Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat und Vorstand der Aesculap AG

Mit der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrats der Aesculap AG endete das Mandat des Aufsichtsratsvorsitzenden der Aesculap AG, Professor Ludwig Georg Braun. Nach mehr als 42 Jahren als Mitglied des Aufsichtsrats der Aesculap AG stellte sich Professor Braun nicht mehr zur Wiederwahl. An seiner Stelle wurde mit sofortiger Wirkung Prof. Dr. Heinz-Walter Große, Vorstandsvorsitzender des Mutterkonzerns B. Braun Melsungen AG, einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Der Betriebsratsvorsitzende Ekkehard Rist wurde erneut einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt.

„Der Wechsel im Vorsitz des Aufsichtsrats bedeutet eine historische Zäsur für Aesculap. Wir sind Herrn Professor Braun sehr dankbar für seine langjährige wohlwollende Begleitung und Entwicklung unseres Unternehmens. Um so mehr freuen wir uns, dass ihm mit Professor Große als neuem Aufsichtsratsvorsitzenden ebenfalls ein langjähriger Wegbegleiter von Aesculap in dieser Funktion nachfolgt“, so der Aesculap-Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Schulz.

Mit Wirkung zum 1. August 2018 wurde zudem Dr. Katrin Sternberg als stellvertretendes Mitglied in den Vorstand der Aesculap AG für die Ressorts Forschung und Entwicklung berufen. Damit besteht der Vorstand der Aesculap AG aus drei Personen. Erstmals wurde mit Dr. Sternberg eine Frau in das oberste Führungsgremium von Aesculap berufen.

Außerdem wurde mit sofortiger Wirkung Dr. Jens von Lackum zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. Er verantwortet seit 2016 die Ressorts Marketing, Vertrieb und Personal.
Informationen zu B. Braun finden Sie unter www.bbraun.de

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Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat und Vorstand der Aesculap AG

Mit der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrats der Aesculap AG endete das Mandat des Aufsichtsratsvorsitzenden der Aesculap AG, Professor Ludwig Georg Braun. Nach mehr als 42 Jahren als Mitglied des Aufsichtsrats der Aesculap AG stellte sich Professor Braun nicht mehr zur Wiederwahl. An seiner Stelle wurde mit sofortiger Wirkung Prof. Dr. Heinz-Walter Große, Vorstandsvorsitzender des Mutterkonzerns B. Braun Melsungen AG, einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Der Betriebsratsvorsitzende Ekkehard Rist wurde erneut einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt.

„Der Wechsel im Vorsitz des Aufsichtsrats bedeutet eine historische Zäsur für Aesculap. Wir sind Herrn Professor Braun sehr dankbar für seine langjährige wohlwollende Begleitung und Entwicklung unseres Unternehmens. Um so mehr freuen wir uns, dass ihm mit Professor Große als neuem Aufsichtsratsvorsitzenden ebenfalls ein langjähriger Wegbegleiter von Aesculap in dieser Funktion nachfolgt“, so der Aesculap-Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Schulz.

Mit Wirkung zum 1. August 2018 wurde zudem Dr. Katrin Sternberg in den Vorstand der Aesculap AG  für die Ressorts Forschung und Entwicklung berufen. Damit besteht der Vorstand der Aesculap AG aus drei Personen. Erstmals wurde mit  Dr. Sternberg eine Frau in das oberste Führungsgremium von Aesculap berufen.

Außerdem wurde mit sofortiger Wirkung Dr. Jens von Lackum zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. 

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Eröffnung der allvisual academy: Zielgerichtete Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte

Die Themen Digitalisierung und Digitale Transformation beschäftigen zurzeit viele Unternehmen. Ziele, die damit verfolgt werden, reichen von der Effizienzsteigerung, über den verbesserten digitalen Kundenzugang, die Erweiterung der Produktpalette mit neuen und kundenspezifischen Varianten, die Einführung digitalisierter, intelligenter Produkte bis hin zur Entwicklung neuer, datenbasierter Geschäftsmodelle.

Unabhängig davon stellen Unternehmen jedoch zunehmend fest, dass die Einführung und Nutzung von Digitalen Zwillingen, Prozessautomatisierung, Optimierung von Supply-Chain-Prozessen, Intralogistik oder Entwicklung neuer Instandhaltungskonzepte und auf Business-Analytics- und Predictive-Maintenance-Ansätzen basierender Service-Modelle eines gemeinsam haben: Die Qualität, Durchgängigkeit, Zuverlässigkeit und Aktualität – einfach ausgedrückt die Integrität der zugrunde liegenden Daten und Informationen – muss im Unternehmen durch abgestimmte und beherrschbare Business-Prozesse sichergestellt und zu einem verwertbaren digitalen Wissen zusammengeführt werden.

Zielgerichtete Weiterbildung für ein digitales Grundverständnis

Technologien sind zweifelsohne erforderlich um bestimmte Verwertungspotentiale und Business-Modelle zu verwirklichen, spielen jedoch bei der erfolgreichen Digitalen Transformation eines Unternehmens eine eher untergeordnete Rolle, wie dies zahlreiche, von renommierten Instituten durchgeführte Studien belegen. Denn “einige der wichtigsten Innovationen entstehen nicht durch neue Technologien, sondern durch andere Arten zusammenzuarbeiten und Arbeit zu organisieren”, wie es Tom Malone, Professor an der MIT Sloan School of Management bestätigt.

Um all diese Erfolgsfaktoren positiv zu beeinflussen, können Unternehmen durch zielgerichtete Weiterbildung ihrer Fach- und Führungskräfte ein solides digitales Grundverständnis ihrer Belegschaft fördern und somit ihre Weiterentwicklung im digitalisierten Arbeitsleben unterstützen. Denn die meisten Digitalisierungsinitiativen scheitern nicht aus technologischen Gründen, sondern weil das Verständnis für eine umfassende, zum Unternehmen passende, bereichsübergreifende Digitalisierungsstrategie und der menschliche Faktor im Veränderungsprozess vergessen oder unterschätzt werden.

allvisual academy schafft Basis für digitale Kompetenzen bei Mitarbeitern

Verantwortliche, die Digitalisierungsprojekte in ihren Unternehmen planen, bestimmen also den Erfolg ihrer Vorhaben dadurch am effizientesten, dass sie ihre Führungskräfte und Mitarbeiter gezielt darauf vorbereiten und sie mit den nötigen, für das langfristige Überleben eines jeden Unternehmens obligatorischen, digitalen Kompetenzen ausstatten. Mit der neu eröffneten allvisual academy gelingt dies.

Weitere Informationen unter https://www.allvisual.ch/de/academy

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Global Galvanizing Awards 2018 – Preise gehen an COBE und ARM Architecture

Zum 4. Mal verleiht die European General Galvanizers Association (EGGA) den Global Galvanizing Award. Der Award wird für herausragende Architektur aus feuerverzinktem Stahl verliehen und in zwei Kategorien vergeben. Mit 36 eingereichten Projekten aus 13 Ländern fand der Preis international eine gute Resonanz.

Den „Award der Industrie“ erhielt ARM Architecture, Melbourne für das Arts West Building der Universität Melbourne. Mit dem „Award der Jury“ wurde COBE, Kopenhagen für das Projekt „The Silo“ ausgezeichnet. Anerkennungen beim „Award der Jury“ wurden an The Green House Utrecht von Cepezed Architekten, Delft und das Saar-Polygon von Pfeifer Sachse Architekten, Berlin vergeben.

Während der „Award der Industrie“ von den einreichenden Verzinker-Verbänden bestimmt wird, vergibt eine Jury aus unabhängigen Architektur-Experten den „Award der Jury“. Der Jury gehörten an:
– Burkhard Fröhlich, Chefredakteur Deutsche BauZeitschrift (DBZ)
– Bernhard Hauke, Geschäftsführer bauforumstahl e.V und designierter Chefredakteur der Zeitschrift „Stahlbau“
– Matthew Wells, Director „Techniker“ und Professor of Architectural Engineering an der University of Leeds.

The Silo

The Silo ist Teil der Umgestaltung des Kopenhagener Nordhafens. Ein 17-stöckiges ehemaliges Getreidesilo wurde von COBE Architekten in ein Wohngebäude transformiert. Um die industrielle Betonfassade des Silos den aktuellen Energie-Standards anzupassen, erhielt der Bau eine feuerverzinkte Gebäudehülle, während das Innere des Silos so roh und unberührt wie möglich erhalten wurde. Die facettierte Außenfassade aus feuerverzinktem Stahl ermöglichte auch die Integration von zusätzlichen Funktionselementen wie Balkonen und die Beibehaltung der charakteristischen, schlanken Form des Gebäudes.

Arts West Building

ARM Architekten erarbeitete in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kunst der Universität Melbourne ein neues Fakultätsgebäude für objektbasiertes Lernen. Die markante Fassade verwendet feuerverzinkten Stahl in einer neuen Weise. Die lamellenartige Gebäudehülle zeigt Bilder ausgewählter Objekte der Kunstsammlung der Universität und ist architektonischer Ausdruck der pädagogischen Bestrebungen der Fakultät. Zudem übernimmt die Fassade die Funktion eines passiven Sonnenschutzes.

Der Global Galvanizing Award wird in dreijährigem Rhythmus vergeben und anläßlich der Intergalva 2018 in Berlin verliehen.

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Studie zu Tippspiel bei Fußball-WM: Experten mit Bauchgefühl schneiden am besten ab

Ob Experte oder Laie: Vom Fußball-Hype Infizierte geben derzeit in Tippspielen ihre Prognosen ab. Dabei hoffen sie, möglichst gut abzuschneiden. Warum aber gewinnen dabei nicht selten die Laien, die Experten gehen hingegen leer aus? Zahlt es sich aus, beim Tippen nachzudenken? Ist es besser, Hilfsmittel zurate zu ziehen oder sich auf das Bauchgefühl zu verlassen? Diesen Fragen sind Wirtschaftswissenschaftler der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) in einer Studie nachgegangen. Ihre Ergebnisse zeigen: Gerade das Zusammenspiel von Intuition und Expertise ist entscheidend für den Tipp-Erfolg. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Wirtschaftspsychologie aktuell“ veröffentlicht.

Wer zieht als Gruppensieger ins Achtelfinale ein? Wie weit kommt die deutsche Mannschaft? Wer wird Weltmeister? Mit solchen Fragen beschäftigen sich derzeit unzählige Tippgemeinschaften. Das sorgt am Arbeitsplatz oder im Freundeskreis oftmals für hektische Betriebsamkeit. Aber wie landete man hierbei auf den vorderen Plätzen? Dem Geheimnis erfolgreicher Prognosen sind Professor Dr. Volker Lingnau und sein Doktorand Till Dehne-Niemann vom Controlling-Lehrstuhl an der TUK in einer Studie auf den Grund gegangen.

Schon bei der letzten Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien haben sie dazu knapp 120 Personen in ihr Versuchslabor an der TU Kaiserslautern gebeten. Die Probanden sollten dort die Gruppenspiele voraussagen. „Dabei musste die eine Hälfte der Versuchspersonen bei der Abgabe der Tipps nachdenken, zum Beispiel indem sie Gründe für ihre Tipps angegeben haben“, erläutert Professor Lingnau. Die andere Hälfte der Personen haben die Forscher hingegen angewiesen, spontan und aus dem Bauch heraus zu antworten. „Hier spielte die Intuition die entscheidende Rolle“, so Lingnau weiter. „Wir haben dabei speziell für diese Studie präparierte Experimentalcomputer verwendet. So haben wir sichergestellt, dass wir entweder Kopf- oder Bauchentscheidungen der jeweiligen Probandengruppe hervorgerufen haben.“

Zudem haben die Wissenschaftler vorab geklärt, wieviel Vorwissen bei den Probanden zum Thema Fußballwetten vorhanden war. Daraufhin haben sie die Teilnehmer in Experten und Laien eingeteilt. „Dahinter steckt die Idee, dass Erfahrene ein relativ genaues, aber schlecht artikulierbares Wissen über die Auftretenshäufigkeit von Ereignissen des Prognosegegenstands, in diesem Fall Fußballspiele, in ihrem Gedächtnis gespeichert haben. Dieses implizite Wissen wird wohl am besten durch intuitive Entscheidungen abgerufen“, so Lingnau weiter. Demgegenüber steht die Annahme, dass beim intensiven Nachdenken über einen Sachverhalt das analytische Wissenssystem genutzt wird, welches bei Experten jedoch anfällig gegenüber aktuellen, aber nicht immer repräsentativen Ereignissen ist. „Dieses explizite Wissen kann das akkurate implizite Wissen bei Experten überschreiben“, erläutert der Professor. Anders verhält es sich bei Laien. „Hier sollte bei Prognosen Nachdenken immer besser sein, denn Unerfahrene können nicht auf einen impliziten Wissensgrundstock zurückgreifen, sondern profitieren von expliziten Wissensinhalten, die beim Nachdenken aktiviert werden“, fährt er fort.

Die Ergebnisse der Forscher belegen, dass Experten, die ihr Bauchgefühl nutzten, die besten Vorhersagen trafen und damit sogar ein Prognosemodell der US-amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs übertrumpften. „Wir konnten statistisch signifikant zeigen, dass es besser ist, bei einer Entscheidung nicht nachzudenken, wenn man sich bei Fußballwetten gut auskennt“, betont Till Dehne-Niemann, der als Doktorand am Lehrstuhl forscht. „Hier empfiehlt es sich, auf sein Bauchgefühl zu hören. Umgekehrt sollte man aber lieber nachdenken, wenn man weniger Ahnung hat.“

Die Ergebnisse beschränken sich nicht nur auf Fußballprognosen, sondern lassen sich auch auf andere Sachverhalte ausweiten. So haben die Kaiserslauterer Forscher diesen sogenannten „Interaktionseffekt“ aus Entscheidungsmodus und Erfahrung auch in weiteren Arbeiten untersucht, etwa bei Veranstaltungen auf einer Mannheimer Pferderennbahn oder in einer Online-Studie mit Finanzmarkt-Experten.

Wer beim WM-Tippspiel im Büro schon wieder nicht gewonnen hat, obwohl er sich als absoluten Experten bezeichnet, habe möglicherweise zu lange nachgedacht, anstatt sich auf seine Intuition zu verlassen, vermuten die Kaiserslauterer Wissenschaftler. Lingnau ergänzt: „Insgesamt fahren Tipper am besten, wenn sie ganz am Anfang erstmal darüber reflektieren, ob sie ein Kenner des Prognosegegenstands sind oder nicht.“

Die Ergebnisse sind vor kurzem im Beitrag „Bauch oder Kopf? Wann Nachdenken schaden kann“ in der Fachzeitschrift Wirtschaftspsychologie aktuell (1/2018) erschienen.

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Wenn die Hochschule ins Gymnasium kommt

Fast 60 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums St. Gertrudis in Ellwangen hörten kürzlich im Fach Wirtschaft eine Gastvorlesung von Professor Dr. Harro Heilmann von der Hochschule Aalen. Der Studiendekan der Studiengänge „Maschinenbau/ Wirtschaft und Management“ und „Maschinenbau/ Produktion und Management“ stellte den Schülerinnen und Schülern der zehnten Klasse sowie der Wirtschaftskurse K1 und K2 in seiner Vorlesung Themen wie das ökonomische Prinzip, den Wertschöpfungsprozess und die Bilanz vor.

Die Schülerinnen und Schüler konnten eine Hochschulvorlesung an ihrer Schule hautnah erleben. Sie bekamen einen ersten Eindruck wie eine neunzigminütige Vorlesung mit kurzer Pause und komplexen Fachbegriffen abläuft. „Ich bin sehr gerne bereit, das ganze einmal jährlich oder auch einmal im Semester zu wiederholen“, erklärte sich Professor Heilmann bereit. „Wir sind Professor Heilmann sehr dankbar für sein Engagement und seine anschauliche Vorlesung. Wir nehmen sein Angebot wiederzukommen gerne an“, freute sich die Wirtschaftslehrerin Karin Keil und ergänzte: „Da wir auch aufgrund des neuen Lehrplans die Studien- und Berufsorientierung immer stärker in die Schullaufbahn einbinden, ist es eine geniale Möglichkeit, die Hochschule im Bereich Wirtschaft kennenzulernen.“

Professor Heilmann hält an der Hochschule Aalen Vorlesungen zu den Themen BWL sowie Finanzierung und Investition in den Studiengängen „Maschinenbau/ Wirtschaft und Management“ sowie „Maschinenbau/ Produktion und Management“. „Wir bilden Ingenieure aus, die Spaß daran haben, das technisch Machbare mit dem wirtschaftlich Nützlichen zu kombinieren. Es sind moderne Maschinenbaustudiengänge, die Kenntnisse des Maschinenbaus, der Produktionstechnik sowie von Betriebswirtschaftslehre und Management in bestmöglicher Weise miteinander verbinden und damit allen Aspekten einer zeitgemäßen Bachelor-Ausbildung mehr als gerecht werden“, erklärte Prof. Dr. Harro Heilmann, was die beiden Studiengänge auszeichne. „Unsere Absolventen haben mit ihrem Abschluss ‚Bachelor of Engineering‘ eine solide Maschinenbau-Ausbildung und sind mit ihrem breitgefächerten Wissen die Entscheider und Manager im Produktionsbereich von morgen.“

Studieninteressierte können sich noch bis zum 15. Juli unter www.hochschulstart.de bewerben.

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Lingenio mit neuen Algorithmen auf der EAMT

Bogdan Babych, neuer Technischer Leiter bei der Lingenio GmbH und Professor an der Universität Leeds, trägt bei der diesjährigen Konferenz der European Association for Machine Translation (EAMT) in Alicante über eine neues Verfahren zur Gewinnung von Übersetzungsdaten aus sog. vergleichbaren Corpora mit großem Potenzial für die mehrsprachige Termextraktion vor.

Die EAMT veranstaltet jährlich eine Konferenz zu neuesten Entwicklungen in der Maschinellen Übersetzung. Dieses Jahr fand die Veranstaltung in Alicante statt. (The 21st Annual Conference of the European Association for Machine Translation). Ein wichtiges aktuelles Thema ist die Gewinnung von Übersetzungsdaten aus sog. ‚vergleichbaren Corpora‘ (Comparable Corpora), d.h. von Texten unterschiedlicher Sprache die nicht Übersetzungen voneinander sind, sondern nur in der Thematik ähnlich.

Das ist gerade für Übersetzungen von und in sog. ‚kleinere Sprachen‘ wichtig. Das sind solche, für die es vergleichsweise wenig elektronisch verfügbare Texte gibt und – vor allem – wenig Übersetzungen in ‚große Sprachen‘ wie Englisch oder Französisch. Um Übersetzungssysteme trainieren zu können, muss dann auf andere, nur vergleichbare, Korpora ausgewichen werden. Für diese ist es von großer Bedeutung, sog. Cognates zu finden, d.h. Wörter in den Texten die mit großer Sicherheit als Übersetzung voneinander erkannt werden können. Bei Vorliegen von nur bescheidenen Wörterbüchern, wie oft z.B. zwischen asiatischen und europäischen Sprachen der Fall, ist das ein großes Problem.

Prof. Babych hat nach detaillierten Studien zu diesem Thema nun eine vielversprechende Arbeit vorgelegt die zur Bestimmung von Cognates zusätzliche, standardisierte und automatisch abfragbare Kriterien aus der Phonologie mit einbezieht. Die Arbeit ist auf großes Interesse bei Kollegen gestoßen, u.a. von der School of Computing der University of Dublin und der Universitat d’Alicant, beides bekannte Zentren innovativer Forschung zur automatischen Übersetzung.

Lingenio wird das Verfahren in seine Term-Extraktions-Systeme zur Unterstützung von diversen Übersetzungsprozessen integrieren.

Mehr zu der Arbeit zu ‚Development and evaluaton of phonological models for cognate identification‘ findet sich in den Proceedings der Konferenz.

 

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Studieren, gründen, durchstarten

Knapp 50 Abiturienten und Abiturientinnen des Wirtschaftsgymnasiums Aalen folgten kürzlich der Einladung der Gründungsinitiative „stAArt-UP!de“ der Hochschule Aalen und nahmen am zweitätigen Seminar „Studieren, gründen, durchstAArten“ teil. Sie lernten sowohl die Hochschule als auch das Innovationszentrum (INNO-Z) kennen, hatten Gelegenheit zu ausführlichen Gesprächen mit Studierenden und Gründern, konnten in Kurzworkshops und -seminaren ihr kreatives Potential entfalten und jede Menge Tipps zu Zeitmanagement und Präsentationstechniken mitnehmen.

„Alles völlig interessant“ und „viele wertvolle Tipps bekommen“ lautete die mehrheitliche Bilanz der Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums Aalen nach dem zweitätigen Besuch an der Hochschule. Besonders lobten die Besucher neben den Erfahrungsberichten zweier Studentinnen auch die tollen Einblicke durch persönliche Gespräche mit den Gründern, die guten Tipps für eine Präsentation und die lockere und sympathische Art der Redner und Veranstalter. Organisiert wurde diese erste Kooperation von der Gründungsinitiative stAArt-UP!de in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsgymnasium Aalen.

Am ersten Tag besichtigten die Schüler mit ihren Lehrern und Simone Trefzger die Hochschule sowie das INNO-Z. Danach entwickelten sie in einem Kurzworkshop mit Nicole Gentner eine erste eigene Geschäftsidee, bevor sie Nikola Vetter und Sebastian Schürle, die Gründer des Start-ups „Connected Life“, kennenlernten. Die Gründer berichteten aus ihrem Alltag und machten den Schülern Mut, konsequent ihren eigenen Weg zu verfolgen – ganz egal, ob dieser zum Studium, in eine Ausbildung oder gar in die Selbstständigkeit führe.

Zwei Tage voller Infos, Tipps und Gesprächen

Am zweiten Tag berichteten Meike Binder und Sophie Brunner aus ihrem Alltag als Studentinnen im sechsten Semester im Fach Betriebswirtschaftslehre für kleine und mittlere Unternehmen, bevor Professor Dr. Holger Held von der Hochschule Aalen eine Kostprobe seiner Vorlesung zum Thema „Ziele und Zeitmanagement“ gab. Auf Wunsch der Schüler schob Professor Held am Ende eine kurze Übung ein, um den Abiturienten das Präsentieren leichter zu machen.

Hartmut Schlipf, Schulleiter der Kaufmännischen Schule Aalen, freute sich darüber, künftigen Abiturienten einen besonderen Einblick in die Hochschule Aalen bieten zu können. Jochen Wörner, Abteilungsleiter Wirtschaftsgymnasium an der Kaufmännischen Schule, bedankte sich ebenfalls für die gute Organisation beim stAArt-UP!de-Team.

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Dem akademischen Titel ganz nah

Bachelor of Arts in Betriebswirtschaftslehre – diesen Titel dürfen demnächst die ersten 18 berufsbegleitenden Studierenden der Hochschule Weserbergland (HSW) tragen. Nach acht Semestern mit einigen Herausforderungen und mindestens genauso vielen Erfolgserlebnissen werden sie die ersten Absolventen des 2014 gestarteten Studiengangs sein.

Seit ihrem Studienbeginn bewiesen die Studierenden, dass sie neben ihrer Berufstätigkeit mit Ehrgeiz und Ausdauer einen akademischen Grad erlangen können. Selbststudienphasen, virtuelle Veranstaltungen und Präsenzen an der HSW wechselten sich dabei in regelmäßigen Abständen miteinander ab. „Vieles hat sich seit dem Studienstart in den folgenden Jahren bereits weiterentwickelt. So sind zum Beispiel neue Vertiefungsmöglichkeiten wie Produktionsmanagement hinzugekommen“, sagt Prof. Dr. Timm Eichenberg, Dekan Fachbereich Wirtschaft an der HSW, und dankt dem ersten Absolventenjahrgang für deren konstruktive Anregungen.

Erfahrene Professoren und Lehrbeauftragte vermittelten den 18 Studierenden ein breites betriebswirtschaftliches Wissen mit hohem Anwendungsbezug. Sie lernten sich kritisch mit wichtigen Theorien, Prinzipien und Methoden der Betriebswirtschaftslehre auseinanderzusetzen und wandten ihr Wissen auf konkrete Problemstellungen der betrieblichen Praxis an. Ein Highlight war sicherlich das im sechsten Semester durchgeführte Projektstudium. In diesem Rahmen entwickelten die Studierenden in Projektgruppen Handlungsempfehlungen und Optimierungsvorschläge für den „Wochenmarkt Hameln im Zeitalter von Amazon und Co.“, die „Kommunikationspolitik der Hamelner Kantorei“ und die „Imagekampagne Pyrmonter Welle“.

Alle 18 Studienanfängerinnen und Studienanfänger werden nun ihr Studium erfolgreich abschließen, was nicht zuletzt ihre große Zufriedenheit mit den Studieninhalten und -bedingungen an der HSW zum Ausdruck bringt. Die Studierende Katharina-Sophie Jänisch resümiert: „Rückblickend bin ich sehr zufrieden mit meiner Entscheidung Betriebswirtschaftslehre berufsbegleitend an der HSW zu studieren. Während ich praxisrelevante Themen in der Hochschule vermittelt bekommen habe, konnte ich diese zeitgleich in meinem Arbeitsalltag beobachten, umsetzen und transferieren. Ich würde den Weg jederzeit wieder so einschlagen und konnte mich in den vier Jahren beruflich und persönlich deutlich weiterentwickeln.“

Diese Weiterentwicklung sieht auch Prof. Dr. André von Zobeltitz, der im Jahr 2014 das erste Modul „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ unterrichtet hat: „Ich lese derzeit die Bachelorarbeiten einiger unserer Studierenden und bin von dem hohen Niveau der Arbeiten ganz begeistert. Ich hoffe, dass sie viel von dem Gelernten in der Praxis nutzen.“

Die HSW spricht mit ihrem berufsbegleitenden Bachelorangebot motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, die sich für neue Aufgabenbereiche und verantwortungsvollere Tätigkeiten qualifizieren möchten. „Damit stärken wir insbesondere auch Unternehmen den Rücken. Sie können das berufsbegleitende Studienangebot als Personalentwicklungsinstrument nutzen ohne dabei auf ihre Beschäftigten zu verzichten. Gleichzeitig binden sie ihre Potenzialträger durch diese attraktive Weiterbildungsmaßnahme“, so HSW-Präsident Prof. Dr. Hans Ludwig Meyer. Mittlerweile studieren rund 70 Berufstätige aus Unternehmen verschiedenster Branchen Betriebswirtschaftslehre an der Hamelner Hochschule. Der Studienstart ist jährlich im September.

Die diesjährigen Absolventen aller Studiengänge verabschiedet die HSW in feierlichem Rahmen am 14. Juli 2018 im Theater Hameln.

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Im Streit um Blockabfertigungen an der deutsch-österreichischen Grenze ist keine Lösung absehbar

Ganz offensichtlich stehen sich Deutschland und Tirol in Sachen Blockabfertigungen einfahrender Lkw an der österreichisch-deutschen Grenze durch Tiroler Beamte auf Dauer unvereinbar gegenüber.

Während der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter sich schon nach Ablauf der ersten zwei Wochen – nach nur wenigen Blockabfertigungen – voller Stolz festlegt: "Die Blockabfertigung zeigt volle Wirkung", verweist Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer auf die daraus resultierenden kilometerlangen Rückstaus auf deutscher Seite.

Verwunderlich ist die Meinungsdifferenz nicht: Laut Landeshauptmann Platter führen die von seinen Beamten schmeichelnd "Dosierung" genannten staatlich organisierten Behinderungen eines flüssigen Lkw-Verkehrs über die Grenze dazu, den – gedrosselten – Verkehrsfluss auf der Inntal- und der Brennerautobahn störungsfrei aufrecht zu erhalten. Sie führen aber auch zu 40 Kilometer langen Staus auf deutscher Seite. Was also in Tirol – so die Argumentation – zu einer Verflüssigung des Verkehrs und einer erhöhten Verkehrssicherheit führen soll, bewirkt auf deutscher Seite, wie von der deutschen Polizei ausdrücklich bestätigt, zu Staus und erhöhten Unfallrisiken. "Das Tiroler Dosierungssystem dürfte als Musterbeispiel für das Sankt-Florians-Prinzip in die Geschichtsbücher eingehen", meint Professor Dr. Dirk Engelhardt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt.

Und weiter: "Es ist gut zu wissen, dass Bundesverkehrsminister Scheuer in diesem Streit eng an der Seite der vom künstlich erzeugten ,Lkw-Nadelöhr‘ betroffenen deutschen Transportunternehmen steht." Nicht nur, dass die staatlich organisierten Behinderungen des Lkw-Verkehrs direkt hinter der Grenze zur Unkalkulierbarkeit von sinnvoll getakteten Lkw-Transportabläufen führen. Selbst Lkw, die – wie von Tiroler Seite gewünscht – die Rollende Landstraße von Wörgl bis Brenner nutzen sollen, stehen im Stau und verpassen ihren vorgebuchten "Slot" auf der Schiene.

Der BGL kann nachvollziehen, dass Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer angesichts der ganz offensichtlichen Blockadehaltung Tirols, gemeinsam mit den Verkehrsministern der hauptsächlich betroffenen Regionen nach einer Lösung zu suchen, seine Teilnahme am sogenannten "Brenner-Gipfel" am 12.06.2018 in Bozen abgesagt hat.

"Es bleibt zu hoffen, dass die Tiroler Landesregierung ein Einsehen zeigt und Maßnahmen, die nicht nur die Warenverkehrsfreiheit in der EU beeinträchtigen, sondern auch die Verkehrssicherheit in EU-Nachbarstaaten gefährden, zurückfährt. Sollte dies, wie zu befürchten, nicht der Fall sein, liegt es an der EU-Kommission, gegen die offensichtliche Verletzung der Warenverkehrsfreiheit vorzugehen."

EU-Kommissarin Violeta Bulc hat Tirol, wie vom BGL vorgeschlagen, bereits aufgefordert, eine deutliche Verringerung der sogenannten "Blockabfertigungstage" vorzunehmen. Nicht nachvollziehbar ist für den BGL, weshalb nicht andere Mittel zur Verkehrsverflüssigung in Tirol eingesetzt werden. Die in den letzten Jahren erfolgreich praktizierte temporäre Freigabe von Standstreifen in mehreren deutschen Bundesländern könnte eine Blaupause auch für die Inntal- und Brennerautobahn darstellen. Letzterem stünde nach Auffassung des BGL auch die sogenannte "Alpenkonvention" nicht entgegen.

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