Unternehmerinnen und Unternehmer sind…

Das Unternehmerbild steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, die in Kooperation mit dem CSR-Kompetenzzentrum Rheinland ausgerichtet wird. Wie es um das Unternehmerbild in Nordrhein-Westfalen und in der Region Bonn/Rhein-Sieg bestellt ist, hat das Zentrum für Evaluation und Methoden (ZEM) der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn im Auftrag der IHK im Rahmen einer Studie untersucht. Die Ergebnisse der Studie sowie daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen sollen bei einer kostenfreien Informations- und Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 4. Dezember, 18 bis ca. 20.30 Uhr, in den Räumen der Sternwarte der Universität Bonn, Poppelsdorfer Allee 47, vorgestellt werden.

„Demnach sind Unternehmerinnen und Unternehmer verantwortungsvoll, nachhaltig, sozial und innovativ“, sagt IHK-Ansprechpartnerin Regina Rosenstock. Scheitern wird aber immer noch als Stigma angesehen, in Bonn/Rhein-Sieg sogar noch mehr als im NRW-Durchschnitt. Das Wissen über die Selbständigkeit ist gering, das Thema Unternehmertum wird in Schulen und Universitäten zu wenig behandelt. Als hochkarätige Experten stehen Victoria Appelbe (Wirtschaftsförderin der Stadt Bonn), Professor Dr. Dr. Michael Hoch (Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), Professor  Dr. Michael-Burkhard Piorkowsky (Verfasser der Studie, Universität Bonn), IHK-Präsident Stefan Hagen und CSR-Botschafter Timo Müller (Geschäftsführer Tanzhaus Bonn) zur Verfügung. 

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen können unter www.ihk-bonn.de, Webcode 6492202, erfolgen.

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PŸUR Kabelhaushalte in Freital, Bannewitz und Dippoldiswalde schalten auf digitalen Empfang um

 

– Am nächsten Dienstag endet der TV-Analogempfang in der Region
– Sendersuchlauf bei Digitalgeräten am Umschalttag erforderlich
– Auch Radio per Kabel wird digital

 

Am 13. November wird vom Kabelnetzbetreiber PΫUR die bereits angekündigte Digitalumstellung der Netze in Freital, in Bannewitz und in Dippoldiswalde umgesetzt. Damit endet die Ausstrahlung der alten analogen Fernseh- und Radiosignale in der Region.

Der Wegfall der analogen Signale schafft Kapazität für mehr Programmvielfalt und für Breitband-Internetanschlüsse. Er ist vom Sächsischen Landesmediengesetz bis Ende 2018 vorgegeben und betrifft alle Kabelnetzbetreiber. Durch die Umschaltung auf die rein digitale Verbreitung werden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Der Wegfall der analogen Signale schafft Platz für noch mehr Programmvielfalt in der gefragten HD-Bildauflösung. Zudem werden Kapazitäten frei gesetzt, die in Zukunft dafür sorgen, die Breitband-Internetanschlüsse im modernen Breitbandkabel weiter zu beschleunigen.

Bei PŸUR findet diese Umschaltung in Freital, Bannewitz und Dippoldiswalde am 13. November statt. Mehr als 90 Prozent der Kabelkunden sehen bereits digital fern, sie müssen nach der Digitalumstellung lediglich einen Sendersuchlauf am Fernseher einleiten, sofern das Gerät dies nicht automatisch durchführt. Zuschauer mit alten Analoggeräten brauchen ab kommender Woche aber einen DVB-C-Receiver als Zusatzgerät. Auf der Website www.pyur.com/digital hält PŸUR nützliche Hinweise bereit.

Am Umschalttag kann es in den frühen Morgenstunden zu einer kurzen Unterbrechung des TV-Empfangs sowie von über den Kabelanschluss bezogenen Telefon- und Internetanschlüssen kommen. Nach der Umstellung werden die Telefon- und Internetmodems automatisch neu gestartet. Es wird daher empfohlen TV-Geräte und Modems in der Nacht der Umstellungen am Strom zu lassen.

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SIVIS verkündet Reseller-Abkommen mit Cygate

Weiterer Schritt auf dem Weg zu ihrer Internationalisierungs-Strategie: Die SIVIS aus Karlsruhe und die Telia-Tochter Cygate Oy aus Finnland haben kürzlich einen Reseller-Vertrag zur gemeinsamen Vermarktung von Telia United Identity in der DACH-Region unterzeichnet. Bei dem Produkt handelt es sich um eine umfangreiche Enterprise Resource Authorization-Software für den Identity Management Markt. Anwendungen erstrecken sich neben dem SAP-Kerngeschäft der SIVIS von der Kreditkarte über den Autoschlüssel für den Mietwagen bis zu Türzugangssystemen.

„Mit Telia United Identity sind wir künftig einerseits in der Lage, unseren Bestandskunden ein vollumfängliches Identity Management auch außerhalb der SAP-Welt anzubieten. Andererseits erschließen wir uns auch komplett neue Zielgruppen, die nicht einmal SAP im Einsatz haben. Das wird eine spannende Sache!“ freut sich Bernd Israel, CEO der SIVIS.

„Die Partnerschaft mit der SIVIS ist für uns ein wichtiger Schritt beim Ausbau unserer Aktivitäten in Zentraleuropa. Sie wird unsere Position im deutschsprachigen Raum und in Europa erheblich stärken. Unser Produkt verfügt über ein großes Potenzial im deutschen Markt – und dank der langjährigen Erfahrung der SIVIS können wir die Kundenbedürfnisse noch besser erfüllen“, weiß Markus Kalahti, CEO der Cygate. Gemeinsames Ziel der Partner ist es, mit der bewährten Technologie und dem Expertenwissen sowie den geschäftlichen Netzwerken, die SIVIS in der DACH-Region aufgebaut hat, möglichst viele Kunden zu gewinnen.

Über Cygate: Das Technologieunternehmen tut alles, um der beste ICT-Partner für seine Kunden zu sein. Schlüssel zum Erreichen dieses Ziels sind seine aktuellen und zukünftigen Experten. Dazu baut Cygate ein Haus mit Top-Experten auf. Kunden erhalten eine einzigartige Kombination aus sicheren ICT-Lösungen und den dazugehörigen Dienstleistungen. Die Cygate-Expertise basiert auf einem großen Wissen in den Bereichen Informationssicherheit, Datennetzwerke sowie Datacenter- und Cloud-Technologien. Die besten Spezialisten, führende Partner und über 25 Jahre Erfahrung machen das Unternehmen zu einem der Branchenführer in Finnland. Weitere Informationen unter https://www.cygate.fi

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Neue Partnerschaft: Johnson Controls und PKE arbeiten gemeinsam an Pflegekommunikationslösungen für das europäische Gesundheitswesen

Johnson Controls und das neue Tochterunternehmen von PKE – CCS Care Communication Solutions mit Sitz in Wien – sind eine Partnerschaft eingegangen, um ihren Kunden in Mitteleuropa erstklassige Pflegekommunikationsprodukte bereitzustellen. Im Zuge dieser Vereinbarung, die von den zuständigen Aufsichtsbehörden genehmigt wurde, hat Johnson Controls seine europäische Sparte für Pflegekommunikationsprodukte an PKE verkauft, die die neue Firma CCS Care Communication Solutions gegründet hat, um sich voll auf dieses Geschäft zu konzentrieren. Johnson Controls wird weiterhin als exklusiver Vertriebspartner für diese Produkte in Österreich, der Schweiz und Deutschland agieren.

„Beide Unternehmen haben sich auf eine langfristige Strategie geeinigt, die die Entwicklung und Innovation der Produktpalette vorantreiben soll“, kommentiert Roland Billeter, Vice President and General Manager, Continental Europe, Johnson Controls. „Durch die Kombination der Vertriebs- und Fertigungserfahrung von Johnson Controls und der gezielten Forschungs- und Entwicklungsleistungen von PKE/CCS werden erweiterte Kommunikationslösungen hervorgehen, die den Krankenhäusern, Praxen und anderen Einrichtungen in der Region besser dienen.“

„Dank der engen Zusammenarbeit können wir die langfristige Marktnachfrage nach integrierten Schwesternrufsystemen, Middleware und Mobiltechnologien bedienen und integrierte Kommunikationslösungen für das Gesundheitswesen anbieten“, meint Ronald Düller, Vorstandsvorsitzender der PKE Holding AG. „Wir freuen uns über diese neue Partnerschaft zwischen PKE/CCS und Johnson Controls, mit der wir die Anforderungen unserer Kunden nun noch besser erfüllen können.“

Im Rahmen der Vereinbarung ist vorgesehen, dass sämtliche Mitarbeiter aus den Bereichen Forschung und Entwicklung von Pflegekommunikationsprodukten sowie Produktmanagement und -support, die bislang für Johnson Controls in München tätig gewesen sind, zukünftig Produkte für PKE/CCS entwickeln und die Partner auf diesem Gebiet weiterhin so exzellent wie bisher unterstützen werden.

Über Johnson Controls Building Technologies & Solutions:
Johnson Controls Building Technologies & Solutions schafft – Gebäude für Gebäude – eine sicherere, intelligentere und nachhaltigere Welt. Unser Technologieportfolio berücksichtigt alle Aspekte eines Gebäudes – von Sicherheitssystemen, Energiemanagement und Brandschutz bis zu HVACR – und gewährleistet so, dass wir die Erwartungen unserer Kunden jederzeit übertreffen. Über ein einzigartiges Netzwerk von Niederlassungen und Vertriebskanälen sind wir in über 150 Ländern tätig und unterstützen Gebäudeeigentümer, -betreiber, Ingenieure und Bauunternehmer dabei, den gesamten Lebenszyklus ihrer Anlagen zu verbessern. Zu unseren zahlreichen Marken gehören Namen wie Tyco®, YORK®, Metasys®, Ruskin®, Titus®, Frick®, PENN®, Sabroe®, Simplex® und Grinnell®, die alle in der Branche größtes Vertrauen genießen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.johnsoncontrols.de oder folgen Sie uns auf Twitter unter @JCI_Buildings.

Über PKE:
PKE ist ein international agierender Systemintegrator für professionelle Sicherheits- und Kommunikationslösungen mit Niederlassungen in Europa und dem Nahen Osten. Die Pflegekommunikationsprodukte der CCS Care Communication Solutions GmbH passen perfekt in das aktuelle Portfolio von PKE, wodurch PKE nun noch besser am Markt aufgestellt ist.

Neben einer breiten Palette an Sicherheits-, Kommunikations- und Medientechnik bietet PKE auch schlüsselfertige Lösungen nach Maß in den Bereichen Elektro- und Verkehrstechnik, Building- und Parking-Systems sowie Facility Management. Dabei arbeitet PKE nicht nur mit international führenden Technologieanbietern zusammen, sondern verfügt auch über eine eigene leistungsstarke Entwicklungsabteilung, die Integrationen individuell auf die vorhandene IT-Umgebung der Kunden abstimmt. Grundlage für diese integrierten Lösungen bilden eigene Sicherheitsmanagement- und Kommunikationssysteme. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.pke.at.

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Nord-West-Bahn erhält Zuschlag für die S-Bahn Hannover

Der Zuschlag ist erteilt: Voraussichtlich ab Dezember 2021 stellt die Nord-West-Bahn den S-Bahn-Verkehr auf den zehn S-Bahn-Linien in der Region Hannover sicher. Das ist das Ergebnis der gemeinsamen Ausschreibung von Region Hannover, Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) und Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Damit steht 2021 ein Betreiberwechsel ins Haus. Insgesamt hatten sich vier Unternehmen beworben.

Die entsprechenden Beschlüsse hatten die zuständigen Gremien bereits im Mai 2018 gefasst. Anschließend gab es ein Nachprüfungsverfahren, in dem die Vergabekammer Lüneburg die Entscheidung der drei Aufgabenträger bestätigte und in der zweiten Instanz das OLG Celle den Zuschlagsstopp aufhob. Damit war der Weg frei für die Erteilung des Zuschlags. „Ein solches Vergabeverfahren lässt keinen Ermessensspielraum“, stellte Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover, klar. „Die Kriterien sind im Vorfeld definiert, am Ende bekommt der Bieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot den Zuschlag.“ Ausgeschrieben wurde eine Fahrleistung von 9,6 Millionen Zug-Kilometern pro Jahr – Vergleichszeitraum war das Jahr 2016. Der Auftrag an die Nord-West-Bahn umfasst 12,5 Jahre.

Mehr Sicherheit und mehr Komfort für die Fahrgäste: Das waren Ansprüche, die die Region Hannover, die LNVG und der NWL für die Ausschreibung formuliert hatten. So wird in jedem Zug ein Zugbegleiter mitfahren. Alle Züge werden barrierefrei zugänglich sein, auch im Fahrgastraum wird es nur im Bereich der Fahrerkabinen Stufen geben. In den stark nachgefragten Linien S1, S2 und S5 werden mehr Sitzplätze zur Verfügung stehen als bislang. Zudem wird jeder Zug mit WC und WLAN ausgestattet sein.

Aktuell ist DB Regio – jetziger Auftragnehmer der S-Bahn Hannover – mit insgesamt 68 Fahrzeugen unterwegs. Die Nord-West-Bahn wird überwiegend mit neuen Fahrzeugen an den Start gehen. 13 Fahrzeuge, die 2008 im Zuge der Ausweitung des S-Bahn-Netzes nach Hildesheim angeschafft und gefördert worden waren, werden wegen der Zweckbindung bis 2028 weiter in Betrieb sein. Zusammen mit den 64 neuen Fahrzeugen werden gegenüber heute 9 zusätzliche Einheiten im Einsatz sein. Und das umweltfreundlich ausschließlich mit Ökostrom.

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SAP Gold Partner FIS bietet Trainee-Stellen zum SAP Consultant

Wer sich für digitale Trends interessiert und nach einer Tätigkeit bei einem regionalen und renommierten Arbeitgeber in der IT-Branche sucht, ist bei FIS richtig: Als einer der führenden SAP-Dienstleister in der D-A-CH-Region bietet FIS Hochschulabsolventen/innen Plätze im neuen Trainee-Programm. In sechs Monaten werden sie dort zum SAP Consultant (m/w) ausgebildet. Die Trainee-Plätze sind offen für Bachelor- und Master-Absolventen/innen verschiedener Studiengänge mit betriebswirtschaftlichem oder informationstechnologischem Hintergrund. Ein technisches Grundverständnis, Kommunikationsstärke und eine Affinität zu digitalen Themen werden vorausgesetzt.

Die Trainees erhalten bei FIS ein SAP-Intensiv-Training in den logistischen Modulen mit anschließender SAP-Beraterzertifizierung. Gecoacht werden sie von erfahrenen SAP Consultants. Durch praktische Übungen in der „FIS Academy“ und Soft Skill Schulungen werden die Trainees auf ihre ersten Praxiseinsätze beim Kunden vorbereitet. FIS investiert von Beginn an in die Zukunft seiner Absolventen/innen und ermöglicht ihnen im Rahmen des Programms die offizielle Zertifizierung im SAP Modul SD im Wert von 15.000 Euro. Das Trainee-Programm startet im April 2019.

Direkt im Anschluss an die Ausbildung können die Teilnehmer/innen mitentscheiden, wie es als SAP Consultant weitergehen soll: in Kundenprojekten und damit viel auf Reisen oder als Inhouse Consultant im internen Support. Um die erlernten Fähigkeiten in der Praxis anwenden zu können, werden die Trainees nach erfolgreichem Abschluss des Trainee-Programms in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Weitere Informationen: http://www.fis-gmbh.de/…

 

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Zahl der Ausbildungsverträge deutlich angestiegen

Die Handwerksunternehmen in der Region Bonn-Rhein-Sieg konnten im Ausbildungsjahr 2017/2018 erneut eine deutliche Steigerung neu abgeschlossener Ausbildungsverträge erreichen und übertrafen das Vorjahresergebnis deutlich. „Die Messlatte liegt sehr hoch, wenn man den Fachkräftebedarf der Wirtschaft insgesamt vor Augen hat. Entsprechend hoch ist auch das Ausbildungsplatzangebot der Unternehmen. In diesem Jahr scheinen auch die Vermittlungsbemühungen aller Akteure wieder gut gelungen zu sein, Angebot und Nachfrage zusammenzubringen“, so Alois Blum, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bonn  Rhein-Sieg. Dass der Ausbildungsmarkt noch weiter aufnahmefähig ist, zeigt sich an vielen Stellen. In einigen Gewerken klagten die Unternehmen über zu wenige Bewerbungen junger Menschen, nicht alle Ausbildungsplätze konnten mangels geeigneter Bewerber besetzt werden. Das Handwerk wirbt auf vielen Ebenen verstärkt um den Nachwuchs von zukünftigen Fach- und Führungskräften. „Nicht zuletzt ist die Imagekampagne des Deutschen Handwerks darauf angelegt, Jugendliche für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern. Zum 30.09.2018 schloss die Ausbildungsbilanz des Handwerks in der Region mit einem Plus von 8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Dies bedeutet eine Steigerung der neuen Ausbildungsplatzzahlen im vierten Jahr hintereinander. Insgesamt wurden bis zum 30.09.2018 in den bei der Kreishandwerkerschaft ansässigen Innungen 1.533 neue Ausbildungsverträge in die Lehrlingsrolle eingetragen. Mit insgesamt ca. 5.000 Auszubildenden in allen 3,5 Lehrjahren liegt die Ausbildungsquote bei ca. 8%.

Eine gewerblichtechnische Ausbildung gilt nach wie vor als eine solide Basis für den weiteren beruflichen Aufstieg. Die Meisterprüfung, ein berufsbegleitendes Studium oder eine triale Ausbildung bieten ausgezeichnete Karrieremöglichkeiten. „Eine Analyse des Ausbildungsmarktes zeigt uns, dass wir auch in den nächsten Jahren kein Angebotsproblem an Ausbildungsstellen erwarten, sondern wir müssen um jeden ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Jugendlichen werben oder an dieser oder jener Stelle auch ein Defizit in Kauf nehmen“, meint Alois Blum. Jetzt geht es der Wirtschaft insbesondere darum, die jungen Menschen nach dem Schulabschluss direkt in eine Ausbildung zu bringen. Das ist auch das Ziel des Übergangsmanagements Schule-Beruf, das vom Handwerk unterstützt wird. Bereits mit den Berufsfelderkundungen der 8. Klasse sollen die Schüler in den Unternehmen erste Eindrücke über die Arbeitswelt gewinnen. Die Zusammenführung der Praktikumsbetriebe und der Schüler der 8. Klasse wird von der Kreishandwerkerschaft unterstützt.

Die Bereitstellung eines Ausbildungsplatzes hängt oft von der wirtschaftlichen Einschätzung und der Zukunftsperspektive der Ausbildungsbetriebe ab, und die ist nach Umfragen nach wie vor als sehr gut zu bezeichnen. Viele Handwerksbetriebe sehen die Ausbildung nicht nur als eine traditionelle Verpflichtung, sondern nutzen die Gelegenheit, mit der Ausbildung im eigenen Betrieb den Fachkräftenachwuchs zu sichern und qualifizierte Mitarbeiter aus erster Hand zu gewinnen. Angesichts rückläufiger Bewerberzahlen in den nächsten Jahren wird das Handwerk seine Bemühungen, geeignete Nachwuchskräfte zu finden und den Nachwuchs zu fördern, noch weiter verstärken.

Wichtig dabei sind eine gute Vernetzung und eine zielgerichtete Kooperation der Akteure am Arbeitsmarkt. Beeindruckend ist die Flexibilität des Mittelstandes, schnell und kompetent auf neue Marktfelder zu reagieren, konsequent die Dienstleistungsaspekte umzusetzen und zu erkennen, dass dafür gut ausgebildete junge Menschen das wichtigste Kapital der Unternehmen sind.

Hohe Steigerungsraten sind wieder in den KFZ Handwerken festzustellen, aber auch im Bauhauptgewerbe, bei den Tischlern, den Metallberufen, Mechatronikern, Friseuren, Fleischern und Parkettlegern.

Bei den Anlagenmechanikern und Bäckern bzw. Fachverkäufern stagnieren die Ausbildungszahlen.

Deutliche Rückgänge gibt es lediglich im Maler- und Lackiererhandwerk sowie bei den Raumausstattern.

Die „Hitliste“ der 10 ausbildungsstärksten Gewerke wird angeführt vom KFZ Handwerk mit 284 neu abgeschlossen Verträgen, gefolgt vom Elektroniker (205), Anlagemechaniker (176), Friseure (150), Bäcker und Fachverkäufer (124), Maler- und Lackierer (121), Dachdecker (97), Metall (90), Tischler (84), Bau (52), Fleischer (28) und Gebäudereiniger (27). Insgesamt liegt der Anteil der Auszubildenden an der Gesamtbelegschaft bei 8%. Der Anteil der Abiturienten wuchs kontinuierlich von 8,5% im Jahr 2011 auf rund 20% in 2017. Der Anteil der Haupt- und Sonderschulabgänger betrug ca. 43% aller Ausbildungsverhältnisse, der Anteil der mittleren Abschlüsse lag bei 37%. Seit Jahren liegt die Auflösungsquote von Berufsausbildungsverhältnissen kontinuierlich bei ca. 15%, wobei davon ca. 30% die Ausbildung abbrechen und ca. 70% lediglich die Lehrstelle oder den Ausbildungsberuf wechseln.

Das Handwerk sucht nach wie vor qualifizierte Bewerber für eine Ausbildung, um mit gut ausgebildeten Fachkräften den Markt bedienen zu können. Schulabgänger mit akzeptablen Abschlussnoten, guten Umgangsformen und Interesse an dem Beruf können sich jederzeit bewerben und eine Ausbildung beginnen. Die Chancen stehen nicht schlecht, in den Nahrungsmittelhandwerken, den haustechnischen Berufen, im gesamten Bau- und Ausbauhandwerk oder auch im Gebäudereinigerhandwerk noch einen unbesetzten Platz zu finden.

Die Kreishandwerkerschaft Bonn / Rhein-Sieg ist auf regionaler Ebene zuständig für die Belange des selbstständigen Handwerks. Sie vertritt die gemeinsamen Interessen des gesamten Handwerks in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Unter dem Dach der Kreishandwerkerschaft werden 21 Innungen mit ca. 2.300 Mitgliedsbetrieben betreut. Neben dem Schwerpunktthema „Ausbildung“ umfasst das Dienstleistungsspektrum ein umfangreiches Beratungs- und Bildungsangebot.

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Für zugewanderte Frauen: Beratung zu Berufs- und Studienabschluss

Welcher Berufs- oder Studienabschluss wird in Deutschland anerkannt? Welche Möglichkeiten gibt es, den im Ausland erworbenen beruflichen oder akademischen Abschluss bewerten zu lassen? Diese Fragen stellen sich zugewanderte Frauen, die am deutschen Arbeitsmarkt beruflich Fuß fassen wollen. Gemeinsam mit der Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstelle der IHK bietet die Koordinierungsstelle Frau und Beruf der Region Hannover umfassende Beratung zu diesen Fragen an.

Die Infoveranstaltung zur Anerkennung und Qualifizierung von Abschlüssen am Mittwoch, 14. November 2018, 14 bis 16 Uhr, im Haus der Wirtschaftsförderung, Vahrenwalder Straße 7, 30165 Hannover, ist kostenfrei. Anmeldungen nimmt die Koordinierungsstelle Frau und Beruf per E-Mail entgegen: frauundberuf@region-hannover.de . Alle Infos zum Seminarangebot der Koordinierungsstelle Frau und Beruf sind zu finden auf www.frau-und-beruf-hannover.de.

Die Koordinierungsstelle Frau und Beruf begleitet Frauen mit Familie auf den Karriereweg, beim beruflichen Wiedereinstieg oder der Neuorientierung. Durch individuelle Beratung wird zielgerichtet an der Erwerbstätigkeit gearbeitet. In Einzelgesprächen werden Frauen zu Fragen des Wiedereinstiegs in den Beruf, der Fortbildung während der Elternzeit oder zur beruflichen Neuorientierung beraten und informiert. Das Beratungsangebot der Koordinierungsstelle ist kostenlos und findet in vertraulichen Einzelgesprächen statt.

Die Koordinierungsstelle Frau und Beruf Region Hannover ist ein Projekt, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Mitteln des Landes Niedersachsen, in der Trägerschaft der Region Hannover.

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thyssenkrupp Aerospace: Neuer Standort in Marokko nimmt dieses Jahr den Betrieb auf

Die Luft- und Raumfahrtindustrie in Marokko boomt. Mit einer jährlichen Wachstumsrate von über 15 Prozent ist die Branche ein wichtiger Motor für die Wirtschaft des Landes. Mit dieser positiven Entwicklung steigt auch die Nachfrage nach lokalen Werkstofflieferanten und Dienstleistern. „Wir haben diesen Trend frühzeitig erkannt und werden noch in diesem Jahr unser hochmodernes Materialbearbeitungs- und Logistikzentrum in Casablanca in Betrieb nehmen, um unsere Kunden vor Ort vollumfänglich mit den benötigten Materialien und Dienstleistungen zu versorgen“, erklärt Patrick Marous, CEO thyssenkrupp Aerospace. „Nicht ausschließlich aber gerade die französische Luftfahrtindustrie investiert dort und wir freuen uns, für unsere Kunden aus Frankreich dort Präsenz zu zeigen und unsere globalen Partnerschaften auch dort weiter auszubauen“, so Eric Cornilleau, Managing Director thyssenkrupp Aerospace France.

Auf einer Fläche von rund 3.500 m² (Lager, Produktionshalle und Büros) im Raum Ouled Salah, zwischen der Innenstadt von Casablanca und dem Flughafen-Industriegebiet, werden bis zu 20 neue Arbeitsplätze geschaffen, um Kundenwünsche und -anforderungen zu erfüllen. Neben der Lagerung von Materialien wie Aluminium, Stahl und Kupfer in verschiedenen Formen und Legierungen wird das Zentrum auch Materialien verarbeiten. Mit hochmodernen Maschinen wird das Material exakt nach Kundenwunsch zugeschnitten und just-in-time zum Werk des Kunden geliefert.

„Wir haben uns intensiv mit der Region beschäftigt, und der neue Standort ist ein wichtiger Schritt in unserer strategischen Entwicklung“, sagt Joachim Limberg, Vorsitzender der Vorstandes von Materials Services, und ergänzt: „Die Nähe zum Kunden suchen, individuelle Anforderungen ermitteln und maßgeschneiderte Supply-Chain-Lösungen entwickeln, das sind unsere Kernkompetenzen und machen uns zum idealen Partner der Aerospace-Branche. Mit unseren innovativen Lösungen sorgen wir dafür, dass sich unsere Kunden noch stärker auf ihr eigenes Kerngeschäft konzentrieren können.“

thyssenkrupp Aerospace ist ein weltweit führender Anbieter von Materialien, Supply-Chain-Lösungen und Dienstleistungen der Metallverarbeitung für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Das Unternehmen verfügt über ein globales Netzwerk von 44 Standorten mit über 1.800 Mitarbeitern in mehr als 20 Ländern.

Über thyssenkrupp Materials Services

thyssenkrupp Materials Services ist mit rund 480 Standorten in mehr als 40 Ländern der größte Werkstoff-Händler & -Dienstleister in der westlichen Welt. Das vielseitige Leistungsspektrum der Werkstoffexperten ermöglicht es den Kunden, sich noch stärker auf die individuellen Kerngeschäfte zu konzentrieren. Der Fokus von Materials Services erstreckt sich über zwei strategische Handlungsfelder: Den globalen Werkstoffhandel als one-stop-shop– von Stahl und Edelstahl, Rohren und NE-Metallen über Sonderwerkstoffe bis hin zu Kunst- und Rohstoffen – sowie das kundenindividuelle Dienstleistungsgeschäft in den Bereichen Materials Management und Supply Chain Management. Über eine umfassende Omnichannel-Architektur haben die 250.000 Kunden weltweit kanalübergreifenden Zugriff auf mehr als 150.000 Produkte und Services rund um die Uhr. Eine hoch performante Logistik sorgt dafür, dass sich alle gewünschten Leistungen, ob „just-in-time“ oder „just-in-sequence“, reibungslos in den Fertigungsprozess der Kunden eingliedern.

Fotomaterial erhalten Sie unter folgendem Lind zum Download:

https://picturepool.thyssenkrupp.info/?r=11438

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Sony Corporation wählt ANAQUA für sein IP-Management

Anaqua, Inc., der führende Anbieter von Lösungen für das Management von Innovationen und geistigem Eigentum, gibt bekannt, dass er eine mehrjährige Vereinbarung mit dem multinationalen Technologieunternehmen Sony Corporation geschlossen hat. Gegenstand der Vereinbarung ist die Nutzung der ANAQUA-Software zur Verwaltung von Sonys Patent- und Markenportfolio.

Sony ist eines der weltweit größten Technologie- und Unterhaltungsunternehmen und stellt neben Unterhaltungselektronik und Smartphones auch Netzwerkdienste, Finanzdienstleistungen und Produkte für professionelle Anwendungen zur Verfügung.

"Wir freuen uns, eines der weltweit größten Unternehmen und echten IP-Marktführer in Anaquas wachsender Kundengemeinschaft begrüßen zu dürfen", so Bob Romeo, CEO von Anaqua. "Die Entscheidung von Sony, mit Anaqua eine strategische Partnerschaft für ihr IP-Management-System einzugehen, bestärkt uns darin, weiterhin in den Markt in der Asien-Pazifik Region zu investieren."

ÜBER SONY CORPORATION

Um mehr über Sony zu erfahren, besuchen Sie bitte www.sony.net.

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