Irangeschäfte werden schwieriger

Die Kündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch die USA verunsichert die Unternehmen in Bonn/Rhein-Sieg. Das hat eine aktuelle Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg unter exportorientierten Unternehmen ergeben. Zwar wollen die Unternehmen weiter an ihren Irangeschäften festhalten, fordern aber entsprechende Rechtssicherheit. „Die jüngste Entscheidung des US-Präsidenten zum Austritt aus dem Atomabkommen mit dem Iran schafft Unsicherheiten für die Unternehmen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis“, resümiert Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg die Ereignisse der vergangenen Wochen: „Dabei wird deutlich: Unsere Unternehmen wünschen sich eine klare Positionierung der deutschen und europäischen Politik gegenüber dem Iran.“

97 Prozent der Unternehmen sprechen sich bei der Umfrage gegen die Kündigung des Atomvertrags durch die USA aus. 42 Prozent votieren für eine weitere Lockerung der EU-Sanktionen, 56 Prozent fordern zumindest die aktuellen europäischen Verpflichtungen aus dem Vertrag einzuhalten – und so die Planungssicherheit für Geschäfte mit iranischen Unternehmen weiter zu gewährleisten. Trotz der aktuellen Diskussionen möchte fast jeder zweite Teilnehmer (44 Prozent) seine Geschäfte mit dem Iran noch ausbauen, ein Viertel (25 Prozent) plant den aktuellen Geschäftsumfang beizubehalten und lediglich fünf Prozent der Unternehmen geben an, dass sie ihr Irangeschäft reduzieren werden.

Die größten Probleme bei den Geschäften mit dem Iran sehen die befragten Unternehmen in den verschärften US-Sanktionen (64 Prozent). Unabhängig davon sind aber auch die Finanztransaktionen mit dem Iran ein häufig genannter Stolperstein (44 Prozent). Weiterhin werden die allgemeine Unsicherheit (41 Prozent), aber auch die EU-Sanktionen und die deutsche Exportkontrolle (je 35 Prozent) als Hindernisse genannt.

Nähere Informationen gibt es unter www.ihk-bonn.de

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Das Internet als Werbeplattform

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und die Wirtschaftsjunioren (WJ) Bonn/Rhein-Sieg laden zu einer kostenfreien Veranstaltung „Präsenz im Internet: Teil 2 – Internet als Werbeplattform“ ein. Sie findet am Montag, 4. Juni, 17 bis ca. 19.30 Uhr, im Sitzungssaal der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, statt. „In Vorträgen und Diskussionen wollen wir Antworten auf die Fragen geben: Wie kann ich das Internet effektiv als Werbeplattform nutzten? Welche rechtlichen Fallstricke gibt es dabei?“, so Regina Rosenstock, Gesamtbereichsleiterin Unternehmensförderung der IHK.

Dr. Tobit R. Esch (CTO, Platform3L) präsentiert aus der Praxis, wie eine erfolgreiche Werbung über Online-Kanäle erfolgen kann. Welche rechtlichen Hindernisse beim Werben im Internet zu berücksichtigen sind, zeigt Dr. Stephan Dornbusch (Meyer-Köring, Rechtsanwalt und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz) auf. Im Anschluss an die Vorträge wird es eine Diskussionsrunde und Fragerunde geben.

Anmeldungen können online auf der Homepage der IHK Bonn/Rhein-Sieg unter www.ihk-bonn.de, Webcode 6492123 erfolgen.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Grundschüler experimentieren in Troisdorf

Die Bildungs-Stiftung der Kreissparkasse Köln unterstützt mittlerweile 23 Schulen in der Region im Rahmen des Projekts „TuWaS! – Technik und Naturwissenschaften an Schulen“. Damit wollen die Industrie- und Handelskammern (IHKs) Bonn/Rhein-Sieg und Köln schon bei Grundschulkindern die Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften wecken. Kinder, die Naturwissenschaften bereits im Grundschulalter ohne jeden praktischen Bezug kennenlernen, verlieren meist langfristig das Interesse an Naturwissenschaften und Technik und werden sich später kaum für einen technisch-naturwissenschaftlich geprägten Ausbildungsberuf oder ein ingenieur-/naturwissenschaftliches Studium entscheiden. Beim heutigen Pressetermin in der Evangelischen Grundschule (EGS) Troisdorf experimentierten die Grundschüler der Klasse 1b mit den Experimentiereinheiten „Festkörper und Flüssigkeiten“ sowie die Klassen 3a und 3b mit den Experimentiereinheiten „Bewegung und Konstruktion“.

„Die EGS Troisdorf nimmt seit 2015 am Projekt TuWaS! teil und Lehrkräfte wie auch Schülerinnen und Schüler sind begeistert. Mit TuWaS! können wir einen besonders praxisorientierten und lebendigen Sachunterricht ermöglichen. Die Lehrerinnen und Lehrer werden jedes Halbjahr aufs Neue durch die Fortbildungen sehr gut auf die Arbeit mit dem hochwertigen Material vorbereitet“, erläuterte Schulleiterin Petra Zimmermann. Christian Brand, Geschäftsführer der Bildungs-Stiftung der Kreissparkasse Köln: „Mit der Bildungs-Stiftung der Kreissparkasse Köln fördern wir systematisch Bildungsprojekte in der Region: Angefangen bei Vorlesebibliotheken für Kindertagesstätten bis hin zu Projekten der kulturellen Bildung. Mit TuWaS! unterstützen wir ein erfolgreiches Projekt der MINT-Förderung an Grundschulen. Die EGS Troisdorf gehört zu den sieben ausgesuchten Schulen im Rhein-Sieg-Kreis, die diese Unterstützung in Anspruch nehmen können.“ Iris Wirths, Projektleitung TuWaS! Köln/Bonn, dankte der Kreissparkasse Köln für die großzügige Unterstützung: „Mit der Bildungs-Stiftung der Kreissparkasse Köln haben wir einen starken Partner für TuWaS! Köln/Bonn. Die EGS Troisdorf ist eine von aktuell 23 Schulen, die dank der Förderung nachhaltig mit TuWaS! arbeiten können.“

Hintergrund zu den Einheiten:

Festkörper und Flüssigkeiten, Empfohlen für die Klassenstufen 1/2: In „Festkörpern und Flüssigkeiten“ untersuchen die Kinder eine Auswahl von Materialien aus dem täglichen Leben. Die Schüler/innen beginnen die Einheit mit der Untersuchung von Festkörpern und sortieren sie anhand selbst gewählter Kriterien. Die Diskussion dieser Kriterien führt zum Konzept von Eigenschaften. Das erworbene Wissen wird dann genutzt, um die Eigenschaften von Flüssigkeiten zu untersuchen. Durch das Vergleichen und Sortieren der Materialien anhand einer Vielzahl von Eigenschaften lernen die Kinder zu klassifizieren – eins der grundlegenden wissenschaftlichen Konzepte.

Bewegung und Konstruktion, Empfohlen für die Klassenstufen 4/5: Die Experimentiereinheit „Bewegung und Konstruktion“ ermöglicht es Kindern, die Physik der Bewegung zu erforschen. In Dreier-Teams konstruieren die Kinder Fahrzeuge aus Konstruktionsbausteinen. Angetrieben werden die Fahrzeuge mit Fallgewichten, Gummibändern oder Propellern. Mit einer Vielzahl von Experimenten untersuchen die Kinder den Einfluss von Kraft, Reibung und Luftwiderstand auf die Fahreigenschaften des Fahrzeugs. Wie Ingenieure fertigen sie technische Zeichnungen an, müssen dabei die gewünschten Fahreigenschaften des Fahrzeugs berücksichtigen und die Kosten kalkulieren.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Regional und royal: 4. Hoheitentreffen Rhein-Neckar am 14. Oktober in Neustadt an der Weinstraße

  • Teilnahme der Hoheiten am Winzerfestumzug
  • Anmeldung ab sofort möglich

Neuer Ort, gleicher adliger Glanz: Nach drei Gastspielen in der Spargel- und Festspielstadt Schwetzingen findet das vierte Hoheitentreffen Rhein-Neckar am 14. Oktober in Neustadt an der Weinstraße statt. Gemeinsam mit der Tourist, Kongress und Saalbau GmbH lädt der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar alle gekrönten Häupter aus Nordbaden, Südhessen und der Pfalz dazu ein, sich und ihre Domäne im Rahmen des Deutschen Weinlesefests zu präsentieren – angefangen bei Apfel- und Blütenkönigin über Tollitäten der fünften Jahreszeit, Bierkönig und Weinhoheit bis hin zu Spargel- oder Zwiebelkönigin. Alle Majestäten aus der Metropolregion Rhein-Neckar, die im Oktober in Amt und Würden sind und sich die Ehre geben möchten, können sich ab sofort registrieren unter: m-r-n.com/anmeldung-hoheitentreffen.

Royaler Tross beim Winzerfestumzug

Die Bühne für das regional-royale Defilee könnte besser nicht sein: Weit über 70.000 Besucher werden am 14. Oktober erwartet, wenn sich ab 13.30 Uhr Deutschlands größter Winzerfestumzug durch die Neustadter Innenstadt schlängelt. Mit an der Spitze werden die königlichen Repräsentanten für das ehrenamtliche Engagement werben und den Zuschauern aus nah und fern eindrucksvoll vor Augen führen, wie vielfältig die Region und das Brauchtum sind. Der offizielle Auftakt für das vierte Hoheitentreffen steigt zuvor um 11 Uhr im historischen Spiegelpalast „Bon Vivant“ mit Grußworten von Oberbürgermeister Marc Weigel und Michael Heinz (Vorstandsvorsitzender Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und Mitglied des Vorstands BASF SE) unter Beisein der 80. Pfälzischen Weinkönigin 2018/2019.

Würdigung von Ehrenamt und Brauchtumspflege

„Die Hoheiten sind fröhliche und sympathische Botschafter für Rhein-Neckar. Sie tragen dazu bei, dass unsere Region das ist, was sie ist: ein Ort, an dem man gerne lebt. Dieses ehrenamtliche Engagement würdigen wir alle zwei Jahre mit dem Hoheitentreffen und sagen Danke“, so Kirsten Korte, Geschäftsführerin des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar. An den bislang drei Treffen in den Jahren 2012, 2014 und 2016 nahmen jeweils rund 140 gekrönte Häupter aus allen drei Landesteilen der Metropolregion Rhein-Neckar teil und verbreiteten aristokratische Atmosphäre.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Convention Bureau Rhein-Neckar feiert international mit IMEX-Besuchern zehnjähriges Jubiläum

.
• Drei neue Mitglieder im 50 Partner starken Netzwerk
• Einmalige Konstellation in deutscher MICE-Branche
• Neuer Claim „Upgrade your Event”, neue Website und neue Montagsrubrik im Netz
• Vierfache Rhein-Neckar-Expertise bei IMEX 2018

Starke Wirtschaft und Wissenschaft, reiche Kultur und Natur, von der Sonne verwöhnte Weinberge, raffinierte Kulinarik, eine ausgezeichnete Verkehrslage und eine beeindruckende Vielfalt von Locations und Rahmenprogrammen zeichnen die Region Rhein-Neckar aus. Dass sie heute im Wettbewerb um „Meetings, Incentives, Congresses and Events“ (MICE) gegen Berlin, Hamburg oder München bestehen kann, ist auch ein Verdienst des Convention Bureau Rhein-Neckar. Den zehnten Geburtstag feiert es vom 15. bis 17. Mai auch mit den Besuchern der internationalen Fachmesse IMEX 2018 in Frankfurt am Main, an der es 2018 zum siebten Mal teilnimmt.

Anfang 2008 bescheinigte eine Studie des Europäischen Instituts für Tagungswirtschaft der Tagungs-, Kongress- und Eventbranche (KTE) in der Rhein-Neckar-Region ein enormes Potenzial, aber auch einen geringen Bekanntheitsgrad in der MICE-Branche. Neun regionale Branchenakteure überlegten daraufhin: warum nicht die Kräfte bündeln, eine gemeinsame Marke schaffen, sich enger vernetzen und so die KTE-Branche zum Wachstumsmotor für die gesamte Region machen? Gesagt, getan: Am 1. August 2008 gründeten sie das Convention Bureau Rhein-Neckar.

Mitglieder der ersten Stunde waren die BASF SE Wirtschaftsbetriebe, das Congressforum Frankenthal, das Palatin Kongresshotel, die Stadtholding Landau sowie m:con Mannheim, die LUKOM Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft, Heidelberg Marketing, der Verband Region Rhein-Neckar und die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH. Weitere Mitglieder folgten rasch, das Netzwerk wuchs über die Jahre kontinuierlich.

Derzeit gehören rund 50 Partner – teilweise mit mehreren Locations – zum Convention Bureau Rhein-Neckar. Zuletzt traten in diesem Jahr das Alte Hallenbad Heidelberg, die eventfabrik a2 in Weinheim und das Landgut Lingental in Leimen dem Verbund bei. Im Netzwerk engagieren sich nicht nur große Kongresszentren und Tagungshotels, sondern auch kleine Klausur- und Boutiquehotels, Off-Locations sowie Technik- und Digitalfirmen, Veranstaltungsagenturen, Caterer, Messebauer, Übersetzer und Pyrotechniker. Das Servicebüro arbeitet als Non-Profit-Organisation und damit kostenlos für alle anfragenden Veranstaltungsplaner, Eventexperten und Kongressorganisatoren. Für sie leitet es Anfragen weiter, holt Angebote ein, empfiehlt Rahmenprogramme oder konzipiert Rundumsorglos-Pakete.

In seiner Konstellation ist das Convention Bureau Rhein-Neckar bis heute einzigartig, denn es agiert regional. Darin sieht Referentin Daniela Hirsch eine große Stärke. „Die Region ist außerordentlich vielseitig und hat extrem kurze Wege. Pulsierende Großstädte und romantische Dorfidylle sind hier nur wenige Autominuten voneinander entfernt.“ Für Veranstaltungsplaner ist diese Kombination sehr reizvoll, denn sie ermöglicht eine abwechslungsreiche Szenerie.

Hirsch nennt zwei Beispiele: „Man kann tagsüber eine Fachtagung im Wormser Tagungszentrum durchführen und abends an Bord der Weissen Flotte Heidelberg die schöne Landschaft des Rheins genießen. Oder auch umgekehrt: Nach der Klausurtagung im Kurhaus Trifels mit Panorama auf den grünen Pfälzerwald machen die Teilnehmer abends einen Ausflug in die hippe Bar des Mannheimer Musikhotels Staytion.“ Diese Locationwechsel bringen nicht nur Abwechslung in den Seminar-, Workshop- oder Tagungsalltag, sondern sprechen die Teilnehmer auf verschiedenen emotionalen Ebenen an. Das sind beste Voraussetzungen, um nachhaltige Tagungserfolge zu erzielen.

„Upgrade your Event“: neue Website macht neugierig

Um genau dieses Profil als dynamische MICE-Region mit guter Binnen-Erreichbarkeit zu schärfen und Nachfrage bei den Zielgruppen zu schaffen, führt das Convention Bureau Rhein-Neckar regelmäßig Studienreisen für Event-Planer durch, wirbt auf internationalen und nationalen Fachmessen wie der IMEX für die Region und präsentiert das vielseitige Portfolio auch bei Unternehmen vor Ort. Darüber hinaus spielen die digitalen Medien eine zentrale Rolle im Kontakt mit Veranstaltungsplanern. Mit dem Relaunch der Website conventionrhein-neckar.de sowie Social-Media-Aktivitäten will das Netzwerk im Jubiläumsjahr 2018 das Image der Tagungsdestination weiter stärken und mit nützlichen Informationen neue Interessenten gewinnen.

Dabei steht der neue Claim „Upgrade your Event“ im Mittelpunkt aller Maßnahmen: „Mehr Komfort, mehr Auswahl, mehr Qualität – all das schwingt im Wort Upgrade mit“, erklärt Hirsch. Er fügt sich nahtlos ein in die Kampagnen „Upgrade your Life“ und „Upgrade your Business“, mit denen die Metropolregion Rhein-Neckar im Standortmarketing gezielt auf Fachkräfte und Investoren zugeht. Auch optisch präsentiert sich das Convention Bureau zum Jubiläum in neuem Design: Ein Dreieck aus goldgelber Fläche und zwei Aufmacherfotos illustrieren grafisch das Dreiländereck der Region Rhein-Neckar. Außerdem prägen großflächige, emotionale Fotos das Design der gesamten Website.

Die neue Website erlaubt es MICE-Planern, sich einen raschen Überblick zu verschaffen und schnell zum gewünschten Rechercheergebnis in puncto Veranstalter und Dienstleister zu kommen. Genau diese Nutzer soll auch die neue Wochenrubrik „Upgrade your Monday“ mit wertvollen Informationen rund um das MICE-Business in Rhein-Neckar versorgen. Sie liefert zum Beispiel Porträts von Machern und Nachwuchskräften, Meldungen über neue digitale Gadgets und Techniken, Geschichten über ungewöhnliche Locations, Fortbildungstipps und Umfragen. Dabei blickt das Convention Bureau auch über den Tellerrand hinaus und greift neue Eventtrends auf oder thematisiert, wie man in Zukunft tagen wird.

Die Zukunft: in der Region für die Region

In der Retrospektive haben die Gründungspartner große Weitsicht bewiesen: „Rhein-Neckar – Deutschlands inspirierendste und abwechslungsreichste Tagungs- und Veranstaltungsregion“ – eine solche Botschaft wäre ohne sie und die Arbeit des Convention Bureau nicht möglich gewesen. Dass ihre Rechnung aufgegangen ist, beweist nicht nur die intensivierte Zusammenarbeit aller Akteure durch Kooperationen, Wissenstransfer und Synergien, sondern auch die Reihe großer, wichtiger Veranstaltungen, für die Rhein-Neckar als Austragungsort gewählt wurde.

Dazu gehörte zum Beispiel der erste Digital-Gipfel, den die Bundesregierung 2017 im Ludwigshafener Pfalzbau und im Umland veranstaltete. In diesem Jahr finden das Festival für digitale Bildung (4. Juli) und der EduAction-Bildungsgipfel (25./26. Oktober) in Rhein-Neckar statt. Letzterer bringt als nationale Konferenz über 100 Impulsgeber und mehr als 1.500 Teilnehmer nach Mannheim, um über die Zukunft der Bildung und die Bedeutung von Schlüsselkompetenzen zu diskutieren. Weitere Highlights sind der Deutsche Schmerzkongress (17. bis 20. Oktober), die Hauptversammlung der Südzucker AG (19. Juli) oder die Cybersecurity Conference (29./30. Oktober). Die Organisatoren letzter Veranstaltung haben sich bewusst für die Region Rhein-Neckar entschieden, weil hier zahlreiche IT-Unternehmen und Hidden Champions angesiedelt sind.

Wo steht das Convention Bureau in fünf Jahren? „Noch weiter oben in der persönlichen Destinationswunschliste vieler MICE-Manager“, ist Hirsch überzeugt. Neben Auftraggebern, die von außen nach Rhein-Neckar kommen, liegt aber auch ein großes Potenzial in der Region selbst. Manager in Vertrieb, Personalwesen und Veranstaltungsplanung aus hiesigen Unternehmen, aber auch Agenturen und Verbände vor Ort von den Perlen der vielseitigen MICE-Region zu begeistern, steht daher auf der Agenda der Vermarktungs- und Serviceplattform. Denn bei einem solchen Heimspiel verbleibt die Wertschöpfung vor Ort. Das Netzwerk durch weitere Partner noch stärker zu machen, ist ein zweiter wichtiger Punkt.

Convention Bureau Rhein-Neckar von 15. bis 17. Mai 2018 bei der IMEX in Frankfurt am Main (Halle 8, Deutschlandstand F100/4+5)

Vierfache Rhein-Neckar-Expertise
Internationale und nationale MICE-Planer finden am Deutschlandstand gleich vierfache Expertise aus Rhein-Neckar. Die Region wird nicht nur vom Convention Bureau, sondern auch von den Netzwerkpartnern m:con, Chester Hotel Heidelberg und Güterbahnhof Heidelberg vertreten.

Gewinnspiel
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums lädt das Convention Bureau Rhein-Neckar die IMEX-Gäste zu einem Gewinnspiel ein. Wer beim Glücksrad auf dem „Upgrade your Event“-Feld landet, gewinnt ein Kofferband und landet im Hauptpreis-Topf. Dieser überrascht die Gewinner mit Gutscheinen ausgewählter Locations in Rhein-Neckar.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Nutzfahrzeuge: Neuer Professor entwickelt effizientere und leichtere Bauteile mit 3D-Metall-Drucker

Wie lassen sich Bauteile für Nutzfahrzeuge derartig gestalten, dass sie möglichst leicht und langlebig sind? Wie lässt sich der Komfort für den Fahrer erhöhen, um etwa die Arbeit von Kran- oder Bagger-Fahrern zu verbessern? Mit diesen Fragen befasst sich Professor Dr. Roman Teutsch in seiner Forschung. Seit kurzem leitet er den neu ausgerichteten Lehrstuhl für Konstruktion in Maschinenbau und Fahrzeugtechnik (ehemals Konstruktion im Maschinen- und Apparatebau, KIMA) an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK). Das Team um Teutsch setzt in seiner Arbeit unter anderem auf einen 3D-Metall-Drucker, um etwa neue komplexe Bauteile in einem Stück herzustellen.

Von voll funktionsfähigen Prototypenteilen für die frühe Entwicklungsphase über Ersatzteile bis hin zu ultraleichten Komponenten für die Formel 1 – immer mehr Unternehmen setzen bei ihrer Produktion auf 3D-Druck: Im Jahr 2015 bezifferte sich der weltweite Umsatz solcher Produkte bereits auf circa 1,9 Milliarden Euro. Laut einer Studie der Strategieberatung „PwC Strategy&“ wird er sich bis 2030 auf 22,5 Milliarden Euro beinahe verzehnfachen.

Auch auf dem Kaiserslauterer Campus kommt die Technik zum Einsatz. Die Kaiserslauterer Ingenieure um Professor Teutsch etwa nutzen sie, um Bauteile für Nutzfahrzeuge, wie LKWs, Bagger oder Gabelstapler zu entwickeln. Das Verfahren bietet ihnen dabei die Möglichkeit, Teile derart zu gestalten, dass sie beispielsweise langlebig und gleichzeitig leichter sind. „Vor allem für die Automobilindustrie sind solche Verfahren interessant“, sagt Professor Teutsch, der zuvor lange Jahre für die Nutzfahrzeugsparte des Autokonzerns Daimler gearbeitet hat, zuletzt für drei Jahre im brasilianischen Werk in São Bernado do Campo. „Viele Bauteile, die in sicherheitsrelevanten Bereichen zum Einsatz kommen, unterliegen strengen Vorgaben. Sie müssen über die Lebensspanne des Fahrzeugs halten.“

Der 3D-Drucker auf dem Kaiserslauterer Campus besitzt einen relativ großen Bauraum von 27,5 x 27,5 x 42 cm. „Damit lassen sich auch größere Bauteile für Nutzfahrzeuge an einem Stück herstellen“, sagt Teutsch. Das Besondere dabei: „Der Drucker ermöglicht es uns, Teile anzufertigen, die eine große Komplexität wie zum Beispiel filigrane Gitterstrukturen aufweisen“, so Teutsch, der sich schon lange damit beschäftigt, wie sich die Effizienz von Nutzfahrzeugen verbessern lässt. „Auch erlaubt uns die Technik, bei der Konstruktion einfacher Verbesserungen zu berücksichtigen, beispielsweise um Gewicht einzusparen oder lastgerechtere Strukturen herzustellen.“

Zum Vorbild nehmen sich die Forscher am Lehrstuhl auch die Natur, etwa Übergänge in Astgabeln oder die Blattrippen vieler Pflanzen, welche eine tragende Struktur ausbilden. Solche bionischen Formen lassen sich dank der heutigen Technik viel einfacher herstellen“, fährt der Professor fort. Für die Forschung sind sie interessant, weil sich auf diese Weise effizientere Bauteile gestalten lassen. Darüber hinaus eignet sich die Technik auch für die Produktion von Ersatzteilen, wenn zum Beispiel die Werkzeuge des ursprünglichen Bauteils verschlissen sind.

Ein weiteres Forschungsfeld, mit dem sich Professor Teutsch künftig näher befassen möchte, ist der Komfort für den Fahrer. „Nutzfahrzeuge sind Arbeitsplätze“, sagt er. „Es gibt viele gesetzliche Grenzwerte für die körperliche Belastung in solchen Fahrzeugen.“ In einem Schaufelbagger kann es mitunter zu starken Stößen kommen, die auf Dauer die Muskulatur ermüden und zu Verspannungen führen können. „Hier möchten wir neue, auch aktive Systeme entwickeln, die dem Fahrer mehr Komfort bieten und ihn durch gezielte Automatisierung der Arbeitsabläufe weiter entlasten. Durch den höheren Automatisierungsgrad und eine kontinuierliche Rückmeldung an den Fahrer zu seinem Fahrverhalten ließe sich etwa auch der Energie- und Kraftstoffverbrauch deutlich reduzieren“, führt der Professor aus.

Darüber hinaus ist Professor Teutsch in der Lehre tätig und bietet Veranstaltungen an, die sich unter anderem der Konstruktion sowie der (Nutz-)Fahrzeugtechnik widmen. Auch hat er die Leitung des internationalen Masterstudiengangs „Commercial Vehicle Technology“ übernommen, bei dem der Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik eng mit der Informatik sowie der Elektrotechnik und Informationstechnik zusammenarbeitet. Teutsch möchte in diesem Zusammenhang die Graduate School „Commercial Vehicle Technology“ weiter ausbauen, um eine breitere internationale Studentenschaft anzusprechen und international orientierte, interkulturell kompetente und über viele Disziplinen hinweg vernetzte Ingenieure auszubilden. Damit trägt die TUK dem Bedarf der Industrie nach einem moderneren Berufsbild für Ingenieure Rechnung, der sich aus der globalen Ausrichtungsstrategie vieler Firmen sowie der Erschließung gänzlich neuer Geschäftsmodelle ergibt.

Zur Person:

Seit Januar leitet Professor Teutsch das Lehrgebiet für Konstruktion in Maschinenbau und Fahrzeugtechnik im Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Nach seinem Studium an der Fachhochschule in Bingen war der Ingenieur zunächst viereinhalb Jahre beim Automobilzulieferer Continental Teves tätig, wo er sich mit elektronischen Bremssystemen beschäftigt hat. Nach einem anschließenden Masterstudium in Automotive Engineering im englischen Leeds hat er an der TUK am Lehrstuhl für Maschinenelemente und Getriebetechnik bei Professor Dr. Bernd Sauer promoviert. Seit 2005 arbeitete er für die PKW- und später die Nutzfahrzeugsparte der Daimler AG. So verantwortete er unter anderem ab 2008 den Bereich Betriebsfestigkeit im neu gegründeten Entwicklungs- und Versuchszentrum, unweit des LKW-Montagewerks in Wörth am Rhein. Die letzten drei Jahre war er für den Konzern im brasilianischen São Bernardo tätig, wo das Unternehmen die größte Nutzfahrzeugproduktion außerhalb Deutschlands unterhält. Für die Professur in Kaiserslautern kehrte er nun nach Deutschland zurück.

 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Spitzenreiter aus Speyer

Jeder kennt das Klischee über Berater, die im feinen Zwirn ins Unternehmen kommen, viele Hände schütteln und hochtrabende Reden halten, um ihre Konzepte anzupreisen – die dann jedoch relativ schnell an der Realität scheitern.

Kaum ist der Berater aus dem Haus und das Unternehmen wird bei der Umsetzung der Strategien alleine gelassen, verrauchen all die gut gemeinten Lösungsvorschläge. Am Ende bleibt viel Wirbel um nichts. Echte Veränderung – Fehlanzeige.

Doch was macht eine wirklich gute Unternehmensberatung aus? Dieser Frage sind das Wirtschaftsmagazin brand eins Wissen und das Marktforschungsunternehmen statista nun zum bereits fünften Mal nachgegangen und haben die größte Umfrage am deutschen Beratermarkt durchgeführt.

7000 Entscheider der Consulting-Branche (Eigennennungen ausgeschlossen) und 1500 Führungskräfte verschiedener Branchen aus Kundenunternehmen wurden gebeten, eine Empfehlung guter Beratungshäuser abzugeben.

Herausgekommen ist eine Liste der besten Berater Deutschlands, zu denen auch die processline GmbH aus Speyer gehört, an die bereits zum dritten Mal in Folge das Qualitätssiegel vergeben wurde: Die Experten aus der Metropolregion Rhein-Neckar wurden erneut in der Kategorie Change Management & Transformation ausgezeichnet.

„Wir sind sehr stolz, erneut zu den besten Beratern Deutschlands zu zählen und freuen uns insbesondere über die überdurchschnittlich gute Klientenbewertung. Unser Team arbeitet jeden Tag sehr hart daran, in den Kundenorganisationen echten Wandel zu bewirken und diese spürbar positiv zu verändern“, so processline Geschäftsführerin Jennifer Reckow.

Bereits seit 15 Jahren begleitet die processline GmbH Unternehmen bei der Organisationsveränderung und konnte seither über 150 Kunden in mehr als 250 Veränderungsprojekten erfolgreich unterstützen.

Die Unternehmensberatung zeichnet sich dabei mit einer für die Branche außergewöhnlichen Fertigungstiefe aus und hat sich dabei auf die Fahnen geschrieben, echte und nachhaltige Veränderung im Kundenunternehmen zu bewirken. Mit Erfolg – wie die Wahl zu den Besten Beratern 2018 zeigt.

„Wir legen sehr großen Wert darauf, unseren Beraterjob bis zum Ende erfolgreich zu erledigen und unsere Kunden bei jedem Entwicklungsschritt zu begleiten. Deshalb arbeiten wir auch nicht von unseren Büros aus, sondern sind mit einem Beraterteam vor Ort im Kundenunternehmen, um den Erfolg des Projektes zu gewährleisten. Denn nur gemeinsam in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden kann echter Change auch gelingen“, erklärt Jennifer Reckow die processline-Strategie.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Sechs neue CSR-Manager/innen

Sechs CSR-Manager (IHK) haben nach einem erfolgreichen Lehrgang und einer  Abschlusspräsentation ihre Zertifikate erhalten: Andrea Bauer, Sylvia Becker, Jonas Ermes, Mirjam Gawellek, Michael Junghans und Silke Kladt. Die Weiterbildungsgesellschaft der IHK Bonn/Rhein-Sieg richtete einen Zertifikatslehrgang zum CSR-Manager aus, bei dem die Teilnehmer eine maßgeschneiderte CSR-Strategie für ihr eigenes Unternehmen entwickelten. Der Lehrgang umfasste 90 Unterrichtsstunden an zehn Präsenztagen inklusive der Prüfung im IHK-Bildungszentrum.

Dieses bundesweit einmalige Angebot richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen, Organisationen oder Agenturen, die sich im Bereich CSR (corporate social responsibility – gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen) qualifizieren möchten. „Wir glauben, dass insbesondere in unserer Region durch die Aktivitäten der IHK Bonn/Rhein-Sieg im Bereich CSR, aber auch durch die nationalen und internationalen NGOs am UN-Standort Bonn Bedarf und weiteres Potenzial vorhanden ist“, sagt Otto Brandenburg, Geschäftsführer der Weiterbildungsgesellschaft: Auf Basis des EU-Beschlusses wurde die CSR-Berichterstattung Anfang 2017 auch in Deutschland gesetzlich im sogenannten „CSR-Richtlinien-Umsetzungsgesetz“ verankert. Demnach sind kapitalmarktorientierte Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern dazu verpflichtet, zeitgleich zu ihrem Geschäftsbericht auch eine nicht-finanzielle Erklärung in Form eines Nachhaltigkeitsberichts oder einer Ergänzung des eigenen Geschäftsberichts zu veröffentlichen. Diese Erklärung muss sich mindestens auf Umwelt, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, die Achtung der Menschenrechte sowie die Bekämpfung von Korruption und Bestechung beziehen.

Zu den Inhalten des Lehrgangs gehören CSR-Konzepte und CSR-Managementprozesse. Dabei steht die Praxis im Vordergrund. Der nächste IHK-Zertifikatslehrgang findet in vier Blöcken jeweils an einem Donnerstag/Freitag/Samstag von November 2018 bis März 2019 statt. Der Lehrgang schließt mit einer IHK-Zertifikatsprüfung ab. Nähere Informationen und Anmeldung unter www.ihk-die-weiterbildung.de unter dem Webcode 814 oder bei Marion Klinkhammer, Telefon 0228/97574-27, Fax 0228/97574-16, E-Mail Klinkhammer@wbz.bonn.ihk.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Smarte Vernetzung

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg und die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH verfolgen ein gemeinsames Ziel: den Transfer von forschungsbasierten Bildungsinnovationen aus der Hochschule in außerschulische Bereiche der Region auszubauen und den bidirektionalen Wissenstransfer zwischen Hochschule, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur zu fördern. Zur Erreichung dieses Ziels haben sie das Projekt „TRANSFER TOGETHER – Bildungsinnovationen in der Metropolregion Rhein-Neckar“ initiiert, das für die nächsten fünf Jahre von der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ unterstützt wird. Am 11. April 2018 fiel in Anwesenheit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, von zahlreichen Projektpartnern sowie der interessierten Öffentlichkeit der offizielle Startschuss für das Vorhaben.

Regierungsrätin Dr. Nora Vogt gratuliert dem Projekt im Namen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur erfolgreichen Bewerbung: „Als einer von 2 erfolgreichen Beiträgen Pädagogischer Hochschulen, die es unter die 29 geförderten Vorhaben geschafft haben, kommt TRANSFER TOGETHER eine besondere Bedeutung zu: Die Pädagogische Hochschule Heidelberg hat sich das Ziel gesetzt, ihre strategische Rolle auszubauen und sich als zentraler Partner für Bildungsfragen in der Region zu etablieren. Die erfolgversprechende Transferstrategie und die thematisch breit gestreuten kreativen Teilvorhaben lassen uns wichtige Impulse für Transfer und Bildungsinnovationen in der Metropolregion Rhein-Neckar erwarten.”

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer begrüßt das Vorhaben ebenfalls: „Ich freue mich über den Erfolg der PH Heidelberg, die als ‚Innovative Hochschule‘ ausgezeichnet wurde und so in den nächsten fünf Jahren in den Genuss zusätzlicher Mittel von insgesamt rund fünf Millionen Euro kommt. Der schnelle und zuverlässige Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis ist enorm wichtig für gute Bildung. Wir wollen der nächsten Generation beste Startchancen geben. Dafür kommt es auf höchste Ansprüche in Sachen Bildung an. Die PH Heidelberg investiert jetzt in die Metropolregion, damit die Umsetzung neuester Ideen in die Praxis noch besser gelingt. Ich wünsche viel Erfolg!“

Für Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, gehört die Bereitstellung von Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu den genuinen Aufgaben der Wissenschaft: „Viele Forschungsprojekte unserer Hochschule sind traditionell anwendungsorientiert und bieten nicht nur einen Mehrwert für den schulischen Bereich, sondern auch für zahlreiche andere Bildungskontexte in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. TRANSFER TOGETHER trägt entscheidend dazu bei, dass diese Lösungen auch dort ankommen, wo sie gebraucht werden.“

Dass die Forschung der Hochschule strukturiert mit den Bedarfen von Unternehmen, Vereinen, Kultureinrichtungen und der Öffentlichkeit in der Region Rhein-Neckar verzahnt wird, daran arbeiten seit Anfang 2018 rund 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese sind unter der Gesamtleitung von Professor Dr. Christian Spannagel, Prorektor für Forschung, Medien und IT, in den zentralen Teilprojekten mit den Inhaltsbereichen Interkulturelle Bildung, Prävention und Gesundheitsförderung, Bildung für nachhaltige Entwicklung und MINT-Bildung tätig. „Um deren Transferaktivitäten systematisch zu bündeln und um weitere Handlungsfelder zentral umzusetzen, soll zudem zeitnah ein Transferzentrum als zentrale Anlaufstelle geschaffen werden“, erklärt Spannagel. Dieses soll erstens Bildungsnetzwerke in der Metropolregion Rhein-Neckar aufbauen, zweitens hochschulinterne Strukturen zur Beratung von Forschenden bei Gründungs- und Verwertungsfragen schaffen und drittens die Öffnung von wissenschaftlichen Prozessen begleiten.

Die Regionale Transferstelle Bildung bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH fungiert dabei als Schnittstelle zwischen der Hochschule und den Interessengruppen in der Metropolregion. Im Fokus steht dabei der Auf- und Ausbau eines tragfähigen Netzwerks für den Transfer von Innovationen mit außerschulischen Bildungseinrichtungen, mit Kultureinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen. Gemeinsam werden so Potenziale, beispielsweise für die Implementierung sogenannter smarter Bildungsräume, erschlossen sowie Bedarfe mit regionalen Partnern in unterschiedlichen Bildungskontexten ermittelt. „TRANSFER TOGETHER ist ein wegweisendes Kooperationsprojekt. Die Pädagogische Hochschule Heidelberg speist ihre Bildungsexpertise in die Metropolregion Rhein-Neckar ein und gleichzeitig spiegeln Bildungseinrichtungen aus der Region ihre Ideen und Anregungen in die Hochschule zurück. Ein Win-Win für beide Seiten“, so Dr. Markus Gomer, Leiter des Bereichs „Bildung, Gesundheit, Arbeitsmarkt“ bei der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH. Spannagel ergänzt: „Die Impulse, die unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Praxis erhalten, können wiederum in die Ausbildung zukünftiger Bildungsexpertinnen und -experten einfließen. Das Projekt hat damit das Potenzial, auch auf lange Sicht eine positive Veränderung zu bewirken.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/transfertogether

Pädagogische Hochschule Heidelberg
Die Pädagogische Hochschule Heidelberg ist eine bildungswissenschaftliche Hochschule mit Universitätsrang, die insbesondere in den Bildungswissenschaften, den Fachdidaktiken bzw. der Sonderpädagogik lehrt und forscht sowie auf den Transfer ihrer Expertise bspw. in Unternehmen, (non-profit) Organisationen und die Öffentlichkeit spezialisiert ist.

Das Studienprofil der Hochschule umfasst insbesondere Bildungsberufe und deckt die gesamten Phasen in der Lebensspanne bis hin zur beruflichen Weiterbildung ab. Die Forschungsvorhaben lassen sich im Spektrum zwischen grundlegender Forschung und der Entwicklung von Bildungsinnovationen verorten. Die Hochschule übernimmt zudem gesellschaftliche Verantwortung und stellt ihre Expertise neben (außer-)schulischen Bildungseinrichtungen auch Wirtschaftsunternehmen, Kultureinrichtungen, Vereinen, Stiftungen sowie der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung. Darüber hinaus schärfen professionelle Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte bzw. für Fach- und Führungskräfte sowie attraktive internationale Kooperationen das Profil der Hochschule. Zahlreiche Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen lassen außerdem eine anregende Kulturlandschaft entstehen.

Förderinitiative „Innovative Hochschule“
Die Förderinitiative „Innovative Hochschule“ nimmt die – neben Forschung und Lehre – dritte Mission „Transfer und Innovation“ in den Blick und richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Universitäten sowie an Fachhochschulen. Das unabhängige Auswahlgremium hat in einem expertengeleiteten Wettbewerbsverfahren 48 Hochschulen in 19 Einzel- und 10 Verbundvorhaben zur Förderung ausgewählt, darunter das Heidelberger Konzept. Der Bund investiert insgesamt bis zu 550 Millionen Euro für zwei Auswahlrunden à fünf Jahre für den strategischen Auf- und Ausbau der Zusammenarbeit von Hochschulen mit der Wirtschaft bzw. anderen gesellschaftlichen Akteuren und stärkt damit die strategische Rolle der Hochschulen im regionalen Innovationssystem.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Petition gegen den Abmahnmissbrauch zeichnen

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg unterstützt eine Petition „Unlauterer Wettbewerb – Reform des wettbewerbsrechtlichen Abmahnwesens“, die sich gegen den Abmahnmissbrauch richtet und an der sich Unternehmen noch bis zum 24. April beteiligen können. Die Petition greift Reformvorschläge auf, die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) gemeinsam mit weiteren Verbänden erarbeitet hat. Missbräuchliche Abmahnungen belasten vor allem den Online-Handel; insbesondere für kleinere Händler können sie existenzbedrohend sein. Deshalb hat der DIHK Mitte vergangenen Jahres federführend eine Verbändeinitiative ins Leben gerufen und konkrete Forderungen an den Gesetzgeber gerichtet.

Im Einzelnen regt die Wirtschaft an, die Abmahn- und Klagebefugnis zu konkretisieren, die finanziellen Anreize einer Abmahnung zu verringern und Änderungen im Verfahrensrecht vorzunehmen. Auf diese Forderungen bezieht sich jetzt eine betroffene Unternehmerin. Sie hat beim Deutschen Bundestag eine Petition eingereicht, um die Politik für das Thema zu sensibilisieren und gesetzliche Änderungen zur Eindämmung des Abmahnmissbrauchs zu bewirken.

Damit sich der Petitionsausschuss mit dem Antrag befassen muss, sind bis zum 24. April insgesamt 50.000 Mitzeichnungen erforderlich. Die Petition findet sich mit der Nummer 77180 auf der Website des Deutschen Bundestages (https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2018/_03/_08/Petition_77180.html).

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox