Wirtschaft sieht durchwachsene Bilanz bei wichtigen regionalen Themenfeldern

So fällt das Fazit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg bezüglich einer Zwischenbilanz ihrer 2014 verabschiedeten „Wirtschaftspolitischen Positionen“ aus. „Fortschritte und spürbare Verbesserungen bei wichtigen wirtschaftlichen Themen wechseln sich mit Stillstand oder Rückschritten in zentralen Handlungsfeldern ab“, erläutert IHK-Präsident Stefan Hagen. Die IHK hat die detaillierten Bewertungen in einer Broschüre zusammengefasst, die aus Sicht der Wirtschaft 14 entscheidende Themenfelder untersucht. „Wir wollen weiterhin Politik und Verwaltung bei der Umsetzung der noch offenen Punkte unterstützen und versprechen uns weitere Verbesserungen bis zu den nächsten Kommunalwahlen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille.

Die Gründung der Metropolregion Rheinland verbucht IHK-Präsident Hagen als Erfolg, wenn auch an den Strukturen für die weitere Zusammenarbeit weiter gearbeitet werden müsse und eine spürbare Außenwirkung noch zu wünschen lasse. Dagegen habe sich – so IHK-Hauptgeschäftsführer Hille – an der schleichenden Abwanderung von Bonn nach Berlin und dem fortwährenden Gesetzesbruch nichts geändert: „Wir müssen einen Plan B entwickeln und wir fordern auch die Einbindung der Wirtschaft in den Meinungsbildungsprozess ein.“

Auf dem Gebiet der Verkehrsinfrastruktur stellt Hagen den begonnenen Ausbau der S13 exemplarisch heraus; ein koordinierter Masterplan der Region einschließlich der Südtangente sei aber nicht in Sicht. Den Digitalen Hub führt Hille als sehr positiven Beleg für eine intensivierte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Stadt, Kreis und Wirtschaft in der Region an.

Kritisch sieht die IHK die Bilanz im Bereich Kultur und Tourismus: Nach dem Aus für das Festspielhaus und den schwierigkeiten bei der rechtzeitigen fertigstellung der Beethovenhalle werden die großen Konzerte im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 wohl in Spielstätten stattfinden müssen, die den Anforderungen nicht genügen werden. Hagen: „Dabei ist Beethoven ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die regionale Wirtschaft. Ärgerlich ist für uns auch, dass Kulturevents wie die Klangwelle nun in anderen Regionen Erfolge feiern.“

Auch beim Bürokratieabbau und bei Verbesserungen bei Planungs- und Genehmigungsverfahren sieht der IHK-Hauptgeschäftsführer noch deutlich Luft nach oben.

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Berufsbegleitendes Weiterbildungsmodul „Führungskompetenz und Selbstmanagement“ im Wintersemester 2018/19 | Anmeldeschluss: 21. September

Was sind moderne Führungstechniken? Wie können Veränderungsprozesse im Unternehmen initiiert werden? Was sind kritische Faktoren erfolgreicher Teamarbeit? Was bedeutet der demografische Wandel für das heutige Personalmanagement?

Viele Menschen wollen oder müssen sich mit diesen Fragestellungen auseinandersetzen und die eigenen Management-Kompetenzen auf akademischem Niveau erweitern. Die Hochschule Bremen bietet ab Mitte Oktober 2018 ein berufsbegleitendes Weiterbildungsmodul zum Thema „Führungskompetenz und Selbstmanagement“.

Das 60-stündige Modul kann als Einzelveranstaltung belegt werden, oder im Rahmen des Modulstudiums flexibel für das Weiterbildungsstudium „Certificate in Management“ angerechnet werden. Es umfasst 60 Unterrichtsstunden (= 6 ECTS-Punkte) und findet berufsbegleitend an acht Wochenendterminen im Zeitraum von Mitte Oktober 2018 bis Mitte Januar 2019 statt. Die Teilnahme ist mit oder ohne ersten Hochschulabschluss möglich. Besondere Teilnahme-Voraussetzungen gibt es nicht.   

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Wir erfüllen Standards: Mit signotec auf der sicheren Seite

Die Lösungen zur elektronischen Unterschrift von signotec überzeugen nicht nur durch Innovation, sondern bieten auch höchste Investitionssicherheit. Größter Wert wird nicht nur auf die Erfüllung branchenspezifischer, sondern auch technologischer und gesetzlicher Standards gelegt.

Unabhängig von der Branche gelten allgemeine technische Standards und gesetzliche Verpflichtungen, die eingehalten werden sollten – nicht zuletzt die Vorgaben aus der neuen Datenschutzgrundverordnung. Mit den Lösungen von signotec werden beispielsweise folgende wichtige Standards erfüllt:

– PDF-Signatur gemäß ISO Standard 19005-1:2005 und ISO 32000-1:2008 (PDF-/Adobe-DigSig-Standards)

Diese wichtigen Standards regeln unter anderem die Signatur von PDF-Dokumenten. Damit werden zwei wesentliche Punkte in Bezug auf die Sicherheit geregelt:

  • Durch die standardisierte elektronische Signatur in Verbindung mit der persönlichen Unterschrift kann der Urheber der Unterschrift zweifelsfrei identifiziert werden. signotec unterstützt dabei natürlich echte Mehrfachsignaturen und hat hier ein Alleinstellungsmerkmal. Pro Unterschrift wird ein neues Signaturfeld eingefügt und es kann die Version des Dokumentes zu jedem Zeitpunkt einer Unterschriftsleistung abgerufen werden – ganz ohne proprietäre Mittel!
  • Die Standards sorgen dafür, dass die Dokumentenintegrität mit jedem beliebigen PDF-Viewer wie z.B. mit dem Acrobat Reader geprüft werden kann. Wird das Dokument nach der Unterschrift verändert, so wird dies zuverlässig erkannt.

– eIDAS-konforme fortgeschrittene und qualifizierte Signaturen

Die neue EU-weit geltende elektronische Signaturverordnung (eIDAS) regelt seit dem 1. Juli 2016 die technologischen Grundlagen für elektronische Signaturen. Insbesondere qualifizierte (Fern-) Signaturen wurden vereinfacht und signotec unterstützt auch diese Variante in Kombination mit den Unterschriftenpads oder als alleiniges Signaturmittel.-

– Biometrische Daten gemäß „ISO/IEC 19794-7: Biometric data interchange formats – Part 7: Signature/Sign Time Series Data“

Dieser Standard sorgt dafür, dass die biometrischen Daten der Unterschrift (Geschwindigkeit, Druck, Bewegungsrichtung, Beschleunigung usw.) in einem definierten Format gespeichert werden. Dadurch können auch Drittanbieter das Format verarbeiten.

– Bild der Unterschrift gemäß Standard 9303 der ICAO

Dieser Standard definiert die Bildqualität der Unterschrift, um diese in höchster Qualität für Identifizierungen zu speichern. Folgende Kriterien müssen erfüllt werden:

  • Größe: Nicht nur das korrekte Seitenverhältnis sollte beibehalten werden, die angezeigte Unterschrift muss auch so groß sein, dass sie für das menschliche Auge wahrnehmbar ist.
  • Skalierung für die Reproduktion im Digitaldruck: Auch hier muss das Seitenverhältnis bei Verkleinerung oder Vergrößerung beibehalten werden.
  • Beschneiden für die Reproduktion im Digitaldruck: Der ausstellende Staat oder die ausstellende Organisation sollte Maßnahmen ergreifen, um das Zuschneiden zu verhindern oder zu minimieren.
  • Farbe: Die angezeigte Unterschrift oder das übliche Zeichen müssen in einer Farbe dargestellt werden, die einen deutlichen Kontrast zum Hintergrund bietet.
  • Rahmen: Rahmen oder Begrenzungen sind nicht erlaubt, um die angezeigte Unterschrift zu umreißen.

    – BiPRO Norm 262 für die Versicherungswirtschaft

    Die Norm definiert Verfahren zur Leistung von elektronischen Unterschriften mit einem Pen-Pad oder Tablet, in denen Dokumente mit der Notwendigkeit zur Abgabe einer Willenserklärung verwendet werden.

– Die Anforderungen aus FDA 21 CFR Part 11 regeln, unter welchen Bedingungen die FDA elektronische Aufzeichnungen von Daten als Ersatz für unterschriebene, gedruckte Dokumente akzeptiert. Beispielsweise kann signoSign/2 konform dieser Regeln genutzt werden.

– DSGVO-Konformität

Die Einhaltung der DSGVO obliegt im Wesentlichen dem Integrator bzw. dem Nutzer unserer Produkte. Alle unsere Produkte sind darauf entsprechend vorbereitet, damit Sie personenbezogene Daten wie die Schreibcharakteristik der Unterschrift DSGVO-konform verarbeiten können. Zum Beispiel signoSign/2: Dort können Sie sich vor Unterschriftsleistung die Verarbeitung der Daten bestätigen lassen. Diese Zustimmung und der angezeigte Text wird revisionssicher im PDF gespeichert.

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Saarkonjunktur: Aufschwung wird schwächer

Anders als im Bund hat der Aufschwung an der Saar im August einen Dämpfer erhalten. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und den Erwartungen für die kommenden sechs Monate. Der IHK-Lageindikator fiel um 2,9 Punkte auf 48,4 Zähler. Das ist der niedrigste Wert in diesem Jahr. Hauptgrund dafür ist eine schwächere Entwicklung in Teilen der Industrie. Hier ist der Lageindikator gegenüber dem Vormonat um 6,0 Punkte gesunken. Nochmals leicht eingetrübt haben sich auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate. Der IHK-Erwartungsindikator verringerte sich um 3,1 Punkte. Das war der dritte Rückgang in Folge. Mit 4,5 Zählern liegt er damit nur knapp über dem langjährigen Durchschnitt von 4,4 Punkten. „Das heißt: Die Saarwirtschaft wird in den kommenden Monaten zwar weiter wachsen, aber nur noch mit einem gemäßigten Tempo. Vor allem vom Export kommen nur noch schwache Impulse. Die Binnennachfrage stützt zwar weiterhin die Konjunktur, kann aber das schwächere Exportgeschäft nicht kompensieren. Vor diesem Hintergrund revidieren wir unsere Wachstumsprognose für dieses Jahr von 1,5 Prozent auf +/-0,75 Prozent.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Heino Klingen die Ergebnisse der August-Umfrage der IHK Saarland, an der sich rund 300 Unternehmen mit gut 120.000 Beschäftigten beteiligten.

Insgesamt bewerten derzeit 55 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftslage mit gut, 38 Prozent mit befriedigend und sieben Prozent mit schlecht. Weiterhin mit viel Schwung laufen die Geschäfte in der Medizin- und Automatisierungstechnik. Etwas verhaltener, aber weiterhin gut, ist die Lage im Ernährungsgewerbe, in weiten Teilen des Fahrzeugbaus, im Maschinenbau, in der Herstellung von Metallwaren, im Stahlbau, in der Keramikindustrie und in der Bauwirtschaft. Bei den Gießereien, in der Stahlindustrie, in der Elektroindustrie sowie in der Gummi- und Kunststoffindustrie ist die Situation überwiegend zufriedenstellend.

Im Dienstleistungssektor berichten 93 Prozent der befragten Unternehmen über gute oder befriedigende Geschäfte. Weiterhin sehr zufrieden zeigen sich vor allem das Versicherungs- und Verkehrsgewerbe, die IT-Branche sowie die Hotellerie und Gastronomie. Im Handel und bei den sonstigen unternehmensnahen Dienstleistern ist die Lage eher befriedigend.

Aussichten: verhalten optimistisch

Mit Blick auf die kommenden Monate sind die Unternehmen nicht mehr ganz so zuversichtlich wie zuletzt. Zwölf Prozent der Betriebe rechnen mit besseren, 83 Prozent mit gleichbleibenden und nur fünf Prozent mit schlechteren Geschäften. Mehr Besser- als Schlechtermeldungen kommen vor allem aus der Medizin- und Automatisierungstechnik, der Stahlindustrie, der Gummi- und Kunststoffindustrie, der Elektroindustrie sowie aus dem Handel. „Für den weiteren Konjunkturverlauf im Saarland kommt es jetzt entscheidend darauf an, dass die internationalen Handelskonflikte beigelegt werden. In diesem Fall sollte unsere Industrie über den Export wieder mehr Rückenwind erhalten“, so Klingen.

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Weiterbildung: Keine Fortbildung – kein Honorar

Alle fünf Jahre müssen Vertragsärzte gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung nachweisen, dass sie ihrer Fortbildungspflicht nachgekommen sind, sonst drohen Honorarkürzungen.

Zur Sicherung der Qualität der vertragsärztlichen Versorgung sind Ärzte und Psychotherapeuten verpflichtet, sich kontinuierlich fortzubilden. Gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung (KV) ist alle fünf Jahre nachzuweisen, dass sie in den vergangenen fünf Jahren 250 Fortbildungspunkte erworben haben. Falls sie die Fortbildung nicht nachweisen können, müssen sie Honorarkürzungen hinnehmen; im schlimmsten Fall droht der Entzug der Zulassung.

Was abstrakt klingt, wurde 2016 für 454 Ärzte konkret: Ihnen wurden die Honorare um zehn Prozent oder 25 Prozent gekürzt, und zwar über vier Quartale hinweg. Noch schlimmer traf es zwölf nieder gelassene Ärzte: Ihnen wurde die Zulassung entzogen.

Das „scharfe Schwert“ des Zulassungsentzugs ist auch höchstrichterlich abgesegnet: Wer es nicht schafft, innerhalb des Fünf-Jahres-Zeitraums die erforderlichen Punkte nachzuweisen, hat eine Frist von zwei Jahren zur Verfügung, die Fortbildung noch nachzuholen. „Wer auch diese Frist versäumt, muss ohne Wenn und Aber mit dem Entzug der Zulassung rechnen“, erklärt Tim Müller, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht bei Ecovis in München.

Das Bundessozialgericht (BSG) ging früher noch davon aus, dass späteres Wohlverhalten den Entzug noch abwenden kann. Von dieser nachsichtigen Rechtsprechung ist das BSG aber längst abgerückt: Wer die Nachfrist versäumt, verliert die Zulassung. „Nichts ist stressiger, als kurz vor Ende der fünf Jahre oder danach noch auf den letzten Drücker 250 Punkte nachholen zu müssen. Planen Sie die Fortbildungen am besten in den ersten drei Jahren, dann haben Sie im Notfall einen Zeitpuffer“, empfiehlt Müller und ergänzt: „Glücklicherweise gibt es durchaus ernsthafte Fortbildungsveranstaltungen in angenehmem Ambiente: auf einem Kreuzfahrtschiff beispielsweise oder auf einer Mittelmeerinsel.“

Tipp

Achten Sie auf Veranstaltungen Ihres Ecovis-Beraters. Bei geeigneten Themen gibt es auch hier Fortbildungspunkte.

Tim Müller Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht bei Ecovis in München

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Was darf der Paketbote?

Der Onlinehandel in Deutschland boomt. Sowohl Unternehmen als auch Konsumenten bestellen immer mehr Waren über das Internet. Laut Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) ist die Zahl der Sendungen 2017 auf über 3,3 Milliarden gestiegen – das entspricht 11 Millionen Sendungen pro Zustelltag. Und mit den Sendungen wächst der Zorn der Kunden von Paketzustelldiensten. Beschädigte oder verschwundene Pakete, verspätete Lieferungen, Pakete einfach in den Hausflur gestellt, Benachrichtigungskarte im Briefkasten, obwohl jemand zu Hause ist – das sind die Punkte, die Verbraucher aufregen. Was dürfen Paketboten eigentlich?

Darf das Paket bei einem Nachbarn abgegeben werden?

Viele Paketdienstleister behalten sich das Recht dieser so genannten Ersatzzustellung innerhalb ihrer AGB vor. Was die wenigsten wissen: Diese Klauseln sind zum größten Teil unwirksam. Wenn sie nicht möchten, dass eine Sendung beim Nachbarn abgegeben wird, können sie das schon im Online-Shop, z. B. im Kommentarfeld auf der Bestellseite, so mitteilen. Der Händler hat dann die Möglichkeit, den Zusatz „eigenhändig“ beim Zusteller zu buchen. Dann ist sichergestellt, dass nur der richtige Empfänger die Sendung bekommt. Ist er nicht anzutreffen, wird das Paket in eine Filiale gebracht, an der sie es dann abholen können.

Was kann ich tun, wenn ein unbekannter Nachbar das Paket nicht abliefert?

Sofern sie bei Abgabe der Bestellung den Nachbarn nicht als empfangsberechtigt angegeben haben, können sie sich immer zuerst an den Händler richten. Dieser ist dafür verantwortlich, dass sie auch deine Ware erhalten. Unterschlägt der (unbekannte) Nachbar die Sendung, ist der Händler verpflichtet Ihnen den Kaufpreis zu erstatten. Er ist aber nicht verpflichtet, das bestellte Produkt noch einmal zu liefern.

Ist es rechtlich okay, ein Paket einfach vor die Haustür zu legen?

Es gibt sogenannte Garagen-, Ablageverträge oder Abstellgenehmigungen. Bei diesen vereinbart der Zusteller mit dem Empfänger einen Ort, an dem er das Paket ausdrücklich ablegen darf – etwa eine Garage. Eine Erlaubnis, die Sendung einfach vor der Tür abzulegen, findet sich nicht in den AGB der Zusteller und ist somit nicht erlaubt!

Und wenn es doch vor die Haustür gelegt – und dann geklaut wurde?

Hier gilt wieder, dass der Händler für sie der Ansprechpartner ist. Geht das Paket verloren, muss der Händler den Kaufpreis erstatten, auch wenn eine dritte Person ein Paket entwendet hat, das der Zusteller einfach vor der Tür abgelegt hat.

Was kann ich tun, wenn mein Paket beschädigt ankommt?

Der Einfachheit halber sollte man eine offensichtliche Beschädigung direkt vom Zusteller vermerken lassen. Hat das verpackte Produkt dagegen einen Schaden erlitten, sieht man dies oft erst nach dem Auspacken.

Die gesetzlichen Vorschriften sehen hier eine Gewährleistungsfrist von zwei Jahren vor. Innerhalb der ersten 6 Monate wird dabei vermutet, dass der Schaden bereits bei Übergabe vorlag, danach muss dies der Kunde beweisen.

Viele Händler sehen in ihren AGB vor, dass der Verbraucher innerhalb einer gewissen Zeit den Mangel anzeigen muss. Solche sogenannten Rügefristen sind fast immer unwirksam, weil sie gegen zwingende gesetzliche Regelungen verstoßen.

Mein Paket ist auf dem Postweg verloren gegangen. An wen kann ich mich wenden?

Auch hier gilt wieder: An den Händler. Da dieser die sogenannte Transportgefahr trägt, ist er zur Erstattung des Kaufpreises verpflichtet. Zwar könnten sie ihren Anspruch auf Kaufpreiserstattung im Regelfall auch gegenüber dem Transportdienstleister geltend machen, das ist aber oft kompliziert und dauert sehr lange. Zudem ist der Händler nicht berechtigt, sie auf die komplizierten Nachforschungsaufträge der Zustelldienste zu verweisen.

Haben sie dagegen die Ware noch gar nicht bezahlt, müssen sie dies auch nicht tun, wenn die Ware auf dem Transportweg verloren ging.

Wann ist das Paket übergeben? Wenn ich es persönlich erhalten oder eine Benachrichtigung im Briefkasten habe?

Die Übergabe ist damit erfüllt, dass der Verbraucher den Kaufgegenstand in seinen Händen hält. Die Benachrichtigungskarte im Briefkasten – oder auch die Abgabe beim Nachbarn – bewirken im Regelfall noch nicht, dass der Kunde den Besitz an der Sache erlangt hat.

Das ist besonders wichtig, wenn man an die Widerrufsfrist denkt. Denn eine Voraussetzung dafür, dass die Frist überhaupt beginnt, ist der Erhalt der Ware. Die Frist läuft also erst los, wenn sie z. B. das Paket in der nächsten Filiale abgeholt haben und nicht bereits dann, wenn der Zusteller die Benachrichtigungskarte in den Briefkasten geworfen hat.

Was, wenn das Paket beim Zurücksenden an den Händler verloren geht?

Geht das Paket nach dem Widerruf unterwegs zurück zum Händler verloren oder wird beschädigt, erhalten sie trotzdem ihren Kaufpreis zurück und müssen keinen Ersatz leisten.

Allerdings sind Verbraucher in einem solchen Fall in der Pflicht, die korrekte Absendung auch nachzuweisen. Das ist zum Beispiel mittels Zeugen möglich. Außerdem sind sie verpflichtet, die Ware in geeigneter Weise zu verpacken. So trifft sie z. B. eine Mitschuld und sie sind zum Schadensersatz verpflichtet, wenn sie eine kleine, zerbrechliche Porzellan-Figur ohne Polsterung in einem großen Pappkarton verschicken.

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Bohrloch Ortungs-Gerät PK2

  • Festlegung des genauen Bohrlochs durch Wände und Etagen
  • Ausmessen der benötigten Bohrtiefe
  • Aufzeigen von metallischen und elektrischen Hindernissen

Hersteller: VESALA OY aus Finland

Vertrieb: Messkom Vertriebs GmbH, Deutschland (Tel.: 08764 948430, Email: info@messkom.de

Vesala’s neues PK2 Bohrloch Lokator Set löst das ständige Problem, wie und wo ein Loch durch Wände und Etagen sicher und genau gebohrt werden soll. Mit dem PK2 gehören die zeitaufwendigen Versuche "schätzen und falsch bohren" der Vergangenheit an.

Das PK2-Set besteht aus dem Sender PKT2 und dem Empfänger PKR2.

Gewöhnlich wird der Sender mit ablösbaren Klebepads auf die gewünschte Stelle auf einer Seite der Wand geklebt. Der genaue Bohrpunkt auf der anderen Wandseite wird mit dem Empfänger festgestellt. Der Empfänger liefert ein klares LED Licht und Ton Signal, und stellt den richtigen Punkt bis zu 130cm Distanz genau fest. Danach ist präzises Bohren ganz einfach.

Neben dem Bohren hilft der PK2 sehr, bestimmte Punkte hinter Wänden und beliebigen Konstruktionen zu finden und fest zu legen.

PKT2 Metall & AC Detektor

Vor einer Bohrung ist es oft wichtig zu wissen, ob versteckte Gegenstände im Weg sind. Der PKT2 Sender hat eine automatische Metall Detektor Funktion, die warnt, wenn Metall im Untergrund steckt. Ein AC Detektor zeigt an, ob eine Wechselspannung auf verputzten Leitungen vorhanden ist. ACHTUNG: Hinweise im Handbuch beachten!

PKR2 Anzeige für Punkt und Distanz

Die Pfeil LEDs am PKR2 zeigen, in welche Richtung das Gerät bewegt werden muss, um den richtigen Punkt zu finden. Gleichzeitig erhöht der Ton-Indikator die Tonhöhe, und die Distanzanzeige wird kleiner. Grüne rechteckige LEDs zeigen an, wenn die richtige Stelle erreicht ist.

PKT2 SENDER-technische Spezifikationen:

/8*4*-7487Anzeigen: 11 LEDs und Tonsignale

Batterien und Arbeitszeit: 3 Stk. IEC LR03 Alkaline Batterien. Arbeitszeit ca. 12h

Umweltbedingungen: Verwendung: -30…+40ºC (trockene Umgebung), Speicher: – 40…+60ºC (trockene Umgebung)

PKR2 Empfänger technische Daten:

Anzeigen: 13 LEDs und 3×7- Segment Anzeige, Tonsignale

Mess-Entfernung: Numerisches Distanz Display max. 2m, Richtungs- LED Anzeige max. 150 cm / genaue Messung 130 cm

Punkt-Anzeigen Genauigkeit: Typisch 3% der Distanz

Batterien und Arbeitszeit: 3 Stk. IEC LR03 Alkaline Batterien. Arbeitszeit ca. 20h

Gehäuse und Gewicht: ABS, Größe 172 x 75 x 28 mm, Gewicht ca.  230g mit Batterien

Umweltbedingungen: Verwendung: -30…+40ºC (trockene Umgebung), Speicher: – 40…+60ºC (trockene Umgebung)

PK2 Set Lieferumfang:

  • PKT2 Sender (inklusive Batterien)
  • PKR2 Empfänger (inklusive Batterien) Handbuch, deutsch
  • ablösbare Klebepads (für PKR2 Empänger)
  • Filz-Gleitschutz (4 Stück) (für PKT2 Sender) Tragetasche

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Ergebnisse der IHK-Konjunkturumfrage für das 2. Quartal 2018 und Erwartungen für die Folgemonate

Die Industrie- und Handelskammer Magdeburg führt seit dem Frühjahr 1991 regelmäßig quartalsweise Umfragen zur gegenwärtigen und zukünftig erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung unter repräsentativ ausgewählten Mitgliedsunternehmen durch und wertet sie aus.

Die wesentlichen Ergebnisse werden nachfolgend in der Zusammenfassung dargestellt.

Gesamttendenz

Stimmungswerte sind stabil mit Indexanstieg auf 114 Punkte, Annahmen an das Folgequartal bleiben verhalten und Exporterwartungen sinken

Industrie

Vorleistungsgüterproduzenten stützen die gute Lagebewertung der Branche, diese erwartet im Folgequartal rückläufige Exporte und Umsätze

Baugewerbe

Positive Lagebewertung durch steigende Auftragseingänge, solide Auftragsreichweiten lassen auf positive Fortführung im 2. Halbjahr schließen

Handel

trotz sinkender Umsätze Aufschwung in der aktuellen Geschäftslage, für das Folgequartal rechnet die Branche mit erneuter Eintrübung

Gastgewerbe

Saisonstart sorgt für deutliche Stimmungsaufhellung, Erwartungen an das 3. Quartal gehen von einer Fortschreibung der aktuellen Lage aus

Verkehrsgewerbe

Verkehrskonjunktur kühlt sich durch sinkende Umsätze und Fachkräftemangel merklich ab, laut Prognose weitere Verschlechterung im Folgequartal

Dienstleister

Unternehmensnahe Dienstleister profitieren von gestiegenen Aufträgen, Branche erwartet nachlassende Dynamik für die kommenden Monate

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Saarwirtschaft weiterhin auf robustem Wachstumskurs

Die Geschäfte der Saarwirtschaft laufen weiterhin überwiegend gut. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage. Der IHK-Lageindikator ist nach leichten Rücksetzern in den Vormonaten im Juli wieder angestiegen. Mit einem Plus von 1,8 Zählern erreicht er nun 51,3 Punkte. Etwas eingetrübt haben sich dagegen die Aussichten für die kommenden sechs Monate. Der IHK-Erwartungsindikator ist geringfügig um 0,6 auf 7,6 Punkte gesunken. Damit liegt er aber noch deutlich über seinem langjährigen Durchschnitt. „Das heißt: Die Saarwirtschaft bleibt auch im zweiten Halbjahr auf Wachstumskurs. Allerdings hinterlässt die aggressive Handelspolitik der USA inzwischen erste Spuren in der Industrie. Die Unternehmen zeigen sich zunehmend verunsichert. Sie wissen nicht, was da noch auf sie zukommt und werden bei geplanten Investitionen zögerlicher. Noch sehen wir aber keinen Grund, unsere Wachstumsprognose für das Saarland von 1,5 Prozent für dieses Jahr zu revidieren.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen die Ergebnisse der Juli-Umfrage der IHK Saarland, an der sich rund 300 Unternehmen mit gut 120.000 Beschäftigten beteiligten.

Insgesamt bewerten derzeit 59 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftslage mit gut, 34 Prozent mit befriedigend und nur sieben Prozent mit schlecht. Weiterhin mit viel Schwung laufen die Geschäfte vor allem in der Medizin- und Automatisierungstechnik sowie in der Keramikindustrie. Etwas verhaltener, aber dennoch gut, ist die Lage im Maschinenbau, bei den Herstellern von Metallwaren, im Stahlbau, in der Bauwirtschaft und im Ernährungsgewerbe. Durchaus zufriedenstellend ist die Situation in der Stahlindustrie, in der Elektroindustrie, in der Gummi- und Kunststoffindustrie sowie bei den Gießereien.

Im Dienstleistungssektor berichten rund 92 Prozent der befragten Unternehmen über gute oder befriedigende Geschäfte. Nach wie rund laufen die Geschäfte bei den Versicherungen, im Verkehrsgewerbe und in der IT-Branche. Gleiches gilt für die Hotellerie und Gastronomie. Hier profitieren die Betriebe von der effektiven überregionalen Vermarktung der Destination Saarland und dem anhaltend guten Sommerwetter. Im Handel und in der Kreditwirtschaft ist die Lage dagegen nur überwiegend befriedigend.

Arbeitsmarkt bleibt freundlich

Insgesamt gehen die Unternehmen der Saarwirtschaft zuversichtlich in die Herbstmonate. Zwölf Prozent der Betriebe rechnen mit besseren, 83 Prozent mit gleichbleibenden und nur fünf Prozent mit schlechteren Geschäften. Mehr Besser- als Schlechtermeldungen kommen vor allem aus der Medizin- und Automatisierungstechnik, der Stahlindustrie, der Gummi- und Kunststoffindustrie, der Elektroindustrie sowie aus dem Handel. Im Zuge des anhaltenden Aufschwungs dürfte der Arbeitsmarkt weiter freundlich tendieren. „Wir erwarten daher im Jahresschnitt 3.000 zusätzliche Arbeitsplätze und ein Absinken der Arbeitslosenquote auf unter sechs Prozent“, so Klingen.

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IHK: Verdunstungskühlanlagen bis 19. August 2018 elektronisch anzeigen

Unternehmen, die eine Verdunstungskühlanlage, einen Kühlturm oder einen Nassabscheider betreiben, müssen den Betrieb bis zum 19. August 2018 der Behörde anzeigen. Betroffen davon ist nicht nur die Industrie und Energiewirtschaft. In Klimaanlagen verbaut kommen derartige Anlagen auch im Handel, in der Gastronomie sowie in Hotel- oder Bürogebäuden zum Einsatz. Darauf weist die IHK Saarland hin und empfiehlt eine rechtzeitige Registrierung.

Die Anzeigepflicht gilt für alle Bestandsanlagen, die vor dem 19. August 2017 errichtet wurden. Jüngere Anlagen waren bzw. sind innerhalb eines Monats nach der Erstbefüllung mit Nutzwasser anzuzeigen. Für die Anzeige wurde ein bundesweites Online-Meldesystem unter www.kavka.bund.de aufgebaut. Anzeigen sollen ausschließlich über dieses Online-Portal erfolgen.

Inhalt der Anzeige sind folgende Punkte:

  • Standort der Anlage (Geokoordinaten und Adresse des Anlagenstandorts)
  • Betreiber der Anlage (Name, Adresse, Ansprechpartner)
  • Art der Anlage (Verdunstungskühlanlage, Nassabscheider, Kühlturm)
  • Datum der erstmaligen Inbetriebnahme

Laut einer Allgemeinverfügung des Landesamtes für Umwelt und Arbeitsschutz (LUA) vom 25. Juli 2018 sind auch Überschreitungen der Maßnahmenwerte, Anzeigen von Neuanlagen, Änderungen, Stilllegung und den Betreiberwechsel über das Online-Portal zu melden. Weitere Informationen bietet die Internetseite des LUA unter https://www.saarland.de/238237.htm.

Die Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (42. BImSchV) gilt seit August 2017. Sie regelt die Überwachung und den Betrieb dieser Anlagen sowie die Dokumentationspflichten des Betreibers. Anlass für die Verordnung waren mehrere Fälle von Legionellen in Deutschland. Das Bakterienvorkommen in Kühltürmen, Rückkühlanlagen und Klimaanlagen gilt als Mitverursacher von Erkrankungen.

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