PŸUR Kabelhaushalte in Berlin und Potsdam schalten auf digitalen Empfang um

  • Am nächsten Dienstag endet Analogempfang in PŸUR Haushalten
  • Sendersuchlauf bei Digitalgeräten am Umschalttag erforderlich
  • Auch Radio per Kabel wird digital

Ab 26. März wird vom Kabelanbieter PΫUR die bereits angekündigte Digitalumstellung der Netze in Berlin und Potsdam umgesetzt. Im Zeitraum vom 26. bis 28. März endet somit die Ausstrahlung der alten analogen Fernseh- und Radiosignale.

Die weitaus meisten Berliner und Potsdamer PΫUR Haushalte werden bereits kommenden Dienstag umgestellt. Mehr als 90 Prozent der Kabelkunden sehen bereits digital fern, sie müssen nach der Digitalumstellung lediglich einen Sendersuchlauf am Fernseher einleiten, sofern das Gerät dies nicht automatisch durchführt. Zuschauer mit alten Analoggeräten brauchen ab kommender Woche aber einen DVB-C-Receiver als Zusatzgerät. Auf der Website www.pyur.com/digital hält PŸUR nützliche Hinweise bereit. Bei speziellen Fragen stehen die PŸUR Experten der speziell für die Digitalumstellung eingerichteten Hotline unter Telefon 0800 777 8282 99 täglich von 8 bis 22 Uhr zur Verfügung.

Am Umschalttag kann es in den Nacht- und frühen Morgenstunden zu einer kurzen Unterbrechung des TV-Empfangs sowie von über den Kabelanschluss bezogenen Telefon- und Internetanschlüssen kommen. Nach der Umstellung werden die Telefon- und Internetmodems automatisch neu gestartet. Es wird daher empfohlen TV-Geräte und Modems in der Nacht der Umstellungen am Strom zu lassen.

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Erfolgreiches Wachstum von IT-Unternehmen sicherstellen

IT-Unternehmen wachsen bekanntlich z.T. sehr schnell. Dabei scheitert aber die Mehrzahl an den sogenannten kritischen Größen.

Herr Martin Rebs, Mitglied des Vorstandes der Schütze AG, Berlin berichtete auf dem 12. IT-Unternehmertag, wie es ihm und seinen Mitarbeitern gelang diese kritischen Größen zu überwinden.

Die Schütze AG ist ein inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Berlin, Dresden, Potsdam, Köln und Frankfurt/Offenbach. Seit fast 20 Jahren realisiert sie IT-Projekte sowohl im öffentlichen Verwaltungsbereich als auch in der privaten Wirtschaft.

Von der Gründung an, dauerte es 14 Jahre bis der 26. Mitarbeiter angestellt wurde. Dannach beschleunigte sich das Wachstum. Bereits 5 Jahre später wurde der 66.te Mitarbeiter eingestellt – 2 Jahre später der 120.te Mitarbeiter.

In der 2. ten Wachstumsphase von 26 auf 66 Mitarbeiter wurden Bereichsleiter eingeführt, die dem Management die Freiheit gaben sich mehr um das Unternehmen zu kümmern. Kritische Themen war z. T. der Wechsel vom Kollegen zum Vorgesetzten und die zu große Führungsspanne die zur Einführung von Teamleadern führte.

Die Strategie der Diversifikation mit neuen Themen beschleunigte das Wachstum und verlangte die Gründung neuer Standorte. Gleichzeitig wurde es notwendig Prozesse zu professionalisieren und auch neu zu gestalten und einzuführen.

In der Diskussion wurde Herr Rebs gefragt, was für ihn die wichtigsten Erfolgsfaktoren des Wachstums sind, seine Antwort:

  • Transparenz auf allen Ebenen leben und einfordern
  • Den Mitarbeitern sinnvolle Ziele und Werte vermitteln
  • Strategisch in die nächste Wachstumsgröße reindenken
  • Neue Standorte durch die Mitarbeiter vor Ort aufbauen lassen
  • Die Vorstände arbeiten am und im Unternehmen
  • In eigene Marketing- und HR-Abteilung investieren
  • Die eigene Arbeitsweise stetig überprüfen.

Die bei der Schütze AG praktizierte Transparenz, auch betriebswirtschaftlicher Daten wurde von den teilnehmenden IT-Unternehmern besonders hinterfragt. Im Sinne der geforderten Eigenverantwortung der Mitarbeiter ist die Transparenz als ein Schlüssel zur Übernahme von Verantwortung zu beurteilen. Ein Punkt der viele Teilnehmer bewegt hat.

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Digitale Patientenakte: Der Kampf gegen Manipulation durch Kriminelle

„Viele Versicherungen wollen auf den Digitalisierungszug aufspringen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, fürchten aber die Sicherheitsrisiken der Digitalisierung. Ihnen wollen wir mit einer Informationsveranstaltung weiterhelfen“, Frank Schlottke, Geschäftsführer der Applied Security GmbH.

Patienten können spätestens ab 2021 mit dem Smartphone Daten wie Röntgenbilder und Rezepte in einer digitalen Patientenakte managen. Doch in Zeiten der Digitalisierung können sich erhebliche Sicherheitsschwachstellen verbergen, warnt der IT-Sicherheitsexperte Applied Security GmbH (apsec), der seit 21 Jahren Banken, Behörden und Unternehmen berät. Wie sie sich schließen lassen, darüber informiert am 6. Februar 2019 die Veranstaltung "GesUndSicher " in Potsdam.

Brauchen Versicherte eine Mitgliedsbescheinigung, schreiben sie ihrer Krankenkasse eine E-Mail oder greifen zum Telefon. Auf Ärzte-Odysseen müssen sie ausgedruckte Röntgenbilder und Arztbriefe hin- und herschleppen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist das zu umständlich. Versicherte und Ärzte sollen spätestens ab 2021 Patientendaten auch per Smartphone und Tablet managen können – ähnlich einfach wie beim Online-Banking. Krankenkassen, Ärzte und das Gesundheitsministerium arbeiten deswegen unter Hochdruck an einem Grundkonzept für die digitale Patientenakte.

Viele Versicherungen fürchten die Sicherheitsrisiken der Digitalisierung

Eine der größten Herausforderungen: Verhindern, dass IT-Kriminelle Medikationspläne und andere Daten verändern oder klauen – ein Super-GAU für jede Versicherung. Die Verantwortlichen kämpfen dabei gegen 800 Millionen Schadprogramme, die laut Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) im Internet kursieren. „Ein entsprechend hoher Druck lastet auf den IT-Verantwortlichen der Krankenkassen“, weiß Frank Schlottke, Geschäftsführer der Applied Security GmbH (apsec), ein IT-Sicherheitsexperte aus Großwallstadt bei Aschaffenburg, „Sie wollen auf den Digitalisierungszug aufspringen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, fürchten aber die Sicherheitsrisiken der Digitalisierung.“

Gemeinsam Chancen der Digitalisierung identifizieren –Informationsveranstaltung am 6. Februar 2019 in Potsdam

Um Versicherungen auf ihrem Weg zur digitalen Patientenakte zu unterstützen, veranstaltet apsec am 6. Februar die Informationsveranstaltung „GesUndSicher“ in der Biosphäre Potsdam –gemeinsam mit der m.Doc GmbH, ein Kölner Spezialist für Gesundheitsplattformen. Sicherheitsexperten diskutieren mit Vertretern der Krankenkassen aus dem gesamten Bundesgebiet, wie sich digitale Services realisieren und Gesundheitsdaten schützen lassen. „Die Veranstaltung bietet einen Rahmen, um gemeinsam Chancen der Digitalisierung zu identifizieren und Kooperationen auszuloten“, ist Schlottke überzeugt. „Gemeinsam können die Teilnehmer Weichen stellen, damit die Beteiligten der Gesundheitsbranche von der Digitalisierung profitieren und gleichzeitig Patientendaten vor Kriminellen geschützt sind.

Versicherter oder Krimineller? Podiumsdiskussion behandelt das Thema Identity & Access Management

Wie können Versicherungen beispielsweise sicherstellen, dass sich tatsächlich die Versicherten in die digitale Patientenakte einzuloggen versuchen – und nicht etwa Kriminelle, die Daten wie eine HIV-Bestätigung abgreifen und als Druckmittel missbrauchen wollen? Hier bietet die Veranstaltung Podiumsdiskussionen und Workshops zum Thema Identitäts- und Zugriffsverwaltung (IAM) an. Die Teilnehmer lernen Sicherheitslösungen kennen – unter anderem die Verschlüsselungssoftware fideAS® iam von apsec, mit der Versicherungen Cloudlösungen absichern. „Versicherte können das Smartphone als Authentisierungstoken für eine sichere, schnelle und unkomplizierte Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen“, erklärt Schlottke. „Moderne kryptographische Methoden schützen die Cloud-Dienste zuverlässig vor unberechtigtem Zugriff.“

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Mahr EDV als TOP Arbeitgeber des Mittelstandes 2019 von FOCUS BUSINESS gelistet

FOCUS BUSINESS listet Mahr EDV als „TOP Arbeitgeber des Mittelstands 2019“. Unter Firmen mit Hauptsitz in Berlin belegt Mahr EDV in der aktuellen Ausgabe für die Branche Telekommunikation und IT (TK/IT) Platz 1. Deutschlandweit rangiert Mahr EDV in der Branche auf dem 39. Platz. Insgesamt werden im TK/IT Ranking 729 Unternehmen aufgeführt. Die besten mittelständischen Arbeitgeber Deutschlands wurden von der FOCUS BUSINESS Studie aus rund 750.000 Unternehmen ermittelt, die zwischen 11 und 500 Angestellte beschäftigen.

Auszeichnungen als Ansporn

Bei Mahr EDV, wo man 2018 bereits den Großen Preis des Mittelstandes der Oskar-Patzelt-Stiftung gewonnen hatte, in der „Systemhausstudie 2018“ der COMPUTERWOCHE mit einer Note von 1,27 den 12. Platz der besten IT-Systemhäuser Deutschlands errang und von der Bewertungsplattform Kununu mit Platz 1 als „coolster Arbeitgeber Berlins“ gekürt wurde, nimmt man solche Auszeichnungen als Ansporn.

„Gerade zusammengenommen“, sagt Geschäftsführer Fabian Mahr, „bestätigt sich in diesen Ehrungen gewissermaßen unsere Firmenphilosophie, nach der nur begeisterte Mitarbeiter ihre Kunden begeistern können. Und es freut uns sehr, dass es zunehmend von innen wie außen so wahrgenommen wird, dass wir nicht darin nachlassen, dieses Konzept immer besser zu verwirklichen.“

Mitarbeiter als wichtigstes Kapital

Mahr EDV legt großen Wert darauf, jedem Mitarbeiter zu vermitteln, ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens zu sein. Dabei hilft es, wenn sich die Mitarbeiter über Ziele und Strategien des Unternehmens und ihre eigene Rolle in den entsprechenden künftigen Entwicklungen im Klaren sind. Für die Führungsebene heißt dies, regelmäßig mit den Mitarbeitern zusammenzukommen und Zukunftsvorstellungen zu besprechen. Mitarbeiter sind nicht nur an Entscheidungen zu beteiligen. Grundsätzlich gilt es seitens der Führungsebene, zuzuhören und Wünsche sowie Kritik als Chance zu verstehen, und umgekehrt: herausragende Leistungen nicht nur vorauszusetzen, sondern auch zu würdigen.

Top Arbeitgeber: Gesundes Wachstum seit 1999

Mahr EDV wurde 1999 als 1-Mann-Einzelunternehmen gegründet. Seither ist ein kontinuierliches Wachstum zu verzeichnen. Heute – rund 20 Jahre später – betreut das IT-Systemhaus mit 70 Mitarbeitern über 500 größere und kleinere Kunden des Mittelstandes in Berlin, Potsdam, Düsseldorf und der jeweiligen Umgebung – und erzielt einen Jahresumsatz von mehr als sieben Millionen Euro. Dabei war die Geschwindigkeit des Wachstums nie Selbstzweck, sondern vollzog sich stets in kontrollierten Bahnen, deren oberste Priorität die Gewährleistung der Qualität für Kunden und der Arbeitsplätze war. Beides hängt der Mahr EDV Firmenphilosophie gemäß unauflöslich miteinander zusammen, da nur hochqualifizierte sowie zertifizierte und mit der eigenen Arbeitssituation zufriedene Mitarbeiter sich beim Kunden vor Ort motiviert engagieren, um dessen Probleme zügig und nachhaltig zu lösen.

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Eine starke Partnerschaft: LionGate & Lana Labs erwecken Kundenprozesse zum Leben

Die LionGate AG und die Lana Labs GmbH haben Ende des Jahres eine Partnerschaft bekanntgegeben. Dabei ergänzen sich die beiden Unternehmen optimal und vereinen die Beratungsexpertise von LionGate mit der starken Process-Mining-Kompetenz von Lana Labs, um dem Kunden einen echten Mehrwert durch Process Mining zu generieren.

Die LionGate AG, der Partner für die Digitalisierung und Cloud-Solutions-Anbieter aus München und die Lana Labs GmbH, eine Ausgründung des Hasso-Plattner-Instituts, wollen zusammen die Prozesse ihrer Kunden effizienter gestalten. Im Rahmen dieser Kooperation fungiert LionGate als Implementierungspartner und Berater für die Process- Mining-Lösung „LANA Process Mining“.

Schwachstellen innerhalb der Prozessketten aufdecken

LANA Process Mining erlaubt es, potenzielle Schwachstellen und Risiken in Geschäftsprozessen aufzudecken. Das macht kostenintensive manuelle Prozessanalysen überflüssig. LANA unterstützt Kunden dabei, das Potenzial der Digitalisierung zu heben und Prozesse ganzheitlich zu analysieren und optimieren – fachübergreifend und über bisherige „Prozessbrillen“ hinweg mit realen IST-Daten.

Das Marktforschungsinstitut Gartner hat Process Mining als Trendthema für 2019 identifiziert und Lana Labs als „innovative new entrant in this market“ bezeichnet. Gartner erwartet, dass Process Mining ein Schlüsselfaktor in der Datenaufbereitung, Datenanalyse und im Business Process Management werden wird. Hervorzuheben dabei ist, dass in der Regel keine Anpassungen an etablierten Systemen oder Datenlieferanten notwendig ist – durch State-of-the-Art Technologie zur Datenextraktion werden die Prozessabläufe aus bestehenden Datenstrukturen abgeleitet.

Die Expertise der LionGate AG ermöglicht, LANA Process Mining effizient und unkompliziert in die IT-Infrastruktur der Kunden zu integrieren und die Implementierung bedarfsgerecht und maßgeschneidert zu gestalten. Durch datengenerierte Prozessmodelle entfallen aufwändige Prozessworkshops zur Aufnahme von IST-Prozessen. So können sich die Mitarbeiter des Kunden bereits nach kurzer Anlaufzeit darauf konzentrieren, die Prozesse gemeinsam mit Hinblick auf die SOLL-Prozesswelt zu verbessern.

Proof of Concept als Einstieg in die Welt des Process Mining

LionGate bedient sich dazu folgender Vorgehensweise. Zunächst wird anhand eines Teilprozesses ein Proof of Concept (PoC) durchgeführt und den Mitarbeitern des Kunden die Methodik und das Tooling nahegebracht. Dabei werden bisherige „Prozess-Silos“ aufgelöst und zeitnah Problemfelder sowie Optimierungsmöglichkeiten aufgedeckt. Dem Kunden wird damit am „lebenden Objekt“ die Vorteile und Potentiale vor Augen geführt, die mit Process Mining erzielt werden können.

Der Kunde wird dazu befähigt Prozesse in Zukunft selbst zu analysieren

Der Kunde wird im weiteren Verlauf des Projektes dazu befähigt, die Methodik des Process Mining eigenständig einzusetzen. Lana Labs und LionGate begleiten den Kunden auf diesem Weg mit Beratung, Schulungen und Training. So kann der Kunde durch Process Mining seine Prozesse nachhaltig optimieren und digitalisieren.

Über LionGate AG:

LionGate ist der Partner für die Digitalisierung. Die Digitale Transformation verändert durch neue technologische Potenziale das Fundament jedes Unternehmens. Wir unterstützen Sie dabei die strategischen Auswirkungen und Chancen der digitalen Transformation in Ihrer Branche zu verstehen und die richtigen Ableitungen zu definieren. Mit unserer Fach-, Methoden- und IT-Kompetenz sind wir der richtige Partner bei der Umsetzung Ihrer Projekte der Digitalisierung. Weiter entwickeln wir innovative und individuelle Cloud Solutions und stellen diese als full managed service zur Verfügung.

LionGate AG
Leopoldstraße 244
D-80807 München
Telefon: +49 (89)244 19 07-0
Telefax: +49 (89)244 19 07–10
E-Mail: info@liongate.de

Internet: www.liongate.de

Über Lana Labs:

Ausgegründet aus dem Hasso-Plattner-Institut in Potsdam baut die Lana Labs GmbH seit 2016 auf die neuesten Erkenntnisse der Process-Mining-Forschung und fokussiert Innovationen für die automatisierte Analyse von Geschäfts- und Produktionsprozessen. Mit der Software LANA Process Mining ermöglicht das junge Unternehmen seinen etablierten Kunden die digitale Geschäftsentwicklung nachhaltig voranzubringen. Für jede Lizenz adoptiert Lana Labs in Südchile einen der vom Aussterben bedrohten Magellan-Pinguine. Mit LANA lassen sich also nicht nur Prozesse, sondern auch die Welt ein klein wenig verbessern.

Lana Labs GmbH
Engeldamm 62
D-10179 Berlin
Telefon: +49 30 23356596
E-Mail: mail@lana-labs.com

Internet: www.lana-labs.com

 

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INNOspace-Konferenz „Raumfahrttechnologien und -dienstleistungen für die Landwirtschaft“

Das DLR Raumfahrtmanagement veranstaltet im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie eine branchenübergreifende Konferenz mit dem Titel „Raumfahrttechnologien und -dienstleistungen für die Landwirtschaft“ und nimmt dabei besonders die Themen Landtechnik, Digitalisierung, Klimawandel und Biodiversität in den Fokus. Die Konferenz findet am 08. November 2018 von 10:00 bis 17:00 Uhr im Inselhotel Potsdam statt und ist kostenfrei. Interessierte Teilnehmer sowie Pressevertreter sind dazu herzlich eingeladen.

In die Konferenz einführen werden Herr Thomas Jarzombek (MdB), Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Herr Dr. Pelzer, Vorstand des DLR Raumfahrtmanagements, und Frau Prof. Dr. Engel Hessel, Digitalisierungsbeauftragte des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Weitere Referenten sind hochrangige Experten aus Landtechnik (Smart Farming), Raumfahrt sowie der Klima- und Biodiversitätsforschung. In Experten-Workshops am Nachmittag werden Synergien identifiziert und Ideen für gemeinsame Technologieentwicklungsprojekte erarbeitet. Diese sind:

  1. Raumfahrtinfrastrukturen, Digitalisierung und Landtechnik
    Moderation: John Lewis, Telespazio-Vega
  2. Technologietransfer zwischen Raumfahrt und Landwirtschaft (Spin-offs und Spin-ins)
    Moderation: Johannes Schmidt, EurA AG
  3. Klimawandel und Ernährungssicherheit: Herausforderungen für Landwirtschaft und Erdbeobachtung
    Moderation: Robin Ghosh, DLR Raumfahrtmanagement
  4. Raumfahrttechnologien für Biodiversitätsschutz und eine nachhaltige Landwirtschaft
    Moderation: Prof. Dr. Birgit Baum, Baum Management Competence

Zusätzlich wird es einen „Marktplatz“ für Exponate oder Poster von Konferenzteilnehmern geben. Unterstützt wird die Konferenz durch die Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz (BBAA), den Cluster Verkehr, Mobilität und Logistik Berlin-Brandenburg und den Verband der GeoInformationswirtschaft Berlin-Brandenburg (GEOkomm).

Die Konferenz ist auch Kick-off des Innovationswettbewerbs INNOspace Masters 2018/19.

Für die Konferenz werden keine Teilnahmegebühren erhoben. Da die Plätze limitiert sind, bitten wir Sie, sich rechtzeitig und verbindlich anzumelden.

PROGRAMM

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Stuttgart ist für drei Tage Hauptstadt des modernen Arbeits- und Gesundheitsschutzes

Heute beginnt in der Landesmesse Stuttgart – inmitten einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas die Arbeitsschutz Aktuell. Fachmesse, Kongress und Regionalforum machen Stuttgart zum Kompetenzzentrum und Branchentreffpunkt der Arbeits- und Gesundheitsschutz-Community – vom 23. bis 25. Oktober 2018. Die Fachmesse mit 280 Ausstellern aus 19 Ländern erwartet 10.000 Fachbesucher. 1.000 Kongressteilnehmer und 90 Referenten diskutieren alle wichtigen Fragen rund um den modernen Arbeits- und Gesundheitsschutz in Zeiten der Digitalisierung.

Eröffnungsfeier

Eröffnet wird der Kongress der Arbeitsschutz Aktuell heute durch Prof. Dr. Rainer von Kiparski, Vorsitzender des VDSI, dem Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V. Weitere Highlights der Eröffnung sind die Verleihung des 8. Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preises 2018, der sich an Auszubildende richtet und innovative Entwicklungen für mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz auszeichnet.

Mit Spannung erwartet werden das Grußwort von Staatssekretärin Katrin Schütz aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg sowie der Festvortrag von

Prof. Dr. Dr. h.c. Ortwin Renn, wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam und Inhaber des Lehrstuhls „Technik- und Umweltsoziologie“ an der Universität Stuttgart.

Fachmesse

Die Arbeitsschutz Aktuell wird auch in ihrer 24. Auflage weit mehr als eine reine Fachmesse sein. Sie ist vor allem eine Innovationsmesse. Global Player ebenso wie regionale Hidden Champions, die ihre Produkte, Dienstleistungen und Systemlösungen stetig an die sich rapide verändernden Begebenheiten des Arbeitsmarktes anpassen müssen, präsentieren hier ihre Neuheiten. Im Fokus der Messe stehen die Themen Persönliche Arbeitssicherheit, Sicherheit im Betrieb, Verkehrssicherheit und Ergonomie.

Erlebnisausstellung Arbeitswelt 4.0

Premiere feiert die Erlebnisausstellung Arbeitswelt 4.0, die einer offenen Bürolandschaft nachempfunden ist und moderne, präventive Lösungen rund um den Arbeitsplatz, die Kommunikation und das Selbstmanagement abbildet. Dynamische Sitzkonzepte, Sitz-Steh- oder Steh-Sitzlösungen, Akustik, Licht- und Blendschutz, multifunktionale Flächen für Kommunikation sowie Hilfen zum Selbstmanagement können allein oder im Rahmen der vier täglichen Führungen erkundet werden. Die Sonderausstellung beleuchtet darüber hinaus innovative Schnittstellen zur mobilen Arbeit sowie zur Telearbeit und wirft einen Blick in die Produktion, wo wichtige Parallelen und Unterschiede beleuchtet werden. Die Erlebnisausstellung findet in Zusammenarbeit mit dem Verein Integrative Systemergonomie und Gesundheitsmanagement (ISG e.V.) statt.

Weitere Informationen zur Erlebnisausstellung Arbeitswelt 4.0 finden Sie hier.

3 Tage, 3 Schwerpunkte

Unternehmertag, Gesundheitstag und der Umsetzer-Tag – jeder Messetag widmet sich einem Schwerpunktthema. Am 23.10.2018 gibt es jede Menge Best Practice und Denkanstöße speziell für Unternehmer, die ihr Unternehmen für den digitalen Wandel fit machen wollen. Der 24.10. stellt die Mitarbeitergesundheit in den Fokus. Führungen und Workshops widmen sich der Vermeidung von Stressquellen im Büro. Der 25.10. kümmert sich darum, wie die Umsetzung im eigenen Betrieb gelingt.

Forum jobfit.aktuell

Das eigenständige Forum jobfit.aktuell präsentiert Vorträge, Lösungen und Strategien zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement und liefert wichtige Berichte aus der Praxis.

Es richtet sich insbesondere an die Beauftragten für Sicherheit und Gesundheit in den Unternehmen, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Geschäftsführer kleiner und mittlerer Unternehmen, an Personalverantwortliche, sowie an Betriebsräte.

Fachkongress

In insgesamt 16 Themenblöcken wird sich der Kongress dem Arbeits- und Gesundheitsschutz im Spannungsfeld von Digitalisierung und einer sich rasant wandelnden Arbeitswelt widmen – als Informations- und Impulsgeber für Unternehmen, die im modernen Arbeits- und Gesundheitsschutz für sich eine Chance sehen. Nie war die Bandbreite der Kongressthemen daher größer: Arbeitsschutzorganisation, psychische Belastungen im Berufsleben, Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit, DGUV Präventionskampagne „kommmitmensch“, Prävention 4.0, Umweltschutz, Gefahrstoffe, Sichere und

gesunde Arbeitsstätten, DGUV Vorschrift 2, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Verhaltensorientierter Arbeitsschutz, Betriebs- und Maschinensicherheit, Verkehrssicherheit und Mobilität, Staub auf Baustellen und Physikalische Einwirkungen. Das komplette Kongressprogramm finden Sie hier.

Regionalforum

Im Rahmen des Regionalforums, das vom 23. – 25. Oktober 2018 als Teil der Arbeitsschutz Aktuell stattfindet, erörtern Vertreter regionaler Unternehmen und Experten aus Wirtschaft und Forschung die wichtigen Fragen rund um einen zeitgemäßen Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt 4.0 – den Blick dabei stets auf die besonderen Herausforderungen der Region gerichtet. Besonders im Fokus: kleine und mittlere Unternehmen. Themen sind u.a.: Arbeit 4.0 und Digitalisierung, Arbeitsmedizin und Ergonomie sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz in Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen. Das vollständige Programm des Regionalforums finden Sie hier.

Arbeitsschutz Aktuell TV

Das innovative Videoformat Arbeitsschutz Aktuell TV wird über die Messe hinaus von innovativen Produkten berichten, sowie Experteninterviews führen.

Alle Beiträge und Interviews von Arbeitsschutz Aktuell TV finden Sie hier.

Stuttgart 2020 (Save the Date)

Stuttgart wird auch 2020 Gastgeber der Arbeitsschutz Aktuell sein. „Der Standort mit seiner hohen Dichte an Industrie, Mittelstand und Handwerk erschließt eine der wirtschaftsstärksten Regionen Europas und strahlt in den gesamten süddeutschen Raum sowie die Nachbarländer Schweiz und Österreich aus. Wir erfahren hier aktuell eine extrem positive Akzeptanz für unsere Themen. Auch der große Zuspruch für das Regionalforum und dessen äußerst professionelle Vorbereitung haben die Entscheidung für eine erneute Durchführung der Arbeitsschutz Aktuell 2020 in Stuttgart leicht gemacht.“, so Christoph Hinte, Geschäftsführer der HINTE GmbH. Die Veranstaltung findet vom 6. bis 8. Oktober 2020 statt.

Über die Arbeitsschutz Aktuell

Vom 23. – 25. Oktober 2018 findet die Arbeitsschutz Aktuell mit Fachmesse und Kongress in der Messe Stuttgart statt (ICS und L-Bank Forum) – inmitten einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas. Der dreitägige Kongress steht unter dem Motto „Sicher und gesund arbeiten“. Er wird sich mit elementaren und aktuellen Fragen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz beschäftigen. Die Arbeitsschutz Aktuell 2018 in Stuttgart erwartet 10.000 Fachbesucher, 280 Aussteller und 1.000 Kongressteilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Parallel zur Arbeitsschutz Aktuell finden die beiden Fachmessen interbad und parts2clean statt. Mit einer Eintrittskarte ist der Zugang zu allen drei Veranstaltungen möglich.

Die Fachvereinigung Arbeitssicherheit e.V. (FASI) ist ideeller Träger der dreitägigen Fachmesse sowie des Fachkongresses.

Veranstalter der Fachmesse ist die HINTE Messe- und Ausstellungs-GmbH.

Weitere Infos unter www.arbeitsschutz-aktuell.de.

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Masterbatches für den 3D-Druck

3D-Druck ist weltweit in aller Munde und macht weder vor großen Bauvorhaben noch vor der privaten Nutzung halt. In Amsterdam wird beispielweise ab Anfang 2019 die erste im 3D-Druck entstandene Brücke zum Flanieren einladen. Auch die ROWA Masterbatch befasst sich mit dem Trendthema und erweist sich mehr und mehr als idealer Partner für diverse 3D-Druck-Produkte.

Der 3D-Druck ist ein generatives Verfahren zur schichtweisen Fertigung von dreidimensionalen Gegenständen auf Basis digitaler 3D-Modelle, bei dem verschiedene Materialien wie Kunststoffe, Fotoharze, Metalle und Silikone verarbeitet werden. Die ersten Techniken wie Stereolithographie, selektives Lasersintern und die Schmelzschichtung, englisch Fused Filament Fabrication (FFF), wurden bereits in den 80er Jahren erfolgreich angewandt.

Populär ist 3D-Druck vor allem für die Fertigung von Prototypen, komplexen Modellen und Ersatzteilen. Der Prototypenbau mittels 3D-Druck bis hin zur Kleinserienproduktion hat unter anderem in den Bereichen Architektur, Kunst, Maschinenbau, Automobilbau, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik und Bauverfahren erfolgreich Einzug gehalten. Eine weitere Anwendung des 3D-Drucks ist die individualisierte Fertigung bzw. Mass Customization: Als Beispiel hierfür sind individuelle, der Fußform angepasste, maßgeschneiderte Schuhe zu nennen. Experten erwarten, dass der Markt für 3D-Druck in den nächsten Jahren signifikant wachsen wird, für einige Branchen könnte das Verfahren sogar eine revolutionäre Bedeutung haben.

ROWA Masterbatch, als Hersteller von Farb- und Additiv-Masterbatches und Anbieter kundenspezifischer Lösungen, unterstützt mit der Verleihung verschiedener Farben und Eigenschaften die Etablierung des 3D-Drucks. In einem ersten Projekt, das in Kooperation mit Dr. Thorsten Pretsch, dem Leiter des Forschungsbereichs für Synthese- und Polymertechnik des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP in Potsdam-Golm erfolgt, testet ROWA Masterbatch die Produkte ROWALID® FFF für die Herstellung von Filamenten und deren Verwendung für die Schmelzschichtung. Seitens ROWA Masterbatch zeichnet Produktmanagerin Dr. Natalia Olichwer für das Projekt verantwortlich: „Das Thema 3D-Druck ist ein sehr spannendes, und wir freuen uns, auf diesem Gebiet zusammen mit dem renommierten Fraunhofer-Institut Erfahrungen zu sammeln. Unsere ersten Testergebnisse sind sehr vielversprechend und einer Weiterverfolgung definitiv wert.“ Das ist also sicherlich nicht das letzte Mal, dass die ROWAnews über 3D-Druck berichtet!

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Verkauf von Wind-Projektrechtepipeline durch 4initia unterstützt

Das Planungsbüro Petrick aus Potsdam hat sich beim Verkauf der Projekterechtepipeline der WindSale GmbH durch die 4initia GmbH beraten und unterstützen lassen.

Insgesamt haben damit zwölf Windenergievorhaben in Brandenburg einen neuen Eigentümer gefunden. Das Planungsbüro Petrick bleibt auch weiterhin in die Weiterentwicklung der Projekte involviert.

„Mit der Veräußerung wird der Strategiewechsel des Planungsbüro´s abgeschlossen. Das Ziel war und ist es, uns im Markt wieder als reiner Auftragsplaner zu positionieren“, so Gudrun Petrick, Geschäftsführerin. „Durch die 4initia Unterstützung während der Transaktion konnten wir uns auf das konzentrieren, was unser Kerngeschäft ist, nämlich die Entwicklung von Windprojekten.“

Info: Planungsbüro Petrick GmbH & Co. KG

Das Planungsbüro Petrick arbeitet seit 1990 in Brandenburg mit einem Team aus Biologen, Landschaftsplanern und Geoökologen. Der interdisziplinäre Arbeitsansatz wird zudem durch gute Kooperationsbeziehungen zu Fachplanern und Wissenschaftlern unterstützt. Dies hat sich auch im Themenfeld Windkraft bewährt, welches in den vergangenen Jahren einen Schwerpunkt der Planungs- und Gutachtertätigkeit bildete. Insgesamt hat das Planungsbüro Petrick an Verfahren für über 200 Windenergieanlagen mitgewirkt.

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Künstliche Intelligenz hat große Stärke bei der Interpretation von Geodaten

Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde. Es ist eines der Schlüsselthemen in der allgemeinen Diskussion um die Digitalisierung. Experten wie Prof. Jürgen Döllner vom Hasso-Plattner-Institut, dessen Keynote zur INTERGEO 2018 am 16. Oktober in Frankfurt zu hören ist, sehen kaum ein Feld, das nicht in der Lage wäre, die Vorteile der künstlichen Intelligenz zu nutzen. Er prophezeit, dass es eine Reihe von revolutionären Veränderungen geben wird. In seiner Keynote "4D-Punktwolken und maschinelles Lernen“, geht er unter anderem auf die Einsatzgebiete von KI in den Anwendungen im Geospatial Business ein und welche zukünftigen Potenziale speziell in diesem Bereich stecken. INTERGEO TV hat ihn am Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam für das aktuelle Opinion Leader-Interview getroffen, das auf der News-Plattform für die Geospatial Community (w w w. intergeo-tv. com) am 20. September 2018 veröffentlicht wird. 

Herr Professor Döllner, welche Einsatzgebiete hat KI in den Anwendungen im Geospatial Business und welche zukünftigen Potenziale sehen Sie in diesem Bereich?
Die Anwendungen der künstlichen Intelligenz sind vielfältig. Ich kann nicht ein Feld sehen, das nicht in der Lage wäre, die Vorteile der künstlichen Intelligenz zu nutzen. Also werden wir es in fast allen Bereichen der Geodatenverarbeitung sehen. Zum Beispiel ist die Fähigkeit ungenaue Geodaten zu interpretieren eine Kernstärke der Künstlichen Intelligenz. Dies ist typischerweise ein Alptraum für alle Geoinformationssysteme und -prozesse. Aber die Verwendung von KI kann schlechte Daten irgendwie heilen, um bessere Daten zu erhalten, und dies ist nur ein Beispiel für die vielfältigen Anwendungen. Weitere Anwendungen sind die Analytik, insbesondere die vorausdeutende Analytik im Bereich der Geoinformationssysteme und Geodatenanalyse. 

Wissenschaft und Forschung sind bei der Analyse großer Datenmengen auf eine leistungsfähige IT-Infrastruktur angewiesen. Wie geht man mit diesen großen Datenmengen um?
Künstliche Intelligenz erfordert große Geodatenmengen und wir müssen darüber nachdenken Geodaten nicht an einem einzigen Ort zu speichern, nicht einmal in der Cloud. Es werden Geodatenströme sein, die höchstwahrscheinlich nie enden werden, und die uns ständig neue Daten liefern. Daher müssen die Paradigmen, die zur Entwicklung von Algorithmen verwendet werden, neugestaltet werden. 

Wie lassen sich unterschiedliche Datenströme miteinander verknüpfen, zum Beispiel in Smart Cities?
In Smart Cities werden wir grundsätzlich mit einer vielfältigen heterogenen Anzahl von Geodatenströmen konfrontiert. Auch hier müssen wir uns bewusst sein, dass unsere derzeitigen Systeme mit Geodatenbasis, spezialisierter Datenbasis mit viel Speicher, dass dieses Modell in Zukunft nicht mehr funktionieren wird.

Viele Vorgänge der Datenerfassung und ihrer Auswertung können mit KI erheblich beschleunigt werden. Stehen wir da vor revolutionären Veränderungen?
Ja, natürlich. Es wird eine Reihe von revolutionären Veränderungen geben. Beispielsweise werden die meisten Prozesse in Zukunft nicht nur Geodaten erfassen, sondern gleichzeitig auch Geodaten verarbeiten und uns erlauben das abzuleiten, was uns wirklich interessiert. Stellen Sie sich eine Drohne vor, die etwas in der Umgebung aufnimmt und direkt ein bestimmtes Objekt, zum Beispiel Straßenschilder, herauszieht. Hier wird kein Prozess in Einzelschritten mehr nötig sein, sondern Geodaten können direkt interpretiert werden. Dies beschleunigt die Prozesse und ermöglicht es völlig neue Anwendungen zu erstellen. So können wir völlig neue Wege finden, um Geodaten zu speichern und um nur relevante Erkenntnisse zu speichern, die sich aus Geodaten mittels KI ableiten lassen.

Welches Potential steckt aus Ihrer Sicht darin für den Bereich Bauprozesse?
Künstliche Intelligenz bietet völlig neue Möglichkeiten für die Prozesse im Baubereich. Für die Welt der Gebäudedatenmodellierung wird die Künstliche Intelligenz die Art und Weise, wie Daten in diese Prozesse eingebracht werden können, deutlich verbessern.

Wie wird sich der Einsatz von KI im Bereich Verkehrssteuerung auswirken?
Für zukünftige Verkehrsleitsysteme wird Künstliche Intelligenz eine Schlüsselkomponente sein. Es wird einerseits zentralisierte Systeme geben, die beispielsweise die Infrastruktur des Verkehrssystems einer Stadt steuern, andererseits werden aber auch Systeme in unsere Fahrzeuge und Autos eingebaut werden, damit beide intelligent zusammenarbeiten. Dies wird hoffentlich zu einer Reihe von Verbesserungen im Verkehr führen. 

Deep Learning und Technologien wie künstliche neuronale Netze, die dem menschlichen Gehirn nachgebildet sind, haben einen erheblichen Schub erfahren in den letzten Jahren. In wie weit sind Geodaten substantiell für diese Entwicklungen im Deep Learning?
Geodaten sind der Schlüssel zu diesen Techniken, da sie fast die perfekteste Kategorie von Daten sind, die von KI-Algorithmen und tiefen Lernalgorithmen verarbeitet werden können. Da Geodaten formbar sind und sich durch eine Art Unschärfe und Undeutlichkeit auszeichnen, kann uns KI hier echte Vorteile bringen. Geodaten sind also auf eine gewisse Weise hervorragender Input für all diese Technologien und aus diesem Grund werden KI und Deep Learning einen großen Einfluss auf die Geoinformatik haben, weil wir hier die richtigen Daten haben, die von KI und Deep Learning verarbeitet werden können.

Als Experte für Visionen mit KI wird Prof. Jürgen Döllner vom Hasso-Plattner-Institut den INTERGEO Kongress mit einer Keynote eröffnen, die sich mit verschiedenen KI-Anwendungen beschäftigen wird. Die INTERGEO ist die weltweit größte Konferenz und Fachmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement und damit eine hervorragende Plattform-, Forum- und Networking-Möglichkeit. Sie findet 2018 vom 16. bis 18. Oktober in Frankfurt am Main statt.

Tickets für Kongress und Messe unter w w w. intergeo. de/ticketsProf. Jürgen Döllner auf INTERGEO TV: https://w w w. intergeo-tv. com/2018/09/13/prof-jurgen-dollner/

Über die INTERGEO
Die INTERGEO, bestehend aus Kongress und Fachmesse, ist weltweit die größte Veranstaltung im Bereich Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement. Sie wechselt jährlich ihren Standort innerhalb Deutschlands und präsentiert sich an international renommierten Messestandorten: 2018 in Frankfurt am Main, 2019 in Stuttgart und 2020 in Berlin. Der Kongress mit über 1.400 Teilnehmern befasst sich mit aktuellen Themen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Industrie. 2017 haben sich auf der Leitmesse mehr rund 18.000 Besucher aus über 100 Ländern bei 590 Unternehmen über Innovationen und Systemlösungen der Branche informiert.
Die Besucher-, Aussteller- und Flächenzahlen der INTERGEO werden nach den einheitlichen Definitionen der FKM – Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen – ermittelt und zertifiziert. 

Der DVW – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement e.V. ist Veranstalter der INTERGEO.
Das Management der Fachmesse wird durch HINTE Expo & Conference verantwortet.

 

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