz- und Realwirtschaft. Doch wann ist eine Trendwende zu erwarten? Wie könnte „der steinige Weg aus dem Nullzinstal“, so Purps, aussehen?

Zunächst stellt Purps fest, dass seit Beginn der langen Phase immer wieder reduzierter Leitzinsen im Sommer 2008 mehrere Signale Anlass für eine Kehrtwende hätten geben können, zuvorderst die gute Konjunktur und der Anzug der Inflationsrate ab dem Jahr 2015. Dem zum Trotz wurden die Zinssätze aber weiter gesenkt. Lediglich die Wertpapier-Kaufprogramme der EZB wurden zuletzt schrittweise zurückgefahren, was allerdings seitens der EZB ausdrücklich nicht als Zeichen einer Straffung der EZB-Geldpolitik zu verstehen sei. Eine gute Konjunkturentwicklung allein rechtfertigt in den Augen der EZB offensichtlich keine Zinserhöhungen, so Purps. Vor allem die anhaltend niedrige Kerninflationsrate in der Eurozone stand einem Straffungskurs der Notenbank immer wieder entgegen.

Purps erklärt, welche Unsicherheiten die weltpolitische Bühne betreten haben. Die Entwicklung der lange Jahre positiven deutschen Konjunktur ist inzwischen nicht mehr so klar, wie noch vor einem Jahr. Ab wann in diesem Zusammenhang aus einer Konjunkturdelle ein Abschwung wird, lässt sich bislang noch nicht abschließend beurteilen, so Purps. Zudem werfen die wenigen verbleibenden Tage bis zu einem – im schlimmsten Falle ungeregelten – Brexit viele Fragen auf. Und nicht zuletzt lassen die Handelsstreitigkeiten zwischen den größten Volkswirtschaften sowie eine gewisse Wankelmütigkeit eine klare politische Linie vermissen. Anstatt Streitfragen zu klären, werden Entscheidungen vertagt; politische Prokrastination bestimmt das Handeln. All das bedeutet Unsicherheit, aus denen Investitionshemmnisse entstehen, führt Purps weiter aus.

Günstige Zeitpunkte für eine Straffung der lockeren EZB-Geldpolitik sind also nicht nur verstrichen, vielmehr sind neue Hemmnisse für eine baldige Abkehr von der Niedrigzinsphase entstanden. Die EZB setzt folgerichtig konsequent weiter auf Niedrig- und Negativzinsen. „Über den Sommer 2019 hinweg“ will sie die Zinssituation unangetastet lassen. Wann der Herbst in den Augen der EZB beginnt und damit eventuell der Beginn einer vorsichtigen Zinserhöhung eingeläutet werden wird, bleibt weiter unklar, so Purps.

Er stellt schließlich fest, dass dass sich Sparer, Investoren und Entscheidungsträger von der
Hoffnung verabschieden sollten, kurzfristig wieder wesentlich höhere Zinsen erwarten zu können. „Zwar stirbt die Hoffnung zuletzt, aber sie stirbt.“ Trotzdem gilt weiter, was auf alle Negativthemen zutrifft: Sie bieten auch das Potenzial für einen positiven Ausgang.

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BvD gratuliert Ulrich Kelber zum Amtsantritt

Anlässlich des Wechsels an der Spitze des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) gratuliert der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. dem neuen Amtsinhaber Ulrich Kelber zum Amtsantritt. „Mit Ulrich Kelber erhält Deutschland einen engagierten Datenschutzbeauftragten. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und einen fruchtbaren und regelmäßigen Austausch“, sagte BvD-Vorstandsvorsitzender Thomas Spaeing am Montag in Berlin.

Unterstützung sicherte Spaeing unter anderem bei der von Kelber angeregten Transparenz bei Bußgeldverfahren zu, die bei den Datenschutz-Aufsichtsbehörden der Länder anhängig sind. „Transparenz ist eines der zentralen Werte der Informationsfreiheit, aber auch beim Datenschutz“, sagte Spaeing. Gerade für Unternehmen und Behörden sei es wichtig, Einblick zu erhalten, über welche Verstöße der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) derzeit Bußgelder verhängt würden. „Das hilft, Vergehen und Fehler zu vermeiden. Dafür treten auch die qualifizierten Datenschutzbeauftragten des BvD ein“, betonte Spaeing.

Zugleich dankte er der vorherigen Bundesdatenschutzbeauftragten Andrea Voßhoff für den guten und engen Austausch insbesondere während der heißen Phase des Inkrafttretens der DS-GVO. „Mit der europaweiten Datenschutz-Grundverordnung haben wir eine gemeinsame Grundlage für den Datenschutz in Unternehmen und Behörden, aber auch für die Verbraucher“, sagte Spaeing. „Jetzt muss es darum gehen, den Datenschutz in Deutschland praxisnah und zugleich für die Verbraucher nachvollziehbar umzusetzen.“

Dabei bekräftige Spaeing die Notwendigkeit, die Benennungspflicht für Datenschutzbeauftragte auch für kleinere Unternehmen zu erhalten. „Datenschutzbeauftragte sichern mit ihrem Knowhow Datenschutz vor allem bei kleinen und mittleren Betrieben, die intern nicht über das erforderliche Fachwissen verfügen. Gerade bei dem aktuellen Beratungs-Wildwuchs ist die fachliche Kompetenz zertifizierter Datenschutzberater unerlässlich“, betonte er.

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Weitere Miniaturisierung im Bereich VCTCXO gelungen

Der neue KXO-81 mit einer Größe von nur noch 2.0 x 1.6 mm Grundfläche ist bestens für einen Einsatz in Anwendungen mit wenig Stromverbrauch geeignet.

Der KXO-81 findet Anwendungen in den Bereichen der mobilen Kommunikationstechnik, wie W-Lan, ISM, NFT, drahtlosen Modulen und vielen weiteren Anwendungen.

Wichtigste Leistungsmerkmale und Vorteile:

* Abmessung: 2.0mm x 1.6mm

* Bauhöhe: max. 0.7mm

* Arbeitstemperaturbereich: -30°C bis + 75°C

* Frequenzbereich: 13.0 bis 40.0 MHz

* Frequenzstabilität: ± 2.5 ppm

* Ziehbereich (pulling range): min. ± 9 ppm ~ ± 15 ppm

* Stromverbrauch: nur noch 1.5mA max.

* Versorgungsspannung: + 1.2V ~ 3.3V

* Phase Noise: -150dBc bei 1 MHz

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Internationaler Industriekonzern beauftragt IS4IT mit Support für Zertifizierung

Der Konzern wurde seitens seiner Kunden aufgefordert, den Nachweis über die Sicherheit einer Software per Zertifizierung zu erbringen. Da dies in dieser Form nicht einfach möglich ist, entschied man sich, den gesamten Erstellungsprozess der Software sowie den Cloudbetrieb und das zugehörige Managementsystem zertifizieren zu lassen. Um möglichst effizient und zielorientiert vorzugehen, entschied man sich für die Zusammenarbeit mit IS4IT. Der praxisorientierte Ansatz im Sinne von „agiler Zertifizierung“ sorgt dafür, dass Unternehmen ihre Zertifizierungsreife sehr schnell erreichen können.

Mehrstufiges Vorgehen ohne unnötigen administrativen Overhead

Der Prozess zur Zertifizierung gliedert sich in zwei Phasen. In der Planungsphase wird ein detaillierter Maßnahmenplan gemeinsam mit dem Kunden entwickelt, der als Grundlage zur anschließenden Umsetzung im ISMS dient. IS4IT begleitet die Kunden auch noch während der Zertifizierungs-Audits bis hin zur erfolgreichen Zertifizierung des ISMS.

Für den Industriekonzern wurden während der ersten Phase zwei Workshops durchgeführt. Im Rahmen eines eintägigen Scoping-Workshops wurde der Anwendungsbereich der Zertifizierung bestimmt, relevante interne und externe regulatorische Vorgaben identifiziert sowie weitere Anforderungen festgehalten. An dem Workshop waren vier Mitarbeiter der IS4IT sowie von Kundenseite der CIO, Führungskräfte aus dem Bereich Produkt-Support, Projektmanagement, Software-Entwicklung und Cloud-Betrieb beteiligt. Um das Ziel der Zertifizierungsreife des ISMS auf Basis ISO/IEC 27001:2013 möglichst schnell  zu erreichen, entschied man sich, den Fokus im Projekt auf Software-Entwicklung, Cloud-Service-Betrieb und die Kundenbetreuung zu legen. Die Zertifizierungen der Geschäftsbereiche Vertrieb und Marketing wurden auf einen späteren Zeitpunkt vertagt.

Zwei Wochen später wurde im Rahmen einer intensiven Gap-Analyse der Reifegrad und die prozessuale Tiefe des Unternehmens ermittelt, um zu klären, inwieweit die Normanforderungen bereits erfüllt sind bzw. wo Defizite bestehen. Von Mittwoch bis Freitagvormittag führte das IS4IT-Team die Interviews mit den Verantwortlichen durch und stellte sofort den daraus resultierenden Maßnahmenplan zur Verfügung, der der Geschäftsführung als Entscheidungsvorlage Freitagnachmittag präsentiert wurde.

„Der Zeitrahmen war etwas ambitioniert“, erinnert sich Björn Rudner, Senior Consultant und Projektleiter der IS4IT GmbH. „Aber das Management war von dem Ergebnis begeistert, denn eine verständliche Exceldatei mit rund vierzig Maßnahmen war das Resultat für den Kunden und kein ‚dickes Buch mit sieben Siegeln‘. Somit wurde unser Angebot über Projektmanagement und Betreuung der Einführung des ISMS bis zur Zertifizierung umgehend angenommen.“

Vierzig Maßnahmen bis zur Zertifizierungsreife

Auch das beauftragte Folgeprojekt ist entsprechend ehrgeizig. Hinter den vierzig Maßnahmen, die bis zu den Zertifizierungsaudits im Sommer umzusetzen sind, verbirgt sich ein umfassender Katalog an Aktivitäten. Dieser umfasst die Erweiterung des Rahmenwerks des ISMS, die Abstimmung der Informationssicherheitsziele als übergeordnete Leitlinie mit Stakeholdern aus dem Management und den Kunden unter Berücksichtigung der Vorgaben der Konzernmutter, die Zentralisierung der Dokumentenlenkung, die Ausarbeitung eines internen Auditprogrammes sowie die Festlegung der Prozesse des Risikomanagements. Dabei werden Personal- und Sicherheitsthemen ebenso adressiert wie die Prozesse aus dem Betrieb oder dem Produktsupport. Weitere Bereiche, die im Rahmen des Projektes überprüft werden, sind die Einhaltung der Datenschutzvorgaben sowie die Konformität mit DSGVO und anderen gesetzlichen Regularien.

Für den definierten Anwendungsbereich müssen die notwendigen Vorgaben definiert bzw. finalisiert und die Einhaltung der Vorgaben überprüft werden. Darüber hinaus werden die Mitarbeiter durch ein entsprechendes Awareness-Programm qualifiziert. Dabei setzt IS4IT auf einen hybriden Ansatz zwischen Wasserfall- und sprintbasiertem, agilen Projektmanagement, um die geforderte Umsetzungsgeschwindigkeit zu erreichen.

„Unsere Mitarbeiter prüfen, ‚Was ist vorhanden?‘, und ergänzen Prozesse und Dokumentationen im Bedarfsfall, sodass die Einhaltung der Normvorgaben gewährleistet ist und einer erfolgreichen Zertifizierung nichts im Wege steht. Dank des technischen Know-hows unserer Consultants, was Entwicklung und Betrieb angeht, gehen unsere Management-Berater sehr praxis- und damit kostenorientiert vor. Das Feedback der Kunden zeigt, dass diese Vorgehensweise sehr geschätzt wird“, sagt Björn Rudner abschließend.

Weitere Informationen zu den Leistungen der IS4IT im Bereich Zertifizierung finden Sie unter www.is4it.de.

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Auswahlteam von AsstrA für Sammelguttransporte

Soll man fünf Kisten Bier aus Deutschland, 150 Kilogramm Seife aus Frankreich und ein paar Rollen Wolle aus Schweden transportieren? Einzeln wäre jeder dieser Transporte für den Kunden ein „goldener“ Transport, aber dank des Sammelguttransports ist es günstig, auch ein kleines Volumen zu transportieren.

Über die Besonderheiten der Logistik von Europa in die GUS-Staaten berichten die Experten von der Abteilung der AsstrA-Associated Traffic AG für Sammelguttransporte:

Georgy Baranov, Teamleader der Abteilung für Sammelguttransporte in Belarus, schlägt vor, mit einer klaren Definition der Sammelgüter zu beginnen. Dabei handelt es sich um Waren mit einem Volumen von weniger als 83 m3 und einem maximalen Gewicht von 15 Tonnen. Dabei ist es zu verstehen, dass das Maximum aus der Sicht der Zweckmäßigkeit Folgendes bedeutet: Die Prioritäten auf 16 Tonnen sind nahe an den Prioritäten auf FTL, und im Falle einer Vollladung gewinnt der Kunde in Bezug auf Transportfristen. Es gibt auch ein wirtschaftlich sinnvolles Mindestvolumen – 50 kg.

Kommen wir nun zur Definition der Begriffe. Oftmals hört man die Worte „Gruppengut“ oder „groupage“, „LTL“ (less than truckload) als wenigere LKW-Ladung“ und „Expresstransport“. Groupage und LTL sind synonyme Begriffe, die traditionell in Logistikunternehmen verwendet werden. Der Expresstransport ist die Zustellung von Waren mit einzelnen Kleinlastern. Auf der Strecke Europe – GUS-Länder transportiert das AsstrA-Team jede Art von Gütern mit Ausnahme der Gefahrenklassen 1 und 7. Als Hauptfahrzeuge kommen die Kleinlaster mit einem maximalen Gewicht von 9 Tonnen zum Einsatz. In diesem Fall handelt es sich nicht um ein Sammelgut, da dem Kunden der gesamte Platz im Fahrzeug zur Verfügung steht.

Im Falle eines klassischen Sammelguttransports kommen die Waren aus verschiedenen Teilen Europas zu Partnerlagern in Litauen, Polen, Italien oder Deutschland. Danach folgt die Konsolidierung von Gütern: Die Spezialisten von AsstrA sammeln die Waren mit gleichen Temperaturanforderungen, gleichem Bestimmungsort oder gleicher Entladestelle, die auf einer Fahrtstrecke liegt.

Aus dieser Definition ergibt sich, dass der Sammelguttransport eine ideale Option für Kunden ist, die eine kleine und nicht dringende Ladung haben. Im Falle einer Expresszustellung kann der Kunde zwischen Boden-Expresszustellung oder Luftexpresszustellung wählen. Es ist zu verstehen, dass der „Express“-Service das Niveau von Prioritäten nach oben verändert.

Jeder Kunde, der die Dienstleistungen von AsstrA im Bereich der Sammelguttransporte in Anspruch nimmt, erhält dank der Präsenz von Abteilungen in verschiedenen Ländern und der breiten Geographie der Spediteure Angebote auch für die kompliziertesten Strecken und Richtungen. Die Experten von AsstrA stellen jedem Partner mehrere Alternativen zur Verfügung, die sich in Bezug auf Fristen, Preise und Konditionen unterscheiden, so dass die Möglichkeit besteht, genau das auszuwählen, was ihm passt. Darüber hinaus lassen sich die Sammelguttransporte mit multimodalen Gütertransporten kombinieren. Zum Beispiel in der ersten Phase ist der Luftgütertransport oder Seegütertransport aus den USA nach Litauen, in der zweiten Phase folgt der Sammelguttransport zum Endkunden oder Zwischenlager.

Das Gespräch wird mit Olga Shimanovich, Spezialistin der Abteilung für Sammelguttransporte fortgesetzt.

Die Kunden, die sich zum ersten Mal für die Dienstleistungen im Zusammenhang mit den Sammelguttransporten entscheiden, haben häufig Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Ladung und der Frage, ob es beim Be-, Entladen oder Umladen nicht zu Verwechslungen im Lager kommt. Heute ist das Schema der Be- und Entladearbeiten in den Partnerlagern von AsstrA automatisiert, was die Möglichkeit von Fehlern fast vollständig ausschließt. Die Ladung kommt im Lager an, wo sie unterschrieben und mit einem speziellen Barcode versehen werden, der die notwendigen Informationen über die Ware und den Absender enthält. Die Ladung wird im Lager fotografiert und das Foto an den Kunden geschickt. Die Kollegen in den Partnerlagern halten sich strikt an die Anweisungen des Kunden, formen und prüfen das Dokumentenpaket für jede Ladung, falls erforderlich, machen EX und T-1.

Wenn die nächste Plane für das Sammelgut im Lager ankommt, werden die markierten Waren in der Reihenfolge der Entladung verladen: Die „weitesten“ Waren sind die ersten, die ihren Ladeplatz im Inneren des LKWs einnehmen. Nach der Auslieferung an den Endempfänger auf Wunsch des Kunden wird die entladene Ware erneut fotografiert. Das AsstrA-Team garantiert maximale Ladungssicherheit und sorgt dafür, dass die Kunden des Unternehmens ihre Ruhe und Gelassenheit bewahren können.

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Das Sigma der Psychotherapie

Viele psychisch erkrankte Menschen erfahren aufgrund ihrer Störung Stigma und Diskriminierung im privaten und beruflichen Raum. Dies ist mitunter auch ein Grund, weswegen sie sich zunächst keine psychotherapeutische Hilfe suchen. Aber wie wirkt sich Motivation trotz des bestehenden Stigmas auf die Suche nach Psychotherapie aus? Dieser Frage wurde mit elf Interviews (u.a. mit Psychologischen Psychotherapeuten, ehemaligen Patienten) nachgegangen. Es konnte unter anderem herausgefunden werden, dass bei der Suche nach Psychotherapie die Erwartungsemotion „Hoffnung“ sowie das Bedürfnis nach Sicherheit eine zentrale Rolle spielen. Psychotherapiesuchende Personen erhoffen sich einerseits Linderung ihres Leidens. Anderseits haben sie aufgrund häufigen Unwissens Angst vor der Psychotherapie. Dem wirken Kontrolle und Orientierung in Form von selbstständigen oder fremden Interventionen entgegen, die den Therapiesuchenden das Gefühl von Sicherheit zurückgeben. Meist überwiegt die Hoffnung auf Linderung des Leidensdrucks, dass Hilfesuchende den Gang zur Psychotherapie wagen.

Der Gang zur Psychotherapie: Was geht in den Suchenden vor?

Wenn Menschen sich in psychotherapeutische Behandlung begeben möchten, fürchten viele ein damit verbundenes negatives Stigma und erschweren sich damit die benötigte Hilfe anzunehmen. Was genau denken Psychotherapeuten und Personen ohne psychologisches Fachwissen bzw. Patienten darüber?

Wie Unwissenheit und Angst den Schritt zur Psychotherapie verhindern

In elf halb-strukturierten Interviews wurden verschiedene psychologische Psychotherapeuten sowie Heilpraktiker und Personen ohne psychologisches Fachwissen bzw. Patienten zu ihrer Einschätzung über die Psychotherapie befragt.

Dabei stellte sich sehr eindeutig heraus, dass viele Hilfesuchende über ein mangelndes Wissen bzw. falsches Vorstellung über die Psychotherapie verfügen. So wird Psychotherapie häufig negativ mit den Begriffen „auf die Couch müssen“, „verrückt“, „Zwangsjacke“ oder dem Film „Einer flog über das Kuckucksnest“ assoziiert, die entsprechend abschreckend wirken und der aktiven Suche nach psychotherapeutischer Hilfe entgegenwirken. Psychotherapie wird daher häufig mit der geschlossenen Psychiatrie assoziiert bzw. verwechselt, in welcher die eigene Autonomie und Selbstwirksamkeit drastisch reduziert ist. So wird befürchtet, dass mit dem Gang zur Psychotherapie die Kontrolle über die eigene Person und das selbstständige Handeln abgegeben wird. Das mangelnde bzw. falsche Wissen und die damit verbundenen Befürchtungen führen zu unterschiedlichsten Ängsten. Zusammenfassend sind es Ängste, die entweder im Zusammenhang mit der Gesellschaft oder dem Selbst genannt wurden. Beispielsweise wurden die Angst vor dem Unbekannten, die Angst vor Schwäche, die Angst vor negativer Bewertung, die Angst vor dem Versagen, die Angst vor der Offenlegung eines Tabu-Themas, die Angst vor dem eigenen Defekt und der Konfrontation mit emotional schwierigen Themen angegeben.

Offenheit als Verstärker für die Zugänglichkeit von Psychotherapie

Wann und wie sich Patienten zu ihrer psychotherapeutischen Behandlung bekennen, hängt von vielen intrapersonellen (Einstellung, Wahrnehmung und Persönlichkeit) sowie kontextuellen und situativen Faktoren (Arbeit, Familie etc.) ab. So spielt beispielsweise die Erziehung eine entscheidende Rolle. Hier wurden z.B. Kohorteneffekte deutlich, durch welche die Befragten in ihrem Anspruch und Verständnis von Gesundheit, Krankheit und medizinischer Hilfe durch das Eltern- und Großelternhaus geprägt wurden. Gerade die Kriegs- und Nachkriegsgeneration unterscheiden sich in ihrem Wertesystem von Krankheit und Gesundheit von Personen unter 50 Jahren. Hier wurde deutlich, dass Psychotherapie eher tabuisiert als offen angesprochen wurde bzw. auch Psychotherapeuten im Vergleich zu Medizinern negativer gesehen wurden. Befragte mit Eltern aus dieser Generation haben meist ein ähnliches, wenn auch veränderbares Bild von Psychotherapie und deren Inanspruchnahme, was bedeutet, dass viele sich eher weniger trauen würden, offen darüber zu sprechen.

Aus der Befragung ging hervor, dass Personen ohne Fachwissen selbst oder einige Bekannte bzw. Freunde haben, die Psychotherapie in Anspruch genommen haben. Psychotherapie wurde in diesem Zusammenhang als hilfreich, unterstützend und gut empfunden. Auch sind die meisten der Befragten auf positive Reaktionen seitens Freunde, Familie und Arbeit gestoßen, wenn sie sich zur Psychotherapie bekannt haben.

Vermutlich erleichtert den Angehörigen die Offenheit, da sie durch die Betroffenen ein transparenteres Bild einer Psychotherapie bekommen (Therapieverfahren, Ablauf, evtl Themen) bzw. ggf. bereits einen Ansprechpartner hätten und dass „alles nicht so schlimm ist“. Dies wirkt positiv der Angst und dem mangelnden / falschen Unwissen entgegen und gibt ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle zurück.

Wann ist eine Psychotherapie notwendig?

Wenn man das Gefühl hat, überfordert zu sein und alleine nicht weiterzukommen, kann eine Psychotherapie angebracht sein. Auch wenn bestimmte Beschwerden vorliegen, können diese Hinweise auf eine ernst zu nehmende psychische Problematik oder Erkrankung sein, die durch eine psychotherapeutische Behandlung gelindert oder geheilt werden kann. Typische Beschwerden, die Hinweise auf eine zugrundeliegende seelische Problematik sein können, sind z. B. Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisprobleme.

Auch immer wiederkehrende Probleme mit nahestehenden Menschen, zwischenmenschliche Probleme im Arbeitsbereich oder mit der Leistung in der Arbeit, können solche Hinweise sein.

Besonders wichtig ist es, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn jemand den Wunsch hat, sich das Leben zu nehmen, häufig an den eigenen Tod denken muss oder sogar schon konkrete Absichten und Pläne hat. Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Menschen froh sind, wenn ihnen in dieser Zeit geholfen wird. Im Nachhinein stellen sich solche Phasen oft ganz anders dar und Probleme und Belastungen, die einem zunächst unüberwindbar erschienen, können später aus einer anderen Perspektive gesehen werden. Kennen Sie jemand, bei dem Sie sich sorgen, oder sind Sie selbst betroffen, bedenken Sie, dass in einer solchen Phase die Welt oft nicht mehr realistisch wahrgenommen wird – suchen Sie professionelle Hilfe, besprechen Sie diese Ideen mit einem Menschen Ihres Vertrauens!

 

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Phishing zur Weihnachtszeit – gefälschte DHL-Versandmeldungen im Umlauf

Weihnachtszeit ist Paketezeit. Immer mehr Menschen scheuen das Gedränge in den Einkaufszentren und Innenstädten und erledigen ihren Geschenkeeinkauf stattdessen online. Entfernte Verwandte oder Bekannte erhalten ihre Geschenke anschließend häufig als Paketlieferung. Das führt dazu, dass die Paketdienste in den letzten Wochen des Jahres unter Hochdruck und erschwerten Bedingungen arbeiten. Da kann es vorkommen, dass das ein oder andere Paket nicht beim Empfänger, sondern beim Nachbarn, im Paketshop oder in einer Postfiliale landet.

Dieses vorweihnachtliche Paketchaos machen sich derzeit Kriminelle zunutze. Sie verschicken im Namen der DHL gefälschte Versandbenachrichtigungen mit dem Betreff „Ihr Paket kommt am …“. Im Anhang der E-Mail befindet sich ein Dokument, über das sich das Paket angeblich live nachverfolgen lässt. Wer gerade in der kritischen Phase rund eine Woche vor Weihnachten nicht auch noch seine Pakete suchen möchte, wird versucht sein, solche E-Mails und Dokumente zu öffnen, um zum angegebenen Zeitpunkt auch auf jeden Fall zu Hause zu sein. Darauf sollte man jedoch verzichten, denn das vermeintliche Dokument entpuppt sich als Virus, der nach dem Klick den eigenen Rechner infiziert.

Stellt sich die Frage: Wie kann man gefälschte E-Mails von legitimen unterscheiden? Nun, eigentlich ist das ganz einfach: Indem man aufmerksam ist und auf kleine, aber feine Unterschiede zu den Originalen achtet. Doch je besser und mit mehr Liebe zum Detail die Mails gefälscht werden, desto schwieriger wird es, Phishing-Mails zu erkennen – so wie auch im aktuellen Fall. Ein Blick auf den Absender zeigt zwar in vielen Fällen bereits, ob es tatsächlich der ist, für den er sich ausgibt. Doch diesmal wurden die aktuellen E-Mails von unterschiedlichen DHL-Absendern verschickt. Eine allgemeine Anrede wie „Sehr geehrte Damen und Herren“ oder schlicht „Hallo“ kann ein Zeichen für eine Spam-Mail sein. Doch die Kriminellen waren vorbereitet und konnten die Adressaten teilweise mit Namen ansprechen. Das lässt darauf schließen, dass vor allem bereits kompromittierte E-Mail-Adressen genutzt wurden. Ein untrügliches Zeichen für eine Phishing-Mail haben die Kriminellen hinterlassen, denn die Absender-Adressen stammten nicht von DHL. Um das zu prüfen, reicht es in den meisten Fällen bereits, kurz den Cursor über die Absenderadresse zu bewegen und die dann erscheinende E-Mail-Adresse zu prüfen. Diese Methode bietet allerdings keine absolute Sicherheit, da E-Mail-Adressen von Kriminellen leicht gefälscht werden können.

Um sich vor Phishing, Schadsoftware und anderen Bedrohungen aus dem Netz zu schützen, sollte man daher nicht nur offenen Augen und eine gesunde Portion Misstrauen an den Tag legen, sondern auch noch einige Vorsichtsmaßnamen beachten. So sollte man nie Anhänge oder Links unbekannten Ursprungs anklicken oder öffnen und selbst bei bekannten Absendern auf Warnsignale wie unerwartete E-Mail-Anhänge oder darin hinterlegte Makros achten. Auch mit Administratorrechten sollte man nicht online gehen, denn im Falle einer Infektion können sich Schädlinge diese ebenfalls zu eigen machen. DHL-Kunden, die eine solche Mail in ihrem Postfach vorfinden, sollten diese löschen. Wer sein Paket verfolgen will, braucht dafür ohnehin kein Dokument im Anhang, sondern lediglich die Trackingnummer für die Sendungsverfolgung auf der Homepage von DHL.

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Ergebnisse der brainLight-Studie

Ende September 2018 wurde der erste Dreimonats-Zyklus einer hauseigenen brainLight-Langzeitstudie abgeschlossen. Erhebungsgegenstand waren die audio-visuellen brainLight-Programme "Heilmeditationen für den Körper“, die im Jahr 2017 auf den Markt kamen. Erforscht und hinterfragt wurde die entspannende und (heilungs-)unterstützende Wirkung dieser Programme. 65 Personen nahmen teil. Jetzt liegt die Auswertung des Kooperationspartners Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) vor. Im Juni 2018 hatten sich auf einen Aufruf im brainLight-Newsletter mehrere hundert Personen für eine Teilnahme an dieser Studie beworben. Die brainLight GmbH plant, diese Studie in den nächsten Jahren weiter zu führen, sodass jeder, der teilnehmen möchte, zum Zuge kommt.

Studiendesign und erste Ergebnisse
Programmbeispiele sind: Heilung für Ihren Körper, Reinigung der Leber, Heilung für Ihre Fortpflanzungsorgane und ein freies und offenes Herz. Vorgegeben war von Seiten der brainLight GmbH, die gewählte Heilmeditation an 21 Tagen hintereinander jeweils zur gleichen Uhrzeit zu genießen. Diese Phase fand innerhalb der Dreimonats-Studie insgesamt 3 Mal statt, jeweils unterbrochen von 7 Tagen ohne brainLight-Anwendung. Die Auswahl der Heilmeditation orientierte sich an der Befindlichkeit der Teilnehmer*innen. Diese konnten hier frei bestimmen. Eine Auswertung des ersten Studienzyklus über einen Online-Fragebogen zeigt, dass 75 – 85 % der Teilnehmer*innen die gewählte Anwendung pro Anwendungsphase 18 Mal oder öfter machte. Ca. 95 % konnten sich auf die Meditation einlassen, etwa 97 % konnten entspannen und ca. 87 % verspürten durch die jeweilige Anwendung ein erhöhtes Körperbewusstsein.

Stimmen der Teilnehmer*innen
Hier anonymisierte Stimmen der Teilnehmer*innen: „Die Musik und Klangebenen im Hintergrund sind auch in dieser (Herz-) Meditation für mein Empfinden fantastisch,“ und weiter, „sie haben das Potenzial, mich in eine tiefere Heilebene zu führen. Die Musik lädt mich ein, mich ausnahmslos auf die Töne und Klänge einzulassen und mich dabei nur auf meine Atmung und – in diesem Fall – auf mein Herz zu konzentrieren.“ Oder: „Vielen Dank liebes brainLight-Team, für diese Selbstheilungs-/Selbsterfahrungsstudie, ich habe die Zeit sehr genossen und wertvolle Einsichten für mich gewonnen. Bitte forschen Sie weiter und ich würde mich freuen, mehr über den Ausgang dieser Studie erfahren, vielleicht mit ein paar Zitaten von anderen Testern und den finalen Studienergebnissen, an denen ich ein wenig mitwirken durfte.“ Dazu Ursula Sauer, Geschäftsführerin der brainLight GmbH und Initiatorin der Studie: „Das Echo auf die Studienerhebung ist schon jetzt überwältigend. Besonders berührt uns die Offenheit, die Tiefe der Eindrücke und die Bereitschaft, gemachte Erfahrungen zu teilen.“

Das brainLight-System
Das pyramidenförmige brainLight-System, das die „Heilmediationen für den Körper“ zum Abruf bereit stellt, entspannt über Visualisierungsbrille und Kopfhörer audio-visuell. Licht- und Tonstimuli führen Anwender*innen durch die Meditation.

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Heiße Phase in den Sommermonaten

Die Sommermonate sorgten in Südbaden nicht nur für Rekordtemperaturen, sondern auch für eine heiße Phase der Handwerks-Konjunktur im Kammerbezirk Freiburg. Laut der vierteljährlichen Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Freiburg meldeten die Betriebe positive Entwicklungen bei Aufträgen, Umsatz und Auslastung. Im Gegensatz zu den abgeschwächten Wachstumsprognosen des IWF für Deutschland sehen die südbadischen Handwerker in den nächsten Monaten keine Konjunktureintrübung.

Die große Mehrheit der befragten Handwerker ist weiterhin mit ihrer Geschäftslage zufrieden. 81,0 Prozent der Betriebe bewerteten ihre Geschäftslage als gut. Lediglich 2,1 Prozent vergaben schlechte Noten. Hinsichtlich der weiteren Geschäftsentwicklung bleiben die Handwerker in der Region optimistisch: 70,6 Prozent rechnen damit, dass die derzeit gute Geschäftslage auch in den nächsten Monaten stabil bleibt. Von einer weiteren Verbesserung gehen derzeit sogar 27,1 Prozent der Befragten aus.

Positive Auftragsentwicklung

Die Auftragsentwicklung der südbadischen Handwerksbetriebe war auch im dritten Quartal äußerst positiv. Jeder dritte Befragte (34,3 Prozent) meldete vollere Auftragsbücher, nur 10,8 Prozent meldeten weniger Auftragseingänge in den letzten Wochen. Für das nächste Quartal rechnen derzeit 35,1 Prozent der südbadischen Handwerksunternehmen mit einem Auftragsplus. Ein Auftragsminus halten 7,7 Prozent für wahrscheinlich.

Kapazitätsauslastung weiter auf hohem Niveau

Dank der guten Auftragslage bleibt auch die Kapazitätsauslastung der Handwerksfirmen im Kammerbezirk auf hohem Niveau: Die Hälfte der Befragten (49,6 Prozent) meldete in den vergangenen drei Monaten eine nahezu 100-prozentige Auslastung. Der Anteil der Betriebe, die sogar über ihre Kapazitätsgrenzen hinaus produzieren konnten, lag bei 16,2 Prozent. Lediglich 6,1 Prozent der befragten Handwerker meldeten nennenswerte Kapazitätsfreiräume.

Umsätze legen zu

Bei den Umsätzen konnte das südbadische Handwerk im dritten Quartal 2018 insgesamt weiter zulegen. Jeder dritte Handwerker (34,4 Prozent) verbuchte in den letzten Wochen ein Umsatzplus. Ein Umsatzminus stand dagegen bei rund jedem siebten Befragten in den Büchern (13,9 Prozent). Die befragten Handwerker rechnen damit, dass sich diese Entwicklung auch in den kommenden Wochen fortsetzt. Auf höhere Umsätze in den nächsten Monaten stellen sich derzeit 41,7 Prozent der Befragten ein. Mit Sorge schauen lediglich 10,3 Prozent der südbadischen Handwerksfirmen auf ihre künftige Umsatzlage.

Investitionen

Die südbadischen Handwerker investieren dabei weiterhin in ihre Betriebe. So haben im dritten Quartal 2018 zwei von drei Handwerkern (64,7 Prozent) ihr Investitionsvolumen beibehalten. Jeder fünfte Befragte hat seine Investitionssumme sogar erhöht (20,0 Prozent). In den kommenden Wochen wollen knapp drei Viertel der Betriebe (72,2 Prozent) ihre Investitionssumme konstant halten. Über eine Erhöhung ihres Investitionsbudgets denken derzeit 16,7 Prozent der Befragten nach.

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