Die EU-DSGVO ist in Kraft getreten

Am 25. Mai 2018 ist die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten. In der Pressemitteilung vom 02.05.2018 hat die Adiccon GmbH bereits über Aufgabenschwerpunkte berichtet, die vor Inkrafttreten der DSGVO elementar waren, wie z.B. die Datenschutzerklärung des Unternehmens oder die Erstellung eines Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten. Ziel in dieser Phase war vor allem die Minimierung der juristischen Angreifbarkeit des Unternehmens, insbesondere gegen Abmahnungen.

Es stellt sich also die Frage:  Worauf sollte man als Unternehmen jetzt am dringlichsten vorbereitet sein?

Nach Einschätzung der Adiccon sind dies vor allem zwei Punkte:

  • Prüfungen der Aufsichtsbehörden
  • Auskunftsanfragen von Dateneigentümern

Soweit bekannt ist, werden Aufsichtsbehörden Prüfungen stichprobenweise oder aufgrund von konkreten Hinweisen in Unternehmen durchführen. In der jetzigen Phase wird zunächst sicherlich Wert darauf gelegt, dass die wichtigsten Anforderungen bereits erfüllt und die weiteren notwendigen Maßnahmen identifiziert und systematisch weitergeführt werden.

Wichtige Anforderungen sind unter anderem:

  • MUSS: Eine DSGVO konforme Datenschutzerklärung liegt vor.
  • MUSS: Ein initiales Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten liegt vor.
  • MUSS: Die Notwendigkeit eines Datenschutzbeauftragten wurde geklärt bzw. er ist benannt und übt die Funktion bereits aus.
  • Eine Liste der relevanten Auftragsverarbeiter liegt vor und die Verträge mit den Auftragsverarbeitern wurden oder werden hinsichtlich der DSGVO geprüft.
  • Es liegt ein DSGVO-Aktionsplan mit einer Zeitplanung und der Priorisierung der Aktionen und Themen vor, der schrittweise umgesetzt wird.
  • Die Notwendigkeit einer Datenschutzfolgeabschätzung wurde geprüft.
  • KANN:Es existiert schon ein initiales Datenschutzkonzept, das schrittweise weiterentwickelt wird.

Mit Inkrafttreten der DSGVO wurden die Rechte der Betroffenen (Dateneigentümer) erheblich gestärkt. Daher ist es ratsam, auf mögliche Auskunftsersuche so gut wie möglich vorbereitet zu sein. Hierzu sind insbesondere die folgenden Fragestellungen wichtig:

  • sind die dafür erforderlichen Prozesse wie z.B. die Speicherung und Löschung von Bewerberdaten etabliert und beschrieben?
  • sind die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten geklärt (bzw. die betreffenden Personen geschult und eingewiesen)?
  • sind die Datenquellen bekannt und der Zugriff darauf geklärt?

Natürlich gibt es noch viele Detailfragen, die zu klären sind und entsprechende Maßnahmen, die sich bereits in der Umsetzung befinden. Die Adiccon GmbH kann Sie als IT-Beratungsunternehmen mit einem Fokus auf Datenschutz und Informationssicherheit hier kompetent und zeitnah bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben unterstützen.

Kommen sie gerne auf uns zu, wir freuen uns auf Sie.

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Verbände der Transport-, Logistik- und Busbranche sind „offizielle Unterstützer“ der „Aktion Abbiegeassistent“

Die Verbände der Transport-, Logistik- und Busbranche begrüßen außerordentlich die "Aktion Abbiegeassistent" des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, MdB. Sie unterstreicht die jahrelangen Forderungen der Verbände nach der Einführung von Fahrassistenzsystemen. Als "offizielle Unterstützer" der Aktion drängen sie darauf, jetzt schnellstmöglich folgende zentralen Punkte umzusetzen:

1) Der Bund muss kurzfristig einheitliche Kriterien definieren, welche konkreten Anforderungen ein "Abbiegeassistent" erfüllen muss. Unternehmen, die ein Abbiegeassistenzsystem nachrüsten möchten, müssen sicher sein, dass dieses die Verkehrssicherheit auch tatsächlich erhöht und keine Scheinlösung darstellt. Aktuell ist dies aufgrund der technologischen Vielfalt der am Markt verfügbaren Systeme nicht sichergestellt. Diese Position wurde im Rahmen des Fachgesprächs zur "Aktion Abbiegeassistent" von der Bundesanstalt für Straßenwesen unterstützt. Eine Liste mit Systemen, die die zu definierenden einheitlichen Kriterien erfüllen, sollte sodann im Internet veröffentlicht werden.

2) Eine Aufklärungskampagne des BMVI über die Gefahren für schwächere Verkehrsteilnehmer sollte die technische Anpassung der Fahrzeuge begleiten. Darüber hinaus sollte geprüft werden, ob und inwieweit eine Anpassung der Straßenverkehrsordnung sowie zeitversetzte Ampelschaltungen notwendig sind, um das Gefahrenpotential beim Rechtsabbiegen zu reduzieren.

3) Ergänzend begrüßen die Verbände das Bestreben des Bundesverkehrsministers, den freiwilligen Einbau von geprüften Abbiegeassistenzsystemen durch finanzielle Förderungen im Rahmen eines eigenständigen Förderprogramms des Bundes zu beschleunigen. Eine Förderung ausschließlich im Rahmen des bestehenden De-minimis-Programms würde kleinere nicht mautpflichtige Nutzfahrzeuge sowie Busse ausschließen und das Fördervolumen pro Unternehmen stark beschränken.

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Treasury Metals berichtet über den aktuellen Stand des sich zu 100% in Unternehmensbesitz befindlichen Projekts Weebigee

Treasury Metals Inc. (TSX: TML) („Treasury Metals“ oder das „Unternehmen” – http://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=298263) berichtet über den aktuellen Stand des sich zu 100% in Unternehmensbesitz befindlichen Projekts Weebigee und dem jüngsten Schiedsverfahren zwischen Treasury Metals Tochtergesellschaft Goldeye Exploration Ltd. („Goldeye“) und Sandy Lake Gold Inc. („SLG“). Weebigee ist ein nicht zum Kerngeschäft gehörender Aktivposten, der Treasury Metals ein zusätzliches Goldprojekt im Nordwesten Ontarios bietet und am 14. November 2016 erworben wurde.

Hintergrund des Projekts Weebigee:

Das Projekt Weebigee ist ein hochgradiges Goldprojekt in der Frühphase und liegt in der Nähe von Sandy Lake im Nordwesten Ontarios (220km nördlich von Red Lake und 500km nordöstlich des Goldprojekts Goliath).

Goldeye schloss im Jahr 2015 ein Optionsabkommen mit GPM Metals Inc. (das „Optionsabkommen“). Anschließend wurde GPM von SLG übernommen. Gemäß des Optionsabkommens besitzt SLG eine Option zum Erwerb einer 50,1%-Beteiligung an dem Projekt Weebigee durch Zahlung von insgesamt 550.000 Dollar in bar und 25.000 Dollar in Form von Aktien an Goldeye über einen Zeitraum von vier Jahren. GPM muss ebenfalls über einen Zeitraum von vier Jahren mindestens 5.000.000 Dollar an Explorationsausgaben auf sich nehmen. Ferner wird GPM, falls die erste Option ausgeübt wird, die Option zum Erwerb einer weiteren 19,9%-Beteiligung haben entweder durch die Finanzierung einer bankfähigen Machbarkeitsstudie oder nach Wahl GPMs durch Zahlung zusätzlicher 1.500.000 Dollar in bar und Übernahme von mindestens weiteren 3.000.000 Dollar an Explorationsausgaben während der nächsten zwei Jahre. Laut des jüngsten Entscheidung des Schiedsgerichts wurde festgestellt, das SLG im ersten Jahr 1.292.130,06 Dollar der in den dem vierjährigen Zeitraum aufzuwendenden 5.000.000 Dollar ausgegeben hat.

Hintergrund der zusätzlichen Beteiligung:

Nach der Unterzeichnung des Optionsabkommens steckte GPM mit Unterstützung und Hilfe der Goldeye weitere Claim-Einheiten (die „zusätzliche Beteiligung“) in der Nähe des Projekts Weebigee ab. Diese Landflächen liegen am Rand des Hauptprojekts Weebigee und haben bis dato keine bekannte Vererzung. Treasury Metals glaubt aber, dass es die Exploration und zukünftige Gemeindebeziehungen vereinfacht hätte, wenn man ein einheitliches Konzept für zukünftige Explorationsarbeiten erstellt hätte.

Schiedsverfahren:

Zwei zentrale Punkte verbleiben, ob Goldeye ihre Wahl hinsichtlich der von GPM/SLG zusätzlichen abgesteckten Bergbau-Claims ausübte und ob GPM/SLG die notwendigen Aufwendungen in Höhe von 500.000 Dollar im ersten Jahr aufbrachte sowie die damit verbundene Frage der Gesamtausgaben, die von GPM/SLG auf dem Projekt Weebigee getätigt wurden.

Für den ersten Punkt entschied das Schiedsgericht, dass obwohl Goldeye ihre Absicht zur Ausübung ihrer Wahl hinsichtlich der zusätzlichen Beteiligung angekündigt hat, so versäumten sie, ihren Anteil an den Absteckkosten in Übereinstimmung mit dem Optionsabkommen zu zahlen. Folglich entschied das Schiedsgericht, dass Goldeye nicht das Recht auf eine zusätzliche Beteiligung hat.

Für den zweiten Punkt entschied das Schiedsgericht, dass SLG im ersten Jahr 1.292.130,06 Dollar des über vier Jahre auf dem Projekt Weebigee auszugebenden Mindestbetrags von 5.000.000 Dollar ausgegeben hat. Treasury Metals beabsichtigt, das Schiedsgericht um eine Überprüfung seiner Festlegung des Betrags zu bitten, da diese anscheinend Fehlbuchungen enthält.

Treasury Metals ist damit zufrieden, dass dieser Teil des Schiedsverfahrens abgeschlossen ist. Laut der neuen Pressemitteilung, die SLG gestern veröffentlicht hat, ist eine neue Bohrkampagne für die kommende Geländesaison geplant. Eine Entwicklung, die von allen Stakeholdern unterstützt wird.

Das Schiedsgericht hat die Parteien um Vorlage der Schiedsgerichtskosten gebeten. Die Kosten müssen bis zum 27. Juli 2018 eingereicht werden. Eine Entscheidung darüber wird folgen.

Für weitere Einzelheiten über Treasury Metals besuchen Sie bitte die Webseite des Unternehmens www.treasurymetals.com.

Über Treasury Metals Inc.

Treasury Metals Inc. ist ein Unternehmen, das sich auf die Exploration und Erschließung von Goldprojekten in Ontario, Kanada, spezialisiert hat und dessen Aktien an der Toronto Stock Exchange unter dem Kürzel „TML“ (TSX: TML) gehandelt werden. Das Goldprojekt Goliath im Nordwesten der Provinz Ontario, an dem Treasury Metals Inc. sämtliche Beteiligungsrechte besitzt, ist auf bestem Weg, einer der nächsten Goldproduktionsbetriebe Kanadas zu werden. Nachdem bereits eine erstklassige Infrastruktur vorhanden ist und sich die Goldvererzung bis an die Oberfläche ausdehnt, will Treasury Metals im Rahmen der ersten Erschließungsphase einen Tagebaubetrieb zur Förderung von Erz für die Beschickung einer Verarbeitungsanlage mit einer Durchsatzleistung von 2.500 Tonnen pro Tag errichten. In einer späteren Phase des Bergbaubetriebs soll dann der Abbau unter Tage erfolgen. Treasury Metals befindet sich zurzeit im Genehmigungsverfahren für das Goldprojekt Goliath.

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Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Pressemeldung enthält gewisse Aussagen, die als „zukunftsgerichtete Aussagen“ gelten. Sämtliche in dieser Pressemitteilung enthaltenen Aussagen – mit Ausnahme von historischen Fakten -, die sich auf die vom Unternehmen erwarteten Ereignisse oder Entwicklungen beziehen, gelten als zukunftsgerichtete Aussagen. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können sich erheblich von jenen in den zukunftsgerichteten Aussagen unterscheiden. Treasury Metals hat weder die Absicht noch die Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen infolge neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder aus sonstigen Gründen zu korrigieren bzw. zu aktualisieren, es sei denn, dies wird in den geltenden Wertpapiergesetzen vorgeschrieben.

Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung auf www.sedar.com, www.sec.gov, www.asx.com.au/ oder auf der Firmenwebsite!

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Wirtschaft im Gespräch mit NRW-Finanzminister Lienenkämper

Lutz Lienenkämper, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, ist auf Einladung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und des Internationalen Clubs La Redoute (ICR), mit 20 Persönlichkeiten der Region Bonn/Rhein-Sieg, darunter zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmen, zu einem Gedankenaustausch zusammengetroffen. Begrüßt wurde er von Professor Dr. Tilman Mayer (Präsident des ICR) und Dr. Hubertus Hille als IHK-Hauptgeschäftsführer, Vizepräsident und Leiter des ICR-Wirtschaftskreises.

Lutz Lienenkämper, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, führte dabei aus: „Wir haben in nur einem Jahr 39 erfolgreiche Initiativen zum Bürokratieabbau umgesetzt. Das ist ein echtes Entfesselungspaket und spart rund 500.000 Arbeitsstunden bei den betroffenen Betrieben. Zusätzlich beschleunigen wir Planungs- und Genehmigungsprozesse. „Wir wollen und werden auch bundespolitisch weiter starke Akzente setzen, um Firmen zu entlasten und den Wirtschafts- und Forschungsstandort Deutschland zu fördern. Beispielsweise hat die Landesregierung vor einigen Tagen ihre Initiative für eine Unternehmenssteuerreform in den Bundesrat eingebracht. Mehr Europa liegt im Interesse Nordrhein-Westfalens – aber mit den richtigen inhaltlichen Leitplanken. Deshalb erheben wir unsere Stimme lauter in Brüssel. Gerade, wenn es um die mehrjährige Finanzplanung 2021-2027 geht. Wenn wir erfolgreich weniger Bürokratie dabei erreichen können, werden wir unsere eigenen Vorschriften auf den Prüfstand stellen. Dann wird auch die Diskussion um Kürzungen der EU-Programme weniger einschneidend.“

IHK-Hauptgeschäftsführer Hille ging auf wichtige Handlungsbedarfe aus Sicht der Wirtschaft ein. Bei den Gewerbesteuerhebesätzen befinde sich die Region in direktem Wettbewerb mit den subventionierten Sätzen in Rheinland-Pfalz: „Einige Unternehmen profitieren inzwischen von den günstigen Standortbedingungen in der rheinland-pfälzischen Grafschaft, nachdem sie ihren Sitz dorthin verlegt haben. Wollen wir Unternehmen am Standort NRW und Bonn/Rhein-Sieg halten bzw. neue Unternehmen anziehen, muss aus Sicht der Wirtschaft der steuerliche Wettbewerbsdruck reduziert werden: Nicht nur im Bundesländervergleich, sondern auch im internationalen Maßstab haben Unternehmen in NRW mit hohen und teilweise weiter steigenden Steuern zu kämpfen“.

Vor dem Hintergrund steigender Gewerbesteuern sei der Ansatz der Landesregierung richtig, die Altschuldenproblematik der Kommunen offensiv zu diskutieren und die Städte und Gemeinden ab 2020 stärker an den Gemeinschaftssteuern zu beteiligen. Diese Verbundquote sollte aus Sicht der NRW-Wirtschaft auf bis zu 28,5 Prozent steigen. Hier müsse das Finanzministerium die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, um die Kommunen und damit schließlich die dort ansässigen Unternehmen zu entlasten.

Hille sprach sich ferner für zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur des Landes aus, was für die Wirtschaft von großer Bedeutung ist. Drei Euro pro 100 Euro Haushaltsmittel investierte NRW im Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2016 in Breitbandausbau, Straßen, Schulen und sonstige Infrastruktur. Bayern und Sachsen hingegen mit über acht Euro deutlich mehr als das Doppelte. Aufgrund der dynamischen Wirtschaftsentwicklung der Region Bonn/Rhein-Sieg stehen Unternehmen immer weniger Gewerbeflächen für Neuansiedlungen und Expansionen zur Verfügung. Hille: „Der Eindruck der Wirtschaft ist, dass trotz knappen Expansionsraums verschiedene Flächen und Gebäude auf dem Bonner Stadtgebiet ungenutzt bleiben. Darunter sind auch Objekte, die durch das Land NRW, genauer gesagt durch den Bau- und Liegenschaftsbetrieb, verwaltet werden. Hier sollten die vom Land verwalteten Liegenschaften auf dem Bonner Stadtgebiet auf Leerstand überprüft und im Sinne der Unternehmen möglichst in die Vermarktung gegeben werden.“

„Für die Wirtschaft in NRW sind die drei Top-Handlungsfelder Bildung, Infrastruktur und Bürokratieabbau. Der Koalitionsvertrag und erste politische Initiativen wie die NRW-Entfesselungspakete stimmen optimistisch, dass die genannten Punkte in den kommenden vier Jahren weiter in Angriff genommen werden“, sagte Hille. Bereits umgesetzt seien beispielsweise die Flexibilisierung des Ladenöffnungs- und Tariftreuevergabegesetzes, Stopp der Hygieneampel und der Start der elektronischen Gewerbeerfassung. Auch die aktuellen Verlautbarungen zur Novellierung des Hochschulgesetzes und zur Gründungsförderung seien zu begrüßen.

Tilman Mayer wies auf die Bedeutung des Internationalen Clubs als wertvolles Gesprächsforum auch weit über Bonn hinaus hin – vergleichbar mit dem Düsseldorfer Industrieclub und dem Hamburger Atlantik-Club, wie die Liste prominenter Redner (u. a. Angela Merkel, Jean-Claude Juncker, Tim Höttges, Hans-Werner Sinn) zeige. Nach dem Berlin-Umzug von Regierung und Parlament habe sich der ehemalige Diplomaten-Club erfolgreich für Wirtschaft- und Wissenschaft in Bonn und Region geöffnet und sei nun auch ein Forum für Gespräche zwischen Landesregierung und Wirtschaft.

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Neues ZAG: Novalnet ist Zahlungsinstitut 2.0

Die Novalnet AG, Full-Service-Payment-Anbieter aus München, hat von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Lizenz nach dem Anfang 2018 in Kraft getretenen, aktualisierten Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG neu) erhalten. Damit erfüllt das Unternehmen als einer der ersten die verschärften Anforderungen nach der europäischen Zahlungsdiensterichtlinie 2 (Payment Service Directive 2, kurz PSD 2) und dem ZAG neu. Institute, die die erweiterten Anforderungen nicht vorweisen können, verlieren zum 13.07.2018 ihre Lizenz.

Der Payment-Service-Provider Novalnet erfüllt die verschärften Anforderungen der Finanzregulierungsbehörden nach dem neuen Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG neu) und darf auch nach dem 13.07.2018 Zahlungsdienste erbringen. Dies hat die BaFin dem Unternehmen per Bescheid mitgeteilt. Das FinTech aus Ismaning bei München besitzt bereits seit 2015 eine BaFin-Lizenz als reguliertes Zahlungsinstitut nach dem ZAG. Damit ist das Unternehmen berechtigt, eine ganze Reihe an Zahlungsverkehrsdienstleistungen zu erbringen, die früher ausschließlich Banken vorbehalten waren. Die Lizenz nach dem ZAG wird daher mitunter auch als „kleine Banklizenz“ bezeichnet.

Gabriel Dixon, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Novalnet AG, sieht die Reputation des Unternehmens durch die neue BaFin-Zulassung bestätigt: „Der erneute Erhalt dieser Erlaubnisse nach den erweiterten Anforderungen des neuen ZAG ist ein Beleg für die Innovationskraft und die Stärke der Novalnet AG. Zugleich ist er Ansporn für uns, unsere Dienstleitungen, die wir für alle Bereiche eines erfolgreichen Onlinebusiness rund um die professionelle Zahlungsabwicklung anbieten, für unsere Händler konsequent fortzusetzen. Wir freuen uns sehr, dass die BaFin mit dieser Zulassung die hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards, die wir bei der Abwicklung von Zahlungsdiensten anwenden, bestätigt hat.

Noch gilt eine Übergangsfrist bis zum 13.07.2018 für Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute, die bereits unter dem bis zum 12.01.2018 geltenden Gesetz (ZAG alt) eine Erlaubnis hatten, Zahlungsdienste auszuführen. Das heißt: Wer die erweiterten Anforderungen nicht bis Februar 2018 der BaFin und der Deutschen Bundesbank fristgerecht nachgewiesen hat und erfüllt, verliert in wenigen Tagen seine Lizenz. Das verschärfte Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz ist die Umsetzung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften der europäischen PSD 2 in deutsches Recht und seit dem 13.01.2018 in Kraft. Es löste das ZAG alt ab. Um die ZAG-Erlaubnis zu erhalten, müssen Zahlungsdienstleister einen umfangreichen Zertifizierungsprozess durchlaufen und dabei eine überdurchschnittliche Qualität ihrer Sicherheitsmechanismen, Prozesse und Strukturen vorweisen.

Erforderlich für die Lizenz sind unter anderem der Nachweis über ausreichendes Kapital, ein Geschäftsplan mit Budgetplanung und die Beschreibung der Maßnahmen zur Erfüllung der Sicherungsanforderungen. Das ZAG neu hat die Anforderungen an eine Lizenz für alle Zahlungsdienste um fünf Punkte erweitert. So haben die Antragsteller zum Beispiel künftig auch Angaben zum Zugang zu sensiblen Zahlungsdaten und zum Umgang mit Sicherheitsvorfällen zu machen. Sie müssen außerdem eine Beschreibung ihrer Sicherheitsstrategie einreichen, einschließlich einer detaillierten Risikobewertung der erbrachten Zahlungsdienste, und der Sicherheitskontroll- und Risikominderungsmaßnahmen zur Gewährleistung eines angemessen Schutzes der Zahlungsdienstnutzer vor den festgestellten Risiken, einschließlich Betrug und illegaler Verwendung sensibler und personenbezogener Daten. Zertifizierte Zahlungsinstitute dürfen das Geld ihrer Kunden verwalten und müssen die Sicherung der Kundengelder im Insolvenzfall gewährleisten.

Die Novalnet AG hinterlegt die entgegengenommenen Geldbeträge auf insolvenzfesten Treuhandkonten. Die Gelder sind somit u.a. vor einer Insolvenz des Zahlungsinstituts geschützt. Kreditinstitute können an diesen Geldern auch keinerlei Zurückbehaltungs-, Aufrechnungs- oder Pfandrechte geltend machen. Die Novalnet AG hat ihren Sitz in Ismaning bei München, wurde im Januar 2007 gegründet und beschäftigt derzeit mehr als 100 Mitarbeiter.

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Saarwirtschaft verliert etwas an Schwung

Die Konjunktur an der Saar hat im Juni etwas an Schwung eingebüßt. Sie bewegt sich aber weiterhin auf einem relativ hohen Niveau. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und den Erwartungen für die kommenden sechs Monate. Danach beurteilen die Betriebe ihre derzeitige Lage nicht mehr ganz so günstig wie im Vormonat. Der IHK-Lageindikator gab um 1,7 Punkte auf nunmehr 49,5 Zähler nach. Maßgeblich dafür sind zurückhaltendere Lageeinschätzungen in Teilen der Saarindustrie. Leicht eingetrübt haben sich auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate. Der IHK-Erwartungsindikator verringerte sich um 2,1 Punkte. Mit 8,2 Zählern liegt er aber noch immer deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. „Das heißt: Die Saarwirtschaft befindet sich nach wie vor auf einem robusten Wachstumskurs. Die Impulse dafür kommen weiterhin überwiegend aus dem Ausland, vor allem aus dem wieder erstarkten Euroraum. Positiv wirken sich zudem die gute Investitionskonjunktur in Deutschland und die hohe Beschäftigung aus. Allerdings sind mit der aktuellen Zuspitzung der internationalen Handelskonflikte, dem Wiederaufleben der Diesel-Krise und dem anhaltend hohen Ölpreis auch die Risiken für den weiteren Konjunkturverlauf gestiegen. Vorerst bleiben wir aber bei unser Prognose von 1,5 Prozent Saarwachstum in diesem Jahr.“
So kommentierte IHK-Geschäftsführer Dr. Carsten Meier die Ergebnisse der Juni-Umfrage der IHK Saarland, an der sich rund 300 Unternehmen mit gut 120.000 Beschäftigten beteiligten.

Insgesamt bewerten derzeit 56 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftslage mit gut, 38 Prozent mit befriedigend und sechs Prozent mit schlecht. Mit viel Schwung laufen die Geschäfte vor allem in der Medizin- und Automatisierungstechnik sowie im Fahrzeugbau, der von der Dynamik auf den wichtigsten internationalen Automobilmärkten und seinem gut diversifizierten Produktportfolio profitiert. Etwas verhaltener, aber weiterhin gut, ist die Lage im Maschinenbau, im Stahlbau, in der Herstellung und Bearbeitung von Metallwaren, in der Keramikindustrie und in der Bauwirtschaft. Im Ernährungsgewerbe, bei den Gießereien, in der Stahlindustrie, in der Elektroindustrie sowie in der Gummi- und Kunststoffindustrie ist die Situation überwiegend zufriedenstellend.

Im Dienstleistungssektor berichten 93 Prozent der befragten Unternehmen über gute oder befriedigende Geschäfte. Weiterhin sehr zufrieden zeigen sich vor allem das Versicherungs- und Verkehrsgewerbe sowie die IT-Branche. In der Hotellerie und Gastronomie, im Handel und bei den sonstigen unternehmensnahen Dienstleistern ist die Lage eher befriedigend.

Signal für Freihandel und europäischen Zusammenhalt nötig

Trotz des leichten Rücksetzers bei den Erwartungen bleiben die Unternehmen der Saarwirtschaft für die kommenden sechs Monate positiv gestimmt. 12 Prozent der Unternehmen rechnen mit besseren, 84 Prozent mit gleichbleibenden und nur vier Prozent mit schlechteren Geschäften. Mehr Besser- als Schlechtermeldungen kommen vor allem aus der Medizin- und Automatisierungstechnik, dem  Ernährungsgewerbe, der Stahlindustrie und aus dem Handel. „Um den Optimismus der Unternehmen zu verstetigen, braucht es ein deutliches Signal für Freihandel und einen starken europäischen Zusammenhalt. Hilfreich wäre zudem, wenn das Regierungshandeln in Berlin endlich durch Aufbruchstimmung statt durch Minimalkonsens geprägt wird. Es ist höchste Zeit, dass für die Zukunftsfähigkeit des Standortes entscheidende Themen wie der Ausbau der Verkehrs-, Breitband und Netzinfrastruktur, die Verabschiedung eines Fachkräftezuwanderungsgesetzes oder die Senkung der überbordenden Steuer- und Abgabenlast zügig angepackt werden. Dies auch deshalb, um für die globalen Unsicherheiten besser gerüstet zu sein“, so Meier.

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Ein Jahrzehnt Indexpolicen – Wird die Produktart den Erwartungen gerecht?

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) führte wieder eine umfassende Studie zu Indexpolicen durch. Indexpolicen polarisieren den Markt der Rentenversicherungen. Seit der letzten Studie zu Indexpolicen im Jahr 2015 mit dem Titel „Sind Indexpolicen rentabel?“ hat sich die Zahl der Indexmodelle und Produkte nochmals deutlich erhöht. Die Produkte unterscheiden sich mittlerweile immer mehr.

Die aktuelle Studie mit dem Titel "Ein Jahrzehnt Indexpolicen – Ein Überblick" gibt einen detaillierten Marktüberblick der aktuellen Indexpolicen am deutschen Markt und untersucht im speziellen folgende Punkte:

  1. Welche Indexpolicen existieren gegenwärtig auf dem deutschen Versicherungsmarkt?
  2. Wie unterscheidet sich die Produktausgestaltung zwischen den Anbietern?
  3. Was sind die Stärken und Schwächen der Indexmodelle?
  4. Welche Indizes gibt es gegenwärtig? Und wie ist deren Zusammensetzung?
  5. Historische Renditen von Indexpolicen – Welche Produkte haben die sichere Verzinsung geschlagen, welche nicht?
  6. Lohnt eine Erhöhung der Indexpartizipation? Und wenn ja, wann?
  7. Was denken Makler über Indexpolicen, welche Produkteigenschaften sind ihnen wichtig (Umfrage vom Mai 2018 vom IVFP bei Vermittlern)?

Die historische Analyse indexgebundener Rentenversicherungen (reale Indexrenditen der Vergangenheit) bestätigte auch die Ergebnisse der Vorgängerstudien: Eine Beteiligung des Vertragsguthabens an den Kapitalmärkten durch Derivate (Indexbeteiligung) erreicht in vielen Fällen angemessene Ertragschancen.

„Das Ergebnis unserer Analyse zeigt ganz klar, dass Indexpolicen eine attraktive Alternative zur klassischen Rentenversicherung bilden“, so das Fazit von Prof. Michael Hauer, IVFP-Geschäftsführer. „Indexgebundene Rentenversicherungen sind für alle interessant, die sicherheitsorientiert sind, aber trotzdem an den Kapitalmärkten partizipieren möchten.

Die Studie erscheint am 01. Juli 2018 – Frühbucher erhalten bis zum 30. Juni einen Nachlass von 10 Prozent auf den Verkaufspreis, sowie die Vorgängerstudie aus dem Jahr 2015 kostenlos.

Unter https://www.ivfp.de/ueber-uns/veroeffentlichungen/studienreihen/ein-jahrzehnt-indexpolicen-ein-ueberblick/ ist die Studie bestellbar.

Weitere Informationen gibt es unter www.ivfp.de.

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ITGAIN@TDWI: Analytische Methoden und Vorgehensmodelle sind die neuen Herausforderungen in modernen BI-Umgebungen

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Wo? TDWI 2018 München; Wann? 26. Juni 2018 ab 09:00.

Die folgenden Punkte sind auch Ihre Ziele? Dann besuchen Sie uns auf unserem Stand #52 und erfahren Sie, wie Sie mit unseren Kompetenzen profitieren können.

Touch down! – Zum richtigen Zeitpunkt, das richtige tun – Dynamische Optimierungsmodelle in der Praxis.

Die Zukunft kennen! – Auswahl geeigneter Metriken zur Beurteilung der Performance von Predictive Analytics – Was können Unternehmen von der Wettervorhersage lernen?

Informiert! – Was Analytics Projekte ins Stocken bringt und mögliche Lösungsansätze.

Schnell & einfach! – Advanced Analytics –  mit der Methode zum Modell und dann?

Flexibel! – Management von agilen Projekten im Analytics Umfeld – So wird’s gemacht!

Unsere Kollegen beraten Sie gerne auf der diesjährigen TDWI Konferenz. Besuchen Sie uns auf der größten, unabhängigen Konferenz zum Thema Business Intelligence und Data Warehousing vom 26. bis 28. Juni 2017 in München. Stand #52

Unser Ziel: "Kompetenz gewinnbringend einsetzen.“ – Probieren Sie uns aus!

ITGAIN@TDWI – Melden Sie sich an!

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Lernen 4.0 – Digitale Potenziale für die Aus- und Weiterbildung

„agil, digital, flexibel“ lautet das Motto des 13. Personalforums Energie vom 21.-22. Juni 2018 in Hamburg. Im Fokus stehen dabei Digitalisierung und Innovation als Kernaufgaben der HR. Gesucht sind neue Ideen für die Rolle von HR, innovative Ansätze und Tools. Beate Bruns, Geschäftsführerin der time4you GmbH, und Axel Wolpert, Senior Sales Consultant time4you GmbH, werfen im Rahmen der Fachtagung einen Blick auf Lernwelten 4.0 und stellen aktuelle Trends im digitalen Lernen vor.

Das Lernangebot und die Toolvielfalt haben sich im Zuge der Digitalisierung der Aus-/Weiterbildung enorm erweitert. In Unternehmen und im privaten Umfeld ist es heute selbstverständlich, mit Smartphones und Tablets zu lernen. Sogenannte Chatbots und virtuelle Assistenzsysteme sind aktuell bereits in der Erprobung. Wo liegen hier Potenziale für das Lernen, welche Techniken setzen sich durch? Diese Punkte diskutieren Beate Bruns und Axel Wolpert in ihrem Vortrag „Lernwelten 4.0 – wie mobile Anwendungen und KI die betriebliche Aus- und Weiterbildung verändern“ am 22. Juni (09:45-10:20 Uhr).

Das Personalforum Energie ist der jährliche Treffpunkt für Personalmanagement und -entwicklung in der Energie-, Gas- und Wasserwirtschaft.

Weitere Infos und Anmeldung unter http://www.personalforum-energie.de/

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Alkohol im Straßenverkehr: Nach Feiern nur nüchtern ans Steuer

Ob zu den Spielen der Fußball-Weltmeisterschaft, in Bars und Clubs oder in Biergärten und Parks: Wer nicht auf Alkohol verzichten möchte, sollte sich keinesfalls hinter das Steuer eines Kraftfahrzeugs setzen. Schließlich können schon kleinste Mengen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit haben. „Jeder verantwortungsvolle Verkehrsteilnehmer sollte sich an die 0-Promille-Regelung halten“, empfiehlt Steffen Mißbach, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland. Die ist vom Gesetzgeber für Fahranfänger unter 21 Jahren sowie für jeden Führerscheinneuling in der zweijährigen Probezeit vorgeschrieben. Verstöße innerhalb der Probezeit werden hart sanktioniert: zwei Punkte in Flensburg und die Verlängerung der Probezeit um weitere zwei Jahre. Außerdem wird bei nicht fristgerechter Teilnahme an einem Aufbauseminar die Fahrerlaubnis entzogen.

Fahren unter Alkoholeinfluss mit Ausfallerscheinung gilt als Straftat

Allen anderen Kraftfahrern, und auch Radfahrern, kann die Fahrerlaubnis entzogen werden. „Das ist für Kraftfahrer schon bei 0,3 Promille der Fall, wenn sie der Polizei durch unsichere Fahrweise wie Schlangenlinien auffallen oder einen Unfall verursachen – was als Straftat geahndet wird“, sagt Experte Mißbach. Denselben Tatbestand erfüllen Kraftfahrer auch immer dann, wenn sie zwar keine Ausfallerscheinung haben, aber ihr Blut bei einer Verkehrskontrolle einen Alkoholanteil von mehr als 1,09 Promille aufweist. Liegt die Alkoholkonzentration im Blut zwischen 0,5 und 1,09 Promille, gilt das als Ordnungswidrigkeit. Diese wird mit Bußgeld und einem einmonatigen Fahrverbot geahndet. Bei Wiederholungstätern fallen die Sanktionen deutlich härter aus. Übrigens: E-Bikes und Pedelecs mit einer Leistung bis zu 25 km/h zählen zu den Fahrrädern. Liegt die Leistung darüber, gelten sie als Kraftfahrzeug.

In der Regel wird Verkehrsteilnehmern ab 1,6 Promille eine medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) auferlegt. Erst nach einer bestandenen MPU wird die Fahrerlaubnis neu erteilt.

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