voxeljet: 3D-Drucksysteme modernisieren klassischen Kunstguss

Strassacker, eine der ältesten und größten Kunstgießereien Europas, modernisiert den Kunstguss mit 3D-Druck von voxeljet. Die Drucktechnologie kommt in der Herstellung der Gussmodelle zum Einsatz und erhöht die Gestaltungsfreiheit der Künstler. Bisher nicht mit klassischen Formtechniken realisierbare Kunstwerke können so direkt als Gussrohling gedruckt werden.

Kennen Sie den Bambi? Den deutschen Medien- und Fernsehpreis, der jährlich an Menschen mit Visionen und für herausragende Leistungen verliehen wird? Zu den Preisträgern zählen Weltstars wie Christoph Waltz, Samuel L. Jackson und Kate Winslet. Weit weniger bekannt ist aber, wer die begehrten Bronze-Rehe herstellt: das Familienunternehmen Strassacker aus Süßen bei Stuttgart. Seit der Gründung im Jahre 1919 hat sich das Unternehmen von der Herstellung von Spätzlemaschinen und Gebrauchsgegenständen über die Anfertigung zahlreicher Kunstobjekte weiterentwickelt. Besonders in der Kunstbranche hat sich das Unternehmen einen Namen gemacht und zählt mittlerweile als fest etablierte Größe. Die weltweit renommiertesten zeitgenössischen Künstler sind hier Kunde und bauen auf die fachlichen Kompetenzen Strassackers.

Während traditionelle Herstellungsmethoden das bisherige Erstellen von Kunstwerken prägten, bietet sich der Kunst heute eine neue Möglichkeit der Formgestaltung. Eine, die die Grenzen des Machbaren deutlich verschiebt: der 3D-Druck. So können mittels industrieller 3D-Drucksysteme Kunststoffmodelle aus Acrylglas (Polymethylmethacrylat, PMMA) oder Gussformen aus Quarzsand gedruckt werden. Diese werden anschließend von Gießern wie konventionelle Wachslinge oder Sandgussformen gehandhabt. Das Potenzial des 3D-Drucks hat Strassacker schon früh erkannt. Seit mehr als 15 Jahren arbeitet das Unternehmen bereits mit additiv gedruckten Rohlingen – unter anderem mit den Kunststoff-Druckmodellen von voxeljet. Den breiten Erfahrungsschatz, den sich das Familienunternehmen in dieser Zeit aufbauen konnte, teilt es mit Ihren Kunden.

So können bei Strassacker entweder produktionsfertige CAD-Datensätze eingeschickt werden, die dann im hauseigenen Digitalatelier aufbereitet werden oder Kunden kommen mit ihren Projektplänen direkt ins Haus und lassen sich von Spezialisten bei der 3D-Modellage beraten. „Den Ideen sind kaum noch Grenzen gesetzt, aber diese muss man immer noch selbst haben“, sagt Peter Mühlhäußer, Produktlinienverantwortlicher der Manufaktur Strassacker. „Genauso wie man wissen muss, wo der Einsatz der Technologie Sinn ergibt und wo nicht. Hier sind unsere Techniker, Konstrukteure und 3D-Modelleure die richtigen Ansprechpartner.“ Strassacker kann seinen Kunden sowohl manuelle als auch digitale Herstellungsverfahren anbieten. Im Bedarfsfall lassen sich sogar beide miteinander kombinieren.

Einige Beispiele hierfür sind:

„Wachsende Steine“ von Timm Ulrichs. Ein durch die Natur geformter Stein wurde als Ausgangsmodel bei Strassacker 3D-gescannt, digitalisiert, skaliert und anschließend von voxeljet in mehreren Teilen gedruckt. Die größeren Steine wurden aus mehreren einzelnen PMMA-Druckteilen manuell zusammengefügt und von Hand überarbeitet. Die PMMA-Rohlinge wurden wie Wachs-Rohlinge vergossen und anschließend von Hand ziseliert. Zum Finish wurden die Bronzegüsse wie das Naturmodel mit Airbrush und von Hand bemalt.

Ein anderes Projekt sind die Bronzerekonstruktionen „Der Faustkämpfer vom Quirinal“ und „Der Thermenherrscher“ von Professor Vinzenz Brinkmann, die als Original zwischen dem 4. und 1. Jahrhundert vor Christus von Hand hergestellt und 1885 auf dem Quirinal in Rom wiederentdeckt wurden. Die Originalskulpturen wurden eingescannt, digitalisiert, und als PMMA Rohlinge von voxeljet gedruckt. Im Anschluss wurden die Modelle bei Strassacker vergossen, von Hand ziseliert, teils auch restauriert und patiniert.

Zwei weitere, aktuelle Beispiele der Zusammenarbeit von Strassacker und voxeljet sind die Skulptur „KAS“, ein Eigenprojekt des Künstlers Peter Simon Mühlhäußer, und der Hocker „Infiniala“ von Designer Sergej Ehret. KAS steht für Kinetic Assembly Structure und spiegelt die Materialisierung eines digitalen Gedankenganges wider. Beim näheren Beschauen der zahlreichen Konturen des Hockers stellt der Betrachter fest, dass die Linien immer eine Endlosschleife bilden. KAS und Infiniala zeigen die einzigartigen Möglichkeiten in der Umsetzung von hochkomplexen, digital erstellten Kunstwerken.

Die aufwendigen verschachtelten Geometrien können nur durch den Einsatz von additiven Verfahren, wie dem Binder-Jetting von voxeljet, realisiert werden. Die Herstellung eines Gussrohlings mit herkömmlichen Abformungsverfahren wäre unmöglich.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Kinder-Uni: Schon einmal Hochschul-Luft schnuppern

Wie bleibt die Wärme da, wo sie sein soll? Wie verändert die Gentechnik unser Leben? Dürfen Roboter in Fabriken aus ihrem Käfig? Mit diesen spannenden Fragen beschäftigen sich die Vorlesungen der Kinder-Uni an der Hochschule Aalen. explorhino lädt zu neuen Terminen ein: Los geht´s am Sonntag, 27. Januar, um 14 Uhr im Rahmen der Aalener Infotage Energie 2019.

Kinder-Uni an der Hochschule Aalen: Kinder und Jugendliche können mit explorhino jetzt schon einmal Hochschul-Luft schnuppern und an einer Vorlesung teilnehmen. Den Start macht Professorin Dr. Martina Hofmann am Sonntag, 27. Januar, um 14 Uhr im Rahmen der Aalender Infotage Energie. „Schwitzen im Winter, Frieren im Sommer! – Wie bleibt die Wärme da, wo sie sein soll?“ wird das Thema sein. Im Anschluss an diese Kinder-Uni kann im Science Center an Energie-Exponaten experimentiert werden.

Als Vorbereitung zur Kinder-Uni gibt es am Samstag, 26. Januar, ab 14 Uhr auf dem Campus Beethovenstraße im Raum 103 der Hochschule Aalen einen Kinderworkshop. Mit Experimenten soll herausgefunden werden, wie eine Thermoskanne funktioniert und sie den Tee auf einem Winterausflug warmhält. Und wie trotz Sommerhitze Eis aus dem Supermarkt gefroren bis zum Tiefkühlfach nach Hause gebracht werden kann. Parallel zum Kinderworkshop gibt Prof. Dr. Martina Hofmann eine Erwachsenenfortbildung zum Thema Wärmedämmung.

Am Samstag, 23. März, hält die Biotechnologin Miriam Abele ab 10.30 Uhr im Audimax der Hochschule Aalen eine Vorlesung unter dem Motto „Wir – einfach unverbesserlich?!“. Sie erklärt, wie Gentechnik unser Leben verändern kann.

„Dürfen Roboter in Fabriken aus ihrem Käfig?“ Und wann ist (Daten-) Fütterungszeit? Antworten gibt es in der Kinder-Uni am Samstag, 6. April, von Professor Dr. Matthias Haag ab 10.30 Uhr im Audimax der Hochschule Aalen.

Die Vorlesungen der Kinder-Uni sind für Kinder ab der zweiten Klasse geeignet. Gerne können auch Eltern und Großeltern mitkommen. Veranstaltet wird die Kinder-Uni jeweils im Audimax der Hochschule Aalen, Beethovenstraße 1. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen gibt es unter: www.schuelerlabor.explorhino.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Ein Planspiel als Treiber der Agenda 2030

Studierende der Hochschule Aalen haben sich im Rahmen der Lehrveranstaltung „Nachhaltiges Eventmanagement“ von Professor Dr. Ulrich Holzbaur den möglichen Einfluss von Planspielen evaluiert.

Dabei diente das Planspiel VALYU (von „values and you“) als Basis und wurde mit Erstsemestern des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen im jetzigen Semester getestet. Die Projektgruppe war daran interessiert, inwieweit man VALYU als Tool nutzen kann, um grundlegende ökonomische, soziale und ökologische Aspekte zu vermitteln und unternehmerisches Denken zu initiieren. Im Kontext der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ der Vereinten Nationen war es wichtig zu überprüfen, inwieweit VALYU die Nachhaltigkeitsziele der UN unterstützen kann. Hilfe bekamen die Studierenden von der Gründungsinitiative stAArt-UP!de der Hochschule Aalen. Zu Beginn wurden den Teilnehmern grundlegende Kenntnisse im Bereich Buchführung und der Kern einer nachhaltigen Wertschöpfung vermittelt. Dabei wurden grundlegende Prozesse von Einkauf, Produktion und Vertrieb durchlaufen. In den höheren Leveln stehen dann Vertiefungen wie Marketing und die Entwicklung eines Businessplans an.

VALYU – Unternehmertum für Südafrika

Die Idee zu VALYU entstand ursprünglich 2002 während eines Gemeinde-Entwicklungsprojekts in Bloemfontein (Südafrika), das in Kooperation mit der Central University of Technology (CUT) durchgeführt wurde. Die CUT möchte langfristig die ökonomische Situation in Südafrika verbessern. Das Planspiel soll handwerklich begabten Bewohnern helfen, eine Vorstellung zu entwickeln, zu welchem Preis ihr geschaffener Mehrwert am Markt angeboten werden kann. Seit 2007 sorgten verschiedene studentische Projekte unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Holzbaur an der Hochschule Aalen dafür, diese Idee in die Tat umzusetzen. Die Kooperation mit CUT legte die Basis, die Levels länder- und kulturübergreifend weiterzuentwickeln und das Planspiel zu verbreiten. Die Materialien und Lizenzen sollen nahezu kostenlos sein, um einen großen Impact unter der Bevölkerung zu haben. Die Zielgruppen reichen von Erwerbslosen über aktive Unternehmer wie Handwerker, einfache Händler bis hin zu potenziellen Unternehmern, die bereits eine Geschäftsidee haben oder auf dem Weg dorthin sind.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Wie man Zahnimplantate mit 3 D-Druck herstellen kann

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie an der Griffith Universität in Queensland (Australien) erhielt Leonhard Hitzler kürzlich seine Promotionsurkunde. Hitzler, der in der Nähe von Dillingen aufwuchs, studierte zunächst an der Hochschule Aalen Allgemeinen Maschinenbau und schloss mit dem Bachelor ab. Darauf folgte ein Masterstudium im Studiengang Produktentwicklung und Fertigung. Beide Male wurde er als bester Absolvent seines Jahrgangs ausgezeichnet. Die Promotion stellt einen weiteren Höhepunkt seiner Forscherkarriere dar.

Bereits während seines Studiums war Leonhard Hitzler aktiv in Forschungsprojekte am Zentrum für virtuelle Produktentwicklung (ZVP) unter Leitung von Professor Dr. Markus Merkel eingebunden. Am ZVP besteht eine langjährige und intensive Forschungskooperation mit Professor Dr. Andreas Öchsner, der zum damaligen Zeitpunkt eine Forschergruppe an der Griffith University in Queensland, Australien, aufbaute. Daher war es für Leonhard Hitzler naheliegend, die bestehenden Kontakte zu nutzen, um eine Promotion im Ausland durchzuführen.

Unterstützt durch ein dreieinhalbjähriges Stipendium der Griffith Universität, forschte Leonhard Hitzler an Zahnersatz und neuartigen Implantaten, die mittels 3D-Metalldruck-Technologie hergestellt wurden. Besonders gereizt hat Hitzler dabei der interdisziplinäre Charakter seiner Forschungsaktivitäten, in die Ingenieurwissenschaften mit Medizintechnik eingingen. Alljährlich verbrachte er während der Promotion auch mehrere Wochen an der Hochschule Aalen, um die dort vorhandene Expertise und Infrastruktur zum Metalldruck zu nutzen. Prof. Dr. Markus Merkel fungierte dabei als offizieller Betreuer (Adjunct Advisor) der Promotion. Dr. Leonhard Hitzler setzt derzeit seine Forscheraktivtäten an der Technischen Universität München fort und bleibt dabei auch seinem Promotionsthema, dem 3D-Druck, treu.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

26. Münchner Management Kolloquium – Smart & Agil & Disruptiv – Wertschöpfung 4.0

Aufgrund Ihrer journalistischen Beiträge im Themenfeld "Modularer Hausbau" bin ich auf Sie aufmerksam geworden und möchte Sie als Medienpartner für das diesjährige Münchner Management Kolloquium (MMK) gewinnen.

Das MMK findet seit 26 Jahren in Kooperation mit der TU München jährlich unter einem anderen aktuellen Thema der Wirtschaft statt und hat sich mittlerweile zu einem der wichtigsten Top-Management-Symposien in der DACH-Region entwickelt.

Hier finden Sie Statements einiger Referenten der letzten Jahre:
Youtube – Münchner Management Kolloquium 2017.

Über 80 renommierte Manager und Unternehmerpersönlichkeiten werden am 12./13 März 2019, zum Thema Smart & Agil & Disruptiv — Wertschöpfung 4.0 sprechen und die Lösungskonzepte und Best-Practice-Beispiele vorstellen.

Weitere Informationen zum Kolloquium finden Sie auf unserer Webseite unter: https://www.management-kolloquium.de.

Gerne würde ich Sie als Multiplikator für das diesjährige MMK gewinnen und biete Ihnen die kostenlose Teilnahme an der 2-tägigen Veranstaltung an.

Aufgrund Ihrer journalistischen Beiträge habe ich mir erlaubt, Ihnen einen entsprechenden Artikel von mir anzufügen. Gerne können Sie diesen unter Bezugnahme auf das Münchner Management Kolloquium veröffentlichen.

Den Artikel können Sie durch klicken auf den Link oder das Banner downloaden:
Sozialer Wohnraumbau – industriell und trotzdem individuell? – Professor Horst Wildemann

­Ihre kostenlose Anmeldung können Sie unter https://www.management-kolloquium.de/kontakt/presse vornehmen.

Bei Rückmeldungen und Fragen erreichen Sie uns unter presse@tcw.de.

Gerne möchten wir Sie in diesem Zusammenhang auf unser neues 2-Tages-Seminar zum Thema „Potenzialbewertung und neue Use-Cases bei der Implementierung des 3D-Drucks“ hinweisen.

Nähere Informationen zu den Seminarinhalten entnehmen Sie hier:

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Neuer Bildungsverbund Gesundheit und Pflege schafft Voraussetzungen für neue Qualifikationswege

Wenn ab Januar 2020 auf Grund einer gesetzlichen Neuregelung die bisher getrennt geregelten Pflegeausbildungen zusammengeführt werden, will das Land Bremen gut vorbereitet sein. Mit der Gründung des Vereins „Weser-Bildungsverbund Gesundheit und Pflege e.V.“, zu dem neben der Hochschule Bremen gut zehn weitere Einrichtungen gehören, soll den Anforderungen des neuen Gesetzes Genüge getan werden. Gemeinsam will man in enger Kooperation Strukturen und Curricula und Finanzierungsregelungen entwickeln. Zukünftig möchten die beteiligten Institutionen an einem Strang ziehen und nicht mehr in Konkurrenz zueinander stehen. „Die Hochschule Bremen bringt sich mit ihrem ‚Internationalen Studiengang Pflege‘ ein, um für das Land Bremen auf unterschiedlichen Niveauebenen zur Fachkräftesicherung in diesem Bereich beizutragen“, betont Prof. Dr. Matthias Zündel, Professor für Pflege- und Gesundheitsmanagement.

Die Gesetzesnovelle sieht vor, dass alle Auszubildenden zwei Jahre lang gemeinsam unterrichtet werden. Ab dem dritten Jahr bieten sich folgende Alternativen: Die generalistische Ausbildung kann fortgesetzt werden, um den Abschluss als Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann zu erwerben. Oder die Auszubildenden entscheiden sich für einen der Schwerpunkte Altenpflege beziehungsweise Gesundheits- und Kinderkrankenpflege mit dem entsprechenden Abschluss.  Ergänzend zur beruflichen Qualifikation startet ab Wintersemester 2019/2020 an der Hochschule Bremen der Internationale Studiengang Pflege, der erste seiner Art in Deutschland, den es infolge der Gesetzesänderung geben wird.

„Die Hochschule Bremen bietet mit ihrem Profil als offene Hochschule innovative Konzepte zur Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Qualifikation. Unser Ziel ist es, einen ‚Gesundheits-Campus‘ zu schaffen, der mit den  Praxispartnern kooperiert,“ betont Prof. Dr. Karin Luckey, Rektorin der Hochschule Bremen.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Austrian Standard Institute plant BIM-Daten Merkmalserver

„Nur wer erkennt, dass nachhaltiges Bauen ohne integrale Planung nicht möglich ist, kann der Verantwortung des Bauens für zukünftige Generationen gerecht werden.“

So lässt sich Christoph Achammer auf der Homepage der Österreichischen IG Lebenszyklus Bau zitieren.

Der erfahrene Planer bricht schon seit längerem eine Lanze für den integralen Einsatz von BIM, für die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien und treibt die Entwicklung von digitalen Szenarien im Bauwesen voran. Als Inhaber eines der größten Ingenieurbüros Österreichs stellte der Professor der TU Wien im Rahmen des Kongresses der IG Lebenszyklus sein jüngstes Projekt vor und eröffnete eine Kooperation mit dem Österreichischen Wirtschaftsministerium. Geplant sei die Etablierung eines Open Source Merkmalservers für BIM-Daten, so der Professor. Das Konstrukt für den „Generic Property Server“ soll als öffentlich, untergangsgeschützt und firmenneutral bei Austrian Standards angesiedelt werden und mindestens über 3 Jahre lang betrieben werden. Dies sei nach der Etablierung der BIM-Norm ein weiterer wichtiger Schritt um die Digitalisierung von Planung und Bau in Österreich voranzubringen, ist Achammer überzeugt. Der Wermutstropfen: Offen sei jedoch nachwievor die noch fehlende Finanzierung. Die Besteller sollten für den Aufbau, die Pflege und den Betrieb bezahlen, so Achammer und fordert kollektives Engagement ein: 

„Jeder ist verpflichtet mitzutun“.

Zum Artikel auf Innovation Bau

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Sponsoring-Architektur für BTHVN2020 vorgestellt

„Das Beethovenfest 2020 bietet für unsere Unternehmen viele Möglichkeiten sich einzubringen und wird auch die Wirtschaftsregion weiter voranbringen“, blickt IHK-Geschäftsführer Professor Stephan Wimmers voraus. In einer gemeinsamen Veranstaltung der Beethoven Jubiläums gGmbH und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg im Hotel Collegium Leoninum wurden wichtige Programminhalte und die Leitlinien der Sponsoring-Architektur für das Beethoven Jubiläumsjahr vorgestellt. IHK-Vizepräsidentin und Hoteldirektorin Ruth Maria van den Elzen begrüßte rund 40 Teilnehmer aus Unternehmen in der Alten Kirche im Hotel Collegium Leoninum. Vom Künstlerischen Geschäftsführer der Jubiläums gGmbH, Christian Lorenz, erhielten die Teilnehmer einen Überblick über bereits feststehende Events im Beethovenjahr. Dieses beginnt schon um den Tauftag des Komponisten im Dezember 2019 mit einer deutschlandweiten Öffnung von Privathäusern für Konzertbesucher. Besondere Highlights – um nur einige zu nennen – werden ein Simultankonzert des Beethoven Orchesters Bonn und der Wiener Symphoniker, der Beethoven Pastoral Day, eine musikalische Schiffsreise von Bonn nach Wien und das Abschlusskonzert mit der 9. Symphonie unter der Leitung von Sir Simon Rattle sein.

Insgesamt bietet das Programm vielfältige Möglichkeiten zur Beteiligung von Unternehmen, welche von Ralf Birkner, Kaufmännischer Geschäftsführer der Beethoven Jubiläums Gesellschaft gGmbH, und Dr. Claudia Weller, Leitung Kommunikation, aufgezeigt wurden. Die geplanten Neuerungen im Beethoven-Haus stellte Dr. Nicole Kämpken von der Stiftung Beethoven-Haus vor.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Tagung befasst sich mit Rahmenbedingungen für Wissens- und Forschungs-Transfer an Hochschulen

Ob Therapien für Krankheiten oder neue Materialien, die Autos leichter machen. – An Projekten wie diesen wird an Universitäten und Hochschulen geforscht. Wichtig ist es, die Forschungsergebnisse schnell in die Praxis zu bringen und die Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft in die Forschung einfließen zu lassen. Doch welche Voraussetzungen werden dafür benötigt? Das ist Thema beim ersten Transfertag Rheinland-Pfalz – einer Initiative des rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministeriums. Er findet am 29. und 30. November an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) und der Hochschule Kaiserslautern statt.

Zum Auftakt gibt es eine Podiumsdiskussion an der TUK (Rotunde, Geb. 57, 10 Uhr), bei der Experten aus Forschung, Politik und Wirtschaft über Wege beim Forschungstransfer sprechen. Vertreter der Medien sind zu der Veranstaltung eingeladen.

Der Transfertag soll unter anderem neue Möglichkeiten aufzeigen, mit denen der Transfer aus der Forschung in Wirtschaft und Gesellschaft besser gelingt sowie die individuellen Bedürfnisse der Hochschulen konkretisieren. Dabei geht es auch darum, wie Hochschulen und Forschungseinrichtungen ihre Arbeiten in der Region besser sichtbar machen können. Die Teilnehmer werden dazu in verschiedenen Gruppen zusammenarbeiten.

Bei der Podiumsdiskussion zum Auftakt wird auch der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Professor Dr. Konrad Wolf zugegen sein. Mit ihm diskutieren: Dr. Joe Weingarten (Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz), Andrea Frank (Stifterverband), Professor Hans-Joachim Schmidt (Präsident der Hochschule Kaiserslautern), Professor Arnd Poetzsch-Heffter (Vizepräsident für Forschung und Technologie der TUK) sowie Frauke Heistermann (Rat für Technologie Rheinland-Pfalz). Im Anschluss erfolgt die Preisverleihung „Gründungsförderer des Jahres“.

Der Transfertag Rheinland-Pfalz findet das erste Mal statt. Die beteiligten Akteure sollen im Rahmen der Tagung dazu auch Empfehlungen für das Land erarbeiten. Zudem sollen Maßnahmen ermittelt werden, mit denen das Land die Transfer-Aktivitäten in verschiedenen Bereichen fördern kann.

Organisiert wird der Transfertag von der TUK und der Hochschule Kaiserslautern zusammen mit dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MWWK).

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Prozessmanagement in der öffentlichen Verwaltung: MACH AG und Hochschule Bonn-Rhein-Sieg präsentieren neue Studie auf der Smart Country Convention

In Kooperation mit der MACH AG hat die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg eine umfangreiche Studie zum Thema Prozessmanagement in der öffentlichen Verwaltung erstellt. Auf der Smart Country Convention (SCCON) präsentiert MACH die Ergebnisse. Die Studie gibt einen umfassenden Überblick des derzeitigen Status quo von Prozessmanagement in öffentlichen Verwaltungen.

Stefan Mensching, Vorstand Beratung der MACH AG, erläutert das Ziel der Studie folgendermaßen: „Einige Verwaltungen scheinen im Bereich Prozessmanagement schon weit vorangeschritten zu sein, während andere noch Nachholbedarf und Raum für Verbesserungen haben – so ist zumindest der subjektive Eindruck. Es schien daher notwendig, diese vage Einschätzung einer genaueren Prüfung und Analyse zu unterziehen.“

Die Studienergebnisse basieren auf einer Online-Umfrage, die unter der Leitung von Professor Dr. Andreas Gadatsch und Diplom-Berufspädagoge Stefan Freitag von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg durchgeführt wurde. Vertreterinnen und Vertreter aus allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung nahmen an der Studie teil, eine hohe Anzahl besetzt Führungspositionen. Die Studie zeigt, dass im Bereich Prozessmanagement große Potenziale noch ungenutzt bleiben. Damit sich dies ändert, muss der Stellenwert des Prozessmanagements in den öffentlichen Einrichtungen erhöht werden. Ein Großteil der Befragten erwartet, dass dies in naher Zukunft der Fall sein wird. Denn die Zufriedenheit mit dem Prozessmanagement in der eigenen Organisation ist derzeit niedrig. Das volle Potenzial von Prozessmanagement kann nur dann genutzt werden, wenn es als gesamtheitliches Organisationsprojekt verstanden wird.

Die Gründe für den Einsatz von Prozessmanagement sind vielfältig: Neben gesetzlichen Anforderungen gehören mangelnde Transparenz der Abläufe sowie ein fehlender Überblick für die Prozessbeteiligten, aber auch überflüssige Prozessschleifen, unerkannte Nadelöhre und daraus resultierende Verzögerungen der Arbeitsabläufe. Die ersten Erkenntnisse der Online-Umfrage aus dem Zeitraum vom 14. Mai bis 4. Juni 2018 sind zunächst positiv: Neben allgemeinen Vorteilen wie mehr Wirtschaftlichkeit und Effizienz unterstützt das Prozessmanagement die Identifizierung und Umsetzung von Optimierungspotenzialen. Es ist eindeutig, dass Prozessmanagement einen besseren Überblick über Abläufe in der eigenen Organisation bringt und sich im Rahmen der Organisationssteuerung als hilfreich erweist. Der Nutzen ist unabhängig vom Verwaltungsbereich, von der Größe der Einrichtung und der Art des Prozesses.

Aber: Wesentliches Potenzial bleibt ungenutzt. Das gilt für die angewandten Methoden ebenso wie für ein besseres Verständnis von Prozessmanagement. So werden zentrale Instrumente zur Darstellung von Prozessen nicht genutzt. Obwohl beispielsweise die Anwendung einer Prozesslandkarte als Qualitätsmerkmal für gutes Prozessmanagement gilt, kommt sie derzeit kaum zum Einsatz. Auch der Einsatz von Modellierungssprachen wie BPMN 2.0 gehört zum professionellen Instrumentarium des Prozessmanagements. Der internationale Standard erlaubt es, komplexe Abläufe präzise und schnell wahrnehmbar abzubilden, um auf diese Weise weiterführend auch die Automatisierung von Prozessen zu unterstützen.

Das Fazit von Prof. Dr. Andreas Gadatsch lautet daher: „Die Studie hat mehrere Dinge offengelegt: Prozessmanagement ist ein wirksames Werkzeug, das im öffentlichen Dienst bereits regen Zuspruch findet. Es gibt aber noch viel mehr zu tun.“

Die Studie ist über folgende Seite kostenfrei verfügbar: www.mach.de/prozess-studie.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox