BHKW-Planerseminare – Aktuelles Fachwissen und tolles Ambiente

In wenigen Tagen wird die neue VDI-Richtlinie 3985 "Grundsätze für Planung, Ausführung und Abnahme von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit Verbrennungskraftmaschinen" veröffentlicht. Am 6./7. Juni 2018 werden die Inhalte der neuen VDI-Richtlinie bereits im Rahmen des BHKW-Grundlagenseminars thematisiert.

Strukturiert vom BHKW-Basiswissen ins Detail
Das zweitägige BHKW-Grundlagenseminar beginnt mit einer Übersicht über den derzeitigen Heizungsmarkt und die Energiewende. Anschließend werden die grundsätzlichen Aspekte einer Heizungshydraulik aufgezeigt. Das Themenfeld „Blockheizkraftwerke“ beinhaltet eine Markt- und Technologieübersicht sowie Hinweise zu typischen Anwendungsfeldern von BHKW-Anlagen.
In einem Exkurs wird auf die beiden wichtigen Themenfelder der hydraulischen Druckhaltung und der Heizwasserqualität eingegangen. Der erste Seminartag schließt mit Vorträgen über die technische Einbindung von BHKW-Anlagen und der Auslegung von Blockheizkraftwerken.
Darauf aufbauend wird am zweiten Seminartag anhand von Praxisbeispielen die technische Auslegung einer BHKW-Anlage erarbeitet. Anschließend beschäftigt sich das Seminar mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen (Ordnungsrecht, Energie- und Stromsteuer, KWK-Gesetz, EEG-Umlage). Der Nachmittag steht abschließend ganz im Zeichen der Wirtschaftlichkeitsberechnung, welche auch anhand eines Praxisfalls strukturiert dargelegt wird.

Termine für BHKW-Planerseminare im Juni und September
Das letzten beiden BHKW-Grundlagenseminar in diesem Jahr finden am 6./7. Juni 2018 hin der Veste Wachsenburg in der Nähe von Erfurt sowie am 11./12. September 2018 in Kongresshotel Templiner See in Potsdam statt (https://www.bhkw-konferenz.de/…). 
Die Teilnehmerzahl beim BHKW-Grundlagenseminar ist auf 15-20 Personen begrenzt.

BHKW-Aufbauseminar
Interessenten, die bereits Vorkenntnisse in der BHKW-Planung haben bzw. schon BHKW geplant haben, können das neue dreitägige BHKW II – Aufbauseminar, welches letztmalig in diesem Jahr am 24-26. September 2018 in Lutherstadt Wittenberg stattfindet (https://www.bhkw-konferenz.de/…).

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

5. Colloquium Industrielle IT des SIBB e.V. vernetzt produzierendes Gewerbe und Informationstechnologien

Im Jahr 2016 hob der Branchenverband der IT- und Internetwirtschaft der Hauptstadtregion, SIBB e.V., gemeinsam mit dem IMI Brandenburg das Colloquium Industrielle IT (CIIT) aus der Taufe. Zum nunmehr 5. Mal treffen sich am 24. Mai Akteure der digitalen Wirtschaft und des produzierenden Gewerbes zum Erfahrungsaustausch bei der Implementierung von Digitalstrategien in Unternehmensprozesse. Eröffnet wird das CIIT von Brandenburgs Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer.

Die zweimal im Jahr stattfindende Fachveranstaltung führt diesmal in die Johann A. Meyer GmbH in Wildau, ein Unternehmen mit fast 120-jähriger Geschichte, das Hygiene-, Pflege- und Inkontinenzprodukte, Reinigungsmaschinen und Gastronomieartikel herstellt.

Unternehmer berichten im Colloquium aus der Praxis, diskutieren über Erfolge, aber auch über Schwierigkeiten. Gemeinsam suchen sie nach Lösungsansätzen und Möglichkeiten, Digitalisierungsprozesse in die jeweiligen individuellen Unternehmensabläufe zu integrieren.

„Das inzwischen zum fünften Mal stattfindende „Colloquium Industrielle IT“ zählt ohne Zweifel zu den jährlichen Höhepunkten des Austauschs von Anwender- und Anbieterbranchen zu Fragen der Digitalisierung“, weiß René Ebert, Geschäftsführer des SIBB e.V. „Über Branchengrenzen hinweg wird hier das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Anforderungen geschärft. Kurz und prägnant aufbereitet, erörtern Verantwortliche der Unternehmen Problemstellungen und Lösungsansätze. Kooperationen können angebahnt oder ausgelotet werden.“

Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer: „Das Colloquium ist eine gute Plattform, um das produzierende Gewerbe und die Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche miteinander zu vernetzen. Dieser Informations- und Erfahrungsaustausch ist wichtig, um die Digitalisierung in den märkischen Betrieben voranzubringen. Denn wie kann die Wirtschaft im Land Brandenburg wachsen und  weiterhin neue Jobs schaffen?  Ganz klar: Sie muss innovativ sein. Und die Digitalisierung ist ein starker Innovationsmotor.“

Das Colloquium Industrielle IT ist eine Veranstaltung im Rahmen des Clusters IKT, Medien und Kreativwirtschaft Berlin Brandenburg und des Clusters Metall Brandenburg und wird von der IHK Potsdam unterstützt. Die Veranstaltung wird durch Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Den ausführlichen Ablaufplan finden Sie >> Hier

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Forschungsprojekt untersucht den Einfluss von Zweisprachigkeit auf die Entwicklung von Sprachen

Wie Zweisprachigkeit die Entwicklung von Sprachen beeinflusst, damit beschäftigt sich eine neue Forschungsgruppe, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft für drei Jahre fördert. Insgesamt acht Universitäten sind mit ihren verschiedenen linguistischen Einzelprojekten an diesem Vorhaben beteiligt. Mit dabei ist auch Professorin Dr. Shanley Allen von der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK). Sie forscht zur Psycholinguistik und Sprachentwicklung. Die Projektleitung liegt bei der Universität Potsdam. Das Projekt ist Anfang April gestartet.

Menschen, deren Eltern oder Großeltern zum Beispiel aus der Türkei nach Deutschland ausgewandert sind, sprechen meist die Sprache der neuen Heimat besser als die ihrer Familie. In diesem Zusammenhang sprechen Fachleute von Heritage-Sprache und Mehrheitssprache. „Heritage stammt aus dem Englischen und heißt Erbe“, sagt Professorin Allen aus dem Fachbereich Sozialwissenschaften. „Mit dem Begriff bezeichnet man die Sprache, die zum kulturellen Erbe der Familie gehört, etwa weil die Eltern oder Großeltern ausgewandert sind.“ Bei der Mehrheitssprache handelt es sich im Gegensatz dazu um die Sprache, die in der neuen Heimat gesprochen wird.

Oftmals zeigt sich, dass diese Menschen die Heritage-Sprache verändern. Dies lässt sich zum Beispiel im Türkischen beobachten, das von Türken gesprochen wird, die bereits in der zweiten Generation hier heimisch sind. Sie nutzen das Zahlwort für „eins“ genauso wie im Deutschen, obwohl es im Türkischen, etwa bei „Ich esse einen Apfel“, nicht vorkommt. Aber auch bei der Mehrheitssprache kann es zu solchen Veränderungen kommen, wenn beispielsweise grammatische Regeln der einen in der anderen Sprache verwendet werden.

„In dem Forschungsvorhaben geht es darum, die Unterschiede in Satzbau und Wortfolge von Heritage-Sprechern sowohl in ihrer Heritage-Sprache als auch in ihrer Mehrheitssprache im Vergleich zu Muttersprachlern zu untersuchen und zum Teil auch darum, wie die Herkunftssprache die Mehrheitssprache beeinflusst und umgekehrt“, sagt Allen. Im Fokus stehen hierbei Griechisch, Türkisch, Deutsch, Russisch und Englisch. Dabei untersuchen die Forscherteams zum einen, wie sich Griechisch, Türkisch, Russisch und Englisch auf das Deutsche, aber auch wie sich Griechisch, Türkisch, Russisch, Deutsch auf das Englische auswirken.

Darüber hinaus gehen die Teams der Frage nach, inwieweit die Heritage-Sprecher den Satzbau der Umgangssprache in die formelle Sprache übernehmen, obwohl die Muttersprachler dies gewöhnlich nicht tun. Auch möchten die Forschergruppen herausfinden, wie normale Entwicklungsprozesse bei verschiedenen Sprachen ablaufen und wie die Umgangssprache die formelle Sprache beeinflusst. „Die vielfältigen Vergleiche durch die verschiedenen Sprachen im Projekt erlauben es uns, diese Möglichkeiten voneinander zu unterscheiden“, so die Kaiserslauterer Professorin weiter. Das Team um Allen wird sich an der TUK damit beschäftigen, wie sich das Englische in den USA durch Heritage-Sprachen ändert und umgekehrt.

In der neuen Forschungsgruppe werden acht Projekte kooperieren. Neben der TUK sind daran beteiligt: die Universität Potsdam, die Humboldt-Universität zu Berlin, das Leibniz-Zentrum „Allgemeine Sprachwissenschaft“ sowie die Universitäten Mannheim und Stuttgart. Darüber hinaus sind zwei international führende Linguistik-Expertinnen aus den USA und Kanada als „Mercator Fellows“ dabei: Professorin Dr. Maria Polinsky von der University of Maryland und Professorin Dr. Shana Poplack von der University of Ottawa.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Deutsche Fassung der DIN EN ISO/IEC 17025:2018-03 ist da

Die eigentlich erst für März 2018 angekündigte deutsche Fassung DIN EN ISO/IEC 17025:2018-03 „Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien (ISO/IEC 17025:2017)“ steht schon jetzt auf der Homepage des Beuth-Verlages bereit. Die neue Norm kann für lockere 147,20 € erstanden werden!

Die wichtigsten Änderungen zur alten Version sind:

  • Überarbeitung des Anwendungsbereiches, um Prüfungen, Kalibrierungen und Probenahmen mit nachfolgenden Kalibrierungen und Prüfungen abzudecken. Damit ist klargestellt, dass reine Probenahmen nicht akkreditierungsfähig sind.
  • Forderung nach einem Qualitätsmanager und einem QM-Handbuch entfällt.
  • Stärkerer Bezug auf IT und elektronische Daten – erstmals ist von Labor-Informations- und Management-Systemen die Rede.
  • Verschärfung der Anforderungen an die Unparteilichkeit und Vertraulichkeit.
  • Risikobasierter Ansatz, der die Betrachtung und Abwägung von Risiken und Chancen fordert.
  • Modulare Anerkennung des bestehenden QM-Systems für nach ISO 9001 zertifizierte Organisationen möglich.

Akkreditierungen auf Basis der DIN EN ISO/IEC17025:2005 bleiben maximal bis zum Ablauf der Übergangsfrist gültig, also bis zum 30.11.2020.
Laboratorien, die bereits nach ISO/IEC 17025:2005 akkreditiert sind, müssen ihre Prozesse und ihr QM-System innerhalb dieser Übergangsfrist von drei Jahren auf die neue Norm umstellen. Die Umstellung ist Pflicht für ein akkreditiertes Labor.

Um den Laboratorien eine erste Hilfestellung zu geben, hat die DAkkS eine Anleitung für den Umstellungsprozess auf die Norm ISO/IEC 17025:2017 veröffentlicht. []https://www.dakks.de/… Hyperlink!

Demnach will die DAkkS ab dem 01.07.2018 die Akkreditierungen nach der neuen Norm durchführen. Alle Laboratorien müssen bis spätestens 31.05.2020 die Begutachtung zur Umstellung auf die neue Norm durchführen lassen, damit die Urkunden rechtzeitig vor dem 1.12.2020 ausgestellt werden können. Das verfügbare Zeitfenster beträgt also 23 Monate.

Damit ist die Zeit gekommen, die Umstellung konkret anzugehen. Klinkner & Partner hat mit Susanne Kolb eine erfahrene DAkkS-Begutachterin als Referentin, die an 4 Terminen nicht nur erläutert, was in der neuen Norm steht, sondern auch, wie es zu interpretieren ist und welche Erwartungen und Forderungen der DAkkS-Begutachter nun auf die Laboratorien zukommen.

Sichern Sie sich einen Platz bei unserer Fortbildung "Die neue ISO/IEC 17025:2017 – Anforderungen und Umsetzung"

Freising, 22.03.2018
Saarbrücken, 18.06.2018
Mannheim, 13.09.2018
Potsdam, 17.10.2018

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

POS Servicegesellschaft saniert sich durch Eigenverwaltungsverfahren – Nils Averbeck wird Sanierungsgeschäftsführer (CRO)

Das Amtsgericht Potsdam hat ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung bei der POS Servicegesellschaft mbH (POSS) eingeleitet. Zuvor hatte die Geschäftsführung einen entsprechenden Antrag beim Amtsgericht Potsdam gestellt, dem das Amtsgericht vollumfänglich entsprochen hat. Die POS Servicegesellschaft entwickelt nun, unterstützt durch die Sanierungsberatung Buchalik Brömmekamp (Düsseldorf), einen Sanierungsplan. Ziel ist es, die POSS nach mehreren defizitären Jahren wieder ertragsfähig zu machen, die Marktpositionierung zu schärfen und die Strukturen optimal an den Markt-anforderungen auszurichten.

Die rund 330 Mitarbeiter der POSS sind über den Verlauf des Verfahrens informiert worden. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter werden pünktlich und ohne Einschränkungen weiterbezahlt. Dabei werden die ersten drei Monate über das Insolvenzgeld abgesichert; danach übernimmt das Unternehmen wieder die Zahlungen.

Der Geschäftsbetrieb der POSS wird während des Sanierungsverfahrens unverändert fortgeführt. Die Firmenleitung um Geschäftsführer Ralf Werner wird für die Dauer des Verfahrens um Nils Averbeck als Sanierungsgeschäftsführer erweitert. Das Potsdamer Amtsgericht bestellte die erfahrene Insolvenzrechtlerin Dr. Susanne Berner (Dr. Berner Rechtsanwälte) zur vorläufigen Sachwalterin.

Für eine bessere Transparenz zwischen den Leistungsbereichen Logistik und Merchandising wurde 2011 die POS Servicegesellschaft mbH als Tochterunternehmen der Herlitz AG gegründet. Zum Juni 2017 verkaufte die Pelikan AG ihre 100-%ige -Tochtergesellschaft POS Servicegesellschaft an die Werner Verwaltungs-GmbH in Ludwigsburg.

Die Einleitung des Sanierungsverfahrens ist ein weiterer konsequenter Schritt in der Neuausrichtung der POSS, hin zu einem mittelständischen Servicespezialisten. Ein weiterer Erfolgsbaustein kann mit dem Gewinn von Willibald Hammer, der zum 1. April 2018 die Geschäftsleitung erweitern wird, verbucht werden. Willibald Hammer, der von der Firma Brauns Heitmann zur POSS wechselt, ist ein ausgesprochener Vertriebsspezial¬ist¬ und Branchenkenner.

Das Unternehmen nutzt mit der Eigenverwaltung ein Verfahren der Insolvenzordnung, das im März 2012 in Kraft trat. Ziel des Verfahrens ist es, dass Unternehmen dauerhaft fortgeführt werden können. Die Geschäftsführung behält das Ruder in der Hand und kann die Sanierungsmaßnahmen selbstständig entwickeln und durchführen. Anstelle eines Insolvenzverwalters wird ein vorläufiger Sachwalter bestellt. Der vorläufige Sachwalter hat hauptsächlich die Aufgabe, die wirtschaftliche Lage des Schuldners zu prüfen und die Geschäftsführung zu überwachen.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Neues Standortmanagement

Agnes von Matuschka führt ab 1. Januar 2018 die Geschäfte der GO:INcubator GmbH und der Standortmanagement Golm GmbH, die von der Landeshauptstadt Potsdam und der Universität Potsdam gemeinsam betrieben werden. Die neue Managerin des Wissenschaftsparks Golm wurde heute von Oberbürgermeister Jann Jakobs und dem Präsidenten der Universität, Prof. Oliver Günther, Ph.D., der Öffentlichkeit vorgestellt. Frau Agnes von Matuschka folgt Friedrich Winskowski, der nach zehn Jahren außerordentlichen Engagements für den Wissenschaftsstandort Golm in den Ruhestand geht.

Agnes von Matuschka studierte Biologie in Hohenheim, Stuttgart und Berlin mit Auslandsaufenthalten in den USA und Großbritannien. Zunächst arbeitete sie zwei Jahre bei der Europäischen Kommission in Brüssel, bevor sie an der Technischen Universität Berlin den Career Service und später die Gründungsförderung aufbaute. Seit 2004 beschäftigte sie sich an der TU intensiv mit Unternehmertum und Wissenstransfer und leitete das Centre for Entrepreneurship. In dieser Funktion warb sie 2010 die Auszeichnung „EXIST- Die Gründerhochschule“ ein. Über einhundert technologieorientierte Start-ups hat von Matuschka begleitet und in einem eigenen Accelerator Programm fit für den Markt gemacht. 2016 wechselte sie dann die Perspektive und baute für ein IT-Start-up den Vertrieb in Berlin auf.

In ihrer neuen Position möchte Agnes von Matuschka vorhandene Synergien noch besser nutzen und den Wissenschaftsstandort Golm mit seinen exzellenten Institutionen und Ausgründungen über die Grenzen Deutschlands bekannt machen. Mit der geplanten Schaffung neuer Miet- und Ansiedlungsflächen sowie einem deutlich erweiterten Leistungsspektrum des Standortmanagements sieht sie Potsdam-Golm als Magnet für neue Ideen: „Start-ups, Unternehmen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und die Universität Potsdam bilden ein Laboratorium für Innovationen, Kooperationen und Netzwerke“, so von Matuschka. „Mein Ziel ist es, den Wissenschaftspark als starken Partner für Hightech-Unternehmen zu etablieren und an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fest zu verankern.“

Unter dem Dach des neuen Managements werden sich statt bisher zwei zukünftig sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die Belange des Standortes und seiner Nutzer kümmern. Mit dem neuen Team will die Geschäftsführerin insbesondere das Standortmarketing und die Öffentlichkeitsarbeit verstärken, die Gründungsförderung und den Technologietransfer vorantreiben und weitere Unternehmen ansiedeln. Das Land Brandenburg unterstützt die zukünftige Arbeit des Standortmanagements mit 750.000 Euro pro Jahr. Mit dieser deutlich erhöhten Förderung wird eine signifikante Ausweitung und Intensivierung der bisherigen Tätigkeiten möglich. Die Universität und die Landeshauptstadt Potsdam sind ab Januar 2018 die neuen Gesellschafter der Go:INcubator GmbH und der Standortmanagement Golm GmbH. Gemeinsam mit der brandenburgischen Landesregierung wollen sie den Wissenschaftspark Golm innerhalb der nächsten zehn Jahre zu einem international wettbewerbsfähigen Innovationsstandort weiter entwickeln.

„Mit dem universitären Gründerzentrum ,Potsdam Transfer‘ und der gemeinnützigen UP Transfer GmbH verfügen wir bereits über starke Strukturen für den Wissens- und Technologietransfer, die nun gemeinsam mit dem neuen Standortmanagement weiter ausgebaut werden können“, erklärt der Präsident der Universität Potsdam, Prof. Oliver Günther, Ph.D. „Zudem starten wir 2018 das vom BMBF geförderte Projekt ,Innovationscampus Golm‘, mit dem wir unseren größten Campus Golm auf ein neues Niveau heben werden.“ Vorgesehen sind ein Technologiecampus zum Aufbau von „Joint Labs“ zusammen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, ein Bildungscampus mit Fokus auf digitalen Lernformen und einer Laborgrundschule sowie ein Gesellschaftscampus an den Schnittstellen von Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

„Unsere Ziele sind ambitioniert, doch wir werden sie erreichen. Mit der personellen, rechtlichen und finanziellen Neuausrichtung des Standortmanagements haben wir dafür einen nächsten wichtigen und sichtbaren Schritt gemacht. Doch auch unsere weiteren Anstrengungen und Aktivitäten im vergangenen Jahr zeigen: Wir sprechen nicht von Absichten, sondern wir meinen es ernst und handeln“, sagt Oberbürgermeister Jann Jakobs.

So wurde im Jahr 2017 für die Standortentwicklung des Wissenschaftsparks Potsdam-Golm vieles angestoßen und erreicht: Die kommunale ProPotsdam hat ca. zehn Hektar Gewerbeflächen angekauft, um mittel- und langfristige Ansiedlungsmöglichkeiten zu sichern. In einem nächsten Schritt sollen sie nun erschlossen und vermarktet werden. Auch das Neubauvorhaben GO:IN 2 ging zügig voran, eine Baugenehmigung wurde vor wenigen Tagen erteilt. Und für die Errichtung von Büro- und Laborflächen auf bestehenden Gewerbeflächen konnten drei Investoren gewonnen werden, die bereits an konkreten Planungen arbeiten.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Von Comics in der Antike bis Multimedia in der Zukunft – Schnupperstudium 2018

Was Comics mit der Antike zu tun haben, erfahren Studieninteressierte, wenn sie ab dem 4. Januar 2018 im Schnupperstudium der Universität Potsdam ein Seminar im Fach Geschichte besuchen. Wer sich hingegen mehr für Multimediatechniken der Zukunft interessiert, kann versuchsweise in der Informatik eine Vorlesung hören. Das Fächerspektrum des Schnupperstudiums reicht von Anglistik und Philosophie über Mathematik und Physik bis zu Politik und Wirtschaft. Auch die Rechtswissenschaften sind dabei. Alle sechs Fakultäten der Universität bieten den gesamten Januar hindurch eine Vielzahl interessanter Vorlesungen und Seminare an und laden Studieninteressierte dazu ein, Uniluft zu schnuppern.

Zusätzlich können sich die Studieninteressierten von den Campusspezialisten der Studienberatung individuell über die drei Standorte der Universität führen lassen. Sie erhalten dabei einen Einblick in das studentische Leben, den Alltag an einer Hochschule und die Organisation eines Studiums.

Ab dem 29. Januar lädt die Studienberatung zu besonderen Informationsveranstaltungen ein. Hier gibt es Gelegenheit, mit Studierenden ins Gespräch zu kommen, Vorträge zum Lehramtsstudium zu hören und sich über die Bewerbungs- und Zulassungsmodalitäten zu informieren. Auch für Studieninteressierte mit beruflicher Qualifikation ist eine Veranstaltung geplant. Alle Vorlesungen und Seminare des Schnupperstudiums und das umfangreiche Rahmenprogramm sind im Internet zu finden unter: http://bit.ly/Schnupper_UP

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Die neue ISO/IEC 17025:2017 ist veröffentlicht – ab jetzt läuft die Zeit

Am 30.11.2017 wurde die englische Fassung der ISO/IEC 17025:2017-11 „General requirements for the competence of testing and calibration laboratories“ veröffentlicht. Mit dem Veröffentlichungsdatum startet die von der ISO festgelegte dreijährige Übergangsfrist.

Die englischsprachinge Norm ISO/IEC 17025:2017-11 kann beim Beuth-Verlag für solide 156,70€ erworben werden. Die deutsche Fassung DIN EN ISO/IEC 17025 (Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien) wird im März 2018 erwartet.

Die ISO/IEC 17025:2017-11 ist der internationale Standard für die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien. Sie wurde gemeinsam von der ISO und der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) unter der Verantwortung des ISO-Ausschusses für Konformitätsbewertung (CASCO) entwickelt.

Die ISO/IEC 17025:2017-11 soll Laboratorien ermöglichen, ein fundiertes Qualitätssicherungs- und Qualitätsmanagementsystem zu implementieren und nachzuweisen, dass sie technisch kompetent und in der Lage sind, genaue und zuverlässige Ergebnisse zu liefern.

Die Norm soll dazu beitragen, die Zusammenarbeit zwischen Laboratorien, ihren Kunden und anderen Stellen zu erleichtern, indem eine breite Akzeptanz der Ergebnisse zwischen verschiedenen Ländern erzielt wird. Prüfberichte und Zertifikate können von einem Land zum anderen ohne weitere Prüfungen akzeptiert werden, was unter anderem den internationalen Handel verbessern soll.

Was sind die wichtigsten Änderungen in der Version 2017?

  • Der Anwendungsbereich wurde überarbeitet, um Prüfungen, Kalibrierungen und Probenahmen mit nachfolgenden Kalibrierungen und Prüfungen abzudecken. Damit ist klargestellt, dass reine Probenahmen nicht akkreditierungsfähig sind.
  • Die Forderung nach einem Qualitätsmanager und einem QM-Handbuch entfällt.
  • Der Standard konzentriert sich jetzt etwas stärker auf Informationstechnologien und spricht erstmals von Labor-Informations-Management -Systemen.
  • Die Anforderungen an die Unparteilichkeit und Vertraulichkeit werden verschärft.
  • Neu ist der risikobasierte Ansatz, der die Betrachtung und Abwägung von Risiken und Chancen fordert.
  • Für nach ISO 9001 zertifizierte Organisationen wird eine modulare Anerkennung des bestehenden QM-Systems ermöglicht.

Was bedeutet das für die Laboratorien?
Akkreditierungen auf Basis der ISO/IEC17025:2005 bleiben maximal bis zum Ablauf der Übergangsfrist, also bis zum 30.11.2020 gültig. Das heißt, Laboratorien, die bereits nach ISO/IEC 17025:2005 akkreditiert sind, müssen ihre Prozesse und ihr QM-System innerhalb der Übergangsfrist von drei Jahren auf die neue Norm umstellen. Ein akkreditiertes Labor kann also nicht auf die Umstellung verzichten.

Die Umstellung auf die neue ISO/IEC 17025 kann ab sofort bei der DAkkS beantragt werden. Die DAkkS kann heute allerdings noch nicht verbindlich sagen, ab wann sie die ersten Begutachtungen nach der neuen Norm durchführen kann und wird. Der Termin wird aber mit Sicherheit nicht vor Herausgabe der deutschen Ausgabe DIN EN ISO/IEC 17025:2018 sein.

Die DAkkS fordert, dass Prüf- und Kalibrierlaboratorien interne Schulungen ihres Personals zur neuen Norm durchführen. Eine externe Schulung des Personals ist aber nicht zwingend erforderlich.

Die DAkkS schult in Vorbereitung der Umstellung auf die neue ISO/IEC 17025 natürlich auch ihre eigenen Begutachter. Zusätzlich plant die DAkkS die Veröffentlichung einer konkreten Übergangsregelung.

Die von der DAkkS geplante Entfristung von Akkreditierungen hat übrigens keinen Einfluss auf die Gültigkeit einer Akkreditierung nach ISO/IEC 17025:2005.

Fazit:
Akkreditierte Laboratorien sollten nun damit beginnen, erste konkrete Schritte zur Umstellung einzuleiten.
Klinkner & Partner unterstützt Sie dabei mit folgenden Angeboten:

Inhouse-Seminar zur neuen Norm DIN EN ISO/IEC 17025:2017
Wir kommen zu Ihnen!

Übergangsaudit zur Normrevision der DIN EN ISO/IEC 17025
Mit unserem Übergangsaudit (= Transition Audit) wissen Sie schnell, wo Sie stehen und was zu tun ist. Und bei Bedarf begleiten wir Sie, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Die neue ISO/IEC 17025:2017 – Anforderungen und Umsetzung
07. Februar 2018, Düsseldorf

analytica special: Neues zur ISO/IEC 17025:2017 und Aktuelles zur DAkkS-Akkreditierung
11. April 2018, München

Erfolgreiche Laborakkreditierung
25. – 27. April 2018, Freising

Die neue ISO/IEC 17025:2017 – Anforderungen und Umsetzung
18. Juni 2018, Saarbrücken

Die neue ISO/IEC 17025:2017 – Anforderungen und Umsetzung
13. September 2018, Frankfurt

Die neue ISO/IEC 17025:2017 – Anforderungen und Umsetzung
17. Oktober 2018, Potsdam

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Rajapack gewinnt den CCV Quality Award 2017 für Kundenzufriedenheit

Am 09.11.2017 wurde in Potsdam zum 14. Mal der CCV Quality Award verliehen, die höchste Auszeichnung der deutschen Call Center-Wirtschaft. Erstmals wurde Rajapack mit dem Award in der Kategorie Kundenzufriedenheit ausgezeichnet. Damit wird herausragendes Engagement für die Kundenzufriedenheit prämiert. Rajapack ist damit einer der Preisträger, neben der Bosch Service Solutions GmbH, die in der Kategorie Mitarbeiterorientierung ausgezeichnet wurde, der ServiceOcean SalesDE GmbH, die den Preis für IT-Innovation erhielt sowie die Jäger + Schmitter DIALOG GmbH die den Jury-Award für Imagearbeit erhielt.

Der CCV Quality Award wird jedes Jahr vom Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift TeleTalk verliehen. Es ist die höchste Auszeichnung der Branche. Die Verleihung fand im Anschluss an die Jahrestagung des Call Center Verbandes (CCV) in feierlichem Rahmen im Biosphärenreservat in Potsdam statt. In der Kategorie Kundenzufriedenheit konnte sich Rajapack als Sieger gegen die ebenfalls nominierte Bosch Service Solutions sowie Vente Privée durchsetzen.

In ihrer Laudatio hob Ursula Steinmetz, Jury-Mitglied und CCV-Ehrenpräsidentin, die kundenzentrierte Ausrichtung des Unternehmens, sowie den weitreichenden Servicebegriff hervor: „Bei Rajapack ist das gesamte Unternehmen am Prinzip Kundenorientierung ausgerichtet. Das Thema Kundenorientierung wird als strategisches Projekt begriffen. Der Servicebegriff bei Rajapack ist sehr vielschichtig und sehr weitreichend. Es geht um sehr viel mehr, um den Austausch mit Kunden. Die Zielgruppe Kunde.“ Für die Jury ist vor allem die proaktive und ergebnisoffene Kommunikation mit den Kunden vorbildlich : „Rajapack geht auf die Kunden zu, besucht sie auch vor Ort, spricht mit den Menschen und entwickelt nach diesen Gesprächen entsprechend seine Produkte, seine Dienstleistung und Servicestandards weiter.“

Für Rajapack, steht der Kunde im Mittelpunkt des Handelns, seine Zufriedenheit sicher zu stellen ist für das gesamte Unternehmen das oberste Ziel. Die Auszeichnung des CCV mit dem Quality Award ist für Rajapack eine tolle Wertschätzung dieser Arbeit. Christina Gauland, Leiterin der Kundenbetreuung nahm den CCV Quality Award in Potsdam stellvertretend für das gesamte Team entgegen: „Ich bin überglücklich, dass wir den Preis mit ins Team nehmen können. Der Quality Award ist eine tolle Bestätigung unserer hohen Kunden- und Serviceorientierung.“ Harald Schönfeld, General Director der Rajapack GmbH sagt: „Für Rajapack entsteht Kundenzufriedenheit durch Kundenbegeisterung. Und Kundenbegeisterung ist nach unserer Überzeugung nur durch Mitarbeiterbegeisterung zu erreichen. Unser Handlungsschwerpunkt für die Zukunft liegt in der Kombination dieser Bemühungen.“

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

plentymarkets bei Verleihung des ERP des Jahres 2017 ausgezeichnet

In einer jährlich stattfindenden Preisverleihung unter der Leitung von Prof. Dr. Gronau vom Center of Enterprise Research der Uni Potsdam werden fortschrittliche und innovative ERP (kurz für Enterprise Resource Planning) Systeme ausgezeichnet. Dabei werden die ausgewählten ERP-Anbieter, die sich durch ihre Lösungen und Leistungen für die Auszeichnung qualifizieren, von einer Experten-Jury bewertet.

Als einziger Teilnehmer konnte der nordhessische E-Commerce-Dienstleister plentymarkets bei der diesjährigen Verleihung am 18. Oktober 2017 gleich zwei Urkunden mit nach Hause nehmen: Zum einen gelangte das Unternehmen als Finalist unter die besten drei 3 der Kategorie „Cloudbasierte Systeme“, und zusätzlich wurde plentymarkets aufgrund seiner besonderen Eignung für aufstrebende kleine und auch mittelständische Unternehmen der KMU-Sonderpreis verliehen.

Besonderes Augenmerk auf Kundennutzen

Die Preisverleihung fand im Rahmen des diesjährigen ERP-Kongresses im Frankfurter Sheraton Airport Hotel statt. Die nominierten Unternehmen mussten mit einer Präsentation und anschließender offenen Fragerunde die 3-köpfige Jury überzeugen. Krönender Abschluss der zweitägigen Veranstaltung war schließlich die Preisverleihung in den verschiedenen Kategorien. Moderiert wurde die Verleihung von TV-Journalistin Anja Kohl und Prof. Dr. Norbert Gronau.

Bei der Bewertung der ERPs wurden die ausgewählten Systeme von den Experten der Jury in Bezug auf die Kriterien „Kundenkommunikation“, „Forschung und Entwicklung“, „Spezifische Funktionen“, „Ergonomie“, „Technologie und Integrationsumfang“, „Einführungsmethodik“ und „Konkreter Kundennutzen“ intensiv geprüft. Den beiden letztgenannten Kriterien wurde dabei eine besondere Gewichtung beigemessen, wodurch deutlich wird, welch großen Wert Jury auf die Praxisnähe der zu bewertenden ERPs legte.

Umfangreiche Software für anspruchsvolle Händler

plentymarkets überzeugte die Experten mit seinem großen und durch Plugins erweiterbaren Funktionsumfang, durch den Händler ihren kompletten Vertrieb effizient über die Cloud-basierte Plattform managen können. So stehen plentymarkets Kunden neben einem eigenen Webshop auch Anbindungen zu sämtlichen relevanten nationalen und internationalen Online-Marktplätzen sowie ein Kassensystem für den stationären Handel als Vertriebsmöglichkeiten zur Verfügung. Ein zentrales Warenwirtschaftssystem sorgt dafür, dass Überbuchungen vermieden werden können und Anwender jederzeit den vollen Überblick über ihre Warenbestände haben.

Besonderes Augenmerk legte die Jury auch auf die Möglichkeit, mit plentymarkets eine Vielzahl von Aufgaben und Prozessen zu automatisieren. Anwendern werden auf diese Weise viele kleinschrittige Arbeiten softwareseitig abgenommen.

Eine erweiterungsfähige Architektur sorgt dafür, dass das plentymarkets System erweitert und individuellen Bedürfnissen angepasst werden kann: so lassen sich beliebig viele weitere Möglichkeiten wie etwa neue Marktplätze oder Sonderfunktionen unkompliziert per Plugin in plentymarkets integrieren.

Auf dem richtigen Weg zur bestmöglichen E-Commerce-Lösung

Bei plentymarkets ist die Freude über die doppelte Platzierung groß: „Wir sind hoch motiviert, die bestmögliche Lösung für den E-Commerce anbieten zu können. Die Auszeichnung durch das Center for Enterprise Research ist ein großartiges Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“, so Jan Griesel, CEO und Gründer von plentymarkets.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen