„Bahnübergang Weck-Werk muss offen bleiben“

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg spricht sich erneut für die Offenhaltung des Bahnübergangs am Weck-Werk aus. „Angesichts der bevorstehenden Baumaßnahmen durch Straßen NRW (Tausendfüßler, Nordbrücke, Südbrücke) und durch die Stadt Bonn (z. B. Reuterstraße) brauchen wir dringend unsere bestehenden Verkehrsverbindungen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille: „Deshalb darf der Bahnübergang am Weck-Werk in Duisdorf keinesfalls geschlossen werden; dies wäre in der momentanen und zukünftigen Verkehrssituation im Bereich Bonn-Duisdorf/Alfter kontraproduktiv.“

Die Deutsche Bahn beabsichtigt die Schließung des Bahnübergangs. „Zurzeit können die ansässigen Betriebe gerade durch den Bahnübergang vor allem mit großen LKWs gut beliefert werden und auch ihre Waren abtransportieren", sagt IHK-Geschäftsführer Professor Dr. Stephan Wimmers: „Ein Wegfall des Übergangs macht die verbleibenden Zuwege zum Nadelöhr und bringt auch neue Belastungen für die Anwohner." Ferner seien die alternativen Wege auch nicht gut für LKWs befahrbar. Beispiele dafür sind die Bahnhofstraße mit den auf die Straße ragenden Ästen sowie der Kreisel an der Alfterer Straße. Deshalb sollte der Bahnübergang aus Sicht der regionalen Wirtschaft offen bleiben.

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Steuer- und Sozialpolitik in Zeiten zunehmender Ungleichheit

Selten vergeht ein Tag, an dem Politik und Medien nicht über soziale Ungerechtigkeit und wachsende Ungleichheit klagen. Die alternde Gesellschaft, Einwanderung und neue Formen der Arbeitswelt befeuern die Diskussion. Dabei ist Deutschland bereits heute einer der am stärksten ausgebauten Sozialstaaten der Welt. Zugleich haben Unternehmer und Arbeitnehmer hierzulande besonders hohe Sozialabgaben und Steuern zu tragen.
Was also ist dran an der Behauptung, dass die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland immer weiter aufgeht? Und wie muss eine Steuer- und Sozialpolitik gestaltet sein, die Armut wirksam bekämpft, ohne Wachstum und Arbeitsplätze zu gefährden?

Diesen Fragen widmet sich das IHK-Forum Soziale Marktwirtschaft, das die IHK Saarland in ihren Räumen in der Franz-Josef-Röder-Str.9 am Mittwoch, 29.08.2018, von 18 – 20.30 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsclub Saar-Pfalz- Moselle e.V. und der Steuerberaterkammer Saarland veranstaltet.

Referent ist Prof. Dr. Christoph M.Schmidt, seit 2002 Präsident des RWI- Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2013 ist er der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Hinweis für Medienvertreter: Bitte melden Sie Interviewwünsche vorab im Sekretariat des Geschäftsbereichs Standortpolitik unter 0681 9520-401 an.

PROGRAMM

Herzlich willkommen!
Dr. Hanno Dornseifer, Präsident der IHK Saarland

Vortrag
Steuer- und Sozialpolitik in Zeiten
zunehmender Ungleichheit
Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Präsident des RWI – Leibniz
Institut für Wirtschaftsforschung und Vorsitzender des
Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Diskussion
Moderation: Michael Leistenschneider, Präsident der Steuerberaterkammer Saarland

Herzlichen Dank!
Uwe Kuntz, Präsident des Wirtschaftsclubs Saar-Pfalz-Moselle e. V.

Im Anschluss: Imbiss und Get-together

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Innovation Bau informiert über Drohnen, VR und Indoor Navigation

Innovationen in der Baubranche

Der digitale Wandel hat viele Technologien vom privaten in den wirtschaftlichen Bereich gebracht und kommt auch langsam in der Deutschen Bauindustrie an. Technologien, die vorher in anderen Bereichen Anklang fanden, sind inzwischen auch auf den Baustellen zu finden.

Drohnen

Die unbemannten Flugkörper können im Bausektor beispielsweise bei der Erfassung des “Ist Zustands” helfen. Die schon 2013 an der Universität Kassel entwickelte und mit hochauflösenden Kameras ausgestattete Drohne “Multicopter”, ermöglicht beispielsweise Perspektiven auf Bauwerke, die vorher so nicht möglich waren. Topcon Positioning entwickelt solche Drohnen. Im Jahr 2016 hatte Topcon das „Sirius UAS High Resolution Mapping Kit“ vorgestellt. Eine Drohne mit klar umrissener Aufgabe: „Dieses Paket dient zur Erfassung von Bildern mit höchstmöglicher Auflösung, zum Beispiel für Bauwerksüberwachung, Vermessung und die Kartierung der Topografie“, erklärt Axel de Leve, Vertriebsleiter bei GeoPositioning, einer Topcon Sparte, „Damit können gegenüber normalen Objektiven bei identischer Flughöhe höher auflösende Bilder aufgenommen werden.“

Den kompletten Artikel finden Sie online auf Innovation Bau

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Simulations-Apps verschaffen Hochschulabsolventen Wettbewerbsvorteile

Lehrende im Ingenieurwesen und in der Wissenschaft sind sich bewusst, dass potenzielle Arbeitgeber nach Hochschulabsolventen mit Kenntnissen über Produktdesign- und Simulationssoftware suchen. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, hat ein Professor der Universität Hartford beim Einsatz von Simulations-Apps von Studierenden der Fachrichtung Maschinenbau Pionierarbeit geleistet.

Die Apps bieten den Studierenden einfach zu bedienende, spezialisierte Anwenderoberflächen, um realistische Simulationen durchzuführen und Ergebnisse darzustellen, ohne dass ein vorangegangenes Training erforderlich ist. Diese anwendungsorientierte Lernmethode ermöglicht ein tieferes Verständnis der Physik und der Theorie. Die Studierenden können anschließend sehr einfach mehr über das zugrundeliegende Modell lernen und sogar eigene Simulations-Apps im Application Builder, der in der COMSOL Multiphysics® Software verfügbar ist, erstellen.

Simulations-Apps dienen als einfache Einstiegsmöglichkeit in numerische Analysen. „Sobald sich die Studierenden mit den Konzepten und Modellierungstechniken vertraut gemacht haben, können sie mit dem Application Builder sogar eigene Apps erstellen und so ihr Wissen und die Reichweite ihrer kollektiven Analysefähigkeiten erweitern“, führt Milanovic weiter aus. Erfahren Sie mehr über die Arbeit von Ivana Milanovic in ihrem Keynote-Vortrag auf der COMSOL Conference 2018 in Boston.

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Dr. Uwe Leprich komplettiert Aufsichtsrat

Professor Dr. Uwe Leprich folgt im Aufsichtsrat der ABO Wind AG auf Dr. Joachim Nitsch. Wie alle weiteren Beschlüsse erfolgte auch die Wahl Dr. Leprichs bei der gestrigen Hauptversammlung mit mehr als 90 Prozent der Stimmen.

Schon als sich Dr. Nitsch 2012 für die Aufgabe im Aufsichtsrat der ABO Wind zur Verfügung stellte, befristete er das Engagement bis zu seinem 78. Lebensjahr, das nunmehr erreicht ist. Aufsichtsratsvorsitzender Jörg Lukowsky dankte dem Ingenieurwissenschaftler zum Abschied gestern für die vielen wertvollen Impulse, die er ABO Wind während seiner sechsjährigen Amtszeit gegeben habe.

Mit Professor Dr. Leprich gewinnt ABO Wind wiederum einen für die erneuerbaren Energien sehr bedeutsamen Wissenschaftler als Aufsichtsratsmitglied. Dr. Leprich gehörte dem Gremium bereits zwischen 2000 und 2016 an. Während seiner zweijährigen Abordnung an das Umweltbundesamt, wo er bis März 2018 die Abteilung Klimaschutz und Energie leitete, stand Dr. Leprich nicht für Mandate in privaten Unternehmen zur Verfügung. Nun ist er als Professor mit den Schwerpunkten Wirtschaftspolitik und Energiewirtschaft an die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlands zurückgekehrt. „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben – auch als Aufsichtsrat der ABO Wind“, sagte Dr. Leprich.

Das große Einverständnis der Aktionäre mit der Entwicklung der Gesellschaft spiegelte sich bei der Hauptversammlung nicht allein in den Abstimmungsergebnissen wider, sondern auch in der Aussprache. Mehrere Redner bedankten sich für die gute und erfolgreiche Arbeit des Unternehmens. Die einzelnen Abstimmungsergebnisse sind auf der Internetseite abrufbar: https://www.abowind. com/de/pdf/HV2018/Abstimmungsergebnisse-oHV-2018-AB9.pdf

 

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Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat und Vorstand der Aesculap AG

Mit der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrats der Aesculap AG endete das Mandat des Aufsichtsratsvorsitzenden der Aesculap AG, Professor Ludwig Georg Braun. Nach mehr als 42 Jahren als Mitglied des Aufsichtsrats der Aesculap AG stellte sich Professor Braun nicht mehr zur Wiederwahl. An seiner Stelle wurde mit sofortiger Wirkung Prof. Dr. Heinz-Walter Große, Vorstandsvorsitzender des Mutterkonzerns B. Braun Melsungen AG, einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Der Betriebsratsvorsitzende Ekkehard Rist wurde erneut einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt.

„Der Wechsel im Vorsitz des Aufsichtsrats bedeutet eine historische Zäsur für Aesculap. Wir sind Herrn Professor Braun sehr dankbar für seine langjährige wohlwollende Begleitung und Entwicklung unseres Unternehmens. Um so mehr freuen wir uns, dass ihm mit Professor Große als neuem Aufsichtsratsvorsitzenden ebenfalls ein langjähriger Wegbegleiter von Aesculap in dieser Funktion nachfolgt“, so der Aesculap-Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Schulz.

Mit Wirkung zum 1. August 2018 wurde zudem Dr. Katrin Sternberg als stellvertretendes Mitglied in den Vorstand der Aesculap AG für die Ressorts Forschung und Entwicklung berufen. Damit besteht der Vorstand der Aesculap AG aus drei Personen. Erstmals wurde mit Dr. Sternberg eine Frau in das oberste Führungsgremium von Aesculap berufen.

Außerdem wurde mit sofortiger Wirkung Dr. Jens von Lackum zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. Er verantwortet seit 2016 die Ressorts Marketing, Vertrieb und Personal.
Informationen zu B. Braun finden Sie unter www.bbraun.de

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Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat und Vorstand der Aesculap AG

Mit der gestrigen Sitzung des Aufsichtsrats der Aesculap AG endete das Mandat des Aufsichtsratsvorsitzenden der Aesculap AG, Professor Ludwig Georg Braun. Nach mehr als 42 Jahren als Mitglied des Aufsichtsrats der Aesculap AG stellte sich Professor Braun nicht mehr zur Wiederwahl. An seiner Stelle wurde mit sofortiger Wirkung Prof. Dr. Heinz-Walter Große, Vorstandsvorsitzender des Mutterkonzerns B. Braun Melsungen AG, einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Der Betriebsratsvorsitzende Ekkehard Rist wurde erneut einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt.

„Der Wechsel im Vorsitz des Aufsichtsrats bedeutet eine historische Zäsur für Aesculap. Wir sind Herrn Professor Braun sehr dankbar für seine langjährige wohlwollende Begleitung und Entwicklung unseres Unternehmens. Um so mehr freuen wir uns, dass ihm mit Professor Große als neuem Aufsichtsratsvorsitzenden ebenfalls ein langjähriger Wegbegleiter von Aesculap in dieser Funktion nachfolgt“, so der Aesculap-Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Schulz.

Mit Wirkung zum 1. August 2018 wurde zudem Dr. Katrin Sternberg in den Vorstand der Aesculap AG  für die Ressorts Forschung und Entwicklung berufen. Damit besteht der Vorstand der Aesculap AG aus drei Personen. Erstmals wurde mit  Dr. Sternberg eine Frau in das oberste Führungsgremium von Aesculap berufen.

Außerdem wurde mit sofortiger Wirkung Dr. Jens von Lackum zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. 

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Eröffnung der allvisual academy: Zielgerichtete Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte

Die Themen Digitalisierung und Digitale Transformation beschäftigen zurzeit viele Unternehmen. Ziele, die damit verfolgt werden, reichen von der Effizienzsteigerung, über den verbesserten digitalen Kundenzugang, die Erweiterung der Produktpalette mit neuen und kundenspezifischen Varianten, die Einführung digitalisierter, intelligenter Produkte bis hin zur Entwicklung neuer, datenbasierter Geschäftsmodelle.

Unabhängig davon stellen Unternehmen jedoch zunehmend fest, dass die Einführung und Nutzung von Digitalen Zwillingen, Prozessautomatisierung, Optimierung von Supply-Chain-Prozessen, Intralogistik oder Entwicklung neuer Instandhaltungskonzepte und auf Business-Analytics- und Predictive-Maintenance-Ansätzen basierender Service-Modelle eines gemeinsam haben: Die Qualität, Durchgängigkeit, Zuverlässigkeit und Aktualität – einfach ausgedrückt die Integrität der zugrunde liegenden Daten und Informationen – muss im Unternehmen durch abgestimmte und beherrschbare Business-Prozesse sichergestellt und zu einem verwertbaren digitalen Wissen zusammengeführt werden.

Zielgerichtete Weiterbildung für ein digitales Grundverständnis

Technologien sind zweifelsohne erforderlich um bestimmte Verwertungspotentiale und Business-Modelle zu verwirklichen, spielen jedoch bei der erfolgreichen Digitalen Transformation eines Unternehmens eine eher untergeordnete Rolle, wie dies zahlreiche, von renommierten Instituten durchgeführte Studien belegen. Denn “einige der wichtigsten Innovationen entstehen nicht durch neue Technologien, sondern durch andere Arten zusammenzuarbeiten und Arbeit zu organisieren”, wie es Tom Malone, Professor an der MIT Sloan School of Management bestätigt.

Um all diese Erfolgsfaktoren positiv zu beeinflussen, können Unternehmen durch zielgerichtete Weiterbildung ihrer Fach- und Führungskräfte ein solides digitales Grundverständnis ihrer Belegschaft fördern und somit ihre Weiterentwicklung im digitalisierten Arbeitsleben unterstützen. Denn die meisten Digitalisierungsinitiativen scheitern nicht aus technologischen Gründen, sondern weil das Verständnis für eine umfassende, zum Unternehmen passende, bereichsübergreifende Digitalisierungsstrategie und der menschliche Faktor im Veränderungsprozess vergessen oder unterschätzt werden.

allvisual academy schafft Basis für digitale Kompetenzen bei Mitarbeitern

Verantwortliche, die Digitalisierungsprojekte in ihren Unternehmen planen, bestimmen also den Erfolg ihrer Vorhaben dadurch am effizientesten, dass sie ihre Führungskräfte und Mitarbeiter gezielt darauf vorbereiten und sie mit den nötigen, für das langfristige Überleben eines jeden Unternehmens obligatorischen, digitalen Kompetenzen ausstatten. Mit der neu eröffneten allvisual academy gelingt dies.

Weitere Informationen unter https://www.allvisual.ch/de/academy

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Global Galvanizing Awards 2018 – Preise gehen an COBE und ARM Architecture

Zum 4. Mal verleiht die European General Galvanizers Association (EGGA) den Global Galvanizing Award. Der Award wird für herausragende Architektur aus feuerverzinktem Stahl verliehen und in zwei Kategorien vergeben. Mit 36 eingereichten Projekten aus 13 Ländern fand der Preis international eine gute Resonanz.

Den „Award der Industrie“ erhielt ARM Architecture, Melbourne für das Arts West Building der Universität Melbourne. Mit dem „Award der Jury“ wurde COBE, Kopenhagen für das Projekt „The Silo“ ausgezeichnet. Anerkennungen beim „Award der Jury“ wurden an The Green House Utrecht von Cepezed Architekten, Delft und das Saar-Polygon von Pfeifer Sachse Architekten, Berlin vergeben.

Während der „Award der Industrie“ von den einreichenden Verzinker-Verbänden bestimmt wird, vergibt eine Jury aus unabhängigen Architektur-Experten den „Award der Jury“. Der Jury gehörten an:
– Burkhard Fröhlich, Chefredakteur Deutsche BauZeitschrift (DBZ)
– Bernhard Hauke, Geschäftsführer bauforumstahl e.V und designierter Chefredakteur der Zeitschrift „Stahlbau“
– Matthew Wells, Director „Techniker“ und Professor of Architectural Engineering an der University of Leeds.

The Silo

The Silo ist Teil der Umgestaltung des Kopenhagener Nordhafens. Ein 17-stöckiges ehemaliges Getreidesilo wurde von COBE Architekten in ein Wohngebäude transformiert. Um die industrielle Betonfassade des Silos den aktuellen Energie-Standards anzupassen, erhielt der Bau eine feuerverzinkte Gebäudehülle, während das Innere des Silos so roh und unberührt wie möglich erhalten wurde. Die facettierte Außenfassade aus feuerverzinktem Stahl ermöglichte auch die Integration von zusätzlichen Funktionselementen wie Balkonen und die Beibehaltung der charakteristischen, schlanken Form des Gebäudes.

Arts West Building

ARM Architekten erarbeitete in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kunst der Universität Melbourne ein neues Fakultätsgebäude für objektbasiertes Lernen. Die markante Fassade verwendet feuerverzinkten Stahl in einer neuen Weise. Die lamellenartige Gebäudehülle zeigt Bilder ausgewählter Objekte der Kunstsammlung der Universität und ist architektonischer Ausdruck der pädagogischen Bestrebungen der Fakultät. Zudem übernimmt die Fassade die Funktion eines passiven Sonnenschutzes.

Der Global Galvanizing Award wird in dreijährigem Rhythmus vergeben und anläßlich der Intergalva 2018 in Berlin verliehen.

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Studie zu Tippspiel bei Fußball-WM: Experten mit Bauchgefühl schneiden am besten ab

Ob Experte oder Laie: Vom Fußball-Hype Infizierte geben derzeit in Tippspielen ihre Prognosen ab. Dabei hoffen sie, möglichst gut abzuschneiden. Warum aber gewinnen dabei nicht selten die Laien, die Experten gehen hingegen leer aus? Zahlt es sich aus, beim Tippen nachzudenken? Ist es besser, Hilfsmittel zurate zu ziehen oder sich auf das Bauchgefühl zu verlassen? Diesen Fragen sind Wirtschaftswissenschaftler der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) in einer Studie nachgegangen. Ihre Ergebnisse zeigen: Gerade das Zusammenspiel von Intuition und Expertise ist entscheidend für den Tipp-Erfolg. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Wirtschaftspsychologie aktuell“ veröffentlicht.

Wer zieht als Gruppensieger ins Achtelfinale ein? Wie weit kommt die deutsche Mannschaft? Wer wird Weltmeister? Mit solchen Fragen beschäftigen sich derzeit unzählige Tippgemeinschaften. Das sorgt am Arbeitsplatz oder im Freundeskreis oftmals für hektische Betriebsamkeit. Aber wie landete man hierbei auf den vorderen Plätzen? Dem Geheimnis erfolgreicher Prognosen sind Professor Dr. Volker Lingnau und sein Doktorand Till Dehne-Niemann vom Controlling-Lehrstuhl an der TUK in einer Studie auf den Grund gegangen.

Schon bei der letzten Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien haben sie dazu knapp 120 Personen in ihr Versuchslabor an der TU Kaiserslautern gebeten. Die Probanden sollten dort die Gruppenspiele voraussagen. „Dabei musste die eine Hälfte der Versuchspersonen bei der Abgabe der Tipps nachdenken, zum Beispiel indem sie Gründe für ihre Tipps angegeben haben“, erläutert Professor Lingnau. Die andere Hälfte der Personen haben die Forscher hingegen angewiesen, spontan und aus dem Bauch heraus zu antworten. „Hier spielte die Intuition die entscheidende Rolle“, so Lingnau weiter. „Wir haben dabei speziell für diese Studie präparierte Experimentalcomputer verwendet. So haben wir sichergestellt, dass wir entweder Kopf- oder Bauchentscheidungen der jeweiligen Probandengruppe hervorgerufen haben.“

Zudem haben die Wissenschaftler vorab geklärt, wieviel Vorwissen bei den Probanden zum Thema Fußballwetten vorhanden war. Daraufhin haben sie die Teilnehmer in Experten und Laien eingeteilt. „Dahinter steckt die Idee, dass Erfahrene ein relativ genaues, aber schlecht artikulierbares Wissen über die Auftretenshäufigkeit von Ereignissen des Prognosegegenstands, in diesem Fall Fußballspiele, in ihrem Gedächtnis gespeichert haben. Dieses implizite Wissen wird wohl am besten durch intuitive Entscheidungen abgerufen“, so Lingnau weiter. Demgegenüber steht die Annahme, dass beim intensiven Nachdenken über einen Sachverhalt das analytische Wissenssystem genutzt wird, welches bei Experten jedoch anfällig gegenüber aktuellen, aber nicht immer repräsentativen Ereignissen ist. „Dieses explizite Wissen kann das akkurate implizite Wissen bei Experten überschreiben“, erläutert der Professor. Anders verhält es sich bei Laien. „Hier sollte bei Prognosen Nachdenken immer besser sein, denn Unerfahrene können nicht auf einen impliziten Wissensgrundstock zurückgreifen, sondern profitieren von expliziten Wissensinhalten, die beim Nachdenken aktiviert werden“, fährt er fort.

Die Ergebnisse der Forscher belegen, dass Experten, die ihr Bauchgefühl nutzten, die besten Vorhersagen trafen und damit sogar ein Prognosemodell der US-amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs übertrumpften. „Wir konnten statistisch signifikant zeigen, dass es besser ist, bei einer Entscheidung nicht nachzudenken, wenn man sich bei Fußballwetten gut auskennt“, betont Till Dehne-Niemann, der als Doktorand am Lehrstuhl forscht. „Hier empfiehlt es sich, auf sein Bauchgefühl zu hören. Umgekehrt sollte man aber lieber nachdenken, wenn man weniger Ahnung hat.“

Die Ergebnisse beschränken sich nicht nur auf Fußballprognosen, sondern lassen sich auch auf andere Sachverhalte ausweiten. So haben die Kaiserslauterer Forscher diesen sogenannten „Interaktionseffekt“ aus Entscheidungsmodus und Erfahrung auch in weiteren Arbeiten untersucht, etwa bei Veranstaltungen auf einer Mannheimer Pferderennbahn oder in einer Online-Studie mit Finanzmarkt-Experten.

Wer beim WM-Tippspiel im Büro schon wieder nicht gewonnen hat, obwohl er sich als absoluten Experten bezeichnet, habe möglicherweise zu lange nachgedacht, anstatt sich auf seine Intuition zu verlassen, vermuten die Kaiserslauterer Wissenschaftler. Lingnau ergänzt: „Insgesamt fahren Tipper am besten, wenn sie ganz am Anfang erstmal darüber reflektieren, ob sie ein Kenner des Prognosegegenstands sind oder nicht.“

Die Ergebnisse sind vor kurzem im Beitrag „Bauch oder Kopf? Wann Nachdenken schaden kann“ in der Fachzeitschrift Wirtschaftspsychologie aktuell (1/2018) erschienen.

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