Nationale Industriestrategie ohne Digitalen Mittelstand und Startups

Zur Veröffentlichung der Nationalen Industriestrategie 2030 der Bundesregierung erklärt Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi):

„Die Nationale Industriestrategie 2030 von Bundeswirtschaftsminister Altmaier will gezielt Großkonzerne unterstützen und lässt Mittelstand, Startups und Gründer weitgehend außen vor, obwohl diese die Mehrzahl aller Arbeitsplätze und Innovationen in Deutschland stellen. Die Wichtigkeit der Digitalisierung und auch von Plattformen und Künstlicher Intelligenz wird in der Strategie richtig erkannt. Der Lösungsansatz geht nach unserer Auffassung aber in die falsche Richtung. Statt Planungsvorgaben zu zukünftigen Industrieanteilen an der Bruttowertschöpfung sollte die Schaffung von Rahmenbedingungen im Mittelpunkt stehen, welche die Wettbewerbsfähigkeit junger und mittelständischer Unternehmen stärkt und auch datenbasierte Geschäftsmodelle in den Mittelpunkt rückt. In den zweiten "Aufschlag" der Strategie sollten diese Aspekte dringend aufgenommen werden."

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Eric Schweitzer: Kohle-Paket ist „ein gutes Signal“, Ausstieg bleibt jedoch eine Herausforderung

Der heute vorgelegte Abschlussbericht der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" wird nach Einschätzung von Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), der gemeinsamen gesellschaftlichen Verantwortung gerecht. Die verschiedenen Aspekte auszutarieren, sei nicht einfach gewesen.

Schweitzer: "Wir haben in schwierigen Verhandlungen ein Paket schnüren können, das unserer gemeinsamen gesellschaftlichen Verantwortung gerecht wird. Das ist gerade in Zeiten, in denen Probleme oft polarisiert werden statt sie zu lösen, ein gutes Signal.

Trotzdem bleibt der Kohleausstieg für uns alle eine Herausforderung. Der Abschlussbericht trifft aus meiner Sicht den Auftrag der Kommission: Klimaschutz muss einhergehen mit Versorgungssicherheit, stabilen Strompreisen, der Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft und Perspektiven für die betroffenen Regionen.

Das alles auszutarieren, war nicht einfach. Aus Sicht der deutschen Unternehmen ist am Ergebnis besonders wichtig: Es sind feste Zeitpunkte vereinbart, an denen wir die bisherigen Annahmen noch einmal überprüfen. Erst dann können weitere Schritte erfolgen.

Ein entscheidender Punkt ist außerdem, dass die gesamtgesellschaftliche Kosten für den Strukturwandel und ausstiegsbedingte Preissteigerungen über Steuern auch von allen getragen werden."

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Eric Schweitzer: Brexit-Abstimmung bedeutet eine schlechte Nachricht für die deutsche Wirtschaft

Nach dem Votum des britischen Unterhauses am gestrigen Dienstag drohen die Negativszenarien zum Brexit nun bittere Realität zu werden. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), empfiehlt den Unternehmen, sich anhand der Brexit-Checkliste des DIHK (www.ihk.de/brexitcheck) auf den Austritt vorzubereiten.

Schweitzer: "Die Entscheidung ist für die deutsche Wirtschaft eine schlechte Nachricht. Ohne Abkommen droht der Brexit völlig ungeregelt abzulaufen.

Die Unternehmen hätten keine Planungssicherheit im UK-Geschäft. Zusätzlich würden jährlich Millionen von Zollanmeldungen und Milliarden Euro an Zöllen fällig. Aus den Brexit-Negativszenarien würde dann leider bittere Realität.

Daher sollten sich Unternehmen jetzt verstärkt anhand der DIHK-Brexit-Checkliste vorbereiten. Denn für die deutschen Unternehmen steht einiges auf dem Spiel. Immerhin ist Großbritannien noch unser fünftwichtigster Handelspartner, das Handelsvolumen beträgt 122 Milliarden Euro.

Eine kurze Verschiebung des EU-Austritts von Großbritannien um einige Wochen, über die derzeit spekuliert wird, würde die Unklarheit wohl nur aufschieben. Letztendlich bliebe der gordische Brexit-Knoten weiter ungelöst."

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Diesel-Fahrverbote gefährden den Wirtschaftsstandort Bonn/Rhein-Sieg

„Es ist leider kein Aprilscherz: Wenn es nun tatsächlich ab dem 1. April 2019 zu einem Streckenfahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge in Bonn kommt, werden viele Wirtschafts- und Pendlerverkehre erschwert“, sagt Stefan Hagen, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg. „Das ist ein herber Schlag für die Attraktivität des Standorts und die betriebliche Mobilität. Wie sollen in Zukunft dringend benötigte Lieferungen und Abholungen zeitnah gewährleistet werden? Für diese Verkehre brauchen wir eine Ausnahmeregelung, die jetzt in den Luftreinhalteplan eingearbeitet werden muss“, so Hagen weiter. Es ist unverständlich, dass das Gericht nun so entschieden hat, da Bonn die Stickoxid-Werte voraussichtlich 2020 eingehalten hätte. Hier wird wegen einiger weniger Mikrogramm ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden in Kauf genommen.

„Welche Verkehrsmittel sollen nun die Pendlerverkehre aufnehmen?“, fragt Hagen. Der ÖPNV schafft es zurzeit jedenfalls nicht. Der Wirtschaftsstandort Bonn wird hierdurch unattraktiver, da die Erreichbarkeit für Unternehmen und die Mobilität von Fachkräften eingeschränkt wird. Es zeigt sich einmal mehr: Die Verkehrsinfrastruktur in Bonn ist durch Versäumnisse der Vergangenheit nicht mit den Anforderungen mitgewachsen. Eine vorhandene Südtangente hätte die Belastung mit Stickoxiden zumindest anders verteilen können – die Reuterstraße wäre entlastet worden. „Wir brauchen“, so Hagen, „dringend ein Umdenken, damit sich die Fehler der Vergangenheit nicht fortsetzen“.

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DIHK-Präsident Schweitzer: „Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Italien aufrechterhalten“

Die EU-Komission hat den italienischen Haushaltsentwurf zurückgewiesen. Nach Auffassung von Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), liegt die Verantwortung für Nachbesserungen jetzt in Rom.

Schweitzer: "Die Eurozone kann nur funktionieren, wenn sich all ihre Mitglieder an die vereinbarten Regeln halten. Europa sollte hier weiter an Glaubwürdigkeit gewinnen.

Daher liegen die Nachbesserungen in der Verantwortung der italienischen Regierung. Denn letztlich ist es im Interesse Italiens, durch solide Finanzen Vertrauen in den Wirtschaftsstandort aufrecht zu erhalten.

Auch die deutschen Unternehmen vor Ort setzen darauf: Mehr als 2.000 deutschen Unternehmen haben knapp 40 Milliarden Euro investiert und beschäftigen dort rund 200.000 Mitarbeiter."

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Offener Brief von EUROSOLAR an die Geschäftsführung, Vorstände, Aufsichtsräte und Anteilseigner der RWE AG

Wir appellieren eindringlich an Sie, zum Aufbau einer überlebensfähigen und lebenswerten Zukunft beizutragen und weitere Schäden an unserem gemeinsamen Erbe und unserer Zukunft abzuwenden. Es ist jetzt an der Zeit, sich von der Kohleverstromung zu lösen, und eine gesunde Zukunft für Deutschland und Europa aufzubauen – als führende Beispiele für weltweit anzuwendende Verfahren. Das globale Klima kippt ins Chaos – daher sind mutige und zügige Maßnahmen notwendig, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu beenden, und Kapazitäten zur Reduzierung von Emissionskonzentrationen wieder aufzubauen.

Zwei unserer wertvollsten Ressourcen sind erneuerbare Energien und natürliche Wälder – gesunde Ökosysteme und gesunde Energiequellen, die sich zu Elementen einer nachhaltigen Zukunft verbinden. Wir rufen Sie auf, Engagement zu zeigen und Ihrer unternehmerischen Verantwortung nachzukommen, indem Sie den Weg einer wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsweise einschlagen und aus zukunftslosen Investitionen aussteigen. Erkennen Sie mit führenden Firmen weltweit die Chance neuer Energiesysteme – und den unmessbaren Wert des 12.000 Jahre alten Hambacher Waldes, der zu unserem gemeinsamen Erbe gehört, an. Von seinem früheren Glanz sind nur noch 10% übrig geblieben – der Rest ist bereits dem Braunkohletagebau zum Opfer gefallen.

Die Rettung dieses letzten Teil des Waldes kann das Signal für eine große Trendwende hin zu einer vollständig erneuerbaren Energiewirtschaft für Staat, Land und den gesamten Kontinent sein – und der Beginn einer umfassenden Aufforstungs- und Bodensanierungskampagne zum Wiederaufbau der Fähigkeit, überschüssiges Treibhausgas aus der Atmosphäre aufzunehmen.

Der Präsident und die Vorsitzenden der Sektionen von EUROSOLAR.

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DIHK besorgt über Abbruch der NAFTA -Verhandlungen

DIHK-Präsident Eric Schweitzer hat sich aus Sicht der deutschen Wirtschaft besorgt über den Abbruch der NAFTA-Verhandlungen geäußert. "Immerhin sollen die Gespräche bald fortgesetzt werden", erklärte Schweitzer am Samstag in Berlin. "Deutsche Unternehmen haben dort in Milliardenhöhe investiert und über Jahre umfassende Lieferketten aufgebaut. Die deutsche Wirtschaft ist auch deshalb auf eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den USA, Mexiko und Kanada angewiesen. Die instabile Situation verdeutlicht, wie wichtig eine eigenständige, nach vorne gerichtete Handelspolitik der EU ist, inklusive der EU-Kanada und EU-Mexiko Abkommen.“

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VDZI unterstützt Beschlüsse der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zu MVZ

Die Vertreterversammlung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereini-gung (KZBV) am 22. und 23. Juni hat drei Beschlüsse zu Medizinischen Versorgungszentren, sogenannten MVZ, in der vertragszahnärztlichen Versorgung verabschiedet.  

Der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) hat sich bereits im vergangenen Jahr zu diesem Thema klar positioniert. Er unterstützt im Grundsatz die Forderungen in den Beschlüssen der KZBV-Vertreterversammlung, die seit 2015 eröffnete Möglichkeit der Gründung rein zahnärztlicher Versorgungszentren zurückzunehmen oder aber mindestens den Gründerkreis auf Leistungserbringer zu beschränken, deren fachliches Leistungsspektrum in dem MVZ auch allein erbracht wird.  

„Wer wohnortnahe Versorgungsstrukturen will, muss den Marktzutritt renditeorientierter Fremdkapitalgeber verhindern. Der VDZI teilt die Einschätzung der KZBV, dass mit Mono MVZ kein versorgungspolitischer Nutzen verbunden ist. Vielmehr entsteht ein erheblicher Schaden für die flächendeckende Versorgungsstruktur vor Ort, die die Einzelpraxen einerseits, und die zahntechnischen Meisterbetriebe andererseits sicherstellen“, so VDZI-Präsident Dominik Kruchen.  

Aus Sicht der Zahntechniker sind die von der KZBV vorgeschlagenen Maßnahmen notwendig. Sie sind aber nicht hinreichend, um den heute schon bestehenden Trend zu einer Vergewerblichung des medizinischen Heilberufes in der Zahnersatzversorgung umzukehren. Hierfür bedarf es endlich einer klaren ordnungspolitischen Grenzziehung beim zahnarzteigenen Praxislabor, die dem Rechtsrahmen des freien zahnärztlichen Heilberufes gerecht wird.

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Epiroc: Schwedischer Konzern geht heute an die Börse

Die Aktien der Epiroc AB, einem führenden Produktivitätspartner für die mit Bergbau, Infrastruktur und natürlichen Ressourcen befassten Industrien, werden ab heute an der Nasdaq Stockholm gehandelt. Dies markiert seitens Epiroc den Start als vollkommen eigenständiges Unternehmen nach der Trennung von Atlas Copco.

 „Wir freuen uns sehr, nun an der Nasdaq Stockholm geführt zu werden und unsere Reise als eigenständiges Unternehmen zu beginnen”, sagt Per Lindberg, Präsident und CEO von Epiroc. „Wir sind stolz auf unser langjähriges und ertragreiches Erbe durch die Atlas Copco Gruppe. Gleichzeitig freut es uns sehr, mit einem noch stärkeren Fokus auf unsere Kunden eingehen und somit für unsere Partner und Aktionäre einen zusätzlichen Mehrwert schaffen zu können.“

Die Jahreshauptversammlung der Atlas Copco AB entschied am 24. April 2018 alle Aktien der Epiroc AB an die Anteilseigner der Atlas Copco AB zu vergeben. Atlas Copco Aktionäre erhalten somit jeweils eine Epiroc Aktie pro Atlas Copco Aktie. Die komplette Anzahl an ausgeschriebenen Aktien der Epiroc AB beläuft sich auf 1 213 738 703, von denen 823 765 854 in A-Aktien und 389 972 849 in B-Aktien ausgegeben werden.

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Radiometer erweitert das Parameterprofil für den Point-of-Care um Creatinin und Harnstoff

Der vielseitige ABL90 FLEX PLUS Analysator ist der derzeit einzige kompakte Blutgasanalysator auf dem Markt mit einem derart umfangreichen Profil von Notfallparametern – der Blutgase, Elektrolyte, Metaboliten und der CO-Oxymetrie. Aus einer Blutprobe von nur 65 µL misst er in 35 Sekunden 19 Parameter. Das bedeutet eine echte Innovation für die patientennahe Sofortdiagnostik.

Durch die Ergänzung um Creatinin und Harnstoff eignet sich der ABL90 FLEX PLUS Analysator ideal für die Notfalldiagnostik am Point-of-Care, denn er liefert kurzfristig Ergebnisse, mit denen das medizinische Fachpersonal Entscheidungen schneller und sicherer treffen kann. Dies ermöglicht einen proaktiven Beginn mit der richtigen Patientenbehandlung, wodurch sich der Patientenfluss verbessert und Wartezeiten in Notaufnahmen und Ambulanzen reduziert werden. Davon profitieren das Krankenhauspersonal und die Patienten gleichermaßen. Henrik Schimmell, Präsident von Radiometer erklärt: “Wir freuen uns über die Einführung dieser einzigartigen Innovation und über die neuen Parameter Creatinin und Harnstoff am ABL90 FLEX PLUS. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für uns bei Radiometer, die wir uns der Verbesserung der globalen Patientenversorgung durch eine schnelle, einfache und zuverlässige Patientendiagnostik verschrieben haben. Die Einführung bestätigt unsere stetigen Bemühungen, innovative, neue Produkte für die patientennahe Sofortdiagnostik auf den Markt zu bringen.”

Sie möchten mehr erfahren über das Radiometer Portfolio der Blutgasanalysatoren und über den ABL90 FLEX PLUS?
Dann wenden Sie sich bitte per Mail an info@radiometer.de oder besuchen Sie unsere Website https://www.radiometer.de/….

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