Die Medizintextilien der Zukunft: Textile Needs in Surgery

Medizintextilien sind in der Chirurgie und auf der Intensivstation nicht mehr wegzudenken. Von der klassischen Wundversorgung bis hin zum High-Tech Textilimp-lantat – im Klinikalltag setzen Ärzte routinemäßig auf die Vorzüge von modernen textilen Produkten. Diese werden am Markt immer wichtiger, neue Materialien und Anwendungen sind in der Branche zum Wohle von Patienten sehr willkommen. Doch wie gelingt der Prozess von der Idee über die Entwicklung bis hin zur Marktreife schneller und effizienter? An dieser Stelle setzt eine völlig neue Plattform an, die vom textilen Forschungspartner Hohenstein initiiert wurde: Am 16. Mai 2019 wird Hohenstein gemeinsam mit der Universitätsklinik Münster, der Acura Klinik Albstadt, der St. Barbara-Klinik Hamm und den Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim GmbH Gastgeber der Veranstaltung “Textile Needs in Surgery” sein, die der Branche eine effi-zientere Umsetzung von Textilinnovationen und Produktverbesserungen ermöglichen soll. Im-pulsgeber für diese Plattform ist der Hohenstein Fachexperte Prof. Dr. Dirk Höfer, der hier Stel-lung bezieht.

Herr Prof. Dr. Höfer, warum braucht es eine Plattform für Medizintextilien?
Behandelnde Ärzte haben den besten Durchblick, wenn es um Vor- oder Nachteile von textilen Materialien oder Produkten geht, denn sie sind ja ganz nah an der Materie dran. Sie wissen, was angepasst werden sollte und welche Innovationen möglicherweise Behandlungslücken schlie-ßen können. Auf der anderen Seite stehen die Hersteller von Medizintextilien unter dem Druck  von immer kürzeren Innovationsprozessen und neuer Marktzugangsregelungen. Wir sehen uns als Mittler zwischen diesen Seiten und bringen Lösungsansätze sowohl für Anwender als auch für Hersteller auf den Tisch.

Also, Ärzte, Textilwissenschaftler und Hersteller von Medizintextilien gemeinsam an einem Tisch?
Nicht ganz, denn wir trennen die Gespräche zeitlich voneinander. Zunächst führen wir Hohen-stein Textilwissenschaftler in unserer Rolle als Mittler mit Fachärzten diverser chirurgischer Disziplinen ein medizinisches Fachgespräch, um im Rahmen eines Vorab-Fachtreffens den Be-darf, den „Medical Need for Textiles “, zu erörtern und zu analysieren.

Worum geht es dann genau?
In diesem Meeting ergibt sich für uns die Gelegenheit, intensiv mit ärztlichen Direktoren und Oberärzten zu diskutieren und gemeinsam neue Ideen und Einsatzgebiete für textile OP-Medi-zinprodukte zu entwickeln und gemeinsame Pionierarbeit zu leisten. Wichtig ist es aber auch, bestehende Probleme zu identifizieren und notwendige Optimierungspotenziale für Medizin-textilien aufzudecken. An dieser Stelle zahlt sich auch der Austausch der Mediziner untereinan-der aus, denn was für den Einen unter den Nägeln brennt, rangiert möglicherweise bei einem Kollegen unter „ferner liefen.“ Für ein möglichst genaues Bild stehen wir mit Ärzten aus den Fachrichtungen Viszeralchirurgie, Plastische-, Rekonstruktive- und Verbrennungschirurgie, Orthopädie sowie Urologie-Gynäkologie am "virtuellen OP-Tisch" und werden sowohl endo-skopische als auch offen-chirurgische Vorgehen erörtern. Dabei geht es dann in erster Linie um Textile scaffolds, Saug- und Polstermaterialien, Wundversorgung, Fixiermittel, chirurgisches Nahtmaterial, Handling und Performance von Barrierematerialien, Prothesen, Ergonomie, ste-riles Arbeiten und textile Hilfsmittel.

Wie geht es mit diesem Ideenpool dann weiter?
Liegen alle Ideen und Ansätze auf dem Tisch, sind wir Hohenstein Experten gefordert. Mit mo-dernen Techniken aus dem Innovationsmanagement und unter Berücksichtigung von textil-technischen Erfordernissen und Möglichkeiten ist es dann unser Auftrag, eine Analyse vorzu-nehmen, die idealerweise in ersten Lösungsansätzen für innovative Produkte mündet.

Und diese Lösungsansätze präsentieren Sie dann den Teilnehmern der Veranstaltung am 16. Mai 2019?
Genau, anlässlich dieser Open Innovation Veranstaltung geben wir unsere Erkenntnisse an Hersteller, Zulieferer und Aufbereiter textiler Medizinprodukte sowie Unternehmensvertreter und sonstige interessierte Spezialisten aus der Branche weiter. Sie profitieren durch speziell für sie aufbereitete Analysen und Kernerkenntnisse des Vorab-Fachtreffens mit den Medizinern. Ein gezielter Austausch mit unseren Textilwissenschaftlern direkt vor Ort eröffnet den Teil-nehmern die Chance, dass vielversprechende Ansätze schnell identifiziert, vertieft und damit auch Produktentwicklungen vorangetrieben werden können. Offene Fragen lassen sich so di-rekt vor Ort diskutieren und bewerten. Zudem erwartet die Teilnehmer einige ausgewählte Präsentationen internationaler Spezialisten zum Thema Innovationsmanagement sowie zu den regulatorischen Vorgaben der neuen Medizinprodukteverordnung 2017/745.

Welche Produktkategorien erwarten Sie in der Weiterentwicklung?
Das wird sehr spannend werden, aber prinzipiell sind alle Innovationen, die die Interaktion von Medizintextilien mit Patient, Arzt und Medizintechnik im aktuellen Behandlungsprozess un-terstützen- von Barriere- und Polstermaterialien bis hin zu Netzen, Wundversorgung und Prothesen – von Belang. Meiner Meinung nach müssten sich Mediziner, Textilforscher und Un-ternehmensvertreter aus der Medizintextilien-Branche regelmäßig austauschen, um zukun-ftsweisende Entwicklungen für die Gesundheits- und Medizinbranche bedürfnisgenau zu ge-stalten.

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Schulter an Schulter für eine erfolgreiche Kreativregion

Gemeinsam mit der Wirtschaftsregion Heilbronn Franken GmbH und der Stadt Schwäbisch Hall bringt die MFG Baden-Württemberg Kreative aus Heilbronn-Franken zusammen. Im Branchenevent „Creative Hug“ geben Kreativschaffende aus der Region Einblicke in ihre Arbeit und diskutieren mit Vertretern der Wirtschafts- und Kulturförderung die künftigen Herausforderungen der Kultur- und Kreativwirtschaft jenseits der Metropolen.

Lange wurden kreative Startups mit großen Städten assoziiert, doch immer mehr Kreative entdecken die Vorteile ländlicher Regionen für sich. Der Creative Hug will als Katalysator die Potenziale, Synergien und Impulse vor Ort bündeln und vorantreiben. Mit dieser Vernetzungsplattform und den nachfolgenden Beratungsangeboten der MFG, die sich an Kreativschaffende aller Branchen, von der Architektur bis zur Musik-, Games- und Werbewirtschaft richten, soll die Kultur- und Kreativwirtschaft, eine der wichtigsten Zukunftsbranchen im Land, gestärkt werden. 

Als Kreative aus der Region steht zum Beispiel Silvia Ritter auf der Bühne. Sie macht aus überschüssigen Drucktüchern trendige Taschen und setzt dieses kreative Upcycling gemeinsam mit sozial benachteiligten Menschen um.

Dass sie in Schwäbisch Hall angesiedelt ist und nicht in einer großen Stadt, ist für die Unternehmerin selbstverständlich. „Kreativköpfe arbeiten interdisziplinär, denken innovativ und sind daher oft Impulsgeber, sei es für die Gesellschaft oder für den Markt. Gerade weil sie neue Wege beschreiten, sind Erfahrungsaustausch und Vernetzung für die Branche wichtig. Dafür müssen wir erstmal sichtbar werden – für uns, unsere Kunden und Förderer“, so Silvia Ritter.

Auch Robert Mucha vom HANIX Magazin aus Heilbronn und Peter Schoemig von Formstabil ID, der Agentur für Marke und Design aus Bad Mergentheim, öffnen beim Creative Hug in Schwäbisch Hall ihre Kreativfenster.

 „Was kann und was braucht die Kultur- und Kreativwirtschaft der Region Heilbronn-Franken?“ – dies diskutieren Silvia Ritter, Dirk Steimann von der Stadt Schwäbisch Hall, der Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH Dr. Andreas Schumm mit Prof. Carl Bergengruen, dem Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg und Tina Eberhardt vom Netzwerk Kreativwirtschaft Freudenstadt.

Slampoet und Humorist Nektarios Vlachopoulos stimmt in das vielfältige Programm ein.

Das kostenfreie Branchenevent startet am 26. März um 18 Uhr im Alten Schlachthaus in Schwäbisch Hall.

Stimmen der Partner

Dr. Andreas Schumm, Geschäftsführer Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH: „Für die weitere positive Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region Heilbronn-Franken ist es wichtig über den Creative Hug eine Austausch- und Netzwerkplattform zu schaffen. Die Bedeutung dieser Branche wird in Zukunft nicht zuletzt durch die Digitalisierung weiter zunehmen.“

Prof. Carl Bergengruen, Geschäftsführer MFG Baden-Württemberg: „Als Landesgesellschaft ist uns die Kreativförderung in ganz Baden-Württemberg wichtig. Mit den Creative Hugs zeigen wir, was die Kultur- und Kreativwirtschaft jenseits der Metropolen kann.“

Hermann-Josef Pelgrim, Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Hall: „Zur Kulturstadt Schwäbisch Hall zählen nicht nur bekannte touristischen Attraktionen wie die Freilichtspiele, sondern auch viele einzelne Kultur- und Kreativschaffende, die unsere Stadt bereichern.“

Inspirieren, Informieren und Netzwerken

Das Programm ist online abrufbar: bit.ly/Creative-Hug-SHA-2019.

Die Anmeldung ist bis zum 19. März 2019 möglich unter mfg.de/va/creativehug-sh.

Im Nachgang bietet die MFG Baden-Württemberg in der Region Heilbronn-Franken kostenfreie Orientierungsberatungen für Kreativschaffende an: mfg.de/orientierungbw.

Weiterführende Links

kreativ.mfg.de/creative-hug   |  schwaebischhall.de   |  heilbronn-franken.com

Über die MFG Baden-Württemberg

Die MFG Medien- und Filmgesellschaft ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und des Südwestrundfunks. Aufgabe der MFG ist die Förderung der Filmkultur und -wirtschaft und der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit bedarfsorientierten Programmen und Projekten unterstützt die MFG Baden-Württemberg in ihrem Geschäftsbereich „MFG Kreativ“ Kultur- und Kreativschaffende im Südwesten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Vernetzungs- und Vermittlungsaktivitäten sowie im Kompetenzfeld Digitale Kultur.

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17 Prozent Umsatzplus bei Method Park

Das Software und Systemhaus Method Park schließt für 2018 seine Bücher mit einem Umsatz von 18,8 Mio EUR. Das bedeutet ein Plus von 17 Prozent zum Vorjahr und 4 Prozent über Plan. Grund sind die Rekordumsätze mit Engineering- und Consulting-Dienstleistungen.

2018 war für die Method Park Unternehmensgruppe das erfolgreichste Geschäftsjahr der Firmengeschichte. Mit Beratung, Unterstützung und Produkten rund um Software und Systems Engineering generierte Method Park einen Gesamtumsatz von 18,8 Mio EUR. Das bedeutet im Vergleich zu 2017 ein Plus von 17 Prozent.

Deutliches Wachstumsplus mit Dienstleistungen

Grundlage für dieses Wachstum bildeten die zahlreichen Projekte, in denen Method Park seine Kunden mit Know-how und Erfahrung konkret und hands-on bei der Entwicklung von Software, etwa für medizinisch-technische Geräte oder Komponenten im Automobil, unterstützte. Allein mit diesen Engineering-Dienstleistungen erzielte das Unternehmen 2018 einen Umsatz von 7,9 Mio EUR (+ 16 % zum Vorjahr).

Sogar um 18 Prozent stieg der Umsatz (6,1 Mio EUR) mit Consulting-Leistungen. Die Method Park Experten berieten ihre Kunden zu den komplexen Herausforderungen des Prozessmanagements, der Einhaltung von Normen und Standards sowie zur Einführung neuer Technologien oder Entwicklungsmethoden und gaben ihr Wissen in Seminaren, Trainings und Workshops weiter. Der hohe Bedarf an fundierten Schulungen spiegelt sich auch in den Umsätzen des Method Park Training Center: Sie stiegen weltweit um 71 Prozent auf 1,0 Mio EUR.

Toolgestütztes Management von Engineering-Prozessen

Mit seinem Produkt „Stages“, dem in der Automobilindustrie führenden Tool zum Management komplexer Prozesse, rundet Method Park sein Consulting- und Engineering-Portfolio ab. Die Nachfrage nach toolgestütztem Prozessmanagement stieg 2018 insbesondere in den Engineering-Abteilungen der Kunden. Das zeigen sehr deutlich die um 40 Prozent auf 1,2 Mio EUR gestiegenen Umsätze zur Beratung für das Prozessmanagement mit Stages.

Umsatzverteilung nach Unternehmensbereichen

Insgesamt ergab sich 2018 in der Method Park Gruppe folgende Umsatzverteilung: 39 Prozent im Engineering, 36 Prozent im Consulting und 25 Prozent mit dem Produkt Stages.

Diese Aufteilung spielt in Kundenprojekten nur eine untergeordnete Rolle: „Der Kunde bekommt bei uns aus einer Hand Unterstützung, Beratung und das richtige Tool. Wir bieten ihm immer eine ganzheitliche Lösung. Damit spart sich der Kunde die Beauftragung mehrerer Dienstleister“, erläutert Prof. Dr. Bernd Hindel, CEO, den Vorteil des Method Park Geschäftsmodells.

Wachstumspotenzial für die nächsten Jahre

Method Park arbeitet für Kunden weltweit. Europa blieb für das Unternehmen mit Hauptsitz in Erlangen jedoch umsatzstärkster Kernmarkt (84 Prozent), gefolgt von Asien. Hier erreicht Method Park seit mehreren Jahren seine höchsten Wachstumsraten. 2018 bedeutete dies ein Plus von 75 Prozent. Insgesamt konnte Method Park im vergangenen Jahr mehr als 50 Neukunden gewinnen, viele davon international, mit Wachstumspotenzial für die kommenden Jahre. Das kontinuierliche Wachstum und die positiven Aussichten würdigte der Bayerische Sparkassenverband 2018 mit dem Bayerischen Gründerpreis in der Kategorie Aufsteiger.

Belegschaft vergrößert

Neben der Umsatzsteigerung vergrößerte Method Park auch seine Belegschaft. 193 Mitarbeiter, 25 mehr als im Vorjahr, waren zum Ultimo 2018 für Method Park tätig.

 

 

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Antrittsvorlesung: „Digital Burn-Out“

Die Geschwindigkeit und Dichte, mit der wir sowohl im Beruf- als auch im Privatleben kommunizieren und interagieren, ist aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung und Technisierung immer größer beziehungsweise höher geworden. Welche Folgen hat diese ständige Erreichbarkeit? Sind wir in der Lage diese gravierenden Veränderungen, denen wir aktuell ausgesetzt sind, zu kompensieren oder führt dieser Weg über kurz oder lang in eine Erkrankung? Welche Strategien könnten helfen, um diese Herausforderungen zu bewältigen? Gibt es ein Konzept, um der drohenden mentalen Überlastung zu begegnen? Diesen Fragen gehtProf. Dr. Peter Schulte in seiner Antrittsvorlesung auf den Grund.

Unter dem Titel „Digital burn-out: Digitale Transformation – Heilsbringer oder Krankmacher?“ gibt er einen Einblick in den sogenannten „Digitalen Dauerstress“ und welche Langzeitfolgen die technische Entwicklung mit sich bringt.

Alle Interessierten sind herzlich zu dem kostenlosen Vortrag eingeladen.

Termin:
Dienstag, 19. März 2019
17:30 Uhr
Hochschule Weserbergland
4. Etage

Anmeldungen nimmt Pauline Schneiders von der HSW per E-Mail an schneiders@hsw-hameln.de entgegen.

Zum Referenten:
Prof. Dr. Peter Schulte ist Facharzt für Allgemein-, Sport- und Rettungsmedizin. Außerdem ist er zertifizierter Stresstherapeut, Coach für Entspannungsverfahren und ärztlicher Psychotherapeut mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie. Peter Schulte ist seit November 2012 im Führungsentwicklungsprogramm der HSW tätig und hatte zuvor langjährige Erfahrung als Seminarleiter und im Personal Coaching. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Diagnostik, Therapie und Prävention stressassoziierter Erkrankung und betriebliches Gesundheitsmanagement.

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Auf der Suche nach neuen Ideen

Arcanum Energy zeichnete erstmalig Studierende mit dem „E-Ward“ aus. Der E-Ward ist eine Auszeichnung für Studierende der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL), die sich im Rahmen einer Projektarbeit mit energiewirtschaftlich relevanten und innovativen Fragestellungen auseinandersetzen. Arcanum Energy hat mit der HSHL den E-Ward ins Leben gerufen, um Studierenden einen wertvollen Einblick in die Praxis zu bieten und gleichzeitig von der frischen Herangehensweise und Beleuchtung aktueller Themen der Energiewirtschaft zu profitieren.

Unna. Aktuell wurden die 3 besten Arbeiten mit dem E-Ward und einem Preisgeld ausgezeichnet. Themen, wie der fahrende Energiespeicher und die Optimierung von Technologien im Bereich Elektromobilität sowie die Effektivität des Europäischen Emissionsrechtehandels überzeugten die Jury.

Holger Kligge, Geschäftsführer bei Arcanum Energy Solutions, zeigt sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Projektarbeiten. „Für uns als Unternehmen ist es eine große Bereicherung, zukunftsträchtige Themen aus einer anderen Brille zu sehen“ und ergänzt „der E-Ward ist für uns ein wichtiger Bestandteil unserer Kooperation mit der Hochschule Hamm Lippstadt und trägt dazu bei, möglichst früh mit den Mitarbeitern von morgen ins Gespräch zu kommen und ihnen Einblicke in praxisrelevante Themen zu geben.“

Auch Prof. Dr.-Ing. Torsten Cziesla, Studiengangsleiter „Energietechnik und Ressourcenoptimierung“, lobte die zukunftsorientierten Konzepte, die die Studierenden in Einzel- oder Gruppenarbeit eingereicht hatten. Er ist überzeugt „Uns ist es sehr wichtig, den Studierenden bereits im Studium eine Möglichkeit zu bieten, praxisnah und lösungsorientiert zu arbeiten.“ und ergänzt „Ein Wettbewerb steigert natürlich zusätzlich den sportlichen Ehrgeiz.“

„Die Energiewende braucht definitiv junge und kreative Menschen, die mit neuen Ideen und Engagement motiviert mitanpacken“ sind sich Kligge und Cziesla einig. So ist die nächste Runde bereits gestartet und der E-Ward für 2019 ausgerufen.

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AMW-Award 2019 für Patentanwalt Günther Eisenführ

Am 24. Mai 2019 werden im Rahmen des 48. CHALLENGE-Workshops des AMW (Arbeitskreis für Management und Wirtschaftsforschung an der Hochschule Bremen) mit dem 17. AMW-Award – einer ideellen und nicht dotierten Auszeichnung – die herausragenden beruflichen Leistungen und der umfangreiche ehrenamtliche Einsatz von Herrn Patentanwalt Dipl.-Ing. Günther Eisenführ gewürdigt. Die Veranstaltung mit Grußworten von Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey und Altbürgermeister Dr. Henning Scherf findet im Hause „Eisenführ Speiser“ in Bremen, Am Kaffee-Quartier 3, 28217 Bremen, ab 11 Uhr statt. Die Laudatio auf Günther Eisenführ hält Prof. Dr. h. c. Bernd-Artin Wessels, den Festvortrag Patentanwalt Dipl.-Ing. Klaus G. Göken zum Thema: „Unternehmen Innovation Perspektive“ von Eisenführ Speiser.

Der 1933 geborene Günther Eisenführ kann auf eine erstaunliche Vita zurückblicken: Nach dem Studium des Maschinenbaus an der Technischen Universität Darmstadt war er zunächst in der Forschungs- und Entwicklungsarbeit in der Hamburger Industrie und ab 1960 bei einem Patentanwalt, beim Deutschen Patentamt und beim Bundespatentgericht tätig. 1966 machte er sich in Bremen mit einer eigenen Kanzlei selbstständig. Im Folgejahr kam Dieter K. Speiser als Partner hinzu. Die Kanzlei „Eisenführ Speiser“ war und ist durch außergewöhnlichen Erfolg und stetiges Wachstum gekennzeichnet.

Günther Eisenführs berufliche Aktivitäten umfassten Marken- und Patentprozesse einschließlich angrenzender Bereiche des Wettbewerbsrechts. Für einen Zeitraum von vielen Jahren war er Vorstandsmitglied der Patentanwaltskammer, der Deutschen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht und deren Bezirksgruppe Nord sowie der deutschen Landesgruppe der Internationalen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz. Am Landgericht München I und am Oberlandesgericht München war er als ehrenamtlicher Richter in Patentanwaltssachen tätig. Eisenführ war Lehrbeauftragter an der Hochschule Bremen, an der Universität Bremen und Dozent der Deutschen Anwaltsakademie. Seine Publikationen sind umfassend und behandeln das deutsche und europäische Markenrecht sowie patentrechtliche Entscheidungen des Bundesgerichtshofes.

Von 1993 bis 1996 war er Präsident der „Eiswette“. Er unterstützte nach 1989 Patentfachleute aus den neuen Bundesländern und hielt Informationsveranstaltungen in Berlin und Rostock ab, ferner arbeitete er in einer Arbeitsgruppe zur Regelung von Markenrechts-Überschneidungen mit.

Der Arbeitskreis für Management und Wirtschaftsforschung an der Hochschule Bremen (AMW) wurde 1993 von Prof. Dieter Leuthold und Dr. Wolfgang Meyer-Meisner gegründet. Aus Anlass seines zehnjährigen Bestehens wurde im Jahre 2003 der erste AMW-Award verliehen. Inhaberinnen und Inhaber der Auszeichnung sind u.a. Christa Fuchs, Inge Sandstedt, Willi Lemke, Bernd-Artin Wessels, Detthold Aden und Hans Uwo Freese.

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Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Einzug der wilden Tiere

Wildschweine und Waschbären mitten in der Stadt, Wölfe auf der Weide – die Natur rückt näher an uns heran. Jahrzehntelang haben Umweltschützer dafür gekämpft, dass Lebensräume für Flora und Fauna erhalten bleiben. Die Rückkehr von wilden Tierarten gibt ihnen Recht. Aber nicht jeder sieht das mit Freude. Wolfsrisse im Tierbestand, Sorge bei Spaziergängerinnen und Spaziergängern: Die Angst vorm „bösen Wolf“ geht um. Die Reihe Matinee im Foyer beschäftigt sich am Sonntag, 10. März, 11 Uhr, mit dem „Einzug der wilden Tiere“. Der Eintritt kostet 3 Euro. Beginn im Regionshaus, Hildesheimer Straße 18, in Hannover, ist um 11 Uhr.

Wie weit geht die Bedrohung tatschlich? Welche Rolle spielen der Wolf und andere Tiere in unserem Ökosystem? Und wie kann das Zusammenleben von Menschen und Tieren gelingen – jenseits von Plüschtier-Idealen? Diese und weitere Fragen beantworten Fachleute in der Frühjahrsmatinee. Mit dabei sind Nina Graupner, Wolfsberaterin für die Region Hannover, Dr. Holger Hennies, Vorsitzender des Landvolks Hannover e.V., Sonja Papenfuß, Leiterin des Fachbereichs Umwelt der Region Hannover und der Literaturwissenschaftler und Erzählforscher Prof. Dr. Hans-Jörg Uther.

Diese Experten diskutiert darüber, wie viel wildes Leben wir eigentlich um uns herum zulassen wollen oder können. Und gewiss kommt dabei dem sagenumwobenen Wesen Wolf – Bösewicht in den grimmschen Märchen und Mutterersatz in zahlreichen Mythen – eine besondere Rolle zu. Das Publikum darf wie gewohnt mitdiskutieren. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Hörgeschädigte mit Hörgerät, die das Akustiksignal technisch verstärken wollen, werden gebeten, dieses vorab anzukündigen. Kontakt: Telefon (0511) 616-22208.

Wer neugierig auf mehr Matinee im Foyer ist, sollte sich Sonntag, 16. Juni 2019, 11 Uhr, vormerken. Dann heißt es „Es grünt so grün – Wieviel Natur braucht der Mensch?“

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Humboldt-Universität zu Berlin vertraut auf Scheer bei Implementierung und Betrieb von SAP S/4 HANA

Die renommierte Humboldt-Universität zu Berlin beabsichtigt mit dem Projekt „humboldt gemeinsam“ ein einheitliches Hochschulressourcenmanagement auf Basis des digitalen Kerns von SAP S/4 HANA zu etablieren. Digitalisierte Prozesse für Haushalts- und Rechnungswesen, Beschaffung, Personalwesen und Gebäudemanagement werden Forschung, Lehre und Verwaltung der Universität intelligent unterstützen und mit Informationen in Echtzeit versorgen. Die Humboldt-Universität zu Berlin erhält mit der Umstellung auf S/4 HANA hinsichtlich Innovationsgrad und Dimension der geplanten Lösung ein Alleinstellungsmerkmal unter den deutschen Universitäten.

Dazu braucht die Hochschule einen leistungsfähigen Partner, der sie über den kompletten Projektzyklus hinweg prozessorientiert in die neue SAP S/4 HANA Welt – von der Konzeption über die Umsetzung bis hin zum Betrieb – begleitet. „Ich bin froh, dass es jetzt mit der Unterstützung eines hochkompetenten und hochschulerfahrenen Partners, der Firma. Scheer, losgehen kann“, so Vizepräsident für Haushalt, Personal und Technik Herr Dr. Ludwig Kronthaler. „Die HU braucht die neuen Systeme als Basis für die Umsetzung der integrativen Prozesse und brennt darauf!“

Das Scheer Hochschul-Expertenteam begleitet eine Vielzahl von Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der prozessbasierten SAP Implementierung. Darunter die Eliteuniversitäten RWTH Aachen und FU Berlin sowie alle staatlichen Hochschulen des Bundeslandes Hamburg, die von Scheer auf SAP ERP erfolgreich umgestellt wurden. Aktuell implementiert Scheer SAP Student Lifecycle Management bei allen staatlichen Hochschulen des Saarlands.

„Für uns ist die Humboldt-Universität zu Berlin ein wichtiger strategischer Partner. Wir freuen uns, in diesem innovativen Projekt die HUB führend begleiten zu können und werden alles tun, die ehrgeizigen Ziele gemeinsam zu erreichen“, versichern Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer und Mario Baldi, CEO der Scheer GmbH.

 

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Änderungen in der Geschäftsführung der SMS group GmbH

  • • Prof. Dr. Hans Ferkel wird Chief Technology Officer
    • Michael Rzepczyk wird Chief Operating Officer
    • Dr. Guido Kleinschmidt scheidet aus der Geschäftsführung aus

Mit dieser Erweiterung wird eine klare funktionale Ausrichtung der Geschäftsführung mit Fokus auf innovative Produkte, effiziente Projektabwicklung sowie digitale Prozesse umgesetzt.

Prof. Dr. Hans Ferkel ist derzeit Bereichsleiter Technologie und Innovation bei thyssenkrupp Steel Europe AG. Zuvor war er in leitenden Positionen im Bereich Forschung und Entwicklung bei Volkswagen tätig. Herr Ferkel tritt der Geschäftsführung als Chief Technology Officer zum nächstmöglichen Termin bei.

Mit Wirkung vom 1. März 2019 wird Michael Rzepczyk die Rolle des Chief Operating Officer in der Geschäftsführung der SMS group GmbH ausüben. Herr Rzepczyk ist bei SMS bislang als Geschäfts-bereichsleiter Metallurgie insbesondere für die Abwicklung von Großprojekten zuständig.

Neben Prof. Dr. Hans Ferkel und Michael Rzepczyk gehören Torsten Heising (Finanzen) und Prof. Dr. Katja Windt (Digitalisierung) zum fünfköpfigen Führungsteam, dem der langjährige Vorsitzende
Burkhard Dahmen vorsteht.

Burkhard Dahmen, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Ich freue mich, Prof. Dr. Ferkel und Herrn Rzepczyk in unserem Führungsteam zu begrüßen. Sie sind erfahrene Branchenexperten und werden SMS dabei unterstützen, die Marktführerschaft im metallurgischen
Anlagenbau weiter auszubauen. Als Geschäftsführung sind wir nun optimal aufgestellt, um unsere Wachstumsstrategie zu realisieren und Wunschpartner der anspruchsvollsten Kunden zu bleiben.“

Dr. Guido Kleinschmidt wird zum 28. Februar auf eigenen Wunsch aus der Geschäftsführung ausscheiden, um sich einer neuen Herausforderung außerhalb der SMS group GmbH zuzuwenden.

Burkhard Dahmen, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Wir danken Herrn Dr. Kleinschmidt für seine erfolgreiche Arbeit in der Geschäftsführung. Durch seine Fachkompetenz hat er sowohl innerhalb unseres Unternehmens als auch bei unseren Geschäftspartnern
hohes Ansehen erworben. Wir wünschen ihm weiterhin alles Gute, Gesundheit und persönliches Wohlergehen.“

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Diamanten, Nanoröhrchen und Zwiebeln aus Kohlenstoff

Das Netzwerk NanoCarbon lädt zum fünften Mal zur Jahrestagung nach Würzburg vom 26.-27.2.2019 ein. Die Veranstaltung bietet der Nanocarbon Community ein offenes und kreatives Forum zum Ergebnis- und Ideenaustausch. Damit ist sie die wichtigste Kommunikationsplattform für technisch-innovative und gewerbliche Aktivitäten im Bereich der Kohlenstoffnanomaterialien (z.B. für CNTs, Graphen und Nanodiamant) in Deutschland und darüber hinaus [1].

Das Produktportfolio der Berliner LUM GmbH präsentiert hierfür innovative analytische Messgeräte für die Charakterisierung des kompletten Lebenszyklus von Kohlenstoffmaterialien, ob Graphen oder Ruß, Nanodiamanten, Nanoröhrchen oder Carbon Onions.

Für die Qualitätskontrolle von Rohstoffen anhand derer Korngrößenverteilung wird im Nanopartikelbereich der LUMiSizer eingesetzt.

Geht es um Dispergierbarkeit und Separations- oder Lagerstabilität interessiert die Anwender das Verhalten der Probe in Originalkonzentration, diesen Anforderungen werden alle Messgeräte der Produktfamilien LUMiSizer und LUMiReader gerecht. Je nach Probeneigenschaft und Applikation in Echtzeit oder direkt physikalisch beschleunigt, um im Zeitraffer die Informationen zu erhalten, statt Wochen, Monate oder Jahre zu warten.

Die komplexen Wechselbeziehungen zwischen Partikeloberflächeneigenschaften, Dispergierbarkeit und resultierender Suspensionsqualität können mit den Hansen Dispersibility Parameters beschrieben werden. Prof. Dr. Lerche, Geschäftsführer der LUM GmbH, ist mit dem wissenschaftlichen Beitrag Carbon allotrope particle surface changes due to applied dispersing energy eingeladen, den Konferenzteilnehmern einen einfachen messtechnischen Zugang am Beispiel von Kohlenstoffverbindungen aufzuzeigen.

Mittels Centrifugal Adhesion Testing-Technologie bestimmt der LUMiFrac die Kleb-und Haftfestigkeit von Verbundstoffen. Ob in der Beschichtungsanalyse oder für Kompositmaterialien, welche im Automobil- und Flugzeugbau eingesetzt werden. Mit einem sehr großen Kraftbereich und einer einspannfreien Probenvorbereitung bietet der LUMiFrac eine sehr große Einsatzbreite für unterschiedlichste Anwendungen. Die Analyse von bis zu acht Proben ermöglicht dem Anwender einen hohen Probendurchsatz mit identischen Messbedingungen.

Als ausgewählter Diamond Sponsor 2019 möchte LUM GmbH die wissenschaftliche Weiterentwicklung der Nanocarbon-Fachgebiete weiter fördern.

[1] https://www.nanoinitiative-bayern.de/… 13.2.2019

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