Unternehmerinnen und Unternehmer sind…

Das Unternehmerbild steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, die in Kooperation mit dem CSR-Kompetenzzentrum Rheinland ausgerichtet wird. Wie es um das Unternehmerbild in Nordrhein-Westfalen und in der Region Bonn/Rhein-Sieg bestellt ist, hat das Zentrum für Evaluation und Methoden (ZEM) der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn im Auftrag der IHK im Rahmen einer Studie untersucht. Die Ergebnisse der Studie sowie daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen sollen bei einer kostenfreien Informations- und Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 4. Dezember, 18 bis ca. 20.30 Uhr, in den Räumen der Sternwarte der Universität Bonn, Poppelsdorfer Allee 47, vorgestellt werden.

„Demnach sind Unternehmerinnen und Unternehmer verantwortungsvoll, nachhaltig, sozial und innovativ“, sagt IHK-Ansprechpartnerin Regina Rosenstock. Scheitern wird aber immer noch als Stigma angesehen, in Bonn/Rhein-Sieg sogar noch mehr als im NRW-Durchschnitt. Das Wissen über die Selbständigkeit ist gering, das Thema Unternehmertum wird in Schulen und Universitäten zu wenig behandelt. Als hochkarätige Experten stehen Victoria Appelbe (Wirtschaftsförderin der Stadt Bonn), Professor Dr. Dr. Michael Hoch (Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), Professor  Dr. Michael-Burkhard Piorkowsky (Verfasser der Studie, Universität Bonn), IHK-Präsident Stefan Hagen und CSR-Botschafter Timo Müller (Geschäftsführer Tanzhaus Bonn) zur Verfügung. 

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen können unter www.ihk-bonn.de, Webcode 6492202, erfolgen.

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„Staus sind das Ergebnis jahrzehntelanger Versäumnisse“

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg zeigt sich von der momentan angespannten Verkehrslage in Bonn wenig überrascht. „Nicht erst jetzt zeigt sich, dass insbesondere in Bonn die Verkehrsinfrastruktur seit Jahrzehnten nicht erweitert wurde“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille. Die nach wie vor fehlende Südtangente, der mangelnde Ausbau bei der Schiene und im ÖPNV sowie fehlende Park-and-ride-Plätze sorgen jetzt dafür, dass die unzureichende Infrastruktur mehr und mehr überlastet wird und an ihre Kapazitätsgrenzen stößt. Hinzu kommt, dass an den bestehenden Straßen der Sanierungsstau aufgeholt werden muss und sich die Baustellen häufen; was Pendler dazu bringt, Alternativen zu suchen. Staus sind dann vorprogrammiert.

 „Und es wird noch schlimmer kommen“, sagt IHK-Geschäftsführer Professor Dr. Stephan Wimmers. „Die bevorstehenden Großbaustellen haben noch gar nicht begonnen“. Auch die Sanierung der Fahrbahndecke auf der Reuterstraße steht an. Vor diesem Hintergrund sei es unverständlich, so Wimmers, dass die Südtangente immer noch nicht geplant werde. Stattdessen werde wieder gewartet, bis das Chaos an der Tagesordnung sei. Deshalb: „Jetzt müssen wir die Weichen für die Zukunft stellen“.

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DPG-Vortrag an der Hochschule Aalen

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) lädt auch in diesem Wintersemester wieder zu Vorträgen an der Hochschule Aalen ein. Das Programm wird am Dienstag, 6. November 2018, um 17.15 Uhr auf dem Campus Burren im Gebäude G1 Raum 0.20 eröffnet. Den Auftakt macht Professor Dr. Harald Gießen vom 4. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart mit dem Thema „3D-Druck von komplexen Mikrooptiken – vom künstlichen Adlerauge zum kleinsten Mikroskopobjektiv der Welt“. Gießen adressiert hierbei ein aktuelles Thema mit Potenzial, das inzwischen auch im Bereich der Optischen Technologien auf zunehmendes Interesse stößt. Interessenten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Vorträge gibt es am Montag, 26. November 2018, mit Professor Dr. Christoph Cremer (Universität Heidelberg) zum Thema „Höchstauflösende Mikroskopie bei großen Arbeitsabständen“ sowie am Mittwoch, 5. Dezember 2018, mit dem Astronauten Thomas Reiter zum Thema „Aktuelle Entwicklungen und Zukunft der bemannten und robotischen Raumfahrt in Europa“.

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Zukunftstechnologie oder vorübergehender Hype?

Am 11. Oktober führte die IHK Heilbronn-Franken in Kooperation mit der bwcon GmbH und der Hochschule Heilbronn eine Veranstaltung zum Thema „Blockchain in der Anwendung mit Fokus auf dem Internet der Dinge (IoT)“ in der Hochschule Heilbronn, Campus Künzelsau durch. Neben Prof. Dr. Sigurd Schacht von der Hochschule Heilbronn und Dr. Jürgen Jähnert von der bwcon GmbH, Stuttgart, die eine Einführung und einen allgemeinen Überblick über Anwendungsfelder der Blockchain-Technologie lieferten, referierte Dr. Thomas Brenner von der OLI Systems GmbH, Stuttgart konkret über die Implementierung von Blockchain in der Energiewirtschaft. Themen wie Blockchain und weitere IT-Themen werden zukünftig auch in dem geplanten DigiHub in Künzelsau vertieft.

Professor Schacht erläuterte die zu Grunde liegende Technik und alternativen Systeme anhand einer Livedemonstration. Die Grundidee der Blockchain-Technik ist dabei, dass ein Datensatz in einer Zeichenkette eindeutig gespeichert wird und keine zentrale Instanz mehr über die Korrektheit der Daten entscheidet, sondern dass vielmehr alle teilnehmenden Partner in der Blockchain die Richtigheit gegenseitig verifizieren können. Zentrale Instanzen, die bisher insbesondere bei „standardisierten Vorgehen“ als Treuhänder, Prüf- oder Vertrauensinstanz benötigt werden, sind in diesem System nicht mehr erforderlich.

Eine der bekanntesten Anwendungen der Blockchain ist die virtuelle Währung „Bitcoin“. Darüber hinaus bietet diese Technologie jedoch noch jede Menge weiterer Anwendungsfelder, besonders auch im Bereich „Internet der Dinge (IoT)“.

Die IHK Heilbronn-Franken unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen bei Fragen zu diesen neuen Technologien, deren Umsetzung oder deren Finanzierung.

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IHK begrüßt Verzicht auf Fahrverbote

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg begrüßt den von der Bezirksregierung vorgelegten Entwurf des Luftreinhalteplans für die Bundesstadt Bonn, der ohne Dieselfahrverbote auskommt. „Die gemeinsamen Anstrengungen aller Beteiligten machen es möglich, dass auf Fahrverbote in der Bonner City verzichtet werden kann“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille: „Wir sind optimistisch, dass sich das Verwaltungsgericht Köln in seiner Sitzung am 8. November dieser Auffassung anschließt.“

Demnach können die gesetzlichen Grenzwerte durch ein Maßnahmenbündel eingehalten werden. „Der natürliche Austausch der Kfz-Bestände, die verpflichtenden Software-Updates, die Rückkaufprämie, die Nachrüstung der Euro-5-Busse der SWB mit SCRT-Filtern sowie die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Förderprogramm „Emmissionsfreie Innenstadt“, dem Förderprogramm „LeadCity“ und des Masterplans zur Luftreinhaltung werden in Bonn ihre Wirkung entfalten“, so IHK-Geschäftsführer Professor Stephan Wimmers.

Im nächsten Schritt entscheidet das Verwaltungsgericht Köln darüber, ob die von der Bezirksregierung aufgezeigten Maßnahmen ausreichend sind. Insofern bleibt es weiter unsicher, ob ein Fahrverbot in Bonn eingeführt wird oder nicht. Zudem ist zurzeit noch nicht klar, ob in Köln Fahrverbote eingeführt werden. Wimmers: „Das würde viele Pendler aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis und die regionale Wirtschaft hart treffen. Von Entwarnung kann jetzt also noch keine Rede sein. Dennoch sind die Aktivitäten der Stadt Bonn mit Unterstützung durch den Rhein-Sieg-Kreis sowie die Aufstellung des Plans durch die Bezirksregierung hilfreich.“

IHK-Hauptgeschäftsführer Hille: „Ein Dieselfahrverbot könnte unsere Region schwerlich verkraften. Zulieferer, Abholdienste und viele weitere Dienstleister könnten ihre Leistungen nur unter erschwerten Bedingungen erbringen. Ferner würde es zu erheblichen Beeinträchtigungen bei den Pendlern führen. Ein sofortiger Umstieg vieler Pendler auf den ÖPNV scheitert an den nicht vorhandenen Kapazitäten vor allem in den Stoßzeiten. Hier müssen wir aber in Zukunft alle Verkehrsträger besser aufeinander abstimmen, um die Schadstoffwerte weiter zu reduzieren. Wir benötigen einen Mix aus motorisiertem Individualverkehr, einem stärkeren und besseren ÖPNV und Fahrradverkehr, wozu das jetzt eingeführte Leihsystem einen ersten Beitrag leisten kann.“

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Bonner Haushaltsentwurf birgt Risiken für die Zukunft

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg befürchtet, dass der aktuelle Haushaltsentwurf der Stadt Bonn mit Blick auf einen ausgeglichenen Haushalt der Stadt im Jahre 2021 zu optimistisch und zu wenig ambitioniert ist. IHK-Präsident Stefan Hagen: „Der Haushaltsentwurf steht nach unserer Einschätzung auf tönernen Füßen. Wir befürchten, dass die positiven Annahmen im aktuellen Haushaltsentwurf letztlich so nicht eintreten werden und wir dann doch im Jahre 2021 zu einer Erhöhung der Realsteuersätze (Gewerbe- und Grundsteuer) kommen werden.“

In ihrer Einschätzung beruft sich die IHK u.a. auf eine Analyse und Stellungnahme von Professor Dr. Harald Schoelen, Niederrheinische Hochschule in Mönchengladbach, die der Kämmerin zugeleitet wurde. Schoelen bemerkt, dass der geplante Konsolidierungsweg nur dann erfolgreich sein werde, wenn die von der Stadt angenommenen Parameter „gutes Wirtschaftswachstum“, „Fortbestand der Niedrigzinsphase“ und eine nur „moderate Entwicklung der Sozialausgaben“ in Summe einträten. Stefan Hagen dazu: „Wenn einer dieser Dominosteine kippt, wird der Haushaltsausgleich in 2021 nicht klappen.“

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille ergänzt: „Die Weichen für einen ausgeglichenen Haushalt in drei Jahren werden jetzt gestellt. Die Bonner Kommunalpolitik ist gefordert, mutiger die Ausgabenseite des Haushaltsentwurfes in den Blick zu nehmen und die Kämmerin bei der Konsolidierung zu unterstützen“. Notwendig sei es eine strukturelle Aufwandssenkung zu erreichen, um die im Zeitraum des Doppelhaushalts wachsenden Zinsänderungsrisiken und ein hieraus ggf. sich verschlechterndes Finanzergebnis dauerhaft kompensieren zu können.

Die IHK  schlägt einer Empfehlung von Professor Schoelen folgend hierfür die Schaffung eines überfraktionellen Arbeitskreises zur Haushaltskonsolidierung vor, der die Frage der Haushaltskonsolidierung wahrperiodenübergreifend und langfristig begleitet. Zudem regt die IHK an, ein durchgängiges auf einer Aufgabenkritik aufbauendes, strukturell aufwandssenkendes Personalkonzept einzuführen, welches die Leistungsfähigkeit und Effizienz der Stadtverwaltung dennoch gewährleisten müsse. Fortschritte bei der Digitalisierung einfacher Routineaufgaben sei hierfür der Schlüssel.  Schließlich empfiehlt die IHK die funktionalen Verflechtungen und Kooperationen mit dem Rhein-Sieg-Kreis auszubauen, um Synergieeffekte und Kosteneinsparungen auch hierdurch zu erzielen.

„Die Schulden von heute sind die Steuererhöhungen für Wirtschaft und Bürger von morgen“, begründet IHK-Präsident Hagen seine Besorgnis über den aktuellen Haushaltsentwurf. „Bonn hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem“. Bei den Realsteuern gehöre Bonn, insbesondere im Vergleich zum naheliegenden Rheinland-Pfalz, ohnehin schon zu den teuren Standorten. „Da sollte man an dieser Schraube perspektivisch nun nicht mehr drehen.“

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Ehrungen im DVS: Höchste Auszeichnung für Professor Dr.-Ing. Heinrich Flegel

Die DVS-Plakette als höchste Auszeichnung des DVS – Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. wurde am vergangenen Montag im Rahmen der DVS-Jahresversammlung in Friedrichshafen an Professor Dr.-Ing. Heinrich Flegel verliehen. Der Verband würdigt mit dieser Ehrung seinen langjährigen Präsidenten für seine Leistungen auf dem Gebiet der Schweißtechnik in Praxis und Wissenschaft.

Seit mehr als 20 Jahren ist der Preisträger Mitglied im DVS. Als promovierter Diplom-Ingenieur im Maschinenbau unterstützt er seitdem den Verband mit seinen Fachkenntnissen und seinem Engage-ment: zunächst als Vorsitzender des DVS-Landesverbandes Baden-Württemberg und somit auch als Mitglied des Ausschusses der Landesverbände und als Mitglied des Vorstandsrates des DVS. Seit 2001 ist Professor Dr.-Ing. Heinrich Flegel Mitglied des Präsidiums des DVS, von 2003 bis 2006 als stellvertretender Präsident und seit 2007 als Präsident.

Darüber hinaus ist Professor Dr.-Ing. Heinrich Flegel Mitglied im Forschungsrat der Forschungs-vereinigung Schweißen und verwandte Verfahren e.V. des DVS sowie Mitglied im Gesellschafter-ausschuss und im Aufsichtsrat der GSI – Gesellschaft für Schweißtechnik International mbH.

Eine weitere Auszeichnung bei der DVS-Jahresversammlung wurde Dipl.-Ing. Wolfgang Hardt zuteil. Er erhielt den DVS-Ehrenring. Diese besondere Anerkennung wurde ihm wegen seiner Verdienste auf technisch-wissenschaftlichem Gebiet auf Beschluss des DVS-Präsidiums verliehen. Seit dem Jahr 1965 ist Hardts schweißtechnisches Engagement eng mit der Verbandsarbeit des DVS verknüpft. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des DVS-Landesverbandes Berlin-Brandenburg und des DVS-Bezirksverbandes Cottbus.

Während der Jahresversammlung des DVS hat der Verband darüber hinaus die Verleihung von 14 Ehrennadeln in Silber und fünf Ehrennadeln in Gold bekannt gegeben. Die DVS-Ehrennadel wird durch die regionalen Stellen verliehen und zeichnet DVS-Mitglieder aus, die sich um ihren DVS-Landes- bzw. -Bezirksverband oder um die Technik in besonderem Maße verdient gemacht und so die Arbeit des Verbandes aktiv unterstützt haben.

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„Bahnübergang Weck-Werk muss offen bleiben“

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg spricht sich erneut für die Offenhaltung des Bahnübergangs am Weck-Werk aus. „Angesichts der bevorstehenden Baumaßnahmen durch Straßen NRW (Tausendfüßler, Nordbrücke, Südbrücke) und durch die Stadt Bonn (z. B. Reuterstraße) brauchen wir dringend unsere bestehenden Verkehrsverbindungen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille: „Deshalb darf der Bahnübergang am Weck-Werk in Duisdorf keinesfalls geschlossen werden; dies wäre in der momentanen und zukünftigen Verkehrssituation im Bereich Bonn-Duisdorf/Alfter kontraproduktiv.“

Die Deutsche Bahn beabsichtigt die Schließung des Bahnübergangs. „Zurzeit können die ansässigen Betriebe gerade durch den Bahnübergang vor allem mit großen LKWs gut beliefert werden und auch ihre Waren abtransportieren", sagt IHK-Geschäftsführer Professor Dr. Stephan Wimmers: „Ein Wegfall des Übergangs macht die verbleibenden Zuwege zum Nadelöhr und bringt auch neue Belastungen für die Anwohner." Ferner seien die alternativen Wege auch nicht gut für LKWs befahrbar. Beispiele dafür sind die Bahnhofstraße mit den auf die Straße ragenden Ästen sowie der Kreisel an der Alfterer Straße. Deshalb sollte der Bahnübergang aus Sicht der regionalen Wirtschaft offen bleiben.

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Steuer- und Sozialpolitik in Zeiten zunehmender Ungleichheit

Selten vergeht ein Tag, an dem Politik und Medien nicht über soziale Ungerechtigkeit und wachsende Ungleichheit klagen. Die alternde Gesellschaft, Einwanderung und neue Formen der Arbeitswelt befeuern die Diskussion. Dabei ist Deutschland bereits heute einer der am stärksten ausgebauten Sozialstaaten der Welt. Zugleich haben Unternehmer und Arbeitnehmer hierzulande besonders hohe Sozialabgaben und Steuern zu tragen.
Was also ist dran an der Behauptung, dass die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland immer weiter aufgeht? Und wie muss eine Steuer- und Sozialpolitik gestaltet sein, die Armut wirksam bekämpft, ohne Wachstum und Arbeitsplätze zu gefährden?

Diesen Fragen widmet sich das IHK-Forum Soziale Marktwirtschaft, das die IHK Saarland in ihren Räumen in der Franz-Josef-Röder-Str.9 am Mittwoch, 29.08.2018, von 18 – 20.30 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsclub Saar-Pfalz- Moselle e.V. und der Steuerberaterkammer Saarland veranstaltet.

Referent ist Prof. Dr. Christoph M.Schmidt, seit 2002 Präsident des RWI- Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2013 ist er der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Hinweis für Medienvertreter: Bitte melden Sie Interviewwünsche vorab im Sekretariat des Geschäftsbereichs Standortpolitik unter 0681 9520-401 an.

PROGRAMM

Herzlich willkommen!
Dr. Hanno Dornseifer, Präsident der IHK Saarland

Vortrag
Steuer- und Sozialpolitik in Zeiten
zunehmender Ungleichheit
Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Präsident des RWI – Leibniz
Institut für Wirtschaftsforschung und Vorsitzender des
Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Diskussion
Moderation: Michael Leistenschneider, Präsident der Steuerberaterkammer Saarland

Herzlichen Dank!
Uwe Kuntz, Präsident des Wirtschaftsclubs Saar-Pfalz-Moselle e. V.

Im Anschluss: Imbiss und Get-together

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Innovation Bau informiert über Drohnen, VR und Indoor Navigation

Innovationen in der Baubranche

Der digitale Wandel hat viele Technologien vom privaten in den wirtschaftlichen Bereich gebracht und kommt auch langsam in der Deutschen Bauindustrie an. Technologien, die vorher in anderen Bereichen Anklang fanden, sind inzwischen auch auf den Baustellen zu finden.

Drohnen

Die unbemannten Flugkörper können im Bausektor beispielsweise bei der Erfassung des “Ist Zustands” helfen. Die schon 2013 an der Universität Kassel entwickelte und mit hochauflösenden Kameras ausgestattete Drohne “Multicopter”, ermöglicht beispielsweise Perspektiven auf Bauwerke, die vorher so nicht möglich waren. Topcon Positioning entwickelt solche Drohnen. Im Jahr 2016 hatte Topcon das „Sirius UAS High Resolution Mapping Kit“ vorgestellt. Eine Drohne mit klar umrissener Aufgabe: „Dieses Paket dient zur Erfassung von Bildern mit höchstmöglicher Auflösung, zum Beispiel für Bauwerksüberwachung, Vermessung und die Kartierung der Topografie“, erklärt Axel de Leve, Vertriebsleiter bei GeoPositioning, einer Topcon Sparte, „Damit können gegenüber normalen Objektiven bei identischer Flughöhe höher auflösende Bilder aufgenommen werden.“

Den kompletten Artikel finden Sie online auf Innovation Bau

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