IHK warnt vor Rechnungsbetrug

Die IHK Saarland warnt Unternehmen vor einer neuen Betrugsmasche. Aktuell versendet die „Zentrale Zahlstelle Justiz“ aus Berlin Rechnungen für Handelsregistereintragungen.
Mit der Rechnung, die mit dem Bundesadler versehen ist, werden die Unternehmen aufgefordert, den Rechnungsbetrag in Höhe von 830 € innerhalb von drei Tagen zu begleichen. An der genannten Adresse in Berlin befindet sich tatsächlich eine behördliche „Kosteneinziehungsstelle der Justiz“. Zudem gibt es tatsächlich eine „Zentrale Zahlstelle Justiz“ in Hamm. Beide Stellen haben jedoch nichts mit dem tatsächlichen Rechnungsversender zu tun, der eine abweichende Kontoverbindung nutzt.

Die IHK Saarland rät Unternehmen, aufmerksam zu sein. Zahlungen sollten nur auf Rechnung des Amtsgerichts Saarbrücken – Zentrales Handelsregister geleistet werden.

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IHK-Vollversammlung beschließt neue Organisationsstruktur

Die Vollversammlung der IHK Saarland hat in ihrer Sitzung vom 8. April 2019 eine neue Organisationsstruktur beschlossen. Mit großer Mehrheit ist sie einem Vorschlag des Präsidiums gefolgt. Danach wird die IHK künftig noch drei statt bisher fünf Geschäftsbereiche haben. Das bisherige Geschäftsfeld „Recht und zentrale Dienste“, geleitet von der stv. Hauptgeschäftsführerin Heike Cloß, bleibt erhalten und wird um ein zentrales Veranstaltungsmanagement erweitert. Neu geschaffen wird ein Bereich „Wirtschaftspolitik und Unternehmensförderung“, der künftig auch für Fragen der Gründungsförderung zuständig sein wird. Geleitet wird er von Geschäftsführer Dr. Carsten Meier. Dem Bereich angegliedert ist ein „Kompetenzzentrum Außenwirtschaft“, mit Geschäftsführer Oliver Groll an der Spitze. Für Aus- und Weiterbildung sowie bildungspolitische Themen bleibt unverändert Peter Nagel zuständig. Größeres Gewicht erhält in der IHK künftig das Thema Digitalisierung: Ein neuer, direkt beim Hauptgeschäftsführer angesiedelter Stabsbereich wird von Geschäftsführer Dr. Mathias Hafner geleitet – er wird auch die Kommunikation der IHK umfassen.

Umgesetzt wird die neue Struktur zum 1. Juli 2019.

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Willkommenes Signal zur rechten Zeit

„Die IHK begrüßt die Ankündigung von BMW, mit dem Hybrid verstärkt auf eine klimafreundliche, alltagstaugliche und für breite Bevölkerungskreise erschwingliche Antriebstechnologie zu setzen. Der ZF Standort Saarbrücken wird damit auf Jahre hinaus gesichert. Der Großauftrag für ZF ist darüber hinaus ein positives Signal für den Automobilstandort Saarland, der damit erneut seine Zukunftsfähigkeit unter Beweis stellt. Es gibt deshalb allen Unkenrufen zum Trotz auch in Zeiten des Brexits und ungelöster Handelskonflikte keinen Grund für Alarmismus,“ so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen zu dem heute bekannt gewordenen Großauftrag von BMW an ZF.

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Schuldenbarometer 2018: Privatinsolvenzen sinken auf den niedrigsten Stand seit 2004

Die Privatinsolvenzen sind 2018 auf den niedrigsten Stand seit 2004 gesunken. Insgesamt mussten im vergangenen Jahr inklusive ehemals Selbstständiger 88.995 Privatpersonen eine Insolvenz anmelden. Damit verringerten sich die Verbraucherinsolvenzen in Deutschland zum achten Mal in Folge – 2018 um 5,4 Prozent. So lauten die zentralen Ergebnisse der CRIFBÜRGEL Studie „Schuldenbarometer 2018“. Im Gegensatz zu den Firmeninsolvenzen rechnet CRIFBÜRGEL auch 2019 mit einem weiteren Absinken der Privatinsolvenzen auf bis zu 84.000 Fälle.

„Der erneute Rückgang der Privatinsolvenzen liegt vorrangig an der weiterhin guten Beschäftigungs- und Einkommensentwicklung bei den Privatpersonen“, sagt CRIFBÜRGEL Geschäftsführer Christian Bock. Grundsätzlich gibt es sechs Hauptursachen, die die Betroffenen in eine finanziell prekäre Lage führen und damit eine Privatinsolvenz auslösen können. Zu den Gründen gehören Arbeitslosigkeit und reduzierte Arbeit, Einkommensarmut, gescheiterte Selbstständigkeit, unwirtschaftliche Haushaltsführung, Veränderungen in der familiären Situation wie Scheidung beziehungsweise Trennung und Krankheit. Hauptgrund für den erneuten Rückgang der Privatinsolvenzen ist die derzeit niedrige Arbeitslosenquote. „Arbeitslosigkeit und die damit verbundene Einkommensverschlechterung ist mit Abstand Haupttreiber für eine Privatinsolvenz. Steigen die Beschäftigtenzahlen, sinken die Verbraucherinsolvenzen. Wenn die Arbeitslosigkeit steigt, wird es zwangsläufig mehr Insolvenzen in Deutschland geben, da die Personen bei weiterhin hohen Kosten über weniger Geld verfügen“, erklärt Bock.

Den Einfluss der Arbeitslosigkeit auf die Zahl der Privatinsolvenzen belegt ein Vergleich zwischen Nord-und Süddeutschland. Bremen hat im relativen Vergleich mit 166 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner nicht nur die höchste Zahl an Privatpleiten, sondern auch die höchste Arbeitslosenquote im Februar 2019 (9,8 Prozent). Am wenigsten Privatinsolvenzen gab es hingegen in Baden-Württemberg (72 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner) – dort ist die Arbeitslosenquote mit 3,2 Prozent ebenfalls am niedrigsten. Ein weiterer Grund für weniger Privatinsolvenzen ist methodischer Natur: So sehen viele überschuldete Bürger, die ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) nutzen, keine Notwendigkeit, eine Privatinsolvenz anzumelden. Die Personen haben ein so geringes Einkommen, dass es unter dem pfändbaren Betrag von 1.133,80 Euro je Monat liegt. Diese Personen melden daher bewusst keine Privatinsolvenz an, obwohl sie verschuldet sind.

Das bekannte Nord-Süd-Insolvenzgefälle setzt sich – mit Ausnahme des Saarlands –  auch 2018 fort. Insolvenzspitzenreiter im relativen Vergleich der Bundesländer ist Bremen mit 166 Privatpleiten je 100.000 Einwohner. Es folgen Niedersachsen (150 Insolvenzen je 100.000 Einwohner), das Saarland (146), Schleswig-Holstein (145) und Hamburg (143). Der Bundesdurchschnitt lag 2018 bei 107 Privatpleiten je 100.000 Einwohner. Deutlich unter diesem Wert liegen Baden-Württemberg (72) und Bayern (73). Hinsichtlich der absoluten Privatinsolvenzzahlen stehen mit Nordrhein-Westfalen (22.329), Niedersachsen (11.872) und Bayern (9.405) zugleich die bevölkerungsreichsten Bundesländer an der Spitze der Insolvenzstatistik.

Das Insolvenz-Ranking der 30 größten Städte führt Mannheim mit 224 Pleiten je 100.000 Einwohner an. Ebenfalls viele Privatinsolvenzen meldeten die drei NRW-Städte Gelsenkirchen (223 Insolvenzen je 100.000 Einwohner), Mönchengladbach (214) und Dortmund (189). Am wenigsten Privatinsolvenzen gab es im Städtevergleich wie schon in den letzten beiden Jahren in Stuttgart. In der Hauptstadt Baden-Württembergs wurden 70 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner gemeldet.

2018 sind die Privatinsolvenzen in allen 16 Bundesländern rückläufig. Bremen (minus 16,6 Prozent), Rheinland-Pfalz (minus 11,5 Prozent), Baden-Württemberg (minus 10,4 Prozent) und Sachsen-Anhalt (minus 10,2 Prozent) meldeten zweistellige Rückgänge.

Es ist ein Mythos, dass Privatpersonen erst hoch verschuldet sein müssen, um in die Privatinsolvenz zu rutschen. Über alle Altersgruppen hinweg liegt die Durchschnittsschuldenhöhe der Betroffenen bei rund 30.000 Euro. Bei den unter 30-Jährigen ist der Wert jedoch weitaus geringer. Hier liegt die durchschnittliche Schuldensumme bei knapp unter 11.000 Euro. Mit steigendem Alter steigen auch die Schulden auf durchschnittlich bis zu 45.000 Euro bei den Bundesbürgern in der Altersgruppe 61 Jahre und älter. Der überwiegende Teil der Privatpersonen in einer Insolvenz hat vor allem bei Kreditinstituten, Versandhändlern, Versicherungen, Behörden, Vermietern, Energieversorgern und Telefongesellschaften Schulden.

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IHK-Statement zur 5G-Funkfrequenzversteigerung

„Die Saarwirtschaft ist in besonderem Maße auf eine hochleistungsfähige, digitale Infrastruktur angewiesen. Dazu gehört neben einer Glasfaserbreitbandanbindung auch der künftige 5G-Standard. Denn für neue, innovative Geschäftsmodelle ist die Kommunikation in Echtzeit unerlässlich – etwa für Industrie 4.0-Anwendungen, für flächendeckende Mobilitätskonzepte wie dem automatisierten und vernetzen Fahren sowie für digitale Lösungen im Gesundheitswesen. Von den Mobilfunknetzbetreibern erwarten wir eine möglichst schnelle und flächendeckende Versorgung im Saarland, damit wir unsere Spitzenstellung bei der digitalen Infrastruktur erhalten können.“ Mit diesen Worten kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen den heutigen Start zur 5G-Funkfrequenzversteigerung.

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IHK-KennLernTag

Am Mittwoch, 13.03.2019, 19 Uhr, lädt die IHK Saarland zu einem KennLernTag ein. Jungunternehmer und Interessierte haben Gelegenheit, mehr über die IHK, ihre Aufgaben und Leistungen zu erfahren. Die Veranstaltung findet in der IHK Saarland (Franz-Josef-Röder-Str. 9, 66119 Saarbrücken) statt. Um Anmeldung wird gebeten.  

Anmeldung und weitere Informationen:
Georg Karl, Telefon 0681/9520-610, http://georg.karl@saarland.ihk.de

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IHK: Digitale Transformation stellt Unternehmen im Handel und Tourismus vor enorme Herausforderungen

Neue branchenspezifische Angebote für KMU  

Mit Blick auf den rasanten Strukturwandel im Handel und die zunehmende Digitalisierung der Geschäftsprozesse auch in der Hotellerie und Gastronomie will die IHK mit neuen Informations- und Beratungsangeboten die digitale Kompetenz der Unternehmen stärken. Die IHK reagiert damit auf die vielfältigen Herausforderungen, vor denen die beiden Branchen gerade auch im Saarland stehen. Hierzu zählen auf der Nachfrageseite das veränderte Informations- und Kaufverhalten der Kunden. Auf der Angebotsseite sorgen neue Wettbewerber mit innovativen, teils disruptiven Geschäftsmodellen dafür, dass der Veränderungsdruck in diesen Branchen steigt.  

„Diese Trends fordern die Betriebe sowohl auf inhaltlicher, personeller als auch auf technologischer Ebene heraus. Im Wettbewerb um Kunden, Umsätze und Marktanteile müssen Händler, Hoteliers und Gastronomen daher künftig stärker als bisher auf digitale Geschäftsmodelle und innovative Dienstleistungen setzen. Nur so wird es ihnen gelingen, den veränderten Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden und ihre Marktposition in einem zunehmenden Verdrängungswettbewerb zu behaupten. Dies stellt gerade für kleine und mittlere Betriebe eine enorme Herausforderung dar, denn sie haben oftmals nicht die personellen und finanziellen Ressourcen, um aus eigener Kraft den Transformationsprozess zu bewältigen. Doch  dieser Prozess bietet auch Chancen. Hierbei stehen wir mit Rat und Tat zur Seite und bieten unseren Mitgliedsunternehmen ein bedarfsgerechtes Angebot an“, so Dr. Carsten Meier, Geschäftsführer der IHK Saarland für den Bereich Standortpolitik.

Vielseitige Unterstützungsangebote …

Die Angebotspalette der IHK umfasst Intensivseminare für die Hotellerie und Gastronomie zu den Themenschwerpunkten Bewertungsportale und Buchungsplattformen, Veranstaltungen zu den Chancen der digitalen Transformationen mit konkreten Handlungsempfehlungen sowie Einzelberatungen von Gewerbevereinen und Gemeinden mit dem Ziel, die Präsenz und Sichtbarkeit lokaler Händler und Dienstleister im Internet zu erhöhen. Hinzu kommen neue Netzwerkformate wie das „Barcamp Tourismus“ und der Onlinemarketing-Stammtisch, der künftig mehrmals jährlich in Kooperation mit weiteren Partnern wie dem DEHOGA Saarland durchgeführt wird.

… bieten Mehrwerte für KMU

Neue Wege geht die IHK Saarland seit Anfang des Jahres auch in Kooperation mit der IHK Rhein-Neckar. So bietet sie digitale, fachspezifische Angebote für den Handel in Form von Webinaren zu den Themen digitale Preisschilder, mobiles Bezahlen und neue Richtlinien im Zahlungsverkehr an. „Mit diesen Angeboten ermöglichen wir den Zugang zu Spezialwissen und zwar flexibel, zeitsparend und kostengünstig. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist dies ein echter Mehrwert“, so Meier.

Zum Leistungsspektrum der IHK im Bereich Handel und Tourismus zählen auch  in diesem Jahr persönliche Informations- und Erstberatungsgespräche vor Ort. Die Kontaktdaten der Ansprechpartner sowie ausführliche Informationen zu den Angeboten der IHK im Bereich Handel und Tourismus finden sich auf der IHK-Homepage unter der Kennzahl 738.

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„Die CGM steht an der Seite der vom Stellenabbau betroffenen Arbeitnehmer im Nemak-Werk Dillingen.“

Kürzlich gab der Werksleiter der Nemak Dillingen GmbH bekannt, dass 152 der ca. 1.100 Beschäftigten der Aluminiumgießerei ihre Arbeitsplätze verlieren würden. Die Christliche Gewerkschaft Metall beklagt diese Spätfolge der Dieselaffäre, steht an der Seite der betroffenen Belegschaft und plädiert für eine sozial gerechte Gestaltung des Stellenabbaus.

Tatjana Roeder, die als CGM-Geschäftsführerin Nemak in Dillingen betreut, nimmt dazu Stellung:

„Bedauerlicherweise verlangt die unzureichende Auslastung der Dillinger Produktionskapazitäten auch nach der Einführung von Kurzarbeit im 4. Quartal 2018 dem Werk und der Belegschaft große Opfer ab.

Nur ein Jahr nach dem 25. Betriebsjubiläum befindet sich dieser innovative Zulieferer von Bauteilen für Dieselmotoren unverschuldet in einer schwierigen Lage. Ganz offensichtlich haben viele Menschen dieser Antriebstechnologie vorerst ihr Vertrauen entzogen, die Dieselaffäre zieht hier weitere Kreise.

Die Christliche Gewerkschaft Metall erklärt sich mit den betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Nemak-Werk Dillingen solidarisch und wird sie in jedem Fall unterstützen. Wir appellieren zudem an die Unternehmensleitung und die saarländische Landesregierung, ihren Beitrag für eine sozial gerechte Gestaltung des Stellenabbaus und die Erhaltung aller weiteren Jobs zu leisten.“

Kontakt:

Tatjana Roeder
Landesgeschäftsstelle Saarbrücken
Ursulinenstr. 63a, 66111 Saarbrücken

Tel.: 0681 92728 40
Mail: saarbruecken@cgm.de

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Trend zur Weiterbildung ungebrochen

Die Weiterbildungsdienstleistungen der IHK Saarland wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt überdurchschnittlich stark durch Unternehmens- und Privatkunden genutzt. Unternehmen setzten in der Qualifizierung ihrer Beschäftigten verstärkt auf Weiterbildungsabschlüsse mit IHK-Zertifikat oder auch auf Fortbildungsabschlüsse der höheren Berufsbildung. Die Weiterbildungsangebote der kooperierenden Bildungsdienstleister hatten insgesamt eine hohe Auslastung.
Über den Jahresverlauf konnten 187 Qualifizierungsprojekte (160 im Jahr 2017) umgesetzt werden. Die Zahl der ausgefertigten Zertifikate stieg gegenüber dem Vorjahr um fast 10 Prozent auf insgesamt 1931 an. Dabei zeigten sich im Berichtsjahr Frauen erneut deutlich weiterbildungsaffiner als Männer und bauten ihren Vorsprung in der Teilhabequote auf 57 Prozent (54 Prozent im Mittelwert über fünf Jahre) aus.

„Besonders die Bildungsangebote aus den Themenbereichen Immobilienwirtschaft und dem betrieblichen Gesundheitsmanagement lagen im Trend“, so IHK-Geschäftsführer Peter Nagel. Anhaltend positiv, so Nagel weiter, entwickelten sich die Absolventenzahlen in unternehmensspezifischen Praxistrainings. Hierbei lag der Fokus der beteiligten IHK-Mitgliedsunternehmen insbesondere auf der Vermittlung von Spezialwissen in den verschiedensten Fachsortimenten des Einzelhandels. Im Segment der Höheren Berufsbildung qualifizierten sich im Jahr 2018 482 Personen durch den Erwerb von Fortbildungsabschlüssen auf den DQR-Niveaustufen 6 (Meister, Fachwirte) und 7 (Betriebswirte, Technische Betriebswirte, Berufspädagogen), davon 165 Industriemeister.
Erwartungsgemäß stieß die neue Landesförderung, der saarländische Aufstiegsbonus, unter den Fortbildungsabsolventen auf regen Zuspruch. Zum abgelaufenen Geschäftsjahr wurden insgesamt 383 Anträge verzeichnet, von den 340 nach positivem Bescheid zur Auszahlung gelangten. Dies entsprach einem Fördervolumen von 340.000 Euro.

Auf hohem Niveau stabil zeigte sich auch die Anzahl der Absolventen in Ausbilderprüfungen. Demnach qualifizierten sich 829 neue Ausbilderinnen und Ausbilder für die Anleitung von Azubis über das gesamte Spektrum der IHK-zugehörigen Ausbildungsberufe.

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IHK begrüßt Einigung auf Erweiterungsbau für Ingenieurwissenschaften an der HTW

„Es war höchste Zeit, dass die akute Raumnot in der Goebenstraße beseitigt wird – und zwar nicht mit einer weiteren Notlösung, sondern mit einem attraktiven neuen Gebäude. Hierfür hat sich die Saarwirtschaft seit Jahren stark gemacht. Die nun erzielte Einigung zwischen Landesregierung und Stadtverwaltung auf einen Erweiterungsbau für die HTW in Saarbrücken ist daher ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Ingenieurwissenschaften im Saarland. Dieses Signal dürfte sowohl von den Schülern und Studierenden als auch von den Unternehmen der Saarwirtschaft positiv aufgenommen werden. Nun kommt es darauf an, dass das neue Gebäude auch rasch errichtet wird.“ Mit diesen Worten kommentierte IHK-Geschäftsführer Dr. Carsten Meier im Vorfeld der heutigen Einleitung eines Bebauungsverfahrens die gestrige Verständigung auf die bauliche Erweiterung der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW).

Zum Hintergrund

Die ingenieurwissenschaftliche Fakultät der HTW ist für die Saarindustrie unverzichtbar. Mit jährlich mehr als 450 Absolventen trägt sie maßgeblich dazu bei, dass die Ingenieurlücke im Saarland nicht noch größer ausfällt. Die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge der HTW zeichnen sich sowohl durch ihre Forschungsstärke als auch durch ihre Anwendungsorientierung aus. Eine hohe Praxisrelevanz gewinnen die Ingenieurwissenschaften zudem durch zahlreiche Kooperationen mit der Wirtschaft, die ganz wesentlich zum Wissens- und Technologietransfer beitragen. Auf Grund dieser besonderen Bedeutung engagiert sich die IHK gemeinsam mit der Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände seit Jahren für mehr Studierende in den technischen Studiengängen, für ein modernes Studienumfeld mit Strahlkraft sowie für leistungsstarke Ingenieurwissenschaften an den saarländischen Hochschulen insgesamt.

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