Dr. Christian von Wissel zum Professor für Stadttheorie der Hochschule Bremen und zum wissenschaftlicher Leiter des b.zb ernannt

Zum Beginn des Wintersemesters 2018/19 ist Dr. Christian von Wissel zum Professor an der School of Architecture der Hochschule Bremen (HSB) in der Fakultät Architektur, Bau und Umwelt ernannt worden. Sein Lehrgebiet ist die „Theorie der Stadt“, die sozial-, kultur- und architekturwissenschaftlich angelegte Stadtforschung. Gleichzeitig wird er wissenschaftlicher Leiter des b.zb Bremer Zentrums für Baukultur.

Zu seinen künftigen Arbeit sagt Dr. von Wissel: „Ich werde mit den Studierenden sowohl einen internationalen, globalen Blick auf urbane Prozesse und Phänomene werfen wie auch die konkreten Kontexte und Rahmenbedingungen der Architektur und des Städtebaus/Stadtplanung in Bremen und der Region betrachten.“ „Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben: insbesondere die Verbindung von Hochschullehre und wissenschaftlicher Leitung des b.zb. Ich hoffe, dass es mir diese Verknüpfung ermöglicht, Lehre und Praxis, öffentlichen Diskurs und Forschung, Baukultur und Stadttheorie, zusammenzubringen.“

Dr. von Wissel folgt als wissenschaftlicher Leiter des b.zb Prof. Dr. Eberhard Syring nach, der diesen Posten seit der Gründung 2003 innehatte. Der Vorsitzende des b.zb, Wolfgang Hübschen: „Eberhard Syring war einer der wichtigen Akteure beim Aufbau des b.zb, hat die thematischen Schwerpunkte gesetzt und war für unsere erfolgreichen Formate maßgeblich mitverantwortlich. Wir freuen uns deshalb sehr, dass er uns auch über seinen Ruhestand hinweg für die Forschung rund um das Buch Bremen und seine Bauten 1980 – 2010 erhalten bleibt. Wir wollen gemeinsam mit Christian von Wissel die bestehenden Schwerpunkte weiter stärken. Gleichzeitig freuen wir uns auf neue Inhalte und wissenschaftliche Sichtweisen, die er mitbringt. Eine Ausweitung der Perspektive wird der aktuellen baukulturellen Diskussion in Bremen mit Ihrer Vielzahl an Themen und Projekten gut tun.“

Vor seinem Ruf an die HSB war Dr. von Wissel an der TU Braunschweig und davor an der TU München tätig, jeweils an den dortigen Instituten für Architektur- und Stadttheorie und -geschichte. Zudem hat er als research assistent am Goldsmiths College der Universität London gearbeitet und davor lange in Mexiko Stadt gelebt und zur Mexikanischen Metropole, bzw. zu Urbanisierungsprozessen in Lateinamerika, gearbeitet.

Dr. von Wissel hat Architektur studiert an der TU Dresden, der ETSA Madrid und an der TU Berlin um anschließend am Goldsmiths College, am Centre for Urban and Community Research (CUCR), seine Doktorarbeit zu schreiben. Seine Dissertation beschäftigte sich mit dem peri-urbanen Raum von Mexiko Stadt und dessen Akteuren. Die Arbeit fragte danach, wie Städte aus dem Verständnis der Praktiken ihrer Bewohner_innen zu denken und zu planen seien.

Der gebürtige Hamburger ist 44 Jahre alt, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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Biofrontera nutzt den langen Sommer zur Einführung der Tageslicht-photodynamischen Therapie (PDT) mit Ameluz(R) in der EU

Die Biofrontera AG (ISIN: DE0006046113), ein internationales biopharmazeutisches Unternehmen, gab nach der Markteinführung der Anwendung ihres Medikaments Ameluz(R) in der Tageslicht-PDT im April heute ein Update zu den vorläufigen Umsatzzahlen in den sonnenstarken Monaten April bis August in der EU bekannt.

Deutschland, unser größter Markt in der EU, erreichte eine deutliche Umsatzsteigerung von ca. 63% in den Sonnenmonaten April bis August, wobei sich im Juni und Juli der Umsatz mehr als verdoppelt hat gegenüber dem gleichen Zeitraum letztes Jahr. In unseren europäischen Märkten mit Direktvertrieb, also Deutschland, Spanien und UK, sahen wir im Vergleich zum Vorjahr in demselben Zeitraum eine Umsatzsteigerung von ungefähr 75%.

"Mit der Zulassung für Ameluz(R) in Kombination mit Tageslicht-PDT durch die Europäische Kommission im März dieses Jahres wurden, wie von uns erwartet, der Erstattungsstatus von Ameluz(R) in Deutschland verbessert und das Marktpotenzial deutlich erhöht", betont Prof. Dr. Hermann Lübbert, Vorstandsvorsitzender der Biofrontera AG. "Mit Umsätzen in Deutschland von durchschnittlich über 200.000 Euro pro Monat von April bis August konnten wir die traditionelle Saisonalität im PDT-Geschäft überwinden und erreichten Umsätze in Deutschland, die bisher nur in den Wintermonaten erreicht wurden. Wir gehen davon aus, dass sich diese positive Geschäftsentwicklung fortsetzen wird. Zusätzlich beobachten wir nach der Einführung von Ameluz(R) in Kombination mit Tageslicht-PDT eine Ausweitung des PDT-Marktes insgesamt."

Die Umsatzsteigerung in der EU, und vor allem in unserem Heimatmarkt, in den sonst schwächeren Sommermonaten ist ein weiterer Beleg für Biofronteras erfolgreiche Wachstumsstrategie, die auf der Optimierung des Marktpotenzials von Biofronteras führendem Medikament Ameluz(R) durch Ausweitung der Anwendungsmöglichkeiten beruht.

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AMW-Award 2018 für Hans Uwo Freese (Vorabinformation)

Am 26. Oktober 2018 werden im Rahmen des 47. CHALLENGE-Workshops des AMW (Arbeitskreis für Management und Wirtschaftsforschung an der Hochschule Bremen) durch Überreichung des 16. AMW-AWARDS – einer ideellen und nicht dotierten Auszeichnung – die herausragenden beruflichen Leistungen sowie das bedeutende ehrenamtliche Engagement von Herrn Hans Uwo Freese gewürdigt.

Der frühere langjährige Vorsitzende und heutige Ehrenpräsident des Bundesverbandes Estrich und Belag e. V. (BEB) engagierte sich ehrenamtlich und mit großem Erfolg für die Belange des Deutschen Estrich- und Belaggewerbes. Während seiner Amtszeit lieferte Hans Uwo Freese vielfältige Anstöße für eine zukunftsorientierte Verbandsentwicklung. Er setzte sich dabei insbesondere auch für eine verstärkte Zusammenarbeit aller Gewerke im Fußbodenbau ein.
Aufgrund der maßgeblichen Initiative und des Sponsoring von Hans Uwo Freese wurde unter anderem der Neubau des Instituts für Baustoffprüfung und Fußbodenforschung (IBF) realisiert, das dem Bundesverband angeschlossen ist.
Hans Uwo Freese hatte wesentlichen Anteil am branchenweit anerkannten Status des Bundesverbandes und des Instituts als moderner und flexibler Dienstleister für die Betriebe des Estrich- und Belaggewerbes.
Zusätzlich zu seinem Engagement im Bundesverband war Freese auch als Landesfachgruppenleiter im Verband baugewerblicher Unternehmer Bremens sowie als Vorstandsmitglied in der Bundesfachgruppe für die unternehmerischen Interessen der Branche aktiv. Er war Geschäftsführer des Bremer Fachunternehmens G. Theodor Freese GmbH (GTF), – heute „Freese AG – das mit seinem Leistungsspektrum nahezu alle Bereiche des Fußbodenbaus abdeckt und auch insbesondere im Schiffsbau im Zusammenhang mit Bodenbaukonstruktionen international bekannt ist.

Die Laudatio auf Hans Uwo Freese übernimmt Prof. Bernd-Artin Wessels, AMW-Award -Inhaber des Jahres 2012.
Den Festvortrag wird Herr Manfred Ossevorth halten, Geschäftsführer der NEPTUN Werft GmbH & Co. KG in Rostock, über „Passagierschiffbau gestern – heute – morgen“.

Der AMW-Award wurde anlässlich des zehnjährigen Bestehens des AMW im Jahre 2003 zum ersten Mal überreicht. Hans Uwo Freese wird den 16. AMW-Award erhalten.

Die Veranstaltung findet statt im Restaurant Kränholm – „Scheune“, Auf dem Hohen Ufer 35, 28759 Bremen (Bremen-Nord). Es ergehen besondere Einladungen.

Den AMW-Award haben bisher von 2003 bis 2016 erhalten:
Uwe Mehrtens
Peter Hasskamp
Manfred Fuchs
Uwe Hollweg
Conrad Naber
Friedrich-Wilhelm Bracht
Joachim Weiss
Jürgen Oltmann
Willi Lemke
Bernd-Artin Wessels
Inge Sandstedt
Gerhard Harder
Detthold Aden
Klaus Kriwat
Christa Fuchs

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Fachgespräch bei XITASO: Expertenrunde mit Bayerischem Wirtschaftsminister diskutiert Digitalisierung in der Region

Augsburg und Schwaben sind wirtschaftlich erfolgreiche Standorte mit langer Industrietradition. Wird die aktuelle Digitalisierung diese Tradition fortsetzen und den Standort weiter stärken – oder Arbeitsplätze gefährden und Cyberrisiken steigern? Unter dem Motto „Digitalisierung: Nachhaltiger Innovationsimpuls oder Bedrohung für die Arbeitsplätze?“ diskutierte der Bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer am 3. September mit Vertretern der Augsburger Wirtschaft, Wirtschaftsförderung und Wissenschaft. Dabei kamen die Experten zu dem Schluss: Durch die enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft befindet sich die Region Augsburg in einer hervorragenden Ausgangslage, sich als innovativen Standort im digitalen Zeitalter zu etablieren.

Die Veranstaltung fand in den Räumen des Augsburger IT- und Beratungsspezialisten XITASO statt, der seine Kunden bei allen Facetten der digitalen Transformation unterstützt. Zu den Gesprächspartnern des Bayerische Wirtschaftsministers zählten Manuel Kosok, VP Technology & Development manroland Goss web systems, Stefan Schimpfle, Geschäftsführer Digitales Zentrum Schwaben (DZ.S), Prof. Dr. Jens Brunner, Lehrstuhlinhaber „Health Care Operations/Health Information Management“ an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg, sowie Ulrich Huggenberger, Geschäftsführender Gesellschafter der XITASO GmbH.

Insbesondere drei Aspekte standen im Zentrum des Fachgesprächs zur Digitalisierung im Raum Augsburg und Bayerisch Schwaben: Wo stehen regionale Unternehmen bei der Formulierung und Umsetzung ihrer Digitalstrategie? Welche Chancen und Risiken bergen die neuen Technologien? Und wie vermeidet die Wirtschaft, dass Digitalisierung zum „Jobkiller“ wird?

Digitalisierung: Technologien konvergieren und ändern Prozesse

Nicht alle der der Digitalisierung zugrunde liegenden Technologien sind neu, sogar Topthemen wie Maschinelles Lernen oder Künstliche Intelligenz basieren zumindest teilweise auf Algorithmen, die bereits vor zwanzig bis dreißig Jahren in den Universitäten gelehrt wurden. Doch erst heute – mit zunehmender Leistung der Geräte und der entsprechenden Infrastruktur – ist die Grundlage für tiefgreifende Veränderungen und Weiterentwicklungen geschaffen.

Während viele Unternehmen in Augsburg und Schwaben bereits in der Vergangenheit ihre Maschinen vernetzt haben, legen erst die hohen Bandbreiten der heutigen Zeit die Grundlage, echte Automatisierung zu erreichen, wie Ulrich Huggenberger, der Geschäftsführer von XITASO und Gastgeber des Fachgesprächs betont. „Dabei erfordert Digitalisierung unter anderem eine Anpassung der bestehenden Unternehmensabläufe, um das Potenzial der neuen Technologien tatsächlich ausschöpfen zu können. Auch hier sehen wir bereits positive Beispiele: Unternehmen, die aktuell ihre Abläufe überdenken und neu definieren.“

Mehr Gewicht auf Aus- und Weiterbildung legen

Solche tiefgreifenden Veränderungen stoßen in Unternehmen jedoch schnell auf Widerstand, weshalb es laut Manuel Kosok von manroland Goss web systems unerlässlich ist, Digitalisierung als unternehmensweites Projekt zu begreifen. „Das Durchschnittsalter unserer Kollegen beträgt 52 Jahre. Viele von ihnen haben eine Betriebszugehörigkeit von zwanzig Jahren und mehr. Damit Digitalisierung erfolgreich sein kann, müssen diese im Veränderungsprozess mitgenommen werden.“ Ein Cultural Change im Unternehmen sei daher einer der zentralen Schritte. Es müsse den Mitarbeitern vermittelt werden, warum es auch mit 52 Jahren noch sinnvoll und wichtig ist, neue Technologien und Vorgehensweisen zu erlernen, wie etwa agiles Arbeiten.

Gerade vor diesem Hintergrund wird auch die Bedeutung von Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen zunehmen, wie der Bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer erklärt: „Im Zuge der Digitalisierung erwarte ich weniger einen Wegfall von Jobs, als vielmehr eine Verlagerung der Arbeitsplätze in andere Bereiche. Auch wenn der Bedarf an manuellen Arbeitsgängen durch Automatisierung und intelligente Maschinen zurückgeht, so eröffnen sich in anderen Bereichen völlig neue Arbeitsfelder. Hierfür müssen die Arbeitnehmer qualifiziert werden.“ Um dies zu unterstützen, sieht er unter anderem Handlungsbedarf bei der Politik: Neben der Förderung von Lehrkräften und Weiterbildungsangeboten muss auch die Ausstattung von Berufsschulen verbessert werden, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden.

Auch die Förderung neuer Studiengänge ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Aspekt, wie Prof. Dr. Jens Brunner von der Universität Augsburg betont. „Was wir in Zukunft immer seltener sehen werden, ist eine Person, die einen Beruf erlernt und diesen ihr ganzes Leben lang ausübt. Der Arbeitnehmer der Zukunft wird sich flexibler anpassen müssen. Dabei unterstützt die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Augsburg mit ihrem angepassten Lehrangebot.“ Durch spezialisierte Cluster, insbesondere im Bereich Operations & Information Management, werden auch aktuelle Forschungsthemen im Bereich Analytics abgedeckt und diese so in die Lehre integriert. Damit wird die Grundlage geschaffen für die Nutzung neuer Erkenntnisse in der Praxis, etwa durch Start-ups.

Innovative Projekte in der Region als Standortvorteil

„Vor dem Hintergrund des aktuellen Fachkräftemangels könnte man annehmen, es gäbe kaum eine florierende Gründerlandschaft, da Fachpersonal unmittelbar vom Markt aufgesogen wird“, ergänzt DZ.S-Geschäftsführer Stefan Schimpfle. „Dem ist aber ganz und gar nicht so. Mit einer guten Idee war es noch nie so einfach wie heute, ein Unternehmen zu gründen.“ Besonders in Augsburg sieht der Experte ein innovatives Umfeld für Gründer: „Gerade im Bereich Künstliche Intelligenz tut sich in Augsburg viel, nicht zuletzt durch die enge Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft. Auch den Bereich der Medizintechnik sehe ich als einen Zukunftsfaktor des Standorts Augsburg.“

Ein Aspekt, dem auch Franz Josef Pschierer zustimmt. Er führt als Beispiel das neue Universitätsklinikum Augsburg an. Durch dessen Verbindung von Wissenschaft und Praxis mit modernster Technologie entstehe in der Region eine positive Synergie, durch die Augsburg zu einem der Vorreiter im Bereich der Medizintechnik werden kann, etwa bei der anonymisierten Analyse und Auswertung von Patientendaten mit digitalen Technologien. So resümiert Pschierer: „Ich sehe hier eine wunderbare Chance für Augsburg, sich beispielsweise auch gegenüber anderen Metropolregionen als innovativen Standort im Digitalisierungsbereich zu profilieren.“

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Gelebte Kooperation zwischen Justiz und Sozialer Arbeit – Zweiter Bremer Straffälligenhilfetag an der Hochschule Bremen am 26. September

In Kooperation mit den Sozialen Diensten der Justiz im Lande Bremen veranstaltet der Studiengang Soziale Arbeit B.A. der Hochschule Bremen (HSB) am 26. September 2018, von 9 bis 16 Uhr, den Zweiten Bremer Straffälligenhilfetag. Unter dem Konferenztitel „Kriminalpolitische Entwicklungen und Interventionsformen in der Straffälligenhilfe – Nationale und internationale Analysen zu Theorie, Praxis und Wissenstransfer“ tauschen sich etwa 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Praxis und Wissenschaft über die aktuellen Herausforderungen der Straffälligenhilfe aus nationaler und internationaler Perspektive aus.

Für die Veranstaltung konnten namhafte nationale und internationale Referentinnen und Referenten gewonnen werden. So werden Prof. Dr. Michael Lindenberg (Hamburg), Anaïs Denigot (Bonn), Prof. Dr. Kerstin Svensson (Lund/SE), Johan Boxtaens (Antwerpen/BE) und Prof. Dr. Christian Ghanem (München) Vorträge halten.

Die Tagung wird veranstaltet von den Sozialen Diensten der Justiz im Lande Bremen (Dietmar Benter, Eduard Matt) und dem Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Bremen (Prof. Dr. Christian Spatscheck, Prof. Dr. Corinna Grühn).

Weitere Informationen zu Programm finden sich im Flyer-pdf unter: http://www.hs-bremen.de/internet/studium/stg/soz/100/2._straff__lligenhilfetag_2018_flyer_-_druckexemplar_12.07.2018-1.pdf

Der Straffälligenhilfetag ist auch Teil des Jubiläums "100 Jahre Studiengang Soziale Arbeit in Bremen". Vor 100 Jahren wurde die Soziale Frauenschule in Bremen gegründet. Mit diesen Wurzeln ist der Studiengang Soziale Arbeit einer der traditionsreichsten Studiengänge in Bremen. Er feiert diesen Anlass mit einem bunten Programm im Wintersemester 2018/19 und Sommersemester 2019. Mehr dazu unter: http://www.hs-bremen.de/internet/de/studium/stg/soz/100/

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Update transkranielle Elektrische Stimulation (tES)

Immer mehr Studien belegen, dass kognitives Training die Lernfähigkeit und Gedächtnisleistung verbessern und den altersbedingten Abbau von kognitiver Leistung verlangsamen kann.

So scheint das Training der Verarbeitungsgeschwindigkeit der Entstehung von Altersdemenz entgegenzuwirken (Edwards et al., 2017) und übungsbasiertes Sprachtraining die Sprachfähigkeit von Aphasiepatienten zu verbessern. Die Therapien sind langwierig und bedürfen einer hohen Trainingsfrequenz.

Deshalb gehen Forscher derzeit der Frage nach, ob kognitive Therapien besser und schneller wirken, wenn sie mit transkranieller Gehirnstimulation mit schwachem Gleichstrom (tDCS) oder Wechselstrom (tACS) kombiniert werden. Prof. Agnes Flöel (Universität Greifswald) und Robert Darkow (Charité Berlin) fanden in mehreren kleinen Studien – einschließlich der eigenen RCT mit 26 Patienten von 2016 – deutliche tDCS-induzierte Effekte auf die Sprachverarbeitung und das Spracherlernen bei Aphasie (Darkow, Flöel, 2018), wobei allgemeingültige Aussagen derzeit noch nicht getroffen werden können. Laut Ärztezeitung dürfen wir eine Multizenterstudie mit 150 Patienten zur kombinierten kognitiven Therapie und tDCS erwarten.
 

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bAV-Kompetenz – der Mehrwert für ein langes Zusammenspiel zwischen Versicherer und Arbeitgeber

„Es war einmal…“ – eine für Märchen typische Einleitungsphrase. Es war einmal im Dezember 2013, als die damalige Bundesregierung ihren Koalitionsvertrag unterzeichnete und folgenden Inhalt aufnahm: „Wir werden die betriebliche Altersvorsorge stärken. Sie muss auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Klein- und Mittelbetrieben selbstverständlich werden. Daher wollen wir die Voraussetzungen schaffen, damit Betriebsrenten auch in kleinen Unternehmen hohe Verbreitung finden.“

Und tatsächlich, knapp 4 Jahre später – kurz vor Ende besagter Legislaturperiode wurde das Betriebsrentenstärkungsgesetz (kurz: BRSG) – mit all seinen Finessen – im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Sozialpartnermodell, Weitergabe der eingesparten Sozialversicherungsbeiträge oder die neue Geringverdiener-Förderung, um nur einige Begrifflichkeiten des Gesetzes zu nennen.

Es lässt sich darüber streiten welche Gesetzesbestandteile sinnvoll sein werden und welche weniger – auf alle Fälle mussten sich Versicherer mit dem neuen Gesetz intensiv auseinandersetzen. Wie gut das geklappt hat, hat das IVFP mit seinem bAV-Kompetenz-Rating analysiert. In diesem in seiner Art in Deutschland einzigartigen Rating hat das IVFP 27 Teilnehmer anhand von 92 Einzelkriterien geprüft und bewertet – und das bereits zum fünften Mal. Neben den Neuerungen des BRSG wurden natürlich auch in diesem Rating wiederum die bereits in der Vergangenheit geprüften Themenfelder bzw. Fragestellungen begutachtet.

Beim bAV-Kompetenz-Rating handelt es sich um eine interaktive Analyse bei der nichtöffentliche, sensible Daten direkt von den Gesellschaften an das IVFP geliefert werden, um eine adäquate Bewertung vornehmen zu können. Auch im Jahr 2018 wurden die Gesellschaften in vier unabhängigen Teilbereichen bewertet. In die Gesamtbewertung fließen die Bereiche wie folgt ein: Beratung und Haftung mit jeweils 30 Prozent sowie Service und Verwaltung mit einer Gewichtung von jeweils 20 Prozent.

Den hohen Stellenwert des Ratings im Markt zeigen v.a. die Ernsthaftigkeit und die Konsequenz, mit der die Gesellschaften die Verbesserungsvorschläge, die das IVFP in den vorangegangen Ratings ausgesprochen hat, umgesetzt haben. So überrascht es nach Aussage von Prof. Dr. Thomas Dommermuth, Vorsitzender des fachlichen Beirats des IVFP, nicht, dass sich die Teilnehmerzahl mit der Bestnote „Exzellent“ vergrößert hat.

Welche Gesellschaften bieten die beste bAV-Kompetenz

„Kompetenz“ sollte nicht auf eine einzelne Stelle hinter dem Komma heruntergebrochen werden – teilweise würden hier Rangfolgen entstehen, bei denen sich Anbieter nur in Nuancen unterscheiden. Nachfolgende Tabelle zeigt die besten Anbieter insgesamt in alphabetischer Reihenfolge.

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Mathys mit Swiss Excellence Product Award ausgezeichnet

Montag, 27. August 2018, durfte die Mathys AG Bettlach den Swiss Excellence Product Award für ihre Entwicklung «Ligamys» entgegennehmen. Der Preis zeichnet jährlich einzigartige, technisch anspruchsvolle und qualitativ hochstehende Projekte aus, die eine außergewöhnliche und hervorragende Produktinnovation mit hohem Wertschöpfungspotenzial erforscht und marktreif entwickelt haben.1 

Neben der Mathys AG Bettlach wurden mit der Optimo Medical AG und der Bächler Top Track AG zwei weitere Unternehmen durch die Swiss Excellence Stiftung geehrt, die sich als Unterstützer von KMUs sieht.

Neue, zusätzliche Behandlungsoption für Kreuzbandrisse

Ligamys ist ein chirurgisches Implantat und wird bei frischen Rupturen des vorderen Kreuzbandes eingesetzt. Mittels dynamischer intraligamentärer Stabilisation (DIS) wird kurzfristig die mechanische Stabilität des verletzten Knies wieder hergestellt und ermöglicht das Zusammenwachsen des rupturierten Bandes, womit unter anderem die Propriozeption (auch Tiefensensibilität, Eigenwahrnehmung aus dem Körperinnern) im Knie widerhergestellt werden kann.2 Im Gegensatz zu anderen Behandlungsmethoden erfordert die Versorgung mit Ligamys keine Entnahme einer körpereigenen Ersatzsehne. Als Alternative zur konservativen Therapie und der Versorgung mittels Rekonstruktion bietet Ligamys eine zusätzliche Behandlung zum Erhalt des eigenen Kreuzbandes. Das Implantat entspricht damit der Firmenphilosophie «Preservation in motion», was bedeutet, die natürlichen anatomischen Gegebenheiten möglichst zu erhalten und gleichzeitig fortschrittliche Entwicklungen im Sinne der Mobilität voranzutreiben. 

Seit 2012 im Einsatz 

In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Eggli (Orthopädie Sonnenhof, Bern) hat Mathys Ligamys entwickelt und 2012 auf dem Markt lanciert, heute ist das Produkt in über 24 Ländern weltweit erhältlich. Die Behandlungskosten werden in der Schweiz auf Empfehlung der Medizinaltarif-Kommission UVG (MTK UVG) von den Trägern der obligatorischen Unfallversicherung und der Militärversicherung übernommen.3

Quellen

https://www.swissch/award.html

http://ligamys.com/de/home/patient/ligamys/wasisthtml

https://www.mtkctm.ch/de/beschluesse/beschluessezuleistungenundtechnologien/nahtverfahrenmitdynamischerintraligamentaererstabilisierungmitligamysdisligamyszurbehandlungderrupturdesvkb/

 

 

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BIM Innovationsforum im Rückblick

BIM Innovationsforum 2018 im Rückblick

Am 8 Mai fanden sich über 100 Ingenieure, BIM Experten, Professoren und Berater auf der MS Utting, (Ammerseekreuzer der bayerischen Seenschiffahrt) ein, um interdisziplinäre regionale Netzwerke und eine nachhaltige Zusammenarbeit mit neuen Netzwerkpartnern auf dem BIM Innovationsforum zu schaffen. Nach kurzer Vorstellung am Steg, begrüßte der Geschäftsführer von der Navispace AG, Christian Stammel, als Organisator die versammelten Ingenieure und BIM begeisterten zum 1. BIM-Innovationsforum.

Zielsetzung des 1. BIM-Innovationsforums war es, den Aufbau eines innovativen und branchenübergreifendes Netzwerk im Bereich Building Information Modeling zu unterstützen und dadurch die Anwendung bzw. Umsetzung von BIM in den Unternehmen vorantreiben und erleichtern.

Eine fachübergreifende Kooperation zwischen Bauindustrie, Architekten, IT- und Hightech-Industrie ist notwendig, um ein nachhaltiges und strategisches Bündnis zu etablieren. Vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen sollen darin unterstützt werden, ihre Innovationsfähigkeit durch neue digitale Technologien zu erhöhen. Das BIM-Innovationsforum bettet sich dabei in andere große Zukunftsthemen, wie dem „Internet of Things“, „Smart Constructions“ und „Smart City“ als eine Plattform speziell rund um das Planen, Bauen und Betreiben von Bauvorhaben der Zukunft mit ein. Die Zielgruppe des BIM-Innovationsforums sind Vertreter von Unternehmen und Organisationen aus den verschiedenen Branchen, die am BIM-Prozess direkt und auch indirekt beteiligt sind. Der Mehrwert für die Akteure liegt darin, dass im Rahmen des Innovationsforums die verschiedenen Akteure im Bauwesen zusammengeführt werden, und somit die Verzahnung des Bedarfs sehr konkret diskutiert werden kann. Dies kann an folgendem Beispiel anschaulich erläutert werden.

Dr. Kauer, und Prof. Rasso Steinmann, sind die Initiatoren des BIM Innovationsforums.

Die Bereichsleiter, Experten, die sogenannten “Tablecaptains” waren Albert Ripberger, Dimitri Kats, Markus Hennecke, Michael Willimek, Walter Muck, Martin Schnitzer, Martin Fischnaller, Dr. Uwe Forgber, Nick Loth, Jakov Samsonov, Stephanie Schaller und Peter Kaiser.

Zum vollständigen Artikel auf Innovation Bau

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Steuer- und Sozialpolitik in Zeiten zunehmender Ungleichheit

Selten vergeht ein Tag, an dem Politik und Medien nicht über soziale Ungerechtigkeit und wachsende Ungleichheit klagen. Die alternde Gesellschaft, Einwanderung und neue Formen der Arbeitswelt befeuern die Diskussion. Dabei ist Deutschland bereits heute einer der am stärksten ausgebauten Sozialstaaten der Welt. Zugleich haben Unternehmer und Arbeitnehmer hierzulande besonders hohe Sozialabgaben und Steuern zu tragen.
Was also ist dran an der Behauptung, dass die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland immer weiter aufgeht? Und wie muss eine Steuer- und Sozialpolitik gestaltet sein, die Armut wirksam bekämpft, ohne Wachstum und Arbeitsplätze zu gefährden?

Diesen Fragen widmet sich das IHK-Forum Soziale Marktwirtschaft, das die IHK Saarland in ihren Räumen in der Franz-Josef-Röder-Str.9 am Mittwoch, 29.08.2018, von 18 – 20.30 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsclub Saar-Pfalz- Moselle e.V. und der Steuerberaterkammer Saarland veranstaltet.

Referent ist Prof. Dr. Christoph M.Schmidt, seit 2002 Präsident des RWI- Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2013 ist er der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Hinweis für Medienvertreter: Bitte melden Sie Interviewwünsche vorab im Sekretariat des Geschäftsbereichs Standortpolitik unter 0681 9520-401 an.

PROGRAMM

Herzlich willkommen!
Dr. Hanno Dornseifer, Präsident der IHK Saarland

Vortrag
Steuer- und Sozialpolitik in Zeiten
zunehmender Ungleichheit
Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Präsident des RWI – Leibniz
Institut für Wirtschaftsforschung und Vorsitzender des
Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Diskussion
Moderation: Michael Leistenschneider, Präsident der Steuerberaterkammer Saarland

Herzlichen Dank!
Uwe Kuntz, Präsident des Wirtschaftsclubs Saar-Pfalz-Moselle e. V.

Im Anschluss: Imbiss und Get-together

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