Wie kann eine hohe Versorgungsqualität im Netzgebiet erreicht werden?

Netzrückwirkungen führen zu Störungen im Programmablauf von elektronischen Steuerungen, zur thermischen Überlastung von Bauteilen in elektronischen Schaltungen, zum Nichtauslösen von Schutzeinrichtungen infolge Oberschwingungen und zur Einkopplung von Störströmen auf Signalleitungen. Diese Unterbrechungen gilt es zu vermeiden.

Wie das am besten gelingt, erfahren die Teilnehmer im Seminar POWER QUALITY in Nieder- und Mittelspannungsnetzen. Sie lernen die wichtigsten Phänomene (Oberschwingungen, Spannungsschwankungen, Flicker, Asymmetrie) deren Messung und Beurteilung kennen. Auf den Netzbetreiber und Anlagenerrichter vor Ort kommen neue Herausforderungen zu – die Errichtung der Anlage muss auch unter EMV-Gesichtspunkten erfolgen – die Beachtung von Potentialausgleichs- und Erdungsmaßnahmen ist genauso wichtig wie der Einsatz von angepassten Schutzeinrichtungen. All diese Themen werden umfassend behandelt. Auch die neuen technischen Regelwerke (D-A-CH-CZ-Richtlinie) und Normen (u.a. VDE-AR-N 4100/4110) werden betrachtet, da diese durch EU-Verordnungen besonderer Beachtung bedürfen.

Das nächste 3-tägige Seminar startet ab 09. April 2019 in Offenbach am Main.

Weitere Informationen und Termine finden Sie unter: https://www.vde-verlag.de/seminare/pi0500041

 

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Ausländische Mitarbeiter einstellen: Was die Regierung plant und was heute schon geht

Der Entwurf für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz vom 19. Dezember will gesuchten Arbeitskräften den deutschen Arbeitsmarkt schmackhaft machen. Unternehmen, die Menschen aus Drittstaaten oder Geflüchtete einstellen möchten, könnte das Gesetz mehr Planungssicherheit geben. Ecovis-Rechtsanwalt Stefan Haban in Regensburg erklärt Details und zeigt, wie Unternehmen schon heute vorgehen können, wenn sie einen Mitarbeiter aus einem Nicht-EU-Staat einstellen möchten.

Die Regierung will Fachkräfte anlocken. Wen meint sie damit konkret?

Grundsätzlich sind Fachkräfte Personen mit einer kaufmännischen, gewerblichen oder sonstigen Ausbildung. Der Gesetzentwurf zur Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten soll auch Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie weiteren Personen mit qualifizierter Berufsausbildung den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt ebnen.

Welche Fachkräfte fehlen konkret bei uns?

Vor allem in der Pflege und im Handwerk fehlen Leute. Doch die Pflegeberufe genießen nicht den besten Ruf bei Bezahlung und Arbeitsbedingungen. Das Handwerk hat ebenfalls regelmäßig das Nachsehen, wenn große Industriebetriebe mit deutlich mehr Geld locken.

Was im Gesetzentwurf ist für Betriebe wichtig, die Fachkräfte suchen?

Zum ersten Mal gibt es einen Vorschlag für ein Einwanderungsgesetz für Fachkräfte. Die Regierung bemüht sich, Deutschland für Fachkräfte aus EU-Ländern sowie aus Drittstaaten attraktiver zu machen. Zudem sollen Betriebe Menschen mit Fluchthintergrund beschäftigen können, wenn es ihr Aufenthaltsstatus erlaubt. Der Gesetzgeber will Unternehmern klare Kriterien für den Status von Geduldeten geben. So bekommen Betriebe Planungssicherheit. Sind die Kriterien festgelegt, dann wissen die Betriebe, ob der gerade eingestellte Geflüchtete seine Ausbildung beenden kann und künftig im Betrieb bleibt.

An welchen Stellen kann es schwierig werden?

Bisher fehlt noch eine einheitliche Richtlinie, mit der sich die geforderten Qualifikationen prüfen lassen. Es gibt landes- und bundesweit verschiedene Stellen, die Fragen zur Anerkennung von Berufen prüfen. Somit drohen unterschiedliche Bewertungen von gleichwertigen Sachverhalten. Das wird zu einem erheblichen Verwaltungsmehraufwand führen. Die Prüfungen werden sicherlich auch länger dauern mit vermutlich heute noch nicht geschaffenen Stellen.

Können Unternehmer schon heute Fachkräfte aus Drittstaaten einstellen?

Grundsätzlich geht das heute schon. Die Bluecard ermöglicht einem Hochqualifizierten eines Drittstaats den Aufenthalt zur Erwerbstätigkeit. Für eine Bluecard wird geprüft, ob der Arbeitnehmer einen Arbeitsvertrag oder eine Arbeitsstelle in Deutschland bekommt. Zudem wird die Höhe des Gehalts geprüft, ob es sich um einen anerkannten ausländischen Hochschulabschluss handelt oder ob er mit einem deutschen Hochschulabschluss vergleichbar ist. Oder ob zumindest fünf Jahre Berufserfahrung für eine nachgewiesene vergleichbare Qualifikation vorliegen.

Lassen sich auch heute schon Nicht-Akademiker anstellen?

Neben der Bluecard gibt es die Arbeitsmarktprüfung der Bundesagentur für Arbeit. Sie erfordert die Vorrangprüfung und die Feststellung der Arbeitsbedingungen. Die Vorrangprüfung soll Nachteile für den deutschen Arbeitsmarkt verhindern. Für Arbeitgeber heißt das, dass eine Arbeitserlaubnis von der Ausländerbehörde brauchen, bevor sie Asylbewerber oder Geduldete einstellen können. Sie müssen der Ausländerbehörde eine vollständig ausgefüllte und unterschriebene Stellenbeschreibung vorlegen. Eine Arbeitserlaubnis gibt es erst, wenn niemand arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldet ist, der über die entsprechenden Fähigkeiten für die ausgeschriebene Stelle verfügt. Nur wenn sich kein Bewerber für die offene Stelle findet, bekommt sie ein Asylbewerber oder ein Geduldeter.

Was halten Sie von dem Gesetzentwurf?

Aufgrund des Fachkräftemangels besteht Handlungsbedarf. Es ist es richtig, vorhandene Potentiale zu nutzen. Ich sehe eher Probleme bei der praktischen Umsetzung, wegen der vielen verschiedenen Behörden und Entscheidungsträger. Ob dies dann tatsächlich zu Planungssicherheit führt, wird sich zeigen. Es besteht natürlich immer das Risiko, dass solche gut gemeinten Vorhaben nicht unbedingt den gewünschten Erfolg bringen.

Wann soll das Gesetz in Kraft treten?

Vermutlich Anfang 2020. Allerdings gehen wir davon aus, dass es noch einige Änderungen im parlamentarischen Verfahren geben wird.

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Seminar „Hygieneschulung VDI 2047-2 Verdunstungskühlanlagen“ am 21. März 2019 in Essen

Trotz strengen Auflagen und umfangreichen Vorsichtsmaßnahmen kommt es immer wieder zu Unfällen im Zusammenhang mit Rückkühlwerken. Da sich in den, in Industrie und großen Gebäuden weit verbreiteten, Rückkühlwerken und Kühltürmen häufig Legionellen und Pseudomonaden bilden, welche sich rasch verbreiten, besteht für die Betreiber akuter Handlungsbedarf. In der Hygiene Richtlinie VDI 2047 Blatt 2 "Rückkühlwerke – Sicherstellung des hygienegerechten Betriebs von Verdunstungskühlanlagen“ sind die Betreiberpflichten zur Prävention von Legionellen genau geregelt. Um künftig Unfälle zu vermeiden, wird empfohlen die Vorgaben der neuen Richtlinie genau zu kennen und die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen. Bei Nichtbeachtung der Betreiberpflichten ist eine strafrechtliche Ahndung möglich.

Das Seminar  stellt den hygienisch einwandfreien Betrieb von Verdunstungskühlanlagen gemäß der Richtlinie VDI 2047-2 für Planer, Errichter und Betreiber in den Mittelpunkt. Dabei werden die baulichen, technischen und organisatorischen Anforderungen für einen hygienisch einwandfreien Betrieb vermittelt.

Der Hygiene-Zustand von Verdunstungskühlanlagen ist entscheidend für den sicheren Betrieb der Anlagen. Die Hygiene-Anforderungen müssen sowohl bei der Planung und Errichtung als auch bei der Instandhaltung zwingend beachtet werden. Erfahrene Dozenten klären daher auch über die Instandhaltung von Verdunstungskühlanlagen gemäß den Anforderungen der Richtlinie auf.

Ziel dieser Richtlinie ist es, die Betriebssicherheit von Verdunstungskühlanlagen auch durch persönliche Qualifikation sicherzustellen. Die Teilnehmer erhalten nach bestandener Prüfung eine originale VDI-Urkunde als Nachweis Ihrer persönlichen Qualifikation und zum Fachkundenachweis gemäß 42. BImSchV.

Die Hygieneschulung VDI 2047-2 Verdunstungskühlanlagen, unter Leitung von Dipl.-Ing. Dipl.-Chem. Rainer Kryschi, VDI, KRYSCHI Wasserhygiene, Kaarst mit dem Referenten PD Dr. med. Norbert Schnitzler, Leiter Gesundheitsamt Kreis Düren, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie wird vom Haus der Technik e.V. veranstaltet und richtet sich an Anlagenbetreiber, Bedienpersonal, Anlagenhersteller, Planer, Gerätehersteller, Genehmigungs- und Überwachungsbehörden, Gebäudemanager, Dienstleister für Instandhaltung, Sachverständige, Unfallversicherungsträger, Betriebs- und Amtsärzte sowie an Bauherren und Architekten.

Ausführliche Informationen sowie das vollständige Veranstaltungsprogramm finden Sie untter www.hdt.de/W-H010-03-681-9

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Der Markt Heroldsberg foerdert Waermepumpen Solar Holz und Regenwasser

Heroldsberg fördert Erneuerbare Energie bis zu 3000 Euro

Auszug aus dem Heroldsberger Gemeinde und Heimatblatt

Förderung von regenerativen Energiequellen für private Wohngebäude und für den Bau von Regenwassernutzungsanlagen

Der Markt Heroldsberg bietet folgende Zuschüsse an:

Zuschuss für regenerative Energiequellen – Gefördert werden folgende Anlagen:

  • Sonnenkollektoranlagen (Solarthermie) min. 3,5 m
  • zur  Unterstützung der Gebäudeheizung und/oder Brauchwassererwärmung
  • keine Photovoltaikanlagen
  • Biomasseheizungen (Hackschnitzel- und Pelletsheizungen)
  • Wärmepumpensysteme
  • Wärmepumpensysteme mit Erdsonden
  • Scheitholzvergaserkessel (Anlagen-Typ nach der jeweils aktuellen Liste des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)

Anträge können heruntergeladen werden:  www.heroldsberg.de

Antrag regenerative Energiequellen. Die dazugehörige Richtlinie kann eingesehen werden:

 

  • Zuschuss regenerative Energie
  • Zuschuss zu einer Regenwassernutzungsanlage
  • Förderfähig sind Regenwassernutzungsanlagen, die von Dachflächen ablaufendes Regenwasser sammeln und die für häusliche oder gewerbliche Verwendungszwecke, für die kein Wasser in Trinkwasserqualität benötigt wird, zur Verfügung stellen.

https://www.heroldsberg.de/…

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Qualität „Made in Germany“ zahlt sich aus: CE-Zulassung für Brustimplantate eines der international führenden Unternehmen aktuell bestätigt

Am 18. Dezember 2018 hat POLYTECH seit seiner Gründung im Jahr 1986 das dreimillionste Brustimplantat verkauft. Das Unternehmen ist der einzige deutsche Hersteller und weltweit in über 75 Ländern aktiv. Alle Implantate werden in den eigenen Produktionsanlagen in Dieburg bei Frankfurt hergestellt. Im Rahmen der Rezertifizierung wurde POLYTECH im November 2018 die CE-Kennzeichnung für POLYTECH-Brustimplantate sowie B∙Lite®-Brustimplantate für weitere fünf Jahre zugesprochen.

Brustimplantate gehören in Europa seit 2003 zu den Medizinprodukten der Klasse III und damit zu den am strengsten überwachten Medizinprodukten überhaupt (wie auch Herzschrittmacher, Herzklappen und Neuroimplantate). „Als einziger deutscher Hersteller mit über 30 Jahren Markterfahrung gehören wir zu den international führenden Unternehmen im Bereich Entwicklung und Herstellung von Brustimplantaten aus Silikon. Die Qualität unserer Produkte und die Patientensicherheit stehen dabei immer an erster Stelle und wir sind uns unserer Verantwortung voll bewusst“ so Wolfgang Steimel, CEO bei POLYTECH, der selbst über mehr als 25 Jahre Branchenerfahrung verfügt. Auch die für die Produktion und Zulassung zuständigen Direktoren sind erfahrene Branchenkenner. POLYTECH bietet derzeit weltweit das größte Produktportfolio an Brustimplantaten, die mit vier unterschiedlichen Oberflächen (glatt, texturiert in zwei Versionen und mit einer speziellen Beschichtung aus Polyurethanschaum) angeboten werden. Seit Juli 2018 gehören auch die innovativen Leichtimplantate B∙Lite® zum Portfolio des Unternehmens.

Vorreiter in Sachen Qualität
Das Unternehmen erhielt schon 1995 als einer der ersten Hersteller weltweit für seine Produkte die CE-Kennzeichnung und befolgte bereits zu diesem frühen Zeitpunkt Qualitätsstandards für Klasse-III-Produkte. Mit der Verabschiedung der neuen europäischen Medical Device Regulation (MDR, europäische Verordnung für Medizinprodukte) im Mai 2017, die bis Mai 2020 vollständig umgesetzt werden muss, haben sich bereits heute die Rahmenbedingungen für die Zulassung der Produkte deutlich verschärft. So müssen sich alle Benannten Stellen neu für die MDR akkreditieren und nachweisen, dass sie die erhöhten Anforderungen erfüllen. Die jährlichen Audits werden bereits seit 2014 durch regelmäßige unangekündigte Audits ergänzt.

Risikominimierung im Sinne der Patientensicherheit
„Wir arbeiten bereits seit Einführung der europäischen Richtlinie für Medizinprodukte im Jahr 1994, die der Vorläufer der neuen MDR war, mit einer Benannten Stelle fest zusammen, die sich ausschließlich auf Medizinprodukte spezialisiert hat. Darüber hinaus führen wir umfangreiche Sicherheitstests mit Prüfkriterien durch, die die vorgeschriebenen Norm-Anforderungen deutlich überschreiten. Neben den permanenten, prozessbegleitenden Qualitätskontrollen der gefertigten Implantate werden zusätzlich an zufällig ausgewählten Produkten täglich Prüfungen und Belastungstest unter Extrembedingungen durchgeführt. Darüber hinaus wurde im Rahmen der CE-Rezertifizierung eine biologische Bewertung/Analyse über ein unabhängiges Fachinstitut vorgenommen. Biokompatibilitäts- und Toxizitätstests bestätigen dabei die Sicherheit der POLYTECH Implantate. „So werden wir unserem Qualitätsanspruch gerecht und garantieren seit über 30 Jahren eine gleichbleibend hohe Qualität und somit Sicherheit für Ärzte und PatientInnen, die unsere Produkte nutzen und uns vertrauen“, erklärt der CEO Wolfgang Steimel.

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Mobilität im Spannungsfeld von Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz

Damit die Klimaschutzziele der Bundesregierung für das Jahr 2030 erreicht werden können, muss der Verkehrssektor einen erheblichen und stärkeren Beitrag zur Dekarbonisierung als bisher leisten. Neben bekannten und neuartigen Biokraftstoffen spielen die Elektromobilität und weitere alternative Kraftstoffe eine große Rolle. Wie erneuerbare Energien in steigendem Maße im Verkehr eingesetzt werden können, ist das bestimmende Thema zum Auftakt des 16. Internationalen Fachkongresses für erneuerbare Mobilität „Kraftstoffe der Zukunft“ vom 21. bis 22. Januar 2019 in Berlin.

Die europäischen Rahmenbedingungen für den Beitrag des Verkehrs zum Klimaschutz bis zum Jahr 2030 sind mit der Neufassung der Erneuerbare Energien-Richtlinie (RED II) im Europäischen Parlament im November 2018 verabschiedet worden. Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union müssen diese Vorgaben bis 2021 in nationales Recht übertragen. Wie die Bundesregierung dabei vorgeht, wird zum Auftakt der Konferenz diskutiert werden. Derzeit und in nächster Zukunft bestimmen Biokraftstoffe mit einem Anteil von rund 90 Prozent den Anteil erneuerbarer Energien im Straßenverkehr.

Schon heute ist klar: Das 14-Prozent-Verkehrsziel der RED II reicht bei weitem nicht aus, um die deutschen Klimavorgaben für 2030 zu erreichen. Die Bundesregierung muss also über die europäische Richtlinie hinausgehen, auch um einem Rückgang bei konventionellen Biokraftstoffen entgegenzuwirken, den Markthochlauf neuartiger alternativer Kraftstoffe zu unterstützen und verlässliche Rahmenbedingungen für die Biokraftstoffwirtschaft zu schaffen.

Mit der RED II will die Europäische Union die Entwicklung von neuartigen Biokraftstoffen und die Elektromobilität fördern, indem ihr jeweiliger Beitrag zur Erreichung des Gesamtziels mehrfach angerechnet wird. Bei neuen Antrieben wie der Elektromobilität zeigen sich die Verbraucher, gemessen an den Neuzulassungen, trotz erheblicher staatlicher Förderung in Anschaffung und Infrastruktur nach wie vor sehr zurückhaltend. Bei neuartigen Biokraftstoffen aus Abfall- und Reststoffen oder erneuerbarem Strom (e-Fuels) ist weniger die technische Entwicklung, sondern vorrangig die mangelnde Investitionsbereitschaft hemmend für die Kapazitätsentwicklung. Dieses Dilemma erschwert die Erreichung der Klimaschutzziele im Transportsektor. Die Mitgliedstaaten können entsprechend der RED II erhebliche Gestaltungsspielräume nutzen, um die bis 2030 geltenden europäischen Vorgaben umzusetzen. Zur Eröffnung setzt der Fachkongress Impulse für diese Gestaltungsspielräume und Zukunftsperspektiven.

Das Programm im Eröffnungsplenum:

Arthur Auernhammer, MdB, Vorsitzender des Bundesverbandes Bioenergie (BBE),  stellt konkrete Forderungen der Biokraftstoffwirtschaft zur Umsetzung der neuen europäischen Richtlinie vor, damit diese auch künftig einen steigenden Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

Steffen Bilger, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, präsentiert die aktualisierte Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung. Er zeigt auf, welche Rolle nachhaltige Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse sowie aus Abfällen und Reststoffen im Rahmen dieser Strategie aus Sicht der Bundesregierung in Zukunft einnehmen sollen.

Prof. Dr. Manfred Aigner, Direktor des Instituts für Verbrennungstechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Präsident Wissenschaft und Forschung aireg e.V. stellt die wissenschaftliche Begleitforschung des DLR zum Projekt „Energiewende im Verkehr“ und wichtige Erkenntnisse dieser Initiative vor.

Wolfgang Langhoff, Vorstandsvorsitzender BP Europe SE, skizziert die Vorstellungen eines international aufgestellten Mineralölunternehmens von der Zukunft der Mobilität. BP will mit alternativen Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien den Treibhausgasausstoß im Verkehrssektor verringern.

Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), erläutert die Zukunftsstrategie der Hersteller, damit der Straßenverkehr seinen Beitrag zum Klimaschutz leistet. In seinem Vortrag zeigt er die Bedeutung von Elektromobilität und alternativen Kraftstoffen für die Automobilwirtschaft auf.

Im Anschluss diskutieren unter der Leitung von Sonja van Renssen, Energy Post, über die klimagerechte Zukunft der Mobilität und die dabei eingesetzte Technik:

  • Pekka Pesonen, Generalsekretär Copa-Cogeca
  • Dr. Ruprecht Brandis, Director External Affairs im BP Büro Berlin
  • Dr. Klaus Bonhoff, Geschäftsführer Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie GmbH
  • Jenny Walther-Toss, Politische Referentin World Life Fund (WWF) Deutschland
  • Stefan Schreiber, Präsident Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB)

Bis zum 30.11.2018 können sich Teilnehmer noch zum vergünstigten Frühbucher-Tarif anmelden!

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Seminar: Festigkeitsnachweis nach FKM-Richtlinie

Gemeinsam mit der DIN-Akademie (Beuth Verlag) bietet TEDATA im Winter 2018 zwei neue Termine für das Seminar "Festigkeitsnachweis nach FKM-Richtlinie – Praktisches Hintergrundwissen & souveräne Anwendung" an. Los geht´s am 28.11. in Stuttgart. Der zweite Termin findet am 04.12. in Bochum statt.

Inhalt: Genormte Berechnungsverfahren für die Ermittlung von statischen und dynamischen Bauteilfestigkeiten und Auslastungsgraden liegen nur für bestimmte Geometrien und Bauteile vor (z. B. Wellen, Verzahnungen). Für komplexere Strukturen hat sich in der Praxis die Finite-Elemente-Berechnung durchgesetzt. Um die dabei ermittelten Spannungen bewerten zu können, bedarf es jedoch eines allgemein gültigen Verfahrens zur Beurteilung der ermittelten Spannungen. Die aktuelle Ausgabe der FKM-Richtlinie "Rechnerischer Festigkeitsnachweis für Maschinenbauteile" bietet diese Möglichkeit und ist für die Bewertung örtlicher Spannungen und Nennspannungen an Kerben das Mittel der Wahl. Das Seminar vermittelt wichtiges Hintergrundwissen zu den Spannungskonzepten, erläutert den Gültigkeitsbereich der Richtlinie und zeigt praxisnahe Anwendungsmöglichkeiten auf. Es werden die wesentlichen Eckpunkte der Richtlinie sowie deren Umsetzung beleuchtet:

  • Geschweißte und nicht geschweißte Bauteile
  • Nachweis entsprechend dem Nennspannungskonzept
  • Anwendung des örtlichen Spannungskonzeptes
  • Statisches Nachweis und Ermüdungsfestigkeitsnachweis
  • Auswahl und Umgang mit Werkstoffkenndaten
  • Größen- und Temperatureinfluss richtig bewerten
  • Formzahlenermittlung und plastische Stützwirkung
  • Beurteilung von Auslastungsgraden und Sicherheiten

Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Ingenieure und Fachkräfte aus den Bereichen Entwicklung, Konstruktion und Berechnung. Auch Fachleute aus Bildungs- und Forschungseinrichtungen oder Prüforganisationen können praxisnah ihr Know-how aktualisieren und erweitern.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte online unter: https://www.mdesign.de/de/wissensupdate/seminare/festigkeitsnachweis-nach-fkm-richtlinie/.

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Erste Ausgabe des ADR 2019 ist ab sofort erhältlich!

Im Verlag Heinrich Vogel ist das neue ADR 2019 erschienen. Die 25. Auflage berücksichtigt die zum 1. Januar 2019 in Kraft tretenden Änderungen des ADR. Damit ist das Werk bereits frühzeitig auf dem neuesten Stand der Vorschriften.

Die neue Ausgabe des ADR 2019 erscheint rechtzeitig noch vor Beginn des nächsten Jahres, damit viel Zeit bleibt die neuen Vorschriften einzuarbeiten. Klebe- und Sichtregister, Querverweise und ein praktisches Stichwortverzeichnis helfen bei der schnellen Orientierung. Änderungen gegenüber dem ADR 2017 sind grau hinterlegt.

Käufer der kompakten Vorschriftensammlung erhalten einen persönlichen Zugangscode für die Gefahr/gut App, die alle Informationen aus der zentralen Stoffliste für die Anwender aufbereitet.

Das Buch „ADR 2019“ enthält außerdem noch folgende Vorschriften:

  • die Richtlinie über die Beförderung gefährlicher Güter im Binnenland (RL Binnenland)
  • das Gefahrgutbeförderungsgesetz (GGBefG)
  • die Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt (GGVSEB)
  • die Durchführungsrichtlinien zur GGVSEB (RSEB)
  • die Gefahrgut-Ausnahmeverordnung (GGAV)
  • die Gefahrgutbeauftragtenverordnung (GbV)
  • die Gefahrgutkontrollverordnung (GGKontrollV) und
  • die Ortsbewegliche-Druckgeräte-Verordnung (ODV)
  • die Gefahrgutkostenverordnung (GGKostV)

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TÜV SÜD: BPW ist die Grundlage für sicheren Weiterbetrieb

In den nächsten Jahren erreichen viele Windenergieanlagen (WEA) in Deutschland das Ende ihrer Entwurfslebensdauer. Neben dem Rückbau kann auch der Weiterbetrieb eine Option sein. Dazu ist eine Bewertung und Prüfung über den Weiterbetrieb von Windenergieanlagen (BPW) erforderlich. Betreiber erhalten mit einem Gutachten von TÜV SÜD eine verlässliche Aussage darüber, ob und unter welchen Voraussetzungen ihre Anlagen sicher weiter betrieben werden können.

In der Regel legen Hersteller ihre WEA für eine Lebensdauer von 20 Jahren – bei manchen Anlagentypen sogar von 25 Jahren – aus. Typenzertifikate von akkreditierten Zertifizierungsstellen und wiederkehrende Prüfungen durch kompetente, unabhängige Dritte sollen die Standsicherheit in diesem Zeitraum garantieren. Nach dem Ablauf der Entwurfslebensdauer haben Betreiber keine Gewähr mehr, dass alle sicherheits- und konstruktionsrelevanten Bauteile weiterhin zuverlässig funktionieren. „Mit jeder zusätzlichen Betriebsstunde steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Lager, Wellen oder Bolzen versagen können“, sagt Dr. Martin Webhofer, Bereichsleiter Windenergie bei TÜV SÜD.

Der Aufwand lohnt sich

Für einen sicheren Weiterbetrieb von WEA über die Entwurfslebensdauer hinaus ist entscheidend, ob eine Anlage an einem bestimmten Standort in den bisherigen Betriebsjahren tatsächlich so stark belastet wurde, wie vom Hersteller nach den gültigen Normen angenommen. „Wir bewerten die tatsächlich aufgetretenen Belastungen und können auf dieser Basis die Lebensdauerreserven einer Anlage und die daraus resultierende Möglichkeit des sicheren Weiterbetriebs verlässlich einschätzen“, erklärt Dr. Webhofer. Die Erfahrung der Windenergie-Experten von TÜV SÜD zeigt, dass sich der Aufwand lohnt: In vielen der untersuchten Fälle wurden die angenommenen Lasten weit unterschritten, was einen sicheren Weiterbetrieb – oft für mehrere Jahre – ermöglicht und die Wirtschaftlichkeit der Anlagen weiter erhöht.

Die Basis für die Bewertung der Lebensdauerreserven bilden die Richtlinie für Windenergieanlagen des Deutschen Institutes für Bautechnik (DIBt) und die Grundsätze für die Durchführung und Prüfung über den Weiterbetrieb von Windenergieanlagen (BWP) des Bundesverbandes Windenergie (BWE). Die Analyse umfasst drei Schritte, in denen die zurückliegende Betriebsphase (u. a. Windverhältnisse, Veränderungen am Standort) untersucht, der aktuelle Zustand der WEA (z. B. Korrosion, Rissbildung) inspiziert und schließlich mögliche Lebensdauerreserven berechnet werden. Die TÜV SÜD-Experten quantifizieren auch die restliche Lebensdauer einzelner Bauteile und Komponenten. Damit werden die Kosten für einen möglichen Weiterbetrieb transparent und der Betreiber erhält eine solide Entscheidungsgrundlage für seine Entscheidung über Rückbau oder Weiterbetrieb.

Mehr Informationen zu den Leistungen von TÜV SÜD im Bereich der Windenergie gibt es unter www.tuev-sued.de/windenergie.

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POWERWORKS SimExtender – Rechnerischer Festigkeitsnachweis nach FKM-Richtlinie in SOLIDWORKS Simulation

Die SolidLine AG hat ein zu 100 % in SOLIDWORKS Simulation integriertes Tool zur Durchführung des rechnerischen Festigkeitsnachweises nach der FKM-Richtlinie entwickelt. POWERWORKS SimExtender erweitert die Reichweite und die Qualität der Aussagen – basierend auf Ergebnissen aus SOLIDWORKS Simulation. Es erlaubt dem Anwender, seine Berechnungsergebnisse in einem rechnerischen Festigkeitsnachweis nach FKM-Richtlinie zu bewerten, ohne SOLIDWORKS verlassen zu müssen. Eine einfache Handhabung ist garantiert, da die Software an die bewährten Standards der SOLIDWORKS Benutzeroberfläche angepasst wurde.

Für Konstrukteure und Berechnungsingenieure im Maschinenbau und in verwandten Bereichen der Industrie gibt es die FKM-Richtlinie für den rechnerischen Festigkeitsnachweis. Sie regelt für mechanisch beanspruchte Bauteile die Bedingungen zur Erstellung des rechnerischen Festigkeitsnachweises in Form des statischen Festigkeitsnachweises und/oder des Ermüdungsfestigkeitsnachweises. Basierend auf den Ergebnissen einer Finiten Elemente-Berechnung mit einem linear-elastischen Werkstoffmodell werden die örtlichen Spannungen in den Nachweis übernommen. In Kombination mit den Werkstofffestigkeitskennwerten, den Konstruktionskennwerten und den Sicherheitsfaktoren ergibt sich der Auslastungsgrad als Nachweis der Festigkeit bzw. der Ermüdungsfestigkeit.

POWERWORKS SimExtender wurde von der SolidLine AG speziell für Kunden entwickelt, die den rechnerischen Festigkeitsnachweis für Maschinenbauteile einfach auf der Oberfläche von SOLIDWORKS Simulation erstellen und auswerten wollen – ohne SOLIDWORKS immer wieder verlassen zu müssen. Die neue Anwendung hat sich in ersten Praxistests bereits als äußerst effizient erwiesen, sie erweitert die Reichweite und Qualität der Ergebnisse aus SOLIDWORKS Simulation. Das Unternehmen SolidWorks selbst unterstützte die Entwickler beim Design und der Anpassung von POWERWORKS SimExtender.

„Durch POWERWORKS SimExtender werden alle grafischen Darstellungen direkt in SOLIDWORKS Simulation angezeigt. Die Lösung ist zu 100 % in SOLIDWORKS integriert und an die bewerten Standards der Nutzeroberfläche angepasst. Auch lästiges Blättern in der FKM-Richtlinie entfällt, da alle relevanten Tabellen schon vorhanden sind. Zudem können alle Eingabedaten für die Dokumentation exportiert und auch wieder eingelesen werden. Eine Lösung, die die Reichweite und Qualität der Ergebnisse erhöht und effizienteres Arbeiten ermöglicht“, so Norbert Franchi, Vorstand der SolidLine AG.

Weitere Informationen zu POWERWORKS SimExtender erhalten Sie unter www.solidline.de

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