Lieferkettenoptimierung durch RPA

Fast alle Unternehmen, die stark digitalisiert sind, können von einer Robotic Process Automation (RPA) profitieren – das liegt auf der Hand. Doch was ist mit Branchen, in denen es nur einige wenige Backoffice-Prozesse gibt und der Rest noch sehr traditionell abgewickelt wird? Natürlich lohnt eine RPA-Software nicht für jeden winzigen EDV-Prozess allein, doch auch in Unternehmen mit wenigen, aber hoch skalierten digitalen Prozessen kann der Einsatz eines Software-Roboters bereits zu signifikanten Zeit- und Kostenersparnissen führen. Das gilt zum Beispiel für Lieferketten bei Großhändlern.

Jeder Prozess im Backoffice ist wichtig

Der Faktor Zeit spielt bei einem Großhändler eine bedeutende Rolle. Ständig müssen Lager, Ware und Preise an den Markt angepasst werden. Das geht aber nur dann, wenn die täglich eingehenden Informationen so schnell und umfassend wie möglich ausgewertet und verarbeitet werden können. Wenn Mitarbeiter hunderte Dokumente mit Bestands-, Einkaufs- und Verkaufsdaten manuell verarbeiten müssen, geraten sie schnell an Belastungsgrenzen und verlangsamen damit die gesamte Lieferkette. Außerdem mehren sich die Fehler, wohingegen bestimmte Informationen aus der zweiten Reihe oft nicht transportiert werden. Eine RPA-Software kann hier sofort und nachhaltig Abhilfe schaffen.

Hunderte Dokumente täglich? – Für RPA kein Problem!

Ein RPA Software Roboter wie unser b4 Virtual Client ist keine künstliche Intelligenz, sondern imitiert lediglich die Arbeit eines menschlichen Mitarbeiters innerhalb der gewohnten Arbeitsumgebung auf dem Bildschirm. Das hat den Vorteil, dass man den Roboter sehr konkret mit Arbeitsroutinen beauftragen kann, die er nach einem strengen Schema abarbeitet. Er tut also das, was sonst ein Mitarbeiter tun müsste – und bei dem dieser oft völlig unterfordert ist. Genau gesagt übernimmt der b4 Virtual Client meist die Aufgaben sehr vieler Mitarbeiter, denn die eingangs erwähnten hunderte Dokumente pro Tag sind für einen RPA Software Roboter kein Problem. Selbst zu Spitzenzeiten – etwa im Weihnachtsgeschäft oder zu saisonalen Auslastungen – versinkt der b4 Virtual Client nie in Arbeit, sondern extrahiert wichtige Informationen, tauscht Daten zwischen Datenbanken aus und verhilft zu einer reibungslos funktionierenden Lieferkette.

Fehlerfrei und schnell zu jeder Tageszeit

Ein Software Roboter hat gegenüber dem menschlichen Mitarbeiter viele Vorteile, wenn es um sich wiederholende und schematisch ablaufende Prozesse geht. Der einzelne Task ist von ihm wesentlich schneller zu bewältigen. Der Roboter braucht keine Pause, keinen Schlaf und ist nie krank. Er arbeitet immer mit der gleichen, für Menschen nicht erreichbaren Arbeitsgeschwindigkeit – auch nachts und an Feiertagen, wenn nötig. Zudem ist eine RPA-Software nahezu fehlerfrei. Das bedeutet einerseits, dass bei der Auswertung der Prozesse keine „Schusselfehler“ gemacht werden, aber auch, dass der Roboter keine eigenen alternativen Lösungen probiert, die gegebenenfalls zu einem unerwünschten Resultat führen. Sind kreative und kommunikationsintensive Lösungen nötig, braucht es nach wie vor einen gut ausgebildeten Mitarbeiter, der jedoch dank RPA nun auch die Zeit hat, sich dieser Probleme in Ruhe anzunehmen. Klug eingesetzt, ist der b4 Virtual Client nämlich nicht die oft gefürchtete Konkurrenz für den Mitarbeiter, sondern eine sinnvolle Ergänzung.

Recording, Analyse und Monitoring

Viele Dokumente von Kunden, Zulieferern und Geschäftspartnern enthalten eine Fülle von Informationen, die bei manueller Verarbeitung oft übersehen werden. Meist konzentriert man sich zum Beispiel bei einer Abrechnung auf die korrekten Summen und Zahlungseingänge, berücksichtigt aber nicht die Werte in einem weitläufigeren Kontext. Wichtige strategische Informationen gehen so verloren. Eine RPA Software kann jedoch neben dem eigentlichen Task die Daten aus Rechnungen und Lieferprotokollen benachbarten Datenbanken zur Verfügung stellen und so Informationen extrahieren, die den Kundenservice verbessern oder zu anderen Vorteilen führen. Beispielsweise können so Preisschwankungen bei Zulieferern analysiert werden, um bei künftigen Verhandlungen besser vorbereitet sein zu können.

Wir von AmdoSoft haben bereits vielen Unternehmen geholfen, einzelne Prozesse oder ganze Systeme zu optimieren und sich damit optimal im Wettbewerb zu positionieren. Unser b4 Virtual Client kann sicher auch Ihrem Unternehmen helfen. Rufen Sie uns gern an oder schreiben Sie uns eine E-Mail und wir entdecken gemeinsam Ihr Optimierungspotential.

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Nach dem Katastrophenalarm…

Der Katastrophenalarm in Süd-Bayern und Österreich dominiert zurzeit die Medien. Im Moment liegt der Fokus darauf,  die Schneemassen von Gebäudedächern, Car-Ports und Garagen zu räumen. Aber in wenigen Wochen wird die Schneeschmelze Keller und Souterrainwohnungen bedrohen, da Wassermengen die Umgebung großflächig fluten werden. Kluge Hauseigentümer setzen die Jung Pumpen „Flutbox“ frühzeitig ein, um größere Überschwemmungen im Untergeschoss sofort im Keim zu ersticken.

Schnelle Hilfe bei Gefahr

Jung Pumpen bietet mit der „Flutbox“ ein Erste-Hilfe-Set zum schnellen Abpumpen bei Hochwasser, welches – einmal angeschafft – sofort einsatzbereit ist. In einer robusten und kompakten Kunststoffbox arbeitet die Kellerentwässerungspumpe „U 5 KS“, die mit einer maximalen Förderhöhe von 8 m und einer maximalen Förderleistung von 11.000 Litern pro Stunde für eine schnelle Entwässerung sorgt. Ausgerüstet mit einem 10-m-Stromkabel, einem 12,5 m langen Feuerwehr-C-Schlauch (samt Storz-Kupplung) und einer Schwimmerfixierung für den permanenten Pumpeinsatz, ist das System blitzschnell, sicher, kinderleicht und flexibel zu installieren.

Nicht nur für den winterlichen Einsatz

Hausbesitzer vermeiden damit Überflutungen in Kellerräumen und sind der kommenden Schneeschmelze nicht schutzlos ausgeliefert. Das Wasser kann durch benachbarte aufgestaute Bäche oder Flüsse in das Gebäude dringen oder durch die Schneeschmelze in der direkten Umgebung. Hochwertige Einrichtungen, Heizungstechnik, Weinvorräte oder die geliebte Modelleisenbahn sind damit in akuter Gefahr. Die Flutbox ist in der Lage, Inventarschäden zu vermeiden.

In schneearmen Zeiten kann die Flutbox darüber hinaus zum Entleeren des heimischen Gartenteichs oder Swimming-Pools eingesetzt werden. Mehr Informationen und Animationen zur Inbetriebnahme und Funktionsweise finden sich auf www.flutbox.com.

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IVFP analysiert Renditen von Indexpolicen

Indexgebundene Rentenversicherungen (Indexpolicen) sind inzwischen aus der Produktlandschaft deutscher Lebensversicherer nicht mehr wegzudenken. Aktuell haben 18 Lebensversicherungsunternehmen eine Indexpolice im Produktangebot. Die Funktionsweise dieser Produkte ist dabei sehr einfach: Analog zu einer klassischen Rentenversicherung findet die Kapitalanlage ausschließlich im Sicherungsvermögen (Deckungsstock) des Versicherers statt. Der Kunde kann jedes Jahr wählen, ob er mit seinem angesammelten Guthaben an einem Index (z. B. EURO STOXX 50, DAX, …) partizipieren (sog. Indexbeteiligung) oder ob er die Überschüsse des Versicherers direkt gutgeschrieben bekommen möchte (sog. sichere Verzinsung). Fiel die Wahl im letzten Jahr auf die Indexbeteiligung, gingen die Kunden meist leer aus. Dennoch zeigen Berechnungen des IVFP, dass sich eine regelmäßige Beteiligung am Index gegenüber der sicheren Verzinsung gelohnt hat.

Die Börse kannte bis 2017 nur eine Richtung: Es ging immer steil bergauf. Davon haben auch indexgebundene Rentenversicherungen (Indexpolicen) profitiert und konnten in den letzten Jahren oftmals überdurchschnittliche Renditen erzielen. Indexjahre, die im Börsenjahr 2017 endeten, erwirtschafteten mehrheitlich maßgebliche Indexrenditen von zum Teil weit über fünf Prozent. In der Spitze wurden sogar mehr als 10 Prozent erreicht.

Das Börsenjahr 2018 hingegen gab kaum Anlass zur Freude. Der deutsche Aktienindex (DAX) verlor innerhalb eines Jahres 18,3 Prozent an Wert. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die Renditegutschriften indexgebundener Rentenversicherungen im Jahr 2018 eher mager ausfielen. Insbesondere Anbieter, deren Indexmodell auf dem Cap-Verfahren basiert, konnten dem Kunden keine Gutschriften aus der Indexpartizipation weitergeben. Neben der schlechten allgemeinen Kapitalmarktentwicklung war ein wesentlicher Grund dafür die volatilen (stark schwankenden) Aktienmärkte, die positive Renditen bei Indexpolicen mit Cap kaum ermöglichen. Aber auch Indexmodelle, die mit einer Partizipationsquote arbeiten, waren kaum in der Lage, positive Renditen zu erzielen. Lediglich Indexjahre, die zu Beginn des Jahres 2018 endeten, erwirtschafteten noch nennenswerte Gutschriften, da sie größtenteils noch von der sehr guten Börsenentwicklung aus dem Jahr zuvor (2017) profitierten und unterjährige Schwankungen bei Anwendung einer Partizipationsquote keine Rolle spielen. „Das Jahr 2018 war somit kein gutes Jahr für Indexpolicen“, resümiert Michael Hauer, Geschäftsführer vom Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP). Einen Marktüberblick über die maßgeblichen Renditen der einzelnen Produkte (2018) und die Erklärung der Funktionsweise von Indexpolicen sind hier zu finden: https://www.ivfp.de/indexpolicen2018/

Indexpolicen verfügen jedoch über ein Sicherheitsnetz, welches negative Wertentwicklung während eines Indexjahres auf null setzt. „Somit haben Kunden im Vergleich zu einem Direktinvestment am Kapitalmarkt kein Geld verloren“, erklärt Michael Hauer. Dies ist auch der Grund, warum sich Indexpolicen trotz häufiger Jahre mit einer Rendite von null Prozent lohnen. Wie Berechnungen des IVFP ergaben, hat sich eine regelmäßige Indexpartizipation in fast allen Fällen als vorteilhaft erwiesen. Der Mehrertrag einer Indexpartizipation gegenüber der sicheren Verzinsung lag durchschnittlich bei etwa einem Prozentpunkt pro Jahr, weiß Michael Hauer.

Zur Illustration hat das IVFP beispielhaft eine Indexpolice auf Basis tatsächlicher Vergangenheitswerte (Indexentwicklung, Renditebeschränkung) verwendet. Durchschnittlich in jedem zweiten Jahr brachte die dargestellte Indexpolice keine Rendite ein. In den anderen Jahren hingegen profitierte der Kunde oftmals von überdurchschnittlichen Wertentwicklungen, so dass im gezeigten Beispiel eine mittlere Rendite von knapp fünf Prozent erzielt wurde. „Entscheidend dabei ist eine stetige Beteiligung am Index“ wie Michael Hauer betont.

Hätte man sich im obigen Beispiel jedes Jahr die Überschüsse des Versicherers gutschreiben lassen – also die sichere Verzinsung gewählt – hätte die Rendite etwas unter vier Prozent pro Jahr betragen und lag somit (deutlich) unterhalb der maßgeblichen Indexrendite im gleichen Zeitraum.

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Informationssicherheit im Krankenhaus

Mit der Änderungsverordnung zum IT-Sicherheitsgesetz vom 30.06.2017 und der damit einhergehenden Klassifizierung von rund 100 Krankenhäusern in Deutschland als „Kritische Infrastrukturen“ hat sich die Auseinandersetzung mit den Themen zum Ausbau der Informationssicherheit in fast allen Krankenhäusern intensiviert. Nur wenigen Verantwortlichen waren bis zu diesem Zeitpunkt beispielsweise die Bedeutung und die Vorteile der Einführung eines Information Security Management Systems (ISMS) bekannt und bewusst. Die vertiefte, konkrete Beschäftigung mit den Inhalten führt mittlerweile dazu, dass eine Reihe von Krankenhäusern auch ohne den akuten KRITIS-Status darüber nachdenken, ein ISMS in ihrem Haus einzuführen.

Im Spannungsfeld einer gestiegenen Nutzung von digitalen Lösungen und den andererseits schon immer vorhandenen, aber stetig zunehmenden Sicherheitsrisiken sind Maßnahmen zur Erhöhung der Informationssicherheit sinnvoll und erforderlich. Genau in diese Richtung zielt die Einführung eines ISMS nach dem Stand der Technik.

Im Kern werden dabei die Risiken betrachtet, die auf die Unternehmenswerte wie beispielsweise Hardware, Software, Infrastruktur, Personal und immaterielle Werte (Image, Reputation) wirken und hierbei einen oder mehrere der Grundwerte von Informationssicherheit (Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit) beeinträchtigen. Als Folge der Risikobetrachtung werden technische, organisatorische und prozessuale Maßnahmen definiert, die grundsätzlich die gesamte Organisation des Krankenhauses einbeziehen. Zudem wird ein permanenter Bewertungsprozess etabliert, in der Regel mit einer Orientierung an der DIN ISO27001. Einher gehen erhebliche Verbesserungen innerhalb der Organisation, so beispielsweise der Aufbau einer durchgängigen, strukturierten und vollständigen Dokumentation aller Prozesse, Verfahren und Abläufe.

Das ISMS bietet den Rahmen zur Steuerung und Kontrolle aller Aspekte der Informationssicherheit. Für Kliniken, die knapp unter der „KRITIS-Schwelle“ von 30.000 vollstationären Patienten pro Jahr liegen und möglicherweise demnächst den KRITIS-Status erreichen, ist die Einführung des ISMS eine ausgesprochen sinnvolle, vorbereitende Maßnahme.

Die Adiccon als erfahrenes, klinikorientiertes ISMS-Beratungsunternehmen bietet den Krankenhäusern in diesem Themenumfeld mit einer Reihe von Dienstleistungspaketen konkrete Unterstützung an.

Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, sind wir gerne für Sie da. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf – wir freuen uns auf Sie!

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Einführung einer Brückenteilzeit

Wie bereits in einem unserer vorausgegangenen Sonderrundschreiben erwähnt, wurde das „Gesetz zur Weiterentwicklung des Teilzeitrechts – Einführung einer Brückenteilzeit“ nunmehr am 14. Dezember 2018 im Bundesgesetzblatt verkündet. Das Gesetz ist am 1. Januar 2019 in Kraft getreten. Die damit einhergehenden erheblichen Auswirkungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer stellen wir Ihnen im Folgenden dar:

Nach alter Rechtslage hatten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zwar grundsätzlich einen Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit, ein Rückkehrrecht in Vollzeit bestand jedoch nicht. Dies ändert sich nun durch den neu eingefügten § 9a TzBfG grundlegend. Sofern das Arbeitsverhältnis (ohne Unterbrechung) länger als sechs Monate bestanden hat, haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer seit dem 1. Januar 2019 grundsätzlich einen Anspruch auf befristete Verringerung der Arbeitszeit.

Wann muss der Antrag gestellt werden?

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die eine befristete Verringerung ihrer Arbeitszeit wünschen, müssen einen entsprechenden Antrag bis spätestens drei Monate vor Beginn der angestrebten Teilzeittätigkeit gegenüber dem Arbeitgeber stellen.

Was sind die Anforderungen an den Antrag auf „Brückenteilzeit“?

Im Rahmen der Antragstellung muss der genaue Zeitraum der gewünschten Teilzeittätigkeit angegeben werden. Dieser muss einen Umfang von einem Jahr bis maximal fünf Jahren haben, wobei gemäß § 9a Abs. 6 TzBfG eine Abweichung von diesen starren Grenzen durch Tarifvertrag möglich ist. Ein Grund – wie zum Beispiel die Betreuung von Kindern oder Angehörigen – muss für die Reduzierung der Arbeitszeit nicht angegeben werden. Dies dürfte die Phantasie der Arbeitnehmer wecken: Den Schulstart des Kindes mit dem nötigen zeitlichen Freiraum zu begleiten. Jedes Jahr zum Höhepunkt des Karnevals ganz dem Verein zur Verfügung zu stehen oder in den Sommermonaten nur hälftig zu arbeiten. Oder jeden zweiten Montag frei zu haben, um in der Lokalpolitik durchzustarten. Selbst ein Sabbatical, also eine längere "Auszeit", scheint mit der neuen Regelung möglich.

Der Arbeitnehmer soll zudem einen Wunsch hinsichtlich der Verteilung der geänderten Arbeitszeit (Wochentage, Stundenanzahl) angeben. Die Angabe entsprechender Wünsche ist jedoch nicht zwingend notwendig. Wichtig ist jedoch, dass aus dem Antrag klar ersichtlich wird, dass eine befristete Teilzeittätigkeit angestrebt wird.

Der Antrag muss gem. § 9a Abs. 3 i.V.m. § 8 Abs. 2 S. 1 TzBfG zudem in Textform gestellt werden. Eine strengere Form wie z.B. Schriftform darf durch den Arbeitgeber nicht vorgeben werden.

Wann muss der Arbeitgeber über einen Antrag auf „Brückenteilzeit“ entscheiden?

Gemäß § 9a Abs. 1 S. 3 TzBfG haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nur dann einen Anspruch auf befristete Verringerung ihrer Arbeitszeit, wenn der Arbeitgeber in der Regel mehr als 45 Arbeitnehmer beschäftigt. Teilzeitbeschäftigte finden insoweit nicht lediglich anteilig Berücksichtigung, sondern sind nach Köpfen voll mitzuzählen. Auszubildende bleiben bei der Berechnung der notwendigen Arbeitnehmer gemäß § 9a Abs. 7 TzBfG hingegen außen vor.

Darüber hinaus besteht eine Sonderregelung für Arbeitgeber, die in der Regel mehr als 45, aber nicht mehr als 200 Arbeitnehmer beschäftigen (sog. „Überforderungsschutz“). Gemäß § 9a Abs. 2 TzBfG können Arbeitgeber, auf die diese Voraussetzungen zutreffen, das Verlangen eines Arbeitnehmers auf Verringerung der Arbeitszeit auch dann ablehnen, wenn pro 15 Mitarbeitern bereits ein Mitarbeiter seine Arbeitszeit im Rahmen der „Brückenteilzeit“ verringert hat. Dieser Schwellenwert ist mithin erreicht, wenn in etwa 7 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von der „Brückenteilzeit“ Gebrauch gemacht haben. Beispiel: Bei einem Arbeitgeber mit 110 Beschäftigten kann einem Arbeitnehmer der Anspruch auf befristete Verringerung der Arbeitszeit unter Berufung auf § 9a Abs. 2 TzBfG verwehrt werden, wenn bereits mindestens acht Beschäftigte ihre Arbeitszeit aufgrund einer „Brückenteilzeit“ verringert haben. Der Arbeitgeber kann das Verlangen des Arbeitnehmers nach Verringerung der Arbeitszeit zudem ablehnen, wenn betriebliche Gründe entgegenstehen. Insoweit gelten die Regelungen des § 8 Abs. 4 TzBfG auch für die „Brückenteilzeit“. Betriebliche Gründe liegen demnach insbesondere vor, wenn die Verringerung der Arbeitszeit die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigt oder unverhältnismäßig hohe Kosten verursacht.

Was gilt es sonst noch zu beachten?

Während der zeitlich begrenzten Verringerung der Arbeitszeit für den im Rahmen des Antrags angegebenen Zeitraum von einem Jahr bis maximal fünf Jahren hat der Arbeitnehmer keinen Anspruch auf erneute Veränderung der Arbeitszeit. Auch eine vorzeitige Rückkehr zur ursprünglich vertraglich vereinbarten Vollzeittätigkeit ist nicht möglich.
Gemäß § 9a Abs. 5 TzBfG kann nach Rückkehr zur Vollzeittätigkeit eine erneute befristete oder unbefristete Teilzeittätigkeit frühestens nach einem Jahr beansprucht werden.

PRAXISTIPP

Es muss damit gerechnet werden, dass eine nicht unerhebliche Anzahl von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern von der "Brückenteilzeit" Gebrauch machen werden. Mithin sollten Arbeitgeber prüfen, ob und in welchem Umfang Ansprüche auf befristete Teilzeit in ihrem Betrieb wirksam geltend gemacht werden können. Im Rahmen der Antragsbearbeitung sollte insbesondere gewährleistet werden, dass eine Erörterung mit dem Arbeitnehmer und zeitnah stattfinden kann. Gleiches gilt für die finale Entscheidung über einen Antrag, welche bis spätestens einen Monat vor Beginn der angestrebten Teilzeittätigkeit getroffen werden muss, um eine Fiktion der Genehmigung zu vermeiden.

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TÜV Rheinland: Dächer nur von Experten räumen lassen

Der Winter hat Süddeutschland und die Alpenregionen fest im Griff, auch in den kommenden Tagen warnt der Deutsche Wetterdienst vor teilweise sehr ergiebigen Schneefällen. Herausforderungen bringt dies nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch für Haus- und Immobilienbesitzer. Einstürze von flachen Dächern und schwere Unglücke wie bei der Sporthalle in Bad Reichenhall sind äußerst selten, dennoch ist klar: Schnee belastet Dachkonstruktionen teilweise erheblich.

Haus- und Immobilienbesitzer sollten nach Empfehlung der Fachleute von TÜV Rheinland die Witterung sehr genau beobachten. Dabei spielt nicht nur der Schneefall selbst eine Rolle. Je nach Menge und abhängig von der Witterung kann sich auch eine zunächst unkritische Schneedecke in eine tonnenschwere Belastung verwandeln. So wiegt Pulverschnee weitaus weniger als nasser und gesättigter Schnee. Wechseln sich Frost- und Tauperioden ab, können kritische Überlasten entstehen. Ein Vergleich: Zehn Zentimeter Pulverschnee wiegen pro Quadratmeter etwa 10 Kilogramm, die gleiche Menge Nassschnee bereits bis zu 40 Kilogramm. Gefriert der Schnee zu Eis erhöht sich das Gewicht schnell auf 90 Kilogramm – und das pro Quadratmeter. Große Hallen mit Flachdächern oder leicht geneigten Dächern sind besonders gefährdet, warnt TÜV Rheinland.

Schnee sammelt sich an Aufbauten

Aufbauten auf dem Hallendach können das Problem noch verschärfen. Ragt beispielsweise ein Treppenhaus aus dem Hallendach hervor, bilden sich an dessen Seitenwänden durch Verwehungen dreieckige Schneekeile, die zusätzlich aufs Dach drücken. Problematisch sind auch die sogenannten Sheddächer, die von der Seite aussehen wie Sägezähne. Fallen große Schneemassen, rutschen sie nach unten und sammeln sich wie in einem Trichter, was die Schneelast enorm verstärken kann. Bei Spitzdächern von Privathäusern dagegen besteht eher die Möglichkeit, dass sich Schneemassen mit der Zeit lösen und unkontrolliert vom Dach rutschen.

Vorsichtsmaßnahmen treffen

Wer kleinere Flachdächer selber vom Schnee befreien möchte, sollte äußerst vorsichtig vorgehen. Bei einer dicken Schneedecke sieht man nicht, wo man hintritt. Dacheinbauten wie Oberlichter unbedingt kenntlich machen, um Unfälle zu vermeiden, empfiehlt TÜV Rheinland. Arbeitende Personen sollten abgesichert sein und den Schnee von verschiedenen Seiten abtragen, um einseitige Belastungen zu vermeiden. Bei Flachdächern großer Hallen gilt: Ist die Schneelastgrenze erreicht, sollte professionelle Hilfe angefordert werden, um das Dach zu räumen.

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Atlantik Elektronik präsentiert USB 2.0 und USB 3.0 Connectoren von BEL-Stewart Connector

Atlantik Elektronik, Anbieter innovativer Embedded Lösungen, präsentiert die neuen USB 2.0 und USB 3.0 Typ-A Steckverbinder von BEL-Stewart. Diese wurden entwickelt, um die ständig wachsende Anforderungen an kleine, robuste und zuverlässigen I/O-Steckverbinder, die dem Universal Serial Bus-Standard zu entsprechen.

BEL-Stewart USB Steckverbinder unterstützen Datengeschwindigkeiten von bis zu 5 Gbit / s für USB 3.0 und bis zu 480 Mbit / s für USB 2.0 Anwendungen.

Alle BEL-Stewart USB Connectoren haben eine 30 Mikro Zoll Goldschicht auf den Kontakten, so dass die USB 2.0 Anschlüsse einem Spitzenstrom von 1,5 A pro Kontakt, und die USB 3.0 Anschlüsse einem Spitzenstrom von 1,8 A pro Kontakt standhalten können. Beide USB-Steckverbinder sind für den IR-Reflow- und Wave-Lötprozess ausgelegt und sind spezifiziert für eine Standard-Betriebstemperatur von -55°C bis + 85°C ein.

Die USB 2.0 und 3.0 Steckverbinder von BEL-Stewart Connector wurden entwickelt, um der wachsenden industriellen Nachfrage nach wirtschaftlichen Lösungen gerecht zu werden, bei denen Platz und schnellere Datenraten eine große Rolle spielen. Diese sehr kleinen, robusten und zuverlässigen Steckverbinder werden in IoT-Geräten, Laptops und Desktop-Computern sowie Servern verwendet.

Erste Muster der Steckverbinder erhalten Sie bei Atlantik Elektronik.

Aufgrund der Erfahrungen in Embedded Technologien ist Atlantik Elektronik der optimale Ansprechpartner für Ihre Steckverbinder Anwendungen.

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Neueste Technik für Solaranlagen mit 400 Watt Modul – SunPower Max 3 – Maxeon Technologie ist da

Minimale Flächen werden bei modernen SunPower Max 3 Solarmodulen mit Maxeon Zellen benötigt um maximalen Sonnenstrom auch aus diffusem Licht zu erzielen.

Normale polykristalline oder monokristalline Module mit Lötbahnen auf der Lichtseite gibt es seit vielen Jahren – neu ist aber die Maxeon Technik mit bis zu 400 Watt pro Solarmodul.

Die SunPower Technologie revolutioniert ohne Lötbahnen dank Maxeon Technik seit über 20 Jahren die Technik von vielen Solarherstellern und Modulen – SunPower wird als eines der besten Solarmodule weltweit anerkannt.

SunPower Max 3 – Maxeon-Module mit 400 Watt und 22,6 % Wirkungsgrad – kombinieren die höchste Effizienz, Haltbarkeit und 25 Jahr Voll-Garantie. Dies führt zu mehr Energie und Einsparungen. Maximale Leistung. Minimalistisches Design. Branchenführende Effizienz bedeutet mehr Leistung und Einsparungen pro verfügbarer Fläche. Die SunPower-Technologie hat sich seit vielen Jahren als sehr haltbar erwiesen – bis zu 40 Jahre und mehr sind machbar.

Setzen Sie auf den Marktführer Sunpower mit der Maxeon Technologie – SunPower Max 3 Solarmodule mit 22,6 % Wirkungsgrad und 400 Watt Leistung sind unschlagbare Argumente für preiswerte und haltbare SunPower Solarmodule. Kombinieren Sie Ihr System mit Speicher und erzielen Sie die besten Stromerträge die Ihr Dach liefern kann. Kommen Sie zu SunPower – den Profis der Solarbranche.

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Mit der Gebäudereinigungssoftware BSS service pro kann der Verwaltungsaufwand für Gebäudedienstleister deutlich reduziert werden

Die Digitalisierung hält Einzug in die Gebäudereinigungsbranche. Viele Gebäudedienstleister sehen sich vor einer großen Herausforderung und wünschen sich eine Lösung, mit der sie schnell und effizient ihre Ergebnisse verbessern, Probleme lösen und ihre Kosten senken können. Mit der von der Business Solutions for Services GmbH speziell für Gebäudedienstleister und Multidienstleister (Gebäudereinigung, Security, Zeitarbeit / Personal-dienstleister) entwickelten BSS service pro Softwarelösung kann dies erreicht werden.

Gebäudereinigungssoftware BSS cleaning pro

In den vergangenen Sommermonaten führte die Business Solutions for Services GmbH mit einigen Interessenten aus der Gebäudereinigungsbranche aufschlussreiche Interviews zum Thema Digitalisierung. Folgende branchenspezifische Erwartungen wurden am häufigsten geäußert:

  • Schnelle und effiziente Verbesserung der Ergebnisse
  • Lösung der Probleme durch verbessern der Abläufe / Workflows
  • Ein Programm für alle Herausforderungen im Unternehmen
  • Lösung für Multidienstleister im Unternehmen Gebäudereinigung, Security, Zeitarbeit, Event
  • Vertrieb zielgerichtet entwickeln
  • Befreiung von Frust und Stress
  • Kostenreduktion

Mit der Gebäudereinigungssoftware BSS cleaning pro bietet die Business Solutions for Services GmbH Ihren Kunden aus der Gebäudereinigungsbranche eine Lösung mit der alle genannten Ziele erfolgreich erreicht werden können. Die Komplett-Lösung reduziert den Verwaltungsaufwand von Gebäudedienstleistern erheblich. Einfach in der Handhabung ermöglicht die BSS cleaning pro Software eine deutlich schnellere Bewältigung des Arbeitspensums und Optimierung der Abläufe. Anders als bei vielen anderen Lösungen für die Gebäudereinigungsbranche ist die BSS cleaning pro Gebäudereinigungssoftware eine auf Basis von Microsoft Dynamics NAV entwickelte, voll integrierte Gebäudedienstleister Software, die das umfassende Wissen etablierter Gebäudedienstleister umfasst.

Für weitere Informationen senden Sie uns gerne eine kurze E-Mail mit dem Betreff "Vertrieb in der Dienstleistungsbranche" an: info@bss-suedwest.de

BSS Business Solutions for Services GmbH

Als Partner von mittelständischen Unternehmen bietet die BSS Business Solutions for Services GmbH Software für Dienstleister auf Basis von Microsoft Dynamics NAV. Als Experte für Unternehmensorganisation und integrierte Softwarelösungen auch für Multidienstleister die richtige Wahl (Sicherheitsdienstleister, Gebäudereiniger, Zeitarbeit, Personaldienstleister und Handwerker), bietet die Business Solutions for Services GmbH das komplette Leistungsportfolio von der Bedarfsanalyse über die Einführung innovativer Software für Dienstleistungsunternehmen bis hin zur Anpassung spezieller und individueller Kundenwünsche.

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SuSi – SunPower-Solar & Siemens Komponenten in bester Qualitaet

Umweltfreundlicher eigener Solarstrom kann mittlerweile auf jeder Seite des Hauses oder der Garage erzeugt werden. Solar-Photovoltaik spart das ganze Jahr Stromkosten – die Sonne liefert viel mehr Energie auch in Deutschland – um eigenen Strom für Wohnung oder Haus zu generieren.

Egal ist es – ob Sie Mieter Eigentümer Hausbesitzer oder Firmeninhaber sind. Neu ist SuSi – Umweltfreundlicher Strom wird von den besten SunPower Maxeon Solarzellen die es je gab produziert. Maximaler Strom auf kleinster Fläche – SunPower Solarstrom wird direkt ins Stromnetz des Hauses geliefert und an die Verbraucher gelenkt.

Die SuSi Kombination mit Siemens Technik und Speicher sorgt für optimalen Strom-Wirkungsgrad im Haus. SuSi – das beste Kombi Paket – das es bis jetzt gab – Solarstrom wird jetzt ganz einfach. SuSi – SunPower-Solar & Siemens & Speicher – mit bester Qualitaet.

SuSi – SunPower und Siemens Komponenten – Moderne Solaranlagen machen unabhängig und sparen bares Geld. Moderne Förderprogramme der KFW Bank unterstützen Sie bei Ihrem SuSi Vorhaben und helfen ohne finanziellen Aufwand zur eigenen Stromversorgung für Ihr Haus oder Wohnung oder auch für Gewerbe und Firmen.

Siemens Geräte im Haus können dabei mit neuester Technologie rund um die Uhr den Strom nutzen und intelligent geschaltet werden.

Für Hausbesitzer gilt die Regel: pro 1.000 KWh Verbrauch reichen 3 SunPower Solarmodule völlig aus, um den Strom das ganze Jahr für Haus und Hof zu generieren. Der Strom kann dann direkt im Haus für alle Geräte aber auch für die Heizung-Wärmepumpe oder Elektro-Auto genutzt werden. iKratos bietet das SuSi – Paket – SunPower und Siemens – das Beste Solarpaket für Dich und Dein Haus.

Erstberatung unter ☎ 09192 992800 ✉ kontakt@ikratos.de – Besuchen Sie die Ausstellung mit Beratung täglich von 9-16 Uhr – Samstag nach Vereinbarung – im "Sonnencafe" – Profitieren Sie von 7.000 Referenzen – ikratos Solar und Energietechnik GmbH –> Platz 1 Solar-Technologie von "Focus Money" und "Deutschlands Beste" bewertet. Bester unter 20.000 Firmen der Kat. Solartechnik.

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