Online Media Partners ist Werbepartner des VfK Schifferstadt

Online Media Partners ist Werbepartner des Ringervereins und Rekordmeisters VfK Schifferstadt und unterstützt den Ringerverein im Bereich Online-Media-Strategie. Der Verein für Kraftsport (VfK) hat sich aktuell die Meisterschaft in der Deutschen Ringerliga (DRL) gesichert. Entsprechend meisterhaft soll es online weitergehen.

Online Media Partners, unabhängiger Online-Vermarkter und autorisiertes Beratungsunternehmen im Rahmen des Förderprogramms go-digital des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), bringt sein Netzwerk und seine Online-Marketing-Kompetenz mit ein. Im Gegenzug bekommt das Heidelberger Unternehmen Zugang zum Sponsoren-Netzwerk des Vereins und wird Schritt für Schritt auch medial eingebunden. „Wir gratulieren herzlich zur Meisterschaft! Ziel ist es, den VfK bei seiner digitalen Präsenz zu unterstützen und dabei unter anderem Medien wie VfK TV, eine Kooperation mit RPR1, mehr qualifizierte Reichweite zu bieten. Für unser Engagement gibt es mehrere gute Gründe. Ringen ist ein wunderbarer Sport für Sportler in jedem Alter. Die Aufgabe, diesen Sport auch über unsere Online-Netzwerke noch bekannter zu machen und vor allem junge Menschen zu begeistern, hat uns gereizt. Zudem ist Schifferstadt Teil der europäischen Metropolregion Rhein-Neckar, in der sich Online Media Partners lokal und regional weiter als Dienstleister präsentieren möchte. VfK Schifferstadt bietet dafür eine sehr gute Plattform“, betont Kubilay Özdemir, Geschäftsführer von Online Media Partners. VfK-Geschäftsführer Murat Ögat sieht großes Potenzial: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit. Mit den Online-Marketing-Spezialisten von Online Media Partners kann der Verein seine Bedeutung und Präsenz als Rekordmeister auch im Internet und auf Social-Media-Kanälen weiter ausbauen. VfK Schifferstadt möchte auch in diesen Bereichen mit unserer ausgezeichneten, aus vielfach prämierten nationalen und zahlreichen Sportlern bestehenden Mannschaft meisterhaft auftreten.“ 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Horváth-Studie „Urban Air Mobility“ – Flugtaxi-Pilotstrecken ab 2025 auch in Deutschland realistisch

  • Autonomes Fliegen in 15 Jahren für Endkunden verfügbar
  • Automobilhersteller als Anbieter bevorzugt – deutsche Firmen mit guten Chancen auf Europa- und Premiumgeschäft
  • Größtes Umsatzpotenzial liegt in Flugvermittlung und Zusatzservices

Innerhalb der nächsten fünf Jahre plant der Flugzeugbauer Airbus, einen Prototyp für ein selbstfliegendes Flugtaxi auf den Markt zu bringen. Allerdings ist die Marktdynamik extrem hoch, wie die aktuelle Studie „Urban Air Mobility“ der Managementberatung Horváth & Partners zeigt. Der Airbus-Prototyp könnte zu spät kommen. „Schon 2025 werden Flugtaxis in großen Städten auf ersten, festgelegten Routen Passagiere transportieren“, prognostiziert Dr. Daniel Guffarth, Studienleiter und Mobilitätsexperte bei Horváth & Partners. Autonomes Fliegen und autonomes Fahren stehen Endkunden künftig parallel als neue Fortbewegungsart zur Verfügung. Dies gilt den Studienautoren zufolge auch für den deutschen Markt.

Zwar bestehen hierzulande für den Luftraum strenge Sicherheitsauflagen – jedoch ist der Luftverkehr deutlich einfacher zu kontrollieren, da anders als auf der Straße weder öffentlicher noch Individualverkehr unterwegs ist.  Zudem zeigen Analysen von Horváth & Partners, dass die Akzeptanz der Bevölkerung bei selbstfliegenden Passagierdrohnen höher ist als bei selbstfahrenden Autos. Die Experten führen dies darauf zurück, dass in jüngster Zeit viele negative Berichte über Risiken, Unfälle bei Pilotversuchen sowie ethische Fragestellungen in Verbindung mit selbstfahrenden Autos Ängste geweckt haben. Autonomes Fliegen dagegen galt bis vor kurzem als Zukunftsvision. „In zahlreichen Städten weltweit werden Teststrecken für Flugtaxis eingerichtet. Sobald die ersten Pilotprojekte erfolgreich sind, wird sich auch in Deutschland die Politik für Versuchsstrecken und Betriebsrouten öffnen und die erlassenen Restriktionen, die vor allem auf Hobby-Drohnen gemünzt sind, anpassen“, prophezeit Guffarth.

2035 wird Personenbeförderung mit Flugtaxis zur endkundenreifen Dienstleistung

In der Initialphase von Urban Air Mobility (UAM) ab 2025 werden sich Flugtaxis in Megacitys ab zehn Millionen Einwohnern beziehungsweise Metropolregionen mit dieser Bevölkerungsdichte etablieren. In Deutschland könnten sich Pilotstrecken auf stark strapazierten Pendlerstrecken durchsetzen, zum Beispiel in der Rhein-Ruhr-Region. Generell sind in Deutschland neben innerstädtischer Mobilität auch Stadt-Land- oder Stadt-Stadt-Verbindungen zur Entlastung des Berufsverkehrs von hoher Relevanz. Ein Großteil der täglich 2.000 Staus – ein neuer Rekordwert aus dem Gesamtjahr 2018 – entfallen auf den Berufsverkehr.

In einer zweiten Phase ab 2035 wird sich UAM weltweit als Mobilitätsdienstleistung etablieren, mit Regelstrecken für den Transport mehrerer Personen pro Flugkapsel in nahezu jeder Metropole. 125 Millionen Stunden werden Flugtaxis den Berechnungen von Horváth & Partners zufolge im Jahr 2035 bereits in der Luft sein. Bis 2050, wenn der öffentliche Personennahverkehr mit Flugtaxis auch in kleineren Städten mit bis zu 600.000 Einwohnern Normalität sein wird, steigen die Flugstunden der Studie zufolge auf neun Milliarden Stunden an.

Autohersteller als Anbieter in der Gunst der Bevölkerung vorn

Der Kampf um die Vormachtstellung im Milliardenmarkt Urban Air Mobility ist im vollen Gang, aber längst nicht entschieden. Im Wochentakt vermelden Unternehmen verschiedener Branchen erfolgreiche Jungfernflüge. Audi und Airbus haben gemeinsam ein modulares Flugauto entwickelt, Daimler ist am Pionier-Startup Volocopter beteiligt, und das Urban Air Vehicle des amerikanischen Flugzeugbauers Boeing hat jüngst seinen ersten Testflug gemeistert. Die Kooperation von Airbus und Audi ist besonders erfolgversprechend. Denn, wie die Horváth & Partners Studie zeigt, werden Automobilhersteller als Anbieter von Lufttaxis gegenüber Luftfahrtunternehmen von der Bevölkerung bevorzugt. „Automobilhersteller punkten durch Markenbekanntheit, Kundennähe und vielfache positive Erfahrungen in punkto Qualität und Sicherheit. Gerade deutsche Premiumhersteller verfügen hier über einen Vertrauensvorschuss“, so Guffarth. Langfristig werden autonomes Fahren und autonomes Fliegen dem Experten zufolge ohnehin zu einem Gesamtmarkt „autonome Mobilität“ verschmelzen, da Anbieter eine Beförderung von A nach B dem Kunden gegenüber als ganzheitliches Mobilitätsangebot präsentieren werden. Marktteilnehmer mit langfristig guten Erfolgsaussichten benötigen also idealerweise in beiden Bereichen ein Standbein – ein weiteres Pro für die Automobilindustrie, die sich aufgrund des hohen Marktdrucks schon länger mit neuen Anforderungen urbaner Mobilität auseinandersetzt.

Profitabelstes Geschäft liegt in Flugvermittlung und Services

So sehr aktuell die Technik im Fokus steht – mit ihr wird im zukünftigen UAM-Markt nicht am meisten verdient werden. Die Produktion von Flugtaxis wird den Experten von Horváth & Partners zufolge lediglich fünf Prozent am Gesamtmarkt ausmachen, der Betrieb maximal ein Drittel. Auf die Flugvermittlung sowie begleitende Services wird mit 55 Prozent der Löwenanteil entfallen. Solche Zusatzservices reichen von Gastronomie-, Entertainment- oder Entspannungsangeboten innerhalb der Flugkapseln über die Beförderung zu oder von den Flugtaxihaltestellen bis hin zu digitalen Shoppingoptionen auf dem Flug.

„Im Premium-Segment, also der Einzelbeförderung in komfortabel ausgestatteten Kapseln, haben deutsche Automobilhersteller durch ihre Kundenbasis aber auch im Vermittlungsgeschäft gute Chancen, gerade in Europa“, sagt Horváth-Experte Daniel Guffarth. Neben Asien mit Ozeanien und den USA ist das Marktpotenzial für Urban Air Mobility auch in Europa überdurchschnittlich hoch, wie die Horváth-Studie zeigt. „Im weltweiten Massengeschäft wird sich aber wahrscheinlich ein globaler Technologiekonzern mit einer werbefinanzierten Plattform durchsetzen“.

Über die Studie:

Für die Studie „Urban Air Mobility – Business Between Sky and Earth“ führten die Experten von Horváth & Partners klassische Marktanalysen, digitale Sentiment-Analysen auf Basis künstlicher Intelligenz sowie qualitative Experteninterviews durch.

Die wesentlichen Ergebnisse sind in einer Infografik veranschaulicht, die hier heruntergeladen werden kann.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Azubi-Speed-Dating verspricht den Start in die berufliche Karriere

Eine Rekordbeteiligung an ausstellenden Ausbildungsbetrieben erwartet die Jugendlichen beim Azubi-Speed-Dating 2019, das am Dienstag, 26. Februar, 14 bis 18 Uhr, in der Stadthalle Bad Godesberg, Koblenzer Straße 80, 53177 Bonn, stattfinden wird. Ausrichter sind die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, die Handwerkskammer zu Köln und die Agentur für Arbeit Bonn mit den Kooperationspartnern  Gilgen`s, ikkclassic und Mc Donalds mit freundlicher Unterstützung der Stadthalle Bad Godesberg).

„Next Stop: Ausbildung“ versprechen die Veranstalter den Teilnehmern. „Wir freuen uns auf rund 115 teilnehmende Unternehmen aus allen Branchen“, sagt IHK-Ansprechpartnerin Silke Rogge: „Das zeigt, dass die Fachkräftegewinnung für viele Unternehmen deutlich schwieriger geworden ist und das Format bei Ausbildungsbetrieben und Ausbildungssuchenden sehr populär ist.“

Die Teilnehmer sollten gut vorbereitet sein und ausreichend Bewerbungsmappen  mitbringen. Unterstützung finden Sie auch bei den Mitarbeitern der IHK Bonn/Rhein-Sieg und den Berufsberatern der Agentur für Arbeit Bonn. Sie prüfen aktuelle Zeugnisse und Bewerbungsmappen in persönlichen Beratungsgesprächen. Mehr Infos gibt es unter www.azubi-speed-dating.info

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Wirtschaftsfaktor Entwicklungszusammenarbeit

Bei 4.200 Personen, die in Bonn für die zehn größten Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) arbeiten sowie den Mitarbeitern des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der UN-Organisationen, fließt ein jährliches Brutto-Einkommen von rund 200 Millionen Euro zu einem Großteil der regionalen Wirtschaft zu. „Allein diese Zahlen zeigen die wirtschaftliche Bedeutung des UN-Standorts für Bonn und die Region“, sagt Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, unter Bezug auf die neue IHK-Broschüre „Wirtschaftsfaktor Entwicklungszusammenarbeit in Bonn/Rhein-Sieg“.

Über 80 Organisationen sind in Bonn entweder in der EZ aktiv oder reine EZ-Organisationen. Insgesamt sind nach Angaben der Bundesstadt Bonn rund 160 internationale Organisationen in Bonn ansässig. Die zehn größten EZ-Organisationen beschäftigen am Standort Bonn mehr als 2.500 Mitarbeiter. Hierzu zählen die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH mit ca. 1.500 Mitarbeitern, die Deutsche Welthungerhilfe e.V., das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), die Deutsche Welle Akademie und Fairtrade International. Hinzu kommen circa 1.700 Mitarbeiter der verschiedenen UN-Organisationen und des BMZ, das seinen ersten Dienstsitz in Bonn hat.

Hille: „Nicht nur die Auftragsvergabe zur Aufrechthaltung der Gebäude und die Durchführung lokaler Aktivitäten strahlen positiv auf die Region aus, sondern auch die Konsumausgaben der Belegschaft haben einen belebenden Einfluss auf die gesamte Region. Ergänzend können sich die Gemeinden über den Zufluss von Steuereinnahmen (anteilige Lohnsteuer) freuen.“ Ein deutliches Bekenntnis zum Standort Bonn machte kürzlich die GIZ mit dem Neubau eines Bürogebäudes an der Friedrich-Ebert-Allee, in dem langfristig rund 850 Mitarbeiter Platz finden werden.

Bereits seit Juni 2013 unterstützt Gerhard Weber als EZ-Scout bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg Unternehmen mit Sitz im Kammergebiet und in NRW bei Aktivitäten im Bereich der EZ. Er informiert über Kooperationsmöglichkeiten und -programme zwischen Wirtschaft und EZ. In der neuen IHK-Broschüre werden verschiedene EZ-Institutionen, ihre Aufgabenspektren und Fallbeispiele präsentiert, die bei der Erschließung von Märkten in Entwicklungs- und Schwellenländern hilfreich sein können. „Wirtschaftliches Wachstum findet zunehmend in Entwicklungs- und Schwellenländern statt. Für den wirtschaftlichen Erfolg der Region Bonn/Rhein-Sieg ist es wichtig, dass die Unternehmen an diesem Wachstum teilhaben“, so EZ-Scout Weber: „Geschäftsmöglichkeiten in Entwicklungs- und Schwellenländern bleiben aber vielfach ungenutzt, weil sie oft mit hohen wirtschaftlichen und politischen Risiken einhergehen. Zur Beherrschung dieser Risiken bedarf es viel Know-how, dessen Aufbau mit hohen Kosten verbunden ist. Als Brücke in risikoreiche Märkte können deshalb für viele Unternehmen Instrumente und Projekte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) dienen.“

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Frankfurter Entwicklertag 2019: Agilität, Microservice-Architekturen, Big Data und Co.

Agilität auch jenseits eines Entwicklerteams, Best Practices im Umfeld von Microservice-Architekturen und die Verarbeitung großer Datenmengen – das sind drei der Themen des bevorstehenden Frankfurter Entwicklertages. Erstmalig beginnt die Konferenz mit dem Tutorial Day am Mittwoch, den 20. Februar. Am Vormittag stehen zwei Tutorials zur Wahl, „React für Einsteiger“ und „Sichere reaktive Webanwendungen mit Spring Security 5.1 (Hands-On Workshop)“. Als komplettes Novum ist der Nachmittag reserviert für einen „Open Space“. Bei diesem offenen Format können alle Teilnehmenden ein Thema oder Anliegen einbringen, das ihnen besonders wichtig ist und über das sie gerne diskutieren möchten.

Als klassischer Konferenztag mit hoch aktuellen Themen präsentiert sich der Conference Day am darauffolgenden Donnerstag, den 21. Februar. Besondere Höhepunkte sind hier die Opening Session „Gaze-based interaction with autonomous systems“ von Prof. Dr. Enkelejda Kasneci und die Keynote „Schnelle Hacks für Deine Kommunikation“ von Veronika Kotrba und Dr. Ralph Miarka.

Sessions zur Agilität befassen sich beispielsweise mit dem Profil des Quality Engineers oder der Industrialisierung der Agilität. Zu Big Data gibt es unter anderem eine Einführung in Stream Processing und „Data Science und Microservices: Architekturentscheidungen auf dem Weg zur flexiblen und schnellen Datenanalyse“. „Container vs. Serverless“ und „Eventsourcing – Sie machen es wahrscheinlich falsch“ sind zwei der Sessions aus dem Track „Microservices und Cloud“.

Noch stehen einige wenige Tickets zur Verfügung. Der Frankfurter Entwicklertag ist eine Konferenz für Software Engineering in der Rhein-Main-Region, die 2019 zum sechsten Mal stattfindet. Kernthemen waren und sind die Leidenschaft für das Software Engineering und agile Methoden. Besonders beliebt bei den Teilnehmenden ist die ganz eigene Entwicklertags-Atmosphäre mit vielfältigen Möglichkeiten zum persönlichen Austausch.

Die Daten:

Frankfurter Entwicklertag – 20. – 21. Februar 2019 – Universität Frankfurt– Campus Westend.

Das komplette Programm sowie das Online-Anmeldeformular mit den Preisen und sonstigen Informationen finden Sie auf der Webseite des Frankfurter Entwicklertages 2019:

https://entwicklertag.de/…

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Datenschutz als Abmahnfalle

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg richtet eine Informationsveranstaltung „Datenschutz als Abmahnfalle“ aus. Sie findet am Mittwoch, 20. Februar, 14 bis ca. 16 Uhr, in der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, statt. „Seit Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung ist umstritten, ob datenschutzrechtliche Verstöße durch Mitbewerber als Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verfolgbar und somit abmahnbar sind. Auch bei der Direktwerbung sind bestimmte Voraussetzungen einzuhalten und zu erfüllen, um keine kostspielige Abmahnung zu riskieren“, sagt IHK-Ansprechpartnerin Tamara Engel.

Referent Maximilian Brenner, Fachanwalt für IT- und Arbeitsrecht der Bonner Sozietät Caspers Mock, gibt Hinweise zur Verarbeitung personenbezogener Daten zum Zwecke der Direktwerbung. Insbesondere wird der weitgehende Gleichlauf von wettbewerbsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Voraussetzungen für die Zulässigkeit von Direktwerbemaßnahmen thematisiert. Daraus soll die Veranstaltung eine Orientierung geben, welche datenschutzrechtlichen Anforderungen gegenüber Werbeempfängern stets zu beachten sind und den Handlungsbedarf für Unternehmen aufzeigen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenpflichtig. Der Preis für die Teilnahme beträgt 30 Euro pro Person. Nähere Informationen und Anmeldung unter www.ihk-bonn.de, Webcode 6492219.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Willkommen in einem der modernsten Mercedes-Benz Nfz Betriebe Europas

  • Service für Lkw, Transporter, Busse und Sonderfahrzeuge     
  • Verkauf und Verkaufsausstellung für schwere Lkw und Transporter
  • Energetischer Standard: Effizienzhaus 55
  • Eigene Lkw Waschhalle für alle Fabrikate
  • 24h Notdienst für alle, die auf der A5 zwischen Karlsruhe und Basel Hilfe brauchen

Weil am Rhein: In unserem Lörracher Betrieb hat sich in den vergangen zehn Jahren das Fahrzeugaufkommen im Werkstattbereich massiv erhöht. Durch diese doch erfreuliche Situation ist dieser Betrieb an seinen Kapazitäts- und Platzgrenzen gekommen.  Da das bestehende Gelände keine Ausbaumöglichkeiten hat, haben wir uns 2012 entschieden, die NFZ-Abteilung an einen anderen Standort auszugliedern. Nach einer intensiven Grundstückssuche konnten wir am 23.06.2014 ein passendes Grundstück direkt an der A5 in Weil am Rhein (Hegenheimer Straße 6) von der Firma Würzburger erwerben. Die Standortwahl kam nicht von ungefähr; ca. 8.000 Lkw werden täglich am Zoll Deutschland-Schweiz abgefertigt. Wenn man von einem durchschnittlichen Marktanteil von 20% ausgehen darf, fahren also an Werktagen ca. 1.600 Mercedes-Benz Lkw schon heute am neuen Nutzfahrzeug-Center „vorbei“. Ein enormes Potenzial für den Service, neben den bestehenden Kunden am Hochrhein, das sich die Kestenholz GmbH zunutze machen möchte. Nach einer turbulenten Planungs- und Bauzeit können wir nun am 04.02.2019 das neue NFZ-Center in Weil am Rhein eröffnen.

Folgende Fakten beinhaltet das neue Center:

  • Grundstückserwerb: 23.06.2014
  • Planungszeitraum: 2012 – 2017
  • Planungsbeginn: Von steinröder I architekten ab Juli 2014
  • Architekt: steinröder I architekten, Röntgenstr. 11, 79539 Lörrach
  • Bauzeit: Bodenverbesserungsmaßnahmen, Aushub und Entsorgung September bis Dezember 2017 / Rohbau Beton Januar bis Juli 2018 / Richtfest Ende Juli 2018
  • Grundstücksgröße: gesamt 9.107 qm
  • Bebaute Fläche: Nutzfläche gesamt (Werkstatt / Showroom, Reststoffgebäude, Waschanlagen-Gebäude) = 2.850 qm
  • Energetischer Standard: Effizienzhaus 55
  • Photovoltaik-Anlage wurde verbaut (19 kW Peak-Anlage)
  • Werkstatt hat durchgängige Fußbodenheizung mittels Bauteilaktivierung
  • Eine der wenigen Lkw-Waschanlagen im Landkreis Lörrach
  • Einer der ersten Transporter-Standorte weltweit mit neuer Markenarchitektur 2020 von Mercedes-Benz
  • Folgende Verträge werden abgedeckt:
    MB Trapo, MB Lkw, MB Bus, Service und Sales, FUSO
  • Investitionsvolumen: ca. 8 Mio. EUR
  • Beschäftigungszahl am Standort: 27 Personen
  • Modernste Infrastruktur: Achsspieltester, Bremsenprüfstand mit Niederzugvorrichtung, Stempel-Hebeeinrichtungen für Lkw, Achsvermessungsgerät für Lkw und Transporter, Ölzapfanlage direkt am Arbeitsplatz
  • Sehr modernes Entsorgungskonzept mit geschütztem Entsorgungshaus
  • Zwei Elektro-Ladesäulen mit 4 Ladepunkten (22 Kw)
  • Centerleitung: Bernhard Thomalla
  • Anzahl Handwerker, die am Bau beteiligt waren:

56 Beteiligte und zu koordinierende externe Stellen, zusammengesetzt aus:

8 Handwerksfirmen; 12 Ingenieurbüros; 12 Zulieferer (Werkstatt, Lager, Paternoster, Waschanlage, Druckluft, Möbel etc.); 4 Behörden (Stadt Weil am Rhein, Landratsamt Lörrach, Regierungspräsidium Freiburg, Gewerbeaufsichtsamt)

Der Neubau nach modernsten Standards und Vorgaben der Daimler AG hat für die Nutzfahrzeug-Kundschaft eine klare Botschaft: Der Kunde und das Kundenerlebnis stehen im Mittelpunkt. Was bedeutet das konkret? Die Fahrer haben schon bei der Ankunft ausreichend Platz, um ihre großen Lkw vorzufahren. Mit diesem Neubau, der eine individuelle und umfassende Betreuung in einladendem, hochmodernem Ambiente bietet, beweisen wir nicht nur unsere Zukunftsorientierung, sondern stärken auch unsere Präsenz im Dreiländereck. Im Schauraum können Unternehmer und Fahrer über individuelle Problemlösungen rund um ihre  Mobilitätsbedarfe sprechen. Dank modernster digitaler Ausstattung ist der Beratung nahezu keine Grenze gesetzt: Wir dürfen stolz sagen: „Willkommen in einem der modernsten Nfz Betriebe Europas!“

Bauzeitraum, Inbetriebnahme und energiesparende Bauweise
Der Baubeginn war im Frühjahr 2018 und am Montag, 4. Februar 2019 werden wir erstmals für unsere Kunden die Tore und Türen öffnen. Die Gesamtinvestition beträgt ca. 8 Mio. EURO, die wir ausschließlich in lokalen Unternehmen investiert haben.

Damit wir vom ersten Moment an auch unserem Ziel, der Nachhaltigkeit in unserem Handeln gerecht werden, haben wir uns für ein KfW-Effizienzhaus 55 entschieden. Unter anderem liegen dabei genau geforderte Standards vor, die den geringen Energieverbrauch der Immobilie ermöglichen. Zunächst ist die Dämmung der Außenwände und des Daches maßgeblich, die für einen möglichst geringen Wärmeverlust sorgt. Hinzu kommen Fenster mit Spezialrahmen und einer Dreifachverglasung. Um eine gesundheits- und wohnraumklimafördernde Belüftung zu garantieren, wird ein Belüftungskonzept erstellt. Ziel ist es dabei, ein bestmögliches Raumklima bei einem möglichst geringen Wärmeverlust zu erzeugen. Aufgrund des geringen Wärmeverlustes der Immobilie wird auch kaum Heizenergie benötigt – das Haus wird vornehmlich passiv, also durch die abgegebene Wärme von Personen und Geräten sowie durch die Sonneneinstrahlung beheizt. Neben dieser Maßnahme legen wir auch ein großes Augenmerk auf das nachhaltige Verhalten unserer Mitarbeiter, in dem wir unnötig beleuchtete Räume vermeiden und mit der Entsorgung nach Vorgaben und darüber hinaus sorgsam umgehen.

Das Team:
Bernhard Thomalla wird Centerleiter am neuen Standort werden. Als ehemaliger Werkstattleiter für Lkw, Vans und Transporter im Center Lörrach kennt er sich bestens aus und wird sein insgesamt 27köpfiges Team zur Hochleistung motivieren. Dieses rekrutiert sich aus dem Lkw-Service-Team Bad Säckingen, dem gesamten Nfz-Team aus Lörrach sowie dem Nfz Verkaufsteam Hochrhein gesamt. Unterm Strich: Unsere Kunden behalten ihre Ansprechpartner, treffen sie nur ab sofort am neuen Standort.

Anschrift:
Mercedes-Benz KESTENHOLZ, Nfz-Center, Hegenheimer Straße 6, 79576 Weil am Rhein

Ansprechpartner:

Unsere Betriebe im Internet unter: www.kestenholzgruppe.com

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Deutsche Planwirtschaft verharrt weiter in der Kohlestarre

Zum Abschlussbericht der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung erklärt Dr. Axel Berg, Vorsitzender der deutschen Sektion von EUROSOLAR:

„Energieminister Peter Altmaier sagte schon vor Arbeitsbeginn der Kommission, dass mehr als eine Reduzierung um die Hälfte bis 2030 mit ihm nicht zu machen sei. Nun hat die Kohlekommission ganz im Sinne des Ministers entschieden. War sie nur ein auf Zeitgewinn angelegtes Ablenkungsmanöver, eine Schmierenkomödie und Farce von Anfang an, die einen schnellen Kohleausstieg nur simulieren sollte? Ja, so ist es wohl.

Die Vorschläge des Abschlussberichts wurden veröffentlicht. Es wird vor allem eines: Sehr teuer. Die Kohlekommission nennt einige, wenn auch nicht alle Zahlen. Bis zum endgültigen Ausstieg in knapp 20 Jahren, Ende des Jahres 2038, werden 26 Milliarden Euro für den Industrie-Umbau benötigt; die Strompreisentlastung 2023-2030 beläuft sich auf 14 Milliarden Euro. Zusätzliche Renten und Abfindungen für bestehende Arbeitsverhältnisse schlagen mit fünf Milliarden Euro zu Buche. Macht 45 Milliarden Euro. Darüber hinaus sollen die betroffenen Bundesländer 0,7 Milliarden Euro über 20 Jahre gestreckt vom Bund bekommen. Diese 14 Milliarden addiert sind wir bei 59 Milliarden Euro – sofern nicht jedes der sechs Kohleländer jährlich 0,7 Milliarden Euro bekommen soll. Das lässt der Berichtstext offen.

Hinzu kommt der von der Kohlekommission als verpflichtend erwähnte aber nicht bezifferte Zukauf von Emissionsrechten durch den Staat. Bei einem Fortschreiben des aktuellen Trends der Emissionsreduzierungserfolge, an dem der Kommissionsbericht nicht viel zu ändern gedenkt, kommen laut Agora Energiewende auf den deutschen Haushalt Kosten in Höhe von 30 bis 60 Milliarden Euro zu. Hierzu sagt der Bericht nichts. Auch wenn wir nur von der Untergrenze von 30 Milliarden ausgehen, sind wir somit schon bei mindestens 89 Milliarden Euro angekommen.

Die wegfallenden Kohlekraftwerke sollen überwiegend durch Gaskraftwerke ersetzt werden. Ein modernes Gas- und Dampfturbinen (GuD)-Kraftwerk kostet 900 €/kW. Wenn nur die Hälfte der 41 Gigawatt (GW) zu ersetzender Kraftwerkskapazitäten als GuD-Kraftwerke gebaut werden, kommen leicht weitere 19 Milliarden Euro Baukosten hinzu, die überwiegend auf die Verbraucher-Strompreise umgelegt werden. Der Bericht empfiehlt, ab 2023 einen Ausgleich in Höhe von zwei Milliarden jährlich zu schaffen, der durch die beschleunigte Beendigung der Kohleverstromung in Unternehmen und Privathaushalten entsteht. Das macht – nur bis 2030 gerechnet – weitere  16 Milliarden Euro.

Allein für die Kohlereduktion um gut die Hälfte der bestehenden Kapazitäten bis 2030 wären wir damit in einem Best-Case-Scenario bei 124 Milliarden Euro angekommen.

Der Bericht lässt die Frage offen, wer die Ewigkeits- und Renaturierungs-Kosten für die stillgelegten Kohle-Reviere übernehmen soll. Die voraussichtlichen Kosten, die durch Klima- und Gesundheitsschäden verursacht werden, wenn wir weitere zwei Jahrzehnte mit Kohleemissionen die Luft verschmutzen, wurden in dem Bericht ebenfalls nicht beziffert. Ebenso unbeziffert ist die Höhe der Prämien respektive Entschädigung für die Kraftwerksbetreiber für die Nicht-Fertigstellung von begonnenen Kraftwerksneubauten und den Verzicht auf das goldene Ende der alten Mühlen, die schon seit vielen Jahren abgeschriebenen sind.

Eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft von 2018 kommt zu dem Schluss, dass durch einen schnellen Kohleausstieg jährlich 27,9 Milliarden Euro Kosten vermieden werden können. Das ist der Benchmark der Kommission. Demnach kostet es die Gesellschaft rein rechnerisch 27,9 Milliarden für jedes Jahr, das wir später aussteigen.

Absage an den Klimaschutz

Die Paris-Ziele werden weder 2020 noch 2030 erreicht, wenn der Bericht so umgesetzt wird. Die Kohlekommission befürwortet im Jahr 2030 immer noch einen Bestand von 9 GW Braunkohle und 8 GW Steinkohle. Das ist vielleicht doppelt so viel wie laut dem Klimaschutzplan der Bundesregierung 2030 noch am Netz sein sollte. Im Abschlussbericht wird lapidar darauf verwiesen, dass auch die anderen Sektoren zeitnah ihre Beiträge leisten müssten. Die Energiewirtschaft habe ja bisher bereits den größten Anteil an der gesamten Emissionsminderung erbracht. Die Kommission hat nicht ausdrücklich empfohlen, alte Kraftwerke mit enorm hohen Emissionen vor neuen, hocheffizienten Kraftwerken mit wesentlich weniger Emissionen vom Netz zu nehmen. Eine Emissions-Obergrenze ist nicht vorgesehen.

Fürs Klima kommt es noch schlimmer: Die wegfallenden Kohlekraftwerke sollen vor allem durch Gas-Kraftwerke an den vorhandenen Standorten ersetzt werden. Die weltweite Klimabilanz dürfte sich dadurch verschlechtern. Gas ist das reine Gift. In der Gesamtemissionsbilanz vom Bohrloch über den Transport bis zur Verbrennung ist der Klima-Rucksack von Erdgas größer als der von Kohle. Das Geld für neue Gaskraftwerke sollte besser in emissionsfreie Erneuerbare Energien-Anlagen investiert werden.

Die deutsche Bevölkerung soll demzufolge neben durch Kohleverbrennung verursachte CO2-Emissionen auch weitere 20 Jahre den in Deutschland überproportional hohen Anteilen an Quecksilber und Stickstoffoxiden aus Kohlekraftwerken ausgesetzt bleiben, deren Reduzierung Berlin in Brüssel blockiert. Das kostet weiterhin tausende (!) Menschen in Deutschland jedes Jahr Gesundheitseinbußen und Lebensjahre.

Ein Wechsel hin zu einem dezentralen System Erneuerbarer Energien, das weder Gas-Großkraftwerke noch den Ausbau neuer Übertragungsleitungen im großen Stil erfordert, scheint nicht gewollt. Das EEG ist inzwischen zu einer riesigen Ausschreibungsverordnung mit der Beschreibung von Ausnahmen verkommen. Mit Bürgern, Kommunen und Unternehmern, die Solarstrom selbst erzeugen, verbrauchen, speichern und verkaufen und damit zu einem zentralen Baustein des modernen Stromsektors werden, hat sich die Kommission nicht weiter befasst. Konsequenterweise spielt auch eine Unterstützung von Bürgerinitiativen, Genossenschaften oder kleinen Stadtwerken keine Rolle. Obwohl eben diese bisher die mit Abstand größten Treiber der Energiewende waren. Die vielen Industriebefreiungen für die Fossilen sollen beibehalten werden, während es auf der anderen Seite bei den bestehenden Hemmnissen und Deckeln für den Ausbau Erneuerbarer Energien bleiben soll.

Energiewende weiter ausgebremst

Deutschland ist jetzt schon vom weltweiten Marktführer in der Photovoltaik auf Platz 4 abgerutscht. Anstatt umzusteuern, wird eine träge, nicht zukunftsfähige Kohlewirtschaft mit direkten und indirekten Subventionen marktwirtschaftswidrig am Leben gehalten und sogar belohnt. Durch den Bericht der Kohlekommission stieg der  RWE Monats-Schlusskurs im Januar 2019 um fast 13 Prozent. Die einst blühende deutsche Solarindustrie hat ausgeblüht.

Die Übertragungsleitungen sollen weitere Jahre mit Kohlestrom verstopft bleiben. Die Kohlekommission hat sogar die Stirn, darauf hinzuweisen, dass von den von der Bundesregierung geplanten 7.700 Kilometer neuer Übertragungsleitungen erst 950 Kilometer gebaut seien. Wer in Konzern-Systemkategorien denkt, sieht nur in Nischen Raum für dezentrale Erneuerbare Energien auf Hausdächern nah am Verbrauch.

Der Abschlussbericht der Kohlekommission ist eine unverbindliche Empfehlung für einen Strukturwandel in den betroffenen Kohlegebieten und bindet niemanden. Die Kommissionsmitglieder waren nicht demokratisch legitimiert. Sie erwarten jetzt sofort ein Mega-Gesetzespaket, das sie selbst mit dem Berlin-Bonn-Gesetz vergleichen. Obwohl noch viele Punkte offen sind und die Kommission selbst der Bundesregierung empfiehlt, zum Beispiel über Entschädigungen für entgangenen Gewinn erst mal ein Jahr lang mit den Kohlekraftwerks-Eigentümern zu verhandeln.

Bleibt zu hoffen, dass der Deutsche Bundestag seine Verantwortung für die Zukunft des ganzen Landes wahrnimmt und nicht nur für eine privilegierte Minderheit von Unternehmen zu Lasten aller anderen und der Umwelt und den Empfehlungen der Kohlekommission nicht folgt.

Eigentlich könnte es ganz einfach sein:

1. Alle Beschäftigten werden extrem großzügig abgefunden, beispielsweise mit bis zu 30.000 Euro pro Jahr ihrer Betriebszugehörigkeit. Dafür können statt der bisher vorgesehenen fünf Milliarden auch 20 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Das hört sich teuer an, ist aber nur ein einmaliger Betrag. Vor allem aber kann niemand mehr den gebeutelten Arbeiter vorschützen, wenn es in Wahrheit nur um Konzerngewinne geht.

2. Mit einem beschleunigten Herunterfahren der meist über 30 Jahre alten Kohleindustrieanlagen und dem gleichzeitigen radikalen Hochfahren des Ausbaus von Photovoltaik und Windparks, insbesondere auf den frei werdenden Flächen, wäre ein Konversionsprogramm möglich, das nur einen Bruchteil der von der Kommission veranschlagten Gelder kostet und schnell der Umwelt hilft.

3. Die von der Kommission vorgeschlagenen Infrastrukturmaßnahmen und Geschäftsmodelle geben meist Sinn und können parallel angegangen werden.

Derzeit sind Kohlekraftwerke mit einer Leistung (netto) von insgesamt 41 Gigawatt (GW) aktiv, davon 19 GW Braunkohle und 22 GW Steinkohle. Im deutschen Rekordjahr 2012, bevor die Bundesregierung den Ausbau der Erneuerbaren eindämmte, betrug der Zubau allein bei der Photovoltaik 8,3 GW. Wenn Deutschland also lediglich zu bereits geleisteten Solarausbauzahlen zurückfindet, können sämtliche bestehenden Kohlekraftwerke innerhalb der nächsten fünf Jahre ersetzt werden. Der Neubau von größeren Erneuerbare Energien-Anlagen ist jetzt schon billiger als der Weiterbetrieb der Kohlemeiler. Von Greenpeace bis hin zu einem Konsortium aus Vattenfall, BayWa und anderen stehen Investoren bereit, die auf den bergbaulich genutzten Flächen, inklusive Netzanschluss und genügend Fachkräften in der Region, einen Mix aus Photovoltaik-, Wind- und Hybrid-Kraftwerken mit Speichern bauen würden. Mit privatem Kapital und ohne jegliche staatliche Förderung. Beteiligt man auch die Anwohner und lokalen Gemeinden an dem Ausbau, könnten die Reviere einen erfreulichen lokalen Aufschwung erfahren. Ebenso wie das vielen abgehängten Dörfern in industriefernen Regionen gelungen ist, die dank ihres Engagements für dezentrale Erneuerbare Energien bei sich zuhause Unternehmen, Jobs und Gewerbesteuer-Einnahmen schaffen konnten. Der Haken an der Geschichte ist, dass die großen Stromkonzerne zukünftig auf exorbitante Gewinne verzichten müssten, was die Lobbyisten im Bundestag zu verhindern wissen.

Klimawandel wartet nicht

20.000 Arbeitsplätze gibt es noch in den deutschen Braunkohle-Revieren, inklusive derer, die mit der Rekultivierung ehemaliger Braunkohle-Reviere befasst sind. Das entspricht zwei Prozent aller lokalen Arbeitsplätze in der Lausitz, 1,2 Prozent am Rhein und unter 0,3 Prozent in den anderen Revieren. In der Steinkohle-Verbrennung gibt es noch knapp 6.000 Beschäftigte. Die Bezahlung in der Branche ist überdurchschnittlich, ebenso die Qualifikationen, insbesondere im MINT-Bereich. Es bestehen somit gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Freiwerdende Stellen sollen allerdings kontinuierlich nachbesetzt werden, so steht es im Abschlussbericht.

Dass der Klimawandel keine Rücksicht auf die Wünsche der Old Industry nimmt, hat die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ nicht thematisiert. Ebenso wenig, welcher anderer staatlichen Aufgaben deren Abwrackparty die nächsten Jahrzehnte gefeiert wird, weit bis nach Ablauf der Amtszeit aller gegenwärtigen Akteure, finanziert werden soll."
 

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus eröffnet den DIGITAL FUTUREcongress

Seit dem 18. Januar 2019 ist Frau Prof. Dr. Kristina Sinemus als hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung nun vereidigt. Einer ihrer ersten größeren Auftritte, seit der Ernennung, wird sie nun auf Hessens größter Kongressmesse zum Thema Digitalisierung, dem Digital FUTUREcongress am 14. Februar in der Messe Frankfurt haben.

Seit 1998 war Kristina Sinemus als geschäftsführende Gesellschafterin in der Beratungsfirma Genius tätig. Das Unternehmen ist eine Ausgründung der Technischen Universität Darmstadt und berät öffentliche Verwaltungen, Unternehmen und Verbände in unterschiedlichen Bereichen der Strategie sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Seit 2011 ist Kristina Sinemus als Professorin für Public Affairs an der Quadriga Hochschule Berlin tätig. Seit 2014 war sie Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Darmstadt. In ihrer Aufgabe als Präsidentin hat sie mit hohem Engagement und viel Energie dazu beigetragen die Metropole Rhein Main Neckar mit den einzelnen Standorten enger zueinander zu führen und so die Gesamtregion noch stärker zu machen.

“Wir freuen uns sehr über die Zusage von Frau Prof. Dr. Kristina Sinemus, den DIGITAL FUTUREcongress zu eröffnen. Die Veranstaltung hat sich in den letzten Jahren zu Hessens größter Kongressmesse rund um das allgegenwärtige Thema Digitalisierung etabliert und bereits jetzt einen weiteren Ableger in Nordrhein-Westfalen aufgebaut. Die Tatsache, dass es bei dieser Veranstaltung um Digitalisierung aus der Managementsicht geht und nicht um Bits & Bytes, zieht sehr viele Geschäftsführer und Entscheider an. Die Zusage ist aus meiner Sicht ein Signal der Landesregierung, dass das Thema hohe Priorität genießt.” sagt Michael Mattis, Geschäftsführer und Veranstalter des DIGITAL FUTUREcongress.

Außergewöhnlich vielseitiges Programm mit 4 Keynotes

Die Veranstaltung bietet am 14. Februar ein außergewöhnlich vielseitiges Programm zur Orientierung und Vertiefung einzelner Themen. Dazu sind honorige Sprecher angekündigt. Dr. Markus Pfuhl, CDO und Mitglied des Executive Councils der Viessmann Gruppe und Buchautor, der in seiner Rede zeigt, wie er das Unternehmen mit mehr als 12.000 Mitarbeitern in das neue digitale Zeitalter führt. Manfred Rieck, Vice President der DB Systel GmbH, der beschreibt wie Cloud-Technologien, Containerisierung, Automation ermöglichen die Lieferung von Software in kürzester Zeit zu realisieren. Dr. Roland Krieg, CIO retd. der Fraport AG, spricht darüber, wie ein fast hundertjähriges Unternehmen den Herausforderungen begegnet. Schließlich noch Stefan Hentschel, der als Tech-Industry Leader Google Deutschland, neues Wachstum im deutschen Mittelstand ankündigt.

3 Special Guests, 50 Speaker und 160 Aussteller

Erwartet werden neben den 160 Ausstellern, 50 Speakern auf 5 Bühnen auch 3 Special Guests. Christian Cramer-Clausbruch, der als Branchen Insider mit über 7.300 internationalen Follower über Aufmerksamkeit als neue Währung spricht. Der 12-jährige Vinay Sharma, der aufzeigen wird, wie Schüler zu „Digital Heroes“ in ihrer Schule und Community werden können und der Star-Tenor Michael Pegher mit einem Impulsvortrag aus einer anderen Dimension.

Weitere Informationen: www.digital-futurecongress.de

 

Über den DIGITAL FUTUREcongress in Frankfurt

Der DIGITAL FUTUREcongress  in Frankfurt, die größte Kongressmesse zum Thema Digitalisierung in Hessen, bietet am 14.02.2019 alle Informationen rund um die Digitalisierung von Unternehmen und IT-Management kompakt an einem Tag und an einem Ort. Eröffnet wird die Veranstaltung durch die die neue Hessische Ministerin für Digitales Prof. Dr. Kristina Sinemus. Fachgespräche zum Thema Industrie 4.0, Mittelstand 4.0, Arbeit 4.0 und HR 4.0 sind anberaumt. Der DIGITAL FUTUREcongress 2019 bietet 160 Aussteller, 70 Kooperationspartner und 50 Speaker, Keynotes und Workshops. Erwartet werden dieses Jahr mehr als 3.500 Teilnehmer.  Anmeldung, Akkreditierung und Infos unter www.frankfurt.digital-futurecongress.de

Weitere Informationen: www.digital-futurecongress.de

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox

Vereinfachte Förderung für Anlagen und Prozesse

Unternehmen können von einer vereinfachten Förderung für Anlagen und Prozesse profitieren. Darauf weist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg hin. So hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zum 1. Januar 2019 die Förderung von Investitionen in Energieeffizienz mit der neuen Förderrichtlinie „Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“ umgesetzt, die mehrere Förderprogramme bündelt.

„Dies schafft Klarheit für Unternehmen bezüglich der Finanzhilfen für energieeffiziente Anlagen sowie Prozesse und erleichtert damit Investitionsentscheidungen. Für die Wirtschaft ist die neue Förderrichtlinie besonders attraktiv, weil sie viel Freiheit für passende Lösungen lässt“, sagt Kevin Ehmke, Referent für Industrie, Innovation, Umwelt und Energie der IHK Bonn/Rhein-Sieg. So ist die Förderung offen für alle Unternehmen und Technologien. Vorausgesetzt wird lediglich, dass die Förderung die Strom- und Wärmeeffizienz erhöht und den Energieverbrauch senkt.

Zudem bietet die neue Förderrichtlinie die Wahl zwischen zwei Finanzierungen. Die Finanzhilfen können entweder als direkter Zuschuss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder als Teilschulderlass (zinsgünstiger Kredit mit Tilgungszuschuss) bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt werden. Hintergrund der Reorganisation mehrerer Förderprogramme in eine Förderrichtlinie ist das Ziel der Bundesregierung, den Primärenergieverbrauch gegenüber 2008 bis 2050 um 50 Prozent zu denken. Dies soll sowohl durch die Steigerung der Energieeffizienz als auch den Ausbau erneuerbarer Energien erreicht werden.

Eine Antragsstellung ist bei der KfW über die Hausbanken und bei der BAFA über das Online-Portal ab sofort möglich. Weitere Informationen gibt es über die Förderdatenbank des BMWi oder IHK-Ansprechpartner Kevin Ehmke, Telefon 0228/2284-193, E-Mail ehmke@bonn.ihk.de.

Originalmeldung direkt auf PresseBox lesen
Mehr von Firma PresseBox