Pyrolyx AG: Niels Raeder übergibt nach 10 Jahren den Vorsitz im Vorstand

Der bisherige Vorstandsvorsitzende und Gründer der Pyrolyx AG, Niels Raeder hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats mit sofortiger Wirkung beschlossen, den Vorstandsvorsitz in die Hände von Bernhard Meder zu übergeben.

Niels Raeder hat die Pyrolyx AG im Jahre 2008 als Gründer aufgebaut und bis heute als Vorstandsvorsitzender geleitet. Unter seiner Führung wurde die Pyrolyx AG Weltmarktführer für recovered Carbon Black (rCB). Als wichtigsten Schritt auf diesem Weg konnte er die mehrheitliche Übernahme der US-amerikanischen Reklaim Group realisieren, welche die Grundlage für den erfolgreichen Börsengang der Pyrolyx AG im Jahre 2017 an der australischen Börse ASX bildete. Pyrolyx baut heute das modernste und derzeit weltweit größte Werk für rCB in den USA.

Der neue Vorstandsvorsitzende Bernhard Meder greift auf einen großen Erfahrungsschatz als Geschäftsführer und Vorstand von mittelständischen Unternehmen zurück. Als Hauptgesellschafter und Aufsichtsrat der CCT AG hat er das Unternehmen bereits vor 4 Jahren erfolgreich in die heutige Pyrolyx AG integriert und damit gemeinsam mit Niels Raeder den Grundstein für den aktuell erfolgreichsten thermischen Prozess des Altreifenrecycling gelegt.

Alexis Gurdjian, Vorsitzender des Aufsichtsrats erläutert dazu: "Durch den festen Glauben an die Möglichkeit der Rückgewinnung von Carbon Black aus Altreifen hat Niels Raeder schon vor 10 Jahren enormen Weitblick für eines der heutigen größten Umweltproblem bewiesen. Er und das gesamte Pyrolyx Team haben es geschafft die Pyrolyx Group zu formen und international federführend aufzustellen. Niels Raeder hat darum gebeten, die Position des Vorsitzenden, nach der erfolgreichen Aufbauzeit neu zu besetzen.

Mit Bernhard Meder haben wir einen äußerst angesehenen Experten, Ingenieur und erfolgreichen Vorstand für die Position gewinnen können. Die Pyrolyx Group wird also auch in der Zukunft bestens aufgestellt sein.

Bei Niels Raeder möchte ich mich im Namen des gesamten Aufsichtsrats sowie aller Mitarbeiter der Pyrolyx Gruppe für seine einzigartige Leistung sehr herzlich bedanken. Als angesehener Experte bleibt er weiterhin dem Unternehmen beratend erhalten und wird speziell die internationale Expansion sowie strategische Partnerschaften mit der internationalen Reifen- und Carbon Black Industrie vorantreiben und darüber freue ich mich sehr".

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Reifen für Vans und Transporter von Continental

  • Fünf aktuelle Sommer-, Ganzjahres- und Winterreifen für unterschiedliche Anforderungen
  • Höchste Fahrsicherheit und Wirtschaftlichkeit

Mit fünf aktuellen Reifen für den Sommer-, Ganzjahres- und Wintereinsatz hat Continental ein umfangreiches Angebot für nahezu alle Van- und Transportereinsätze im Angebot. Langstreckenfahrten auf der Autobahn, schwerer Einsatz auch auf schlechteren Straßen, innerstädtische Transportaufgaben oder der Einsatz an Wohnmobilen, Fahrten im Winter auf verschneiten Strecken – für jede Anforderung sind Reifenmodelle von Continental im Angebot. Die Lieferpalette beginnt bei Reifen von 14 Zoll Durchmesser, die größten Pneus passen auf Felgen von 18 Zoll.

ContiVanContact 100 und ContiVanContact 200 für unterschiedliche Einsätze

Als robuster Reifen für den Transport hoher Lasten auch auf schlechten Wegstrecken empfiehlt sich der ContiVanContact 100. Mit seiner starken Scheuerleiste auf der Seitenwand trotz er dem Kontakt mit Bordsteinkanten, Steineabweiser im Profilgrund und ein besonders widerstandsfähiges Profildesign lassen ihn problemlos auch schlechtere Straßen meistern. Durch die verstärkte Karkasse ist der Dauereinsatz mit hohen Lasten möglich; davon profitiert auch die Fahrstabilität. Mit einer Teil-Silikamischung und der flachen Bodenaufstandsfläche bietet er hohe Laufleistung auch unter schwierigen Bedingungen.

Für Transportaufgaben auf Autobahnen und Landstraßen sowie im innerstädtischen Verkehr wurde der ContiVanContact 200 entwickelt. Sein Makroblockprofil mit Stabilisatoren zwischen den Blöcken bietet hohe Kraftübertragung und präzises Handling auch unter schweren Lasten. Bei Regenfahrten liefern Lamellen und zusätzliche Aquaplaningrillen guten Kraftschluss und schnelle Wasserableitung der Aufstandsfläche. Als besonders wirtschaftlicher Reifen verfügt er über eine rollwiderstandsarme Laufflächenmischung mit hoher Laufleistung.

VanContact 4Season und VanContact Camper – Ganzjahresreifen für Transporter und Wohnmobile

Der VanContact 4 Season wurde vor allem für innerstädtische Transportaufgaben entwickelt. Mit seinen vielen Lamellen mit hoher Kantenlänge ermöglicht er guten Grip auch auf nasser Fahrbahn, die V-förmigen Drainagerillen und breite Seitenrillen leiten Wasser schnell ab. Auf verschneiter Straße bieten die wellenförmigen Lamellen sicheren Grip, die Stufen in den Mittelrillen bilden kräftige Griffkanten aus. So ist auch sichere Fahrt unter winterlichen Bedingungen möglich. Auf trockener Straße sorgt die Bandstruktur in der Reifenmitte und Handlingrillen in der Reifenschulter für kurze Bremswege und Präzises Handling. Die Silika-Laufflächenmischung der neuesten Generation sorgt durch ihren niedrigen Rollwiderstand für weniger Kraftstoffverbrauch.

Für den oft schwierigen Einsatz an Wohnmobilen hat Continental den VanContact Camper im Angebot. Der Ganzjahresreifen mit seiner hohen Tragfähigkeit nach dem CP-Standard (CP = Camping Pneu) bietet ein Plus an Sicherheit auch bei hohem Fahrzeuggewicht. Auf nasser Straße können sich seine Lamellen gut mit dem Asphalt verzahnen, breite Rillen führen Wasser schnell aus der Aufstandsfläche ab. So kommen auch schwere Camper auf Nässe sicher zum Stehen, die Aquaplaninggefahr wird verringert. Im Winter bieten die wellenförmigen Lamellen guten Grip, das Profil bildet viele Griffkanten für guten Schneegriff aus. Kurze Bremswege auf trockener Fahrbahn und gute Lenkreaktion erreicht der robuste Reifen durch sein Bandprofil.

VanContact Winter – sicher in der kalten Jahreszeit

Mit dem VanContact Winter bietet Continental einen Spezialisten an, der für die besonderen Anforderungen von Vans und Transportern in der kalten Jahreszeit entwickelt wurde. Viele Griffkanten erhöhen beim Fahren auf Schnee die Verzahnung mit dem Untergrund, Rillen im Profil lassen die Schnee- / Schneeverzahnung zu. Davon profitieren kurze Bremswege und gute Traktion. Die hohe Profilsteifigkeit mit Rillen sowie 3D-Lamellen in den Blöcken bieten hohe Lenkpräzision auf trockener Fahrbahn. Bei Regenfahrten wird das Wasser durch die Rillen abgeleitet; die Lamellen verkürzen den Bremsweg auf Nässe. Die rollwiderstandarme Silikamischung verringert den Rollwiderstand, eine ausgewogene, große Bodenaufstandsfläche erlaubt hohe Laufleistung. Die sehr robuste Seitenwand ist mit einem effektiven Scheuerbereich gegen Bordsteinkanten geschützt.

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Winterreifen, Batterien und Co. aus dem Online-Shop: Das sollten Autobesitzer beim Widerruf beachten

Der Winter steht vor der Tür. Zeit, sich um die Winterreifen zu kümmern. Egal ob Winterreifen, Autobatterie oder sogar Katalysator – Autoteile können bequem von Zuhause im Online-Shop erworben werden. Dr. Carsten Föhlisch, Rechtsexperte von Trusted Shops, erläutert, was Autofahrer beim Kauf im Netz wissen sollten.

1. Welche Stolpersteine beim Widerrufsrecht sollten Autofahrer beachten?

Dr. Carsten Föhlisch: Beim Kauf von Autozubehör wie Winterreifen im Internet gilt grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Das heißt: Der Kunde kann die Ware ohne Angabe von Gründen an den Händler zurückgeben. Aber Vorsicht: Wer Autoteile bereits an sein Auto montiert hat und damit gefahren ist, der muss damit rechnen, dass er nicht den vollen Einkaufspreis zurückerstattet bekommt. Ein Verbraucher schuldet dem Händler Wertersatz, wenn er Ware ausführlicher testet, als das im stationären Geschäft möglich gewesen wäre, und dies zur Verschlechterung der Ware führt.

2. Gilt beim Kauf von Kompletträdern ein Widerrufsrecht oder gelten diese als individualisierte Ware und sind davon ausgenommen?

Dr. Carsten Föhlisch: Beim Online-Kauf steht dem Verbraucher grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. Hiervon gibt es aber zahlreiche Ausnahmen. So haben Verbraucher bei der Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation hergestellt wurden, kein Widerrufsrecht. Stellen auf Felgen aufgezogene Reifen eine Kundenspezifikation dar und sind Verträge über die Lieferung von solchen Kompletträdern damit vom Widerrufsrecht ausgenommen? Das AG Marienberg entschied: Kfz-Kompletträder fallen nicht unter diese Ausnahme. Letztlich werden nur zwei Standard-Komponenten mit einander verbunden, die dazu auch leicht wieder voneinander getrennt werden können. Nach „Kundenspezifikation“ angefertigt oder „eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse“ des Verbrauchers zugeschnitten, ist die Sache, wenn sie wegen der Berücksichtigung der Wünsche des Verbrauchers anderweitig nicht oder nur mit einem unzumutbaren Aufwand abgesetzt werden kann.

3. Und was müssen Autofahrer beim Widerruf und Rückversand von Batterien oder Motoröl beachten?

Dr. Carsten Föhlisch: Sowohl Batterien als auch Motoröl können unter Umständen als Gefahrgut gelten. Je nach Einstufung müssen für den Versand besondere Auflagen erfüllt werden. Im Fall von Altöl hängt seine Einstufung als Gefahrgut von seinem Flammpunkt ab. Für die jeweilige Einstufung gelten Europäische Übereinkommen. Je nach Art gelten auch Batterien als Gefahrgut, z.B. Lithium-Batterien. Im privaten Bereich gibt es zwar einige Erleichterungen für Versender, die jedoch im Einzelfall für jeden Batterietypen geprüft werden müssen. Auch Kaufverträge über diese Produkte können Sie grundsätzlich widerrufen. Sie müssen bei einem Rückversand aber die besonderen Anforderungen erfüllen, die unter Umständen an den Versand von Gefahrgut zu stellen sind. Und die Kosten für den Rückversand im Widerrufsfall trägt grundsätzlich der Verbraucher, wenn er hierüber ordnungsgemäß belehrt und mit dem Händler nichts anderes vereinbart wurde.

4. Händler von Batterien und Motoröl sind verpflichtet, Altbatterien und Altöl zurückzunehmen. Gilt das auch für Online-Händler? Und wie erhalte ich mein Pfand für eine Autobatterie zurück?

Dr. Carsten Föhlisch: Ja, auch Online-Händler sind dazu verpflichtet. Allerdings muss in beiden Fällen nur die Annahme kostenlos erfolgen, die Versandkosten werden hiervon nicht erfasst. Je nach Art des Gefahrguts sind besondere Anforderungen an den Versand zu stellen. Für die Einhaltung sind Sie verantwortlich. Die Abgabe ist daher eher bei einer kommunalen Abgabestelle zu empfehlen. Eine Besonderheit gilt bei der Pfandpflicht für Fahrzeugbatterien: Wenn Sie nicht gleichzeitig eine Altbatterie abgeben, muss der Händler ein Pfand i. H. v. 7,50 € erheben. Zur Erstattung ist jedoch nur der ursprüngliche Händler verpflichtet. Haben Sie bei einem Online-Händler eine Fahrzeugbatterie gekauft, geben diese aber bei einem anderen Händler ab, können Sie darauf bestehen, eine Bestätigung hierüber zu erhalten. Wenn Sie diese Bestätigung dem Online-Händler vorlegen, muss er Ihnen das Pfand erstatten. Auf diese Weise können Sie sich den Rückversand sparen und erhalten trotzdem Ihr Pfand zurück.

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TÜV SÜD: Fünf Tipps zur Räderpflege

Reifenplatzer sind sehr selten geworden. Bei mangelnder Pflege, zu geringem Luftdruck und Beschädigungen beispielsweise durch Bordstein-Kollisionen kann es bei aller technologischen Weiterentwicklung trotzdem noch zur Havarie kommen. Dann ist vor allem eines gefragt: Ruhe bewahren und das Fahrzeug kontrolliert zum Stillstand bringen. Tipps für die Reifenpflege von den TÜV SÜD-Experten.

„Wer seine Reifen schont, Bordsteinrempler und andere Beschädigungen vermeidet und stets auf den richtigen Luftdruck achtet, kann mit seinen Reifen in der Regel bis an die gesetzliche Verschleißgrenze von 1,6 Millimetern oder, soweit der Verschleiß geringer war und keine sichtbaren Schädigungen oder Alterungsrisse erkennbar sind, bis zu einem Alter von wenigstens sechs Jahren fahren“, sagt Thomas Salzinger, Reifenexperte von TÜV SÜD. 

Informieren: Die Betriebsanleitung und ein Aufkleber an der Innenseite von Tankklappe oder Tür nennen den vom Autohersteller festgelegten Fülldruck. Weil fast alle Autos mit verschiedenen Reifengrößen gefahren werden dürfen, gibt es oft auch unterschiedliche Werte für die einzelnen Dimensionen. Darauf muss der Autofahrer achten. Einige wenige Autohersteller geben den Druck physikalisch korrekt in der ungewohnten Einheit Kilopascal (kPa) an. Die Umrechnung in das gebräuchliche Bar ist einfach: 100 kPa entsprechen einem Bar.

Erhöhen: Die Vorgaben der Autohersteller sollten wirklich nicht unterschritten werden. Schon 0,2 Bar zu geringer Druck schluckt im Stadtverkehr bis zu fünf Prozent Sprit. 0,5 Bar können einen Liter pro
100 Kilometer kosten und zudem die Sicherheit bei höheren Geschwindigkeiten gefährden. Die Werte der Autohersteller sind aber zumeist ein „Komfortluftdruck". 0,2 bis 0,3 Bar mehr schaden keinesfalls. Sehr viel höhere Werte beeinflussen wiederum die Fahreigenschaften negativ und verschleißen die Reifen ungleichmäßig. Viele Hersteller geben mittlerweile bereits ohnehin auch zusätzlich eine Empfehlung für einen höheren „Eco“-Fülldruck an; diesen sollte man dann aber auch nicht überschreiten.

Cool checken: Alle Reifendruckwerte gelten für kalte Reifen. Schon Fahrten unter zehn Kilometer erwärmen die Pneus. Deshalb darf dann keinesfalls Luft abgelassen werden, sondern es sollte eher ein etwas höherer Wert als in der Herstellerinformation empfohlen eingestellt werden (0,1 – 0,3 Bar).

Mehr Tempo, mehr Druck: Für längere Fahrten auf der Autobahn empfiehlt TÜV SÜD einen 0,3 Bar höheren Fülldruck. Für die schnelle Fahrt ist allerdings nicht generell der Volllast-Druck zu empfehlen. Volllast bezieht sich nämlich auf die Beladung des Fahrzeugs. Bei größeren Kombis sind dafür mitunter Werte nahe an drei Bar vorgesehen, die für ein unbeladenes Fahrzeug auch bei Autobahnfahrten ungeeignet sind.  Wer sein Auto stark belädt oder sämtliche Sitzplätze für eine längere Strecke ausnutzt, muss den Reifendruck erhöhen. Nach der Tour aber wieder auf Normaldruck absenken!

Schrauben nicht vergessen: Ventilkappen sind keine Zierde. Sie dichten das Ventil zusätzlich ab und schützen vor Schmutz. Der kann die Funktion des Ventils stören, sprich: Luftverlust verursachen.

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CHECK´N ROLL® – Marketingkonzept mit viel Potenzial für Autohäuser und Kfz-Werkstätten

Nicht die Masse der Daten macht’s. Um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben und damit Umsatz zu sichern, ist es für Autohäuser und Kfz-Werkstätten viel wichtiger, dass die Datenqualität passt. Nur mit den richtigen Informationen zum Kunden und seinem Fahrzeug kann etwas bewirkt werden.

Darauf hat die TCS reagiert und ein Erfassungs- und Verarbeitungssystem unter dem Markennamen CHECK’N ROLL®, ganz nach dem Motto: Autofahrer lass dein Fahrzeug bei uns prüfen und genieße unbeschwertes Fahrvergnügen, entwickelt.

CHECK’N ROLL® eignet sich aufgrund seines Leistungsspektrums, der einfachen Bedienung und des unschlagbaren Preises für Autohäuser und Werkstätten jeder Größenordnung.

Mit der CHECK’N ROLL® App können Einwilligungserklärungen der Kunden zur Datennutzung, gemäß den Anforderungen der EU-DSGVO, eingeholt werden. Dazu muss der Kunde einfach nur auf einem Tablet unterschreiben. Er bekommt im Anschluss sein Zustimmungsformular per Email zugestellt. Für den CHECK’N ROLL®  Nutzer wird alles in einem für ihn zugänglichen Datenbank-system gespeichert und ist jederzeit abrufbar und für alle weiteren geschäftlichen Aktivitäten nutzbar.

Die CHECK’N ROLL® App leistet aber wesentlich mehr. Mit der App können viele relevante Fahrzeugdaten wie der Zustand der Reifen, der Windschutzscheibe, der Bremsen, Fälligkeiten, u.v.a.m. erhoben werden. Das im Datenbanksystem integrierte Reporting verschafft Überblick aller festgestellten Fahrzeugmängel und damit die Chance, Kunden gezielt zu informieren und zu einem erneuten Werkstattbesuch einzuladen. Dazu muss der Nutzer einfach nur die infrage kommenden Kundenfahrzeuge auswählen und das jeweilige Mailing, z.B. Frühjahrsinspektion, Mängel- oder HU-Erinnerung, Sommerreifen-Montage etc., beauftragen. TCS versendet die Schreiben bereits am nächsten Tag, so dass diese zeitnah beim Kunden ankommen.

„Einfacher und schneller können Daten nicht erhoben und verarbeitet werden. Wir geben unseren Partnern damit ein wertvolles Instrument zur Sicherung ihrer Werkstattauslastung an die Hand. Die Einführung wurde von unseren Partnern sehr begrüßt, insbesondere wegen der verschärften Vorschriften rund um die Datenschutzgrundverordnung und weil viele tatsächlich noch auf keine oder wirklich gut funktionierende CRM-Systeme zurückgreifen können.“ so Thomas Krüger, Geschäftsführer der TCS GmbH.

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TÜV SÜD: Sichere Pneus für Campingfahrzeuge

Gepäck im Wohnwagen verstaut, alles bereit für die Urlaubsfahrt. Und die Reifen? „Sind noch gut! Mehr als fünf Millimeter Profil“, lautet meist die Antwort. Doch gerade bei Wohnmobilen und Wohnanhängern ist auch das Alter der Pneus ein entscheidender Faktor für die Sicherheit. Die Experten von TÜV SÜD erklären, worauf es ankommt, damit die Urlaubsfahrzeuge auf ihren Reifen sicher am Campingplatz ankommen.

Ob mit eigenem Antrieb oder als Anhänger – Campingfahrzeuge werden eher selten bewegt. Über die Jahre kommen im Vergleich zu Alltagsautos keine großen Strecken zustande. Dementsprechend wenig nimmt die Profiltiefe ab. Sie geht sogar immer langsamer zurück. „Gummi wird mit der Zeit härter. Die Straßenoberfläche reibt die Lauffläche dann weniger ab“, sagt Eberhard Lang von TÜV SÜD. „Doch gleichzeitig lässt der Grip stark nach.“ Zusammen mit der Versprödung des Gummis stellt das einen deutlichen Verlust an Sicherheit dar.

Frischware: Reifen altern. Dabei verliert das Gummi an der Fähigkeit, sich mit der Straßenoberfläche quasi zu verzahnen. Bremswege werden länger, die Seitenführung schlechter. Ein generelles Verfallsdatum gibt es dennoch nicht. Wann ein Pneu produziert wurde, ist jedoch auf seiner Seitenwand vermerkt. Die DOT-Kennzeichnung – benannt nach dem US-Verkehrsministerium Department of Transports – gibt das Herstellungsdatum in codierter Form an. Sie ist eine vierstellige Zahl, die am Ende einer längeren Buchstaben- und Zahlenreihe hinter der Abkürzung DOT einvulkanisiert ist. Ein Erkennungszeichen ist die leichte, meist ovale Vertiefung, in der der Code steht. Seine ersten beiden Ziffern geben die Woche an, die folgenden das Jahr. 2817 bedeutet somit, dass der Reifen in der 28. Woche 2017 vom Band lief.

Altersgrenze: Nur in einem Fall hat der Gesetzgeber das Reifenalter beschränkt. Auf Anhängern, die bis 100 Kilometer pro Stunde fahren, dürfen sie höchstens sechs Jahre alt sein. „Es zählt dabei der DOT-Code und nicht das Kaufdatum“, erläutert Lang. Deshalb sollte man in diesem Fall darauf achten, dass der Zeitpunkt der Herstellung nicht zu lang zurückliege. Eine weitere Bedingung für die bei Wohnanhängern sehr beliebte Tempo-100-Freigabe ist, dass die Reifen bis 120 km/h ausgelegt sind. Erkennbar ist das am Geschwindigkeitsindex L oder einem höheren Buchstaben des Alphabets. Bei Produkten renommierter Markenhersteller ist die Anforderung allerdings stets erfüllt.

Belastungsgrenze: Campingfahrzeuge müssen in aller Regel viel schleppen. Sie werden oft bis nahe an das zulässige Gesamtgewicht beladen. Dementsprechend müssen Reifen ausgelegt sein. Die Anforderungen an die Tragfähigkeit liegen oft deutlich höher als bei Exemplaren gleicher Größe für Personenwagen. Zudem sind für Wohnmobile häufig Nutzfahrzeugreifen vorgeschrieben. Auskunft geben die Zulassungspapiere. Die Bezeichnung darin endet dann bei neueren Fahrzeugen mit einem C, das für „Commercial“ steht. Manchmal sind auch die älteren Belastbarkeits-Angaben wie 4PR („Ply Rating“) vorhanden. „Hier ist eine gründliche Beratung beim qualifizierten Reifenhandel sehr zu empfehlen“, sagt Lang. Selbst wenn Pkw-Reifen erlaubt sind, ist in aller Regel eine Variante mit „Extra Load“ oder XL gefordert. Am unmissverständlichsten ist die Angabe zum Lastindex in der Bezeichnung. Er steht am Ende der Dimensionsangabe. Bei 225/55 R18 102 H beispielsweise ist die 102 die Angabe der Tragfähigkeit. Es handelt sich übrigens nicht um Kilogramm oder Pfund, sondern um einen Index, der in diesem Fall 850 Kilogramm entspricht.

Weiterfahren: Aus Platzgründen verfügen Wohnanhänger oft über kein Reserverad. Ein Reparatur-Set ermöglicht bei einer Panne die baldige Weiterfahrt. Diese auch unter Bezeichnungen wie „Mobility-Kit“ erhältlichen Sets bestehen aus einem Kompressor, der mittels eines Dichtmittels den Platten beseitigt. „Mit einem so provisorisch reparierten Reifen darf aber höchstens 80 km/h schnell gefahren werden“, erinnert der Experte. Und er sollte danach möglichst bald ausgetauscht werden. Vor der Reise empfiehlt sich zudem ein Blick auf den Behälter des Mittels. Das hat nämlich tatsächlich ein Verfallsdatum. Spätestens nach fünf Jahren sollte eine frische Dose an Bord sein. Das alte umweltgerecht entsorgen, am besten über eine Werkstatt!

Aufpumpen: Ob mit dem eigenen Kompressor oder an der Tankstelle – genügend Luftdruck ist in jedem Reifen extrem wichtig. Die richtigen Werte stehen auf einem Schild am Fahrzeug oder in der Betriebsanleitung.

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Ohne Fahrer zum Flieger: Festigkeitsnachweis für neuartiges Personentransportsystem erstellt

Wer fliegt, fährt auch häufig Bus – zumindest eine kurze Strecke auf dem Flughafengelände, zum Beispiel zwischen zwei Terminals. Und das betrifft immer mehr Menschen: Laut Statistischem Bundesamt zählten die 24 größten deutschen Flughäfen im vergangenen Jahr 117,6 Millionen Fluggäste. Ein Zuwachs um 5,1 Prozent gegenüber 2016. Angesichts weiter wachsender Passagierzahlen stehen auch in diesem Transportbereich die Zeichen auf Automatisierung. So hat das Unternehmen Bombardier Transportation das führerlose Personentransportsystem INNOVIA APM 300 entwickelt, das am Münchner Flughafen seit 2016 eingesetzt wird. Für dessen Betriebsgenehmigung und behördliche Zulassung hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF einen Festigkeitsnachweis für das Fahrwerk speziell im Hinblick auf die dortigen Einsatzverhältnisse erstellt. Das Projekt ermöglichte dem Hersteller, die sehr individuellen Betriebsanforderungen sauber zu definieren und die Lebensdauer der gesamten Baugruppe unter genau diesen Bedingungen in einem eigens dafür konzipierten Versuch nachzuweisen. Auf der InnoTrans, der internationalen Leitmesse für Verkehrstechnik in Berlin, präsentiert das Fraunhofer LBF vom 18. bis 21. September 2018 Ergebnisse seiner Forschungsprojekte in Halle 23 Stand 207.

Das Fahrzeug ohne Fahrer ist im Stil eines Nahverkehrszuges aufgebaut. Sein konventionell mit luftgefüllten Reifen bestücktes Fahrwerk stammt aus dem Nutzfahrzeugbereich. Ein ergänzendes, speziell konstruiertes Führungssystem überträgt die Lenk- und Seitenkräfte auf eine Führungsschiene am Boden. Der spezielle Einsatz des Achssystems unterscheidet sich bei diesem Transportsystem grundlegend von üblichen Anwendungen der Basisachse. Außerdem ist die maximale Beladung wesentlich höher. „Daher mussten wir alle Lastannahmen und die Lebensdaueranforderung neu definieren. Weder beim Bemessungskonzept noch beim Festigkeitsversuch konnten wir auf Standards zurückgreifen“, erläutert Andreas Herbert, der für das Projekt am Fraunhofer LBF zuständig war.

Um den Betriebseinsatz zu analysieren und zu beschreiben, standen zunächst auf einer Versuchsstrecke des Herstellers Messungen mit einem Prototypenfahrzeug auf dem Programm, darunter waren alle typischen Betriebszustände wie Kurven, Bremsen oder Weichenfahrt. Hierbei wurden vor allem Radkräfte und örtliche Bauteilbeanspruchungen ermittelt. Aus den so gewonnenen Daten und anhand des Strecken- und Betriebsplans der Münchner Strecke konnte das Team des Fraunhofer LBF das dortige Belastungsszenario synthetisch modellieren und die Lebensdaueranforderungen als Basis für den Festigkeitsnachweis inklusive statistischer Sicherheitszuschläge definieren. Später wurden diese vorläufigen Festlegungen durch weitere Messungen auf der originalen Strecke mit einem Serienfahrzeug verifiziert.

Individuelle Versuchseinrichtung für realitätsnahe Simulation

Im Anschluss erfolgte der experimentelle Lebensdauernachweis im Betriebsfestigkeitslabor des Fraunhofer LBF. Dazu bauten die Wissenschaftler eine komplette Achsbaugruppe auf einem hierfür individuell umgerüsteten, servohydraulischen Festigkeitsprüfstand auf und belasteten diese an den Rädern und der Führungseinrichtung mit sechs Hydraulikzylindern in ähnlicher Weise, wie es im realen Betrieb vorkommen würde. Der Belastungsablauf dafür wurde aus den Messdaten gewonnen, indem alle typischen Fahrzustände in einer ausgewogenen Mischung als zeitgeraffte Lastfolge kombiniert wurden. „Auf diese Weise konnten wir die angestrebte Fahrzeuglebensdauer von 30 Jahren bei täglicher Nutzung innerhalb von wenigen Monaten auf dem Prüfstand simulieren“, so Herbert.

Nach dem Versuch wurde die Baugruppe zerlegt. An allen Komponenten konnte das Fraunhofer LBF mittels Farbeindringverfahren nachweisen, dass keine relevanten Schäden oder Risse eingetreten waren. Ein positives Fazit der Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer LBF zieht Louis Waroquier, Chief Engineer Bombardier Transportation GmbH: „Dank dieses Festigkeitsversuchs konnte die Eignung des Innovia APM 300-Fahrwerks für 30 Jahre Betrieb am Flughafen in München nachgewiesen werden. Weitere Erkenntnisse sind zum Vorteil der Bombardier-Kunden weltweit in die Innovia APM 300-Produktplattform eingeflossen.“

Für Technologieberatung ausgezeichnet

Den gesamten Nachweisprozess begleitete und überprüfte ein externer Gutachter im Auftrag der Zulassungsbehörde. Darüber hinaus wurde das Projekt in einem internen Vorschlagsverfahren vom Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft für die intensive Technologieberatung ausgezeichnet und prämiert.

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Alex Rins auf Platz 2

Alex Rins feiert mit dem zweiten Rang in Assen sein bisher bestes MotoGP-Resultat. Andrea Iannone verpasst die Top Ten nur knapp.

Die achte Runde zur MotoGP Weltmeisterschaft fand auf dem traditionsreichen TT Circuit in Assen statt. Bei idealen äußeren Bedingungen bekamen die Zuschauer spannende Rennaction und enge Fights zu sehen. Bereits am Samstag in der Qualifikation ging es sehr eng zu. Die fünf schnellsten Fahrer wurden von lediglich sechs Hundertstelsekunden getrennt. Alex Rins zeigte eine starke Leistung und sicherte sich mit einer Rundenzeit von 1’32.933 Minuten den fünften Startplatz in der zweiten Reihe.  

Der Spanier kam am Sonntag gut ins Rennen und konnte von Beginn an vorne mitfahren. Besonders in Kurve 5 präsentierte sich Rins in sehr starker Form und konnte dort einige Gegner überholen. In den letzten Runden ging es sehr eng zu und Rins glänzte mit einem tollen Überholmanöver gegen Maverick Vinales kurz vor dem Ziel, das ihm den zweiten Rang bescherte.  

"Ein super Rennen", freute sich der 22-Jährige über sein bisher bestes MotoGP-Resultat. "Dabei habe ich mich heute morgen noch sehr krank gefühlt. Ich hatte Probleme mit dem Magen und war deshalb bei den Ärzten der Clinica Mobile. Sie haben mir sehr wirksame Medikamente gegeben und ich habe mich schnell viel besser gefühlt. Deshalb geht mein Dank auch an die Ärzte!"  

"Wir konnten im Rennen ein sehr hohes Tempo anschlagen", freute sich Rins über die Performance der Suzuki GSX-RR. "Auf der Strecke ging es sehr knapp zu, es gab viele Überholvorgänge und wirklich enge Kämpfe. Ich habe schon seit dem Rennen in Katar ein wirklich gutes Gefühl auf dem Motorrad und alle im Team arbeiten sehr gut zusammen, um maximalen Erfolg zu haben. Wir verbessern uns ständig weiter und ich hoffe, dass ich auch bei den nächsten Rennen ganz vorne mitfahren kann. Für den Sachsenring habe ich auf jeden Fall ein sehr gutes Gefühl!"  

Andrea Iannone klagte das ganze Wochenende über Probleme mit einem instabilen Fahrverhalten und mangelnder Haftung am Hinterreifen. "Wir waren auf eine Runde gesehen sehr schnell", schilderte der Italiener seine Eindrücke. "Doch auf die Renndistanz gesehen, müssen wir an unserem Speed und der Haltbarkeit der Reifen arbeiten. Ich war im Rennen komplett am Limit und habe deshalb auch einen Fehler gemacht. Ich hoffe, das wir am Sachsenring ein paar Verbesserungen finden und weiter vorne landen können."  

Ken Kawauchi, der technische Manager des Teams, zeigte sich hoch erfreut über den zweiten Platz von Rins, sah jedoch gleichzeitig noch Potenzial zur Steigerung. "Das war ein unglaubliches Rennen!", freute sich der Japaner. "Als sich Alex am Sonntagfrüh nicht gut fühlte, konnten wir nicht erwarten, dass er später auf dem zweiten Platz landet, deshalb war die Freude umso größer. Andrea hatte einen guten Speed und konnte das auch im Qualifying zeigen. Leider hatte er in den letzten Rennen Probleme, sein Tempo auch im Rennen über die Distanz zu halten, daran müssen wir arbeiten und Lösungen finden. Wir hatten diese Saison schon einige Resultate auf dem Podium, zweite und dritte Plätze – jetzt müssen wir um den Sieg kämpfen!"

Das nächste Rennen zur MotoGP-Weltmeisterschaft findet am 15. Juli auf dem Sachsenring statt.

MotoGP Niederlande, Ergebnis:

1. Marc MARQUEZ Repsol Honda Team 41’13.863
2. Alex RINS Team SUZUKI ECSTAR +2.269
3. Maverick VIÑALES Movistar Yamaha MotoGP +2.308
4. Andrea DOVIZIOSO Ducati Team +2.422
5. Valentino ROSSI Movistar Yamaha MotoGP +2.963
6. Cal CRUTCHLOW LCR Honda CASTROL +3.876
7. Jorge LORENZO Ducati Team +4.462
8. Johann ZARCO Monster Yamaha Tech 3 +7.001
9. Alvaro BAUTISTA Angel Nieto Team +7.541
10. Jack MILLER Alma Pramac Racing +13.056
11. Andrea IANNONE Team SUZUKI ECSTAR +14.255
12. Pol ESPARGARO Red Bull KTM Factory Racing +15.876
13. Aleix ESPARGARO Aprilia Racing Team Gresini +15.986
14. Scott REDDING Aprilia Racing Team Gresini +16.019
15. Dani PEDROSA Repsol Honda Team +16.043

MotoGP, WM-Stand:

1. Marc MARQUEZ Honda 140
2. Valentino ROSSI Yamaha 99
3. Maverick VIÑALES Yamaha 93
4. Johann ZARCO Yamaha 81
5. Andrea DOVIZIOSO Ducati 79
6. Cal CRUTCHLOW Honda 79
7. Jorge LORENZO Ducati 75
8. Danilo PETRUCCI Ducati 71
9. Andrea IANNONE Suzuki 71
10. Jack MILLER Ducati 55
11. Alex RINS Suzuki 53
12. Dani PEDROSA Honda 41
13. Alvaro BAUTISTA Ducati 33
14. Pol ESPARGARO KTM 32
15. Tito RABAT Ducati 27  

Weitere Informationen unter:
Suzuki Motorrad: motorrad.suzuki.de
Suzuki Club: www.suzuki-club.eu
Suzuki auf Facebook: www.facebook.com/SuzukiMotorradDeutschland

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Immer und überall – mit der Orbix App wird der Reifenkauf kinderleicht

Reifen, Kompletträder und Felgen kaufen rund um die Uhr: mit ihrer neuen iOS-App kommt die Orbix GmbH aus München jetzt auch auf die Smartphones ihrer Käufer.

„Das Kaufverhalten der Kunden im Netz hat sich geändert. Der Klassiker, dass der Kunde zuhause vor dem PC sitzt ist heute ein Mythos. Die Zukunft liegt in den mobilen Geräten. Ein Großteil der Produkte im Netz wird mit dem Smartphone gekauft. Und jetzt gibt es auch die gebrauchten neuen Reifen über das Handy,“ sagt Nikolay Smorchkov, CTO der Orbix GmbH.

Im Fokus bei der Entwicklung der kostenlosen App stand die Funktionen der Website simpel und effizient auf das Smartphone zu bringen. In wenigen Schritten werden Kunden durch die Suche nach den neuen Gebrauchten geleitet.

Nikolay Smorchkov: „Wir müssen in der heutigen Zeit einfach jeden Tag daran arbeiten, das Einkaufserlebnis für unsere Kunden simpler zu gestalten.“ Somit macht die Orbix GmbH den Kauf gebrauchter Kompletträder, Reifen und Felgen mobil mit allen Vorteilen, die Kunden auch von der Website kennen. 

Nach dem erfolgreichen Start der iOS-Version sollen auch Android-Nutzer bald die Vorteile über die Orbix-App genießen können.

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Leichter abheben: Fraunhofer LBF entwickelt Flugzeugrad aus Faser-Kunststoff-Verbund

Noch mehr Reichweite oder noch mehr Nutzlast – das wünschen sich Fluggesellschaften für ihre Flugzeuge. Wegen ihrer hohen spezifischen Steifigkeiten und Festigkeiten kommen daher zunehmend Faser-Kunststoff-Verbunde zum Einsatz. Während bei Rümpfen oder Tragflächen permanent Innovationen in diese Richtung zu beobachten sind, gibt es seit den 1980er Jahren bei Flugzeugrädern und den verwendeten Materialien sowie ihrer prinzipiellen Bauweise keine bedeutende Weiterentwicklung. Um dieses Innovationsfeld zu erschließen, hat das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF jetzt ein neues EU-Forschungsvorhaben gestartet. Ziel ist die Entwicklung eines ersten CFK-Bugrads für einen Airbus A320. Dabei wollen die Forscher ein Leichtbaupotential von bis zu 40 Prozent aufzeigen.

Faser-Kunststoff-Verbunde sind in der Luftfahrt bei zahlreichen Bauteilen bereits das Material der Wahl. So liegt beim Airbus A380 der Anteil an Verbundwerkstoffen bei 22 Prozent, beim modernen A350 XWB sind es bereits über 50 Prozent. Hier bestehen große Teile des Rumpfes und der Tragwerke aus dem ultraleichten CFK. Nur bei den Flugzeugrädern hat sich seit mehr als 30 Jahren wenig in Richtung Leichtbau bewegt. Dass hier einiges möglich sein wird, erläutert Jens-David Wacker, der das Forschungsprojekt am Fraunhofer LBF leitet: „Unser Institut konnte bereits für den Bereich Automotive belegen, dass sich durch die Substitution von Metall- durch CFK-Räder ein vielversprechendes Leichtbaupotential aufzeigt. Wenn es um die zuverlässige Auslegung von sicherheitskritischen Leichtbauteilen geht, verfügt das Fraunhofer LBF über langjährige Erfahrung und ist anerkannter Forschungspartner.“

Neues Innovationsfeld erschließen

Während des Start-, Lande-, und Rollvorgangs treten hohe statische, dynamische und thermische Beanspruchungen auf, die Flugzeugräder zuverlässig ertragen müssen. Bei herkömmlichen Modellen handelt es sich meist um Aluminiumschmiedekomponenten, die bis zu 100 Kilogramm wiegen können. Vor diesem Hintergrund stehen für die Darmstädter Wissenschaftler am Anfang des Entwicklungsprozesses für ein leichtes CFK-Bugrad zunächst die Definitionsphase und damit das Zusammentragen aller wichtigen Anforderungen. Dazu gehören unter anderem die Schnittstellen zum Reifen und zur Lagerung, die Bauraumspezifikationen und auftretende Beanspruchungen.

Anders als bei PKW-Rädern werden Flugzeugräder über eine Kegelrollenlageranordnung auf der Fahrwerksachse positioniert. Zudem werden Flugzeugräder mehrteilig ausgeführt, um die Montage des vergleichsweise steifen Reifens zu ermöglichen. Obwohl Bugräder im Gegensatz zu Hauptfahrwerksrädern nicht abgebremst werden, stellt sich der gebremste Rollvorgang als kritischer Lastfall für das Bugrad heraus. Aufgrund des hohen Bremsmoments am Hauptfahrwerk entstehen am Bugfahrwerk Abstützkräfte von bis zu 16 Tonnen pro Bugrad.

Den zweiten Schritt im Entwicklungsprozess bildet die Konzeptentwicklung. Für die Konzeptfindung einer optimalen Leichtbaustruktur untersuchen die Wissenschaftler dafür prinzipielle geometrische Konzepte und bewerten diese bezüglich ihrer Steifigkeit gegenüber den Belastungen Radiallast, seitliche Last, Reifendruck und überlagerten Lastfällen. Eine Topologieoptimierung des Systems bestätigt anschließend das Ergebnis.

Zehn Prototypen des Bugrades geplant

Bei der Entwicklung von Bauteilen aus Faserverbund ist eine Auseinandersetzung mit den möglichen Herstellverfahren und Materialien schon früh im Entwicklungsprozess wichtig, da diese entscheidende Fertigungsgrenzen mit sich bringen. „Für die Herstellung des Flugzeugrads streben wir das Resign Tranfer Molding (RTM) an. Dieses Verfahren bietet viele Vorteile hinsichtlich einer möglichen automatisierten Fertigung, der Erzeugung komplexer Bauteilgeometrien und der Realisierung hoher Laminatqualitäten“, erklärt Wacker.

Im Projekt sollen insgesamt zehn Prototypen des Flugzeugrads hergestellt werden. Zur Verifizierung der Bauteilauslegung wird das Fraunhofer LBF die Prototypen unter den für ein Flugzeugrad vorgesehenen Zertifizierungsversuchen testen.

Die EU fördert das Projekt „Development of a composite wheel” im Rahmenprogramm Clean Sky II (H2020/2014-2020) (Grant Agreement for Members No. AIR-GAM-2016-2017-05).

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